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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung,
ein Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren,
ein Unicast-Multicast-Umwandlungs-Computerprogrammprodukt und ein Überwachungssystem
und betrifft insbesondere eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung,
ein Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren und ein Unicast-Multicast-Umwandlungs-Computerprogrammprodukt
zum Umwandeln von Unicast-Datenpaketen, die von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
empfangen werden, in Multicast-Datenpakete, die an eine Vielzahl von
Bildschirmterminals gemulticastet werden sollen, und ein diese aufweisendes Überwachungssystem.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Bisher
sind viele verschiedene Überwachungssysteme
mit einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
zum Aufnehmen eines in Überwachungsbilddaten
umzuwandelnden Überwachungsbilds
und einer Vielzahl von Bildschirmterminals jeweils zum Umwandeln
der von einer oder mehreren der Überwachungskameraeinheiten
aufgenommenen und umgewandelten Überwachungsbilddaten in
das anzuzeigende Überwachungsbild
vorgeschlagen worden, wobei die Bildschirmterminals über Netze
mit den Überwachungskameraeinheiten
verbunden sind, um zu gewährleisten,
dass die Bildschirmterminals jeweils die von einer oder mehreren
der Überwachungskameraeinheiten
aufgenommenen und umgewandelten Überwachungsbilder
unabhängig
davon empfangen und anzeigen, ob die Bildschirmterminals von den Überwachungskameraeinheiten
entfernt angeordnet sind oder nicht.
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Die Überwachungskameraeinheiten
können über Netze,
wie beispielsweise IP-basierte Netze (IP: Internetprotokoll), die
nachstehend einfach als „IP-Netze" bezeichnet werden,
mit den Bildschirmterminals verbunden werden. Die von den Überwachungskameraeinheiten
aufgenommenen und umgewandelten Überwachungsbilddaten
können über IP-Netze
beispielsweise mittels Rundfunkübertragung
an die Bildschirmterminals gesendet werden.
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Ein
typisches Beispiel für
ein herkömmliches Überwachungssystem
dieser Art, das hier nachstehend als „erstes herkömmliches Überwachungssystem" bezeichnet wird,
wird in 11 gezeigt und erläutert und
weist eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 101 jeweils
zum Aufnehmen eines in Überwachungsbilddaten
umzuwandelnden Überwachungsbilds
und eine Vielzahl von Bildschirmterminals 102 jeweils zum
Umwandeln der Überwachungsbilddaten
in das anzuzeigende Überwachungsbild
auf, wobei die Überwachungskameraeinheiten 101 über ein
Rundfunk-IP-Netz 103 mit den Bildschirmterminals 102 verbunden
sind. Das heißt, dass
die von den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
mittels Rundfunkübertragung
an die Bildschirmterminals 102 gesendet werden.
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Das
erste herkömmliche Überwachungssystem
hat jedoch den Nachteil, dass die Überwachungsbilddaten, die von
den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommen
und umgewandelt werden und mittels Rundfunkübertragung gesendet werden,
für alle
mit dem Rundfunk-IP-Netz 103 verbundenen
Einheiten, unter anderem die Bildschirmterminals 102 und
die Überwachungskameraeinheiten 101,
bereitgestellt werden. Das heißt,
dass die Überwachungsbilddaten,
die von den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommen
und umgewandelt werden und mittels Rundfunkübertragung an die Bildschirmterminals 102 gesendet
werden, nicht nur für
die Bildschirmterminals 102, sondern auch für die Überwachungskameraeinheiten 101 bereitgestellt
werden. Der Umstand, dass die von den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
an die Überwachungskameraeinheiten 101 zurückgesendet
werden, führt
zu einer unnötigen
Zunahme der Belastung des IP-Netzes 103 aufseiten der Überwachungskameraeinheiten 101.
Außerdem
hat das erste herkömmliche Überwachungssystem
den weiteren Nachteil, dass alle Bildschirmterminals 102 die von
den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
empfangen können,
wodurch es für
einen Unbefugen einfach wird, bei dem herkömmlichen Überwachungssystem beispielsweise über eines
der Bildschirmterminals 102 auf die Überwachungsbilddaten zuzugreifen.
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Alternativ
können
die von den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten über IP-Netze
mittels beispielsweise UDP-Multicast-Übertragung
(UDP: User Datagram Protocol) an die Bildschirmterminals gesendet
werden. Ein typisches Beispiel für
ein herkömmliches Überwachungssystem dieser
Art, das nachstehend als „zweites
herkömmliches Überwachungssystem" bezeichnet wird,
ist beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2001-69483
beschrieben. Das zweite herkömmliche
Bewegungssystem (Anm. d. Übers.:
muss wohl „Überwachungssystem" heißen) wird
in 12 gezeigt und erläutert und weist Folgendes auf:
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 101 jeweils
zum Aufnehmen eines in Überwachungsbilddaten
umzuwandelnden Überwachungsbilds;
eine Bildcodierungsvorrichtung 201 zum Codieren der von den Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten,
um codierte Überwachungsbilddaten
zu erzeugen; eine Codiertes-Bild-Umwandlungsvorrichtung 202 zum
Umwandeln der von der Bildcodierungsvorrichtung 201 erzeugten
codierten Überwachungsbilddaten
in codierte Überwachungsbilddaten
in einem zum Bereitstellen geeigneten festgelegten Format; eine
Bildbereitstellungsvorrichtung 203 zum Bereitstellen der
in dem festgelegten Format codierten Überwachungsbilddaten, die von
der Codiertes-Bild-Umwandlungsvorrichtung 202 umgewandelt worden
sind, mittels UDP-Multicast-Übertragung;
einen IP-Router 204 zum
Senden der von der Bildbereitstellungsvorrichtung 203 bereitgestellten
codierten Überwachungsbilddaten;
und eine Vielzahl von Bildschirmterminals 102 jeweils zum
Empfangen der von dem IP-Router 204 gesendeten codierten Überwachungsbilddaten
und zum Umwandeln der auf diese Weise empfangenen codierten Überwachungsbilddaten
in anzuzeigende Überwachungsbilder.
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Der
IP-Router 204 kann eine UDP-Multicast-Protokoll-Steuerung
nach einem Protokoll wie beispielsweise IGMP durchführen. Der
IP-Router 204 ist so gestaltet, dass er die von der Bildbereitstellungsvorrichtung 203 bereitgestellten
codierten Überwachungsbilddaten
an eine Vielzahl von Bildschirmterminals 102 so sendet,
dass die Bildschirmterminals 102 jeweils das von einer
der Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommene Überwachungsbild
empfangen. Das heißt,
dass jedes der Bildschirmterminals 102 eine Aufforderung
an den IP-Router 204 richten kann, die von der von der
gewünschten Überwachungskameraeinheit
der Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen und
umgewandelten Überwachungsbilddaten
zu senden, und der IP-Router 204 die UDP-Multicast-Protokoll-Steuerung
durchführt,
um die von der gewünschten
der Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
in Reaktion auf die Aufforderung an das Bildschirmterminal 102 zu
senden. Jedes der Bildschirmterminals 102 ist so betreibbar,
dass es die Überwachungsbilddaten
anzeigt, die aus den Überwachungsbilddaten
in dem von dem IP-Router 204 gesendeten codierten Format
umgewandelt worden sind. Das führt
dazu, dass jedes der Bildschirmterminals 102 eine Aufforderung
an den IP-Router 204 richten muss, die von der gewünschten Überwachungskameraeinheit 101 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
zu senden, und der IP-Router 204 die UDP-Multicast-Protokoll-Steuerung
durchführen
muss, um das von einer der Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommene Überwachungsbild
auf ein anderes Überwachungsbild
umzuschalten, das von der gewünschten der Überwachungskameraeinheiten 101 aufgenommen
wird, um an das Bildschirmterminal gesendet und von diesem angezeigt
zu werden. Dadurch dauert es lange, bis jedes der Bildschirmterminals 101 von
dem von einer Überwachungskameraeinheit
aufgenommenen Überwachungsbild
auf das von einer anderen Überwachungskameraeinheit
aufgenommene Überwachungsbild
geschaltet hat, wodurch die Zweckmäßigkeit und Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems
beeinträchtigt
werden.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, hat das zweite herkömmliche Überwachungssystem
zwar nicht den vorgenannten Nachteil des unnötigen Anstiegs der Belastung
des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten 101, aber
es besteht hier das Problem, dass es lange dauert, bis die Bildschirmterminals 102 von
dem von einer Überwachungskameraeinheit
aufgenommenen Überwachungsbild
auf das von einer anderen Überwachungskameraeinheit
aufgenommene Überwachungsbild
schalten, wodurch es zu einer Verzögerung beim Schalten auf das
an den Bildschirmterminals 102 anzuzeigende Überwachungsbild
und zur Beeinträchtigung
der Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems
kommt. Die vorliegende Erfindung hat die Absicht, die vorgenannten
Nachteile zu überwinden.
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Die
europäische
Patentanmeldung
EP
1 134 933 A2 beschreibt ein Multicast-Paket-Übertragungssystem mit einer
ersten Paket-Übertragungsvorrichtung
und einer zweiten Paket-Übertragungsvorrichtung,
wobei die erste Paket-Übertragungsvorrichtung so
betreibbar ist, dass sie Übertragungspaketdaten, die
einen IP-Header und einen UDP-Header eines Multicast-Pakets betreffen,
sendet, wenn das Multicast-Paket empfangen wird, einen Header-Abschnitt des
Multicast-Pakets neu schreibt, um ein Unicast-Paket zu erzeugen,
und das Unicast-Paket sendet, und die zweite Paket-Übertragungsvorrichtung so betreibbar
ist, dass sie die Übertragungspaketdaten
und das Unicast-Paket empfängt
und das Multicast-Paket aufgrund des empfangenen Unicast-Pakets
und der empfangenen Übertragungspaketdaten wiedergibt.
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KURZE DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
zur Verfügung
zu stellen, mit der ein unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und die sofort auf das an den Bildschirmterminals
anzuzeigende Überwachungsbild
schalten kann, um die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung zu verbessern.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
zur Verfügung
zu stellen, die es einer Vielzahl von Bildschirmterminals ermöglicht,
die Überwachungsbilddaten
entsprechend von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
zu empfangen, die jeweils den Bildschirmterminals entsprechen, wodurch
vermieden wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmterminal
arbeitet, Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten
hat, die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit
zu erhöhen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Überwachungssystem
zur Verfügung
zu stellen, mit dem ein unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und das sofort auf das an den Bildschirmterminals
anzuzeigende Überwachungsbild
schalten kann, um die Zweckmäßigkeit und
Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems zu
verbessern.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Überwachungssystem
zur Verfügung
zu stellen, das es einer Vielzahl von Bildschirmterminals ermöglicht,
die Überwachungsbilddaten
jeweils von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten zu
empfangen, die jeweils den Bildschirmterminals entsprechen, wodurch
vermieden wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmterminal
arbeitet, Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten
hat, die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit des Überwachungssystems
zu erhöhen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren zur
Verfügung
zu stellen, mit dem ein unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und das sofort auf das an den Bildschirmterminals
anzuzeigende Überwachungsbild
schalten kann, um die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung zu verbessern.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren zur
Verfügung
zu stellen, das es einer Vielzahl von Bildschirmterminals ermöglicht,
die Überwachungsbilddaten
jeweils von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
zu empfangen, die jeweils den Bildschirmterminals entsprechen, wodurch
vermieden wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmterminal
arbeitet, Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten
hat, die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit
zu erhöhen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Unicast-Multicast-Computerprogrammprodukt
zur Verfügung
zu stellen, mit dem ein unnötiger Anstieg
der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und das sofort auf das an den Bildschirmterminals
anzuzeigende Überwachungsbild
schalten kann, um die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung zu verbessern.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Unicast-Multicast-Computerprogrammprodukt
zur Verfügung
zu stellen, das es einer Vielzahl von Bildschirmterminals ermöglicht,
die Überwachungsbilddaten
jeweils von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
zu empfangen, die jeweils den Bildschirmterminals entsprechen, wodurch vermieden
wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmterminal arbeitet,
Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten
hat, die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit
zu erhöhen.
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Nach
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
zur Verfügung
gestellt, die Folgendes aufweist: eine Unicast-Netzschnittstelle
zum Empfangen von Überwachungsdaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen, die jeweils von
einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit geunicastet
werden sollen; einen Paketpuffer zum Zwischenspeichern der von der
Unicast-Netzschnittstelle empfangenen UDP-Unicast-Datenpakete; einen
Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt zum Speichern von Umwandlungsschlüsselinformationen
und einer Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt; einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt
zum sequentiellen Vergleichen jedes der in dem Paketpuffer gespeicherten
UDP-Unicast-Datenpakete mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt
gespeicherten Umwandlungsschlüsselinformationen,
um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Datenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Datenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt, und
zum Festlegen von zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpaketen; einen
Umwandlungsabschnitt zum Umwandeln der von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt
festgelegten zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpakete in eine Vielzahl
von UDP-Multicast-Datenpaketen, die jeweils entsprechend der in
dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt
gespeicherten Umwandlungsregeltabelle an eine Vielzahl von Zieleinheiten
gemulticastet werden sollen; und eine Multicast-Netzschnittstelle
zum Multicasten der von dem Umwandlungsabschnitt umgewandelten UDP-Multicast-Datenpakete
an die Zieleinheiten. Die vorgenannte Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
kann weiterhin eine Konsole zum Eingeben von Festlegungsinformationen
und einen Festlegungsabschnitt zum Festlegen der Umwandlungsschlüsselinformationen
und der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt gespeicherten
Umwandlungsregeltabelle entsprechend den mit der Konsole eingegebenen
Festlegungsinformationen aufweisen.
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Bei
der vorstehenden Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung hat jede
der Zieleinheiten eine Portnummer, und die Umwandlungsschlüsselinformationen
enthalten die Portnummern der Zieleinheiten. Außerdem hat jede der Quelleneinheiten
eine IP-Adresse, und die Umwandlungsschlüsselinformationen enthalten
die IP-Adressen der Quelleneinheiten.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Überwachungssystem
zur Verfügung
gestellt, das Folgendes aufweist: eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
zum Empfangen von Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, zum Umwandeln
der UDP-Unicast-Bilddatenpakete in UDP-Multicast-Bilddatenpakete
und zum Multicasten der auf diese Weise umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete;
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
jeweils zum Aufnehmen eines Überwachungsbilds,
das in Überwachungsbilddaten
umgewandelt werden soll, die eine Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen
enthalten; eine oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs zum Empfangen der von den Überwachungskameraeinheiten
umgewandelten Überwachungsbilddaten und
zum Senden der auf diese Weise empfangenen Überwachungsbilddaten an die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung; eine Vielzahl von Bildschirmterminals
jeweils zum Umwandeln von UDP-Multicast-Bilddatenpaketen in ein
selektiv anzuzeigendes Überwachungsbild;
und einen oder mehrere anzeigeseitige Switching Hubs zum Empfangen der
von der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung gesendeten UDP-Multicast-Bilddatenpakete und
zum Bereitstellen der auf diese Weise empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpakete
für die
Vielzahl von Bildschirmterminals. Bei dem vorstehenden Überwachungssystem
weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
Folgendes auf: eine Unicast-Netzschnittstelle zum Empfangen von Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, die jeweils
von einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit
geunicastet werden sollen; einen Paketpuffer zum Zwischenspeichern
der mit der Unicast-Netzschnittstelle empfangenen UDP-Unicast-Bilddatenpakete;
einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt zum Speichern von Umwandlungsschlüsselinformationen
und einer Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt; einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt
zum sequentiellen Vergleichen jedes der in dem Paketpuffer gespeicherten
UDP-Unicast-Bilddatenpakete mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt
gespeicherten Umwandlungsschlüsselinformationen, um
zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Bilddatenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und zum Festlegen von zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpaketen; einen Umwandlungsabschnitt
zum Umwandeln der von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt festgelegten
zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete in eine Vielzahl von
UDP-Multicast-Bilddatenpaketen, die jeweils entsprechend der in
dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt gespeicherten Umwandlungsregeltabelle
an eine Vielzahl von Zieleinheiten gemulticastet werden sollen;
und eine Multicast-Netzschnittstelle zum Multicasten der von dem
Umwandlungsabschnitt umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
an eine Vielzahl von Bildschirmterminals, die jeweils den Zieleinheiten entsprechen.
Jedes der Bildschirmterminals ist so betreibbar, dass es die UDP-Multicast-Bilddatenpakete
von dem einen oder den mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs empfängt, UDP-Multicast-Bilddatenpakete,
die von dem einen oder den mehreren gewünschten Bildschirmterminals
aufgenommen und umgewandelt werden, aus den auf diese Weise empfangenen
UDP-Multicast-Bilddatenpaketen auswählt und das auf diese Weise
gewählte Überwachungsbild,
das von dem einen oder den mehreren gewünschten Überwachungskameraeinheiten
aufgenommen wird, selektiv anzeigt. Bei der vorstehenden Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
kann die Multicast-Netzschnittstelle die Überwachungsbilddaten mit einer
Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen,
die jeweils von einer Quelleneinheit gesendet werden und für eine Zieleinheit
bestimmt sind, von der Unicast-Netzschnittstelle empfangen und jedes der
UDP-Unicast-Datenpakete an die Zieleinheit senden.
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Nach
einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die vorstehende
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
weiterhin Folgendes aufweisen: einen Registrierspeicherabschnitt
zum Speichern von Übertragungsschlüsselinformationen; und
einen Übertragungsentscheidungsabschnitt
zum sequentiellen Vergleichen jedes der von der Unicast-Netzschnittstelle
empfangenen UDP-Unicast-Datenpakete
mit den in dem Registrierspeicherabschnitt gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen,
um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Datenpaket übertragen
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Datenpaket mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und zum Übertragen
der UDP-Unicast-Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie übertragen werden sollen. Bei
der vorstehenden Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung kann die Unicast-Netzschnittstelle
mit einem IP-Netz mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten und Zieleinheiten
verbunden sein und so betreibbar sein, dass sie Daten mit einer
Vielzahl von Datenpaketen mit dem IP-Netz sendet und empfängt, die
Multicast-Netzschnittstelle kann mit einem IP-Netz mit einer Vielzahl
von Quelleneinheiten und Zieleinheiten verbunden sein und so betreibbar
sein, dass sie Daten mit einer Vielzahl von Datenpaketen mit dem
IP-Netz sendet und empfängt,
die Unicast-Netzschnittstelle kann so betreibbar sein, dass sie
die von dem Übertragungsentscheidungsabschnitt
gesendeten Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz sendet,
und die Multicast-Netzschnittstelle kann so betreibbar sein, dass sie
die von dem Übertragungsentscheidungsabschnitt
gesendeten Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz sendet.
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Bei
der vorstehenden Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung kann der Übertragungsentscheidungsabschnitt
entscheiden, dass ein Datenpaket nicht übertragen werden soll, wenn
das Datenpaket nicht mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und er kann die Datenpakete aussortieren, für die auf diese Weise entschieden wird,
dass sie nicht übertragen
werden sollen. Jede der Zieleinheiten kann eine Portnummer haben,
und die Übertragungsschlüsselinformationen
können
die Portnummern der Zieleinheiten enthalten. Außerdem kann jede der Quelleneinheiten
eine IP-Adresse haben, und die Übertragungsschlüsselinformationen können die
IP-Adressen der Quelleneinheiten enthalten. Die vorstehende Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
kann weiterhin eine Bildspeicherungsschnittstelle zum Senden der Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, die von der
Unicast-Netzschnittstelle empfangen
werden; und einen Bildspeicherungsabschnitt zum Speichern der Überwachungsdaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, die von der
Bildspeicherungsschnittstelle gesendet werden, aufweisen.
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Nach
einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren
zur Verfügung
gestellt, das folgende Schritte aufweist: (a) Empfangen von Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen, die jeweils von
einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit geunicastet
werden sollen; (b) Zwischenspeichern der im Schritt (a) empfangenen
UDP-Unicast-Datenpakete; (c) Speichern von Umwandlungsschlüsselinformationen
und einer Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt; (d) sequentielles Vergleichen jedes der
im Schritt (b) gespeicherten UDP-Unicast-Datenpakete mit den im Schritt
(c) gespeicherten Umwandlungsschlüsselinformationen, um zu entscheiden,
dass ein UDP-Unicast-Datenpaket gemulticastet werden soll, wenn das
UDP-Unicast-Datenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und zum Festlegen von zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpaketen; (e) Umwandeln
der im Schritt (d) festgelegten zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpakete in eine
Vielzahl von UDP-Multicast-Datenpaketen, die jeweils entsprechend
der im Schritt (c) gespeicherten Umwandlungsregeltabelle an eine
Vielzahl von Zieleinheiten gemulticastet werden sollen; und (f)
Multicasten der im Schritt (e) umgewandelten UDP-Multicast-Datenpakete
an die Zieleinheiten.
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Nach
einem fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Unicast-Multicast-Umwandlungs-Computerprogrammprodukt
mit einem von einem Computer nutzbaren Speichermedium mit einem
darin enthaltenen maschinenlesbaren Programmcode zum Umwandeln von
Unicast-Datenpaketen in Multicast-Datenpakete zur Verfügung gestellt, wobei der maschinenlesbare
Programmcode Folgendes umfasst: (a) einen maschinenlesbaren Programmcode
zum Empfangen von Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen, die jeweils von
einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit geunicastet
werden sollen; (b) einen maschinenlesbaren Programmcode zum Zwischenspeichern
der mit dem maschinenlesbaren Programmcode (a) empfangenen UDP-Unicast-Datenpakete; (c)
einen maschinenlesbaren Programmcode zum Speichern von Umwandlungsschlüsselinformationen
und einer Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt; (d) einen maschinenlesbaren Programmcode
zum sequentiellen Vergleichen jedes der von dem maschinenlesbaren
Programmcode (b) gespeicherten UDP-Unicast-Datenpakete mit den von
dem maschinenlesbaren Programmcode (c) gespeicherten Umwandlungsschlüsselinformationen,
um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Datenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Datenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt, und
zum Festlegen von zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpaketen; (e) einen maschinenlesbaren Programmcode
zum Umwandeln der mit dem maschinenlesbaren Programmcode (d) festgefegten
zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpakete in eine Vielzahl von UDP-Multicast-Datenpaketen,
die jeweils entsprechend der mit dem maschinenlesbaren Programmcode
(c) gespeicherten Umwandlungsregeltabelle an eine Vielzahl von Zieleinheiten
gemulticastet werden sollen; und (f) einen maschinenlesbaren Programmcode
zum Multicasten der von dem maschinenlesbaren Programmcode (e) umgewandelten
UDP-Multicast-Datenpakete an die Zieleinheiten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Merkmale und Vorzüge
einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das diese Vorrichtung aufweist, dürften anhand der nachstehenden
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verständlich werden.
Hierbei sind:
-
1 ein
Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung;
-
2 ein
Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das die in 1 gezeigte erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
aufweist;
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3 ein
Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung;
-
4 ein
Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das die in 3 gezeigte zweite Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
aufweist;
-
5 ein
Blockdiagramm einer dritten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung;
-
6 ein
Blockdiagramm einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das die in 5 gezeigte dritte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
aufweist;
-
7 ein
Blockdiagramm einer vierten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung;
-
8 ein
Blockdiagramm einer vierten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das die in 7 gezeigte vierte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
aufweist;
-
9 ein
Blockdiagramm einer fünften
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung;
-
10 ein
Blockdiagramm einer fünften Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems,
das die in 9 gezeigte fünfte Ausführungsform der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
aufweist;
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11 ein
Blockdiagramm eines ersten herkömmlichen Überwachungssystems;
und
-
12 ein
Blockdiagramm eines zweiten herkömmlichen Überwachungssystems.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachstehend
werden die bevorzugten Ausführungsformen
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und des diese Vorrichtung aufweisenden Überwachungssystems unter Bezugnahme auf
die in den 1 bis 10 gezeigten
Zeichnungen beschrieben. In der gesamten nachstehenden detaillierten
Beschreibung bezeichnen ähnliche
Bezugssymbole ähnliche
Elemente in allen Figuren der Zeichnungen.
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In 1 der
Zeichnungen ist eine erste bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 gezeigt.
Wie in 1 gezeigt, weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 eine
Unicast-Netzschnittstelle 11, einen Paketpuffer 12,
einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16, einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13,
einen Umwandlungsabschnitt 14 und eine Multicast-Netzschnittstelle 15 auf.
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Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 ist so eingerichtet, dass
sie Überwachungsdaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen empfängt. Die Unicast-Netzschnittstelle 11 kann
beispielsweise mit einem überwachungsseitigen
IP-Netz 22 mit einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten
verbunden sein. Jedes der UDP-Unicast-Datenpakete wird von einer
Quelleneinheit gesendet und soll an eine Zieleinheit geunicastet
werden. Die hier verwendete Quelleneinheit kann eine Einheit sein,
die Daten, wie beispielsweise von einer Überwachungskameraeinheit, senden
kann, und die hier verwendete Zieleinheit kann eine Einheit sein,
die Daten, wie beispielsweise von einem Bildschirmterminal, empfangen kann.
Der Paketpuffer 12 ist so eingerichtet, dass er die von
der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen UDP-Unicast-Datenpakete
zwischenspeichert.
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Der
Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 ist so eingerichtet,
dass er Umwandlungsschlüsselinformationen
und eine Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt, speichert. Der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 ist
so eingerichtet, dass er jedes der in dem Paketpuffer 12 gespeicherten
UDP-Unicast-Datenpakete nacheinander mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsschlüsselinformationen vergleicht,
um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Datenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Datenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt.
Somit ist der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 so eingerichtet,
dass er zu multicastende UDP-Unicast-Datenpakete festlegt.
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Der
Umwandlungsabschnitt 14 ist so eingerichtet, dass er die
zu multicastenden UDP-Unicast-Datenpakete,
die von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 festgelegt
werden, in eine Vielzahl von UDP-Multicast-Datenpaketen entsprechend
der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsregeltabelle 16 umwandelt. Jedes der UDP-Multicast-Datenpakete
muss an eine Vielzahl von Zieleinheiten gemulticastet werden. Die
Multicast-Netzschnittstelle 15 ist so eingerichtet, dass
sie die von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten UDP-Multicast-Datenpakete an die
Zieleinheiten multicastet.
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Die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 weist weiterhin
eine Konsole 18 und einen Festlegungsabschnitt 17 auf,
wie in 1 gezeigt ist. Die Konsole 18 ist so
eingerichtet, dass sie die Festlegungsinformationen eingibt. Die
Konsole 18 kann beispielsweise von einem Operator bedient
werden. Der Festlegungsabschnitt 17 ist so eingerichtet,
dass er die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Konsole 18 eingegebenen Festlegungsinformationen
festlegt.
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Bei
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 können die
Zieleinheiten jeweils beispielsweise eine Portnummer haben, und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
können
beispielsweise die Portnummern der Zieleinheiten enthalten. Außerdem können die
Quelleneinheiten jeweils beispielsweise eine IP-Adresse haben, und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
können
beispielsweise die IP-Adressen der Quelleneinheiten enthalten.
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In 2 der
Zeichnungen ist eine erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems 20 gezeigt.
Wie in 2 gezeigt, weist das Überwachungssystem 20 ein überwachungsseitiges
IP-Netz 22, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 und
ein anzeigeseitiges IP-Netz 23 auf. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 weist
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 und
einen oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs 22-i auf. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 weist
eine Vielzahl von Bildschirmterminals 24 und einen oder
mehrere anzeigeseitige Switching Hubs 23-i auf.
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Nachstehend
wird zur Vereinfachung der Beschreibung und zum besseren Verständnis der
Gesamt-Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
angenommen, dass die bevorzugten Ausführungsformen der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
so betreibbar sind, dass sie Überwachungsdaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Datenpaketen empfangen. Es versteht sich
von selbst, dass die bevorzugten Ausführungsformen der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
eine Vielzahl von Unicast-Datenpaketen, die beispielsweise Unicast-Sprachdatenpakete
umfassen, empfangen können
und diese Operationen ausführen
können.
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Die Überwachungskameraeinheiten 21 sind jeweils
so eingerichtet, dass sie ein Überwachungsbild
aufnehmen, das in Überwachungsbilddaten
umgewandelt werden soll. Die Überwachungsbilddaten umfassen
eine Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen. Der eine oder die
mehreren überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-i sind so eingerichtet, dass sie die
von den Überwachungskameraeinheiten 21 umgewandelten Überwachungsbilddaten
empfangen und die auf diese Weise empfangenen Überwachungsbilddaten an die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 senden.
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Die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 ist so eingerichtet,
dass sie die Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen von den überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-i empfängt, die auf diese Weise empfangenen
UDP-Unicast-Bilddatenpakete in
UDP-Multicast-Bilddatenpakete umwandelt und die auf diese Weise
umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete multicastet.
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Der
eine oder die mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i sind
so eingerichtet, dass sie die von der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 gesendeten
UDP-Multicast-Bilddatenpakete empfangen und die auf diese Weise
empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpakete für die Vielzahl von Bildschirmterminals 24 bereitstellen.
Die Bildschirmterminals 24 sind jeweils so eingerichtet,
dass sie die UDP-Multicast-Bilddatenpakete in ein selektiv anzuzeigendes Überwachungsbild
umwandeln.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 und des Überwachungssystems 20 beschrieben.
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Die
Konsole 18 wird beispielsweise von einem Operator betätigt, um über die
Konsole 18 Festlegungsinformationen einzugeben. Der Festlegungsabschnitt 17 wird
so betrieben, dass die Umwandlungsschlüsselinformationen und die Umwandlungsregeltabelle,
die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Konsole 18 eingegebenen
Festlegungsinformationen festgelegt werden.
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Die Überwachungskameraeinheiten 21 werden
jeweils so betrieben, dass sie ein Überwachungsbild aufnehmen,
das in Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen umgewandelt werden
soll. Der eine oder die mehreren überwachungsseitigen Switching
Hubs 22-i werden so betrieben, dass sie die von den Überwachungskameraeinheiten 21 umgewandelten Überwachungsbilddaten
empfangen und die auf diese Weise empfangenen Überwachungsbilddaten an die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 senden.
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Die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 wird so betrieben,
dass sie die Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen von den überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-i empfängt, die auf diese Weise empfangenen
UDP-Unicast-Bilddatenpakete in
UDP-Multicast-Bilddatenpakete umwandelt und die auf diese Weise
umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete multicastet. Der eine
oder die mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i werden
so betrieben, dass sie die von der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 gesendeten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
empfangen und die auf diese Weise empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpakete
für die
Vielzahl von Bildschirmterminals 24 bereitstellen.
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Die
Bildschirmterminals 24 werden jeweils so betrieben, dass
sie die UDP-Multicast-Bilddatenpakete
von dem einen oder den mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i empfangen,
die von dem/den gewünschten
einen oder mehreren Bildschirmterminals 24 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete aus den auf diese
Weise empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpaketen
auswählen
und das auf diese Weise gewählte
von der/den gewünschten
einen oder mehreren Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommene Überwachungsbild
selektiv anzeigen.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 unter Bezugnahme
auf die in den 1 und 2 gezeigten
Zeichnungen näher
beschrieben.
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Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 wird so betrieben, dass sie Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, die von den Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelt werden, von den überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-1 empfängt. Der Paketpuffer 12 wird
so betrieben, dass er die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen
UDP-Unicast-Bilddatenpakete zwischenspeichert.
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Der
Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 wird so betrieben,
dass er Umwandlungsschlüsselinformationen
und eine Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt, speichert.
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Nachstehend
wird angenommen, dass die Umwandlungsschlüsselinformationen beispielsweise Portnummern
der Zieleinheiten, beispielsweise 1001 bis 1099, enthalten und die
Umwandlungsregeltabelle beispielsweise die Regeln enthält, dass
ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket, das für die Portnummer 1001 der Zieleinheit
bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket, das für die Multicast-Adresse
224.1.1.1, Portnummer 9000, der Zieleinheiten bestimmt ist, umgewandelt
werden soll; dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket, das für die Portnummer
1002 der Zieleinheit bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket,
das für
die Multicast-Adresse 224.1.1.2, Portnummer 9000, der Zieleinheit
bestimmt ist, umgewandelt werden soll; ... dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket,
das für
die Portnummer 1099 der Zieleinheit bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket,
das für
die Multicast-Adresse 224.1.1.99, Portnummer 9000, der Zieleinheiten
bestimmt ist, umgewandelt werden soll.
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Der
Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 wird so betrieben,
dass er jedes der in dem Paketpuffer 12 gespeicherten UDP-Unicast-Bilddatenpakete
nacheinander mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsschlüsselinformationen
vergleicht, um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast-Datenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Bilddatenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt.
Das heißt,
dass der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 so betrieben
wird, dass er entscheidet, dass ein beispielsweise für die Portnummer
1001 bestimmtes UDP-Unicast-Bilddatenpaket gemulticastet werden
soll, während
der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 andererseits so
betrieben wird, dass er entscheidet, dass ein beispielsweise für die Portnummer
1000 bestimmtes UDP-Unicast-Bilddatenpaket nicht gemulticastet werden
soll. Somit wird der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 so
betrieben, dass er zu multicastende UDP-Unicast-Bilddatenpakete
festlegt.
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Der
Umwandlungsabschnitt 14 wird so betrieben, dass er die
auf diese Weise festgelegten zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete
in eine Vielzahl von UDP-Multicast-Bilddatenpaketen entsprechend
der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsregeltabelle 16 umwandelt. Der Umwandlungsabschnitt 14 wird
so betrieben, dass er die auf diese Weise festgelegten zu multicastenden
UDP-Unicast-Bilddatenpakete, d. h. die für die Portnummern 1001 bis
1099 bestimmten UDP-Unicast-Bilddatenpakete, in eine Vielzahl von
UDP-Multicast-Bilddatenpaketen,
d. h., UDP-Multicast-Bilddatenpakete, die für die Multicast-Adresse 224.1.1.1,
Portnummer 9000, bis zur Multicast-Adresse 224.1.1.99, Portnummer
9000, bestimmt sind, entsprechend der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsregeltabelle, d. h. entsprechend den Regeln umwandelt,
dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket,
das für
die Portnummer 1001 der Zieleinheit bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket, das
für die
Multicast-Adresse 224.1.1.1, Portnummer 9000, der Zieleinheiten
bestimmt ist, umgewandelt werden soll; dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket,
das für
die Portnummer 1002 der Zieleinheit bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket,
das für
die Multicast-Adresse 224.1.1.2, Portnummer 9000, der Zieleinheit
bestimmt ist, umgewandelt werden soll; ... dass ein UDP-Unicast-Bilddatenpaket, das
für die Portnummer
1099 der Zieleinheit bestimmt ist, in ein UDP-Multicast-Bilddatenpaket, das
für die
Multicast-Adresse 224.1.1.99, Portnummer 9000, der Zieleinheiten
bestimmt ist, umgewandelt werden soll. Bei der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 muss
jedes der von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten
UDP-Multicast-Bilddatenpakete an eine Vielzahl von Zieleinheiten
entsprechend der Multicast-Adresse und Portnummer gemulticastet
werden. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 wird so betrieben,
dass sie die von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
an eine Vielzahl von Bildschirmterminals 21 (Anm. d. Übers.: muss
wohl „24" heißen), die
jeweils den Zieleinheiten entsprechen, multicastet.
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Insbesondere
werden der eine oder die mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i so
betrieben, dass sie die von der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 gesendeten
UDP-Multicast-Bilddatenpakete
empfangen und die auf diese Weise empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpakete für die Vielzahl
von Bildschirmterminals 24, die jeweils der Multicast-Adresse
und Portnummer entsprechen, bereitstellen. Die Bildschirmterminals 24 werden
jeweils so betrieben, dass sie die von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen und
umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete von dem einen oder den
mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i empfangen.
Die Bildschirmterminals 24 werden dann jeweils so betrieben,
dass sie die von dem/den gewünschten
einen oder mehreren Bildschirmterminals 24 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
aus den auf diese Weise empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpaketen
auswählen
und das auf diese Weise gewählte
von der/den gewünschten
einen oder mehreren Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommene Überwachungsbild
selektiv anzeigen. Das führt dazu, dass
die einzelnen Bildschirmterminals 24 aufgrund dessen, dass
die Bildschirmterminals 24 jeweils die von einer Vielzahl
von Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
empfangen, die von der einen oder den mehreren Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete sofort auf von einer oder
mehreren anderen Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete schalten können und die
von der/den gewünschten
einen oder mehreren Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen und
umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete aus
den UDP-Multicast-Bilddatenpaketen auswählen können, die das Bildschirmterminal 24 empfangen hat.
Bei der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 kann
die Notwendigkeit entfallen, dass eines der Bildschirmterminals 24 eine Aufforderung
an einen Router richtet, die von der/den gewünschten einen oder mehreren Überwachungskameraeinheiten
aufgenommenen und umgewandelten Überwachungsbilddaten
zu übertragen,
wodurch es möglich
ist, die von der/den gewünschten
einen oder mehreren Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete sofort aus den von
dem Bildschirmterminal 24 empfangenen UDP-Multicast-Bilddatenpaketen
auszuwählen
und auf das an den Bildschirmterminals anzuzeigende Überwachungsbild umzuschalten,
um die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 zu verbessern.
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Insbesondere
können
die einzelnen Bildschirmterminals 24 die in ein Überwachungsbild
umzuwandelnden und anzuzeigenden UDP-Multicast-Bilddaten unter Bezugnahme
auf beispielsweise die IP-Adressen wählen. Bei der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 können die
einzelnen UDP-Multicast-Bilddatenpakete eine Multicast-IP-Adresse
haben, die eindeutig einer Multicast-MAC-Adresse (MAC: Media Access
Control; Medienzugriftssteuerung) entspricht. Jedes der Bildschirmterminals 24 kann
die in ein Überwachungsbild
umzuwandelnden und anzuzeigenden UDP-Multicast-Datenpakete durch Filtern
einer gewünschten
Multicast-MAC-Adresse aus allen Multicast-MAC-Adressen auswählen, wodurch jedes der Bildschirmterminals 24 unter
Bezugnahme auf die Multicast-IP-Adresse,
die der Multicast-MAC-Adresse eindeutig entspricht, sofort auf das
anzuzeigende Überwachungsbild
schalten kann.
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Die
erfindungsgemäße Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10,
bei der die Unicast-Netzschnittstelle 11 so
betreibbar ist, dass sie Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen
empfängt,
der Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 so betreibbar
ist, dass er Umwandlungsschlüsselinformationen und
eine Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt, speichert, der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 so
betreibbar ist, dass er die einzelnen in dem Paketpuffer 12 gespeicherten
UDP-Unicast-Bilddatenpakete
nacheinander mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsschlüsselinformationen
vergleicht, um zu entscheiden, dass ein UDP-Unicast- Bilddatenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das UDP-Unicast-Bilddatenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
um zu multicastende UDP-Unicast-Bilddatenpakete festzulegen, und
der Umwandlungsabschnitt 14 so betreibbar ist, dass er
die von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 festgelegten
zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete in eine Vielzahl von UDP-Multicast-Bilddatenpaketen
entsprechend der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsregeltabelle umwandelt, sendet die von den Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
nicht an die Überwachungskameraeinheiten 21 zurück, wodurch
ein unnötiger Anstieg
der Belastung des IP-Netzes
aufseiten der Überwachungskameraeinheiten 21 vermieden
wird, der dadurch verursacht wird, dass die von den Überwachungskameraeinheiten 21 aufgenommenen
und umgewandelten Überwachungsbilddaten
an die Überwachungskameraeinheiten 21 zurückgesendet werden.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist klar, dass mit
der ersten Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 und des
diese Vorrichtung aufweisenden erfindungsgemäßen Überwachungssystems 20 ein
unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und sofort auf das an dem Bildschirmterminal
anzuzeigende Überwachungsbild
geschaltet werden kann. Gleichermaßen kann mit der ersten Ausführungsform
des die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 aufweisenden
erfindungsgemäßen Überwachungssystems 20 ein
unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden und sofort auf das an dem Bildschirmterminal anzuzeigende Überwachungsbild
geschaltet werden.
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Außerdem kann
mit der ersten Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 und des
diese Vorrichtung aufweisenden erfindungsgemäßen Überwachungssystems 20 eine
Vielzahl von Bildschirmterminals 21 (Anm. d. Übers.: muss
wohl „24" heißen) die Überwachungsbilddaten jeweils
von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 24 (Anm.
d. Übers.:
muss wohl „21" heißen) empfangen,
die den einzelnen Bildschirmterminals 21 (Anm. d. Übers.: muss
wohl „24" heißen) entsprechen,
wodurch vermieden wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmterminal
arbeitet, Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten
hat, die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit
zu erhöhen.
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Um
die Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen, können die
vorstehende erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 und die
vorstehende erste Ausführungsform
des Überwachungssystems 20 durch
eine zweite Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und eine zweite Ausführungsform des Überwachungssystems
ersetzt werden, die nachstehend beschrieben werden.
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In 3 der
Zeichnungen ist eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 gezeigt.
Wie am besten in 3 gezeigt, weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 eine
Unicast-Netzschnittstelle 11, einen Paketpuffer 12, einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16,
einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13, einen Umwandlungsabschnitt 14 und
eine Multicast-Netzschnittstelle 15 auf. Wie in 3 gezeigt,
kann die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 weiterhin
einen Festlegungsabschnitt 17 und eine Konsole 18 aufweisen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 dieselben
Bestandteile wie die in 1 gezeigte erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 auf, aber die
Unicast-Netzschnittstelle 11 ist über einen Weg 31 mit
der Multicast-Netzschnittstelle 15 verbunden und ist so
betreibbar, dass sie über
den Weg 31 Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 sendet
und empfängt.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 ist mit einem IP-Netz 22 mit
einer Vielzahl von Quelleneinheiten und Zieleinheiten verbunden
und ist so betreibbar, dass sie Daten mit dem IP-Netz 22 sendet
und empfängt.
Das überwachungsseitige
IP-Netz 22 kann beispielsweise eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 aufweisen.
Die Überwachungskameraeinheiten 21 können jeweils
Daten empfangen oder senden. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist mit
einem IP-Netz 23 mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten
und Zieleinheiten verbunden und ist so betreibbar, dass sie Daten
mit dem IP-Netz 23 sendet und empfängt. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 kann beispielsweise
Bildschirmterminals 24 aufweisen. Die Bildschirmterminals 24 können jeweils
Daten empfangen oder senden. Die Unicast-Netzschnittstelle 11 ist über einen
Weg 31 mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 verbunden
und ist so betreibbar, dass sie Daten über den Weg 31 mit
der Multicast-Netzschnittstelle 15 sendet und empfängt. Das
Vorhandensein der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 wird
Netz-Endknoten,
die das überwachungsseitige
IP-Netz 22 und das anzeigeseitige IP-Netz 23 bilden,
mitgeteilt. Das heißt,
dass die das überwachungsseitige
IP-Netz 22 bildenden Netz-Endknoten, beispielsweise Überwachungskameraeinheiten 21,
Daten mit den das anzeigeseitige IP-Netz 23 bildenden Netz-Endknoten, beispielsweise
Bildschirmterminals 24, über den Weg 31 senden
und empfangen können.
Die hier verwendeten mehreren Quelleneinheiten und Zieleinheiten, die
das überwachungsseitige
IP-Netz 22 und das anzeigeseitige IP-Netz 23 bilden,
können
Einheiten, die Daten mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 beispielsweise
einer Überwachungskameraeinheit 21,
senden und empfangen können,
bzw. Einheiten, die Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15,
beispielsweise einem Bildschirmterminal 24, senden und
empfangen können,
umfassen.
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In 4 der
Zeichnungen ist eine zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems 35 gezeigt.
Wie in 4 gezeigt, weist das Überwachungssystem 35 ein überwachungsseitiges
IP-Netz 22, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 und
ein anzeigeseitiges IP-Netz 23 auf. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 weist
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 und
einen oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs 22-i auf. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 weist
eine Vielzahl von Bildschirmterminals 24 und einen oder
mehrere anzeigeseitige Switching Hubs 23-i auf. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
weist das Überwachungssystem 35 dieselben
Bestandteile wie die in 2 gezeigte erste Ausführungsform
des Überwachungssystems 20 auf,
aber die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 ist
durch die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 ersetzt.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 und des Überwachungssystems 35 beschrieben.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Bei
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 wird die
Unicast-Netzschnittstelle 11 so betrieben, dass sie Daten
mit einem IP-Netz 22 mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten
und Zieleinheiten sendet und empfängt. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 wird
so betrieben, dass sie Daten mit einem IP-Netz 23 mit einer Vielzahl
von Quelleneinheiten und Zieleinheiten sendet und empfängt. Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 wird
so betrieben, dass sie Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 über einen
Weg 31 sendet und empfängt.
Bei dem so gestalteten Überwachungssystem 35 wird
das Vorhandensein der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 Netz-Endknoten
mitgeteilt, die das überwachungsseitige
IP-Netz 22 und das anzeigeseitige IP-Netz 23 bilden.
Die Daten, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 von
dem IP-Netz 22 empfangen werden sollen, können beispielsweise unter
anderem eine Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, eine Vielzahl
von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen
und von den Überwachungskameraeinheiten 21 gesendete
Steuerdaten-Elemente umfassen, die zum Steuern der Bildschirmterminals 24 dienen.
Die Daten, die mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 von
dem IP-Netz 23 empfangen werden sollen, können beispielsweise
unter anderem von den Bildschirmterminals 24 gesendete
Steuerdaten-Elemente, die zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 dienen,
umfassen.
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Insbesondere
wird die Unicast-Netzschnittstelle 11 so betrieben, dass
sie Daten mit beispielsweise einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen
empfängt,
wie vorstehend beschrieben wurde. Die einzelnen UDP-Unicast-Bilddatenpakete
werden beispielsweise mit einer Überwachungskameraeinheit 21 gesendet
und sind für
ein Bildschirmterminal 24 bestimmt. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 wird so
betrieben, dass sie die von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten
UDP-Multicast-Bilddatenpakete an die Zieleinheiten multicastet sowie
Daten mit beispielsweise einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen,
einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen und Steuerdaten-Elementen, die
zum Steuern der Bildschirmterminals 24 dienen, über den
Weg 31 von der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfängt und
die Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen, die Vielzahl von
TCP-Unicast-Bilddatenpaketen und die zum Steuern der Bildschirmterminals 24 dienenden
Steuerdaten-Elemente, die auf diese Weise mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangen
werden, jeweils an die Bildschirmterminals 24 sendet.
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Die
mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen Daten
umfassen die von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 als
zu multicastende UDP-Unicast-Bilddatenpakete testgelegten UDP-Unicast-Bilddatenpakete,
die nachstehend einfach als „zu
multicastende UDP-Unicast-Bilddatenpakete" bezeichnet werden,
und übrige
Datenelemente, die nicht die zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete
sind. Vorzugsweise können
die übrigen
Datenelemente Steuerdaten-Elemente, die zum Steuern beispielsweise
eines oder mehrerer der Bildschirmterminals 24 dienen,
umfassen. Das heißt, dass
die Multicast-Netzschnittstelle 15 die von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete
von den zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpaketen an die Bildschirmterminals 24,
die jeweils den Zieleinheiten entsprechen, multicasten kann und
außerdem
die zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete und übrige Datenelemente,
die nicht die zu multicastenden UDP-Unicast-Bilddatenpakete sind,
empfangen kann und an die Bildschirmterminals 24, die jeweils den
Bildschirmterminals 24 entsprechen, senden kann. Das führt dazu,
dass die so gestaltete Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 die übrigen Datenelemente,
beispielsweise Steuerdaten-Elemente,
die zum Steuern der Bildschirmterminals 24 dienen, jeweils
an die Bildschirmterminals 24 senden kann, wodurch alle
Einheiten, die Daten mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 senden
und empfangen können,
wie beispielsweise die Überwachungskameraeinheit 21,
jedes Bildschirmterminal 24 entsprechend den Steuerdaten-Elementen
direkt steuern können.
Außerdem
kann die Unicast-Netzschnittstelle 11 alle
Daten empfangen, die von der Multicast-Netzschnittstelle 15 über den
Weg 31 gesendet werden. Die Daten können beispielsweise unter anderem
eine Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen,
eine Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen und zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 dienende
Steuerdaten-Elemente, die nachstehend als „Überwachungssteuerdaten" bezeichnet werden,
die mit den das IP-Netz 23 bildenden Netz-Endknoten an
das IP-Netz 22 bildende Netz-Endknoten gesendet werden,
umfassen. Das heißt,
dass die das IP-Netz 22 bildenden
Netz-Endknoten, wie beispielsweise die Überwachungskameraeinheiten 21,
die Daten empfangen können,
die zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 dienende Überwachungssteuerdaten
umfassen, die von den das IP-Netz 23 bildenden Netz-Endknoten, wie
beispielsweise den Bildschirmterminals 24, gesendet werden.
Das führt
dazu, dass mit der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 die Überwachungskameraeinheiten 21 Daten empfangen
können,
die Überwachungssteuerdaten von
dem IP-Netz 23 umfassen, wodurch jede Einheit, die mit
der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren kann,
wie beispielsweise ein Bildschirmterminal 24, jede der Überwachungskameraeinheiten 21 direkt
steuern kann. Das heißt,
dass durch die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 die
Notwendigkeit entfällt,
ein Steuergerät
oder ein Steuerzentrum, das zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 und
der Bildschirmterminals 24 dient, zusätzlich einzurichten oder zu
installieren, wodurch die Kosten für das Überwachungssystem 35 gesenkt werden.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, kann mit der zweiten
Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 das
Vorhandensein der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 dem IP-Netz 22 und
dem IP-Netz 23 mitgeteilt werden, wodurch die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 verbessert
werden.
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Ebenso
kann die zweite Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Überwachungssystems 35, bei
dem mit der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 35 das
Vorhandensein der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 dem
IP-Netz 22 und dem IP-Netz 23 mitgeteilt werden
kann, die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems 35 verbessern
und die Kosten für das Überwachungssystem 35 senken.
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Um
die Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen, können die
vorstehende zweite Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 30 und die
vorstehende zweite Ausführungsform
des Überwachungssystems 35 durch
eine dritte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und eine dritte Ausführungsform des Überwachungssystems
ersetzt werden, die nachstehend beschrieben werden.
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In 5 der
Zeichnungen ist eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 gezeigt.
Wie am besten in 5 gezeigt, weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 eine
Unicast-Netzschnittstelle 11, einen Paketpuffer 12,
einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16, einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13,
einen Umwandlungsabschnitt 14, eine Multicast-Netzschnittstelle 15,
einen Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 und
einen Registrierspeicherabschnitt 42 auf. Bei der vorliegenden
Ausführungsform
weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 dieselben
Bestandteile wie die in 1 gezeigte erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 auf,
aber die dritte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 weist
weiterhin Folgendes auf: einen Registrierspeicherabschnitt 42 zum
Speichern von Übertragungsschlüsselinformationen
und einen Übertragungsentscheidungsabschnitt 41,
der zwischen der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 angeordnet
ist, zum sequentiellen Vergleichen der einzelnen Datenpakete, die
von der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangen
werden, mit den in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen,
um zu entscheiden, dass ein Datenpaket übertragen werden soff, wenn das
Datenpaket mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und zum Übertragen
der Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie übertragen werden sollen, wodurch
die Unicast-Netzschnittstelle 11 so betreibbar ist, dass sie
die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 22 sendet,
und die Multicast-Netzschnittstelle 15 so betreibbar ist,
dass sie die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 23 sendet.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 ist mit einem IP-Netz 22 mit
einer Vielzahl von Quelleneinheiten und Zieleinheiten verbunden
und ist so betreibbar, dass sie Daten mit einer Vielzahl von Datenpaketen mit
dem IP-Netz 22 sendet und empfängt. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 kann
beispielsweise eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 aufweisen.
Die Überwachungskameraeinheiten 21 können jeweils
Daten empfangen oder senden. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist
mit einem IP-Netz 23 mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten
und Zieleinheiten verbunden und ist so betreibbar, dass sie Daten
mit dem IP-Netz 23 sendet und empfängt. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 kann
beispielsweise Bildschirmterminals 24 aufweisen. Die Bildschirmterminals 24 können jeweils
Daten empfangen oder senden. Die dritte Ausführungsform der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 weist
weiterhin einen Registrierspeicherabschnitt 42 und einen Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 auf.
Der Registrierspeicherabschnitt 42 ist zum Speichern von Übertragungsschlüsselinformationen
eingerichtet. Der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 ist
zwischen der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 angeordnet
und ist so eingerichtet, dass er die einzelnen Datenpakete, die
mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangen
werden, mit den in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen
nacheinander vergleicht, um zu entscheiden, dass ein Datenpaket übertragen
werden soll, wenn das Datenpaket mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und die Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie übertragen werden sollen, überträgt. Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 ist so betreibbar, dass sie
die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 22 sendet.
Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist
so betreibbar, dass sie die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 23 sendet.
Das heißt,
dass die das überwachungsseitige IP-Netz 22 bildenden
Netz-Endknoten, beispielsweise die Überwachungskameraeinheiten 21,
die Daten mit dem das anzeigeseitige IP-Netz 23 bildenden Netz-Endknoten,
beispielsweise den Bildschirmterminals 24, über den Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 senden
und empfangen können.
Die hier verwendeten mehreren Quelleneinheiten und Zieleinheiten,
die das überwachungsseitige
IP-Netz 22 und das anzeigeseitige IP-Netz 23 bilden,
können Einheiten,
die Daten mit der Unicast-Netzschnittstelle 11, wie beispielsweise
einer Überwachungskameraeinheit 21,
senden und empfangen können,
bzw. Einheiten, die Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15,
wie beispielsweise einem Bildschirmterminal 24, senden
und empfangen können,
umfassen. Vorzugsweise ist der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 in
der Lage zu entscheiden, dass ein Datenpaket nicht übertragen
werden soll, wenn das Datenpaket nicht mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und die Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie nicht übertragen werden
sollen, auszusortieren.
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Bei
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 können die
Zieleinheiten jeweils beispielsweise eine Portnummer haben, und
die Übertragungsschlüsselinformationen
können
beispielsweise die Portnummern der Zieleinheiten enthalten. Die
Quelleneinheiten können
jeweils beispielsweise eine IP-Adresse haben, und die Umwandlungsschlüsselinformationen
können
beispielsweise die IP-Adressen der Quelleneinheiten enthalten.
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Wie
in 5 gezeigt, kann die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 weiterhin
eine Konsole 18 und einen Festlegungsabschnitt 17 aufweisen.
Die Festlegungsinformationen können
beispielsweise Übertragungsschlüsselinformationen enthalten.
Die Konsole 18 ist so eingerichtet, dass sie die Festlegungsinformationen
eingibt. Die Konsole 18 kann beispielsweise von einem Operator
bedient werden. Der Festlegungsabschnitt 17 ist so eingerichtet,
dass er die Umwandlungsschlüsselinformationen,
die in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeichert werden,
entsprechend den Übertragungsschlüsselinformationen,
die in den mit der Konsole 18 eingegebenen Festlegungsinformationen
enthalten sind, festlegt. Es ist zwar vorstehend dargelegt worden,
dass die Festlegungsabschnitt 17 so betreibbar ist, dass
er die in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen entsprechend
den Übertragungsschlüsselinformationen,
die in den mit der Konsole 18 eingegebenen Festlegungsinformationen
enthalten sind, festlegt, aber es versteht sich von selbst, dass
der Festlegungsabschnitt 17 die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Konsole 18 eingegebenen
Festlegungsinformationen festlegen kann, wie vorstehend beschrieben
worden ist.
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In 6 der
Zeichnungen ist eine dritte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems 45 gezeigt.
Wie in 6 gezeigt, weist das Überwachungssystem 45 ein überwachungsseitiges
IP-Netz 22, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 und
ein anzeigeseitiges IP-Netz 23 auf. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 weist
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 und
einen oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs 22-i auf. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 weist
eine Vielzahl von Bildschirmterminals 24 und einen oder
mehrere anzeigeseitige Switching Hubs 23-i auf. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
weist das Überwachungssystem 45 dieselben
Bestandteile wie die in 2 gezeigte erste Ausführungsform
des Überwachungssystems 20 auf,
aber die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 ist
durch die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 ersetzt.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 und des Überwachungssystems 45 beschrieben.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Die
Konsole 18 wird beispielsweise von einem Operator bedient,
um Festlegungsinformationen mit den Übertragungsschlüsselinformationen
einzugeben. Die Übertragungsschlüsselinformationen
enthalten beispielsweise Portnummern der Zieleinheiten, beispielsweise
1100 bis 1199. Der Festlegungsabschnitt 17 wird so betrieben,
dass er die in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen
entsprechend den Übertragungsschlüsselinformationen,
die in den mit der Konsole 18 eingegebenen Festlegungsinformationen
enthalten sind, festlegt.
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Der
Registrierspeicherabschnitt 42 wird so betrieben, dass
er die Übertragungsschlüsselinformationen
speichert. Nachstehend wird angenommen, dass die Übertragungsschlüsselinformationen die
Portnummern der Zieleinheiten, d. h. 1100 bis 1199, enthalten.
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Die
Unicast-Netzschnittstelle 11 wird so betrieben, dass sie
Daten mit einer Vielzahl von Datenpaketen mit dem IP-Netz 22 sendet
und empfängt. Die
Multicast-Netzschnittstelle 15 wird so betrieben, dass
sie Daten mit einer Vielzahl von Datenpaketen mit dem IP-Netz 23 sendet
und empfängt.
Der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 wird
so betrieben, dass er die einzelnen Datenpakete, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangen werden, nacheinander mit
den in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen vergleicht,
um zu entscheiden, dass ein Datenpaket übertragen werden soll, wenn
das Datenpaket mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und die Datenpakete, für
die auf diese Weise entscheiden wird, dass sie übertragen werden sollen, überträgt. Der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 kann
jedoch entscheiden, dass ein Datenpaket nicht übertragen werden soll, wenn
das Datenpaket nicht mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt,
und er kann die Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie übertragen werden sollen, übertragen
und kann die Datenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie nicht übertragen
werden sollen, aussortieren. Das heißt, dass der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 so
betrieben wird, dass er entscheidet, dass ein Datenpaket, das beispielsweise für die Portnummer
1199 bestimmt ist, übertragen werden
soll, während
der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 so
betrieben wird, dass er entscheidet, dass ein Datenpaket, dass beispielsweise für die Portnummer
1200 bestimmt ist, nicht übertragen
werden soll. Auf diese Weise wird das Datenpaket, das für die Portnummer
1199 bestimmt ist, an die Unicast-Netzschnittstelle 11 und
die Multicast-Netzschnittstelle 15 gesendet, während das
Datenpaket, das für
die Portnummer 1200 bestimmt ist, aussortiert wird. Die Unicast-Netzschnittstelle 11 ist
so betreibbar, dass sie die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 22 sendet.
Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist so betreibbar, dass
sie die mit dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 übertragenen
Datenpakete empfängt
und die auf diese Weise empfangenen Datenpakete an das IP-Netz 23 sendet.
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Die
so gestaltete Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 kann
die Datenpakete, für die
von dem Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 entschieden
wird, dass sie mit den in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherten Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmen, über den Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 weiterleiten.
Die Datenpakete, für
die entschieden wird, dass sie mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmen,
können
beispielsweise unter anderem Überwachungssteuerdaten,
die zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 dienen, und
Steuerdaten-Elemente, die zum Steuern der Bildschirmterminals 24 dienen
und nachstehend als „Anzeigesteuerdaten" bezeichnet werden,
enthalten. Das führt
dazu, dass mit der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 jede
Einheit, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 kommunizieren
kann und in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherte Übertragungsschlüsselinformationen
hat, wie beispielsweise eine Überwachungskameraeinheit 21,
die in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherte Übertragungsschlüsselinformationen
hat, jedes der Bildschirmterminais 24 direkt steuern kann
und jede Einheit, die mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren
kann und in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherte Übertragungsschlüsselinformationen
hat, wie beispielsweise ein Bildschirmterminal 24, das
in dem Registrierspeicherabschnitt 42 gespeicherte Übertragungsschlüsselinformationen
hat, jede der Überwachungskameraeinheiten 21 direkt
steuern kann. Das heißt,
dass bei der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 die
Notwendigkeit entfällt,
ein Steuergerät
oder ein Steuerzentrum, das zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 oder
der Bildschirmterminals 24 dient, zusätzlich einzurichten oder zu
installieren, wodurch die Kosten für das Überwachungssystem 45 gesenkt werden.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, kann mit der dritten
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40,
bei der der Übertragungsentscheidungsabschnitt 41 so
betreibbar ist, dass er entscheidet, dass ein Bilddatenpaket nicht übertragen werden
soll, wenn das Bilddatenpaket nicht mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt, und
die Bilddatenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie nicht übertragen
werden sollen, aussortiert, vermieden werden, dass illegale Daten
an die Multicast-Netzschnittstelle 15 und
die Zieleinheiten gesendet werden, wodurch die Sicherheit erhöht wird.
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Ebenso
können
mit der dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems 45,
bei dem mit der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 die
Notwendigkeit entfällt,
ein Steuergerät
oder ein Steuerzentrum, das zum Steuern der Überwachungskameraeinheiten 21 oder
der Bildschirmterminals 24 dient, zusätzlich einzurichten oder zu
installieren, die Kosten für
das Überwachungssystem 45 gesenkt
werden.
-
Außerdem kann
mit der dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Überwachungssystems 45,
bei dem die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 so
betreibbar ist, dass sie entscheidet, dass ein Bilddatenpaket nicht übertragen werden
soll, wenn das Bilddatenpaket nicht mit den Übertragungsschlüsselinformationen übereinstimmt, und
die Bilddatenpakete, für
die auf diese Weise entschieden wird, dass sie nicht übertragen
werden sollen, aussortiert, vermieden werden, dass illegale Daten
an die Multicast-Netzschnittstelle 15 und die Zieleinheiten
gesendet werden, wodurch die Sicherheit erhöht wird.
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Um
die Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen, können die
vorstehende dritte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 40 und die
vorstehende dritte Ausführungsform
des Überwachungssystems 45 durch
eine vierte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und eine vierte Ausführungsform des Überwachungssystems
ersetzt werden, die nachstehend beschrieben werden.
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In 7 der
Zeichnungen ist eine vierte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 gezeigt.
Wie am besten in 7 gezeigt, weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 eine
Unicast-Netzschnittstelle 11, einen Paketpuffer 12,
einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16, einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13,
einen Umwandlungsabschnitt 14 und eine Multicast-Netzschnittstelle 15 auf.
Wie in 7 gezeigt, kann die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 weiterhin
einen Festlegungsabschnitt 17 und eine Konsole 18 aufweisen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 zwar
dieselben Bestandteile wie die in 1 gezeigte
erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 auf, aber der
Festlegungsabschnitt 17 ist so betreibbar, dass er Festlegungsinformationen
von der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfängt und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den auf diese Weise empfangenen Festlegungsinformationen
festlegt, und die Unicast-Netzschnittstelle 11 ist über den Festlegungsabschnitt 17 mit
der Multicast-Netzschnittstelle 15 verbunden und ist so
betreibbar, dass sie Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 über den
Festlegungsabschnitt 17 sendet und empfängt. Dieselben Bestandteile
werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Wie
in 7 gezeigt, ist die Unicast-Netzschnittstelle 11 mit
einem IP-Netz 22 mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten
und Zieleinheiten verbunden und ist so betreibbar, dass sie Daten
mit einer Vielzahl von Datenpaketen mit dem IP-Netz 22 sendet
und empfängt.
Das überwachungsseitige
IP-Netz 22 kann beispielsweise eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 aufweisen.
Die Überwachungskameraeinheiten 21 können jeweils
Daten empfangen oder senden. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist mit
einem IP-Netz 23 mit einer Vielzahl von Quelleneinheiten
und Zieleinheiten verbunden und ist so betreibbar, dass sie Daten
mit dem IP-Netz 23 sendet und empfängt. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 kann
beispielsweise Bildschirmterminals 24 aufweisen. Die Bildschirmterminals 24 können jeweils Daten
empfangen oder senden. Die hier verwendete mehreren Quelleneinheiten
und Zieleinheiten, die das überwachungsseitige
IP-Netz 22 und das anzeigeseitige IP-Netz 23 bilden,
können
alle Einheiten, die Daten mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 senden
und empfangen können,
wie beispielsweise Überwachungskameraeinheiten 21,
bzw. alle Einheiten, die Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 senden
und empfangen können,
wie beispielsweise die Bildschirmterminals 24, umfassen.
Der Festlegungsabschnitt 17 ist über einen Weg 51 und
einen Weg 52 mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 bzw. der Multicast-Netzschnittstelle 15 verbunden.
Der Festlegungsabschnitt 17 ist daher so betreibbar, dass
er Festlegungsinformationen von der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfängt und die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den auf diese Weise empfangenen Festlegungsinformationen
festlegt. Insbesondere hat der Festlegungsabschnitt 17 eine Adresse,
beispielsweise eine IP-Adresse, und ist so betreibbar, dass er die
Festlegungsinformationen von den UDP-Datenpaketen, die von der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 gesendet werden, durch
Identifizieren der IP-Adresse der UDP-Datenpakete erkennt. Der Festlegungsabschnitt 17 ist
außerdem
so betreibbar, dass er die Festlegungsinformationen mit den Umwandlungsschlüsselinformationen
und der Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnit 16 gespeichert
werden, an die Unicast-Netzschnittstelle 11 und die Multicast-Netzschnittstelle 15 sendet.
Die Unicast-Netzschnittstelle 11 ist über den
Festlegungsabschnitt 17 mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 verbunden
und ist so betreibbar, dass sie über
den Festlegungsabschnitt 17 Daten mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 sendet und
empfängt.
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In 8 der
Zeichnungen ist eine vierte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems 55 gezeigt.
Wie in 8 gezeigt, weist das Überwachungssystem 55 ein überwachungsseitiges
IP-Netz 22, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 und
ein anzeigeseitiges IP-Netz 23 auf. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 weist
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 und
einen oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs 22-i auf. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 weist
eine Vielzahl von Bildschirmterminals 24 und einen oder
mehrere anzeigeseitige Switching Hubs 23-i auf. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
weist das Überwachungssystem 55 dieselben
Bestandteile wie die in 2 gezeigte erste Ausführungsform
des Überwachungssystems 20 auf,
aber die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 ist
durch die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 ersetzt.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 und des Überwachungssystems 55 beschrieben.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Bei
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 wird der
Festlegungsabschnitt 17 so betrieben, dass er Festlegungsinformationen
von der Unicast-Netzschnittstelle 11 und der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfängt und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangenen Festlegungsinformationen
festlegt. Das heißt,
dass der Festlegungsabschnitt 17 Festlegungsinformationen,
die von einer externen Einheit gesendet werden, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 kommunizieren kann,
wie beispielsweise einer Überwachungskameraeinheit 21,
von der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangen kann und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen
Festlegungsinformationen, die beispielsweise von der Überwachungskameraeinheit 21 gesendet
werden, festlegen kann. Alternativ wird der Festlegungsabschnitt 17 so betrieben,
dass er Festlegungsinformationen von der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfängt und
die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangenen
Festlegungsinformationen festlegt. Das heißt, dass der Festlegungsabschnitt 17 Festlegungsinformationen,
die von einer externen Einheit gesendet werden, die mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren
kann, wie beispielsweise einem Bildschirmterminal 24, von
der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangen kann und die
Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangenen
Festlegungsinformationen, die beispielsweise von dem Bildschirmterminal 24 gesendet
werden, festlegen kann.
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Außerdem ist
der Festlegungsabschnitt 17 so betreibbar, dass er Festlegungsinformationen,
die die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle umfassen, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, an die Unicast-Netzschnittstelle 11 und die Multicast-Netzschnittstelle 15 senden
kann. Das heißt,
dass der Festlegungsabschnitt 17 die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, und die mit externen Einheiten, wie beispielsweise den Überwachungskameraeinheiten 21 und
den Bildschirmterminals 24, gesendeten Festlegungsinformationen
an eine externe Einheit, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 oder
der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren kann,
senden kann. Eine externe Einheit, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 oder
der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren kann,
kann beispielsweise eine Überwachungskameraeinheit
oder ein Bildschirmterminal sein. Die Unicast-Netzschnittstelle 11 kann Daten
mit der Multicast-Netzschnittstelle 15 über den Festlegungsabschnitt 17 senden
und empfangen. Erfindungsgemäß können die
Daten, die zwischen der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 über den Festlegungsabschnitt 17 gesendet
und empfangen werden, alle Daten zusätzlich zu den vorgenannten
Festlegungsinformationen umfassen.
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Mit
der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50,
bei der der Festlegungsabschnitt 17 die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, entsprechend den mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 empfangenen Festlegungsinformationen
festlegen kann, können
externe Einheiten, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren können, wie beispielsweise
die Überwachungskameraeinheiten 21 und
die Bildschirmterminals 24, die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, festlegen, wodurch die Zweckmäßigkeit und Funktionsfähigkeit der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 verbessert
werden.
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Außerdem können mit
der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50,
bei der der Festlegungsabschnitt 17 Festlegungsinformationen,
die die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle umfassen, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, an die Unicast-Netzschnittstelle 11 und die Multicast-Netzschnittstelle 15 senden kann,
externe Einheiten, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 kommunizieren können, wie
beispielsweise die Überwachungskameraeinheiten 21 und
die Bildschirmterminals 24, die Umwandlungsschlüsselinformationen und
die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, und die mit den externen Einheiten gesendeten Festlegungsinformationen
empfangen, wodurch die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 verbessert
werden.
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Ebenso
können
mit dem so gestalteten Überwachungssystem 55 externe
Einheiten, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 55 kommunizieren
können,
wie beispielsweise die Überwachungskameraeinheiten 21 und
die Bildschirmterminals 24, die Umwandlungsschlüsselinformationen
und die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, festlegen, wodurch die Zweckmäßigkeit und Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems 55 verbessert
werden. Außerdem können mit
dem so gestalteten Überwachungssystem 55 externe
Einheiten, die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 und
der Multicast-Netzschnittstelle 15 der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 55 (Anm.
d. Übers.:
muss wohl „50" heißen) kommunizieren
können,
wie beispielsweise die Überwachungskameraeinheiten 21 und
die Bildschirmterminals 24, die Umwandlungsschlüsselinformationen und
die Umwandlungsregeltabelle, die in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeichert
werden, und die mit den externen Einheiten gesendeten Festlegungsinformationen
empfangen, wodurch die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit des Überwachungssystems 55 verbessert
werden.
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Um
die Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen, können die
vorstehende vierte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 und die
vorstehende vierte Ausführungsform
des Überwachungssystems 55 durch
eine fünfte Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
und eine fünfte
Ausführungsform des Überwachungssystems
ersetzt werden, die nachstehend beschrieben werden.
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In 9 der
Zeichnungen ist eine fünfte
bevorzugte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 gezeigt.
Wie am besten in 9 gezeigt, weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 eine TCP-Unicast-Netzschnittstelle 61,
eine Bildspeicherungsschnitstelle 62, einen Paketpuffer 12,
einen Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16, einen Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13,
einen Umwandlungsabschnitt 14 und eine Multicast-Netzschnittstelle 15 auf.
Wie in 9 gezeigt, kann die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 50 (Anm.
d. Übers.:
muss wohl „60" heißen) weiterhin
einen Bildspeicherungsabschnitt 66, einen Festlegungsabschnitt 17 und
eine Konsole 18 aufweisen. Bei der vorliegenden Ausführungsform
weist die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 zwar
dieselben Bestandteile wie die in 1 gezeigte
erste Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 auf, aber
die Unicast-Netzschnittstelle 11 ist
durch eine TCP-Unicast-Netzschnittstelle 61 zum Empfangen
von Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen, die jeweils
mit einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit
geunicastet werden sollen, ersetzt, und die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 weist
weiterhin eine Bildspeicherungsschnittstelle 62 zum Senden der Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen, die mit der
TCP-Unicast-Netzschnittstelle 61 empfangen werden, und
einen Bildspeicherungsabschnitt 66 zum Speichern der mit
der Bildspeicherungsschnittstelle 62 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen auf. Dieselben
Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Die
TCP-Unicast-Netzschnittstelle 61 ist so eingerichtet, dass
sie Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen, die jeweils
mit einer Quelleneinheit gesendet werden und an eine Zieleinheit
geunicastet werden sollen, empfängt.
Der Paketpuffer 12 ist so eingerichtet, dass er die mit
der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen TCP-Unicast-Bilddatenpakete
zwischenspeichert. Der Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 ist
so eingerichtet, dass er Umwandlungsschlüsselinformationen und eine
Umwandlungsregeltabelle, die die Beziehung zwischen Quelleneinheiten
und Zieleinheiten angibt, speichert. Der Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 ist
so eingerichtet, dass er jedes der in dem Paketpuffer 12 gespeicherten
TCP-Unicast-Bilddatenpakete nacheinander mit den in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten
Umwandlungsschlüsselinformationen
vergleicht, um zu entscheiden, dass ein TCP-Unicast-Datenpaket gemulticastet
werden soll, wenn das TCP-Unicast-Datenpaket mit den Umwandlungsschlüsselinformationen übereinstimmt, und
die zu multicastenden TCP-Unicast-Bilddatenpakete festlegt.
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Der
Umwandlungsabschnitt 14 ist so eingerichtet, dass er die
zu multicastenden TCP-Unicast-Datenpakete,
die von dem Umwandlungsentscheidungsabschnitt 13 festgelegt
werden, in eine Vielzahl von UDP-Multicast-Datenpaketen, die jeweils
an eine Vielzahl von Zieleinheiten gemulticastet werden sollen,
entsprechend der in dem Umwandlungstabellen-Speicherabschnitt 16 gespeicherten Umwandlungsregeltabelle
umwandelt. Die Multicast-Netzschnittstelle 15 ist so eingerichtet,
dass sie die von dem Umwandlungsabschnitt 14 umgewandelten
UDP-Multicast-Datenpakete an die Zieleinheiten multicastet.
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Die
Bildspeicherungsschnittstelle 62 ist so eingerichtet, dass
sie die mit der TCP-Unicast-Netzschnittstelle 61 empfangenen Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen überträgt. Der Bildspeicherungsabschnitt 66 ist so
eingerichtet, dass er die mit der Bildspeicherungsschnittstelle 62 gesendeten Überwachungsbilddaten mit
einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen speichert.
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In 10 der
Zeichnungen ist eine fünfte
bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Überwachungssystems 65 gezeigt.
Wie in 10 gezeigt, weist das Überwachungssystem 65 ein überwachungsseitiges
IP-Netz 22, eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60,
einen Bildspeicherungsabschnitt 66 und ein anzeigeseitiges
IP-Netz 23 auf. Das überwachungsseitige IP-Netz 22 weist
eine Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten 21 und
einen oder mehrere überwachungsseitige
Switching Hubs 22-i auf. Das anzeigeseitige IP-Netz 23 weist
eine Vielzahl von Bildschirmterminals 24 und einen oder
mehrere anzeigeseitige Switching Hubs 23-i auf. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
weist das Überwachungssystem 65 zwar
dieselben Bestandteile wie die in 2 gezeigte
erste Ausführungsform
des Überwachungssystems 20 auf,
aber das Überwachungssystem 65 weist weiterhin
einen Bildspeicherungsabschnitt 66 auf, und die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 ist
durch eine Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 ersetzt.
Wie in 10 gezeigt, kann der Bildspeicherungsabschnitt 66 außerhalb
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 angeordnet
werden. Alternativ kann der Bildspeicherungsabschnitt 66 in
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 enthalten
sein.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 und des Überwachungssystems 65 beschrieben.
Dieselben Bestandteile werden hier nicht noch einmal beschrieben.
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Die Überwachungskameraeinheiten 21 werden
jeweils so betrieben, dass sie ein Überwachungsbild aufnehmen,
das in Überwachungsbilddaten
umgewandelt werden soll. Die Überwachungsbilddaten
enthalten eine Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen. Der eine
oder die mehreren überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-1 werden so betrieben, dass sie die mit
den Überwachungskameraeinheiten 21 umgewandelten Überwachungsbilddaten
empfangen und die auf diese Weise empfangenen Überwachungsbilddaten an die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 (Anm. d. Übers.: muss
wohl „60" heißen) senden.
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Die
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 wird so betrieben,
dass sie die Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen von den überwachungsseitigen
Switching Hubs 22-i empfängt, die auf diese Weise empfangenen
TCP-Unicast-Bilddatenpakete in
UDP-Multicast-Bilddatenpakete umwandelt und die auf diese Weise
umgewandelten UDP-Multicast-Bilddatenpakete multicastet. Die Bildspeicherungsschnittstelle 62 der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 wird
so betrieben, dass sie die mit den überwachungsseitigen Switching
Hubs 22-i empfangenen Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen sendet. Der Bildspeicherungsabschnitt 66 wird
so betrieben, dass er die von der Bildspeicherungsschnittstelle 62 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen
speichert. Die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 wird ebenfalls
so betrieben, dass sie die von den überwachungsseitigen Switching
Hubs 22-i empfangenen Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen an den Bildspeicherungsabschnitt 66 sendet.
Der Bildspeicherungsabschnitt 66 wird so betrieben, dass
er die von der Bildspeicherungsschnittstelle 62 der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen speichert.
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Der
eine oder die mehreren anzeigeseitigen Switching Hubs 23-i werden
so betrieben, dass sie die von der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 10 (Anm.
d. Übers.;
muss wohl „60" heißen) gesendeten
UDP-Multicast-Bilddatenpakete empfangen und die auf diese Weise
empfangenen UDP-Unicast-Bilddatenpakete
für die
Vielzahl von Bildschirmterminals 24 bereitstellen. Die
Bildschirmterminals 24 werden jeweils so betrieben, dass
sie die UDP-Multicast-Bilddatenpakete in ein selektiv anzuzeigendes Überwachungsbild
umwandeln.
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Mit
der so gestalteten Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 kann
der Bildspeicherungsabschnitt 66 die von der Bildspeicherungsschnittstelle 62 der
Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen speichern, wodurch
die Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 verbessert
werden.
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Ebenso
kann der Bildspeicherungsabschnitt 66 mit dem Überwachungssystem 65,
das die Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 aufweist, die
von der Bildspeicherungsschnittstelle 62 der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von TCP-Unicast-Bilddatenpaketen speichern, wodurch die
Zweckmäßigkeit
und Funktionsfähigkeit
des Überwachungssystems 65 verbessert
werden.
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Es
ist zwar vorstehend dargelegt worden, dass die fünfte Ausführungsform der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung 60 die
Bildspeicherungsschnittstelle 62 aufweist, aber jede der
vorhergehenden Ausführungsformen
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung kann die Bildspeicherungsschnittstelle 62 aufweisen,
die die mit der Unicast-Netzschnittstelle 11 empfangenen Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen an einen Bildspeicherungsabschnitt 66 zum
Speichern der von der Bildspeicherungsschnittstelle 62 gesendeten Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von UDP-Unicast-Bilddatenpaketen senden kann.
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Es
ist zwar zur Vereinfachung der Beschreibung und zum besseren Verständnis der
Gesamt-Funktionsweise
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung dargelegt worden, dass
die erste bis fünfte
Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung jeweils so betreibbar sind,
dass sie Überwachungsbilddaten
mit einer Vielzahl von Unicast-Datenpaketen empfängt, aber es versteht sich
von selbst, dass die erste bis fünfte
Ausführungsform
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung jeweils eine Vielzahl
von Unicast-Datenpaketen, die beispielsweise Unicast-Sprachdatenpakete
umfassen, empfangen können
und dieselben Operationen ausführen
können.
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Die
erste bis fünfte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung,
die vorstehend beschrieben worden sind, können jeweils durch Abarbeiten
eines Computerprogramms ausgeführt
werden, das auf ein von einem Computer nutzbares Speichermedium
mit einem darin enthaltenen maschinenlesbaren Programmcode zum Umwandeln
von Unicast-Datenpaketen in Multicast-Datenpakete aufgezeichnet
wird. Der Computer kann ein Mikrocomputer, ein anderer Computer,
eine Vorrichtung mit einem Mikrocomputer oder dergleichen sein.
Dieses von einem Computer nutzbare Speichermedium kann maschinenlesbar sein
und ein Computerprogramm mit Befehlen, die von der Maschine ausgeführt werden
können,
real enthalten, um eine Gruppe von Verfahrensschritten auszuführen, die
zum Implementieren des vorstehenden Computerprogramms erforderlich
sind. Dieses von einem Computer nutzbare Speichermedium kann eine
Diskette, eine CD-ROM-Platte, ein Magnetband-Medium, ein rechnerinterner
Speicher oder ein anderes Medium oder eine andere Vorrichtung sein,
die maschinenlesbare Informationen speichern kann. Es kann ein eigenständiges Programm
oder ein Teil eines größeren Programms,
das mit dem Rechner abgearbeitet werden kann, sein.
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Die
Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren und Unicast-Multicast-Umwandlungs-Computerprogrammprodukte
zum Umwandeln von Unicast-Datenpaketen in Multicast-Datenpakete,
die die Operationen ausführen,
die genau die Gleichen wie die bei der ersten bis fünften Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung
sind, werden zur Vermeidung einer eintönigen Wiederholung nicht beschrieben.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist klar, dass mit
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung,
dem Unicast-Multicast-Umwandlungsverfahren und dem Unicast-Multicast-Umwandlungs-Computerprogrammprodukt
ein unnötiger
Anstieg der Belastung des IP-Netzes aufseiten der Überwachungskameraeinheiten
vermieden werden kann und sofort auf das an den Bildschirmterminals
anzuzeigende Überwachungsbild
geschaltet werden kann, um die Zweckmäßigkeit und Funktionsfähigkeit
der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung zu verbessern. Außerdem kann
mit der Unicast-Multicast-Umwandlungsvorrichtung, dem verfahren
und dem Computerprogrammprodukt eine Vielzahl von Bildschirmterminals
die Überwachungsbilddaten
jeweils von einer Vielzahl von Überwachungskameraeinheiten,
die jeweils den Bildschirmterminals entsprechen, empfangen, wodurch
vermieden wird, dass ein Unbefugter, der an einem Bildschirmtermial
arbeitet, Zugriff auf die Überwachungsbilddaten
von den Überwachungskameraeinheiten hat,
die nicht dem Bildschirmterminal entsprechen, um die Sicherheit
zu erhöhen.
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Fachleuten
dürfte
klar sein und es ist bezweckt, dass Abwandlungen und/oder Änderungen der
hier dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden
können,
ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Daher soll die
vorstehende Beschreibung nur erläuternd und
nicht beschränkend
sein, und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung soll von den
beiliegenden Ansprüchen
bestimmt werden.