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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf die automatische Verpackung
von Produkten, insbesondere von Rollen von Toiletten- oder Küchenpapier,
umhüllt
in einer Sammelpackung unter Verwendung einer Folie aus Verpackungsmaterial.
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Die
Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Methode zum Anhalten
und Wiederanlaufen einer automatischen Maschine zum Verpacken dieser Produkte,
vorteilhafterweise benutzt zur Optimierung der Produktionswechselzeiten
und zur Minimierung der Zahl der zu diesem Zweck durch das Bedienpersonal
der Maschine von Hand auszuführenden
Arbeiten.
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Nach
den heutigen Praktiken der Verpackungsindustrie auf dem Gebiet der
oben erwähnten Produkte,
bedeutet das Wechseln zu einem anderen Produkttyp, zum Beispiel
wenn eine programmierte Menge von Produkten erreicht worden ist,
das Anhalten einer automatischen Verpackungsmaschine und das Ausführen an
derselben von einer Reihe von Arbeiten, um deren Teile und Einstellungen
dem anderen Produkt anzupassen. Die Vervollständigung der Prozedur des Einstellens
und des Formatwechsels erfordern jedoch zahlreiche Arbeiten, welche
von Hand und in einer festgelegten Folge ausgeführt werden müssen, die
starr eingehalten werden muss.
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Grundlegend
sind diese Arbeiten folgende: Anhalten der Maschine; Entfernen der
aus dem vorangegangenen Produktionsablauf noch verbliebenen Produkte;
Einstellen der Maschine auf die neue Grösse der herzustellenden Verpackungen;
Beschicken der Maschine mit Produkten für die neue Grösse der Verpackungen;
allmähliches
Wiederanlaufen der Maschine, bevor sie wieder die normale Produktionsgeschwindigkeit
erreicht.
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Genauer
gesagt enthalten diese Arbeiten:
- – manuelles
Anhalten der Mittel, welche die Produkte der Maschine zuführen;
- – manuelles
Aktivieren der Funktion, durch welche die Rollen aus dem vorangegangenen
Produktionsablauf von den Zuführmitteln
und aus dem Inneren der Maschine selbst entfernt werden;
- – manuelles
Entfernen aus der Maschine der Verpackungsbögen, die aus dem vorangegangenen Produktionsablauf
darin verblieben sind;
- – manuelles
Austauschen der Folienrolle, von welcher die Folien zum Umhüllen der
Produkte aus dem vorangegangenen Produktionsablauf abgezogen wurden;
- – manuelles
Einführen
des Endes der Folie der ausgetauschten Rolle in die entsprechenden
Folienzuführmittel;
- – manuelles
Ausführen
einiger Maschinenzyklen bei reduzierter Geschwindigkeit im Tippbetrieb, um
die zuletzt geladene Verpackungsfolie zu stabilisieren;
- – erneutes
Starten des Produktzuführsystems
unter Verwendung von Steuertafel und Bildschirm;
- – Ausführen einiger
Maschinenzyklen im Handbetrieb, um das Rollenzuführsystem zu füllen;
- – manuelles
Entfernen der während
der Testzyklen erzeugten Verpackungsbögen;
- – Ausführen einiger
Testzyklen der Maschine im Handbetrieb; und schliesslich
- – manuelles
Umschalten auf automatischen Betrieb und warten, bis die Maschine
stabile Arbeitsbedingungen erreicht hat.
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Die
oben aufgeführten
Arbeiten (einige von Hand und andere halbautomatisch, zum Beispiel durch
Tippbetrieb der Maschine) müssen
in einer fest vorgegebenen Folge ausgeführt werden, die einen starren
Verfahrenablauf bildet, welcher eingehalten werden muss, um das
Einstellen der Maschine so schnell und wirksam wie möglich zu
machen.
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Verfahrenabläufe dieser
Art als Anleitung für die
Benutzer der Maschine sind ausgesprochen nützliche Mittel, welche grösstenteils
die Arbeiten für
den Produktionswechsel vereinfachen, verglichen mit dem Zustand,
der vor deren Einführung
vorhanden war.
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Jedoch
von Hand auszuführende
Arbeiten oder Arbeiten, die unter Überwachung durch einen Bedienenden
ausgeführt
werden müssen,
bringen einen bestimmten Grad von Unberechenbarkeit mit sich, welche
diese Vorteile annullieren kann. Somit könnten auch keine positive Ergebnisse
erreicht werden, einfach aus Gründen,
dass der Bediener nicht exakt einem Verfahrensablauf gefolgt ist,
entweder aus freier Wahl oder aus Nachlässigkeit, oder er auf irgendeinem
Grund diesen nicht korrekt durchführt oder er einer oder mehreren
Phasen des Verfahrensablaufs zuviel Zeit widmet, was bedeutet, dass
die Zeit zum Einstellen und Wiederanlaufen der Maschine übermässig lang
wird, und zwar mit offensichtlichen negativen Auswirkungen auf die
Produktionskosten und – planung.
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Um
diese Sachlage zu verbessern, hat die Erfindung zum Zweck, eine
Methode vorzusehen, welche den Wechselvorgang in einem weit grösseren Rahmen
automatisiert, als es bei den Lösungen
der bekannten Technik der Fall ist, und die Zahl der Arbeiten, die
von Hand ausgeführt
werden müssen,
bedeutend reduziert.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung wird dieser Zweck erreicht durch eine Methode
zum Anhalten und Wiederanlaufen einer automatischen Maschine zum
Verpacken von Produkten, insbesondere von Rollen von Toiletten-
oder Küchenpapier
in einer Sammelpackung und unter Verwendung einer Verpackungsfolie,
die von einer ersten Rolle abgewi ckelt ist, wobei die Methode die
folgenden automatischen Phasen enthält, ausgelöst durch die Aktivierung eines
Befehls zum Anhalten der Maschine:
- – Verringern
der Geschwindigkeit der Maschine bis auf eine Geschwindigkeit, die
niedriger ist als die Betriebsgeschwindigkeit;
- – Anhalten
des Zuführens
der Produkte an die Maschine;
- – Anhalten
des Zuführens
der Verpackungsfolie an die Maschine mit einer Verzögerung von
wenigstens vier Schritten nach dem Anhalten des Zuführens der
Produkte;
- – Anhalten
der Maschine, nachdem die Produkte im Inneren der Maschine um wenigstens
drei Schritte vorwärts
bewegt worden sind;
wobei die Methode weiter die folgenden
Phasen enthält:
- – Austauschen
der ersten Rolle von Verpackungsfolie gegen eine zweite Rolle;
- – Einführen der
Folie der zweiten Rolle in entsprechende Folienzuführmittel;
- – Wiederanlaufen
der Maschine und dadurch das automatische Aktivieren der folgenden
Phasenfolge:
- – Wiederaufnahme
des Abwickelns der Verpackungsfolie von der zweiten Rolle;
positionsorientiertes
Zentrieren der Verpackungsfolie;
- – Wiederanlaufen
der Maschine mit einer reduzierten Geschwindigkeit, geringer als
die Betriebsgeschwindigkeit;
- – Wiederaufnahme
des Zuführens
der Produkte;
- – Wiederaufnahme
des Zuführens
der Bögen
von Verpackungsfolie an die Maschine mit einer Verzögerung von
wenigstens vier Schritten nach der Wiederaufnahme des Zuführens der
Produkte.
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Die
technischen Eigenschaften der Erfindung, unter Bezugnahme auf die
obigen Zwecke, sind klar in den unten stehenden Ansprüchen beschrieben,
und ihre Vorteile gehen deutlich aus der nachstehenden detaillierten
Beschreibung hervor, und zwar bezugnehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen, welche eine vorgezogene Ausführung der Erfindung zeigen,
ausgeführt
rein als ein Beispiel, ohne den Zweckbereich des erfinderischen
Konzeptes einzugrenzen, und von welchen:
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1 und 2 jeweils
eine Ansicht in der Erhebung und eine Planansicht von oben von einer schematisch
dargestellten Verpackungsmaschine sind;
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2a ist
eine perspektivische Ansicht einer Produktpackung, die unter Verwendung
der in den 1 und 2 gezeigten
Maschine hergestellt werden kann;
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3 ist
eine Ansicht in der Erhebung von einem Teil der Maschine, darstellend
eine nicht begrenzende Ausführung
der Mittel zum Zuführen
der Produkte an die Verpackungsmaschine;
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4 ist
eine schematische Seitenansicht eines Teils der in den 1 und 2 dargestellten
Maschine;
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5 zeigt
eine erste alternative Ausführung
der Maschine aus 1;
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6 ist
eine Detailansicht von einem Teil der Maschine aus 1,
darstellend eine nicht begrenzende Ausführung der Mittel zum Zuführen der Einwickelfolie
an die Verpackungsmaschine;
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7 ist
eine Planansicht von oben der Zuführmittel aus 6,
dargestellt schematisch und mit einigen Teilen entfernt, um andere
besser zu zeigen;
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8a und 8b sind
Blockdiagramme, die eine vorgezogene Ausführung eines Verfahrensablaufs
zum Anhalten und Wiederanlaufen der Maschine aus 1 zeigen.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 und 2 ist mit
der Nummer 1 in ihrer Gesamtheit eine herkömmliche
automatische Verpackungsmaschine bezeichnet, dazu bestimmt, Produkte 2,
insbesondere Rollen von Toiletten- oder Küchenpapier, in Gruppen zu verpacken,
wie durch ein Beispiel in der 2a dargestellt
ist, wo die Produkte 2 zu einer Packung zusammengefasst
und gemeinsam in einer Umhüllung 3 verpackt
sind, hergestellt aus einer Folie 4 aus Verpackungsmaterial,
die durch die Maschine 1 entsprechend gefaltet und versiegelt
ist.
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Die
Maschine
1 – bekannt
aus dem Italienischen Patent Nr. 1.299.896 vom 04.04. 2000 (Anmeldung
Nr. BO98A000149 vom 12.03. 1998 –
US 6067780 ) auf dieselbe Anmelderin
wie das vorliegende – enthält im wesentlichen:
einen in seiner Gesamtheit mit
8 bezeichneten Maschinenkörper; Zu führmittel
der Produkte, die in ihrer Gesamtheit mit
9 bezeichnet
sind; und mit
10 bezeichnete Mittel zum Zuführen der
Verpackungsfolie.
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Der
Maschinenkörper
ist im wesentlichen wie ein Parallelepiped ausgebildet, begrenzt
durch zwei ebene, vertikale, parallele Seiten 11, welchem auf
der einen Seite die Zuführmittel 9 der
Produkte und auf der anderen Seite die Zuführmittel 10 der Verpackungsfolie
zugeordnet sind.
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Die
Seiten 11 des Maschinenkörpers 8 – 4 – enthalten
eine Vorrichtung 12 zum mechanischen schrittweisen Fördern der
Produkte 2 zwischen einer Reihe von Arbeitsstationen, in
welchen das Verfahren des Verpackens der Produkte 2 und des
Versiegelns der Umhüllung 3 ausgeführt wird.
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Genauer
gesagt enthält
die Vorrichtung 12 ein Paar von Endlosketten 13,
gewunden um ein Paar von Riemenscheiben 14, von welchen
eine angetrieben ist. Die Ketten 13 tragen eine Anzahl
von Schubelementen 15, welche in Querrichtung von den Ketten 13 hervorstehen,
und zwar in gleichmässigen Abständen in
Längsrichtung
entlang den Ketten 13.
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Eine
Hebevorrichtung 16, versehen mit einem horizontalen Ladetisch 17,
ist im Inneren des Maschinenkörpers 8 unterhalb
der Seiten 11 angeordnet und abwechselnd beweglich in einer
vertikalen Richtung zwischen einer gesenkten Position, in welcher
sie die Produkte 2 aufnimmt, und einer angehobenen Position,
in welcher die Produkte 2 transferiert werden.
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Wenn
sich der Ladetisch 17 der Hebevorrichtung 16 in
seiner gesenkten Position befindet, stapeln die Zuführmittel 9 der
Produkte 2 die Produkte 2 selbst auf diesem. Wenn
sich der Ladetisch 17 der Hebevorrichtung 16 in
seiner angehobenen Position befindet, platziert er die Produkte 2 zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Schiebern 15 an der darüber liegenden
Vorrichtung 12 zum mechanischen Fördern der Produkte 2.
Während
des Aufwärtshubes zwischen
den soeben beschriebenen Grenzpositionen erfassen die Produkte 2 Bögen 18 aus
Verpackungsmaterial, positioniert horizontal in geeigneten Intervallen
quer zu der vertikalen Bahn der Produkte 2, die von dem
Ladetisch 17 der Hebevorrichtung 16 getragen sind.
Wenn sie sich aufwärts
bewegt, erfasst die Gruppe der auf dem Ladetisch 17 der
Hebevorrichtung 16 gestapelten Produkte 2 somit
den Bogen 18 aus Verpackungsmaterial, welcher die obere Fläche und
die Seiten der Produkte 2 abdeckt. Beim Erreichen der mechanischen
Fördervorrichtung 12 werden
die Gruppe der Produkte 2 und der über dieser liegende Bogen 18 aus
Verpackungsmaterial an diese auf eine Weise transferiert, die einem
Fachmann auf dem Gebiet gut bekannt ist und nicht beschrieben wird,
da sie nicht Teil der Erfindung ist, und wonach sich dann der Ladetisch 17 der
Hebevorrichtung 16 zurück
nach unten in die gesenkte Position bewegt, bereit, eine andere
Gruppe von Produkten 2 aufzunehmen und seinen Arbeitszyklus
zu wiederholen.
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Die 3 zeigt
eine vorgezogene, nicht begrenzende Ausführung der Zuführmittel 9 der
Produkte 2 [wobei diese Ausführung aus dem Italienischen
Patent Nr. 1.209.317 vom 22.01. 2002 – Anmeldung Nr. BO99A000368
vom 02.07. 1999 – derselben
Anmelderin wie das vorliegende bekannt ist]. Diese Zuführmittel 9 enthalten
einen Satz von kontinuierlichen Förderbändern 19, 20 und 21,
welche, ausgehend von dem Maschinenkörper 8 und in einer Richtung
von diesem fort, das heisst in einer Richtung entgegengesetzt der
Zuführrichtung
der Produkte 2, enthalten: ein erstes Paar von kurzen horizontalen,
parallelen Bändern 19,
die eins über
dem anderen angeordnet sind; ein mittleres Band 20, schwenkbar
in einer vertikalen Ebene auf solche Weise montiert, dass es schwingen
und somit sein Ausgangsende 22 zu dem einen oder dem anderen
der parallelen Bänder 19 ausrichten
kann; und ein feststehendes horizontales Förderband 21, ausgerichtet
zu dem Eingangsende 23 des mittleren Bandes 20.
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Dank
Hemmungsmitteln 24 und 25, zugeordnet dem mittleren
Band 20 und dem diesen vorausgehenden Band 21,
hält eine
mit 27 bezeichnete örtliche
Steuervorrichtung, die mit geeigneten Fühlern 26 zusammenwirkt,
die parallelen Bänder 19 und
somit den Ladetisch 17 der Hebevorrichtung 16 mit
Produkten beliefert.
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6 zeigt
eine vorgezogene, nicht begrenzende Ausführung der Zuführmittel 10 der
Verpackungsfolie. Diese Ausführung,
welche in dem Italienischen Patent Nr. 1.299.896 auf den Namen derselben
Anmelderin wie das vorliegende offengelegt ist, enthält: eine
Einheit 30 zum Abwickeln einer Folie 4 aus Kunststoffmaterial – vorzugsweise
Polyethylen – von
einer Rolle 31; eine Schneidvorrichtung 32; eine
Folientransportvorrichtung 33; und eine Einrichtung 34 zum
Positionieren der von der Folie 4 abgeschnittenen Bögen 18.
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Die
Abwickeleinheit 30 enthält
ein Paar von Abwickelwalzen 35, die zu beiden Seiten der
Folie 4 im Kontakt entlang ihrer Erzeugenden montiert und auf
solche Weise angetrieben sind, dass sie auf die Folie 4 eine
Vorschubbewegung ausüben,
welche sie von der Rolle 31 abwickelt.
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Eine
der Abwickeleinheit 30 stromaufwärts der Abwickelwalzen 35 zugeordnete
Fotozelle 36 erfasst die Bezugsmarkierungen 70,
die auf die von der Rolle 31 abgewickelte Folie 4 aufgedruckt
sind, so dass die Folie in der gewünschten Länge abgeschnitten wird.
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Die
Abwickelwalzen 35 sind vorzugsweise durch einen elektronischen
Brushless-Motor 75 – s. 7 – angetrieben,
der durch eine zentrale Steuereinheit 200 aktiviert wird,
welche die Maschine 1 in ihrer Gesamtheit für die Dauer
steuert, die notwendig zum Abwickeln einer vorgegebenen Länge der
Folie 4 ist, wobei die Länge durch die Fotozelle 36 erfasst wird.
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Zwischen
den Abwickelwalzen 35 und der Rolle 31 enthält die Abwickeleinheit 30 Mittel 37 zum gesteuerten
Spannen der Folie 4, welche spezifischer ausgedrückt feststehende
Umlenkwalzen 66 und eine mobile Umlenkwalze 38 (Dandyroller)
enthält,
montiert an einem linearen Trieb und gleitbar in einer linearen
Führung 39 aufgenommen.
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Die
Bewegungen der Umlenkwalze 38 entlang der Führung 39 ist
potentiometrisch gesteuert, was bedeutet, dass die Spannung der
Folie 4 über Software
durch die Steuermittel der Maschine 1 verändert werden
kann, je nach den physischen und geometrischen Eigenschaften der
sich in Verwendung befindlichen Folie 4.
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Die
Schneidvorrichtung 32 enthält zwei Messer 40 und 41,
ausgeführt
als Klingen, die quer zu der Folie 4 ausgerichtet und an
beiden Seiten derselben angeordnet sind, und von welchen die eine
eine gezahnte Schneidkante hat.
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Das
erste Messer 40 ist an einer Rolle 42 montiert,
die drehend durch einen elektronischen Brushles-Motor 43 angetrieben
wird, der die Bewegung durch einen Riemen 44 auf die Rolle 42 überträgt.
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Das
zweite Messer 41 ist an einer Halterung 45 tangential
zu der Schneidebene des ersten Messers 40 montiert.
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Die
Schneidvorrichtung 32 bringt eine perforierte Reisslinie
an der Folie 4 an, welche nicht die Kontinuität der Folie 4 unterbricht,
sondern es leichter macht, sie in einer späteren Phase zu Umwickelbögen 18 von
geeigneter Grösse
zu abzureissen.
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Wie
in 6 gezeigt ist, kann, um den Abstand zwischen den
beiden aufeinanderfolgenden Reisslinien zu verändern, die Einstellung der Schneidvorrichtung 32 leicht über die
zentrale Steuereinheit 200 der Maschine 1 gesteuert
werden, und zwar durch Einstellen eine geeigneten Korrelation zwischen
der Umdrehungsgeschwindigkeit des ersten Messers 40 und
der Zuführgeschwindigkeit
der abgewickelten Folie 4. Je schneller folglich die Geschwindigkeit
ist, mit welcher die Folie 4 zugeführt wird, desto länger wird
der Umwickelbogen 18 bei jeder vollen Umdrehung des Messers 40 sein.
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Die
Folientransportvorrichtung 33 enthält zwei entgegengesetzt angeordnete
Transportmittel, versehen mit jeweiligen angetriebenen kontinuierlichen
Bändern 46, 47,
die um Riemenscheiben 48 und 49 gewunden sind,
montiert auf solche Weise, dass sie den Bändern 46, 47 entlang
der Folie 4 eine längliche
ringförmige
Konfiguration verleihen.
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Die
Bänder 46, 47 haben
Transportabschnitte 50, 51, welche beiderseitig
die dazwischenliegende Folie 4 greifen, wobei sie diese
von einem Eingangsbereich dicht an der Schneidvorrichtung 32 in Richtung
eines Ausgangsbereiches dicht an der Positioniervorrichtung 34 vorziehen.
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Den
Transportabschnitten 50 und 51 der Bänder 46 und 47 wird
von der Innenseite der jeweiligen ringförmigen Konfi gurationen her
entgegengewirkt, und zwar durch eine Serie von Pressrollen 52 und 53,
die an Halterungen 54 montiert sind.
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Die
Pressrollen 52 und 53 sind in Längsrichtung
entlang der Folie 4 voneinander versetzt und sind auf solche
Weise montiert, dass sie in rechten Winkeln auf die Transportabschnitte 50 und 51 einwirken,
so dass sie der Folie 4 eine längsverlaufende gewellte Form
verleihen, die dazu bestimmt ist, das Vorziehen der Folie 4 durch
Reibung zu erleichtern.
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Die
soeben beschriebenen Bänder 46 und 47 bilden
Führungsmittel,
die dazu vorgesehen sind, die Folie 4 in einer in 7 durch
einen Pfeil 78 angezeigten Richtung vorzuziehen.
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Die
Positioniervorrichtung 34 – 6 – erstreckt
sich in einer Linie mit der Transportvorrichtung 33 und
verläuft
durch den Maschinenkörper 8 unterhalb
der Seiten 11.
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Mehr
im Detail gesehen, enthält
die Positioniervorrichtung 34 zwei sich gegenüberliegende
angetriebene kontinuierliche Bänder 55 und 56,
die um zwei Riemenscheiben 57, 58 gewunden sind,
um horizontal verlängerte
Schlaufen entlang der Folie 4 zu bilden.
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Die
Bänder 55 und 56 sind
einander gegenüberliegend
an Transportabschnitten 59, 60, welche von beiden
Seiten der Folie 4 her durch Rollen 61, 62 gegeneinander
gedrückt
werden, und zwar auf solche Weise, dass sie diese horizontal vorlaufen
lassen, bis sie die vertikale Bahn der Hebevorrichtung 16 erreicht.
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Die
Bänder 55 und 56 – welche
ebenfalls Mittel zum Führen
der Folie 4 bilden – sind
angetrieben durch einen Motor 63 und bewegen sich tangential
zu der Folie 4 mit einer veränderbaren Geschwindigkeit, die
viel höher
sein kann als die Geschwindigkeit der Folie 4 entlang der
Transportvorrichtung 33, welche sich dagegen mit einer
konstanten Geschwindigkeit bewegt. Das untere Band 56 ist
durch ein Gelenkviereck 71 gestützt, bewegt durch einen Motor 64.
Die Antriebswirkung des Motors 64 befähigt das Gelenkviereck 71,
das untere Band 56 von dem oberen Band 55 fort
zu bewegen, so dass die Haltekraft gelockert wird, welche die beiden
Bänder 55 und 56 auf die
Folie 4 haben.
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Durch
Beschleunigung der Bänder 55, 56 der Positioniervorrichtung 34 im
Verhältnis
zu den Bändern 46 und 47 der
Transportvorrichtung 33 wird die Folie 4 zu Bögen 18 abgegerissen,
jeder abgegrenzt durch zwei aufeinanderfolgende Reisslinien an den Bereichen,
in denen die Folie 4 gleichzeitig durch die Bänder 46 und 47 der
Transportvorrichtung 33 und durch die Bänder 55 und 56 der
Positioniervorrichtung 34 gehalten wird. Jeder von der
Folie 4 abgerissene Bogen wird durch die Positioniervorrichtung 34 bis
zu der vertikalen Bahn der Hebevorrichtung 16 getragen,
woraufhin der Motor 63, der die Positioniervorrichtung 34 antreibt,
angehalten wird.
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Anschliessend
bewegt das durch den Motor 64 angetriebene Gelenkviereck 71 das
untere Band 56 von dem oberen Band 55 fort und
der aus der Haltekraft dieser beiden Bänder freigegebene Bogen wird:
durch den Packen der Produkte 2 abgefangen, angehoben durch
die Hebevorrichtung 16; und schliesslich zusammen mit den
Produkten 2 dem Teil des darüber liegenden Maschinenkörpers 8 zugeführt, wo
die verbleibenden Phasen des Verpackungszyklus ausgeführt werden.
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Um
in der Lage zu sein, Folien 4 von verschiedenen Grössen zu
verarbeiten, wie in 7 gezeigt ist, sind die aufeinanderfolgenden
Paare von Bändern 46, 47 und 56, 57 – jeweils
zu der Transportvorrichtung 33 und zu der Positioniervorrichtung 34 gehörend – so ausgebildet,
dass sie es erlauben, den Abstand zwischen den Paaren von Bändern in
einer Richtung 77 quer zu der Zuführrichtung 78 der
Folie 4 zu verändern.
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Ein
Vergleich zwischen den 1 und 5 lässt erkennen,
dass bei der in 1 gezeigten Ausführung eine
abgelaufene Rolle 31 von Hand ausgewechselt werden kann,
indem die Rolle 31 aus ihrer Halterung 73 genommen
und eine Austauschrolle 31 an ihrer Stelle eingelegt wird,
während
die in 5 gezeigte alternative Ausführung eine Vorrichtung 6 vorsieht,
die speziell dazu bestimmt ist, die Rolle vollautomatisch auszuwechseln.
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Zu
diesem Zweck enthält
die den Fachleuten auf dem Gebiet an und für sich bekannte Vorrichtung 6 zwei
Rollen 31a und 31b; einen Arbeitskopf 74,
unterteilt in zwei Teile, die betrieblich den jeweils von den beiden
Rollen 31a, 31b abgewickelten Folien 4a, 4b zugeordnet
sind; und Transfermittel 76, welche die aus dem Arbeitskopf
austretende Folie 4 mit den Mitteln 10 verbinden,
die die Folie 4 der Maschine 1 zuführen.
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Nachstehend
wird eine kurze Beschreibung der Art und Weise gegeben, in welcher
die automatische Vorrichtung 6 arbeitet. Wenn die Folie 4a auf
einer der Rollen, zum Beispiel der unteren Rolle 31a, fast
abgelaufen ist, löst
ein entsprechender Austausch von Signalen zwischen der Rolle 31a und
dem Steuergerät
des Arbeitskopfes 74 den Teil des Arbeitskopfes 74 aus,
welcher der Folie 4b auf der oberen Rolle 31b zugeordnet
ist, um das vordere Ende der Austauschfolie 4b mit einem
doppelseitigen Klebeband an dem hinteren Ende der abgelaufenen Folie 4a zu
befestigen; danach schneidet der Arbeitskopf 74 die Folie 4a von
der Rolle 31a ab und das Zuführen der Folie 4 geht
weiter von der oberen Rolle 31b.
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Die
Transfermittel 76 erzeugen eine Art von Vorratsspeicher,
der es der Folie 4 ermöglicht,
weiter der Maschine 1 zugeführt zu werden, ohne Unterbrechung
und ohne Reduzierung der Geschwindigkeit, mit welcher die Folie 4 vorläuft.
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Die
Maschine 1, deren allgemeine Struktur oben umrissen worden
ist, kann benutzt werden zur Durchführung einer An halt- und Wiederanlaufprozedur – was ein
schnelles Übergehen
auf Produkte einer anderen Grösse
erlaubt, das heisst das Wechseln der Verpackungsfolie auf eine ausgesprochen einfache
Weise, wodurch die Stillstandszeit minimiert wird – welche
bei einer ersten vorgezogenen Ausführung, die schematisch in den
Blockdiagrammen der 8a und 8b dargestellt
ist, die folgenden Phasen enthält:
- – Anhalten
der Produktion mit der Maschine [Block 80] durch einen
Befehl, der durch den Bediener manuell über eine entsprechende Steuertafel
ausgegeben wird; dieser Befehl hat die Wirkung, dass ein Unterprogramm
aktiviert wird – bezeichnet
mit 100 – welches
zum Beispiel in den Mitteln 200 zum Steuern der Maschine 1 resident und
dazu bestimmt ist, die folgenden Phasen vollkommen automatisch auszuführen:
- – Verringern
der Geschwindigkeit der Maschine r [Block 81] von
der Produktionsgeschwindigkeit V1 bis auf eine entsprechend niedrigere
Geschwindigkeit, zum Beispiel auf eine Geschwindigkeit V2 um 20
cm/Min.;
- – Anhalten
der Mittel 9 zum Zuführen
der Produkte 2 [Block 82], nach der soeben erwähnten Verringerung
der Maschinengeschwindigkeit, und zwar mit einer Verzögerung von
4–5 Schritten
der die Produkte 2 in den Maschinenkörper 8 leitenden Fördervorrichtung 12;
und
- – Anhalten
des Zuführens
der Folie 4a, das heisst Anhalten des Motors 75,
der die Folie 4a abwickelt und in die Transportvorrichtung 33 weiterleitet
[Block 83]; wobei dieses Anhalten mit einer Verzögerung von
3–4 Schritten
der die Produkte 2 zuführenden
Fördervorrichtung 12 erfolgt.
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Sobald
dieses Unterprogramm ausgeführt
ist [Block 100], geht der Verfahrensablauf wieder unter die
direkte Kontrolle des Bedieners, welcher:
- – die Maschine 1 anhält; und
fortfährt
mit dem
- – manuellen
Auswechseln der Rolle 31a gegen eine Rolle 31b mit
der Austauschfolie 4b [Block 85];
- – Einstellen
des Abstandes zwischen den Führungsmitteln 46, 47 und 55, 56 der
Transportvorrichtung 33 und der Positioniervorrichtung 34 auf die
Grösse
der Austauschfolie 4b [Block 86];
- – manuelles
Einführen
der Austauschfolie 4b [Block 87] zwischen die
Abwickelwalzen 35 der Folientransportvorrichtung 33;
und
- – manuelles
Wiederanlaufen der Maschine [Block 88]; wobei der Startbefehl
auch ein zweites automatisches Unterprogramm 150 aktiviert,
das ebenfalls in den Mitteln 200 zum Steuern der Maschine 1 resident
ist.
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Das
zweite Unterprogramm 150 führt die folgenden Phasen aus:
- – Wiederaufnahme
des automatischen Abwickelns der Austauschfolie 4b [Block 89];
- – positionsorientiertes
Zentrieren der Bezugsmarkierungen 70 der Austauschfolie 4b [Block 90];
- – Wiederanlaufen
der Maschine 1 mit niedriger Geschwindigkeit [Block 91],
zum Beispiel wieder ungefähr
20 cm/Min.;
- – Wiederanlaufen
der Produktzuführmittel 9 [Block 92];
und
- – Beginn
des Zuführens
der Folie 4b [Block 93] mit einer Verzögerung von
4–5 Zyklen
nach dem Wiederanlaufen der Produktzuführung.
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Sobald
das zweite Unterprogramm 150 ausgeführt ist, geht der Verfahrensablauf
wieder unter die direkte Kontrolle des Bedieners, welcher einige Zyklen
des Verpackens von Produkten 2 im Handbetrieb und bei niedriger
Geschwindigkeit V2 ausführt [Block 94],
um sich zu vergewissern, dass das gesamte System funktionstüchtig und
bereit ist, die Arbeit bei Betriebsgeschwindigkeit V1 wiederaufzunehmen.
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Verglichen
mit dem Stand der Technik, reduziert der oben beschriebene Verfahrensablauf
bedeutend die Zahl der Phasen, die von Hand ausgeführt werden
müssen,
das heisst von 11 Phasen auf gerade 4 Phasen, mit offensichtlichen
Vorteilen in Bezug auf Stillstandszeiten, da dieser Verfahrensablauf schneller
und mit geringeren Möglichkeiten
eines menschlichen Fehlers durchgeführt wird.
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Jedoch
kann durch Veränderung
der Struktur der Maschine 1 nach der in 5 gezeigten
Ausführung
der Verfah rensablauf noch weiter vereinfacht werden, und zwar mit
einer weiteren Reduzierung der Zahl der von Hand auszuführenden
Phasen, so dass es, wenn man auf das Blockdiagramm der 8a zurückkommt,
sogleich klar wird, dass es die Vorrichtung 6 zum automatischen
Auswechseln der Folie 4a gegen die Folie 4b möglich macht:
automatisch die Phasen des Auswechselns der Rolle 31a gegen
die Rolle 31b [Block 85] und des Einführens der
Folie 4b zwischen die Abwickelwalzen 35 der Transportvorrichtung 33 [Block 87]
auszuführen.
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Ausserdem,
wenn der Wechsel zu einem anderen Produkt nicht den Wechsel der
Verpackungsfolie 4a mit einer Verpackungsfolie 4b von
einer anderen Breite einbezieht, wobei zum Beispiel angenommen wird,
dass die neuen herzustellenden Packungen mit derselben Folie verpackt
werden können, und
zwar durch ein einfaches Wechseln der Länge der Bögen 18, dann können auch
die Phasen der Einstellung der Führungsmittel 46, 47, 55, 56 der
Transportvorrichtung 33 und der Positioniervorrichtung 34 [Block 86]
vermieden werden.
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Das
bedeutet eine weitere Reduzierung der Zahl von Arbeiten, die von
Hand auszuführen
sind, wobei die Aufgabe des Bedieners sich auf ein einfaches Starten
von einigen Phasen des automatischen Verfahrensablaufs beschränkt, und
auf die Kontrolle, dass der Verfahrensablauf korrekt erfolgt.
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In
diesem Falle bleibt jedoch der Nachteil, kontinuierlich eine Verpackungsfolie
der gleichen Breite verwenden zu müssen, was bedeutet, obwohl sie
das Verpacken einer bestimmten Anzahl von unterschiedlichen Packungstypen
erlaubt, dass der Verfahrensablauf nicht auf einen Formatwechsel
angewandt werden kann, wo das neue Produkt notwendigerweise die
Verwendung einer Verpackungsfolie mit einer anderen Breite erfordert.
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Somit
ist es in solch einem Falle offensichtlich (s. 7 und
die Blockdiagramme der 8a und 8b), dass,
sobald das erste Unterprogramm 100 und der Block 84 ausgeführt worden
ist, die Ausführung
von Block 85 durch den Bediener nicht nur das Auswechseln
der ersten Folienrolle 31a gegen eine Austauschrolle 31b einbezieht,
sondern auch das Verkleben von Hand der Austauschfolie 4b an
der vorangegangenen Folie 4a und das Schneiden der hervorstehenden
Kanten, die durch die unterschiedliche Breite der beiden miteinander
verklebten Folien 4a und 4b entstanden sind. An
diesem Punkt verlangt die Ausführung
von Block 86 durch den Bediener das manuelle Einstellen
des Abstandes zwischen den Führungsmitteln 46, 47 und 55, 56: zuerst
die der Transportvorrichtung 33 und dann die der Positioniervorrichtung 34;
das manuelle Vorziehen der zu auszuwechselnden Folie 4a,
bis die Austauschfolie von anderer Breite sicher durch die Bänder 46, 47 und 55, 56 der
Transportvorrichtung 33 und der Positioniervorrichtung 34 gehal ten
wird; danach kann endlich das Unterprogramm 150 gestartet werden,
um den Verfahrensablauf nach den Blockdiagrammen der 8a und 8b zu
vervollständigen.
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Um
diesen Nachteil zu vermeiden, kann der Verfahrensablauf nach der
Erfindung noch weiter verbessert werden, und zwar durch das Vorsehen
einer Transportvorrichtung 33 und einer Positioniervorrichtung 34 der
Folie 4 mit entsprechenden Antriebsmotoren und durch das
Steuern dieser Motoren in einer geeigneten Weise.
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Nimmt
man an, dass der Bediener den in den 8a und 8b gezeigten
Zyklus von dem Anfangsblock 80 bis durch den Block 85 auf
genau die gleiche Weise wie oben beschrieben ausgeführt hat, das
heisst es wird angenommen, dass der Bediener bereits: die Rolle 31a gegen
die Rolle 31b von Hand ausgewechselt hat; von Hand die
Folie 4a an der Austauschfolie 4b verklebt hat,
und zwar unter Verwendung eines doppelseitigen Klebebandes, um das hintere
Ende des ersten an dem vorderen Ende von letzterem zu befestigen;
und manuell die Ecken der breiteren Folie abgeschnitten hat, wo
diese mit der schmaleren Folie verklebt ist; und angenommen, dass
die Motoren 63 und 75, welche die angetriebenen
Riemenscheiben 35 und 57 der Folientransportvorrichtung 33 und
der Positioniervorrichtung 34 des Bogens bewegen – das heisst
die Riemenscheiben, welche die an diese angeschlossenen Rollen antreiben – von der
Folie durch geeignete Kupplungen freigegeben werden können, kann
der Be diener den Zuführantrieb
der Folie ein- und ausschalten und die Motoren 63 und 75 im
Tippbetrieb auf solche Weise laufen lassen, dass die beiden verklebten
Folien 4a und 4b entlang der Zuführbahn 78 vorlaufen
können, ohne
einen Handgriff an diesen ausführen
zu müssen.
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Somit
kann der Bediener die beiden Motoren 63 und 75 normal
betätigen,
bis die Verbindungslinie 65 zwischen den beiden Folien 4a und 4b in
die Nähe der
Transportvorrichtung 33 gelangt (7). An diesem
Punkt können
durch Einwirken auf die Kupplung des Motors 75 auf solche
Weise, dass die Führungsmittel 46 und 47 der
Transportvorrichtung 33 von der Folie 4a freigegeben
werden, die Führungsmittel selbst
quer zu der Zuführrichtung 78 der
Folie 4a, 4b verschoben werden, so dass der Abstand
zwischen diesen nach der Breite der Austauschfolie 4b reguliert
wird. Indem dies getan wird, erfolgt die Antriebsbewegung zum Zuführen der
beiden verklebten Folien 4a und 4b vollkommen
durch den Motor 63 der Positioniervorrichtung 34.
Unter diesen Umständen werden
die beiden miteinander verklebten Folien 4a und 4b vorwärts geführt, bis
die Verbindungslinie 65 zwischen diesen die Einführung der
Positioniervorrichtung 34 erreicht.
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Nach
der Freigabe der beiden Antriebsmotoren 63 und 75 der
beiden Folien 4a und 4b durch die Betätigung von
deren Kupplungen, ist es an diesem Punkt möglich, den Abstand der Führungsmittel
der Positioniervorrichtung 34 einzustel len, das heisst
den Abstand zwischen den beiden Bändern 55 und 56,
je nach der Breite der Folie 4b. Die zu ersetzende Folie 4a ist
nun von den Bändern 55 und 56 freigegeben, während die
Austauschfolie 4b dahinter gleichzeitig durch die Transportvorrichtung 33 und
die Positioniervorrichtung 34 gehalten wird. Da die Reisslinie, die
in der Zwischenzeit durch die Messer 40 und 41 an
den verklebten und zusammen vorlaufenden Folien 4a und 4b ausgeführt wurde,
mit Sicherheit an der Positioniervorrichtung 34 angeordnet
ist, ist es möglich,
die auszutauschende Folie 4a von Hand abzureissen, welche
in der Zwischenzeit von den Führungsmitteln 55 und 56 freigegeben
ist, wobei nur die Austauschfolie 4b gelassen wird, welche
zu diesem Zeitpunkt sicher zwischen die angetriebenen Riemenscheiben 57 und 58 der
Positioniervorrichtung 34 für den Bogen eingeführt ist,
bereit für
den weiteren Verpackungszyklus.
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Der
Bediener kann an diesem Punkt den Verfahrensablauf aus dem Block 88 wieder
aufnehmen und das zweite automatische Unterprogramm 150 wie
oben beschrieben starten.
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Somit
vermeidet die gerade beschriebene Methode die Notwendigkeit aller
manuellen Phasen zum Einstellen der Breite der Transportvorrichtung 33 der
Folie und der Positioniervorrichtung 34 des Folienbogens 18 sowie
des Ladens der Austauschfolie 4b.
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Die
beschriebene Erfindung hat offensichtlich industrielle Anwendungszwecke
und kann Änderungen
und Varianten unterliegen, ohne dabei von dem Zweck des erfinderischen
Konzeptes abzuweichen.
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In
diesem Zusammenhang sollte hervorgehoben werden, dass noch eine
andere Verbesserung gemacht werden kann, um den Verfahrensablauf weiter
zu automatisieren, und zwar durch Herstellung einer geeigneten Wechselbeziehung
zwischen der laufenden Position der Verbindungslinie 65 zwischen den
beiden Folien 4a, 4b und der Einstellung der Transportvorrichtung 33 und
der Positioniervorrichtung 34. Durch das Erstellen eines
Steuersystems, in der Lage, automatisch die laufende Position der
Verbindungslinie 65 im Verhältnis zu einem vorgegebenen
Bezugssystem abzulesen und ein Verhältnis zwischen diesem Steuersystem
und den Maschinensteuermitteln 200 auf solche Weise festzulegen,
dass Signale zum Betätigen
der Triebe der Führungsmittel 33, 34, 55, 56 der
Folie 4a, 4b ausgesendet werden, ist es möglich, die
Einstellarbeiten vollkommen zu automatisieren, so dass die Einstellung
ferngesteuert in dem Verfahrensablauf erfolgt, wenn die Verbindungslinie 65 bestimmte
festgelegte Positionen entlang der Zuführbahn 78 der Folie 4a, 4b erreicht.