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DE602004011000T2 - Prüfkopf zur Messung der elektrischen Eigenschaften und Verfahren zur dessen Herstellung - Google Patents

Prüfkopf zur Messung der elektrischen Eigenschaften und Verfahren zur dessen Herstellung Download PDF

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DE602004011000T2
DE602004011000T2 DE602004011000T DE602004011000T DE602004011000T2 DE 602004011000 T2 DE602004011000 T2 DE 602004011000T2 DE 602004011000 T DE602004011000 T DE 602004011000T DE 602004011000 T DE602004011000 T DE 602004011000T DE 602004011000 T2 DE602004011000 T2 DE 602004011000T2
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DE
Germany
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probe
sections
semiconductor wafer
basic section
parts
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE602004011000T
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English (en)
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DE602004011000D1 (de
Inventor
Naoyuki Shinko Electric Ind. Co. Ltd Koizumi
Akinori Shinko Electric Ind. Co. Ltd Nagano-shi Shiraishi
Kei Shinko Electric Ind. Co. Ltd Nagano-shi Murayama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shinko Electric Industries Co Ltd
Original Assignee
Shinko Electric Industries Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE602004011000T2 publication Critical patent/DE602004011000T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details
    • G01R1/06Measuring leads; Measuring probes
    • G01R1/067Measuring probes
    • G01R1/073Multiple probes
    • G01R1/07307Multiple probes with individual probe elements, e.g. needles, cantilever beams or bump contacts, fixed in relation to each other, e.g. bed of nails fixture or probe card
    • G01R1/07342Multiple probes with individual probe elements, e.g. needles, cantilever beams or bump contacts, fixed in relation to each other, e.g. bed of nails fixture or probe card the body of the probe being at an angle other than perpendicular to test object, e.g. probe card
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R3/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of measuring instruments, e.g. of probe tips

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  • Testing Or Measuring Of Semiconductors Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Messsonde für elektrische Eigenschaften und ein Verfahren zum Herstellen der Messsonde. Sie betrifft insbesondere eine Messsonde für elektrische Eigenschaften, die zum Messen der elektrischen Eigenschaften eines Prüfobjekts verwendet wird, beispielsweise eines LSI-Chips oder eines ähnlichen Objekts, und ein Verfahren zum Herstellen der Messsonde.
  • In einem Schritt zum Messen der elektrischen Eigenschaften einer LSI wird eine Messsonde für elektrische Eigenschaften mit einer Anzahl Elektrodenanschlussflecke des LSI-Chips in Berührung gebracht, damit diese elektrisch angeschlossen werden.
  • Als eine derartige Messsonde für elektrische Eigenschaften wird im Patentschrifttum Nr. 1 (Patent Nr. 2001-255340) eine Prüfsonde angegeben, die eine Schraubenfeder aufweist, die es ermöglicht, die Gesamtlänge einer Berührsonde kurz zu halten. Im Patentschrifttum Nr. 2 (Patent Nr. Hei 7-7052) wird eine Messsonde für elektrische Eigenschaften angegeben, die so aufgebaut ist, dass einseitig gehaltene Strukturteile lokal durch das dreidimensionale Bearbeiten eines Siliciumsubstrats ausgebildet werden. Anschließend wird ein leitender Metallfilm darauf ausgebildet, und die einseitig gehaltenen Strukturteile werden von dem isolierenden Substrat gehalten, auf dem sich die Verdrahtungsmuster befinden. In US-4,961,052 ist eine ähnliche Anordnung offenbart.
  • Zusätzlich ist im Patentschrifttum Nr. 3 (Patent Nr. 2002-168904) ein Kontaktteil offenbart, in dem die Sondentragarme zickzackförmig auf dem Substrat angeordnet sind, damit sie zu verkleinerten Elektrodenanschlussflecken des LSI-Chips passen. Eine Prüfvorrichtung, die zahlreiche Sonden aufnehmen kann, ist ebenfalls in US2002/0033707A1 offenbart.
  • In den letzten Jahren hat die Größe der Elektrodenanschlussflecke von LSI-Chips mit höheren Leistungen der integrierten Halbleiterschaltungen abgenommen. Beispielsweise ist bei am Rand angeordneten Elektrodenanschlussflecken der Abstand zwischen den Flecken auf 100 μm oder weniger geschrumpft. Daher benötigt man dringend eine Messsonde für elektrische Eigenschaften, die man an den Gebrauch mit Elektrodenflecken von verkleinerten LSI-Chips anpassen kann. Eine derartige Sonde ist in US2002/0072136A1 offenbart.
  • Die im Patentschrifttum Nr. 2 und 3 angegebenen Sonden sollten auch mit den verkleinerten Elektrodenanschlussflecken der LSI-Chips zurechtkommen; man muss jedoch die feinen einseitig gehaltenen Strukturen lokal ausbilden, indem man das Siliciumsubstrat dreidimensional bearbeitet. Dadurch fallen schwierige Herstellungsschritte an, und die Fertigungskosten steigen möglicherweise an.
  • Es gibt – neben dem Randtyp, bei dem die Anschlussflecke am Rand des LSI-Chips angeordnet sind – auch Elektrodenanschlussflecke für LSI-Chips, die in Form einer vollständig besetzten Matrix angeordnet sind, wobei die Anschlussflecke auf der gesamten Hauptoberfläche des LSI-Chips untergebracht sind. Die im Patentschrifttum Nr. 1 angegebene Sonde kann an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken angepasst werden. Es ist jedoch außerordentlich schwierig, eine solche Sonde an den Gebrauch mit Elektrodenanschlussflecken anzupassen, deren Abstand auf ungefähr 150 μm oder weniger verkleinert ist. Zudem wird im Patentschrifttum Nr. 2 und 3 die ebene Sonde durch das Bearbeiten eines Siliciumsubstrats hergestellt. Damit ist es alles andere als einfach, eine derartige ebene Sonde an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken anzupassen, deren Abstand sehr klein ist.
  • Man wünscht daher, eine Messsonde für elektrische Eigenschaften bereitzustellen, die eine einfache Struktur besitzt und leicht herzustellen ist, und die man an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken mit kleinem Abstand anpassen kann, sowie ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Sonde.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Messsonde für elektrische Eigenschaften bereitgestellt, die durch das Zusammensetzen mehrerer Sondenteile hergestellt wird, wobei jedes Teil einen Grundabschnitt umfasst, der aus einer dünnen Halbleiterplatte und einer Isolierschicht aufgebaut ist, die die dünne Halbleiterplatte bedeckt, eine Anzahl Anschlussabschnitte, die aus dem gleichen Material hergestellt sind wie der Grundabschnitt und sich von einem Ende des Grundabschnitts nach außen erstrecken, Verdrahtungsmuster auf den Anschlussabschnitten und dem Grundabschnitt ausgebildet sind und jeweils von der Anzahl Anschlussabschnitte zu dem Grundabschnitt verlaufen, und Kontaktabschnitte auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte ausgebildet sind, die jeweils an die Verdrahtungsmuster angeschlossen sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl Sondenteile in Form von dünnen Platten so ausgerichtet sind, dass die jeweiligen Oberflächen der dünnen Platten parallel zueinander angeordnet sind, und dass die Kontaktabschnitte in die gleiche Richtung zeigen, und dass die Anzahl Sondenteile und Abstandshalter durch Befestigungsvorrichtungen in einem Zustand befestigt sind, in dem der Abstandshalter jeweils zwischen den zahlreichen Sondenteilen angeordnet ist.
  • In der Messsonde für elektrische Eigenschaften der Erfindung werden zuerst eine Anzahl Sondenteile hergestellt, die jeweils einen Grundabschnitt und eine Anzahl Anschlussabschnitte aufweisen, die sich aus einer Seite des Grundabschnitts heraus erstrecken. Auf den Sondenteilen werden eine Anzahl Verdrahtungsmuster ausgebildet, die sich von einer Anzahl Anschlussabschnitte zum Grundabschnitt erstrecken. Daraufhin wird jeweils der Kontaktabschnitt auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte ausgebildet, der mit dem Verdrahtungsmuster verbunden ist.
  • Die zahlreichen Sondenteile werden so ausgerichtet, dass ihre Oberflächen in Form dünner Platten parallel zueinander angeordnet sind und die Kontaktabschnitte in die gleiche Richtung zeigen. Daraufhin werden die Sondenteile in einem Zustand befestigt, in dem zwischen den Sondenteilen jeweils Abstandshalter angeordnet sind.
  • Verwendet man eine solche Anordnung, so ist der Abstand zwischen den Sondenteilen in der Richtung parallel zur Oberfläche aus den dünnen Platten durch eine Linie und einen Raum zwischen einer Anzahl Anschlussabschnitte und jedem Sondenteil festgelegt. Der Abstand zwischen den Sondenteilen in der Richtung senkrecht zur Oberfläche aus den dünnen Platten wird durch die Dicke des Anschlussabschnitts eines jeden Sondenteils (die gleich der Dicke des dünner gemachten Halbleiterwafers ist) und die Dicke des Abstandshalters spezifiziert. Dadurch kann man die Sondenteile leicht an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken als Prüfobjekte anpassen.
  • Zusätzlich kann man zahlreiche Anschlussabschnitte der Sondenteile mit hoher Präzision ausbilden, indem man einen Halbleiterwafer verarbeitet, der für feine Muster geeignet ist, und man kann auch die Dicke des Abstandshalters mit guter Genauigkeit einstellen. Daher kann man den Abstand der Anschlussabschnitte, die für den Vollmatrixtyp angeordnet sind, mit guter Genauigkeit verringern. Somit kann man die Sonde leicht an die Verwendung mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken anpassen, die mit sehr geringen Abständen (z. B. 150 μm oder weniger) angeordnet sind.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Anschlussab schnitte jeweils flexible Teile zwischen dem Grundabschnitt und den Kontaktabschnitten auf. Werden die Anschlussabschnitte elastisch verformt, so werden die Kontaktabschnitte jeweils mit einer vorbestimmten Kontaktkraft gegen die Elektrodenanschlussflecke als Prüfobjekt gedrückt, wodurch ein guter elektrischer Anschluss zwischen den Teilen hergestellt werden kann.
  • Wie beschrieben kann man die Messsonde für elektrische Eigenschaften der Erfindung leicht an den Gebrauch mit verkleinerten Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken als Prüfobjekt anpassen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften bereitgestellt, umfassend die Schritte:
    Verringern der Dicke eines Halbleiterwafers durch Schleifen;
    Bestimmen eines Grundabschnitts und einer Anzahl Anschlussabschnitte, die mit einem Ende des Grundabschnitts verbunden sind und obere Endseiten aufweisen, die als Kontaktabschnitte dienen, durch Ausbilden des Öffnungsabschnitts, der durch den Halbleiterwafer verläuft, in einem vorbestimmten Teil des Halbleiterwafers;
    Ausbilden einer Isolierschicht auf einer Oberfläche und einer weiteren Oberfläche des Halbleiterwafers und einer Seitenfläche des Öffnungsabschnitts;
    Ausbilden von Verdrahtungsmustern, die jeweils von der Anzahl Anschlussabschnitte zum Grundabschnitt verlaufen, auf der Isolierschicht auf den Anschlussabschnitten und dem Grundabschnitt;
    Gewinnen einer Anzahl Sondenteile in Form von dünnen Platten durch das Abschneiden des Grundabschnitts, mit dem die Anzahl Anschlussabschnitte verbunden sind, vom Halbleiterwafer; und
    Ausbilden der Kontaktabschnitte, die mit den Verdrahtungsmustern verbunden sind und aus Metall bestehen, auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte der Sondenteile,
    gekennzeichnet durch das Ausrichten der zahlreichen Sondenteile in Form dünner Platten derart, dass die jeweiligen Oberflächen der dünnen Platten parallel zueinander ausgerichtet sind und dass die Kontaktabschnitte in die gleiche Richtung zeigen, und anschließend das Befestigen der Anzahl Sondenteile und Abstandshalter durch Befestigungsvorrichtungen in einem Zustand, in dem der Abstandshalter jeweils zwischen der Anzahl Sondenteile angeordnet ist, wobei die Kontaktabschnitte unmittelbar nach dem Schritt des Gewinnens der Sondenteile oder nach dem Schritt des Befestigens der Sondenteile und Abstandshalter ausgebildet werden.
  • In US-5,989,994 ist ein Verfahren zum Herstellen von Kontaktstrukturen offenbart.
  • Es wird nun beispielhaft Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen.
  • Es zeigt:
  • 1A bis 1H Ansichten eines Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 eine Draufsicht einer Struktur in 1H gesehen aus der A-Richtung;
  • 3 eine Schnittansicht der Situation, in der die Anschlüsse der Messsonde für elektrische Eigenschaften in der ersten Ausführungsform der Erfindung auf Elektrodenanschlussflecken eines LSI-Chips angeordnet sind;
  • 4A bis 4H Ansichten eines Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 5 eine Draufsicht einer Struktur in 4H gesehen aus der B-Richtung;
  • 6 eine Schnittansicht der Situation, in der die Anschlüsse der Messsonde für elektrische Eigenschaften in der zweiten Ausführungsform der Erfindung auf Elektrodenanschlussflecken eines LSI-Chips angeordnet sind;
  • 7A bis 7G Ansichten (Nr. 1) eines Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 eine Ansicht (Nr. 2) des Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 9 eine Aufbaudarstellung der Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 10 eine Seitenansicht der Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • Es werden nun Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen erklärt.
  • (Erste Ausführungsform)
  • 1A bis 1H zeigen Ansichten eines Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. 2 zeigt eine Draufsicht für den Fall, dass die Struktur in 1H aus der A-Richtung gesehen wird. 3 zeigt in ähnlicher Weise eine Schnittansicht der Situation, in der die Anschlüsse der Messsonde für elektrische Eigenschaften in der ersten Ausführungsform der Erfindung auf Elektrodenanschlussflecken eines LSI-Chips angeordnet sind.
  • Für das Verfahren zum Herstellen der Messsonde für elektrische Eigenschaften in der ersten Ausführungsform der Erfindung, siehe 1A, wird zuerst ein Halbleiterwafer 10 hergestellt, der 600 bis 800 μm dick ist. Als Halbleiterwafer 10 wird ein Siliciumwafer verwendet, der für feine Muster geeignet ist, oder ein ähnlicher Wafer. Nun wird, siehe 1B, die Dicke durch Schleifen einer Oberfläche des Halbleiterwafers 10 auf 50 bis 400 μm verringert.
  • Nun wird, siehe 10, eine Trockenfilmabdeckung 12 auf dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet, in der ein Öffnungsabschnitt 12x zum Ausbilden der Anschlussabschnitte einer Sonde verwendet wird. Anschließend wird eine Fläche des Halbleiterwafers 10, die über den Öffnungsabschnitt 12x zugänglich ist, durch Trockenätzen geätzt (RIE, RIE = Reactive Ion Etching, oder ein ähnliches Verfahren), wobei die Trockenfilmabdeckung 12 als Maske für den Durchgang zum Wafer dient. Hierdurch wird ein Öffnungsabschnitt 10x ausgebildet. Nun wird die Trockenfilmabdeckung 12 entfernt. In diesem Fall kann man anstelle der Trockenfilmabdeckung 12 auch eine flüssige Abdeckung verwenden, in der eine ähnliche Öffnung vorhanden ist.
  • Dadurch wird wie in einer unteren Ansicht (Draufsicht) in 1D dargestellt, ein Grundabschnitt 10a bestimmt, in dem der ringartige Öffnungsabschnitt 10x vorhanden ist, und zahlreiche Anschlussabschnitte 10b, die sich von dem Grundabschnitt wie die Zähne eines Kamms nach innen erstrecken. Der Grundabschnitt 10a und die Anschlussabschnitte 10b bilden eine Sonde und werden in zahlreichen Flächen des Halbleiterwafers 10 bestimmt.
  • In diesem Fall kann man vor dem Ausbilden der Trockenfilmabdeckung 12 eine Hilfsmaske auf dem Halbleiterwafer 10 ausbilden, beispielsweise einen Metallfilm, eine Isolierschicht oder eine ähnliche Schicht. Daraufhin kann man die Hilfsmaskenschicht ätzen, wobei die Trockenfilmabdeckung 12 als Maske dient, und anschließend den Halbleiterwafer 10 ätzen, wobei die Trockenfilmabdeckung 12 und die Hilfsmaskenschicht als Maske dienen. Da in diesem Fall die Hilfsmaskenschicht als Hartmaske dient, kann man eine verbesserte Ätzgenauigkeit gegenüber dem Fall erreichen, in dem die Trockenfilmabdeckung 12 als einzige Schicht verwendet wird. Man kann die mit engerem Abstand ausgebildeten Anschlussabschnitte 10b mit hoher Genauigkeit ausbilden. Nach dem Ent fernen der Trockenfilmabdeckung 12 wird die Hilfsmaskenschicht gezielt vom Halbleiterwafer 10 entfernt.
  • Nun wird, siehe 1E, eine Isolierschicht 14, beispielsweise eine Siliciumoxidschicht oder ein ähnlicher Film auf einer Oberfläche und der anderen Oberfläche des Halbleiterwafers 10 sowie einer Seitenfläche des Öffnungsabschnitts 10x ausgebildet, und zwar durch thermische Oxidation oder mit dem CVD-Verfahren. Man kann eine organische Isolierschicht als Isolierschicht 14 verwenden. In diesem Fall erhält man die Isolierschicht 14 durch das Ausbilden eines flüssigen Lötstoplacks auf beiden Oberflächen des Halbleiterwafers 10 mit Hilfe einer Sprühbeschichtung oder Schleuderbeschichtung. Wahlweise kann man einen Polyimidkunststoff oder einen ähnlichen Kunststoff galvanisch ausbilden.
  • Daraufhin werden, siehe 1F, Verdrahtungsmuster 16, die sich von einem oberen Endabschnitt des Anschlussabschnitts 10b zur Seite des Grundabschnitts 10a erstrecken, auf der Oberseite des Halbleiterwafers 10 ausgebildet. Als Material für die Verdrahtungsmuster 16 kann man Kupfer (Cu), Aluminium (Al), Aluminimumlegierungen (AlSi usw.) oder ein ähnliches Material verwenden. Die Verdrahtungsmuster 16 werden so ausgebildet, dass sie einen Anschlussfleck (nicht dargestellt) am Grundabschnitt 10a des Halbleiterwafers 10 aufweisen, siehe unten.
  • Als Verfahren zum Ausbilden der Verdrahtungsmuster 16 kann man unterschiedliche Verfahren einsetzen. Für ein bevorzugtes Beispiel kann man den Semi-Additivprozess verwenden. Im Einzelnen wird durch Sputtern oder stromloses Beschichten eine Keimschicht auf dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet. Anschließend wird ein Abdeckungsfilm mit Öffnungsabschnitten erzeugt, die dem Verdrahtungsmuster 16 entsprechen. Daraufhin werden Metallschichtmuster in den Öffnungsabschnitten galvanisch erzeugt. Der Abdeckungsfilm wird entfernt und die Keimschicht wird geätzt, wobei die Metallschichtmuster als Maske dienen. Man kann auch auf der gesamten Oberfläche eine Metallschicht durch Sputtern erzeugen und anschließend die Verdrahtungsmuster 16 durch Strukturieren der Metallschicht mit Photolithographie und Ätzen ausbilden.
  • Nun werden, siehe 1G, Metallanschlüsse 18 auf den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 des Anschlussabschnitts 10b des Halbleiterwafers 10 mit dem Drahtanschlussverfahren erzeugt. Im Einzelnen wird zuerst ein Metalldraht, beispielsweise ein Golddraht oder ein ähnlicher Draht, aus der Kapillare des Drahtbonders um eine vorbestimmte Länge herausgeschoben. Daraufhin wird ein oberer Endabschnitt des Metalldrahts durch elektrische Entladung kugelförmig abgerundet. Der sphärische obere Endabschnitt des Metalldrahts wird durch Absenken der Kapillare mit den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 in Berührung gebracht. Nun wird der sphärische obere Endabschnitt durch Erwärmen und Ultraschallschwingungen mit den Verdrahtungsmustern 16 verbunden. Der Metalldraht wird durch eine Klemme gehalten, und die Kapillare und damit der Metalldraht wird abgezogen. Hierdurch wird der aus Gold bestehende nasenförmige Metallanschluss 18 ausgebildet, der elektrisch mit dem Verdrahtungsmuster 16 verbunden ist.
  • Wahlweise wird eine Abdeckschicht ausgebildet, die Öffnungsabschnitte in den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 hat. Ein Metallfilm aus Gold (Au), Nickel (Ni) oder einem ähnlichen Metall wird durch stromloses Beschichten in den Öffnungsabschnitten erzeugt. Daraufhin wird die Abdeckschicht entfernt, und man erhält den Metallanschluss 18.
  • Auf diese Weise kann man in dieser Ausführungsform den Metallanschluss 18, der als Kontaktabschnitt der Sonde dient, mit einem einfachen Verfahren ausbilden.
  • Ein einzelnes Sondenteil, siehe 1H, das aus dem Anschlussabschnitt 10b und dem Grundabschnitt 10a besteht, erhält man durch Unterteilen des Halbleiterwafers 10. In diesem Fall kann man den Metallanschluss 18 auf dem oberen Endabschnitt des Verdrahtungsmusters 16 ausbilden, nachdem man das einzelne Sondenteil erhalten hat.
  • Nun wird ein ringartiges Halteteil 20 an einem Randabschnitt der anderen Seite (die Seite gegenüber der Oberfläche, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind) des Grundabschnitts 10a des Sondenteils befestigt. Ein Kunststoffsubstrat (gedrucktes Substrat) wird als beispielhaftes Halteteil 20 verwendet. Das Halteteil 20 wird mit einem Kleber oder einer Schraubklemme am Grundabschnitt 10a befestigt. Wird eine Schraubklemme verwendet, so werden Durchgangslöcher für die Schraubklemme an vorbestimmten Abschnitten des Grundabschnitts 10a des Halteteils 20 bereitgestellt.
  • Gemäß den obigen Angaben erhält man eine Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften entsprechend der ersten Ausführungsform.
  • Die Draufsicht in 2, die eine Struktur in 1H gesehen aus der A-Richtung darstellt, zeigt, dass die Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform im Wesentlichen aus dem Grundabschnitt 10a aufgebaut ist, in dem in der Mitte der Öffnungsabschnitt 10x bereitgestellt ist. Die Sonde besteht aus einer dünnen Halbleiterplatte (dünnen Siliciumplatte) 10 und der Isolierschicht 14, mit der die dünne Halbleiterplatte beschichtet ist, und aus zahlreichen Anschlussabschnitten 10b, die mit dem Grundabschnitt 10a verbunden sind und sich wie die Zähne eines Kamms nach innen erstrecken. Die Verdrahtungsmuster 16, die sich vom Anschlussabschnitt 10b zum Grundabschnitt 10a erstrecken, sind auf einer Oberfläche einer Anzahl Anschlussabschnitte 10b bzw. dem Grundabschnitt 10a ausgebildet. Die Verdrahtungsmuster 16 weisen jeweils einen Anschlussfleck 16a auf dem Grundabschnitt 10a auf.
  • Zudem ist jeweils ein Metallanschluss 18 auf den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 auf den Anschlussabschnitten 10b vorhanden. Das ringartige Halteteil 20 ist am Randabschnitt der anderen Seite des Grundabschnitts 10a befestigt (die Oberfläche, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind).
  • Die Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften in dieser Ausführungsform ist so aufgebaut, dass sie für den Gebrauch mit Rand-Elektrodenanschlussflecken (Abstand 100 μm oder weniger) als Prüfobjekt geeignet ist, das verkleinert wird. Anders formuliert, siehe 3, sind die Metallanschlüsse 18, die jeweils auf dem oberen Endabschnitt des Anschlussabschnitts 10b der Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften ausgebildet sind, über den Rand-Elektrodenanschlussflecken ausgerichtet, die auf einem LSI-Chip 22 vorhanden sind, der das Prüfobjekt ist. Da die Anschlussabschnitte 10b einseitig gehalten ausgebildet sind, werden die Metallanschlüsse 18 mit einer vorbestimmten Kontaktkraft gegen die Elektrodenanschlussflecke des LSI-Chips 22 gedrückt, wenn die Anschlussabschnitte 10b elastisch verformt werden, damit die Anschlussabschnitte 10b in den Status versetzt werden, in dem sie elektrisch leiten.
  • Bei der Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften sind auch Anschlüsse (nicht dargestellt) einer Inspektionsvorrichtung elektrisch mit den Anschlussflecken 16a der Verdrahtungsmuster 16 verbunden. Verschiedene Prüfsignale werden dem LSI-Chip 22 nacheinander von der Inspektionsvorrichtung über die Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften zugeführt, und die elektrischen Eigenschaften des LSI-Chips 22 werden gemessen. In diesem Fall kann die Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform die elektrischen Eigenschaften verschiedener Prüfobjekte messen, beispielsweise einen Halbleiterwafer, auf dem vorbestimmte Elemente zusätzlich zum LSI-Chip 22 ausgebildet sind, etwa CSPs (Chip Size Package) oder ähnliche Teile.
  • Wie oben beschrieben wird gemäß dem Verfahren zum Herstellen der Messsonde 1 für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform zuerst der Öffnungsabschnitt 10x durch Trockenätzen ausgebildet, um den vorbestimmten Abschnitt des dünner gemachten Halbleiterwafers 10 zu durchdringen. Damit werden der Grundabschnitt 10a und die Anschlussabschnitte 10b bestimmt, die mit dem Grundabschnitt 10a verbunden sind und sich an der Innenseite des Öffnungsabschnitts 10x wie die Zähne eines Kamms erstrecken.
  • Daraufhin wird die Isolierschicht 14 zum Überziehen des Halbleiterwafers 10 ausgebildet, und die Verdrahtungsmuster 16, die sich von den Anschlussabschnitten 10b zum Grundabschnitt 10a erstrecken, werden auf der Oberseite des Halbleiterwafers 10 hergestellt. Nun werden die Metallanschlüsse 18 auf den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 auf den Anschlussabschnitten 10b erzeugt. Der Halbleiterwafer 10 wird zerlegt, damit man einzelne Sondenteile erhält, und das Halteteil 20 wird auf der anderen Seite (die Oberfläche, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind) des Grundabschnitts 10a befestigt.
  • Auf diese Weise ist es in dieser Ausführungsform anders als bei früher vorgeschlagenen Vorrichtungen nicht erforderlich, die Vorsprünge lokal durch komplizierte dreidimensionale Bearbeitungen des Halbleiterwafers auszubilden. Die Metallanschlüsse 18 werden mit einem einfachen Verfahren auf den Verdrahtungsmustern 16 auf den flachen Anschlussabschnitten 10b ausgebildet, die auf dem Halbleiterwafer 10 bestimmt sind. Damit lassen sich die Herstellungsschritte vereinfachen und die Produktionskosten senken.
  • Die Anschlussabschnitte 10b der Sonde werden durch Bearbeiten des Halbleiterwafers 10 bestimmt, der für feine Muster geeignet ist, und zwar mit Hilfe des anisotropischen Trockenätzens. Daher kann man die mit einem vorbestimmten engen Abstand (100 μm oder weniger) angeordneten Anschlussabschnitte 10b mit guter Positionsgenauigkeit ausbilden.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • 4A bis 4H zeigen Ansichten eines Verfahrens zum Herstellen einer Mess sonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. 5 zeigt eine Draufsicht einer Struktur in 4H gesehen aus der B-Richtung. 6 zeigt in ähnlicher Weise eine Schnittansicht der Situation, in der die Anschlüsse der Messsonde für elektrische Eigenschaften in der zweiten Ausführungsform der Erfindung auf Elektrodenanschlussflecken des LSI-Chips angeordnet sind.
  • Ein Punkt, in dem sich die zweite Ausführungsform von der ersten Ausführungsform unterscheidet, besteht darin, dass die Anschlussflecke der Verdrahtungsmuster auf der Oberfläche angeordnet sind, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der die Verdrahtungsmuster der Halteteile ausgebildet sind. Schritte, die sich nicht von der ersten Ausführungsform unterscheiden, werden nicht mehr ausführlich erklärt.
  • Wie in der ersten Ausführungsform, siehe 4A und 4B, wird zuerst der Halbleiterwafer 10 bearbeitet, beispielsweise ein Siliciumwafer oder ein ähnliches Teil, und anschließend wird die Dicke des Halbleiterwafers 10 durch Schleifen einer Oberfläche des Halbleiterwafers 10 verringert.
  • Anschließend wird, siehe 4C, die Trockenfilmabdeckung 12, in der der Öffnungsabschnitt 12x in einem vorbestimmten Abschnitt vorhanden ist, auf dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet. Nun wird wie in der ersten Ausführungsform der Öffnungsabschnitt 10x, der sich durch den Halbleiterwafer 10 erstreckt, durch Trockenätzen des Halbleiterwafers 10 ausgebildet, wobei die Trockenfilmabdeckung 12 als Maske dient. Daraufhin wird die Trockenfilmabdeckung 12 entfernt.
  • Nun werden der Grundabschnitt 10a und die Anschlussabschnitte 10b der Messsonde wie in der ersten Ausführungsform bestimmt. In der Folge wird in der zweiten Ausführungsform zudem ein Durchgangsloch 10y jeweils in beiden Endabschnitten des Grundabschnitts 10a ausgebildet. Wie im Weiteren beschrieben werden in der zweiten Ausführungsform die Anschlussflecke der Verdrahtungsmuster auf der Oberfläche ausgebildet, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der sich die Verdrahtungsmuster des Halbleiterwafers 10 befinden. Daher sind die Verdrahtungsmuster und die Anschlussflecke elektrisch über die Durchgangslöcher 10y verbunden.
  • Wie in der ersten Ausführungsform, siehe 4D, wird die Isolierschicht 14 auf einer Oberfläche und der anderen Oberfläche des Halbleiterwafers 10 und den Seitenflächen des Öffnungsabschnitts 10x und der Durchgangslöcher 10y ausgebildet. Nun werden wie in 4E dargestellt die Verdrahtungsmuster 16, die sich von den Anschlussabschnitten 10b zur Seite des Grundabschnitts 10a erstrecken, auf der Oberseite des Halbleiterwafers 10 mit den gleichen Verfahren wie in der ersten Ausführungsform hergestellt. Dabei werden die Verdrahtungsmuster 16 in Flächen ausgebildet, die die Durchgangslöcher 10y enthalten, und die Verdrahtungsmuster 16 werden in der Nähe der Durchgangslöcher 10y angeordnet.
  • Nun wird, siehe 4F, in den Durchgangslöchern 10y jeweils eine Durchgangselektrode 15 ausgebildet, indem man eine Metallschicht in den Durchgangslöchern einbettet, und zwar durch Galvanisieren, wobei die Verdrahtungsmuster 16 als Stromversorgungsschicht für das Galvanisieren dienen, und in einem Status, in dem eine Schutzschicht (nicht dargestellt) auf die Hauptabschnitte der Verdrahtungsmuster 16 aufgeklebt ist. Dabei beginnt der galvanische Vorgang in dem Abschnitt der Verdrahtungsmuster 16 in der Nähe des unteren Abschnitts der Durchgangslöcher 10y. Die Filmbildung der Metallschicht schreitet nach und nach zur Oberseite der Durchgangslöcher 10y fort, so dass die Durchgangslöcher 10y eingebettet werden. Anschließend wird die Schutzschicht entfernt.
  • Wahlweise kann man die Durchgangselektroden 15 dadurch ausbilden, dass man eine leitende Paste in den Durchgangslöchern 10y einbettet. In diesem Fall sind 4F und die folgenden Abbildungen für den Fall dargestellt, dass 4A auf dem Kopf steht.
  • Nun werden, siehe 4G, die mit den Durchgangselektroden 15 verbundenen Anschlussflecke 16a auf der anderen Oberfläche (Oberfläche, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind) des Halbleiterwafers 10 ausgebildet. Die Anschlussflecke 16a werden mit einem Verfahren hergestellt, das dem Verfahren zum Ausbilden der Verdrahtungsmuster 16 gleicht, das in der ersten Ausführungsform erklärt wurde.
  • Auf diese Weise werden die auf einer Oberfläche des Grundabschnitts 10a ausgebildeten Verdrahtungsmuster 16 elektrisch mit den Anschlussflecken 16a verbunden, die auf der anderen Seite des Grundabschnitts 10a vorhanden sind, und zwar mit Hilfe der Durchgangselektroden 15 in den Durchgangslöchern 10y.
  • Wie in der ersten Ausführungsform werden nun nasenförmige Metallanschlüsse 18 auf den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 auf den Anschlussabschnitten 10b gebildet.
  • Daraufhin erhält man einzelne Sondenteile, siehe 4H, die aus den Anschlussabschnitten 10b und dem Grundabschnitt 10a bestehen, indem man den Halbleiterwafer 10 in Stücke zerlegt. Nun wird das ringartige Halteteil 20 am Randabschnitt einer Oberfläche (der Oberfläche, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind) des Grundabschnitts 10a des Sondenteils befestigt. Mit den obigen Schritten kann man eine Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften gemäß der zweiten Ausführungsform erhalten.
  • Betrachtet man 4H in der B-Richtung, siehe die Draufsicht in 5, so ist die Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften in dieser Ausführungsform wie in der ersten Ausführungsform im Wesentlichen aus dem ringartigen Grundabschnitt 10a aufgebaut, in dem im Mittenabschnitt der Öffnungsabschnitt 10x vorhanden ist, und der aus der dünnen Halbleiterplatte (dünne Siliciumplatte) 10 und der Isolierschicht 14 besteht, die die dünne Halbleiterplatte überzieht, und aus einer Anzahl Anschlussabschnitte 10b, die mit dem Grundabschnitt 10a verbunden sind und wie die Zähne eines Kamms ins Innere des Öffnungsabschnitts 10x verlaufen. Die Verdrahtungsmuster 16, die sich vom Anschlussabschnitt 10b zum Grundabschnitt 10a erstrecken, sind auf einer Oberfläche einer Anzahl Anschlussabschnitte 10b bzw. dem Grundabschnitt 10a ausgebildet.
  • In der zweiten Ausführungsform sind die Verdrahtungsmuster 16 an die Anschlussflecke 16a angeschlossen, die auf der anderen Oberfläche (Oberfläche, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der sich die Verdrahtungsmuster 16 befinden) des Grundabschnitts 10a ausgebildet sind, und zwar über die Durchgangselektroden 15, die im Grundabschnitt 10a vorhanden sind. Die Metallanschlüsse 18 sind ebenfalls auf den oberen Endabschnitten der Verdrahtungsmuster 16 auf den Anschlussabschnitten 10b bereitgestellt. Zusätzlich ist das ringartige Halteteil 20 auf einer Oberfläche (Oberfläche, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind) des Grundabschnitts 10a befestigt.
  • Nun werden, siehe 6, in der Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften gemäß der zweiten Ausführungsform die auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte 10b ausgebildeten Metallanschlüsse 18 über den Rand-Elektrodenanschlussflecken des LSI-Chips 22 angeordnet. Durch die elastische Verformung der Anschlussabschnitte 10b werden wie in der ersten Ausführungsform die Metallanschlüsse 18 mit einer vorbestimmten Berührkraft gegen die Elektrodenanschlussflecke des LSI-Chips 22 gedrückt, damit die Anschlussabschnitte 10b in ihren elektrisch leitenden Status versetzt werden.
  • Zusätzlich ist die Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften gemäß der zweiten Ausführungsform so aufgebaut, dass die Anschlussflecke 16a auf einer Oberfläche angeordnet sind, die der Oberfläche des Grundabschnitts 10a gegenüberliegt, auf der die Verdrahtungsmuster 16 ausgebildet sind. Nun werden Anschlüsse (nicht dargestellt) der Prüfvorrichtung elektrisch mit den Anschlussflecken 16a verbunden. Daraufhin werden dem LSI-Chip 22 nacheinander verschiedene Prüfsignale aus der Prüfvorrichtung über die Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften zugeführt und damit die elektrischen Eigenschaften des LSI-Chips 22 gemessen.
  • Damit kann man mit der Messsonde 1a für elektrische Eigenschaften gemäß der zweiten Ausführungsform die gleichen Wirkungen erzielen wie in der ersten Ausführungsform.
  • (Dritte Ausführungsform)
  • 7A bis 7G und 8 zeigen Ansichten eines Verfahrens zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. 9 zeigt eine vergleichbare Aufbaudarstellung der Messsonde für elektrische Eigenschaften, und 10 zeigt eine vergleichbare Seitenansicht der Messsonde für elektrische Eigenschaften.
  • Die Messsonde für elektrische Eigenschaften gemäß der dritten Ausführungsform ist so konstruiert, dass sie an den Einsatz bei Elektrodenanschlussflecken in Form einer vollbesetzten Matrix als Testobjekt angepasst ist, deren Größe verringert wurde.
  • Wie in der ersten Ausführungsform, siehe 7A und 7B, wird zuerst der Halbleiterwafer 10, beispielsweise ein Siliciumwafer, hergestellt. Nun wird die Dicke des Halbleiterwafers 10 durch Schleifen einer Oberfläche des Halbleiterwafers 10 auf 50 bis 400 μm verringert.
  • Anschließend wird, siehe 7C, die Trockenfilmabdeckung 12, in der der Öffnungsabschnitt 12x in einem vorbestimmten Abschnitt vorhanden ist, auf dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet. Nun wird wie in der ersten Ausführungsform der Öffnungsab schnitt 10x, der sich durch den Halbleiterwafer 10 erstreckt, durch Ätzen des Halbleiterwafers 10 ausgebildet, wobei die Trockenfilmabdeckung 12 als Maske dient. Daraufhin wird die Trockenfilmabdeckung 12 entfernt.
  • In der dritten Ausführungsform, siehe 7D, werden ein Grundabschnitt 30a und eine Anzahl Anschlussabschnitte 30b bestimmt, die von einem Ende des Grundabschnitts 30a ausgehen. Die Anschlussabschnitte 30b sind so mit dem Grundabschnitt 30a verbunden, dass sie zwei biegsame Abschnitte C1, C2 aufweisen sowie obere Endabschnitte C3, die später als Kontaktabschnitte wirken, die die Elektrodenanschlussflecke des Prüfobjekts berühren. Nun werden Durchgangslöcher 10z gleichzeitig in beiden Endabschnitten des Grundabschnitts 30a hergestellt. Beim Zusammenbau der Sondenteile, die vom Grundabschnitt 30a gebildet werden, mit dem die Anschlussabschnitte 30b verbunden sind, wird jeweils eine Schraube (Haltestift) in die Durchgangslöcher 10z eingesetzt, siehe die folgende Beschreibung. In diesem Fall wird der Grundabschnitt 30a über Verbindungsabschnitte 13 mit dem Halbleiterwafer 10 verbunden.
  • Nun wird, siehe 7E, die Isolierschicht 14 auf einer Oberfläche und der anderen Oberfläche des Halbleiterwafers 10 und der Seitenfläche des Öffnungsabschnitts 10x in 7D ausgebildet, und zwar durch thermische Oxidation oder mit dem CVD-Verfahren.
  • Daraufhin wird, siehe 7F, ein Metallfilm 16b auf der Isolierschicht 14 auf der Oberseite des Halbleiterwafers 10 durch Sputtern erzeugt. Anschließend wird eine Trockenfilmabdeckung 17, in der Öffnungsabschnitte 17x in vorbestimmten Teilen vorhanden sind, auf dem Metallfilm 16b erzeugt. Nun werden, siehe 7G, die Verdrahtungsmuster 16 durch Ätzen des Metallfilms 16b ausgebildet, wobei die Trockenfilmabdeckung 17 als Maske dient.
  • Jetzt werden wie in der Draufsicht in 7G unten dargestellt die Verdrahtungsmuster 16 entsprechend auf den Anschlussabschnitten 30b ausgebildet, die die biegsamen Abschnitte C1 bzw. C2 aufweisen. Sie werden so erzeugt, dass sie sich von den Anschlussabschnitten 30b zum Grundabschnitt 30a erstrecken, wobei die Anschlussflecke 16a auf dem Grundabschnitt 30a angeordnet sind. Ein Abstand zwischen den Verdrahtungsmustern 16, die auf den Anschlussabschnitten 30b ausgebildet sind, wird auf dem Grundabschnitt 30a umgewandelt, und ein Abstand zwischen den Anschlussflecken 16a wird breiter angeordnet als der Abstand zwischen den Verdrahtungsmustern 16 auf den Anschlussabschnitten 30b.
  • Nun, siehe 8, erhält man einzelne Sondenteile 2, die jeweils vom Grundabschnitt 30a gebildet werden, mit dem eine Anzahl Anschlussabschnitte 30b verbunden sind, indem die Verbindungsabschnitte 13 durchtrennt werden, die mit dem Grundabschnitt 30a verbunden sind.
  • Nun werden die oberen Endabschnitte der Anschlussabschnitte 30b der Sondenteile 2 gezielt in die stromlose Galvanisierlösung getaucht. Dadurch wird gezielt eine Goldschicht auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte 30b, die als Kontaktabschnitte 30c dienen, ausgebildet. Hierbei werden die Kontaktabschnitte 30c derart ausgebildet, dass die Kontaktabschnitte elektrisch mit den Verdrahtungsmustern 16 verbunden sind.
  • Man kann anstelle der Goldschicht eine Nickelschicht durch stromlose Galvanisierung als Kontaktabschnitte 30c herstellen. Wahlweise kann man geschichtete Lagen aus einer Nickelschicht und einer Goldschicht als Kontaktabschnitte 30c verwenden. Man kann auch, siehe unten, die Kontaktabschnitte 30c gemeinsam herstellen, nachdem mehrere Sondenteile 2 zusammengebaut wurden.
  • Es werden eine Anzahl Sondenteile 2 dazu verwendet, die Messsonde für elektrische Eigenschaften der Erfindung herzustellen.
  • Eine Anzahl Sondenteile 2, siehe 9, werden so angeordnet, dass ihre Oberflächen aus dünnen Platten parallel zueinander liegen und die Kontaktabschnitte 30c in die gleiche Richtung zeigen. Anschließend wird ein Abstandshalter 24 jeweils zwischen den Grundabschnitten 30a der Anzahl Sondenteile 2 angeordnet. Ein Durchgangsloch 24x wird jeweils in beiden Endabschnitten des Abstandshalters 24 bereitgestellt. Die Abstandshalter 24 werden so angeordnet, dass ihre Durchgangslöcher 24x mit den Durchgangslöchern 10z in den Grundabschnitten 30a der Sondenteile 2 ausgerichtet sind.
  • Man kann für den Abstandshalter 24 jedes beliebige Material verwenden, wenn man eine Oberflächenschicht aus Isoliermaterial ausbilden kann. Man bevorzugt, dass eine Siliciumoxidschicht verwendet wird, die auf dem Siliciumteil, den Glasteilen usw. ausgebildet wird.
  • Es wird nun Bezug auf 9 und 10 genommen. Ein nagelartiger Bolzen (Haltestift) 26, in dessen eine Endseite ein Gewinde geschnitten ist, wird in die Durchgangslöcher 10z der Sondenteile 2 und die Durchgangslöcher 24x der Abstandshalter 24 eingesetzt. Zusätzlich werden die Sondenteile 2 und die Abstandshalter 24 durch das Schrauben einer Mutter 26a auf eine Endseite des Haltestifts 26 befestigt, der aus dem Durchgangsloch 10z des Grundabschnitts 30a der Sondenteile 2 ragt. Die Schraube 26 und die Mutter 26a dienen als Beispiel für eine Haltevorrichtung zum Befestigen der Sondenteile 2 an den Abstandshaltern 24. Die Haltevorrichtung ist nicht hierauf eingeschränkt, und man kann diverse Haltevorrichtungen verwenden.
  • In diesem Fall kann man nach dem Zusammenbau der Sondenteile 2 und der Abstandshalter 24 die Kontaktabschnitte 30c gezielt dadurch ausbilden, dass man die oberen Endabschnitte der Anschlussabschnitte 30b in die stromlose Galvanisierlösung taucht.
  • Man erhält hierdurch eine Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften gemäß der dritten Ausführungsform.
  • Die Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform, siehe 9 und 10, besitzt eine Anordnung, bei der ein Abstandshalter 24 jeweils zwischen einer Anzahl Sondenteile 2 angeordnet ist. Die Sondenteile 2 und die Abstandshalter 24 werden dadurch befestigt, dass die Schraube 26 in die Durchgangslöcher 10z, 24x eingesetzt wird, die in diesen Teilen vorhanden sind, und dass eine Mutter 26a auf die Schraube 26 geschraubt wird.
  • Die Sondenteile 2 bestehen aus dem Grundabschnitt 30a in Form dünner Plättchen und einer Anzahl Anschlussabschnitte 30b, die mit einem Ende des Grundabschnitts 30a verbunden sind und von dort ausgehen. Die biegsamen Teile C1, C2 (8) sind auf dem Anschlussabschnitt 30b zwischen dem Grundabschnitt 30a und dem Kontaktabschnitt 30c vorhanden. Zusätzlich sind die Verdrahtungsmuster 16, die vom Anschlussabschnitt 30b zum Grundabschnitt 30a verlaufen, auf dem Anschlussabschnitt 30b und dem Grundabschnitt 30a ausgebildet. Die Anschlussflecke 16a, die mit den Verdrahtungsmustern 16 verbunden sind, sind auf dem Grundabschnitt 30a angeordnet.
  • Die Kontaktabschnitte 30c werden durch Ausbilden einer Gold- oder Nickelbe schichtung auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte 30b hergestellt.
  • Nun werden, siehe 9, die Kontaktabschnitte 30c der Anschlussabschnitte 30b der Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften auf den Elektrodenanschlussflecken 22a angeordnet, die auf dem LSI-Chip 22 in Form einer vollbesetzten Matrix vorhanden sind. Da die Anschlussabschnitte 30b die biegsamen Teile C1, C2 (8) jeweils zwischen dem Grundabschnitt 30a und den Kontaktabschnitten 30c aufweisen, werden die Kontaktabschnitte 30c mit einer vorbestimmten Kraft gegen die Elektrodenanschlussflecke 22a des LSI-Chips 22 gedrückt, wenn sich die Anschlussabschnitte 30b elastisch verformen, wodurch die Anschlussabschnitte 30b in ihren elektrisch leitenden Status gebracht werden.
  • Zusätzlich werden (nicht dargestellte) Anschlüsse der Prüfeinrichtung elektrisch mit den Anschlussflecken 16a der Verdrahtungsmuster 16 in der Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften verbunden. Nun legt die Prüfeinrichtung über die Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften nacheinander verschiedene Prüfsignale an den LSI-Chip 22, und die elektrischen Eigenschaften des LSI-Chips 22 werden gemessen. Die Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform kann zusätzlich zum LSI-Chip 22 die elektrischen Merkmale verschiedener Prüfobjekte messen, beispielsweise eines Halbleiterwafers, auf dem vorbestimmte Elemente ausgebildet sind, eines CSP (Chip Size Package) oder eines ähnlichen Teils.
  • In diesem Fall sind beispielhaft die Anschlussabschnitte 30b dargestellt, die mit zwei biegsamen Teilen C1, C2 versehen sind. Man kann verschiedene Strukturen verwenden, solange die Struktur elastisch verformbar ist, damit sie eine vorbestimmte Kontaktkraft ausübt. Die Anschlussabschnitte 30b sind nicht in jedem Fall mit den biegsamen Teilen C1, C2 ausgestattet, und der Anschlussabschnitt 30b kann fallweise geradlinig ausgebildet sein.
  • Der Abstand zwischen den Anschlussabschnitten 30b der Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften wird im Weiteren behandelt. Der Abstand zwischen den Anschlussabschnitten 30b in der Richtung parallel zur Oberfläche der Sondenteile 2 in Form dünner Plättchen (y-Richtung in 9) ist durch eine Linie und einen Raum zwischen mehreren Anschlussabschnitten 30b eines jeden Sondenteils 2 bestimmt. Der Abstand zwischen den Anschlussabschnitten 30b in der Richtung senkrecht zu der Oberfläche der Sondenteile 2 in Form dünner Plättchen (x-Richtung in 9) ist durch die Dicke des Anschlussabschnitts 30b eines jeden Sondenteils 2 (die gleich der Dicke des dünner gemachten Halbleiterwafers 10 ist) und die Dicke des Abstandshalters 24 bestimmt.
  • Daher ist es wichtig, den Abstand und die Dicke der Anschlussabschnitte 30b der Sondenteile 2 und die Dicke des Abstandshalters 24 einzustellen. Man kann diese Größen geeignet einstellen, so dass sie der Teilung der Elektrodenanschlussflecke eines Vollmatrix-Prüfobjekts entsprechen, beispielsweise dem LSI-Chip 22 oder einem ähnlichen Teil.
  • Wie beschrieben besitzt die Messsonde 1b für elektrische Eigenschaften dieser Ausführungsform eine Struktur, bei der eine Anzahl Sondenteile 2 in Form dünner Plättchen in einem Zustand befestigt sind, in dem ihre Oberflächen in Form dünner Plättchen parallel zueinander liegen. Ihre Kontaktabschnitte 30c sind so ausgerichtet, dass sie in die gleiche Richtung zeigen, und die Abstandshalter 24 sind zwischen ihnen angeordnet. Daher kann man die Fertigungssonde 1b an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken als Prüfobjekte anpassen.
  • Zusätzlich kann man die Anschlussabschnitte 30b der Sondenteile 2 mit hoher Genauigkeit fertigen, indem man einen Halbleiterwafer 10, der sich für feine Muster eignet, anisotrop trocken ätzt, und man kann auch die Dicke des Abstandshalters 24 mit guter Genauigkeit einstellen. Daher lässt sich der Abstand der Anschlussabschnitte 30b, die als Vollmatrix angeordnet sind, mit guter Genauigkeit verkleinern. Man kann dadurch die Messsonde 1b einfach an den Gebrauch mit Vollmatrix-Elektrodenanschlussflecken anpassen, die mit einer sehr engen Teilung angeordnet sind (150 μm oder weniger).

Claims (11)

  1. Messsonde für elektrische Eigenschaften, die durch das Zusammensetzen mehrerer Sondenteile (2) hergestellt wird, wobei jedes Teil einen Grundabschnitt (30a) umfasst, der aus einer dünnen Halbleiterplatte und einer Isolierschicht aufgebaut ist, die die dünne Halbleiterplatte bedeckt, eine Anzahl Anschlussabschnitte (30b), die aus dem gleichen Material hergestellt sind wie der Grundabschnitt (30a) und sich von einem Ende des Grundabschnitts (30a) nach außen erstrecken, Verdrahtungsmuster (16) auf den Anschlussabschnitten (30b) und dem Grundabschnitt (30a) ausgebildet sind und jeweils von der Anzahl Anschlussabschnitte (30b) zu dem Grundabschnitt (30a) verlaufen, und Kontaktabschnitte (30c) auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte (30b) ausgebildet sind, die jeweils an die Verdrahtungsmuster (16) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl Sondenteile (2) in Form von dünnen Platten so ausgerichtet sind, dass die jeweiligen Oberflächen der dünnen Platten parallel zueinander angeordnet sind, und dass die Kontaktabschnitte (30c) in die gleiche Richtung zeigen, und dass die Anzahl Sondenteile (2) und Abstandshalter (24) durch Befestigungsvorrichtungen (26, 26a) in einem Zustand befestigt sind, in dem der Abstandshalter (24) jeweils zwischen den zahlreichen Sondenteilen (2) angeordnet ist.
  2. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach Anspruch 1, wobei biegsame Abschnitte (C1, C2) für die Anzahl Anschlussabschnitte (30b) bereitgestellt sind, und zwar jeweils zwischen dem Grundabschnitt (30a) und den Kontaktabschnitten (30c).
  3. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach Anspruch 1 oder 2, wobei mit den Verdrahtungsmustern (16) verbundene Anschlussflecke (16a) jeweils an dem Grundabschnitt (30a) angeordnet sind.
  4. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Befestigungsvorrichtung aus einer Schraube (26) und einer Mutter (26a) besteht, und Durchgangslöcher (10z, 24x) jeweils in beiden Endabschnitten des Grundabschnitts (30a) und des Abstandshalters (24) vorhanden sind, und die Schraube (26) in die Durchgangslöcher (10z, 24x) des Grundabschnitts (30a) und des Abstandshalters (24) eingesetzt wird, und die Schraube (26) mit der Mutter (26a) verschraubt und dadurch befestigt wird.
  5. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Kontaktabschnitte (30c) aus Gold oder Nickel hergestellt werden.
  6. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Abstand zwischen den zahlreichen Anschlussabschnitten (30b) in einer Richtung parallel zu einer Dünnplatten-Oberfläche des Grundabschnitts (30a) durch eine Linie und einen Raum zwischen den zahlreichen Anschlussabschnitten (30b) der Sondenteile (2) spezifiziert ist, und ein Abstand zwischen den Anschlussabschnitten (30b) ausgerichtet in einer Richtung senkrecht zur Dünnplatten-Oberfläche des Grundabschnitts (30a) durch eine Dicke des Anschlussabschnitts (30b) und eine Dicke des Abstandshalters (24) festgelegt ist.
  7. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach Anspruch 6, wobei sowohl der Abstand zwischen den zahlreichen Anschlussabschnitten (30b) in der Richtung parallel zu der Dünnplatten-Oberfläche des Grundabschnitts (30a) und der Abstand zwischen den Anschlussabschnitten (30b) ausgerichtet in der Richtung senkrecht zur Dünnplatten-Oberfläche des Grundabschnitts (30a) auf 150 μm oder weniger eingestellt sind.
  8. Messsonde für elektrische Eigenschaften nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, wobei die dünne Halbleiterplatte aus einer Siliciumplatte hergestellt ist, die eine Dicke von 50 bis 400 μm hat.
  9. Verfahren zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften, umfassend die Schritte: Verringern der Dicke eines Halbleiterwafers (10) durch Schleifen; Bestimmen eines Grundabschnitts (30a) und einer Anzahl Anschlussabschnitte (30b), die mit einem Ende des Grundabschnitts (30a) verbunden sind und obere Endseiten aufweisen, die als Kontaktabschnitte dienen, durch Ausbilden des Öffnungsabschnitts (10x), der durch den Halbleiterwafer (10) verläuft, in einem vorbestimmten Teil des Halbleiterwafers (10); Ausbilden einer Isolierschicht (14) auf einer Oberfläche und einer weiteren Oberfläche des Halbleiterwafers (10) und einer Seitenfläche des Öffnungsabschnitts (10x); Ausbilden von Verdrahtungsmustern (16), die jeweils von der Anzahl Anschlussabschnitte (30b) zum Grundabschnitt (30a) verlaufen, auf der Isolierschicht (14) auf den Anschlussabschnitten (30b) und dem Grundabschnitt (30a); Gewinnen einer Anzahl Sondenteile (2) in Form von dünnen Platten durch das Abschneiden des Grundabschnitts (30a), mit dem die Anzahl Anschlussabschnitte (30b) verbunden sind, vom Halbleiterwafer (10); und Ausbilden der Kontaktabschnitte (30c), die mit den Verdrahtungsmustern (16) verbunden sind und aus Metall bestehen, auf den oberen Endabschnitten der Anschlussabschnitte (30b) der Sondenteile (2), gekennzeichnet durch das Ausrichten der zahlreichen Sondenteile (2) in Form dünner Platten derart, dass die jeweiligen Oberflächen der dünnen Platten parallel zueinander ausgerichtet sind und dass die Kontaktabschnitte (30c) in die gleiche Richtung zeigen, und anschließend das Befestigen der Anzahl Sondenteile (2) und Abstandshalter (24) durch Befestigungsvorrichtungen (26, 26a) in einem Zustand, in dem der Abstandshalter (24) jeweils zwischen der Anzahl Sondenteile (2) angeordnet ist, wobei die Kontaktabschnitte (30c) unmittelbar nach dem Schritt des Gewinnens der Sondenteile (2) oder nach dem Schritt des Befestigens der Sondenteile (2) und Abstandshalter (24) ausgebildet werden.
  10. Verfahren zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften nach Anspruch 9, wobei der Schritt des Ausbildens des Öffnungsabschnitts (10x) im Halbleiterwafer (10) das Formen des Öffnungsabschnitts (10x) im Halbleiterwafer (10) umfasst, und zwar durch das Anwenden eines anisotropen Trockenätzvorgangs auf den Halbleiterwafer (10) und die Verwendung einer Abdeckschicht als Maske, die einen vorbestimmten Öffnungsabschnitt (12x) aufweist.
  11. Verfahren zum Herstellen einer Messsonde für elektrische Eigenschaften nach Anspruch 9, wobei im Schritt des Ausbildens der Kontaktabschnitte (30c) eine Goldschicht oder eine Nickelschicht durch einen autokatalytischen Vorgang gezielt auf den oberen Endabschnitten der Sondenteile (2) ausgebildet wird.
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