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Kurzbeschreibung
der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Zusammensetzungen, umfassend ein Ethanolaminderivat
und ein organisches Salz des Zinks und/oder Magnesiums. Sie betrifft
weiterhin die Verwendung derartiger Zusammensetzungen in topischen
Formulierungen, insbesondere in Anti-Aging-Formulierungen. Die Erfindung
betrifft weiterhin die Verwendung derartiger Zusammensetzungen zur
Förderung
des Wachstums von humanen dermalen Fibroblasten und zur Bekämpfung der
Folgen der Hautalterung.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
Haut ist aus drei integrierten Schichten aufgebaut: der Epidermis,
der Dermis und der Hypodermis. Die Dicke der Epidermis und der Dermis
variiert in den unterschiedlichen Körperteilen. Die Epidermis wächst auch
in Fingernägeln,
Zehennägeln
und Haaren. Grundsätzlich
ist die Epidermis aus drei Arten von Zellen aufgebaut: Keratinocyten
(90 % der Epidermiszellen), Melanocyten (2 bis 8 % der Epidermiszellen)
und Langerhans'sche
Zellen.
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Die
Dermis bzw. Lederhaut ist dick, robust, reich an Nerven und Blutgefäßen und
Schweißdrüsen. Sie dient
auch zur Abschirmung und Wiederherstellung von verletztem Gewebe.
Die Dermis besteht hauptsächlich aus
Kollagen, das aus als Fibroblasten bezeichneten Zellen stammt, aus
Elastin-Strukturglykoproteinen und Proteoglykanen. Kollagenfasern,
die 70 % der Trockenmasse der Dermis ausmachen, bilden ein Stützgitter, das
für die
mechanischen Eigenschaften der Haut wie Festigkeit, Textur und Elastizität verantwortlich
ist. Weitere Zellen wie Makrophagen und Leukozyten kommen ebenfalls
in der Dermisschicht vor.
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Die
Hypodermis, die sich an die Unterseite der Dermis anschließt, ist
die am tiefsten liegende Hautschicht. Sie enthält sogenannte „Adipozyten", die Lipide produzieren,
welche die Fettschicht im Subkutangewebe bilden. Diese Schicht dient
zum Schutz der Muskeln, Knochen und inneren Organe gegen Stöße sowie als
Isolierung und als Energiequelle in schlechten Zeiten.
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Als
erstes Zeichen der Alterung verliert die Haut an Elastizität und bildet
feine Linien und Falten, die ein unmittelbares Ergebnis der Verschlechterung
der stützenden
Wirkung der Dermisschicht sind. Die Fähigkeit der Haut, beschädigtes Kollagen
zu ersetzen, nimmt ab, und im Kollagennetz entstehen immer mehr
Unterbrechungen und Unregelmäßigkeiten.
Weitere mit der Hautalterung zusammenhängende Phänomene sind das Auftreten von
Pigmentflecken und das Dünner-
und Schlafferwerden der Haut. Zu einer beschleunigten Kollagenschädigung tragen
viele Faktoren bei. Dazu gehören
unter anderem die Einwirkung von Sonnenlicht, das Vorhandensein
von freien Radikalen, einige altersbedingte hormonelle Veränderungen
und Rauchen.
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Für die Alterung
der Haut werden als Ursache zwei Faktoren verantwortlich gemacht:
einerseits die chronologische oder intrinsische Alterung und andererseits
die extrinsische Alterung bzw. die Alterung aufgrund von Umweltfaktoren.
Zu letzteren gehörend
kann die Photoalterung genannt werden, bei der es sich um eine Schädigung der
Haut handelt, die durch die direkte oder indirekte Einwirkung des
ultravioletten Spektrums des Sonnenlichts verursacht wird.
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Es
wurde eine Anzahl von Behandlungen entwickelt, die sich bei der
Bekämpfung
der Folgen der Hautalterung als mehr oder weniger effektiv erwiesen
haben. Es wurden Kosmetikprodukte eingeführt, die Vitamine oder Vitaminderivate
enthalten, insbesondere Vitamin A oder dessen Derivate (Retinoide),
Vitamin C, Alpha-Hydroxysäuren
oder Pflanzenextrakte. Diese Produkte verringern bei regelmäßiger Anwendung über einen
längeren
Zeitraum die Anzahl von Falten und Fältchen. Kollagenimplantate
andererseits können
Mimikfalten um die Augen und den Mund herum verdecken. Dermabrasion
und chemische Peelings werden angewendet, um die obere Schicht beschädigter Haut
abzutragen. Kohlendioxidlaser-Resurfacing wird angewendet, um Fältchen zu
beseitigen und Narben abzuschwächen.
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Ein
besonderer Weg, der bei der Behandlung der Folgen der Hautalterung
eingeschlagen wird, ist die Anregung der Bildung von humanen dermischen
Fibroblasten und Kollagen. Mittel, die diese Eigenschaften besitzen,
sind beispielsweise L-Ascorbinsäure
und insbesondere Retinol.
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Weitere
Mittel, die als nützlich
bei der Behandlung der Folgen der Hautalterung beschrieben wurden, sind
Ethanolaminderivate. Die
US 5,554,647 beschreibt
ein Verfahren zur Behandlung alternder Haut und subkutaner Muskeln,
das die Verwendung einer Acetylcholinvorstufe wie Dimethylaminoethanol
(DMAE) in einer Menge umfaßt,
die wirksam ist, um einen erhöhten
Muskeltonus zu erzeugen.
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Die
US 5,643,586 beschreibt
die topische Behandlung von subkutanen Muskeln und darüber liegendem
kutanen Gewebe durch Anwendung einer Zusammensetzung, umfassend
eine Catecholaminvorstufe, bei der es sich insbesondere um Tyrosin,
Phenylalanin oder einem Gemisch daraus handelt, vorzugsweise in Kombination
mit einer Acetylcholinvorstufe wie Dimethylaminoethanol.
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Metallsalze
des Magnesiums, Zinks oder Kupfers wurden als eine vorteilhafte
Wirkung auf den Zellmetabolismus und auf die Extrazellularmatrix-Synthese
in dermischen Fibroblasten ausübend
beschrieben.
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Obwohl
diese Verfahren und die darin verwendeten Produkte bereits mit unterschiedlichem
Erfolg angewendet wurden, bleibt dennoch Raum für Verbesserungen. Insbesondere
besteht nach wie vor Bedarf an neuen Formulierungen, die wirksamer
bei der Bekämpfung
der Folgen des Hautalterungsprozesses sind und insbesondere die
Hautzellenerneuerung und Extrazellularmatrix-Produktion fördern. Eine Möglichkeit,
dieses Ziel zu erreichen, wäre
die Kombination bestimmter aktiver Inhaltsstoffe in einer Formulierung.
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Eine
Aufgabe dieser Erfindung ist daher die Bereitstellung neuer Zusammensetzungen,
die eine Kombination aus einem Ethanolamin und einem oder mehreren
weiteren aktiven Inhaltsstoffen umfaßt, die wirksamer bei der Bekämpfung der
Folgen der Hautalterung sind. Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist die Bereitstellung solcher Zusammensetzungen, die eine erhöhte vorteilhafte
Wirkung auf den Zellmetabolismus und auf die Extrazellularmatrix-Synthese
in dermischen Fibroblasten haben.
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Diese
Aufgaben werden gelöst
durch die Zusammensetzungen und Formulierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, die nachstehend ausführlicher
beschrieben wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, umfassend zumindest
ein Ethanolaminderivat der Formel (I) oder ein topisch akzeptables
Salz desselben:
und Zinkgluconat und Magnesiumaspartat.
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In
Formel (I) stellen R1 und R2 unabhängig voneinander
C3–6-Cycloalkyl
oder C1–6-Alkyl
dar, optional substituiert mit Hydroxy, Methoxy, Oxo oder Formyl.
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Vorzugsweise
stellen R1 und R2 unabhängig voneinander
C1–4-Alkyl
dar.
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Das
bevorzugteste Ethanolamin der Formel (I) ist Dimethylaminoethanol
(DMAE), auch als Deanol bezeichnet. Bevorzugte Salze sind Alpha-Hydroxysäuresalze.
Die bevorzugtesten Salze sind Glycol- und Citronensäuresalze
oder kombinierte Salze.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
weitere organische Salze anderer Metalle enthalten, insbesondere
des Kupfers. Diese Salze werden vorzugsweise aus den gleichen Säuren gewonnen
wie oben oder nachstehend im Hinblick auf die Zink- oder Magnesiumsalze
beschrieben, oder sie werden aus natürlich vorkommenden Aminosäuren oder
aus Hydroxyalkylsäuren
gewonnen.
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Die
Erfindung umfaßt
außerdem
die Verwendung einer hier beschriebenen Zusammensetzung zur Förderung
des Wachstums von humanen dermischen Fibroblasten.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin eine topische Formulierung, umfassend
eine hier definierte Zusammensetzung und weitere Inhaltsstoffe.
Die topische Formulierung kann für
die dermatologische Verwendung bestimmt sein, ist jedoch insbesondere
für die
kosmetische Verwendung vorgesehen.
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In
einem anderen Aspekt stellt die Erfindung die Verwendung einer hier
definierten Zusammensetzung zur Herstellung einer topischen oder
insbesondere einer kosmetischen Formulierung bereit. Die topische
oder kosmetische Formulierung ist insbesondere nützlich für die Bekämpfung oder Behandlung der
Folgen der Hautalterung.
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In
einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung die Verwendung, und insbesondere
die kosmetische Verwendung, einer hier definierten Zusammensetzung
oder einer hier definierten Formulierung zur Bekämpfung oder Behandlung der
mit der Alterung der Haut zusammenhängenden Folgen bereit.
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Oder
alternativ betrifft die Erfindung ein Verfahren, insbesondere ein
kosmetisches Verfahren, zur Bekämpfung
oder Behandlung der Folgen der Hautalterung, wobei das Verfahren
oder kosmetische Verfahren das Auftragen einer Menge einer hier
definierten Zusammensetzung oder topischen Formulierung auf die
betroffene Hautstelle umfaßt,
wobei die Menge wirksam ist, um die Folgen der Hautalterung zu behandeln.
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Noch
ein weiterer Aspekt dieser Erfindung umfaßt ein kosmetisches Verfahren
zur Verbesserung der äußeren Erscheinung
einer Person, wobei das Verfahren das Auftragen einer hier definierten
Zusammensetzung oder topischen Formulierung auf die betroffenen
Hautstellen umfaßt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthalten ein Ethanolamin
der Formel (I), wie oben definiert. In der vorliegenden Verwendung
bezieht sich C3–6-Cycloalkyl auf ein
cyclisches Cycloalkylradikal, das 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist
und das vorzugsweise gesättigt
ist, wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl und Cyclohexyl. C1–6-Alkyl
bezieht sich auf gerad- und verzweigtkettige Kohlenwasserstoffradikale, die
vorzugsweise gesättigt
sind und 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, wie beispielsweise
Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl,
n-Pentyl, Isopentyl, 2-Methylbutyl, 2,2-Diemthylpropyl, n-Hexyl, 2-Methylpentyl, 2,2-Dimethylbutyl
und dergleichen. C1–4-Alkyl bezieht sich
auf die gleiche Gruppe von Radikalen, wobei diejenigen mit 5 bis
6 Kohlenstoffatomen ausgenommen sind.
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Ein
besonders bevorzugtes Ethanolamin der Formel (I) ist DMAE (Deanol).
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Die
Ethanolamine der Formel (I) können
gemäß den in
Fachkreisen bekannten Verfahren hergestellt werden, z. B. durch
Alkylierung von Ethanolamin.
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Die
Ethanolamine der Formel (I) können
in ihrer Grundform oder als ein geeignetes topisch akzeptables Salz
verwendet werden, wobei sich letzteres auf Säureadditionssalzformen bezieht,
die für
die Haut und/oder Schleimhäute
biologisch akzeptabel sind. Biologisch akzeptabel bezieht sich insbesondere
auf die Abwesenheit von Toxizität
und schädlichen
Nebenwirkungen wie Reizungen, allergischen Reaktionen und dergleichen.
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Geeignete
topisch akzeptable Salze sind diejenigen, die durch Behandlung der
Grundform des Ethanolamins der Formel I mit einer geeigneten Säure gewonnen
werden. Geeignete Säuren
zur Verwendung bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Ethanolaminsalze
umfassen anorganische oder, bevorzugt, organische Salze, die als
in Hautpflegeprodukten nützlich
bekannt sind. Diese umfassen Säuren
wie beispielsweise anorganische Säuren wie Halogenwasserstoffsäuren, z.
B. Chlorwasserstoff- oder Bromwasserstoffsäure, Bor-, Schwefel-, Salpeter-,
Phosphorsäure
und dergleichen, oder organische Säuren wie beispielsweise Essig-,
Propan-, Hydroxyessig- (oder Glykol-), Milch-, Benztrauben-, Oxal-,
Malon-, Bernstein-, Malein-, Fumar-, Apfel-, Wein-, Citronen-, Methansulfon-,
Ethansulfon-, Benzensulfon-, p-Toluensulfon-, Cyclam-, Salicyl-, p-Aminosalicyl-, Ascorbinsäure und
dergleichen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist zumindest eine der Säuren
eine Alpha-Hydroxysäure,
wie beispielsweise im US-Patent Nr. 5,856,357 gelehrt, dessen Offenbarung
hiermit durch Bezugnahme aufgenommen wird. Insbesondere bevorzugt
ist ein Gemisch aus zumindest zwei von Glycolsäure, Apfelsäure und Citronensäure. In
einer bevorzugtesten Ausführungsform
ist die Säure
eine Kombination aus Glycolsäure
und entweder Apfel- oder Citronensäure. In Situationen, in denen
pH-Stabilität
von besonderer Bedeutung ist, z. B. bei Langzeitlagerung, liegt
eine insbesondere bevorzugte Ausführungsform darin, daß die Säure ein
Gemisch aus Citronen- und Glycolsäure ist. Vorzugsweise liegt
das Verhältnis
von Apfel- oder Citronensäure
zu Glyclolsäure
im Bereich von etwa 1:1 bis etwa 1:5, noch bevorzugter von etwa
1:1 bis 1:3.
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Eine
weitere Verbindung, die vorteilhafterweise in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
vorliegt, ist Tyrosin. Tyrosin kann in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
in der Menge von etwa 0,01 bis etwa 5 Gew.-%, bevorzugter von etwa
0,04 bis etwa 3 Gew.-% und am bevorzugtesten etwa 0,5 Gew.-% vorliegen,
basierend auf der Gesamtzusammensetzung.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
enthalten weiterhin zumindest ein topisch akzeptables organisches
Salz des Zinks oder Magnesiums. Topisch akzeptable Salzformen des
Zinks sind jene, die für
die Haut und/oder Schleimhäute
biologisch akzeptabel sind. Diese Salze verursachen insbesondere
keine Reizungen und weisen einen ausreichend geringen Toxizitätsgrad auf.
Die Säuren,
aus denen diese Salze gewonnen werden, sind organische Säuren, die
so ausgewählt
werden, daß sie
diesen Anforderungen entsprechen.
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Besondere
organische Salze des Zinks oder Magnesiums zur Verwendung in den
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind organische Säuren wie
beispielsweise Essigsäure,
Ascorbinsäure,
Benzoesäure,
Kohlensäure,
Citronensäure,
Milchsäure,
Laurinsäure,
Pidolsäure,
Propansäure,
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Salicylsäure,
Stearinsäure,
Weinsäure,
Apfelsäure
und dergleichen. Andere organische Säuren werden aus natürlich vorkommenden
Aminosäuren
wie beispielsweise Asparaginsäure
gewonnen. Andere besondere Salze werden aus Mono- oder Polyhydroxyalkylcarbonsäuren gewonnen.
In der vorliegenden Verwendung bezieht sich Mono- oder Polyhydroxyalkylkohlensäuren auf
Kohlensäuren
mit einer Alkylkette, die mit Hydroxygruppen mono- oder polysubstituiert
ist, mit maximal einer Hydroxygruppe je Kohlenstoffatom, und wobei
die Kohlensäuren
2 bis 7 Kohlenstoffatome aufweisen. Eine bevorzugte Untergruppe
der polysubstituierten Hydroxyalkylkohlensäuren sind jene, die aus Zuckern
gewonnen werden, insbesondere aus Zuckern mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen,
noch bevorzugter Gluconsäure.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
enthalten Zinkgluconat und Magnesiumaspartat.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
auch andere organische Metallsalze enthalten, insbesondere organische
Salze des Kupfers. Diese anderen Salze werden aus den gleichen Säuren gewonnen,
wie die hier beschriebenen Zinksalze und vorzugsweise aus Asparaginsäure oder
Gluconsäure.
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In
einer bevorzugteren Ausführungsform
wird eine Zusammensetzung gemäß der Definition
von Anspruch 1 bereitgestellt, zusätzlich umfassend zumindest
ein topisch akzeptables Salz des Kupfers. Besondere Kupfersalze
zur Verwendung in der bevorzugteren Ausführungsform sind die Salze Aspartat
oder Gluconat.
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Besonders
bevorzugte Ausführungsformen
sind jene Zusammensetzungen, die ein oder mehrere Salze enthalten,
ausgewählt
aus Magnesiumaspartat, Zinkgluconat und Kupfergluconat. Von besonderem
Interesse sind Magnesiumaspartat, Zinkgluconat und Kupfergluconat
enthaltende Zusammensetzungen.
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Die
in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
verwendeten organischen Metallsalze sind im Handel erhältlich oder
können
durch in Fachkreisen bekannte Verfahren hergestellt werden.
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Das
w/w-Verhältnis
der Magnesium- und Zinksalze liegt im Bereich von etwa 2:1 bis 1:2,
vorzugsweise von etwa 1,5:1 bis 1:1,5, noch bevorzugter beträgt das w/w-Verhältnis etwa
1:1. Sofern vorhanden, liegen die Kupfersalze in einer Menge vor,
die gleich der Menge der Magnesium- und/oder Zinksalze oder vorzugsweise geringer
als diese ist. Das w/w-Verhältnis
der Kupfersalze zu den Magnesium- und/oder Zinksalzen kann im Bereich
von etwa 1:1 bis 1:20, vorzugsweise von etwa 1:5 bis 1:15 liegen,
bevorzugter beträgt
das w/w-Verhältnis
etwa 1:10.
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Ein
besonders bevorzugtes organisches Salzgemisch ist das Gemisch enthaltend
Magnesiumaspartat, Zinkgluconat und Kupfergluconat. Ein derartiges
Gemisch ist im Handel unter dem Markennamen Sepitonic M3TM von der Firma Seppic erhältlich.
Sepitonic M3TM ist eine wäßrige Lösung, die
4,5 % Magnesiumaspartat, 4,5 % Zinkgluconat, 0,5 % Kupfergluconat,
Wasser und einige Konservierungsstoffe enthält.
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In
den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung kann das w/w-Verhältnis der
Menge an Ethanolamin (I) oder der Salze desselben zu der Gesamtmenge
der organischen Metallsalze variieren, liegt jedoch insbesondere
im Bereich von etwa 100:1 bis 1:1, weiterhin insbesondere von 50:1
bis 1:1 oder von 30:1 bis 1:1, darüber hinaus insbesondere von
20:1 bis 2:1, vorzugsweise von etwa 20:1 bis 5:1, noch bevorzugter
liegt das w/w-Verhältnis
im Bereich von etwa 20:1 bis 10:1. Diese w/w-Verhältnisse
beziehen sich auf die Gesamtmenge an trockenem Ethanolamin (I) oder
der Salze desselben und die Gesamtmenge der trockenen Metallsalze.
Wenn die Salze in Lösung
verwendet werden, z. B. bei Verwendung des obengenannten Produkts
Sepitonic M3TM, ist die Menge der Salze
daher in Abhängigkeit
von deren Verdünnung
neu zu berechnen. Zum Beispiel beträgt in dem bestimmten Fall der
Verwendung von Sepitonic M3TM die Gesamtkonzentration
der Salze in diesem Produkt 10 %, daher sollte für jeden in einer bestimmten
Formulierung gewünschten
Gewichtsteil der Metallsalze das Zehnfache der Gewichtsteile des
Produkts Sepitonic M3TM verwendet werden.
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Die
organischen Salze sind vorzugsweise in einem wäßrigen Medium formuliert, optional
unter Vorhandensein von wasserlöslichen
organischen Komponenten wie Mono- oder Polyalkanolen, insbesondere
Polyalkanolen mit weichmachenden Eigenschaften, wie Glycerin.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
werden durch Hinzugabe der wäßrigen Formulierungen
der Salze zu der Ethanolaminkomponente oder umgekehrt hergestellt.
Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind daher hauptsächlich wäßriger Art.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin topische Formulierungen, enthaltend
eine Zusammensetzung wie hier definiert. Topische Zusammensetzungen
umfassen sowohl dermatologische Formulierungen (oder topische pharmazeutische
Formulierungen) als auch kosmetische Formulierungen. Die topischen
Formulierungen können
weiterhin andere in dermatologischen oder in kosmetischen Formulierungen
verwendete Inhaltsstoffe oder Zusatzmittel enthalten, einschließlich anderer
aktiver Inhaltsstoffe. Beispiele für weitere Inhaltsstoffe oder
Zusatzmittel sind grenzflächenaktive
Stoffe, Emulgatoren, Konsistenzfaktoren, Zusatzstoffe, Weichmacher,
Hautpflegestoffe, Feuchthaltestoffe, Eindicker, Schmiermittel, Füllstoffe,
Bindemittel, Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe, aktive
Inhaltsstoffe, insbesondere dermatologisch aktive Inhaltsstoffe,
Duftstoffe und dergleichen. Die hier genannten aktiven Inhaltsstoffe
umfassen beispielsweise entzündungshemmende
Stoffe, antibakterielle Stoffe, antifungale Stoffe und dergleichen.
Von besonderem Interesse sind jegliche für topische Anwendungen geeignete
aktive Inhaltsstoffe.
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Die
erfindungsgemäßen topischen
Formulierungen können
weiterhin einen oder mehrere einer Vielzahl von optionalen Inhaltsstoffen
umfassen, wie Färbemittel,
Trübemittel
und dergleichen.
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Das
Ethanolamin und spezieller das Dimethylethanolamin sollten in den
Formulierungen für
die topische Anwendung bei Konzentrationen von 0,001 % bis 10 %
und vorzugsweise von 0,1 % bis 5 % verwendet werden. Die organischen
Salze von Metallen sollten zusammengenommen in den Formulierungen
für die
topische Anwendung von 0,001 % bis 1 % und vorzugsweise von 0,01
% bis 0,2 % verwendet werden.
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Sofern
nicht anders angegeben, sind alle Prozentangaben in den vorangehenden
und folgenden Absätzen
w/w-Prozentangaben.
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Die
Formulierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung können
durch Hinzugabe der geeigneten Inhaltsstoffe zu einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung
oder umgekehrt durch Hinzugabe der Zusammensetzung zu einer geeigneten
kosmetischen oder dermatologischen Formulierungsbasis hergestellt
werden. Es ist auch möglich,
alle Inhaltsstoffe einzeln zu mischen, d. h. ohne Herstellung einer
separaten Zusammensetzung, wie hier definiert.
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Die
Zusammensetzungen und topischen Formulierungen gemäß der vorliegenden
Erfindung sind nützlich
bei der Bekämpfung
oder Behandlung der Folgen der Hautalterung. Die Folgen der Hautalterung
umfassen diejenigen, die mit der Alterung der Haut zusammenhängen, wie
das Auftreten von feinen Linien, Fältchen, Falten, Verlust der
Hautfestigkeit, der Hautspannung und Geschmeidigkeit. Die Folgen
der Hautalterung beruhen auf Alterung an sich, jedoch auch auf einer
durch äußere Faktoren
verursachten Alterung der Haut, wie Einwirkung von Umweltfaktoren,
etwa Sonneneinstrahlung, Wind, Schadstoffe in der Luft und dergleichen oder
eine Kombination dieser Faktoren.
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Von
bestimmten Ethanolaminderivaten und insbesondere von DMAE ist bekannt,
daß sie
die Proliferation von dermischen Zellen und insbesondere die Proliferation
von Fibroblasten anregen. Dies ist auch der Fall bei bestimmten
organischen Salzen des Kupfers, Zinks und Magnesiums. Nunmehr wurde
festgestellt, daß die
Ethanolaminanaloga der Formel (I) und insbesondere DMAE und die
organischen Salze des Zinks oder des Magnesiums, wie hier beschrieben,
synergistisch wirken. Zum Beispiel zeigen diese Kombinationen synergistische
Wirkungen in ihrer Anregung der Proliferation von dermischen Zellen
und insbesondere der Proliferation von Fibroblasten. Ähnliche
synergistische Wirkungen liegen in den Gemischen vor, die die Ethanolanaloga
der Formel (I), und insbesondere DMAE, sowie die organischen Salze
des Zinks oder Magnesiums, wie hier beschrieben, enthalten. Gemische
der Ethanolamine der Formel (I) und organischen Salze des Zinks, Magnesiums
und Kupfers zeigen zusätzlich
Wirkung auf die Kollagenproduktion (Anregung der Kollagensynthes).
Dies ist besonders bei Verwendung eines Gemisches aus einem Ethanolamin
(I) und Zinkgluconat, Magnesiumaspartat und Kupfergluconat der Fall.
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Die
erfindungsgemäßen topischen
Formulierungen können
in Form einer Lösung,
einer hydrophilen Lösung,
einer Salbe, einer Creme oder eines Gels vorliegen. Die Formulierungen
können
beispielsweise auch in Form von Öl-in-Wasser-,
Wasser-in-Öl-
oder multiplen Emulsionen, schäumenden
Produkten oder in Liposomform vorliegen.
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Bevorzugte
Formulierungen sind gel- oder cremebasierte Formulierungen. Von
besonderem Interesse sind Formulierungen, die auf Öl-in-Wasser-Emulsionen
basieren.
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Im
letztgenannten Fall wird separat eine die öllöslichen Komponenten enthaltende ölige Phase
hergestellt, die zu einer beliebigen der wäßrigen Phasen hinzugegeben
wird, welche geeignete Emulgatoren enthält. Vorzugsweise wird die erste
wäßrige Phase
so hergestellt, daß sie
einen oder mehrere geeignete Emulgatoren enthält. Die ölige Phase wird hergestellt
und unter Bildung einer Emulsion zu der ersten Phase hinzugegeben. Anschließend wird
die zweite wäßrige Phase
hinzugegeben. Enthält
die erste oder ölige
Phase feste oder halbfeste Komponenten, wird empfohlen, die Phase
oder Phasen zu erhitzen und den Emulgationsprozeß bei erhöhter Temperatur durchzuführen.
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Die
erfindungsgemäßen topischen
Formulierungen können
weiterhin einen oder mehrere einer Auswahl von zusätzlichen
Inhaltsstoffen umfassen, die häufig
in Hautpflegezusammensetzungen vorkommen, wie beispielsweise Weichmacher,
Hautzusatzstoffe, Emulgatoren, Feuchthaltemittel, Konservierungsstoffe,
Antioxidationsmittel, aktive Inhaltsstoffe, Parfums, Chelatbildner,
Farbstoffe, Trübemittel
usw., sofern sie physikalisch und chemisch mit den anderen Komponenten
der Zusammensetzung kompatibel sind. Besonders nützlich ist die Einbindung von
Vitamin A und Vitamin-A-Derivaten, einschließlich unter anderem Retinol,
Retinylpalmitat, Retinsäure,
Retinal und Retinylpropionat.
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Beispiele
für andere
aktive Inhaltsstoffe, die eingebunden werden können, umfassen antimikrobielle Mittel,
z. B. antibakterielle, antifungale, entzündungshemmende Mittel, reizungshemmende
Verbindungen, juckreizlindernde Mittel, Feuchthaltestoffe, Hautpflegestoffe,
Pflanzenextrakte, Vitamine und dergleichen. Außerdem enthalten sind Sonnenschutzstoffe,
die anorganischer oder organischer Art sein können.
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Beispiele
für geeignete
Konservierungsstoffe zur Anwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
oder Formulierungen umfassen C1-C4-Alkylparabene und Phenoxyethanol. Im allgemeinen
liegt der Konservierungsstoff in einer Menge von etwa 0,5 bis etwa
2,0, vorzugsweise etwa 1,0 bis etwa 1,5 Gewichtsprozent vor, basierend
auf der Gesamtzusammensetzung. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Konservierungsstoff ein Gemisch aus etwa 0,2 bis etwa 0,5
Gewichtsprozent Methylparaben, etwa 0,2 bis etwa 0,5 Gewichtsprozent
Propylparaben und etwa 0,05 bis etwa 0,10 Gewichtsprozent Butylparaben.
Ein besonders bevorzugter im Handel erhältlicher Konservierungsstoff,
der in der erfindungsgemäßen Hautpflegezusammensetzung
verwendet werden kann, ist PhenonipTM, der
ein praktisch farbloses, viskoses, flüssiges Gemisch aus Phenoxyethanol,
Methylparaben, Etylparaben, Propylparaben und Butylparaben ist und
von Nipa Laboratories, Inc., bezogen werden kann.
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Vorzugsweise
sollten in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
oder Formulierungen Antioxidationsmittel vorhanden sein. Geeignete
Antioxidationsmittel umfassen Butylhydroxytoluen (BHT), Ascorbylpalmitat,
Butylhydroanisol (BHA), Phenyl-α-Naphtylamin,
Hydrochinon, Propylgallat, Nordihydroguaiaretsäure, Vitamin E oder Derivate
von Vitamin E, Vitamin C und Derivate desselben, Calciumpanthotensäure, Extrakte des
grünen
Tees und gemischte Polyphenole und Gemische aus obenstehendem. Sofern
verwendet, können die
Antioxidationsmittel in einer Menge im Bereich von etwa 0,2 bis
etwa 0,5 Gew.-%, bevorzugter von etwa 0,002 bis etwa 0,1 Gew.-%
der Gesamtzusammensetzung vorliegen.
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Weichmacher,
die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
oder Formulierungen enthalten sein können, wirken durch ihre Fähigkeit,
an der Hautoberfläche
oder im Stratum corneum zu verbleiben, um dort als Schmiermittel
zur Verringerung des Schuppens und zur Verbesserung des Hautbildes
zu wirken. Typische Weichmacher umfassen Fettester, Fettalkohole,
Mineralöl,
Polyethersiloxancopolymere und dergleichen. Beispiele für geeignete
Weichmacher umfassen unter anderem Polypropylenglycol-(„PPG"-)15-stearylether,
PPG-10-Cetylether, Steareth-10, Oleth-8, PPG-4-Laurylether, Vitamin-E-Acetat,
PEG-7-Glycerylcocoat, Lanolin, Cetylalkohol, Octylhydroxystearat,
Demethicon und Kombinationen daraus. Cetylalkohol, Octylhydroxystearat,
Dimethicon und Kombinationen daraus sind bevorzugt. Sofern verwendet,
können
die Weichmacher in einer Menge im Bereich von etwa 0,01 bis etwa
5, vorzugsweise von etwa 1 bis etwa 4 Gewichtsprozent, basierend
auf der Gesamtzusammensetzung, vorliegen.
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Polyalkohole
können
als Feuchthaltemittel in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen oder
Formulierungen verwendet werden. Die Feuchthaltemittel helfen bei
der Erhöhung
der Wirksamkeit des Weichmachers, verringern das Schuppen, regen
das Entfernen von entstandenen Schuppen an und verbessern das Hautgefühl. Geeignete
Polyalkohole umfassen unter anderem Glycerol (auch bekannt als Glycerin),
Polyalkylenglycole, Alkylenpolyole und deren Derivate, einschließlich Butylenglycol,
Propylenglycol, Dipropylenglycol, Polypropylenglycol, Polyethylenglycol
und Derivate davon, Sorbitol, Hydroxypropylsorbitol, Hexylenglycol, 1,3-Dibutylenglycol,
1,2,6- Hexantriol,
ethoxyliertes Glycerol, propoxyliertes Glycerol und Gemische daraus. Glycerin
wird bevorzugt. Sofern verwendet, liegt das Feuchthaltemittel in
einer Menge im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 5, vorzugsweise von
etwa 1 bis etwa 3 Gewichtsprozent vor, basierend auf dem Gesamtgewicht
der Zusammensetzung.
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Die
erfindungsgemäßen topischen
Formulierungen weisen eine verbesserte Wirkung auf Hautschädigungen
durch Alterung auf. Die ersten Ergebnisse können nach vierwöchiger Behandlung
mit den Zusammensetzungen erzielt werden und entstehen tief im Inneren.
Diese Wirkungen umfassen eine Verringerung der Anzahl und Tiefe
der Falten und Fältchen,
eine Festigung und Straffung der Haut und ein jüngeres und glatteres Erscheinungsbild
der Haut, insbesondere der Gesichtshaut.
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Alle
obenstehend beschriebenen topischen Formulierungen können durch
Aufstreichen auf die Haut aufgetragen werden.
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Die
erfindungsgemäßen topischen
Formulierungen können
morgens und/oder abends aufgetragen werden. Sie können auf
die Körperstellen
aufgetragen werden, an denen die Hautalterung am deutlichsten ist, d.
h. auf das Gesicht, den Rumpf und die Hände.
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Die
folgenden Beispiele dienen der Veranschaulichung der Erfindung und
bedeuten keine Beschränkung
derselben auf diese Beispiele.
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Beispiele
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Beispiel 1
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Formulierungen
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In
den folgenden Formulierungsbeispielen sind alle Prozentangaben Gewichtsprozentangaben
(w/w).
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Die
Formulierungen wurden auf folgende Weise hergestellt. Zunächst wurde
eine wäßrige Phase
hergestellt und erhitzt. Anschließend wurden Geliermittel hinzugegeben.
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Die öligen Komponenten
wurden geschmolzen und in eine ölige
Phase gemischt, die in der Wasserphase emulgiert wurde.
-
Die
so entstandene Emulsion wurde abkühlen gelassen, und die aktiven
Inhaltsstoffe wurden bei einer Temperatur von 35 °C hinzugegeben.
Anschließend
wurde der Duftstoff bei einer Temperatur von 30 °C hinzugegeben. Formel
1
| Komponenten | % |
| Aqua | 63,794 |
| Acrylat/C
10/30-Alkylacrylatkreuzpolymer | 0,35 |
| Cetylphosphat | 1,88 |
| Aqua,
Glycerylpolymethacrylat, Propylenglycol | 5 |
| Phenoxyethanol | 0,73 |
| Methylparaben | 0,2 |
| Propylparaben | 0,07 |
| Cetearyloctonat,
Isopropylmyristat | 8 |
| Cetylpalmitat | 4 |
| Cetylalkohol | 1,5 |
| Dimethicon | 0,5 |
| Polyglyceryl-3-diiosostearat | 1 |
| Tocopherylacetat | 1 |
| Cetearylisononanoat | 6 |
| Dimethyl-AE | 1 |
| Aqua | 3 |
| Citronensäure | 0,096 |
| Aqua,
Glycolsäure | 0,13 |
| Aqua/Zinkgluconat/Glycerin
50 %/5 %/45 % | 1 |
| Natriumcarboxymethylbetaglucan | 0,5 |
| Parfum | 0,25 |
Formel
2
| Komponenten | % |
| Aqua | 63,794 |
| Acrylat/C
10/30-Alkylacrylatkreuzpolymer | 0,35 |
| Cetylphosphat | 1,88 |
| Aqua,
Glycerylpolymethacrylat, Propylenglycol | 5 |
| Phenoxyethanol | 0,73 |
| Methylparaben | 0,2 |
| Propylparaben | 0,07 |
| Cetearyloctonat,
Isopropylmyristat | 8 |
| Cetylpalmitat | 4 |
| Cetylalkohol | 1,5 |
| Dimethicon | 0,5 |
| Polyglyceryl-3-diiosostearat | 1 |
| Tocopherylacetat | 1 |
| Cetearylisononanoat | 6 |
| Dimethyl-AE | 1 |
| Aqua | 3 |
| Citronensäure | 0,096 |
| Aqua,
Glycolsäure | 0,13 |
| Aqua/Magnesiumaspartat/Zinkgluconat/ | 1 |
| Glycerin
45 %/5 %/5 %/45 % | |
| Natriumcarboxymethylbetaglucan | 0,5 |
| Parfum | 0,25 |
Formel
3
| Komponenten | % |
| Aqua | 63,794 |
| Acrylat/C
10/30-Alkylacrylatkreuzpolymer | 0,35 |
| Cetylphosphat | 1,88 |
| Aqua,
Glycerylpolymethacrylat, Propylenglycol | 5 |
| Phenoxyethanol | 0,73 |
| Methylparaben | 0,2 |
| Propylparaben | 0,07 |
| Cetearyloctonat,
Isopropylmyristat | 8 |
| Cetylpalmitat | 4 |
| Cetylalkohol | 1,5 |
| Dimethicon | 0,5 |
| Polyglyceryl-3-diiosostearat | 1 |
| Tocopherylacetat | 1 |
| Cetearylisononanoat | 6 |
| Dimethyl-AE | 1 |
| Aqua | 3 |
| Citronensäure | 0,096 |
| Aqua,
Glycolsäure | 0,13 |
| Aqua/Magnesiumaspartat/Zinkgluconat/ | 1 |
| Glycerin
45 %/5 %/5 %/45 % | |
| Natriumcarboxymethylbetaglucan | 0,5 |
| Parfum | 0,25 |
Formel
4
| Komponenten | % |
| Aqua | 63,794 |
| Acrylat/C
10/30-Alkylacrylatkreuzpolymer | 0,3 |
| Cetylphosphat | 1,88 |
| Aqua,
Glycerylpolymethacrylat, Propylenglycol | 5 |
| Phenoxyethanol | 0,73 |
| Methylparaben | 0,2 |
| Propylparaben | 0,07 |
| Cetearyloctonat,
Isopropylmyristat | 8 |
| Cetylpalmitat | 4 |
| Cetylalkohol | 1,5 |
| Dimethicon | 0,5 |
| Polyglyceryl-3-diiosostearat | 1 |
| Tocopherylacetat | 1 |
| Cetearylisononanoat | 6 |
| Dimethyl-AE | 1 |
| Aqua | 3 |
| Citronensäure | 0,096 |
| Aqua,
Glycolsäure | 0,13 |
| Sepitonic
M3TM | 1 |
| Natriumcarboxymethylbetaglucan | 0,5 |
| Parfum | 0,25 |
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Beispiel 2
-
Test
-
Aus
einer Abdominalbiopsie bei einer 66 jährigen Patientin, die sich
einer plastischen Operation unterzog, wurden Fibroblasten entnommen.
Die Fibroblasten wurden in 24 Multiwell-Platten mit 25.000 Zellen
pro Well in 1 ml DMEM, unter Zugabe von fetalem Kalbsserum (FCS)
und Antibiotika, angeimpft. Die Kulturen wurden 24 Stunden bei 37 °C inkubiert,
um Zellanlagerung und -ausbreitung zu ermöglichen. Überstände wurden entfernt und durch
frisches Medium ersetzt, dem 2 % FCS zugesetzt waren und das das
getestete Produkt in unterschiedlichen Konzentrationen enthielt.
Nach 10 Tagen wurden die Zellen der Kultur trypsiniert und mit einem
Coulter-Zähler
gezählt.
-
Ergebnisse
-
Wirkung
von DMAE, Zinkgluconat und deren Zusammenhang mit der Fibroblastenproliferation
nach 10 Tagen:
-
- * Signifikanter Unterschied gegenüber unbehandelter Kontrollgruppe
mit p < 0,05
- § Signifikanter
Unterschied gegenüber
DMAE mit p < 0,05
- # Signifikanter Unterschied gegenüber Mg-Aspartat mit p < 0,05
-
Wirkung
von DMAE, Magnesiumaspartat und deren Zusammenhang mit der Fibroblastenproliferation nach
10 Tagen:
-
- * Signifikanter Unterschied gegenüber unbehandelter Kontrollgruppe
mit p < 0,05
- § Signifikanter
Unterschied gegenüber
DMAE mit p < 0,05
- # Signifikanter Unterschied gegenüber Zinkgluconat mit p < 0,05