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DE60300588T2 - Freisetzungssystem von Cyclopropenderivaten - Google Patents

Freisetzungssystem von Cyclopropenderivaten Download PDF

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DE60300588T2
DE60300588T2 DE60300588T DE60300588T DE60300588T2 DE 60300588 T2 DE60300588 T2 DE 60300588T2 DE 60300588 T DE60300588 T DE 60300588T DE 60300588 T DE60300588 T DE 60300588T DE 60300588 T2 DE60300588 T2 DE 60300588T2
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DE
Germany
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cyclopropene compound
substrate
cyclopropene
release agent
compound
Prior art date
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DE60300588T
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Angelo Anthony Worchester Lamola
Philip Roy North Reading Norris
Richard Martin Jacobson
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Rohm and Haas Co
Original Assignee
Rohm and Haas Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N3/00Preservation of plants or parts thereof, e.g. inhibiting evaporation, improvement of the appearance of leaves or protection against physical influences such as UV radiation using chemical compositions; Grafting wax
    • A01N3/02Keeping cut flowers fresh chemically
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein neues Abgabesystem für Cyclopropenverbindungen, durch das Cyclopropenverbindungen in gesteuerter Weise abgegeben werden können. Das Abgabesystem bzw. der Cyclopropenverbindungsgenerator umfasst mindestens ein Substrat, ein Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und ein Freisetzungsmittel, wobei mindestens eine Seite eines Substrats mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet wird und worin, wenn das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung dem Freisetzungsmittel ausgesetzt wird, eine gasförmige Cyclopropenverbindung freigesetzt wird. Der Cyclopropenverbindungsgenerator kann in Form einer Kartusche, vorzugsweise einer in sich geschlossene Kartusche vorliegen, die ein geeignetes Mittel für die Abgabe von Cyclopropenverbindungen an Blumen, Früchte, Pflanzen und Gemüse bereitstellt, um deren gleiche Qualität zu konservieren als zu dem Zeitpunkt, zu dem sie gepflückt wurden. Derartige Cyclopropenverbindungen und ihre Derivate wie Methylcyclopropen sind in der Lage, die Ethylen-Antwort in Blumen, Früchten, Pflanzen und Gemüse zu hemmen. Der Cyclopropenverbindungsgenerator ist insbesondere nützlich, wenn die Blumen, Früchte, Pflanzen oder Gemüse in Bereichen wie Eisenbahngüterwagen, Lastzugcontainern oder Land-/See-Containern gelagert werden, da der Cyclopropenverbindungsgenerator den Bedarf an unhandlichen Mischausrüstungen beseitigt, eine bestimmte Dosierung abgibt, die für den Inhalt und das kubische Volumen des Containers geeignet ist, und Abfallprodukte wesentlich reduziert.
  • Es ist wohl bekannt, dass Ethylen durch Bindung an bestimmte Rezeptoren in der Pflanze den vorzeitigen Tod von Pflanzen oder Pflanzenteilen, einschließlich beispielsweise Blumen, Blättern, Früchten und Gemüse verursachen kann. Ethylen fördert ferner die Gelbfärbung von Blättern und verkümmertes Wachstum sowie das vorzeitige Abfallen von Früchten, Blüten und Blättern. Wegen dieser Ethylen-induzierten Probleme betrifft eine sehr aktive und intensive Forschung gegenwärtig die Untersuchung von Wegen zur Vermeidung oder Verminderung der schädlichen Effekte von Ethylen auf Pflanzen. Das US-Patent Nr. 5,518,988 offenbart die Verwendung von Cyclopropen und seinen Derivaten, einschließlich Methylcyclopropen, als wirksame Blockierer für die Ethylenbindung. Ein wesentliches Problem mit diesen Verbindungen ist jedoch, dass sie typischerweise instabile Gase sind, die explosive Gefahrstoffe darstellen, wenn sie komprimiert sind, was ihre Abgabe erschwert.
  • Zur Lösung dieser Probleme offenbart das US-Patent Nr. 6,017,849 ein Verfahren zum Einbau dieser gasförmigen Verbindungen in einen molekularen Verkapselungsmittelkomplex zur Stabilisierung ihrer Reaktivität, und lieferte dadurch ein geeignetes und sicheres Mittel zur Lagerung, zum Transport und zur Aufbringung oder Abgabe der aktiven Verbindungen auf Pflanzen, Blumen, Früchte oder Gemüse. Für das aktivste in US-Patent Nr. 5,518,988 offenbarte Cyclopropenderivat, 1-Methylcyclopropen, ist das bevorzugte molekulare Verkapselungsmittel ein Cyclodextrin, wobei α-Cyclodextrin am meisten bevorzugt ist. Das Auftragen oder die Abgabe dieser aktiven Verbindungen auf Pflanzen, Blumen, Früchte oder Gemüse wird durch einfache Zugabe von Wasser zu dem molekularen Verkapselungsmittelkomplex erreicht. Der Komplex wird gemäß den in US-Patent Nr. 6,017,849 offenbarten Verfahren hergestellt, die das Material in Form eines Pulvers bereitstellen.
  • Der Bulk oder die verkapselte Form von 1-Methylcyclopropen/α-Cyclodextrin-Komplexen, die vorstehend genannt wurden, kann so hergestellt werden, dass das 1-Methylcyclopropen sehr schnell freigesetzt wird. Um jedoch diese Freisetzung zu erreichen, werden große Mengen an Wasser benötigt, mindestens das zehnfache und vorzugsweise das zwanzigfache des Gewichts des 1-Methylcyclopropen/α-Cyclodextrin-Komplexes. Zusätzlich muss das Gefäß, welches das Wasser enthält, aufrechtgehalten werden, um ein Verschütten zu vermeiden. Es wäre vorteilhaft, die vollständige Freisetzung der Cyclopropenverbindung aus dem Komplex unter Verwendung einer minimalen Menge von Wasser oder Freisetzungs mittel zu erreichen und wobei die Orientierung des Containers keine Rolle spielt. Dies würde dem Nutzer erlauben, Pflanzen, Blumen, Früchte oder Gemüse mit der gasförmigen Cyclopropenverbindung direkt in Schiffscontainern, anstatt in einem großen Behandlungsbehälter, -kammer oder -raum zu behandeln.
  • Die US-Patentanmeldung Nr. 09/957,752 versucht dieses Problem durch Mischen des pulverförmigen Komplexes mit einem wasserabsorbierenden Material zu lösen. Es wird zur Freisetzung der Cyclopropenverbindung weniger Wasser verwendet, aber in einer Ausführungsform wird immer noch ein Überschuss an Wasser benötigt, der deswegen zu einem wässrigen Nebenprodukt führt, sobald die Cyclopropenverbindungserzeugung vollständig ist. Dieses Nebenprodukt muss gemäß den regulatorischen und Umweltstandards sauber entsorgt werden. In einer weiteren Ausführungsform kann eine Verpackung, die mit dem Cyclopropenverbindungskomplex befüllt ist, einfach einer feuchten Atmosphäre ausgesetzt werden, die als Freisetzungsmittel wirkt. Obwohl dies das Problem eines unerwünschten Nebenprodukts zu beseitigen scheint, entstehen dadurch einige zusätzliche Probleme, wie der Bedarf an Kontrolle der Feuchtigkeit der Umgebung in dem Container, um in der Lage zu sein, die optimale Menge an Cyclopropenverbindung in einem vernünftigen Zeitraum abzugeben.
  • Wir haben einen Weg gefunden, das Verfahren zur Freisetzung einer Cyclopropenverbindung zu vereinfachen, die Menge an unerwünschtem Nebenprodukt wesentlich zu reduzieren, um Umweltbestimmungen zu erfüllen und in der Lage zu sein, eine genaue Dosierungsmenge abzugeben, die für den Inhalt und das kubische Volumen des Containers geeignet ist, ohne die Umgebung des Containers kontrollieren zu müssen. Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Cyclopropenverbindungsgenerator, umfassend mindestens ein Substrat, ein Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und ein Freisetzungsmittel, wobei mindestens eine Seite eines Substrats mit einem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet wird und worin, wenn das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtete Substrat dem Freisetzungsmittel ausgesetzt worden ist, eine gasförmige Cyclopropenverbindung freigesetzt wird.
  • Das Freisetzungsmittel kann in einem Vorratsbehälter enthalten sein, wobei das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtete Substrat durch, über oder unter dem Vorratsbehälter durchgezogen wird, um das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtete Substrat dem Freisetzungsmittel auszusetzen. Ein geeigneter Vorratsbehälter kann jegliche Form haben, wie ein Bad oder eine Kammer mit einem Einlass, um dem Substrat, das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet ist, den Eintritt zu ermöglichen, und einen Auslass für den Austritt des Substrats mit dem Beschichtungsmaterial enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung, zu einem porösen Material wie einem Schwamm. Das Freisetzungsmittel kann ebenso in einem zerbrechlichen Container oder Gehäuse enthalten sein. Bei Verwendung eines Gehäuses ist es bevorzugt, dass jeder Abschnitt des mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichteten Substrats mindestens ein Gehäuse enthält. Das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtete Substrat durchläuft eine Druckaufbringungsanordnung, wie beispielsweise ein Walzenpaar, die das Gehäuse zerbrechen und das Freisetzungsmittel verbreiten, um die Freisetzung von gasförmiger Cyclopropenverbindung zu initiieren. Alternativ kann ein zweites Substrat verwendet werden, das mit dem Freisetzungsmittel beschichtet ist, wobei das Substrat mit dem Beschichtungsmaterial enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und das Substrat, das mit dem Freisetzungsmittel beschichtet ist, miteinander in Kontakt gebracht werden, um die Freisetzung einer gasförmigen Cyclopropenverbindung zu bewirken. Bei Verwendung dieser Technik mit zwei Substraten, einem Substrat mit dem Beschichtungsmaterial enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und einem Substrat, das mit dem Freisetzungsmittel beschichtet ist, ist es bevorzugt, dass das Material für mindestens eines der Substrate porös ist, um die Freisetzung der gasförmigen Cyclopropenverbindung zu unterstützen.
  • Es ist bevorzugt, dass dieser Cyclopropenverbindungsgenerator in Form einer Kartusche, vorzugsweise einer in sich geschlossenen Kartusche vorliegt. Das Substrat oder die Substrate werden in der Kartusche gelagert und können entweder beschichtet werden, bevor sie in der Kartusche angeordnet werden, oder die Kartusche kann derart konfiguriert sein, dass das Substrat oder die Substrate unbeschichtet sind und das Beschichtungsmaterial enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und/oder das Freisetzungsmittel in getrennten Abschnitten der Kartusche gelagert wird. Diese Konfiguration gewährleistet die Beschichtung der Substrate unmittelbar vor der Verwendung. Es ist jedoch bevorzugt, mindestens ein Substrat zu verwenden, das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung vorbeschichtet ist, bevor es in die Kartusche eingebracht wird.
  • Die Kartusche dient im Wesentlichen als Spender für das Substrat oder die Substrate. Bei Verwendung eines Substrats, bei dem das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung bereits auf das Substrat aufgebracht wurde und das Freisetzungsmittel in einem getrennten Vorratsbehälter enthalten ist, kann das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtete Substrat von der Kartusche gezogen oder entfernt werden, so dass es durch, unter oder an dem Abschnitt der Kartusche enthaltend das Freisetzungsmittel läuft. Das Freisetzungsmittel wird in kontrollierter Weise auf das mit dem mindestens eine Cyclopropenverbindung enthaltenden Material beschichtete Substrat aufgebracht, wodurch der Beginn der Freisetzung einer gasförmigen Cyclopropenverbindung bewirkt wird. Bei einem unbeschichteten Substrat läuft das Substrat bei dem Ziehen oder Entfernen des Substrats von der Kartusche ebenfalls durch, unter oder an einem Abschnitt der Kartusche enthaltend das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung. Entweder das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung oder das Freisetzungsmittel kann zuerst auf das Substrat aufgegeben werden, gefolgt von der Aufbringung des anderen. Es ist bevorzugt, zuerst das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung aufzutragen und es ist sogar besonders bevorzugt, ein Substrat in der Kartusche zu haben, das vorher mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet wurde.
  • Alternativ können, wenn zwei Substrate verwendet werden, eines für das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und eines für das Freisetzungsmittel, vor dem Einbringen in die Kartusche beide unbeschichtet sein, beide können beschichtet sein oder eines beschichtet und eines unbeschichtet. Falls ein Substrat unbeschichtet ist, wenn es in die Kartusche eingebracht wird, wäre es erforderlich, es zu beschichten durch passieren durch, an oder unter einem Vorratsbehälter enthaltend das geeignete Beschichtungsmaterial, entweder das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung oder das Freisetzungsmittel. Bei Verwendung von zwei Substraten ist es bevorzugt, dass beide vor dem Einbringen in die Kartusche beschichtet sind.
  • Wenn es von der Kartusche gezogen oder entfernt worden ist, können das Substrat, das mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung auf mindestens einer Seite beschichtet ist und das Freisetzungsmittel an der Kartusche befestigt bleiben, oder sie können von der Kartusche entfernt werden und an einen beliebigen Ort in dem geschlossenen Bereich gehängt oder gesetzt werden. Ähnlich können, wenn zwei Substrate verwendet werden, eines mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung auf mindestens einer Seite und eines mit dem Freisetzungsmittel auf mindestens einer Seite, die beiden Substrate in Kontakt gebracht werden, so dass das Freisetzungsmittel die Freisetzung einer gasförmigen Cyclopropenverbindung bewirkt und können an der Kartusche befestigt bleiben oder können von der Kartusche entfernt werden und an einen beliebigen Ort in dem geschlossenen Bereich gehängt oder gesetzt werden.
  • Es ist bevorzugt, dass das Substrat oder die Substrate, ob beschichtet oder unbeschichtet, in der Kartusche in einer kontinuierlichen Rolle enthalten sind. Wenn zwei Substrate verwendet werden, ist es bevorzugt, dass es zwei getrennte kontinuierliche Substratrollen gibt, wobei, wenn die Substrate aus der Kartusche abgegeben werden, die beiden Substrate, zum Beispiel als ein laminierter Film, miteinander in Kontakt gebracht werden. Ferner können das Substrat oder die Substrate in der Kartusche derart gefaltet werden, z.B. wie ein Akkordeon, dass sie, wenn sie abgegeben werden, an jede beliebige Stelle platziert, gesetzt oder hingeworfen werden können, um die maximale Oberfläche zu exponieren.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Dosis für einen bestimmten Inhalt oder ein kubisches Volumen kontrolliert werden kann durch Festlegen der Länge oder der Menge des beschichteten Substrates oder der Substrate, die von der Kartusche abgegeben werden. Wenn das Substrat oder die Substrate abgegeben werden, ist es bevorzugt, einen Abschnitt ohne Beschichtung zu haben, der dem Gebiet entspricht, wo das Substrat von der Kartusche abgeschnitten oder weggerissen wird. Dies beseitigt weiter Abfall aufgrund von eventuell nicht verwendeten, beschichteten Teilen.
  • Aufgrund der festgelegten Menge des Freisetzungsmittels, das auf eine festgelegte Menge des Materials enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung aufgebracht wird, kann die Reaktion zur Regenerierung der gasförmigen Cyclopropenverbindung in einem angemessenen Zeitraum vollständig durchgeführt werden, wie z.B. der gesamten Lagerzeit der Blumen, Früchte, Pflanzen oder Gemüse.
  • Die vorliegende Erfindung ist daher ein Cyclopropenverbindungsgenerator, umfassend mindestens ein Substrat, ein Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und ein Freisetzungsmittel, wobei mindestens ein Substrat mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet ist, und worin, wenn das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung einem Freisetzungsmittel ausgesetzt wird, eine gasförmige Cyclopropenverbindung freigesetzt wird. Das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung umfasst ein Cyclopropen der Formel:
    Figure 00070001
    worin: 1) jeweils R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander eine Gruppe der Formel -(L)n-Z ist, worin:
    (i) n eine ganze Zahl von 0 bis 12 ist;
    (ii) jedes L unabhängig voneinander ausgewählt ist aus einem Mitglied der Gruppe D1, D2, E oder J, worin:
    D1 die Formel aufweist:
    Figure 00070002
    D2 die Formel aufweist:
    Figure 00080001
    E die Formel aufweist:
    Figure 00080002
    J die Formel aufweist:
    Figure 00080003
    worin:
    A) jedes X und Y unabhängig voneinander eine Gruppe der Formel -(L)m-Z ist, und
    B) m eine ganze Zahl von 0 bis 8 ist; und
    C) nicht mehr als zwei E-Gruppen zueinander benachbart sind und keine J-Gruppen zueinander benachbart sind;
    iii) jedes Z unabhängig voneinander ausgewählt ist aus:
    A) Wasserstoff, Halo, Cyano, Nitro, Nitroso, Azido, Chlorat, Bromat, Iodat, Isocyanat, Isocyanido, Isothiocyanato, Pentafluorothio, oder
    B) einer Gruppe G, worin G ein unsubstituiertes oder substituiertes, ungesättigtes, teilweise gesättigtes oder gesättigtes, monozyklisches, bizyklisches, trizyklisches oder kondensiertes, carbozyklisches oder heterozyklisches Ringsystem ist, worin
    1) wenn das Ringsystem einen 3- oder 4-gliedrigen heterozyklischen Ring enthält, der heterozyklische Ring ein Heteroatom enthält;
    2) wenn das Ringsystem einen fünf- oder höhergliedrigen heterozyklischen Ring oder einen polyzyklischen heterozyklischen Ring enthält, der heterozyklische oder polyzyklische heterozyklische Ring von 1 bis 4 Heteroatome enthält;
    3) jedes Heteroatom unabhängig voneinander ausgewählt ist aus N, O und S;
    4) die Anzahl der Substituenten von 0 bis 5 beträgt und jeder Substituent unabhängig voneinander ausgewählt ist aus X;
    2) die Gesamtzahl an Nicht-Wasserstoffatomen in jeder Verbindung 50 oder weniger ist; und
    ihre Enantiomere, Stereoisomere, Salze und Gemische davon.
  • Für die Zwecke dieser Erfindung bedeutet in der strukturellen Darstellung der verschiedenen L-Gruppen jede offene Bindung eine Bindung zu einer weiteren L-Gruppe, einer Z-Gruppe oder der Cyclopropeneinheit. Zum Beispiel bedeutet die strukturelle Darstellung
    Figure 00090001
    ein Sauerstoffatom mit Bindungen zu zwei weiteren Atomen; es stellt keine Dimethylethereinheit dar.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff "halo" Fluorin, Chlorin, Bromin und Iodin.
  • Bevorzugt beträgt die Zahl der Nicht-Wasserstoffatome in jeder Verbindung weniger als 25. Besonders bevorzugt beträgt die Zahl der Nicht-Wasserstoffatome in jeder Verbindung weniger als 20. Insbesondere bevorzugt beträgt die Zahl der Nicht-Wasserstoffatome in jeder Verbindung weniger als 13. Am meisten bevorzugt beträgt die Zahl der Nicht-Wasserstoffatome in der Verbindung weniger als 7.
  • Bevorzugt sind zwei von R1, R2, R3 und R4 Wasserstoff. Besonders bevorzugt sind R1 und R2 Wasserstoff oder R3 und R4 sind Wasserstoff. Insbesondere bevorzugt sind R2, R3 und R4 Wasserstoff oder R1, R2 und R4 sind Wasserstoff. Am meisten bevorzugt sind R2, R3 und R4 Wasserstoff.
  • Bevorzugt ist R1 (C1-C10)-Alkyl und R2, R3 und R4 sind Wasserstoff. Besonders bevorzugt ist R1 (C1-C8)-Alkyl und R2, R3 und R4 sind Wasserstoff. Noch mehr bevorzugt ist R1 (C1-C4)-Alkyl und R2, R3 und R4 sind Wasserstoff. Am meisten bevorzugt ist R1 Methyl und R2, R3 und R4 sind Wasserstoff.
  • Typische R1-, R2-, R3- und R4-Gruppen schließen zum Beispiel ein: Alkenyl, Alkyl, Alkynyl, Acetylaminoalkenyl, Acetylaminoalkyl, Acetylaminoalkynyl, Alkenoxy, Alkoxy, Alkynoxy, Alkoxyalkoxyalkyl, Alkoxyalkenyl, Alkoxyalkyl, Alkoxyalkynyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxycarbonylalkyl, Alkoxycarbonylalkynyl, Alkylcarbonyl, Alkylcarbonyloxyalkyl, Alkyl(alkoxyimino)alkyl, Carboxyalkenyl, Carboxyalkyl, Carboxyalkynyl, Dialkylamino, Haloalkoxyalkenyl, Haloalkoxyalkyl, Haloalkoxyalkynyl, Haloalkenyl, Haloalkyl, Haloalkynyl, Hydroxyalkenyl, Hydroxyalkyl, Hydroxyalkynyl, Trialkylsilylalkenyl, Trialkylsilylalkyl, Trialkylsilylalkynyl, Dialkylphosphonato, Dialkylphosphato, Dialkylthiophosphato, Dialkylaminoalkyl, Alkylsulfonylalkyl, Alkylthioalkenyl, Alkylthioalkyl, Alkylthioalkynyl, Dialkylaminosulfonyl, Haloalkylthioalkenyl, Haloalkylthioalkyl, Haloalkylthioalkynyl, Alkoxycarbonyloxy; Cycloalkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkynyl, Acetylaminocycloalkenyl, Acetylaminocycloalkyl, Acetylaminocycloalkynyl, Cycloalkenoxy, Cycloalkoxy, Cycloalkynoxy, Alkoxyalkoxycycloalkyl, Alkoxycycloalkenyl, Alkoxycycloalkyl, Alkoxycycloalkynyl, Alkoxycarbonylcycloalkenyl, Alkoxycarbonylcycloalkyl, Alkoxycarbonylcycloalkynyl, Cycloalkylcarbonyl, Alkylcarbonyloxycycloalkyl, Carboxycycloalkenyl, Carboxycycloalkyl, Carboxycycloalkynyl, Dicycloalkylamino, Halocycloalkoxycycloalkenyl, Halocycloalkoxycycloalkyl, Halocycloalkoxycycloalkynyl, Halocycloalkenyl, Halocycloalkyl, Halocycloalkynyl, Hydroxycycloalkenyl, Hydroxycycloalkyl, Hydroxycycloalkynyl, Trialkylsilylcycloalkenyl, Trialkylsilylcycloalkyl, Trialkylsilylcycloalkynyl, Dialkylaminocycloalkyl, Alkylsulfonylcycloalkyl, Cycloalkylcarbonyloxyalkyl, Cycloalkylsulfonylalkyl, Alkylthiocycloalkenyl, Alkylthiocycloalkyl, Alkylthiocycloalkynyl, Dicycloalkylaminosulfonyl, Haloalkylthiocycloalkenyl, Haloalkylthiocycloalkyl, Haloalkylthiocycloalkynyl; Aryl, Alkenylaryl, Alkylaryl, Alkynylaryl, Acetylaminoaryl, Aryloxy, Alkoxyalkoxyaryl, Alkoxyaryl, Alkoxycarbonylaryl, Arylcarbonyl, Alkylcarbonyloxyaryl, Carboxyaryl, Diarylamino, Haloalkoxyaryl, Haloaryl, Hydroxyaryl, Trialkylsilylaryl, Dialkylaminoaryl, Alkylsulfonylaryl, Arylsulfonylalkyl, Alkylthioaryl, Arylthioalkyl, Diarylaminosulfonyl, Haloalkylthioaryl; Heteroaryl, Alkenylheteroaryl, Alkylheteroaryl, Alkynylheteroaryl, Acetylaminoheteroaryl, Heteroaryloxy, Alkoxyalkoxyheteroaryl, Alkoxyheteroaryl, Alkoxycarbonylheteroaryl, Heteroarylcarbonyl, Alkylcarbonyloxyheteroaryl, Carboxyheteroaryl, Diheteroarylamino, Haloalkoxyheteroaryl, Haloheteroaryl, Hydroxyheteroaryl, Trialkylsilylheteroaryl, Dialkylaminoheteroaryl, Alkylsulfonylheteroaryl, Heteroarylsulfonylalkyl, Alkylthioheteroaryl, Heteroarylthioalkyl, Diheteroarylaminosulfonyl, Haloalkylthioheteroaryl; Heterocyclyl, Alkenylheterocyclyl, Alkylheterocyclyl, Alkynylheterocyclyl, Acetylaminoheterocyclyl, Heterocyclyloxy, Alkoxyalkoxyheterocyclo, Alkoxyheterocyclyl, Alkoxycarbonylheterocyclyl, Heterocyclylcarbonyl, Alkylcarbonyloxyheterocyclyl, Carboxyheterocyclyl, Diheterocyclylamino, Haloalkoxyheterocyclyl, Haloheterocyclyl, Hydroxyheterocyclyl, Trialkylsilylheterocyclyl, Dialkylaminoheterocyclyl, Alkylsulfonylheterocyclyl, Alkylthioheterocyclyl, Heterocyclylthioalkyl, Diheterocyclylaminosulfonyl, Haloalkylthioheterocyclyl; Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Cyano, Nitro, Nitroso, Azido, Chlorato, Bromato, Iodato, Isocyanato, Isocyanido, Isothiocyanato, Pentafluorothio; Acetoxy, Carboethoxy, Cyanato, Nitrato, Nitrito, Perchlorato, Allenyl; Butylmercapto, Diethylphosphonato, Dimethylphenylsilyl, Isochinolyl, Mercapto, Naphthyl, Phenoxy, Phenyl, Piperidino, Pyridyl, Chinolyl, Triethylsilyl, Trimethylsilyl; und substituierte Analoge davon.
  • Typische G-Gruppen schließen z.B. ein: gesättigte oder ungesättigte Cycloalkyl, bicyclische, tricyclische, polycyclische, gesättigte oder ungesättigte heterocyclische, unsubstituierte oder substituierte Phenyl, Naphthyl oder Heteroarylringsysteme wie beispielsweise Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopent-3-en-1-yl, 3-Methoxycyclohexan-1-yl, Phenyl, 4-Chlorophenyl, 4-Fluorophenyl, 4-Bromophenyl, 3-Nitrophenyl, 2-Methoxyphenyl, 2-Methylphenyl, 3-Methylphenyl, 4-Methylphenyl, 4-Ethylphenyl, 2-Methyl-3-methoxyphenyl, 2,4-Dibromophenyl, 3,5-Difluorophenyl, 3,5-Dimethylphenyl, 2,4,6-Trichlorophenyl, 4-Methoxyphenyl, Naphthyl, 2-Chloronaphthyl, 2,4-Dimethoxyphenyl, 4-(Trifluoromethyl)phenyl, 2-Iodo-4-methylphenyl, Pyridin-2-yl, Pyridin-3-yl, Pyridin-4-yl, Pyrazinyl, Pyrimidin-2-yl, Pyrimidin-4-yl, Pyrimidin-5-yl, Pyridazinyl, Triazol-1-yl, Imidazol-1-yl, Thiophen-2-yl, Thiophen-3-yl, Furan-2-yl, Furan-3-yl, Pyrrolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl, Isothiazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Chinolyl, Isochinolyl, Tetrahydrofuryl, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Tetrahydropyranyl, Morpholinyl, Piperazinyl, Dioxolanyl, Dioxanyl, Indolinyl und 5-Methyl-6-chromanyl, Adamantyl, Norbornyl, und ihre substituierten Analoga wie beispielsweise: 3-Butyl-pyridin-2-yl, 4-Bromo-pyridin-2-yl, 5-Carboethoxy-pyridin-2-yl, 6-Methoxyethoxy-pyridin-2-yl.
  • Um das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung auf das Substrat aufzutragen, ist es bevorzugt, einen Komplex der Cyclopropenverbindung mit Mitteln wie Cyclodextrinen, Kronenethern, Polyoxyalkylenen, Polysiloxanen und Zeolithen zu bilden. Besonders bevorzugte Komplexierungsmittel schließen ein α-Cyclodextrin, β-Cyclodextrin und γ-Cyclodextrin. Das am meisten bevorzugte Komplexierungsmittel, insbesondere wenn es sich bei der Cyclopropenverbindung um 1-Methylcyclopropen handelt, ist α-Cyclodextrin. Das am meisten bevorzugte Komplexierungsmittel varriert abhängig von der Größe des R-Substituenten. Jedoch kann, wie der Fachmann weiß, ein beliebiges Cyclodextrin oder Gemisch von Cyclodextrinen, Cyclodextrinpolymere ebenso wie modifizierte Cyclodextrine ebenso im Sinne der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Cyclodextrine sind erhältlich von Wacker Biochem Inc., Adrian, MI oder Cerestar USA, Hammond, IN, wie auch von anderen Verkäufern.
  • Die Materialien enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung der vorliegenden Erfindung werden hergestellt durch In-Kontakt-Bringen der Cyclopropenverbindung mit einer Lösung oder einem Brei eines Komplexierungsmittels und anschließende Isolierung des Materials, wiederum unter Verwendung der allgemeinen Verfahren, die in US-Patent Nr. 6,017,849 offenbart sind. Im Falle von 1-Methylcyclopropen wird 1-Methylcyclopropengas durch eine Lösung von α-Cyclodextrin in Wasser hindurchgeperlt, aus der der Komplex zunächst ausfällt und dann durch Filtration isoliert wird.
  • Es ist oft wünschenswert, in das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung eines oder mehrere Hilfsmittel oder Träger wie Streckmittel, Bindemittel, Gleitmittel, oberflächenaktive Mittel und/oder Dispersionsmittel, Verflüssiger, Streumittel, Verteilungsmittel, Haftmittel, Klebstoffe, Entschäumer, Verdickungsmittel, Emulgatoren und ähnliches einzuschließen.
  • In dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung kann eine große Vielzahl von wasserabsorbierenden Materialien verwendet werden. Diese schließen ein eines oder mehrere organische Materialien wie superabsorbierende Polymere wie z.B. Natriumpolyacrylat (quervernetzt), Polysaccharide, Acrylamid/Acrylat-Copolymere und Carboxymethylcellulose; eine oder mehrere anorganische zerfließende Verbindungen wie beispielsweise Kalziumchlorid, Magnesiumchlorid, Lithiumchlorid, Zinkchlorid, Magnesiumnitrat und Aluminiumnitrat; und Kombinationen und Gemische davon. Um das Auftragen des Materials enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung zu erleichtern und um sicherzustellen, dass es auf dem Substrat befestigt bleibt, kann das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung auch einen Schaumverfestiger enthalten, einschließlich natürlich auftretende Verbindungen wie beispielsweise Carrageenan und Gelatine.
  • Zusätzlich kann entweder das Freisetzungsmittel oder das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung ein gasentwickelndes Material einschließen, wie z.B. ein Material, das Kohlendioxid, Sauerstoff, Stickstoff oder Wasserstoff bildet. Bei diesen Materialien kann es sich z.B. um Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat oder Kalziumcarbonat handeln. Gegebenenfalls können diese gasbildenden Materialien mit einer polymeren Substanz beschichtet sein, um die Freisetzungsrate der Cyclopropenverbindung besser zu kontrollieren. Ferner kann entweder dem Freisetzungsmittel oder dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung, bevorzugt demjenigen, das nicht das gasbildende Material enthält, eine saure Verbindung zugesetzt werden, um die Freisetzung des gasentwickelnden Materials weiter zu fördern.
  • Das Beschichtungsmaterial kann auf das Substrat beschichtet werden, bevor das Substrat in den Cyclopropenverbindungsgenerator eingeführt wird, oder alternativ kann das Beschichtungsmaterial zum Auftragen auf das Substrat in einen wasserundurchlässigen Behälter im Cyclopropenverbindungsgenerator eingeführt werden. Die Formulierung des Materials enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und die Formulierung des Freisetzungsmittels hängen davon ab, wie sie verwendet werden.
  • Das Substrat, das entweder mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung oder dem Freisetzungsmittel beschichtet werden soll, kann in jeglicher Form vorliegen wie beispielsweise als ein flexibler Film, Netz, Faservlies oder Webstoff oder als Schaum. Das Substrat kann porös oder nicht porös sein und aus Materialien wie Plastik, Papier oder Textilerzeugnissen aus entweder natürlicher oder synthetischer Faser bestehen. Wenn ein Substrat für das Freisetzungsmittel und ein Substrat für das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung verwendet werden, ist es nicht unbedingt notwendig, die gleichen Substratarten zu verwenden. Unterschiedliche Substratarten können verwendet werden, eine Art für das Freisetzungsmittel und eine Art für das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung, allerdings ist es bevorzugt, dass mindestens eines der Substrate porös ist, um die Freisetzung der gasförmigen Cyclopropenverbindung zu fördern.
  • Das Freisetzungsmittel für die Cyclopropenverbindung kann jegliches Mittel sein, das in der Lage ist, die Bildung einer gasförmigen Cyclopropenverbindung aus dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung zu veranlassen. Beispielsweise kann das Freisetzungsmittel Wasser oder Wasser-enthaltend, ein Alkohol wie Methanol, eine Säure wie Zitronensäure, ein Verdrängungsmittel wie Dodecyltrimethylammoniumchlorid, oder Kombinationen davon sein. Ferner kann das Freisetzungsmittel andere Hilfsmittel wie Verdickungsmittel, Entschäumer oder Gelierungsmittel enthalten. Es ist bevorzugt, besonders wenn das Freisetzungsmittel auf ein Substrat aufgetragen wird, dass das Freisetzungsmittel in Form eines Gels vorliegt. Jedes beliebige Geliermittel kann verwendet werden einschließlich natürlich auftretender Verbindungen wie Carrageenan und Gelatine.
  • Wie hier verwendet sind alle Prozentangaben Gewichtsprozent und alle Teile sind Gewichtsteile, wenn nicht anders angegeben, und sind einschließend und kombinierbar.
  • Alle Verhältnisse sind Gewichtsverhältnisse und alle Verhältnisbereiche sind einschließend und kombinierbar. Alle molaren Bereiche sind einschließend und kombinierbar.
  • Manche Ausführungsformen dieser Erfindung werden durch die folgenden Beispiele dargestellt:
  • Freisetzungsmittel Substrat – A:
  • Eine Lösung von 3,0% Hydroxypropylmethylcellulose in Wasser wird hergestellt durch Mischen der Hydroxypropylmethylcellulose in Wasser bei erhöhter Temperatur. Die Lösung wird warm gehalten, um das Gelieren zu verhindern, und wird dann mit einem Spachtel heiß auf ein Polypropylenfilmsubstrat 11 m lang, 10,2 cm breit und 0,50 mm dick aufgetragen. Die Öffnung am Spachtel wird so eingestellt, dass sich eine Beschichtung mit einer Dicke von 0,30 mm ergibt. Das beschichtete Substrat wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
  • Freisetzungsmittel Substrat – B:
  • Eine Lösung von 3,0% Kappa-Carrageenan, 8,0% Zitronensäure und 3,0% Dodecyltrimethylammoniumchlorid in Wasser wird bei erhöhter Temperatur hergestellt. Die Lösung wird warm gehalten, um das Gelieren zu verhindern, und wird dann mit einem Spachtel auf ein Polypropylenfilmsubstrat 11 m lang, 10,2 cm breit und 0,25 mm dick aufgetragen. Die Öffnung am Spachtel wird so eingestellt, dass sich eine Beschichtung mit einer Dicke von 0,30 mm ergibt. Das beschichtete Substrat wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
  • Freisetzungsmittel Substrat – C:
  • Eine Lösung von 4,0% Gelatine, 8,0% Zitronensäure und 3,0% Dodecyltrimethylammoniumchlorid in Wasser wird bei erhöhter Temperatur hergestellt. Die Lösung wird warm gehalten, um das Gelieren zu verhindern, und wird mit einem Spachtel auf ein Polypropylenfilmsubstrat 11 m lang, 10,2 cm breit und 0,40 mm dick aufgetragen. Die Öffnung am Spachtel wird so eingestellt, dass sich eine Beschichtung mit einer Dicke von 0,50 mm ergibt. Das beschichtete Substrat wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
  • Freisetzungsmittel Substrat – D:
  • Eine Lösung von 3,0% Kappa-Carrageenan, 8,0% Zitronensäure und 3,0% Dodecyltrimethylammoniumchlorid in Wasser wird bei erhöhter Temperatur hergestellt. Die Lösung wird warm gehalten, um das Gelieren zu verhindern, und wird mit einem Spachtel auf ein Polypropylenfilmsubstrat 11 m lang, 2,2 cm breit und 0,33 mm dick aufgetragen. Die Öffnung am Spachtel wird so eingestellt, dass sich eine Beschichtung mit einer Dicke von 0,30 mm ergibt. Das beschichtete Substrat wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
  • Freisetzungsmittel Lösung – E:
  • Eine Lösung von 1,0% Kappa-Carrageenan, 8,0% Zitronensäure und 3,0% Dodecyltrimethylammoniumchlorid in Wasser wird bei erhöhter Temperatur hergestellt. Die Lösung wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen, wobei sich ein Gel bildet.
  • Cyclopropenverbindung Substrat – I:
  • Ein Gemisch von 22,7 g 1-Methylcyclopropen/·-Cyclodextrinkomplex (4,4% 1-MCP w/w), 15,6 g Natriumbicarbonat, 2,0 g Polyvinylpyrrolidinon und 59 g Carboxymethylcellulose-Natriumsalz wird hergestellt. Diese Lösung wird dann auf ein poröses Papiersubstrat 10,0 m lang, 10,0 cm breit und 0,43 mm dick druckbeschichtet. Die Beschichtung ist 0,10 mm dick und wiegt 140 g pro m2.
  • Cyclopropenverbindung Substrat – II:
  • Ein Gemisch von 34,2 g 1-Methylcyclopropen/·-Cyclodextrinkomplex (4,4% 1-MCP w/w), 23,5 g Natriumbicarbonat, 2,0 g Polyvinylpyrrolidinon und 40,3 g mikrokristalliner Cellulose wird hergestellt. Diese Lösung wird dann auf einen porösen Polyethylenfilmstreifen 10,0 m lang, 10,0 cm breit und 0,22 mm dick druckbeschichtet. Die Beschichtung ist 0,20 mm dick und wiegt 280 g pro m2.
  • Cyclopropenverbindung Substrat – III:
  • Ein Gemisch von 22,7 g 1-Methylcyclopropen/·-Cyclodextrinkomplex (4,4% 1-MCP w/w), 15,6 g Natriumbicarbonat, 2,0 g Polyvinylpyrrolidinon und 59 g Carboxy methylcellulose-Natriumsalz wird hergestellt. Diese Lösung wird dann auf ein Faservlies-Polyethylensubstrat 10,0 m lang, 2,0 cm breit und 0,24 mm dick druckbeschichtet. Die Beschichtung wird gemessen und ist 0,10 mm dick und wiegt 140 g pro m2.
  • Cyclopropenverbindung Substrat – IV:
  • Ein Gemisch von 22,7 g 1-Methylcyclopropen/α-Cyclodextrinkomplex (4,4% 1-MCP w/w), 15,6 g Natriumbicarbonat, 2,0 g Polyvinylpyrrolidinon, 10 g Kalziumchlorid und 49 g mikrokristalliner Cellulose wird in 50 ml Methylenchlorid suspendiert. Diese Suspension wird auf einen Faservlies-Polyethylenstreifen 10,0 m lang, 2,0 cm breit und 0,83 mm dick schlammbeschichtet. Nach dem Trocknen an der Luft wird die Beschichtung gemessen und ist 0,16 mm dick und wiegt 140 g pro m2.
  • Beispiel 1
  • 10 cm von Substrat I werden mit einer Walze mit 11 cm des Freisetzungsmittel-Substrats A in Kontakt gebracht und in eine 10,0 m3 Kammer eingeführt. Die Kammer wird bei Standard atmosphärischem Druck, Standardtemperatur und -feuchtigkeit betrieben. Proben der Atmosphäre werden entnommen und durch Gaschromatographie analysiert, um die Konzentration des freigesetzten 1-MCP zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Tabelle 1
    Figure 00170001
  • Beispiel 2
  • 10 cm von Substrat I werden mit einer Walze mit 11 cm des Freisetzungsmittel-Substrats B in Kontakt gebracht und in eine 10,0 m3 Kammer eingeführt. Die Kammer wird bei Standard atmosphärischem Druck, Standardtemperatur und -feuchtigkeit betrieben. Proben der Atmosphäre werden entnommen und durch Gaschromatographie analysiert, um die Konzentration des freigesetzten 1-MCP zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.
  • Tabelle 2
    Figure 00180001
  • Beispiel 3
  • 10 cm von Substrat II werden mit einer Walze mit 11 cm des Freisetzungsmittel-Substrats C in Kontakt gebracht und in eine 10,0 m3 Kammer eingeführt. Die Kammer wird bei Standard atmosphärischem Druck, Standardtemperatur und -feuchtigkeit betrieben. Es werden Proben der Atmosphäre entnommen und durch Gaschromatographie analysiert, um die Konzentration des freigesetzten 1-MCP zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.
  • Tabelle 3
    Figure 00190001
  • Beispiel 4
  • 30 cm von Substrat II werden durch ein Bad enthaltend Freisetzungsmittel-Lösung E hindurchgezogen und in eine 105 m3 Kammer eingeführt. Die Kammer wird bei Standard atmosphärischem Druck, Standardtemperatur und -feuchtigkeit betrieben. Es werden Proben der Atmosphäre entnommen und durch Gaschromatographie analysiert, um die Konzentration des freigesetzten 1-MCP zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt.
  • Tabelle 4
    Figure 00190002
  • Beispiel 5
  • Ein Standard 48-Fuß (96 m3) gekühlter Lastwagenanhänger wird mit 48 Paletten mit Äpfeln beladen. 55 cm des Cyclopropenverbindung-Substrats II werden mit einer Walze mit 57 cm des Freisetzungsmittel-Substrats C in Kontakt gebracht und in den Lastwagenanhänger eingeführt und die Hintertür des Lastwagens verschlossen. Es werden Proben der Atmosphäre in Anhänger entnommen und durch Gaschromatographie analysiert, um die Konzentration des freigesetzten 1-MCP zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • Tabelle 5
    Figure 00200001
  • Beispiel 6
  • Ein 25 mm auf 25 mm Quadrat des Cyclopropenverbindung Substrats II wird mit einer Schere geschnitten. Dieses Quadrat enthält 175 mg der Beschichtung enthaltend 1,5% 1-MCP (2,625 mg 1-MCP). Das Quadrat wird in ein 122 ml Glasfläschchen eingeführt und ein Septum wird auf das Glasfläschchen gepresst. 5,0 g Wasser werden zugegeben und das Glasfläschchen wird für 30 Minuten gerührt. Die gaschromatographische Analyse der Luft in dem Glasfläschchen zeigt eine Konzentration von 9998 ppm, was auf die vollständige Freisetzung des 1-MCP hinweist.
  • In ähnlicher Weise wird das verwendete Substrat von Beispiel 3 genommen und die Restmenge an 1-MCP gemessen. Die gaschromatographische Analyse der Luft in dem Glasfläschchen zeigt eine Konzentration von 6 ppm, was darauf hindeutet, dass 0,06% des ursprünglichen 1-MCP verbleibt.

Claims (13)

  1. Ein Cyclopropenverbindungsgenerator, umfassend mindestens ein Substrat, ein Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und ein Freisetzungsmittel, wobei mindestens eine Seite eines Substrats mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichtet wird und worin, wenn das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung dem Freisetzungsmittel ausgesetzt wird, eine gasförmige Cyclopropenverbindung freigesetzt wird.
  2. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, umfassend eine Kartusche, worin mindestens ein Substrat in einem Teil der Kartusche gelagert wird und das Freisetzungsmittel in einem separaten Teil gelagert wird, und worin das Substrat mit Material, welches mindestens eine Cyclopropenverbindung enthält, beschichtet worden ist.
  3. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, worin das Freisetzungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Wasser, einer Säure, einem Alkohol, einem Verdrängungsmittel und Kombinationen davon.
  4. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, worin das Freisetzungsmittel als Gel vorliegt.
  5. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, worin das Freisetzungsmittel in einem zerreißbaren Behälter enthalten ist.
  6. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, enthaltend mindestens zwei Substrate, ein Substrat mit dem Beschichtungsmaterial enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und ein Substrat beschichtet mit dem Freisetzungsmittel, worin, wenn die Substrate von dem Cyclopropenverbindungsgenerator abgegeben werden, sie miteinander in Kontakt gebracht werden, und wobei mindestens eines der Substrate porös ist.
  7. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 1, worin das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung eine Verbindung der Formel
    Figure 00220001
    umfasst, worin 1) jeweils R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander eine Gruppe der Formel -(L)n-Z ist, worin: (i) n ein ganze Zahl von 0 bis 12 ist; (ii) jedes L unabhängig voneinander ausgewählt ist aus einem Mitglied der Gruppe D1, D2, E oder J, worin: D1 die Formel aufweist:
    Figure 00220002
    D2 die Formel aufweist:
    Figure 00220003
    E die Formel aufweist:
    Figure 00230001
    und J die Formel aufweist:
    Figure 00230002
    worin: A) jedes X und Y unabhängig voneinander eine Gruppe der Formel -(L)m-Z ist, und B) m eine ganze Zahl von 0 bis 8 ist; und C) nicht mehr als zwei E-Gruppen zueinander benachbart sind und keine J-Gruppen zueinander benachbart sind; iii) jedes Z unabhängig voneinander ausgewählt ist aus: A) Wasserstoff, Halo, Cyano, Nitro, Nitroso, Azido, Chlorat, Bromat, Iodat, Isocyanat, Isocyanido, Isothiocyanato, Pentafluorothio, oder B) einer Gruppe G, worin G ein unsubstituiertes oder substituiertes, ungesättigtes, teilweise gesättigtes oder gesättigtes, monozyklisches, bizyklisches, trizyklisches oder kondensiertes, carbozyklisches oder heterozyklisches Ringsystem ist, worin 1) wenn das Ringsystem einen 3- oder 4-gliedrigen heterozyklischen Ring enthält, der heterozyklische Ring ein Heteroatom enthält; 2) wenn das Ringsystem einen fünf- oder höhergliedrigen heterozyklischen Ring oder einen polyzyklischen heterozyklischen Ring enthält, der heterozyklische oder polyzyklische heterozyklische Ring von 1 bis 4 Heteroatome enthält; 3) jedes Heteroatom unabhängig voneinander ausgewählt ist aus N, O und S; 4) die Anzahl der Substituenten von 0 bis 5 beträgt und jeder Substituent unabhängig voneinander ausgewählt ist aus X; 2) die Gesamtzahl an Nicht-Wasserstoffatomen in jeder Verbindung 50 oder weniger ist; und ihre Enantiomere, Stereoisomere, Salze und Gemische davon.
  8. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 7, worin R1 (C1-C10)-Alkyl ist und R2, R3 und R4 Wasserstoff sind.
  9. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 7, worin R1 (C1-C4)-Alkyl ist und R2, R3 und R4 Wasserstoff sind.
  10. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 7, worin R1 Methyl ist und R2, R3 und R4 Wasserstoff sind.
  11. Cyclopropenverbindungsgenerator nach Anspruch 4, worin das Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung ein Cyclodextrin oder ein Gemisch von Cyclodextrinen umfasst.
  12. Verfahren zur Freisetzung von mindestens einer Cyclopropenverbindung umfassend das Beschichten von mindestens einer Seite eines Substrats mit einem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und Aussetzen des beschichteten Materials einem Freisetzungsmittel, wobei eine gasförmige Cyclopropenverbindung freigesetzt wird.
  13. Verfahren zur Abgabe einer Cyclopropenverbindung an eine Pflanze, Frucht, Blume oder eine Gemüsesorte um eine Reaktion in der Pflanze, Frucht, Blume oder Gemüsesorte auf Ethylen zu inhibieren, welches die Schritte umfasst: Beschichten von mindestens einer Seite eines Substrats mit einem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung und Aussetzen des mit dem Material enthaltend mindestens eine Cyclopropenverbindung beschichteten Substrats einem Freisetzungsmittel, wobei eine gasförmige Verbindung freigesetzt wird, in Gegenwart der Pflanze, Frucht, Blume oder der Gemüsesorte.
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