-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Staubsauger-Saugvorrichtung
und insbesondere eine Verbesserung der Effizienz bei der Abfallsammlung.
-
Die
Staubsauger-Saugvorrichtungen bilden Organe zur Sammlung von Abfällen, die
die zu reinigende Fläche
beschmutzen. Sie sind Gegenstand von zahlreichen Verbesserungen,
die darauf zielen, insbesondere eine solche Sammlung zu verbessern.
-
Zahlreiche
Saugvorrichtungen von dreieckiger Form wurden bereits in der Vergangenheit
vorgeschlagen. Das Patent FR 2773456 auf dem Namen der Anmelderin
weist insbesondere den Vorteil auf, eine stirnseitige Öffnung in
der Spitze der Saugvorrichtung aufzuweisen, die es ermöglicht,
die Abfälle ein
wenig vor der Saugvorrichtung zu saugen, was insbesondere ermöglicht,
zusätzlich
zu der geeigneten spitz zulaufenden Form der Saugvorrichtung, die Winkel
und Ecken der zu reinigenden Räume
zu erreichen. Eine derartige Saugvorrichtung nach diesem Patent
besitzt jedoch keinen einziehbaren Bürste.
-
Derartige
Bürsten
sind in anderen Dokumenten, insbesondere im Patent
US 2,394,798 zu finden, in welchem
der Rand der Sohle der Saugvorrichtung zwei Bürsten aufweist, die innerhalb
der die Spitze der dreieckigen Saugvorrichtung bildenden Ränder angeordnet
sind und teilweise die zentrale Saugöffnung begrenzen. Diese Bürsten sind
jedoch feststehend und ermöglichen
es nur dann, die zu reinigende Fläche zu bürsten und anschließend zu
saugen, wenn die Saugvorrichtung nach vorne verlagert wird.
-
In
der Patentanmeldung
EP 0606169 weist die
dreieckförmige
Saugvorrichtung zwei Saugkanäle
auf, die entlang der Ränder
angeordnet sind, die die Spitze der Saugvorrichtung bilden. Diese
Kanäle sind
jeweils im unteren Teil der Saugvorrichtung von einer feststehenden
Bürste
umrandet. Derartige Bürsten
können
somit nicht je nach Beschaffeneinheit des zu behandelnden Bodens
eingezogen werden. Zudem wird das Bürsten des zu behandelnden Bodens
nur dann unmittelbar von einem Saugen gefolgt, wenn die Saugvorrichtung
nach hinten verlagert wird.
-
Die
vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die Nachteile des Stands der
Technik abzustellen, indem eine dreieckige Saugvorrichtung mit verbesserten Leistungen
vorgeschlagen wird, die insbesondere eine Vielzahl von Bürsten aufweist,
die durch eine einfache Vorrichtung einziehbar sind, die es ermöglicht,
die Kompaktheit der Saugvorrichtung zu bewahren.
-
Das
Ziel der vorliegenden Erfindung wird mit Hilfe einer Staubsauger-Saugvorrichtung von
im Wesentlichen dreieckiger Form und mit insbesondere zwei Seitenrändern, die
die Spitze der Saugvorrichtung bilden, erreicht, wobei die Saugvorrichtung
zur der zu reinigenden Fläche über mindestens
zwei Saugkanäle
geöffnet
ist, die in der Sohle der Saugvorrichtung angeordnet und entlang
der beiden, die Spitze der Saugvorrichtung bildenden Seitenrändern angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Saugkanal durch vordere
Bürsten
und hintere Bürsten
umrandet ist, wobei die Bürsten
auf der einen und anderen Seite des Kanals liegen und sich im Wesentlichen
parallel zu diesem erstrecken.
-
Indem
jeder Saugkanal durch Bürsten
umrandet ist, kann die Saugeffizienz an den Kanälen verbessert werden, da diese
sozusagen von den Bürsten
geschlossen sind. Zudem finden beide Vorgänge des Bürstens des zu behandelnden
Bodens und unmittelbar danach des Saugens unabhängig von der Richtung der Verlagerung
der Saugvorrichtung ob nach vorne oder nach hinten statt.
-
Vorteilhafterweise
hat die Saugvorrichtung eine gleichschenklige Form, indem sie einen
hinteren Rand aufweist, der die Seitenränder verbindet, und dass die
beiden, entlang der Seitenränder
angeordneten Kanäle
sich im vorderen Teil der Saugvorrichtung vereinigen.
-
Eine
solche Ausgestaltung ermöglicht
eine größere Stabilität der Saugvorrichtung,
die deren Verlagerung erleichtert. Zudem vereinfacht die Verbindung
der beiden Kanäle
im vorderen Teil der Saugvorrichtung ein wenig die Auslegung und
die Herstellung der Saugvorrichtung, da der gemeinsame Bereich an
der Sohle der Saugvorrichtung offen ist.
-
Nach
einer bevorzugten Ausführungsform können die
Bürsten
zwei Stellungen einnehmen: eine Stellung, in welcher sie aus der
Sohle der Saugvorrichtung hervortreten, und eine Stellung, in welcher sie
von der Sohle leicht zurückspringen,
wobei beide Stellungen durch ein Mechanismus gesteuert werden, der über ein
am Gehäuse
der Saugvorrichtung angeordnetes Pedal betätigt wird.
-
Diese
Ausführung
ermöglicht
es, je nach den zu behandelnden Böden und/oder den beabsichtigten
Handlungen verschiedene Kontaktflächen zu erhalten. Es ist in
der Tat vorteilhaft, punktuell über Bürsten verfügen zu können, die
es ermöglichen,
die zu behandelnde Bodenfläche,
beispielsweise den Teppichboden zu beanspruchen, um die an den Fasern
hängengebliebenen
Abfälle
herauszuziehen. Das Herausnehmen und Einführen der Bürsten ist durch ein Pedal erleichtert,
das mit dem Fuß betätigt werden
kann und am Gehäuse
der Saugvorrichtung angeordnet ist.
-
Nach
einer bevorzugten Ausführungsform weist
der Mechanismus folgendes auf:
- – zwei Kippvorrichtungen,
die die Bürsten
tragen und senkrecht zur Sohle gegen die Rückstellkraft von zwei Federn
beweglich sind,
- – zwei
waagerecht bewegliche Schlitten, die jeweils mit einer der Kippvorrichtungen über eine geneigte
Kurvenfläche
bei dieser waagerechten Bewegung in Wechselwirkung stehen können,
- – eine
Verbindungsstange, die das Steuerungspedal mit den beiden Schlitten
verbindet.
-
Die
Umsetzung der waggerechten Bewegung der Schlitten in eine senkrechte
Bewegung der die Bürsten
tragenden Kippvorrichtungen mit Hilfe einer geneigten Kurvenfläche ermöglicht es,
durch diese einfache Vorrichtung der Saugvorrichtung aufgrund des
geringen Platzbedarfs der Vorrichtung ein kompaktes Aussehen zu
verleihen.
-
Bei
dieser Anordnung ist das Pedal vorteilhafterweise an der Sohle der
Saugvorrichtung drehbar angebracht, wobei die Stange einerseits
mit dem Pedal durch einen zur Drehachse des Pedals parallelen Abschnitt
und andererseits mit den Schlitten durch im Wesentlichen zur Drehachse
des Pedals senkrechte Abschnitte verbunden ist, so dass eine solche
Drehung des Pedals eine waagerechte Verschiebung der Schlitten verursacht.
-
Vorteilhafterweise
sind die Kippvorrichtungen und die Schlitten bezüglich einer zur Saugvorrichtung
senkrechten Mittelebene symmetrisch, was ermöglicht, die Kräfte auf
jede Untergruppe aus jeweils einem Schlitten, einer Kippvorrichtung
einer vorderen und einer hinteren Bürste gleichmäßig zu verteilen.
Diese Symmetrie gewährleistet
eine einheitliche Bewegung der verschiedenen Bürsten.
-
Nach
einer bevorzugten Ausführungsform vereinigen
sich die Bürsten
im hinteren Teil der Kanäle
an der Verbindung der beiden seitlichen Kanäle, indem sie eine umgekehrtes
V bilden.
-
Das
Vorhandensein dieser hinteren Bürste, die
sich in Windungen von einem Rand zum anderen der Saugvorrichtung
erstreckt, ermöglicht
es, bei ausgefahrenen Bürsten
eine gute Stabilität
der Saugvorrichtung auf dem zu behandelnden Boden zu erhalten, ohne
Gefahr dass die Saugvorrichtung nach vorne oder hinten bei ihrer
Verlagerung geneigt wird. Die Saugvorrichtung bleibt somit ganz
flach auf dem zu behandelnden Boden.
-
Nach
dieser letzten Ausgestaltung weist jede Kippvorrichtung die Auflagepunkte
einer der vorderen Bürsten
und einen Teil der Auflagepunkte der hinteren Bürste auf.
-
Vorteilhafterweise
weist der vordere Rand der Saugvorrichtung mindestens eine stirnseitige Öffnung auf,
die zur Sicherung eines Saugens in einer zu der zu reinigenden Oberfläche im Wesentlichen parallelen
Richtung vorgesehen ist, wobei die stirnseitige Saugöffnung mit
einem der Saugkanäle
verbunden ist.
-
Einer
der Vorteile dieser Struktur ist es, nicht nur die Saugvorrichtung
physisch in die Ecken des zu reinigenden Raums anlegen zu können, sondern auch
an der Spitze und sogar etwas vor dieser Spitze über die so angebrachte Stirnöffnung zu
saugen. Eine solche Bedienbarkeit vermeidet hauptsächlich, auf
kleines Reinigungszubehör
zurückzugreifen,
das anstelle der Saugvorrichtung angelegt wird, um den Zugang zu
engen Stellen insbesondere in Winkeln und Ecken zu ermöglichen.
-
Es
hat sich außerdem
als sehr praktisch und einfach herausgestellt, die Spitze zu den
zu sammelnden Gegenständen
oder zu reinigenden Ecken zu richten, da sich diese Spitze in der
Achse des Rohrs, d.h. in der Schubachse befindet, wenn die Saugvorrichtung
verlagert wird. Der Vorteil ist es dann, auf jeden Gegenstand auf
offenem Bereich und nicht nur in den Ecken zielen zu können.
-
Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung, die als nicht einschränkendes Beispiel anhand der
beigefügten
Zeichnungen angegeben ist, die zeigen:
-
1 eine
schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen Saugvorrichtung,
-
2 eine
Unteransicht der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung,
-
3 und 4 eine
perspektivische Draufsicht bzw. Unteransicht bestimmter Bestandteile
einer erfindungsgemäßen Saugvorrichtung,
-
5 und 6 in
einer seitlichen Vorderansicht die Saugvorrichtung mit herausgefahrenen bzw.
eingezogenen Bürsten,
wobei die Sohle der Saugvorrichtung ausgelassen wurde,
-
7 und 8 in
einer Profilansicht die Saugvorrichtung mit herausgefahrenen bzw.
eingezogenen Bürsten,
-
9 eine
Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Saugvorrichtung 1 eines
Staubsaugers. Eine derartige Saugvorrichtung weist ein Verbindungsrohr 2 zum Anschluss
mit einem nicht dargestellten Staubsaugerkörper, der insbesondere einen
Lüftersatz
besitzt, der einen Luftansaugstrom herstellen kann.
-
Das
Verbindungsrohr 2 mündet
an der Sohle 11 der Saugvorrichtung, die mit dem zu reinigenden Boden 4 über Anschlussstutzen 3 in
Kontakt steht. Diese Stutzen münden
in die Saugkanäle.
Diese Kanäle
sind meistens entsprechend der Form der Saugvorrichtung gestaltet,
um die Saugeffizienz zu optimieren. Im dargestellten Beispiel, in
den die Saugvorrichtung dreieckförmig
ist, erstrecken sich die durch die Strichlinie 10 dargestellten
Saugkanäle
teilweise entlang der beiden Ränder 5, 6,
die die Spitze der Saugvorrichtung bilden, sowie in der Spitze der Saugvorrichtung,
nachdem sie sich im zentralen Teil der Saugvorrichtung vereinigt
haben.
-
Vorteilhafterweise
weist der Winkelbereich, der die Spitze der Saugvorrichtung bildet,
eine stirnseitige Öffnung 7 auf,
die dazu dient, ein Saugeffekt in einer Richtung zu gewährleisten,
die zur reinigenden Fläche
im Wesentlichen parallel ist.
-
In
der dargestellten Ausführungsform
weist die Saugvorrichtung zudem einziehbare Bürsten auf, die über ein
schwenkbares Pedal 8 betätigt werden. Dieses Pedal 8 ist
am Gehäuse 12 der
Saugvorrichtung zugänglich.
Dieses Gehäuse
hat in dieser Ausführungsform
im Wesentlichen nur ästhetische
und schützende
Funktionen gegenüber
der Umgebung.
-
Die
Saugkanäle
sind nämlich
einerseits durch eine interne Struktur, die teilweise bei der Herstellung
durch Formen der Sohle entsteht, wie die Teile der Saugkanäle, die
sich entlang der Ränder
erstrecken und über
die Öffnung 7 münden, und
andererseits durch einen oberen Teil 14 geschlossen, der gemäß der Ausführungsform
ein Sichtbereich ist, der dadurch gebildet wird, dass der an der
Sohle angesetzte dreieckige Teil durchsichtig gemacht wird.
-
Eine
solche Besonderheit ermöglicht
es, die Abfälle 16 auf
der Fläche,
die gerade gereinigt wird, sichtbar zu machen. Je nach der Form
der Saugvorrichtung und des Saugkanals oder der Saugkanäle kann
dieser Sichtbereich ein größeres Feld
abdecken als das des Saugkanals, um das Visieren der aus dem Boden
zu entfernenden Abfälle
zu justieren.
-
Vorteilhafterweise
besitzt der Sichtbereich einen Lupeneffekt, indem er eine konvexe
Form aufweist. Somit werden die Abfälle unter dem Sichtbereich
vergrößert, so
dass die Sicht auf die zu reinigende Fläche verbessert wird.
-
Die 2 zeigt
die Saugvorrichtung von unten gesehen. Die Sohle 11 der
Saugvorrichtung weist mehrere Saugkanäle auf: einen zum Rand 6 der Saugvorrichtung
im Wesentlichen parallelen Kanal 19 und einen zum Rand 5 der
Saugvorrichtung im Wesentlichen parallelen Kanal 20. Die
Kanäle
vereinigen sich im zentralen Bereich 21 der Saugvorrichtung.
Die Kanäle 19 und 20 besitzen
in den senkrechten Kanten 36 bzw. 35 der Sohle
stirnseitig angebrachte Öffnungen,
die ein seitliches, zur zu reinigenden Fläche im Wesentlichen paralleles
Saugen ermöglichen
Die dreieckige Form ist am hinteren Teil der Saugvorrichtung durch
einen durchgehenden Teil 40 ergänzt, der zwei Stellen 42 für Mittel
zum Verlagern der Saugvorrichtung aufweist, wobei diese Mittel entweder
Gleitkufen vom Typ PTFE oder Laufrollen wie die in 9 sichtbaren
Laufrollen 43 sind.
-
Die
Saugvorrichtung weist zudem eine Lamelle 23 auf, die sich
im Bereich 21 vom Rand 5 der Saugvorrichtung bis
zum Rand 6 erstreckt und somit einen vorderen Kanal 18 und
einen hinteren Kanal 22 definiert, wobei der vordere Kanal 18 an
der Spitze der Saugvorrichtung über
die stirnseitige Öffnung 7 mündet. Diese
Lamelle 23 weist einen Bereich 24 auf, in dem
ein Gewebe zum Aufnehmen von Fäden angeordnet
ist, wie es an sich bekannt ist.
-
Diese
Lamelle 23 verbindet brückenartig
den Rand 5 mit dem Rand 6, wobei ein Raum zwischen der
dem Bereich 24 gegenüberliegenden
Fläche
und dem oberen Teil 14 gebildet wird. Diese Lamelle ist vorzugsweise
parallel zum hinteren Rand 9 der Saugvorrichtung.
-
Ein
zweiter Bereich 124, der ein Gewebe zum Aufnehmen von Fäden trägt, kann
an einer Umrandung des Kanals 22 symmetrisch zum Bereich 24 zum
Aufnehmen von Fäden
vorgesehen sein.
-
Die
Kanäle 19 und 20 weisen
jeweils Abstreiflamellen 46 und 45 auf, die sich
vom Rand 6 bzw. 5 in Richtung des jeweils anderen
Rands im Saugkanal erstrecken. Gemäß dem vorgeschlagenen Beispiel
sind diese Lamellen fest und gehen aus der unteren Platte der Saugvorrichtung
hervor, indem sie sich im Wesentlichen parallel zum hinteren Rand 9 auf
einer Länge
erstrecken, die etwa der Hälfte
der Breite des Kanals entspricht. Vorzugsweise ragen nicht oder
wenig aus den unteren Platte der Saugvorrichtung hervor.
-
Erfindungsgemäß weist
die Saugvorrichtung Bürsten 55, 56, 57 auf,
die durch die Sohle hindurch einziehbar sind. Die Bürste 55 ist
zwischen dem Saugkanal 20 und dem Rand 5 und die
Bürste 56 zwischen
dem Saugkanal 19 und dem Rand 5 angeordnet. Da
die Kanäle 19 und 20 sich
teilweise vor der Saugvorrichtung vereinigen und dabei einen umgekehrten
V bilden, folgt die hintere Bürste 57 dieser Form
und verläuft
entlang der durch die beiden Kanäle und
durch ihr Treffpunkt definierten Umrandung. Wie in den 3 und 4 dargestellt,
weist die hintere Bürste
insbesondere eine Aussparung 157 in der Mitte der Bürste, d.h.
in der Mulde der Bürste
auf, um das Ansaugen der Abfälle
zu erleichtern, die sich in dieser Mulde der Bürste in dem Augenblick der
Bewegung der Saugvorrichtung nach hinten ablagern können.
-
Die 3, 4 und 5 stellen
jeweils die Bürsten
und den Mechanismus zur Steuerung des Ausfahrens der Bürsten dar.
Außer
der Anordnung des Pedals zeichnet sich die Vorrichtung durch ihre
perfekte Symmetrie bezüglich
einer vertikalen und zur Saugvorrichtung senkrechten Mittelebene aus.
-
Das
Pedal 8 weist einen seitlichen Ansatz 81 auf,
der zum Verbinden mit der Sohle der Saugvorrichtung über einen
senkrechten Teil 82 vorgesehen ist, der in 9 zu
sehen ist und ein Loch aufweist, in welchem der Ansatz gelagert
ist. Der somit im Teil 82 gelagerte Ansatz bildet eine
Schwenkachse des Pedals. Dieses weist auch eine hohle Erweiterung 83 auf.
-
Zudem
ist das Pedal 8 mit einer starren Stange 28 zum Übertragen
der Bewegung verbunden, wobei diese Stange mit dem Pedal in Verlängerung der
Drehachse des Pedals. d.h. in Verlängerung des Ansatzes 81 befestigt
ist, wie in 4 gut sichtbar ist. Diese Stange
weist mehrer Biegungen auf, die eine spezifische Gestalt ergeben,
deren Besonderheit darin besteht, dass sie eben bleibt und dabei
insbesondere einen waagerechten Teil 280, der der Verbindungsteil
mit dem Pedal ist, sowie zwei im Wesentlichen senkrechte Teile 282 bildet.
Diese befinden sich an jedem Ende der Stange und sind jeweils mit
einem Schlitten 85, 86 verbunden. Der unter dem
Pedal 8 angeordnete senkrechte Teil 282 geht in
den hohlen Teil der Erweiterung 83 des Pedals über, der
somit eine Führung
der Stange bildet und die Kraftübertragung
zur Stange gewährleistet.
-
Die
Stange 28 ist zudem von zwei aus der Sohle hervorgehenden,
senkrechten Trägern 128 getragen.
-
Die
Schlitten 85, 86 sind zwei identische L-förmige Teile,
die einen relativ langen, zum vorderen Teil der Saugvorrichtung
gerichteten waagrechten Teil und einen kürzeren, nach unten gerichteten senkrechten
Teil aufweisen. Die Schlitten sind zwischen der Sohle der Saugvorrichtung
und dem Gehäuse
so verspannt, dass sie sich nur waagerecht zum vorderen bzw. hinteren
Teil der Saugvorrichtung verschieben können. Zwei Bögen 194,
die aus der Sohle hervorgehen und durch welche hindurch die Schlitten 85, 86 montiert
sind, ermöglichen
insbesondere jede senkrechte Bewegung der Schlitten zu verhindern.
-
Jeder
Schlitten 85, 86 weist am stirnseitigen Ende deren
waagerechten Teils jeweils eine Abschrägung 185, 186 auf.
Diese abgeschrägten
Abschnitte bilden Kurvenflächen,
die mit den identisch abgeschrägten
Teilen 125, 126 in entsprechenden unabhängigen,
Kippvorrichtungen genannten Teilen 75, 76 bei
der waagerechten Verschiebung der Schlitten in Wechselwirkung stehen.
Die abgeschrägten
Abschnitte 125, 126 münden mit ihrem oberen Teil
an einen ebenen, im Wesentlichen waagerechten Abschnitt 25 bzw. 26.
-
Somit
kann jeder Schlitten 85 mit der Kippvorrichtung 75 bzw. 76 in
Wechselwirkung stehen. Die Kippvorrichtungen sind im Wesentlichen
ebene Teile, die in der Saugvorrichtung mit einem Freiheitsgrad
in einer vertikalen Richtung angebracht sind, wobei sie in ihrem
waagerechten Federweg im Wesentlichen durch die Sohle der Saugvorrichtung,
beispielsweise mit Hilfe von Gleitstiften 192 gehalten sind,
die aus der Sohle hervorgehen und auf welchen die Kippvorrichtungen über Öffnungen 175, 176 gleiten
können,
die den Stiften 192 entsprechen. Um die Reibungen zwischen
den Kippvorrichtungen und der Sohle zu minimieren, kann jeder Stift
oder können
einige von Ihnen mit Vorsprüngen
oder kleinen senkrechten Verdickungen versehen sein, um die senkrechte
Verlagerung der Kippvorrichtungen zu erleichtern.
-
Vorteilhafterweise
wird die Sohle auch mit Vorsprüngen
unter jedem Schlitten versehen, damit die Schlitten in Stellung
zum Ausfahren der Bürsten gehalten
werden können,
um ein ungewolltes Auslösen
des Mechanismus zu vermeiden.
-
Wie
in 9 zu sehen, ist eine Feder 165, 166 zwischen
jeder Kippvorrichtung 75, 76 und der Sohle der
Saugvorrichtung angebracht.
-
Jede
Kippvorrichtung weist Lagerungen 65, 66 für die Bürsten 55, 56 auf,
wobei jede Bürste
in der Lagerung im Wesentlichen durch elastische Klemmen vom Typ
Clips 95, 96 gehalten sind. Das Anschlagen der
Kippvorrichtungen nach unten wird zudem durch Bereiche zum Anhalten
der senkrechten Bewegung der Kippvorrichtungen nach unten gebildet
und besteht aus dem Umfang der Lagerung der Bürsten. Der somit entstehende
Kontakt mit den entsprechenden Teilen der Sohle der Saugvorrichtung sichert
eine gute Dichtigkeit.
-
Die
hintere Bürste 57 ist
von jeder Kippvorrichtung zur Hälfte
mit Hilfe von Clips 97, 98 getragen, und wie für die Bürsten 55, 56 ist
das Anschlagen der Kippvorrichtungen nach unten beim Ausfahren der
Bürsten
durch den Kontakt zwischen dem Umfang der Lagerung der Bürsten und
der Sohle gebildet.
-
Ausgehend
von einer Stellung, in der die Bürsten
entsprechend der 6 und 8 eingefahren
sind, liegen die abgeschrägten
Teile 125, 126 der Kippvorrichtungen und die abgeschrägten Teile 185, 186 der
Schlitten im Betrieb im Wesentlichen nebeneinander auf der gleichen
Höhe.
-
Wenn
der Benutzer wünscht,
die Bürsten auszufahren,
betätigt
es das Pedal, indem er auf den hinteren Teil dieses drückt. Das
Pedal schwenkt im Uhrzeigersinn in den Figuren, was eine Drehung
der Stange 28 in die gleiche Richtung verursacht.
-
Die
im Wesentlichen senkrechten Abschnitte 282 schwenken auch
und verursachen eine Verschiebung der Schlitten 85, 86 nach
vorne, welche mit den Enden 282 der Stange verbunden sind.
Diese Vorwärtsbewegung
der Schlitten hat das Zusammenwirken der abgeschrägten Teile
mit denjenigen der Kippvorrichtungen zur Folge. Unter Berücksichtung der
Tatsache, dass die Schlitten sich unmöglich senkrecht und die Kippvorrichtungen
unmöglich
waagerecht bewegen können,
erfahren letztere bei der Bewegung der Schlitten nach vorne eine
senkrechte Bewegung nach unten gegen die Rückstellkraft der Feder 165, 166,
wobei das Spiel der Neigungen die Kippvorrichtungen 75, 76 unter
die Schlitten 85, 86 gleiten lässt, wobei diese jeweils an
den ebenen Teilen 25, 26 in Anlage sind.
-
Diese
senkrechte Bewegung der Kippvorrichtungen nach unten ermöglicht es,
die Bürsten
aus der vom unteren Teil der Sohle definierten Ebene auszufahren.
-
Wenn
der Benutzer wünscht,
die Bürsten einzufahren,
indem er das Pedal gegen den Uhrzeigersinn schwenkt, werden die
Enden 282 der Stange nach hinten zurückgeführt, und sie verursachen die gleiche
Bewegung der Schlitten 85, 86. Sobald sich die
abgeschrägten
Teile der Schlitten und der Kippvorrichtungen entsprechen, ermöglicht die
Rückstellkraft
der Feder durch ihre Wirkung auf die Kippvorrichtungen das Heraufkommen
der Kippvorrichtungen und die Rückkehr
der Schlitten nach hinten zu beschleunigen.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die genaue dargestellte Ausführungsform
beschränkt,
sondern sie umfasst technische Äquivalenzen.
Insbesondere kann die hintere Bürste 57 auf
zwei unterschiedliche geradlinige Abschnitte reduziert sein. Es
kann auch vorgesehen werden, zwei Pedale jeweils auf einen und der
anderen Seite des Verbindungsrohrs 2 anzuordnen, wobei
jedes Pedal auf seinen Schlitten oder auch unmittelbar auf seine
jeweilige Kippvorrichtung einwirkt.