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PRIORITÄT
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität einer Anmeldung mit dem Titel "Vorrichtung und Verfahren
zur Leistungsverteilung in einem HSDPA-System", eingereicht beim Koreanischen Patentamt
am 21. Januar 2002, mit dem Aktenzeichen Nr. 2002-351.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Senden von Hochgeschwindigkeitspaketdaten in
einem CDMA-Mobilfunksystem, und insbesondere auf ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur differenzierten Leistungsverteilung bei der
Hochgeschwindigkeitspaketsendung.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Wie
andere Arten von Kanälen
verwenden Kanäle
für den
Hochgeschwindigkeitspakettransport Kanalisierungscodes, um ihre
Unabhängigkeit
zu bewahren. Unter den in Gebrauch befindlichen Kanalisierungscodes
verwenden die Kanalisierungscodes, die durch die Kanäle für den Hochgeschwindigkeitspakettransport
eingesetzt werden, jedoch kürzere Codes,
d.h. Codes, die kleinere Spreizfaktoren (beispielsweise Spreizfaktoren
von nicht mehr als 32) haben, als jene für die anderen Kanäle. Weiterhin
wird beim Hochgeschwindigkeitspakettransport ein Modulationsschema
höherer
Ordnung verwendet, um die Datentransportgeschwindigkeit des Gesamtsystems zu
steigern. Der Hochgeschwindigkeitspakettransport verwendet daher
Verbindungsanpasstechniken, die sich von jenen der Funkübertragungssysteme
der zweiten Generation unterscheiden, die ein festes Modulationsschema
verwenden.
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Im
Allgemeinen verwenden Mobilfunksysteme Leistungssteuertechniken,
um die Funkquellen effektiv einzusetzen. Mobilfunksysteme der zweiten oder
dritten Generation verwenden speziell schnelle Leistungsregeltechniken.
Mobilfunksysteme für Hochgeschwindigkeitspakettransport
verwenden ein adaptives Modulations- und Codierschema (nachfolgend
als "AMCS" bezeichnet) für die effektive
Zuweisung von Funkquellen, im Gegensatz zu Mobilfunksystemen der
zweiten Generation, die ein festes Codierraten- und Modulationsschema
verwenden.
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Die
Leistungsregeltechnik verlangt eine Technik zur Regelung der Transportleistung
eines Knotens B oder jeder Benutzereinrichtung (nachfolgend als "UE" = User Equipment
bezeichnet), was es allen UEs ermöglicht vom gleichen Knoten
B gleichmäßig bedient
zu werden. Mit anderen Worten, die Leistungsregelung ermöglicht es
einer UE, die einen relativ schlechten Kanalzustand aufweist, eine
Transportleistung zu verwenden, die höher als eine Transportleistung
ist, die von einer UE verwendet wird, die einen relativen guten
Kanalzustand hat, so dass Signale, die von allen UEs ausgesendet
werden, einen Knoten B mit gleichem Leistungspegel erreichen können. Der
Knoten B ermöglicht
es allen UEs, Signale mit gleicher Leistung zu empfangen, indem
individuell die Transportleistung der Signale unter Berücksichtigung
des Kanalzustandes einer jeden UE bestimmt wird. In diesem Falle
kann der Kanalzustand von einem Abstand zwischen dem Knoten B und
jeder UE abhängen.
Beispielsweise kann die UE, die einen relativen schlechten Kanalzustand
hat, eine UE sein, die fern vom Knoten B liegt, und die UE, die einen
relativ guten Kanalzustand hat, kann eine UE sein, die den Knoten
B benachbart liegt.
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Weiterhin
ist AMCS eine Technik zur Modifizierung der Codierrate und des Modulationsschemas einer
UE, wenn sich ein Abwärtsverbindungszustand ändert. Im
AMCS prüft
jede UE periodisch den Abwärtsverbindungszustand
und berichtet Kanalqualitätsinformation
(nachfolgend als "CQI" bezeichnet), die
durch die Prüfung
ermittelt wurde, an den Knoten B. Der Knoten B schätzt den
Abwärtsverbindungszustand
für die
entsprechende UE mittels der CQI ab und bestimmt geeignete Codierrate
und Modulationsschema für
die entsprechende UE auf der Grundlage des abgeschätzten Abwärtsverbindungszustandes. Die
Bestimmung der Codierrate und des Modulationsschema wird gewöhnlich durch
Modulations- und Codierschema-Pegel (nachfolgend als "MCS"-Pegel bezeichnet)
ausgeführt,
die durch die CQI bestimmt werden. Für Hochgeschwindigkeitspakettransport sind
erst kürzlich
Hochgeschwindigkeits-Abwärtsverbindungspaket
(nachfolgend als "HSDPA" genannt) und IX-EVDV
vorgeschlagen worden. Bei HSDPA und IX-EVDV sind Modulationsschemata
von QPSK, 8PSK, 16QAM und 64QAM in Diskussion, und Codierraten von ½ und ¾ werden
für AMCS
in Betracht gezogen. Daher werden in einem System, das AMCS verwendet,
Modulationsschemata von 16QAM und 64QAM relativ hoher Ordnung und
eine relativ hohe Codierrate von ¾ bei UEs angewendet, die
Kanäle guter
Qualität
verwenden, wie beispielsweise UEs, die einem Knoten B benachbart
liegen. Hingegen werden Modulationsschemata von 8PSK und QPSK relativ
niedriger Ordnung und eine relativ niedrige Codierrate von ½ bei UEs
angewendet, die Kanäle schlechter
Qualität
verwenden, wie beispielsweise bei UEs, die sich in Grenzbereichen
zwischen Zellen befinden.
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Die
zwei oben beschriebenen Techniken, die die Leistungsregelung und
das AMCS sind, sind unterschiedliche Arten von Verbindungsanpasstechniken
und werden unabhängig
in einem Mobilfunksystem angewendet.
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2 ist ein Blockschaltbild,
das ein konventionelles Sendegerät
zeigt, das ein AMCS für
den Hochgeschwindigkeitspakettransport verwendet. Gemäß 2 empfängt ein Steuerer 210 Information über einen
Abwärtsverbindungszustand
von jeder UE und bestimmt ein Modulationsschema und eine Codierrate
für jede
UE auf der Grundlage der Information, so dass die zu der entsprechenden
UE zu übertragenden
Daten mittels des bestimmten Modulationsschemas und der bestimmten
Codierrate codiert und moduliert werden können. Mit anderen Worten, je
besser der Abwärtsverbindungszustand
ist, um so höherer
Ordnung ist das Modulationsschema und um so höher ist die Codierrate, die
durch den Steuerer 210 zugewiesen werden. Im Gegensatz dazu
ist das Modulationsschema um so niedrigerer Ordnung und die Codierrate
um so niedriger, die durch den Steuerer 210 zugewiesen
werden, je schlechter der Abwärtsverbindungszustand
ist. Codier- und Modulationseinheiten 220 und 230 empfangen
entsprechende Benutzerdaten, codieren und modulieren die Benutzerdaten
mittels der Codierrate und des Modulationsschemas, die durch den
Steuerer 210 bestimmt sind, und geben dann Modulationssymbolgruppen
entsprechend den UEs aus. Die Modulationssymbolgruppen werden dann
einem Demultiplexer (DEMUX) 240 eingegeben. Unter der Steuerung
durch den Steuerer 210 verteilt der Demultiplexer 240 die
Modulationssymbolgruppen entsprechend der Anzahl der Kanäle, die
benutzt werden sollen. Der Demultiplexer 240 trennt also
den Ausgang der Codier- und
Modulationseinheiten 220 und 230 entsprechend
der Zahl der jeder UE zugewiesenen Codes. In der in 2 dargestellten Ausführungsform, werden M Modulationssymbolgruppen
entsprechend UEs auf n Kanäle
verteilt. In diesem Falle ist bevorzugt, dass n, das die Anzahl
der Kanäle
angibt, größer oder
gleich M ist, das die Anzahl der UEs oder Benutzer angibt. Die Modulationssymbolgruppen,
die entsprechend den Kanälen
geteilt sind, werden entsprechenden Spreizern 250-1, 250-2,
... und 250-n eingegeben und werden in entsprechende Kanalisierungscodes
durch die entsprechenden Spreizer 250-1, 250-2,
... und 250-n gespreizt. Die Zuordnung von Codes zu den
jeweiligen UEs wird in Übereinstimmung
mit einer Bestimmung durch einen oberen Planer oder einen Codezuweisungssteuerer
(nicht gezeigt) ausgeführt.
Die mit den n Kanalisierungscodes W1 bis
Wn gespreizten Signale werden in einem Addierer 260 addiert,
der somit eine Signalgruppe ausgibt. Die vom Addierer 260 ausgegebene
Signalgruppe wird mit einer Leistung verstärkungskompensiert, die eine
nutzbare Amplitude in einer Leistungsverstärkungseinheit 270 hat,
und wird dann ausgegeben. Als Folge ist im konventionellen Sendegerät die Leistung
entsprechend der gleichen Verstärkungskompensation
für jeden
Kanal gleichförmig verteilt.
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Wenn
man das oben beschriebene AMCS verwendet, sind die Amplituden der
zugewiesenen Leistungen entsprechend MCS-Pegeln verschieden. Dieser
Unterschied wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 3 erläutert,
die ein Beispiel von Codierraten und Modulationsschemata zeigt,
die durch MCS-Pegel von UEs bestimmt werden. In diesem Falle sind
die MCS-Pegel in vier Stufen klassiert.
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Gemäß 3 hat jeder MCS-Pegel einen vorbestimmten
Zuordnungsbereich entsprechend dem Kanalzustand, der einen oberen
kritischen Punkt und einen unteren kritischen Punkt hat. Beispielsweise
bezeichnet in 3 das
Bezugszeichen 301 einen oberen kritischen Punkt eines MCS-Pegels
mit einem Modulationsschema von 64QAM und einer Codierrate von ¾, und
das Bezugszeichen 303 bezeichnet einen unteren kritischen
Punkt des MCS-Pegels (tatsächlich
braucht der obere kritische Punkt nicht betrachtet zu werden, wenn
das 64QAM das Modulationsschema höchster Ordnung ist). Wenn der
MCS-Pegel, der das Modulationsschema von 16QAM und die Codierrate
von ¾ in 3 in Betracht gezogen wird,
bezeichnet das Bezugszeichen 303 selbstverständlich einen
oberen kritischen Punkt des MCS-Pegels.
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Da
jeder MCS-Pegel ein spezielles Modulationsschema und eine spezielle
Codierrate hat, werden ein Modulationsschema und eine Codierrate,
die an einer speziellen UE angewendet werden, durch den MCS-Pegel
bestimmt. Je höher
die Ordnung des Modulationsschemas und die Codierrate sind, umso höher ist
also der MCS-Pegel. Je niedriger die Ordnung des Modulationsschemas
und die Codierrate sind, umso niedriger ist wiederum der MCS-Pegel. Der
MCS-Pegel wird durch
einen Kanalzustand bestimmt, d.h. ein Signal/Rausch-Verhältnis (nachfolgend
als "SNR" bezeichnet). Der
beste Kanalzustand, d.h. das beste SNR, ist daher erforderlich,
um das Modulationsschema höchster
Ordnung und die höchste
Codierrate entsprechend dem höchsten MCS-Pegel
unter den MCS-Pegeln zu verwenden. In 3 verlangen
UE#1 310 und UE#2 320, bei denen das Modulationsschema
von 64QAM und die Codierrate von ¾ angewendet werden, das beste
SNR. Ein Modulationsschema und eine Codierrate entsprechend jedem
MCS-Pegel werden als an UEs angewendet, die die Forderung eines
jeden MCS-Pegels erfüllen
können.
Wenn die MCS-Pegel bestimmt worden sind, werden Leistungen entsprechend
den bestimmten MCS-Pegeln zugewiesen. Daher werden Leistungen gleicher
Größe UEs (oder
Kanälen)
zugewiesen, für
die der gleiche MCS-Pegel bestimmt worden ist, auch wenn sie Leistungen
unterschiedlicher Größen verlangen.
In diesem Falle hat die Leistung für Hochgeschwindigkeitspakettransport,
die den UEs zugewiesen werden kann, einen Wert, der durch Subtraktion
einer für
Sprachservice eingerichteten Leistung von der Gesamtleistung, die
von einem Knoten B verwendet werden kann, erhalten wird. Die zugewiesene
Leistung wird als ein Parameter zum Steuern des Kanalzustandes verwendet.
Der Kanalzustand entsprechend einem vorbestimmen Kanal kann also
durch Steigerung der dem vorbestimmten Kanal zugewie senen Leistung
verbessert werden. Im Gegensatz dazu kann der einem vorbestimmten
Kanal entsprechende Kanalzustand durch Verminderung der dem vorbestimmten
Kanal zugewiesene Leistung verschlechtert werden.
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Bei
Anwendung des AMCS, wie oben beschrieben, wird der MCS-Pegel für jede UE
entsprechend dem Kanalzustand bestimmt. Im Falle des gegenwärtig diskutierten
HSDPA werden die MCS-Pegel in Stufen von wenigstens vier bis höchstens
acht klassiert. Das AMCS, in dem die Modulationsschemata und die
Codierraten entsprechend den Kanalzuständen unterschiedlich sind,
kann am besten angewendet werden, wenn ein bestimmter Kanalisierungscode
für eine
feste Zeitdauer zugewiesen wird. Das Hochgeschwindigkeitspaketübertragungssystem,
das das oben beschriebene AMCS einsetzt, verwendet jedoch sowohl
Code-Teilung als auch Zeit-Teilung zur gleichzeitigen Unterstützung von Service
für viele
UEs. Dies bedeutet, dass mehrere Kanalisierungscodes zugewiesen
sein können,
anstatt eines einzigen Kanalisierungscodes. Die Anzahl zuweisbarer
Kanalsierungscodes spielt eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung
der Anzahl UEs, die gleichzeitig zugreifen können. Dieses bedeutet, dass mehrere
UEs gleichzeitig Pakete durch unterschiedliche Kanalisierungscodes
empfangen können.
In diesem Falle können
einer oder mehrerer Kanalisierungscodes einer UE für eine feste
Dauer zugewiesen sein. Wenn mehrere Kanalisierungscodes für eine feste
Dauer zugewiesen sind, wie oben beschrieben, kann AMCS die Quellen
nicht effektiv ausnutzen. Obgleich der MCS-Pegel entsprechend dem Kanalzustand
und jedem der verschiedenen Kanalisierungscodes bestimmt wird, kann
also ein optimaler Kanalzustand wegen der begrenzten MCS-Pegel nicht
verwendet werden.
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Genauer
gesagt, jeder MCS-Pegel hat einen oberen kritischen Punkt und einen
unteren kritischen Punkt, und der gleiche MCS-Pegel wird an UEs
gegeben, die Kanalzustände
zwischen zwei kritischen Punkten haben. Selbst wenn die UEs (UE#1
und UE#2 in 3), die
Kanalzustände
mit einem relativ großen
Unterschied haben, können
daher mit dem gleichen MCS-Pegel versorgt werden, und sogar die UEs
(UE#2 und UE#3 in 3),
die Kanalzustände mit
relativ kleinem Unterschied haben, können mit unterschiedlichen
MCS-Pegeln versorgt werden. Beispielsweise sind gemäß 3 die UE#2 320 mit
einem Kanalzustand, der den unteren kritischen Punkt 303 leicht überschreitet,
und die UE#1 310 mit einem Kanalzustand benachbart einem
oberen kritischen Punkt 301 mit dem gleichen MCS-Pegel
versorgt, obgleich sie beträchtlich
unterschiedliche Kanalzustände
aufweisen. Hingegen sind wieder gemäß 3 die UE#2 320 mit einem Kanalzustand,
der einen unteren kritischen Punkt 303 leicht übersteigt,
und die UE#3 330 mit einem Kanalzustand benachbart dem oberen
kritischen Punkt 303 mit unterschiedlichen MCS-Pegeln versorgt,
obgleich sie ungefähr
gleiche Kanalzustände
aufweisen. Daher hat die UE#2 320, die mit dem gleichen
MCS-Pegel wie die UE#1 310 versorgt ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit
der Fehlererzeugung im Vergleich zur UE#1 310, so dass
die UE#1 310 eine höhere
Wahrscheinlichkeit hat, dass eine Wiederholung der Aussendung erforderlich
ist. Weiterhin hat die UE#2 320, die mit einem MCS-Pegel
versorgt ist, der höher
als der der UE#3 330 ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit der
Fehlererzeugung im Vergleich zur UE#3 330.
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Im
konventionellen Sendegerät,
das das AMCS verwendet, kann aufgrund der Tatsache, dass jeder MCS-Pegel
einen zu breiten Bereich hat, wie oben beschrieben, die gleiche
Leistung selbst solchen UEs zugewiesen werden, die Kanalzustände aufweisen,
die voneinander sehr verschieden sind, wodurch die Transportleistung
beeinträchtigt
wird. Außerdem
können
unterschiedliche MCS-Pegel an UEs geliefert werden, die Kanalzustände haben,
die sich voneinander nur leicht unterscheiden. Dieses Problem kann
man überwinden,
indem man den UEs, die mit MCS-Pegeln versorgt sind, eingestellte
Leistungen zuweist. Überschüssige Leistungen
von UEs, denen mehr Leistung zugewiesen ist, als notwendig, können daher
auf UEs umverteilt werden, denen Leistungen zugewiesen sind, die
für die
Dienste unzureichend sind, die von den entsprechenden MCS-Pegein
verlangt werden, die mit den zugewiesenen Leistungen zugeführt sind,
um dieses Problem zu lösen.
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ÜBERSICHT ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist dementsprechend dazu geschaffen worden,
die oben erwähnten Probleme
des Standes der Technik zu lösen,
und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die Leistungen von UEs, die relativ
gute Kanalzustände
haben, auf UEs umverteilen können,
die relativ schlechte Kanalzustände
haben.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die unterschiedliche Leistungen
entsprechend den Notwendigkeiten in einem Hochgeschwindigkeitspaketübertragungssystem
verteilen kann.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die eine differenzierte Leistungsverteilung
in Anbetracht zahlreicher Zustände
bei der Anwendung eines AMCS ausführen kann.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die ein AMCS anwendet, indem eine
differenzierte Leistungsverteilung in Anbetracht von Zuständen ausgeführt wird,
zu denen Kanalzustände,
Sendetypen, Übergabezustände, Paketprioritäten und differenzierte
Qualitätskontrolle
gehören.
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Es
ist eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die eine differenzierte Leistungsverteilung
simultan mit der Anwendung eines AMCS ausführt.
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Eine
noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die eine differenzierte Leistungsverteilung
an UEs ausführen,
die durch Modulation und Codierpegel bei der Anwendung eines AMCS
klassifiziert sind.
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Um
die obige und weitere Aufgaben zu erfüllen, wird ein Verfahren zur
Leistungsverteilung in einem CDMA-Mobilfunksystem angegeben, in
dem ein Knoten B Hochgeschwindigkeitspaketdaten an UEs aussendet,
die sich in einem Bereich befinden, der von dem Knoten B gesetzt
wird, wobei dieser Bereich in mehrere Kanalzustandsbereiche unterteilt
ist, jeder der Kanalzustandsbereiche einen oberen kritischen Wert
und einen unteren kritischen Wert hat, jeder der Kanalzustandsbereiche
mehrere UEs enthält, die
die Hochgeschwindigkeitspaketdaten mit der gleichen Codierrate und
im gleichen Modulationsschema empfangen, wobei das Verfahren die
Schritte umfasst: Vermindern einer ersten Leistung zum Senden von
Hochgeschwindigkeitspaketdaten an UEs, die Kanalzustände haben,
die um eine Überschussleistung
dem oberen kritischen Wert eines jeden der Kanalzustandsbereiche
benachbart sind; und Kompensieren für eine zweite Leistung zum
Senden von Hochgeschwindigkeitspaketdaten an UEs, die Kanalzustände haben,
die um die Überschussleistung
dem unteren kritischen Wert eines jeden der Kanalzustandsbereiche
benachbart sind.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung
zum Verteilen von Leistung in einem CDMA-Mobilfunksystem angegeben,
in dem ein Knoten B H Hochgeschwindigkeitspaketdaten an UEs aussendet,
die sich in einem Bereich befinden, der von dem Knoten B eingenommen
wird, wobei der Bereich in mehrere Kanalzustandsbereiche unterteilt
ist, jeder der Kanalzustandsbereiche einen oberen kritischen Wert
und einen unteren kritischen Wert hat, jeder der Kanalzustandsbereiche
mehrere UEs enthält,
die die Hochgeschwindigkeitspaketdaten mit der gleichen Codierrate
und im gleichen Modulationsschema empfangen, wobei die Vorrichtung
enthält:
eine Leistungsverteileinheit zum Erzeugen von Verstärkungskompensationswerten,
um eine erste Leistung zu vermindern, mit der Hochgeschwindigkeitspaketdaten
an UEs gesandt werden, die Kanalzustände haben, die um eine Überschussleistung
dem oberen kritischen Wert eines jeden der Kanalzustandsbereiche
benachbart sind, und um eine zweite Leistung zu kompensieren, mit
der Hochgeschwindigkeitspaketdaten an UEs gesendet werden, die Kanalzustände haben, die
um die Überschussleistung
dem unteren kritischen Wert eines jeden der Kanalzustandsbereiche benachbart
sind; und Verstärkungskompensationseinheiten
zur Kompensation für
Signale entsprechend den Kanälen
zum Senden der Hochgeschwindigkeitspaketdaten an die UEs mit entsprechenden Verstärkungskompensationswerten.
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Die
vorliegende Erfindung gibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Anwenden einer Leistungsverteilung zusammen mit einem AMCS an. Die Leistungsverteilung
impliziert in der folgenden Beschreibung eine differenzierte Leistungszuweisung entsprechend
zahlreichen Zuständen
einschließlich Kanalzuständen, die
von der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen werden, und unterscheidet
sich vollkommen von der bekannten Leistungsregelung.
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Bei
dem Verfahren und der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung
ist die Leistungsverteilung zusammen mit einem AMCS möglich, weil
sowohl Zeitteilung als auch Codeteile für den Hochgeschwindigkeitspakettransport
gleichzeitig ausgeführt werden
können,
wie in 1 gezeigt. Obgleich
die nutzbare Leistung des Senders begrenzt ist, kann somit die begrenzte
Leistung in einer unabgeglichenen Weise entsprechend Kanalisierungscodes
oder UEs unter Berücksichtigung
zahlreicher Zustände
der Kanalisierungscodes oder UEs zugewiesen werden.
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Zahlreiche
Zustände,
die für
die Leistungsverteilung in Betracht gezogen werden sollten, können Kanalzustände, Sendewiederholungszustände, Übergabezustände, Paketprioritäten, differenzierte Dienstqualitätssteuerung
usw. umfassen. Sendewiederholung wird ausgeführt, wenn ein Fehler auftritt, wenn
die hybride automatische Sendewiederholungsanforderungstechnik (HARQ)
ausgeführt
wird. "Übergabe" bezeichnet, dass
eine entsprechende UE sich in einem Grenzbereich einer Zelle befindet und
an eine andere Zelle übergeben
werden muss. "Paketpriorität" bezieht sich auf
die Bedeutung eines jeden gesendeten Pakets. Schließlich bezeichnet "differenzierte Dienstqualitätssteuerung" eine Steuerung für differenzierte
Qualitäten
von Hochgeschwindigkeitspaketdiensten, die UEs zur Verfügung gestellt
werden.
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Nachfolgend
wird die Notwendigkeit der Leistungsverteilung in Bezug auf jeden
oben beschriebenen Zustand im Detail erläutert.
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Leistungsverteilung
unter Berücksichtigung
von Kanalzuständen
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Bei
der Anwendung des AMCS wird der MCS-Pegel eines jeden Kanals entsprechend
dem Kanalzustand bestimmt. Im Falle des gegenwärtig diskutierten HSDPA werden
die MCS-Pegel in Stufen von wenigstens vier und höchstens
acht klassifiziert. 3 zeigt
ein Beispiel von MCS-Pegeln,
die auf der Grundlage der Kombination aus Modulationsschema und
Codierrate klassifiziert sind. Je höher der MCS-Pegel ist, umso
höher sind
die Ordnung des angewendeten Modulationsschema (z.B. 16AQM oder 64QAM)
und die angewendete Codierrate.
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Jeder
MCS-Pegel hat einen vorbestimmten Zuweisungsbereich, der einen oberen
kritischen Punkt hat. Der gleiche MCS-Pegel wird einer UE gegeben
oder UEs, die Kanalzustände
zwischen den zwei kritischen Punkten haben. Daher hat eine UE, deren
Kanalzustand leicht den unteren kritischen Punkt überschreitet,
eine höhere
Wahrscheinlichkeit der Fehlererzeugung, so dass bei ihr eine höhere Wahrscheinlichkeit
der Notwendigkeit von Sendewiederholungen besteht, im Vergleich
zu einer anderen UE, deren Kanalzustand nahe dem oberen kritischen Punkt
liegt. In diesem Falle kann eine Überschussleitung der UE, die
einen relativ guten Kanalzustand hat, auf die UE umverteilt werden,
die einen relativ schlechten Kanalzustand hat, um die Übertragungsqualität eines
Gesamtsystems zu verbessern. Weiterhin können unterschiedliche MSC-Pegel
an UEs gegeben werden, die ähnliche
Kanalzustände
haben, weil nur ein geringer Unterschied zwischen den Kanalzuständen herrscht.
Als Ergebnis kann eine UE oder UEs, die mit höherem MCS-Pegel versehen sind,
eine höhere
Wahrscheinlichkeit der Erzeugung von Fehlern haben, als eine UE
oder UEs, die mit einem niedrigeren MCS-Pegel versehen sind. In
diesem Falle kann ein Teil einer Leistung einer UE, deren Kanalzustand
benachbart einem oberen kritischen Punkt eines MCS-Pegels liegt
(die einen relativ guten Kanalzustand hat), auf eine UE umverteilt werden,
die mit dem gleichen oder anderen MCS-Pegel versehen ist, um die Übertragungsqualität eines Gesamtsystems
zu verbessern. Folglich kompensiert die Leistungsverteilung die
Unmöglichkeit
der präzisen
Leistungssteuerung und ermöglicht
diese für eine
UE oder UEs, selbst wenn jeder MCS-Pegel einen breiten Bereich im
AMCS hat. Mit anderen Worten, überschüssige Leistung
von UEs oder Kanälen benachbart
dem oberen kritischen Punkt eines jeden MCS-Pegels kann UEs oder
Kanälen
benachbart dem unteren kritischen Punkt des MCS-Pegels zugewiesen
werden, um die präzise
Leistungssteuerung zu realisieren.
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Leistungsverteilung unter
Berücksichtigung
von Erstaussendung und Wiederholungsaussendung
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UEs,
die augenblicklich Datenpakete empfangen, können in UEs in Erstaussendung
und in UEs in Wiederholungssaussendung klassifiziert werden. Wenn
ein Fehler in einem erstausgesendeten Datenpaket aufgetreten ist,
dann ist es notwendig, das Datenpaket erneut auszusenden, um den
Paketfehler zu kompensieren. In diesem Falle hat die Wiederholungsaussendung
eine höhere
Erfolgsrate als die der Erstaussendung wegen der Kombination des zuerst
gesendeten Pakets mit dem wiederholt gesendeten Paket. Außerdem kann
der Erstaussendung und der Wiederholungssaussendung eine Priorität oder Gewichtung
gegeben werden, so dass die der Erstaussendung und der Wiederholungssaussendung
zugewiesenen Leistungen gesteuert werden können.
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Leistunasverteilung
unter Berücksichtigung
der Übergabe
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Leistung
kann unter Berücksichtigung
der Übergabezustände von
UEs zugewiesen werden. Die Übergabe
ist ein Phänomen,
das auftritt, wenn eine elektrische Feldstärke eines gegenwärtig zugreifenden
Knotens B geringer ist, als die eines benachbarten Knoten B. Es
ist bevorzugt, dass eine UE in einer Übergabesituation, wie oben
beschrieben, die Übergabe
nach Empfang eines Datenpakets ausführt, das vom bedienenden Knoten
B ausgesendet wird. Daher wird einer UE, die sich in einem Übergabebereich
befindet, eine höhere
Leistung zugewiesen, als einer anderen UE, die sich außerhalb
des Übergabebereichs
befindet. Dieses vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass nach Aussendung
des Datenpakets eine Wiederholungssaussendung desselben erforderlich
ist, und ermöglicht
dadurch die Durchführung
der Übergabe,
nachdem der Empfang des Datenpakets abgeschlossen ist. Speziell
wird die Leistungsverteilung, wie oben beschrieben, häufig erforderlich,
wenn die Übergabe
in einer Wiederholungsaussendungssituation notwendig ist. Dies deshalb,
weil zur Ausführung
der Übergabe
in einer Situation, in der die Wiederholungsaussendung notwendig
ist, ein Knoten B, auf den sich eine entsprechende UE zubewegt,
nicht nur über
die entsprechende UE informieren sollte, sondern auch bezüglich der Wiederholungssaussendung
informieren sollte.
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Leistunasverteilung
unter Berücksichtigung
von Paketprioritäten
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Leistung
kann entsprechend Paketprioritäten verteilt
werden. Hochgeschwindigkeitspaketübertragungssysteme der dritten
Generation, die derzeit in Diskussion sind, entwickeln eine hohe
Geschwindigkeit. Die entwickelten Technologien schenken Techniken
viel Aufmerksamkeit, die Prioritäten
von Bits oder Symbolen bei der Verbesserung hinsichtlich Bitfehlerrate
(BER), Bildrahmenfehlerrate (FER) und Durchsatz beachten. Der Grund
hierfür
ist, dass Datenstücke
nicht immer die gleiche Priorität
haben. Beispielsweise ist es bei einem Kanalcodierer, der ein Paritätsbit zusätzlich zu
Informationsbits (systematischen Bits) erzeugt und transportiert,
um Fehler in gestörten
Umgebungen zu kompensieren, natürlich,
dass die Informationsbits wichtiger sind, als das Paritätsbit. Weiterhin
kann man sagen, dass ein Steuerbit, das es ermöglicht, die Informationsbits
zu empfangen, eine relativ hohe Bedeutung hat. Die auf diese Weise
klassifizierten Bits müssen
entweder im gleichen Paket oder in anderen Paketen gesendet werden.
In diesem Falle können
die Leistungen mit Rücksicht
auf die in jedem Paket enthaltenen Informationsprioritäten ungleichmäßig verteilt
sein. Wenn beispielsweise ein Knoten B gleichzeitig Pakete an zwei
UEs sendet, kann ein Paket nur ein Steuerbit oder Informationsbits
der ersten UE mitführen,
während
das andere Paket nur ein Paritätsbit
der zweiten UE mitführt,
wodurch ermöglicht
wird, dem Kanal für die
erste UE eine relativ hohe Leistung zuzuweisen.
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Leistungsverteilung
unter Berücksichtigung
differenzierter Dienstqualitäten
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Die
Steuerung einer differenzierten Dienstqualität kann in Betracht gezogen
werden. Keine gegenwärtige
UE zieht die Priorität
oder Qualität
des Dienstes in Betracht. UEs sollten jedoch unterschiedliche Prioritäten oder
Qualitäten
entsprechend den Dienstarten haben. Ein Hochgeschwindigkeitsfunkpaketsystem
sollte daher Dienste anbieten, die Qualitäten zahlreicher Grade haben.
Es ist notwendig, den Eilkanal der derzeitigen Draht- oder Funkübertragung,
wie beispielsweise den Kanal 119, der ein koreanischer
Eildienstkanal ist, besonders zu behandeln. Es ist natürlich, solche
Eilkanäle,
wie oben beschrieben, mit differenzierten Qualitäten zu betreiben. Weiterhin
können
differenzierte Qualitätsdienste entsprechend
Abrechnungssystemen geschaffen werden. Eine relativ hohe Leistung
kann also einer UE zugewiesen werden, die eine relativ hohe Gebühr für einen
hochklassigen Service bezahlt. Diese ungleichgleiche Leistungsverteilung
ermöglicht
es, die Qualitäten
von Diensten einfach in verschiedene Grade zu klassifizieren.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung gehen aus der nachfolgenden Detaillierten Beschreibung
klarer hervor, die im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen
gegeben wird. Es zeigt:
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1 ein Beispiel, bei dem
mehrere UEs Hochgeschwindigkeitspaketdatendienste mit Zeiteilung
und Codeteilung empfangen;
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2 ein Blockschaltbild, das
ein konventionelles Sendegerät
zeigt, das ein AMCS für
den Hochgeschwindigkeitspakettransport verwendet;
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3 ein Beispiel, indem MCS-Pegel
den UEs entsprechend ihren Kanalzuständen durch Anwendung eines
AMCS gegeben werden;
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4 ein Blockschaltbild, das
ein Sendesystem eines Mobilfunksystems zeigt, das einen Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst
entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bietet; und
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5 ein Flussdiagramm, das
die Leistungsumverteilung gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachfolgend
werden bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
erläutert. In
der nachfolgenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung wird eine
detaillierte Beschreibung bekannter Funktionen und darin enthaltener
Aufbauten weggelassen, wenn sie den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ziemlich unklar machen kann.
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1 zeigt ein Beispiel der
Zeitteilung und Codeteilung für
fünf Kanalisierungscodes
und drei UEs, was es zahlreichen UEs möglich macht, Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst
zu empfangen. In 1 bedeutet
jede Reihe Codeteilung und jede Spalte Zeitteilung. In der ersten
Spalte T0 verwendet UE#1 drei Kanalisierungscodes
(Code #0, #1 und #2) und beide UE#2 und #3 verwenden jeweils einen
Kanalisierungscode (#4 bzw. #3). In den zweiten, dritten und fünften Spalten
T1, T2 und T4 ist UE#1 kein Kanalisierungscode zugewiesen,
zwei Kanalisierungscodes (Code #3 und #4) sind UE#2 zugewiesen,
und drei Kanalisierungscodes (Code #0, #1 und #2) sind UE#3 zugewiesen.
In den vierten und sechsten Spalten T3 und
T5 werden alle zuweisbaren Kanalisierungscodes
durch UE#1 verwendet. Wie dargestellt, kann kein Kanalisierungscode,
ein Kanalisierungscode oder mehrere Kanalisierungscodes während des
gleichen Zeitintervalls entsprechend der Zeitteilung jeder UE zugewiesen
sein.
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In
den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die nachfolgend speziell erläutert werden, werden
Leistungen zunächst
MCS-Pegeln zugewiesen, und dann werden die zugewiesenen Leistungen entsprechend
den Kanalisierungscodes oder UEs umverteilt.
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4 ist ein Blockschaltbild,
das ein Sendesystem eines Mobilfunksystems zeigt, das Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst
entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liefert. Entsprechend 4 misst ein Steuerer 410 die
Zustände
von Kanälen
für UEs,
die augenblicklich Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst liefern,
und gibt einen MCS-Pegel an jede UE auf der Grundlage des Kanalzustandes
der UE. Der Kanalzustand, der einen Abwärtsverbindungszustand darstelle,
kann mittels CQI-Information gemessen werden, die von der UE berichtet
wird, oder durch Sammlung von Leistungssteuerbefehlen, die entsprechend
UEs für
die Leistungssteuerung erzeugt werden. Je besser der Kanalzustand
ist, umso höher ist
der MCS-Pegel, der durch den Steuerer 410 gegeben wird.
Hingegen wird vom Steuerer 410 ein umso niedrigerer MCS-Pegel
gegeben, je schlechter der Kanalzustand ist. Wenn die MCS-Pegel
den Kanälen oder
UEs gegeben worden sind, werden Codierraten und Modulationsschemata,
die für
die Kanäle
oder UEs zu verwenden sind, bestimmt. Der Steuerer 410 steuert
da her die Codier- und Modulationseinheiten 420 und 430 entsprechend
den Kanälen
oder UEs mittels der bestimmten Codierraten und Modulationsschemata.
Die Codier- und Modulationseinheiten 420 und 430 empfangen
Daten entsprechend UEs, die ausgesendet werden sollten, codieren
die Daten mittels der Codierrate und modulieren dann die Daten mittels
des Modulationsschemas. Modulationssymbolgruppen entsprechend UEs,
die von den Codier- und Modulationseinheiten 420 und 430 ausgegeben werden,
werden dann entsprechend Kanälen
verteilt, die durch einen Demultiplexer 440 zugewiesen
werden. Wenn die Anzahl von UEs, die augenblicklich Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst
bieten, gleich der Anzahl zugewiesener Kanäle ist, dann ist der Demultiplexer 440 nicht
notwendig. Indessen wird der Demultiplexer 440 entsprechend
der Anzahl der UEs und der Anzahl der Kanäle durch den Steuerer 410 gesteuert.
Die Modulationssymbolgruppen, die entsprechend den Kanälen verteilt
werden, werden entsprechenden Spreizern 450-1, 450-2,
... bzw. 450-n zugeführt.
Die Spreizer 450-1, 450-2, ... und 450-n spreizen
und geben die Modulationssymbole mit den zugewiesenen Kanalisierungscodes
W1, W2, ... bzw.
Wn aus.
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Ein
Leistungsverteiler 460 verteilt Leistung auf jeden Kanal
innerhalb des Bereiches einer Gesamtleistung, die für Hochgeschwindigkeitspaketdatendienst
verwendet werden kann. Der Leistungsverteiler 460 bezieht
sich auf Information für
jede UE bei der Verteilung von Leistung auf jeden Kanal. In diesem
Falle enthält
die Information für
jede UE einen MCS-Pegel, der vom Steuerer 410 angegeben
wird, und zahlreiche Einstellbedingungen. Zunächst weist der Leistungsverteiler 460 Leistung
für jede
UE entsprechend dem MCS-Pegel zu, der vom Steuerer 410 angegeben
wird. Der Leistungsverteiler 460 weist also eine relativ
hohe Leistung einer UE zu, die mit einem hohen MCS-Pegel versehen
ist, und weist eine relativ niedrige Leistung einer UE zu, die mit
einem niedrigen MCS-Pegel versehen ist, und weist die gleiche Leistung
UEs zu, die mit dem gleichen MCS-Pegel versehen sind. Anschließend umverteilt der
Verteiler 460 die jeder UE bereits zugewiesene Leistung
auf der Grundlage zahlreicher Zustände. Die zugewiesene Leistung
einer UE, die eine Überschussleistung
enthält,
wird also um die Überschussleistung
vermindert. Hingegen wird Überschussleistung
zusätzlich
auf eine UE verteilt, deren zuvor zugewiesene Leistung unzureichend
ist. Wenn jedoch die Leistungsverteilung jeder UE entsprechend den gegebenen
MCS-Pegeln bereits in einer früheren Stufe
ausgeführt
worden ist, führt
der Leistungsverteiler 460 nur die Umverteilung der zugewiesenen Leistung
entsprechend den genannten zahlreichen Bedingungen aus. Diese zahlreichen
Zustände
enthalten Abwärtsverbindungskanalzustände, Wiederholungssendungszustände, Übergabezustände, Paketprioritäten, Benutzerprioritäten, usw.
Der Leistungsverteiler 460 kann entweder nur einen Zustand oder
mehrere aus diesen zahlreichen Zuständen berücksichtigen. In diesem Falle
kann ein Dienstanbieter den Zustand oder die Zustände bestimmen,
die der Leistungsverteiler 460 berücksichtigen sollte. Der Leistungsverteiler 460 verteilt
daher die Leistung in ungleicher Weise auf jede UE auf der Grundlage
der genannten zahlreichen Zustände.
Die vom Leistungsverteiler 460 verteilte Leistung ist eine
Sendeleistung in einem Sendegerät
eines Knotens B. Hingegen die Sendeleistung in jeder UE eine von
der UE abgeschätzte
Leistung. Daher hat selbst dann, wenn ein Knoten B die Sendeleistung
entsprechend dem Vorschlag der vorliegenden Erfindung verteilt,
die UE keine erhöhte
Schwierigkeit in der Abschätzung
der Sendeleistung, so dass kein Faktor vorhanden ist, der die Leistungsfähigkeit
des Systems verschlechtert. Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, bei der die Leistung entsprechend jeder
UE auf der Grundlage der genannten zahlreichen Zustände umverteilt
wird, werden später
im Detail erläutert.
Die Sendeleistungen, die von dem Leistungsverteiler 460 umverteilt
worden sind, werden Verstärkungskompensatoren 470-1 bis 470-n zugeführt. Der
Leistungsverteiler 460 kann Leistungsverstärkungswerte
liefern, so dass Verstärkungskompensation
entsprechend den umverteilten Sendeleistungen für jeden Kanal von den Verstärkungskompensatoren 470-1 bis 470-n ausgeführt werden
kann.
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Die
Verstärkungskompensatoren 470-1 bis 470-n kompensieren
die Verstärkung
für jedes
Kanalsignal von den Spreizern 450-1 bis 450-n und
geben sie aus entsprechend den zugewiesenen Leistungen oder Leistungsverstärkungswerten,
die vom Leistungsverteiler 460 geliefert werden. Die für jeden Kanal
verstärkungskompensierten
Kanalsignale werden von einem Addierer 480 miteinander
addiert, um ein einziges Kanalsignal zu bilden.
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Nachfolgend
wird die Umverteilung der Sendeleistung eines Knotens B auf der
Grundlage der genannten zahlreichen Zustände entsprechend Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im Detail erläutert.
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Die
differenzierte Leistungsumverteilung durch die Abwärtsverbindungskanalzustände für jede UE
wird wie folgt ausgeführt.
Um das Verständnis
zu erleichtern, liegt der nachfolgenden Beschreibung eine Voraussetzung
zugrunde, dass eine UE nur einen Kanal besetzt. Eine UE kann jedoch
auch mehrere Kanäle
besetzen, in welchem Fall es natürlich ist,
dass die differenzierte Leistungsumverteilung für jeden Kanal ausgeführt werden
kann.
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Für die differenzierte
Leistungsumverteilung muss der Knoten B von jeder UE Information
empfangen, durch die er einen Zustand eines jeden Kanals abschätzen kann.
Ein repräsentativer
Weg zur Abschätzung
eines Abwärtsverbindungskanalzustandes
ist ein Verfahren, das ein Träger/Interferenz-Verhältnis (CIR)
verwendet. Das Verfahren, in dem ein Knoten B einen Abwärtsverbindungskanalzustand mittels
eines CIR für
jede UE abschätzt,
ist eine bereits bekannte Technik, so dass eine detaillierte Beschreibung
der Technik hier weggelassen wird. Zustandsdaten von Abwärtsverbindungskanälen, die
für jeweilige
Kanäle
geschätzt
werden, wer den dem Leistungsverteiler 460 zugeführt. Der
Leistungsverteiler 460 führt dann die Leistungsumverteilung
für jeden
Kanal mittels der Zustandsdaten aus. Beispielsweise weist der Leistungsverteiler 460 einen
Teil der Leistung, die einer UE zugewiesen worden ist, die einen
guten Kanalzustand hat, zusätzlich
zu der Leistung zu, die einer UE zugewiesen worden ist, die einen
schlechten Kanalzustand aufweist, wodurch die Übertragungsqualität aller
UEs verbessert wird. Gewöhnlich
kann der Kanalzustand verbessert werden, indem die zugewiesene Leistung
erhöht
wird. Aus diesem Grunde wird Leistung an UEs umverteilt, die mit
dem gleichen MCS-Pegel versehen sind, aber unterschiedliche Kanalzustände aufweisen,
so dass die mit dem gleichen MCS-Pegel versehenen UEs ähnliche
Kanalzustände
haben können.
Der Leistungsverteiler 460 ermittelt, ob jede UE einen
geeigneten Kanalzustand entsprechend dem gegebenen MCS-Pegel hat, und verteilt
die Leistung auf eine UE um, die einen ungeeigneten Kanalzustand
aufweist. Die Leistungsumverteilung vermindert eine Leistung einer UE,
die einen relativ guten Kanalzustand aufweist, innerhalb eines Bereiches
eines Kanalzustandes, der durch einen gegebenen MCS-Pegel erforderlich
ist, so dass die UE einen mittleren Kanalzustand im entsprechenden
MCS-Pegel haben kann.
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Hingegen
vergrößert die
Leistungsumverteilung eine Leistung einer UE, die einen relativ schlechten
Kanalzustand, innerhalb eines Bereiches eines Kanalzustandes, der
von einem gegebenen MCS-Pegel benötigt wird, so dass die UE einen
mittleren Kanalzustand im entsprechenden MCS-Pegel haben kann. In
diesem Falle sollten die verminderte Leistung und die erhöhte Leistung
zueinander proportional sein. Beispielsweise kann gemäß 3 gesagt werden, dass UE#1 310 und
UE#3 330 bereits gute Kanalzustände in jedem ihnen gegebenen
MCS haben, und UE#2 320 einen relativ schlechten Kanalzustand
in einem gegebenen MCS hat. Daher ist eine Umverteilung von Leistung
notwendig, um UE#1 310, UE#2 320 und UE#3 330 zu
ermöglichen,
mittlere Kanalzustände
in jedem gegebenen MCS-Pegel zu erlangen. Der UE#1 310 und
UE#3 330 zugewiesenen Leistungen werden daher um eine Überschussleistung
vermindert, und die der UE#2 320 zugewiesene Leistung wird
um eine erforderliche Leistung erhöht. Die Überschussleistung bezeichnet
eine Leistung, die vermindert werden sollte, um die Kanalzustände von
UE#1 310 und UE#3 330 auf mittlere Kanalzustände in den
gegebenen MCS-Pegeln abzusenken. Die erforderliche Leistung bezeichnet
eine Leistung, die hinzugefügt
werden sollte, um den Kanalzustand von UE#2 320 auf einen
mittleren Kanalzustand im gegebenen MCS-Pegel anzuheben. In diesem
Falle brauchen als Ergebnis der Leistungsverteilung alle UEs nicht
ohne Schaden mittlere Kanalzustände
zu haben, jedoch reicht es, wenn UEs, die mit dem gleichen MCS-Pegel
versehen sind, gleiche Kanalzustände
haben.
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Die Überschussleistung
und die erforderliche Leistung brauchen weiterhin nicht stets einander gleich
zu sein. Wenn die Überschussleistung
und die erforderliche Leistung in der oben be schriebenen Weise ermittelt
worden sind, schätzt
der Leistungsverteiler 460 Verstärkungskompensationswerte für den jeweiligen
Kanal mittels der Überschussleistung und
der erforderlichen Leistung ab und liefert die Verstärkungskompensationswerte
an die Verstärkungskompensatoren 470-1 bis 470-n.
Die Verstärkungskompensationswerte
für die
jeweiligen Kanäle
sind voneinander verschieden, so dass unterschiedliche Leistungen
entsprechend den Kanalzuständen
auf jedes Kanalsignal verteilt werden können.
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Die
differenzierte Leistungsumverteilung gemäß den Sendetypen, die in erste
Aussendung und Wiederholungsaussendung klassifiziert sind, wird wie
folgt ausgeführt.
In der nachfolgenden Beschreibung ist, wenn ein Fehler in einem
erstmals ausgesendeten Datenpaket auftritt, eine Wiederholungsaussendung
des Datenpakets erforderlich, um eine Kompensation für das fehlerhafte
Datenpaket durchzuführen.
In diesem Falle wird angenommen, dass das gleiche Datenpaket in
der Erstaussendung und in der Wiederholungsaussendung gesendet wird,
um das Verständnis
der folgenden Beschreibung zu erleichtern.
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Für die Wiederholungsaussendung
ist es erforderlich, dass ein Knoten B bestätigen kann, ob jedem Kanal
zu sendende Daten erstmals gesendete Daten oder wiederholt gesendete
Daten sind. Die Information über
den Sendetyp für
jeden Kanal wird dem Leistungsverteiler 460 zugeführt. Der
Leistungsverteiler 460 führt dann die Leistungsumverteilung
für jeden
Kanal mittels des Sendetyps aus. Beispielsweise weist der Leistungsverteiler 460 einen
Teil der Leistung, der einem Kanal, der die wiederholt gesendeten
Daten sendet, zugewiesen worden ist, zusätzlich zu der Leistung zu,
die einem Kanal zugewiesen worden ist, der die Daten erstmals aussendet.
Die Wiederholungsaussendung ermöglicht
somit, das erstmals ausgesendete Datenpaket in einem besseren Kanalzustand
als ein wiederholt ausgesendetes Datenpaket nochmals zu senden.
Gewöhnlich
kann der Kanalzustand durch Steigerung der zugewiesenen Leistung
verbessert werden. Der Grund der Leistungsumverteilung, wie oben
beschrieben, besteht darin, dass die Wiederholungsaussendung eine
höhere
Erfolgsrate als die ursprüngliche
Aussendung gegeben wird, da eine Empfangsseite das wiederholt gesendete
Datenpaket mit den zuvor gesendeten Datenpaketen kombiniert.
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Die
differenzierte Leistungsumverteilung bei Übergabezuständen wird wie folgt ausgeführt. Die Übergabe
in der folgenden Beschreibung ist ein Ereignis, das auftritt, wenn
eine elektrische Feldstärke eines
gegenwärtig
zugreifenden Knotens B geringer ist, als die eines benachbarten
Knotens B.
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Für die Wiederholungsaussendung
ist erforderlich, dass ein Knoten B bestätigen kann ob jede UE sich
in einem Übergabebereich
befindet. Der Übergabezustand
einer jeden UE kann durch einen Bericht von jeder UE bestätigt werden.
Der Übergabezustand
einer jeden UE wird dem Leistungsverteiler 460 mitgeteilt.
Der Leistungsverteiler 460 führt dann die Leistungsumverteilung
für jeden
Kanal mittels des Übergabezustandes
durch. Beispielsweise weist der Leistungsverteiler 460 einen
Teil der Leistung, der einer UE zugewiesen worden ist, die sich außerhalb
eines Übergabebereichs
befindet, zusätzlich
zu der Leistung zu, die einer UE zugewiesen worden ist, die sich
innerhalb des Übergabebereichs
befindet. Die Wiederholungsaussendung ermöglicht also, dass das Datenpaket
in einem besseren Zustand zu der UE gesendet wird, die sich innerhalb
des Übergabebereichs
befindet, als zu der UE, die sich außerhalb des Übergabebereichs
befindet. Die Leistungsumverteilung, wie sie oben beschrieben wurde, ermöglicht es
einer UE, die sich in einem Übergabebereich
befindet, übergeben
zu werden, nachdem alle Datenpakete empfangen worden sind, wodurch die
Empfangserfolgsrate verbessert wird.
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Die
differenzierte Leistungsumverteilung in Abhängigkeit von Paketprioritäten wird
wie folgt ausgeführt.
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Für die Wiederholungsaussendung
ist erforderlich, das einem Knoten B im Voraus die Prioritäten von
zu sendenden Datenpaketen bekannt ist. Die Paketprioritäten in der
nachfolgenden Beschreibung können
nach den Arten der Datenpakete klassifiziert werden. Beispielsweise
können
Daten, die nach dem Codieren gesendet werden, in Informationsbits
(systematische Bits) und Paritätsbits
klassifiziert werden. Man kann sagen, dass die Informationsbits
wichtiger sind, als die Paritätsbits.
Weiterhin kann man sagen, dass Steuerbits, die für den Empfang von Daten erforderlich
sind, höhere
Prioritäten
haben, als die Datenbits. Daher weist der Leistungsverteiler 460 einen Teil
der Leistung, die einem Kanal zugewiesen worden ist, der ein Datenpaket
transportiert, das niedrigere Priorität hat, zusätzlich zu der Leistung zu,
die einem Kanal zugewiesen worden, der ein Datenpaket transportiert,
das eine höhere
Priorität
hat.
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Die
Wiederholungsaussendung ermöglicht es
somit, dass ein Datenpaket, das eine höhere Priorität hat, in
einem besseren Kanalzustand gesendet wird, als das Datenpaket, das
eine niedrigere Priorität hat.
Die Leistungsumverteilung, wie oben beschrieben, verbessert die
Erfolgsrate des Empfangs von Datenpaketen, die relativ hohe Prioritäten haben.
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Die
differenzierte Leistungsumverteilung in Abhängigkeit von unterschiedlichen
Qualitäten
von Diensten oder Graden von UEs wird wie folgt ausgeführt.
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Für die Wiederholungsaussendung
ist es erforderlich, dass ein Knoten die Grade der UEs und Information über Dienstqualitäten kennt,
die von den UEs oder Kanälen
angeboten werden. Die Grade von UEs und die Information über Dienstqualitäten, die
jeweils von UEs oder Kanälen angeboten
werden, werden dem Leistungsverteiler 460 mitgeteilt. Der
Leistungsverteiler 460 führt dann die Leistungsumverteilung
für jeden
Kanal mittels der Grade der UEs und der Information über Dienstqualitäten durch,
die jeweils von den UEs oder Kanälen
angeboten werden. Beispielsweise weist der Leistungsverteiler 460 einen
Teil der Leistung, die einer UE zugewiesen worden ist, die einen
niedrigeren Grad hat oder einen Dienst mit niedrigerer Qualität anbietet,
zusätzlich
zu der Leistung zu, die einer UE zugewiesen worden ist, die einen
höheren
Grad hat oder einen Dienst mit höherer
Qualität
anbietet. Die Umverteilung ermöglicht es
also der UE, die einen höheren
Grad hat oder einen Dienst höherer
Qualität
anbietet, einen besseren Kanalzustand zu erlangen, als eine UE hat,
die einen niedrigeren Grad aufweist oder einen Dienst mit niedrigerer
Qualität
anbietet. Die oben beschriebene Leistungsumverteilung hat zum Ziel,
einen besseren Kanalzustand für
einen Dienst höherer
Qualität
oder höheren
Grades zu schaffen.
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Ein
Knoten B kann gesondert eine zusätzliche
Leistung verwalten, die einer UE oder UEs zugewiesen werden kann,
um Dienste mit höheren
Graden oder Qualitäten
anzubieten, um zusätzlich
die gesondert verwaltete Leistung der UE oder UEs in einer Situation
zuzuweisen, in der die UE oder UEs zusätzlich Leistung benötigen.
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Die
differenzierte Dienstqualitätssteuerung, wie
oben beschrieben, kann nicht nur durch die ungleiche Leistungsverteilung
realisiert werden, sondern auch durch einen Planer. Der Planer bestimmt eine
Datenaussendungsfolge aller UEs, die Dienste durch Codeteilung und
Zeitteilung von einem Knoten B empfangen. In der differenzierten
Dienstqualitätssteuerung
sind mehr Möglichkeiten
an UEs eingeräumt,
die Dienste mit höherer
Qualität
empfangen, so dass Datendienste mit hoher Geschwindigkeit oder hoher
Qualität
realisiert werden können.
Wenn jedoch der Planer ein einfacher Planer ist, der allen UEs die
gleiche Begünstigung
einräumt,
wird die differenzierte Dienstqualitätssteuerung vom Leistungsverteiler 460 ausgeführt.
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Unter
zahlreichen verschiedenen oben beschriebenen Zuständen können der
Wiederholungsaussendungszustand, die Paketprioritäten und
die differenzierte Dienstqualitätssteuerung
durch Steuerinformation einer physikalischen Schicht oder durch Information
von einer oberen Schicht oder MAC-Schicht (MAC = Medium Access Control)
beurteilt werden.
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5 ist ein Flussdiagramm,
das einen Vorgang der Leistungsumverteilung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Gemäß 5 wird in einem Schritt 500 ermittelt,
ob eine differenzierte Leistungsumverteilung auf jeden Kanal oder
jede UE erforderlich ist. Wenn eine differenzierte Leistungsumverteilung
nicht erforderlich ist, werden gleiche Leistungen entsprechend gegebenen MCS-Pegeln
auf alle Kanäle
oder UEs im Schritt 550 verteilt, die gerade Datenpakete
senden. Wenn hingegen eine differenzierte Leistungsumverteilung
erforderlich ist, dann wird wenigstens ein Zustand, der für die differenzierte
Leistungsumverteilung angewendet wird, im Schritt 510 ausgewählt. Im
Schritt 520 werden UEs oder Kanäle, die eine Leistungsumverteilung
benötigen,
mit Hilfe gewählten
Zustandes gesucht. Wenn die UEs oder Kanäle für die Leistungsumverteilung
ermittelt worden sind, wird im Schritt 530 Leistung auf
die UEs oder Kanäle
mittels des ausgewählten
Zustandes umverteilt. Wenn beispielsweise die Leistung entsprechend
dem Kanalzustand umverteilt wird, dann kann eine Überschussleistung
einer UE, die unter den mit dem gleichen MCS-Pegel versorgten UEs
den besseren Kanalzustand hat, zusätzlich zur Leistung, die einer
UE mit schlechtem Kanalzustand zugewiesen worden ist, zugewiesen
werden. Weiterhin kann selbst zwischen UEs, die mit unterschiedlichen
MCS-Pegeln versorgt sind, eine Überschussleistung
einer UE eines Kanalzustands (z.B. SNR oder CIR), der nahe einem
oberen kritischen Punkt liegt, zusätzlich zu der Leistung zugewiesen
werden, die einer UE zugewiesen worden ist, die einen Kanalzustand
nahe einem unteren kritischen Punkt hat. Die Leistungsumverteilung
kann auf der Grundlage der Kanalzustände und auch anderer, oben
beschriebener Zustände
ausgeführt
werden. Weiterhin kann die Leistungsumverteilung auf der Grundlage
einer Kombination von wenigstens zwei oben beschriebenen Zuständen ausgeführt werden.
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Wie
oben beschrieben, kann bei dem Verfahren und der Vorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung eine begrenzte Sendeleistung in geeigneter Weise
unter Beachtung zahlreicher Zustände
umverteilt werden, um dadurch die allgemeine Leistung eines Systems
zu verbessern. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es auch, die Leistung
in differenzierter Weise entsprechend Kanalzuständen und Sendetyps, eines Übergabezustandes
und einer Priorität
eines jeden Pakets zu verteilen. Darüber hinaus ermöglicht die
vorliegende Erfindung eine differenzierte Dienstqualitätssteuerung
für jeden
Benutzer.
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Während die
Erfindung unter Bezugnahme auf gewisse bevorzugte Formen derselben
gezeigt und beschrieben worden ist, versteht der Fachmann doch,
dass zahlreiche Änderungen
in Form und Details daran vorgenommen werden können, ohne vom Geist der Erfindung
abzuweichen, wie er durch die anhängenden Ansprüche bestimmt
ist.