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DE102005032302A1 - Server-Einheit, Client-Einheit, Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit - Google Patents

Server-Einheit, Client-Einheit, Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit Download PDF

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Publication number
DE102005032302A1
DE102005032302A1 DE102005032302A DE102005032302A DE102005032302A1 DE 102005032302 A1 DE102005032302 A1 DE 102005032302A1 DE 102005032302 A DE102005032302 A DE 102005032302A DE 102005032302 A DE102005032302 A DE 102005032302A DE 102005032302 A1 DE102005032302 A1 DE 102005032302A1
Authority
DE
Germany
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client unit
poc
unit
client
user
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102005032302A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Schwagmann
Andreas Schmidt
Holger Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Intel Deutschland GmbH
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
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Priority to US11/456,822 priority patent/US20070027993A1/en
Priority to FR0606285A priority patent/FR2890270B1/fr
Priority to CNB2006101015349A priority patent/CN100574507C/zh
Publication of DE102005032302A1 publication Critical patent/DE102005032302A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Server-Einheit eines Kommunikationssystems, die im Falle eines Konflikts zwischen der Anforderung, dass keine Einladungen an eine erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen, und der Anforderung, dass eine zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll, entscheidet, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session an die erste Client-Einheit weitergeleitet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Server-Einheit, eine Client-Einheit, ein Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit.
  • Der Kommunikationsdienst Push-to-talk-over-Cellular (PoC) ermöglicht es einem Benutzer eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts, Sprachdaten an einen oder mehrere Empfänger gleichzeitig zu übermitteln.
  • Dazu ist typischerweise eine spezielle PoC-Taste an dem Mobilfunk-Teilnehmergerät vorgesehen, nach deren Betätigung der Benutzer mit dem Einsprechen von Sprachdaten beginnen kann.
  • Die Sprachdaten werden üblicherweise schon während des Einsprechens mittels eines Mobilfunk-Kommunikationsnetzwerks verteilt, das heißt an den oder die gewünschten Empfänger übermittelt. Dieser Vorgang wird als "streaming" bezeichnet.
  • Die Übermittlung erfolgt im Halb-Duplex-Verfahren, das heißt, dass während des Einsprechens und während der Übertragung nur der Sender, das heißt der Benutzer, der die Sprachdaten einspricht und versendet, Sprachdaten an die Empfänger übermitteln kann, die Empfänger aber nicht gleichzeitig Sprachdaten an den Sender senden können. Insbesondere kann der Sender nicht von den Empfängern unterbrochen werden.
  • Anschaulich entspricht eine Kommunikation mittels PoC aus Sicht des Benutzers dem herkömmlichen CB-Funk, jedoch mit der Erweiterung, dass der Sender weltweit an Empfänger, die mittels der geeigneten Vermittlungstechnik mindestens eines Mobilfunk-Kommunikationsnetzwerks erreichbar sind, Sprachdaten übermitteln kann.
  • Benutzer von PoC, die in einer PoC-Kommunikation, das heißt einer Kommunikations-Session mittels PoC, aktiv, das heißt als Sender, oder passiv, das heißt als Empfänger, involviert sind, werden im Folgenden als PoC-Teilnehmer der PoC-Kommunikation bezeichnet.
  • Ein Benutzer von PoC hat die Möglichkeit, in dem Kommunikationsnetzwerk, das den PoC-Kommunikationsdienst bereitstellt, ein sogenanntes Incoming Session Barring (ISB) zu aktivieren, wie es in [1] beschrieben ist. In diesem Fall werden alle an den Benutzer adressierten PoC-Calls, das heißt alle Einladungen zu PoC-Kommunikationen, abgelehnt. Ein entsprechender Nachrichtenfluss ist in 1 dargestellt.
  • 1 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 100 gemäß dem Stand der Technik.
  • An dem in 1 dargestellten Nachrichtenfluss sind eine erste PoC-Client-Einheit 101, ein PoC-Teilnehmerserverrechner 102, ein PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103 sowie eine zweite PoC-Client-Einheit 104 beteiligt.
  • In Schritt 105 möchte der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 keine PoC-Rufe (PoC-Calls) empfangen und stellt dementsprechend an dem von ihm verwendeten Kommunikationsendgerät, das die erste PoC-Client-Einheit 101 realisiert, ein, dass ISB aktiviert wird.
  • In Schritt 106 wird einer Einheit des Kommunikationsnetzwerks, das dem Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 den PoC-Kommunikationsdienst bereitstellt, in diesem Fall dem PoC-Teilnehmerserverrechner 102, signalisiert, dass ISB aktiviert werden soll. Dies geschieht mittels einer PUBLISH-Nachricht 113.
  • In Schritt 107 sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 102 zur Bestätigung eine 200 OK-Nachricht 114 an die erste PoC-Client-Einheit 101. In Schritt 108 will nun der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 104 den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 zu einer PoC-Kommunikation einladen. Dementsprechend wird von der zweiten PoC-Client-Einheit 104 in Schritt 108 eine INIVITE-Nachricht 115 an den PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103 gesendet, die dieser in Schritt 109 an dem PoC-Teilnehmerserverrechner 102 weiterleitet (der anschaulich für die erste PoC-Client-Einheit 101 zuständig ist).
  • In Schritt 110 überprüft der PoC-Teilnehmerserverrechner 102, ob für die erste PoC-Client-Einheit 101 ISB gesetzt, das heißt aktiviert, ist. Da dies der Fall ist, wird die Einladung zu einer PoC-Kommunikation abgelehnt oder anders ausgedrückt blockiert.
  • Dementsprechend sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 102 in Schritt 111 eine 403 FORBIDDEN-Nachricht 116 an den PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103, welcher die 403 FORBIDDEN-Nachricht 116 in Schritt 112 an die zweite PoC-Client-Einheit weiterleitet, so dass der Benutzer der zweiten PoC- Client-Einheit 104 informiert werden kann, dass die Einladung zu der PoC-Kommunikation abgelehnt wurde.
  • Der in 1 dargestellte Nachrichtenfluss ist gemäß den Spezifikationen der Open Mobile Alliance (OMA) vorgesehen.
  • Ferner hat ein Benutzer von PoC die Möglichkeit, eine sogenannte Reject-Liste zu definieren und dem Kommunikationnetzwerk, das den PoC-Kommunikationsdienst bereitstellt, zu signalisieren (siehe [1]). Eine Reject-Liste ist eine Liste von Benutzern von PoC (bzw. der von diesen Benutzern verwendeten PoC-Client-Einheiten). Alle PoC-Calls, die an den Benutzer, der die Reject-Liste definiert hat, adressiert sind (bzw. an die von ihm verwendete PoC-Client-Einheit), und die von einem Benutzer initiiert wurden, der auf der Reject-Liste aufgeführt wird, werden abgelehnt. Der entsprechende Nachrichtenfluss ist ähnlich dem in 1 dargestellten.
  • Neben PoC existieren auch weitere Kommunikationsdienste, die die Funktionalität aufweisen, dass ein Benutzer alle (oder die von einer definierten Gruppe von Benutzern) an den Benutzer adressierten "Calls" (beispielsweise Anrufe oder Einladungen zu Kommunikations-Sessions) bereits auf Seiten des Kommunikationsnetzwerks, das den jeweiligen Kommunikationsdienst bereitstellt, blocken lassen kann.
  • Bei einigen Kommunikationsdiensten steht neben der oben beschriebenen Funktionalität eines ISB ferner die Funktionalität zur Verfügung, dass ein erster Benutzer bei einem zweiten Benutzer anfordern kann, dass der zweite Benutzer einen Call (beispielsweise eine Sprach-Kommunikationsverbindung) zu dem ersten Benutzer aufbaut.
  • Dies ist zum Beispiel im Rahmen normaler Sprachtelephonie bekannt und wird auch als Call-Back-Funktion bezeichnet. Bei PoC-Kommunikationssystemen wird die Anforderung nach einem Rückruf auch als Instant Personal Alert bezeichnet.
  • Diese Funktionalität steht auch bei PoC zur Verfügung. Ein entsprechender Nachrichtenfluss ist in 2 dargestellt.
  • 2 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 200 gemäß dem Stand der Technik.
  • Analog zu 1 sind an dem dargestellten Nachrichtenfluss eine erste PoC-Client-Einheit 201, ein PoC-Teilnehmerserverrechner 202, ein PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 203 und eine zweite PoC-Client-Einheit 204 beteiligt.
  • In Schritt 205 möchte der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 201 den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 auffordern, ihn mittels PoC zu kontaktieren, das heißt ihn zu einer PoC-Kommunikation einzuladen.
  • Dementsprechend sendet (siehe in [3]) die erste PoC-Client-Einheit 201 in Schritt 206 eine MESSAGE-Nachricht 219 an den PoC-Teilnehmerserverrechner 202. Die MESSAGE-Nachricht 219 ist gemäß dem SIP (Session Initiation Protocol) ausgestaltet und das Format des Inhalts der MESSAGE-Nachricht 219 ist für PoC spezifiziert. Die MESSAGE-Nachricht 219 wird anschaulich mittels der jeweiligen PoC-Teilnehmerserverrechner weitergeleitet, das heißt sie wird in diesem Fall in Schritt 207 von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 202 an den PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 203 weitergeleitet und von diesem schließlich in Schritt 208 an die zweite PoC-Client-Einheit 204 weitergeleitet.
  • In Schritt 209 sendet die zweite PoC-Client-Einheit 204 zur Bestätigung eine 200 OK-Nachricht 220, die analog zu der MESSAGE-Nachricht 219 in den Schritten 210 und 211 an die erste PoC-Client-Einheit 201 weitergeleitet wird.
  • In Schritt 212 wird die Aufforderung dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 angezeigt. In diesem Fall wird angenommen, dass der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 der Aufforderung nachkommen möchte.
  • Dementsprechend sendet die zweite PoC-Client-Einheit 204 in Schritt 213 eine INVITE-Nachricht 221, die analog zu der MESSAGE-Nachricht 219 in den Schritten 214 und 215 an die erste PoC-Client-Einheit 201 weitergeleitet wird. In Schritt 216 sendet die erste PoC-Client-Einheit 201 zur Bestätigung eine 200 OK-Nachricht 222, die ebenfalls analog zu der MESSAGE-Nachricht 219 in den Schritten 217 und 218 an die zweite PoC-Client-Einheit 204 weitergeleitet wird.
  • Dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 wird beispielsweise durch eine einfache Bedienung ermöglicht, der Aufforderung nachzukommen und anschaulich einen direkten Rückruf an den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 201 durchzuführen.
  • Die Kombination der mit Bezug auf 1 erläuterten Funktionalität eines Incoming Session Barring und der mit Bezug auf 2 erläuterten Funktionalität der Anforderung nach einem Rückruf kann jedoch zu Problemen führen. Beispielsweise nimmt ein Benutzer an einer Besprechung teil und aktiviert zu Beginn der Besprechung für PoC das Incoming Session Barring, so dass er im Laufe der Besprechung nicht (durch Calls) gestört werden kann. Im Verlauf der Besprechung benötigt der Benutzer jedoch dringend eine Information eines Außendienst-Mitarbeiters, der sich momentan bei einem Kunden aufhält. Daher sendet der Benutzer einen Instant Personal Alert an den Außendienst-Mitarbeiter, d.h. die Aufforderung, dass der Außendienst-Mitarbeiter den Benutzer mittels PoC kontaktiert (Rückruf) sobald der Außendienst-Mitarbeiter Zeit hat, beispielsweise ungestört ist. Kurze Zeit nach Übermittlung des Instant Personal Alerts hat der Außendienst-Mitarbeiter Zeit und initiiert einen PoC-Call an den Benutzer. Da der Benutzer jedoch zu Beginn der Besprechung ISB aktiviert hat und vergessen hatte es zu deaktivieren, um dem Außendienst-Mitarbeiter den entsprechenden Rückruf zu ermöglichen, wird der PoC-Call des Außendienst-Mitarbeiters geblockt.
  • Selbst wenn der Benutzer daran denken würde und ISB deaktivieren würde, so dass der Rückruf des Außendienst-Mitarbeiters ermöglicht werden würde, würde das Problem auftreten, dass der Benutzer anschließend wieder von allen anderen Benutzer mittels PoC erreicht werden könnte und möglicherweise während der Besprechung ungewollt gestört werden würde. Es wäre in diesem Fall erforderlich, dass der Benutzer nach dem Rückruf des Außendienst-Mitarbeiters ISB erneut aktiviert.
  • Der beschriebene Anwendungsfall zeigt, dass eine gleichzeitige Verwendung der Funktionalität ISB und der Call-Back-Funktionalität zu Problemen oder unerwünschten Verhalten des PoC-Kommunikationsdiensts führt. Ein Instant Personal Alert (Bitte nach Rückruf) gemäß dem Stand der Technik ist bei bestehender Aktivierung des ISB nicht nur sinnlos, sondern täuscht dem Benutzer eine Funktionalität vor, die in diesem Fall nicht besteht. So verlässt sich im obigen Beispiel der Benutzer darauf, dass der Außendienst-Mitarbeiter ihn zurückruft, was jedoch nicht möglich ist.
  • In den Druckschriften [2], [3], [4] und [5] ist das SIP (Session Initiation Protocol) beschrieben.
  • Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte parallele Nutzung von Incoming Session Barring und der Call-Back-Funktionalität zu ermöglichen.
  • Das Problem wird durch eine Server-Einheit, eine Client-Einheit, ein Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
  • Es wird eine Server-Einheit eines Kommunikationssystems bereitgestellt, welches Kommunikationssystem eine erste Client-Einheit und eine zweite Client-Einheit aufweist, wobei die Server-Einheit eingerichtet ist, basierend auf der Server-Einheit bereitgestellter Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen einer ersten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht und einer zweiten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht besteht, zu entscheiden, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird. Die erste Anforderungsnachricht spezifiziert, dass keine Einladungen von der zweiten Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen und die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll.
  • Ferner wird eine Client-Einheit eines Kommunikationssystems bereitgestellt, welches Kommunikationssystem eine weitere Client-Einheit aufweist, wobei die Client-Einheit eingerichtet ist, eine erste Anforderungsnachricht zu versenden, die spezifiziert, dass keine Einladungen von der weiteren Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen. Die Client-Einheit ist ferner eingerichtet, eine zweite Anforderungsnachricht zu versenden, die spezifiziert, dass die weitere Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll und Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht besteht, zu ermitteln.
  • Ferner werden ein Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit gemäß der oben beschriebenen Server-Einheit bzw. der oben beschriebenen Client-Einheit bereitgestellt.
  • Anschaulich wird eine Möglichkeit geschaffen, das Problem zu vermeiden, dass ein Benutzer (mittels einer von ihm verwendeten Client-Einheit) von einem weiteren Benutzer einen Rückruf (Telefonanruf, Einladung zu PoC-Session, etc.) anfordert, obwohl Rückrufe von dem weiteren Benutzer blockiert werden, beispielsweise aufgrund einer von dem Benutzer definierten schwarzen Liste, auf der der weitere Benutzer aufgeführt ist, oder weil der Benutzer derzeit festgelegt hat, dass keine Anrufe (Einladungen zu PoC-Sessions etc.) zu seiner PoC-Client-Einheit durchgestellt werden sollen (wie im Falle von PoC bei Aktivierung eines ISB (Incoming Session Barring)). Basierend auf der Feststellung, dass ein solcher Konflikt auftritt, entscheidet die Server-Einheit, das heißt eine Einheit des Kommunikationsnetzwerks, das den entsprechenden Kommunikationsdienst (beispielsweise Sprachtelefonie oder PoC (Push-to-talk-over-Cellular)) bereitstellt, ob der angeforderte Rückruf des weiteren Benutzers, beispielsweise in einem bestimmten Zeitraum, erlaubt sein soll, also nicht im Kommunikationsnetzwerk blockiert werden soll. Beispielsweise wird der weitere Benutzer im Falle einer schwarzen Liste von der schwarzen Liste für einen bestimmten Zeitraum, der beispielsweise von dem Benutzer festgelegt wird, ausgenommen. Analog kann, falls der Benutzer festgelegt hat, dass keine Anrufe zu seiner PoC-Client-Einheit durchgestellt werden sollen, für den weiteren Benutzer eine Ausnahmeregel definiert werden, so dass Rückrufe von dem Benutzer in einem bestimmten Zeitraum erlaubt sind, das heißt von dem Kommunikationsnetzwerk durchgestellt werden. Anschaulich wird das Blocken von eingehenden Einladungen zu Kommunikations-Sessions, die von einem (oder mehreren) bestimmten Benutzern initiiert wurden, automatisch ausgesetzt.
  • Der Konflikt kann durch Verwendung der Erfindung aufgelöst werden, so dass die Funktionalitäten einer Anforderung nach Rückruf und einer Blockierung von eingehenden Anrufen (bzw. Einladungen zu Kommunikations-Sessions) zuverlässig und sicher verwendet werden können. Insbesondere kann sich ein Benutzer auf die korrekte Funktion dieser Funktionalitäten verlassen.
  • Die Kommunikation zwischen der Client-Einheit, die beispielsweise mittels eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts realisiert ist, und der Server-Einheit bzw. dem Kommunikationsnetzwerk (beispielsweise ein Mobilfunknetzwerk) kann beispielsweise gemäß HTTP (Hypertext Transfer Protocol), H.323, WAP (Wireless Application Protocol) oder SIP (Session Initiation Protocol) erfolgen.
  • Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die weiteren Ausgestaltungen der Erfindung, die im Zusammenhang mit der Server-Einheit beschrieben sind, gelten sinngemäß auch für die Client-Einheit, das Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und das Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit.
  • In einer Ausführungsform weist die Server-Einheit eine Konflikt-Informations-Empfangseinrichtung auf, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information von der ersten Client-Einheit zu empfangen. In einer anderen Ausführungsform weist die Server-Einheit eine Ermittlungseinrichtung auf, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information zu ermitteln.
  • Die Tatsache, dass ein Konflikt (zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht) auftritt, kann also von der Server-Einheit oder von der Client-Einheit festgestellt werden. Die Server-Einheit kann auch eingerichet sein, wenn sie detektiert, dass ein Konflikt besteht, dies der ersten Client-Einheit zu signalisieren.
  • Die Server-Einheit kann eine Zeitraum-Informations-Empfangseinrichtung aufweisen, die eingerichtet ist, von der ersten Client-Einheit die Spezifikation eines Zeitraums zu empfangen. Die Server-Einheit kann dementsprechend eingerichet sein, falls ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht besteht, zu entscheiden, dass die Einladung zu der Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird, falls die Einladung innerhalb des spezifizierten Zeitraums versendet worden ist.
  • Der Zeitraum wird beispielsweise von dem Benutzer der ersten Client-Einheit, beispielsweise einer PoC-Client-Einheit, festgelegt. Somit behält der Benutzer die volle Kontrolle über diese Funktionalität.
  • Die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert beispielsweise, dass die zweite Client-Einheit eine Sprach-Kommunikationsverbindung, eine Videotelefonie-Kommunikationsverbindung oder eine Textnachrichten-Kommunikationsverbindung zu der ersten Client-Einheit aufbauen soll.
  • Die zweite Anforderungsnachricht kann auch spezifizieren, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer PoC-Kommunikations-Session einladen soll.
  • Die erste Anforderungsnachricht kann beispielsweise ein Incoming Session Barring signalisieren. Die Client-Einheit kann eingerichtet sein, die Konflikt-Information an eine Server-Einheit zu übermitteln.
  • Die Client-Einheit ist in einer Ausführungsform eingerichet, basierend auf der Konflikt-Information zu entscheiden, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der weiteren Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden soll und das Ergebnis der Entscheidung der Server-Einheit zu signalisieren.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden im Weiteren näher erläutert.
  • 1 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß dem Stand der Technik.
  • 2 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß dem Stand der Technik.
  • 3 zeigt ein Kommunikationssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 4 zeigt eine schematische Ansicht eines Kommunikationsendgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 5 zeigt ein Ablaufdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 6 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 7 zeigt ein Ablaufdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 8 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 9 zeigt ein Ablaufdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 10 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 3 zeigt ein Kommunikationssystem 300 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Eine erste PoC-Client-Einheit 301, eine zweite PoC-Client-Einheit 302 und eine dritte PoC-Client-Einheit 303 sind mittels jeweils einer Schnittstelle 304 mit jeweils einem PoC-Teilnehmerserverrechner (PoC-Server Participant Function) 305 gekoppelt. Die PoC-Teilnehmerserverrechner 305 sind mit einem PoC-Steuerserverrechner (PoC-Server Controlling Function) 306 gekoppelt. Die PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 werden jeweils mittels eines Kommunikationsendgeräts, beispielsweise mittels eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts, realisiert.
  • Der PoC-Steuerserverrechner 306 ist mit einem GM/PS(Group Management/Presence)-Serverrechner 307 gekoppelt. Der GM/PS-Serverrechner 307 weist die Funktionalität eines GM-Serverrechners und eines PS-Serverrechners auf (es wird im Folgenden, je nach Zusammenhang, auf die Funktionalität eines GM-Serverrechners bzw. eines PS-Serverrechners Bezug genommen). Der GM/PS-Serverrechner kann auch getrennt in Form eines GM-Serverrechners und eines PS-Serverrechners ausgestaltet sein. Im Rahmen seiner Funktionalität als GM-Serverrechner verwaltet der GM/PS-Serverrechner Benutzereinstellungen, die das Group Management betreffen, beispielsweise kann eine von einem Benutzer einer PoC-Client-Einheit 301, 302, 303 definierte schwarze Liste von dem GM/PS-Serverrechner 307 verwaltet werden (siehe unten). Im Rahmen seiner Funktionalität als GM-Serverrechner verwaltet der GM/PS-Serverrechner Benutzereinstellungen, die die "Presence", d.h. die Verfügbarkeit, von Benutzern der PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 betreffen. Beispielsweise verwaltet der GM/PS-Serverrechner 307 die Information, für welche der PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 aktuell ISB aktiviert ist.
  • Die Schnittstellen 304 werden beispielsweise mittels des RAN (Radio Access Network), des Kernnetzwerks (Core Network, CN) und des IMS (Internet Protocol based Multimedia Subsystem) eines UMTS(Universal Mobil Telecommunication System)-Kommunikationssystems oder mittels eines GSM(Global System for Mobile Communication)-Kommunikationssystems bereitgestellt.
  • Die Schnittstellen 304 können aber auch beispielsweise mittels eines PSTN(Public Switched Telephone Network)-Kommunikationsnetzwerks bereitgestellt werden.
  • Die PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 sind jeweils in einem Kommunikationsendgerät, das gemäß der jeweiligen Schnittstelle 304 beispielsweise eingerichtet ist als Mobilfunk-Teilnehmergerät zur Kommunikation gemäß dem UMTS-Standard, dem GSM-Standard, dem GPRS(General Packet Radio Service)-Standard oder einem anderen Mobilfunk-Kommunikationsstandard, integriert.
  • Die Kommunikationsendgeräte implementieren neben ihrer Funktion als PoC-Client-Einheiten weitere Funktionen, wie es im Folgenden mit Bezug auf 4 erläutert wird.
  • 4 zeigt eine schematische Ansicht eines Kommunikationsendgeräts 400 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Wie erwähnt realisiert das Kommunikationsendgerät 400 eine PoC-Client-Einheit 401, die entsprechend der ersten PoC-Client-Einheit 301, der zweiten PoC-Client-Einheit 302 und der dritten PoC-Client-Einheit 303 eingerichtet und ausgestaltet ist. Die PoC-Client-Einheit 401 erfüllt anschaulich die "reinen" PoC-Funktionalitäten des Kommunikationsendgeräts, beispielsweise ist sie für das Austauschen von Nachrichten mit dem entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305 (beispielsweise zum Initiieren eines PoC-Calls oder zum Senden eines Instant Personal Alerts) zuständig.
  • Das Kommunikationsendgerät 400 implementiert ferner eine GM/PS-Client-Einheit 402. Die GM/PS-Client-Einheit 402 erfüllt die Funktionalitäten, die das Einstellen von für den Benutzer des Kommunikationsendgerätes 401 spezifischen Einstellungen in dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 betreffen. Im Falle der Festlegung einer Reject-Liste (das heißt einer schwarzen Liste (black list)) arbeitet die GM/PS-Client-Einheit als GM(Group Management)-Client-Einheit. Im Falle der Aktivierung von ISB arbeitet die GM/PS-Client-Einheit als PS(Presence)-Client-Einheit.
  • Die PoC-Teilnehmerserverrechner 305, der PoC-Steuerserverrechner 306 und der GM-Serverrechner 307 sind Teil eines PoC-Kommunikationsnetzwerks 308, das den PoC-Kommunikationsdienst der ersten PoC-Client-Einheit 301, der zweiten PoC-Client-Einheit 302 und der dritten PoC-Client-Einheit 303 zur Verfügung stellt.
  • Für die erforderliche Kommunikation mit dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 greifen die PoC-Client-Einheit 401 und die GM/PS-Client-Einheit 402 auf Protokoll-Stacks 403, beispielsweise Protokoll-Stacks gemäß dem SIP (Session Initiation Protocol) oder dem HTTP (Hypertext Transfer Protocol), zu. Ferner ermöglicht ein Modem 404 die Kommunikation mit dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308.
  • Eine PoC-Applikation 405 ist auf dem Kommunikationsendgerät 400 installiert, die das Zusammenspiel zwischen der PoC-Client-Einheit 401 und der GM/PS-Client-Einheit 402 regelt, wie es unten beschrieben wird. Bei dem unten erläuterten Endgerät-basierten Verfahren behandelt (erkennt und umgeht) die PoC-Applikation 405 beispielsweise den Konflikt, der bei Verwenden der Call-Back-Funktionalität auftritt, wenn ISB aktiviert ist.
  • Mittels einer Benutzerschnittstelle 406 empfängt die PoC-Applikation 405 Benutzereingaben des Benutzers des Kommunikationsendgeräts 400. Die gestrichelten Linien 407 deuten an, dass auch eine direkte Interaktion zwischen der PoC-Client-Einheit 401 und der GM/PS-Client-Einheit 402 mit dem Benutzer mittels der Benutzerschnittstelle 406 stattfinden kann. Insbesondere können alle im Weiteren beschriebenen Interaktionen zwischen der PoC-Applikation 405 und der Benutzerschnittstelle 406 (bzw. dem Benutzer) ebenfalls zwischen der PoC-Client-Einheit 401 bzw. der GM/PS-Client-Einheit 402 und der Benutzerschnittstelle 406 (bzw. dem Benutzer) stattfinden.
  • Im Folgenden wird mit Bezug auf 5 ein Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, das anschaulich Endgerät-basiert ist. Diese weist insbesondere den Vorteil auf, dass es nicht erforderlich ist, im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 eine gegenüber herkömmlichen PoC-Kommunikationsnetzwerken neue Funktionalität zu implementieren. Insbesondere ist keine Standardisierung der der neuen Funktionalität erforderlich.
  • 5 zeigt ein Ablaufdiagramm 500 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Es wird angenommen, dass die PoC-Client-Einheit 401 eine Nachricht an den entsprechenden PoC-Teilnehmerserver 305 übermittelt, die einen Instant Personal Alert für eine weitere PoC-Client-Einheit signalisiert. Anschaulich fordert die PoC-Client-Einheit 401 (bzw. der entsprechende Benutzer) einen Rückruf der weiteren PoC-Client-Einheit (bzw. des entsprechenden Benutzers) an. In Schritt 501 wird überprüft, ob ein Konflikt auftritt, da die GM/PS-Client-Einheit 402 ISB aktiviert hat und dementsprechend PoC-Calls, die an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert sind, grundsätzlich abgelehnt werden sollen, oder da die weitere PoC-Client-Einheit (oder deren Benutzer) auf einer von dem Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 definierten schwarzen Liste (black list, reject list) aufgeführt ist, und dementsprechend PoC-Calls, die von der weiteren PoC-Client-Einheit initiiert werden und an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert sind, abgelehnt werden sollen.
  • Die Konflikt-Erkennung, das heißt das Überprüfen, ob ein Konflikt vorliegt, kann von dem PoC-Kommunikationssystem 308 oder von der PoC-Applikation 405 selbst durchgeführt werden.
  • Wird die Konflikt-Erkennung von dem PoC-Kommunikationssystem 308 durchgeführt, so überprüft der entsprechende PoC-Teilnehmerserverrechner 305 nach Empfang des Instant Personal Alerts von der PoC-Client-Einheit 401, ob ein Konflikt auftritt. Dies ist möglich, da der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 sich mittels des GM/PS-Servers 307 darüber informieren kann, ob aktuell ISB für die PoC-Client-Einheit 401 aktiviert ist (das heißt die GM/PS-Client-Einheit 402, die ISB aktiviert hat) und ob die weitere PoC-Client-Einheit auf einer von der GM/PS-Client-Einheit 402 definierten (und entsprechend an den GM/PS-Serverrechner 307 übermittelten) schwarzen Liste aufgeführt ist.
  • Erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 305, dass ein Konflikt auftritt, so sendet er eine entsprechende Fehlernachricht an die erste PoC-Client-Enheit 401. Die erste PoC-Client-Einheit 401 informiert daraufhin die PoC-Applikation 405 über das Auftreten eines Konflikts.
  • Wird die Konflikt-Erkennung von dem Kommunikationsendgerät 400 selbst durchgeführt, so überprüft die PoC-Applikation 405 die aktuellen Einstellungen, das heißt; ob ISB aktiviert ist oder ob eine schwarze Liste definiert ist, wenn der Benutzer einen Instant Personal Alert senden möchte, und kann so feststellen, ob ein Konflikt auftritt. Die aktuellen Einstellungen kann die PoC-Applikation 405 von der GM/PS-Client-Einheit 402 abfragen bzw. werden ihr von der GM/PS-Client-Einheit 402 signalisiert.
  • Unabhängig davon, ob die Konflikt-Erkennung von dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 oder von der PoC-Applikation 405 durchgeführt wird ist die PoC-Applikation 405 am Ende von Schritt 501 somit darüber informiert, ob ein Konflikt auftritt. Im Folgenden wird angenommen, dass ein Konflikt auftritt.
  • In Schritt 502 weist die PoC-Applikation 405 den Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 darauf hin, dass ein Konflikt besteht und schlägt dem Benutzer einen Zeitraum vor oder gibt dem Benutzer die Möglichkeit, einen Zeitraum zu wählen, für den das Blockieren, das heißt das automatische Ablehnen, von PoC-Calls, die an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert sind und von der weitern PoC-Client-Einheit initialisiert werden, aufgehoben, das heißt abgeschaltet, werden soll. In diesem Fall wird angenommen, dass der Benutzer dies der PoC-Applikation 405 bestätigt und einen entsprechenden Zeitraum wählt.
  • In Schritt 503 ändert die PoC-Applikation 405 mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 die für die PoC-Client-Einheit 401 geltenden Einstellungen (das heißt den Aktivierungszustand von ISB und/oder die schwarze Liste) im GM/PS-Serverrechner 307. Die Änderung der Einstellungen wird weiter unten anhand eines Beispiels genauer erläutert. Der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 wird automatisch von dem GM/S5-Serverrechner 307 über die geänderten Einstellungen informiert. Die Änderung der Einstellungen kann auf herkömmliche Weise geschehen oder es werden zusätzlich Parameterwerte signalisiert, die spezifizieren, wie lange die geänderten Einstellungen gültig sein sollen, bevor zu den vorherigen Einstellungen zurückgekehrt werden soll.
  • Das Verfahren gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Sinne Endgerät-basiert, dass die Änderung der Einstellungen von der PoC-Applikation 405, also von dem Kommunikationsendgerät 400, vorgenommen wird.
  • In Schritt 504 wird nun der geplante Instant Personal Alert signalisiert. Dies erfolgt durch Übermitteln einer entsprechenden Nachricht von der PoC-Applikation 405 mittels der PoC-Client-Einheit 401 zu dem PoC-Teilnehmerserverrechner. Von dort wird sie zu der weiteren PoC-Client-Einheit weitergeleitet.
  • In Schritt 505 ist nun die PoC-Client-Einheit 401 von der weiteren PoC-Client-Einheit erreichbar, das heißt die weitere PoC-Client-Einheit kann PoC-Calls an die PoC-Client-Einheit 401 adressieren, ohne dass diese blockiert werden.
  • In Schritt 506 wird die Änderung der Einstellungen zurückgenommen, das heißt zu den ursprünglichen Einstellungen zurückgekehrt. Dies kann gemäß zwei Varianten geschehen, je nachdem, wie Schritt 503 durchgeführt wurde. Hat das Kommunikationsendgerät 400 in Schritt 503 die Änderung auf herkömmliche Weise signalisiert, so nimmt die PoC-Applikation 405 nach Ablauf des in Schritt 502 festgelegten Zeitraums oder nach erfolgtem Rückruf der weiteren PoC-Client-Einheit die Änderungen der Einstellungen mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 durch eine entsprechende Signalisierung an das PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 auf herkömmliche Weise zurück. Hat das Kommunikationsendgerät 400 in Schritt 503 Parameterwerte signalisiert, die spezifizieren, wann zu den ursprünglichen Einstellungen zurückgekehrt werden soll, so wird auf Seiten des PoC-Kommunikationsnetzwerks 308 zu dem von dem signalisierten Parameterwerten spezifizierten Zeitpunkt zu den ursprünglichen Einstellungen zurückgekehrt.
  • Ein Beispiel für das mit Bezug auf 5 erläuterte Verfahren wird im Folgenden mit Bezug auf 6 erläutert.
  • 6 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 600 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Der dargestellte Nachrichtenfluss findet zwischen einer GM-Client-Einheit 601, einer ersten PoC-Client-Einheit 602, einem PoC-Teilnehmerserverrechner 603, einem GM-Serverrechner 604 und einer zweiten PoC-Client-Einheit 605 statt, die entsprechend 3 und 4 angeordnet sind, wobei die GM-Client-Einheit 601 der GM/PS-Client-Einheit 402 entspricht und die erste PoC-Client-Einheit 602 der PoC-Client-Einheit 401 entspricht. Da in diesem Beispiel eine schwarze Liste (black list) verwendet wird, ist der GM-Serverrechner 604 beteiligt, der dem GM/PS-Serverrechner 307 entspricht (analog ist aus diesem Grund die GM-Client-Einheit 601 beteiligt).
  • In Schritt 606 legt der Benutzer des Kommunikationsendgeräts, das die GM-Client-Einheit 601 und die erste PoC-Client-Einheit 602 realisiert, mittels seiner GM-Client-Einheit 601 durch Senden einer ersten HTTP PUT-Nachricht 617 eine schwarze Liste (black list) in dem ihn zugeordneten GM-Serverrechner 604 an. Die schwarze Liste ist somit sowohl dem GM-Serverrechner 604 als auch der GM-Client-Einheit 601 bekannt. Ferner wird in Schritt 601 der PoC-Teilnehmerserverrechner 603, der für den Benutzer zuständig ist, mittels einer ersten NOTIFY-Nachricht 618 von dem GM-Serverrechner 604 über die schwarze Liste informiert. Die erste NOTIFY-Nachricht 618 ist beispielsweise gemäß einem SIP NOTIFY ausgestaltet, beispielsweise wie in [5] beschrieben.
  • Die schwarze Liste hat die Funktionalität, dass alle PoC-Calls, die an die erste PoC-Client-Einheit 602 adressiert sind, und von Benutzern (bzw. der von ihnen verwendeten PoC- Client-Einheiten), die auf der schwarzen Liste aufgeführt sind, initiiert wurden, bereits im PoC-Teilnehmerserverrechner 603 geblockt werden, das heißt, dass der PoC-Teilnehmerserverrechner 603 diese PoC-Calls nicht an die erste PoC-Client-Einheit 602 weiterleitet. Der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 bemerkt somit nichts von solchen eingehenden PoC-Calls. Die Benutzer, die in diesem Beispiel auf der schwarzen Liste aufgeführt sind, seien der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 ("User B") und ein weiterer Benutzer ("User C").
  • In Schritt 608 möchte der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 mittels der PoC-Applikation 405 einen Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 senden. Bevor die PoC-Applikation 405 den Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 versendet, fragt sie bei der GM-Client-Einheit 601 (die wie erläutert in diesem Fall ebenfalls von dem Kommunikationsendgerät 400 realisiert wird) an, welche Benutzer auf der von dem Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit spezifizierten schwarzen Liste aufgeführt sind.
  • Mittels dieser Information erkennt die PoC-Applikation 405, dass das Aussenden eines Instant Personal Alerts bei den aktuellen Benutzereinstellungen des Benutzers der ersten PoC-Client-Einheit 602 (das heißt der gegenwärtig spezifizierten schwarzen Liste) sinnlos wäre, da der Versuch des Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605, als Reaktion auf den Instant Personal Alert einen Rückruf zu tätigen, das heißt zu versuchen, den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 mittels PoC zu erreichen, von dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 (konkret dem PoC-Teilnehmerserverrechner 603) abgeblockt werden würde.
  • Die PoC-Applikation 405 weist den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 auf diesen Konflikt hin und schlägt ihm (in diesem Beispiel) einen Zeitraum von 30 Minuten vor, für den das Blockieren von eingehenden PoC-Calls von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 (das heißt die von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 initiiert werden) aufgehoben werden soll. Der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 ändert den Zeitraum beispielsweise in 60 Minuten und bestätigt dies der PoC-Applikation 405.
  • Dementsprechend beauftragt die PoC-Applikation 405 die GM-Client-Einheit 601, den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 von der schwarzen Liste zu löschen. Die GM-Client-Einheit 601 führt dies in Schritt 609 entsprechend durch, indem sie eine zweite HTTP PUT-Nachricht 619 an den GM-Serverrechner 604 übermittelt. Der GM-Serverrechner 604 informiert in Schritt 610 den PoC-Teilnehmerserverrechner 603 über die Änderung der schwarzen Liste, die nun nur noch den weiteren Benutzer "User C" enthält, mittels einer zweiten NOTIFY-Nachricht 620 (gemäß SIP NOTIFY). Ferner startet die PoC-Applikation 405 einen 60-Minuten-Timer.
  • Entsprechend der mit Bezug auf 5 erläuterten Alternative führt die GM-Client-Einheit 601 in einer anderen Ausführungsform einen gegenüber dem Stand der Technik neu definierte Aktion bei dem GM-Serverrechner 604 aus, indem sie in Schritt 609 einen Parameter an den GM-Serverrechner 604 übermittelt, der spezifiziert, dass die Löschung des Benutzers der zweiten PoC-Client-Einheit 605 von der schwarzen Liste 60 Minuten andauern soll. Die Löschung würde dementsprechend nach Ablauf von 60 Minuten eigenständig von dem GM-Serverrechner 604 rückgängig gemacht werden. (Diese alternative Ausführungsform ist nicht in 6 dargestellt.) In Schritt 611 sendet die erste PoC-Client-Einheit 602 den für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 vorgesehenen Instant Personal Alert mittels einer ersten MESSAGE-Nachricht 621 (beispielsweise gemäß SIP MESSAGE ausgestaltet) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 603. Der PoC-Teilnehmerserverrechner 603 leitet den Instant Personal Alert mittels einer zweiten MESSAGE-Nachricht 622 gemäß SIP MESSAGE an die zweite PoC-Client-Einheit 605 weiter.
  • Der Instant Personal Alert kann als Erweiterung gegenüber herkömmlichen Instant Personal Alerts einen Parameter aufweisen, der den Gültigkeitszeitraum des Instant Personal Alerts als 60 Minuten spezifiziert. Dies ist in 6 in der ersten MESSAGE-Nachricht 621 und der zweiten MESSAGE-Nachricht 622 mittels "time-limit: 60min" angedeutet. In diesem Fall ist die zweite PoC-Client-Einheit 605 über die zeitliche Beschränkung der Möglichkeit, einen Rückruf entsprechend dem Instant Personal Alert zu tätigen, informiert (und dies kann dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 angezeigt werden).
  • In Schritt 613 hat der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 60 Minuten lang die Möglichkeit, den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit mittels PoC zu erreichen.
  • In Schritt 614 (das Folgende wird in der oben erwähnten alternativen Ausführungsform nicht ausgeführt) beauftragt die PoC-Applikation 405 nach Ablauf des 60-Minuten-Timers die GM-Client-Einheit 601 den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 wieder auf die schwarze Liste aufzunehmen. In Schritt 615 führt die GM-Client-Einheit 601 diese Aktion aus, indem sie eine zweite HTTP PUT-Nachricht 623 an den GM-Serverrechner 604 übermittelt. In Schritt 616 informiert der GM-Serverrechner 604 den PoC-Teilnehmerserverrechner 603 über diese erneute Änderung mittels einer dritten NOTIFY-Nachricht 624 (gemäß SIP NOTIFY). Die schwarze Liste weist nun wieder den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 "User B" und den weiteren Benutzer "User C" auf. Somit wird nach Ablauf der 60 Minuten (des Gültigkeitszeitraumes) ein von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 an den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 adressierter PoC-Call erneut geblockt.
  • Im Folgenden werden mit Bezug auf 7, 8, 9 und 10 Verfahren gemäß weiteren Ausführungsformen erläutert, die anschaulich Netzwerk-basierte Verfahren sind. Das mit Bezug auf 7 und 8 erläuterte Ausführungsbeispiel weist den Vorteil auf, dass der ein Instant Personal Alert in der bereits standardisierten Form verwendet wird. Somit besteht bei diesem Ausführungsbeispiel Kompatibilität zu bereits bestehenden PoC-Kommunikationsnetzwerken. Bei der mit Bezug auf 9 und 10 erläuterten Ausführungsform wird der Instant Personal Alert anschaulich um einen Parameter erweitert, der spezifiziert, dass die Blockierung von Calls, die von dem Benutzer, an den der Instant Personal Alert gerichtet ist, aufgehoben wird und ein Zeitraum spezifiziert, für den diese Aufhebung der Blockierung gültig ist.
  • 7 zeigt ein Ablaufdiagramm 700 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die dem im Folgenden erläuterten Verfahren zugrunde liegende Idee kann darin gesehen werden, dass der PoC- Teilnehmerserverrechner 305 einen Konflikt ermittelt und bei dem Kommunikationsendgerät 400, das die erste PoC-Client-Einheit 301 realisiert, anfragt, ob eine Ausnahme von aktuellen Benutzereinstellungen für einen Benutzer, an den ein Instant Personal Alert übermittelt werden soll, im PoC-Teilnehmerserverrechner 305 gesetzt werden soll.
  • Es wird angenommen, dass die PoC-Client-Einheit 301 einen Instant Personal Alert (auf Wunsch des Benutzers der ersten PoC-Client-Einheit 301) übermittelt, der an einen weiteren Benutzer (bzw. die von dem weiteren Benutzer verwendete PoC-Client-Einheit) adressiert ist.
  • In Schritt 701 wird eine Konflikt-Erkennung im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Da dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die momentanen Benutzereinstellungen (ISB und/schwarze Liste) durch den GM/PS-Serverrechner 307 bekannt sind, überprüft er nach Empfang des Instant Personal Alerts von der ersten PoC-Client-Einheit 301, ob ein Konflikt auftritt. Ist dies der Fall, wird mit Schritt 702 fortgefahren.
  • In diesem Fall wird angenommen, dass ein Konflikt auftritt, das heißt der weitere Benutzer, an den der Instant Personal Alert adressiert ist, auf einer für die erste PoC-Client-Einheit 301 spezifizierten schwarzen Liste aufgeführt ist, oder das ISB für die erste PoC-Client-Einheit 301 aktiviert ist.
  • In Schritt 702 übermittelt der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 eine Info-Nachricht an die erste PoC-Client-Einheit 301, um sie über den bestehenden Konflikt zu informieren. Ferner schlägt der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 mittels der Info- Nachricht vor, die Blockierungs-Regel für den weiteren Benutzer, das heißt die Einstellung, dass von dem weiteren Benutzer initiierte, an den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 301 adressierte PoC-Calls blockiert werden, für einen bestimmten Zeitraum aufgehoben werden. Die PoC-Client-Einheit 301 informiert entsprechend die PoC-Applikation 405 darüber.
  • In Schritt 703 wird eine Benutzerabfrage (User-Abfrage) zu einer vorübergehenden Ausnahme (von den derzeit gültigen Benutzereinstellungen) durchgeführt. Die PoC-Applikation 405 fragt bei dem Benutzer nach, ob er damit einverstanden ist, die Blockierungs-Regel für den weiteren Benutzer für einen bestimmten Zeitraum aufzuheben. Ist der Benutzer einverstanden, so kann er auch einen anderen Zeitraum als den vorgeschlagenen Zeitraum auswählen.
  • In Schritt 704 informiert die PoC-Applikation 405 die PoC-Client-Einheit 301 über die Reaktion des Benutzers. Dementsprechend übermittelt die PoC-Client-Einheit 301 eine Info-Antwort-Nachricht an den PoC-Teilnehmerserverrechner 305, die, je nachdem wie Schritt 703 ausgeführt wurde, die Spezifikation eines von dem Benutzer gewählten Zeitraums enthält.
  • In Schritt 705 wird die Ausnahme entsprechend gesetzt, das heißt der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 ändert (überschreibt) für den weiteren Benutzer die Blockierungs-Regel. Ferner wird der Instant Personal Alert an die von dem weiteren Benutzer verwendete PoC-Client-Einheit weitergeleitet.
  • Optional wird in Schritt 706 eine Änderung der Benutzereinstellungen im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Dabei ändert der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die Benutzereinstellungen (Aktivierungsstatus von ISB und/oder schwarze Liste) im GM/PS-Serverrechner 307 für den Zeitraum, für den die Blockierungs-Regel für den weiteren Benutzer aufgehoben werden soll. Dies kann dadurch geschehen, dass der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die Benutzereinstellung ändert und nach Ablauf des Zeitraums diese Änderung zurücknimmt oder indem der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die Benutzereinstellungen im GM/PS-Serverrechner 307 ändert und dabei dem GM/PS-Serverrechner 307 den Zeitraum signalisiert, nachdem der GM/PS-Serverrechner 307 die Änderung selbstständig wieder zurücknehmen soll.
  • Schritt 706 ist optional, da die Ausnahme der Blockierungs-Regel für den weiteren Benutzer nur für den PoC-Kommunikationsdienst gültig ist (Instant Personal Alert ist ein Feature des PoC-Kommunikationsdiensts) und der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 selbst über die Ausnahme der Blockierungs-Regel informiert ist und deshalb die Benutzereinstellungen nicht notwendigerweise explizit im GM/PS-Serverrechner 307 geändert werden müssen.
  • In Schritt 707 kann nun die von dem weiteren Benutzer verwendete PoC-Client-Einheit die erste PoC-Client-Einheit 301 erreichen, ohne das die PoC-Calls, die von dem weiteren Benutzer (bzw. seiner PoC-Client-Einheit) initiiert werden und an die erste PoC-Client-Einheit 301 adressiert sind, von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 geblockt werden.
  • In Schritt 708 wird die Ausnahme aufgehoben. Dies geschieht beispielsweise, wenn der Zeitraum abgelaufen ist oder wenn ein Rückruf erfolgt ist. Die Aufhebung der Ausnahme wird je nach Ausführungsform von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 oder dem GM/PS-Serverrechner 307 durchgeführt, wie oben erläutert.
  • Im Weiteren wird mit Bezug auf 8 ein Beispiel für das mit Bezug auf 7 erläuterte Verfahren beschrieben.
  • 8 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 800 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Da in diesem Beispiel ISB verwendet wird, sind eine PS-Client-Einheit 801, die der GM/PS-Client-Einheit 402 entspricht, und ein PS-Serverrechner 804, der dem GM/PS-Serverrechner 307 entspricht, an dem dargestellten Nachrichtenfluss beteiligt. Ferner sind eine erste PoC-Client-Einheit 802, die der PoC-Client-Einheit 401 (und somit der ersten PoC-Client-Einheit 301) entspricht, ein PoC-Teilnehmerserverrechner 803, der dem entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305 entspricht und eine zweite PoC-Client-Einheit 805, die der zweiten PoC-Client-Einheit 302 entspricht, an dem dargestellten Nachrichtenfluss beteiligt.
  • In Schritt 806 aktiviert die erste PoC-Client-Einheit 802 mittels der ihr zugeordneten PS-Client-Einheit 801 ISB, indem von der PS-Client-Einheit 801 eine PUBLISH-Nachricht 817 (beispielsweise gemäß SIP PUBLISH siehe [2]) an den PS-Serverrechner 807 übermittelt wird. Dementsprechend wird ISB für die erste PoC-Client-Einheit 802 in dem PS-Serverrechner 804 aktiviert. In Schritt 807 informiert der PS-Serverrechner 804 den PoC-Teilnehmerserverrechner 803 über das für die erste PoC-Client-Einheit aktivierte ISB mittels einer NOTIFY-Nachricht 818 (gemäß SIP NOTIFY). Solange ISB für die erste PoC-Client-Einheit 802 aktiviert ist, werden alle an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressierten PoC-Calls von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 geblockt.
  • In Schritt 808 veranlasst der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802, dass ein Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 ("User B") gesendet wird. Dazu versendet der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 mit Hilfe der PoC-Applikation 405 und der ersten PoC-Client-Einheit 802 einen Instant Personal Alert für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 an den PoC-Teilnehmerserverrechner 803 in Schritt 809 mittels einer ersten MESSAGE-Nachricht 819 (gemäß SIP MESSAGE).
  • In Schritt 810 erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 803, der aufgrund der NOTIFY-Nachricht 818 darüber informiert ist, dass ISB für die erste PoC-Client-Einheit 802 aktiviert ist, nach Empfang des Instant Personal Alert (das heißt nach Empfang der ersten MESSAGE-Nachricht 819), dass ein Konflikt auftritt.
  • Wäre nicht ISB für die ersten PoC-Client-Einheit 802 aktiviert, sondern eine Reject-Liste (schwarze Liste) definiert, die den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 enthält, so würde der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 den entsprechenden Konflikt durch einen Abgleich der Einträge der schwarzen Liste mit dem vorgesehenen Empfänger des Instant Personal Alert erkennen.
  • Da er einen Konflikt erkannt hat, sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 eine Info-Nachricht in Form einer zweiten MESSAGE-Nachricht 820 (gemäß SIP MESSAGE) an die erste PoC-Client-Einheit 802, mittels welcher er die erste PoC-Client-Einheit 802 über den Konflikt informiert (in 8 angedeutet durch "Alert Conflict: ISB"). Ferner schlägt der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 mittels der zweiten MESSAGE-Nachricht 820 beispielsweise vor, die Blockierungs-Regel für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 für 30 Minuten aufzuheben, das heißt von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 initiierte, an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressierte PoC-Calls für die Dauer von 30 Minuten nicht von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 blocken zu lassen (dies ist in 8 durch "proposed-resolution: ISB suspension for User B; proposed-time-limit: 30 min" angedeutet).
  • Anschließend informiert die erste PoC-Client-Einheit 802 entsprechend die PoC-Applikation 405 über den Konflikt und den Vorschlag. In diesem Fall wird angenommen, dass der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 den Vorschlag annimmt. Dementsprechend gibt die PoC-Applikation 405 mittels der ersten PoC-Client-Einheit 802 und einer vierten MESSAGE-Nachricht 821 (gemäß SIP MESSAGE) in Schritt 812 eine positive Antwort, die signalisiert, dass der Vorschlag angenommen wird.
  • In Schritt 813 setzt daraufhin der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 eine Blockierungs-Ausnahme für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805, das heißt hebt die Blockierungs-Regel für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 auf und startet einen 30-Minuten-Timer in Schritt 813.
  • Ferner wird in Schritt 814 der Instant Personal Alert mittels einer fünften MESSAGE-Nachricht 822 (gemäß SIP MESSAGE) an die zweite PoC-Client-Einheit 805 weitergeleitet.
  • In Schritt 815 hat der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 nun die Möglichkeit, den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 mittels PoC zu erreichen, das heißt erfolgreich einen PoC-Call an die ersten PoC-Client-Einheit 802 zu übermitteln.
  • In Schritt 816 wird nach Ablauf des 30-Minuten-Timers im PoC-Teilnehmerserverrechner 803 die Blockierungs-Ausnahme für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit wieder aufgehoben, das heißt, dass PoC-Calls, die von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit initiiert werden und an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressiert sind, erneut von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 blockiert werden.
  • Im Folgenden wird mit Bezug auf 9 ein weiteres, anschaulich Netzwerk-basiertes Verfahren erläutert.
  • 9 zeigt ein Ablaufdiagramm 900 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die dem im Folgenden erläuterten Verfahren zugrunde liegende Idee kann darin gesehen werden, dass das Kommunikationsendgerät beim Senden eines Instant Personal Alert zusätzlich einen Parameter signalisiert, der bewirkt, dass der PoC-Teilnehmerserverrechner im Falle eines Konfliktes ohne Rückfrage bei der entsprechenden PoC-Client-Einheit eine Ausnahme setzen kann.
  • In Schritt 901 wird optional eine Konflikt-Erkennung im Kommunikationsendgerät 400 durchgeführt. Da der PoC-Applikation 405 die momentanen Benutzereinstellungen (ISB und/oder schwarze Liste) mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 bekannt sind, kann sie bei jedem Instant Personal Alert, den der Benutzer des Kommunikationsendgeräts aussenden möchte, überprüfen, ob ein Konflikt auftritt. Ist dies der Fall, was im Folgenden angenommen wird, wird der Ablauf mit Schritt 902 fortgesetzt.
  • In Schritt 902 wird eine User-Abfrage für eine vorübergehende Ausnahmeregelung durchgeführt. Bevor der Instant Personal Alert von dem Kommunikationsendgerät 400 ausgesendet wird, fragt die PoC-Applikation 405 bei dem Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 nach, ob ein Rückruf auf jeden Fall durchgestellt (das heißt nicht blockiert) werden soll und für wie lange eine entsprechende Ausnahmeregel (Ausnahme von der Blockierungs-Regel) gültig sein soll. Da diese Abfrage stets durchgeführt werden kann, also unabhängig davon, ob ein Konflikt auftritt, ist Schritt 901 optional.
  • In Schritt 903 wird der Instant Personal Alert versendet. Dazu sendet die PoC-Client-Einheit 401 den Instant Personal Alert an den entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305, wobei zusätzlich signalisiert wird, das ein Rückruf des weiteren Benutzers, an den der Instant Personal Alert adressiert ist, in dem von dem Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 in Schritt 902 spezifizierten Zeitraum auf jeden Fall durchgestellt werden soll (wobei hier angenommen wird, dass der Benutzer die User-Abfrage in Schritt 902 entsprechend beantwortet hat), unabhängig davon, welche Benutzereinstellungen im Moment vorhanden sind.
  • In Schritt 904 wird eine Konflikt-Erkennung im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Der PoC-Teilnehmerserverrechner 305, dem die aktuellen Benutzereinstellungen (ISB und/oder schwarze Liste) durch den GM/PS-Serverrechner 307 bekannt sind, überprüft nach Empfang des Instant Personal Alert von der PoC-Client-Einheit 401, ob ein Konflikt auftritt. In diesem Fall tritt ein Konflikt auf, und es wird mit Schritt 905 fortgefahren. Für den Fall, dass kein Konflikt auftritt, wird der Instant Personal Alert einfach an den entsprechenden Benutzer weitergeleitet. Die Schritte 905 bis 908 entsprechen den Schritten 705 bis 708, wobei wie erwähnt angenommen wird, das in Schritt 903 signalisiert wurde, dass ein Rückruf auf jeden Fall in dem spezifizierten Zeitraum durchgestellt werden soll.
  • Im Folgenden wird mit Bezug auf 10 ein Beispiel für das mit Bezug 9 erläuterte Verfahren beschrieben.
  • 10 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 1000 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Analog zu dem in 8 dargestellten Nachrichtenfluss findet der in 10 dargestellte Nachrichtenfluss zwischen einer PS-Client-Einheit 1001, einer ersten PoC-Client-Einheit 1002, einem PoC-Teilnehmerserverrechner 1003, einem PS-Serverrechner 1004 und einer zweiten PoC-Client-Einheit 1005 statt. Analog zu Schritt 806 in 8 aktiviert die erste PoC-Client-Einheit 1002 in Schritt 1006 mittels einer PUBLISH-Nachricht 1017 ISB, worüber der PS-Serverrechner 1004 in Schritt 1007 analog zu Schritt 807 mittels einer NOTIFY-Nachricht 1018 den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 informiert.
  • In Schritt 1008 möchte der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 1002 mittels der PoC-Applikation 405 einen Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 versenden. Optional fragt daraufhin die PoC-Applikation 405 bei der PS-Client-Einheit 1001 die momentanen Benutzereinstellungen ab. In diesem Fall wird die PoC-Applikation also von der PS-Client-Einheit 1001 darüber informiert, dass ISB momentan aktiviert ist. Die PoC-Applikation 405 fragt daraufhin beim Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 1002 nach, ob der Rückruf des Benutzers der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 (wie er mittels des Instant Personal Alerts angefordert wird) auf jeden Fall erlaubt sein soll, das heißt nicht blockiert werden soll (das heißt der entsprechende PoC-Call nicht blockiert werden soll), obwohl ISB aktiviert ist. (Analog wird der Fall behandelt, dass sich der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 auf einer schwarzen Liste befindet, die für die PoC-Client-Einheit 1002 definiert ist). Ferner fragt die PoC-Applikation 405, falls eine Ausnahme der Blockierungs-Regel für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 gesetzt werden muss, da ein Rückruf auf jeden Fall erlaubt sein soll, für wie lange die Ausnahme gültig sein soll.
  • In Schritt 1009 versendet die PoC-Applikation 405 mittels der ersten PoC-Client-Einheit 1002 den gewünschten Instant Personal Alert für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 mittels einer ersten MESSAGE-Nachricht 1019 (gemäß SIP MESSAGE) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003, wobei mittels der ersten MESSAGE-Nachricht 1019 ferner signalisiert wird, dass die Blockierungs-Regel (im Falle eines Konflikts) für 45 Minuten aufgehoben werden soll. Dies ist in 10 durch "block-Suspension: 45min" angedeutet.
  • In Schritt 1010 erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003, der durch die NOTIFY-Nachricht 1018 darüber informiert ist, dass ISB für die erste PoC-Client-Einheit 1002 aktiviert ist, den Konflikt nach Empfang des Instant Personal Alert. Für den Fall, dass nicht ISB aktiviert ist, sondern eine schwarze Liste für die erste PoC-Client-Einheit 1002 definiert ist, die den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 enthält, erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 den Konflikt durch Vergleich der Einträge der schwarzen Liste mit dem vorgesehenen Empfänger des Instant Personal Alerts.
  • Der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 setzt eine Blockierungs-Ausnahme (das heißt eine Ausnahme der Blockierungs-Regel) für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 und startet ein 45-Minuten-Timer. In Schritt 1011 wird anschließend der Instant Personal Alert mittels einer zweiten MESSAGE-Nachricht 1020 (gemäß SIP MESSAGE) an die zweite PoC-Client-Einheit 1005 weitergeleitet, wobei signalisiert wird, dass die Blockierungs-Regel für 45 Minuten aufgehoben wird (in 10 angedeutet durch "block-suspension: 45min").
  • In Schritt 1012 wird dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 der Empfang des Instant Personal Alerts angezeigt. In diesem Fall wird angenommen, dass der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 einen Rückruf tätigen will. Dementsprechend sendet die zweite PoC-Client-Einheit 1005 eine erste INVITE-Nachricht 1021 mittels eines der PoC-Client-Einheit 1005 zugeordneten PoC-Teilnehmerserverrechners 305 (nicht gezeigt) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003. Die erste INVITE-Nachricht 1021 ist beispielsweise gemäß einem SIP INVITE ausgestaltet, siehe [4].
  • Es wird angenommen, dass zum Zeitpunkt des Empfangs der ersten INVITE-Nachricht 1021 durch den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 der 45-Minuten-Timer noch nicht abgelaufen ist und entsprechend die Blockierungs-Ausnahme für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 weiter gültig ist. Somit entscheidet der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 in Schritt 1014, die erste INVITE-Nachricht 1021 weiterzuleiten, was in Schritt 1015 mittels einer zweiten INVITE-Nachricht 1022 geschieht, die an die erste PoC-Client-Einheit 1002 übermittelt wird.
  • In Schritt 1014 wird aufgrund des erfolgten Rückrufs die Blockierungs-Ausnahme für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 aufgehoben, das heißt, von der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 initiierte, an die erste PoC-Client-Einheit 1002 adressierte PoC-Calls werden erneut von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 geblockt. In einer anderen Ausführungsform wird die Blockierungs-Ausnahme in Schritt 1016 erst aufgehoben, wenn der 45-Minuten-Timer abgelaufen ist.
  • In diesem Dokument sind folgende Veröffentlichungen zitiert:
    • [1] Push to Talk over Cellular (PoC); List Management and Donot-Disturb; PoC Release 2.0
    • [2] RFC 3903 "Session Initiation Protocol (SIP) Extension for Event State Publication"
    • [3] RFC 3428 "Session Initiation Protocol (SIP) Extension for Instant Messaging"
    • [4] RFC 3261 "SIP: Session Initiation Protocol"
    • [5] RFC 3265 "Session Initiation Protocol (SIP)-Specific Event Notification"
  • 100
    Nachrichtenflussdiagramm
    101
    erste PoC-Client-Einheit
    102
    PoC-Teilnehmerserverrechner
    103
    PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner
    104
    zweite PoC-Client-Einheit
    105-112
    Ablaufschritte
    113-116
    Nachrichten
    200
    Nachrichtenflussdiagramm
    201
    erste PoC-Client-Einheit
    202
    PoC-Teilnehmerserverrechner
    203
    PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner
    204
    zweite PoC-Client-Einheit
    205-218
    Ablaufschritte
    219-222
    Nachrichten
    300
    Kommunikationssystem
    301-303
    PoC-Client-Einheiten
    304
    Schnittstelle
    305
    PoC-Teilnehmerserver
    306
    PoC-Steuerserver
    307
    GM/PS-Serverrechner
    308
    PoC-Kommunikationsnetzwerk
    400
    Kommunikationsendgerät
    401
    PoC-Client-Einheit
    402
    GM/PS-Client-Einheit
    403
    Protokoll-Stacks
    404
    Modem
    405
    PoC-Applikation
    406
    Benutzerschnittstelle
    407
    gestrichelte Linien
    500
    Ablaufdiagramm
    501-506
    Ablaufschritte
    601
    GM-Client-Einheit
    602
    erste PoC-Client-Einheit
    603
    PoC-Teilnehmerserverrechner
    604
    GM-Serverrechner
    605
    zweite PoC-Client-Einheit
    606-616
    Ablaufschritte
    617-624
    Nachrichten
    700
    Ablaufdiagramm
    701-708
    Ablaufschritte
    800
    Nachrichtenflussdiagramm
    801
    PS-Client-Einheit
    802
    erste PoC-Client-Einheit
    803
    PoC-Teilnehmerserverrechner
    804
    PS-Serverrechner
    805
    zweite PoC-Client-Einheit
    806-816
    Ablaufschritte
    817-822
    Nachrichten
    900
    Ablaufdiagramm
    901-908
    Ablaufschritte
    1000
    Nachrichtenflussdiagramm
    1001
    PS-Client-Einheit
    1002
    erste PoC-Client-Einheit
    1003
    PoC-Teilnehmerserverrechner
    1004
    PS-Serverrechner
    1005
    zweite PoC-Client-Einheit
    1006-1016
    Ablaufschritte
    1017-1022
    Nachrichten

Claims (12)

  1. Server-Einheit eines Kommunikationssystems, welches Kommunikationssystem eine erste Client-Einheit und eine zweite Client-Einheit aufweist, wobei – die Server-Einheit eingerichtet ist, basierend auf der Server-Einheit bereitgestellter Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen einer ersten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht und einer zweiten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht besteht, zu entscheiden, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird, – die erste Anforderungsnachricht spezifiziert, dass keine Einladungen von der zweiten Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche Einladungen an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen; und – die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll.
  2. Server-Einheit gemäß Anspruch 1, die eine Konflikt-Informations-Empfangseinrichtung aufweist, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information von der ersten Client-Einheit zu empfangen.
  3. Server-Einheit gemäß Anspruch 1, die eine Ermittlungseinrichtung aufweist, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information zu ermitteln.
  4. Server-Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die eine Zeitraum-Informations-Empfangseinrichtung aufweist, die eingerichtet ist, von der ersten Client-Einheit die Spezifikation eines Zeitraums zu empfangen, und wobei die Server-Einheit eingerichet ist, falls ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht besteht, zu entscheiden, dass die Einladung zu der Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird, falls die Einladung innerhalb des spezifizierten Zeitraums versendet worden ist.
  5. Server-Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit eine Sprach-Kommunikationsverbindung, eine Videotelefonie-Kommunikationsverbindung oder eine Textnachrichten-Kommunikationsverbindung zu der ersten Client-Einheit aufbauen soll.
  6. Server-Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer PoC-Kommunikations-Session einladen soll.
  7. Server-Einheit gemäß Anspruch 6, wobei die erste Anforderungsnachricht ein Incoming Session Barring signalisiert.
  8. Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit eines Kommunikationssystems, welches Kommunikationssystem eine erste Client-Einheit und eine zweite Client-Einheit aufweist, wobei – die Server-Einheit basierend auf der Server-Einheit bereitgestellter Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen einer ersten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht und einer zweiten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht besteht, entscheidet, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird, – die erste Anforderungsnachricht spezifiziert, dass keine Einladungen von der zweiten Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche Einladungen an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen; und – die zweite Anforderungsnachricht spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll.
  9. Client-Einheit eines Kommunikationssystems, welches Kommunikationssystem eine weitere Client-Einheit aufweist, wobei die Client-Einheit eingerichtet ist, – eine erste Anforderungsnachricht zu versenden, die spezifiziert, dass keine Einladungen von der weiteren Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche Einladungen an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen; – eine zweite Anforderungsnachricht zu versenden, die spezifiziert, dass die weitere Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll; – Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht besteht, zu ermitteln.
  10. Client-Einheit gemäß Anspruch 9, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information an eine Server-Einheit des Kommunikationssystems zu übermitteln.
  11. Client-Einheit gemäß Anspruch 9, die eingerichet ist, basierend auf der Konflikt-Information zu entscheiden, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der weiteren Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden soll und das Ergebnis der Entscheidung der Server-Einheit zu signalisieren.
  12. Verfahren zum Betreiben einer Client-Einheit eines Kommunikationssystems, welches Kommunikationssystem eine weitere Client-Einheit aufweist, wobei – die Client-Einheit eine erste Anforderungsnachricht versendet, die spezifiziert, dass keine Einladungen von der weiteren Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche Einladungen an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen; – eine zweite Anforderungsnachricht versendet, die spezifiziert, dass die weitere Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen soll; – Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht besteht, ermittelt.
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