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DE602005002640T2 - Vorrichtung zur Vorbereitung einer Dekorationsabdeckung für Oberflächen - Google Patents

Vorrichtung zur Vorbereitung einer Dekorationsabdeckung für Oberflächen Download PDF

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DE602005002640T2
DE602005002640T2 DE602005002640T DE602005002640T DE602005002640T2 DE 602005002640 T2 DE602005002640 T2 DE 602005002640T2 DE 602005002640 T DE602005002640 T DE 602005002640T DE 602005002640 T DE602005002640 T DE 602005002640T DE 602005002640 T2 DE602005002640 T2 DE 602005002640T2
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DE
Germany
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roller
decorative cover
unit
roll
decoration material
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE602005002640T
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English (en)
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DE602005002640D1 (de
Inventor
Francesco Ippolito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IPPOLITO FERNANDO
Ippolito Fernando Bareggio
Original Assignee
IPPOLITO FERNANDO
Ippolito Fernando Bareggio
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Publication date
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Publication of DE602005002640T2 publication Critical patent/DE602005002640T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C7/00Paperhanging
    • B44C7/02Machines, apparatus, tools or accessories therefor
    • B44C7/06Machines, apparatus, tools or accessories therefor for applying the paper to the surface to be covered
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C7/00Paperhanging
    • B44C7/02Machines, apparatus, tools or accessories therefor
    • B44C7/04Machines, apparatus, tools or accessories therefor for applying adhesive

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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vorbereitung einer auf eine Oberfläche anzubringenden Dekorationsabdeckung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben ist.
  • Es ist bekannt, dekorative Abdeckungen, wie beispielsweise Tapeten und Polstermaterial, dazu eingesetzt werden, um Wände, Raumdecken, Möbelstücke usw. abzudecken bzw. zu dekorieren. Diese Dekorationsabdeckungen werden mit Hilfe von Kleister angebracht.
  • Nach den bekannten Techniken werden diese Dekorationsabdeckungen in verschiedenen Stufen angebracht. Das Dekorationsmaterial liegt üblicherweise in Rollenform vor und wird in einem ersten Schritt von der Bedienungsperson abgewickelt. Es werden Streifen des Dekorationsmaterials entsprechend einer Länge abgeschnitten, die geringfügig größer ist als die Raumhöhe oder die Länge der zu dekorierenden Wand.
  • Diese Streifen aus Abdeckmaterial werden dann auf einem entsprechend lang gestalteten Tisch ausgebreitet, so dass sie mit der Seite, mit der sie an der Wand in Kontakt kommen, nach oben zeigen.
  • Die Streifen des Dekorationsmaterials werden dann vorgekleistert, d. h. ein flüssiger Klebstoff oder ein ähnliches Produkt wird auf ihnen ausgebreitet, und zwar mit Hilfe einer Bürste oder einer anderen Einrichtung. Die Streifen verbleiben dann für eine Anzahl von Minuten der Luft ausgesetzt. Diese Zeit wird als Einweichzeit oder Einweichdauer bezeichnet.
  • Während dieser Zeit dringt der Kleister in das Dekorationsmaterial ein und erweicht es, wodurch die Haftung an der Wand oder Raumdecke vereinfacht wird.
  • Nach Ablauf des Einweichschritts ist das Dekorationsmaterial dann fertig, um es an der Wand anzulegen.
  • Die Bedienungsperson erzeugt die Streifen aus dem Dekorationsmaterial und mit Kleister versehen für das Anlegen an der Wand, indem die Streifen mit großer Sorgfalt fluchtend angelegt werden, um jegliche Ungenauigkeit an der fertigen Abdeckung zu vermeiden.
  • Um diesen Prozess zu vervollständigen, muss die Bedienungsperson eine Leiter einsetzen. Nachdem ein Streifen von Dekorationsmaterial an der Wand angebracht ist, schneidet die Bedienungsperson die überschüssige Länge des Streifens genau ab, indem ein Schneidmesser oder eine ähnliche Einrichtung zum Einsatz kommt.
  • Die Bedienungsperson platziert dann einen weiteren Streifen entlang des ersten, bis die gesamte Wand tapeziert ist.
  • Der oben beschriebene Kleisterprozess ist zeitaufwändig und arbeitsaufwändig und die notwendige Präzision in der Anbringung des Dekorationsmaterials hängt ausschließlich von den Fähigkeiten der Bedienungsperson ab.
  • Die Fähigkeiten der Bedienungsperson werden weiterhin dann gefordert, wenn das Dekorationsmaterial im oberen Bereich der Wände zu platzieren ist, wobei die Bedienungspersonen auf einer Leiter arbeiten müssen, welches die Bewegungsmöglichkeiten einschränkt und keine stabile Aufstandsmöglichkeit erbringt.
  • Die oben beschriebenen Nachteile sind noch schwieriger, wenn es darum geht, Raumdecken zu tapezieren.
  • Ein weiterer Nachteil resultiert aus der Notwendigkeit, eine reichliche Trägeroberfläche des Dekorationsmaterials vorzusehen, um den Kleister auf den Streifen aufzubringen, sowie in der zeitraubenden Natur dieses Schritts, teilweise infolge der notwendigen Einweichzeit, die die Produktivität der Bedienungsperson reduziert.
  • Es wurden automatische Kleistermaschinen entwickelt, um einige dieser oben erwähnten Nachteile zu überwinden.
  • Diese Kleistermaschinen erlauben das Vorkleistern der Streifen und deren schnelles und automatisches Schneiden, während jedoch die anderen Nachteile nicht beseitigt werden. Insbesondere besteht weiterhin die Notwendigkeit, dass die Bedienungsperson über entsprechende Erfahrungen verfügt und hinreichend Raum zur Verfügung steht, um das Dekorationsmaterial zu handhaben und anzulegen. Eine wesentliche Zeitspanne verrinnt für den Einweichprozess und die verschiedenen Schneidevorgänge sind ebenfalls zeitaufwändig, wie sie bei der Anpassung der Streifen erforderlich sind.
  • Die GB-A-2 040 823 beschreibt eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Vorbereitung einer auf eine Oberfläche aufzubringenden Dekorationsabdeckung bereitzustellen, die die wesentlichen oben beschriebenen Nachteile vermeidet.
  • In Verbindung mit dieser technischen Aufgabe ist es ein wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung aufzuzeigen, die einerseits geeignet ist, das Dekorationsmaterial einzukleistern und das Anlegen der Dekorationsabdeckung an die Wände, Raumwände oder dergleichen zu beschleunigen und zu vereinfachen, indem eine gewisse Automatisierung des Prozesses des Anhängens von Dekorationsabdeckungen an Wände oder Raumdecken möglich wird und dadurch die Handarbeit entsprechend reduziert wird.
  • Ein weiteres wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der in einfacher Weise eine optimal fluchtende Anlage der Tapeten oder des Dekorationsmaterials erreicht werden kann, wenn dieses an Wänden oder Raumdecken angelegt wird.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung bereitzustellen, bei deren Anwendung die Einweichzeit der Tapeten reduziert oder absorbiert ist.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Streifen von Dekorationsmaterial bereitzustellen, die eine präzise Länge aufweisen, so dass ihre schnelle Anlage erfolgen kann.
  • Diese spezifische technische Aufgabe und die Ziele werden durch eine Vorrichtung zur Vorbereitung einer auf einer Oberfläche anzubringenden Dekorationsabdeckung erreicht, wie sie in dem Anspruch 1 definiert ist.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen niedergelegt.
  • Weitere charakteristische Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erläutert und in den anliegenden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
  • 1a zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung bei ihrem Einsatz an einer vertikalen Wand;
  • 1b verdeutlicht den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich einer Raumdecke;
  • 2 zeigt den unteren Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 3 zeigt die Rolle des abdeckenden Materials und die zugehörigen Aufnahmeelemente;
  • 4 zeigt ein Detail des unteren Bereichs der Erfindung;
  • 5 zeigt ein weiteres Element des unteren Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 6 zeigt ein weiteres Element im unteren Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung für das Vorkleistern des abdeckenden Materials;
  • 7 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 8 zeigt eine Seitenansicht des Elements gemäß 7;
  • 9a verdeutlicht schematisch eine mögliche Gestaltung des Profils der Rollen, wie sie im Detail in 7 gezeigt sind; und
  • 9b verdeutlicht eine weitere mögliche Gestaltung des Profils der Rollen gemäß 7.
  • In den Zeichnungen ist die Vorrichtung 1 zur Vorbereitung einer auf einer Oberfläche anzubringenden Dekorationsabdeckung nach der Erfindung dargestellt.
  • Diese Vorrichtung ist geeignet, die Anbringung von Dekorationsabdeckungen 2 auf Oberflächen 3 zu erleichtern und schneller möglich zu machen.
  • Der Begriff Oberflächen 3 wird benutzt, um eine vertikale Wand, eine Raumdecke, ein Möbelstück, eine Teilungswand oder dergleichen zu umfassen.
  • Die Vorrichtung 1 weist eine Einrichtung 5 zum Aufbringen von Kleister 4 auf die Dekorationsabdeckung 2 auf, insbesondere auf der Rückseite 2a der Dekorationsabdeckung.
  • Darüber hinaus weist die Vorrichtung ein Traggestell 6 mit einer erhöhten Tragfläche 7 auf, die eine stabile Aufstandsfläche für mindestens eine Bedienungsperson 8 darstellt.
  • Die Vorrichtung 1 wird durch Mittel 9 zum Bewegen vervollständigt, die in ihrer einfachsten Form als Räder 9a, Rollen oder dergleichen ausgebildet sein können. Die Mittel können auch einen Antriebsmotor 9b und zugehörige Steuermittel 9c und Lenkmittel 9b aufweisen, um die Vorrichtung 1 schnell versetzen zu können.
  • Die Dekorationsabdeckung 2 ist auf Rollen 2b aufgewickelt und das Traggestell 6 umfasst ein Tragelement 10 für eine Rolle 2b und eine Einheit 11 zum Abrollen der Dekorationsabdeckung 2, die vorzugsweise oben an dem Traggestell 6 angeordnet ist. Es sind Steuereinrichtungen 11a zum Steuern der Einheit 11 angeordnet, und zwar an einem für die Bedienungsperson 8 leicht zugänglichen Ort.
  • Die Einrichtung 5 zum Aufbringen des Kleisters 4 und das Tragelement 10 sind vorzugsweise in einer Arbeitseinheit 12 untergebracht, die vorzugsweise im unteren Bereich des Traggestells 6 untergebracht ist. Weiterhin ist eine Sprühvorrichtung 13 vorgesehen, mit der die Dekorationsabdeckung 2 angefeuchtet werden kann. Weiterhin sind eine Mehrzahl Zufuhrrollen 15 angeordnet, um die Dekorationsabdeckung 2 entlang einer Bahn 16 zu führen.
  • Alternativ kann die Bahn dem Abstand zwischen der Rolle 2b und der Einrichtung 11 zum Abrollen der Rolle entsprechen.
  • In einer noch spezielleren Ausführungsform weist die Einheit 12 eine Rolle 2b der Dekorationsabdeckung 2 auf, die an dem Tragelement 10 untergebracht ist und welches im Wesentlichen eine Welle umfasst, deren Achse 10a im Wesentlichen senkrecht zu der Bahn 16 der Dekorationsabdeckung 2 positioniert ist. Die Achse 10a fluchtet mit der Achse der Rolle 2b.
  • Das Tragelement 10 ist vorzugsweise freilaufend angeordnet.
  • Es ist erkennbar, dass das Material für die Dekorationsabdeckung 2, welches von der Rolle 2b abgewickelt wird, entlang seiner Bahn in einer horizontalen Ebene gerade geführt wird, um Ausrichtungsprobleme des Materials der Dekorationsabdeckung 2 während seiner Anlage an der Oberfläche 3 zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck befinden sich in der Nähe der letzten Zufuhrrolle 15a zwei Sensoreinheiten 17, die die Position der Bahn aus Dekorationsmaterial 2 erkennen und so überwachen, dass die Bahn 16 gerade ausgerichtet verläuft.
  • Diese Sensoren 17, wie sie in den 2 und 4 dargestellt sind, sind vorzugsweise Einheiten, die nach dem Prinzip der magnetischen Induktion arbeiten, d. h. sie besitzen magnetische Einheiten 17a, die ein Feld magnetischer Kräfte erzeugen.
  • Dieses Feld der Kräfte wird durch ein ferromagnetisches Element 17b beeinflusst, welches in der Nähe der magnetischen Einheiten 17a angeordnet ist. Das Feld wird weiterhin durch die Anwesenheit jeglicher Störelemente, wie beispielsweise der Bahn aus dem Material der Dekorationsabdeckung 2 beeinflusst.
  • Ein Empfänger, der oft mit der Einheit 17a oder mit dem Element 17b zusammenfällt, ist demzufolge vorgesehen, um den Typ des magnetischen Felds zu erfassen.
  • Die Sensoren 17 sind so angeordnet, dass jegliche Abweichung der Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu einer Änderung des elektromagnetischen Felds führt, so dass dieses geändert wird.
  • Somit ermittelt der Empfänger 17c indirekt die Lage der Dekorationsabdeckung 2.
  • Die Einheit 12 weist auch Mittel 5 zum Aufbringen des Kleisters 4 auf.
  • Diese Sprüheinrichtungen 5 umfassen eine Rolle 23, deren Achse 23a senkrecht zu der Bahn des Materials der Dekorationsabdeckung 2 verläuft. Diese Rolle 23 wird mit ihrer Achse in geeigneten Lagerungen oder Lagern abgestützt, die an den Seiten einer Wanne 24 angeordnet sind.
  • Diese Wanne 24 ist teilweise mit flüssigem Kleister 4 gefüllt, so dass die Rolle sich in kontinuierlichem Kontakt mit dem Kleister befindet.
  • Um die Menge des Kleisters 4 einzustellen, die von der Rolle 23 mitgenommen wird, ist eine in geeigneter Weise ausgebildete einstellbare Abstreichwalze 25, genannt Doktor-Walze, vorgesehen, die gegenüber der Rolle 23 angestellt ist. Die obere Oberfläche der Rolle 23, die aus dem Kleister 4 herausragt, befindet sich in Kontakt mit der Rückseite 2a der Bahn des Dekorationsmaterials 2.
  • Um den Kontakt der Bahn des Dekorationsmaterials 2 mit dem oberen Bereich der Rolle 23 sicherzustellen, bilden die Zuführrollen 15 eine Bahn 16, die diese Rolle 23 einschließt. Die Anwesenheit der Rolle 23 verursacht eine Abweichung der Bahn 16 des Dekorationsmaterials 2, so dass die zwei Elemente folglich in Kontakt bleiben.
  • Alternativ können zwei Rollen in Kontakt mit der Rolle 23 so angeordnet sein, dass sie das Abdeckmaterial 2 in dem oberen Bereich der Rolle 23 halten. In diesem Falle müssen diese Rollen schnell trennbar angeordnet sein, um den Einsatz der Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu ermöglichen.
  • Darüber hinaus, wie oben bereits erwähnt, weist die Einheit 12 vorzugsweise eine Sprüheinrichtung 13 auf, wie sie schematisch in 5 dargestellt ist. Diese Einrichtung ist in der Nähe der Bahn des Dekorationsmaterials 2 stromab der Rolle 2b angeordnet. Sie befindet sich stromauf der Mittel 5 zum Aufsprühen des Kleisters 4.
  • Die Sprüheinrichtung 13 weist einen Behälter 26 auf, der vorzugsweise destilliertes Wasser enthält.
  • Das Wasser wird durch ein elektrisches Heizelement 27 erwärmt, welches über eine Leitung 28 angeschlossen ist.
  • Somit wird das Wasser bis zum Kochen erwärmt, um es in Dampf zu überführen, der ein Ventil 29 öffnet, sobald ein geeigneter Druck in dem Behälter 26 entstanden ist. Der Dampf entweicht über eine Düse 30, die in der Nähe der Bahn des Dekorationsmaterials 2 angeordnet ist. Die Düse 30 besitzt vorzugsweise eine Breite, die der Breite der Bahn des Dekorationsmaterials 2 entspricht.
  • In der Tat besteht die Aufgabe der Düse 30 darin, die Bahn des Dekorationsmaterials 2 über ihre gesamte Breite zu besprühen, um das Material weich zu machen und damit die Tränk- oder Weichzeit, die das Dekorationsmaterial nach seiner Anbringung des Kleisters braucht, zu reduzieren.
  • Alternativ können verschiedene Düsen 30 in Reihe angeordnet über die gesamte Breite des Dekorationsmaterials 2 vorgesehen sein.
  • Infolge der Anordnung der Sprüheinrichtung 13 kann das Dekorationsmaterial 2 seinen Tränk- oder Weichprozess vervollständigen, wenn es über die Bahn 16 läuft, so dass die Bedienungsperson 8 eine solche Weichzeit nicht abwarten muss.
  • Die Bahn 16 wird durch verschiedene Umlenkungen der Zufuhrrollen 15 verlängert, damit die Weichzeit abgelaufen ist, bevor die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 auf der Oberfläche 3 aufgebracht wird.
  • Es gibt eine Lagerstruktur 31, um die oben beschriebenen Elemente aufzunehmen, insbesondere das Tragelement 10, die Sprüheinrichtung 13, die Mittel 5 zum Aufsprühen des Kleisters 4, die Zufuhrrollen 15, also alles welches einen Teil der Einheit 12 bildet. Diese Struktur 31 kann mit einem Teil der Tragstruktur 6 zusammenfallen.
  • Diese Lagerstruktur 31 ist vorzugsweise aus zwei Seitenplatten 32 zusammengesetzt, deren Oberfläche senkrecht zu der Achse 10a der Rolle 2b verläuft. Es gibt eine Mehrzahl von Verbindungsstangen, die sich entsprechend zu den Platten 32 erstrecken.
  • Die Elemente, die zu der Einheit 12 gehören, sind in der Tragstruktur 31 untergebracht, und zwar so, dass sie einfach und schnell für die Durchführung verschiedener notwendiger Manöver abgenommen werden können, wie es beispielsweise bei der Entfernung und dem Einsatz einer Rolle 2b notwendig wird, beim Nachfüllen des Kleisters 4 oder des Wassers oder bei der Durchführung von Wartungsarbeiten.
  • Die Lagerstruktur 31 erbringt somit eine stabile Abstützung der Elemente der Einheit 12 über ihre Platten 32 und ermöglicht die einfache Zugänglichkeit zu diesen Elementen.
  • Die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 wird entlang der Bahn 16 zu einer Einrichtung zum Abwickeln 11 geführt, nachdem sie die Elemente der Einheit 12 durchlaufen hat.
  • Die Einrichtung 11 zum Abwickeln, wie sie in den 7 und 8 dargestellt ist, dient zu dem Zweck, die Rolle 2b abzuwickeln. Sie ist vorzugsweise oben an der Tragstruktur 6 mit einer speziell ausgebildeten tragfähigen Struktur 34 angeordnet. Sie umfasst Steuereinrichtungen 11a, die für die Bedienungsperson 8 zugänglich sind, d. h. in der Nähe der Bedienungsperson.
  • Zu diesem Zweck weist die Einrichtung 11 zum Abwickeln vorzugsweise eine Antriebswalze 35 und eine Abwickeldruckwalze 36 auf, die gegenüber der Antriebswalze 35 angestellt ist. Die Walzen 35 und 36, die um ihre Achsen 35a und 36a durch ihre Zentren drehbar sind, verlaufen parallel zueinander und in entsprechender Relation zu der Bahn 16 des Dekorationsmaterials 2.
  • Die bevorzugte Ausführungsform umfasst die Antriebswalze 35, die oberhalb der Abwickeldruckwalze 36 angeordnet ist.
  • Die Antriebswalze wird durch einen speziellen Abwickelmotor 37 angetrieben, der vorzugsweise als Elektromotor ausgebildet ist. Die Abwickeldruckwalze 36 ist dagegen vorzugsweise freilaufend angeordnet.
  • Die Antriebswalze 35 und der Motor 37 sind vorzugsweise direkt auf der Struktur 34 gelagert.
  • Das Dekorationsmaterial 2 wird durch den Spalt zwischen der Antriebswalze 35 und der Abwickeldruckwalze 36 geführt. Es ist demzufolge mit beiden Oberflächen in Kontakt und wird von der Abwickeldruckwalze 36 mitgenommen.
  • Um die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 mitzunehmen, sind die Walzen 35 und 36 mit speziellen Mustern, Gestaltungen usw. versehen und bestehen aus entsprechenden Materialien.
  • Als Materialien kommen Polymere, vorzugsweise Polyurethane, in Frage, die eine bessere Haftung der Rollen 35 und 36 zu den Dekorationsmaterial 2 erbringen. Alternativ können die Rollen auch aus Silikon oder Gummi bestehen.
  • Die Antriebswalze ist breiter als die Breite des Dekorationsmaterials 2, während die Gegendruckwalze 35 breiter, gleich breit oder schmaler als die Breite des Dekorationsmaterials 2 sein kann. Die Durchmesser der Walzen können unterschiedlich festgelegt sein und die Gegendruckwalze 36 besitzt vorzugsweise einen größeren Durchmesser als die Antriebswalze 35, um auf diese Weise zu vermeiden, dass das Dekorationsmaterial über einen zu großen Winkel geführt wird.
  • Die Profile der Walzen 35 und 36 sind speziell gestaltet, um ein korrektes Abwickeln und Fluchten des Dekorationsmaterials 2 zu gewährleisten.
  • In einer noch spezielleren Ausführungsform können die Walzen mit Zähnen oder gezahnten Vertiefungen versehen sein, wie dies in den 9a und 9b erkennbar ist. Die Antriebswalze 35 ist vorzugsweise mit einem gezahnten Profil ausgestattet, wie dies 9a zeigt, während die Gegendruckwalze 36 vorzugsweise mit abgerundeten Zähnen versehen ist, wie dies aus 9b erkennbar ist.
  • Darüber hinaus sind die Zähne an der Antriebswalze 35 so angeordnet, dass sie eine doppelte Spirale bilden, die in Richtung auf das Zentrum zulaufen, wie dies 7 erkennen lässt.
  • Alternativ kann auch eine doppelt verlaufende Spirale eingesetzt werden.
  • Unterhalb der beiden Walzen ist vorzugsweise ein Element 38 angeordnet, welches zur Aufnahme überschüssigen Kleisters geeignet und bestimmt ist. Dieses Aufnahmeelement 38 besitzt die Gestalt eines Segments eines Zylinders.
  • Eine Tragstange 39 ist in geeigneter Weise auf dem Sammelelement 28 angeordnet, um die Bahn des Dekorationsmaterials 2 zu schneiden. Diese Stange besitzt vorzugsweise eine zentrale Vertiefung, um das Schneiden des Dekorationsmaterials 2 weiter zu vereinfachen.
  • Alternativ kann diese Tragstange 39 durch eine automatische Schneideinrichtung ersetzt sein.
  • Das Sammelelement 38 und die Gegendruckwalze 36 sind mit der Struktur 34 über einen Körper 40 verbunden, der um eine Welle 41 dreht. Der drehende Körper 40 ist in der Struktur 34 in Schwenklagern aufgenommen. Es können auch andere Verbindungen vorgesehen sein, um die freie Drehbarkeit zu gewährleisten.
  • Der Körper 40 weist im Wesentlichen zwei seitliche Elemente 42 auf, die hauptsächlich in einer Ebene senkrecht zu den Walzen 35 und 36 angeordnet und so verbunden sind, dass sie das Sammelelement 38 bilden.
  • Diese seitlichen Elemente 42 sind in der Mitte gelenkig gelagert und tragen die Lager für die Walze 36 und das Sammelelement 38 am einen Ende sowie am anderen Ende einen elektrohydraulischen Aktuator 43, der die Gegendruckwalze 36 in Anlage an der Antriebswalze 35 hält, wie dies in 8 erkennbar ist.
  • Der elektrohydraulische Aktuator 43 ist auf der rechten und auf der linken Seite der Einrichtung 11 zum Abwickeln vorgesehen und dient dazu, jegliches Verlaufen der Bahn des Dekorations materials 2 aus der Flucht der vorgesehenen Bahn 16 zu korrigieren, wie es die Sensoren 17 verlangen.
  • Um die Bahn des Papiers 2 zu korrigieren, drücken die beiden Aktuatoren automatisch und alternativ die Gegendruckwalze 36 gegen die Antriebswalze 35 bzw. lösen diesen Druck.
  • Die Druckdifferenz beim Andrücken des Dekorationsmaterials 2 an einem der beiden Enden führt zu einer Verschiebung des Materials in Achsrichtung senkrecht zu der Bahn 16.
  • Der Körper 40 kann auch manuell gedreht werden, so dass die beiden Walzen 35 und 36 voneinander getrennt werden können, um den Durchtritt des vorderen Endes der Rolle 2b des Dekorationsmaterials 2 zu ermöglichen.
  • In der Nähe der Zufuhreinheit kann auch eine elektronische Steuereinrichtung 46 zum Steuern der Vorrichtung 1 angeordnet sein.
  • Diese elektronische Steuereinrichtung 46 kann verschiedene Funktionen ausführen, einschließlich des Messens des Streifens aus dem Abdeckmaterial 2 basierend auf den Umdrehungen der Anpresswalze 35 oder eines ähnlichen Verfahrens oder auch anderer Funktionen. Hier kann ein Rückgriff auf jegliche elektronische Technologie erfolgen.
  • Die Steuereinrichtung 46 weist vorzugsweise einen Bildschirm zur Anzeige von Einstellparametern auf sowie einen Berührungsschirm für die Auswahl der Parameter.
  • Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise auch Steuereinrichtungen 11a für die Einrichtung 11 zum Abwickeln.
  • Die Vorrichtung 1 besitzt auch eine Tragstruktur 6 für die Einheit 12 und die Einrichtung 11 zum Abwickeln.
  • Die Tragstruktur 6 weist eine erhöhte Plattform 7 auf, vorzugsweise oberhalb der Einrichtung 12 und so ausgebildet, dass sie das Anbringen des Dekorationsmaterials an höher angeordneten Oberflächen 3 ermöglicht, wenn beispielsweise diese Bereiche Wände oder Raumdecken sind. Um die erhöhte Plattform 7 zu erreichen, ist vorzugsweise eine Leiter vorgesehen, die in geeigneter Weise als Faltleiter ausgebildet ist.
  • Es gibt auch seitlich und vorn angeordnete Geländer 48 für die Sicherheit der Bedienungsperson 8 und zur Aufnahme einiger der genannten Komponente.
  • Die erhöhte Plattform 7 kann entweder manuell oder elektrisch in der Höhe einstellbar sein. Alternativ kann sie eine fixe Höhenlage einnehmen.
  • Schließlich können ein oder zwei teleskopische Arme 49 zur Aufnahme einer oberen Walze 50 vorgesehen sein, um die Bahn aus dem Dekorationsmaterial 2 an der Oberfläche 3 anzulegen. Diese Arme 49 sind im oberen Bereich der Tragstruktur 6 schwenkbar gelagert und verlaufen entlang dieser Struktur in Richtung weiter weg von oder näher zu der Wand 3.
  • Der teleskopische Arm 49 besitzt am einen Ende eine federnde Anordnung oder Aufhängung, um einen guten Kontakt zwischen der oberen Rolle 50 und der Oberfläche 3 sicherzustellen.
  • Die gesamte Vorrichtung 1 ist vorzugsweise an Spannung angeschlossen, um den Motor 9b zur Bewegung der Vorrichtung, den Motor 37 und andere Einrichtungen mit elektrischer Energie zu versorgen.
  • Die Vorrichtung 1 ist auch mit einer elektrischen Batterie ausgestattet, damit die Anwendung nicht unterbrochen werden muss, wenn die Stromzufuhr kurzzeitig ausfällt.
  • Die Vorrichtung, wie sie oben in ihren strukturellen Einheiten beschrieben wurde, arbeitet wie folgt.
  • Die Rolle 2b des Dekorationsmaterials 2 wird auf dem Trägerelement 10 platziert, indem es zeitweise weggenommen und dann wieder eingebaut wird, indem in einfacher Weise einiger Druck darauf aufgebracht wird.
  • Das Dekorationsmaterial wird dann von Hand abgewickelt und in der Bahn 16, die durch die Zufuhrrollen 15 festgelegt ist, eingefädelt.
  • Das Dekorationsmaterial 2 wird dann teilweise abgewickelt und nach aufwärts zu der Abrolleinheit 11 gebracht, wobei es in den Spalt zwischen den beiden Walzen 35 und 36 gelangt.
  • Diese letzte Betätigung wird durch Verschwenken des Körpers 40 über die Aktuatoren 43 veranlasst, so dass ein weiter Spalt zwischen den Walzen 35 und 36 entsteht, so dass das Dekorationsmaterial 2 eingesetzt bzw. hindurchgeführt werden kann. Sodann werden die Aktuatoren 43 wieder betätigt und die beiden Walzen 35 und 36 werden zurückbewegt in eine Stellung, in der sie miteinander in Kontakt sind.
  • Das Dekorationsmaterial 2 wird dann abgewickelt, bis es die Vertiefung in der Trägerstange 39 erhält, wo es genau mit Hilfe eines Messers abgeschnitten wird.
  • Die elektronische Steuereinrichtung 46 erzeugt die Länge des Streifens oder der anderen Parameter, die über den Einstellschirm gewählt wurden.
  • Das Startkommando wird vorzugsweise über die Mittel dieser elektronischen Steuereinrichtung 46 gegeben.
  • Die Einrichtung zum Abwickeln 11 steht mit den Steuereinrichtungen 11a in Verbindung, der Motor 37 beginnt die Antriebswalze 35 zu drehen und diese Walze dreht auch die Gegendruckwalze 36, welche das Dekorationsmaterial 2 über eine Länge mitnimmt, wie es zum Abschneiden einer Bahn erforderlich ist.
  • Jegliches Verlaufen während des Abwickelns der Rolle 2b wird durch die sensorischen Einrichtungen 17 entdeckt, die die Aktuatoren 43 steuern, damit das Dekorationsmaterial 2 fluchtend läuft. Dabei wird eine größere Anpresskraft auf der einen oder auf der anderen Seite der Walze 36 zur Einwirkung gebracht. Diese Abläufe erfolgen vorzugsweise automatisch gesteuert.
  • Während des Abzugs läuft das Dekorationsmaterial 2 durch die Sprüheinrichtung 13 und ist dabei befeuchtet, vorzugsweise mit Dampf, der das Dekorationsmaterial 2 erweicht und damit die erforderliche Tränkzeit reduziert.
  • Es kommt dann die Rückseite 2a des Dekorationsmaterials 2 in Kontakt mit den Mitteln 5 zum Aufbringen des Kleisters, d. h. mit der Walze 23, die kontinuierlich in die Wanne 24 eintaucht und flüssigen Kleister 4 aufnimmt.
  • Die Menge an Kleister 4, die über das Dekorationsmaterial 2 aufgesprüht wird, wird genau über eine Abstreifwalze oder einen Doktor 25 eingesteuert.
  • Nachdem das Dekorationsmaterial 2 eingekleistert ist, setzt es seinen Weg entlang der Bahn 16 fort, bis es die Einrichtung 11 zum Abwickeln erreicht.
  • Die Bahn 16 ist entsprechend verlängert, um dem Papier 2 die Möglichkeit des Weichwerdens zwischen den Mitteln 5 und dem Aufsprühen des Kleisters 4 und der Einrichtung 11 zum Abwickeln zu geben.
  • Während das Dekorationsmaterial 2 durch die beschriebene Bahn läuft, ergreift die Bedienungsperson 8, die vorzugsweise auf der Plattform 7 steht, die Enden des Dekorationsmaterials 2 mit den Händen und legt sie an die Wand an.
  • Diese letzte Betätigung kann auch automatisch erfolgen, wenn die Plattform mit den teleskopischen Armen 49 und der oberen Walze 50 ausgestattet ist.
  • Wenn ein Streifen des Dekorationsmaterials mit der vorbestimmten Länge abgewickelt worden ist, hält die Einrichtung 11 zum Abwickeln an und die Bedienungsperson kann die Länge des Dekorationsmaterials 2 entweder von Hand oder mit Hilfe der Vertiefung in der Trägerstange 39 automatisch auslösen bzw. durchführen.
  • Nachdem ein Streifen des Dekorationsmaterials 2 abgeschnitten worden ist, vervollständigt die Bedienungsperson die Anlegung dieses Streifens an die Oberfläche 3; auch hier kann der gesamte Vorgang durch die obere Walze 50 und die mechanischen Arme 49 vervollständigt werden.
  • Die obere Walze 50 und die mechanischen Arme 49 sind insbesondere dann sinnvoll, wenn die Oberfläche 3 eine Raumdecke ist. In diesem Falle sind die Mittel für die Bewegung 9 einschließlich des Antriebsmotors 9b wesentlich, die durch die entsprechenden Steuereinrichtungen 9c und die Lenkeinrichtungen 9d betätigt werden, so dass die Vorrichtung 1 das Anlegen in der hängenden Position gänzlich automatisch durchführen kann.
  • Nachdem der Streifen des Dekorationsmaterials 2 an der Oberfläche 3 angelegt ist, wird die Vorrichtung 1 über die Bewegungsmittel 9 zum Anlegen des nächsten Streifens versetzt. Dieser Prozess verläuft weiterhin so, bis die gesamte Oberfläche 3 mit dem Dekorationsmaterial belegt ist.
  • Um die Vorrichtung zu versetzen, um unterschiedliche Streifen des Dekorationsmaterials anzulegen, ist es besonders günstig, die Mittel 9 für die Bewegung einschließlich des Antriebsmotors 9b zu nutzen, die über die Steuereinrichtungen 9c und die Lenkeinrichtungen 9d gesteuert werden.
  • Die Erfindung bietet wichtige Vorteile.
  • In der Tat erbringt die Benutzung der Vorrichtung 1 eine Beschleunigung des Einstreichens und Anlegens des Dekorationsmaterials und in den meisten Fällen wird damit die Arbeit automatisch und wesentlich reduziert für die Bedienungsperson 8, so dass eine höhere Produktivität resultiert. In der Tat besteht nicht mehr die Notwendigkeit des manuellen Einstreichens der Bahnen, wie es für das Anbringen von Tapeten typisch war.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass die Vorrichtung eine bemerkenswerte und automatisch eintretende Verbesserung der Präzision in der Anwendung und dem Anlegen des Dekorationsmaterials an der Oberfläche 3 erbringt.
  • Diese Präzision geht auf die erhöhte Plattform 7 zurück, auf der die Bedienungsperson 8 steht, so dass der Einsatz einer Leiter oder ähnlicher Hilfsmittel nicht länger erforderlich ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, auf einem festen Träger zu stehen, wodurch die Anlage des Dekorationsmaterials genau erfolgen kann, sogar an schwierig zu behandelnden Flächen.
  • Der genaue Abwickelprozess des Dekorationsmaterials wird durch die zuvor beschriebenen Sensoren 17 und Aktuatoren 43 sichergestellt.
  • Diese charakteristischen Merkmale, die der abgewickelte Streifen des Dekorationsmaterials 2 haben muss, sind von fundamentaler Wichtigkeit, um Unzulänglichkeiten an der tapezierten Wand auszuschließen und wesentliche Probleme zu vermeiden, wenn die Rollen 2b nicht sorgfältig abgewickelt wurden, wie dies oft der Fall ist.
  • Diese Probleme wurden durch die Anwendung der sensorischen Einheiten 17 und der Aktuatoren 43 beseitigt.
  • Die Genauigkeit wird auch durch die Gestaltung der Zähne an den Walzen 35 und 36 begünstigt. Genauer gesagt besitzt die Antriebswalze 35 eine Anordnung von Zähnen in Linien, die eine doppelte Spirale bilden und zentral aufeinander zu laufen.
  • Diese Anordnung der Zähne schafft zwei Kräfte parallel zu der Achse der Walze, die das Dekorationsmaterial 2 abstützen und führen, indem die rechte Halbseite des Materials nach links und die linke Halbseite nach rechts gezogen werden. Wenn das Dekorationsmaterial 2 etwas verläuft, während es sich entlang der Bewegungsbahn bewegt, überwiegt die eine der beiden Kräfte die andere und führt damit das Dekorationsmaterial 2 wieder fluchtend in die Bahn und in die Mitte der Walzen 35 und 36 zurück.
  • Wenn die Antriebswalze 35 schmaler als die Breite des Dekorationsmaterials 2 ist, wird die oben beschriebene Ausrichtaktion über die Kräfte begrenzt. Es tritt jedoch der wesentliche Vorteil ein, dass die Antriebswalze 35 nicht mit Kleister verschmiert wird. Andererseits bei alternativer Anordnung mit einer divergierenden Doppelspirale erfolgt ein besseres Aufbringen auf das Dekorationsmaterial.
  • Eine wesentliche Genauigkeit wird auch hinsichtlich der Länge der verschiedenen Streifen des Dekorationsmaterials erreicht, indem das elektronische Steuerzentrum 46 einwirkend vorgesehen ist.
  • Es gibt auch eine Batterie, um die kontinuierliche Präzision der Anwendung im Falle eines Stromausfalls weiterzuführen.
  • Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung 1 besteht darin, dass die Bedienungsperson 8 nicht warten muss, bis das Dekorationsmaterial 2 eingeweicht ist.
  • In der Tat verrinnt die Einweichzeit, während das Dekorationsmaterial 2 abgewickelt wird und sich entlang seiner Bewegungsbahn bewegt. Die Zeit wird auch durch die Sprüheinrichtung 13 verkürzt. Dieses Merkmal erhöht die Produktivität des Systems.
  • Wenn die Vorrichtung 1 die Arme 49 und die obere Walze 50 aufweist, gestaltet sich der Prozess im Wesentlichen gänzlich automatisch ablaufend.
  • In der Tat kann die Bedienungsperson 8 das Dekorationsmaterial 2 ohne Schwierigkeit und mit einem minimalen Aufwand auch an Raumdecken anlegen. In diesem Falle muss die Bedienungsperson lediglich den ersten Streifen des Dekorationsmaterials an der Wand anlegen, während der Rest dann automatisch abläuft.
  • Die Automatisation ist sogar noch vollständiger, wenn ein Antriebsmotor 9b als Bestandteil der Bewegungsmittel 9 vorgesehen ist.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich aufgrund der speziellen Zahnung der Walzen 35 und 36, die eine exzellente Spurhaltung des Dekorationsmaterials 2 ermöglicht, und zwar in Verbindung mit der Haftung an den Walzen 35 und 36.
  • Schließlich ist die Anwendung bei hängender Anordnung sehr sauber, und zwar aufgrund der Anwendung des Sammelelements 38.
  • Die Erfindung lässt zahlreiche Variationen zu, ohne das erfindungsgemäße Prinzip zu verlassen.
  • Beispielsweise können die Mittel 5 zum Aufsprühen des Kleisters 4 in Reihe mit der Abwickeleinrichtung 11 vorgesehen sein. In diesem Falle läuft die Weichzeit beim Abwickeln des Dekorationsmaterials 2 bis zur Einheit 11 ab, so dass es nicht notwendig ist, eine längere Bahn 16 vorzusehen, weil eine im Wesentlichen lineare Bahn von der Rolle 2b zu der Einrichtung 11 zum Abwickeln genügt.

Claims (16)

  1. Vorrichtung zur Vorbereitung einer auf einer Oberfläche anzubringenden Dekorationsabdeckung, wobei die Dekorationsabdeckung (2) auf mindestens einer Rolle (2b) vorgesehen ist und die Vorrichtung (1) typenmäßig derart aufgebaut ist, dass sie eine Einrichtung (5) zum Aufbringen von Kleister (4) auf die Dekorationsabdeckung (2) aufweist, mit folgenden Merkmalen – einem Traggestell (6) mit einer erhöhten Tragfläche (7), die zur Aufnahme mindestens einer Bedienungsperson (8) ausgebildet ist, – einem Mittel zum Bewegen (9) des Traggestells (6), – Tragelementen (10) für die auf dem Traggestell (6) untergebrachte Rolle (2b), gekennzeichnet durch die weiteren Merkmale – eine Einheit (11) zum Abrollen der Rolle (2b), die an dem Traggestell (6) angeordnet ist, und – für die Bedienungsperson zugängliche Einrichtungen zum Steuern der Einheit (11) zum Abrollen der Rolle, – wobei die Einrichtung (5) zum Aufbringen von Kleister (4) auf dem Traggestell (6) zwischen der Rolle (2b) und der Einheit (11) zum Abrollen der Rolle angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sprühvorrichtung (13) zum Befeuchten der Dekorationsabdeckung (2) vorgesehen und stromab der Rolle (2b) und stromauf der der Einrichtung (5) zum Aufbringen von Kleister (4) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühvorrichtung (13) zum Befeuchten zur Abgabe von Wasserdampf ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühvorrichtung (13) zum Befeuchten einen Wasserbehälter (26), ein elektrisches Heizelement (27) zum Kochen des Wassers und ein elektrisches Anschlusskabel (28) für die Zufuhr von elektrischer Energie zu dem Heizelement (27) aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühvorrichtung (13) mindestens eine Ausgabedüse (30) aufweist, deren Breite etwa der Breite der Dekorationsabdeckung entspricht.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit (11) zum Abrollen der Rolle und das Traggestell (6) eine Bahnspur (16) für die Dekorationsabdeckung (2) bilden, und dass die Vorrichtung (1) mindestens eine Sensoreinheit (17) zum Erfassen einer Verschiebung der Dekorationsabdeckung (2) gegenüber der Bahnspur (16) und einen Aktuator (43) zum Zurückführen der Dekorationsabdeckung (2) in die Bahnspur (16) aufweist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (43) so ausgebildet ist, dass er zur Modifizierung der Bahnspur (16) einen asymmetrisch wirkenden Druck auf eine an einer Antriebswalze (35) angestellten Gegendruckwalze (36) der Einheit zum Abrollen der Rolle ausüben kann.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (17) induktiv ausgebildet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zum Abrollen der Rolle eine Antriebswalze (35) und eine Gegendruckwalze (36) zum Mitnehmen der Dekorationsabdeckung (2) aufweist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswalze (35) eine Oberfläche mit einer Vielzahl linearer Nuten aufweist, die ein in verschiedene Richtungen gerichtetes doppelt gewindeartiges Profil bilden.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswalze (35) und die Gegendruckwalze (36) mit Zähnen versehene Oberflächen zum Mitnehmen der Dekorationsabdeckung (2) aufweisen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswalze (35) und die Gegendruckwalze (36) eine Oberfläche aus einem polymeren Material aufweisen.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erhöhte Tragfläche (7) vertikal beweglich ausgebildet ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Bewegen (9) des Traggestells mindestens Rollen (9a) und einen auf mindestens einige der Rollen (9a) einwirkenden Antriebsmotor (9b) aufweist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Steuereinrichtungen (9c) für den Antriebsmotor (9b) und Lenkeinrichtungen (9d) für die Rollen (9a) vorgesehen sind.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anbringen der Dekorationsabdeckung (2) an der Oberfläche (3) teleskopisch ausgebildete Arme (49) und eine obere Umlenkwalze (50) vorgesehen sind.
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