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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vorbereitung einer
auf eine Oberfläche
anzubringenden Dekorationsabdeckung, wie sie im Oberbegriff des
Anspruchs 1 beschrieben ist.
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Es
ist bekannt, dekorative Abdeckungen, wie beispielsweise Tapeten
und Polstermaterial, dazu eingesetzt werden, um Wände, Raumdecken,
Möbelstücke usw.
abzudecken bzw. zu dekorieren. Diese Dekorationsabdeckungen werden
mit Hilfe von Kleister angebracht.
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Nach
den bekannten Techniken werden diese Dekorationsabdeckungen in verschiedenen
Stufen angebracht. Das Dekorationsmaterial liegt üblicherweise
in Rollenform vor und wird in einem ersten Schritt von der Bedienungsperson
abgewickelt. Es werden Streifen des Dekorationsmaterials entsprechend
einer Länge
abgeschnitten, die geringfügig größer ist
als die Raumhöhe
oder die Länge
der zu dekorierenden Wand.
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Diese
Streifen aus Abdeckmaterial werden dann auf einem entsprechend lang
gestalteten Tisch ausgebreitet, so dass sie mit der Seite, mit der
sie an der Wand in Kontakt kommen, nach oben zeigen.
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Die
Streifen des Dekorationsmaterials werden dann vorgekleistert, d.
h. ein flüssiger
Klebstoff oder ein ähnliches
Produkt wird auf ihnen ausgebreitet, und zwar mit Hilfe einer Bürste oder
einer anderen Einrichtung. Die Streifen verbleiben dann für eine Anzahl
von Minuten der Luft ausgesetzt. Diese Zeit wird als Einweichzeit
oder Einweichdauer bezeichnet.
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Während dieser
Zeit dringt der Kleister in das Dekorationsmaterial ein und erweicht
es, wodurch die Haftung an der Wand oder Raumdecke vereinfacht wird.
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Nach
Ablauf des Einweichschritts ist das Dekorationsmaterial dann fertig,
um es an der Wand anzulegen.
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Die
Bedienungsperson erzeugt die Streifen aus dem Dekorationsmaterial
und mit Kleister versehen für
das Anlegen an der Wand, indem die Streifen mit großer Sorgfalt
fluchtend angelegt werden, um jegliche Ungenauigkeit an der fertigen
Abdeckung zu vermeiden.
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Um
diesen Prozess zu vervollständigen, muss
die Bedienungsperson eine Leiter einsetzen. Nachdem ein Streifen
von Dekorationsmaterial an der Wand angebracht ist, schneidet die
Bedienungsperson die überschüssige Länge des
Streifens genau ab, indem ein Schneidmesser oder eine ähnliche
Einrichtung zum Einsatz kommt.
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Die
Bedienungsperson platziert dann einen weiteren Streifen entlang
des ersten, bis die gesamte Wand tapeziert ist.
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Der
oben beschriebene Kleisterprozess ist zeitaufwändig und arbeitsaufwändig und
die notwendige Präzision
in der Anbringung des Dekorationsmaterials hängt ausschließlich von
den Fähigkeiten der
Bedienungsperson ab.
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Die
Fähigkeiten
der Bedienungsperson werden weiterhin dann gefordert, wenn das Dekorationsmaterial
im oberen Bereich der Wände
zu platzieren ist, wobei die Bedienungspersonen auf einer Leiter arbeiten
müssen,
welches die Bewegungsmöglichkeiten
einschränkt
und keine stabile Aufstandsmöglichkeit
erbringt.
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Die
oben beschriebenen Nachteile sind noch schwieriger, wenn es darum
geht, Raumdecken zu tapezieren.
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Ein
weiterer Nachteil resultiert aus der Notwendigkeit, eine reichliche
Trägeroberfläche des
Dekorationsmaterials vorzusehen, um den Kleister auf den Streifen
aufzubringen, sowie in der zeitraubenden Natur dieses Schritts,
teilweise infolge der notwendigen Einweichzeit, die die Produktivität der Bedienungsperson
reduziert.
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Es
wurden automatische Kleistermaschinen entwickelt, um einige dieser
oben erwähnten
Nachteile zu überwinden.
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Diese
Kleistermaschinen erlauben das Vorkleistern der Streifen und deren
schnelles und automatisches Schneiden, während jedoch die anderen Nachteile
nicht beseitigt werden. Insbesondere besteht weiterhin die Notwendigkeit,
dass die Bedienungsperson über
entsprechende Erfahrungen verfügt
und hinreichend Raum zur Verfügung
steht, um das Dekorationsmaterial zu handhaben und anzulegen. Eine
wesentliche Zeitspanne verrinnt für den Einweichprozess und die
verschiedenen Schneidevorgänge
sind ebenfalls zeitaufwändig,
wie sie bei der Anpassung der Streifen erforderlich sind.
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Die
GB-A-2 040 823 beschreibt
eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
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Die
technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Vorrichtung zur Vorbereitung einer auf eine Oberfläche aufzubringenden
Dekorationsabdeckung bereitzustellen, die die wesentlichen oben
beschriebenen Nachteile vermeidet.
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In
Verbindung mit dieser technischen Aufgabe ist es ein wesentliches
Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung aufzuzeigen, die
einerseits geeignet ist, das Dekorationsmaterial einzukleistern und
das Anlegen der Dekorationsabdeckung an die Wände, Raumwände oder dergleichen zu beschleunigen
und zu vereinfachen, indem eine gewisse Automatisierung des Prozesses
des Anhängens
von Dekorationsabdeckungen an Wände
oder Raumdecken möglich
wird und dadurch die Handarbeit entsprechend reduziert wird.
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Ein
weiteres wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der in einfacher Weise eine
optimal fluchtende Anlage der Tapeten oder des Dekorationsmaterials
erreicht werden kann, wenn dieses an Wänden oder Raumdecken angelegt
wird.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
bereitzustellen, bei deren Anwendung die Einweichzeit der Tapeten
reduziert oder absorbiert ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Streifen von Dekorationsmaterial
bereitzustellen, die eine präzise
Länge aufweisen,
so dass ihre schnelle Anlage erfolgen kann.
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Diese
spezifische technische Aufgabe und die Ziele werden durch eine Vorrichtung
zur Vorbereitung einer auf einer Oberfläche anzubringenden Dekorationsabdeckung
erreicht, wie sie in dem Anspruch 1 definiert ist.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
sind in den abhängigen
Ansprüchen
niedergelegt.
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Weitere
charakteristische Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der
detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung erläutert
und in den anliegenden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
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1a zeigt
die erfindungsgemäße Vorrichtung
bei ihrem Einsatz an einer vertikalen Wand;
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1b verdeutlicht
den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung
im Bereich einer Raumdecke;
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2 zeigt
den unteren Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
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3 zeigt
die Rolle des abdeckenden Materials und die zugehörigen Aufnahmeelemente;
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4 zeigt
ein Detail des unteren Bereichs der Erfindung;
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5 zeigt
ein weiteres Element des unteren Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
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6 zeigt
ein weiteres Element im unteren Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung
für das Vorkleistern
des abdeckenden Materials;
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7 zeigt
eine perspektivische Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
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8 zeigt
eine Seitenansicht des Elements gemäß 7;
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9a verdeutlicht
schematisch eine mögliche
Gestaltung des Profils der Rollen, wie sie im Detail in 7 gezeigt
sind; und
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9b verdeutlicht
eine weitere mögliche Gestaltung
des Profils der Rollen gemäß 7.
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In
den Zeichnungen ist die Vorrichtung 1 zur Vorbereitung
einer auf einer Oberfläche
anzubringenden Dekorationsabdeckung nach der Erfindung dargestellt.
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Diese
Vorrichtung ist geeignet, die Anbringung von Dekorationsabdeckungen 2 auf
Oberflächen 3 zu
erleichtern und schneller möglich
zu machen.
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Der
Begriff Oberflächen 3 wird
benutzt, um eine vertikale Wand, eine Raumdecke, ein Möbelstück, eine
Teilungswand oder dergleichen zu umfassen.
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Die
Vorrichtung 1 weist eine Einrichtung 5 zum Aufbringen
von Kleister 4 auf die Dekorationsabdeckung 2 auf,
insbesondere auf der Rückseite 2a der
Dekorationsabdeckung.
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Darüber hinaus
weist die Vorrichtung ein Traggestell 6 mit einer erhöhten Tragfläche 7 auf,
die eine stabile Aufstandsfläche
für mindestens
eine Bedienungsperson 8 darstellt.
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Die
Vorrichtung 1 wird durch Mittel 9 zum Bewegen
vervollständigt,
die in ihrer einfachsten Form als Räder 9a, Rollen oder
dergleichen ausgebildet sein können.
Die Mittel können
auch einen Antriebsmotor 9b und zugehörige Steuermittel 9c und
Lenkmittel 9b aufweisen, um die Vorrichtung 1 schnell
versetzen zu können.
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Die
Dekorationsabdeckung 2 ist auf Rollen 2b aufgewickelt
und das Traggestell 6 umfasst ein Tragelement 10 für eine Rolle 2b und
eine Einheit 11 zum Abrollen der Dekorationsabdeckung 2,
die vorzugsweise oben an dem Traggestell 6 angeordnet ist. Es
sind Steuereinrichtungen 11a zum Steuern der Einheit 11 angeordnet,
und zwar an einem für
die Bedienungsperson 8 leicht zugänglichen Ort.
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Die
Einrichtung 5 zum Aufbringen des Kleisters 4 und
das Tragelement 10 sind vorzugsweise in einer Arbeitseinheit 12 untergebracht,
die vorzugsweise im unteren Bereich des Traggestells 6 untergebracht
ist. Weiterhin ist eine Sprühvorrichtung 13 vorgesehen,
mit der die Dekorationsabdeckung 2 angefeuchtet werden
kann. Weiterhin sind eine Mehrzahl Zufuhrrollen 15 angeordnet,
um die Dekorationsabdeckung 2 entlang einer Bahn 16 zu
führen.
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Alternativ
kann die Bahn dem Abstand zwischen der Rolle 2b und der
Einrichtung 11 zum Abrollen der Rolle entsprechen.
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In
einer noch spezielleren Ausführungsform weist
die Einheit 12 eine Rolle 2b der Dekorationsabdeckung 2 auf,
die an dem Tragelement 10 untergebracht ist und welches
im Wesentlichen eine Welle umfasst, deren Achse 10a im
Wesentlichen senkrecht zu der Bahn 16 der Dekorationsabdeckung 2 positioniert
ist. Die Achse 10a fluchtet mit der Achse der Rolle 2b.
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Das
Tragelement 10 ist vorzugsweise freilaufend angeordnet.
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Es
ist erkennbar, dass das Material für die Dekorationsabdeckung 2,
welches von der Rolle 2b abgewickelt wird, entlang seiner
Bahn in einer horizontalen Ebene gerade geführt wird, um Ausrichtungsprobleme
des Materials der Dekorationsabdeckung 2 während seiner
Anlage an der Oberfläche 3 zu
vermeiden.
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Zu
diesem Zweck befinden sich in der Nähe der letzten Zufuhrrolle 15a zwei
Sensoreinheiten 17, die die Position der Bahn aus Dekorationsmaterial 2 erkennen
und so überwachen,
dass die Bahn 16 gerade ausgerichtet verläuft.
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Diese
Sensoren 17, wie sie in den 2 und 4 dargestellt
sind, sind vorzugsweise Einheiten, die nach dem Prinzip der magnetischen
Induktion arbeiten, d. h. sie besitzen magnetische Einheiten 17a, die
ein Feld magnetischer Kräfte
erzeugen.
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Dieses
Feld der Kräfte
wird durch ein ferromagnetisches Element 17b beeinflusst,
welches in der Nähe
der magnetischen Einheiten 17a angeordnet ist. Das Feld
wird weiterhin durch die Anwesenheit jeglicher Störelemente,
wie beispielsweise der Bahn aus dem Material der Dekorationsabdeckung 2 beeinflusst.
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Ein
Empfänger,
der oft mit der Einheit 17a oder mit dem Element 17b zusammenfällt, ist
demzufolge vorgesehen, um den Typ des magnetischen Felds zu erfassen.
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Die
Sensoren 17 sind so angeordnet, dass jegliche Abweichung
der Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu einer Änderung
des elektromagnetischen Felds führt,
so dass dieses geändert
wird.
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Somit
ermittelt der Empfänger 17c indirekt die
Lage der Dekorationsabdeckung 2.
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Die
Einheit 12 weist auch Mittel 5 zum Aufbringen
des Kleisters 4 auf.
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Diese
Sprüheinrichtungen 5 umfassen
eine Rolle 23, deren Achse 23a senkrecht zu der
Bahn des Materials der Dekorationsabdeckung 2 verläuft. Diese
Rolle 23 wird mit ihrer Achse in geeigneten Lagerungen
oder Lagern abgestützt,
die an den Seiten einer Wanne 24 angeordnet sind.
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Diese
Wanne 24 ist teilweise mit flüssigem Kleister 4 gefüllt, so
dass die Rolle sich in kontinuierlichem Kontakt mit dem Kleister
befindet.
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Um
die Menge des Kleisters 4 einzustellen, die von der Rolle 23 mitgenommen
wird, ist eine in geeigneter Weise ausgebildete einstellbare Abstreichwalze 25,
genannt Doktor-Walze, vorgesehen, die gegenüber der Rolle 23 angestellt
ist. Die obere Oberfläche
der Rolle 23, die aus dem Kleister 4 herausragt,
befindet sich in Kontakt mit der Rückseite 2a der Bahn
des Dekorationsmaterials 2.
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Um
den Kontakt der Bahn des Dekorationsmaterials 2 mit dem
oberen Bereich der Rolle 23 sicherzustellen, bilden die
Zuführrollen 15 eine
Bahn 16, die diese Rolle 23 einschließt. Die
Anwesenheit der Rolle 23 verursacht eine Abweichung der
Bahn 16 des Dekorationsmaterials 2, so dass die
zwei Elemente folglich in Kontakt bleiben.
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Alternativ
können
zwei Rollen in Kontakt mit der Rolle 23 so angeordnet sein,
dass sie das Abdeckmaterial 2 in dem oberen Bereich der
Rolle 23 halten. In diesem Falle müssen diese Rollen schnell trennbar
angeordnet sein, um den Einsatz der Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu
ermöglichen.
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Darüber hinaus,
wie oben bereits erwähnt, weist
die Einheit 12 vorzugsweise eine Sprüheinrichtung 13 auf,
wie sie schematisch in 5 dargestellt ist. Diese Einrichtung
ist in der Nähe
der Bahn des Dekorationsmaterials 2 stromab der Rolle 2b angeordnet.
Sie befindet sich stromauf der Mittel 5 zum Aufsprühen des
Kleisters 4.
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Die
Sprüheinrichtung 13 weist
einen Behälter 26 auf,
der vorzugsweise destilliertes Wasser enthält.
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Das
Wasser wird durch ein elektrisches Heizelement 27 erwärmt, welches über eine
Leitung 28 angeschlossen ist.
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Somit
wird das Wasser bis zum Kochen erwärmt, um es in Dampf zu überführen, der
ein Ventil 29 öffnet,
sobald ein geeigneter Druck in dem Behälter 26 entstanden
ist. Der Dampf entweicht über
eine Düse 30,
die in der Nähe
der Bahn des Dekorationsmaterials 2 angeordnet ist. Die
Düse 30 besitzt
vorzugsweise eine Breite, die der Breite der Bahn des Dekorationsmaterials 2 entspricht.
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In
der Tat besteht die Aufgabe der Düse 30 darin, die Bahn
des Dekorationsmaterials 2 über ihre gesamte Breite zu
besprühen,
um das Material weich zu machen und damit die Tränk- oder Weichzeit, die das
Dekorationsmaterial nach seiner Anbringung des Kleisters braucht,
zu reduzieren.
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Alternativ
können
verschiedene Düsen 30 in Reihe
angeordnet über
die gesamte Breite des Dekorationsmaterials 2 vorgesehen
sein.
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Infolge
der Anordnung der Sprüheinrichtung 13 kann
das Dekorationsmaterial 2 seinen Tränk- oder Weichprozess vervollständigen,
wenn es über die
Bahn 16 läuft,
so dass die Bedienungsperson 8 eine solche Weichzeit nicht
abwarten muss.
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Die
Bahn 16 wird durch verschiedene Umlenkungen der Zufuhrrollen 15 verlängert, damit
die Weichzeit abgelaufen ist, bevor die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 auf
der Oberfläche 3 aufgebracht
wird.
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Es
gibt eine Lagerstruktur 31, um die oben beschriebenen Elemente
aufzunehmen, insbesondere das Tragelement 10, die Sprüheinrichtung 13,
die Mittel 5 zum Aufsprühen
des Kleisters 4, die Zufuhrrollen 15, also alles
welches einen Teil der Einheit 12 bildet. Diese Struktur 31 kann
mit einem Teil der Tragstruktur 6 zusammenfallen.
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Diese
Lagerstruktur 31 ist vorzugsweise aus zwei Seitenplatten 32 zusammengesetzt,
deren Oberfläche
senkrecht zu der Achse 10a der Rolle 2b verläuft. Es
gibt eine Mehrzahl von Verbindungsstangen, die sich entsprechend
zu den Platten 32 erstrecken.
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Die
Elemente, die zu der Einheit 12 gehören, sind in der Tragstruktur 31 untergebracht,
und zwar so, dass sie einfach und schnell für die Durchführung verschiedener
notwendiger Manöver
abgenommen werden können,
wie es beispielsweise bei der Entfernung und dem Einsatz einer Rolle 2b notwendig
wird, beim Nachfüllen
des Kleisters 4 oder des Wassers oder bei der Durchführung von
Wartungsarbeiten.
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Die
Lagerstruktur 31 erbringt somit eine stabile Abstützung der
Elemente der Einheit 12 über ihre Platten 32 und
ermöglicht
die einfache Zugänglichkeit
zu diesen Elementen.
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Die
Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 wird entlang der Bahn 16 zu
einer Einrichtung zum Abwickeln 11 geführt, nachdem sie die Elemente
der Einheit 12 durchlaufen hat.
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Die
Einrichtung 11 zum Abwickeln, wie sie in den 7 und 8 dargestellt
ist, dient zu dem Zweck, die Rolle 2b abzuwickeln. Sie
ist vorzugsweise oben an der Tragstruktur 6 mit einer speziell
ausgebildeten tragfähigen
Struktur 34 angeordnet. Sie umfasst Steuereinrichtungen 11a,
die für
die Bedienungsperson 8 zugänglich sind, d. h. in der Nähe der Bedienungsperson.
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Zu
diesem Zweck weist die Einrichtung 11 zum Abwickeln vorzugsweise
eine Antriebswalze 35 und eine Abwickeldruckwalze 36 auf,
die gegenüber der
Antriebswalze 35 angestellt ist. Die Walzen 35 und 36,
die um ihre Achsen 35a und 36a durch ihre Zentren
drehbar sind, verlaufen parallel zueinander und in entsprechender
Relation zu der Bahn 16 des Dekorationsmaterials 2.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
umfasst die Antriebswalze 35, die oberhalb der Abwickeldruckwalze 36 angeordnet
ist.
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Die
Antriebswalze wird durch einen speziellen Abwickelmotor 37 angetrieben,
der vorzugsweise als Elektromotor ausgebildet ist. Die Abwickeldruckwalze 36 ist
dagegen vorzugsweise freilaufend angeordnet.
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Die
Antriebswalze 35 und der Motor 37 sind vorzugsweise
direkt auf der Struktur 34 gelagert.
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Das
Dekorationsmaterial 2 wird durch den Spalt zwischen der
Antriebswalze 35 und der Abwickeldruckwalze 36 geführt. Es
ist demzufolge mit beiden Oberflächen
in Kontakt und wird von der Abwickeldruckwalze 36 mitgenommen.
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Um
die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 mitzunehmen, sind
die Walzen 35 und 36 mit speziellen Mustern, Gestaltungen
usw. versehen und bestehen aus entsprechenden Materialien.
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Als
Materialien kommen Polymere, vorzugsweise Polyurethane, in Frage,
die eine bessere Haftung der Rollen 35 und 36 zu
den Dekorationsmaterial 2 erbringen. Alternativ können die
Rollen auch aus Silikon oder Gummi bestehen.
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Die
Antriebswalze ist breiter als die Breite des Dekorationsmaterials 2,
während
die Gegendruckwalze 35 breiter, gleich breit oder schmaler
als die Breite des Dekorationsmaterials 2 sein kann. Die Durchmesser
der Walzen können
unterschiedlich festgelegt sein und die Gegendruckwalze 36 besitzt vorzugsweise
einen größeren Durchmesser
als die Antriebswalze 35, um auf diese Weise zu vermeiden, dass
das Dekorationsmaterial über
einen zu großen Winkel
geführt
wird.
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Die
Profile der Walzen 35 und 36 sind speziell gestaltet,
um ein korrektes Abwickeln und Fluchten des Dekorationsmaterials 2 zu
gewährleisten.
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In
einer noch spezielleren Ausführungsform können die
Walzen mit Zähnen
oder gezahnten Vertiefungen versehen sein, wie dies in den 9a und 9b erkennbar
ist. Die Antriebswalze 35 ist vorzugsweise mit einem gezahnten
Profil ausgestattet, wie dies 9a zeigt,
während
die Gegendruckwalze 36 vorzugsweise mit abgerundeten Zähnen versehen
ist, wie dies aus 9b erkennbar ist.
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Darüber hinaus
sind die Zähne
an der Antriebswalze 35 so angeordnet, dass sie eine doppelte Spirale
bilden, die in Richtung auf das Zentrum zulaufen, wie dies 7 erkennen
lässt.
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Alternativ
kann auch eine doppelt verlaufende Spirale eingesetzt werden.
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Unterhalb
der beiden Walzen ist vorzugsweise ein Element 38 angeordnet,
welches zur Aufnahme überschüssigen Kleisters
geeignet und bestimmt ist. Dieses Aufnahmeelement 38 besitzt
die Gestalt eines Segments eines Zylinders.
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Eine
Tragstange 39 ist in geeigneter Weise auf dem Sammelelement 28 angeordnet,
um die Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu schneiden. Diese
Stange besitzt vorzugsweise eine zentrale Vertiefung, um das Schneiden
des Dekorationsmaterials 2 weiter zu vereinfachen.
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Alternativ
kann diese Tragstange 39 durch eine automatische Schneideinrichtung
ersetzt sein.
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Das
Sammelelement 38 und die Gegendruckwalze 36 sind
mit der Struktur 34 über
einen Körper 40 verbunden,
der um eine Welle 41 dreht. Der drehende Körper 40 ist
in der Struktur 34 in Schwenklagern aufgenommen. Es können auch
andere Verbindungen vorgesehen sein, um die freie Drehbarkeit zu
gewährleisten.
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Der
Körper 40 weist
im Wesentlichen zwei seitliche Elemente 42 auf, die hauptsächlich in
einer Ebene senkrecht zu den Walzen 35 und 36 angeordnet
und so verbunden sind, dass sie das Sammelelement 38 bilden.
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Diese
seitlichen Elemente 42 sind in der Mitte gelenkig gelagert
und tragen die Lager für
die Walze 36 und das Sammelelement 38 am einen
Ende sowie am anderen Ende einen elektrohydraulischen Aktuator 43,
der die Gegendruckwalze 36 in Anlage an der Antriebswalze 35 hält, wie
dies in 8 erkennbar ist.
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Der
elektrohydraulische Aktuator 43 ist auf der rechten und
auf der linken Seite der Einrichtung 11 zum Abwickeln vorgesehen
und dient dazu, jegliches Verlaufen der Bahn des Dekorations materials 2 aus
der Flucht der vorgesehenen Bahn 16 zu korrigieren, wie
es die Sensoren 17 verlangen.
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Um
die Bahn des Papiers 2 zu korrigieren, drücken die
beiden Aktuatoren automatisch und alternativ die Gegendruckwalze 36 gegen
die Antriebswalze 35 bzw. lösen diesen Druck.
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Die
Druckdifferenz beim Andrücken
des Dekorationsmaterials 2 an einem der beiden Enden führt zu einer
Verschiebung des Materials in Achsrichtung senkrecht zu der Bahn 16.
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Der
Körper 40 kann
auch manuell gedreht werden, so dass die beiden Walzen 35 und 36 voneinander
getrennt werden können,
um den Durchtritt des vorderen Endes der Rolle 2b des Dekorationsmaterials 2 zu
ermöglichen.
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In
der Nähe
der Zufuhreinheit kann auch eine elektronische Steuereinrichtung 46 zum
Steuern der Vorrichtung 1 angeordnet sein.
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Diese
elektronische Steuereinrichtung 46 kann verschiedene Funktionen
ausführen,
einschließlich
des Messens des Streifens aus dem Abdeckmaterial 2 basierend
auf den Umdrehungen der Anpresswalze 35 oder eines ähnlichen
Verfahrens oder auch anderer Funktionen. Hier kann ein Rückgriff
auf jegliche elektronische Technologie erfolgen.
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Die
Steuereinrichtung 46 weist vorzugsweise einen Bildschirm
zur Anzeige von Einstellparametern auf sowie einen Berührungsschirm
für die
Auswahl der Parameter.
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Die
Vorrichtung umfasst vorzugsweise auch Steuereinrichtungen 11a für die Einrichtung 11 zum Abwickeln.
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Die
Vorrichtung 1 besitzt auch eine Tragstruktur 6 für die Einheit 12 und
die Einrichtung 11 zum Abwickeln.
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Die
Tragstruktur 6 weist eine erhöhte Plattform 7 auf,
vorzugsweise oberhalb der Einrichtung 12 und so ausgebildet,
dass sie das Anbringen des Dekorationsmaterials an höher angeordneten
Oberflächen 3 ermöglicht,
wenn beispielsweise diese Bereiche Wände oder Raumdecken sind. Um
die erhöhte Plattform 7 zu
erreichen, ist vorzugsweise eine Leiter vorgesehen, die in geeigneter
Weise als Faltleiter ausgebildet ist.
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Es
gibt auch seitlich und vorn angeordnete Geländer 48 für die Sicherheit
der Bedienungsperson 8 und zur Aufnahme einiger der genannten
Komponente.
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Die
erhöhte
Plattform 7 kann entweder manuell oder elektrisch in der
Höhe einstellbar
sein. Alternativ kann sie eine fixe Höhenlage einnehmen.
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Schließlich können ein
oder zwei teleskopische Arme 49 zur Aufnahme einer oberen
Walze 50 vorgesehen sein, um die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 an
der Oberfläche 3 anzulegen.
Diese Arme 49 sind im oberen Bereich der Tragstruktur 6 schwenkbar
gelagert und verlaufen entlang dieser Struktur in Richtung weiter
weg von oder näher
zu der Wand 3.
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Der
teleskopische Arm 49 besitzt am einen Ende eine federnde
Anordnung oder Aufhängung, um
einen guten Kontakt zwischen der oberen Rolle 50 und der
Oberfläche 3 sicherzustellen.
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Die
gesamte Vorrichtung 1 ist vorzugsweise an Spannung angeschlossen,
um den Motor 9b zur Bewegung der Vorrichtung, den Motor 37 und
andere Einrichtungen mit elektrischer Energie zu versorgen.
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Die
Vorrichtung 1 ist auch mit einer elektrischen Batterie
ausgestattet, damit die Anwendung nicht unterbrochen werden muss,
wenn die Stromzufuhr kurzzeitig ausfällt.
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Die
Vorrichtung, wie sie oben in ihren strukturellen Einheiten beschrieben
wurde, arbeitet wie folgt.
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Die
Rolle 2b des Dekorationsmaterials 2 wird auf dem
Trägerelement 10 platziert,
indem es zeitweise weggenommen und dann wieder eingebaut wird, indem
in einfacher Weise einiger Druck darauf aufgebracht wird.
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Das
Dekorationsmaterial wird dann von Hand abgewickelt und in der Bahn 16,
die durch die Zufuhrrollen 15 festgelegt ist, eingefädelt.
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Das
Dekorationsmaterial 2 wird dann teilweise abgewickelt und
nach aufwärts
zu der Abrolleinheit 11 gebracht, wobei es in den Spalt
zwischen den beiden Walzen 35 und 36 gelangt.
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Diese
letzte Betätigung
wird durch Verschwenken des Körpers 40 über die
Aktuatoren 43 veranlasst, so dass ein weiter Spalt zwischen
den Walzen 35 und 36 entsteht, so dass das Dekorationsmaterial 2 eingesetzt
bzw. hindurchgeführt
werden kann. Sodann werden die Aktuatoren 43 wieder betätigt und
die beiden Walzen 35 und 36 werden zurückbewegt
in eine Stellung, in der sie miteinander in Kontakt sind.
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Das
Dekorationsmaterial 2 wird dann abgewickelt, bis es die
Vertiefung in der Trägerstange 39 erhält, wo es
genau mit Hilfe eines Messers abgeschnitten wird.
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Die
elektronische Steuereinrichtung 46 erzeugt die Länge des
Streifens oder der anderen Parameter, die über den Einstellschirm gewählt wurden.
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Das
Startkommando wird vorzugsweise über die
Mittel dieser elektronischen Steuereinrichtung 46 gegeben.
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Die
Einrichtung zum Abwickeln 11 steht mit den Steuereinrichtungen 11a in
Verbindung, der Motor 37 beginnt die Antriebswalze 35 zu
drehen und diese Walze dreht auch die Gegendruckwalze 36, welche
das Dekorationsmaterial 2 über eine Länge mitnimmt, wie es zum Abschneiden
einer Bahn erforderlich ist.
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Jegliches
Verlaufen während
des Abwickelns der Rolle 2b wird durch die sensorischen
Einrichtungen 17 entdeckt, die die Aktuatoren 43 steuern,
damit das Dekorationsmaterial 2 fluchtend läuft. Dabei
wird eine größere Anpresskraft
auf der einen oder auf der anderen Seite der Walze 36 zur
Einwirkung gebracht. Diese Abläufe
erfolgen vorzugsweise automatisch gesteuert.
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Während des
Abzugs läuft
das Dekorationsmaterial 2 durch die Sprüheinrichtung 13 und
ist dabei befeuchtet, vorzugsweise mit Dampf, der das Dekorationsmaterial 2 erweicht
und damit die erforderliche Tränkzeit
reduziert.
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Es
kommt dann die Rückseite 2a des
Dekorationsmaterials 2 in Kontakt mit den Mitteln 5 zum Aufbringen
des Kleisters, d. h. mit der Walze 23, die kontinuierlich
in die Wanne 24 eintaucht und flüssigen Kleister 4 aufnimmt.
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Die
Menge an Kleister 4, die über das Dekorationsmaterial 2 aufgesprüht wird,
wird genau über eine
Abstreifwalze oder einen Doktor 25 eingesteuert.
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Nachdem
das Dekorationsmaterial 2 eingekleistert ist, setzt es
seinen Weg entlang der Bahn 16 fort, bis es die Einrichtung 11 zum
Abwickeln erreicht.
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Die
Bahn 16 ist entsprechend verlängert, um dem Papier 2 die
Möglichkeit
des Weichwerdens zwischen den Mitteln 5 und dem Aufsprühen des
Kleisters 4 und der Einrichtung 11 zum Abwickeln
zu geben.
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Während das
Dekorationsmaterial 2 durch die beschriebene Bahn läuft, ergreift
die Bedienungsperson 8, die vorzugsweise auf der Plattform 7 steht, die
Enden des Dekorationsmaterials 2 mit den Händen und
legt sie an die Wand an.
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Diese
letzte Betätigung
kann auch automatisch erfolgen, wenn die Plattform mit den teleskopischen
Armen 49 und der oberen Walze 50 ausgestattet
ist.
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Wenn
ein Streifen des Dekorationsmaterials mit der vorbestimmten Länge abgewickelt
worden ist, hält
die Einrichtung 11 zum Abwickeln an und die Bedienungsperson
kann die Länge
des Dekorationsmaterials 2 entweder von Hand oder mit Hilfe
der Vertiefung in der Trägerstange 39 automatisch
auslösen bzw.
durchführen.
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Nachdem
ein Streifen des Dekorationsmaterials 2 abgeschnitten worden
ist, vervollständigt
die Bedienungsperson die Anlegung dieses Streifens an die Oberfläche 3;
auch hier kann der gesamte Vorgang durch die obere Walze 50 und
die mechanischen Arme 49 vervollständigt werden.
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Die
obere Walze 50 und die mechanischen Arme 49 sind
insbesondere dann sinnvoll, wenn die Oberfläche 3 eine Raumdecke
ist. In diesem Falle sind die Mittel für die Bewegung 9 einschließlich des Antriebsmotors 9b wesentlich,
die durch die entsprechenden Steuereinrichtungen 9c und
die Lenkeinrichtungen 9d betätigt werden, so dass die Vorrichtung 1 das
Anlegen in der hängenden
Position gänzlich
automatisch durchführen
kann.
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Nachdem
der Streifen des Dekorationsmaterials 2 an der Oberfläche 3 angelegt
ist, wird die Vorrichtung 1 über die Bewegungsmittel 9 zum
Anlegen des nächsten
Streifens versetzt. Dieser Prozess verläuft weiterhin so, bis die gesamte
Oberfläche 3 mit dem
Dekorationsmaterial belegt ist.
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Um
die Vorrichtung zu versetzen, um unterschiedliche Streifen des Dekorationsmaterials
anzulegen, ist es besonders günstig,
die Mittel 9 für
die Bewegung einschließlich
des Antriebsmotors 9b zu nutzen, die über die Steuereinrichtungen 9c und
die Lenkeinrichtungen 9d gesteuert werden.
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Die
Erfindung bietet wichtige Vorteile.
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In
der Tat erbringt die Benutzung der Vorrichtung 1 eine Beschleunigung
des Einstreichens und Anlegens des Dekorationsmaterials und in den
meisten Fällen
wird damit die Arbeit automatisch und wesentlich reduziert für die Bedienungsperson 8,
so dass eine höhere
Produktivität
resultiert. In der Tat besteht nicht mehr die Notwendigkeit des
manuellen Einstreichens der Bahnen, wie es für das Anbringen von Tapeten
typisch war.
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Ein
weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass die Vorrichtung eine
bemerkenswerte und automatisch eintretende Verbesserung der Präzision in
der Anwendung und dem Anlegen des Dekorationsmaterials an der Oberfläche 3 erbringt.
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Diese
Präzision
geht auf die erhöhte
Plattform 7 zurück,
auf der die Bedienungsperson 8 steht, so dass der Einsatz
einer Leiter oder ähnlicher
Hilfsmittel nicht länger
erforderlich ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, auf einem festen
Träger
zu stehen, wodurch die Anlage des Dekorationsmaterials genau erfolgen
kann, sogar an schwierig zu behandelnden Flächen.
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Der
genaue Abwickelprozess des Dekorationsmaterials wird durch die zuvor
beschriebenen Sensoren 17 und Aktuatoren 43 sichergestellt.
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Diese
charakteristischen Merkmale, die der abgewickelte Streifen des Dekorationsmaterials 2 haben
muss, sind von fundamentaler Wichtigkeit, um Unzulänglichkeiten
an der tapezierten Wand auszuschließen und wesentliche Probleme
zu vermeiden, wenn die Rollen 2b nicht sorgfältig abgewickelt
wurden, wie dies oft der Fall ist.
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Diese
Probleme wurden durch die Anwendung der sensorischen Einheiten 17 und
der Aktuatoren 43 beseitigt.
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Die
Genauigkeit wird auch durch die Gestaltung der Zähne an den Walzen 35 und 36 begünstigt. Genauer
gesagt besitzt die Antriebswalze 35 eine Anordnung von
Zähnen
in Linien, die eine doppelte Spirale bilden und zentral aufeinander
zu laufen.
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Diese
Anordnung der Zähne
schafft zwei Kräfte
parallel zu der Achse der Walze, die das Dekorationsmaterial 2 abstützen und
führen,
indem die rechte Halbseite des Materials nach links und die linke
Halbseite nach rechts gezogen werden. Wenn das Dekorationsmaterial 2 etwas
verläuft,
während
es sich entlang der Bewegungsbahn bewegt, überwiegt die eine der beiden
Kräfte
die andere und führt
damit das Dekorationsmaterial 2 wieder fluchtend in die Bahn
und in die Mitte der Walzen 35 und 36 zurück.
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Wenn
die Antriebswalze 35 schmaler als die Breite des Dekorationsmaterials 2 ist,
wird die oben beschriebene Ausrichtaktion über die Kräfte begrenzt. Es tritt jedoch
der wesentliche Vorteil ein, dass die Antriebswalze 35 nicht
mit Kleister verschmiert wird. Andererseits bei alternativer Anordnung
mit einer divergierenden Doppelspirale erfolgt ein besseres Aufbringen
auf das Dekorationsmaterial.
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Eine
wesentliche Genauigkeit wird auch hinsichtlich der Länge der
verschiedenen Streifen des Dekorationsmaterials erreicht, indem
das elektronische Steuerzentrum 46 einwirkend vorgesehen
ist.
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Es
gibt auch eine Batterie, um die kontinuierliche Präzision der
Anwendung im Falle eines Stromausfalls weiterzuführen.
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Ein
weiterer Vorteil der Vorrichtung 1 besteht darin, dass
die Bedienungsperson 8 nicht warten muss, bis das Dekorationsmaterial 2 eingeweicht
ist.
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In
der Tat verrinnt die Einweichzeit, während das Dekorationsmaterial 2 abgewickelt
wird und sich entlang seiner Bewegungsbahn bewegt. Die Zeit wird auch
durch die Sprüheinrichtung 13 verkürzt. Dieses Merkmal
erhöht
die Produktivität
des Systems.
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Wenn
die Vorrichtung 1 die Arme 49 und die obere Walze 50 aufweist,
gestaltet sich der Prozess im Wesentlichen gänzlich automatisch ablaufend.
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In
der Tat kann die Bedienungsperson 8 das Dekorationsmaterial 2 ohne
Schwierigkeit und mit einem minimalen Aufwand auch an Raumdecken
anlegen. In diesem Falle muss die Bedienungsperson lediglich den
ersten Streifen des Dekorationsmaterials an der Wand anlegen, während der
Rest dann automatisch abläuft.
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Die
Automatisation ist sogar noch vollständiger, wenn ein Antriebsmotor 9b als
Bestandteil der Bewegungsmittel 9 vorgesehen ist.
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Ein
weiterer Vorteil ergibt sich aufgrund der speziellen Zahnung der
Walzen 35 und 36, die eine exzellente Spurhaltung
des Dekorationsmaterials 2 ermöglicht, und zwar in Verbindung
mit der Haftung an den Walzen 35 und 36.
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Schließlich ist
die Anwendung bei hängender Anordnung
sehr sauber, und zwar aufgrund der Anwendung des Sammelelements 38.
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Die
Erfindung lässt
zahlreiche Variationen zu, ohne das erfindungsgemäße Prinzip
zu verlassen.
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Beispielsweise
können
die Mittel 5 zum Aufsprühen
des Kleisters 4 in Reihe mit der Abwickeleinrichtung 11 vorgesehen
sein. In diesem Falle läuft
die Weichzeit beim Abwickeln des Dekorationsmaterials 2 bis
zur Einheit 11 ab, so dass es nicht notwendig ist, eine
längere
Bahn 16 vorzusehen, weil eine im Wesentlichen lineare Bahn
von der Rolle 2b zu der Einrichtung 11 zum Abwickeln
genügt.