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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Gepäck- bzw. Laderaumstruktur für ein Fahrzeug
mit einem Teilungselement zum Teilen eines in einem hinteren Teil
des Fahrzeugs angeordneten Laderaums in einen oberen und einen unteren
Raum.
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Ladungen
verschiedener Größen werden
in einem in einem hinteren Teil eines Fahrzeugs ausgebildeten Laderaum
gespeichert, wobei es vorteilhaft ist, wenn ein Laderaumboden eine
niedrigere Höhe hat,
um eine größere Laderaumkapazität bzw. ein größeres Laderaumvolumen
zu erhalten. Andererseits ist es, wenn keine Ladung gespeichert
wird, wünschenswert,
wenn der Laderaumboden flach ist, um ein angenehmes Erscheinungsbild
des Laderaums bereitzustellen und die Bequemlichkeit für Insassen
zu verbessern. Darüber
hinaus ist es wünschenswert,
wenn eine Höhe
einer Bodenfläche
des Laderaumbodens gemäß transportierten
Gegenständen
veränderbar
ist.
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Beispielsweise
ist in der japanischen Patentveröffentlichung
Nr.
JP-A-2001-328488 eine
Struktur beschrieben, gemäß der eine
in einer Längsrichtung eines
Fahrzeugs geteilte Gepäckablageschale
zwischen einer Rücksitzrückenlehne
und einer Hecktür angeordnet
ist. Die Länge
dieser Gepäckablageschale
in einer Seiten- oder Querrichtung des Fahrzeugs kann durch Umklappen
ihrer rechten und linken Seitenenden verändert werden, wodurch eine vertikale
Position der Gepäckablageschale
verändert werden
kann.
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Außerdem ist
im
japanischen Patent
Nr. 3302571 B2 eine in
17 dargestellte
Struktur beschrieben, gemäß der rechte
und linke regalähnliche Stufenabschnitte
120 mit
Vor sprungmaßen
A1 und A2, die relativ zueinander unsymmetrisch sind, in Abschnitten
von Seitenwandverkleidungen
110 ausgebildet sind, die in
einer Seitenrichtung Y eines Fahrzeugs einander gegenüberliegende
Seitenwände
100 eines
Laderaums bilden, und eine plattenförmige Ladeplattform
130 zwischen
den rechten und linken regalähnlichen
Stufenabschnitten
120 derart angeordnet ist, dass diese überbrückt werden.
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Nachdem
das rechte oder das linke Ende der Ladeplattform 130 angehoben
worden ist (vergl. Markierungen "UP"), wird die Ladeplattform
zurückgezogen
und nach rechts und links eingeführt,
wodurch eine Höhe
der Ladeplattform eingestellt werden kann. Auf diese Weise kann
eine Bodenfläche
zwischen einer oberen Position fa und einer unteren Position fb
verstellt, und der Laderaum variabel eingestellt werden.
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Im
Fall des in der
JP-A-2001-328488 beschriebenen
Stands der Technik kann jedoch, wenn eine Gepäckablageschale mit einem Paar
vorderen und hinteren Laderaumteilungselementen nach oben und unten
verstellt wird, die Gepäckablageschale nicht
betätigt
werden, ehe nicht eine Ladung auf einer Ladungsaufnahmefläche entfernt
worden ist, so dass die Handhabbarkeit des Verstellvorgangs schlecht ist.
Andererseits muss im Fall der Ladeplattform
130, die in
der
JP-3302571 B2 das
Laderaumteilungselement darstellt, um die plattenförmige Ladeplattform
130,
die an ihren beiden Enden an den regalähnlichen Stufenabschnitten
120 verriegelt
worden ist, wie in
17 dargestellt, vertikal zu
versetzen, die Ladeplattform
130 von einem der regalähnlichen
Stufenabschnitte
120 zurückgezogen werden, nachdem sie
geneigt worden ist, woraufhin sie durch Einsetzen in den anderen
regalähnlichen
Stufenabschnitt
120 erneut installiert werden muss, nachdem
sie geneigt worden ist.
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Daher
kann gemäß dem im
japanischen Patent Nr. 3302571 und
in dem in der
JP-A-2001-328488 beschriebenen
Stand der Technik der Vorgang zum Verstellen der Ladeplattform
130 nicht
ausgeführt
werden, ehe nicht die Ladung auf der Ladungsaufnahmefläche der
Ladeplattform
130 entfernt worden ist, so dass die Handhabbarkeit
des Verstellvorgangs schlecht ist.
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Außerdem sind
im Fall der im
japanischen Patent
Nr. 3302571 beschriebenen Struktur, gemäß der die Ladeplattform
130 zurückgezogen
und bezüglich
der regalähnlichen
Stufenabschnitte
120 mit lateral unsymmetrischen Vorsprungmaßen A1,
A2 nach rechts und links eingeführt
wird, die Vorsprungmaße
A1, A2 der regalähnlichen
Stufenabschnitte
120 der rechten und der linken Seitenwand,
die zur Mitte des Fahrzeugs hin hervorstehen, relativ groß, so dass
eine Breite B eines Raums in der Seitenrichtung Y des Fahrzeugs
vermindert wird. Dies wird zu einem Problem dahingehend führen, dass
eine Anforderung zum Gewährleisten
eines möglichst
großen
Laderaums zum Speichern eines großen Ladungsvolumens nicht erfüllt werden
kann.
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In
der
JP-2003-291732
A wird eine Laderaumstruktur für ein Fahrzeug beschrieben,
mit:
- – einem
in einem hinteren Teil des Fahrzeugs bereit gestellten Laderaum;
- – einem
Paar Seitenwände,
die sich in einer Seitenrichtung des Fahrzeugs einander gegenüberliegen
und einen Teil des Laderaums bilden;
- – einem
Laderaumteilungselement, das mit einem Paar Seitenwänden derart
in Eingriff steht, dass die Seitenwände überbrückt werden; und
- – einer
Ausrückeinrichtung
mit einem auf einer obe ren Fläche
des Laderaumteilungselements angeordneten Betätigungselement, wobei die Ausrückeinrichtung
dazu geeignet ist, zu veranlassen, dass das Laderaumteilungselement
mit dem Paar Seitenwänden
in Eingriff kommt, und den Eingriff in Verbindung mit einer Betätigung des
Betätigungselements
zu lösen,
so dass beide Seitenabschnitte des Laderaumteilungselements entlang
des Paars von Seitenwänden
angehoben und abgesenkt werden können.
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Die
Erfindung ist hinsichtlich der vorstehend beschriebenen Probleme
entwickelt worden, und es ist Aufgabe der Erfindung, eine Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug bereitzustellen, wobei ein Laderaumteilungselement zwischen
einer oberen und einer unteren Position leicht verstellt werden
kann, während
Ladung auf dem Laderaumteilungselement angeordnet ist, ohne dass
die Ladung von einer Ladungsaufnahmefläche entfernt werden muss. Diese
Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen definierten Merkmale gelöst.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung ist eine Laderaumstruktur für ein Fahrzeug
dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur aufweist: einen in einem
hinteren Teil des Fahrzeugs angeordneten Laderaum, ein Paar Seitenwände, die
sich in einer Seitenrichtung des Fahrzeugs einander gegenüberliegen
und einen Teil des Laderaums bilden, ein Laderaumteilungselement,
das mit dem Paar Seitenwänden
derart in Eingriff steht, dass die Seitenwände überbrückt werden, und eine Ausrückeinrichtung
mit einem auf einer oberen Fläche
des Laderaumteilungselements angeordneten Betätigungselement, wobei die Ausrückeinrichtung
dazu geeignet ist, den Eingriff zwischen dem Paar Seitenwänden und
dem Laderaumteilungselement in Verbindung mit einer Betätigung des
Betätigungselements
zu lösen,
so dass beide Seitenteile des Laderaumteilungselements entlang des
Paars von Seitenwänden
angehoben und abgesenkt werden können.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Laderaumteilungselement in einer Längsrichtung des Fahrzeugs in
ein vorderes Teilungselement und ein hinteres Teilungselement geteilt
und die Ausrückeinrich tung
auf dem vorderen oder dem hinteren Teilungselement angeordnet ist.
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Ein
dritter Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Laderaumteilungselement ein plattenförmiges Element aufweist und
die Ausrückeinrichtung
auf dem hinteren Teilungselement angeordnet ist.
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Ein
vierter Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Paar Seitenwände
regalähnliche
Teile aufweisen, auf denen das vordere Teilungselement angeordnet
weden kann.
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Ein
fünfter
Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei Betätigungselemente
auf der oberen Fläche
des Laderaumteilungselements in einem vorgegebenen Abstand in der
Seitenrichtung des Fahrzeugs angeordnet sind, wobei die Betätigungselemente
auch als Griffe zum Anheben und Absenken des Laderaumteilungselements
verwendbar sind.
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Ein
sechster Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Paar Seitenwände Verriegelungsöffnungen
aufweist und die Ausrückeinrichtung
Stiftelemente, die im rechten und linken Seitenteil des Laderaumteilungselements
angeordnet und dazu geeignet sind, mit den Verriegelungsöffnungen
in Eingriff zu kommen, ein Drückerelement zum
Drücken
der Stiftelemente in die Seitenrichtung und ein Aktivierungselement
aufweist, das mit den Stiftelementen in Eingriff steht und dazu
geeignet ist, die Stiftelemente in Verbindung mit der Betätigung des
Betätigungselements
zu betätigen,
um die Stiftelemente von den Verriegelungsöffnungen außer Eingriff zu bringen.
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Erfindungsgemäß wird durch
einfaches Betätigen
der Betätigungseinrichtung
durch die Ausrückeinrichtung
dieser Betätigungseinrichtung
der Eingriff zwischen dem Paar Seitenwänden und dem Laderaumteilungselement
gelöst
und eine Anhebe- und Absenkbewegung des Laderaumteilungselements
bewirkt, wobei dieses im Wesentlichen in einer horizontalen Position
ausgerichtet bleibt, während Ladung
darauf angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Laderaumteilungselement
zwischen der oberen und der unteren Position verstellt werden.
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Außerdem kann
erfindungsgemäß der Laderaum
durch Bewegen eines der Laderaumteilungselemente, d. h. des vorderen
oder des hinteren Laderaumteilungselements, in verschiedene Speicherstrukturen
geändert
werden, ohne dass Gegenstände
auf dem Laderaumteilungselement entfernt werden müssen.
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Außerdem kann
erfindungsgemäß leicht eine
Kostensenkung erreicht werden, und die Handhabbarkeit des Verstellvorgangs
wird verbessert, weil das Laderaumteilungselement eine aus einem
plattenförmigen
Element gebildete einfache Form hat.
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Darüber hinaus
kann erfindungsgemäß leicht
eine Kostensenkung erreicht werden, indem eine einfache Halterungsstruktur
verwendet wird, gemäß der das
vordere Teilungselement auf den regalähnlichen Teilen angeordnet
wird.
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Außerdem werden
die Betätigungseinrichtungen
erfindungsgemäß auch als
Griffe zum Anheben und Absenken der Laderaumteilungselemente verwendet,
so dass keine separaten Griffe bereitgestellt werden müssen. Das
Laderaumteilungselement kann angehoben oder abgesenkt werden, wenn
der Eingriff zwischen dem Paar Seitenwänden und dem Laderaumteilungselement
gelöst
worden ist, wodurch die Funktionsfähigkeit oder Handhabbarkeit verbessert
wird.
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Außerdem kann
erfindungsgemäß der Eingriff
zwischen den Stiftelementen und den auf dem Paar Seitenwänden angeordneten
Verriegelungsöffnungen
durch ein Drückerelement
bewirkt werden, und der Eingriff kann durch das Aktivierungselement in
Verbindung mit der Betätigungseinrichtung
gelöst werden.
Dadurch kann eine ausgezeichnete Handhabbarkeit zum Bewegen des
Laderaumteilungselements erhalten werden.
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Die
Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den Zeichnungen ausführlich beschrieben; es
zeigen:
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1 eine
schematische Draufsicht eines Fahrzeugs, auf den eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug angewendet wird;
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2 eine
Seitenansicht zum Darstellen einer Innenfläche eines Laderaums im Fahrzeug
von 1;
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3 perspektivische Ansichten eines Innenraums
des Laderaums des Fahrzeugs von 1, wobei
Fig. (a) einen Zustand zeigt, in dem eine obere Bodenfläche ausgebildet
ist, und (b) einen Zustand, in dem eine untere Bodenfläche ausgebildet
ist;
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4 eine
schematische Explosionsansicht einer in der Laderaumstruktur eines
in 1 dargestellten Fahrzeugs zu verwendenden hinteren
Ladeplattform;
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5 die in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug
in 1 zu verwendende hintere Ladeplattform, wobei 5(a) eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen
Teils, teilweise im Aufriss, und 5(b) eine
perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils eines Lagerelements,
teilweise im Aufriss, zeigen;
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6 eine
Darstellung zum Erläutern
einer Drehbewegung eines hinteren Endrandes der in der Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug in 1 zu verwendenden hinteren Ladeplattform;
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7 eine
Ansicht zum Erläutern
der Funktionsweise einer Ausrückeinrichtung
der in der Laderaumstruktur für
ein Fahrzeug in 1 zu verwendenden hinteren Ladeplattform,
wobei ein ausgerückter
Zustand oben und ein eingerückter
Zustand unten dargestellt sind;
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8 eine
Ansicht zum Erläutern
einer Weise zum Bewegen der in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug
in 1 zu verwendenden hinteren Ladeplattform;
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9 eine
schematische Seitenansicht zum Darstellen eines Zustands, in dem
eine obere Bodenfläche
f1 durch die in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug in 1 zu
verwendenden vorderen und hinteren Ladeplattformen gebildet wird;
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10 eine
schematische Seitenansicht zum Darstellen eines Zustands, in dem
eine untere Bodenfläche
f2 nur durch die in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug in 1 zu
verwendende hintere Ladeplattform gebildet wird;
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11 eine
schematische Seitenansicht zum Darstellen eines Zustands, in dem
die untere Bodenfläche
f2 durch die in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug in 1 zu
verwendenden vorderen und hinteren Ladeplattformen gebildet wird;
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12 eine
schematische Seitenansicht zum Darstellen eines Zustands, in dem
die in der Laderaumstruktur für
ein Fahrzeug in 1 zu verwendende hintere Ladeplattform
auf einer Sitzrückenlehne
aufgehängt
ist;
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13 eine
perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils einer in der Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug in 1 zu verwendenden Ausrückeinrichtung;
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14 eine
perspektivische Explosionsansicht der in der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug
in 1 zu verwendenden Ausrückeinrichtung, wobei auch die
Bewegung eines Nocken- oder Stellelements dargestellt ist, wenn
ein Schalterelement von einer Rückstellposition
zu einer Abwärtsposition
verstellt wird, wie durch eine Doppelpunkt-Strichlinie dargestellt
ist;
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15 einen wesentlichen Teil der in der
Laderaumstruktur für
ein Fahrzeug in 1 zu verwendenden Ausrückeinrichtung,
wobei 15(a) eine Unteransicht des
Schalterelements und 15(b) eine
Unteransicht eines Hauptkörpers,
teilweise im Aufriss, darstellen;
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16 eine
perspektivische Unteransicht eines wesentlichen Teils der in der
Laderaumstruktur für
ein Fahrzeug in 1 zu verwendenden Ausrückeinrichtung;
und
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17 eine
schematische Ansicht zum Erläutern
der Funktionsweise einer herkömmlichen
Laderaumstruktur für
ein Fahrzeug.
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Die 1 und 2 zeigen
ein Fahrzeug bzw. einen Kombiwagen C, in dem eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Laderaumstruktur
in einem hinteren Teil einer Fahrzeugkarosserie verwendet wird.
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Der
Kombiwagen C weist einen Fahrzeugraum FR auf, in dem ein Vordersitz 1 und
ein Rücksitz 2 angeordnet
sind, und einen Laderaum R, der sich hinter dem Fahrzeugraums FR
fortsetzt und zwischen einer Sitzrückenlehne 3 des Rücksitzes
und einer Hecktür 4 angeordnet
ist. Der Kombiwagen C ist derart konstruiert, dass eine Ladung M1
(vergl. 11) im Laderaum R angeordnet
und daraus entnommen werden kann, während die Hecktür 4 geöffnet ist.
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Ein
vorderer Teil des Laderaums R in einer Längsrichtung X des Fahrzeugs
ist durch ein vorderes Abdeckelement 5 und die Rücksitzrückenlehne 3 definiert,
die über
dem vorderen Abdeckelement 5 angeordnet ist, und beide
Seitenwände,
die sich in einer Seitenrichtung Y des Fahrzeugs einander gegenüberliegen,
werden durch Kofferraumverkleidungen 6 und Seitenwandverkleidungen 7 gebildet,
die unter den Kofferraumverkleidungen 6 angeordnet sind.
Ein hinterer Teil des Laderaums R ist durch eine hintere Endverkleidung 8 und
die über
der hinteren Endverkleidung 8 angeordnete Hecktür 4 definiert.
Außerdem
wird ein Boden des Laderaums R durch ein Bodenelement 11 gebildet,
das einen Radkasten 9 aufweist, und kann in zwei Stufen
zwischen einer oberen und einer unteren Bodenfläche f1, f2 verstellt werden. In
der vorliegenden Ausführungsform
kann die obere Basis-Bodenfläche
f1 durch Halten eines Paars vorderer und hinterer Ladeplattformen 12, 13,
die ein vorderes und ein hinteres Teilungselement darstellen, an
einer oberen Position gesichert werden (vergl. 3(a)), wie nachstehend beschrieben wird, während die
untere Bodenfläche
f2 durch Halten des Paars vorderer und hinterer Ladeplattformen 12, 13 an
einer Position in der Nähe
des Bodenelements 11 gesichert werden kann (vergl. 3(b)). Die Basis-Bodenfläche f1 ist derart ausgebildet,
dass sie sich zu einer oberen Fläche
der Rücksitzrückenlehne 3 im
Wesentlichen auf der gleichen Höhe
fortsetzt, wenn die Rücksitzrückenlehne 3 nach
vorne geneigt worden ist (vergl. Doppelpunkt-Strichlinie in 9).
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Sowohl
die Kofferraumverkleidungen 6 als auch die Seitenwandverkleidungen 7 unter
den Kofferraumverkleidungen, die die rechte und die linke Seitenwand
bilden, sind aus Harz gegossen und derart ausgebildet, dass sie
die Innenwandseiten von (nicht dargestellten) Außenwandelementen im hinteren
Teil der Fahrzeugkarosserie abdecken, wie in den 2 und 3 dargestellt ist. Jede der Kofferraumverkleidungen 6 ist
integral ausgebildet und weist einen oberen gewölbten Abschnitt 14,
der einen hinteren oberen Abschnitt eines (nicht dargestellten)
Hinterrades abdeckt, einen hinter dem oberen gewölbten Abschnitt 14 ausgebildeten
oberen konkaven Abschnitt 15, einen einen Umfangsrand eines
hinteren Fensters 16 abdeckenden inneren Verkleidungsabschnitt 17 über dem
gewölbten
Abschnitt 14 und dem konkaven Abschnitt 15 und
einen Türverkleidungsabschnitt 18 auf,
der sich von diesen Abschnitten nach hinten fortsetzt.
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Jede
der Seitenwandverkleidungen 7 hat eine Form, die sich von
einer Form eines unteren Abschnitts der Kofferraumverkleidung 6 fortsetzt
und weist einen unteren gewölbten
Abschnitt 19, der sich vom oberen gewölbten Abschnitt 14 fortsetzt,
und einen hinter dem unteren gewölbten
Abschnitt 19 ausgebildeten unteren konkaven Abschnitt 21 auf.
Ein vorderes, einen Stufenabschnitt bildendes Element 22 ist
an einem Hauptteil des unteren gewölbten Abschnitts 10 integral
befestigt. Eine vordere Führungsschiene 23 und
eine hintere Führungsschiene 24 sind an
vorderen bzw. hinteren Rändern
wf, wr des unteren konkaven Abschnitts 21 integral befestigt.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
sind die vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 und
die vorderen und hinteren Ränder
wf, wr des unteren konkaven Abschnitts 21 auf der gleichen
vertikalen Ebene ausgebildet. Weil sie an rechten und linken Positionen
im Laderaum R ausgebildet sind, die sich einander gegenüberliegen,
wird verhindert, dass die rechten und linken Enden der hinteren
Ladeplattform 13 die vertikalen Ebenen durchkreuzen, wenn die
hintere Ladeplattform 13 nach oben und unten bewegt wird,
wie nachstehend beschrieben wird.
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Die
vorderen, einen Stufenabschnitt bildenden Elemente 22,
die sich an beiden Seiten einander gegenüberliegen, weisen obere und
untere gekrümmte
Stufenabschnitte 221, 222 zum Verschieben und
Halten der rechten und linken Enden der vorderen Ladeplattform 12 zwischen
der oberen und der unteren Position auf. Diese oberen und unteren
gekrümmten
Stufenabschnitte 221, 222 haben die gleiche Form
und sind um einen Stufenunterschied HO voneinander beabstandet,
wie in 2 dargestellt ist. Jeder der oberen und unteren
gekrümmten
Stufenabschnitte 221, 222 weist einen um ein Vorsprungmaß E1 (vergl. 3(a)) zur Mitte der Fahrzeugkarosserie hin hervorstehenden
vorderen Abschnitt e1 und einen hinteren Abschnitt e2 auf, der um
ein Vorsprungmaß E2
hervorsteht, das kleiner ist als das Vorsprungmaß E1.
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Die
vordere Ladeplattform 12, deren rechte und linke Enden
mit den oberen und unteren gekrümmten
Stufenabschnit ten 221, 222 in Eingriff steht,
ist in der Form einer länglichen
Platte aus Harz gegossen, wie in den 1 und 3 dargestellt ist. Die vordere Ladeplattform 12 weist
ein integral bereitgestelltes manuelles Betätigungselement 25 zum
Zurückziehen
der Plattform an ihrer Mitte in der Seitenrichtung Y des Fahrzeugs
auf, d. h. in einer Längsrichtung
der vorderen Ladeplattform 12 in der Nähe ihres hinteren Endes. Sowohl
die rechten als auch die linken Enden der vorderen Ladeplattform 12 sind in
einer gekrümmten
Form ausgeschnitten, so dass sie der Form des oberen und des unteren
gekrümmten
Stufenabschnitts 221, 222 folgen. D. h., sowohl die
rechten als auch die linken Enden der vorderen Ladeplattform 12 weisen
gekrümmte
Eingriffsränder 121 auf,
die an der Vorderseite größer ausgeschnitten
sind als an der Rückseite.
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Die
vordere Ladeplattform 12 mit den vorstehend beschriebenen
gekrümmten
Eingriffsrändern 121 wird
nach Erfordernis zu den oberen oder unteren gekrümmten Stufenabschnitten 221, 222 hin
bewegt. Zu diesem Zweck zieht eine Bedienungsperson die vordere
Ladeplattform 12 durch Betätigen des manuellen Betätigungselements 25 zum
Herausziehen der Platte von den oberen oder unteren gekrümmten Stufenabschnitten 221, 222 nach
hinten heraus und drückt
anschließend
die vordere Ladeplattform 12 von hinten nach vorne, um
sie in die anderen unter den oberen und unteren gekrümmten Stufenabschnitten 221, 222 einzuführen, wodurch die
vordere Ladeplattform 12 leicht zwischen der oberen und
der unteren Position verstellbar ist.
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Die
vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24,
die an den vorderen und hinteren Rändern wf, wr des unteren konkaven
Abschnitts 21 angeordnet sind, wie in 2 dargestellt
ist, sind aus Hartharz gegossen und durch eine nicht dargestellte Befestigungseinrichtung
an den vorderen bzw. hinteren Rändern
wf, wr befestigt. Insbesondere sind dem La deraum gegenüberliegende
Flächen
der vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 mit
den vorderen und hinteren Rändern
wf, wr bündig
ausgebildet.
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Wie
in den 2, 7 und 8 dargestellt
ist, weist die vordere Führungsschiene 23 eine sich
geradlinig in einer vertikalen Richtung erstreckende vordere Nut 26 mit
einer Nutenbreite g auf. Die vordere Nut 26 hat eine Nutentiefe
tf und weist, wie in 7 dargestellt ist, ein unteres
lochähnliches Lager 27 mit
einer Nutentiefe tf2, ein oberes abgestuftes Lager 28 mit
einer Nutentiefe tf1 und einen gekrümmten Abschnitt d mit einer
diese Lager verbindenden flachen Tiefe auf. Ein unteres Ende des
gekrümmten
Abschnitts d ist derart ausgebildet, dass die Nutentiefe vom unteren
lochähnlichen
Lager 27, das eine Verriegelungsöffnung bildet, graduell abnimmt,
so dass ein vorderer Stiftabschnitt 331, der nachstehend
beschrieben wird, zurückgezogen
und versetzt werden kann, wenn die hintere Ladeplattform 13 zwangsweise
nach oben gezogen wird.
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Die
hintere Führungsschiene 24 weist
eine hintere Nut 29 auf, die sich gabelförmig nach
oben erstreckt, wie in 2 dargestellt ist. Die hintere
Nut 29 hat eine Nutentiefe tf, die der Nutentiefe tf der
vorderen Nut 26 im Wesentlichen gleicht, wie in 7 dargestellt
ist. Insbesondere weist die hintere Nut 29 auch das untere
lochähnliche
Lager 27 mit der Nutentiefe tf2, das obere abgestufte Lager 28 mit
der Nutentiefe tf1 und den gekrümmten
Abschnitt d mit der diese Lager verbindenen flachen Tiefe auf. Ein bogenförmiger divergierender
Abschnitt 31 mit einer flachen Tiefe ist an einer nach
oben und vorne divergierenden Position ausgebildet (vergl. 2),
und ein oberes Ende davon ist derart ausgebildet, dass es eine etwas
größere Tiefe
hat.
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Wie
in 2 dargestellt ist, hat der bogenförmige divergierende
Abschnitt 31 eine derartige Form, dass in einem Zustand,
in dem der vordere Stiftabschnitt 331 eines nachstehend
beschriebenen C-förmigen
Stifts 33 der Ladeplattform 13 mit dem unteren lochähnlichen
Lager 27 in Eingriff kommt, wenn ein hinterer Rand der
Ladeplattform 13 gedreht wird (vergl. 6),
der bogenförmige
divergierende Abschnitt 31 einer Bahn C folgt, die durch
einen hinteren Stiftabschnitt 332 des C-förmigen Stifts 33 beschrieben wird.
D. h., die hintere Ladeplattform 13 kann um den vorderen
Stiftabschnitt 331 als Drehachse herum geöffnet oder
geschlossen werden, wenn die Ladeplattform 13 auf die obere
oder die untere Position eingestellt ist.
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Die
vorderen und hinteren Stiftabschnitte 331, 332 des
C-förmigen
Stifts 33 auf den vorderen und hinteren Schienen 23, 24 können eine
Gleitbewegung entlang den vorderen und hinteren Nuten 26, 29 ausführen.
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Die
hintere Ladeplattform 13, die in einem Zustand gehalten
wird, in dem der C-förmige
Stift 33 verstellt worden ist, so dass er mit dem unteren lochähnlichen
Lager 27 oder mit dem oberen abgestuften Lager 28 in
Eingriff kommt, ist in der Form einer länglichen Platte mit einer großen Wanddicke
aus Harz gegossen. Wie in den 3(a) und 3(b) dargestellt ist, weist die hintere Ladeplattform 13 auf: einen
vorderen Rand, der so geformt ist, dass er mit einem hinteren Rand
der vorderen Ladeplattform 12 zusammenpasst, einen hinteren
Rand, der so geformt ist, dass er einer Innenwandfläche der
hinteren Endverkleidung 8 folgt, und zwei Seitenränder, die
so geformt sind, dass sie dem vorderen und hinteren Rand der Seitenwandverkleidungen 7 und
den dem Laderaum gegenüberliegenden
Flächen
der vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 folgen. Das
Zeichen q in 3 stellt eine Seitenabdeckung zum
Abdecken des unteren konkaven Abschnitts 21 dar. Wie in
den 4 und 5 dargestellt
ist, weist die Ladeplattform 13 ferner vordere und hintere
Eingriffsnuten 35, 36 mit einer konkaven Form
auf einer Bodenwandfläche
fd des Plattformkörpers 34 in
der Nähe
ihres vorderen und ihres hinteren Randes auf. Vordere und hintere
Klammern 37, die Verstärkungselemente
darstellen, sind in diese vorderen bzw. hinteren Eingriffsnuten 35, 36 eingepasst.
Jede der Klammern 37 ist ein aus Metall hergestelltes gerades Element
und hat eine hutähnliche
Querschnittsform mit einer Nut 372 und Flanschabschnitten 371.
Diese vorderen und hinteren Klammern 37 erhöhen die Steifigkeit
der hinteren Ladeplattform 13, indem ihre Flanschabschnitte 371 durch
mehrere Schrauben am Plattformkörper 34 befestigt
sind.
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Außerdem nimmt
die Ladeplattform 13 die C-förmigen Stift 33 in
der Nähe
beider Seitenränder auf
der Bodenwandfläche
fd des Plattformkörpers 34 auf
und hält
sie, wie in den 4 und 5(a) dargestellt
ist. Jeder der C-förmigen
Stifte 33 ist insgesamt im Wesentlichen C-förmig ausgebildet
und weist ein Paar vordere und hintere Stiftabschnitte 331, 332 auf,
die in der Seitenrichtung Y des Fahrzeugs, d. h. in der Richtung
der vorderen und hinteren Eingriffsnuten 35, 36,
gleiten können,
und einen Zwischenabschnitt 333, der die vorderen und hinteren
Stiftabschnitte 331, 332 integral verbindet und sich
in einer Seitenrichtung des Plattformkörpers 34 erstreckt.
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Eine
Stiftaufnahmevertiefung 38 zum Aufnehmen des C-förmigen Stifts 33 weist
ein vorderes und ein hinteres Ende auf, die in einem innenliegenden
Bereich ausgebildet sind, der zwischen der vorderen und der hinteren
Eingriffsnut 35, 36 sandwichartig angeordnet ist.
Die Stiftaufnahmevertiefung 38 weist einen vorderen und
einen hinteren Stiftaufnahmeabschnitt 381, 382,
die auf den vorderen und hinteren Eingriffsnuten 35, 36 überlagert
sind, und einen diese verbindenden Zwischenabschnitt 383 auf. Wie
in 5(b) darge stellt ist, sind die
vorderen und hinteren Stiftabschnitte 331, 332,
die mit Lagerelementen 39 gleitend abgedeckt sind, im vorderen
bzw. hinteren Aufnahmeabschnitt 381, 382 in der
Nähe der
Seitenränder
des Plattformkörpers 34 angeordnet.
Metallabdeckelemente 41 sind jeweils auf Endabschnitten
der Klammern 37 aufgebracht und angeschweißt und zusammen
mit den Klammern 37 durch Schrauben am Plattformkörper der
hinteren Ladeplattform 13 befestigt. Spiralfedern 42 sind
auf dem Paar vorderer und hinterer Stiftabschnitte 331, 332 derart
montiert, dass sie durch eine Kompressionskraft zwischen ersten
Enden der Abdeckelemente 41 und Vorsprüngen J der vorderen und hinteren Stiftabschnitte 331, 332 verformt
werden. Auf diese Weise werden das Paar vordere und hintere Stiftabschnitte 331, 332 durch
die Spiralfedern 42 gedrückt, so dass sie in der Seitenrichtung
Y des Fahrzeugs nach außen
hervorstehen.
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Der
Plattformkörper 34 weist
rechte und linke Ausrückeinrichtungen 43 an
jeweiligen Zwischenpositionen der rechten und linken Stiftaufnahmevertiefungen 38 auf.
Jede der Ausrückeinrichtungen 43 wird
einen Eingriff zwischen dem C-förmigen
Stift 33 und dem unteren lochähnlichen Lager 27 oder
dem oberen abgestuften Lager 28 lösen. D. h., die Ausrückeinrichtung 43 wird
den C-förmigen
Stift 33 durch Zurückziehen
des Stifts nach innen in der Seitenrichtung Y des Fahrzeugs versetzen.
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Wie
in den 7, 13 und 14 bis 16 dargestellt
ist, weist die Ausrückeinrichtung 43 auf:
einen Hauptkörper 45,
der durch Verriegeln eines ringförmigen
Flanschs 44 an Positionen in der Nähe der rechten und linken Seitenränder an
der oberen Bodenfläche
f1 befestigt ist, so dass er damit im wesentlichen bündig ist,
einen Griff (Betätigungselement) 48,
der in eine ringförmige
Vertiefung 46 (vergl. 14) auf
einer Oberseite des Hauptkörpers 45 eingepasst
ist und derart gehalten wird, dass er sich in einer vertikalen Richtung
um eine Griffwelle 47 dreht, ein Schalterelement 53 mit
einem oberen Endvorsprung 52, der sich durch eine rechteckige
Mittelöffnung 51 des
Griffs 48 erstreckt und darin eingepasst ist, und ein Stellelement 54.
Das Stellelement 54 wird in Verbindung mit den Gleitbewegungen
des C-förmigen
Stifts 33, der am rechten und linken Ende des Plattformkörpers 34 gehalten
wird, und dem Schalterelement 53 in der Seitenrichtung
Y des Fahrzeugs in der Längsrichtung
X versetzt und nimmt eine durch die vertikale Drehbewegung des Griffs 48 erzeugte
Druckkraft auf, um den C-förmigen
Stift 33 durch Ziehen des Mittenabschnitts 333 zur
Mitte der Fahrzeugkarosserie hin zu versetzen. Das Stellelement 54 wirkt
in Zusammenwirkung mit der Betätigung
des Griffs (des Betätigungselements) 48 als
Aktivierungselement zum Betätigen
des C-förmigen Stifts 33,
so dass dieser von den Verriegelungsöffnungen ausgerückt wird.
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Wie
in den 13 und 14 dargestellt
ist, kann der Griff 48, der auf dem Hauptkörper 45 durch die
Griffwelle 47 drehbar gehalten wird, durch eine Hebelbewegung
des Hauptabschnitts 482 des Griffs nach oben gedreht werden
(r1), wenn eine Oberseite 481 an einer bezüglich der
Griffwelle 47 gegenüberliegenden
Seite nach unten gedrückt
wird (p1). Ein Paar Betätigungselemente 483 stehen
von einer Rückseite
der Oberseite 481 nach unten hervor. Das Paar Betätigungselemente 483 sind
zum Veranlassen von Stell- oder Schaltbewegungen des Stellelements 54 vorgesehen.
Eine Spiralfeder 55 ist auf der Griffwelle 47 derart
angeordnet, dass die Griffwelle 47 auf eine Schließrichtung
vorgespannt wird.
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Der
Hauptkörper 45 weist
eine Basisplatte 56 auf, die die ringförmige Vertiefung 46 auf
der Oberseite und im Wesentlichen alle Abschnitte im Inneren der
ringförmigen
Vertiefung abdeckt. Außerdem
erstrecken sich ein Paar platten förmige Führungsschienen 57 (vergl. 16),
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind und sich in einem vorgegebenen Abstand parallel
zur Basisplatte 56 erstrecken, in der Seitenrichtung Y
des Fahrzeugs.
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Wie
in 14 dargestellt ist, weist die Basisplatte 56 einen
gewölbten
Mittenabschnitt 561 mit einem Führungsvorsprung 59 und
eine rechteckige Führungsöffnung 563 auf.
Der Führungsvorsprung 562 hat
eine im Wesentlichen rechteckige Form. Eine Vertiefung 531 und
hervorstehende Wände 532 des damit
zusammenwirkenden Schalterelements 53 stehen in Gleitkontakt
mit dem Führungsvorsprung 562 und
der rechteckigen Führungsöffnung 563,
wodurch das Schalterelement 53 derart gehalten wird, dass
es in der Seitenrichtung Y des Fahrzeugs gleitet.
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Wie
in den 13 und 14 dargestellt
ist, weist das Schalterelement 53 einen Hauptabschnitt 543 mit
einer auf seiner Oberseite ausgebildeten Verriegelungsvertiefung 533 auf.
Die Verriegelungsvertiefung 533 übt eine Betätigungskraft aus, die es ermöglicht,
dass das Schalterelement 53 zwischen einer Rückstellposition 20 und
einer Abwärtsposition P1
in der Seitenrichtung Y nach außen
gleitet. Wie in den 15 und 16 dargestellt
ist, sind ein Paar Führungsvorsprünge 535 auf
einer Rückseite
des Hauptabschnitts 534 an beiden Seitenrändern in
der Längsrichtung
X ausgebildet. Die Führungsvorsprünge 535 stehen
mit einem Paar länglichen
Nuten 58 in Eingriff, die in der Seitenrichtung Y auf der
Basisplatte 56 ausgebildet sind, so dass das Schalterelement 53 derart
gehalten wird, dass es in der Seitenrichtung Y gleitet. Jeder der
Führungsvorsprünge 535 weist einen
Ansatz k auf, so dass der Ansatz alternativ mit einem von zwei Verriegelungsschlitzen
n in Eingriff gebracht werden kann, die an einer Seite der länglichen
Nut 58 angeordnet sind. Auf diese Weise kann das Schalterelement 53 zwischen
der Rück stellposition
P0 und der Abwärtsposition
P1 umgeschaltet und gehalten werden. Die beiden Verriegelungsschlitze
n sind in elastischen Halterungsabschnitten in der Basisplatte 56 ausgebildet,
so dass ein Eingriff zwischen dem Ansatz k und den Verriegelungsschlitzen
n durch eine elastische Kraft aufrechterhalten werden kann.
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Außerdem weist
das Schalterelement 53 in einem Abschnitt der Rückseite
eine Rückstellfeder 61 auf,
wobei ein Ende dieser Feder mit dem Vorsprung 59 der Basisplatte 56 in
Eingriff steht, um das Schalterelement 53 zur Rückstellposition
zu drücken. Das
Schalterelement 53 weist ferner eine nachstehend beschriebene
Bewegungsbegrenzungsnut 63 an einer Position der Rückseite
auf, an der sie mit der Rückstellfeder 61 nicht
wechselwirkt. Die Bewegungsbegrenzungsnut 63 ist dazu geeignet,
mit einem nachstehend beschriebenen Bewegungsbegrenzungsstift 62 gleitend
in Eingriff zu kommen. Wie in den 14 und 16 dargestellt
ist, ist das Stellelement 54 auf einem Paar plattenförmigen Führungsschienen 57 angeordnet,
die auf der Basisplatte 56 des Körpers 45 parallel
und integral ausgebildet sind. Das Stellelement 54 weist
frei eingreifende Nuten 64 auf, die dazu geeignet sind,
mit den plattenförmigen
Führungsschienen 57 an
beiden Enden in der Seitenrichtung X in Eingriff zu kommen. Das
Stellelement 54 weist ferner auf: einen Hauptrahmen 65 mit einem
L-förmigen Eingriffsabschnitt 651,
ein Paar Vorsprünge 66,
die in der Seitenrichtung Y von beiden Enden einer Rückseite
des Hauptrahmens 65 hervorstehen, einen zwischen dem Paar
Vorsprüngen 66 angeordneten
Zwischenvorsprung 67, ein elastisches Halterungselement 68,
das von einer dem Schalterelement 53 (einer Oberseite in 14) gegenüberliegenden
Fläche
des Hauptrahmens 65 hervorsteht, und einen Bewegungsbegrenzungsstift 62,
der von einem Ende des elastischen Halterungselements 68 hervorsteht.
Das Paar Vorsprünge 66 wird einen
Druck von dem Paar Betätigungselementen 483 des
Griffs 48 aufnehmen, wenn sie aneinander stoßen, wodurch
der Zwischenabschnitt 333 des C-förmigen Stifts 33,
der mit dem L-förmigen Eingriffsabschnitt 651 in
Eingriff steht, von der Eingriffsposition Q1 (vergl. 7)
zu einer ausgerückten
Position Q2 zurückgezogen
werden kann.
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Das
Stellelement 54 wird durch das Paar gegenüberliegende
plattenförmige
Führungsschienen 57 durch
die frei eingreifenden Nuten 64 gehalten, so dass es in
der Seitenrichtung Y (vergl. Doppelpunkt-Strichlinie in 14)
und auch in der Längsrichtung
X um ein vorgegebenes Maß gleiten
kann. Außerdem
wird das Stellelement 54 durch die eine auf der Basisplatte 56 gehaltene
Torsionsfeder 69 in der Seitenrichtung Y nach außen gedrückt. Darüber hinaus
wird der Zwischenvorsprung 67 des Stellelements 54 durch
einen Druck von einer Druckfeder 72, die auf einem Stift 71 angepasst
ist, der in der Längsrichtung
X von der Basisplatte 56 hervorsteht, in der Längsrichtung
X permanent unter Druck gehalten. Der Bewegungsbegrenzungsstift 62 steht
mit den auf der Bodenfläche
des Schalterelements 53 ausgebildeten Bewegungsbegrenzungsnuten 63 (vergl. 15) in Eingriff, wodurch die Bewegung
des Stellelements 54 begrenzt wird.
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Wie
in 15 dargestellt ist, weist die Bewegungsbegrenzungsnut 63 auf
der Bodenfläche
des Schalterelements 53 auf: einen geraden Pfad r1, der sich
von einem Basispunkt p1 in die Seitenrichtung Y erstreckt, einen
von einem Zwischenpunkt p2 des geraden Pfades r1 abzweigenden divergierenden
Pfad r2, einen sich von einem Ende p3 des divergierenden Pfades
r2 in die Seitenrichtung Y zu einer schrägen Fläche s erstreckenden Druckführungspfad
r3, und einen Rücklaufpfad
r3, der von einem Punkt p4 jenseits der schrägen Fläche s zum Zwischenpunkt p2 zurückläuft.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird in einem Zustand, in dem das Schalterelement 53 mit der
Bewegungsbegrenzungsnut 63 durch den Druck der Rückstellfeder 61 an
der Rückstellposition
P0 gehalten wird, und in einem Normalzustand, in dem das Stellelement 54 durch
die Torsionsfeder 69 (vergl. 16) in
der Querrichtung Y nach außen
gedrückt wird,
der Bewegungsbegrenzungsstift 62 an der Basisposition p1
des geraden Pfades r1 gehalten.
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Zu
diesem Zeitpunkt werden das Paar Betätigungselemente 483 des
Griffs (des Betätigungselements) 48 an
einer Position B0 gehalten (vergl. Doppelpunkt-Strichlinie in 14),
wo sie dem Zwischenvorsprung des Stellelements 54 nicht
gegenüberliegen,
so dass der Griff 48 in diesem Zustand keine Funktion ausführen wird.
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Andererseits
wird, wenn das Schalterelement 53 von der Rückstellposition
P0 in der Seitenrichtung Y nach außen zur Abwärtsposition 21 verschoben
wird, die Bewegungsbegrenzungsnut 63 auf der Rückseite
des Schalterelements 53 in der Seitenrichtung Y versetzt.
Dadurch wird der Bewegungsbegrenzungsstift 62 des Stellelements 54 sich
in eine Richtung s1 bewegen und gegenüberliegend dem Zwischenpunkt
p2 angeordnet, und das Stellelement 54 wird sich durch
den Druck der Druckfeder 72 zum divergierenden Pfad r2
(in eine Richtung s2) bewegen. Das Paar Vorsprünge 66 des Stellelements 54 wird
auch in der Längsrichtung
X versetzt. In Verbindung mit dieser Bewegung wird das Paar Vorsprünge 66 des
Stellelements 54 sich zur Position B1 bewegen, die dem
Paar Betätigungselementen 483 des Griffs 48 gegenüberliegt
(in die Richtung s2).
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Auf
diese Weise wird das Schalterelement 53 von der Rückstellposition
P0 zur Abwärtsposition P1
geschaltet (vergl. 13), um das Stellelement 54 von
der nicht gegenüberliegenden
Position B0 zur gegenüberliegenden
Position B1 zu verschieben, wie in 14 dargestellt
ist. Wenn der Griff 48 nach oben gezogen wird, so dass
er sich dreht, wird das Paar Betätigungselemente 483 den
Zwischenabschnitt 333 des C-förmigen Stifts 33 durch
das Paar Vorsprünge 66 drücken, so
dass der C-förmige
Stift 33 von der Eingriffsposition Q1 zur ausgerückten Position
Q2 zurückgezogen
werden kann (vergl. 7).
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Wenn
das Stellelement 54 die ausgerückte Position Q2 erreicht hat,
wird der Bewegungsbegrenzungsstift 62 des Stellelements 54 sich
vom Druckführungspfad
r3 weg über
die schräge
Fläche
s zum Punkt p4 jenseits der schrägen
Fläche
s bewegen, wie in 15 dargestellt ist.
Daraufhin wird, wenn die Betätigung
des Griffs 48 freigegeben worden ist, das Stellelement 54 durch
den in der Querrichtung nach außen
ausgeübten
Druck der Torsionsfeder 69 von der Abwärtsposition P1 zur Rückstellposition
P0 zurückgestellt.
Gleichzeitig wird der Bewegungsbegrenzungsstift 62 des
Stellelements 54 sich vom Punkt p4 weg bewegen und über den
Rücklaufpfad r4
und den Zwischenpunkt p2 zum Basispunkt p1 zurückgestellt. Gemäß dieser
Bewegung wird das Stellelement 54 von der gegenüberliegenden
Position 31 gegen den Druck der Druckfeder 72 zur
nicht gegenüberliegenden
Position B0 zurückbewegt.
Der Griff 48 wird keine Funktion ausführen, bis der nächste Schaltvorgang
des Schalterelements 53 von der Rückzugposition P0 zur Abwärtsposition
P1 ausgeführt
wird.
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Die
Ausrückeinrichtungen 43 mit
der vorstehend beschriebenen Struktur sind an zwei Positionen auf
beiden Seiten der hinteren Ladeplattform 13 angeordnet
und führen
gegen die Elastizität
der auf den C-förmigen
Stiften 33 angepassten Spiralfedern 42 eine Rückstelloperation
der C-förmigen Stifte 33,
die an beiden Seitenenden der hinteren Ladeplattform 13 angeordnet
sind, zur Mitte der Fahrzeugkarosserie, d. h., zur ausgerückten Position
Q2, hin aus.
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Nachstehend
werden Operationen zum Umformen des Laderaums in mehrere Laderaumformen in
der vorstehend beschriebenen Laderaumstruktur nacheinander beschrieben.
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Wenn
der Laderaum R eine obere Bodenfläche f1 bildet, wie in 9 dargestellt
ist, werden das rechte und das linke Ende der vorderen Ladeplattform 12 auf
den oberen gekrümmten
Stufenabschnitten 221 der einen Stufenabschnitt bildenden
Elemente 22 verriegelt, und das vordere Ende der hinteren Ladeplattform 13 wird
anliegend an das hintere Ende der vorderen Ladeplattform 12 angeordnet.
Das Paar C-förmige
Stifte 33 stehen von den rechten und linken Enden der Laderaumplattform 13 hervor
und werden an der Eingriffsposition Q1 gehalten. Die vorderen und
hinteren Stiftabschnitte 331, 332 jedes der C-förmigen Stifte 33 stehen
mit den oberen abgestuften Lagern 28 der vorderen bzw.
hinteren Führungsschiene 23, 24 in
Eingriff. Durch diese Struktur werden, wenn die Rücksitzrückenlehne 3 in
einer nach vorne geneigten Position gehalten wird, die bezüglich einer
aufrechten Position geneigt ist, eine obere Fläche der Rücksitzrückenlehne 3 und die
Oberseiten der vorderen und hinteren Ladeplattformen 12, 13 flach
gemacht, wodurch eine große
obere Bodenfläche
f1 erhalten wird, gemäß der der
Fahrzeugraum FR sich zum Laderaum R fortsetzt. Dadurch kann der Fahrzeugraum
FR für
eine effektive Nutzung als Laderaum erweitert werden. Eine große Ladung
kann auf einer großen
Haltefläche
leicht angeordnet werden, die sich bis zur oberen Fläche der
Rücksitzrückenlehne 3 erstreckt.
Auf diese Weise kann die Höhe
der Ladeplattformen durch Gleitbewegungen der C-förmigen Stifte 33 leicht
eingestellt werden, und es kann ein großer und breiter Laderaum R
mit einer großen
Raumausnutzung realisiert werden, ohne dass im Laderaum R Unebenheiten
auftreten.
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Dann
wird die obere Bodenfläche
f1 der hinteren Ladeplattform 13 zur unteren Position verstellt, während die
Ladung M auf der oberen Bodenfläche f1
als Ladungsaufnahmefläche
angeordnet ist.
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In
diesem Fall wird das Schalterelement 53 der Ausrückeinrichtung 43,
wie in 13 dargestellt, von der Rückstellposition
P0 zur Abwärtsposition
P1 verstellt. Dann werden das Paar Griffe (die Betätigungselemente) 48 nach
oben gezogen und gedreht. In jedem der Griffe 48 werden
das Paar Betätigungselemente 483 den
Zwischenabschnitt 333 des C-förmigen
Stifts 33 durch das Paar Vorsprünge 66 des Stellelements 54 von
der Eingriffsposition Q1 zur ausgerückten Position Q2 zurückziehen,
so dass die vorderen und hinteren Stiftabschnitte von den oberen abgestuften
Lagern 28 der vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 zurückgezogen
werden können.
Die hintere Ladeplattform 13, die auf diese Weise ausgerückt worden
ist, wird zur unteren Position bewegt, während es eine horizontale Ausrichtung
beibehält
und die Ladung M auf der Ladungsaufnahmefläche angeordnet ist. In diesem
Fall werden die rechten und linken Seitenenden der hinteren Ladeplattform 13 entlang
den vorderen bzw. hinteren Führungsschienen 23, 24 an
den beiden Seiten leicht nach unten bewegt und werden den unteren
lochähnlichen
Lagern 27 gegenüberliegen.
Wenn der rechte und der linke Griff 48 in diesem Zustand
ausgerückt sind,
werden die vorderen und hinteren Stiftabschnitte 331, 332 der
rechten und linken C-förmigen Stifte 33 durch
die Elastizität
der Spiralfeder 42 hervorstehen und mit den ihnen gegenüberliegenden
unteren lochähnlichen
Lagern 27 in Eingriff kommen.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, werden gemäß dieser Ausführungsform
die rechten und linken Griffe 48 als Betätigungselemente
für die
Ausrückeinrichtung,
gleichzeitig aber auch als Griffe zum Anheben und Absenken der hinteren
Lade plattform 13 verwendet. Aus diesem Grunde müssen keine
separaten Griffe zum Anheben und Absenken der hinteren Ladeplattform 13 bereitgestellt
werden. Die hintere Ladeplattform 13 kann gleichzeitig
angehoben und abgesenkt werden, wenn die hintere Ladeplattform 13 (ein
Laderaumteilungselement) von dem Paar vorderen und hinteren Führungsschienen
(Seitenwandelementen) 23, 24 ausgerückt worden
sind, wodurch die Bedienbarkeit und Handhabbarkeit verbessert wird.
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Außerdem können die
Eingriffe des C-förmigen
Stifts mit den unteren lochähnlichen
Lagern 27 und den oberen abgestuften Lagern 28 (Verriegelungsöffnungen)
auf dem Paar Seitenwänden
durch die Spiralfedern (Drückerelemente) 42 hergestellt werden,
und die Eingriffe können
durch die Griffe (Betätigungselemente) 48 gelöst werden.
Auch diesbezüglich
kann eine ausgezeichnete Bedienbarkeit und Handhabbarkeit hinsichtlich
der Bewegung der hinteren Ladeplattform 13 erhalten werden.
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In
diesem Fall wird die hintere Ladeplattform 13 um den Stufenunterschied
H0 vom Niveau der vorderen Ladeplattform 12 abgesenkt,
wie in 10 dargestellt ist, so dass
ein relativ großer
Raum in einem hinteren Bereich der unteren Bodenfläche f2 bereitgestellt
werden kann. Außerdem
ist ein Raum unter der vorderen Ladeplattform 12 seitlich
offen, so dass der Raum unter der vorderen Ladeplattform 12 effektiv
genutzt werden kann, obwohl die Ladung M auf der vorderen Ladeplattform 12 angeordnet
ist.
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Außerdem kann
eine Bedienungsperson die vordere Ladeplattform 12 von
den oberen gekrümmten
Stufenabschnitten 221 nach hinten herausziehen, indem sie
ihre Hände
auf das manuelle Betätigungselement 25 der
vorderen Ladeplattform 12 anordnet und dann die vordere
Ladeplattform 12 nach vorne drückt, um sie in die unteren
gekrümmten
Stufenabschnitte 222 einzuführen und dadurch die vordere
Ladeplattform 12 auf die untere Position einzustellen,
wie in 11 dargestellt ist. Auf diese
Weise kann durch Kombinieren der vorderen Ladeplattform 12 und
der hinteren Ladeplattform 13 eine relativ große Fläche der
unteren Bodenfläche
f2 erhalten und ein großer
Laderaum mit einer Laderaumhöhe
Hr erhalten werden. Dadurch kann eine ausreichend große Ladung
M1 auf einer großen
Ladungsaufnahmefläche
aufgenommen werden, die durch die vordere und die hintere Ladeplattform 12, 13 gebildet
wird.
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Die
hintere Ladeplattform 13 wird durch den rechten und den
linken Griff 48 nach oben zu einer Oberseite des Laderaums
gezogen, und Bänder 73 eines
Paar Haken 731, die zuvor an einer Rückseite der hinteren Ladeplattform 13 befestigt
worden sind, werden an Haltebolzen 302 einer Kopfstütze 301 der Rücksitzrückenlehne 3 verriegelt.
Auf diese Weise kann die Ladeplattform 13 gedreht und in
einem Bereich gehalten werden, der der Rückseite der Sitzrückenlehne 3 gegenüberliegt,
wie in 12 dargestellt ist.
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Dadurch
kann eine Bodenwand des Radgehäuses 9 nach
oben vollständig
offen ausgebildet sein, so dass ein Behälter, z. B. ein Kunststoffbehälter (Poly-Tank)
M2, der vertikal angeordnet werden muss, stabil angeordnet werden
kann.
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Außerdem kann
eine Ladung in einem Raum A aufgenommen werden, der durch die Sitzrückenlehne 3,
die vordere Ladeplattform 12 und die hintere Ladeplattform 13 umschlossen
wird. Insbesondere werden, wenn ein Gegenstand transportiert werden soll,
der rollen kann, die Sitzrückenlehne 3 und
die hintere Ladeplattform 13 effektiv als Stützelemente dienen.
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Wenn
die obere und die untere Bodenfläche f1,
f2 durch die vordere Ladeplattform 12 bzw. die hintere
Ladeplattform 13 gebildet werden, kann die hintere Ladeplattform 13 um
die vorderen Stiftabschnitte 331, die mit den oberen Stufenabschnitten 28 in
Eingriff stehen, nach oben gedreht werden, wie in 6 dargestellt
ist. Auf diese Weise kann die La dung M in den Raum unter der hinteren
Ladeplattform 13 eingeführt
oder daraus entnommen werden, und kann die hintere Ladeplattform 13 wieder
geschlossen werden, wodurch ein einfacher Vorgang zum Einführen und
Entnehmen der Ladung M ausgeführt
werden kann.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
werden, vorausgesetzt, dass die hintere Ladeplattform 13 auf
der unteren Bodenfläche
f2 gehalten wird, die Griffe 48, d. h. das rechte und das
linke Betätigungselement,
wie sie sind nach oben gezogen (das Schalterelement 53 wird
an der Rückstellposition
P0 gehalten), um eine Drehbewegung auf eine funktionslose Weise
auszuführen.
Wenn das hintere Ende der hinteren Ladeplattform 13 in
diesem Zustand nach oben gedreht wird, stehen die hinteren Stiftabschnitte 332 des
C-förmigen
Stifts 33 hervor. Weil der gekrümmte Abschnitt d mit einer
flachen Tiefe (vergl. 7) im bogenförmigen divergierenden Abschnitt 31 ausgebildet
ist, der sich von der hinteren Nut 29 der hinteren Führungsschiene 24 verzweigt,
kann die Rückstellbewegung
der hinteren Stiftabschnitte 332, die mit dem gekrümmten Abschnitt
d in Gleitkontakt stehen, glatt geführt werden. Auch in diesem
Fall kann ein einfacher Vorgang zum Einführen und Entnehmen der Ladung
M in den und aus dem Raum unter der hinteren Ladeplattform 13 leicht
ausgeführt
werden.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, kann gemäß der Laderaumstruktur für ein Fahrzeug,
die auf das in 1 dargestellte Fahrzeug angewendet wird,
das Niveau der hinteren Ladeplattform 13 in einer vertikalen
Richtung frei eingestellt werden durch Verschieben der C-förmigen Stifte 33 an
den rechten und linken Enden zwischen der Eingriffsposition Q1 und
der ausgerückten
Position Q2 und durch Schalten der vorderen und hinteren Stiftabschnitte 331, 332 derart,
dass sie mit den unteren lochähnlichen Lagern 27 oder
den oberen abgestuften Lagern 28 der vorderen und hinteren
Führungsschienen 23, 24 in
Eingriff kommen. Außerdem
können
die C-förmigen Stifte 33,
die mit den unteren lochähnlichen
Lagern 27 oder den oberen abgestuften Lagern 28 in Eingriff
gebracht worden sind, durch die Ausrückeinrichtungen 43 ausgerückt werden,
so dass die Halteposition der hinteren Ladeplattform 13 leicht
verstellt werden kann.
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Gemäß der Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug, die auf das in 1 dargestellte Fahrzeug angewendet
wird, kann durch eine einfache Halterungsstruktur, gemäß der die
vordere Ladeplattform 12 auf den oberen und unteren gekrümmten Stufenabschnitten 221, 222,
die Regalabschnitte darstellen, angeordnet wird, eine Kostensenkung
leicht erzielt werden.
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Gemäß der Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug, die auf das in 1 dargestellte Fahrzeug angewendet
wird, wird die hintere Ladeplattform 13, die das hintere
Teilungselement darstellt, zur unteren Position versetzt. Die vordere
Ladeplattform 12 kann jedoch derart konstruiert sein, dass
sie durch Elemente gehalten wird, die den vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 ähnlich sind,
und C-förmige
Stifte 33 und die Ausrückeinrichtungen 43 aufweisen,
so dass sie nach unten bewegbar ist. Außerdem können die vordere und die hintere
Ladeplattform 12, 13 derart konstruiert sein,
dass sie durch die vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 vertikal beweglich
sind. Unter Verwendung derartiger Strukturen können die vordere und die hintere
Ladeplattform 12, 13 vertikal bewegt werden, während eine Ladung
M auf der Ladungsaufnahmefläche
angeordnet ist. Daher kann die Ladung M in verschiedenen Speichermodi
aufgenommen werden, wodurch die Nutzungsmöglichkeiten extrem erweitert
werden.
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann die Ladeplattform 13 durch
Verstellen in zwei Stufen zwischen den unteren lochähnlichen
Lagern 27 und den oberen ab gestuften Lagern 28 der
vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 in
der Höhe
verstellt werden. Die Ladeplattformstruktur kann jedoch derart konstruiert
sein, dass die vorderen und hinteren Führungsschienen 23, 24 zusätzlich zu
den unteren lochähnlichen
Lagern 27 und zu den oberen abgestuften Lagern 28 auch
ein abgestuftes Zwischenlager (nicht dargestellt) aufweisen, wodurch
eine Höhenverstellung
in drei Stufen ermöglicht
wird. Auch in diesem Fall können
im Wesentlichen die gleiche Funktionalität und Handhabbarkeit und die
gleichen Vorteile erhalten werden wie bei der Laderaumstruktur für ein in 1 dargestelltes
Fahrzeug, wobei der Raum in der vertikalen Richtung auf verschiedene
Weisen genutzt werden kann.
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die erfindungsgemäße Laderaumstruktur
für ein
Fahrzeug auf einen Laderaum im hinteren Abschnitt eines Kombiwagens
angewendet. Die Erfindung kann jedoch auch effektiv in verschiedenartigen
anderen Fahrzeugen effektiv angewendet werden, die in ihren hinteren
Abschnitten Laderäume aufweisen,
z. B. in einem Nutzfahrzeug, einem Kastenwagen, usw.