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DE602004011891T2 - Verfahren, System und Vorrichtung zur Bestimmung der selektiven Nichtberücksichtigung der do-not-disturb-Funktion - Google Patents

Verfahren, System und Vorrichtung zur Bestimmung der selektiven Nichtberücksichtigung der do-not-disturb-Funktion Download PDF

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DE602004011891T2
DE602004011891T2 DE602004011891T DE602004011891T DE602004011891T2 DE 602004011891 T2 DE602004011891 T2 DE 602004011891T2 DE 602004011891 T DE602004011891 T DE 602004011891T DE 602004011891 T DE602004011891 T DE 602004011891T DE 602004011891 T2 DE602004011891 T2 DE 602004011891T2
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ignorednd
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DE602004011891T
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Hao Ottawa XUE
Muhammad Khaledul Ottawa ISLAM
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BlackBerry Ltd
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Research in Motion Ltd
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Publication of DE602004011891T2 publication Critical patent/DE602004011891T2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description

  • Die Erfindung betrifft Kommunikationssysteme und insbesondere die Anfrufverwaltung für Systeme, die do-not-disturb-(DnD-)Funktionen vorsehen.
  • In Kommunikationssystemen mit Sprachanrufmerkmalen wird ein Benutzer einer Vorrichtung oder in der Nähe einer Vorrichtung oft über einen Hinweis an den Benutzer in akustischer Form, wie einen Ton oder Klingeln, in kinästhetischer Form wie eine Vibration oder in visueller Form wie ein blinkendes Licht auf einen ankommenden Anruf aufmerksam gemacht. Einige Kommunikationssysteme sehen Vorrichtungen vor, die den Benutzer in einer relativ unaufdringlichen Weise aufmerksam machen. Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Benutzer sich entscheiden kann, einen ankommenden Anruf nicht zu empfangen. In einigen Kommunikationssystemen können ein ankommender Anruf und das Aufmerksammachen darauf auf Grund der Art, in der sie arbeiten, aufdringlich und ablenkend oder sogar gefährlich sein.
  • In drahtlosen Kommunikationssystemen, die Versendedienste vorsehen, sind oft Push-to-talkTM-(PTTTM-)Dienste vorgesehen. Push-to-talkTM-Dienste sehen in der Regel eine Walkie-Talkie-ähnliche Funktion oder wechselseitige Halbduplex-Sprachkommunikation vor, welche einem einzelnen Benutzer das Kommunizieren mit einem anderen einzelnen Benutzer (wie in einer privaten Sitzung) ermöglicht oder dem einzelnen Benutzer das Kommunizieren mit einer Gruppe anderer Benutzer (wie in einer Gruppensitzung) ermöglicht. Bei Bezugnahmen hierin sind Walkie-Talkie-ähnliche Funktion und Halbduplex-Sprachfunktion allgemein als eine beliebige Funktion einer über ein Netz zugestellten Sprachkommunikation zu verstehen, welche zu einem gegebenen Zeitpunkt zum Übertragen einer Sprachkommunikation von der Vorrichtung eines sprechenden oder übertragenden Teilnehmers an die Vorrichtung eines zuhörenden oder empfangenden Teilnehmers fähig ist, jedoch die Sprachkommunikation nicht gleichzeitig von der Vorrichtung des empfangenden Teilnehmers an die Vorrichtung des sprechenden Teilnehmers überträgt, während die Vorrichtung des sprechenden Teilnehmers Sprache an die Vorrichtung des empfangenden Teilnehmers überträgt. Gruppen können im automatischen Antwortbetrieb oder im manuellen Antwortbetrieb arbeiten. Bei Push-to-talkTM ist der Sprachempfang für eine Gruppe im automatischen Antwortbetrieb sofortig und erfordert keine Empfängeraktion. Für eine Gruppe im manuellen Antwortbetrieb ist vor dem Sprachempfang eine Empfängeraktion zum Akzeptieren oder Ablehnen der ankommenden Gesprächsaufforderung erforderlich. Es können Situationen auftreten, in denen eine automatische Kommunikation oder eine Aufforderung zur Kommunikation aufdringlich wäre, und ein Benutzer wünscht innerhalb eines Zeitraums unter Umständen keine Unterbrechungen durch Anrufe. Des Weiteren möchte der Benutzer unter Umständen keine Aktion zum Abweisen von Gesprächsaufforderungen innerhalb dieses Zeitraums ausführen müssen.
  • In bekannten Systemen ist eine do-not-disturb-(DnD-)Funktion so vorgesehen, dass die Vorrichtung des Benutzers und dadurch der Benutzer nicht von einem ankommenden Anruf gestört werden. Wenn dieses Merkmal aktiv ist, wird dem Benutzer kein ankommender Anruf angeboten. DnD blockiert auch andere Formen des Aufmerksammachens wie das Aufmerksammachen als Benachrichtigung über eine wartende Nachricht. Do-not-disturb macht den Benutzer für die Anrufzustellung unerreichbar. Diese DnD-Funktion ist für Benutzer von Halbduplex-Sprachsystemen und Vollduplex-Sprachsystemen vorgesehen, die nicht gestört werden wollen. Dieses Merkmal ist auch in IS-41-basierten Systemen definiert.
  • In bekannten DnD vorsehenden Systemen wie dem (PoC-)System (Teil des OMA-Standards) fordert ein Benutzer in der Regel zur Aktivierung von DnD von der Benutzervorrichtung her auf, welche eine Aufforderung an einen GLMS (Group List Management Server, Gruppen-Listen-Verwaltungsserver) oder ähnlichen Anrufverarbeitungsserver sendet, um eine auf dem GLMS residente DnD-Einstellung für die Benutzervorrichtung zu aktivieren. Sobald die DnD-Einstellung auf dem GLMS in einen do-not-disturb-Status geändert worden ist, bricht der GLMS alle nachfolgenden ankommenden Gesprächssitzungsaufforderungen ab, die an die Vorrichtung des Benutzers gerichtet sind. Gemäß einigen Standards wird dies davon begleitet, dass der GLMS einen Belegt-Hinweis an den rufenden Teilnehmer sendet.
  • Neben der DnD-Verwaltung führt der GLMS die Zugriffslistenverwaltung aus. Zugriffslisten werden verwendet, um zu bestimmen, wer eine PTTTM-Sitzung mit einer bestimmten Benutzervorrichtung aufbauen darf und wer nicht. Sowohl eine Ablehnen-Liste als auch eine Akzeptieren-Liste können für eine Benutzervorrichtung gespeichert werden, so dass Anrufe von spezifischen Benutzervorrichtungen auf diesen Listen jeweils automatisch abgelehnt oder akzeptiert werden.
  • Eine Standardsystemarchitektur, in der die Anrufverwaltung für drahtloses Versenden durchgeführt wird, wird vom OMA-(Open-Mobile-Alliance-)Standard definiert. In 1 dargestellt ist ein OMA-konformes System, das Push-to-talkTM-over-cellular-(PoC-)Dienste umfasst. Die Gesamtarchitektur des bekannten OMA-konformen Systems wird allgemein durch das Bezugszeichen 100 angezeigt und enthält einen bekannten GLMS (Group List Management Server, Gruppen-Listen-Verwaltungsserver) 110, welcher Gruppen und Listen (z. B. Kontakt- und Zugriffslisten) verwaltet, die für den PoC-Dienst benötigt werden. Ebenfalls gezeigt werden die BTSen (Basis-Transceiver-Stationen) 105, 106, 107, über welche Benutzer auf das System zugreifen können. Das dargestellte Beispiel zeigt vier Benutzervorrichtungen 101, 102, 103, 104, die die jeweiligen Kennzeichner (ID) 001, 002, 003 und 004 aufweisen.
  • Der bekannte GLMS 110 sieht Listenverwaltungsvorgänge zum Erstellen, Modifizieren, Abfragen und Löschen von Gruppen und Listen und zum Bereitstellen von Speicher dafür vor. Der Datenspeicher 120 stellt Speicher für den bekannten GLMS bereit, welcher Zugriffslisten und DnD-Merker enthält, die von der Benutzervorrichtung gespeichert werden. Die Daten für die DnD-Merker und Zugriffslisten sind mit Bezug auf die bekannten Benutzervorrichtungen 101, 102 und 103 in Verbindung mit den IDs 001, 002, 003 gezeigt. Die Zugriffsliste ist für jede bekannte Benutzervorrichtung (101, 102, 103) vorgesehen und bestimmt, welche anderen bekannten Benutzervorrichtungen die jeweilige bekannte Benutzervorrichtung (101, 102 oder 103) über PoC erreichen dürfen. Zum Beispiel enthält die Zugriffsliste für die Benutzervorrichtung 101, die die ID 001 aufweist, 002, 004, 006, was darauf hinweist, dass die Vorrichtungen, die diese IDs aufweisen, die Benutzervorrichtung 101 erreichen dürfen. Der bekannte GLMS 110 speichert auch für jede bekannte Benutzervorrichtung einen DnD-Merker, der entweder ein „Ja"- oder ein „Nein"-Wert sein kann, welcher vorschreibt, ob die Benutzervorrichtung in einem do-not-disturb-Status ist oder nicht. Der DnD-Merker und die Zugriffsliste jeder Benutzervorrichtung tragen zur Ermöglichung der Verwaltung von Gesprächsaufforderungen bei, die an diese Benutzervorrichtung gerichtet sind.
  • Gemäß dem OMA-Standard darf die Benutzervorrichtung den Wert des DnD-Merkers dieser Benutzervorrichtung abfragen und setzen, darf jedoch allgemein den Wert eines DnD-Merkers einer anderen Benutzervorrichtung nicht direkt abfragen oder setzen.
  • HAUPTANTRAG
  • 1 stellt eine bekannte Benutzervorrichtung 104 mit der ID 004 dar, die eine Gruppengesprächsaufforderung 109 für eine Sitzung mit anderen bekannten Benutzervorrichtungen 101, 102 und 103 sendet, von denen alle zur der Gruppe gehören, wie durch OMA definiert. Die Gesprächsaufforderung 109 wird vom Radio Access Network (RAN) 105 empfangen und an das bekannte System 100 weitergeleitet. Sobald die Aufforderung an den bekannten GLMS 110 weitergeleitet wird, finden die DnD-Verarbeitung 130 und die Zugriffslistenverarbeitung 140 statt, um zu ermitteln, ob die Gesprächsaufforderung 109 weitergeleitet wird. Da jede der bekannten Benutzervorrichtungen 101, 102 und 103 über einen verbundenen DnD-Merker „JA" im Datenspeicher 120 des bekannten GLMS 110 verfügt, wird die Gesprächsaufforderung 109 an keine der bekannten Benutzervorrichtungen 101, 102 und 103 weitergeleitet, was über die RANs 106 und 107 stattfände.
  • 2 zeigt die von einem bekannten GLMS ausgeführten Schritte in einem bekannten OMA-konformen System zur Verwaltung ankommender Anrufe für eine Benutzervorrichtung unter Verwendung des gespeicherten DnD-Merkers und der Zugriffsliste für diese Benutzervorrichtung. In Schritt 115 empfängt der bekannte GLMS eine ankommende Gesprächsaufforderung, die die Benutzervorrichtung als die angerufene Vorrichtung bestimmt. In Schritt 135 überprüft der bekannte GLMS den DnD-Merker, der mit der Benutzervorrichtung verbunden ist, die in der Gesprächsaufforderung identifiziert wurde. Falls der DnD-Merker auf „NEIN" gesetzt ist, so wird die Verarbeitung des Anrufs in Schritt 145 fortgesetzt, wobei die Zugriffslisten verarbeitet werden, um festzustellen, ob die Gesprächsaufforderung an die Benutzer vorrichtung weitergeleitet werden sollte oder nicht. Falls der DnD-Merker 130 auf „JA" gesetzt ist, so wird die Gesprächsaufforderung in Schritt 155 abgelehnt, und die Vorrichtung des Benutzers wird nicht gestört.
  • WO02102040 beschreibt die Verarbeitung von Anrufen in einem Vollduplex-Kommunikationssystem. Wenn ein Call Administration Service ,CAS' aktiviert ist, leitet ein CAS-Prozessor einen ankommenden Anruf gemäß Teilnehmer-Bereitstellungsinformationen weiter. Ein erster Schritt des Weiterleitens eines ankommenden Anrufs besteht im Extrahieren eines Anruferkennzeichners wie einer Anrufernummer oder eines Anrufernamens aus dem Anruf. Der Anrufkennzeichner wird anschließend mit einer Zugriffstabelle verglichen, die als Teil der Bereitstellungsinformationen des Teilnehmers erstellt wurde. Falls der extrahierte Anruferkennzeichner mit einem Eintrag in der Zugriffstabelle übereinstimmt, so wird der Anruf an den Teilnehmer weitergeleitet. Dadurch kann der Teilnehmer vorher einrichten, dass Anrufe von vorher festgelegten Anrufern an ihn/sie weitergeleitet werden, während andere Anrufe von anderen Anrufern basierend auf der Identität des Anrufers nicht weitergeleitet werden, während der CAS aktiviert ist.
  • ALLGEMEINES
  • Die vorliegende Erfindung sieht Verfahren, Systeme und Vorrichtungen zum selektiven Nichtberücksichtigen von do-not-disturb in einem drahtlosen Kommunikationsnetz vor, in dem einem Benutzer eine Option zum Abfragen und Modifizieren des Ignorieren von do-not-disturb (DnD) aus bestimmten mit einem ankommenden Anruf verbundenen Gründen gegeben ist. In einigen Ausführungsformen wird das DnD ignoriert, wenn der ankommende Anruf ein dringender Anruf ist. In anderen Ausführungsformen wird DnD ignoriert, wenn ein ankommender Anruf ein Notruf ist. In einigen Ausführungsformen verwaltet und führt ein Netzanrufverarbeitungsserver das selektive Nichtberücksichtigen von do-not-disturb in einem OMA-kompatiblen System aus. In noch weiteren Ausführungsformen ist eine mobile Vorrichtung angepasst, um an ein Versendenetz des drahtlosen Kommunikationsnetzes eine Aufforderung zum Abfragen oder Modifizieren eines ignoreDnD-Attributs, einschließlich eines ignoreDnD-Merkers, zusammen mit verbundenen ignoreDnD-Gründen zu senden.
  • HAUPTANTRAG
  • Gemäß einem allgemeinen Gesichtspunkt sieht die Erfindung ein Verfahren einer Gesprächsaufforderungsverarbeitung in einem do-not-disturb-(DnD-)fähigen Kommunikationssystem vor, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Empfangen einer Gesprächsaufforderung für eine geforderte Kommunikationssitzung, die eine zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion fähige Benutzervorrichtung einschließt; und selektives Nichtberücksichtigen einer DnD-Funktion für die geforderte Kommunikationssitzung basierend auf einem ignoreDnD-Attribut für die Benutzervorrichtung, das auf ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand der Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner angewendet wird.
  • Gemäß einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt sieht die Erfindung ein Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem in einem do-not-disturb-(DnD-)fähigen Kommunikationssystem vor, wobei das Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem Folgendes umfasst: einen Empfänger, der zum Empfangen einer Gesprächsaufforderung für eine geforderte Kommunikationssitzung angepasst ist, die eine zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion fähige Benutzervorrichtung einschließt; und eine Netzanrufverarbeitungsfunktion, die für das selektive Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion für die geforderte Kommunikationssitzung basierend auf einem ignoreDnD-Attribut für die Benutzervorrichtung angepasst ist, das auf ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand der Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner angewendet wird.
  • Gemäß einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt sieht die Erfindung eine Benutzervorrichtung vor, die zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion für ein do-not-disturb-(DnD-)fähiges Kommunikationssystem fähig ist, wobei die Benutzervorrichtung Folgendes umfasst: eine Benutzerschnittstelle, die zum Akzeptieren einer externen Eingabe zum Modifizieren eines ignoreDnD-Attributs für die Benutzervorrichtung angepasst ist, wobei das ignoreDnD-Attribut ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand einer Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner so betrifft, dass die DnD-Funktion für eine durch die Gesprächsaufforderung geforderte Kommunikationssitzung basierend auf dem ignoreDnD-Attribut selektiv nicht berücksichtigt wird; und einen ignoreDnD-Attribut-Aufforderungsgenerator, der auf die externe Eingabe reagiert und der zum Senden einer Abfrage an einen Netzanrufverarbeitungsserver zum Aktualisieren des ignoreDnD-Attributs der Benutzervorrichtung angepasst ist.
  • Gemäß noch einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt sieht die Erfindung ein computerlesbares Medium vor, das Codemittel zur Ausführung durch einen Prozessor des Systems oder eine Vorrichtung gemäß der Erfindung enthält, um das Verfahren gemäß der Erfindung durchzuführen.
  • Weitere Gesichtspunkte und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden für den Durchschnittsfachmann bei der Betrachtung der folgenden Beschreibung spezifischer Ausführungsformen der Erfindung zusammen mit den beiliegenden Figuren ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun mit Bezug auf die beiliegenden Diagramme beschrieben. Es zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm, das Elemente eines bekannten Kommunikationssystems darstellt, welches an Diensten mit einer do-not-disturb-Funktion teilnimmt;
  • 2 ein Ablaufdiagramm, das die Schritte veranschaulicht, die von einem GLMS eines bekannten Kommunikationssystems mit do-not-disturb-Funktion bei der Verarbeitung einer ankommenden Gesprächsaufforderung an eine Benutzervorrichtung ausgeführt werden;
  • 3 ein Blockdiagramm, das Elemente eines abgewandelten Kommunikationssystems darstellt, das an abgewandelten Diensten mit abgewandelter do-not-disturb-Funktion teilnimmt, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 4 ein Ablaufdiagramm, das die Schritte, die von einem abgewandelten Kommunikationssystem mit abgewandelter do-not-disturb-Funktion zur Verarbeitung einer ankommenden Gesprächsaufforderung an eine Benutzervorrichtung ausgeführt werden, gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht;
  • 5A eine Blockdiagrammdarstellung eines Datagramms für ein abgewandeltes DnD-Attribut gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • 5B eine Blockdiagrammdarstellung eines Datagramms für einen DnD-Merker und ein Datagramm für ein neues ignoreDnD-Attribut gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; und
  • 6 eine Blockdarstellung einer abgewandelten Benutzervorrichtung, die Elemente gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung enthält.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter gewissen Umständen wäre es wünschenswert, dass ein ankommender Anruf an eine bestimmte Benutzervorrichtung weitergeleitet werden würde, auch wenn der DnD-Merker dieser Benutzervorrichtung an einem Anrufverarbeitungsserver so gesetzt ist, dass der Benutzer nicht gestört wird. Eine solche Situation kann zum Beispiel bei einem Notfall auftreten oder wenn der Anruf dringend ist oder der Teilnehmer oder Benutzer aus irgendeinem anderen Grund meinte, dass dies der Fall sein sollte. In solch einer Situation sind von verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung Verfahren, Systeme und Vorrichtungen zum Ignorieren des DnD-Merkers unter gewissen Umständen und somit Nichtberücksichtigen des DnD-Merkers sowie zum Abfragen und Modifizieren von zur Verwendung beim Nichtberücksichtigen des DnD-Merkers gespeicherten Daten vorgesehen.
  • Die Beispiele, die folgen, nutzen PTTTM-fähige PoC-Netze und drahtlose Vorrichtungen. Noch allgemeiner sind die hierin beschriebenen Ausführungsformen im Rahmen des Netzes und der in Walkie-Talkie-ähnlicher Funktion teilnehmenden drahtlosen Vorrichtungen, von denen PTTTM nur ein Beispiel ist, anwendbar.
  • Mit Bezug auf 3 wird nun ein abgewandeltes OMA-System erörtert, das einen abgewandelten OMA-Standard implementiert, in dem ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrieben wird.
  • Das abgewandelte OMA-System von 3 sieht einen abgewandelten Push-to-talkTM-over-cellular-(PoC-)Dienst gemäß dem Ausführungsbeispiel vor und enthält einen neuen ignoreDnD-Merker zusammen mit einer neuen Grund-ignorieren-Liste mit Grund-ignorieren-Werten, um zu ermitteln, ob der DnD-Merker der angerufenen Vorrichtung für irgendeine bestimmte Gesprächsaufforderung zu ignorieren und daher die DnD-Funktion nicht zu berücksichtigen ist oder nicht.
  • Bezüglich der Struktur enthält das spezifische abgewandelte System von 3, das allgemein durch das Bezugszeichen 200 angezeigt ist, einen abgewandelten GLMS (group list management server, Gruppen-Listen-Verwaltungsserver) 210. Der GLMS 210 ist ein spezifisches Beispiel für einen Anrufverarbeitungsserver. Der GLMS 210 enthält einen Datenspeicher 220, eine Zugriffslistenverarbeitungseinheit 240, eine ignoreDnD-Verarbeitungseinheit 250 und eine DnD-Verarbeitungseinheit 230. Der Datenspeicher 220, die Zugriffslistenverarbeitungseinheit 240, die ignoreDnD-Verarbeitungseinheit 250 und die DnD-Verarbeitungseinheit 230 sind für den Datenaustausch miteinander verbunden.
  • Weitere Ausführungsformen nutzen andere Elemente des Systems zur Ausführung einer Funktion, die der von den Einheiten 250, 240, 230 des GLMS 210 von 3 ausgeführten ähnlich ist. In einigen Ausführungsformen können der GLMS 210 und die Einheiten 250, 240, 230 je einzeln in Hardware, Software, Firmware oder irgendeiner Kombination von Hardware, Software und Firmware implementiert werden.
  • Ebenfalls gezeigt sind drei RANs (Radio Access Networks) 205, 206 und 207 des Systems, die durch das System 200 mit dem GLMS 210 verbunden sind, und vier Benutzervorrichtungen 201, 202, 203 und 204 mit jeweils den Kennzeichnern 011, 012, 013, 014, welche über die RANs 205, 206 und 207 aktiv mit dem System verbunden werden können.
  • Das Beispiel von 3 zeigt die DnD-Verarbeitungseinheit 230, die ignoreDnD-Verarbeitungseinheit 250 und die Zugriffslistenverarbeitungseinheit 240 als separate Elemente. Noch allgemeiner können diese einzeln oder in Kombination implementiert werden und können in Hardware, Software, Firmware oder irgendeiner Kombination von Hardware, Software und Firmware implementiert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist diese Funktion als Software enthalten, die der Anrufverarbeitungsfunktion hinzugefügt ist, welche herkömmlicherweise in dem GLMS 210 vorgesehen wäre. Diese neue Funktion kann auf dem GLMS 210, wie in 3 gezeigt, bereitgestellt werden und/oder kann in einer separaten Vorrichtung oder separaten Vorrichtungen in einer verteilten oder konsolidierten Weise implementiert werden. Alternativ kann diese Funktion unabhängig von dem GLMS vorgesehen sein, wie notwendigerweise in Systemen der Fall wäre, die über keinen GLMS verfügen.
  • Das Beispiel von 3 ist für den GLMS in einem OMA-Kontext typisch. Jedoch sind OMA-Ausführungen nicht auf das Beispiel von 3 beschränkt. Des Weiteren sind Ausführungsformen der Erfindung, während OMA als Grundlage für das Beispiel von 3 verwendet wird, noch allgemeiner in einem beliebigen Kontext anwendbar, in dem die DnD-Funktion (oder DnD-ähnliche Funktion) in Netzen verwendet wird, die eine Walkie-Talkie-ähnliche Funktion vorsehen.
  • Auch zeigt das Beispiel von 3 ein Netz, das aus drei RANs 205, 206, 207 besteht, und einen GLMS 210. Noch allgemeiner kann ein beliebiges zweckmäßiges Netz verwendet werden, das zum Vorsehen einer Walkie-Talkie-ähnlichen Konnektivität fähig ist. Dieses kann mehr oder weniger als drei RANs verwenden oder kann insgesamt andere Einrichtungen verwenden. Auch zeigt das Beispiel von 3 vier Benutzervorrichtungen 201, 202, 203, 204. Die tatsächliche Zahl von Benutzern in einem bestimmten System ist in der Regel ein transientes Merkmal. Eine größere oder kleinere Zahl von Benutzern kann in irgendeinem bestimmten Moment anwesend sein.
  • Der Datenspeicher 220 enthält DnD-Merker und Zugriffslisten bezüglich Benutzervorrichtungen mit den Kennzeichnern 011, 012 und 013. Die Daten für die Benutzervorrichtung 201 mit dem Kennzeichner 011 haben beispielhaft allgemein das Bezugszeichen 271. Die Vorrichtungskennzeichner können abhängig von dem System und dem Netz, in dem sie implementiert sind, irgendeine geeignete Form haben. Die Zugriffsliste wie die Zugriffsliste 274 für die Benutzervorrichtung 201 ist für jede Benutzervorrichtung (201, 202, 203) vorgesehen und bestimmt, welche anderen Benutzer die jeweilige Benutzervorrichtung (201, 202 oder 203) über PoC erreichen dürfen. Der abgewandelte GLMS 210 speichert auch für jede Benutzervorrichtung einen DnD-Merker wie einen DnD-Merker 273 für die Benutzervorrichtung 201, der entweder ein „JA" oder ein „NEIN" sein kann. Weitere Ausführungsformen nutzen einen DnD-Merker 273, welcher ein logischer boolescher Merker mit zwei möglichen Werten ist; wahr und falsch. In weiteren Ausführungsformen kann der DnD-Merker 273 irgendeine Form von Daten oder irgendein Datentyp mit irgendeiner Zahl möglicher, zur Darstellung des Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins eines do-not-disturb-Status oder äquivalent des Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins eines „free-to-disturb-"Status fähiger Werte sein.
  • Darüber hinaus speichert der abgewandelte GLMS 210 einen ignoreDnD-Merker für jede Benutzervorrichtung wie einen ignoreDnD-Merker 275 für die Benutzer-vorrichtung 011 (welche einen Wert „JA" oder „NEIN" haben kann) und eine Grund-ignorieren-Liste 276 für jede Benutzervorrichtung. Der ignoreDnD-Merker 275 und die Grund-ignorieren-Liste 276 bilden zusammen ein ignoreDnD-Attribut 277. In einigen Ausführungsformen ist der ignoreDnD-Merker 275 ein logischer boolescher Merker mit zwei möglichen Werten; wahr und falsch. In anderen Ausführungsformen kann der ignoreDnD-Merker 275 irgendeine Form von Daten oder irgendein Datentyp sein, der irgendeine Zahl möglicher Werte aufweisen kann, die fähig zum Darstellen dessen sind, ob der DnD-Merker (oder andere Informationen) zu ignorieren (nicht zu berücksichtigen) sind oder nicht. Die Grund-ignorieren-Liste ist zum Speichern eines oder mehrerer Gründe vorgesehen, die ein Benutzer auswählen kann, um die Umstände einzugrenzen, unter denen der DnD-Merker zu ignorieren ist.
  • Beispiele für Gründe sind „dringend" und „Notfall", jedoch kann in einem bestimmten System irgendeine geeignete Menge von Gründen zulässig sein. Des Weiteren wird in einigen Ausführungsformen überhaupt keine Grund-ignorieren-Liste verwendet. Stattdessen erfolgt die ignoreDnD-Verarbeitung allein auf der Grundlage des ignoreDnD-Merkers. Der DnD-Merker, der ignoreDnD-Merker, die Grund-ignorieren-Liste und die Zugriffsliste jeder Benutzervorrichtung tragen zur Ermöglichung der Verwaltung von Gesprächsaufforderungen bei, die an diese Benutzervorrichtung gerichtet sind.
  • Im Betrieb verwaltet der abgewandelte GLMS 210 Gruppen und Listen (z. B. Kontakt- und Zugriffslisten), die für den abgewandelten PoC-Dienst verwendet werden. Insbesondere sieht der bekannte GLMS 210 Listenverwaltungsvorgänge zum Erstellen, Modifizieren, Abfragen und Löschen von Gruppen und Listen und zum Bereitstellen von Speicher dafür vor. Der Datenspeicher 220 sieht Speicher für den abgewandelten GLMS 210 einschließlich Zugriffslisten 274, DnD-Merkern 271, ignoreDnD-Merkern 275 und Grund-ignorieren-Listen 276 durch die Benutzervorrichtung vor. Die DnD-Verarbeitungseinheit 230 führt eine abgewandelte DnD-Verarbeitung 230 aus, die ignoreDnD-Verarbeitungseinheit 250 führt die neue ignoreDnD-Verarbeitung aus, und die Zugriffslistenverarbeitungseinheit 240 führt die Zugriffslistenverarbeitung aus.
  • Wie bei den DnD-Merkern des Standard-OMA-Systems darf ein Benutzer in dem in 3 dargestellten abgewandelten System den Wert des ignoreDnD-Merkers und der Grund-ignorieren-Liste auswählen, die auf dem GLMS 110 für die Vorrichtung des Benutzers gespeichert sind. Dies kann durch eine Weiterentwicklung des derzeitigen Verfahrens erreicht werden, das zur Aktualisierung der Zugriffsliste auf dem GLMS verwendet wird.
  • In einigen Ausführungsformen kann der Benutzer auch die momentanen Werte des ignoreDnD-Merkers und der Grund-ignorieren-Liste abfragen.
  • In dieser Ausführungsform darf der Benutzer nicht den Wert des ignoreDnD-Merkers oder irgendeinen Wert der Grund-ignorieren-Liste irgendeiner anderen Vorrichtung des Benutzers abfragen oder setzen. In anderen Ausführungsformen können einer Klasse bestimmter Benutzer wie Administratoren Berechtigungen zum Abfragen und/oder Modifizieren des Werts des ignoreDnD-Merkers und der Werte in der Grund-ignorieren-Liste der anderen Vorrichtungen des Benutzers zugewiesen werden.
  • Die RANs 205, 206 und 207 sind zum Übertragen und Empfangen von Signalen über Kanäle zwischen dem Netz 200 und Benutzervorrichtungen vorgesehen. Ein Beispiel für eine spezifische Ausbildung ist in 3 gezeigt, in der in einem zeitlichen Moment die Benutzervorrichtung 204 in Kommunikation mit dem RAN 205 ist. Das RAN 206 ist in Kommunikation mit den Benutzervorrichtungen 202 und 203. Die Benutzervorrichtung 201 weder empfängt noch übermittelt an irgendein bestimmtes RAN. Das Radio Access Network 207 weder empfängt noch übermittelt irgendwelche Signale an irgendeine bestimmte Benutzervorrichtung. Es sollte verständlich sein, dass die bestimmte Ausbildung von Benutzervorrichtungen und Basis-Transceiver-Stationen einen „Schnappschuss" einer möglichen Ausbildung von Benutzervorrichtungen in Kommunikation mit dem System 200 darstellt und im Allgemeinen zu verschiedenen Zeitpunkten über verschiedene Anzahlen von Benutzervorrichtungen und verschiedene Arten von Verbindungen zu verschiedenen Benutzervorrichtungen abhängig davon verfügt, was zu diesem Zeitpunkt in dem Netz gerade passiert.
  • In dem spezifischen Beispiel der Anruf- und Gesprächsaufforderungsverarbeitung, das in 3 gezeigt ist, sendet die Benutzervorrichtung 204 mit der ID 014 eine Gruppengesprächsaufforderung gemäß dem zu Grunde liegenden PTTTM-Initiierungsprotokoll für eine Sitzung mit den Benutzervorrichtungen 201, 202 und 203, von denen alle zu der Gruppe gehören. Die Gesprächsaufforderung 209 ist als „dringend" markiert und wird über das RAN 205 empfangen und an das abgewandelte System 200 weitergeleitet. Das existierende PTTTM-Initiierungsprotokoll kann erweitert werden, um eine Priorität jeder Anrufaufforderung zu enthalten. Sobald die Aufforderung an den abgewandelten GLMS 210 weitergeleitet ist, findet die ignoreDnD-Verarbeitung in der ignoreDnD-Verarbeitungseinheit 250 statt, findet die DnD-Verarbeitung in der DnD-Verarbeitungseinheit 230 statt und findet die Zugriffslistenverarbeitung 240 statt, um zu ermitteln, ob die Gesprächsaufforderung 209 weitergeleitet werden soll.
  • In dem veranschaulichten Beispiel weist jede der Benutzervorrichtungen 201, 202 und 203 einen verbundenen „JA"-DnD-Merker 273 in dem Datenspeicher 220 des GLMS 110 auf. Wenn alle Benutzervorrichtungen „NEIN"-Werte des ignoreDnD-Merkers 275 aufwiesen, so würde die Gesprächsaufforderung 209 an keine der Benutzervorrichtungen 201, 202 und 203 weitergeleitet werden.
  • In dem in 3 dargestellten Beispiel ist der ignoreDnD-Merker 275 jeder der Vorrichtungen 201, 202 und 203 auf „JA" gesetzt. Die Benutzervorrichtung 201 (ID 011) verfügt über einen Grund-ignorieren-Wert, nämlich „NOTF" für Notfall, der damit verbunden ist. Die Benutzervorrichtung 202 (ID 012) verfügt über zwei Grund-ignorieren-Werte, nämlich „DRING" für dringend und „NOTF", die damit verbunden sind. Die Benutzervorrichtung 203 (ID 013) verfügt über einen Grund-ignorieren-Wert, nämlich „DRING", der damit verbunden ist.
  • Die zu einem Gespräch auffordernde Benutzervorrichtung hat eine „dringend"-Gesprächsaufforderung gesendet und daher wird die Gesprächsaufforderung nur an die Benutzervorrichtungen weitergeleitet, für die ein Grund-ignorieren-Wert „dringend" vorhanden ist. An jegliche Benutzer, deren DnD-Merker nicht gesetzt ist, wird die Gesprächsaufforderung ebenfalls weitergeleitet. Demzufolge werden die jeweiligen Gesprächsaufforderungen 219 und 229 über das RAN 206 nur an die Benutzervorrichtungen 202 und 203 (mit den IDs 012 und 013) weitergeleitet.
  • 4 zeigt die Schritte, die von einem abgewandelten Anrufdienst-Verwaltungsserver in einem abgewandelten Kommunikationssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel zur Verwaltung ankommender Anrufe für eine Benutzervorrichtung durchgeführt werden. Eine Anrufverarbeitungsfunktion, zum Beispiel ein Anrufverarbeitungsserver (Call Processing Server, CPS), verwaltet die ankommenden Anrufe unter Benutzung eines neuen ignoreDnD-Merkers, einer neuen Grund-ignorieren-Liste und eines gespeicherten DnD-Merkers und einer Zugriffsliste für die Benutzervorrichtung.
  • In Schritt 215 empfängt das Netz eine ankommende Gesprächsaufforderung, die die Benutzervorrichtung als die Zielvorrichtung bestimmt, an die die Gesprächsaufforderung gesendet wird. In Schritt 255 überprüft der abgewandelte GLMS den mit der Zielvorrichtung verbundenen ignoreDnD-Merker.
  • Wenn der ignoreDnD-Merker auf „NEIN" gesetzt ist, so wird die DnD-Funktion berücksichtigt und die Verarbeitung der Gesprächsaufforderung in Schritt 235 fortgesetzt, wobei der DnD-Merker getestet wird, und wenn der DnD-Merker auf „JA" gesetzt ist, wird die Gesprächsaufforderung in Schritt 265 abgelehnt, und wenn der getestete DnD-Merker „NEIN" ist, wird die Verarbeitung der Gesprächsaufforderung bis zum Schritt der Verarbeitung der Zugriffslisten 245 fortgesetzt.
  • Falls der ignoreDnD-Merker auf „JA" gesetzt ist, so wird die Verarbeitung der Gesprächsaufforderung in Schritt 257 fortgesetzt, wobei die Grund-ignorieren-Liste mit einem Kriterium oder einem Zustand der Gesprächsaufforderung verglichen wird. Falls einer der Grund-ignorieren-Werte einem Kriterium oder einem Zustand der Gesprächsaufforderung entspricht, wird die Verarbeitung der Gesprächsaufforderung bis zum Schritt der Verarbeitung der Zugriffslisten 245 fortgesetzt, und die DnD-Funktion (Schritt 235) wird ignoriert und nicht berücksichtigt. Falls keiner der Grund-ignorieren-Werte den Kriterien der Gesprächsaufforderung entspricht, wird die DnD-Funktion berücksichtigt, der DnD-Merker in Schritt 235 getestet, und falls der DnD-Merker "JA" ist, wird die Gesprächsaufforderung in Schritt 265 abgelehnt, und falls der DnD-Merker „NEIN" ist, wird die Verarbeitung der Gesprächsaufforderung bis zum nächsten Schritt der Verarbeitung der Zugriffslisten 245 fortgesetzt.
  • In einigen Ausführungsformen ist der Schritt 235 zusammen mit 265 und 245 gemeinsam für die DnD-Funktion verantwortlich. In einigen Ausführungsformen sind die Schritte 255 und 257 gemeinsame für die Verarbeitung des ignoreDnD-Attributs verantwortlich.
  • Es sollte erwähnt werden, dass, obwohl die dargestellten besonderen Ausführungsarten einen ignoreDnD-Merker verwendet haben, in einigen Ausführungsformen kein ignoreDnD-Merker verwendet wird und die Gesprächsaufforderungsverarbeitung stattdessen direkt ab dem Empfang der Gesprächsaufforderung in Schritt 215 bis zum Vergleich der Grund-ignorieren-Liste von Schritt 257 erfolgt. In solch einer Ausführungsform wird die DnD-Funktion nur ignoriert, falls einer der Grund-ignorieren-Werte einem momentanen Status der Gesprächsaufforderung entspricht. Falls ein Benutzer die DnD-Funktion stets ignorieren möchte, wird die Grund-ignorieren-Liste so gesetzt, dass sie alle möglichen Kriterien einer Gesprächsaufforderung enthält, und falls der Benutzer durch gar keinen Anruf gestört werden wollte, würde die Liste keinen möglichen Status für irgendeine Gesprächsaufforderung enthalten.
  • Mit Bezug auf 5A wird nun ein Datagramm beschrieben, das ein Beispiel eines abgewandelten DnD-Attributs 300 eines abgewandelten OMA-Systems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt.
  • In dieser besonderen bevorzugten Ausführungsform sind der ignoreDnD-Merker 306 und die Grund-ignorieren-Liste 308 in ein ignoreDnD-Attribut 305 eines abgewandelten DnD-Attributs 300 integriert. Der Standard-DnD-Merker 302 bildet einen Bestandteil des DnD-Attributs 300, das einen booleschen 1-Bit-Wert 302 aufweist. Das ignoreDnD-Attribut 305 enthält einen ignoreDnD-Merker 306, der einen booleschen 1-Bit-Wert aufweist, und eine Grund-ignorieren-Liste 308, die bis zu vier mögliche Gründe dafür aufführt, weshalb das DnD ignoriert werden sollte, wobei jeder Grund einen 2-Bit-Wert aufweist. Jede dieser Variablen kann abhängig von der spezifischen Ausführung eine längere oder kürzere Bitlänge aufweisen. In einigen Ausführungsformen können mehr als vier Ignorieren-Gründe vorhanden sein, und daher wäre die Bitlänge länger als 2 Bits. Das Beispiel von 5A zeigt die Köpfe „DnD-Attribut" usw. In einem tatsächlichen Datenspeicher müssen diese Köpfe nicht gespeichert werden, da der Ort der Inhalte bekannt ist.
  • In anderen Ausführungsformen wird der DnD-Merker stets ignoriert, wenn der ankommende Anruf ein Notruf ist, und daher wäre der ignoreDnD-Merker nicht erforderlich, solange die Ignorieren-Gründe stets verarbeitet wurden. Umgekehrt könnte ein ignoreDnD-Merker in solch einer Ausführungsform auf „JA" gesetzt und kein Grund gegeben sein, solange das ignoreDnD für Notrufe nur auf „JA" gesetzt ist und wenn der Verfahrensschritt 257 des Ermittelns, ob irgendwelche Ignorieren-Gründe einem Kriterium der Aufforderung entsprechen, stets übersprungen wird.
  • In einigen Ausführungsformen kann jeder beliebige 2-Bit-verschlüsselte Grund einen Status darstellen, dem die Gesprächsaufforderung entsprechen muss. In der besonderen bevorzugten Ausführungsform, die in 5A veranschaulicht ist, kann jeder der 2-Bit-verschlüsselten Gründe ein beliebiger jeweils aus der Gruppe 00 (Notfall), 01 (Dringend), 10 Reserve1, 11 Reserve2 sein. In dieser Ausführungsform kann der GLMS jederzeit von einem Benutzer bei der Änderung des Profils eines Benutzers aktualisiert werden. Diese Gründe sind nicht in der PTTTM-Aufforderung selbst verschlüsselt, nur der PTTTM-Anruftyp (zum Beispiel ein Notruf oder ein dringender Anruf) ist in der PTTTM-Aufforderung verschlüsselt. Das existierende Protokoll kann erweitert werden, um die Anrufart in der Anrufaufforderung und den ignoreDnD-Grund in der Benutzeränderungsaufforderung zu enthalten.
  • Mit Bezug auf 5B werden nun Datagramme, die einen Standard-DnD-Merker 401 darstellen, welcher einen einzelnen booleschen 1-Bit-Wert 402 aufweist, und ein neues ignoreDnD-Attribut 405 gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • In dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform sind ein ignoreDnD-Merker 406 und eine Grund-ignorieren-Liste 408 in ein neues ignoreDnD-Attribut 405 integriert. Der Standard-DnD-Merker 401 ist von dem ignoreDnD-Attribut 405 getrennt und weist einen booleschen 1-Bit-Wert 402 auf. Der ignoreDnD-Merker weist einen booleschen 1-Bit-Wert 408 auf. Jeder Datensatz in der Grund-ignorieren-Liste 408, der mögliche Gründe dafür aufführt, weshalb das DnD ignoriert werden sollte, ist ein 2-Bit-Wert 408.
  • In einigen Ausführungsformen kann jeder beliebige 2-Bit-verschlüsselte Grund einen Zustand oder ein Kriterium darstellen, dem die Gesprächsaufforderung entsprechen muss. Zum Beispiel könnte der 2-Bit-Grund einen 2-Bit-Statusmerker, der die Gesprächsaufforderung begleitet, oder einen 2-Bit-Statusmerker darstellen, der als Antwort auf den Empfang der Gesprächsaufforderung wiedergegeben wird, um den Status der Gesprächsaufforderung widerzuspiegeln. In der besonderen bevorzugten Ausführungsform, die in 5A veranschaulicht ist, kann jeder der 2-Bit-verschlüsselten Gründe ein beliebiger aus der Gruppe 00 (Notfall), 01 (Dringend), 10 Reserve und 11 Reserve ausgewählter sein, und jede Gesprächsaufforderung kann, muss jedoch nicht, als eine Notrufaufforderung (00), eine dringende Aufforderung (01) oder keines von beiden gekennzeichnet sein.
  • Mit jetzigem Bezug auf 6 wird nun eine abgewandelte Benutzervorrichtung in Form einer drahtlosen mobilen Vorrichtung gemäß einer spezifischen Ausführungsform der Erfindung erörtert, die allgemein durch das Bezugszeichen 500 angezeigt ist.
  • In dieser Ausführungsform ist, um einem Benutzer der Benutzervorrichtung die Möglichkeit zum Abfragen und Setzen der neuen ignoreDnD- und Grund-ignorieren-Werte zu geben, eine neue Funktion in die Benutzervorrichtung 500 selbst integriert. In dieser Ausführungsform würde ein Benutzer mittels irgendeiner geeigneten Form einer Benutzerschnittstelle (BS), welche zum Beispiel insbesondere die Tasten 515, die Berührungsbildschirm-Fähigkeit des Bildschirms einer Benutzerschnittstelle (BS) 510 oder eine auf Sprachbefehle reagierende Schnittstelle sein könnte, eine Auswahl vornehmen, um einen Wert für einen der folgenden auszuwählen, abzufragen oder zu modifizieren: des ignoreDnD-Merkers oder der Grund-ignorieren-Werte. Als Antwort darauf, dass der Benutzer diese Funktion von der durch eine neue Funktion für den Dateneingabeaufforderungseditor 530 abgewandelten Schnittstelle auswählt, zeigt die Benutzerschnittstelle Auswahlmöglichkeiten dazu an, welche der neuen Variablen zu ändern sind, und sieht eine Funktion vor, um sie gemäß der möglichen Reihe von Werten, die jede haben kann, zu editieren. Sobald der Benutzer das Editieren der Abfrageaufforderung oder der Einstellungsmodifizierungsaufforderung beendet hat, wird der neue Aufforderungsgenerator 520 für das Senden einer Aufforderung zur Abfrage und/oder Modifizierung der Einstellungen der neuen Variablen in dem Netz, zum Beispiel auf dem GLMS, angepasst. In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Aufforderungsgenerator und der Dateneingabeaufforderungs-/Editor als Additionen/Abwandlungen der auf der Vorrichtung 500 ausgeführten Software implementiert. Alternativ können separate Hardware und/oder Software und/oder Firmware verwendet werden. Das existierende Protokoll kann erweitert werden, damit Benutzer ihre DnD-Einstellungsprofile ändern können.
  • Obwohl die hierin dargestellten spezifischen Ausführungsformen sich auf PoC-Versionen von PTTTM beziehen, könnte jedes Sprachkommunikationssystem, das eine do-not-disturb-Funktion verwendet, gemäß der Erfindung angepasst werden, um eine Funktion zum Ignorieren des do-not-disturb-Status unter gewissen Umständen vorzusehen.
  • Es sollte sich verstehen, dass, obwohl die hierin dargestellten spezifischen Ausführungsformen sich nach einem angepassten OMA-System und -Standard richten, andere Kommunikationssysteme und -standards wie zum Beispiel insbesondere GSM, TDMA und CDMA gemäß der Erfindung angepasst werden könnten, um eine Funktion zum Ignorieren oder Umgehen der do-not-disturb-Funktion unter gewissen Umständen oder für bestimmte Gesprächsaufforderungen vorzusehen.
  • In anderen Ausführungsformen sind das Verfahren und das System angepasst, um für eine drahtgebundene Vorrichtung, die zum Teilnehmen an drahtlosen Sitzungen mit verschiedenen Gesprächsgruppen fähig ist und die ein verbundenes ignoreDnD-Attribut und dafür vorgesehen Dienste aufweist, periphere Unterstützung vorzusehen. Eine solche drahtgebundene Vorrichtung nimmt über eine Netzanpassungsfunktion teil, so dass, obwohl sich die drahtgebundene Vorrichtung nicht in dem drahtlosen Netz befindet, es so aussieht, als ob sie dies ist, und nimmt an einem Gruppenanruf wie eine drahtlose Vorrichtung teil. Daher ist die drahtgebundene Benutzervorrichtung gemäß diesen Ausführungsformen mit Diensten zur Ermöglichung einer Abfrage und von Modifizierungen des ignoreDnD-Attributs versehen, so dass DnD nicht berücksichtigt werden kann. Für diese Ausführungsformen erfolgt die Gesprächsaufforderungsverarbeitung zusammen mit der do-not-disturb-Funktion in einer Weise, die zu der vorstehend beschriebenen analog ist.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wie in Bezug auf die 3 bis 6 beschrieben ist beispielhaft dargestellt und schränkt nicht den Umfang der durch die beigefügten Ansprüchen definierten vorliegenden Erfindung ein.

Claims (22)

  1. Verfahren einer Gesprächsaufforderungsverarbeitung in einem do-not-disturb-, abgekürzt als DnD-, fähigen Kommunikationssystem (200), wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Empfangen einer Gesprächsaufforderung (215) für eine angeforderte Kommunikationssitzung, die eine zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion fähige Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) einschließt; und selektives Nichtberücksichtigen einer DnD-Funktion (255, 235, 257) für die angeforderte Kommunikationssitzung basierend auf einem ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500), das auf ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand der Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner angewendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, das des Weiteren Folgendes umfasst: für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) Verbindung einer Zugriffsliste (274) damit, die bestimmt, welche anderen Benutzervorrichtungen die Benutzervorrichtung erreichen dürfen; beim Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion Verarbeiten der Zugriffsliste (274), um festzustellen, ob die Gesprächsaufforderung an die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) weitergeleitet werden sollte oder nicht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) eine drahtlose Vorrichtung ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) einen ignoreDnD-Merker (275, 306, 406) umfasst und wobei das selektive Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion (255, 235, 257) eine Funktion des ignoreDnD-Merkers (275, 306, 406) ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) mindestens einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Wert (276, 308, 408) umfasst und wobei das selektive Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion (255, 235, 257) eine Funktion des mindestens einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Werts (276, 308, 408) ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) einen momentanen damit verbundenen Status aufweist, wobei der momentane Status einer einer Zahl möglicher momentaner Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) ist, wobei jeder vorher festgelegte Grund-ignorieren-Wert (276, 308, 408) einen entsprechenden möglichen momentanen Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) darstellt, wobei das Verfahren des Weiteren Folgendes umfasst: Bewerten des ignoreDnD-Merkers (255), um zu ermitteln, ob eine weitere ignoreDnD-Verarbeitung durchzuführen ist, und falls das Bewerten des ignoreDnD-Merkers (255) ermittelt, dass eine weitere ignoreDnD-Verarbeitung (225) durchzuführen ist: Ermitteln des momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229); und für jeden des mindestens einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Werts (276, 308, 408) Vergleichen (257) des entsprechenden möglichen momentanen Status mit dem momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229); wobei die DnD-Funktion nicht berücksichtigt wird, falls ein entsprechender möglicher momentaner Status mit dem momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) übereinstimmt.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei jeder mögliche momentane Status der Zahl möglicher momentaner Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) ein Prioritätsstatus der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) zu dem Zeitpunkt ist, zu dem sie empfangen wurde.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei die Zahl möglicher momentaner Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) mindestens einen der folgenden umfasst: „dringend" und „Notruf".
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das des Weiteren das Beibehalten des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für eine Vielzahl von Benutzervorrichtungen (201, 202, 203, 204, 500) als Funktion von von den Benutzervorrichtungen (201, 202, 203, 204, 500) her empfangenen Eingaben umfasst.
  10. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem in einem do-not-disturb-, abgekürzt als DnD-, fähigen Kommunikationssystem (200), wobei das Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem Folgendes umfasst: einen Empfänger (205, 206, 207), der zum Empfangen einer Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) für eine angeforderte Kommunikationssitzung angepasst ist, die eine zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion fähige Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) einschließt; und eine Netzanrufverarbeitungsfunktion (250, 220, 230), die für das selektive Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion für die angeforderte Kommunikationssitzung basierend auf einem ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) angepasst ist, das auf ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand der Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner angewendet wird.
  11. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach Anspruch 10, wobei die Netzanrufverarbeitungsfunktion des Weiteren für Folgendes angepasst ist: für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) Verbindung einer Zugriffsliste (274) damit, die bestimmt, welche anderen Benutzervorrichtungen die Benutzervorrichtung erreichen dürfen; beim Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion Verarbeiten der Zugriffsliste (274), um festzustellen, ob die Gesprächsaufforderung an die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) weitergeleitet werden sollte oder nicht.
  12. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, wobei die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) eine drahtlose Vorrichtung ist.
  13. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Netzanruffunktion (250, 220, 230) Folgendes umfasst: einen Datenspeicher (220), der zum Speichern des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) angepasst ist; eine DnD-Verarbeitungsfunktion (230), die zum Bereitstellen der DnD-Funktion angepasst ist; und eine ignoreDnD-Verarbeitungsfunktion (250), die zum Nichtberücksichtigen der DnD-Funktion für die geforderte Kommunikationssitzung als Funktion des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) angepasst ist, welches in dem Datenspeicher (220) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) gespeichert ist.
  14. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach Anspruch 13, wobei das ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) einen ignoreDnD-Merker (275, 306, 406) und mindestens einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Wert (276, 308, 408) umfasst und wobei die ignoreDnD-Verarbeitungsfunktion (250) die DnD-Funktion als eine Funktion des ignoreDnD-Merkers (275, 306, 406) und mindestens des einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Werts (276, 308, 408) selektiv nicht berücksichtigt.
  15. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach Anspruch 14, wobei die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) einen momentan damit verbundenen Status aufweist, wobei der momentane Status einer einer Zahl möglicher momentaner Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) ist, wobei jeder vorher festgelegte Grund-ignorieren-Wert einen entsprechenden möglichen momentanen Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) darstellt, wobei die ignoreDnD-Verarbeitungsfunktion (250) Folgendes umfasst: ruft das ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405) aus dem Datenspeicher (220) ab; und bewertet den ignoreDnD-Merker (275, 306, 406), um zu ermitteln, ob eine weitere ignoreDnD-Verarbeitung (255) durchzuführen ist, und falls das Bewerten des ignoreDnD-Merkers (275, 306, 406) ermittelt, dass eine weitere ignoreDnD-Verarbeitung (255) durchzuführen ist: ermittelt den momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229); und vergleicht (257) für jeden mindestens des einen vorher festgelegten Grund-ignorieren-Werts (276, 308, 408) den entsprechenden möglichen momentanen Status mit dem momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229); wobei die DnD-Funktion nicht berücksichtigt wird, falls irgendein entsprechender möglicher momentaner Status mit dem momentanen Status der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) übereinstimmt.
  16. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach Anspruch 15, wobei jeder mögliche momentane Status der Zahl möglicher momentaner Zustände für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) ein Prioritätsstatus der Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) zu dem Zeitpunkt ist, zu dem sie empfangen wurde.
  17. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei die Zahl möglicher momentaner Status für die Gesprächsaufforderung (209, 219, 229) mindestens einen der folgenden umfasst: „dringend" und „Notruf".
  18. Gesprächsaufforderungsverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 10 bis 17, das des Weiteren zum Beibehalten des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für jede einer Vielzahl von Benutzervorrichtungen (201, 202, 203, 204, 500) oder als Funktion von von den Benutzervorrichtungen (201, 202, 203, 204, 500) her empfangenen Eingaben angepasst ist.
  19. Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500), die zu einer Walkie-Talkie-ähnlichen Funktion für ein do-not-disturb-, abgekürzt als DnD-, fähiges Kommunikationssystem (200) fähig ist, wobei die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) Folgendes umfasst: eine Benutzerschnittstelle (515, 530), die zum Akzeptieren einer externen Eingabe zum Modifizieren eines ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung angepasst ist, wobei das ignoreDnD-Attribut ein anderes Kriterium oder einen anderen Zustand einer Gesprächsaufforderung als einen Benutzervorrichtungskennzeichner so betrifft, dass die DnD-Funktion für eine durch die Gesprächsaufforderung angeforderte Kommunikationssitzung basierend auf dem ignoreDnD-Attribut selektiv nicht berücksichtigt wird; und einen ignoreDnD-Attribut-Aufforderungsgenerator (520), der auf die externe Eingabe reagiert und der zum Senden einer Aufforderung an einen Netzanruf verarbeitungsserver (210) zum Aktualisieren des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) der Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) angepasst ist.
  20. Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) nach Anspruch 19, wobei die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) eine drahtlose Vorrichtung ist.
  21. Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) nach einem der Ansprüche 19 oder 20, die des Weiteren Folgendes umfasst: eine Benutzerschnittstellenanzeige (510) zum Anzeigen von Modifizierungen für das ignoreDnD-Attribut (277, 305, 405), das von der externen Eingabe angezeigt wird, wobei die Benutzerschnittstelle (515) des Weiteren zum Akzeptieren einer externen Abfrageeingabe zum Abfragen eines ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) angepasst ist, wobei der ignoreDnD-Attribut-Aufforderungsgenerator (520) des Weiteren für Folgendes angepasst ist: (a) Senden einer Abfrage an einen Netzanrufverarbeitungsserver (210) zum Abfragen des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) der Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500); und b) Empfangen einer Antwort auf die Abfrage von dem Netz (200) her; wobei die Benutzerschnittstellenanzeige (510) zum Anzeigen des ignoreDnD-Attributs (277, 305, 405) für die Benutzervorrichtung (201, 202, 203, 204, 500) als Antwort darauf, dass der ignoreDnD-Attribut-Aufforderungsgenerator (520) die Antwort auf die Abfrage empfängt, angepasst ist.
  22. Computerlesbares Medium, das Codemittel zur Ausführung durch einen Prozessor des Systems nach einem der Ansprüche 10 bis 18 oder die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21 zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9 enthält.
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