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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft das Gebiet des integrierten Schaltungsgehäuse- und
Wafer-Designs sowie die Gebiete der Verschaltung, Prüfung und
Einbrennstrukturen- und -verfahren. Genauer gesagt, die Erfindung
betrifft Verbesserungen photolithographisch gemusterter Federkontakte
und verbesserter Systemverschaltungskomponenten, die photolithographisch
gemusterte Federkontakte haben, für die Anwendung zum Prüfen oder
Einbrennen der integrierten Schaltungen, und für die Verschaltung einer großen Anzahl
von Signalen zwischen elektronischen Systemen und Untersystemen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Integrierte
Schaltungen (IC) werden typischerweise in Wafer-Form (Wafer-Vorauswahl)
geprüft
bevor sie in ein Gehäuse
eingebaut werden. Während
der Wafer-Vorauswahl werden jeweils einer oder mehrere ICs geprüft, obwohl
sich Hunderte oder Tausende desselben ICs auf dem Wafer befinden können. Die
in das Gehäuse
eingebauten ICs werden dann ein weiteres Mal geprüft und wenn
notwendig einem Einbrennverfahren unterzogen.
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Vor
Trennung der ICs in einzelne Chips auf dem Wafer sind die ICs präzise auf
dem Wafer platziert (aufgebaut), wogegen nach Trennung und Vereinzelung
der ICs in für
Prüfung
und Gehäuseeinbau individuelle
Chips, die in das Gehäuse
eingebauten Chips wegen Verlustes der parallelen Verarbeitungsmöglichkeit
individuell verarbeitet werden.
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Paralleles
Prüfen
auf der Wafer-Ebene ist wegen der Schwierigkeit beim Steuern der
großen Anzahl
von Verschaltungen und dem begrenzten Umfang an elektronischen Geräten, die üblicherweise
während
der Prüfung
nahe dem Wafer platziert werden können, zahlenmäßig und
bisher auf Baugruppen mit einer niedrigen Anzahl von Anschlüssen begrenzt.
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Versuche
wurden auch gemacht, ICs in Wafer-Form einzubrennen. Einbrennen
auf Wafer-Ebene
ist jedoch mit vielfachen Problemen verbunden, wie zum Beispiel
dem Versatz zwischen dem Anschluss und dem zu prüfenden Silizium-Wafer aufgrund
thermischer Ausdehnungen. Herkömmliche Strukturen,
wie zum Beispiel großflächige Substrate, die
eine Mehrzahl von Verzweigungsleiterbahnen haben, welche elektrisch
mit einem Anschluss oder einer Steckverbindung verbunden sind, werden
typischerweise zum Steuern der Verbindungen zwischen den zu prüfenden IC,
Testelektronik und Leistungsansteuerelektronik eingesetzt.
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Aufgrund
der Abmessungen von Halbleiterbaugruppen, mit mehr Gattern und Speicherbits
pro Silizium-Flächeneinheit,
nimmt die Dichte der integrierten Schaltungen auf Halbleiter-Wafern weiter zu. Ebenso
ist die Verwendung größerer Halbleiter-Wafer
(zum Beispiel oft einen nominalen Durchmesser von 8 oder 12 Inches
aufweisend) üblich
geworden. Dennoch haben sich die Halbleiterprüfkosten pro Silizium-Flächeneinheit
erhöht.
Deshalb sind die Halbleiterprüfkosten
mit der Zeit unproportional gestiegen und haben so einen größeren Prozentsatz
an den gesamten Herstellungskosten jeder IC-Baugruppe erlangt.
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Darüber hinaus
haben Fortschritte im Chipscale-Packaging (CPS) und andere Gehäuseformen mit
kleinen Anschlussflächen
die Prüf-
und Einbrenn-Routinen traditioneller Gehäuse-ICs überholt werden lassen.
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In
einigen herkömmlichen
IC-Prüfplatinen mit
großer
Substratoberfläche
werden elektrische Kontakte zwischen der Prüfplatine und einem IC-Wafer
typischerweise durch Wolfram-Messnadeln
bereitgestellt. Jedoch ist die Wolfram-Messnadel-Technologie nicht
in der Lage die Verschaltungsanforderungen moderner Halbleiter,
die eine größere Anschlusszahl,
geringere Kontaktflächenabstände und höhere Taktfrequenzen
haben, zu erfüllen.
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Obwohl
aufkommende Technologien Federmessspitzen für unterschiedliche Prüfanwendungen bereitgestellt
haben, haben die meisten Messspitzen inhärente Beschränkungen,
beispielsweise begrenzte Abstände,
begrenzte Anschlusszahl, unterschiedliche Flexibilitätsstufen,
begrenze Abmessungen der Messspitzen, Materialbeschränkungen
und/oder hohe Herstellungskosten.
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K.
Banerji, A. Suppelsa und W. Mullen III, Selectively Releasing Conductive
Runner and Substrate Assembly Having Non-Planar Areas, US-Patent Nr.
5,166,774 (24. November 1992) offenbart eine Unterlagen- und Substratanordnung,
die eine "Mehrzahl
von leitenden Unterlagen, befestigt mit einem Substrat, aufweist,
wobei wenigstens einige der leitenden Unterlagen unebene Flächen mit
dem Substrat für
das wahlweise Auslösen
der leitenden Unterlagen aus dem Substrat aufweisen, wenn diese
einer vorbestimmten Belastung unterworfen sind".
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A.
Suppelsa, W. Mullen III und G. Urbish, Selectively Releasing Conductive
Runner and Substrate Assembly, US-Patent Nr. 5,280,139 (18. Januar 1994)
offenbart eine Unterlagen- und Substratanordnung, welche "eine Mehrzahl von
leitenden Unterlagen, befestigt mit einem Substrat, aufweist, wobei wenigstens
einige der leitenden Unterlagen eine niedrigere Haf tung zum Substrat
für das
wahlweise Auslösen
der leitenden Unterlage aus dem Substrat aufweisen, wenn diese einer
vorbestimmten Belastung unterworfen sind".
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D.
Pedder, Bare Die Testing, US-Patent No. 5,786,701 (28. Juli 1998)
offenbart eine Vorrichtung zum Prüfen von ICs im Rohstadium,
welche eine "Prüfstation
umfasst, auf der sich Mikro-Erhebungen leitenden Materials auf den
Enden von Verschaltungsleiterbahnen einer Mehrschicht-Schaltungsstruktur
befinden, wobei die Enden so verteilt sind, dass dessen Muster dem
Muster der Kontaktflächen des
zu prüfenden
Chips entspricht. Um das Prüfen des
Chips vor dem Vereinzeln vom Wafer unter Nutzung der Mikro-Erhebungen
zu ermöglichen,
stellen die anderen Verbindungen zu und von der Schaltungsstruktur
ein flacheres Profil bereit".
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D.
Grabbe, I. Korsunsky und R. Ringler, Surface Mount Electrical Connector,
US-Patent Nr. 5,152,695 (6. Oktober 1992) offenbart einen Verbinder
für elektrisches
Verbinden einer Schaltung zwischen elektronischen Komponenten, in
welchen "der Verbinder
eine Plattform mit sich davon nach außen hin geneigt ausstreckenden
freitragenden Federarmen aufweist. Die Federarme weisen erhöhte Kontaktoberflächen auf,
wobei in einer Ausführungsform die
Geometrie der Arme eine Reibverbindung während der Auslenkung bereitstellt".
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N.
Iwasaki, H. Matsunaga und T. Ohkubo, Partly Replaceable Device for
Testing a Multi-Contact Integrated
Circuit Chip Package, US-Patent Nr. 5,847,572 (8. Dezember 1998)
offenbart "eine
Prüfbaugruppe
zum Prüfen
eines IC-Chips, der an den Seitenkanten Anschlüsse bereitstellt. Die Prüfbaugruppe
umfasst eine Steckbasis, Kontakteinheiten, jede ein Kontaktstützelement
und Steckkontaktnummern aufweisend, und anisotrop leitende Blechanordnungen,
jede ein elastisches Isolationsblech und leitende Elemente aufweisend.
Die anisotrop leitenden Blechanordnungen sind so angeordnet, dass
jedes leitende Element in Kontakt mit einem der Steckkontaktelemente
der Kontakteinheiten ist. Die Prüfbaugruppe
umfasst ferner eine abnehmbare auf die Steckbasis aufgesetzte Kontakthalterung,
um die Steckkontaktelemente mit den anisotrop leitenden Blechanordnungen
in Verbindung zu bringen und somit eine Kommunikation zwischen den
Steckkontaktelementen und den leitenden Elementen der anisotrop
leitenden Blechanordnungen herzustellen. Jede der Kontakteinheiten
kann durch eine neue Kontakteinheit ersetzt werden, wenn die Steckkontaktelemente
zum Teil Ermüdung
aufweisen, damit die Möglichkeit
zur erleichterten Pflege der Prüfbaugruppe gegeben
ist. Darüber
hinaus können
die Anschlüsse des
IC-Chips mit einer Prüfplatine
elektrisch verbunden werden, wobei durch Teile der Steckkontaktelemente
und der leitenden Elemente der anisotrop leitenden Blechanordnungen
die kürzeste
Verbindung erreicht wird".
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W.
Berg, Method of Mounting a Substrate Structure to a Circuit Board,
US-Patent Nr. 4,758,927 (19. Juli 1988) offenbart "eine Substratstruktur,
die Kontaktflächen
hat, ist mit einer Schaltungsplatine befestigt, welche Kontaktflächen leitenden
Materials auf der Hauptfläche
der Platine und Erfassungseinrichtungen hat, welche in vorbestimmten
Positionen relativ zu den Kontaktflächen der Schaltungsplatine sind.
Die Substratstruktur stellt Anschlüssen bereit, welche elektrisch
mit den Kontaktflächen
der Substratstruktur verbunden sind und von der Substratstruktur
in freitragender Weise hervorstehen. Ein Erfassungselement hat ein
Blechteil und Erfassungseinrichtungen, welche über dem Blechteil verteilt
sind und mit den Erfassungseinrichtungen auf der Schaltungsplatine
betreibbar sind, und wenn so betrieben, bleibt das Erfassungselement
entgegen Bewegung parallel zur allgemeinen Fläche der Schaltungsplatine.
Die Substratstruktur ist angebracht am Blechteil des Erfassungselements,
so dass die Anschlüsse
in vorbestimmter Position relativ zu den Erfassungseinrichtungen
der Schaltungsplatine sind, und in dieser Position des Erfassungselements
die Anschlüsse
der Substratstruktur die Kontaktflächen der Schaltungsplatine
bedecken. Ein Halterungselement hält die Anschlüsse in einer
elektrisch leitenden Druckverbindung mit den Kontaktflächen der
Schaltungsplatine".
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D.
Sarma, P. Palanisamy, J. Hearn and D. Schwarz, Controlled Adhesion
Conductor, US-Patent 5,121,298
(9. Juni 1992) offenbart "Aufbauten
nützlich
für den
Druck steuerbar haftender Leitungsstrukturen auf einer Platine,
feines Kupferpulver, ein Lichtschutzmittel und ein Bindemittel enthaltend.
Das Bindemittel wird hergestellt um eine kontrollierte Haftung der
Kupferschicht, ausgebildet auf dem Substrat nach der Sinterung,
bereitzustellen, so dass die Schicht das Substrat als Folge thermischer
Belastung anheben kann. Zusätzlich
dient das Bindemittel dazu, eine gute Kohäsion zwischen den Kupferpartikeln
zu fördern,
um eine gute mechanische Stabilität der Kupferschicht zu bieten,
so dass sie ein Anheben ohne Bruchstellen aushalten kann".
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R.
Mueller, Thin-film Electrothermal Device, US-Patent Nr. 4,423,401
(27. Dezember 1983) offenbart "Eine
Dünnschicht-Mehrschicht-Technologie wird
genutzt um elektromechanische Mikrominiaturschalter zu bauen, die
niederohmige Metall-zu-Metall-Kontakte und unterschiedliche An-/Aus-Charakteristiken
haben. Die Schalter, welche elektrothermisch aktiviert werden, werden
auf herkömmlichen Hybridschaltungssubstraten
unter Anwendung von Verfahren, die kompatible mit denen sind, die
zur Herstellung der Dünnfilmschaltungen
verwendet wurden, hergestellt. In einer bevorzugten Form umfasst ein
solcher Schalter ein Auslegerbedienelement, bestehend aus einem
elastischen biegsamen Streifen eines harten, isolierenden Materials
(z.B. Siliziumnitrid), auf dem ein Metallheizelement (z.B. Nickel)
angebracht ist. Das freie Ende des Auslegerelements trägt einen
Metallkontakt, welcher auf (oder ohne) Betreiben mit einem zugrundeliegenden
fixierten Kontakt durch kontrolliertes Biegen des Elements, ausgelöst durch
an das Heizelement angelegten elektrischen Strom, bewegt wird".
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S.
Ibrahim und J. Elsner, Multi-Layer Ceramic Package, US-Patent Nr.
4,320,438 (16. März 1982)
offenbart "In einem
Mehrschicht-Gehäuse
gibt es eine Mehrzahl von Keramikplättchen, wobei jedes ein Leiterbild
hat, und es gibt eine interne Höhlung des
Gehäuses,
worin es befestigt ist mit einem Chip oder einer Mehrzahl von Chips,
die zu einem Chip-Array verbunden sind. Der Chip oder das Chip-Array
ist verbunden durch kurze Leitungsverbindungen auf verschiedenen
Plättchenebenen
mit metallisierten leitenden Mustern darauf, wobei jede Plättchenebene
ein bestimmtes leitendes Muster hat. Die leitenden Muster der entsprechenden
Plättchenschichten
werden entweder durch getunnelte Durchgangsöffnungen, ausgefüllt mit
metallischem Material, oder durch kantengeformte Metallschichten
zusammengeschaltet, so dass die leitenden Muster schließlich zu
einer Anzahl von Kontaktflächen
auf der Unterseite des Keramikgehäuses, das auf einer metallischen
Baugruppe befestigt ist, verbunden sind. Es wird eine hohe Komponentendichte
erreicht; aber weil die verbindenden Anschlüsse "gestaffelt" oder an wechselnden Punkten mit gänzlich verschiedenen
Gehäuseebenen
verbunden sind, ist es möglich
einen 10 mil Abstand und eine 10 mil Größe der Leitungslötstellen
zu erhalten. Daraus resultiert, dass es eine größere Komponentendichte aber
ohne Interferenzen der Leitungsverbindungen untereinander gibt,
wobei der Faktor der Interferenz der bisher limitierende Faktor
zum Erreichen von Netzwerken mit hoher Komponentendichte in einem
Mehrschicht-Keramikgehäuse
war".
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F.
McQuade und J. Lander, Probe Assembly for Testing Integrated Circuits,
US-Patent 5,416,429 (16. Mai 1995) offenbart einen Untersuchungsaufbau zum
Prüfen
eines ICs, welcher "eine
Untersuchungsplatine aus isolierendem Material mit einer in der
Mitte angeordneten Öffnung,
einem rechteckigem Rahmen mit einer kleineren Öffnung, der an die Untersuchungsplatine
angefügt
ist, vier separate Untersuchungsflügel, wobei jeder ein flexibel
geschichtetes Element mit einer leitenden Grundplatte hat, eine
haftende dielektrisch an der Grundplatte befestigte Schicht und
Untersuchungsflügelleiterbahnen
aus kupferlegierten Federn auf der dielektrischen Schicht umfasst.
Jeder Untersuchungsflügel
hat einen freitragenden Blattfederteil, der sich in die zentrale Öffnung ausdehnt
und in einer Gruppe von angepassten individuellen Untersuchungsfingern
endet, bereitgestellt durch entsprechende Anschlussenden von besagten Untersuchungsflügelleiterbahnen.
Die Untersuchungsfinger haben im Wesentlichen entlang einer geraden
Linie angeordnete Spitzen und sind so verteilt, um mit dem Abstand
entsprechender Kontaktflächen
entlang der Kante eines zu prüfenden
ICs übereinzustimmen.
Vier Federhalterungen, jede hat einen ausladenden Teil, welcher
den Blattfederteil eines entsprechenden Untersuchungsflügels verbindet,
um eine einstellbare Einspannung für einen der Blattfederteile
bereitzustellen. Es gibt vier separate Federklemmeneinstellmittel
für das
separate Einstellen des Einspanndruckes, ausgeübt durch jede der Klemmfedern
auf ihren entsprechenden Untersuchungsflügel. Die separaten Klemmfedereinstellmittel
umfassen federgespannte Flächen,
jede befestigt mit dem Rahmenelement durch drei Schrauben und Federscheiben,
so dass die Federklemmen bewegt werden und in jede beliebige Richtung
ausgerichtet werden können,
um eine Ausrichtung der Position der Untersuchungsfinger auf jedem
Untersuchungsflügel
zu erreichen".
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D.
Pedder, Structure for Testing Bare Integrated Circuit Devices, europäische Patentanmeldung Nr.
EP 0 731 369 A2 (angemeldet
14. Februar 1996), US-Patent Nr. 5,764,070 (9. Juni 1998) offenbart
eine Prüfuntersuchungsstruktur
zum Herstellen von Verbindungen zu einem rohen IC oder einem zu
testenden Wafer, welche "einen
Mehrschicht-Platinenuntersuchungsarm
bereitstellt, welcher um die erforderlichen Verbindungen herzustellen
an seiner Spitze ein MCM-D-Typ-Substrat trägt und eine Reihe von Mikroerhebungen
auf seiner Unterseite hat. Der Untersuchungsarm ist mit einem flachen
Winkel zur Oberfläche
der Baugruppe oder des Wafers gelagert, und das MCM-D-Typ-Substrat
wird mit den notwendigen passiven Komponenten zum Koppeln mit der
zu prüfenden
Baugruppe ausgebildet. Vier solcher Untersuchungsarme können bereitgestellt
sein, jeweils einer an jeder Seite der zu prüfenden Baugruppe".
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B.
Edlridge, G. Grube, I. Khandros und G. Mathieu, Method of Mounting
Resilient Contact Structure to Semiconductor Devices, US-Patent
Nr. 5,829,128 (3. November 1998), Method of Making Temporary Connections
Between Electronic Components, US-Patent Nr. 5,832,601 (10. November 1998),
Method of Making Contact Tip Structures, US-Patent 5,864,946 (2.
Februar 1999), Mounting Spring Elements on Semiconductor Devices,
US-Patent Nr. 5,884,398 (23. März
1999), Method of Burning-In Semiconductor Devices, US-Patent Nr. 5,878,486
(9. März
1999), und Method of Exercising Semiconductor Devices, US-Patent
Nr. 5,897,326 (27. April 1999), offenbart "Federnde Kontaktstrukturen werden direkt
mit den Kontaktflächen
der Halbleiterchips befestigt, bevor diese Chips aus dem Halbleiter-Wafer
vereinzelt werden. Dieses erlaubt die Halbleiter-Chips durch das
Verbinden mit der Platine oder in ähnlicher Weise, wenn eine Mehrzahl
von Anschlussklemmen auf der Oberfläche angeordnet sind, anzuwenden
(z.B. Prüfen
und/oder Einbrennen). Anschließend
können
die Halbleiter-Chips aus dem Halbleiter-Wafer vereinzelt werden,
woraufhin dieselben Federkontaktstrukturen zum Erreichen von Verbindungen
zwischen den Halbleiter-Chips und anderen elektronischen Komponenten
(solche wie Leiterbahnsubstrate, Halbleitergehäuse etc.) genutzt werden können. Durch
Nutzen der vollmetallisch ausgeführten
Verbindungselemente der vorliegenden Erfindung, wie auch der Federkontaktstrukturen, kann
das Einbrennverfahren bei Temperaturen von wenigstens 150°C durchgeführt und
in weniger als 60 Minuten abgeschlossen werden". Weil die Kontaktspitzenstrukturen,
offenbart durch B. Eldridge et al., federnde Kontaktstrukturen bereitstellen,
werden die Strukturen jede individuell auf Verbindungskontaktflächen auf
dem Halbleiter-Chip befestigt, was eine komplexe und kostenintensive
Herstellung erfordert. Ebenso werden die Kontaktspitzenstrukturen
leitungsseitig hergestellt, was oftmals die resultierende Geometrie
für die
Spitzen der Kontakte begrenzt. Darüber hinaus sind solche Kontaktspitzenstrukturen nicht
fähig die
Erfordernisse von Anwendungen mit kleinen Abständen (z.B. typischerweise in
der Ordnung von 50 μm
Abstand für
eine periphere Prüfplatine
oder in der Ordnung von 75 μm
Abstand für
ein Flächen-Array)
zu erfüllen".
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T.
Dozier II, B. Eldridge, G. Grube, I. Khandros und G. Mathieu, Sockets
for Electronic Components and Methods of Connecting to Electronic
Components, US-Patent Nr. 5,772,451 (30. Juni 1998) offenbart "Oberflächenbefestigung,
an der Unterseite gelötete
steckbare elektronische Komponenten wie Halbleitergehäuse lösbar befestigt
mit der Schaltungsplatine. Federkontaktstrukturen dehnen sich von
der Oberseite eines Stützsubstrats
aus, und Lötkugelkontaktstrukturen
(oder andere geeignete) werden angewandt auf der Unterseite des
Stützsubstrats.
Zusammengesetzte Verbindungselemente werden wie die über dem
Stützsubstrat
angeordneten Federkontaktstrukturen genutzt. In einer geeigneten Weise
werden ausgewählte
Federkontaktstrukturen auf dem Stützsubstrat über das Stützsubstrat verbunden, um mit
den Kontaktstrukturen auf der Unterseite des Stützsubstrats übereinzustimmen.
In einer Ausführung,
gedacht um ein LGA-Typ-Halbleitergehäuse zu erhalten, wird Druckkontakt
zwischen den Federkontaktstrukturen und externen Verbindungspunkten
des Halbleitergehäuses
mit einer Kontaktbelastung welche normalerweise senkrecht zur Oberseite
des Stützsubstrats
ist, gemacht. In einer Ausführung,
gedacht um ein GBA-Typ-Halbleitergehäuse zu erhalten,
wird Druckkontakt zwischen den Federkontaktstrukturen und externen
Verbindungspunkten des Halbleitergehäuses mit einer Druckbelastung, welche
allgemein parallel zu der Oberseite des Stützsubstrats ist, gemacht".
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Andere
aufkommende Technologien haben Messspitzen auf Federn offenbart,
welche im Batch-Mode-Verfahren hergestellt sind, wie z.B. durch
Dünnfilm-
oder mikroelektromechanische Systemverfahren (MEMS).
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D.
Smith und S. Alimonda, Photolithographically Patterned Spring Contact,
US-Patent Nr. 5,613,861 (25. März
1997), US-Patent Nr. 5,848,685 (15. Dezember 1998) und internationale
Patentanmeldung Nr. PCT/US 96/08018 (angemeldet 30. Mai 1996) offenbart
einen photo lithographische gemusterten Federkontakt, welcher auf
einem "Substrat ausgebildet
ist und elektrisch Kontaktflächen
von zwei Baugruppen verbindet. Der Federkontakt kompensiert ebenfalls
thermische und mechanische Vibrationen und andere Faktoren der Umgebung.
Ein inhärenter
Spannungsgradient im Federkontakt bewirkt eine Freiheit der Feder
zum Aufbiegen und Wegbiegen vom Substrat. Ein fester Teil verbleibt
fixiert auf dem Substrat und wird elektrisch verbunden zu einer
ersten Kontaktfläche
auf dem Substrat. Der Federkontakt ist aus einem elastischen Material
gemacht und der biegsame Anteil des Federkontaktes verbindet eine
zweite Kontaktfläche,
wodurch die Verbindung der zwei Kontaktflächen entsteht". Weil die photolithographisch
gemusterten Federn, wie offenbart durch Smith et al., in der Lage
sind viele IC-Prüferfordernisse
zu erfüllen,
sind die Federn klein und sehen eine kleine vertikale Fügsamkeit
vor um die Ebenheitsanforderungen zu erfüllen, die für einen zuverlässigen Betrieb
vieler gegenwärtig
eingesetzter IC-Prüfsysteme
benötigt
werden. Vertikale Übereinstimmung
vieler Prüfsysteme
ist typischerweise in einer Größenordnung
von 0,01 cm–0,025 cm
(0,004''–0.01''),
welche oftmals den Einsatz von Wolframnadelmessspitzen erfordert.
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Eine ähnliche
Struktur wird in US-A-5,944,537 offenbart, auf welche die vorcharakterisierende
Anteile der Ansprüche
1 und 2 bezogen sind.
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Während Zwischenträger als
Verbindungsstruktur genutzt worden sind, sind herkömmliche
Zwischenträger
durch ihre Abstandsdichte sowie ihrer Langzeitzuverlässigkeit
bei erhöhten
Temperaturen limitiert worden, wie z.B. häufig gesehen in Prüf- oder Einbrennumgebungen.
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Während Untersuchungssubstrate
als Verbindungsstruktur genutzt worden sind, wie z.B. zum Untersuchen
löterhöhter Wafer,
sind die herkömmlichen
Untersuchungssubstrate oftmals teuer und/oder erfordern lange Lieferzeiten.
Vertikale Probes, wie z.B. die Cobra ProbeTM sind
gegenwärtig verfügbar von
International Business Machines aus San Jose, CA. Eine MicrospringTM Probe Anordnung ist gegenwärtig verfügbar von
Form Factor, Inc. aus Livermore, CA.
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T.
Distefano, J. Smith und A. Faraci, Fixtures and Methods for Lead
Bonding and Deformation, US-Patent Nr. 6,080,603 (27. Juni 2000)
offenbart "In einer
Methode zum Befestigen eines schichtähnlichen mikroelektronischen
Elements, umfasst das schichtenähnliche
Element eine dielektrische Schicht, welche eine Oberseite und eine
Unterseite aufweist und zuerst an einem Erweiterungsring befestigt
ist. Der Erweiterungsring wird dann beheizt, um das schichtenähnliche
Element einzuspannen. Ein Gehäusering,
der einen kleineren äußeren Durchmesser
als den internen Durchmesser des Erweiterungsrings aufweist, wird
dann ver bunden mit dem schichtähnlichen
Element. Eine Mehrzahl von Anschlüssen werden auf der Unterseite
des schichtenähnlichen
Elements gebildet, die Verbindungsflächen aufweisen. In anderen
Ausführungen
ist eine Methode zum Verbinden von Verbindungsflächen auf einem schichtenähnlichen
mikroelektronischen Element mit einer mikroelektronischen Komponente
bereitgestellt".
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T.
Distefano und J. Smith, Methods of Making Connections to a Microelectronic
Unit, US-Patent
Nr. 6.044,548 (4. April 2000) offenbart "Eine Methode zum Herstellen von Verbindungen
zu einer mikroelektronischen Baugruppe beinhaltet die Schritte zum Bereitstellen
einer Verbindungskomponente, die eine flexible dielektrische Oberfläche aufweist,
eine Mehrzahl von Anschlussklemmen auf der Oberseite und eine Mehrzahl
von elektrisch leitenden verlängerten flexiblen
Anschlüssen,
verbunden mit den Anschlussklemmen und sich nebeneinander abwärts von
den Anschlussklemmen weg, von der Oberseite zu den unteren von der
Oberseite entfernten Enden erstreckend. Die Verbindungskomponente
wird dann mit der vorderen Oberfläche der mikroelektronischen Baugruppe,
die eine Mehrzahl von Anschlüssen
darauf aufweist, belegt, während
die Verbindungskomponente und die mikroelektronische Baugruppe Wärme und
Druck ausgesetzt werden, so dass sich die unteren Enden der Anschlüsse entfernt
von der Oberseite mit den Kontakten der mikroelektronischen Baugruppe
verbinden, um damit elektrische Verbindungen zu bilden".
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M.
Beroz, B. Haba und C. Pickett, Lead Formation Using Grids, US-Patent
Nr. 6,063,648 (16. Mai 2000) offenbart "Eine Komponente zum Herstellen mikroelektronischer
Baugruppen beinhaltet ein Raster von eingefügten Anschlüssen, deren Enden untereinander
verbunden sind durch empfindliche Elemente. Ein Ende jedes Anschlusses
ist verbunden mit einem oberen Element und das andere Ende jedes
Anschlusses ist verbunden mit einem unteren Element. Die oberen
und unteren Elemente werden voneinander weg bewegt, wobei die empfindlichen Elemente
brechen und die Anschlüsse
in vertikaler Richtung in erheblicher Weise deformieren. Eine fließfähige Mischung,
wie z.B. dielektrisches Material, kann während oder nach dem Bewegungsschritt um
die Anschlüsse
injiziert werden. Die resultierende Baugruppe kann zum Bilden permanenter
oder temporärer
Bindungen zwischen mikroelektronischen Elementen genutzt werden".
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K.
Gilleo, G. Grube und G. Mathieu, Compliant Semiconductor Chip Assemblies
and Methods of Making Same, US-Patent Nr. 6,020,220 (1. Februar 2000)
offenbart "Eine
Gehäuseanordnung
eines Halbleiter-Chips ist mit Kontaktflächen auf dem Chip befestigt.
Eine nachgiebige Zwischenträgerschicht
ist zwischen dem Chip und einer dielektrischen, verdrahteten Substratschicht
angeordnet. Die Kontakte auf dem Chip werden mit Anschlussklemmen
auf der nachgiebigen Zwischenträgerschicht
mittels eines nachgiebigen leitenden Polymers, das sich durch eine Öffnung in
der Zwischenträgerschicht
erstreckt, verbunden. Nachgiebigkeit in der Zwischenträgerschicht
und in dem leitenden Polymer erlauben eine relative Bewegung der
Anschlussklemmen auf der dielektrischen, verdrahteten Substratschicht
bezüglich der
Kontakte auf dem Chip und entlasten daher die Scherbelastung, die
durch unterschiedliche thermische Ausdehnung bewirkt wird. Die Anordnung
erlaubt eine kompakte Gehäusestruktur ähnlich der,
die durch eine Flip-Chip-Verbindung erreicht wird, aber mit merklich
erhöhtem
Widerstand gegen thermisch zyklischen Schaden. Weiterhin erlaubt
die Gehäusestruktur
die Standardisierung der Gehäuse,
so dass unterschiedliche Unternehmen konkurrierende Chips herstellen
können,
welche so in ein Gehäuse
eingebaut werden, dass die resultierenden Gehäusestrukturen annähernd gleich
sind in Punkto was den Endverbraucher anbelangt".
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T.
DiStefano, Z. Kovac und J. Smith, Bondable Compliant Pads for Packaging
of a Semiconductor Chip and Method Therefor, US-Patent Nr. 6,030,856 (29.
Februar 2000) offenbart "Eine
Methode zum Herstellen eines Mikroelektronikgehäuses beinhaltet das Bereitstellen
erster und zweiter mikroelektronischer Elemente, die elektrisch
leitende Teile aufweisen und ein Federelement anwenden, das eine
oder mehrere Zwischenschichten aufweist, die geeignet sind, um mit
einem Haftmittel zwischen den mikroelektronischen Elementen versehen
zu sein. Das elastische Element enthält Fasermaterial, eine faserige
Substanz und/oder auf den Zwischenschichten gebildete Hohlräume. Ein
Haftmittel ist zwischen den Zwischenschichten und den mikroelektronischen
Elementen vorgesehen. Das Haftmittel wird dann ausgehärtet, während es
in Verbindung mit den Zwischenschichten zum Verbinden des Federelements
und der mikroelektronischen Elemente verbleibt. Die elektrisch leitenden
Teile sind dann aneinandergebunden um elektrische Verbindungen zu
bilden. Ein Mikroelektronikgehäuse,
das ein Federelement beinhaltet, das eine oder mehrere Zwischenschichten
beinhaltet, die geeignet sind mit einem Haftmittel versehen zu sein,
ist ebenfalls bereitgestellt".
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P.
Bellaar, T. DiStefano, J. Fjelstad, C. Pickett und J. Smith, Microelectronic
Component with Rigid Interposer, US-Patent Nr. 6,002,168 (14. Dezember 1999)
offenbart "Eine
mikroelektronische Komponente für
das Befestigen eines starren Substrats, wie z.B. eine hybride Schaltung
mit einem starren Auflagesubstrat, wie z.B. eine Leiterplattenplatine.
Die mikroelektronische Komponente umfasst einen starren Zwischenträger, welcher
einen Chip befestigt auf seiner ersten Oberfläche haben kann; eine Anordnung von
Kontakten auf dem starren Zwischenträger; einen flexiblen Zwischenträger aufliegend
auf der zweiten Oberfläche
des starren Zwischenträgers;
eine Anordnung von Anschlussklemmen auf dem flexiblen Zwischenträger; flexible
Anschlüsse;
und lötzinnbeschichtete
Kupferkugeln befestigt auf dem flexiblen Zwischenträger. Die
mikroelektronische Komponente kann eine Steckanordnung befestigt
auf der ersten Oberfläche
des starren Zwischenträgers
haben. Die mikroelektronische Komponente kann auf einem starren
Auflagesubstrat befestigt sein".
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B.
Eldridge, G. Grube, I. Khandros und G. Mathieu, Method fo Making
Contact Tip Structures, US-Patent Nr. 5,864,946 (2. Februar 1999)
offenbart "Elastische
Kontaktstrukturen werden direkt an die Kontaktflächen des Halbleiterchips befestigt,
bevor die Chips vereinzelt (separiert) aus einem Halbleiter-Wafer
werden. Dies ermöglicht
die Halbleiter-Chips zu gebrauchen (z.B. geprüft und/oder eingebrannt) durch
das Verbinden der Halbleiter-Chips mit einer Schaltungsplatine oder
auf ähnliche
Weise, wenn eine Mehrzahl von Anschlussklemmen auf der Oberfläche hiervon
vorhanden ist. Anschließend
können
die Halbleiter-Chips aus dem Halbleiter-Wafer separiert werden,
wonach dieselben elastischen Kontaktstrukturen zum Erreichen der
Verbindungen zwischen den Halbleiter-Chips und anderen elektronischen
Komponenten (wie z.B. verdrahtete Substrate, Halbleitergehäuse etc.)
genutzt werden können. Das
Einbrennen kann bei Temperaturen von wenigstens 150°C durchgeführt werden
und kann in weniger als 60 Minuten abgeschlossen werden durch die
Nutzung der vollmetallischen Verbindungselemente der vorliegenden
Erfindung wie der elastischen Kontaktstrukturen".
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B.
Eldridge, G. Grube, I. Khandros und G. Mathieu, Wafer-Level Test
and Burn-In, and Semiconductor Process, US-Patent Nr. 6.032,356
offenbart " Elastische
Kontaktstrukturen werden direkt an die Kontaktflächen des Halbleiterchips befestigt,
bevor die Chips vereinzelt (separiert) aus einem Halbleiter-Wafer
werden. Dies ermöglicht
die Halbleiter-Chips zu gebrauchen (z.B. geprüft und/oder eingebrannt) durch
das Verbinden der Halbleiter-Chips mit einer Schaltungsplatine oder
auf ähnliche
Weise, wenn eine Mehrzahl von Anschlussklemmen auf der Oberfläche hiervon
vorhanden ist. Anschließend
können
die Halbleiter-Chips aus dem Halbleiter-Wafer separiert werden,
wonach dieselben elastischen Kontaktstrukturen zum Erreichen der
Verbindungen zwischen den Halbleiter-Chips und anderen elektronischen
Komponenten (wie z.B. verdrahtete Substrate, Halbleitergehäuse etc.)
genutzt werden können. Das
Einbrennen kann bei Temperaturen von wenigstens 150°C durchgeführt werden
und kann in weniger als 60 Minuten abgeschlossen werden durch die
Nutzung der vollmetallischen Verbindungselemente der vorliegenden
Erfindung wie der elastischen Kontaktstrukturen".
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D.
Hembree, W. Farnworth und J. Wark, Force Applying Probe Card and
Test System for Semiconductor Wafers, US-Patent Nr. 6,078,186 (20. Juni
2000) offenbart "Eine
Untersuchungsplatine zum Prüfen
eines Halbleiter-Wafers, eine Prüfmethode
und ein Prüfsystem, das
die Untersuchungsplatine einsetzt, sind bereitgestellt. Die Untersuchungsplatine
beinhaltet: ein Substrat; eine Verbindung gleitend befestigt mit
dem Substrat; und ein belastender Mechanismus zum Ausrichten von
Kontakten auf die Verbindung in elektrischer Übereinstimmung mit den Kontakten
des Wafers. Der belastende Mechanismus beinhaltet gefederte elektrische
Verbinder, welche elektrische Pfade zu der Verbindung bieten und
eine gerichtete Belastung generieren. Die gerichtete Kraft wird
durch die Auswahl einer Federkonstante der elektrischen Verbinder
und einem Betrag der Z-Richtungsverschiebung zwischen der Untersuchungsplatine
und Wafer gesteuert. Die Untersuchungsplatine enthält auch
einen Einstellmechanismus für
das Einstellen der Verbindung hinsichtlich dem Wafer".
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Es
wäre vorteilhaft
eine Gehäusestruktur
in Chipgröße bereitzustellen,
welche nachgiebige elektrische Verbindungen umfasst, welche direkt
auf dem IC-Wafer ohne zusätzliche
Gehäuseeinbauschritte aufgebaut
werden kann, und kompatibel mit gegenwärtigen IC-Herstellungslinien ist. Es wäre ebenfalls vorteilhaft
eine Zwischenträgerstruktur
bereitzustellen, die nachgiebige elektrische Verbindungen hoher Dichte
hat, welche durch Nutzen von Batch-Verfahren hergestellt werden
kann. Darüber
hinaus wäre
es vorteilhaft eine Messspitzenkontaktierungsstruktur bereitzustellen,
die nachgiebige elektrische Verbindungen hoher Dichte in geringerer
Stärke
als bei gewöhnlichen
Zwischenträgertechniken
hat, welche durch Nutzen von Batch-Verfahren hergestellt werden
kann.
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Die
Hin- und Rücklaufzeit
zwischen einer zu prüfenden
Baugruppe und herkömmlichen
Prüfanlagen
ist oftmals länger
als die Aktivierung von Reaktionszeiten von elektronischen Hochgeschwindigkeitsschaltungen.
Es wäre
vorteilhaft ein Prüfschnittstellensystem,
welches diese Laufzeit reduziert indem es Hochgeschwindigkeitsprüfelektronik
nahe der zu prüfenden
Baugruppe platziert, aufgrund von Platz- und Kostenbeschränkungen,
bereitzustellen. Darüber
hinaus wäre
es vorteilhaft ein Prüfschnittstellensystem bereitzustellen,
welches die Kosten, Komplexität, Werkzeugbereitstellung
und Umstellungszeit, welche erforderlich ist um die Prüfstruktur
für das
Testen unterschiedlicher Baugruppen zu ändern, minimiert. Die Entwicklung
solch eines Systems würde
einen großen
technologischen Vorteil darstellen.
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Es
wäre vorteilhaft
ein Prüfschnittstellensystem
vorzusehen, welches Prüfkontakt
mit vielen, Hunderten oder Hunderttausenden von Kontaktflächen für eine oder
mehrere separierte Baugruppen bereitstellt, welche auf einem nachgiebigen
Wafer-Träger
befestigt sind, z.B. für
intensiviertes paralleles Prüfen
und/oder Einbrennanwendungen, wobei die Kontaktflächen dicht
beieinander mit einem minimalen Abstand von annähernd 1 mil oder kleiner sein können, wobei
eine gleichförmige
Belastung und Minimierung von Kontaktflächenschäden über den gesamten Wafer bereitgestellt
ist. Es wäre
weiterhin vorteilhaft ein derartiges Prüf schnittstellensystem bereitzustellen,
welches die Verbindungen zwischen den zu prüfenden Baugruppen und der Prüfelektronik organisiert
und steuert, während
die Signalintegrität und
Leistung und Massestabilität
erhalten bleibt, und absichert, dass nicht zwei oder mehrere benachbarte Kontaktflächen durch
eine einzelne Prüfspitze
kontaktiert werden. Darüber
hinaus wäre
es vorteilhaft eine derartige Prüfstruktur
bereitzustellen, welche vorzugsweise eine Übereinstimmung in der Ebenheit mit
der zu testenden Baugruppe bietet. Die Entwicklung solch eines Systems
würde einen
weiteren technologischen Vorteil darstellen.
-
Zusätzlich wäre es vorteilhaft
ein deratiges Prüfsystem
bereitzustellen, welches vorzugsweise durchgehenden Kontakt mit
vielen, Hunderten oder Hunderttausenden von Kontaktflächen für eine oder mehrere
Baugruppen auf einem nachgiebigen Wafer-Träger über einen weiten Temperaturbereich
bietet, während
eine thermische Isolation zwischen der Prüfelektronik und den zu prüfenden Baugruppen
bereitgestellt ist. Ebenso wäre
es vorteilhaft ein System für
eine separate thermische Kontrolle des Prüfsystems und der zu prüfenden Baugruppen
bereitzustellen.
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Es
wäre ebenfalls
vorteilhaft ein Prüfschnittstellensystem
bereitzustellen, welches zum schnellen Detektieren von Versorgungsspannung-Masse-Kurzschlüssen in
jedem Chip und zum Isolieren von Versorgungsspannung von einem Chip,
bei welchem ein detektierter Versorgungsspannung-Masse-Kurzschluss
vorliegt, bevor Schaden an der Prüfelektronik entsteht, genutzt
werden kann. Zusätzlich wäre es vorteilhaft
eine Prüfschnittstellenstruktur
bereitzustellen, welche detektieren kann, dass die Kontakte zu vielen,
Hunderten oder Hunderttausenden von Kontaktflächen zuverlässig ausgeführt sind und jeder der Kontakte
innerhalb der Kontaktwiderstandsspezifikation ist, um sichern zu
stellen, dass die Selbstinduktivität und die Selbstkapazität von jeder
Signalleitung kleiner als Werte sind, die die Prüfsignalintegrität nachteilig
beeinflussen würden,
und um sichern zu stellen, dass die beidseitige Induktivität und die
beidseitige Kapazität
zwischen Paaren von Signalleitungen und zwischen Signalleitungen und
Versorgungsspannungs- oder Masseleitungen unterhalb von Werten sind,
die die Prüfsignalintegrität nachteilig
beeinflussen würden.
Ebenso wäre
es auch vorteilhaft eine Prüfschnittstellenstruktur
bereitzustellen, welche Detektion von Anregung und Antwort und Analyse
für viele,
Hunderte oder Tausende von parallel zu testenden Chips bereitstellt,
und welche vorzugsweise Diagnosetests für einen defekten Chip im Parallelmodus
und bei fortgesetztem Prüfen aller
anderen Chips bereitstellt.
-
Darüber hinaus
wäre es
vorteilhaft ein großes
Array-Schnittstellensystem bereitzustellen, welches zuverlässig und
wiederholt Kontakt zu vielen, Hunderten oder Hunderttauschenden von
Kontaktflächen
ohne die Notwendigkeit von periodischer Unterbrechung und Überprüfung und/oder
Säuberung
der Prüfschnittstellenstruktur
herstellen kann.
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Es
würde ebenfalls
vorteilhaft sein, ein System für
bevorzug parallele Verbindungen zwischen elektrischen Komponenten,
wie z.B. zwischen Computersystemen, welche Federmessspitzen innerhalb der
Verbindungsstruktur verwenden, um hohe Anschlusszahlen, kleine Abstände, kosteneffektive
Herstellung und anpassbare Federspitzen zu bieten, bereitzustellen.
Die Entwicklung solch eines Verfahrens und Vorrichtung würde einen
großen
technologischen Vorteil darstellen.
-
Die
Erfindung stellt eine Verbindungsstruktur wie in Anspruch 1 definiert
und ein Herstellungsverfahren wie in Anspruch 11 definiert bereit.
-
Mehrere
Ausführungen
von Metallspannungsfedern werden dargelegt, welche typischerweise
eine Mehrzahl von Metallspannungsschichten umfassen, welche auf
einem Substrat gebildet und dann kontrollierbar gemustert und teilweise
aus dem Substrat ausgelöst
werden. Ein effektiver Drehwinkel wird typischerweise in den gebildeten
Metallspannungsfedern erzeugt, der eine schleifenförmige Federstruktur
definiert. Die gebildeten Federn stellen nachgiebige elektrische
Kontakte mit großem
Abstand für
eine große
Vielfalt an Verbindungsstrukturen, einschließlich Gehäuse für Halbleiter in Chipgröße, Zwischenträgerverbinder
mit einer hohen Dichte und Messspitzenkontakte, bereit.
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Die
Erfindung wird weiter nur als Beispiel mit Bezug zu den beigefügten Abbildungen
beschrieben, in welchen:
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1 eine
schematische Ansicht von einem linearen Array von photolithographisch
gemusterten Federn vor dem Auslösen
aus einem Substrat ist;
-
2 eine
perspektivische Ansicht von einem linearen Array von photolithographisch
gemusterten Federn nach dem Auslösen
aus einem Substrat ist;
-
3 eine
Seitenansicht von einer ersten photolithographisch gemusterten Feder
mit kurzer Länge
ist, die einen ersten effektiven Radius und eine Höhe hat,
nachdem die Feder mit kurzer Länge
aus einem Substrat ausgelöst
ist;
-
4 eine
Seitenansicht von einer zweiten photolithographisch gemusterten
Feder mit langer Länge
ist, die einen zweiten großen
effektiven Radius und eine Höhe
hat, nachdem die Feder mit langer Länge aus einem Substrat ausgelöst ist;
-
5 eine
perspektivische Ansicht von gegenüberliegenden photolithographischen
Federn ist, die ein ineinandergreifendes Federspitzenmuster haben,
bevor die Federn aus einem Substrat ausgelöst sind;
-
6 eine
perspektivische Ansicht von gegenüberliegenden photolithographischen
Federn ist, die ein ineinandergreifendes Federspitzenmuster haben,
nachdem die Federn aus einem Substrat ausgelöst sind;
-
7 eine
Draufsicht ist von einem ersten gegenüberliegenden Paar von ineinandergreifenden photolithographischen
Mehrpunkt-Federmessspitzen, das in Kontakt mit einer einzelnen Leiterbahn auf
einer integrierten Schaltungsbaugruppe steht, und einem zweiten
gegenüberliegenden
Paar von ineinandergreifenden photolithographischen Mehrpunkt-Federmessspitzen,
das in Kontakt mit einer einzelnen Kontaktfläche auf der integrierten Schaltungsbaugruppe
steht;
-
8 eine
schematische Ansicht von gegenüberliegenden
photolithographischen Einpunkt-Federmessspitzen
ist, bevor die Federn aus einem Substrat ausgelöst sind;
-
9 eine
Draufsicht von parallelliegenden und gegenüberliegenden photolithographischen
Einpunkt-Federmessspitzen ist, nachdem die Federn aus einem Substrat
ausgelöst
sind, und in Kontakt mit einer einzelnen Kontaktfläche auf
einer integrierten Schaltungsbaugruppe sind;
-
10 eine
Vorderansicht von einer photolithographischen Schulterpunkt-Federmessspitze
ist;
-
11 eine
teilweise Querschnittsseitenansicht einer photolithographischen
Schulterpunkt-Federmessspitze
ist, die in Kontakt mit einer Leiterbahn auf einer integrierten
Schaltungsbaugruppe ist;
-
12 eine
perspektivische Ansicht von einer photolithographischen mehrfachen
Schulterpunkt-Federmessspitze ist;
-
13 eine
teilweise Querschnittsansicht von einem mehrschichtzigen Federmessspitzensubstrat
ist, das gesteuerte Impedanz und integrierte Komponenten bereitstellt;
-
14 eine
schematische Ansicht von einem Substrat ist, in welcher zwischen
einer Mehrzahl von Federmessspitzen und einer Mehrzahl von Durchgangskontaktierungen
eine Mehrzahl von Leiterbahnverteilungsbereichen auf der Messspitzenoberfläche des
Substrats definiert ist;
-
15 eine
schematische Layout-Ansicht von einer integrierten Schaltung ist,
die mit IC-Kontaktflächen verbundene
Metallspannungsfedern bereitstellt, die auf der IC-Substratoberfläche aufgebracht
und vor dem Auslösen
aus der Substratoberfläche
sind;
-
16 eine
schematische Layout-Ansicht von einer integrierten Schaltung ist,
die mit IC-Kontaktflächen verbundene
Metallspannungsfedern hat, die sich von der Substratoberfläche erstrecken;
-
17 eine
Teilansicht eines Ausschnitts von einer integrierten Schaltung ist,
die schleifenförmige
Metallspannungsfedern hat, die verbunden mit IC-Kontaktflächen sind
und sich von der Substratoberfläche
erstrecken, wobei ein Teil der Metallspannungsfedern in ein Stützsubstrat
eingebettet ist;
-
18 eine
Seitenansicht von integrierten Schaltungsbaugruppen auf einem Halbleiter-Wafer ist;
-
19 eine
Seitenansicht von einem Halbleiter-Wafer ist, der integrierte Schaltungsbaugruppen
hat, welcher mit einem nachgiebigen Wafer-Trägersubstrat befestigt ist;
-
20 eine
Seitenansicht ist, welche die Vereinzelung zwischen integrierten
Schaltungen eines Halbleiter-Wafers zeigt, welcher mit einem nachgiebigen
Wafer-Trägersubstrat
befestigt ist;
-
21 eine
Seitenansicht ist, die separierte integrierte Schaltungen auf einem
nachgiebigen Wafer-Trägersubstrat
zeigt, welches mit einer Prüfvorrichtung
befestigt ist;
-
22 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist;
-
23 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist,
der ausgebildete Erhebungen auf einem zweiten Oberflächenkontaktbereich
hat;
-
24 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem überzogenen Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist;
-
25 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist,
der ausgefüllte
Erhebungen auf einem ersten Oberflächenkontaktbereich und schleifenförmige Metallspannungsfedern
hat, welche sich teilweise über eine
Polymer-Zwischenträgerschicht
hinaus erstrecken;
-
26 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist,
in welcher die Zwischenträgerschicht
eine Mehrzahl von Polymerschichten umfasst;
-
27 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger ist,
in welcher die Metallspannungsfedern einen effektiven Federwinkel
kleiner als 90° haben;
-
28 eine
Teilansicht von einem quadratisch abschließenden Ende von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder
ist;
-
29 eine
Teilansicht von einem zugespitzt abschließenden Ende von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder
ist;
-
30 eine
Seitenansicht von einem zugespitzt abschließenden Ende von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder
ist, welche weiter Haltenuten umfasst;
-
31 eine
Teilansicht von einem zugespitzt abschließenden Ende von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder
ist, welche weiter Haltekanten umfasst;
-
32 eine
schematische Ansicht von einer Kontaktfläche von einer schleifenfürmigen Metallspannungsfeder
ist, in welcher die Kontaktfläche
einen ausgeweiteten rechteckförmigen
Kontaktbereich umfasst;
-
33 eine
schematische Ansicht von einer Kontaktfläche von einer schleifenfürmigen Metallspannungsfeder
ist, in welcher die Kontaktfläche
einen ausgeweiteten achteckigen Kontaktbereich umfasst;
-
34 eine
schematische Ansicht von einer Kontaktfläche von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder
ist, in welcher die Kontaktfläche
einen ausgeweiteten rautenförmigen
Kontaktbereich umfasst;
-
35 eine
Ansicht von einem ersten Schritt von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher ein Opfersubstrat bereitgestellt ist;
-
36 eine
Ansicht von einem zweiten Schritt von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher eine oder mehrere Metallspannungsfederschichten
auf dem Opfersubstrat gebildet sind;
-
37 eine
Ansicht von einem dritten Schritt von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher unebene Abschnitte von den Metallspannungsfedern
kontrollierbar gebildet sind, die sich von dem Opfersubstrat aus erstrecken;
-
38 eine
Ansicht von einem vierten Schritt von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher ein Zwischenträgersubstrat
auf das Opfersubstrat und über
die Metallspannungsfedern aufgetragen ist;
-
39 eine
Ansicht von einem fünften Schritt
von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher ein äußerer Anteil
von dem aufgetragenen Zwischenträgersubstrat
entfernt ist, um auf obere Kontaktabschnitte von den Metallspannungsfedern
zuzugreifen;
-
40 eine
Ansicht von einem sechsten Schritt von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren
ist, in welcher das Opfersubstrat vom Zwischenträgersubstrat entfernt ist, wodurch
die unteren Kontaktabschnitte von den Metallspannungsfedern freigelegt
sind;
-
41 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, der sich von einem elastomerischen Substrat erstreckende Kontaktflächen hat;
-
42 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, der sich von einem elastomerischen Substrat erstreckende erhöhte Kontaktflächen hat;
-
43 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem überzogenen Metallspannungsfederkontakt ist,
der sich von einem elastomerischen Substrat erstreckende Kontaktflächen hat;
-
44 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem überzogenen Metallspannungsfederkontakt ist,
der sich von einem Kontaktsubstrat erstreckende Kontaktflächen hat;
-
45 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, der schleifenförmige
Metallspannungsfedern hat, welche sich teilweise über eine
Polymerschicht hinaus erstrecken;
-
46 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, in welcher die Stützschicht
eine Mehrzahl von Polymerschichten umfasst;
-
47 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, in welcher die Metallspannungsfedern einen effektiven Federwinkel
kleiner als 90° haben;
-
48 eine
Ansicht von einem ersten Schritt von einem Metallspannungsfederkontakt-Aufbauverfahren ist,
in welcher ein Kontaktsubstrat, das Durchkontaktierungen hat, bereitgestellt
ist;
-
49 eine
Ansicht von einem zweiten Schritt von einem Metallspannungsfederkontakt-Aufbauverfahren ist,
in welcher eine oder mehrere Metallspannungsfederschichten auf dem
Kontaktsubstrat gebildet sind;
-
50 eine
Ansicht von einem dritten Schritt von einem Metallspannungsfederkontakt-Aufbauverfahren ist,
in welcher unebene Abschnitte von den Metallspannungsfedern, die
sich vom Kontaktsubstrat aus erstrecken, kontrollierbar gebildet
sind;
-
51 eine
Ansicht von einem bevorzugten vierten Schritt von einem Metallspannungsfederkontakt-Aufbauverfahren
ist, in welcher die gebildeten unebenen Abschnitte von den Metallspannungsfedern,
die sich vom Kontaktsubstrat aus erstrecken, kontrollierbar überzogen
sind;
-
52 eine
Ansicht von einem fünften Schritt
an einem Metallspannungsfedernkontakt-Aufbauverfahren ist, in welcher ein
Sekundärsubstrat über die
gebildeten unebenen Abschnitte von den Metallspannungsfedern, die
sich vom Kontaktsubstrat aus erstrecken, aufgetragen ist;
-
53 eine
Ansicht von einem sechsten Schritt von einem Metallspannungsfederkontakt-Aufbauverfahren ist,
in welcher ein äußerer Anteil
von dem aufgetragenen Sekundärsubstrat
entfernt ist, um auf obere Kontaktbereiche von den Metallspannungsfedern
zuzugreifen; und
-
54 eine
Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfederkontakt
ist, der eine Federmessspitzenkontaktfläche hat, die sich von dem Kontaktsubstrat
erstreckt, in welcher eine Verbindung zwischen dem Metallspannungsfederkontakt und
einer Leiterbahnenplatine durch einen Lötkugelkontakt hergestellt ist.
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1 ist
eine schematische Ansicht 10 von einem linearen Array 12 von
photolithographisch gemusterten Federn 14a–14n,
vor Auslösen
aus einem Substrat 16. Die leitenden Federn 14a–14n werden typischerweise
auf der Substratschicht 16 durch aufeinanderfolgende Schichten
von aufgetragenem Metall 17, z.B. wie Schichten 17a, 17b in 13,
typischerweise durch niedriges und hohes Energieplasma und Sprühauftragungsverfahren,
gefolgt von photolithographischer Musterung, wie allgemein in der Halbleiterindustrie
bekannt ist, gebildet. Die aufeinanderfolgenden Schichten 17 haben
unterschiedliche inhärente
Spannungsniveaus. Die Auslösebereiche 18 des
Substrats 16 werden dann verarbeitet durch Unterätzung, wodurch
Abschnitte von den Federkontakten 14a–14n, welche sich
oberhalb der Auslösebereiche 18 befinden
von dem Substrat 16 ausgelöst werden und sich ausstrecken
z.B. wegkrümmen
von dem Substrat 16, als ein Folge der inhärenten Spannungen
zwischen den aufgetragenen Schichten. Fixierte Bereiche 15 (3, 4)
von den aufgetragenen Metallleiterbahnen verbleiben befestigt mit
dem Substrat 16 und werden typischerweise für Routing
(z.B. wie für
Umverteilung oder Ausbreiten) von den Federkontakten 14a–14n genutzt. 2 ist
eine perspektivische Ansicht 22 von einem linearen Array 12 von
photolithographisch gemusterten Federn 14a–14n nach
Auslösen
aus einem Substrat 16. Die Federkontakte 14a–14n können in
Arrays mit hoher Dichte gebildet sein, mit einem Feinabstand 20 gegenwärtig in
der Ordnung von 0,00254 cm (0.001 inch).
-
3 ist
eine Seitenansicht 26a von einer ersten photolithographisch
gemusterten Feder 14, die eine kurze Länge 28a hat, welche
gebildet wird um einen ersten effektiven Federwinkel 30a (welcher von
einigen Grad bis zu einem vollen Kreis sein kann), Federradius 31a und
Federhöhe 32a zu
definieren, nachdem die gemusterte Feder 14 aus dem Auslösebereich 18a des
Substrats 16 weg von dem ebenen Verankerungsbereich 15 ausgelöst ist. 4 ist
eine Seitenansicht 26b von einer zweiten photolithographisch
gemusterten Feder 14, die eine lange Federlänge 28b hat,
welche gebildet wird um einen zweiten großen effektiven Federwinkel 30b,
Federradius 31b und Federhöhe 32b zu definieren,
nachdem die gemusterte Feder 14 aus dem Auslösebereich 18b des
Substrats 16 ausgelöst
ist. Die effektive Geomet rie der gebildeten Federspitzen 14 ist
bezogen auf die beabsichtigte Anwendung hoch anpassbar. Ebenso sind
die Federspitzen typischerweise flexibel, was ihnen erlaubt für viele
Anwendungen genutzt zu werden.
-
Gemusterte
Federmessspitzen 14 sind für sehr kleine Feder-zu-Feder-Abstände 20 geeignet, was
erlaubt, mehrere Federmessspitzen 14 zum Kontaktieren von
Spannungsversorgungs- oder
Massekontaktflächen
auf einer integrierten Schaltungsbaugruppe 44 (7)
zu nutzen, und dabei gegenwärtig
vorhandene Fähigkeiten
zu verbessern. Ebenso können
mehrere Federnmessspitzen 14 für Messspitzen-I/O-Kontaktflächen 47 auf
einem IC-Substrat 48 (9), wie
z.B. auf einer zu testenden integrierten Schaltungsbaugruppe (DUT) 44,
genutzt werden. Jeder Federmessspitzenkontakt 14 kann nach
dem Gebrauch der Federkontakte 14 für die zu testenden integrierten
Schaltungsbaugruppen 44, auf Kontinuität überprüft werden.
-
Verbesserte
Strukturen für
Miniaturfedern. 5 ist eine erste perspektivische
Ansicht von gegenüberliegenden
photolithographischen Federn 14a, 14b, die ineinandergreifende
Federspitzenmuster haben, vor Feder-Substrat-Auslösung. 6 ist eine
perspektivische Ansicht von gegenüberliegenden ineinandergreifenden.
photolithographischen Federn 14a, 14b nach Feder-Substrat-Auslösung.
-
Jede
der ineinandergreifenden photolithographischen Federn 14a, 14b hat
eine Mehrzahl von Federkontaktpunkten 24. Wenn Federkontakte
zum Verbinden von Versorgungsspannungs- oder Masseleiterbahnen 46 oder
Kontaktflächen 47 von
einer integrierten Schaltungsbaugruppe 44 genutzt werden, tritt
der größte elektrische
Widerstand an dem Kontaktpunkt auf. Deshalb verringert ein ineinandergreifender
Federkontakt 14, der eine Mehrzahl von Kontaktpunkten 24 hat,
von Natur aus den Widerstand zwischen dem Federkontakt 14 und
einer Leiterbahn 46 oder Kontaktfläche 47. Wie vorstehend
beschrieben, können
mehrere ineinandergreifende Federmessspitzen 14 für viele
Anwendungen, z.B. für hochqualitative
elektrische Verbindungen für
eine integrierte Schaltungsbaugruppe 44 wie auch für Verbinden
einer integrierten Schaltungsbaugruppe 44 mit einer Messspitze
beim Prüfen,
genutzt werden.
-
7 ist
eine Draufsicht 42 von gegenüberliegenden ineinandergreifenden
photolithographischen Federpaaren 14a, 14b in
Kontakt mit denselben Leiterbahnen 46 oder Kontaktflächen 47 auf
einer zu testenden integrierten Schaltungsbaugruppe 44 (DUT).
Das ineinandergreifende Federkontaktpaar 14a und 14b ermöglicht beiden
Federn 14a und 14b, wobei jede eine Mehrzahl von
Kontaktpunkten 24 hat, dieselbe Leiterbahn 46 oder
Kontaktfläche 47 zu kontaktieren.
Wie in 5 gezeigt, werden mehrere Spitzen auf jeder Feder 14a, 14b gebildet,
wenn eine Zickzack-Aussparung 38 zwischen den zwei Federn 14a, 14b auf
einem Substrat 16 gebildet ist. Bevor die ineinandergreifenden
Federmessspitzen 14a, 14b aus dem Substrat 16 ausgelöst werden,
sind die ineinandergreifenden Punkte 24 innerhalb eines überlappenden
ineinandergreifenden Bereiches angeordnet. Wenn die ineinandergreifenden
Federmessspitzen 14a, 14b aus dem Substrat 16 ausgelöst sind,
verbleiben die ineinandergreifenden Federpunkte 24 in enger
Nachbarschaft zueinander innerhalb eines Kontaktbereiches 40,
welcher zwischen den Federn 14a, 14b definiert
ist. Das ineinandergreifende Federkontaktpaar 14a und 14b kann
dann positioniert sein, so dass beide ineinandergreifenden Federmessspitzen 14a und 14b dieselbe
Leiterbahn 46 kontaktieren, wie z.B. für eine zu prüfende Baugruppe 44,
was erhöhte
Zuverlässigkeit
bietet. Ebenso, da jede ineinandergreifende Feder 14a, 14b mehrere
Federpunkte 24 einschließt, ist Kontakt mit einer Leiterbahn 46 erhöht, während das
Potential für
entweder Überhitzung
oder Stromdurchschlag über
die mehreren Kontaktpunkte 24 minimiert ist.
-
8 ist
eine Draufsicht von parallel- und gegenüberliegenden photolithographischen
Einzelpunkt-Federn 14, bevor die Federn 14 aus
einem Substrat 16 ausgelöst sind. Wie vorstehend für ineinandergreifende
Federn 14a, 14b beschrieben, können parallele Federn 14 auch
so platziert sein, dass die Federspitzen 24 von mehreren
Federn eine einzelne Leiterbahn 46 auf einer Baugruppe 44 kontaktieren.
Ebenso können
gegenüberliegende
Federmessspitzen 14 auf einem Substrat 16 einander überlappen,
so dass auf Auslösen
aus dem Substrat 16 über
einem Auslösebereich 18 die
Federspitzen 24 in enger Nachbarschaft zueinander angeordnet sind. 9 ist
eine Draufsicht von parallel- und gegenüberliegend parallelen photolithographischen Einzelpunkt-Federn 14,
nachdem die Federn 14 aus dem Substrat 16 ausgelöst sind,
worin die parallel- und gegenüberliegend
parallelen photolithographischen Einzelpunkt-Federn 14 eine
einzelne Kontaktfläche 47 auf
einer integrierten Schaltungsbaugruppe 44 kontaktieren.
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10 ist
eine Vorderansicht von einer photolithographischen Schulterpunkt-Feder 14,
die einen Punkt 52 hat, der sich von einer Schulter 54 erstreckt. 11 ist
eine teilweise Querschnittsseitenansicht von einer photolithographischen
Schulterpunkt-Feder 14 in Kontakt mit einer Leiterbahn 46 auf
einer integrierten Schaltungsbaugruppe. 12 ist
eine perspektivische Ansicht von einer photolithographischen Feder 14 mit
mehreren Schulterpunkten. Einzelpunkt-Federmessspitzen 14 bieten
typischerweise guten physikalischen Kontakt mit Leiterbahnen 46 auf
einer integrierten Schaltungsbaugruppe 44, oftmals durch
Durchstechen vorhandener Oxidschichten auf Leiterbahnen 46 oder
Kontaktflächen 47 durch
eine einzelne scharfkantige Messspitze 24. Jedoch für Halbleiter-Wafer 104 (17)
oder integrierte Schaltungsbaugruppen, die dünne oder relativ weiche Leiterbahnen 46 oder
Kontaktflächen 47 haben,
kann eine einzelne lange Messspitze 24 die Tiefe von der
Leiterbahn 46 durchstechen, wie z.B. in das IC-Substrat 48 oder
in andere Schaltungen.
-
Photolithographische
Schulterpunkt-Federn 14 schließen deshalb einen oder mehrere
sich erstreckende Punkte 52 ebenso wie eine Schulter 54 ein, wobei
die Punkte 52 gewünschtes
Durchstechen um guten elektrischen Kontakt zu Leiterbahnen 46 vorzusehen,
gewährleisten,
während
die Schulter 54 die Feder 14 vor zu tiefen Durchstechen
in eine Baugruppe 44 oder Wafer 104 abhält. Da die
Geometrie von den Federmessspitzen 14 hochsteuerbar durch
photolithographische Rasterung und Ätzverfahren ist, wird die genaue
Geometrie von der photolithographischen Randpunkt-Feder 14 leicht
erreicht.
-
13 zeigt
eine teilweise Querschnittsansicht 56 von einem Ultrahochfrequenz-Federmessspitzensubstrat 16.
Für Ausführungen,
worin eine Federmessspitze 14 und zugehörige elektrische Verbinder 60, 68, 64 auf
und durch das Substrat 16 impedanzangepasst erforderlich
sind, können
vorzugsweise eine oder mehrere leitende Referenzoberflächen 58a, 58b, 58c, 58d und
Durchgangskontaktierungen 65a, 65b, 65c entweder
innerhalb oder auf dem Substrat 16 hinzugefügt sein.
Das Substrat 16 kann ebenfalls wechselseitige Massereferenzleiterbahnen 62a, 62b beinhalten,
welche zu Referenzebenen 58a, 58b, 58c verbunden
sind, um effektiv eine geschirmte koaxiale Übertragungsleitungsumgebung 63 bereitzustellen.
Ebenso sind die Impedanzkontrolloberflächen 58a, 58b, 58c, 58d nicht
begrenzt durch die in 13 gezeigten ebenen Oberflächen.
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Eine
isolierende Schicht 66 kann auf einem Teil der Messspitzenfeder 14 aufgebracht
sein, wie z.B. auf dem fixierten Bereich von der Messspitzenfeder 14 bis
zur Spitze 24, diese aber nicht einschließend (2),
ebenso wie auf die Leiterbahn 60, welche die Messspitzenfeder 14 zu
der Durchgangskontaktierung 68 verbindet. Eine leitende
Schicht 58d kann oben auf der isolierenden Schicht 66 aufgebracht
sein, um eine koaxiale kontrollierte Verbindung mit niedriger Impedanz
bereitzustellen. Abwechselnde Schichten aus leitenden Materialien 58 und
dielektrischen Materialien 66 können vorzugsweise innerhalb
des Substrats 16 integriert sein, wie z.B. für Ausführungen,
welche Entkopplungskapazitäten
in enger Nachbarschaft zu einer Messspitzenfeder 14 erfordern.
Für ein
Substrat 16, welches ein leitendes Material ist, wie z.B.
Silizium, kann vorzugsweise eine dünne Oxidschicht 57 zwischen
dem Substrat 16 und einer leitenden Referenzebene 58c aufgebracht
sein, wobei eine Struktur 59 mit hoher Kapazität zwischen
der Federmessspitze 14 und der Masseebene 58a und 58b gebildet
wird. Ebenso können
eine oder mehrere zusammengesetzte Komponenten 69, wie
z.B. passive Komponenten 69 (z.B. typischerweise Kondensatoren,
Widerstände
und/oder Induktivitäten) oder
aktive Komponentenbaugruppen 69, auf einer Oberfläche 62a, 62b des
Substrats aufgenommen sein.
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Die
fixierten Abschnitte 15 von den Federmessspitzen 14 erstrecken
sich typischerweise eine relativ kurze Distanz über das Substrat 16.
Leiterbahnen 60, die sich auf der Oberfläche des
Substrats 16 befinden, sind elektrisch mit den fixierten
Abschnitten 15 der Federmessspitzen 14 verbunden
und verbinden elektrisch die Messspitzenfedern 14 mit den Durchgangskontaktierungen 68.
Die Leiterbahnen können
aus einem anderen Material als die Federmessspitzen 14 bestehen,
und bestehen vorzugsweise aus Metallen, die hohe Leitfähigkeit
(z.B. wie Kupfer oder Gold) haben.
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14 ist
eine teilweise schematische Ansicht 72 von einem Substrat 16,
in welchem eine Mehrzahl von Verteilungsleiterbahnen 60 auf
der Messspitzenoberflräche 62a des
Substrats 16 zwischen einer Mehrzahl von Federmessspitzen 14 und einer
Mehrzahl von Durchgangskontaktierungen 70 definiert sind.
Wie oben beschrieben, können
die Federmessspitzen 14, welche vorzugsweise photolithographisch
gebildete Federn 14 sind, gegenwärtig mit einem Abstand von
näherungsweise
0,00254 cm (0,001 Inch) gebildet sein. Die Leiterbahnen 60 sind vorzugsweise
auf der Messspitzenoberfläche 62a weitergeleitet,
um die Durchgangskontaktierungsflächen 70 zu verbinden,
welche vorzugsweise in einer Matrix über die Oberfläche des
Substrats 16 gestaltet sind. In dem Substrat 16,
gezeigt in 14, sind die Durchgangskontaktierungsflächen 70 mit
einem ersten Messspitzenoberflächenverteilungsabstand 74a und
einem zweiten Messspitzenoberflächenverteilungsabstand 74b platziert.
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So
wie die Abmessung und das Design von integrierten Schaltungsbaugruppen 44 zunehmend kleiner
und komplexer wird, wird der durch Miniaturfedermessspitzen 14 bereitgestellte
Feinabstand 20 (2) zunehmend wichtig. Darüber hinaus
werden mit der Miniaturisierung von beidem, integrierte Schaltungen 44 und
den erforderlichen Prüfzusammensetzungen,
Ebenheitsunterschiede zwischen einer oder mehreren auf einem Wafer 104 befindlichen integrierten
Schaltungen 44 und einem Substrat 16, das eine
große
Anzahl von Federmessspitzen 14 enthält, kritisch.
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Wie
in 14 gesehen, sind vorzugsweise untere Abstandsbolzen 75 auf
der Messspitzenoberfläche 62a des
Substrats 16 bereitzustellen, z.B. um das Substrat 16 an
Schädigung
eines zu prüfenden Wafers 104 zu
hindern oder um die Federmessspitzen 24 einzustellen, um
mit einem optimalen Kontaktwinkel zu operieren. Die unteren Abstandsbolzen 75 werden
vorzugsweise aus einem relativ weichen Material gemacht, wie z.B.
Polyamid, um Schaden an dem zu prüfenden Halbleiter-Wafer 104 zu
vermeiden. Zusätzlich,
um Schaden an aktiven Schaltungen 44 in dem Halbleiter-Wafer 104 ferner
zu vermeiden, werden die Abstandsbolzen 75 vorzugsweise
platziert, dass wenn die ausgeprägt
parallele Schnittstellenzusammensetzung 78 mit einer Baugruppe 44 auf einem
Halbleiter-Wafer 104 ausgerichtet wird, die Abstandsbolzen 75 mit
den Sägestraßen 136 (18, 19)
auf dem Halbleiter-Wafer 104 ausgerichtet werden, wo es
keine aktiven Baugruppen 44 oder Prüfstrukturen gibt. Darüber hinaus
wird die Höhe
der unteren Abstandsbolzen 75 vorzugsweise gewählt, um
den maximalen Druck der Federmessspitzen 14a–14n zu
begrenzen und dadurch Schaden an den Federmessspitzen 14a–14n zu
verhindern.
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Das
Substrat 16 umfasst typischerweise auch eine oder mehrere
Ausrichtungsmarken 77 (14), vorzugsweise
auf der Messspitzenoberfläche 62a,
so dass die Messspitzenoberfläche 62a des Substrats 16 präzise mit
einem zu testenden Wafer 104 ausgerichtet werden kann.
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Halbleitergehäuse in Chipgröße. 15 ist eine
schematische Layout-Ansicht 78 von einem Chipbereich 80 eines
IC-Gehäuses
in Chipgröße, die Metallspannungsfedern 14,
verbunden zu IC-Kontaktflächen 82,
hat und auf der oberen Substratoberfläche 85a ausgeordnet
ist, vor Auslösen
aus der oberen Substratoberfläche 85a.
In der schematischen Layout-Ansicht 78 hat
jede der Metallspannungsfedern 14 einen Federkontaktbereich 86,
welche vor Auslösen
vorzugsweise in einem ersten IC-Oberflächenverzweigungsabstand 87 und
einem zweiten IC-Oberflächenverzweigungsabstand 88 angeordnet
sind. 16 ist eine schematische Layout-Ansicht 90 von
einem Chipbereich 80 einer integrierten Schaltung, die
Metallspannungsfedern 14 hat, die mit IC-Kontaktflächen 82 verbunden
sind und sich von der Substratoberfläche 85a aus erstrecken, nach
Auslösen
aus der oberen Substratoberfläche 85a.
Beim Auslösen
aus der oberen Substratoberfläche 85a erstreckt
sich jede der Metallspannungsfedern 14 von entsprechenden
Auslösebereichen 18, wodurch
die Kontaktbereiche 86 (15) durch
einen effektiven Federwinkel 30 rotiert werden (3, 4),
so dass jede Metallspannungsfeder 14 ferner vorzugsweise
eine Federkontaktoberfläche 92 definiert.
Nach Auslösen
aus der Substratoberfläche 85a ist
jede der Federkontaktoberflächen 92 vorzugsweise
in einem ersten Federkontaktverzweigungsabstand 94 und
einem zweiten Federkontaktverzweigungsabstand 96 angeordnet.
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17 ist
eine teilweise Schnittansicht von einem integrierten Schaltungsgehäuse 100 in
Chipgröße, das
schleifenförmige
Metallspannungsfedern 14 hat, die zu IC-Kontaktflächen 82 verbunden
sind und sich von der Substratfederoberfläche 85a erstrecken,
wobei ein Teil der Metallspannungsfedern 14 innerhalb eines
Stützsubstrats 106 bestehend
aus einem elektrisch isolierenden Material eingebettet ist. Das
Stützsubstrat 106 besteht
typischerweise aus einem Polymersubstrat, welches Abstützung für jede der
Federn 14 bietet. In einigen bevorzugten Ausführungen
des integrierten Schaltungsgehäuses 100a in Chipgröße ist das
Stützsubstrat 106 ein
nachgiebiges Polymer, z.B. ein Elastomer.
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Das
Stützsubstrat 106 bietet
den Federn 14 mechanischen Schutz und fügt mechanische Abstützung hinzu,
z.B. Beanspruchbarkeit, bietet Passivierung der integrierten Schaltungsbereiche 80 eines Chips
und fügt
der Zusammensetzung mechanische Belastbarkeit hinzu.
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Die
Kombination aus Federn 14 und Stützsubstrat 106, aufgebaut
auf der integrierten Schaltungsbaugruppe, bildet zusammen das integrierte Schaltungsgehäuse 100,
welches mit einer Leiterbahnenplatine 216 befestigbar ist,
wobei typischerweise Epoxydharz oder Lötzinn genutzt wird. Das Stützsubstrat 106 bietet
mechanische Belastbarkeit für
Chipbefestigung an der Leiterbahnenplatine und steuert den Benetzungsumfang
von Lötzinn
oder Epoxydharz auf den Federn 14. Die nachgiebigen Federn 14 bieten
die nachgiebige Verbindung, um den thermischen Ausdehnungsversatz
zwischen der Chipregion 80 und einer Leiterbahnenplatine 216 zu
beherrschen.
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Weil
die in 17 gezeigten Federn 14 vorzugsweise
Metallspannungsfedern 14 sind, kann das Stützsubstrat 106 alternativ
für eine
große
Vielfalt von Chipkontakten 14 genutzt werden. Das Stützsubstrat 106 fügt der Federn 14 Belastbarkeit
hinzu und verbessert typischerweise die Robustheit der Federn 14 gegenüber Handhabung
und Nutzung, was anderenfalls zu Bruch führen könnte.
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Wie
in 17 gesehen, stellen die Federn 14 einen
leitenden Pfad zwischen der integrierten Schaltung 102 und
dem Schleifenfederkontaktbereich 92 bereit, welcher sich über die äußere Oberfläche des
Stützsubstrats 106 hinaus
erstreckt. Wie gesehen in 15, 16, 32, 33 und 34 können die
Schleifenfederkontaktbereiche 92 vorzugsweise eine verbesserte
Kontaktflächengeometrie
haben, z.B. um Maßtoleranz
für elektrische Verbindungen
zum Prüfen,
Einbrennen oder für nachfolgende
Baugruppenarbeiten bereitzustellen.
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Wie
in 24, 43 und 51 gesehen, können Metallspannungsfedern 14 vorzugsweise auch
eine oder mehrere überzogene
Metallschichten 166 umfassen, z.B. wie Nickel, Nickellegierung,
Silber, Rhodium, Palladium, Kobalt oder Goldlegierung, welche auf
die Metallfedern 14 nach Auslösen aus dem Chipbereich 80 aufbracht
wird. Die überzogene Metallschicht 166 kann
ebenfalls zum Erhöhen
der Belastbarkeit der Federn 14 genutzt werden, z.B. um die
Robustheit der Federn für
Handhabung und Nutzung zu verbessern. Die überzogene Metallschicht 166 kann
ebenfalls zum Reduzieren des allgemeinen elektrischen Widerstandes
der Feder 14 genutzt werden. In einigen Ausführungen
werden härtere
Metalle, wie z.B. Rhodium, genutzt, um Widerstand gegen mechanische
Ermüdung
und Aufnahme von Ablagerungen von Kontaktflächen von Leiterbahnenplatinen zu
bieten. Ebenso erzeugt die Nutzung von überzogenen Metallschichten 166 einen
höheren
Kontaktdruck zwischen der Feder 14 und der Kontaktfläche auf
einer Leiterbahnenplatine, um den elektrischen Kontaktwiderstand
zu reduzieren. In einigen bevorzugten Ausführungen der Metallspannungsfedern 14 folgt
einer ersten Metallüberzugsschicht 166,
wie z.B. Nickellegierung, dann eine sekundäre Metallüberzugsschicht 166,
wie z.B. Gold oder Rhodium, um beispielsweise beides, erhöhte Federbelastbarkeit als
auch verbesserte Kontakt-Performance, zu bieten.
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Für Spannungsfedern 14,
welche vorzugsweise eine überzogene
Metallschicht 166 umfassen, kann ein großer Teil
der benötigten
Belastbarkeit der Federn 14 durch den Überzug 166 bereitgestellt
werden, so dass die Metallspannungsschichten 17a–17n (13)
nicht erforderlich sind um so viel Belastbarkeit bereitzustellen,
wie z.B. verglichen mit einer nicht-überzogenen
Feder 14. Deshalb können
in einigen Ausführungen
mit überzogenen
Spannungsfedern die Metallspannungsschichten 17a–17n (13)
ausschließlich
zum Definieren der strukturellen Form vor dem Überziehen genutzt werden, wobei
die für
die Metallspannungsschichten 17a–17n benötigten Verarbeitungsparameter,
z.B. metallurgische Verarbeitung, abgemildert werden.
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Für Ausführungen
von Spannungsfedern 14, in welchen die überzogene Metallschicht 166 die
Feder signifikant verstärkt,
kann alternativ das Stützsubstrat 106 aus
einem relativ hartem Polymermaterial 106 bestehen, wie
z.B. Polyamid oder ein herkömmliches
Formstoffmaterial, wie beispielsweise zum Erzeugen eines starren
IC-Gehäuses
für Anwendungen
mit direkter Oberflächenbefestigung
für Schaltungsplatinen 216.
Integrierte Schaltungsbaugruppen 100a mit Gehäusen in
Chipgröße zum Nutzen
in rauen Umgebungen können
vorzugsweise auch weitere überzogene
Metallfederbeschichtungen 166, kombiniert mit einer Polymerunterfüllung 217 (54),
umfassen.
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Ebenso
kann eine Grenzschicht 161 (26, 46)
vorzugsweise auf Metallspannfedern 14 genutzt werden, wobei
die Grenzschicht 161 zunächst als die erste Schicht
gebildet wird, wie z.B. die Schicht in Kontakt mit dem Auslösebereich 18. Nach
Auslösen
aus der Substratoberfläche 85a krümmen sich
die Metallspannungsfedern 14 durch einen effektiven Winkel 30,
so dass die Grenzschicht 161 die äußere Schicht des Kontaktbereiches 92 für Federn 14,
die einen effektiven Winkel größer als 180° haben, ist.
Die Grenzschicht 161 besteht vorzugsweise aus einem sehr
gut leitenden und nicht-korrosiven Metall, wie z.B. Gold, Rhodium
oder Palladium. In einigen Ausführungen
ist die Grenzschicht 161 vorzugsweise gemustert auf der Substratoberfläche 85a,
wie beispielsweise wahlweise an Abschnitten der Federn 14 angewendet,
z.B. um die Benetzung von Lötzinn
auf einer Kontaktfläche 92 der
Feder 14 zu kontrollieren.
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Wie
in 17 gesehen, haben die Metallspannfedern 14 vorzugsweise
einen effektiven Winkel 30, welcher typischerweise größer als
180° ist,
so dass die abschließenden
Kanten 155 der Federn 14 sich vorzugsweise zurückerstrecken
in das Stützsubstrat 106 und
dabei einen Schleifenfederkontaktbereich 92 entlang des
konvexen Bogens der Feder 14 definieren. Weil der Gehäusehalbleiter
in Chipgröße 100a,
gezeigt in 16, einen großen effektiven
Federwinkel 30 zeigt, kann eine große Vielfalt von Kontaktfedern 14 für Gehäuse in Chipgröße durch
die Nutzung von Stützsubstraten 106 und
einer oder mehrerer Überzugsschichten 166 verbessert
werden. Einige Federn 14, welche eine höhere Belastung benötigen oder
welche zum Kontaktieren kleinere Kontaktflächen auf einer Leiterbahnenplatine 216 benötigen, haben
vorzugsweise einen effektiven Winkel 30, welcher typischerweise
kleiner als 90° ist.
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Herstellung
von Halbleitergehäusen
in Chipgröße. Das
Halbleitergehäuse 100a in
Chipgröße kann
effizient durch Nutzung von Batch-Verarbeitungsverfahren hergestellt
werden. Eine Auslöseschicht 18,
wie z.B. Titanium oder Siliziumoxidnitrid, wird typischerweise zunächst auf
dem Wafer-Chipbereich 80 hergestellt. Als nächstes werden
eine oder mehrere Metallschichten 17 mit kontrollierter
Spannung, wie z.B. Schichten 17a, 17b in 13,
oben auf die Auslöseschicht 18 aufgebracht.
In einigen Ausführungen
des Halbleitergehäuses 100 in
Chipgröße bestehen
die Metallspannungsschichten 17 aus demselben oder ähnlichem
aufgebrachten Metall, welches einen Anfangsspannungsgradienten hat.
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In
einigen Ausführungen
des Halbleitergehäuses 100a in
Chipgröße sind
die Metallspannungsfedern in Übereinstimmung
zu photolithographischen Federn aufgebaut, wie z.B. vorstehend beschrieben oder
dargelegt in US-Patent Nr. 5,848,685, US-Patent Nr. 5,613,861 oder
US-Patent Nr. 3,842,189.
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Die
Metallspannungsschichten 17 werden dann typischerweise
gemustert, um Feder- und Verbindungsleiterbahnen zu bilden, wobei
herkömmliche Photolithographie
oder Ätrverfahren
genutzt werden. Ein dielektrisches Auslösefenster, wie z.B. Polymide, Oxide
oder Nitride wird definiert, nachdem die Metallspannungsschichten 17 kontrollierbar
geätzt
sind. Das Auslösefenster
definiert die Flächen 18,
wo das Federmetall zum Bilden von Federn 14 aus der Substratoberfläche 58a ausgelöst wird.
Nachdem die Metallspannungsfedern 14 aus dem Substratchipbereich 80 kontrollierbar
ausgelöst
sind, werden die Federn 14 vorzugsweise überzogen 166 um
die Federkonstante einzustellen oder die Belastbarkeit der Metallspan nungsfedern 14 zu
erhöhen.
Wie vorstehend beschrieben, werden die ausgelösten Kontaktabschnitte 92 der
Metallspannungsfedern 14 vorzugsweise mit Gold oder anderem
Material überzogen, wie
z.B. zur Vereinfachung der Verlötung
während
eines anschließenden
IC-Zusammensetzungsverfahrens.
Ebenso kann auch ein Begrenzungsmetall 161 auf die Metallspannungsfeder 14 vor
der Metallspannungsaufbringung ausgebildet werden.
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Die
Stützsubstratschicht 106 wird
dann typischerweise, nachdem die Federn 14 ausgelöst und vorzugsweise überzogen
sind, auf den Wafer 104 aufgetragen. Das Stützsubstrat 106,
besteht typischerweise aus einem Polymer und wirkt als eine Schutzschicht
für die
integrierte Schaltungsbaugruppe. In einigen Ausführungsformen des Halbleitergehäuses 100a in
Chipgröße wird
das Stützsubstrat 106 kontrollierbar
mit einer gewünschten
Tiefe aufgetragen, so dass die Kontaktabschnitte 92 der
Metallspannungsfedern 40 freigelegt sind. In anderen Ausführungen
des Halbleitergehäuses 100a in
Chipgröße, in denen
das Stützsubstrat 106 zunächst aufgetragen
wird, um die gesamten Federstrukturen 14 zu bedecken, wird
das Stützsubstrat 106 anschließend zurückgeätzt, um
den oberen Kontaktbereich 92 der Federn 14 freizulegen.
Für ein
geätztes
Stützsubstrat 106 wird
vorzugsweise eine Photomaske genutzt, um kontrollierbar die genaue
Position und Form der freigelegten Bereiche der Kontaktabschnitte 92 der
Metallspannungsfedern 14 zu definieren.
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Vorteile
von Halbleitergehäusen
in Chipgröße. Das
Gehäuse 100a in
Chipgröße von integrierten Schaltungen
vereinfacht die Verarbeitung und reduziert die Anzahl von Verarbeitungsschritten
bei der Herstellung von Gehäusen
in Chipgröße. Ein
Gehäuse
einer integrierten Schaltung in Chipgröße kann einfach durch Batch-Verarbeitungstechniken, ähnlich zu
Batch-Verfahren-Herstellungsmethoden für Halbleiterbaugruppen, wie
z.B. integrierten Schaltungsbaugruppen, hergestellt werden.
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Das
Gehäuse 100a einer
integrierten Schaltung in Chipgröße schließt daher
das serielle Verfahren des Nacheinanderverbindens von Baugruppenanschlüssen zu
einer integrierten Schaltung aus. Ebenso ermöglicht das Gehäuse 100a einer
integrierten Schaltung in Chipgröße Gehäuse mit
engem Abstand mit hoher elektrischer Performance.
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Darüber hinaus
können
Gehäuse 100a von integrierten
Schaltungen in Chipgröße auch
durch Druck einen direkten temporären Kontakt zu einer Platine,
wie z.B. zu einer Leiterbahnenplatine 216, bereitstellen,
was die Notwendigkeit einer Steck- oder Zwischenträgerverbindung
ausschließen
kann. Dieser temporäre
Kontakt kann auch als ein Messspitzenkontakt wirken, was daher den
Messspitzenkontakt erlaubt, reduziert zu einem einfachen Anschlussflächen-Array auf einer Leiterbahnenplatine 216 zu
sein.
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Nachgiebiger
Wafer-Chipträger. 18 ist eine
Seitenansicht 110 von integrierten Schaltungsbereichen 80 auf
einem Halbleiter-Wafer 104. Jede von den integrierten Schaltungsbereichen 80 hat Kontakte 47,
wie z.B. Kontaktflächen
oder Metallspannungsfedern 14. Zwischen den integrierten Schaltungsbereichen 80 sind
Sägestraßen 114 definiert.
In einer bevorzugten Ausführung
sind die integrierten Schaltungsbereiche 80 Halbleitergehäuse 100a in
Chipgröße, die
Metallspannungsfederkontakte 14 und ein Stützsubstrat 106 haben,
wie vorstehend beschrieben.
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19 ist
eine Seitenansicht 112 von einem Halbleiter-Wafer 104,
der integrierte Schaltungsbereiche 80 hat, in welchen der
Wafer 104 anhaftend mit einem nachgiebigen Wafer-Trägersubstrat 115 befestigt
ist. Das nachgiebige Substrat 115 hat eine erste Oberfläche 116a und
eine zweite Oberfläche 116b,
die der ersten Oberfläche 116a gegenüberliegt.
Die erste Oberfläche 116a umfasst
eine anhaftende Schicht, so dass ein Wafer 104 leicht für nachfolgende
IC-Vereinzelung und -Verarbeitung befestigt werden kann. Eine Abstützung 118 ist
typischerweise auch an das nachgiebige Substrat 115 angebracht.
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20 ist
eine Seitenansicht 120, welche die Vereinzelung 122 integrierter
Schaltungen auf einem Halbleiter-Wafer 104 aufzeigt, welcher
mit einem nachgiebigen Trägersubstrat 115 befestigt
ist. Wie in der halbleiterverarbeitenden Industrie bekannt ist,
wird typischerweise eine Säge
zum Bilden von Abgrenzungen 122 zwischen integrierten Schaltungen 44 und
Chipbereichen 80 entlang der Sägestraßen 114 genutzt.
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Der
nachgiebige Wafer-Träger 115 besteht typischerweise
aus einem nachgiebigen Polymermaterial, wie z.B. RISTONTM,
Stücknummer
1004R-9.0, von Nitto-Danko, Japan, oder Ultron Systems, of Moor
Park, CA. Wie nachstehend beschrieben sind einige bevorzugte Ausführungen
des nachgiebigen Wafer-Trägers 115 thermisch
leitend und/oder elektrisch leitend.
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21 ist
eine Seitenansicht 130, welche separierte integrierte Schaltungen 100a auf
einem nachgiebigen Wafer-Träger 115 zeigt.
Der nachgiebige Wafer-Träger 115 hält die integrierten
Schaltungschips 100a nach der Wafer-Vereinzelung 122 zusammen
in Position, wie z.B. nach Sägen
und Brechen, was es möglich
macht, alle die separierten Chips 100a von einem Wafer 104 als
eine Gruppe, durch Abschlussaufbau, Prüfen und Einbrennen, zu behandeln.
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Das
Nutzen von einem nachgiebigen Wafer-Träger 115 schließt das Prüfen als
Aufbau und auf Wafer-Ebene und Einbrennverfahren ein und offeriert den
Geschwindigkeitsvorteil von parallelem Prüfen und Einfachheit im Handhaben.
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Beim
herkömmlichen
Prüfen
auf Wafer-Ebene und Einbrennen werden die integrierten Schaltungschips 44 manchmal
vor Gehäuseeinbau
und Vereinzelung vom Wafer eingebrannt und geprüft. Eine allgemeine Schwierigkeit,
die in einer herkömmlichen
Vorvereinzelungslösung
auf Wafer-Ebene anzutreffen ist, ist jedoch die Komplexität beim Handhaben
des thermischen Ausdehnungsversatzes zwischen dem Silizium-Wafer
und den Verbindungssystemen, welche zum Herstellen von Verbindungen zwischen
den integrierten Schaltungschips auf dem Wafer und der Systemelektronik
erforderlich sind. Ebenso werden Defekte, eingeführt durch den Gehäuseeinbau,
Vereinzelung und Handhabung nicht diagnostiziert bei einem solchen
Verfahren.
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Das
bevorzugte Nutzen von einem Metallspannungsfedergehäuse 110a in
Chipgröße erlaubt in
Verbindung mit einem nachgiebigen Träger 115, wie vorstehend
beschrieben, die Nutzung von kostengünstigem Leiterbahnenplatinenmaterial 282, dessen
Materialausdehnungskoeffizient verschieden von den zu prüfenden trägerbefestigten
Baugruppen 100a sein kann, um die Chips beim Prüfen und
Einbrennen zu kontaktieren.
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Daher
ermöglicht
das bevorzugte Nutzen von Gehäuse 100a in
Chipgröße das Prüfen und
Einbrennen von integrierten Schaltungschips 100a nach Gehäuseeinbau
und Vereinzelung 122, was es möglich macht, durch Aufbau,
Sägen und
Handhabung bewirkt Defekte zu detektieren, weil die Chips für präzise Handhabung
mit intensiver Parallelverarbeitung in Position gehalten werden.
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In
Ausführungen,
die ein bevorzugtes Gehäuse 100a in
Chipgröße nutzen,
ist der Halbleiter-Wafer 104,
der Metallspannungsfedern 14 hat, welche auf der aktiven
Oberfläche 85a verarbeitet sind
und vorzugsweise teilweise gekapselt 106 sind, angefügt an einem
nachgiebigen Wafer-Abziehträger 115.
In einigen Ausführungen
des nachgiebigen Trägers 115 ist
der Träger 115 ähnlich zu
einem herkömmlichen
Blue-Tape-Träger,
welcher normalerweise für
Wafer-Sägen
in der halbleiterverarbeitenden Industrie genutzt wird.
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Der
befestigte Wafer 104 wird dann ohne durch den Träger 115 zu
schneiden in einzelne Chips 44, 100 gesägt 122,
wobei typischerweise ein Standard-IC-Vereinzelungs- und Brechverfahren
genutzt wird. Der Trägerstreifen 115 hält die in
Gehäuse
eingebauten Chips 100 in ihrer relativen Position, wie
sie auf dem Wafer 104 waren. Eine Kontaktvorrichtung 132,
die typischerweise eine Leiterbahnenplatine 282 einschließt, umfasst
Verbindungen und dazugehörige
Elektronik zum Verbinden und zum Prüfen der integrierten Schaltungen 44, 100.
Die Verbindungen der Kontaktvorrichtung 132 sind gestaltet,
um mit den Verbindungen 47, wie z.B. Federanschlüssen 14,
auf den zu prüfenden
Baugruppen 44, 100 übereinzustimmen, wenn die Kontaktvorrichtung 132 auf
die zu prüfenden
Baugruppen (DUT) 44, 100 auf dem nachgiebigen
Träger 115 gedrückt wird.
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Wie
in 21 gesehen, stützt
eine Druckplattenabstützung 134,
vorzugsweise aufgebaut aus einem Material, das einen ähnlichen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten (TCE) wie die Leiterbahnenplatine 282 hat,
die Oberfläche 116b der
Rückseite
des nachgiebigen Trägers 115.
Während
Prüf- und/oder
Einbrennvorgängen,
ist die IC-Kontaktvorrichtung 132 bezüglich der Druckplattenabstützung 134 fest
angebracht 136, wobei eine Sandwichstruktur 130 gebildet
wird, in welcher der befestigte integrierte Schaltungschip 44, 100 und
der nachgiebige Träger 115 am
rechten Platz gehalten werden. Die Druckplattenabstützung 134 kann
vorzugsweise auch aus einem nachgiebigen Material bestehen, wobei
die Druckplattenabstützung 134 und
der trägerbefestigte
Chip 44, 100 leicht mit der Systemplatine 282 übereinstimmen
können.
-
Wenn
die Temperatur dieser Sandwichstruktur 130 bis zu der Prüf- und Einbrenntemperatur
angestiegen ist, dehnt sich die Leiterbahnenplatine 282, die
einen höheren
Ausdehnungskoeffizient als die Siliziumchipbereiche 80 hat,
schneller als die Siliziumchipbereiche 80 aus. Jedoch bewirkt
Reibung zwischen dem integrierten Schaltungschip 44, 100 und der
Leiterbahnenplatine 282 und der Druckplattenabstützung 134,
dass der integrierte Schaltungschip 44, 100 zusammen
mit der Leiterbahnenplatine 282 gezogen wird, da die integrierten
Schaltungschips 44, 100 voneinander vereinzelt 122 und
nur durch den nachgiebigen flexiblen Träger 115 verbunden
sind. Deshalb erhält
die relative unabhängige
Bewegung jedes vereinzelten integrierten Schaltungschips 44, 100 Kontaktfläche-zu-Anschluss-Ausrichtung
zwischen den integrierten Schaltungen 44, 100 und
der Leiterbahnenplatine 282 aufrecht.
-
Die
vereinzelten integrierten Schaltungschips 44, 100,
welche mit dem nachgiebigen Träger 115 befestigt
sind, sind in der Lage sich relativ zueinander zu bewegen, während sie
ihre Positionen auf dem nachgiebigen Träger 115 behalten.
Deshalb können
die separierten integrierten Schaltungschips 44, 100 als
eine "Wafer"-Zusammensetzung
behandelt und verarbeitet werden, während genügend Verbindungen zur IC-Kontaktvorrichtung 132 beibehalten
werden.
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Deshalb
ist es nicht erforderlich, dass die Leiterbahnenplatine 282 und
die Druckplattenabstützung 134 aus
einem Material bestehen, das einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten
TCE wie das IC-Substrat 104 hat. Die nachgiebig träger-befestigten
Chips 44, 100 sind in der Lage sich mit der Systemplatine 282 und
der Abstützungsstruktur 134 zu bewegen,
so dass die Chips 44, 100 in elektrischen Kontakt
mit der Systemplatine 282 innerhalb der IC-Kontaktvorrichtung 132 verbleiben.
Darüber
hinaus werden durch die Zusammensetzung hervorgerufene Defekte in
den Chips 44, 100 durch das auf die Chips angewendete
Einbrennen und Prüfen
detektiert, da die Chips 44, 100 nach Gehäuseeinbau und
Vereinzelung geprüft
werden.
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Wie
in 21 gesehen, ist vorzugsweise eine Temperatursteuerung 144 an
die Sandwichstruktur 130 angebracht, wie z.B. um Erhitzung
oder Auskühlung
während
des Prüfens
und/oder Einbrennens anzuzeigen. In einigen Ausführungen des nachgiebigen Wafer-Trägers 115 besteht
der Träger 115 aus
einem thermisch leitenden Material, welches als eine thermische
Kontrollfläche
während
des Prüfens oder
Einbrennens wirkt, wobei die Rückseite
der integrierten Schaltungen durch die nachgiebige Streifenschicht 115 in
thermischen Kontakt mit Temperatursteuerung 144 ist, wie
z.B. für
die Kühlung
und/oder Erhitzung.
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Ebenso
kann der Träger 115 vorzugsweise aus
einem elektrisch leitenden Material bestehen, wodurch der Träger 115 eine
elektrische Verbindung 140 zu der Rückseite der vereinzelten und
befestigten integrierten Schaltungschips 80 bereitstellt.
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Metallspannungsfeder-Zwischenträger. 22 ist
eine teilweise Querschnittsansicht 150 von einem Metallspannungs-Zwischenträger 100b,
der eine oder mehrere Federn 14 umfasst, welche sich von
einer ersten Oberfläche 156a zu
einer zweiten Oberfläche
auf einem Zwischenträgersubstrat 106 erstrecken.
Die Federn umfassen typischerweise auch Kontaktflächen 158,
welche sich von der ersten Oberfläche des Zwischenträgersubstrats 106 aus
erstrecken. Metallspannungsfeder-Zwischenträger 100b bieten ultra-hohe
Dichte, nachgiebige Durchgangsverbindungen und Verbindungen mit
einer hohen Dichte über
extreme Temperaturbereiche.
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Herkömmliche
Zwischenträger,
wie z.B. Pogo-Pins, Federn oder Leitungen, welche durch mechanische
Aufbaumethoden hergestellt werden, sind im Abstand limitiert, was
die Verbindungsdichte begrenzt und eine hohe Verbindungsstärke erfordert.
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Metallspannungsfeder-Zwischenträger 100b nutzen
Dünnschichtspannungsmetall
um eine enges Array von Dünnschichtfedern
zu bilden, die durch ein Substrat 106, welches aus ei nem
Polymermaterial besteht, zusammengehalten werden. Elektrische Verbindungen
werden von einer Seite 156a der Polymerschicht zu der anderen
Seite 156b durch die leitenden Federn 14 hergestellt.
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Eine
hohe Verbindungsdichte zwischen den zwei Oberflächen 156a, 156b kann
daher dadurch erricht werden, dass jede der Oberflächen gegen
eine Seite von der Polymerschicht mit eingebetteten Spannungsfedern
gepresst wird. Unterschiedliche Spitzenformen können an jedem Ende der Feder 14 ausgeführt sein,
wie z.B. für
unterschiedliche Kontaktmaterialien.
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In
einigen Ausführungen
der Metallspannungsfeder-Zwischenträger 100b sind die
Metallspannungsfedern in Übereinstimmung
mit dem US-Patent Nr. 3,842,189 und/oder US-Patent Nr. 3,842,189
ausgeführt.
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Eine
große
Vielfalt von Geometrien und Materialien können für den Aufbau des Feder-Zwischenträgers 100b genutzt
werden. 23 ist z.B. eine Seitenquerschnittsansicht 160 von
einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger 100b, der ausgebildete
Erhebungen 162 auf dem zweiten Oberflächenkontaktbereich 158 hat. 24 ist
eine Seitenquerschnittsansicht 64 von einem überzogenen
Metallspannungsfeder-Zwischenträger 100b.
Die Federn 14 sowie die Spannungsfedern 14 bestehen
vorzugsweise aus Metallschichten 17 (13),
die unterschiedliche Anfangsspannungsniveaus haben, so dass die
Federn einen effektiven Federwinkel 30 (3)
beim Herstellen bilden.
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25 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger 151d,
der ausgefüllte
Erhebungen 159 auf dem ersten Oberflächenkontaktbereich und schleifenförmige Metallspannungsfedern 14 hat,
die Strukturen 152 definieren, welche sich teilweise über eine
Polymerzwischenträgerschicht 106 hinaus
erstrecken und einen hohlen Kontaktbereich 157 zwischen
der Kontaktfläche 92 der
schleifenförmigen
Metallspannungsfedern und der Oberfläche 156b der Polymerschicht 106 definieren.
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26 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger 151e,
in welcher die Zwischenträgerschicht
eine Mehrzahl von Polymerschichten 106a, 106b umfasst. Ebenso
umfassen die schleifenförmigen
Metallspannungsfedern eine Grenzschicht 161. In einigen
Ausführungen
der Metallspannungsfedern 14 besteht die Grenzschicht 161 aus
einem Metall, das hohe elektrische Leitfähigkeit und/oder hohen Korrosionswiderstand
hat. Die Grenzschicht 161 kann auch für erhöhte Spannungsfederstärke genutzt
werden.
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27 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger 151f,
in welcher die Metallspannungsfedern 14 einen effektiven
Federwinkel kleiner als 90° haben,
und in welcher das Zwischenträgersubstrat 106 Verstärkung und/oder
Schutz für
die Metallspannungsfedern 14 hinzufügt.
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Abschlusskanten-
und Kontaktgeometrien für
Schleifenmetallspannungsfedern. Schleifenmetallspannungsfedern 14,
wie z.B. für
das Metallspannungsgehäuse
in Chipgröße 100, 100a,
den Metallspannungs-Zwischenträger 100b oder
für die
Metallspannungskontaktierung 100c, wie beispielsweise Kontaktierung 100c in 41,
genutzt, können
eine große
Vielfalt von Abschlusskanten- und Kontaktflächengeometrien haben.
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Detail
zum Abschlussende schleifenförmiger Metallspannungsfedern. 28 ist
eine teilweise Ansicht von einem rechteckig abschließenden Ende 155a von
einer schleifenförmigen
Metallspannungsfeder 14. 29 ist
eine teilweise Ansicht von einem zugespitzt abschließendem Ende 155b von
einer schleifenförmigen
Metallspannungsfeder 14. 30 ist
eine teilweise Ansicht von einem zugespitzt abschließendem Ende 155c von
einer schleifenförmigen
Metallspannungsfeder 14, welche weiterhin Haltenuten 155 umfasst. 31 ist
eine teilweise Ansicht von einem zugespitzt abschließendem Ende 155d von
einer schleifenförmigen
Metallspannungsfeder 14, welche weiterhin Haltekanten 163 umfasst.
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Das
Abschlussende 155 von hohen schleifenförmigen Metallspannungsfedern 14 mit
effektivem Winkel kann eine Vielfalt von Abschlussendengeometrien 155 haben,
da die Abschlussenden 155 typischerweise nicht zum Kontaktieren
genutzt werden. Die gewünschte
Geometrie des Abschlussendes 155 wird typischerweise ausgewählt, um
die Anordnung der unebenen Federn 14 während des Abhebens vom Substrat
zu kontrollieren, z.B. hilft die Federspitzengeometrie der Metallspannungsfeder 14 sich
in die richtige Richtung zu heben. In einigen Ausführungen
wird die Geometrie des Abschlussendes 155 ausgewählt, um
die Schleifenfedermessspitze innerhalb eines stützenden Substrates 106,
wie z.B. mit Nuten 157 oder Kanten 163, zu verankern.
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Kontaktflächenstrukturen. 32 ist
eine schematische Ansicht von einer Kontaktfläche von einer schleifenförmigen Metallspannungsfeder 14,
in welcher die Kontaktfläche 92a,
welche sich über
die äußere Oberfläche 156b der
Polymerschicht 106 erstreckt, einen erweiterten rechteckigen
Kontaktbereich 92a umfasst. 33 ist
eine schematische Ansicht von einer Kontaktfläche 92b von einer
schleifenförmigen
Metallspannungsfeder 14, in welcher die Kontaktfläche 92b,
welche sich über
die äußere Oberfläche 156b der
Polymerschicht 106 erstreckt, einen erweiterten achteckigen
Kontaktbereich 92b umfasst. 34 ist
eine sche matische Ansicht von einer Kontaktfläche 96c von einer
schleifenförmigen Metallspannungsfeder 14,
in welcher die Kontaktfläche 92c einen
erweiterten rautenförmigen
Kontaktbereich 92c umfasst. Da die Metallspannungsfedern 14 typischerweise
aus photolithographisch gebildeten Schichten 17, z.B. wie 17a, 17b in 13,
bestehen, kann die definierte Kontaktfläche 92 eine Vielfalt von
Geometrien, wie z.B. um Maßtoleranz
für die Verbindungsstruktur
bereitzustellen, haben.
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Metallspannungsfeder-Zwischenträger-Aufbauverfahren. 35 ist
eine Ansicht von einem ersten Schritt 170a von einem Aufbauverfahren
eines Metallspannungsfeder-Zwischenträgers, in
welchem ein zu opferndes Substrat 172 bereitgestellt ist.
Für Ausführungen
des Metallspannungsfeder-Zwischenträgers 100b, in welchen
die Federn 14 Kontaktflächen 158, 159 einschließen, schließt das zu
opfernde Substrat 172 eine Kontaktflächenanordnungsstruktur 174 ein.
Das zu opfernde Material 172 kann aus einer großen Vielfalt
von ätzbaren
Materialien, wie Aluminium oder Silizium, hergestellt sein. Wie
nachstehend beschrieben, wird das zu opfernde Substrat 172 als ein
temporäres
Substrat in der Herstellung von einem Feder-Zwischenträger 100b genutzt,
und wird letztendlich typischerweise durch ein Ätzverfahren entfernt.
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36 ist
eine Ansicht von einem zweiten Schritt 176a von einem Aufbauverfahren
eines Metallspannungsfeder-Zwischenträgers, in welchem eine oder
mehrere Metallspannungsfederschichten 178, wie z.B. Metallspannungsschichten 17,
auf dem zu opfernde Substrat 172 gebildet sind, und in
welchem Federauslösebereiche 18 kontrollierbar
definiert sind. Für
einige Ausführungen
des Metallspannungsfeder-Zwischenträgers 100b, in welchen
die Federn 14 Kontaktflächen 158 einschließen, sind
die aufeinanderfolgenden Schichten 17 der Feder 14 direkt
in Kontaktflächenanordnungsstrukturen 174 gebildet.
In alternativen Ausführungen
des Metallspannungsfeder-Zwischenträgers 100b, in welchen
die Federn 14 Kontaktflächen 158 einschließen, sind
diskrete Kontaktflächen 159 (26, 27)
innerhalb von Kontaktflächenanordnungsstrukturen 174,
z.B. durch ein Füll-
und Polierverfahren, gebildet, in welchen die aufeinanderfolgenden
Schichten 17 der Feder 14 über die diskreten Kontaktflächen 158 ausgebildet
sind.
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37 ist
eine Ansicht von einem dritten Schritt 180a von einem Aufbauverfahren
von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger, in welchem unebene Abschnitte
der Metallspannungsfedern 14, die sich von dem zu opfernden
Substrat 172 erstrecken, kontrollierbar nach Auslösen aus
den Auslösebereichen 18 gebildet
sind. Die inhärente
Spannung der Metallschichten 17 bildet eine Feder, die
einen effektiven Federwinkel 30 hat. In der in 37 gezeigten
Ausführung,
ist der effektive Federwinkel größer als
180°, z.B.
270°, so
dass die Feder 14 eine konvexe Kontaktoberfläche 92 (39)
hat.
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Unterschiedliche
Federformen und unterschiedliches Auslösen können genutzt werden, wobei
Federn 14 mit scharfen Kontaktspitzen 24 eingeschlossen
sind, welche mit unterschiedlichen Winkeln 30 in Richtung
Oberfläche
der Kontaktfläche ausgerichtet
sind. Die Federn 14 weisen eine ultra-hohe Verbindungsdichte
zwischen den zwei verschiedenen Oberflächen auf, während sie Übereinstimmung aufrechterhalten.
Unterschiedliche Kontaktformen können
durch erstes Definieren der gewünschten
Kontaktformen auf dem Substratmaterial 172 auf den Kontaktoberflächen hergestellt
werden.
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Die
in 37 gezeigten Metallspannungsfedern 14 umfassen
vorzugsweise auch eine Überzugsschicht 166 (24),
welche typischerweise auf die unebenen Federn 14 vor der
Anordnung auf dem Stützsubstrat 10b,
wie z.B. einem Elastomer 106, aufgetragen wird, so dass
der Überzug 166 auf
die unebenen Abschnitte der Metallspannungsfedern 14 aufgetragen
ist. Überzug 166 kann
für die
Federverstärkung,
verbesserte Leitfähigkeit
und/oder für Schutz
vor Korrosion genutzt werden.
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38 ist
eine Ansicht von einem vierten Schritt 182a von einem Aufbauverfahren
von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger, in welchem ein Zwischenträgersubstrat 184 auf
das zu opfernde Substrat 172 und typischerweise über die
Metallspannungsfedern 14 aufgetragen ist.
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39 ist
eine Ansicht von einem fünften Schritt 186a von
einem Aufbauverfahren von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger, in
welchem ein äußerer Anteil
des aufgetragenen Zwischenträgersubstrats 184 entfernt 188a ist,
um ein konturiertes Zwischenträgersubstrat 106 auszubilden,
wie z.B. durch Ätzung,
um auf obere Kontaktabschnitte 92 der Metallspannungsfedern 14 zuzugreifen.
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40 ist
eine Ansicht von einem sechsten Schritt 190 von einem Aufbauverfahren
von einem Metallspannungsfeder-Zwischenträger, in welchem das zu opfernde
Substrat 172 entfernt ist 192, wie z.B. durch Ätzung vom
Zwischenträger-Substrat 106, wobei
die unteren Kontaktabschnitte 158 der Metallspannungsfedern 14 freigelegt
sind.
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Der
Feder-Zwischenträger 100b kann
für eine
große
Vielfalt von Anwendungen konfiguriert sein, und kann zum Bereitstellen
einer Schnittstelle mit hoher Dichte genutzt werden, z.B. 50–100 Mikrons.
Der Feder-Zwischenträger 100b kann
hergestellt sein, um ausgehend von der gewünschten Anwendung eine Vielfalt
von Kontaktflächengeometrien 92,
wie z.B. ein Quadrat, Rechteck oder kreisförmige Konfigurationen, zu haben.
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Ebenso
haben einige Ausführungen
des Feder-Zwischenträgers 100b einen
effektiven Federwinkel 30 kleiner als 180°, wodurch
die Federn eine Kontaktspitze 24 zum Herstellen elektrischer
Verbindungen einschließen.
Ebenso haben einige Ausführungen
des Feder-Zwischenträgers 100b vorzugsweise
einen ebenen unteren Kontaktbereich 158. Wie vorstehend
beschrieben kann eine Grenzschicht 161, wie z.B. ein Metall,
das verbesserte Leitfähigkeit,
Korrosionswiderstand oder Lötbarkeitseigenschaften
(wie z.B. Gold, Rhodium oder Palladium) hat, vorzugsweise auch als
die unterste Schicht der Metallspannungsschichten gebildet sein,
so dass die Grenzschicht 161 die Kontaktoberfläche 92 bereitstellt.
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In
alternativen Ausführungen
des Feder-Zwischenträgers 100b umfasst
das Zwischenträger-Substrat 106, 184 eine
Mehrzahl von Zwischenträgerschichten 106a, 106b (26).
Eine erste dünne
Schicht 106a, die aus relativ starrem elektrisch isolierenden
Material besteht, wie z.B. Polymide, stellt erhöhte Maßkontrolle, Handhabbarkeit
und Befestigbarkeit für
den Zwischenträger 151 bereit,
während
die zweite Zwischenträgerschicht 106b,
die typischerweise aus einem relativ nicht-starrem elektrisch isolierenden
Elastomer besteht, verbesserte Abstützung und Übereinstimmung für die Federn 14 bietet. In
Ausführungen
des Feder-Zwischenträgers 100b, der
eine zusammengesetzte Zwischenträgerstruktur 106 hat,
kann die dünne
halb-starre Schicht 106a vorzugsweise auch eine oder mehrere Öffnungen umfassen.
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Metallspannungsfederkontakt. 41 ist eine
Seitenquerschnittsansicht 194 von einer Metallspannungsfederkontaktierung 100c,
die Kontaktflächen 92 hat,
die sich von einem elastomerischen Stützsubstrat 106 aus
erstrecken, welche elektrisch mit Durchgangskontaktierungen 200 verbunden
sind, die sich durch ein Wafer-Substrat 198 ausdehnen. 42 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einer Metallspannungsfederkontaktierung 100c,
die erhöhte
Kontaktflächen 162 hat,
welche sich vom Stützsubstrat 106 aus
erstrecken. 43 ist eine Seitenquerschnittsansicht
von einer überzogenen
Metallspannungsfederkontaktierung 100c, die überzogene
Kontaktflächen 92 hat,
die sich vom Stützsubstrat 106 aus
erstrecken. 44 ist eine Seitenquerschnittsansicht
von einer überzogenen
Metallspannungsfederkontaktierung 100c, der Kontaktflächen 92 hat, die
sich vom Kontaktsubstrat 198 aus erstrecken.
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45 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einer Metallspannungsfederkontaktierung 100c, die
schleifenförmige 152 Metallspannungsfedern 14 hat,
welche sich teilweise über
eine Polymerschicht hinaus erstrecken und dabei hohle Bereiche 157 zwischen
der Kontaktfläche 92 der
Metallspannungsfedern 14 und der oberen Oberfläche 156b des
Stützsubstrats 106 definiert. 46 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einer Metallspannungsfederkontaktierung 100c,
in welcher die Stützschicht
eine Mehrzahl von Polymerschichten 106a, 106b umfasst. 47 ist
eine Seitenquerschnittsansicht von einer Metallspannungsfederkontaktierung 100c,
in welcher die Metallspannungsfedern 14 Schleifen 152 definieren
und darüber
hinaus eine Grenzschicht 161 umfassen, wie z.B. Gold, Rhodium
oder Palladium, und einen effektiven Federwinkel 30 von
kleiner als 90° haben.
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Wie
in 54 gesehen, kann die Federstruktur der Metallspannungsfederkontaktierung 100c für Untersuchungslötkugeln 220 auf
einem unebenen Wafer genutzt werden, wie z.B. um einen temporären Kontakt
zu Löterhebungen
auf Flip-Chip-Baugruppen bereitzustellen.
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Herkömmliche
vertikale Untersuchungen, wie z.B. die Cobra-ProbeTM von
IBM und die MicrospringTM von Form Factor,
sind teuer und haben eine lange Anschlusszeit. Die Metallspannungsfederkontaktierung 100c kann
durch das Nutzen von Batch-Verarbeitungsmethoden hergestellt werden, was
die Kosten der Kontaktierung verringert und eine kurze Umstellungszeit
bietet.
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Metallspannungsfederkontakt-Herstellungsverfahren. 48 ist
eine Ansicht von einem ersten Schritt 170b von einem Herstellungsverfahren
von einem Metallspannungsfederkontakt, in welcher ein Federmessspitzenkontaktsubstrat 198,
das Durchgangskontaktierungen 200 hat, bereitgestellt ist.
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49 ist
eine Ansicht von einem zweiten Schritt 176b von einem Herstellungsverfahren
von einem Metallspannungsfederkontakt, in welcher eine oder mehrere
Metallspannungsfedern 178 auf dem Federmessspitzenkontaktsubstrat 198 gebildet
sind, wobei jede der Federn 178 eine Mehrzahl von Schichten 17 umfasst,
die unterschiedliche inhärente Spannungsniveaus
haben. 50 ist eine Ansicht von einem
dritten Schritt 180b von einem Herstellungsverfahren von
einem Metallspannungsfederkontakt, in welcher unebene Abschnitte 152 der
Metallspannungsschichten, die sich von dem Kontaktsubstrat aus erstrecken,
kontrollierbar in Federn 14 gebildet sind.
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51 ist
eine Ansicht von einem vierten Schritt 208 von einem Herstellungsverfahren
von einem Metallspannungsfederkontakt, in welcher die gebildeten
unebenen Abschnitte der Federmessspitzen 152, die sich
von dem Kontaktsubstrat aus erstrecken, vorzugsweise überzogen 166 sind.
Die Überzugsschicht 166 wird
typischerweise vor der Anordnung einer Elastomer-Stützschicht 106, 184 auf die
gebildeten Federn 152 aufgetragen, so dass der Überzug 166 auf
unebene Abschnitte 152 des Spannungsmetalls 14 aufgetragen
ist. Überziehen 166 wird
vorzugsweise für
Ausführungen
von Kontakten, welche Federverstärkung,
verbesserte Leitfähigkeit und/oder
Korrosionsschutz brauchen, genutzt.
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52 ist
eine Ansicht von einem fünften Schritt 182b von
einem Herstellungsverfahren von einem Metallspannungsfederkontakt,
in welcher ein Sekundärsubstrat 184 über die
gebildeten unebenen Abschnitte der Federmessspitzen 14,
die sich von dem Kontakt 198 aus erstrecken, gebildet ist. 53 ist
eine Ansicht von einem sechsten Schritt 186b von einem
Herstellungsverfahren von einem Metallspannungsfederkontakt, in
welcher ein äußerer Anteil
von dem aufgetragenen Sekundärsubstrat 184 entfernt ist 188b,
um ein konturiertes Substrat 106 zu bilden, um auf die
oberen Kontaktabschnitte 92 der Metallspannungsfedern 14 zuzugreifen.
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54 ist
eine Seitenquerschnittsansicht 214 von einer Federmessspitzenkontaktierung 100c, die
eine Federmessspitzenkontaktfläche 92 hat,
die sich von dem Stützsubstrat 106 aus
erstreckt, in welcher eine Verbindung zwischen dem nachgiebigen Metallspannungsfederkontaktierungsanschluss 14 und
einer Leiterbahnenplatine (PWB) 216 durch einen Lötkugelkontakt 220 und
einem Platinenkontakt 218 gebildet ist.
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Dementsprechend,
obwohl die Erfindung bezüglich
einer bestimmten bevorzugten Ausführung detailliert beschrieben
worden ist, werden Personen mit diese Erfindung betreffenden allgemeinen
Kentnissen erkennen, dass verschiedene Modifikationen und Verbesserungen
möglich
sind ohne Abweichen von dem Gültigkeitsbereich
der sich anschließenden Ansprüchen.