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Die
Erfindung betrifft eine Server-Einheit, eine Client-Einheit, ein Verfahren
zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben einer
Client-Einheit.
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Der
Kommunikationsdienst Push-to-talk-over-Cellular (PoC) ermöglicht es
einem Benutzer eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts, Sprachdaten
an einen oder mehrere Empfänger
gleichzeitig zu übermitteln.
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Dazu
ist typischerweise eine spezielle PoC-Taste an dem Mobilfunk-Teilnehmergerät vorgesehen,
nach deren Betätigung
der Benutzer mit dem Einsprechen von Sprachdaten beginnen kann.
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Die
Sprachdaten werden üblicherweise schon
während
des Einsprechens mittels eines Mobilfunk-Kommunikationsnetzwerks
verteilt, das heißt an
den oder die gewünschten
Empfänger übermittelt. Dieser
Vorgang wird als "streaming" bezeichnet.
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Die Übermittlung
erfolgt im Halb-Duplex-Verfahren, das heißt, dass während des Einsprechens und
während
der Übertragung
nur der Sender, das heißt
der Benutzer, der die Sprachdaten einspricht und versendet, Sprachdaten
an die Empfänger übermitteln
kann, die Empfänger
aber nicht gleichzeitig Sprachdaten an den Sender senden können. Insbesondere
kann der Sender nicht von den Empfängern unterbrochen werden.
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Anschaulich
entspricht eine Kommunikation mittels PoC aus Sicht des Benutzers
dem herkömmlichen
CB-Funk, jedoch mit der Erweiterung, dass der Sender weltweit an
Empfänger,
die mittels der geeigneten Vermittlungstechnik mindestens eines
Mobilfunk-Kommunikationsnetzwerks erreichbar sind, Sprachdaten übermitteln
kann.
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Benutzer
von PoC, die in einer PoC-Kommunikation, das heißt einer Kommunikations-Session mittels
PoC, aktiv, das heißt
als Sender, oder passiv, das heißt als Empfänger, involviert sind, werden
im Folgenden als PoC-Teilnehmer der PoC-Kommunikation bezeichnet.
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Ein
Benutzer von PoC hat die Möglichkeit,
in dem Kommunikationsnetzwerk, das den PoC-Kommunikationsdienst
bereitstellt, ein sogenanntes Incoming Session Barring (ISB) zu
aktivieren, wie es in [1] beschrieben ist. In diesem Fall werden
alle an den Benutzer adressierten PoC-Calls, das heißt alle
Einladungen zu PoC-Kommunikationen, abgelehnt. Ein entsprechender
Nachrichtenfluss ist in 1 dargestellt.
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1 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 100 gemäß dem Stand
der Technik.
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An
dem in 1 dargestellten
Nachrichtenfluss sind eine erste PoC-Client-Einheit 101,
ein PoC-Teilnehmerserverrechner 102, ein PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103 sowie
eine zweite PoC-Client-Einheit 104 beteiligt.
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In
Schritt 105 möchte
der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 keine PoC-Rufe (PoC-Calls)
empfangen und stellt dementsprechend an dem von ihm verwendeten Kommunikationsendgerät, das die
erste PoC-Client-Einheit 101 realisiert, ein, dass ISB
aktiviert wird.
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In
Schritt 106 wird einer Einheit des Kommunikationsnetzwerks,
das dem Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 den
PoC-Kommunikationsdienst bereitstellt, in diesem Fall dem PoC-Teilnehmerserverrechner 102,
signalisiert, dass ISB aktiviert werden soll. Dies geschieht mittels
einer PUBLISH-Nachricht 113.
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In
Schritt 107 sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 102 zur
Bestätigung
eine 200 OK-Nachricht 114 an die erste PoC-Client-Einheit 101.
In Schritt 108 will nun der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 104 den
Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 101 zu
einer PoC-Kommunikation einladen. Dementsprechend wird von der zweiten PoC-Client-Einheit 104 in
Schritt 108 eine INIVITE-Nachricht 115 an den
PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103 gesendet,
die dieser in Schritt 109 an dem PoC-Teilnehmerserverrechner 102 weiterleitet (der
anschaulich für
die erste PoC-Client-Einheit 101 zuständig ist).
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In
Schritt 110 überprüft der PoC-Teilnehmerserverrechner 102,
ob für
die erste PoC-Client-Einheit 101 ISB gesetzt, das heißt aktiviert,
ist. Da dies der Fall ist, wird die Einladung zu einer PoC-Kommunikation
abgelehnt oder anders ausgedrückt
blockiert.
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Dementsprechend
sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 102 in Schritt 111 eine
403 FORBIDDEN-Nachricht 116 an den PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 103,
welcher die 403 FORBIDDEN-Nachricht 116 in
Schritt 112 an die zweite PoC-Client-Einheit weiterleitet, so dass der Benutzer der
zweiten PoC- Client-Einheit 104 informiert
werden kann, dass die Einladung zu der PoC-Kommunikation abgelehnt
wurde.
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Der
in 1 dargestellte Nachrichtenfluss
ist gemäß den Spezifikationen
der Open Mobile Alliance (OMA) vorgesehen.
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Ferner
hat ein Benutzer von PoC die Möglichkeit,
eine sogenannte Reject-Liste zu definieren und dem Kommunikationnetzwerk,
das den PoC-Kommunikationsdienst bereitstellt, zu signalisieren
(siehe [1]). Eine Reject-Liste ist eine Liste von Benutzern von
PoC (bzw. der von diesen Benutzern verwendeten PoC-Client-Einheiten).
Alle PoC-Calls, die an den Benutzer, der die Reject-Liste definiert hat,
adressiert sind (bzw. an die von ihm verwendete PoC-Client-Einheit), und die
von einem Benutzer initiiert wurden, der auf der Reject-Liste aufgeführt wird, werden
abgelehnt. Der entsprechende Nachrichtenfluss ist ähnlich dem
in 1 dargestellten.
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Neben
PoC existieren auch weitere Kommunikationsdienste, die die Funktionalität aufweisen, dass
ein Benutzer alle (oder die von einer definierten Gruppe von Benutzern)
an den Benutzer adressierten "Calls" (beispielsweise
Anrufe oder Einladungen zu Kommunikations-Sessions) bereits auf
Seiten des Kommunikationsnetzwerks, das den jeweiligen Kommunikationsdienst
bereitstellt, blocken lassen kann.
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Bei
einigen Kommunikationsdiensten steht neben der oben beschriebenen
Funktionalität
eines ISB ferner die Funktionalität zur Verfügung, dass ein erster Benutzer
bei einem zweiten Benutzer anfordern kann, dass der zweite Benutzer
einen Call (beispielsweise eine Sprach-Kommunikationsverbindung) zu dem ersten
Benutzer aufbaut.
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Dies
ist zum Beispiel im Rahmen normaler Sprachtelephonie bekannt und
wird auch als Call-Back-Funktion bezeichnet. Bei PoC-Kommunikationssystemen
wird die Anforderung nach einem Rückruf auch als Instant Personal
Alert bezeichnet.
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Diese
Funktionalität
steht auch bei PoC zur Verfügung.
Ein entsprechender Nachrichtenfluss ist in 2 dargestellt.
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2 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 200 gemäß dem Stand
der Technik.
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Analog
zu 1 sind an dem dargestellten Nachrichtenfluss
eine erste PoC-Client-Einheit 201, ein PoC-Teilnehmerserverrechner 202,
ein PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 203 und
eine zweite PoC-Client-Einheit 204 beteiligt.
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In
Schritt 205 möchte
der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 201 den Benutzer der
zweiten PoC-Client-Einheit 204 auffordern, ihn mittels
PoC zu kontaktieren, das heißt
ihn zu einer PoC-Kommunikation einzuladen.
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Dementsprechend
sendet (siehe in [3]) die erste PoC-Client-Einheit 201 in Schritt 206 eine
MESSAGE-Nachricht 219 an den PoC-Teilnehmerserverrechner 202.
Die MESSAGE-Nachricht 219 ist gemäß dem SIP (Session Initiation
Protocol) ausgestaltet und das Format des Inhalts der MESSAGE-Nachricht 219 ist
für PoC
spezifiziert. Die MESSAGE-Nachricht 219 wird anschaulich
mittels der jeweiligen PoC-Teilnehmerserverrechner weitergeleitet,
das heißt
sie wird in diesem Fall in Schritt 207 von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 202 an
den PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner 203 weitergeleitet
und von diesem schließlich
in Schritt 208 an die zweite PoC-Client-Einheit 204 weitergeleitet.
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In
Schritt 209 sendet die zweite PoC-Client-Einheit 204 zur
Bestätigung
eine 200 OK-Nachricht 220, die analog zu der MESSAGE-Nachricht 219 in
den Schritten 210 und 211 an die erste PoC-Client-Einheit 201 weitergeleitet
wird.
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In
Schritt 212 wird die Aufforderung dem Benutzer der zweiten
PoC-Client-Einheit 204 angezeigt. In diesem Fall wird angenommen,
dass der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 der
Aufforderung nachkommen möchte.
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Dementsprechend
sendet die zweite PoC-Client-Einheit 204 in Schritt 213 eine
INVITE-Nachricht 221, die analog zu der MESSAGE-Nachricht 219 in
den Schritten 214 und 215 an die erste PoC-Client-Einheit 201 weitergeleitet
wird. In Schritt 216 sendet die erste PoC-Client-Einheit 201 zur
Bestätigung
eine 200 OK-Nachricht 222, die ebenfalls analog zu der
MESSAGE-Nachricht 219 in den Schritten 217 und 218 an
die zweite PoC-Client-Einheit 204 weitergeleitet wird.
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Dem
Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 204 wird beispielsweise
durch eine einfache Bedienung ermöglicht, der Aufforderung nachzukommen
und anschaulich einen direkten Rückruf
an den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 201 durchzuführen.
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Die
Kombination der mit Bezug auf 1 erläuterten
Funktionalität
eines Incoming Session Barring und der mit Bezug auf 2 erläuterten Funktionalität der Anforderung
nach einem Rückruf
kann jedoch zu Problemen führen.
Beispielsweise nimmt ein Benutzer an einer Besprechung teil und
aktiviert zu Beginn der Besprechung für PoC das Incoming Session
Barring, so dass er im Laufe der Besprechung nicht (durch Calls)
gestört
werden kann. Im Verlauf der Besprechung benötigt der Benutzer jedoch dringend
eine Information eines Außendienst-Mitarbeiters,
der sich momentan bei einem Kunden aufhält. Daher sendet der Benutzer
einen Instant Personal Alert an den Außendienst-Mitarbeiter, d.h.
die Aufforderung, dass der Außendienst-Mitarbeiter
den Benutzer mittels PoC kontaktiert (Rückruf) sobald der Außendienst-Mitarbeiter
Zeit hat, beispielsweise ungestört
ist. Kurze Zeit nach Übermittlung
des Instant Personal Alerts hat der Außendienst-Mitarbeiter Zeit und initiiert einen
PoC-Call an den Benutzer. Da der Benutzer jedoch zu Beginn der Besprechung
ISB aktiviert hat und vergessen hatte es zu deaktivieren, um dem
Außendienst-Mitarbeiter
den entsprechenden Rückruf
zu ermöglichen,
wird der PoC-Call des Außendienst-Mitarbeiters
geblockt.
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Selbst
wenn der Benutzer daran denken würde
und ISB deaktivieren würde,
so dass der Rückruf des
Außendienst-Mitarbeiters ermöglicht werden würde, würde das
Problem auftreten, dass der Benutzer anschließend wieder von allen anderen
Benutzer mittels PoC erreicht werden könnte und möglicherweise während der
Besprechung ungewollt gestört werden
würde.
Es wäre
in diesem Fall erforderlich, dass der Benutzer nach dem Rückruf des
Außendienst-Mitarbeiters
ISB erneut aktiviert.
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Der
beschriebene Anwendungsfall zeigt, dass eine gleichzeitige Verwendung
der Funktionalität
ISB und der Call-Back-Funktionalität zu Problemen
oder unerwünschten
Verhalten des PoC-Kommunikationsdiensts führt. Ein Instant Personal Alert (Bitte
nach Rückruf)
gemäß dem Stand
der Technik ist bei bestehender Aktivierung des ISB nicht nur sinnlos,
sondern täuscht
dem Benutzer eine Funktionalität
vor, die in diesem Fall nicht besteht. So verlässt sich im obigen Beispiel
der Benutzer darauf, dass der Außendienst-Mitarbeiter ihn zurückruft, was jedoch nicht möglich ist.
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In
den Druckschriften [2], [3], [4] und [5] ist das SIP (Session Initiation
Protocol) beschrieben.
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Der
Erfindung liegt das Problem zu Grunde, eine gegenüber dem
Stand der Technik verbesserte parallele Nutzung von Incoming Session
Barring und der Call-Back-Funktionalität zu ermöglichen.
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Das
Problem wird durch eine Server-Einheit, eine Client-Einheit, ein Verfahren
zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben einer
Client-Einheit mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
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Es
wird eine Server-Einheit eines Kommunikationssystems bereitgestellt,
welches Kommunikationssystem eine erste Client-Einheit und eine
zweite Client-Einheit aufweist, wobei die Server-Einheit eingerichtet
ist, basierend auf der Server-Einheit bereitgestellter Konflikt-Information,
die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen einer ersten von der
ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht und einer
zweiten von der ersten Client-Einheit versendeten Anforderungsnachricht
besteht, zu entscheiden, ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von
der zweiten Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet
ist, weitergeleitet wird. Die erste Anforderungsnachricht spezifiziert,
dass keine Einladungen von der zweiten Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions,
welche an die erste Client-Einheit gerichtet sind, an die erste
Client-Einheit weitergeleitet werden sollen und die zweite Anforderungsnachricht
spezifiziert, dass die zweite Client-Einheit die erste Client-Einheit zu
einer Kommunikations-Session
einladen soll.
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Ferner
wird eine Client-Einheit eines Kommunikationssystems bereitgestellt,
welches Kommunikationssystem eine weitere Client-Einheit aufweist, wobei
die Client-Einheit eingerichtet ist, eine erste Anforderungsnachricht
zu versenden, die spezifiziert, dass keine Einladungen von der weiteren
Client-Einheit zu Kommunikations-Sessions, welche an die erste Client-Einheit
gerichtet sind, an die erste Client-Einheit weitergeleitet werden sollen.
Die Client-Einheit ist ferner eingerichtet, eine zweite Anforderungsnachricht
zu versenden, die spezifiziert, dass die weitere Client-Einheit
die erste Client-Einheit zu einer Kommunikations-Session einladen
soll und Konflikt-Information, die spezifiziert, ob ein Konflikt zwischen
der ersten Anforderungsnachricht und der zweiten Anforderungsnachricht
besteht, zu ermitteln.
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Ferner
werden ein Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und ein Verfahren zum Betreiben
einer Client-Einheit gemäß der oben
beschriebenen Server-Einheit bzw. der oben beschriebenen Client-Einheit
bereitgestellt.
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Anschaulich
wird eine Möglichkeit
geschaffen, das Problem zu vermeiden, dass ein Benutzer (mittels
einer von ihm verwendeten Client-Einheit) von einem weiteren Benutzer
einen Rückruf
(Telefonanruf, Einladung zu PoC-Session, etc.) anfordert, obwohl
Rückrufe
von dem weiteren Benutzer blockiert werden, beispielsweise aufgrund
einer von dem Benutzer definierten schwarzen Liste, auf der der
weitere Benutzer aufgeführt
ist, oder weil der Benutzer derzeit festgelegt hat, dass keine Anrufe
(Einladungen zu PoC-Sessions
etc.) zu seiner PoC-Client-Einheit durchgestellt werden sollen (wie
im Falle von PoC bei Aktivierung eines ISB (Incoming Session Barring)).
Basierend auf der Feststellung, dass ein solcher Konflikt auftritt,
entscheidet die Server-Einheit,
das heißt
eine Einheit des Kommunikationsnetzwerks, das den entsprechenden
Kommunikationsdienst (beispielsweise Sprachtelefonie oder PoC (Push-to-talk-over-Cellular))
bereitstellt, ob der angeforderte Rückruf des weiteren Benutzers,
beispielsweise in einem bestimmten Zeitraum, erlaubt sein soll,
also nicht im Kommunikationsnetzwerk blockiert werden soll. Beispielsweise
wird der weitere Benutzer im Falle einer schwarzen Liste von der
schwarzen Liste für
einen bestimmten Zeitraum, der beispielsweise von dem Benutzer festgelegt
wird, ausgenommen. Analog kann, falls der Benutzer festgelegt hat, dass
keine Anrufe zu seiner PoC-Client-Einheit durchgestellt
werden sollen, für
den weiteren Benutzer eine Ausnahmeregel definiert werden, so dass Rückrufe von
dem Benutzer in einem bestimmten Zeitraum erlaubt sind, das heißt von dem
Kommunikationsnetzwerk durchgestellt werden. Anschaulich wird das
Blocken von eingehenden Einladungen zu Kommunikations-Sessions,
die von einem (oder mehreren) bestimmten Benutzern initiiert wurden, automatisch
ausgesetzt.
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Der
Konflikt kann durch Verwendung der Erfindung aufgelöst werden,
so dass die Funktionalitäten
einer Anforderung nach Rückruf
und einer Blockierung von eingehenden Anrufen (bzw. Einladungen
zu Kommunikations-Sessions) zuverlässig und sicher verwendet werden
können.
Insbesondere kann sich ein Benutzer auf die korrekte Funktion dieser
Funktionalitäten
verlassen.
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Die
Kommunikation zwischen der Client-Einheit, die beispielsweise mittels
eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts
realisiert ist, und der Server-Einheit bzw. dem Kommunikationsnetzwerk
(beispielsweise ein Mobilfunknetzwerk) kann beispielsweise gemäß HTTP (Hypertext
Transfer Protocol), H.323, WAP (Wireless Application Protocol) oder
SIP (Session Initiation Protocol) erfolgen.
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Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die
weiteren Ausgestaltungen der Erfindung, die im Zusammenhang mit
der Server-Einheit beschrieben sind, gelten sinngemäß auch für die Client-Einheit,
das Verfahren zum Betreiben einer Server-Einheit und das Verfahren
zum Betreiben einer Client-Einheit.
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In
einer Ausführungsform
weist die Server-Einheit eine Konflikt-Informations-Empfangseinrichtung
auf, die eingerichtet ist, die Konflikt-Information von der ersten
Client-Einheit zu empfangen. In einer anderen Ausführungsform
weist die Server-Einheit eine Ermittlungseinrichtung auf, die eingerichtet ist,
die Konflikt-Information zu ermitteln.
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Die
Tatsache, dass ein Konflikt (zwischen der ersten Anforderungsnachricht
und der zweiten Anforderungsnachricht) auftritt, kann also von der
Server-Einheit oder von der Client-Einheit festgestellt werden.
Die Server-Einheit kann auch eingerichet sein, wenn sie detektiert,
dass ein Konflikt besteht, dies der ersten Client-Einheit zu signalisieren.
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Die
Server-Einheit kann eine Zeitraum-Informations-Empfangseinrichtung aufweisen, die eingerichtet
ist, von der ersten Client-Einheit die Spezifikation eines Zeitraums
zu empfangen. Die Server-Einheit kann dementsprechend eingerichet
sein, falls ein Konflikt zwischen der ersten Anforderungsnachricht und
der zweiten Anforderungsnachricht besteht, zu entscheiden, dass
die Einladung zu der Kommunikations-Session von der zweiten Client-Einheit,
die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, weitergeleitet wird,
falls die Einladung innerhalb des spezifizierten Zeitraums versendet
worden ist.
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Der
Zeitraum wird beispielsweise von dem Benutzer der ersten Client-Einheit,
beispielsweise einer PoC-Client-Einheit, festgelegt. Somit behält der Benutzer
die volle Kontrolle über
diese Funktionalität.
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Die
zweite Anforderungsnachricht spezifiziert beispielsweise, dass die
zweite Client-Einheit eine Sprach-Kommunikationsverbindung, eine Videotelefonie-Kommunikationsverbindung
oder eine Textnachrichten-Kommunikationsverbindung
zu der ersten Client-Einheit aufbauen soll.
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Die
zweite Anforderungsnachricht kann auch spezifizieren, dass die zweite
Client-Einheit die erste Client-Einheit zu einer PoC-Kommunikations-Session
einladen soll.
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Die
erste Anforderungsnachricht kann beispielsweise ein Incoming Session
Barring signalisieren. Die Client-Einheit kann eingerichtet sein,
die Konflikt-Information an eine Server-Einheit zu übermitteln.
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Die
Client-Einheit ist in einer Ausführungsform
eingerichet, basierend auf der Konflikt-Information zu entscheiden,
ob eine Einladung zu einer Kommunikations-Session von der weiteren
Client-Einheit, die an die erste Client-Einheit gerichtet ist, an
die erste Client-Einheit weitergeleitet werden soll und das Ergebnis
der Entscheidung der Server-Einheit
zu signalisieren.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden im Weiteren
näher erläutert.
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1 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß dem Stand
der Technik.
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2 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß dem Stand
der Technik.
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3 zeigt
ein Kommunikationssystem gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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4 zeigt
eine schematische Ansicht eines Kommunikationsendgeräts gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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5 zeigt
ein Ablaufdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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6 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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7 zeigt
ein Ablaufdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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8 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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9 zeigt
ein Ablaufdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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10 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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3 zeigt
ein Kommunikationssystem 300 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Eine
erste PoC-Client-Einheit 301, eine zweite PoC-Client-Einheit 302 und
eine dritte PoC-Client-Einheit 303 sind mittels jeweils
einer Schnittstelle 304 mit jeweils einem PoC-Teilnehmerserverrechner
(PoC-Server Participant Function) 305 gekoppelt. Die PoC-Teilnehmerserverrechner 305 sind
mit einem PoC-Steuerserverrechner (PoC-Server Controlling Function) 306 gekoppelt.
Die PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 werden
jeweils mittels eines Kommunikationsendgeräts, beispielsweise mittels
eines Mobilfunk-Teilnehmergeräts,
realisiert.
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Der
PoC-Steuerserverrechner 306 ist mit einem GM/PS(Group Management/Presence)-Serverrechner 307 gekoppelt.
Der GM/PS-Serverrechner 307 weist
die Funktionalität
eines GM-Serverrechners
und eines PS-Serverrechners auf (es wird im Folgenden, je nach Zusammenhang,
auf die Funktionalität
eines GM-Serverrechners bzw. eines PS-Serverrechners Bezug genommen).
Der GM/PS-Serverrechner kann auch getrennt in Form eines GM-Serverrechners
und eines PS-Serverrechners ausgestaltet sein. Im Rahmen seiner
Funktionalität
als GM-Serverrechner
verwaltet der GM/PS-Serverrechner Benutzereinstellungen, die das
Group Management betreffen, beispielsweise kann eine von einem Benutzer
einer PoC-Client-Einheit 301, 302, 303 definierte
schwarze Liste von dem GM/PS-Serverrechner 307 verwaltet
werden (siehe unten). Im Rahmen seiner Funktionalität als GM-Serverrechner
verwaltet der GM/PS-Serverrechner Benutzereinstellungen, die die "Presence", d.h. die Verfügbarkeit,
von Benutzern der PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 betreffen.
Beispielsweise verwaltet der GM/PS-Serverrechner 307 die
Information, für
welche der PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 aktuell
ISB aktiviert ist.
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Die
Schnittstellen 304 werden beispielsweise mittels des RAN
(Radio Access Network), des Kernnetzwerks (Core Network, CN) und
des IMS (Internet Protocol based Multimedia Subsystem) eines UMTS(Universal
Mobil Telecommunication System)-Kommunikationssystems
oder mittels eines GSM(Global System for Mobile Communication)-Kommunikationssystems
bereitgestellt.
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Die
Schnittstellen 304 können
aber auch beispielsweise mittels eines PSTN(Public Switched Telephone
Network)-Kommunikationsnetzwerks
bereitgestellt werden.
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Die
PoC-Client-Einheiten 301, 302, 303 sind jeweils
in einem Kommunikationsendgerät,
das gemäß der jeweiligen
Schnittstelle 304 beispielsweise eingerichtet ist als Mobilfunk-Teilnehmergerät zur Kommunikation
gemäß dem UMTS-Standard, dem GSM-Standard,
dem GPRS(General Packet Radio Service)-Standard oder einem anderen
Mobilfunk-Kommunikationsstandard,
integriert.
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Die
Kommunikationsendgeräte
implementieren neben ihrer Funktion als PoC-Client-Einheiten weitere
Funktionen, wie es im Folgenden mit Bezug auf 4 erläutert wird.
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4 zeigt
eine schematische Ansicht eines Kommunikationsendgeräts 400 gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Wie
erwähnt
realisiert das Kommunikationsendgerät 400 eine PoC-Client-Einheit 401,
die entsprechend der ersten PoC-Client-Einheit 301,
der zweiten PoC-Client-Einheit 302 und der dritten PoC-Client-Einheit 303 eingerichtet
und ausgestaltet ist. Die PoC-Client-Einheit 401 erfüllt anschaulich
die "reinen" PoC-Funktionalitäten des
Kommunikationsendgeräts,
beispielsweise ist sie für
das Austauschen von Nachrichten mit dem entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305 (beispielsweise zum
Initiieren eines PoC-Calls oder zum Senden eines Instant Personal
Alerts) zuständig.
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Das
Kommunikationsendgerät 400 implementiert
ferner eine GM/PS-Client-Einheit 402. Die GM/PS-Client-Einheit 402 erfüllt die
Funktionalitäten, die
das Einstellen von für
den Benutzer des Kommunikationsendgerätes 401 spezifischen
Einstellungen in dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 betreffen. Im
Falle der Festlegung einer Reject-Liste (das heißt einer schwarzen Liste (black
list)) arbeitet die GM/PS-Client-Einheit
als GM(Group Management)-Client-Einheit. Im Falle der Aktivierung
von ISB arbeitet die GM/PS-Client-Einheit als PS(Presence)-Client-Einheit.
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Die
PoC-Teilnehmerserverrechner 305, der PoC-Steuerserverrechner 306 und
der GM-Serverrechner 307 sind Teil eines PoC-Kommunikationsnetzwerks 308,
das den PoC-Kommunikationsdienst der
ersten PoC-Client-Einheit 301, der zweiten PoC-Client-Einheit 302 und
der dritten PoC-Client-Einheit 303 zur
Verfügung
stellt.
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Für die erforderliche
Kommunikation mit dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 greifen
die PoC-Client-Einheit 401 und die GM/PS-Client-Einheit 402 auf
Protokoll-Stacks 403, beispielsweise Protokoll-Stacks gemäß dem SIP
(Session Initiation Protocol) oder dem HTTP (Hypertext Transfer
Protocol), zu. Ferner ermöglicht
ein Modem 404 die Kommunikation mit dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308.
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Eine
PoC-Applikation 405 ist auf dem Kommunikationsendgerät 400 installiert,
die das Zusammenspiel zwischen der PoC-Client-Einheit 401 und der
GM/PS-Client-Einheit 402 regelt, wie es unten beschrieben
wird. Bei dem unten erläuterten
Endgerät-basierten
Verfahren behandelt (erkennt und umgeht) die PoC-Applikation 405 beispielsweise
den Konflikt, der bei Verwenden der Call-Back-Funktionalität auftritt,
wenn ISB aktiviert ist.
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Mittels
einer Benutzerschnittstelle 406 empfängt die PoC-Applikation 405 Benutzereingaben
des Benutzers des Kommunikationsendgeräts 400. Die gestrichelten
Linien 407 deuten an, dass auch eine direkte Interaktion
zwischen der PoC-Client-Einheit 401 und der GM/PS-Client-Einheit 402 mit
dem Benutzer mittels der Benutzerschnittstelle 406 stattfinden
kann. Insbesondere können
alle im Weiteren beschriebenen Interaktionen zwischen der PoC-Applikation 405 und
der Benutzerschnittstelle 406 (bzw. dem Benutzer) ebenfalls
zwischen der PoC-Client-Einheit 401 bzw. der GM/PS-Client-Einheit 402 und
der Benutzerschnittstelle 406 (bzw. dem Benutzer) stattfinden.
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Im
Folgenden wird mit Bezug auf 5 ein Verfahren
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert,
das anschaulich Endgerät-basiert ist.
Diese weist insbesondere den Vorteil auf, dass es nicht erforderlich
ist, im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 eine
gegenüber
herkömmlichen
PoC-Kommunikationsnetzwerken
neue Funktionalität
zu implementieren. Insbesondere ist keine Standardisierung der der
neuen Funktionalität
erforderlich.
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5 zeigt
ein Ablaufdiagramm 500 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Es
wird angenommen, dass die PoC-Client-Einheit 401 eine Nachricht
an den entsprechenden PoC-Teilnehmerserver 305 übermittelt,
die einen Instant Personal Alert für eine weitere PoC-Client-Einheit
signalisiert. Anschaulich fordert die PoC-Client-Einheit 401 (bzw.
der entsprechende Benutzer) einen Rückruf der weiteren PoC-Client-Einheit
(bzw. des entsprechenden Benutzers) an. In Schritt 501 wird überprüft, ob ein
Konflikt auftritt, da die GM/PS-Client-Einheit 402 ISB
aktiviert hat und dementsprechend PoC-Calls, die an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert
sind, grundsätzlich
abgelehnt werden sollen, oder da die weitere PoC-Client-Einheit
(oder deren Benutzer) auf einer von dem Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 mittels der
GM/PS-Client-Einheit 402 definierten schwarzen Liste (black
list, reject list) aufgeführt
ist, und dementsprechend PoC-Calls, die von der weiteren PoC-Client-Einheit
initiiert werden und an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert
sind, abgelehnt werden sollen.
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Die
Konflikt-Erkennung, das heißt
das Überprüfen, ob
ein Konflikt vorliegt, kann von dem PoC-Kommunikationssystem 308 oder
von der PoC-Applikation 405 selbst durchgeführt werden.
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Wird
die Konflikt-Erkennung von dem PoC-Kommunikationssystem 308 durchgeführt, so überprüft der entsprechende
PoC-Teilnehmerserverrechner 305 nach
Empfang des Instant Personal Alerts von der PoC-Client-Einheit 401,
ob ein Konflikt auftritt. Dies ist möglich, da der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 sich
mittels des GM/PS-Servers 307 darüber informieren kann, ob aktuell
ISB für
die PoC-Client-Einheit 401 aktiviert
ist (das heißt
die GM/PS-Client-Einheit 402,
die ISB aktiviert hat) und ob die weitere PoC-Client-Einheit auf einer von der GM/PS-Client-Einheit 402 definierten
(und entsprechend an den GM/PS-Serverrechner 307 übermittelten)
schwarzen Liste aufgeführt
ist.
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Erkennt
der PoC-Teilnehmerserverrechner 305, dass ein Konflikt
auftritt, so sendet er eine entsprechende Fehlernachricht an die
erste PoC-Client-Enheit 401. Die erste PoC-Client-Einheit 401 informiert
daraufhin die PoC-Applikation 405 über das Auftreten
eines Konflikts.
-
Wird
die Konflikt-Erkennung von dem Kommunikationsendgerät 400 selbst
durchgeführt,
so überprüft die PoC-Applikation 405 die
aktuellen Einstellungen, das heißt; ob ISB aktiviert ist oder
ob eine schwarze Liste definiert ist, wenn der Benutzer einen Instant
Personal Alert senden möchte,
und kann so feststellen, ob ein Konflikt auftritt. Die aktuellen
Einstellungen kann die PoC-Applikation 405 von der GM/PS-Client-Einheit 402 abfragen
bzw. werden ihr von der GM/PS-Client-Einheit 402 signalisiert.
-
Unabhängig davon,
ob die Konflikt-Erkennung von dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 oder
von der PoC-Applikation 405 durchgeführt wird ist die PoC-Applikation 405 am
Ende von Schritt 501 somit darüber informiert, ob ein Konflikt auftritt.
Im Folgenden wird angenommen, dass ein Konflikt auftritt.
-
In
Schritt 502 weist die PoC-Applikation 405 den
Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 darauf hin,
dass ein Konflikt besteht und schlägt dem Benutzer einen Zeitraum
vor oder gibt dem Benutzer die Möglichkeit,
einen Zeitraum zu wählen,
für den das
Blockieren, das heißt
das automatische Ablehnen, von PoC-Calls, die an die PoC-Client-Einheit 401 adressiert
sind und von der weitern PoC-Client-Einheit initialisiert werden,
aufgehoben, das heißt abgeschaltet,
werden soll. In diesem Fall wird angenommen, dass der Benutzer dies
der PoC-Applikation 405 bestätigt und
einen entsprechenden Zeitraum wählt.
-
In
Schritt 503 ändert
die PoC-Applikation 405 mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 die
für die PoC-Client-Einheit 401 geltenden
Einstellungen (das heißt
den Aktivierungszustand von ISB und/oder die schwarze Liste) im
GM/PS-Serverrechner 307. Die Änderung der Einstellungen wird
weiter unten anhand eines Beispiels genauer erläutert. Der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 wird
automatisch von dem GM/S5-Serverrechner 307 über die
geänderten
Einstellungen informiert. Die Änderung
der Einstellungen kann auf herkömmliche
Weise geschehen oder es werden zusätzlich Parameterwerte signalisiert,
die spezifizieren, wie lange die geänderten Einstellungen gültig sein
sollen, bevor zu den vorherigen Einstellungen zurückgekehrt
werden soll.
-
Das
Verfahren gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist in dem Sinne Endgerät-basiert,
dass die Änderung
der Einstellungen von der PoC-Applikation 405, also von
dem Kommunikationsendgerät 400, vorgenommen
wird.
-
In
Schritt 504 wird nun der geplante Instant Personal Alert
signalisiert. Dies erfolgt durch Übermitteln einer entsprechenden
Nachricht von der PoC-Applikation 405 mittels der PoC-Client-Einheit 401 zu
dem PoC-Teilnehmerserverrechner.
Von dort wird sie zu der weiteren PoC-Client-Einheit weitergeleitet.
-
In
Schritt 505 ist nun die PoC-Client-Einheit 401 von
der weiteren PoC-Client-Einheit erreichbar, das heißt die weitere
PoC-Client-Einheit kann PoC-Calls an die PoC-Client-Einheit 401 adressieren,
ohne dass diese blockiert werden.
-
In
Schritt 506 wird die Änderung
der Einstellungen zurückgenommen,
das heißt
zu den ursprünglichen
Einstellungen zurückgekehrt.
Dies kann gemäß zwei Varianten
geschehen, je nachdem, wie Schritt 503 durchgeführt wurde.
Hat das Kommunikationsendgerät 400 in
Schritt 503 die Änderung
auf herkömmliche
Weise signalisiert, so nimmt die PoC-Applikation 405 nach
Ablauf des in Schritt 502 festgelegten Zeitraums oder nach
erfolgtem Rückruf der
weiteren PoC-Client-Einheit die Änderungen
der Einstellungen mittels der GM/PS-Client-Einheit 402 durch eine entsprechende
Signalisierung an das PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 auf
herkömmliche
Weise zurück.
Hat das Kommunikationsendgerät 400 in
Schritt 503 Parameterwerte signalisiert, die spezifizieren,
wann zu den ursprünglichen
Einstellungen zurückgekehrt
werden soll, so wird auf Seiten des PoC-Kommunikationsnetzwerks 308 zu
dem von dem signalisierten Parameterwerten spezifizierten Zeitpunkt
zu den ursprünglichen
Einstellungen zurückgekehrt.
-
Ein
Beispiel für
das mit Bezug auf 5 erläuterte Verfahren wird im Folgenden
mit Bezug auf 6 erläutert.
-
6 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm 600 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
Der
dargestellte Nachrichtenfluss findet zwischen einer GM-Client-Einheit 601,
einer ersten PoC-Client-Einheit 602, einem PoC-Teilnehmerserverrechner 603,
einem GM-Serverrechner 604 und einer zweiten PoC-Client-Einheit 605 statt,
die entsprechend 3 und 4 angeordnet
sind, wobei die GM-Client-Einheit 601 der
GM/PS-Client-Einheit 402 entspricht und die erste PoC-Client-Einheit 602 der
PoC-Client-Einheit 401 entspricht. Da in diesem Beispiel
eine schwarze Liste (black list) verwendet wird, ist der GM-Serverrechner 604 beteiligt,
der dem GM/PS-Serverrechner 307 entspricht (analog ist
aus diesem Grund die GM-Client-Einheit 601 beteiligt).
-
In
Schritt 606 legt der Benutzer des Kommunikationsendgeräts, das
die GM-Client-Einheit 601 und die erste PoC-Client-Einheit 602 realisiert,
mittels seiner GM-Client-Einheit 601 durch Senden einer
ersten HTTP PUT-Nachricht 617 eine schwarze Liste (black
list) in dem ihn zugeordneten GM-Serverrechner 604 an.
Die schwarze Liste ist somit sowohl dem GM-Serverrechner 604 als
auch der GM-Client-Einheit 601 bekannt. Ferner wird in
Schritt 601 der PoC-Teilnehmerserverrechner 603,
der für
den Benutzer zuständig
ist, mittels einer ersten NOTIFY-Nachricht 618 von dem
GM-Serverrechner 604 über die
schwarze Liste informiert. Die erste NOTIFY-Nachricht 618 ist
beispielsweise gemäß einem SIP
NOTIFY ausgestaltet, beispielsweise wie in [5] beschrieben.
-
Die
schwarze Liste hat die Funktionalität, dass alle PoC-Calls, die an die
erste PoC-Client-Einheit 602 adressiert sind, und von Benutzern
(bzw. der von ihnen verwendeten PoC- Client-Einheiten), die auf der schwarzen
Liste aufgeführt
sind, initiiert wurden, bereits im PoC-Teilnehmerserverrechner 603 geblockt
werden, das heißt,
dass der PoC-Teilnehmerserverrechner 603 diese PoC-Calls
nicht an die erste PoC-Client-Einheit 602 weiterleitet.
Der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 bemerkt
somit nichts von solchen eingehenden PoC-Calls. Die Benutzer, die
in diesem Beispiel auf der schwarzen Liste aufgeführt sind,
seien der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 ("User B") und ein weiterer Benutzer
("User C").
-
In
Schritt 608 möchte
der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 mittels der PoC-Applikation 405 einen
Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 senden.
Bevor die PoC-Applikation 405 den Instant Personal Alert an
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 versendet,
fragt sie bei der GM-Client-Einheit 601 (die wie erläutert in
diesem Fall ebenfalls von dem Kommunikationsendgerät 400 realisiert
wird) an, welche Benutzer auf der von dem Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit spezifizierten
schwarzen Liste aufgeführt
sind.
-
Mittels
dieser Information erkennt die PoC-Applikation 405, dass
das Aussenden eines Instant Personal Alerts bei den aktuellen Benutzereinstellungen
des Benutzers der ersten PoC-Client-Einheit 602 (das
heißt
der gegenwärtig
spezifizierten schwarzen Liste) sinnlos wäre, da der Versuch des Benutzer
der zweiten PoC-Client-Einheit 605, als Reaktion auf den
Instant Personal Alert einen Rückruf zu
tätigen,
das heißt
zu versuchen, den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 mittels
PoC zu erreichen, von dem PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 (konkret
dem PoC-Teilnehmerserverrechner 603) abgeblockt werden
würde.
-
Die
PoC-Applikation 405 weist den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 auf
diesen Konflikt hin und schlägt
ihm (in diesem Beispiel) einen Zeitraum von 30 Minuten vor, für den das
Blockieren von eingehenden PoC-Calls von dem Benutzer der zweiten
PoC-Client-Einheit 605 (das heißt die von dem Benutzer der
zweiten PoC-Client-Einheit 605 initiiert werden) aufgehoben
werden soll. Der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 ändert den
Zeitraum beispielsweise in 60 Minuten und bestätigt dies der PoC-Applikation 405.
-
Dementsprechend
beauftragt die PoC-Applikation 405 die GM-Client-Einheit 601,
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 von der schwarzen
Liste zu löschen.
Die GM-Client-Einheit 601 führt dies
in Schritt 609 entsprechend durch, indem sie eine zweite
HTTP PUT-Nachricht 619 an den GM-Serverrechner 604 übermittelt.
Der GM-Serverrechner 604 informiert in Schritt 610 den
PoC-Teilnehmerserverrechner 603 über die Änderung der schwarzen Liste,
die nun nur noch den weiteren Benutzer "User C" enthält, mittels einer zweiten NOTIFY-Nachricht 620 (gemäß SIP NOTIFY).
Ferner startet die PoC-Applikation 405 einen 60-Minuten-Timer.
-
Entsprechend
der mit Bezug auf 5 erläuterten Alternative führt die
GM-Client-Einheit 601 in einer anderen Ausführungsform
einen gegenüber dem
Stand der Technik neu definierte Aktion bei dem GM-Serverrechner 604 aus,
indem sie in Schritt 609 einen Parameter an den GM-Serverrechner 604 übermittelt,
der spezifiziert, dass die Löschung
des Benutzers der zweiten PoC-Client-Einheit 605 von der
schwarzen Liste 60 Minuten andauern soll. Die Löschung würde dementsprechend
nach Ablauf von 60 Minuten eigenständig von dem GM-Serverrechner 604 rückgängig gemacht
werden. (Diese alternative Ausführungsform
ist nicht in 6 dargestellt.) In Schritt 611 sendet
die erste PoC-Client-Einheit 602 den für den Benutzer der zweiten
PoC-Client-Einheit 605 vorgesehenen Instant Personal Alert
mittels einer ersten MESSAGE-Nachricht 621 (beispielsweise gemäß SIP MESSAGE
ausgestaltet) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 603. Der
PoC-Teilnehmerserverrechner 603 leitet den Instant Personal Alert
mittels einer zweiten MESSAGE-Nachricht 622 gemäß SIP MESSAGE
an die zweite PoC-Client-Einheit 605 weiter.
-
Der
Instant Personal Alert kann als Erweiterung gegenüber herkömmlichen
Instant Personal Alerts einen Parameter aufweisen, der den Gültigkeitszeitraum
des Instant Personal Alerts als 60 Minuten spezifiziert. Dies ist
in 6 in der ersten MESSAGE-Nachricht 621 und
der zweiten MESSAGE-Nachricht 622 mittels "time-limit: 60min" angedeutet. In diesem
Fall ist die zweite PoC-Client-Einheit 605 über die
zeitliche Beschränkung
der Möglichkeit,
einen Rückruf
entsprechend dem Instant Personal Alert zu tätigen, informiert (und dies
kann dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 angezeigt
werden).
-
In
Schritt 613 hat der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 60 Minuten
lang die Möglichkeit, den
Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit mittels PoC zu erreichen.
-
In
Schritt 614 (das Folgende wird in der oben erwähnten alternativen
Ausführungsform
nicht ausgeführt)
beauftragt die PoC-Applikation 405 nach Ablauf des 60-Minuten-Timers
die GM-Client-Einheit 601 den
Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 wieder
auf die schwarze Liste aufzunehmen. In Schritt 615 führt die
GM-Client-Einheit 601 diese Aktion aus, indem sie eine
zweite HTTP PUT-Nachricht 623 an den GM-Serverrechner 604 übermittelt.
In Schritt 616 informiert der GM-Serverrechner 604 den PoC-Teilnehmerserverrechner 603 über diese
erneute Änderung
mittels einer dritten NOTIFY-Nachricht 624 (gemäß SIP NOTIFY).
Die schwarze Liste weist nun wieder den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 "User B" und den weiteren
Benutzer "User C" auf. Somit wird
nach Ablauf der 60 Minuten (des Gültigkeitszeitraumes) ein von
dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 605 an den
Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 602 adressierter PoC-Call
erneut geblockt.
-
Im
Folgenden werden mit Bezug auf 7, 8, 9 und 10 Verfahren
gemäß weiteren Ausführungsformen
erläutert,
die anschaulich Netzwerk-basierte Verfahren sind. Das mit Bezug
auf 7 und 8 erläuterte Ausführungsbeispiel weist den Vorteil
auf, dass der ein Instant Personal Alert in der bereits standardisierten
Form verwendet wird. Somit besteht bei diesem Ausführungsbeispiel Kompatibilität zu bereits
bestehenden PoC-Kommunikationsnetzwerken. Bei der mit Bezug auf 9 und 10 erläuterten
Ausführungsform
wird der Instant Personal Alert anschaulich um einen Parameter erweitert,
der spezifiziert, dass die Blockierung von Calls, die von dem Benutzer,
an den der Instant Personal Alert gerichtet ist, aufgehoben wird
und ein Zeitraum spezifiziert, für
den diese Aufhebung der Blockierung gültig ist.
-
7 zeigt
ein Ablaufdiagramm 700 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
Die
dem im Folgenden erläuterten
Verfahren zugrunde liegende Idee kann darin gesehen werden, dass
der PoC- Teilnehmerserverrechner 305 einen Konflikt
ermittelt und bei dem Kommunikationsendgerät 400, das die erste
PoC-Client-Einheit 301 realisiert,
anfragt, ob eine Ausnahme von aktuellen Benutzereinstellungen für einen
Benutzer, an den ein Instant Personal Alert übermittelt werden soll, im PoC-Teilnehmerserverrechner 305 gesetzt
werden soll.
-
Es
wird angenommen, dass die PoC-Client-Einheit 301 einen
Instant Personal Alert (auf Wunsch des Benutzers der ersten PoC-Client-Einheit 301) übermittelt,
der an einen weiteren Benutzer (bzw. die von dem weiteren Benutzer
verwendete PoC-Client-Einheit)
adressiert ist.
-
In
Schritt 701 wird eine Konflikt-Erkennung im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Da
dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die
momentanen Benutzereinstellungen (ISB und/schwarze Liste) durch
den GM/PS-Serverrechner 307 bekannt sind, überprüft er nach
Empfang des Instant Personal Alerts von der ersten PoC-Client-Einheit 301,
ob ein Konflikt auftritt. Ist dies der Fall, wird mit Schritt 702 fortgefahren.
-
In
diesem Fall wird angenommen, dass ein Konflikt auftritt, das heißt der weitere
Benutzer, an den der Instant Personal Alert adressiert ist, auf
einer für
die erste PoC-Client-Einheit 301 spezifizierten schwarzen
Liste aufgeführt
ist, oder das ISB für
die erste PoC-Client-Einheit 301 aktiviert ist.
-
In
Schritt 702 übermittelt
der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 eine Info-Nachricht
an die erste PoC-Client-Einheit 301, um sie über den
bestehenden Konflikt zu informieren. Ferner schlägt der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 mittels
der Info- Nachricht
vor, die Blockierungs-Regel für
den weiteren Benutzer, das heißt
die Einstellung, dass von dem weiteren Benutzer initiierte, an den
Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 301 adressierte
PoC-Calls blockiert werden, für
einen bestimmten Zeitraum aufgehoben werden. Die PoC-Client-Einheit 301 informiert
entsprechend die PoC-Applikation 405 darüber.
-
In
Schritt 703 wird eine Benutzerabfrage (User-Abfrage) zu
einer vorübergehenden
Ausnahme (von den derzeit gültigen
Benutzereinstellungen) durchgeführt.
Die PoC-Applikation 405 fragt bei dem Benutzer nach, ob
er damit einverstanden ist, die Blockierungs-Regel für den weiteren
Benutzer für
einen bestimmten Zeitraum aufzuheben. Ist der Benutzer einverstanden,
so kann er auch einen anderen Zeitraum als den vorgeschlagenen Zeitraum
auswählen.
-
In
Schritt 704 informiert die PoC-Applikation 405 die
PoC-Client-Einheit 301 über die
Reaktion des Benutzers. Dementsprechend übermittelt die PoC-Client-Einheit 301 eine
Info-Antwort-Nachricht an den PoC-Teilnehmerserverrechner 305,
die, je nachdem wie Schritt 703 ausgeführt wurde, die Spezifikation
eines von dem Benutzer gewählten
Zeitraums enthält.
-
In
Schritt 705 wird die Ausnahme entsprechend gesetzt, das
heißt
der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 ändert (überschreibt) für den weiteren Benutzer
die Blockierungs-Regel.
Ferner wird der Instant Personal Alert an die von dem weiteren Benutzer
verwendete PoC-Client-Einheit weitergeleitet.
-
Optional
wird in Schritt 706 eine Änderung der Benutzereinstellungen
im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Dabei ändert der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die
Benutzereinstellungen (Aktivierungsstatus von ISB und/oder schwarze
Liste) im GM/PS-Serverrechner 307 für den Zeitraum, für den die
Blockierungs-Regel für
den weiteren Benutzer aufgehoben werden soll. Dies kann dadurch
geschehen, dass der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die
Benutzereinstellung ändert und
nach Ablauf des Zeitraums diese Änderung
zurücknimmt
oder indem der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 die
Benutzereinstellungen im GM/PS-Serverrechner 307 ändert und
dabei dem GM/PS-Serverrechner 307 den
Zeitraum signalisiert, nachdem der GM/PS-Serverrechner 307 die Änderung
selbstständig
wieder zurücknehmen
soll.
-
Schritt 706 ist
optional, da die Ausnahme der Blockierungs-Regel für den weiteren Benutzer nur
für den
PoC-Kommunikationsdienst
gültig
ist (Instant Personal Alert ist ein Feature des PoC-Kommunikationsdiensts)
und der PoC-Teilnehmerserverrechner 305 selbst über die
Ausnahme der Blockierungs-Regel informiert ist und deshalb die Benutzereinstellungen
nicht notwendigerweise explizit im GM/PS-Serverrechner 307 geändert werden
müssen.
-
In
Schritt 707 kann nun die von dem weiteren Benutzer verwendete
PoC-Client-Einheit die erste PoC-Client-Einheit 301 erreichen,
ohne das die PoC-Calls, die von dem weiteren Benutzer (bzw. seiner
PoC-Client-Einheit) initiiert werden und an die erste PoC-Client-Einheit 301 adressiert
sind, von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 geblockt werden.
-
In
Schritt 708 wird die Ausnahme aufgehoben. Dies geschieht
beispielsweise, wenn der Zeitraum abgelaufen ist oder wenn ein Rückruf erfolgt
ist. Die Aufhebung der Ausnahme wird je nach Ausführungsform
von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 305 oder dem GM/PS-Serverrechner 307 durchgeführt, wie
oben erläutert.
-
Im
Weiteren wird mit Bezug auf 8 ein Beispiel
für das
mit Bezug auf 7 erläuterte Verfahren beschrieben.
-
8 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm 800 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
Da
in diesem Beispiel ISB verwendet wird, sind eine PS-Client-Einheit 801,
die der GM/PS-Client-Einheit 402 entspricht, und ein PS-Serverrechner 804,
der dem GM/PS-Serverrechner 307 entspricht, an
dem dargestellten Nachrichtenfluss beteiligt. Ferner sind eine erste
PoC-Client-Einheit 802,
die der PoC-Client-Einheit 401 (und somit der ersten PoC-Client-Einheit 301)
entspricht, ein PoC-Teilnehmerserverrechner 803,
der dem entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305 entspricht
und eine zweite PoC-Client-Einheit 805,
die der zweiten PoC-Client-Einheit 302 entspricht, an dem
dargestellten Nachrichtenfluss beteiligt.
-
In
Schritt 806 aktiviert die erste PoC-Client-Einheit 802 mittels
der ihr zugeordneten PS-Client-Einheit 801 ISB, indem von
der PS-Client-Einheit 801 eine PUBLISH-Nachricht 817 (beispielsweise gemäß SIP PUBLISH
siehe [2]) an den PS-Serverrechner 807 übermittelt
wird. Dementsprechend wird ISB für
die erste PoC-Client-Einheit 802 in dem PS-Serverrechner 804 aktiviert.
In Schritt 807 informiert der PS-Serverrechner 804 den
PoC-Teilnehmerserverrechner 803 über das für die erste PoC-Client-Einheit
aktivierte ISB mittels einer NOTIFY-Nachricht 818 (gemäß SIP NOTIFY).
Solange ISB für
die erste PoC-Client-Einheit 802 aktiviert ist, werden
alle an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressierten PoC-Calls
von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 geblockt.
-
In
Schritt 808 veranlasst der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802,
dass ein Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 ("User B") gesendet wird.
Dazu versendet der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 mit
Hilfe der PoC-Applikation 405 und der ersten PoC-Client-Einheit 802 einen
Instant Personal Alert für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 an den
PoC-Teilnehmerserverrechner 803 in
Schritt 809 mittels einer ersten MESSAGE-Nachricht 819 (gemäß SIP MESSAGE).
-
In
Schritt 810 erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 803,
der aufgrund der NOTIFY-Nachricht 818 darüber informiert
ist, dass ISB für
die erste PoC-Client-Einheit 802 aktiviert ist, nach Empfang des
Instant Personal Alert (das heißt
nach Empfang der ersten MESSAGE-Nachricht 819), dass ein
Konflikt auftritt.
-
Wäre nicht
ISB für
die ersten PoC-Client-Einheit 802 aktiviert, sondern eine
Reject-Liste (schwarze Liste) definiert, die den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 enthält, so würde der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 den
entsprechenden Konflikt durch einen Abgleich der Einträge der schwarzen
Liste mit dem vorgesehenen Empfänger des
Instant Personal Alert erkennen.
-
Da
er einen Konflikt erkannt hat, sendet der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 eine
Info-Nachricht in Form einer zweiten MESSAGE-Nachricht 820 (gemäß SIP MESSAGE)
an die erste PoC-Client-Einheit 802, mittels welcher er
die erste PoC-Client-Einheit 802 über den Konflikt informiert
(in 8 angedeutet durch "Alert Conflict: ISB"). Ferner schlägt der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 mittels
der zweiten MESSAGE-Nachricht 820 beispielsweise
vor, die Blockierungs-Regel für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 für 30 Minuten
aufzuheben, das heißt
von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 initiierte,
an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressierte
PoC-Calls für
die Dauer von 30 Minuten nicht von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 blocken
zu lassen (dies ist in 8 durch "proposed-resolution: ISB suspension
for User B; proposed-time-limit: 30 min" angedeutet).
-
Anschließend informiert
die erste PoC-Client-Einheit 802 entsprechend die PoC-Applikation 405 über den
Konflikt und den Vorschlag. In diesem Fall wird angenommen, dass
der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 den Vorschlag
annimmt. Dementsprechend gibt die PoC-Applikation 405 mittels
der ersten PoC-Client-Einheit 802 und einer vierten MESSAGE-Nachricht 821 (gemäß SIP MESSAGE)
in Schritt 812 eine positive Antwort, die signalisiert,
dass der Vorschlag angenommen wird.
-
In
Schritt 813 setzt daraufhin der PoC-Teilnehmerserverrechner 803 eine
Blockierungs-Ausnahme für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805, das heißt hebt
die Blockierungs-Regel für den
Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 auf und
startet einen 30-Minuten-Timer in Schritt 813.
-
Ferner
wird in Schritt 814 der Instant Personal Alert mittels
einer fünften
MESSAGE-Nachricht 822 (gemäß SIP MESSAGE) an die zweite
PoC-Client-Einheit 805 weitergeleitet.
-
In
Schritt 815 hat der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 805 nun
die Möglichkeit,
den Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 802 mittels
PoC zu erreichen, das heißt
erfolgreich einen PoC-Call an die ersten PoC-Client-Einheit 802 zu übermitteln.
-
In
Schritt 816 wird nach Ablauf des 30-Minuten-Timers im PoC-Teilnehmerserverrechner 803 die Blockierungs-Ausnahme
für den
Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit wieder aufgehoben, das heißt, dass
PoC-Calls, die von dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit initiiert
werden und an die erste PoC-Client-Einheit 802 adressiert
sind, erneut von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 803 blockiert werden.
-
Im
Folgenden wird mit Bezug auf 9 ein weiteres,
anschaulich Netzwerk-basiertes Verfahren erläutert.
-
9 zeigt
ein Ablaufdiagramm 900 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
Die
dem im Folgenden erläuterten
Verfahren zugrunde liegende Idee kann darin gesehen werden, dass
das Kommunikationsendgerät
beim Senden eines Instant Personal Alert zusätzlich einen Parameter signalisiert,
der bewirkt, dass der PoC-Teilnehmerserverrechner im Falle eines
Konfliktes ohne Rückfrage
bei der entsprechenden PoC-Client-Einheit eine Ausnahme setzen kann.
-
In
Schritt 901 wird optional eine Konflikt-Erkennung im Kommunikationsendgerät 400 durchgeführt. Da
der PoC-Applikation 405 die
momentanen Benutzereinstellungen (ISB und/oder schwarze Liste) mittels
der GM/PS-Client-Einheit 402 bekannt sind, kann sie bei
jedem Instant Personal Alert, den der Benutzer des Kommunikationsendgeräts aussenden
möchte, überprüfen, ob
ein Konflikt auftritt. Ist dies der Fall, was im Folgenden angenommen
wird, wird der Ablauf mit Schritt 902 fortgesetzt.
-
In
Schritt 902 wird eine User-Abfrage für eine vorübergehende Ausnahmeregelung
durchgeführt. Bevor
der Instant Personal Alert von dem Kommunikationsendgerät 400 ausgesendet
wird, fragt die PoC-Applikation 405 bei dem Benutzer des
Kommunikationsendgeräts 400 nach,
ob ein Rückruf
auf jeden Fall durchgestellt (das heißt nicht blockiert) werden
soll und für
wie lange eine entsprechende Ausnahmeregel (Ausnahme von der Blockierungs-Regel)
gültig
sein soll. Da diese Abfrage stets durchgeführt werden kann, also unabhängig davon,
ob ein Konflikt auftritt, ist Schritt 901 optional.
-
In
Schritt 903 wird der Instant Personal Alert versendet.
Dazu sendet die PoC-Client-Einheit 401 den Instant Personal
Alert an den entsprechenden PoC-Teilnehmerserverrechner 305,
wobei zusätzlich signalisiert
wird, das ein Rückruf
des weiteren Benutzers, an den der Instant Personal Alert adressiert
ist, in dem von dem Benutzer des Kommunikationsendgeräts 400 in
Schritt 902 spezifizierten Zeitraum auf jeden Fall durchgestellt
werden soll (wobei hier angenommen wird, dass der Benutzer die User-Abfrage
in Schritt 902 entsprechend beantwortet hat), unabhängig davon,
welche Benutzereinstellungen im Moment vorhanden sind.
-
In
Schritt 904 wird eine Konflikt-Erkennung im PoC-Kommunikationsnetzwerk 308 durchgeführt. Der
PoC-Teilnehmerserverrechner 305,
dem die aktuellen Benutzereinstellungen (ISB und/oder schwarze Liste)
durch den GM/PS-Serverrechner 307 bekannt sind, überprüft nach
Empfang des Instant Personal Alert von der PoC-Client-Einheit 401,
ob ein Konflikt auftritt. In diesem Fall tritt ein Konflikt auf,
und es wird mit Schritt 905 fortgefahren. Für den Fall, dass
kein Konflikt auftritt, wird der Instant Personal Alert einfach
an den entsprechenden Benutzer weitergeleitet. Die Schritte 905 bis 908 entsprechen
den Schritten 705 bis 708, wobei wie erwähnt angenommen
wird, das in Schritt 903 signalisiert wurde, dass ein Rückruf auf
jeden Fall in dem spezifizierten Zeitraum durchgestellt werden soll.
-
Im
Folgenden wird mit Bezug auf 10 ein Beispiel
für das
mit Bezug 9 erläuterte Verfahren beschrieben.
-
10 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm 1000 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
Analog
zu dem in 8 dargestellten Nachrichtenfluss
findet der in 10 dargestellte Nachrichtenfluss
zwischen einer PS-Client-Einheit 1001, einer ersten PoC-Client-Einheit 1002,
einem PoC-Teilnehmerserverrechner 1003, einem PS-Serverrechner 1004 und
einer zweiten PoC-Client-Einheit 1005 statt. Analog zu
Schritt 806 in 8 aktiviert die erste PoC-Client-Einheit 1002 in
Schritt 1006 mittels einer PUBLISH-Nachricht 1017 ISB,
worüber der
PS-Serverrechner 1004 in Schritt 1007 analog zu Schritt 807 mittels
einer NOTIFY-Nachricht 1018 den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 informiert.
-
In
Schritt 1008 möchte
der Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 1002 mittels der PoC-Applikation 405 einen
Instant Personal Alert an den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 versenden.
Optional fragt daraufhin die PoC-Applikation 405 bei der PS-Client-Einheit 1001 die
momentanen Benutzereinstellungen ab. In diesem Fall wird die PoC-Applikation also
von der PS-Client-Einheit 1001 darüber informiert, dass ISB momentan
aktiviert ist. Die PoC-Applikation 405 fragt
daraufhin beim Benutzer der ersten PoC-Client-Einheit 1002 nach, ob
der Rückruf
des Benutzers der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 (wie
er mittels des Instant Personal Alerts angefordert wird) auf jeden
Fall erlaubt sein soll, das heißt
nicht blockiert werden soll (das heißt der entsprechende PoC-Call
nicht blockiert werden soll), obwohl ISB aktiviert ist. (Analog
wird der Fall behandelt, dass sich der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 auf
einer schwarzen Liste befindet, die für die PoC-Client-Einheit 1002 definiert
ist). Ferner fragt die PoC-Applikation 405, falls eine
Ausnahme der Blockierungs-Regel für den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 gesetzt
werden muss, da ein Rückruf
auf jeden Fall erlaubt sein soll, für wie lange die Ausnahme gültig sein
soll.
-
In
Schritt 1009 versendet die PoC-Applikation 405 mittels
der ersten PoC-Client-Einheit 1002 den gewünschten
Instant Personal Alert für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 mittels einer
ersten MESSAGE-Nachricht 1019 (gemäß SIP MESSAGE) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003,
wobei mittels der ersten MESSAGE-Nachricht 1019 ferner
signalisiert wird, dass die Blockierungs-Regel (im Falle eines Konflikts)
für 45
Minuten aufgehoben werden soll. Dies ist in 10 durch "block-Suspension:
45min" angedeutet.
-
In
Schritt 1010 erkennt der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003,
der durch die NOTIFY-Nachricht 1018 darüber informiert ist, dass ISB
für die
erste PoC-Client-Einheit 1002 aktiviert ist, den Konflikt nach
Empfang des Instant Personal Alert. Für den Fall, dass nicht ISB
aktiviert ist, sondern eine schwarze Liste für die erste PoC-Client-Einheit 1002 definiert
ist, die den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 enthält, erkennt
der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 den Konflikt durch
Vergleich der Einträge
der schwarzen Liste mit dem vorgesehenen Empfänger des Instant Personal Alerts.
-
Der
PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 setzt eine Blockierungs-Ausnahme (das heißt eine Ausnahme
der Blockierungs-Regel) für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 und startet
ein 45-Minuten-Timer. In Schritt 1011 wird anschließend der
Instant Personal Alert mittels einer zweiten MESSAGE-Nachricht 1020 (gemäß SIP MESSAGE)
an die zweite PoC-Client-Einheit 1005 weitergeleitet, wobei
signalisiert wird, dass die Blockierungs-Regel für 45 Minuten aufgehoben wird
(in 10 angedeutet durch "block-suspension: 45min").
-
In
Schritt 1012 wird dem Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 der
Empfang des Instant Personal Alerts angezeigt. In diesem Fall wird
angenommen, dass der Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 einen
Rückruf
tätigen
will. Dementsprechend sendet die zweite PoC-Client-Einheit 1005 eine
erste INVITE-Nachricht 1021 mittels eines der PoC-Client-Einheit 1005 zugeordneten
PoC-Teilnehmerserverrechners 305 (nicht gezeigt) an den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003.
Die erste INVITE-Nachricht 1021 ist beispielsweise gemäß einem SIP
INVITE ausgestaltet, siehe [4].
-
Es
wird angenommen, dass zum Zeitpunkt des Empfangs der ersten INVITE-Nachricht 1021 durch
den PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 der 45-Minuten-Timer
noch nicht abgelaufen ist und entsprechend die Blockierungs-Ausnahme
für den
Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 weiter gültig ist.
Somit entscheidet der PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 in
Schritt 1014, die erste INVITE-Nachricht 1021 weiterzuleiten,
was in Schritt 1015 mittels einer zweiten INVITE-Nachricht 1022 geschieht,
die an die erste PoC-Client-Einheit 1002 übermittelt
wird.
-
In
Schritt 1014 wird aufgrund des erfolgten Rückrufs die
Blockierungs-Ausnahme für
den Benutzer der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 aufgehoben,
das heißt,
von der zweiten PoC-Client-Einheit 1005 initiierte, an
die erste PoC-Client-Einheit 1002 adressierte
PoC-Calls werden erneut von dem PoC-Teilnehmerserverrechner 1003 geblockt.
In einer anderen Ausführungsform
wird die Blockierungs-Ausnahme in Schritt 1016 erst aufgehoben, wenn
der 45-Minuten-Timer abgelaufen ist.
-
In
diesem Dokument sind folgende Veröffentlichungen zitiert:
- [1] Push to Talk over Cellular (PoC); List
Management and Donot-Disturb; PoC Release 2.0
- [2] RFC 3903 "Session
Initiation Protocol (SIP) Extension for Event State Publication"
- [3] RFC 3428 "Session
Initiation Protocol (SIP) Extension for Instant Messaging"
- [4] RFC 3261 "SIP:
Session Initiation Protocol"
- [5] RFC 3265 "Session
Initiation Protocol (SIP)-Specific Event Notification"
-
- 100
- Nachrichtenflussdiagramm
- 101
- erste
PoC-Client-Einheit
- 102
- PoC-Teilnehmerserverrechner
- 103
- PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner
- 104
- zweite
PoC-Client-Einheit
- 105-112
- Ablaufschritte
- 113-116
- Nachrichten
- 200
- Nachrichtenflussdiagramm
- 201
- erste
PoC-Client-Einheit
- 202
- PoC-Teilnehmerserverrechner
- 203
- PoC-Teilnehmer/Steuerserverrechner
- 204
- zweite
PoC-Client-Einheit
- 205-218
- Ablaufschritte
- 219-222
- Nachrichten
- 300
- Kommunikationssystem
- 301-303
- PoC-Client-Einheiten
- 304
- Schnittstelle
- 305
- PoC-Teilnehmerserver
- 306
- PoC-Steuerserver
- 307
- GM/PS-Serverrechner
- 308
- PoC-Kommunikationsnetzwerk
- 400
- Kommunikationsendgerät
- 401
- PoC-Client-Einheit
- 402
- GM/PS-Client-Einheit
- 403
- Protokoll-Stacks
- 404
- Modem
- 405
- PoC-Applikation
- 406
- Benutzerschnittstelle
- 407
- gestrichelte
Linien
- 500
- Ablaufdiagramm
- 501-506
- Ablaufschritte
- 601
- GM-Client-Einheit
- 602
- erste
PoC-Client-Einheit
- 603
- PoC-Teilnehmerserverrechner
- 604
- GM-Serverrechner
- 605
- zweite
PoC-Client-Einheit
- 606-616
- Ablaufschritte
- 617-624
- Nachrichten
- 700
- Ablaufdiagramm
- 701-708
- Ablaufschritte
- 800
- Nachrichtenflussdiagramm
- 801
- PS-Client-Einheit
- 802
- erste
PoC-Client-Einheit
- 803
- PoC-Teilnehmerserverrechner
- 804
- PS-Serverrechner
- 805
- zweite
PoC-Client-Einheit
- 806-816
- Ablaufschritte
- 817-822
- Nachrichten
- 900
- Ablaufdiagramm
- 901-908
- Ablaufschritte
- 1000
- Nachrichtenflussdiagramm
- 1001
- PS-Client-Einheit
- 1002
- erste
PoC-Client-Einheit
- 1003
- PoC-Teilnehmerserverrechner
- 1004
- PS-Serverrechner
- 1005
- zweite
PoC-Client-Einheit
- 1006-1016
- Ablaufschritte
- 1017-1022
- Nachrichten