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DE60300719T2 - Ejektor - Google Patents

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DE60300719T2
DE60300719T2 DE60300719T DE60300719T DE60300719T2 DE 60300719 T2 DE60300719 T2 DE 60300719T2 DE 60300719 T DE60300719 T DE 60300719T DE 60300719 T DE60300719 T DE 60300719T DE 60300719 T2 DE60300719 T2 DE 60300719T2
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air gap
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Barry Annesley Hague
Stephen Annesley Oliver
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    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Eduktoren (Ejektoren, Mischventile) zum Mischen von Flüssigkeiten sowie Rückflusssperren zum Einsatz mit diesen. Die Erfindung betrifft auch Verfahren zum Adaptieren von Luftspalt-Eduktoren.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In vielen Bereichen – bspw. im Hotel- und Verpflegungsgewerbe – ist es üblich, Chemikalien, die bspw. zum Reinigen verwendet werden, als Konzentrat zu erwerben und dann vor Ort mit Wasser zu der für den Einsatz benötigten Konzentration zu verdünnen. Man hat proportionierende Ausgabevorrichtungen konstruiert, mit denen sich die erwünschte Verdünnung der konzentrierten Lösung erreichen und die verdünnte Mischung dann ausgeben ließ.
  • Diese Ausgabevorrichtungen verwenden häufig so genannte Venturi-Mischventile, die auch als Eduktoren bekannt sind, um das Konzentrat in den Wasserstrom einzusaugen.
  • Bei diesen Eduktoren nimmt durch einen Durchlass strömendes Wasser Konzentrat an einer Stelle mit, wo sich eine Einschnürung im Durchlass aufweitet.
  • Ein Eduktor ist normalerweise stehend angeordnet und weist eine Düse, die einen Wasserstrahl ausbildet und nach unten richtet, einen Luftspalt unter der Düse sowie unter dem Luftspalt eine Venturi-Struktur auf. Im Einsatz strömt der Wasserstrahl quer über den Luftspalt und in die Venturi-Struktur hinein. Die Venturi-Struktur weist einen Zulauf, einen seitlichen Kanal zur Ausgabe von flüssigem Konzentrat und eine Kammer auf, wo das Konzentrat von der Wasserströmung mitgenommen wird.
  • Um zu gewährleisten, dass die Lösung mit der Sollkonzentration ausgegeben wird, ist eine Strömungsregelung erforderlich derart, dass die in die Wasserströmung eingezogene Konzentratmenge gesteuert wird. Beispiele solcher Eduktoren – insbesondere mit Strömungsregelung – sind in der US-A-5 522 419 und in der WO94/04857 beschrieben.
  • Typischerweise betreibt man Eduktoren mit Wasser unmittelbar aus dem Versorgungsanschluss. Bei den meisten Wasserversorgungsnetzen besteht die Möglichkeit von Übergangszuständen, bei denen in den Wasserleitungen ein Teilunterdruck auftreten kann. Dadurch kann Konzentrat in den Wasseranschluss zurück gezogen werden. Diese Zustand ist eindeutig unerwünscht; der Wasseranschluss muss von Verschmutzung frei gehalten werden indem man ein Rückströmen von Chemikalien in die Wasserquelle verhindert.
  • Es sind zwei Arten von Wasserschutzanordnungen bekannt. Luftspalt-Eduktoren (AA-Eduktoren) enthalten zwischen der Düse und der Venturi-Struktur einen Luftspalt, wie oben erläutert. Dadurch entsteht ein Rückstromschutz, da kein Wasser über den Luftspalt zurück zum Wasseranschluss strömen kann. Wasser, das unter Rückstrombedingungen aus dem Venturi-Zulauf austritt, verlässt den Eduktor einfach, ohne den Wasseranschluss zu verschmutzen. Luftspalt-Eduktoren bieten daher einen verhältnismäßig hohen Rückstromschutz, haben aber auch, wie unten diskutiert, eine Anzahl von Nachteilen.
  • Mechanische Einwegventile bzw. Leitungsunterbrecher (DB-Elemente) bieten einen etwas schwächeren Rückstromschutz, aber ohne einige der Nachteile von Luftspalt-Eduktoren. Bekannte Luftspalt-Eduktoren bieten den Rückstromschutz und die Flüssigkeitsausgabe in einer einzigen Einheit kombiniert. Luftspalt-Eduktoren haben jedoch mehrere Nachteile. Der über den Luftspalt tretende Wasserstrom ist – wie auch die das Wasser richtende Düse – der Luft ausgesetzt. Aus der Arbeitsumgebung eintretender Staub oder andere Teilchen können den Strahl stören, was seinerseits zu verstärktem Rückspritzen und einem geringeren Wirkungsgrad der Venturi-Stufe führen kann. Ein Blockieren des Strahls verhindert einen effektiven Betrieb des Eduktors. Daher müssen Luftspalt-Eduktoren regelmäßig gewartet werden. Das Vorliegen des Luftspalts verhindert auch einen Einsatz des Eduktors mit anderen Verdünnungsmitteln als Wasser, da das Verdünnungsmittel der Luft ausgesetzt ist.
  • Eine Alternative zu einem Luftspalt-Eduktor ist der Einsatz eines Einwegventils stromaufwärts eines luftspaltfreien Eduktors. Diese Rückflusssperre ist in Reihe mit dem Eduktor gelegt und stellt ein separates Element dar. Dabei verliert man jedoch die Zweckmäßigkeit einer Einheit, die in sich den Eduktor mit dem Rückstromschutz vereint. Auch ist der Rückstromschutz als solcher schwächer als der eines Luftspalt-Eduktors. Andere Anordnungen zum Verhindern eines Rückstroms sind bekannt – bspw. vakuumbrechende Rückschlagventile.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfinder haben erkannt, dass es mit bekannten Eduktoren nicht möglich ist, zwischen einer Luftspalt- und einer Einwegventil-Anordnung umzuschalten, ohne die Eduktor-Einheit selbst auszuwechseln, was jedoch teuer und zeitraubend ist. Bekannte Eduktor-Anordnungen sind in ihrer Einsatzmöglichkeit eingeschränkt, da ein einziger Eduktor sich nicht benutzen lässt, wo ein Luftspalt- und ein Rückflusssperrschutz zu verschiedenen Zeit gefordert sind.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile bekannter Eduktor-Anordnungen zu beseitigen und hierzu insbesondere ein System anzugeben, das sich problemlos zwischen einem Luftspalt- und einem Rückflusssperrzustand umschalten lässt.
  • In einem ersten Aspekt stellt die Erfindung einen Eduktor mit einer Venturi-Struktur, einem Luftspalt, über den im Betriebszustand "Luftspalt" ein Flüssigkeitsstrahl zur Venturi-Struktur geführt ist, und einer entfernbaren Rückflusssperre im Luftspalt bereit, wobei der Eduktor zwischen einem Betriebszustand "Luftspalt" und einem Betriebszustand "Rückflusssperre" umschaltbar ist. Bei der entfernbaren Rückflusssperre kann es sich um eine beliebige geeignete Einwegmechanik handeln, wie sie bspw. aus den dem Fachmann bekannten auswählbar ist. Die entfernbare Rückflusssperre lässt sich so auswählen, dass es ein bestimmtes Niveau eines Rückstromschutzes bietet. Es kann einen oder mehrere Abläufe aufweisen, um Flüssigkeit aus dem Eduktor abzuführen, falls eine Rückstromsituation auftritt. Zweckmäßigerweise ist die entfernbare Rückflusssperre aus einem oder mehreren Werkstoffen hergestellt, die gegen im Normalbetrieb auftretende Chemikalien resistent sind.
  • Diese Anordnung ermöglicht es, den Eduktor als Luftspalt- oder als Rückflusssperr-Eduktor arbeiten zu lassen, indem man einfach die Rückflusssperre hinzufügt oder entfernt. Die Rückflusssperre kann die Düse im Eduktor ersetzen, die den Flüssigkeitsstrahl über den Luftspalt richtet.
  • Es ist vorteilhaft, einen Eduktor zur Verfügung zu haben, der sich zwischen einer Luftspalt- und einer Rückflusssperrkonfiguration bspw. in einem Wasserverdünnungssystem umrüsten lässt, in dem die Wasserquelle, die Wasserströmung und das Konzentrat sich während der Nutzungsdauer des Eduktors ändern können, so dass sich auch die Anforderungen an den Rückflussschutz ändern. Die vorliegende Erfindung stellt also einen Eduktor mit gegenüber bekannten Eduktoren verbesserter Nutzbarkeit bereit, da er sich einsetzen lässt, wo ein Rückstromschutz durch eine Luftspaltanordnung und eine Rückflusssperre gefordert sind.
  • Ein erfindungsgemäßer Eduktor mit entfernbarer Rückflusssperre ist vor Ort zwischen einer Luftspalt- und einer Einweg- bzw. Rückflusssperr-Konfiguration umstellbar. Damit erhält man signifikante Vorteile gegenüber anderen Anordnungen, die sich nicht auf diese Weise umstellen lassen und bei denen bei geänderten Anforderungen an den Rückstromschutz die gesamte Eduktor-Gruppe ausgetauscht werden muss. Dieser Austausch lässt sich normalerweise nur von einem spezialisierten Techniker durchführen. Für den Wechsel zwischen einer Luftspalt- und einer Rückflusssperr-Konfiguration bietet die vorliegende Erfindung daher einen verringerten Zeit- und Kostenaufwand.
  • In der vorliegenden Anmeldung ist eine Rückflusssperrkartusche beschrieben, die sich in einen Luftspalt eines Eduktors mit Luftspalt und Venturi-Zulauf einsetzen lässt und entfernbar ist, wobei die Kartusche einen Zulauf für Wasser aus einer Versorgungsleitung, einen Ablauf zur Abgabe von Wasser an den Venturi-Zulaufbereich und zwischen dem Zu- und dem Ablauf eine Rückflusssperre aufweist.
  • Vorzugsweise weist der Ablauf eine Dichtfläche auf, die einen dicht abschließenden Kontakt mit der Venturi-Zulaufzone bereit stellt.
  • Vorzugsweise weist der Zulauf eine Dichtfläche auf, die einen dicht abschließenden Kontakt mit der Versorgungsleitung bereit stellt.
  • Vorzugsweise weist die Rückflusssperrkartusche einen Kern und eine aufweitbare federelastische Hülse auf, die dicht abschließend mit dem Kern um diesen herum gelegt ist, um eine Flüssigkeitsströmung zwischen der Hülse und dem Kern zu verhindern, wobei der dichte Abschluss gebrochen wird, wenn die federelastische Hülse aufgeweitet wird, was durch Flüssigkeitsdruck vom Zulauf her der Fall ist.
  • Vorzugsweise weist die Rückflusssperrkartusche ein äußeres Gehäuse auf, das um die federelastische Hülse herum gelegt ist, um das Aufweiten der Hülse zu begrenzen, und sich bei einer Strömung vom Zu- zum Ablauf dicht abschließend um die Hülse legt. In dieser Anordnung ist eine Wasser-Rückstrom zwischen dem äußeren Gehäuse und der Hülse hindurch möglich, wenn der Strömungsweg vom Zu- zum Ablauf geschlossen ist. Vorzugsweise weist das äußere Gehäuse eine Öffnung auf, durch die beim Auftreten einer Rückströmung Flüssigkeit aus der Rückflusssperre entweichen kann.
  • Mit einer herausnehmbar in den Luftspalt eines Luftspalt-Eduktors einsetzbaren Rückflusssperrkartusche lassen sich vorhandene Luftspalt-Eduktoren kostengünstig und wirkungsvoll so abändern, dass sie mit einer Rückflusssperre arbeiten. Die vorliegende Erfindung bietet also das Mittel, um den Rückstromschutz eines Eduktors abzuändern und die Vorteile eines Rückflusssperrschutzes ohne den Kostenaufwand und die Unzweckmäßigkeit eines Austauschs der Eduktoreinheit oder den Einbau eines separaten Einwegventils zu erreichen.
  • In einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt diese ein Verfahren zum Adaptieren eines Luftspalt-Eduktors mit einem Venturi-Mischbereich und einem Luftspalt bereit, indem man in letzteren eine Rückflusssperre einsetzt.
  • Es ist vorteilhaft, einen Eduktor mit einem Luftspalt ohne separate Rückflusssperre zu adaptieren, da einige der Nachteile der Luftspaltanordnung – bspw. die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung – entfallen, ohne dass der ge samte Eduktor ausgetauscht oder eine Rückflusssperre an einer anderen Stelle in der Flüssigkeitsleitung installiert werden muss.
  • Bestimmungsgemäß soll das erfindungsgemäße Umrüsten eines Luftspalt-Eduktors durch dessen Benutzer, nicht durch einen spezialisierten Techniker erfolgen. Gegenüber dem bekannten Ansatz eines Austauschs des Eduktors oder des Hinzufügens einer separaten Rückflusssperre lassen sich daher der Zeit- und der Kostenaufwand erheblich verringern.
  • Das Vorsehen einer mechanischen Rückflusssperre in Form eines Einwegventils kann besonders geeignet sein, wenn im Eduktor toxische oder schädliche Flüssigkeiten zum Einsatz kommen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Sprengperspektive eines erfindungsgemäßen Eduktors mit einer Einwegventilkartusche, bei der es sich um eine Ausführungsform des zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung handelt;
  • 2 zeigt eine Spreng-Frontalansicht des Eduktors und der Rückflusssperre der 1; und
  • 3 zeigt in einer Frontalansicht den montierten Eduktor der 2 und 3.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die 1 bis 3 zeigen einen erfindungsgemäßen Eduktor 1 in stehender Anordnung; er weist einen Zulaufteil 2, eine Venturi-Struktur 3 sowie einen Hauptkörper 4 mit offenendigem horizontalem zylindrischen Aufbau auf, bei dem zwischen dem Zulaufteil 2 und der Venturi-Struktur 3 ein Luftspalt 5 gebildet ist. Die Venturi-Struktur 3 weist weiterhin einen Venturi-Körper (nicht gezeigt), wo das Mischen des Wassers mit dem Flüssigkonzentrat erfolgt, sowie Beipass kanäle (nicht gezeigt) auf, in denen Flüssigkeit um den Venturi-Körper herum fließen kann. Die Venturi-Struktur 3 ist herkömmlich und braucht hier nicht ausführlich beschrieben zu werden.
  • Die 1 zeigt auch teilweise eine Wasserzufuhrleitung 10, mit der dem Eduktor 1 Wasser zugeführt wird. Die Leitung 10 enthält auf herkömmliche Weise ein von Hand betätigbares Absperrventil 11 sowie ein Verbindungsrohr 12, das mit einem Bayonettverschluss in den Zulaufteil 2 einsetz- und dort versperrbar ist.
  • Im Betriebszustand "Luftspalt" ohne die unten beschriebene Rückflusssperre 19 enthält der Zulaufteil 2 auf übliche Weise eine (nicht gezeigte) Düse, die dicht abschließend mit dem Verbindungsrohr 12 verbunden ist und einen Wasserstrahl quer über den offenen Luftspalt zum Zulauf 6 der Venturi-Struktur 3 richtet.
  • Die 1 zeigt in einer Sprengansicht eine herausnehmbare Rückflusssperre 19, die im Einsatz im Hauptkörper 4 im Luftspalt 5 angeordnet ist (vergl. 3).
  • Die Rückflusssperre (Einwegventil) 19 weist ein Kernstück 20, eine reversibel aufweitbare federelastische Hülse 25, die als Ventilkörper wirkt, sowie ein äußeres Gehäuse 26 auf. Das Kernstück 20 hat im oberen Teil einen Zulaufrohrstutzen 21 zur Aufnahme von Wasser aus der Wasserleitung 10, einen langgestreckten Schaft 22, der sich unter den dem Zulauf 21 erstreckt, sowie Flüssigkeitsauslässe 23 (2) zwischen Rippen 24 auf, die das Zulaufrohr 21 und den langgestreckten Schaft 22 verbinden.
  • Die aufweitbare Hülse 25 ist aus einem Gummiwerkstoff wie Silikongummi hergestellt und bedeckt im montierten Zustand des Ventils den Schaft 22 und die Auslässe 23 des Kernstücks 20. Ist das Ventil montiert und strömt kein Wasser unter Druck in das Zulaufrohr 21, sitzt die Hülse 25 straff und dicht abschließend auf dem Schaft 22 auf, so dass zwischen ihr und dem länglichen Element 22 keine Flüssigkeit hindurch treten kann.
  • Das äußere Gehäuse 26 hat einen Hauptkörper 27 aus einem steifen Kunststoff mit einer verstärkenden Wendelrippe 27a, Öffnungen 28, durch die Flüssigkeit aus dem Inneren des äußeren Gehäuses in den Luftspalt 5 strömen kann, wenn die montierte Sperre im Luftspalt sitzt, und ein Ablaufrohr 29, das am Venturi-Zulauf 6 anliegt. Bei montiertem Ventil umschließt das äußere Gehäuse die aufweitbare Hülse 25 und das Kernstück 20.
  • Das Zulaufrohr 21 der Rückflusssperre 19 trägt zwei O-Ringe 21a, die es zum Verbindungsrohr 12, in dem es sitzt, abdichten. Das Ablaufrohr 29 trägt einen O-Ring 29a, der es zum Zulauf 6 der Venturi-Struktur 3, in dem es sitzt, abdichtet. Die Rückflussperrkartusche 3 wird in den Eduktor eingesetzt, um diesen vom Betriebszustand "Luftspalt" zum Betriebszustand "Rückflusssperre" umzurüsten; hierzu wird die Versorgungsleitung 10 vom Zulaufteil 2 gelöst, die Wasserstrahldüse (nicht gezeigt) aus dem Zulaufteil 2 entfernt, die Sperre 19 in den Zulaufteil so eingeführt, dass das Ablaufrohr 29 im Zulauf 6 sitzt, und dann die Versorgungsleitung 10 dicht abschließend mit dem Zulaufrohr 21 wieder angeschlossen. Im montierten Zustand drückt das obere Ende des äußeren Gehäuses 26 den Flansch 25a der Hülse 25 auf das untere Ende des Zulaufrohrs 21, so dass dort ein dichter Abschluss entsteht. Im Einsatz strömt Wasser vom Versorgungsanschluss 10 her in das Zulaufrohr 21 ein und durch die Auslässe 23 aus ihm hinaus. In Folge des Wasserdrucks weitet sich die federelastische Hülse 25 vom länglichen Schaft 22 weg auf. Dadurch entsteht zwischen der Hülse 25 und dem Schaft 22 ein Strömungsweg. Die Hülse 25 weitet sich bis zum Hauptkörper 27 des äußeren Gehäuses 26 auf, der das Ausmaß begrenzt, bis zu dem die Hülse 25 sich aufweiten kann und den Strömungsweg durch die Sperre 19 vom Zu- zum Ablauf dicht abschließt.
  • In Folge des Aufweitens der Hülse strömt das Wasser vom Zulaufrohr 21 zum Ablaufrohr 29 des äußeren Gehäuses. Das Ablaufrohr 29 erzeugt einen Wasserstrahl, den es in den Venturi-Zulauf 6 richtet, so dass auf bekannte Weise durch die seitlichen Kanäle 7 im Venturi zugeführtes flüssiges Konzentrat mitgenommen wird. Schließlich treten das Wasser und das mitgenommene Konzentrat am Ablauf 8 aus dem Eduktor wieder aus.
  • Entfällt die Wasserströmung, kontrahiert die federelastische Hülse 25 und legt sich straff und abdichtend auf das längliche Element 22, so dass kein Wasser durch die Rückflusssperre 19 zurück in den Wasseranschluss 10 gelangen kann.
  • Liegt keine Wasserströmung aus dem Versorgungsanschluss 10 in die Rückflusssperre 19 hinein vor (wenn bspw. der Druck im Versorgungsnetz plötzlich abgefallen ist) und tritt in der Venturi-Struktur 3 ein Rückfluss auf, kann Fluid aus dem Venturi-Zulauf 6 in das Ablaufrohr 29 der Rückflusssperre 19 gelangen. Das Fluid kann jedoch den Wasserversorgungsanschluss nicht erreichen, da die federelastische Hülse 25 dicht abschließend am Element 22 anliegt, wie bereits festgestellt. Stattdessen fließt das Fluid in den Raum zwischen dem Hauptkörper 27 und der Hülse 25 und durch die Öffnungen 28 aus der Rückflusssperre 19 hinaus.
  • Die 3 zeigt den Eduktor bei in den Luftspalt 5 im Hauptkörper 4 eingesetzter Rückflusssperre 19. Die Öffnungen 28 im Hauptkörper 27 der Rückflusssperre 19 sind durch die offenen Enden des Hauptkörpers 4 hindurch sichtbar. Durch die Öffnungen 28 aus der Rückflusssperre 19 austretendes Fluid (bspw. bei einem Rückfluss in die Venturi-Struktur 3) kann in den Luftspalt gelangen und den Eduktor 1 durch die offenen Enden des Hauptkörpers 4 verlassen.

Claims (6)

  1. Eduktor mit einem Venturi-Element (3), einem Luftspalt (5), über den im Betriebszustand "Luftspalt" ein Flüssigkeitsstrahl zum Venturi-Element (3) geführt ist, und einer im Luftspalt (5) angeordneten herausnehmbaren Ruckflusssperre (19), wodurch der Eduktor zwischen einem Betriebszustand "Luftspalt" und einem Betriebszustand "RÜckflusssperre" umschaltbar ist.
  2. Eduktor nach Anspruch 1, der im Betriebszustand "Luftspalt" eine Düse aufweist, mit der der Flussigkeitsstrahl bereit stellbar ist und die herausnehmbar und beim Umwandeln durch die Rückflusssperre (19) ersetzbar ist.
  3. Eduktor nach Anspruch 1 oder 2, deren Rückflusssperre einen Auslass (29) aufweist, der im Einsatz einen in das Venturi-Element gerichteten Flüssigkeitsstrahl bereit stellt.
  4. Eduktor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, deren Rückflusssperre, wenn für eine Flüssigkeitsströmung zum Venturi-Element offen, einen dicht abgeschlossenen ersten Strömungsweg über den Luftspalt herstellt, und, wenn der erste Strömungsweg geschlossen ist, einen aus der Rückflusssperre hinaus führenden zweiten Strömungsweg für eine Ruckströmung vom Venturi-Element in den Luftspalt bereit stellt.
  5. Verfahren zum Adaptieren eines Luftspalt-Eduktors mit einem Venturi-Mischelement (3) und einem Luftspalt (5), bei welchem Verfahren man in den Luftspalt eine Ruckflusssperre einsetzt.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Luftspalt-Eduktor eine Düse zur gerichteten Ausgabe eines Wasserstrahls aufweist und man gemäß dem Verfahren die Düse aus dem Eduktor entfernt.
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