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DE102008044503B3 - Ladungs- und Sicherungssystem für Fahrzeuge - Google Patents

Ladungs- und Sicherungssystem für Fahrzeuge Download PDF

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DE102008044503B3
DE102008044503B3 DE200810044503 DE102008044503A DE102008044503B3 DE 102008044503 B3 DE102008044503 B3 DE 102008044503B3 DE 200810044503 DE200810044503 DE 200810044503 DE 102008044503 A DE102008044503 A DE 102008044503A DE 102008044503 B3 DE102008044503 B3 DE 102008044503B3
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DE200810044503
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Wolfgang Kotschenreuther
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0807Attachment points
    • B60P7/0815Attachment rails or trellis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Abstract

Bei einem Fahrzeugrahmen mit Längs- und Querträgern, die in einem Ladeboden integriert sind, ist vorgesehen, dass der Querträger (1, 2) mindestens an einer Längsseite (3, 4) ein Stufenprofil (5) aufweist, wobei die erste Stufe (6) eine Höhe aufweist, die der Stärke der Bodenplatte (31) entspricht, die zwischen zwei benachbarte Querträger (1, 2) einlegbar ist, und die Höhe der zweiten Stufe (8) das Biegemoment des Querträgers (1, 2) mitbestimmt. In Längsrichtung des Querträgers (1, 2) sind paarweise und in einem definierten Raster Ausnehmungen (10, 11) über die Länge des Querträgers (1, 2) verteilt zur Aufnahme von jeweils an der Unterseite einer Trägerplatte (1, 2) des Sicherungselementes (13) angebrachten vier Sicherungshaken (14, 15, 16, 17) mit jeweils einem abgewinkelten, hakenförmigen Schenkel, die die obere Wand (18) des Querträgers (1, 2), in der die Ausnehmungen (10, 11) eingebracht sind, sichernd untergreifen, vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Ladungs- und Sicherungssystem für Fahrzeuge mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
  • Aus der DE 10 2006 056 497 B3 ist ein gattungsgemäßer Fahrzeugrahmen mit Längs- und Querträgern sowie mit einem Ladeboden zur Aufnahme von Ladung bekannt. Der Ladeboden ist auf gleicher Höhe oder höher angeordnet als die Querträger. Die Querträger weisen eine Vielzahl von Ausnehmungen über die Länge verteilt auf, die derart vorgesehen sind, dass die Sicherungselemente wahlweise vor, hinter und/oder seitlich neben der Ladung anbringbar sind. Die Sicherungselemente werden in die Ausnehmungen eingesetzt. Da nur eine Lochreihe vorgesehen ist und die Sicherungselemente unmittelbar eingesetzt werden, können diese nur das Ladeelement abstützen. An ihnen sind aber keine Gurte befestigbar, um beispielsweise eine Ladung mittels solcher Gurte zusätzlich oder allein zu sichern. Gespannte Gurte würden die Sicherungselemente aus den Ausnehmungen herausziehen. Darüber hinaus können seitliche, in Fahrtrichtung auftretende Kräfte dazu führen, dass die Querträger durch Verkanten des Sicherungselementes verformt werden.
  • Aus WO 2006/121398 A1 ist eine Verankerungseinheit für eine Vorrichtung zur Befestigung einer Ladung auf einer Ladungsplattform eines Fahrzeuges bekannt. Auf der Plattform sind länglich Stützschienen angeordnet, wobei jede der Stützschienen ein oberes Schienenteil aufweist, das mit der Last tragenden Oberfläche der Ladungsplattform in Verbindung steht und eine Reihe von Öffnungen aufweist. In diese Öffnungen können Vorrichtungen für die Sicherung der Ladung angeordnet werden.
  • Aus DE 101 55 728 A1 ist ein Fahrzeug mit einem Ladeboden offenbart. Der Ladeboden ist von zwei parallel zur Fahrzeugslängsrichtung verlaufenden Längsträgern und zwei quer zur Fahrt in Längsrichtung verlaufenden Querträgern seitlich eingefasst. Wenigstens einer der Träger steht in wenigstens einem Längenabschnitt nach oben vom Ladeboden ab und weist in seinem Querschnitt oberhalb des Ladebodens eine den Träger durchdringende Stecköffnung auf. Ein Zurrelement weist einen Sicherungsabschnitt auf, der eine Bolzenaufnahmeöffnung enthält. Das Zurrelement ist mit seinem Sicherungsabschnitt von einer dem Ladeboden zugewandten Trägerinnenseite in die Stecköffnung einsteckbar, derart, dass die Bolzenaufnahmeöffnung auf einer vom Ladeboden abgewandten Trägeraußenseite auf der Stecköffnung herausragt. Ein Sicherungsbolzen ist auf der Trägeraußenseite in die Bolzenaufnahmeöffnung einsteckbar. Der in die Bolzenaufnahmeöffnung eingesteckte Sicherungsbolzen sichert das Zurrelement gegen ein Herausziehen aus der Stecköffnung.
  • Aus DE 20 2006 016 405 U1 ist eine Ladesicherung zum Fixieren von Ladegut auf einer Ladefläche eines Fahrzeugaufbaus bekannt. Der Fahrzeugaufbau weist einen Boden, der die Ladefläche bildet, sowie mindestens zwei Seitenwände und/oder zwei seitlich und beabstandet zueinander angeordnete Stützen auf. An den Seitenwänden oder in diesen oder an mindestens einer Stütze ist mindestens ein Lager für die unterseitige schwenkbare Befestigung von klappenförmigen Halteelementen vorgesehen, dessen Schwenkachse parallel zur Längsachse des Aufbaus und quer hierzu verlaufend an einem zwischen den Seitenwänden eingefügten Querholm angeordnet ist. Das klappenförmige Halteelement ist jeweils so breit ausgebildet und die Schwenkachse derart positioniert, dass die von der Schwenkachse entfernte Kante oder Stirn an der Fläche zur Ladesicherung gegen die Oberfläche des zu transportierenden Ladeguts drückt.
  • Des Weiteren ist aus der DE 88 00 572 U1 eine Transportunterlage, insbesondere für flächenförmige Gegenstände, wie für Fertigbauelemente, bekannt, die quer verlaufend in besonderen Abschnitten Bohrungen in einem bestimmten Raster aufweisen, in die Pfeiler mit einem an das Loch angepassten Zapfen eingesetzt werden können. Dadurch ist es möglich, zwischen zwei solchen Pfeilern z. B. Glasplatten zwischenzustellen.
  • Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Ladungs- und Sicherungssystem für Fahrzeuge der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, dass eine besonders flache Bauweise realisierbar ist und dass an den Querträgern Sicherungselemente befestigbar sind, an denen auch Zugseile oder Spanngurte zur Sicherung des Ladegurtes auf dem Ladeboden befestigbar sind und die die seitliche Kräfte ebenso wie Kräfte in Längsrichtung aufnehmen können ohne die Befestigung oder Querträger zu beschädigen oder das Sicherungselement aus der Aufnahme herauszuziehen. Ferner soll der Ladeboden des Ladungs-Sicherungssystem preiswert herstellbar und modular aufbaubar sein.
  • Die Aufgabe löst die Erfindung durch Ausgestaltung des Ladungs-Sicherungssystems gemäß der im Anspruch 1 angegebenen technischen Lehre. Vorteilhafte Weiterbildungen des Ladungs-Sicherungssystems und der Sicherungselemente sind in den Unteransprüchen im Detail angegeben.
  • Der Querträger weist mindestens an einer Längsseite ein Stufenprofil auf, wobei die erste Stufe eine Höhe aufweist, die der Stärke der Bodenplatte entspricht, die zwischen zwei benachbarten Querträgern einlegbar ist und die Höhe der zweiten Stufe das Biegemoment des Trägers mitbestimmt. Um eine Auflage an einem Längsträger herstellen zu können, ist am Ende der zweiten Stufe ein nach außen oder nach innen abgewinkelter Randstreifen vorgesehen. Wenn das Stahlblech, aus dem der Querträger gefer tigt ist, eine Dicke von < 4 mm aufweist, kann auf eine solche Anformung verzichtet werden. Auf der anderen Seite kann die gleiche Konstruktion vorgesehen sein, dann ist der Querträger aber nur für kleinere Fahrzeugrahmen, also Ladeflächen für kleinere Fahrzeuge, einsetzbar. Soll die Tragfähigkeit insgesamt erhöht werden, so ist vorgesehen, dass die andere Längsseite als gradlinige, senkrechte Abwinklung ausgebildet ist, die unten zur Auflage einen horizontalen Abwinklungsteil aufweist, der parallel zur oberen Wand verläuft. Die Höhe entspricht der Höhe der stufenförmigen Ausbildung an der anderen Seite. Es ist aus statischer Sicht erkennbar, dass zwei solche Querträger so auf einfache Weise zusammengefügt werden können, dass praktisch ein Doppelträger entsteht, wobei beide Querträger beispielsweise zusammengeschraubt sein können, zu welchem Zweck in den senkrechten Stirnwänden Bohrungen eingebracht sind. Auch in den abstehenden oder nach innen abgewinkelten Seitenstreifen, sowohl des Stufenprofils als auch des senkrechten Profils, können Bohrungen zur Befestigung an Längsträgern vorgesehen sein.
  • In Längsrichtung des Querträgers sind ferner paarweise und in einem definierten Raster Ausnehmungen in der oberen Wand über die Länge des Querträgers verteilt eingebracht, die zur Aufnahme von jeweils an einer Unterseite einer Trägerplatte eines Sicherungselementes angebrachten vier Sicherungshaken dienen. Die Sicherungshaken bestehen aus einem parallel zur Unterseite der Trägerplatte verlaufenden Abschnitt, der einseitig über einen Ansatz mit der Trägerplatte verbunden ist oder durch einen verlängerten Ansatz durch eine Langlochführung gesteckt und mit einem Verschiebemechanismus gekoppelt ist, um in der Langlochführung verschoben werden zu können. Die Länge der hakenförmigen Schenkel ist so ausgelegt, dass die Schenkel mit dem Ansatz in die Ausnehmungen einsetzbar sind. Die hakenförmigen Schenkel können dabei in gleicher Richtung ausgerichtet sein oder auch in der entgegenge setzten Richtung. Wenn eines dieser Paare gegeneinander verstellbar eingerichtet ist, so kann dieses über den Verstellmechanismus, z. B. über eine Stellschraube, die als Spindel dient, oder ein Einzelhaken in Festspannposition verbracht werden. Diese Sicherung ist dann an vier Stellen gegeben.
  • Wenn die Querträger für höhere Belastungen auszulegen sind, beispielsweise als Bestandteil des Ladebodens von Sattelzugauflegern, so sind die Querträger paarweise wie angegeben angeordnet, so dass praktisch vier Lochreihen zur Fixierung der Sicherungselemente zur Verfügung stehen. Die Trägerplatte des Sicherungselementes kann in diesem Fall seitlich noch zusätzliche Bolzen aufweisen, die in Ausnehmungen der ersten und der vierten Lochreihe eingreifen, wenn die hakenförmigen Schenkel in Ausnehmungen in den benachbarten zweiten und dritten Lochreihen der aneinander gefügten Querträger eingesetzt werden. In diesem Fall können die verschiebbaren Schenkel in eine Richtung ausgerichtet sein und auch alle vier Sicherungshaken verschiebbar angeordnet sein, so dass eine Lagefixierung über die äußeren Bolzenpaare erfolgt und eine Sicherung an den Querträgern selbst durch Verschieben der beiden hintereinander angeordneten, in die Ausnehmungen eingesetzten Sicherungshaken, die durch Verstellen unter die Wand des Trägers greifen. Dadurch ist eine Abzugssicherung in jede Richtung gegeben.
  • Anstelle eines solchen Sicherungselementes kann aber auch ein solches verwendet werden, bei dem beispielsweise die Sicherungshaken fest anmontiert sind, so dass sie nach dem Einsetzen in den Ausnehmungen insgesamt verschoben werden können, damit die Haken die Wände untergreifen. Es entsteht also rückseitig ein Spalt zwischen der Rückseite des Sicherungselementes und der Ausnehmungsstirnseite. An dem Sicherungselement kann ein U-förmiger Schieber oder einzelne Schieber vorgesehen sein, der oder die Schenkel aufweisen, die eine Größe besitzen, dass sie den Zwischenraum mindestens in Längsrichtung ausfüllen, wenn sie eingeschoben sind, wodurch eine Verschiebesicherung gegeben ist. Das Sicherungselement kann dann nicht mehr nach hinten verschoben werden. Es versteht sich dabei von selbst, dass dann, wenn seitlich noch Führungsbolzen vorgesehen sind, diese so zu dimensionieren sind, dass sie in den seitlichen Ausnehmungen verschiebbar sind. Beispielsweise können runde Bolzen vorstehend angebracht sein, die sich in Höhe des Anschlussteils des Hakens befinden.
  • In jedem Fall ist sichergestellt, dass das Sicherungselement nicht nur als Stützelement, gegen die Lasten gefahren werden können, sondern auch mit entsprechenden Spanneinrichtungen für Gurte und Seile zusammenwirken können. Z. B. können Schäkel oder Ausnehmungen, zum Einhaken und Spannen von Gurten vorgesehen sein. Ebenso kann in einem solchen Sicherungselement auch eine Spannvorrichtung für einen Sicherungsgurt für das Ladegut vorgesehen sein, beispielsweise ein Ratschenspanner.
  • Die Querträger nach der Erfindung können als Basisaufbau einer Ladefläche eines Kraftfahrzeuges, eines Auflegers für Sattelschlepper oder eines Anhängers dienen. Dabei können die Querträger direkt an den Längsträgern des Fahrzeuges befestigt sein, wodurch Platz und Gewichtsersparnisse gegeben sind. Sie können mittels Klammern oder mittels Schrauben über die abgewinkelten Längsstreifenteile angeschraubt werden. Die Querträger können grundsätzlich aber auch in einem separaten Rahmen eingebracht sein, der auf solche Längsträger aufschiebbar oder aufsetzbar ist. Die Bauhöhe ist sehr gering, sie beträgt beispielsweise nur 50 mm bei Verwendung eines Stahlbleches mit einer Stärke von 4 mm.
  • Es ist ferner möglich, die Querträger mit baugleichen Längsträgern zu kombinieren. Die Längsträger können dabei an den Endabschnitten den stufenförmigen Ausprägungen entsprechende Absätze aufweisen, so dass sie auflegbar sind wie eine Bodenplatte. Sie können dann an den vorstehenden Wandabschnitten des Stufenprofils angeschraubt, angenietet oder auch angeschweißt werden.
  • Es ist ersichtlich, dass durch diesen Verbund Felder mit stufenförmigem umlaufenden Absatz entstehen, so dass in die Bodenplatten des Ladebodens auf einfache Weise einlegbar sind. Die Bodenplatten können an den stufenförmigen Auflagen auch angeschraubt werden.
  • Das Sicherungselement kann eine Runge sein, die aus einem im Wesentlichen senkrecht stehenden Stützteil und einer von oben nach unten schräg im spitzen Winkel zum Lagerboden verlaufenden Stützstrebe besteht. Letztere steht rückseitig vor und ist an der Trägerplatte oder an einer Verlängerung hieran befestigt. Die Runge bildet also praktisch ein aufrecht stehendes, rechtwinkliges Dreieck und ist hoch belastbar. Auch diese Teile sollten aus Stahlblech gefertigt sein. Um Gewicht zu ersparen, können auch Längsausnehmungen in den Wänden vorgesehen sein, die zugleich als Aufnahmen von Haken, z. B. von Befestigungsgurten oder -seilen dienen können. Zur Versteifung können diese Bleche jeweils abgewinkelte Längsseiten aufweisen.
  • Die Ausnehmungen in dem Querträger können z. B. durch Ausstanzen eingebracht werden oder mittels Laser ausgeschnitten werden. Die Ausnehmungen können aber auch im Stanz-Biegeverfahren eingebracht werden, wobei die freigeschnittenen Längsseitenwände nach unten abgebogen werden nachdem durch einen Vorschnitt eine Trennung an den Stirnseiten und eine Längstrennung erfolgt ist. Als besonders bewährt haben sich Ausnehmungen, die in Längsrichtungen des Querträgers verlaufend eingebracht sind und eine I-Form in der Draufsicht aufweisen. Mit der Bogenform des Is wird insbesondere auch erreicht, dass die Sicherungshaken mit ihren Anschlagsseiten besser an die Stirnflächen heranfahren können, da keine Teile sich ansetzen können. Die dafür einzusetzenden Schneid-Biege-Werkzeuge sind bekannt.
  • Das Sicherungselement kann aber auch ein Lagerschuh sein, also ein nicht hohes Sicherungselement. Dieser kann beispielsweise einen Schäkel oder ein anderes ösenförmiges Gebilde zur Aufnahme eines Spanngurtes aufweisen, so dass z. B. eine Spannstange zur Ladegurtsicherung einhängbar ist. Bei den Spannstangen handelt es sich um Stangen, die an ihren Enden Haken aufweisen, die einerseits in den Lagerschuh und andererseits in dem Ladegurt oder der Verpackung verankert sind. Die Stange ist geteilt und wird durch ein Mittengewindestück mit gegenläufigen Gewinden zusammengezogen bzw. auseinander gedrückt. Das Sicherungselement kann aber auch einen Gurtspanner aufweisen, der über eine Ratsche betätigbar ist, um einen Sicherungsgurt, der das Ladegut sichern soll, spannen zu können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 zwei aneinandergefügte Querträger nach der Erfindung mit einem aufgesetzten Sicherungselement,
  • 2 einen Querträger in der Seitenansicht, um das Profil zu verdeutlichen, aufliegend auf einem Fahrzeuglängsträger,
  • 3 in perspektivischer Darstellung ein Querträger mit aufgesetztem Lagerschuh,
  • 4 ein Verlegebeispiel aus Quer- und Längsträgern mit erfindungsgemäßer Ausgestaltung,
  • 5 ein Sicherungselement in Form einer Runge in der Draufsicht,
  • 6 einen Querträger mit aufgesetztem Sicherungselement,
  • 7 einen Lagerschuh in fotoperspektivischer Darstellung mit einem Sicherungsschieber in der Seitenansicht,
  • 8 den in 7 dargestellten Lagerschuh in einer anderen Perspektive in der Frontansicht,
  • 9 ein rungenförmiges Sicherungselement in Fotoperspektive in einer Rückansicht,
  • 10 eine weitere perspektivische Darstellung des Bodenteils des rungenförmigen Sicherungselementes nach 9, und
  • 11 eine Unteransicht des rungenförmigen Sicherungselementes nach den 9 und 10.
  • In 1 sind zwei aneinandergefügte und miteinander beispielsweise über Schraubverbinder verbundene Querträger 1, 2 dargestellt. In diesen aus Stahlblech bestehenden Querträgern 1, 2 sind jeweils paarweise in einem bestimmten Rastermaß hintereinander in die obere Wand 18 Ausnehmungen 10, 11 mit I-Profil eingebracht, beispielsweise mittels eines Lasers ausgeschnitten oder ausgestanzt oder aber auch durch Stanzbiegung ausgeformt.
  • Durch die I-Form ist die Breite definiert, zugleich ist sichergestellt, dass die hakenförmigen Befestigungsmittel an den Sicherungselementen an die Stirnseiten fahren können. Das Querraster der Ausnehmungen 10, 11 in den beiden Querträgern 1, 2 ist so vorgesehen, dass die gleichen Abstände auch zwischen den benachbarten Ausnehmungen 11 der beiden Querträger 1, 2 gleich denen der Ausnehmung 10, 11 sind, so dass ein Sicherungselement 13, sowohl auf dem einen Träger als auch übergreifend auf beide Träger aufsetzbar ist. Dies wird später noch an Hand der 9, 10 und 11 detailliert beschrieben.
  • Der Querträger 1 oder 2 weist an einer Seite ein Stufenprofil 5 auf, das aus 2 ersichtlich ist. Dieses Stufenprofil besteht aus einer ersten Stufe 6, nämlich einer Abwinklung des Blechstreifens. Diesem senkrechten Stufenabschnitt 6 schließt sich sodann ein horizontaler Stufenabschnitt 7 an, der als Auflagefläche für einen Einlegeboden dient. Anschließend ist wiederum ein senkrechter Stufenabschnitt 8 vorgesehen, der unten einen abgewinkelten, horizontal verlaufenden Randstreifen 9 aufweist. An der anderen Seite hingegen ist ein Längsstreifen 22 von der Wand 18 vertikal abgewinkelt, vorgesehen, an dessen unteren Ende ein Lagerstreifen 23 abgewinkelt vorsteht, der sich parallel zur Wand 18 erstreckt. 2 zeigt ferner, dass ein solcher Querträger 1, 2 direkt auf einen Längsträger 24 eines Fahrzeuges, beispielsweise eines Auflegers eines Sattelschleppers oder eines Anhängers aufgelegt werden kann. Damit eine Befestigung erfolgen kann in dem Randstreifen 9 und in dem Lagerstreifen 23 Bohrungen vorgesehen sein, über die der Querträger 1, 2 an dem Längsträger 24 anschraubbar ist oder mittels den Querträger 1, 2 übergreifender Klammern befestigbar ist.
  • Es ist ersichtlich, dass durch Verlegen mehrerer Querträger parallel immer ein Zwischenraum entsteht, der von den Bodenplatten abdeckbar ist, wie aus 4 ersichtlich.
  • Die Querträger 1, 2 können selbstverständlich auch kombiniert werden mit Längsträgern 24 gleicher Bauart. Diese können als Abschnitte verlegt sein. Sie müssen dann an ihren Enden dem Stufenprofil 5 angepasst ausgebildet sein, damit sie direkt angefügt werden können. Ist dies nicht gewünscht, kann auch auf Abstand gearbeitet werden.
  • 3 zeigt ein Beispiel, das ein Lagerschuh mit untenseitig vorstehenden Sicherungshaken 14, 15 und 16, 17, wie aus 7 ersichtlich ist, in die Ausnehmungen 10, 11 gesichert eingesetzt werden kann. Dieser Lagerschuh wird nach den Einsetzen und Verschieben, wodurch die Sicherungshaken 14, 15, 16, 17 unter die Wand 18 des Querträgers 1 greifen, gegen Abzug dadurch gesichert, dass ein Vertikalschieber 20 mit seinen Seitenschenkeln 21 in die verbleibenden Löcher eingeschoben wird. Dies ist eine sehr einfache Verriegelungsmöglichkeit. 8 zeig, dass eine solche Verriegelung mittels einer Feststellschraube 32 fixiert werden kann. An dem Schuh 29 kann beispielsweise ein Schäkel 30 befestigt sein, in den ein Haken einer Spannstange oder eines Spanngurtes eingehängt werden kann.
  • In den 5 und 6 ist ein erstes Beispiel eines rungenförmigen Sicherungselementes 13 dargestellt. Dieses Sicherungselement 13 kann, wie der anhand 3 beschriebene Lagerschuh, an dem Querträger 1, 2 angesetzt werden. Der Stützteil 27 verläuft dabei senkrecht, während die Stützstrebe 28, die quer hierzu angeordnet ist, mit der Trägerplatte 12 und dem Stützteil 27 ein Dreieck bildet. Die Stützstrebe 28 fängt die Druckbelastungen auf. Die Stützstrebe ist obenseitig an einem Lager 33 und untenseitig an einem Lager 34 schwenkbar befestigt. Die Lager sind an einem Träger 35 an der Trägerplatte 12 befestigt. Der Träger 35 kann aber auch an einem vorstehenden Wandteil des Stützteiles 27 durch einen Querbolzen 36 befestigt sein.
  • In den 9, 10 und 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines rungenförmigen Sicherungselementes 13 abgebildet. Dies ist ebenfalls aus Stahlblech gefertigt. Die Teile sind Stanz-Biegeteile. Das Stützteil 27 weist darüber hinaus Längsausnehmungen 37 auf, die zur Materialreduzierung dienen aber zugleich Öffnungen bilden, um beispielsweise Haken für quer- oder nach oben verlaufende Spanngurt einhängen zu können. Die Trägerplatte 12 stellt die Verbinderplatte dar. An dieser sind Lagerelemente 26 befestigt. Die Lagerelemente 26 sind durch die Kasten symbolisiert. Es handelt sich dabei um Lagerelemente 26 zur Aufnahme des als Schrauben eingezeichneten Verstellmechanismus 19. Die Schrauben sind, wie eine Spindel in dem Lagerelement drehbar gelagert. Durch Drehen an den Schrauben können dabei die untenseitig vorstehenden Sicherungshaken 14, 15 und 16, 17 verschoben werden. Diese sind mit ihren in den Langlöchern in der Trägerplatte 12 geführten Abschnitte verschieblich, so dass sie nach dem Einsetzen durch Betätigen der Schrauben des Verstellmechanismus 19 unter die Wand 18 des Querträgers verschoben werden können, bis sie an dem Verbindungsteil anschlagen. Dadurch ist ein gesicherter Halt der Trägerplatte 12 an dem Querträger 1 und/oder 2 sichergestellt. Darüber hinaus sind an der Unterseite der Trägerplatte 12 Bolzen 25 in Quaderform vorgesehen, die in die aus 1 ersichtlichen seitlichen Ausnehmungen 10 in einer Reihe greifen. Dadurch ist die Trägerplatte 12 lagefixiert und durch die Sicherungshaken zusätzlichen gesichert, so dass hohe Kräfte in jeder Richtung auf das Sicherungselement 13 ausgeübt werden können, das heißt, dass Ladesicherungen in Längsrichtung durch einhaken von Gurten oder Stangen vorgenommen werden können.
  • 1
    Querträger
    2
    Querträger
    3
    Längsseite
    4
    Längsseite
    5
    Stufenprofil
    6
    Stufenprofil
    7
    Stufe
    8
    Stufe
    9
    Randstreifen
    10
    Ausnehmung
    11
    Ausnehmung
    12
    Trägerplatte
    13
    Sicherungselement
    14
    Sicherungshaken
    15
    Sicherungshaken
    16
    Sicherungshaken
    17
    Sicherungshaken
    18
    Wand
    19
    Verstellmechanismus
    20
    Schieber
    21
    Seitenschenkel
    22
    Längsstreifen
    23
    Lagerstreifen
    24
    Längsträger
    25
    Bolzen
    26
    Lagerelement
    27
    Stützteil
    28
    Stützstrebe
    29
    Lagerschuh
    30
    Schäkel
    31
    Bodenplatte
    32
    Feststellschraube
    33
    Lager
    34
    Lager
    35
    Träger
    36
    Querbolzen
    37
    Längsausnehmung

Claims (14)

  1. Ladungs-Sicherungssystem für Fahrzeuge bestehend aus einem Fahrzeugrahmen mit Längs- (24) und Querträgern (1, 2), die in einer Bodenplatte (3) integriert sind, wobei mindestens über die Länge des Querträgers (1, 2) eine Vielzahl von Lagerausnehmungen (10, 11) für einsteckbare Sicherungselemente (13) vorgesehen sind, die in einem definierten Raster angebracht sind, wobei die Sicherungselemente (13) wahlweise vor, hinter und/oder seitlich neben der auf der Bodenplatte (3) abgestellten Ladung anbringbar sind, – der Querträger (1, 2) mindestens an einer Längsseite (3, 4) ein Stufenprofil (5) aufweist, wobei die erste Stufe (6) eine Höhe aufweist, die der Stärke der Bodenplatte (31) entspricht, die zwischen zwei benachbarte Querträger (1, 2) einlegbar ist, und die Höhe der zweiten Stufe (8) das Biegemoment des Querträgers (1, 2) mitbestimmt und – am Ende der zweiten Stufe (8) ein nach außen oder nach innen abgewinkelter Randstreifen (9) übersteht, dadurch gekennzeichnet, – dass in Längsrichtung des Querträgers (1, 2) paarweise und in einem definierten Raster Ausnehmungen (10, 11) über die Länge des Querträgers (1, 2) verteilt zur Aufnahme von jeweils an der Unterseite einer Trägerplatte (12) des Sicherungselementes (13) angebrachten vier Sicherungshaken (14, 15, 16, 17) mit jeweils einem abgewinkelten, hakenförmigen Schenkel, die die obere Wand (18) des Querträgers (1, 2), in der die Ausnehmungen (10, 11) eingebracht sind, sichernd untergreifen und Bolzen (25), wobei mindestens ein Sicherungshakenpaar (14, 16) an der Unterseite befestigt ist, während das andere Sicherungs hakenpaar (15, 17) mittels eines Verstellmechanismus (19) verschiebbar gelagert ist und mit den Schenkeln im Sicherungszustand die Wand (18) des Querträgers (1, 2) im Anschluss an die Ausnehmung (10, 11) untergreift, oder – dass das Sicherungselement (13) nach dem Einsetzen der vier Sicherungshaken (14, 15, 16, 17) nach dem Verschieben um einen definierten Hub durch ein in Schubrichtung nacheilend angebrachten, vertikal verschiebbar gelagerten, U-förmigen Schieber (20) mit Seitenschenkeln (21) verschiebesichernd in den Zwischenraum zwischen der Stirnfläche der Ausnehmung (10, 11) und der Rückseite des Sicherungselementes (13) eingreift.
  2. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, – dass der Querträger (1, 2) an einer Seite einen abgewinkelten Längsstreifen (22) und an der anderen Seite das Stufenprofil (5) aufweist, – und dass die Höhe des abgewinkelten Längsstreifens (22) und die Höhe des Stufenprofils (5) gleich groß sind, – dass der abgewinkelte Längsstreifen (22) mit der unteren Stirnfläche auf einem Längsträger (24) des Fahrzeugs oder eines Rahmens abgestützt ist oder mit einem nach innen abgewinkelten Lagerstreifen (23) aufliegt, der sich auf dem Längsträger (24) abstützt, – dass die Ausnehmungen (10, 11) derart beabstandet zur Kante des abgewinkelten Längsstreifens (22) angeordnet sind, dass der Abstand der Ausnehmungen zweier aneinanderstoßend gelagerter Querträger (1, 2) gleichgroß dem Abstand zwischen den paarweise angeordneten Ausnehmungen (10, 11) auf einem Querträger (1, 2) entspricht, und – dass jeweils zwei aneinander anliegende Querträger (1, 2) eine Querträgerbaueinheit bilden, wobei die Stufenprofile (5) außenseitig vorgesehen sind.
  3. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen beabstandet angeordneten benachbarten Querträgern (1, 2) ein Längsträger (24) gleicher Bauart mit angepassten Endabschnitten eingefügt ist.
  4. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (1, 2) direkt auf den Längsträgern (24) eines Auflegers oder eines mehrrädrigen Anhängers oder einer Fahrzeugunterbaugruppe aufliegen und hieran befestigt sind oder Bestandteil einer Rahmenkonstruktion sind.
  5. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (12) des Sicherungselementes (13) seitlich gegenüber den Sicherungshaken (14, 15, 16, 17) versetzt Bolzen (25) aufweisen, die in Ausnehmungen (10) der außenseitigen Ausnehmungsreihen eingreifen, während die Sicherungshaken (14, 15, 16, 17) in die benachbarten Ausnehmungen (11) zweier aneinander gefügter Querträger (1, 2) eingehängt sind.
  6. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sicherungshakenpaar (15, 17) gegenüber einem anderen (14, 15) verschiebbar in oder an der Trägerplatte (12) angebrachten Lagerelementen (26) gelagert ist und durch einen Hebel oder durch eine Schraube (19) um ein definiertes Maß in Längsrichtung verschiebbar ist, bis die Anschlagfläche am Hakenboden mit den korrespondierenden Stirnwänden der in Langlochform eingebrachten Ausnehmungen (10, 11) in Eingriff kommen, wobei die Hakenschenkellänge etwas kürzer ist als die Länge der Ausnehmung (10, 11).
  7. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (13) eine Runge ist, die aus einem senkrecht stehenden Stützteil (27) und eine von oben nach außen schräg im spitzen Winkel zum Ladeboden verlaufenden Stützstrebe (28) besteht, die an der Trägerplatte (12) oder an einer Verlängerung hieran befestigt ist.
  8. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (1, 2) aus Stahlblech gefertigt ist und dass die Ausnehmungen (10, 11) ausgestanzt oder mittels Laser ausgeschnitten sind.
  9. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialfläche der Ausnehmung (10, 11) in der Mitte beim Stanzen aufgetrennt und die seitlichen Abschnitte nach unten abgewinkelt sind.
  10. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (13) ein Lagerschuh (29) ist, an dem ein Schäkel (30) oder ein anderes ösenförmiges Gebilde zur Aufnahme eines Spanngurtes oder eine Spannstange zur Ladegutsicherung anhängbar ist.
  11. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (10, 11) in Längsrichtung des Querträgers (1, 2) verlaufen und eine I-Form in der Draufsicht aufweisen.
  12. Ladungs-Sicherungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Enden der Querträger (1, 2) an Längsträgern (24) gleicher Bauausführung oder anderer Bauausführung fixiert sind.
  13. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, – dass die Querträger (1, 2) geteilt sind und parallel zur Mittenlängsachse des Fahrzeugrahmens auf den Längsträgern (24) des Fahrzeugrahmens aufliegend an Längsträgern (24) gleicher Bauart wie die Querträger (1, 2) befestigt sind, und – dass die Querträger (1, 2) seitlich und an den außenseitigen Längsträgern (24) befestigt sind, und dass die Zwischenräume durch Bodenplatten (31) verschlossen sind.
  14. Ladungs-Sicherungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützteil und/oder die Stützstrebe (28) von Längsausnehmungen (37) durchsetzt sind.
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