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DE602005001293T2 - Entspannungsventil - Google Patents

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DE602005001293T2
DE602005001293T2 DE602005001293T DE602005001293T DE602005001293T2 DE 602005001293 T2 DE602005001293 T2 DE 602005001293T2 DE 602005001293 T DE602005001293 T DE 602005001293T DE 602005001293 T DE602005001293 T DE 602005001293T DE 602005001293 T2 DE602005001293 T2 DE 602005001293T2
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DE
Germany
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area
valve
valve housing
channel
guide member
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602005001293T
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English (en)
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DE602005001293D1 (de
Inventor
Kazuto Kobayashi
Eiji Fukuda
Kazuhiko Watanabe
Masamichi Yano
Makoto Sudo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujikoki Corp
Original Assignee
Fujikoki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP2004207257A external-priority patent/JP4255892B2/ja
Application filed by Fujikoki Corp filed Critical Fujikoki Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE602005001293T2 publication Critical patent/DE602005001293T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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    • F25B41/00Fluid-circulation arrangements
    • F25B41/30Expansion means; Dispositions thereof
    • F25B41/31Expansion valves
    • F25B41/33Expansion valves with the valve member being actuated by the fluid pressure, e.g. by the pressure of the refrigerant
    • F25B41/335Expansion valves with the valve member being actuated by the fluid pressure, e.g. by the pressure of the refrigerant via diaphragms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/002Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by temperature variation
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    • F25B2341/06Details of flow restrictors or expansion valves
    • F25B2341/068Expansion valves combined with a sensor
    • F25B2341/0683Expansion valves combined with a sensor the sensor is disposed in the suction line and influenced by the temperature or the pressure of the suction gas
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Description

  • STAND DER TECHNIK Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Entspannungsventil gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Ein Entspannungsventil dieses Typs ist beispielsweise in der Japan-Offenlegungsschrift Nr. 2002-310538 (Patent-Dokument 1) beschrieben.
  • Für das im Patent-Dokument 1 beschriebene konventionelle Entspannungsventil wird eine große Anzahl von Teilen benötigt wie beispielsweise ein Ventilaufnahmeelement, eine Feder und eine Stellschraube, so dass die Bereitstellung eines Entspannungsventils von geringer Baugröße und mit niedrigem Gewicht schwierig ist.
  • Weiter muss befürchtet werden, dass Kältemittel aus der Ventilkammer über den Stellschraubenbereich hinweg austritt.
  • In der EP 1 416 236 A1 ist ein Entspannungsventil der vorbeschriebenen Art offenbart. Die US PS 2 573 522 A beschreibt ein Ventil mit einem Schwingungsdämpfer. Die EP 959 310 A2 hat ein modulares thermisches Entspannungsventil zum Gegenstand, das zur Steuerung eines Kältemittelstroms eingesetzt wird. Ein weiteres Entspannungsventil ist in der EP 1 384 962 A2 beschrieben. Die EP 691 517 A1 beschreibt ein thermisches Entspannungsventil mit einem Ventilgehäuse und einer aus einer auf Temperatur ansprechenden Kammer und einem Ventilmechanismus bestehenden integralen Einheit, die als Ganzes aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann.
  • Die US PS 3 738 120 beschreibt ein vollständiges Kältemittelsystem für Kraftfahrzeuge.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In diesem Zusammenhang besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines Entspannungsventils, bei dem sich Ventilbewegungen aufgrund von Druckschwankungen eines unter Hochdruck stehenden Kältemittels mit einfachen und kostengünstigen Mitteln stabilisieren lassen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 genannten Maßnahmen gelöst.
  • Nach einem ersten Aspekt der Erfindung weist ein Entspannungsventil auf ein Ventilgehäuse, einen in dem Ventilgehäuse ausgebildeten ersten Kanal, durch den ein unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt, eine mit einem Boden versehene Ventilkammer in dem ersten Kanal, einen zweiten Kanal parallel zu dem ersten Kanal in dem Ventilgehäuse, durch den ein Kältemittel strömt, das der Verdampferseite zugeführt wird, einen dritten Kanal zur Führung eines von der Verdampferseite abgegebenen Kältemittels und ein Führungsglied, das in einem Öffnungsbereich des Ventilgehäuses angeordnet ist.
  • In dem Führungsglied sind ein Führungsbereich, der gleitend eine Betätigungsstange zum öffnen und Schließen eines Ventilelements führt, sowie ein Engstellenbereich, der einen die Ventilkammer mit dem zweiten Kanal verbindenden Drosselbereich aufweist, integral ausgebildet sind, wobei ein Kanal, der mit dem zweiten Kanal verbunden ist, zwischen dem Führungsbereich und dem Engstellenbereich vorgesehen ist, und wobei das Ventilelement so angeordnet ist, dass es dem Drosselbereich gegenüberliegt.
  • Das Ventil ist mit einer auf dem Ventilgehäuse montierten Antriebseinrichtung versehen.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist das Führungsglied mit einem Schwingungsisolierungsglied versehen, das stumpf gegen die Betätigungsstange gelagert ist.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist wenigstens ein Teil eines Führungsbereichs größeren Durchmessers des Führungsglieds, der das Schwingungsisolierungsglied enthält, in dem dritten Kanal angeordnet.
  • Das Führungsglied des erfindungsgemäßen Entspannungsventils ist durch Verstemmen mit dem Ventilgehäuse befestigt.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil bildet das Führungsglied das Ventilgehäuse und einen Positionierungsbereich.
  • Der Positionierungsbereich des erfindungsgemäßen Entspannungsventils wird durch einen Stufenbereich des Führungsglieds gebildet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist der Engstellenbereich unter Druck in das Ventilgehäuse eingefügt.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil liegt der Stufenbereich am Ventilgehäuse in einem Zustand an, in dem er durch Abdichten gehalten wird.
  • Der anliegende Bereich des erfindungsgemäßen Entspannungsventils ist durch Oberflächenkontakt mit dem Ventilgehäuse festgelegt.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil bildet der Engstellenbereich des Führungsglieds das Ventilgehäuse und einen Positionierungsbereich.
  • Der Positionierungsbereich des erfindungsgemäßen Entspannungsventils wird durch einen Stufenbereich des Ventilgehäuses gebildet.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist das Führungsglied durch Verstemmen mit dem Ventilgehäuse befestigt.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist eine Dichtnut auf dem äußeren Umfang des Engstellenbereichs ausgebildet, in die eine Ringdichtung eingelegt ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist das Ventilgehäuse mit einer mit dem dritten Kanal in Verbindung stehenden Montagebohrung für eine Antriebseinrichtung versehen, die mit dem dritten Kanal zum Montieren der Antriebseinrichtung in Verbindung steht, sind eine ringförmige Nut und ein Innengewindeabschnitt am inneren Umfang der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung im Ventilgehäuse ausgebildet, weist die Antriebseinrichtung einen Dosenkörper auf, der an der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung im Ventilgehäu se befestigt ist, ist der Dosenkörper einstÜckig ausgebildet mit einem zylindrischen Montagesitz in der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse, steht ein Außengewindebereich mit dem Innengewindeabschnitt der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse im Eingriff, der auf dem äußeren Umfang eines Endabschnitts des Montagesitzes der Antriebseinrichtung ausgebildet ist, und steht ein Dichtungselement in engem Kontakt mit der äußeren Umfangsoberfläche des Montagesitzes der Antriebseinrichtung, das in der ringförmigen Nut der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse angeordnet ist.
  • In dem erfindungsgemäßen Entspannungsventil ist das Dichtungselement ein O-Ring.
  • In dem Dosenkörper der Antriebseinrichtung des erfindungsgemäßen Entspannungsventils sind eine Membran, die durch Erfassen der Temperatur eines aus dem Verdampfer abgegebenen Kältemittels verschoben wird, und ein Anschlagglied zur Übertragung der Membranbewegung auf die Betätigungsstange vorgesehen, ist ein zylindrischer hohler Vorsprung einstückig an dem Anschlagglied ausgebildet, ist der proximale Endabschnitt der Betätigungsstange in den hohlen Vorsprung des Anschlagglieds eingefügt, und liegt das distale Ende der Betätigungsstange stoßend am Ventilelement an.
  • Wie bereits beschrieben, weist der Öffnungsbereich des erfindungsgemäßen Entspannungsventils einen von der Öffnungsseite aus allmählich abnehmenden inneren Durchmesser auf, wobei auf der Öffnungsseite relativ zum Ventilgehäuse des Entspannungsventils ein Kraftelement angeordnet ist, und ist eine mit Boden versehene Öffnung am distalen Ende derselben ausgebildet.
  • Weiter ist das Führungsglied mit dem einstückig ausgebildeten Ventilelement und Engstellenbereich zur Führung der Betätigungsstange unter Druck in den Öffnungsbereich eingesetzt und werden hierdurch die Drosselbereiche der Hoch- und Niederdruckseite für das Kältemittel begrenzt.
  • Durch diese Anordnung lassen sich Zahl der Bauelemente des Entspannungsventils und der Arbeitsaufwand für den Zusammenbau reduzieren. Weiter wird das einstückig mit dem Engstellenbereich ausgebildete Führungsglied unter Druck eingesetzt bzw. montiert und durch Verstemmen befestigt, so dass es lagemäßig fixiert ist und der Austritt von Kältemittel verhindert werden kann.
  • Da weiterhin ein Schwingungsisolierglied vorgesehen ist, werden durch Schwankungen des Kältemitteldrucks verursachte Schwingungen des Ventilelements des Entspannungsventils gedämpft, so dass die Ventilfunktion stabilisiert werden kann. Da das Schwingungsisolierungsglied außerdem von einfacher Konstruktion ist, kann es einfach hergestellt und auf einfache Weise am Ventilgehäuse montiert werden. Damit wird ein Entspannungsventil zur Verfügung gestellt, das leicht zu handhaben ist und einen hohen Gebrauchswert besitzt.
  • Darüber hinaus ist selbst bei einer leichten Schrägstellung der Betätigungsstange eine problemlose Lagerung gewährleistet, da Schwingungsisolierungsfedern eines Ringelements in Kontakt mit der Betätigungsstange gebracht und in Punktkontakt mit der Betätigungsstange angeordnet sind.
  • Da weiterhin Raum (Wanddicke) zwischen einer abgestuften Öffnung, in welche das Führungsglied unter Druck eingesetzt ist, und der Montagebohrung zum Einbau des Entspannungs ventils in einen Verdampfer oder dergleichen belassen ist, ist keine Korrosion des Entspannungsventil-Gehäuses und keinerlei Kältemittelaustritt zu befürchten.
  • Außerdem steht der Außengewindeabschnitt des Montagesitzes für den Dosenkörper der Antriebseinrichtung in Eingriff mit dem Innengewindeabschnitt der Montagebohrung des Ventilgehäuses, in welcher die Antriebseinrichtung montiert ist, und wird das Dichtungselement in einen engen Kontakt mit dem äußeren Umfang der Montagedichtung für den Dosenkörper der Antriebseinrichtung gebracht. Damit lässt sich der Austritt von Kältemittel aus dem Bereich zwischen der inneren Umfangsoberfläche der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung im Ventilgehäuse und dem äußeren Umfang des Montagesitzes für den Dosenkörper der Antriebseinrichtung verhindern. Weiter kann durch Drehen des Außengewindeabschnitts des Montagesitzes der Antriebseinrichtung in Festzieh- oder Lösungsrichtung relativ zum Innengewindeabschnitt der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung im Ventilgehäuse die Betätigungsstange mit der Antriebseinrichtung zusammen senkrecht bewegt werden. Der Sollwert für den Beginn des Öffnens des Ventilelements ist über die Größe des Eingriffs des Außengewindeabschnitts des Montagesitzes für den Dosenkörper mit dem Innengewindeabschnitt der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung im Ventilgehäuse einstellbar.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 eine Schnittansicht eines Entspannungsventils gemäß Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine rechtsseitige Ansicht des Ventils gemäß 1;
  • 3 eine im größeren Maßstab gezeichnete Schnittansicht eines in 1 dargestellten Führungsglieds;
  • 4 eine im größeren Maßstab gezeichnete Schnittansicht eines Hauptteils von 1;
  • 5 Ansichten eines weiteren Beispiels des in 1 dargestellten Führungsglieds, wobei 5(A) eine Vorderansicht und 5(B) eine Schnittansicht sind;
  • 6 Ansichten eines weiteren Beispiels des in 1 dargestellten Führungsglieds, wobei 6(A) eine Vorderansicht und 6(B) eine Schnittansicht zeigen;
  • 7 eine Schnittansicht eines Hauptabschnitts eines weiteren Beispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 8 eine Perspektivansicht des in 1 dargestellten Schwingungsisolierungsglieds;
  • 9 eine Perspektivansicht des Schwingungsisolierlieds in Beispiel 2;
  • 10 eine Perspektivansicht in dem Zustand nach Einbau des in 9 dargestellte Schwingungsisolierungsglieds in ein Führungsglied;
  • 11 eine Draufsicht in dem Zustand nach Einbau einer Betätigungsstange in das in 9 dargestellte Schwingungsisolierungsglied;
  • 12 eine Perspektivansicht des Schwingungsisolierungsglieds in Beispiel 3;
  • 13 eine Perspektivansicht in dem Zustand nach Einbau des in 11 dargestellten Schwingungsisolierungsglieds in ein Führungsglied;
  • 14 Ansichten des in 12 dargestellten Schwingungsisolierungsglieds, wobei 14(A) eine der Erläuterung dienende Teilansicht und 5(B) eine Seitenansicht eines Hauptteils sind;
  • 15 eine Draufsicht in dem Zustand nach Einsetzen einer Betätigungsstange in das in 12 dargestellte Schwingungsisolierungsglied;
  • 16 Ansichten des Schwingungsisolierungsglieds in Beispiel 4, wobei 16(A) eine dem besseren Verständnis dienende Teilansicht und 16(B) eine Seitenansicht eines Hauptteils sind;
  • 17 eine Draufsicht in dem Zustand nach Einbau einer Betätigungsstange in das in 16 dargestellte Schwingungsisolierungsglied;
  • 18 des Schwingungsisolierungsglieds in Beispiel 5, wobei 18(A) eine der Erläuterung dienende Teilansicht und 18(B) eine Seitenansicht eines Hauptteils sind;
  • 19 eine Draufsicht in dem Zustand nach Einbau einer Betätigungsstange in das in 18 dargestellte Schwingungsisolierungsglied;
  • 20 eine Schnittansicht des Entspannungsventils gemäß Beispiel 6 der vorliegenden Erfindung (Schnittansicht auf der Linie X-X in 21);
  • 21 eine rechtsseitige Ansicht des Entspannungsventils aus 20;
  • 22 eine Schnittansicht des Entspannungsventils gemäß Beispiel 7 der vorliegenden Erfindung; und
  • 23 eine rechtsseitige Ansicht des Entspannungsventils aus 22.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Es folgt nunmehr eine Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiel 1
  • Es bedeuten 1 eine Schnittansicht eines Entspannungsventils gemäß Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung, 2 eine rechtsseitige Ansicht des Ventils aus 1, 3 eine im größeren Maßstab gezeichnete Schnittansicht eines in 1 dargestellten Führungsglieds, 4 eine im größeren Maßstab gezeichnete Schnittansicht eines Hauptteils von 1, 5(A) und 5(B) eine Vorder- bzw. eine Schnittansicht eines weiteren Beispiels des in 1 dargestellten Führungsglieds und 6(A) und 6(B) eine Vorder- bzw. Schnittansicht eines weiteren Beispiels des in 1 dargestellten Führungsglieds.
  • Ein insgesamt mit der Bezugsziffer 1 bezeichnetes Entspannungsventil weist auf ein Ventilgehäuse 10 mit einer zentralen Öffnung in einem mittleren Teil desselben, dessen äußere Oberfläche aus einer Aluminiumlegierung oder dergleichen besteht und das prismatisch ausgebildet sowie mit einem ersten Kanal 20 versehen ist, durch den ein unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt.
  • Der erste Kanal 20 steht mit einer Ventilkammer 22 in Verbindung, die einen Boden 22a aufweist, und es ist ein einstückig mit einem Führungsglied 100 ausgebildeter Engstellenbereich unter Druck in eine Öffnung der Ventilkammer 22 eingesetzt.
  • Weiter ist ein mit einem Tragelement 32 verschweißtes kugelförmiges Ventilelement 30 in der Ventilkammer 22 angeordnet. Das Tragelement 32 drückt das Ventilelement 30 über eine Feder 34 ständig gegen den Engstellenbereich 40.
  • Wie aus 3 ersichtlich, weist ein im Ventilgehäuse 10 angeordnetes zylindrisches Führungsglied 100 auf einen mit einer Betätigungsstangenöffnung 101 in seinem axialen Bereich versehenen Führungsbereich 102, einen zylindrischen Bereich großen Durchmessers 121, der mit einem Stufenbereich auf seinem Umfang versehen und über einen Stufenbereich 110 integral mit dem Führungsglied ausgebildet ist, und einen einstückig über einen Kanal 43 des Führungsbereichs 102 relativ zum Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Engstellenbereich 40. Wie aus 1 und 4 ersichtlich, steht ein am Ventilgehäuse 10 ausgebildeter Stufenbereich in Oberflächenkontakt mit dem Stufenbereich 110 des Führungsglieds 100, wodurch das Führungsglied 100 genau positioniert und fixiert ist sowie durch den Ober flächenkontakt des Stufenbereichs 110 mit dem Stufenbereich 13 eine Abdichtung bewirkt wird.
  • Der Kältemittelstrom zwischen einem zweiten Kanal 24 und einem dritten Kanal 26 kann dadurch abgedichtet werden, dass eine ringförmige Dichtung (nicht dargestellt) in den Innendurchmesserbereich des Führungsglieds 100 eingesetzt wird.
  • Weiter ist wie aus 1 und 4 ersichtlich der mit dem zweiten Kanal 24 verbundene Engstellenbereich 40, der über den Kanal 43 im unteren Teil des Führungsglieds 100 gebildet wird, mit einem Drosselbereich 42 versehen, der die Ventilkammer 22 mit dem Kanal 43 in einem zentralen Teil desselben verbindet, so dass ein Strömungsweg für das Kältemittel zwischen dem Engstellenbereich 40 und dem Ventilelement 30 hergestellt wird.
  • Nach dem Passieren den Engstellenbereichs 40 wird das Kältemittel über den Kanal 43 und den zweiten Kanal 24 zur Verdampferseite (nicht dargestellt) abgegeben.
  • Das vom Verdampfer zurücklaufende Kältemittel wird über den dritten Kanal 26 zur Verdichterseite (nicht dargestellt) befördert.
  • Wie aus 3 und 4 ersichtlich, ist in einem oberen Teil des Führungsbereichs 102 ein Bereich 121 größeren Durchmessers in einer abgestuften Öffnung 14 ausgebildet und in einem Öffnungsbereich 120 größeren Durchmessers ein Schwingungsisolierungsglied 50 angeordnet und auf einer Betätigungsstange 60 montiert, das Schwingungen der Betätigungsstange 60 verhindert.
  • Weiter ist der säulenartige Führungsbereich 102 durchgängig mit dem Bereich 121 größeren Durchmessers ausgebildet und wird die Betätigungsstange 60 in einem zentralen Teil desselben gleitend geführt. Im einem Umfangsteil am unteren Ende des Engstellenbereichs 40 befindet sich ein Führungsabschnitt 44, dessen äußerer Umfang am unteren Ende einen kleineren Durchmesser aufweist.
  • Der Führungsbereich 102 des wie vorstehend beschrieben ausgebildeten Führungsglieds 100 ist durch Verstemmen mit dem Ventilgehäuse 10 befestigt.
  • Genauer gesagt ist ein Endabschnitt 122 des Bereichs größeren Durchmessers, d.h. ein oberer Endabschnitt des Führungsglieds 100, über einen auf der Seite des Ventilgehäuses 10 vorgesehenen Verstemmabschnitt durch Verstemmen mit dem Ventilgehäuse 10 befestigt.
  • Damit ist das Führungsglied 100 dieses Beispiels durch Verstemmen und weiter der Engstellenbereich 40 des Führungsglieds 100 unter Druck am Ventilgehäuse 10 befestigt, so dass eine zuverlässige Fixierung des Führungsglieds 100 im Ventilgehäuse 10 sichergestellt ist.
  • Weiter ist durch Einpressen die Abdichtung des Engstellenbereichs 40 gewährleistet.
  • Da das Führungsglied 100 über den Stufenbereich 110 in Oberflächenkontakt mit dem Ventilgehäuse 10 gebracht wird, wirkt der Stufenbereich 110 zum Zeitpunkt der Befestigung des Führungsglieds 100 außerdem als Positionierungsbereich und wird durch den Oberflächenkontakt außerdem eine sichere Abdichtung erzielt.
  • Ein Austritt von Kältemittel vom zweiten Kanal 24 in den dritten Kanal 26 lässt sich somit verhindern.
  • Hierdurch wird das Austreten von Kältemittel vom ersten Kanal 20 in den zweiten Kanal 24 sowie vom zweiten Kanal 24 in den dritten Kanal 26 unterbunden.
  • Der Führungsbereich 44 kleineren Durchmessers im Engstellenbereich 40 wird durch einen Wandabschnitt 44' gebildet, der durch einstückige Montage mit einem runden Kantenteil eines Scheibenabschnitts 46 hergestellt ist, und es sind ein mit dem Wandbereich 44' durchgängiger flacher Abschnitt 46 sowie ein Schrägabschnitt 47 mit dem Drosselbereich 42 verbunden.
  • Das Ventilelement 30 ist im Schrägabschnitt 47 und dem Drosselbereich 42 gegenüberliegend angeordnet.
  • In einem weiteren Beispiel wie in 5 dargestellt kann ein Engstellenbereich 40' im unteren Teil des Führungsglieds 100 in der Weise gestaltet sein, dass ein Führungsbereich (siehe 3) nicht vorgesehen und die senkrechte Länge kurz ist, um die Herstellung des Führungsglieds 100 zu vereinfachen.
  • Weiter kann in einem anderen Beispiel wie in 6(A) und 6(B) dargestellt ein Engstellenbereich 40'' als vom Führungsglied 100 getrenntes Element ausgeführt sein, um die Handhabung zu vereinfachen.
  • Wird der Engstellenbereich 40'' als vom Führungsglied 100 getrenntes Element ausgeführt, so wird die Montage des Führungsglieds 100 in das Ventilgehäuse 10 nach dem Einsetzen des Engstellenelements 40'' durch eine Öffnung 12 durchgeführt.
  • Wie aus 1 ersichtlich, ist in einem Endabschnitt auf der der Ventilkammer 22 gegenüberliegenden Seite des Ventilgehäuses 10 eine als Kraftelement bezeichnete Antriebseinrichtung 70 für das Ventilelement 30 installiert.
  • Das Kraftelement 70 umfasst einen Dosenkörper 72, bei dem ein oberer Deckel 72a und ein unterer Deckel 72b zu einem einzigen Teil verschweißt sind, wobei eine Membran 80 zwischen dem oberen und dem unteren Deckel 72, 72b gehalten wird.
  • Der Dosenkörper 72 ist über einen Gewindeabschnitt 74 im Ventilgehäuse 10 befestigt und durch ein Dichtungselement 76 abgedichtet.
  • Zwischen Membran 80 und oberem Deckel 72a ist eine Druckkammer 82 ausgebildet, die mit einer Arbeitsflüssigkeit gefüllt und mittels eines Stopfens 84 verschlossen ist.
  • Auf der der Druckkammer 82 gegenüberliegenden Seite der Membran 80 ist ein Anschlagglied 90 angeordnet.
  • Das Kältemittel in dem dritten Kanal 26 wird über die Öffnung 12 zur Rückseite des Anschlagglieds 90 geleitet.
  • Das Anschlagglied 90 wird in Ansprechung auf die Verschiebung der Membran 80 in eine Gleitbewegung versetzt.
  • Das Anschlagelement 90 hält die Betätigungsstange 60, deren distales Ende stumpf gegen das Ventilelement 30 gelagert ist.
  • Durch die Verschiebung der Membran 80 wird das Ventilelement 30 über die Betätigungsstange 60 angetrieben, um den Strömungsquerschnitt zwischen dem Ventilelement 30 und dem Engstellenbereich 40 zu steuern.
  • In der vorstehenden Erläuterung von Beispielen ist der Fall beschrieben, wo der Engstellenbereich 40 des Führungsglieds 100 unter Druck und das Führungsglied 100 durch Verstemmen befestigt ist. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt und kann ein Engstellenbereich 240 eines Führungsglieds 200 zwecks Abdichtung in Kontakt mit dem Ventilgehäuse 10 gebracht werden.
  • 7 ist eine Schnittansicht des Führungsglieds 200, das den Hauptteil in einem weiteren Beispiel darstellt und in dem der Engstellenbereich in Kontakt mit dem Ventilgehäuse steht.
  • In 7 ist das Ventilgehäuse 10 mit einem Stufenbereich 15 versehen, mit dem sich der Engstellenbereich 240 des Führungsglieds 200 in Oberflächenkontakt befindet und so eine Abdichtung bewirkt.
  • Genauer gesagt wird der integral mit dem Führungsglied 200 hergestellte Engstellenbereich 240 durch einen Scheibenabschnitt 245 mit einem Drosselbereich 242 in seiner Mitte und einen einstückig mit dem Scheibenabschnitt 245 hergestellten Wandbereich 244 gebildet, der sich von der Umfangskante des Scheibenabschnitts 245 aus nach unten erstreckt. Der Wandbereich 244 ist in einem Öffnungsteil der Ventilkammer 22 des Ventilgehäuses 10 in einem vorbestimmten Abstand angeordnet und es steht ein Endabschnitt 244b des Wandbereichs 244 in Oberflächenkontakt mit dem Stufenbereich 15, wodurch ein Positionierungsbereich geschaffen wird.
  • Weiter ist ein zur Bildung des Führungsglieds 200 integral mit dem Engstellenbereich 240 ausgebildeter Führungsbereich 202 unter Heranziehung des Verstemmabschnitts auf dem Ventilgehäuse 10 durch Verstemmen befestigt.
  • Die Befestigung durch Verstemmen erfolgt in der Weise, dass ein Endabschnitt 222 des Führungsbereichs 202 mittels des Verstemmabschnitts 11 angestemmt wird.
  • Damit wird das Führungsglied 200 durch den Positionierungsbereich 244b in die richtige Lage gebracht und am Ventilgehäuse 10 befestigt.
  • Mit der vorbeschriebenen Gestaltung wird die Dichtwirkung über den Positionierungsbereich 244b bewirkt. Damit wird eine Leckage von Kältemittel durch den Positionierungsbereich 244b selbst dann verhindert, wenn in den ersten Kanal 20 eingeleitetes Hochdruck-Kältemittel zur Seite des zweiten Kanals 24 hin austritt.
  • Weiter sind im Engstellenbereich 240 der Wandabschnitt 244 und der Drosselbereich 242 des Scheibenabschnitts 245 über einen flachen Abschnitt 246 und einen Schrägabschnitt 247 miteinander verbunden und ist das Ventilelement 30 so in dem Schrägabschnitt 247 angeordnet, dass es dem Drosselbereich 242 gegenüberliegt.
  • Selbstverständlich lässt sich weiter die vorerwähnte Leckage dadurch verhindern, dass der Führungsbereich 202 unter Heranziehung des Verstemmabschnitts 11 des Ventilgehäuses 10 an das Letztere angestemmt wird.
  • Deshalb kann bei diesem Beispiel der Austritt von Kältemittel aus dem ersten Kanal 20 in den zweiten Kanal 24 sowie vom zweiten Kanal 24 in den dritten Kanal 26 verhindert werden.
  • In einem Öffnungsbereich 220 größeren Durchmessers des Führungsbereichs 202 ist wie in dem Beispiel gemäß 3 ein Schwingungsisolierungsglied 50 auf der Betätigungsstange 60 angeordnet, durch das Schwingungen der Letzteren verhindert werden.
  • 8 ist eine Perspektivansicht, aus welcher die konstruktive Gestaltung des Schwingungsisolierungsglieds 50 ersichtlich ist.
  • Das Schwingungsisolierungsglied 50 umfasst einen ringförmigen Teil 52, der durch Rundbiegen eines Metallblechs mit hoher Elastizität in eine Ringform hergestellt wird, sowie Schwingungsisolierungsfedern 54, die jeweils durch Einschneiden des Ringelements 52 und Biegen der ausgeklinkten Abschnitte zur Innenseite ausgebildet sind.
  • Der ringförmige Teil 52 ist in der Weise ausgeführt, dass sich die beiden Endabschnitte 52a und 52b überlappen. Das Schwingungsisolierungsglied 50 wird in den Innendurchmesser des Öffnungsbereichs 120 mit dem größeren Durchmesser des Führungsglieds 100 eingesetzt, indem der Durchmesser des Ringteils 52 verringert wird, so dass das Schwingungsisolierungsglied 50 im Inneren des Führungsglieds 100 angeordnet werden kann, wobei durch Federkraft der Durchmesser wiederhergestellt wird.
  • Die Schwingungsisolierungsfedern 54 stehen in Kontakt mit dem äußeren Umfang des stangenförmigen Betätigungselements 60 und dämpfen so die Schwingungen des Ventilelements 30.
  • Zwar sind drei Schwingungsisolierungsfedern 54 in diesem Beispiel vorgesehen, doch sind auch vier dieser Federn möglich.
  • Als Nächstes wird die Verfahrensweise beim Zusammenbau dieses Entspannungsventils erläutert.
  • Zuerst wird das Tragelement 32, mit dem die Feder 34 und das Ventilelement 30 verschweißt sind, über die Öffnung 12 auf der Seite des Ventilgehäuses 30, auf der sich das Kraftelement 22 befindet, in die mit Boden versehene Ventilkammer 22 eingesetzt.
  • Als Nächstes wird das Führungsglied 100 mit dem eingebauten Schwingungsisolierungsglied 50 und der eingesetzten Betätigungsstange 60 über die Öffnung 12 unter Druck in die abgestufte Öffnung 14 im Ventilgehäuse 10 eingebracht.
  • Das Führungsglied 100 wird durch den abgestuften Bereich 110 in axialer Richtung positioniert und durch Verstemmen (mittels des Verstemmabschnitts 11) befestigt.
  • Schließlich wird das Kraftelement 70 über den Gewindeabschnitt 74 in das Ventilgehäuse 10 eingeschraubt, womit der Zusammenbau des Entspannungsventils 1 beendet ist.
  • Beispiel 2
  • Es folgt als Nächstes eine Beschreibung des Beispiels 2 mit Bezug auf 9 bis 11.
  • 9 ist eine Perspektivansicht eines Schwingungsisolierungsglieds für Beispiel 2, 10 eine Perspektivansicht in dem Zustand nach Einbau des Schwingungsisolierungsglieds in ein Führungsglied eingesetzt ist, und 11 eine Draufsicht, in der eine Betätigungsstange in das Schwingungsisolierungsglied gemäß 9 angeordnet ist.
  • Wie aus 11 ersichtlich, wird das in 9 und 10 dargestellte Schwingungsisolierungsglied (Ringelement 150) zur Lagerung der Betätigungsstange 60 benutzt.
  • Ausweislich der 9 besteht das Schwingungsisolierungsglied im Falle des Beispiels 2 aus einem Ringelement 150 mit einem ringförmigen Teil 152 und drei auf einer Seite des Ringteils 152 angeordneten plattenförmigen Schwingungsisolierungsfedern 154.
  • Wie im Falle des Beispiels 1 ist auch bei diesem Ringelement 150 in einem Endabschnitt eines den ringförmigen Teil 152 bildenden Blechkörpers ein Kreuzungsbereich vorgesehen, in dem schmale Zungenelemente 152a und 152b mit der gleichen Krümmung wie der ringförmige Teil 152 von beiden Enden dieses Ringteils 152 aus vorstehend ausgebildet.
  • Form, Material und Anzahl der Schwingungsisolierungsfedern 154 sind die gleichen wie bei Beispiel 1.
  • Im Falle des wie vorbeschrieben gestalteten Ringelements 150 wird bei dessen Montage in das Führungsglied 100 wie in 11 dargestellt der Umfang der Betätigungsstange 60 an drei Stellen von den Schwingungsisolierungsfedern 154 erfasst und wirkt der ringförmige Teil 152 als Schwingungen des Ventilelements 30 dämpfendes Element.
  • Damit lässt sich selbst beim Auftreten von Kältemittel-Druckschwankungen in einem Kältekreislauf die Bewegung des Ventilelements 30 stabilisieren, so dass eine präzise Steuerung der Kältemittel-Durchflussmenge möglich ist und Geräusche aufgrund von Schwingungen der Betätigungsstange 60 verhindert werden können.
  • Im Falle des vorbeschriebenen Beispiels sind die Schwingungsisolierungsfedern 154 in gleicher Breite über ihre gesamte Länge hinweg vorgesehen. Selbstverständlich können die Schwingungsisolierungsfedern 154 aber auch andere Formen aufweisen, so beispielsweise eine Dreiecksform, bei der ein spitzes Ende als Scheitelpunkt zur Einstellung des Federungsvermögens dient.
  • Beispiel 3
  • Es folgt nunmehr eine Erläuterung des Beispiels 3 mit Bezug auf 12 bis 15.
  • 12 ist eine Perspektivansicht eines Schwingungsisolierungsglieds für Beispiel 3, 13 eine Perspektivansicht in dem Zustand nach Einbau des Schwingungsisolierungsglieds gemäß 12 in ein Führungsglied, 14(A) und 14(B) eine dem besseren Verständnis dienende Teilansicht bzw. eine Seitenansicht eines Hauptteils des in 12 dargestell ten Schwingungsisolierungsglieds und 15 eine Draufsicht, in welcher eine Betätigungsstange in das Schwingungsisolierungsglied gemäß 12 eingesetzt ist.
  • Beim Beispiel 23 wird das in 12 bis 14 dargestellte Schwingungsisolierungsglied (Ringelement 250) wie in den Beispiele 1 und 2 zur Lagerung der Betätigungsstange 60 benutzt.
  • Wie im Falle der Beispiele 1 und 2 wird die Betätigungsstange 60 wie in 1 dargestellt durch das Kraftelement 70 angetrieben.
  • Weiterhin ist wie auch in den Beispielen 1 und 2 das Ringelement 250 in den Bereich 120 größeren Durchmessers des Führungsglieds 100 gemäß 5 eingefügt.
  • Ein ringförmiger Teil 252 des Ringelements 250 ist in federndem Kontakt mit der Innenwand des Bereichs 120 größeren Durchmessers angeordnet.
  • Bei dem Ringelement 250 des Beispiels 3 ist wie in 12 bis 15 dargestellt ein halbkugelförmiger Oberflächenbereich 256 im Endabschnitt einer jeden der drei flachblechförmigen Schwingungsisolierungsfedern 254 auf der inneren Oberfläche des ringförmigen Teils 252 ausgebildet, wobei diese halbkugelförmigen Oberflächenbereiche 256 in Punktkontakt mit der seitlichen Oberfläche der Betätigungsstange 60 zur Lagerung der Letzteren benutzt werden.
  • Weiter ist wie aus 12 bis 14 ersichtlich der ringförmige Teil 252 in seiner Längsrichtung mit Ausnehmungen 56 versehen.
  • Der ringförmige Teil 252 ist in der Weise ausgebildet, dass sich die beiden Endabschnitte 252a und 252b überlappen. Das Schwingungsisolierungsglied 250 ist in den Innendurchmesser des Öffnungsbereichs 120 mit dem größeren Durchmesser des Führungsglieds 100 in der Weise eingesetzt, dass der Durchmesser des ringförmigen Teils 250 verringert wird, so dass das Schwingungsisolierungsglied 250 in das Innere des Führungsglieds 100 eingesetzt werden kann, wobei durch Federkraft der Durchmesser wieder hergestellt wird.
  • Damit wird im Falle des Beispiels 3 der Umfang der Betätigungsstange 60 an drei Stellen von den drei Schwingungsisolierungsfedern 254 dadurch erfasst, dass die am Endabschnitt einer jeden der drei flachblechförmigen Schwingungsisolierungsfedern 254 in Punktkontakt mit der Seitenfläche der Betätigungsstange 60 stehen. Damit wirkt das Ringelement 250 als Schwingungsdämpfer für die Betätigungsstange 60. Selbst beim Auftreten von Schwankungen des Kältemitteldrucks in einem Kältekreislauf lässt sich die Bewegung des Ventilelements 30 stabilisieren, so dass die Kältemittel-Durchflussmenge exakt steuerbar ist und Geräuschbildungen aufgrund von Schwingungen des Ventilelements 30 unterbunden werden können.
  • Da weiter im Falle des Beispiels 3 wie bei den Beispielen 1 und 2 auch das Ringelement 250 in einem vom Kältemittel-Strömungsweg getrennten Bereich der Betätigungsstange 60 angeordnet ist, setzt es dem Kältemittel keinen Strömungswiderstand entgegen. Weiter steht nicht zu befürchten, dass das Ringelement 250 selbst Schwingungen oder Geräusche aufgrund des Kältemittelflusses erzeugt.
  • Da weiter wie aus 15 ersichtlich die Schwingungsisolierungsfeder 254 des Ringelements 250 in Punktkontakt mit der Betätigungsstange 60 steht, wird ein problemloser Lagerzustand selbst bei einer leichten Schrägstellung der Betätigungsstange erhalten.
  • Beispiel 4
  • Es folgt eine Beschreibung des Beispiels 4 mit Bezug auf 16 und 17.
  • 16(A) und 16(B) stellen eine dem besseren Verständnis dienende Teilansicht bzw. eine Seitenansicht eines Hauptteils eines Ringelements für das Beispiel 4 dar, während 17 eine Draufsicht ist, die den Zustand nach erfolgtem Einbau der Betätigungsstange in das Ringelement gemäß 16 zeigt.
  • 16(B) ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils in 16(A).
  • Das Beispiel 4 ist eine Abwandlung des Beispiels 3. Wie bei den Beispielen 1 bis 3 ist ein in 16 und 17 dargestelltes Schwingungsisolierungsglied (Ringelement 350) in den Bereich 120 größeren Durchmessers des in 15 gezeigten Führungsglieds 100 eingesetzt.
  • Im Falle des Ringelements 350 sind drei Schwingungsisolierungsfedern 354 einstückig mit einem ringförmigen Teil 352 auf der Innenseite des Letzteren ausgebildet und ist ein Endabschnitt einer jeder der Federn 354 in jeweils gleicher Richtung zu einem Zickzackelement gebogen. Auch ist ein gekrümmter Vorsprung 356 mit einer zylindrischen Umfangsoberfläche am äußersten Ende vorgesehen, wobei diese gekrümmten Vorsprünge die Betätigungsstange 60 über Punktkontakt mit der Umfangsfläche derselben halten.
  • Aufgrund der vorbeschriebenen konstruktiven Gestaltung fungiert das Ringelement 350 als Schwingungsisolierungsglided für das Ventilelement 30 über die Betätigungsstange 60. Aus diesem Grunde lässt sich selbst beim Auftreten von Schwankungen des Kältemitteldrucks in einem Kältekreis die Bewegung des Ventilelements 30 stabil halten, so dass die Kältemittel-Durchflussmenge exakt steuerbar ist und Geräuschbildungen aufgrund von Schwingungen des Ventilelements 30 verhindert werden können.
  • Da weiter im Falle des Beispiels 4 wie bei den anderen Beispielen auch das Ringelement 350 in einem vom Kältemittel-Strömungspfad getrennten Teil der Betätigungsstange 60 angeordnet ist, wird dem Kältemittel durch das Ringelement 350 kein Strömungswiderstand entgegengesetzt. Weiter ist nicht zu befürchten, dass das Ringelement 350 als solches Schwingungen oder Geräuschbildungen aufgrund des Kältemittelflusses verursacht.
  • Da sich weiterhin die Schwingungsisolierungsfeder 354 des Ringelements 350 in Punktkontakt mit der Betätigungsstange 60 befindet, wird ein problemloser Lagerzustand selbst bei leichter Schrägstellung der Betätigungsstange 60 oder gar bei elastischer Verformung der Schwingungsisolierungsfeder 354 aufrechterhalten.
  • Beispiel 5
  • Es folgt eine Beschreibung des Beispiels 5 mit Bezug auf 18 und 19.
  • 18(A) und 18(B) sind eine dem besseren Verständnis dienende Teilansicht bzw. eine Seitenansicht eines Hauptteils eines Ringelements für das Beispiel 5 und 19 eine Draufsicht in dem Zustand nach Einbau einer Betätigungsstange in das Ringelement gemäß 18.
  • 18 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils in 18(A).
  • Beispiel 5 ist eine Abwandlung des Beispiels 4. In diesem Beispiel 5 wird ein Schwingungsisolierungsglied (Ringelement 450) zur Lagerung der Betätigungsstange wie in Beispiel 4 benutzt.
  • Wie in den übrigen Beispielen auch ist das Ringelement 450 in den Bereich 120 größeren Durchmessers des Führungsglieds 100 eingesetzt.
  • Im Falle des Ringelements 450 sind wie aus 18(A), 18(B) und 19 ersichtlich drei Schwingungsisolierungsfedern 454 einstückig mit einem ringförmigen Teil 452 auf dessen Innenseite ausgebildet und ist der vordere Endabschnitt einer jeden der Federn 454 in jeweils gleicher Richtung gebogen. Weiter ist ein Vorsprung 456 auf jedem vorderen Endabschnitt vorgesehen, wobei die Vorsprünge 456 der Lagerung der Betätigungsstange 60 in Punktkontakt mit der Umfangsoberfläche der Stange 60 dienen.
  • Aufgrund der vorbeschriebenen konstruktiven Gestaltung fungiert das Ringelement 450 als Schwingungsisolierungsglied für das Ventilelement 30 über die Betätigungsstange 60. Deshalb lässt sich selbst beim Auftreten von Schwankungen des Kältemitteldrucks in einem Kältekreis die Bewegung des Ventil elements 30 stabil halten, so dass die Kältemittel-Durchflussmenge exakt regelbar ist und Geräuschbildungen aufgrund von Schwingungen des Ventilelements 30 verhindert werden können.
  • Weiter sind im Falle des Beispiels 5 die gleichen Wirkungen wie bei den anderen Beispielen zu erwarten.
  • Beispiel 6
  • Da im Falle des in 1 veranschaulichten Beispiels 1 die im Ventilgehäuse 10 ausgebildete abgestufte Öffnung 14 größeren Durchmessers sowie Montagebohrungen 10a und 10b (siehe 21) für den Einbau des Entspannungsventils in einen Verdampfer und dergleichen nahe beieinander angeordnet sind, stellt sich das Problem, dass die erforderliche Wanddicke zwischen diesen Öffnungen nicht gewährleistet werden kann.
  • Aus diesem Grunde wurde die im Beispiel 6 beschriebene Technik als Lösung des vorgenannten Problems entwickelt.
  • Es folgt eine Beschreibung dieses Beispiels 6 mit Bezug auf 20 und 21.
  • 20 ist eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Entspannungsventils nach Beispiel 6 (Schnittansicht auf der Linie X-X der 21) und 21 eine rechtsseitige Ansicht des Ventils aus 20.
  • In den 20 und 21 gelten für jeweils gleiche Teile die gleichen Bezugsziffern wie im Falle des Beispiels 1, wobei von einer nochmaligen Beschreibung derselben abgesehen wird.
  • Beispiel 6 ist dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Schwingungsisolierungsglied 50 wie aus 20 ersichtlich in dem dritten Kanal 26 angeordnet ist.
  • Im Einzelnen ist im Falle von Beispiel 6 wie in 20 und 21 dargestellt das Ventilgehäuse 10 mit einem Öffnungsbereich 16 kleineren und einem Öffnungsbereich 17 größeren Durchmessers (entsprechend der abgestuften Öffnung 14 im Beispiel 1) versehen, in welche ein Führungsglied 500 eingesetzt ist und bei denen gegenüber Beispiel 1 (insbesondere siehe 4) die senkrechte Länge (Höhe) des Öffnungsbereichs 16 kleineren Durchmessers größer und des Öffnungsbereichs 17 größeren Durchmessers kleiner ist.
  • Das Führungsglied 500 ist in der Weise ausgebildet, dass ein den unteren Teil bildender gleichförmiger Durchmesserbereich im Vergleich zu Beispiel 1 lang ist und sich damit ein Bereich 521 größeren Durchmessers in dem dritten Kanal 26 befindet, wenn das Führungsglied 500 in den Öffnungsbereich 16 kleineren und den Öffnungsbereich 17 größeren Durchmessers eingesetzt ist.
  • Wie im Falle der übrigen Beispiele auch ist das Schwingungsisolierungsglied 50 in diesem Bereich 521 größeren Durchmessers untergebracht.
  • Aufgrund dieser konstruktiven Gestaltung kann der Öffnungsbereich 17 größeren Durchmessers an einer von den Montagebohrungen 10a und 10b abgesetzten Stelle vorgesehen sein, so dass der Raum (Wanddicke) zwischen dem Öffnungsbereich 17 größeren Durchmessers und den Montagebohrungen 10a und 10b im Ventilgehäuse 10 unter Sicherung der Funktion des Schwingungsisolierungsglieds 50 aufrechterhalten werden kann.
  • Damit wird auch im Falle des Beispiels 6 der gleiche Schwingungsdämpfungseffekt wie beim Beispiel 1 erzielt und eine Korrosion des Ventilgehäuses 10 verhindert, so dass eine Kältemittelleckage nicht zu befürchten ist.
  • Auch ist wie aus 20 ersichtlich eine ringförmige Dichtnut 541 auf dem äußeren Umfang eines Engstellenbereichs 540 im unteren Teil des Führungsglieds 500 vorgesehen, in die eine Ringdichtung 550 eingelegt ist, durch welche die Abdichtung zwischen der Ventilkammer 22 und dem zweiten Kanal 24 verbessert werden kann.
  • Beispiel 7
  • Als Nächstes sei ein Beispiel 7 beschrieben mit Bezug auf 22 und 23.
  • 22 ist eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Entspannungsventils gemäß Beispiel 7 und 23 eine rechtsseitige Ansicht desselben.
  • Das insgesamt mit der Bezugsziffer 1 bezeichnete Entspannungsventil weist ein prismatisches Ventilgehäuse 10 aus einer Aluminiumlegierung oder dergleichen auf, das mit durchgehenden Montagebohrungen 28 und dem ersten Kanal 20 versehen ist, durch den ein unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt.
  • Der erste Kanal 20 steht mit der mit Boden versehenen Ventilkammer 22 in Verbindung und es ist ein Engstellenbereich 640 unter Druck in die Öffnung der Ventilkammer 22 eingesetzt.
  • In der Ventilkammer 22 ist das kugelförmige Ventilelement 30 mit dem Tragelement 32 verschweißt, welches das Ventilelement 30 über die Feder 34 ständig in Richtung Engstellenbereich 640 drückt.
  • Der Engstellenbereich 640 ist in seinem Mittelabschnitt mit einer Öffnung 642 versehen, die einen Kältemittel-Strömungsweg zwischen dem Engstellenbereich 640 und dem Ventilelement 30 bildet.
  • Im Innendurchmessser des Engstellenbereichs 640 ist ein Schwingungsisolierungsglied 650 angeordnet, das Schwingungen des Ventilelements 30 unterbindet.
  • Nach Durchtritt des Kältemittels durch den Engstellenbereich 640 wird dieses über den zweiten Kanal 24 zur Verdampferseite geleitet.
  • Das zum Verdampfer zurückfließende Kältemittel geht über den dritten Kanal 26 zur Verdichterseite.
  • In dem der Ventilkammer 22 des Ventilgehäuses 10 gegenüberliegenden Endabschnitt ist die als Kraftelement bezeichnete Antriebseinrichtung 70 für das Ventilelement 30 angeordnet.
  • Das Kraftelement 70 weist einen Dosenkörper 72 auf, bei dem ein oberer Deckel 72a und ein unterer Deckel 72b zu einer Einheit verschweißt sind, wobei eine Membran 80 zwischen diesen Deckeln 72a, 72b gehalten wird.
  • Der Dosenkörper 72 ist über einen Gewindeabschnitt 74 auf dem Ventilgehäuse 10 befestigt und durch ein Dichtungselement in Form eines O-Rings 677 abgedichtet.
  • Zwischen der Membran 80 und dem oberen Deckel 72a befindet sich eine Druckkammer 82, die mit einer Arbeitsflüssigkeit gefüllt und mittels eines Stopfens 54 verschlossen ist.
  • Auf der der Druckkammer 82 gegenüberliegenden Seite der Membran 80 ist ein Anschlagelement 90 angeordnet.
  • Das in dem dritten Kanal 26 befindliche Kältemittel wird über die Öffnung 12 zur Rückseite des Anschlagelements 90 geleitet.
  • Das Anschlagelement 90 gleitet in Ansprechung auf die Verschiebung der Membran 80.
  • Das Anschlagelement 90 hält die Betätigungsstange 60, deren distales Ende 60 stumpf gegen das Ventilelement 30 anliegt.
  • Durch die Verschiebung der Membran 80 wird das Ventilelement 30 über die Betätigungsstange 60 angetrieben, um den Strömungsquerschnitt zwischen Ventilelement 30 und Engstellenbereich 640 zu regulieren.
  • Ein Führungsglied 600, in welches das Ventilgehäuse 10 unter eingesetzt ist, weist einen abgestuften Bereich 610 auf und ist relativ zum Ventilgehäuse 10 präzise positioniert sowie befestigt.
  • In einen Innendurchmesserbereich des Führungsglieds 600 ist ein ringförmiges Dichtungselement 620 eingesetzt und mit Hilfe eines Befestigungsmittels 630 wie einer Buchsenmutter befestigt.
  • Das Dichtungselement 620 verhindert den Durchtritt von Kältemittel vom zweiten Kanal 24 in den dritten Kanal 26.
  • Das Ventilgehäuse 10 ist mit einer Montagebohrung 627 für den Einbau der Antriebseinrichtung versehen, die mit dem dritten Kanal 26 verbunden und für die Montage des Kraftelements 70 offen ist, wobei eine Ringnut 628 und ein Innengewindeabschnitt 629 in der inneren Umfangsoberfläche der Öffnung 627 zur Montage der Antriebseinrichtung im Ventilgehäuse 10 vorgesehen sind.
  • Auf dem unteren Deckel 72b des Dosenkörpers 72 des Kraftelements 70 ist ein zylindrischer Montagesitz 673 in der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung integral ausgebildet. Auf dem äußeren Umfang eines Endabschnitts des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 ist ein Außengewindeabschnitt 674 vorgesehen, der mit einem Innengewindeabschnitt 629 der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung in Eingriff steht, wodurch das Kraftelement 70 mit dieser Montagebohrung 627 verschraubt ist.
  • In einer Ringnut 628 der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung ist ein O-Ring 677 als Dichtungselement angeordnet, der in einem engen Kontakt mit der äußeren Umfangsoberfläche des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 steht.
  • Im Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 sind die durch Abtasten der Temperatur des zum Verdampfer geleiteten Kältemittels verschobene Membran 80 und das Anschlagglied 90 zum Übertragen der Verschiebebewegung der Membran 80 auf die Betätigungsstange 60 angeordnet. Auf dem Anschlagglied 90 ist ein zylindrischer hohler Vorsprung 691 integral in der Mitte der Unterseite auf der der Membran 80 gegenüberliegenden Seite ausgebildet und es ist ein proximaler Endabschnitt der Betätigungsstange 60 in diesen hohlen Vorsprung 691 der Betätigungsstange 90 eingepasst. Das distale Ende der Betätigungsstange 60 ist stumpf gegen das Ventilelement 30 gelagert.
  • Als Nächstes folgt eine Beschreibung der Verfahrensweise beim Zusammenbau dieses Entspannungsventils.
  • Zunächst wird das Tragelement 32, mit welchem die Feder 34 und das Ventilelement 30 verschweißt sind, über die Öffnung 12 auf der Seite des Kraftelements 70 des Ventilgehäuses 10 in die Ventilkammer 22 eingebracht.
  • Sodann wird eine Anordnung aus dem Engstellenbereich 640 und dem daran befestigten Schwingungsisolierungsglied 650 über die Öffnung 12 unter Druck in einen Öffnungsbereich 616 der Ventilkammer 22 eingesetzt.
  • Zum Einbau dieser Anordnung in den Öffnungsbereich 616 wird ein entsprechendes Einpresswerkzeug benutzt, wobei die Einrichtung wie erforderlich durch Verstemmen fixiert wird.
  • Als Nächstes wird das Führungsglied 600 mit der eingesetzten Betätigungsstange 60 über die Öffnung 12 unter Druck in eine abgestufte Öffnung 614 im Ventilgehäuse 10 eingefügt.
  • Das Führungsglied 600 wird durch den abgestuften Bereich 610 axial positioniert.
  • Das Führungsglied 600 wird wie erforderlich durch Verstemmen befestigt.
  • Schließlich wird der O-Ring 677 in die Ringnut 628 der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung eingelegt und der Montagesitz 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 in den Innengewindeabschnitt 629 der Montagebohrung 627 im Ventilgehäuse 10 eingeschraubt und festgezogen, so dass das Kraftelement 70 über den Gewindeabschnitt 74 mit dem Ventilgehäuse 10 verschraubt und damit der Zusammenbau des Entspannungsventils 1 beendet ist.
  • Aufgrund der vorbeschriebenen konstruktiven Ausgestaltung gelangt der Außengewindeabschnitt 674 des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 mit dem Innengewindeabschnitt 629 der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung in Eingriff und wird sodann festgezogen, womit das Kraftelement 70 in dieser Montagebohrung 627 installiert und der O-Ring 677 in engen Kontakt mit dem äußeren Umfang des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 gebracht wird. Hierdurch wird der Austritt von Kältemittel aus dem Bereich zwischen dem inneren Durchmesser der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung und dem äußeren Umfang des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements mit Sicherheit durch den O-Ring 677 verhindert.
  • Weiter wird durch Drehen des Außengewindeabschnitts 674 des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 in Festzieh- oder Lösungsrichtung relativ zum Innengewindeabschnitt 629 der im Ventilgehäuse 10 vorgesehenen Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung das Kraftelement 70 relativ zur Montagebohrung 627 senkrecht bewegt, wodurch die Betätigungsstange 60 mit dem Kraftelement 70 zusammen in der Senkrechten bewegt werden kann. Der Sollwert für den Öffnungsbeginn des Ventilelements 30 im Entspannungsventil 1 lässt sich über die Größe des Eingriffs des Außengewindeabschnitts 674 des Montagesitzes 673 für den Dosenkörper 72 des Kraftelements 70 in den Innengewindeabschnitt 629 der im Ventilgehäuse 10 ausgebildeten Montagebohrung 627 für die Antriebseinrichtung fein einstellen.

Claims (14)

  1. Entspannungsventil mit einem Ventilgehäuse (10), einem ersten Kanal (20) in dem Ventilgehäuse (10), durch den ein unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt, eine mit einem Boden versehenen Ventilkammer (22) in dem ersten Kanal (20), einem zweiten Kanal parallel zu dem ersten Kanal (20) in dem Ventilgehäuse (10), durch den ein Kältemittel strömt, das der Verdampferseite zugeleitet wird, einem dritten Kanal (26), durch den ein Kältemittel strömt, das von der Verdampferseite abgegeben wird, und einem Führungsglied (100), das in einem Öffnungsbereich (14) des Ventilgehäuses (10) angeordnet ist, wobei in dem Führungsglied (100) ein Führungsbereich (102), der gleitend eine Betätigungsstange (60) zur Öffnung und Schließung eines Ventilelements (30) führt, und ein Öffnungsbereich (40), der einen Drosselbereich (42) zur Verbindung der Ventilkammer (22) und des zweiten Kanals integral ausgebildet sind, wobei ein Kanal, der mit dem zweiten Kanal (24) verbunden ist, zwischen dem Führungsbereich (102) und dem Engstellenbereich (42) ausgebildet ist und das Ventilelement (30) so angeordnet ist, dass es dem Drosselbereich gegenüberliegt und die Betätigungsstange (60) durch eine Antriebseinrichtung (70) angetrieben wird, die an dem Ventilgehäuse (10) angebraucht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (100) mit einem Schwingungsisolierungsglied (50) versehen ist, das gegen die Betätigungsstange (60) anschlägt, wobei wenigstens ein Teil des Führungsgliedes (100) mit großem Durchmesser, der das Schwingungsisolierungsglied (50) enthält, in dem dritten Kanal (26) angeordnet ist.
  2. Entspannungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (100) befestigt ist durch Verstemmen am Ventilgehäuse.
  3. Entspannungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (100) ein Ventilgehäuse und einen Positionierbereich bildet.
  4. Entspannungsventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionierbereich gebildet wird durch einen Stufenbereich (110) des Führungsgliedes (100).
  5. Entspannungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselbereich (42) unter Druck in das Ventilgehäuse (10) eingefügt wird.
  6. Entspannungsventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenbereich (110) gegen das Ventilgehäuse (10) in einem Zustand anliegt, in dem er durch Abdichten gehalten ist.
  7. Entspannungsventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der anliegende Bereich an dem Ventilgehäuse (10) durch Oberflächenkontakt befestigt ist.
  8. Entspannungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselbereich (42) des Führungsgliedes das Ventilgehäuse und einen Positionierbereich bildet.
  9. Entspannungsventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionierbereich gebildet ist durch einen Stufenbereich (13) des Ventilgehäuses.
  10. Entspannungsventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (100) durch Verstemmen am Ventilgehäuse befestigt ist.
  11. Entspannungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdichtnut gebildet ist auf dem äußeren Umfang des Drosselbereichs (42), und dass eine Ringdichtung in die Abdichtnut eingelegt ist.
  12. Entspannungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (10) mit einer Montagebohrung für eine Antriebseinrichtung versehen ist, die mit dem dritten Kanal (26) zum Montieren der Antriebseinrichtung (70) in Verbindung steht, dass eine ringförmige Nut und ein Innengewindeabschnitt (74) am inneren Umfang der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse ausgebildet sind, dass die Antriebseinrichtung (70) einen Dosenkörper aufweist, der an der Montagebohrung der Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse befestigt ist, dass der Dosenkörper der Antriebseinrichtung einstückig ausgebildet ist mit einem zylindrischen Montagesitz in der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse, dass ein Außengewindebereich in Gewindeeingriff steht mit dem Innengewindebereich der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilgehäuse (10) und ausgebildet ist am äußeren Umfang eines spitzen Endes des Montagesitzes der Antriebseinrichtung, und dass ein Dichtungsglied (75) in enger Berührung steht mit der äußeren Umfangsfläche des Montagesitzes der Antriebseinrichtung und in der ringförmigen Nut der Montagebohrung für die Antriebseinrichtung in dem Ventilkörper angeordnet ist.
  13. Entspannungsventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsglied (75) ein O-Ring ist.
  14. Entspannungsventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dosenkörper der Antriebseinrichtung (70) eine Membran (80), die verschoben wird durch Abtasten der Temperatur eines Kältemittels, das aus dem Verdampfer abgegeben wird, und dass ein Anschlagglied vorgesehen ist zur Übertragung der Bewegung der Membran auf die Betätigungsstange (60), dass ein zylindrischer hohler Vorsprung einstückig ausgebildet ist an dem Anschlagglied, dass ein äußeres Ende der Betätigungsstange in den hohlen Vorsprung des Anschlaggliedes eingefügt ist und dass ein diesseitiges Ende der Betätigungsstange (60) gegen das Ventilelement (30) anliegt.
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