[go: up one dir, main page]

DE602004003851T2 - Druckpresseentwicklungsverfahren für eine Flachdruckplatte und Druckverfahren - Google Patents

Druckpresseentwicklungsverfahren für eine Flachdruckplatte und Druckverfahren Download PDF

Info

Publication number
DE602004003851T2
DE602004003851T2 DE602004003851T DE602004003851T DE602004003851T2 DE 602004003851 T2 DE602004003851 T2 DE 602004003851T2 DE 602004003851 T DE602004003851 T DE 602004003851T DE 602004003851 T DE602004003851 T DE 602004003851T DE 602004003851 T2 DE602004003851 T2 DE 602004003851T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing plate
planographic printing
plate material
layer
dampening water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE602004003851T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004003851D1 (de
Inventor
Saburou Hino-shi Hiraoka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Medical and Graphic Inc
Original Assignee
Konica Minolta Medical and Graphic Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Medical and Graphic Inc filed Critical Konica Minolta Medical and Graphic Inc
Publication of DE602004003851D1 publication Critical patent/DE602004003851D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004003851T2 publication Critical patent/DE602004003851T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
    • B41C1/1075Mechanical aspects of on-press plate preparation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial und ein Druckverfahren und insbesondere ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse, wobei die Entwicklung gleichmäßig durchgeführt wird und die Vorbereitungszeit für das Drucken verkürzt ist.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Eine Druckplatte wird üblicherweise durch bildgerechtes Belichten und Entwickeln eines Flachdruckplattenmaterials hergestellt. Als Entwickler, der zum Entwickeln des Flachdruckplattenmaterials verwendet wird, wird eine wässrige Alkalilösung oder ein organisches Lösemittel verwendet. Dieser weist Probleme im Hinblick auf Sicherheit und Assanierung auf. Ferner besteht das Problem der Umweltverschmutzung bei der Beseitigung des Entwicklerabfalls.
  • Zur Lösung der obigen Probleme ist ein Flachdruckplattenmaterial, das mit Wasser entwickelt werden kann, das ein Diazoharz und ein Wasserenthärtungspolymer umfasst, in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 58-2847, 58-49940, 58-2830 und 58-2834 offenbart.
  • Als Flachdruckplattenmaterial, das mit Wasser auf einer Presse entwickelt werden kann, ist ein Flachdruckplattenmaterial, das ein Entwicklungsmittel enthaltende Mikrokapseln, die auf einem Polymerresist ausgebildet oder in einem Polymerresist dispergiert sind, umfasst, in US-Patent Nr. 4 879 201, 4 916 041, 4 999 273 und 5 258 263 und JP-A-8-506191 und JP-A-8-507163 offenbart, oder ein Flachdruckplattenmaterial, das ein zur Bildung von Wasserstoffbrückenbindungen fähiges Entwicklungsstabilisierungsmittel umfasst, in JP-A-10-500915 offenbart. Diese können als Gegenmittel zur Lösung der obigen Probleme verwendet werden.
  • In der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 9-123387 und 9-123388 ist ein Flachdruckplattenmaterial, das eine Bilderzeugungsschicht umfasst, die hydrophobe thermoplastische Polymerteilchen, die durch Wärme geschmolzen werden können, enthält, und ein Flachdruckplattenmaterial, das eine Bilderzeugungsschicht umfasst, die Licht-Wärme-Umwandlungsmaterialien enthält, und ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für diese Flachdruckplattenmaterialien offenbart. Diese schlagen ein Gegenmittel zur Lösung der obigen Probleme vor und sie stellen eine Technik bereit, die für die derzeitige Tendenz zur Digitalisierung geeignet ist.
  • Es gibt mehrere Patentdokumente, die ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, das auf einer Presse entwickelt werden kann, beschreiben. Ein Verfahren wird in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 9-123387 und 9-123388 offenbart, das die Stufen der Bereitstellung eines Bilderzeugungselements mit einem aufgezeichneten Bild, das auf einer Presse entwickelt werden kann, auf einem Plattenzylinder einer Presse; des Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Element durch In-Kontakt-Bringen des Elements mit einer Befeuchtungswalze; des Zuführens von Druckfarbe zu dem Element nach zehn Rotationen des Zylinders durch In-Kontakt-Bringen des Elements mit einer Druckfarbenwalze; und der Bildung eines Drucks ohne Flecken in Nichtbildbereichen nach weiteren zehn Rotationen des Zylinders umfasst.
  • Jedoch ist dieses Verfahren im Hinblick auf die Entwicklung unzureichend. Beispielsweise besteht, obwohl in Nichtbildbereichen im Anfangsdruckstadium keine Flecken auftreten, das Problem, dass ein Block (sogenanntes Auffüllen) in Bereichen hoher Bilddichte, beispielsweise Schattenbereichen, erfolgt, wodurch Drucke mit guter Bildqualität schwierig zu erhalten sind.
  • In der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 2000-52634 ist ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse gemäß der folgenden Beschreibung offenbart.
  • Das Verfahren ist eines, wobei ein Flachdruckplattenmaterial, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, auf einer Offsetdruckpresse nach dem im folgenden angegebenen Verfahren unter Herstellung einer Flachdruckplatte entwickelt wird. Das Verfahren umfasst die Stufen des
    • 1) bildgerechten Erhitzens oder bildgerechten Belichtens eines Flachdruckplattenmaterials unter Bildung eines aufgezeichneten Bildes auf einer Bilderzeugungsschicht;
    • 2) Anbringens des Druckplattenmaterials auf einem Plattenzylinder einer Presse;
    • 3) Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Druckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Befeuchtungswalze mit dem Druckplattenmaterial unter Rotieren des Plattenzylinders, wobei die Druckfarbenwalze mit dem Druckplattenmaterial nicht in Kontakt gebracht wird; und
    • 4) Übertragens eines Teils der Bilderzeugungsschicht auf ein Bildaufzeichnungsmaterial (Druckpapier), wodurch das Flachdruckplattenmaterial entwickelt wird.
  • Bei diesem Verfahren wird die Entwicklung eines Flachdruckplattenmaterials durch Zufuhr von Befeuchtungswasser und Übertragung eines Teils der Bilderzeugungsschicht auf ein Druckpapier durchgeführt, doch wird viel Zeit für die Entwicklung benötigt. Diese Patentveröffentlichung offenbart, dass die bei der Entwicklung zugeführte Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers die 1,05- bis 3,00fache Menge der während des Druckens zugeführten Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers beträgt. Jedoch wurde ermittelt, dass eine derartige Erhöhung der Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers zur vollständigen Durchführung einer Entwicklung unzureichend ist.
  • Es wurde ermittelt, dass es notwendig ist, nach der Zufuhr von Befeuchtungswasser zu einem Flachdruckplattenmaterial, das auf einer Presse entwickelt werden kann, dem Flachdruckplattenmaterial Druckfarbe zuzuführen.
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung beurteilten ein Flachdruckplattenmaterial, das auf einer Presse entwickelt werden kann, wobei sie die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers oder das Presstiming der Druckfarbenwalzen variierten, und sie untersuchten Bedingungen, unter denen Druckpapierabfall verringert wird, und gelangten dadurch zur Erfindung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Entwicklungsverfahrens auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, wodurch eine Flachdruckplatte hergestellt wird, und eines Druckverfahrens, wobei das Entwicklungsverfahren und das Druckverfahren Drucke mit guter Bildqualität innerhalb kurzer Zeit ergeben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Druckpresse.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die obige Aufgabe wurde durch eine der im folgenden angegebenen Konstitutionen erhalten.
    • 1. Ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, das eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht umfasst, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, wobei das Verfahren die Stufen (a) des Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Flachdruckplattenmaterial mit einem aufgezeichneten Bild, das auf einen Plattenzylinder einer Presse montiert ist, durch In-Kontakt-Bringen einer Befeuchtungswalze mit dem Flachdruckplattenmaterial, während der Plattenzylinder rotiert wird, und (b) dann des Zuführens von Druckfarbe zu dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial unter Entfernen einer zum Drucken unnötigen Bilderzeugungsschicht umfasst, wobei in der Stufe (a) die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers variiert wird.
    • 2. Das Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 1, wobei die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers in einem Anfangsstadium der Stufe (a) derart variiert wird, dass sie größer als die in einem Endstadium der Stufe (a) ist.
    • 3. Das Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 2, wobei die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers im Anfangsstadium der Stufe (a) 30 bis 200 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials beträgt und die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers im Endstadium der Stufe (a) 5 ml/m2 bis weniger als 30 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials beträgt.
    • 4. Das Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 1, wobei in der Stufe (a) die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders (Strecke, die ein Punkt am Umfang des Plattenzylinders in einer Zeiteinheit zurücklegt) variiert wird.
    • 5. Das Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 4, wobei in der Stufe (a) die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders im Bereich von 0,5 bis 3,0 m/s variiert wird.
    • 6. Das Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 5, wobei die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders in einem bestimmten Zeitraum in der Stufe (a) 2,0 bis 3,0 m/s beträgt.
    • 7. Ein Druckverfahren, das die Stufen des Entwickelns eines Flachdruckplattenmaterials, das eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht umfasst, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, gemäß dem Entwicklungsverfahren nach obigem Punkt 1 oder 4 unter Herstellen einer Flachdruckplatte, des Zuführens von Druckfarbe und Befeuchtungswasser zu der erhaltenen Flachdruckplatte unter Bildung eines Druckfarbenbildes auf der Flachdruckplatte und des Übertragens des Druckfarbenbildes auf einen Papierbogen umfasst.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend detailliert beschrieben.
  • (Entwicklungsverfahren auf einer Presse)
  • Übliche bekannte Druckpressen können als Druckpresse in der Erfindung verwendet werden, sofern sie die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers einstellen und die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders in dem Entwicklungsverfahren (oder der Vorbefeuchtungsstufe) variieren können. Insbesondere ist eine Druckpresse, die ein Steuerpult umfasst, das die Zufuhrmenge von Befeuchtungswasser und die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders variieren kann, im Hinblick auf einen einfachen Betrieb bevorzugt. Hierin wird ein Betriebsverfahren einer Druckpresse unter Verwendung einer schematischen Darstellung der Druckpresse, die in 1 gezeigt ist, erklärt.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Druckpresse für Einfarbendruck. Die Druckfarbenwalze 103 und die Befeuchtungswalze 111 sind nahe dem Zylinder (Plattenzylinder) 105 zum Montieren einer Druckplatte angebracht.
  • Die Druckfarbenwalze 103 ist eine Walze zur Zufuhr von Druckfarbe zu einer auf den Zylinder 105 montierten Flachdruckplatte, wobei die Druckfarbe von der Druckfarbenwanne 114 über die Druckfarbenwannenwalze 101 und die Druckfarbenduktorwalze 102 zu mehreren Druckfarbenverteilungswalzen 104 transportiert wird, wo die Druckfarbe durch Scheren der Druckfarbenverteilungswalzen 104 fluider gemacht wird, wobei die Druckfarbenwalze mit dem Zylinder 105 während der Vorbefeuchtungsstufe oder der Druckstufe durch ein mit einer CPU verbundenes Steuerpult in Kontakt gebracht wird. Die Rotationsgeschwindigkeit der Druckfarbenwalze wird mit der des Zylinders synchronisiert.
  • Die Befeuchtungswalze 111 ist eine Walze zur Zufuhr von Befeuchtungswasser zu einer auf den Zylinder 105 montierten Flachdruckplatte, wobei das Befeuchtungswasser vom Befeuchtungswassertank 108 über die Befeuchtungswasserwannenwalze 109 und die Befeuchtungswasserduktorwalze 110 transportiert wird, wobei die Befeuchtungswalze 111 mit dem Zylinder 105 während der Vorbefeuchtungsstufe oder der Druckstufe durch ein mit einer CPU verbundenes Steuerpult in Kontakt gebracht wird. Die Rotationsgeschwindigkeit der Befeuchtungswalze wird mit der des Zylinders synchronisiert. Um die Zufuhrmenge von Befeuchtungswasser zu erhöhen, wird die Rotationsfrequenz der Druckfarbenwannenwalze 109 erhöht, wodurch die Menge an Verdampfungswasser, die zur Befeuchtungswasserduktorwalze 110 transportiert wird, ebenfalls erhöht wird.
  • Während des Druckens werden Befeuchtungswasser und Druckfarbe einer Flachdruckplatte zur Bildung eines Druckfarbenbildes auf der Flachdruckplatte zugeführt, das Druckfarbenbild auf den Drucktuchzylinder 106 übertragen und weiter auf das Druckpapier 112, das zwischen dem Drucktuchzylinder 106 und dem Druckzylinder transportiert wird, übertragen, wodurch das Drucken durchgeführt wird, wobei Drucke 113 erhalten werden.
  • In der Erfindung wird ein Druckplattenmaterial bildgerecht mit Licht, beispielsweise einem Laser, belichtet, wobei ein aufgezeichnetes Bild auf dem Flachdruckplattenmaterial, das auf einem Plattenzylinder montiert ist, gebildet wird. Wenn eine mit einer Belichtungsvorrichtung ausgestattete Druckpresse verwendet wird, wird ein Flachdruckplattenmaterial auf dem Plattenzylinder montiert und unter Verwendung der Belichtungsvorrichtung bildgerecht belichtet und dann Befeuchtungswasser durch die Befeuchtungswalze 111 dem belichteten Flachdruckplattenmaterial zugeführt.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, das eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht umfasst, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die Stufen
    • (a) des Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Flachdruckplattenmaterial mit einem aufgezeichneten Bild, das auf einen Plattenzylinder einer Presse montiert ist, durch In-Kontakt-Bringen des Flachdruckplattenmaterials mit einer Befeuchtungswalze während der Plattenzylinder rotiert wird, und
    • (b) dann des Zuführens von Druckfarbe zu dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial unter Entfernen einer zum Drucken unnötigen Bilderzeugungsschicht umfasst,
    wobei in der Stufe (a) die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers variiert wird.
  • In der Erfindung ist es bevorzugt, wenn in der Vorbefeuchtungsstufe (Entwicklungsstufe), die vor der Durchführung eines Druckens durchgeführt wird, während ein Druckbogen zugeführt wird, Befeuchtungswasser zunächst in einer größeren Menge als der üblichen Zufuhrmenge an Befeuchtungswasser, die während des Druckens zugeführt wird, zugeführt wird und danach Befeuchtungswasser unmittelbar vor dem Beginn des Druckens in der gleichen Menge wie die übliche Menge, die während des Druckens zugeführt wird, zugeführt wird.
  • In der Erfindung wird in der Vorbefeuchtungsstufe, nachdem Befeuchtungswasser einem Flachdruckplattenmaterial zugeführt wurde, Druckfarbe dem Flachdruckplattenmaterial dadurch zugeführt, dass eine Druckfarbenwalze in Kontakt mit dem Flachdruckplattenmaterial gebracht wird, wodurch eine vollständige Entwicklung durchgeführt wird.
  • Das heißt, in der Erfindung wird in der Vorbefeuchtungsstufe Befeuchtungswasser zunächst einem Flachdruckplattenmaterial in einer größeren Menge als die übliche Zufuhrmenge an Befeuchtungswasser, die während des Druckens zugeführt wird, zugeführt, unmittelbar vor dem Beginn des Druckens dem Flach druckplattenmaterial in der gleichen Menge wie die übliche Menge, die während des Druckens zugeführt wird, zugeführt und dann Druckfarbe dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial zugeführt, wodurch eine vollständige Entwicklung auf einer Presse durchgeführt wird und Papierabfall verringert wird.
  • Das Entwicklungsverfahren der Erfindung umfasst die Stufe des Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Flachdruckplattenmaterial und die anschließende Zufuhr von Druckfarbe. Das Verfahren entfernt zusammen mit der zugeführten Druckfarbe beispielsweise eine ein hydrophobes, durch Wärme schmelzendes Material enthaltende Schicht (später beschrieben), die eine andere Schicht als eine hydrophobe Schicht, die durch Belichten mit einem Laser und Schmelzen des durch Wärme schmelzenden Materials durch Wärme in der ein hydrophobes, durch Wärme schmelzendes Material enthaltenden Schicht gebildet wurde, oder eine Bilderzeugungsschicht, die durch Belichten mit einem Laser abgetragen wurde (später beschrieben), ist, wodurch die Entwicklung vervollständigt wird.
  • Vorzugsweise wird Befeuchtungswasser zunächst dem Flachdruckplattenmaterial in einer größeren Menge als die Zufuhrmenge an Befeuchtungswasser, die üblicherweise während des Druckens zugeführt wird, zugeführt. Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers ist eine derartige Menge, dass sich das Befeuchtungswasser über die gesamte Oberfläche der Flachdruckplatte verteilt, eine zum Drucken unnötige Schicht von der Flachdruckplattenmaterialoberfläche entfernt wird und kein überschüssiges Befeuchtungswasser auf der Flachdruckplattenmaterialoberfläche vor dem Drucken verbleibt.
  • Wenn die Zufuhrmenge des Verdampfungswassers in einer wie in 1 angegebenen Druckpresse erhöht wird, ist die Rotati onsfrequenz der Befeuchtungswasserwannenwalze zunächst größer und Befeuchtungswasser wird einem Flachdruckplattenmaterial in einer Menge von vorzugsweise 30 bis 200 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials zugeführt, wodurch sich Befeuchtungswasser über die gesamte Oberfläche des Flachdruckplattenmaterials verteilt und eine Schicht (eine Bilderzeugungsschicht), die zum Drucken unnötig ist, von der Flachdruckplattenmaterialoberfläche abgelöst wird. In diesem Fall wird die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders vorzugsweise bei 1 bis 10 gehalten und noch besser wird die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders bei 1 bis 5 im Hinblick auf eine Verkürzung der Vorbereitungszeit für das Drucken gehalten. Anschließend wird die Befeuchtungswasserzufuhrmenge vorzugsweise auf eine Menge von 5 ml/m2 bis weniger als 30 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials verringert, wodurch kein überschüssiges Befeuchtungswasser auf der Druckplatte zu Beginn des Druckens verbleibt und Drucke mit der geplanten Druckfarbendichte ab der Anfangsstufe des Druckens erhalten werden können.
  • Nachdem das Befeuchtungswasser auf der gesamten Oberfläche des Flachdruckplattenmaterials verteilt ist und die zum Drucken unnötige Schicht von der Flachdruckplattenmaterialoberfläche abgelöst ist, wird Druckfarbe dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial zugeführt, wobei eine zum Drucken unnötige Schicht, die von der Oberfläche des Materials abgelöst ist oder leicht zu entfernen ist, unter Verwendung der Klebrigkeit der zugeführten Druckfarbe entfernt wird. In diesem Fall wird diese Stufe vorzugsweise innerhalb kurzer Zeit durchgeführt, um zu verhindern, dass die zu entfernende Schicht in die Tinte eintritt. Diese Stufe wird vorzugsweise innerhalb kurzer Zeit durchgeführt und in dieser Stufe beträgt die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders vorzugsweise 2 bis 9. Nachdem die zum Drucken unnötige Schicht durch die Klebrigkeit der zugeführten Tinte entfernt wurde, wird Druck papier zugeführt und das Drucken durchgeführt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung für das obige Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, das auf einer Presse entwickelt werden kann, umfasst die Stufe des Zuführens von Befeuchtungswasser zu einem Flachdruckplattenmaterial mit einem aufgezeichneten Bild auf einem Plattenzylinder einer Presse durch In-Kontakt-Bringen einer Befeuchtungswalze mit dem Druckplattenmaterial, während der Plattenzylinder rotiert, wobei die Umfangsgeschwindigkeit (die Strecke, die ein Punkt am Umfang des Plattenzylinders in einer Zeiteinheit zurücklegt) des Plattenzylinders variiert wird. Diese Stufe ist insofern bevorzugt, als die Entwicklung vollständig durchgeführt wird und Papierabfall zu Beginn des Drucks verringert wird.
  • In dem Entwicklungsverfahren auf einer Presse gemäß der Erfindung ist es bevorzugt, wenn die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders (im folgenden auch einfach als Zylinder bezeichnet) während der Zufuhr von Befeuchtungswasser erhöht wird. Vorzugsweise verteilt sich das Befeuchtungswasser über die gesamte Oberfläche des Flachdruckplattenmaterials durch eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders zum Erhöhen der Rotationsfrequenz des Zylinders, wodurch eine zum Drucken unnötige Schicht von der Flachdruckplattenmaterialoberfläche abgelöst wird und dann entfernt wird. Die Rotationsfrequenz des Plattenzylinders in dieser Vorbefeuchtungsstufe wird vorzugsweise bei 1 bis 10 gehalten.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders (eine Strecke, die ein Punkt am Umfang des Plattenzylinders in einer Zeiteinheit zurücklegt) wird im Bereich von vorzugsweise 0,5 bis 3,0 m/s variiert. Typischerweise beträgt, wenn Befeuchtungswasser in der Vorbefeuchtungsstufe zugeführt wird, die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders 2,0 bis 3,0 m/s, was größer als 0,5 bis 3,0 m/s ist, das die übliche Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders ist, wodurch eine zum Drucken unnötige Schicht wahrscheinlich entfernt wird. Diese Bedingung in dieser Vorbefeuchtungsstufe wird vorzugsweise während einer bis zehn Rotationen des Zylinders aufrechterhalten und sie wird noch besser während einer bis fünf Rotationen im Hinblick auf eine Verkürzung der Vorbereitungszeit für das Drucken aufrechterhalten. Danach wird die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders auf zwischen 0,5 m/s und weniger als 2,0 m/s verringert.
  • Entsprechend ist die bevorzugte Ausführungsform des Entwicklungsverfahrens der Erfindung ein Verfahren, wobei in der obigen Stufe (a), d.h. in der Stufe des Zuführens von Befeuchtungswasser zu einem Flachdruckplattenmaterial mit einem aufgezeichneten Bild auf einem Plattenzylinder einer Presse durch In-Kontakt-Bringen einer Befeuchtungswalze mit dem Druckplattenmaterial unter Rotieren des Plattenzylinders, die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders zunächst 2,0 bis 3,0 m/s beträgt und dann auf zwischen 0,5 m/s und weniger als 2,0 m/s verringert wird, wodurch in der Vorbefeuchtungsstufe eine zum Drucken unnötige Schicht vollständig entfernt wird.
  • Um das Entfernen der zum Drucken unnötigen Schicht zu erleichtern, werden vorzugsweise nicht weniger als drei Rotationen des Zylinders durchgeführt, während die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders zwischen 2,0 und 3,0 m/s gehalten wird.
  • Daher wird Befeuchtungswasser einem Flachdruckplattenmaterial zugeführt und dann Druckfarbe dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial zugeführt und die zum Drucken unnötige Schicht, die von der Oberfläche des Materials abgelöst oder leicht entfernt wird, unter Verwendung der Klebrigkeit der zugeführten Tinte entfernt. In diesem Fall wird diese Stufe vorzugsweise innerhalb kurzer Zeit durchgeführt, um zu verhindern, dass sich die entfernte Schicht mit der Druckfarbe mischt. Diese Stufe wird vorzugsweise in zwei bis neun Rotationen des Zylinders durchgeführt. Nachdem die zum Drucken unnötige Schicht durch die Klebrigkeit der zugeführten Druckfarbe entfernt wurde, wird Druckpapier zugeführt und das Drucken durchgeführt.
  • Bevorzugte Sequenzen des Entwicklungsverfahrens auf einer Presse gemäß der Erfindung werden im folgenden erklärt. In den folgenden Tabellen sind die Rotationsfrequenz des Zylinders und die Umfangsgeschwindigkeit (m/s) des Zylinders in der Vorbefeuchtungsstufe (als Zylinderbedingungen), die Zufuhrmenge (ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials) des Befeuchtungswassers bei jeweils spezifischen Zylinderrotationen, die Angabe, ob die Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial in Kontakt ist oder nicht, und die Angabe, ob Papier zum Drucken zugeführt wurde oder nicht, angegeben. Ferner ist auch angegeben, ob die einzelnen Stadien in der Vorbefeuchtungsstufe oder in der Druckstufe sind.
    • (a) Im Entwicklungsverfahren, wobei die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers variiert wird.
    TABELLE 1
    Figure 00150001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Als nächstes wird das Flachdruckplattenmaterial, das auf einer Presse entwickelt werden kann, das in der Erfindung verwendet wird, erklärt.
  • <Flachdruckplattenmaterial>
  • In der Erfindung umfasst das Flachdruckplattenmaterial, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht. Bevorzugte Beispiele für das Flachdruckplattenmaterial in der Erfindung umfassen das im folgenden angegebene Flachdruckplattenmaterial 1) oder 2).
    • 1) Ein Flachdruckplattenmaterial, das eine hydrophile Schicht und eine darauf bereitgestellte wärmeempfindliche Schicht (als Bilderzeugungsschicht), die thermoplastische oder durch Wärme schmelzende Teilchen, hydrophobe Vorstufen oder Mikrokapseln enthält, umfasst. Dieses Flachdruckplattenmaterial wird bildgerecht erhitzt und einer Entwicklung unterzogen, wobei die zum Drucken unnötige Bilderzeugungsschicht durch Befeuchtungswasser und Druckfarbe entfernt wird. Ein derartiges Material ist in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 9-123387, 2001-96710, 2001-334766, 2002-361996 und 2002-178665 offenbart.
    • 2) Ein Flachdruckplattenmaterial, das zwei Schichten, eine hydrophile Schicht und eine Druckfarbenaffinitätsschicht als Bilderzeugungsschicht, die jeweils verschiedene Tintenaffinität aufweisen, umfasst. Dieses Flachdruckplattenmaterial wird bildgerecht erhitzt, wobei ein Teil von einer Schicht der zwei Schichten durch Ablösung zerstört wird, und einer Entwicklung unterzogen, wobei der zerstörte Teil entfernt wird. Ein derartiges Material ist in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 9-297395, 10-26826 und 2002-293050 offenbart.
  • Als die hydrophile Schicht des obigen Flachdruckplattenmaterials 1) gibt es eine Schicht, die ein hydrophiles Harz oder selbst-filmbildende Teilchen und anorganische Teilchen enthält. Beispiele für das verwendete hydrophile Harz umfassen Polyvinylalkohol, Acrylpolymere, Polyurethane und Cellulosederivate. Der Polyvinylalkohol weist einen Verseifungsgrad von nicht weniger als 95 % auf. Der Polyvinylalkohol kann mit einer Carboxylgruppe modifiziert sein.
  • Beispiele für die verwendeten Acrylpolymere umfassen ein Polymer mit einem hohen Gehalt an einer Monomereinheit, die eine hohe Hydrophilieeigenschaft aufweist. Beispiele für das Monomer mit einer hohen Hydrophilieeigenschaft umfassen Acrylamid, Methylolacrylamid, Methylolmethacrylamid, Acyrylsäure, Methacrylsäure, Hydroxyethylacrylat, Hydroxyethylmethacrylat, ein Monomer mit einer Ammonium- oder Phosphoniumgruppe und ein Monomer mit einer Sulfonsäuregruppe, einer Phosphonsäuregruppe oder einer Phosphatgruppe. Polymersalze, die durch Neutralisation der obigen Polymere mit einer Säuregruppe mit einem Alkali erhalten werden, können verwendet werden.
  • Beispiele für die verwendeten Polyurethane umfassen diejenigen, die in der Seitenkette eine hydrophile Gruppe, wie eine Carboxylgruppe, Phosphatgruppe, Sulfonsäuregruppe, Aminogruppe oder deren Salzgruppe, eine Hydroxylgruppe, Amidogruppe oder Polyoxyethylengruppe, aufweisen.
  • Beispiele für die verwendeten Cellulosederivate umfassen Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose und Hydroxypropylcellulose.
  • Beispiele für die filmbildenden Teilchen umfassen ein Aluminiumoxidsol oder kolloide Siliciumdioxidteilchen. Kolloide Siliciumdioxidteilchen mit einer Teilchengröße von nicht mehr als 50 nm sind im Hinblick darauf bevorzugt, dass die Festigkeit oder Hydrophilie der hydrophilen Schicht erhöht ist. Typischerweise kann die "Snowtex"-Reihe, hergestellt von Nissan Kagaku Kogyo Co., Ltd., verwendet werden. Um eine passende Schichtfestigkeit oder Wasserretentionseigenschaft der hydrophilen Schicht bereitzustellen, können halskettenförmige kolloide Siliciumdioxidteilchen verwendet werden. Die in der Erfindung verwendeten halskettenförmigen kolloiden Siliciumdioxidteilchen sind ein allgemeiner Ausdruck für eine wässri ge Dispersion, die kugelförmige Siliciumdioxidteilchen mit einem Teilchendurchmesser in erster Näherung in der Größenordnung von "nm" enthält. Beispiele für die halskettenförmigen kolloiden Siliciumdioxidteilchen umfassen die Snowtex PS-Reihe, hergestellt von Nissan Kagaku Kogyo Co., Ltd.. Die basischen Produkte der Reihe umfassen Snowtex PS-S (durchschnittlicher Teilchendurchmesser 110 nm in kombinierter Form), Snowtex PS-M (durchschnittlicher Teilchendurchmesser 120 nm in kombinierter Form) und Snowtex PS-L (durchschnittlicher Teilchendurchmesser 170 nm in kombinierter Form). Die entsprechenden sauren Produkte sind Snowtex PS-S-O, Snowtex PS-M-O bzw. Snowtex PS-L-O. Die selbst-filmbildenden Teilchen hierin bezeichnen diejenigen, wobei die Teilchen auf einer Basis unter Bildung eines Films einer Trockendicke von 1,0 μm aufgetragen und bei 100 °C 3 min lang getrocknet werden und der Film nach Abreiben mit einem Schwamm auf der Oberfläche keine Defekte verursacht.
  • Das hydrophile Harz und die selbst-filmbildenden Teilchen können in Kombination verwendet werden.
  • Die für die hydrophile Schicht verwendbaren anorganischen Teilchen umfassen Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Siliciumdioxid, Titanoxid, Ton und Aluminiumoxid. Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Titanoxid und Zinkoxid sind im Hinblick darauf bevorzugt, dass in der hydrophilen Schicht die mechanische Festigkeit, Hydrophilie und Wasserretention erhöht sind und eine Desensibilisierungsbehandlung effektiv durchgeführt wird. Die durchschnittliche Teilchengröße der anorganischen Teilchen beträgt vorzugsweise 0,01 bis 10 μm und noch besser 0,05 bis 5 μm. Hierin ist die durchschnittliche Teilchengröße der anorganischen Teilchen der Mittelwert der Teilchengröße von 100 Teilchen, die durch SEM/TEM ermittelt wurde.
  • Das Gewichtsverhältnis des Harzes der hydrophilen Schicht oder der selbst-filmbildenden Teilchen zu den anorganischen Teilchen beträgt im Hinblick auf die Ungleichmäßigkeit der Oberflächen der hydrophilen Schicht vorzugsweise (2–50):(10–50), wobei eine hydrophile Schicht mit hervorragender mechanischer Festigkeit, Wasserretention und Bildhaltbarkeit (im folgenden auch als Bilddruckhaltbarkeit bezeichnet) erhalten wird.
  • Die hydrophile Schicht in der Erfindung kann eine vernetzte Struktur aufweisen, um deren mechanische Festigkeit weiter zu erhöhen. Als Vernetzungsmittel können Formaldehyd, ein Epoxyharz, ein Melaminharz, Glyoxal, Polyisocyanat und hydrolysierbares Tetraalkylorthosilicat verwendet werden. Der Gehalt an dem Vernetzungsmittel in der hydrophilen Schicht beträgt mehr als 0 bis 1 Gew.-%.
  • Die hydrophile Schicht wird üblicherweise direkt oder über die Bilderzeugungsschicht auf einem Substrat aufgetragen. Das Substrat ist nicht beschränkt, jedoch vorzugsweise eine Metallfolie, ein Papierblatt, ein Kunststoffblatt oder ein Verbundstoff derselben.
  • Die Dicke des Substrats beträgt vorzugsweise 100 bis 290 μm und noch besser 150–250 μm.
  • Beispiele für das Kunststoffblatt umfassen Blätter aus Polyethylenterephthalt, Polyethylennaphthalat, Polyimid, Polyamid, Polycarbonat, Polysulfon, Polyphenylenoxid und Celluloseester. Das Kunststoffblatt ist vorzugsweise ein Polyethylenterephthalatblatt oder ein Polyethylennaphthalatblatt.
  • Die Beschichtungsmenge der hydrophilen Schicht auf dem Substrat beträgt vorzugsweise 0,5 bis 10 g/m2 und noch besser 1,0 bis 5 g/m2.
  • Eine weitere Ausführungsform der hydrophilen Schicht ist eine Aluminiumplatte, die einer elektrochemischen und/oder mechanischen Körnung und dann einer anodischen Oxidationsbehandlung unterzogen wurde, und typischerweise eine Aluminiumplatte, deren Oberfläche einer Aufraubehandlung, anodischen Oxidationsbehandlung und Versiegelungsbehandlung unterzogen wurde.
  • Als Verfahren zur Oberflächenaufrauung einer Aluminiumplatte sind ein mechanisches Oberflächenaufrauverfahren und ein elektrolytisches Ätzverfahren bekannt. Beispiele für das mechanische Oberflächenaufrauverfahren umfassen ein Kugelkörnungsverfahren, Bürstenkörnungsverfahren, Flüssigkeitshoningverfahren und ein Lederpolierverfahren. Die oben beschriebenen Verfahren können einzeln oder in Kombination entsprechend der Zusammensetzung eines Aluminiummaterials verwendet werden. Das elektrolytische Ätzverfahren ist bevorzugt.
  • Das elektrolytische Ätzverfahren wird in einer Lösung durchgeführt, die eine oder mehrere Arten von Phosphorsäure, Schwefelsäure, Salzsäure und Salpetersäure enthält. Die oberflächenaufgeraute Aluminiumplatte wird optional einer Schmutzentfernungsbehandlung in einer basischen oder sauren Lösung unterzogen, neutralisiert und mit Wasser gewaschen.
  • Die anodische Oxidationsbehandlung wird in einer Elektrolytlösung, beispielsweise einer Lösung, die eine oder mehrere Arten von Schwefelsäure, Chromsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure und Malonsäure enthält, unter Verwendung der zu behandelnden Aluminiumplatte als Anode durchgeführt, wobei ein anodischer Oxidationsfilm gebildet wird. Die Dicke des anodischen Oxidationsfilms beträgt günstigerweise 1 bis 50 mg/dm2 und vorzugsweise 10 bis 40 mg/dm2.
  • Beispiele für die Versiegelungsbehandlung umfassen eine Siedewasserbehandlung, Wasserdampfbehandlung, Natriumsilicatbehandlung und eine Behandlung mit einer wässrigen Dichromatlösung.
  • Als weiteres Verfahren kann eine Haftgrundierschicht auf einer Aluminiumplatte unter Verwendung einer wässrigen Lösung, die ein wasserlösliches Polymer oder ein Metallsalz, wie Fluorzirconat, enthält, angebracht werden.
  • <Wärmeempfindliche Schicht>
  • (Thermoplastische oder durch Wärme schmelzbare Teilchen)
  • Beispiele für Teilchen der thermoplastischen oder durch Wärme schmelzbaren Materialien, die in einer auf einer hydrophilen Schicht angebrachten wärmeempfindlichen Schicht enthalten sind, umfassen Teilchen bekannter thermoplastischer Harze, synthetischer Harze oder Wachse.
  • Beispiele für die thermoplastischen Harze umfassen Acrylharze, Styrol-acrylharze, Polyester, Polyurethane, Polyether, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Ionomerharze, Vinylacetatharze und Vinylchloridharze.
  • Beispiele für die synthetischen Kautschuke umfassen Polybutadien, Poylisopren, Polychloropren, ein Styrol-Butadien-Copolymer, Acrylat-Butadien-Copolymer, Methacrylat-Butadien-Copolymer, Isobutylen-Isopren-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer, Acrylnitril-Isopren-Copolymer und ein Styrol-Isopren-Copolymer.
  • Von den oben beschriebenen thermoplastischen Harzen oder synthetischen Kautschuken sind diejenigen, die einen Schmelz punkt oder Erweichungspunkt von nicht weniger als 60 °C aufweisen und einen Kontaktwinkel zu Wasser von nicht weniger als 50° aufweisen, im Hinblick auf das S/N-Verhältnis im Bild oder die Empfindlichkeit vorteilhaft. Hierbei ist der Kontaktwinkel der eines Blatts der thermoplastischen Harze oder synthetischen Kautschuke zu Wasser.
  • Beispiele für die verwendeten Wachse umfassen natürliche Wachse, wie Carnaubawachs, Bienenwachs, Spermacetiwachs, Japanwachs, Jojobaöl, Lanolin, Ozocerit, Paraffinwachs, Montanwachs, Candelillawachs, Ceresinwachs, mikrokristallines Wachs und Reiswachs; Polyethylenwachs; Fischer-Tropsch-Wachs; Montanwachsderivate; Paraffinwachsderivate; Derivate von mikrokristallinem Wachs; und höhere Fettsäuren. Von diesen sind diejenigen, die einen Schmelzpunkt von 50 bis 150 °C und eine Schmelzviskosität bei 140 °C von nicht mehr als 0,02 Pa/s aufweisen, im Hinblick auf das S/N-Verhältnis im Bild oder die Empfindlichkeit bevorzugt. Ferner sind diejenigen, die eine Penetration gemäß der Definition in JIS K2530-1966 von nicht mehr als 1 aufweisen, im Hinblick auf die Druckhaltbarkeit bevorzugt.
  • Carnaubawachs, Candelillawachs und FT-Wachs sind als durch Wärme schmelzbare Materialien, die die oben beschriebenen physikalischen Eigenschaften erfüllen, bevorzugt.
  • Ferner beträgt der durchschnittliche Teilchendurchmesser von Teilchen der in der wärmeempfindlichen Schicht enthaltenen thermoplastischen oder durch Wärme schmelzbaren Materialien vorzugsweise 0,1 bis 0,5 μm. Die oben beschriebenen physikalischen Eigenschaften sind zur Bereitstellung von hoher Druckhaltbarkeit wichtig. Der Gehalt an den Teilchen der thermoplastischen oder durch Wärme schmelzbaren Materialien in der wärmeempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise 40 bis 100 Gew.-%.
  • (Hydrophobe Vorstufen)
  • Die in der Erfindung verwendeten hydrophoben Vorstufen können beliebige sein, sofern Affinität für Druckfarbe durch Anwendung von Wärme hervorgerufen wird, und es gibt beispielsweise ein Polymer mit einer Aryldiazosulfonatgruppe und typischerweise ein Polymer, das im Molekül eine Monomereinheit mit einer Aryldiazosulfonatgruppe der im folgenden angegebenen Formel enthält.
  • Figure 00230001
  • In der obigen Formel stehen R0, R1 und R2 unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Nitrilgruppe oder ein Halogenatom; L für eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe; n für 0 oder 1; A für eine Arylengruppe und M für eine kationische Gruppe.
  • Beispiele für die durch L dargestellte zweiwertige Verknüpfungsgruppe umfassen eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe, die aus der Gruppe von -(X)t-CONR3-, -(X)t-COO-, -X- und -(X)t-CO-, worin t für 0 oder 1 steht, R3 für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe steht und X für eine Alkylengruppe, eine Arylengruppe, eine Alkylenoxygruppe, eine Arylenoxygruppe, eine Alkylenthiogruppe, eine Arylenthiogruppe, eine Alkylenaminogruppe, eine Arylenaminogruppe, Sauerstoff, Schwefel oder eine Iminogruppe steht, ausgewählt ist.
  • A ist vorzugsweise eine unsubstituierte Arylengruppe (beispielsweise eine unsubstituierte Phenylengruppe) oder eine Arylengruppe (beispielsweise eine Phenylengruppe) mit einem Substituenten wie einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe, einer Alkoxygruppe, einer Aryloxygruppe oder eine Aminogruppe.
  • Beispiele für M umfassen ein Kation, beispielsweise NH4 +, und ein Metallion, beispielsweise ein Kation eines Metalls wie Al, Cu, Zn, ein Erdalkalimetall oder ein Alkalimetall.
  • Das Polymer mit einer Aryldiazosulfonatgruppe wird vorzugsweise durch Polymerisation des entsprechenden Monomers mit einer Aryldiazosulfonatgruppe hergestellt. Das Monomer mit einer Aryldiazosulfonatgruppe ist in EP-A-339393 und EP-A-507008 offenbart. Bevorzugte Beispiele für das Monomer sind im folgenden aufgelistet.
  • Figure 00250001
  • Figure 00260001
  • Das Polymer mit einer Aryldiazosulfonatgruppe kann ein Polymer sein, das durch Homopolymerisation eines Monomers mit einer Aryldiazosulfonatgruppe oder eines Copolymers, das durch Copolymerisation eines Monomers mit einer Aryldiazosulfonatgruppe mit einem Monomer mit einer anderen Aryldiazosulfonatgruppe oder einem anderen Monomer, wie (Meth)acrylsäure oder deren Ester, (Meth)acrylamid, Acrylnitril, Vinylacetat, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Styrol oder α-Methylstyrol, erhalten wurde, erhalten wird. Das Copolymer sollte so hergestellt werden, dass es die Eigenschaft der Wasserlöslichkeit nicht verliert. Der Gehalt an der Monomereinheit mit einer Aryldiazosulfonatgruppe in dem Polymer mit einer Aryldiazosulfonatgruppe beträgt vorzugsweise 10 bis 60 Mol-%.
  • (Mikrokapseln)
  • Als die Mikrokapseln in der Erfindung gibt es Mikrokapseln, die eine Verbindung mit einer wärmereaktiven funktionellen Gruppe verkapseln. Beispiele für die wärmereaktive funktionelle Gruppe umfassen eine polymerisierbare ungesättigte Gruppe, eine Isocyanatgruppe, Epoxygruppe, Hydroxygruppe, Carboxylgruppe, Methylolgruppe, Aminogruppe und eine Diazosulfonatgruppe. Eine Isocyanatgruppe oder eine Diazosulfonatgruppe ist im Hinblick auf die Empfindlichkeit zur praktischen Verwendung bevorzugt.
  • Beispiele für die Verbindung mit einer Isocyanatgruppe umfassen 2,4-Tolylendiisocyanat, 2,6-Tolylendiisocyanat, 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat, 1,5-Naphthalindiisocyanat, Tolidindiisocyanat, 1,6-Hexamethylendiisocyanat, Isophorondiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Lysindiisocyanat, Triphenylmethantriisocyanat und Bicycloheptandiisocyanat.
  • Als die Verbindung mit einer Diazosulfonatgruppe können die oben beschriebenen hydrophoben Vorstufen verwendet werden.
  • Als Verfahren zur Herstellung von Mikrokapseln, die die Verbindung mit einer wärmereaktiven funktionellen Gruppe oder die oben beschriebenen hydrophoben Vorstufen verkapseln, können bekannte Verfahren verwendet werden, die ein Coazervationsverfahren gemäß der Offenbarung in US-Patent 2 800 457 und 2 800 458, ein Grenzflächenpolymerisationsverfahren gemäß der Offenbarung im britischen Patent 990 443, US-Patent 3 287 154 und der japanischen Patentveröffentlichung 38-19574, 42-446 und 42-711; ein Polymerfällungsverfahren gemäß der Offenbarung in US-Patent 3 418 250 und 23 660 304; ein Verfahren unter Verwendung von Isocyanatpolyol als Wandmate rial gemäß der Offenbarung in US-Patent 3 796 669; ein Verfahren unter Verwendung von Isocyanat als Wandmaterial gemäß der Offenbarung in US-Patent 3 914 511; ein Verfahren unter Verwendung eines Harnstoff-Formaldehydharzes oder Harnstoff-Formaldehyd-Resorcinharzes als Wandmaterial gemäß der Offenbarung in US-Patent 4 001 140, 4 087 376 und 4 089 802; ein Verfahren unter Verwendung eines Melamin-Formaldehydharzes oder von Hydroxycellulose als Wandmaterial gemäß der Offenbarung in US-Patent 40254450; ein In-situ-Verfahren unter Verwendung der Polymerisation eines Monomers gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung 36-9163 und 51-9079; ein Sprühtrocknungsverfahren gemäß der Offenbarung in dem britischen Patent 930 422 und US-Patent 3 111 407; und ein elektrolytisches Dispergier- und Kühlverfahren gemäß der Offenbarung in dem britischen Patent 952807 und 967074 umfassen. Jedoch ist die Erfindung nicht speziell hierauf beschränkt.
  • <Wasserlösliches Harz>
  • Die wärmeempfindliche Schicht in der Erfindung kann ein wasserlösliches Harz als Mittel zur Verhinderung einer Adhäsion zwischen den durch Wärme schmelzbaren Teilchen während der Lagerung enthalten. Beispiele für das wasserlösliche Harz umfassen herkömmliche wasserlösliche Polymere, beispielsweise eine synthetisches Homopolymer oder Copolymer, wie Polyvinylalkohol, Poly(meth)acrylsäure, Poly(meth)acrylamid, Polyhydroxyethyl(meth)acrylat oder Polyvinylmethylether, und ein natürliches Bindemittel, wie Gelatine, Polysaccharide, beispielsweise Dextran, Pullulan, Cellulose, Gummiarabikum, Alginsäure, Polyethylenglykol oder Polyethylenoxid. Der Gehalt der wärmeempfindlichen Schicht an dem wasserlöslichen Polymer in der Erfindung beträgt vorzugsweise 0 bis 50 Gew.-%.
  • Die Beschichtungsmenge der wärmeempfindlichen Schicht in der Erfindung liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 1,0 g/m2 der Schicht. Bei einer wärmeempfindlichen Schicht, die eine Beschichtungsmenge der Schicht aufweist, die außerhalb des obigen Bereichs liegt, ist es schwierig, hohe Druckhaltbarkeit zu erreichen.
  • <Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial>
  • Wenn in der Erfindung ein Bild unter Verwendung einer Umwandlung von Licht in Wärme aufgrund eines Lasers gebildet wird, enthält die wärmempfindliche Schicht oder hydrophile Schicht in der Erfindung vorzugsweise ein Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial.
  • Als Licht-Wärme-Umwandlung wird eine Licht-Wärme-Umwandlung mit Absorption in einem Wellenlängenbereich des nahen Infrarotbereich vorzugsweise verwendet. Beispiele für das Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial umfassen eine anorganische Verbindung, wie Kohleschwarz; eine organische Verbindung, wie einen Cyaninfarbstoff, Polymethinfarbstoff, Azuleniumfarbstoff, Squaleniumfarbstoff, Thiopyryliumfarbstoff, Naphthochinonfarbstoff oder Anthrachinonfarbstoff; einen Organometallkomplex des Phthalocyanin-, Azo- oder Thioamidtyps; ein Metall, wie Co, Cr, Fe, Mn, Ni, Cu oder Ti; und ein Oxid, Nitrid oder Stickstoffoxid des Metalls.
  • Als Beispiele umfassen die Licht-Wärme-Umwandlungsmaterialien Verbindungen gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 63-139191, 64-33547, 1-160683, 1-280750, 1-293342, 2-2074, 3-26593, 3-30991, 3-34891, 3-36093, 3-36094, 3-36095, 3-42281, 3-97589 und 3-103476. Diese Verbindungen können einzeln oder in einer Kombination von zwei oder mehreren Arten derselben verwendet werden. In der Erfindung beträgt der Gehalt an dem im nahen Infrarotbereich absorbierenden Mittel in der Bilderzeugungsschicht vor zugsweise 1 bis 10 Gew.-%. Der Gehalt an dem im nahen Infrarotbereich absorbierenden Mittel in der hydrophilen Schicht beträgt vorzugsweise 3 bis 20 Gew.-%.
  • In der Erfindung beträgt der Gehalt an dem Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial in der hydrophilen Schicht oder der wärmeempfindlichen Schicht vorzugsweise 3 bis 20 Gew.-%.
  • In dem obigen Flachdruckplattenmaterial 2), das zwei Schichten mit verschiedener Druckfarbenaffinität umfasst, weisen die zwei Schichten die folgende Struktur (i) oder (ii) auf:
    • (i) Ein Flachdruckplattenmaterial, das ein Substrat und eine Druckfarbenaffinitätsschicht als Bilderzeugungsschicht (eine Schicht mit höherer Affinität für Tinte) und eine hydrophile Schicht in dieser Reihenfolge darauf angebracht umfasst, oder
    • (ii) ein Flachdruckplattenmaterial, das ein Substrat und eine hydrophile Schicht und eine Druckfarbenaffinitätsschicht als Bilderzeugungsschicht in dieser Reihenfolge darauf angebracht umfasst.
  • Die hydrophile Schicht in jeder Struktur ist die gleiche wie die in der hydrophilen Schicht des obigen Flachdruckplattenmaterials 1) angegebene.
  • Die Druckfarbennaffinitätsschicht kann eine beliebige sein, sofern sie Druckfarbe akzeptieren kann. Beispiele für die Druckfarbenaffinitätsschicht umfassen eine Schicht, die durch Belichten und Härten des lichtempfindlichen Polymers gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 60-22903 hergestellt wurde, eine Schicht, die durch Wärmehärtung von Epoxyharzen gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 62-050760 hergestellt wurde, eine Schicht, die durch Härten einer Gelatineschicht gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 63-133151 hergestellt wurde, eine Schicht, die durch Verwendung eines Urethanharzes und eines Silankopplungsmittels gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 3-200965 hergestellt wurde, und eine Schicht, die durch Verwendung eines Urethanharzes gemäß der Offenbarung in der japanischen Patentveröffentlichung O.P.I. Nr. 3-273248 hergestellt wurde. Außer den obigen ist eine Schicht, die durch Härten einer Gelatine- oder Caseinschicht hergestellt wurde, ebenfalls verwendbar. Als Substrat können die oben beschriebenen verwendet werden. Die Beschichtungsmenge als Trockengewicht der Druckfarbenaffinitätsschicht auf dem Substrat beträgt günstigerweise 0,1 bis 10 g/m2, vorzugsweise 0,2 bis 8 g/m2 und noch besser 0,5 bis 5 g/m2. Das Substrat selbst ist auch verwendbar, sofern es Tintenaffinität aufweist.
  • In dieser Struktur kann die hydrophile Schicht und/oder die Druckfarbenaffinitätsschicht das oben beschriebene Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial im Hinblick darauf enthalten, dass ein Bild durch Ablösung aufgrund Bestrahlung mit einem Laser leicht gebildet wird. Der Gehalt der hydrophilen Schicht an dem Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-% und der Gehalt der Druckfarbenaffinitätsschicht an dem Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%.
  • Eine Ablösungsschicht kann zwischen der hydrophilen Schicht und der Druckfarbenaffinitätsschicht angebracht werden.
  • Die Ablösungsschicht ist eine Schicht, die das obige Licht-Wärme-Umwandlungsmaterial und ein Bindemittel enthält. Beispiele für das Bindemittel umfassen Cellulosederivate, wie Cellulose, Nitrocellulose und Ethylcellulose; ein Homopolymer oder Copolymer von Acrylaten, ein Homopolymer oder Copolymer von Methacrylaten, wie Methylmethacrylat oder Butylmethacrylat; Acrylat-Methacrylat-Copolymere; ein Homopolymer oder Copolymer von Styrol, wie Styrol oder α-Methylstyrol; synthetische Kautschuke, wie Polyisopren oder ein Styrol-Butadien-Copolymer; Polyvinylester, wie Polyvinylacetat; Copolymere von Vinylestern, wie ein Vinylacetat-Vinylchlorid-Copolymer; ein Polykondensationspolymer, wie Polyharnstoff, Polyurethan, Polyester und Polycarbonate; und Bindemittel (die im sogen. "chemischen Amplifikationstyp" verwendet werden) gemäß der Offenbarung in Frechet et al., J. Imaging Sci., 30(2), 59-64 (1986), "Polymers in Electronics (Symposium Series, P11, 242, T. Davidson, Hrsg., ACS Washington DC (1984) (Ito, Willson))" und E. Reichmanis und L.F. Thompson, Microelectronic Engineering, 13, S. 3-10 (1991). Das Gewichtsverhältnis des Licht-Wärme-Umwandlungsmaterials zu dem Bindemittel in der Ablösungsschicht beträgt 10:90 bis 70:30. Die Ablösungsschicht kann verschiedene Vernetzungsmittel enthalten, um deren mechanische Festigkeit und deren Adhäsion an eine andere angrenzende Schicht zu erhöhen. Als Vernetzungsmittel können Formaldehyd, ein Epoxyharz, ein Melaminharz, Glyoxal, Polyisocyanat und hydrolysierbares Tetraalkylorthosilicat verwendet werden.
  • Eine weitere Ausführungsform der Ablösungsschicht ist eine Schicht, die durch Vakuumabscheidung oder Sputtern von metallhaltigen Teilchen, die Licht in Wärme umwandeln können, gebildet wurde. Die metallhaltigen Teilchen umfassen Teilchen eines Metalls, wie Aluminium, Titan, Tellur, Chrom, Zinn, Indium, Bismuth, Zink, Blei, oder von deren Legierung, und Teilchen von Metalloxiden, Metallcarbiden, Metallnitriden, Metallboriden oder Metallfluoriden. Das Vakuumabscheidungs- oder Sputterverfahren kann eine dünne Schicht bilden. Die Dicke der Ablösungsschicht, die durch das Vakuumabscheidungs- oder Sputterverfahren gebildet wurde, beträgt vorzugsweise 5 bis 100 mm und noch besser 10 bis 80 mm.
  • Das Flachdruckplattenmaterial wird einem Laser oder einem Thermokopf zur Bildung eines aufgezeichneten Bildes auf diesem ausgesetzt. Als Lichtquelle ist ein Laser zum Erreichen einer hohen Auflösung bevorzugt.
  • Verwendbare Laser werden in passender Weise entsprechend der Absorptionseigenschaft des verwendeten Licht-Wärme-Umwandlungsmaterials gewählt, doch ist ein Laser, der Licht mit einer Wellenlänge im nahen Infrarotbereich emittiert, bevorzugt. Als Laser wird ein Halbleiterlaser oder ein Halbleiteranregungs-Festkörperlaser (beispielsweise YAG-Laser) vorzugsweise verwendet.
  • BEISPIELE
  • Die vorliegende Erfindung wird im folgenden unter Verwendung von Beispielen erklärt, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
  • Eine Beschichtungsflüssigkeit einer hydrophilen Schicht, die durch Dispergieren der im folgenden angegebenen Beschichtungszusammensetzung der hydrophilen Schicht in einer Kugelmühle während 30 min erhalten wurde, wurde auf eine adhäsive Schicht eines 175 μm dicken Blattschichtträgers von Polyethylenterephthalat HS74 (hergestellt von Teijin Co., Ltd.) aufgetragen, wobei eine Beschichtungsmenge von 3 g/m2 erhalten wurde, und bei 100 °C 1 min lang getrocknet. <Beschichtungszusammensetzung von hydrophiler Schicht>
    Snowtex S (kolloides Siliciumdioxid, 30 Gew.-% Feststoff, produziert von Nissan Kagaku Kogyo Co., Ltd.) 10,40 Gew.-Teile
    Snowtex PS-M (kolloides Siliciumdioxid, 20 Gew.-% Feststoff, produziert von Nissan Kagaku Kogyo Co., Ltd.) 23,40 Gew.-Teile
    AMT Silica 08 (Alumosilicatteilchen mit einer durchschnittliche Teilchengröße von 0,6 μm, produziert von Mizusawa Kagaku Kogyo Co., Ltd.) 1,50 Gew.-Teile
    Silton JC 20 (Siliciumdioxidteilchen mit einer durchschnittliche Teilchengröße von 2,0 μm, produziert von Mizusawa Kagaku Kogyo Co., Ltd.) 1,20 Gew.-Teile
    Wässrige 4 gew.-%ige Natriumcarboxymethylcelluloselösung, (produziert von Kanto Kagaku Co., Ltd.) 0,12 Gew.-Teile
    MF Black 4500 (wässrige Dispersion von Fe-Mn-Cu-Mischmetalloxid, Feststoffgehalt: 40 %, produziert von Dainichi Seika Kogyo Co., Ltd.) 2,70 Gew.-Teile
    Mineral Colloid MO (Montmorillonit, produziert von WILBUR ELLIS CO., Ltd.) 0,24 Gew.-Teile
    Natriumphosphat (produziert von Kango Kagaku Co., Ltd.) 0,06 Gew.-Teile
    Reines Wasser 19,17 Gew.-Teile
  • Die aufgetragene hydrophile Schicht wurde ferner 24 h bei 60 °C einer Alterungsbehandlung unterzogen und dann wurde die im folgenden angegebene Beschichtungslösung der Bilderzeu gungsschicht auf die gebildete hydrophile Schicht aufgetragen, wobei eine Bilderzeugungsschicht mit einer Trockendicke von 0,6 g/m2 erhalten wurde, und bei 40 °C 3 min lang getrocknet. Auf diese Weise wurde ein Flachdruckplattenmaterialprüfling hergestellt. <Beschichtungslösung der Bilderzeugungsschicht>
    Hi-Disperser A118 (wässrige Carnaubawachsdispersion mit einem Feststoffgehalt von 40 Gew.-%, produziert von Gifu Shellac Co., Ltd.) 10,5 Gew.-Teile
    Treha (Trehalose, produziert von Hayashihara Shoji Co., Ltd.) 1,80 Gew.-Teile
    Reines Wasser 8,77 Gew.-Teile
  • Der erhaltene Flachdruckplattenmaterialprüfling wurde zu einer Größe von 745 mm × 600 mm zerschnitten, gestanzt, auf eine Trommel eines Platteneinsetzelements, das mit einem 830-nm-Halbleiterlaser mit einer Signalleistung von 300 mW und einem Strahldurchmesser von 32 μm (1/e2) ausgestattet war, montiert und bildgerecht belichtet, wobei die Trommelrotationsfrequenz so eingestellt wurde, dass die Belichtungsenergieintensität auf der Oberfläche des Materials 300 mJ/cm2 betrug. Das für die bildgerechte Belichtung verwendete Bildmuster bestand aus einem einfarbigen Bild, das auf dem Prüfling parallel zur Trommelachse ausgerichtet gebildet wurde, und einer Rasterfärbung mit einer Punktfläche von 95 %.
  • Anschließend wurde der belichtete Prüfling auf einem Plattenzylinder (mit einem Durchmesser von 135 mm) einer Presse, die in 1 gezeigt ist, montiert und gemäß den im folgenden beschriebenen Sequenzen behandelt.
  • Sequenz 1 (die in Tabelle 3 angegeben ist)
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers war in der mittleren Stufe der Vorbefeuchtungsstufe leicht erhöht. TABELLE 3
    Figure 00360001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 17 s.
  • Sequenz 2 (die in Tabelle 4 angegeben ist)
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers war im Anfangsstadium der Vorbefeuchtungsstufe leicht erhöht. TABELLE 4
    Figure 00370001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 17 s.
  • Sequenz 3 (die in Tabelle 5 angegeben ist)
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers war im Anfangstadium der Vorbefeuchtungsstufe stark erhöht. TABELLE 5
    Figure 00380001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 17 s.
  • Sequenz 4 (die in Tabelle 6 angegeben ist)
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers war im Endstadium der Vorbefeuchtungsstufe stark erhöht. TABELLE 6
    Figure 00390001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 17 s.
  • Sequenz 5 (die in Tabelle 7 angegeben ist)
  • [nicht erfindungsgemäß]
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers wurde während der Vorbefeuchtungsstufe nicht variiert. TABELLE 7
    Figure 00400001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 17 s.
  • Sequenz 6 (die in Tabelle 8 angegeben ist)
  • [nicht erfindungsgemäß]
  • Während der Vorbefeuchtungsstufe wurde die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers nicht variiert, jedoch die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders variiert. TABELLE 8
    Figure 00410001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 10 s.
  • Sequenz 7 (die in Tabelle 9 angegeben ist)
  • [nicht erfindungsgemäß]
  • Während der Vorbefeuchtungsstufe wurde die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers nicht variiert, jedoch die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders variiert. TABELLE 9
    Figure 00420001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 6 s.
  • Sequenz 8 (die in Tabelle 10 angegeben ist)
  • Die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers war im Anfangsstadium der Vorbefeuchtungsstufe stark erhöht und die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders wurde während der Vorbefeuchtungsstufe variiert. TABELLE 10
    Figure 00430001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 3 s.
  • Sequenz 9 (die in Tabelle 11 angegeben ist)
  • [nicht erfindungsgemäß]
  • Die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders wurde in der Stufe (a) der Vorbefeuchtungsstufe variiert. TABELLE 11
    Figure 00440001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 14 s.
  • Sequenz 10 (die in Tabelle 12 angegeben ist)
  • [nicht erfindungsgemäß]
  • Die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders wurde in der Stufe (b) der Vorbefeuchtungsstufe variiert. TABELLE 12
    Figure 00450001
    • 1) Zylinder
    • 2) Befeuchtungswasserzufuhr
    • 3) Druckfarbenwalze
    • 4) Druckpapier
    • 5) Stufenarten
    • 6) Zahl der Rotationen
    • 7) Umfangsgeschwindigkeit
    • 8) Dem Flachdruckplattenmaterial zugeführte Menge an Be feuchtungswasser
    • 9) Kontakt der Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplatten material
    • 10) Druckpapierzufuhr
  • Die zur Durchführung der obigen Vorbefeuchtungsstufe benötigte Zeit betrug etwa 11 s.
  • Drucke, die in den jeweiligen Sequenzen erhalten wurden, wurden nach den im folgenden angegebenen Kriterien beurteilt.
  • <<Elimination des Auffüllens im Bild einer Rasterfärbung mit einer Punktfläche von 95 %>>
  • Die Zahl der Papierblätter, die ab dem Start des Druckens gedruckt wurden, solange das Bild einer Rasterfärbung mit einer Punktfläche von 95 % wiedergegeben wurde (das Auffüllen im Bild einer Rasterfärbung mit einer Punktfläche von 95 % vollständig eliminiert war), wurde gezählt.
  • <<Stabilität der Bilddichte eines einfarbigen Bildes>>
  • Die Zahl der Papierblätter, die ab dem Start des Druckens gedruckt wurden, solange eine beabsichtigte Bilddichte an dem einfarbigen Bild erhalten wurde, wurde gezählt.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 13 angegeben.
  • TABELLE 13
    Figure 00470001
  • Wie aus Tabelle 13 ersichtlich ist, ergibt das Entwicklungsverfahren, wobei in der Vorbefeuchtungsstufe die Zufuhrmenge des Befeuchtungswassers variiert wird oder die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders ebenfalls variiert wird, stark verringerten Papierabfall im Anfangsdruckstadium, selbst wenn die in der Vorbefeuchtungsstufe verwendete Zeit kurz ist.
  • (WIRKUNG DER ERFINDUNG)
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial bereit, wobei die Entwicklung gleichmäßig durchgeführt wird und wobei die Vorbereitungszeit für den Druck verkürzt werden kann und Druckpapierabfall in der Anfangsdruckstufe stark verringert wird.

Claims (7)

  1. Entwicklungsverfahren auf einer Presse für ein Flachdruckplattenmaterial, das eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht umfasst, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, wobei das Verfahren die Stufen (a) des Zuführens von Befeuchtungswasser zu dem Flachdruckplattenmaterial mit einem aufgezeichneten Bild, das auf einen Plattenzylinder einer Presse montiert ist, durch In-Kontakt-Bringen einer Befeuchtungswalze mit dem Flachdruckplattenmaterial, während der Plattenzylinder rotiert wird, und (b) dann des Zuführens von Druckfarbe zu dem Flachdruckplattenmaterial durch In-Kontakt-Bringen einer Druckfarbenwalze mit dem Flachdruckplattenmaterial zum Entfernen einer zum Drucken unnötigen Bilderzeugungsschicht umfasst, wobei in der Stufe (a) die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers variiert wird.
  2. Entwicklungsverfahren nach Anspruch 1, wobei die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers in einem Anfangsstadium der Stufe (a) derart variiert wird, dass sie größer als die in einem Endstadium der Stufe (a) ist.
  3. Entwicklungsverfahren nach Anspruch 2, wobei die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers im Anfangsstadium der Stufe (a) 30 bis 200 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials be trägt und die zugeführte Menge des Befeuchtungswassers im Endstadium der Stufe (a) 5 ml/m2 bis weniger als 30 ml/m2 des Flachdruckplattenmaterials beträgt.
  4. Entwicklungsverfahren nach Anspruch 1, wobei in der Stufe (a) die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders (Strecke, die ein Punkt am Umfang des Plattenzylinders in einer Zeiteinheit zurücklegt) variiert wird.
  5. Entwicklungsverfahren nach Anspruch 4, wobei in der Stufe (a) die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders im Bereich von 0,5 bis 3,0 m/s variiert wird.
  6. Entwicklungsverfahren nach Anspruch 5, wobei die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders in einem bestimmten Zeitraum in der Stufe (a) 2,0 bis 3,0 m/s beträgt.
  7. Druckverfahren, das die Stufen des Entwickelns eines Flachdruckplattenmaterials, das eine hydrophile Schicht und eine Bilderzeugungsschicht umfasst, das mit Wasser entwickelt werden kann oder auf einer Presse entwickelt werden kann, gemäß dem Entwicklungsverfahren nach Anspruch 1 oder 4 unter Herstellen einer Flachdruckplatte, des Zuführens von Druckfarbe und Befeuchtungswasser zu der erhaltenen Flachdruckplatte unter Bildung eines Druckfarbenbildes auf der Flachdruckplatte und des Übertragens des Druckfarbenbildes auf einen Papierbogen umfasst.
DE602004003851T 2003-04-18 2004-04-08 Druckpresseentwicklungsverfahren für eine Flachdruckplatte und Druckverfahren Expired - Fee Related DE602004003851T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2003114211 2003-04-18
JP2003114211A JP2004314530A (ja) 2003-04-18 2003-04-18 平版印刷版材料の印刷機上現像方法及び印刷方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE602004003851D1 DE602004003851D1 (de) 2007-02-08
DE602004003851T2 true DE602004003851T2 (de) 2007-09-06

Family

ID=32906086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE602004003851T Expired - Fee Related DE602004003851T2 (de) 2003-04-18 2004-04-08 Druckpresseentwicklungsverfahren für eine Flachdruckplatte und Druckverfahren

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6994028B2 (de)
EP (1) EP1468822B1 (de)
JP (1) JP2004314530A (de)
DE (1) DE602004003851T2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060150846A1 (en) * 2004-12-13 2006-07-13 Fuji Photo Film Co. Ltd Lithographic printing method
WO2006090570A1 (ja) * 2005-02-22 2006-08-31 Konica Minolta Medical & Graphic, Inc. 平版印刷版材料および印刷方法
JP4698414B2 (ja) * 2005-12-27 2011-06-08 大日本スクリーン製造株式会社 現像処理方法および印刷機
JP2007230105A (ja) 2006-03-01 2007-09-13 Fujifilm Corp 機上現像印刷方法および印刷装置
DE102006043572A1 (de) * 2006-09-16 2008-03-27 Man Roland Druckmaschinen Ag Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine
CN101505965A (zh) * 2006-09-22 2009-08-12 三菱重工业株式会社 用于驱动印刷机的设备和方法
CN101505966A (zh) * 2006-09-22 2009-08-12 三菱重工业株式会社 用于驱动印刷机的设备和方法
DE102007034880A1 (de) * 2007-07-24 2009-01-29 Heidelberger Druckmaschinen Ag Entwicklung von Druckplatten in Offsetdruckmaschinen
DE102011102425A1 (de) 2011-05-24 2012-11-29 Heidelberger Druckmaschinen Ag Simultanes Softwareupdate
JP5740275B2 (ja) * 2011-09-30 2015-06-24 富士フイルム株式会社 機上現像型の平版印刷版原版を用いる印刷方法

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS582847A (ja) 1981-06-30 1983-01-08 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 平版印刷版
JPS582830A (ja) 1981-06-30 1983-01-08 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 感光性組成物
JPS5849940A (ja) 1981-06-30 1983-03-24 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 感光性組成物
JPS582834A (ja) 1981-06-30 1983-01-08 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 平版印刷版
JPH0677147B2 (ja) 1986-04-23 1994-09-28 富士写真フイルム株式会社 平版印刷原版
JPH0690509B2 (ja) 1986-11-05 1994-11-14 富士写真フイルム株式会社 平版印刷原版
JPS63179360A (ja) 1987-01-20 1988-07-23 Fuji Photo Film Co Ltd 平版印刷原版
US5258263A (en) 1991-09-10 1993-11-02 Polaroid Corporation Printing plate and methods of making and use same
DE69517174T2 (de) 1995-10-24 2000-11-09 Agfa-Gevaert N.V., Mortsel Verfahren zur Herstellung einer lithographische Druckplatte mit auf der Druckpresse stattfindenden Entwicklung
US6030750A (en) 1995-10-24 2000-02-29 Agfa-Gevaert. N.V. Method for making a lithographic printing plate involving on press development
WO2002087882A1 (en) 2001-04-26 2002-11-07 Mitsubishi Chemical Corporation Method and device for regenerative processing and printing
JP4073345B2 (ja) * 2003-03-24 2008-04-09 富士フイルム株式会社 平版印刷方法および印刷装置

Also Published As

Publication number Publication date
EP1468822A3 (de) 2005-03-30
EP1468822B1 (de) 2006-12-27
EP1468822A2 (de) 2004-10-20
US6994028B2 (en) 2006-02-07
DE602004003851D1 (de) 2007-02-08
US20040206261A1 (en) 2004-10-21
JP2004314530A (ja) 2004-11-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69512321T2 (de) Lithographische Druckplatten mit einer oleophilen bilderzeugenden Schicht
DE69612272T2 (de) Lithographische Druckplatte mit Anpassung zur Bilderzeugung durch Ablation
DE69916023T2 (de) Laseraufzeichnungssatz für nassflachdruck
DE60132754T2 (de) Lithographischer Druckplattenvorläufer
DE60119824T2 (de) Wärmeempfindlicher lithographischer Druckplattevorläufer
DE60113174T2 (de) Wärmeempfindliche Flachdruckplattenvorstufe
DE60115749T2 (de) Flachdruckplattenvorläufer
DE602004003413T2 (de) Flachdruckverfahren und Flachdruckpresse
DE60133508T2 (de) Lithographische Druckplattenvorläufer
DE60014526T2 (de) Wärmeempfindlicher Vorläufer für eine Flachdruckplatte
DE60312424T2 (de) Verfahren zur Herstellung von lithographischen Druckplatten
DE602004003851T2 (de) Druckpresseentwicklungsverfahren für eine Flachdruckplatte und Druckverfahren
DE60026223T2 (de) Wärmeempfindlicher Vorläufer für eine Flachdruckplatte
DE69805927T2 (de) Wärmeempfindlicher Vorläufer für eine Flachdruckplatte
US20020081519A1 (en) Thermally convertible lithographic printing precursor
DE60210153T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Flachdruckplatten
DE60309548T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Trägers, eines lithographischen Druckplattenvorläufers und Träger eines lithographischen Druckplattenvorläufers
DE69610579T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungselements
DE602004005641T2 (de) Vorsensibilisierte Platte und lithographisches Druckverfahren
US6210857B1 (en) Heat sensitive imaging element for providing a lithographic printing plate
US20020081526A1 (en) Method for obtaining a lithographic printing surface
DE60310292T2 (de) Wärmeempfindlicher lithographischer Druckplattenvorläufer
DE60319923T2 (de) Vorsensibilisierte Flachdruckplatte mit Mikrokapseln
DE60315086T2 (de) Lithographischer Druckplattenvorläufer
EP1541346B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flachdruckplatten und Druckverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee