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DE602004003573T2 - Reinigung alkalischer waschflüssigkeit - Google Patents

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DE602004003573T2
DE602004003573T2 DE602004003573T DE602004003573T DE602004003573T2 DE 602004003573 T2 DE602004003573 T2 DE 602004003573T2 DE 602004003573 T DE602004003573 T DE 602004003573T DE 602004003573 T DE602004003573 T DE 602004003573T DE 602004003573 T2 DE602004003573 T2 DE 602004003573T2
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scrubber
pulp
filtrate
partial flow
flow
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DE602004003573T
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Pasi Pigg
Hannu Sonni
Marjo Törönen
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Stora Enso Oyj
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Stora Enso Oyj
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/02Washing ; Displacing cooking or pulp-treating liquors contained in the pulp by fluids, e.g. wash water or other pulp-treating agents
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C3/00Pulping cellulose-containing materials
    • D21C3/02Pulping cellulose-containing materials with inorganic bases or alkaline reacting compounds, e.g. sulfate processes

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen einer alkalischen Flüssigkeit. Im Spezielleren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Entfernen von Extrakten und Metallen aus einer alkalischen Flüssigkeit in dem Waschbereich einer Sulfatzellulosemühle.
  • Bei der Herstellung von Sulfatzellulosepulpe erbrachten neue Faseranlagen mit hohem Durchsatz das Problem der nachteiligen Wirkung von Substanzen, die von Harz und verschiedenen Metallen bei der Pulpeherstellung stammen, da Faseranlagen zunehmend geschlossen werden und Wassermengen abnehmen. Extrakte bzw. extrahierbare Substanzen bewirken nachteilige Adhäsion an die Ausstattungsoberflächen. Substanzen, die von Harz stammen, bewirken ebenfalls Lauf- und Qualitätsprobleme bei Papier- und Kartonanlagen. Unter günstigen Bedingungen scheiden sich einige Metallformen ab und sind daher nachteilig für das Pulpeherstellungsverfahren.
  • Es ist bereits bekannt, dass Extrakte und Metalle entfernt werden können durch Flockung oder Präzipitation. Diese bekannten Verfahren arbeiten wirkungsvoller unter neutralen oder sauren Bedingungen. Jedoch das Abfallen des pH-Werts in den neutralen oder sauren Bereich während des Waschens von Sulfatzellulosepulpe führt zu ungewünschten Reaktionen von Rest-Lignin und diese erschweren die praktische Durchführung bekannter Verfahren.
  • Es gibt einige bekannte Verfahren zum Waschen einer alkalischen Flüssigkeit. Eines von diesen ist offenbart in der WO-Patentanmeldung 88/04705. Diese Anmeldung offenbart das Waschen von alkalischer faseriger Pulpe in mehreren Schritten und das Absenken des pH-Werts in mindestens einem Waschschritt auf ein Niveau, das niedrig genug ist, dass die nachteiligen Substanzen aus der faserigen Pulpe entfernt werden können durch ein bekanntes Verfahren. Jedoch umfasst das in dieser Referenz offenbarte Verfahren die ungewünschten Reaktionen, die durch den pH-Wert-Abfall der oben genannten Pulpe umfasst sind.
  • Die FI-Patentanmeldung 52876 offenbart ein zweites Verfahren. Dieses Verfahren umfasst das Waschen von Zellulosepulpe in einer mehrstufigen Waschanlage, wobei der pH-Wert der Pulpe durch Ansäuern der Waschflüssigkeit für eine verbesserte Waschwirkung abgesenkt wird. Das Verfahren verfolgt die Ziele eines aufgehellten Abwassers, eines verringerten Aufschäumens auf dem Siebniveau und einen verbesserten Helligkeitsgrad ungebleichter Papierqualitäten. Dieses Verfahren führt ebenfalls zu einem niedrigen Gesamt-pH-Wert und dem Auftreten von ungewünschten Reaktionen in der Pulpe.
  • Das Verfahren der Erfindung erlaubt ein wirkungsvolleres Waschen von Sulfatzellulosepulpe und eine wirkungsvolle Entfernung von Extrakten und Metallen, ohne dass das pH-Wert-Niveau des Hauptstroms zu stark erniedrigt wird und ohne Bewirkung anderer Probleme im Verfahren. Das Verfahren der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Merkmale, die in dem kennzeichnenden Teil der unabhängigen Ansprüche definiert sind.
  • Die oben genannten Vorteile werden erreicht durch Aufteilen des alkalischen Filtrats in zwei Teilströme, wobei das pH-Wert-Niveau von einem von diesen auf das optimale Niveau hinsichtlich Entfernung von Extrakten und Metall abgesenkt wird und durch Recyclisieren des gereinigten Teilstroms in das Verfahren. Dies hält das pH-Wert-Niveau des Hauptstroms bei einem geeignet hohen Niveau und die oben genannten Probleme treten nicht auf. Die Aufteilung dieses alkalischen Filtrats in Teilströme wird am vorteilhaftesten durchgeführt mit den Filtraten aus den letzten Schritten des Waschbereichs, da diese Filtrate geringe Rest-Lignin- und Alkalikonzentrationen aufweisen.
  • Die pH-Wert-Regulation des alkalischen Filtrats kann geeignet durchgeführt werden z.B. unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) oder Mineralsäuren. Die Verwendung von Kohlendioxid zur pH-Wert-Regulation eines Teilstroms ändert nicht das chemische Gleichgewicht des Verfahrens.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den unten angegebenen Ansprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird detaillierter unten mittels Beispielen und unter Bezugnahme auf Figuren erklärt, worin
  • 1 ein Fließdiagramm des Verfahrens ist,
  • 2 eine schematische Ansicht der Pulpestromaufteilung in dem Verfahren von 1 ist und
  • 3 eine Tabelle der mit dem Verfahren erreichten Verringerungen ist.
  • 1 zeigt einen ersten Pulpestrom 1, der einen ersten Wäscher 101 erreicht. Ein zweiter Pulpestrom 2 startet von dem ersten Wäscher 101 zum zweiten Wäscher 102, der der letzte mechanische Wäscher von brauner Pulpe ist oder einem beliebigen anderen Wäscher des Waschbereichs. Dieses Verfahren ist ebenfalls anwendbar auf mehr als einen Wäscher in einem Waschbereich.
  • Der zweite Pulpestrom 2 ist eine Kombination des ersten Pulpestroms 1 und der Flüssigkeit 12 aus der Verfahrenseinheit 103, die in Wäscher 101 vereinigt werden. Daher wird die Flüssigkeit 12 als die Waschflüssigkeit des ersten Wäschers 101 wirken.
  • Eine Waschflüssigkeit 3 wird ebenfalls in den zweiten Wäscher 102 eintreten, wobei diese Waschflüssigkeit vereinigt wird mit dem zweiten Pulpestrom 2, der von dem ersten Wäscher 101 kommt. Das alkalische Filtrat, das durch die Waschflüssigkeit 3 in den zweiten Wäscher 102 verlagert wird, wird von dem zweiten Pulpestrom 2 getrennt und der gewaschene dritte Pulpestrom 5 wird im Verlauf des Verfahrens entfernt. Falls erforderlich, kann der Pulpestrom 5 einer weiteren Behandlung unterzogen werden. Wenn das alkalische Filtrat 4 eine große Menge Fasern enthält, wird das Filtrat vorteilhafterweise vor einer weiteren Behandlung filtriert, um Faserverluste zu minimieren.
  • Das alkalische Filtrat 4, das von dem gewaschenen zweiten Pulpestrom 2 im zweiten Wäscher 102 abgetrennt wird, wird in zwei Teilströme 6 und 7 aufgeteilt. Das alkalische Filtrat 4 kann in z.B. 2/3 erster Teilstrom 6 und 1/3 zweiter Teilstrom 7 aufgeteilt werden. Der zweite Teilstrom 7 des alkalischen Filtrats 4 wird in dem Verfahren weiterbehandelt indem er vereinigt wird mit einem Ansäuerungsmittel 8, wie z.B. Kohlendioxid (CO2), um den pH-Wert des Teilstroms abzusenken. Der pH-Wert des zweiten Teilstroms 7 des Filtrats 4 kann z.B. auf 7 (neutraler pH-Wert) abgesenkt werden, welcher optimal ist in Hinblick auf die weitere Behandlung des Teilstroms 7. Als nächstes wird der Teilstrom 9, der mit Kohlendioxid behandelt ist, zu Verfahrenseinheit 103 geleitet. Die Verwendung von Kohlendioxid zur pH-Wert-Regulation verändert das chemische Gleichgewicht des Verfahrens nicht. Anstelle von Kohlendioxid könnte man z.B. Mineralsäuren als Ansäuerungsmittel verwenden. Der erste Teilstrom 6 des alkalischen Filtrats 4 bleibt in dem Verfahren unbehandelt.
  • Das Filtrat 4 aus dem Wäscher 102 kann in die Teilströme 6 und 7 ebenfalls in jedem beliebigen anderen Verhältnis als 2:1, wie oben angegeben, aufgeteilt werden, z.B. 5:1, 4:1, 3:1 oder 1:1. Die Aufteilung in die Teilströme 6 und 7 in dem Verfahren hat einen direkten Einfluss auf die Schlammmenge 10, die zu Entfernen ist und daher auf nachteilige Substanzen.
  • In der Verfahrenseinheit 103 werden Extrakte, Metalle und andere nachteilige Substanzen aus dem Teilstrom 9 unter der Verwendung eines beliebigen an sich bekannten Verfahrens (Koagulation, Flockung, Flotation oder dgl.) entfernt. Wenn der pH-Wert von Teilstrom 9 ungefähr 7 ist, ist die optimale Situation hinsichtlich z.B. Flotation in der Verfahrenseinheit 103 erreicht worden. Der während der Behandlung erzeugte Schlamm 10, der die nachteiligen Substanzen enthält, wird aus der Verfahrenseinheit 103 entfernt. Der gereinigte Teilstrom 11 wird nach der Verfahrenseinheit 103 mit dem ersten Teilstrom 6 des alkalischen Filtrats 4 vereinigt, wobei die Waschflüssigkeit 12 erzeugt wird, die zum Wäscher 101 geleitet wird. Die durch Wiedervereinigung des ersten Teilstroms 6 und des zweiten Teilstroms 7 des alkalischen Filtrats erzeugte Flüssigkeit wird nachfolgend in das Verfahren recyclisiert und wird als die Waschflüssigkeit 12 des ersten Wäschers verwendet. Die Zugabe von Waschflüssigkeit 12 zum Pulpestrom 1 in Wäscher 101 senkt den pH-Wert weder wesentlich ab noch bewirkt sie Probleme, wie etwa ungewünschte Reaktionen von Rest-Lignin. Ähnlich ersetzt bzw. verlagert die Waschflüssigkeit 12 das Filtrat 13 in Wäscher 101 und Filtrat 13 kann auf eine ähnliche Art wie die von Filtrat 4 von Wäscher 102 behandelt werden, falls dies gewünscht ist.
  • 2 zeigt ein Beispiel einer bevorzugten Option des Waschens von Sulfatzellulosepulpe. Der Pulpestrom 2, der den Wäscher 102 erreicht, ist mit Fasern 21 und Flüssigkeit 22 als getrennte Teile dargestellt. Der Pulpestrom 2, der in den Wäscher 102 eintritt, enthält 6,80 Adt Substanzen, die zu entfernen sind. Das Filtrat 4, das durch das Waschmittel verlagert wird von Wäscher 102, enthält 4,20 kg/Adt (Lufttrocken/t) Substanzen, die zu Entfernen sind, und der Strom aus gewaschener Pulpe 5 entsprechend 2,60 kg/Adt. Die Fasern des Pulpestroms 5 enthalten dann etwa 0,28% Extrakte. In diesem Beispiel wird 1/3 des Filtrats in Verfahrenseinheit 103 behandelt, wobei die Flüssigkeit 9, die diese Einheit erreicht, 1,388 kg/Adt Substanzen, die zu entfernen sind, enthält. Nach der Behandlung werden 75% der Substanzen, die die Verfahrenseinheit 103 erreichen, aus dem Verfahren entfernt, d.h. 1,04 kg/Adt, wie durch Pfeil 10 angegeben. Der unbehandelte Teil 6 (2/3) des Filtrats 4, der 2,814 kg/Adt nachteilige Substanzen bzw. störende Substanzen enthält, wird vereinigt mit dem Teil 11, der in Verfahrenseinheit 103 gereinigt wird, und wird recyclisiert in den Wäscher 101. In diesem Beispiel enthält die Waschflüssigkeit 12 von Wäscher 101 3,16 kg/Adt nachteilige Substanzen.
  • Als nächstes folgt ein praktisches Beispiel der Behandlung eines alkalischen Filtrats von Birkenpulpe in einer Sulfatcellulosemühle mit dem Verfahren der Erfindung mit der so erreichten prozentualen Verringerung. Im ersten Fall ist der Teilstrom 7 von Filtrat 4 angesäuert worden, um seinen pH-Wert auf 9,4 zu verringern und im zweiten Fall auf 7,0, während das ursprüngliche Filtrat 4 einen pH-Wert > 10 hatte. Die mit diesem Verfahren der Erfindung erreichten Ergebnisse sind in der Tabelle von 3 zusammengefasst. Mit einem pH-Wert der Flüssigkeit von 9,4 waren die Verringerungsprozentanteile 0% für Fettsäure, 13% für Harzsäure, 30% für Calcium bzw. 21% für Magnesium. Entsprechend waren, wenn der pH-Wert der Flüssigkeit auf 7,0 abfiel, die Verringerungsprozentanteile 86% für Fettsäure, 66% für Harzsäure, 69% für Calcium und 75% für Magnesium. Die Verringerungsprozentanteile sind berechnet worden an dem Teilstrom, der durch Verfahrenseinheit 103 (eintretender Strom 9 und austretender Strom 11) fließt, wobei das Flotationsverfahren zur Reinigung in der Verfahrenseinheit verwendet wird.
  • Das Ziel des oben beispielhaft dargestellten Verfahrens ist die Aufrechterhaltung des pH-Wertes des Pulpehauptstroms und die Entfernung störender bzw. nachteiliger Substanzen aus dem Verfahren allein durch Absenken des pH-Wertes eines Teilstroms des Filtrats auf ein niedriges Niveau, und das Recyclisieren es gereinigten Filtrats in den Hauptstrom. Das Absenken des pH-Wertes eines kleinen Teilstroms alleine hat keinen wesentlichen nachteiligen Einfluss auf den pH-Wert des gesamten Pulpestroms und es ist daher möglich, Probleme zu vermeiden, die z.B. mit Rest-Lignin in bekannten Verfahren auftreten.

Claims (7)

  1. Verfahren zum Waschen einer alkalischen Flüssigkeit im Waschbereich einer Sulfatzellstoff-Mühle, wobei das Verfahren die nachfolgenden Schritte in der unten angegebenen Abfolge umfasst: – Leiten eines ersten Pulpestroms (1) zu einem ersten Wäscher (101), worin eine Waschflüssigkeit (12) mit dem ersten Pulpestrom (1) vereinigt wird, – Leiten eines zweiten Pulpestroms (2) aus dem ersten Wäscher (101) zu einem zweiten Wäscher (102), worin eine Waschflüssigkeit (3) mit dem zweiten Pulpestrom (2) vereinigt wird, – Führen der gewaschenen Pulpe (5) aus dem zweiten Wäscher (102) in das Verfahren und Recyclisieren des Filtrats (4), das durch das Waschmittel (3) verlagert wird, in das Verfahren, gekennzeichnet durch – Aufteilen des Filtrats (4), das durch das Waschmittel (3) aus dem Wäscher (102) verlagert wird, in einen ersten Teilstrom (6) und einen zweiten Teilstrom (7), – Erniedrigen des pH-Werts des zweiten Teilstroms (7) durch Vereinigen eines Ansäuerungsmittels (8) mit dem zweiten Teilstrom (7), – Leiten des angesäuerten Teilstroms (9) in eine Verfahrenseinheit (103), worin der Schlamm (10), der Extrakte und Metalle enthält, aus dem Teilstrom (9) und dem gesamten Verfahren entfernt wird, – Vereinigen des in der Verfahrenseinheit (103) behandelten Teilstroms (11) mit dem ersten Teilstrom (6) und sein Recyclisieren in das Verfahren zur Verwendung als die Waschflüssigkeit (12) des ersten Wäschers (101).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtrat (4) aus dem Wäscher (102) in einen ersten Teilstrom (6) und einen zweiten Teilstrom (7) im Verhältnis 1:1, 2:1, 3:1, 4:1 oder 5:1 aufgeteilt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert des zweiten Teilstroms (7) des Filtrats (4) auf den Bereich 6 bis 8 erniedrigt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert des zweiten Teilstroms (7) des Filtrats (4) auf den Bereich 6,5 bis 7,5 erniedrigt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlendioxid, Mineralsäuren oder andere ähnliche Substanzen als Ansäuerungsmittel (8) verwendet werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäscher (101) derjenige vor dem letzten Wäscher ist und der Wäscher (102) der letzte Wäscher ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Extrakte und Metalle aus der Verfahrenseinheit (103) durch Koagulation, Flockung und Flotation oder ähnliche Verfahren entfernt werden.
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