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DE819865C - Elektrischer Zugschalter - Google Patents

Elektrischer Zugschalter

Info

Publication number
DE819865C
DE819865C DEB2572A DEB0002572A DE819865C DE 819865 C DE819865 C DE 819865C DE B2572 A DEB2572 A DE B2572A DE B0002572 A DEB0002572 A DE B0002572A DE 819865 C DE819865 C DE 819865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
slide
pull
rocker
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB2572A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1613364U (de
Inventor
Robert Berker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB2572A priority Critical patent/DE819865C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819865C publication Critical patent/DE819865C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Elektrischer Zugschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem Kippschalter mit Zugantrieb bestehenden elektrischen Zugschalter, bei dem ein an der Lagerbrücke des Kipphebels parallel zur Schaltergrundfläche geführter, unter Wirkung einer Rückführfeder stehender Schieber eine verschwenkbare und durch Federwirkung in ihrer Mittellage gehaltene Stoßstange trägt, die bei der mittels eines Zuggliedes bewirkten Bewegung des Schiebers durch eine keilförmige Nase des Kipphebels nach dessen einem oder anderem Arm abgelenkt wird und dann, auf diesen Arm drückend, den Kipphebel im Sinne des jeweils auszuführenden Schaltvorganges verschwenkt. Bei einem bereits bekannten Schalter dieser Art weist der mit dem Zugantrieb ausgerüstete Kippschalter einen in einer Nut des Schaltersockels gerade geführten Isolierstoffschaltschieber auf. Der Kipphebel, sein Zugantrieb und die die Bewegung des Schaltschiebers vermittelnde Schnellfeder sind dabei außerhalb des Bereichs des Schaltschiebers, nämlich unterhalb des letzteren angeordnet, wobei die Schnellfeder an einer am Schieber befestigten, nach unten zeigenden Blechplatte angreift. Die mechanischen Teile sind also gegenüber den elektrischen Teilen um einen großen Betrag nach unten versetzt, woraus sich eine unerwünscht große Ausdehnung des Schalters in der Bewegungsrichtung des Schaltschiebers ergibt. Dem angestrebten Vorteil einer kleinen Bauhöhe steht deshalb der Nachteil einer großen Baulänge gegenüber. Der Schalter enthält eine länglich rechteckige Grundrißfigur, und es ist unmöglich, ihn unter einer runden Abdeckkappe der bei Aufputzschaltern üblichen Abmessungen anzuordnen.
  • Dieser Mangel ist bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden, aus einem Kipphebel mit Zugantrieb bestehenden elektrischen Zugschalter dadurch beseitigt, daß der im wesentlichen aus einem parallel zur Schaltergrundfläche geführten Schieber und einer von diesem getragenen, auf den Kipphebel einwirkenden Stoßstange bestehende Zugantrieb bei einem solchen Kippschalter angewendet ist, der eine hinter dem Kipphebel liegende, in einer Mulde des Sockels hin und her schwingende Schaltwippe und eine unmittelbar an dieser angreifende Schnellfeder aufweist, und bei dem die senkrecht zur Sockelgrundfläche verlaufende gemeinsame Achsenebene von Kipphebel und Schaltschwinge mit der Quermittellinie des entweder im wesentlichen quadratischen oder an einer oder mehreren Seiten abgeflachten runden Schaltersockels zusammenfällt. Durch die Erfindung ist, wie leicht ersichtlich, erreicht, daß der Zugkippschalter nicht nur eine mäßige Bauhöhe, sondern zugleich auch eine verhältnismäßig kleine Grundfläche erhält, da seine Abmessungen in senkrechter Richtung nicht größer zu sein brauchen, ja sogar kleiner sein können als die Abmessung in waagerechter Richtung. Der einen Sockel von etwa quadratischer oder abgeflachter runder Form aufweisende Schalter kann wie die üblichen als Drehschalter ausgebildeten Zugschalter unter einer runden Abdeckkappe angeordnet werden, deren Durchmesser nicht größer ist als der Durchmesser der bei Zugdrehschaltern üblichen Schalterabdeckung. Darüber hinaus ist durch Einsparung an Werkstoff eine Verbilligung des Zugschalters erreicht. Schließlich wird die Fabrikation von Zugschaltern dadurch vereinfacht und verbilligt, daß sie die gleichen Sockel, Schaltwippen, Anschlußklemmen und Kontakte wie die gebräuchlichen Kippschalter mit Schaltwippen aufweisen, so daß nur ihre Lagerbrücken mit Kipphebel und Zugantrieb gesondert anzufertigen sind.
  • Bei dem eingangs erwähnten bekannten Kippschalter mit Zugantrieb tritt der zur Bewegung des Kipphebels dienende Schieber durch eine Öffnung der Schalterkappe nach außen, und das biegsame Zugglied ist außerhalb der Kappe am Schieber bebefestigt. Aus diesem Grunde läßt der Schalter sich nur als Wandzugschalter verwenden. Demgegenüber liegt beim Zugschalter nach der Erfindung der den Kipphebel bewegende Schieber ganz innerhalb der Schalterabdeckung, und das an ihm angreifende biegsame Zugglied läuft durch eine Öffnung der Schalterabdeckung. Infolgedessen ist es möglich, die Zugrichtung anders zu wählen als die Bewegungsrichtung des Schiebers, indem das biegsame Zugorgan um den Rand seiner Durchtrittsöffnung herumgebogen und beispielsweise in eine zur Schaltergrundfläche senkrechte Richtung abgelenkt wird. Der neue Kippschalter mit Zugantrieb kann deshalb nicht bloß als Wandzugschalter, sondern auch als Deckenzugschalter verwendet werden. Dadurch, daß der Schieber nicht nach außen tritt, sondern das Zugglied innerhalb der Abdeckung am Schieber angreift, ist außerdem noch die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, das biegsame Zugglied innerhalb der Abdeckung in Schleifenform oder flaschenzugartig zu führen, um so eine Übersetzung der Zugkraft zu erreichen. Der Zugschalter nach der Erfindung kann, wie im allgemeinen üblich, eine Schalteinheit aufweisen. Er kann aber auch an einem mit zwei Mulden versehenen gemeinsamen Sockel zwei je aus einer Schaltwippe, einer Schnellfeder, einem Kipphebel und einem Zugantrieb bestehende Schalteinheiten haben, um damit zwei Stromkreise schalten zu können. Dabei bietet der erfindungsgemäße Aufbau den Vorteil, daß die Grundfläche des zwei Schalteinheiten aufweisenden Zugschalters nur unwesentlich größer ausfällt als diejenige eines Zugschalters mit einer Schalteinheit. Für die dabei erforderliche gleichzeitige Anordnung zweier Lagerbrücken am Sockel ist es zweckmäßig, daß die Lagerbrücken sich in Längsrichtung der Mulden über deren Enden hinaus erstrecken und mit ihren Endteilen am Sockel festgeschraubt sind. Es wird dann seitlich von den Brücken kein Raum für ihre Befestigung gebraucht, während zugleich eine sichere Befestigung der Brücken erzielt wird. Wegen dieser Vorteile empfiehlt sich diese Ausführung auch für Zugschalter mit nur einer Schalteinheit. Weitere Eigentümlichkeiten des neuen Zugschalters ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den am Schlusse stehenden Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt Fig. i einen Zugkippschalter mit zwei Schalteinheiten in Vorderansicht, Fig. 2 denselben Schalter in einem auf der senkrechten Mittellinie einer Schalteinheit geführten Schnitt, Fig. 3 eine Lagerbrücke mit Kipphebel und Zugantrieb in Seitenansicht, wobei die im Bild vorn liegende Wand der Brücke weggeschnitten ist, Fig. 4 die Brücke in Vorderansicht, Fig. 5 einen Längsschnitt der Brücke nach der , Linie A-A in Fig. 4, Fig. 6 einen gleichen Schnitt wie Fig. 5, jedoch bei einer anderen Stellung des Zugantriebes, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 3, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie C-C in i Fig. 3, Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie D-D in Fig. 3, Fig. io einen Querschnitt nach der Linie E-E in Fig. 3, Fig. i i einen Schalter mit etwas abgeänderter Lagerbrücke in einem der Fig.2 entsprechenden Schnitt, Fig. 12 und 13 zwei Schaltbilder.
  • Den dargestellten Beispielen ist ein Schalter mit zwei voneinander unabhängigen Schalteinheiten zugrunde gelegt, wie sie sich z. B. bei Serienschaltern vorfinden. Der Schalter weist zwei um eine waagerechte Achse hin und her schwingbare Schaltglieder, sogenannte `'Wippen i aus Isolierstoff auf, die sich je in einer muldenförmigen Vertiefung 2 eines an vier Seiten abgeflachten und somit im wesentlichen quadratischen Sockels 3 bewegen. Die Schaltwippen sind mit an ihnen vorgesehenen Achsstummeln in pfannenartigen Aussparungen an den Längsrändern der Mulden 2 gelagert. Jedes Schaltglied i hat eine dasselbe vom freien Ende her umgreifende U-förmige Kontaktbrücke 4, mit deren Seitenteilen am Schaltersockel vorgesehene und in die Mulden 2 eingreifende, federnde Kontakte zusammenwirken, die mit am Sockel 3 befestigten Anschlußklemmen verbunden sind. An der Vorderseite des Schalters sind zwei in Längsrichtung über die beiden Mulden 2 sich erstreckende Brükken 5, 6 angeordnet, die zur Lagerung und Führung der Antriebsteile dienen. Die beiden Brücken sind je durch zwei von der Sockelunterseite her zugängliche Schrauben 7 befestigt, die in Gewindelöcher 8 der beiderends über die Mulden 2 hinausgehenden Endteile der Brücken eingreifen. Sie können seitliche, mit Gewindelöchern 9 versehene Lappen io zur Befestigung der Schalterkappe i i haben.
  • Der Schalter könnte natürlich auch nur ein Schaltglied 1 aufweisen, das sich in einer auf der senkrechten Mittellinie des Sockels 3 angeordneten Mulde 2 bewegt, wobei nur eine symmetrisch zur senkrechten Sockelmittellinie angeordnete Brücke 5, 6 erforderlich ist.
  • Da die Brücken 5, 6 und die darin gelagerten und geführten Antriebsteile bei allen Schalteinheiten gleich sind, genügt es, eine Brücke mit Antriebsteilen im einzelnen zu beschreiben.
  • Die Brücke 5, 6 hat einen U-förmigen Querschnitt mit nach vorn gerichteten Schenkeln, so daß sie im wesentlichen eine an ihrer Vorderseite und an den Enden offene Rinne bildet. Nach Fig. i ist sie aus einem Isolierstoff geeigneter Festigkeit durch Pressen oder Spritzen oder auch aus Metallspritzguß erzeugt, während sie nach den Fig. 2 bis io aus einer entsprechend zugeschnittenen und gebogenen Blechplatte besteht. In der Mitte der Brücke ist in ihren beiden Wänden 6 eine Achse 12 gehalten, um die sich ein zweiarmiger Kipphebel 13, 14 dreht. Die Kipphebelachse 12 liegt mit der Drehachse der Schaltwippe i in einer gemeinsamen Ebene, die senkrecht zur Grundfläche des Sockels 3 verläuft und mit der Quermittellinie des letzteren zusammenfällt. Der Kipphebel ist beispielsweise aus einem U-förmig gebogenen Blechstreifen gebildet. Er ist an seinem nach hinten gerichteten Arm 13 mit der hinter der Brücke 5, 6 liegenden Schaltwippe i in der bei Kippschaltern bekannten Weise durch eine sogenannte Kippspannfeder 15 gekuppelt (s. Fig. 2 und i i). Die aus einer schraubenförmigen Druckfeder bestehende Feder 15 führt sich mit ihrem hinteren Ende in einer in der Wippe i ausgesparten Höhlung 16, an deren Grund sie abgestützt ist. Ihr vorderes Ende ist an einem Gelenkstück 17 geführt und abgestützt, das mit dem Kipphebelarm 13 drehbar gekuppelt ist, indem es, zwischen den beiden Wangen des U-förmigen Hebels liegend, mit zwei seitlichen Zapfen in einen am Hebelende vorgesehenen Schlitz eingreift. Beim Verschwenken des Kipphebels 13, 14 in der einen oder anderen Richtung wird in bekannter Weise die Feder 15 gespannt, während gleichzeitig ihr oberes Ende in der Schwingungsrichtung des Hebelarmes 13 verlegt wird mit der Folge, daß die gespannte Feder die Schaltwippe in ihre der jeweiligen Schaltstellung entgegengesetzte Schalt- oder Endstellung schwingt.
  • Die bei den gewöhnlichen Kippschaltern vorhandene Ausbildung des vorderen Armes 14 des Kipphebels als Handhabe ist beim Schalter nach der Erfindung nicht vorhanden. Statt dessen ist der Kipphebel 13, 14 so ausgebildet, daß er durch einen wechselweise auf den einen und anderen Hebelarm 13 bzw. 14 wirkenden Stößel abwechselnd in der einen und anderen Richtung gedreht werden kann. Diese Ausbildung besteht darin, daß die beiden Arme 13, 14 des Hebels an ihrem oben liegenden Längsrand je einen im wesentlichen dreieckigen Ausschnitt 18 bzw. i9 enthalten. Die der Hebeldrehachse 12 zugekehrten schrägen Kanten der Ausschnitte i8, i9 schließen einen symmetrisch keilförmigen Hebelteil oder eine Keilnase 2o ein, deren Spitze auf der Quermittellinie des Hebels liegt. Bei dem angenommenen U-förmigen Querschnitt des Hebels 13, 14 befinden sich die Ausschnitte 18, i9 natürlich in beiden Hebelwangen.
  • Es empfiehlt sich, den Kipphebel 13, 14 gegen Verschieben auf seiner Achse 12 zu sichern, was beispielsweise durch eine am Boden 5 der Brücke 5, 6 vorgesehene Zunge 21 (Fig. 2) oder durch zwei auf der Achse 12 sitzende Abstandsröhrchen 21x (Fig. i) geschieht.
  • Innerhalb der ringförmigen Brücke 5, 6 befindet sich ein verhältnismäßig langer Schieber in Form eines aus einem Blechstreifen gebogenen U-Bügels 22, 23, der den Kipphebel 13, 14 umfaßt und so angeordnet ist, daß sein geschlossenes Ende (bzw. sein Scheitelteil 23) oberhalb des Kipphebels, sein offenes Ende (bzw. die freien Enden seiner Bügelschenke122) dagegen unterhalb des Hebels liegt. Der Schieber 22, 23 ist in der Brückenrinne zwangläufig geradegeführt, indem er sich einerseits mit zwei in seinen Schenkeln oder Wänden 22 vorgesehenen Längsschlitzen 24 auf der Drehachse 12 des Kipphebels 13, 14, andererseits mit den Enden eines seine freien Schenkelenden verbindenden Querzapfen 25 in zwei Längsschlitzen oder -nuten 26 der Brückenwände 6 führt. Gegebenenfalls kann noch eine zusätzliche Führung durch zwei an den Seitenwänden 6 der U-förmigen Brücke angeordnete Leisten 27 vorgesehen sein, auf welchen der obere Teil des Schiebers gleitet, wie dies in den Fig. 3 bis 6 und i i gezeigt ist.
  • Innerhalb des Schiebers 22, 23 ist zwischen dessen geschlossenem Ende und dem Kipphebel eine. in Höhe der Kipphebelachse 12 liegende Stoßstange (Stößel) angeordnet, die gleichfalls von einem zu einem U-Bügel 28, 29 gebogenen Blechstreifen gebildet ist. Die U-förmige Stoßstange 28, 29 führt sich seitlich mit etwas Spiel an den Wänden 22 des Schiebers, während sie mit ihrem geschlossenen oberen Ende 29 an der Stirnwand 23 des letzteren anliegt. Sie ist dabei an ihrem oberen Endteil im Schieber derart beweglich gehalten, daß sie mit ihrem dem Kipphebel 13, 14 zugekehrten Ende nach vorn und hinten ausschwenken kann. Dieses Halten geschieht durch zwei aus dem oberen Endteil des Schiebers 22, 23 vor und hinter der Stange 28, 29 losgeschnittene Stege 6o, die um etwas mehr als die Blechstärke einwärts verkröpft sind. Die Stege bilden so an jeder Schieberwand 22 eine kurze Längsnut, die sich in Richtung auf den Kipphebel erweitert und den Endteil der Stange 28, 29 mit einem die erwähnte Schwenkbewegung erlaubenden Spiel umfaßt. An dem dem Kipphebel 13, 14 benachbarten unteren Ende der Stoßstange sind die Schenkel des die letztere bildenden Blechbügels durch einen Querstift 30 verbunden, der bestimmt ist, mit dem Kipphebel zusammenzuwirken.
  • Zwischen den Schenkeln oder Wänden 28 der U-förmigen Stoßstange 28, 29 ist eine schraubenförmige Druckfeder 31 angeordnet. Diese ist mit ihrem oberen Ende am Scheitelteil 29 der Stange abgestützt, wobei sie gegen Abgleiten nach vorn und hinten durch zwei in ihr Ende eingreifende Randlappen 32 des genannten Scheitelteils gesichert ist. Ihr unteres Ende stützt sich an einem festen Anschlag 33 ab, der von einer am Boden 5 der rinnenförmigen Brücke 5, 6 vorgesehenen Zunge gebildet ist, die zwischen die Schenkel der Stoßstange greift. Der Anschlag 33 trägt einen in das Ende der Feder 31 eingreifenden Zapfen 34, der ein Abgleiten der letzteren verhindert. Die vorgespannte Feder 31 übt auf die Stoßstange 28, 29 und unter deren Vermittlung auf den Schieber 22, 23 einen nach oben gerichteten Druck aus, wodurch Schieber und Stoßstange gewöhnlich in der in Fig. i bis 5 und 7 gezeigtenEndlage (Ruhestellung) gehalten sind. Die durch die Feder bewirkte Bewegung der Teile in diese Stellung wird durch Anschlagen des Querstiftes 3o an den Anschlagteil 33 begrenzt. Der Druck des oberen Federendes auf den Scheitelteil 29 des die Stange 28, 29 bildenden Blechbügels hat zugleich zur Folge, daß diese Stange in der Ruhestellung parallel zur Grundfläche des Schalters gehalten wird. Der Schieber und mit ihm die Stoßstange können entgegen der Feder 31 durch ein biegsames Zugorgan 35 nach unten verschoben werden. Das z. B. aus einer Kordel bestehende Zugorgan ist mit einem Ende an der Brücke 5, 6 befestigt, indem dieses Ende durch ein Loch 36 im Boden 5 der Brücke hindurchgesteckt und geknotet ist. Die Kordel ist dann in Schleifenform um eine Rolle 37 geleitet, die auf dem die Schenkelenden des den Schieber 22, 23 bildenden Bügels verbindenden Zapfen 25 drehbar sitzt, worauf sie durch ein Loch 38 in der Schalterkappe i i nach unten aus dieser herausgeführt ist. Durch Zug am außenliegenden Teil der Kordel 35 wird der Schieber 22, 23 nach links bewegt (Fig. 6), wobei die Bewegung entweder durch Anschlag des oberen Endes der Führungsschlitze 24 des Schiebers an die Kipphebelachse 12 und/oder durch den Kipphebel 13, 14 begrenzt werden kann, der in seinen Endlagen mit seinem Arm 13 an den Endkanten eines im Boden 5 der Brücke 5, 6 für den Hebelarm 13 vorgesehenen Durchtrittsschlitzes anschlägt.
  • Je nach der Stellung des Kipphebels 13, 14 liegt die Spitze seiner keilförmigen Nase 20 vor oder hinter dem Querstift 3o der in ihrer Ruhelage befindlichen Stoßstange 28, 29. Das dem Hebel zugekehrte Ende der Stange wird infolgedessen durch die Nase 20 stets nach demjenigen Arm des Hebels 13, 14 hin gelenkt, der für die jeweilige Umschaltung der Schaltwippe i im gleichen Sinne wie Stoßstange 28, 29 und Schieber 22, 23 bewegt werden muß. Bei der in Fig. 2 in vollen Linien sowie in Fig. 3 bis 5 und 7 gezeigten Stellung des Kipphebels läuft der Stift 30 bei der durch Zug an der Kordel 35 bewirkten Abwärtsbewegung von Schieber und Stoßstange an den vorderen Schrägkanten er Nase 2o entlang in die Aussparung ig des voreren Armes 14 hinein, wobei die Stange 28, 29 nach vorn verschwenkt wird. Sobald der Stift am Grunde i9 des Ausschnittes angekommen ist, nimmt die Stange den Kipphebel mit, der so entgegen dem Uhrzeiger verschwenkt wird (Fig.6), was in bekannter Weise eine Bewegung der Schaltwippe i aus der in vollen Linien gezeichneten Stellung in die gestrichelte Stellung zur Folge hat. Befindet sich der Kipphebel in der in Fig. 2 in gestrichelten Linien angedeuteten Stellung, dann wird das untere Ende der Stange durch die Nase 20 nach dem hinteren Arm 13 des Kipphebels gelenkt, so daß sie in den Ausschnitt 18 des Hebelarmes 13 eintritt und dann den Kipphebel im Uhrzeigersinne dreht mit dem Erfolg, daß die Schaltwippe i wieder in die in vollen Linien gezeigte Stellung geschwenkt wird. Schieber 22, 23 und Stoßstange 28, 29 kehren nach jeder Ausführung eines Schaltvorganges unter Wirkung der Feder 31 in die gezeichnete Ruhestellung zurück, ohne dabei den Kipphebel und die Schaltwippe zu beeinflussen.
  • Dadurch, daß das Zugorgan 35 in Form einer Schleife um die am Schieber 22, 23 gelagerte Rolle 37 geleitet ist, ist der Weg des Zugorgans doppelt so groß wie der Weg des Schiebers. Es ist also eine Übersetzung von 2 : i vorhanden, wodurch die Bedienung des Schalters erleichtert wird. Um eine größere Übersetzung und damit eine noch leichtere Bedienung zu erzielen, kann nach Fig. i i am unteren Ende der Brücke 5, 6 eine ortsfeste Umlenkrolle 39 mit senkrecht zur Schaltergrundfläche stehender Achse angeordnet sein. Das Zugorgan 35 wird dann von seinem Festpunkt 36 zunächst einmal um die Rolle 37 am Schieber 22, 23, dann um die ortsfeste Rolle 39, hierauf ein zweites Mal um die Rolle 37 des Schiebers tierumgeleitet und danach durch die Öffnung 38 der Schalterkappe i i nach außen geführt. Wie ersichtlich, erzielt inari hier eine flaschenzugartige Wirkung und damit eine mehrfache Übersetzung der aufgewendeten Kraft. Natürlich muß dann das Zugorgan 35 einen entsprechend längeren Weg machen.
  • Um die senkrecht zur Sockelgrundfläche angeordnete Umlenkrolle 39 anbringen zu können, ist nach Fig. i i die U-förmige Brücke 5, 6 mit einer Decke 40 versehen, wobei die Rolle 39 in Löchern des Bodens und der Decke der Brücke lagert. Die Decke 4o besteht aus einer zweiten Blechplatte, die mit der die U-förmige Brücke 4, 5 bildenden Platte durch Verzapfen, Verhaken, Nieten o. dgl. verbunden ist. Sie kann sich entweder nur über den unteren Endteil oder, wie gezeigt, über den größten Teil der Länge der Brücke 4, 5 erstrecken und im letzteren Falle die Gewindelöcher 41 für die Befestigungsschrauben 42 der Schalterkappe i i enthalten. Es sei hier noch bemerkt, daß zwischen der Brücke 5, 6 und dem Schaltersockel 3 eine Platte 43 aus schalldämpfendem Stoff, wie Gummi, eingeschaltet werden kann, die als Anschlag für die Schaltwippe i dient (Fig. 2 und i i).
  • Da der Schalter wahlweise als Wand- und Deckenzugschalter verwendbar sein soll, wird die Austrittsöffnung 38 für das biegsame Zugglied 35 zweckmäßig an der Grenze von Mantel und Decke der Kappe so angeordnet, daß ihre Achse schräg zur Schaltergrundfläche verläuft (Fig. 2). Dadurch wird das beim Deckenzugschalter nötige Abbiegen des Zuggliedes in eine zur Grundfläche des Schalters etwa senkrechte Richtung erleichtert. Gegebenenfalls kann die Öffnung 38 für den Austritt des Zuggliedes 35 sich aber auch im Mantel der Abdeckkappe i i befinden, wobei ihre Achse parallel zur Sockelgrundfläche liegt, wie dies in Fig. i i veranschaulicht ist. Die Durchgangsöffnung 38 ist vorzugsweise sowohl nach außen als auch nach innen unter starker Anrundung erweitert, um ein Scheuern der Zugschnur an Kanten zu vermeiden. Eine zweckmäßige Ausführung besteht darin, daß die Durchlaßöffnung 38 mit einer deren Wandungsverlauf angepaßten Hülse oder Büchse aus Metall oder Kunststoff ausgekleidet ist. Diese Hülse überdeckt einen etwa beim Pressen der Kappe i i am Rande der Öffnung entstandenen Grat und bietet dem Zugglied 35 eine glatte Gleitfläche dar. Sie kann vorzugsweise in der Öffnung 38 leicht drehbar angeordnet sein. In Fig. i i ist eine aus Blech gezogene Büchse 44 gezeigt, die am äußeren Ende einen wulstartig gekrümmten Flansch hat und durch Bördeln ihres inneren Endes an der Kappe i i drehbar gehalten ist. Da man beim Bedienen des Zugschalters die Hand selten genau geradlinig abwärts bewegt, sondern meist zugleich eine kleine Schwenkbewegung nach links oder rechts ausfuhrt, so verlagert sich die Zugschnur 35 während des Schaltvorganges in der Durchgangsöffnung 38 etwas. Dabei nimmt sie die leicht drehbare Büchse 44 mit, die dadurch jedesmal eine mehr oder weniger kleine Winkeldrehung macht. Das hat zur Folge, daß der Teil der Büchsenwandung, auf dem die Zugschnur gleitet, dauernd wechselt, wodurch das Einschleifen einer Rille vermieden und erreicht ist, daß die Wandung der die Zugschnur führenden Büchse dauernd rund und glatt bleibt, was eine schonende Behandlung der Schnur zur Folge hat. In Fig. i i ist weiter noch gezeigt, daß der zur Abstützung der Rückführfeder 31 dienende Anschlag 33 aus einem besonderen Blechstreifen bestehen kann, der an Boden 5 und Decke 4o der Brücke 5, 6 befestigt ist.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Zugschalter kann bei Vorhandensein nur einer Schalteinheit wahlweise als einfacher Ein- und Ausschalter oder als Wechselschalter ausgebildet werden. Hat er zwei voneinander unabhängige Schalteinheiten, dann kailn er beispielsweise als Serienschalter ausgebildet sein, oder er kann, was eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist, so eingerichtet werden, daß die eine Schalteinheit einen Ein- und Ausschalter, die andere Schalteinheit dagegen einen Wechselschalter bildet. Beim Serienschalter trägt der Sockel 3 drei Anschlußklemmen 45, 46, 47, voll denen eine 45 mit den Kontaktbrücken 4 der beiden Schaltwippen i in dauernder Verbindung steht. Diese Verbindung ist, wie an sich bekannt, über die an den Schenkelenden der U-förmigen Kontaktbrücken 4 sitzenden metallischen Achsstummel der Wippen in der Weise bewirkt, daß der äußere Achsstummel der linken Wippe in einer metallischen Auskleidung seiner Lagerpfanne gleitet, die durch das Ende eines an der Klemme 45 befestigten Blechstreifens 48 gebildet ist, und daß die einander zugekehrten Achsstummel beider Wippen durch eine metallische Auskleidung 49 ihrer gemeinsamen Lagerpfanne leitend verbunden sind. Die beiden anderen :lnschlußklemmen 46, 47 sind je mit einer Kontaktfeder 5o, 51 verbunden, von denen die eine 5o ani oberen Ende der linken Mulde 2 des Sockels und die andere 51 am oberen Ende der anderen Sockelmulde liegt. Die in Fig. i gezeigte Klemme 54 mit Kontakt 55 fehlt beim Serienschalter (vgl. das in Fig. 12 gezeigte Schaltbild). Befinden sich die beiden Schaltwippen in der oberen Endstellung, wie in Fig. 12 gezeigt, dann hat jede Wippe einen Lampenstromkreis 52, 53 eingeschaltet. Durch Bewegen der Wippen in die entgegengesetzte Endlage findet das Ausschalten statt. Da beide Wippen einen eigenen Zugantrieb haben, kann jeder Stromkreis 52, 53 unabhängig vom anderen ein- und ausgeschaltet werden.
  • Soll der Schalter teils als Ein- und Ausschalter, teils als Wechselschalter eingerichtet sein, wie in Fig. i angenommen, dann wird am Schaltersockel 3 eine vierte Anschlußklemme 54 mit einer Kontaktfeder 55 angeordnet, die der rechten Schaltwippe zugeordnet ist und am unteren Ende der diese Wippe enthaltenden Mulde 2 liegt. Während die linke Schalteinheit einen einfachen Ein- und Ausschalter für einen Lampenstromkreis 52 bildet, stellt die rechte Schalteinheit nunmehr einen Wechselschalter dar, der im Zusammenwirken mit einem an anderer Stelle angeordneten zweiten Wechselschalter 56 beliebiger Bauart einen zweiten Lampenstromkreis 53 steuert, der wahl- und wechselweise von der einen und anderen Stelle aus ein- und ausgeschaltet werden kann (vgl. hierzu das in Fig. 13 gezeigte Schaltbild).
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Beispiele, vielmehr sind mancherlei Abänderungen derselben und andere Ausführungsformen möglich. Insbesondere können auf Wunsch mit dem neuen Zugschalter noch andere Schaltungsarten als oben angegeben ausgeführt werden. Der Zugschalter kann ferner statt unter einer Aufputzkappe auch in einer Wand-oder Unterputzdose angeordnet werden, in welchem Falle die Austrittsöffnung 38 für das Zugorgan 35 in der zweckmäßig gewölbten Abdeckplatte der Dose anzubringen ist. Die Schwenkbarkeit der Stoßstange 28, 29 könnte statt in der beschriebenen Weise auch dadurch erreicht werden, daß die Stange mit zwei in der Höhe ihres oberen Endes angebrachten seitlichen Zapfen in zwei Löchern der Seitenwände 22 des Schiebers 22, 23 drehbar lagert.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem Kippschalter mit Zugantrieb bestehender elektrischer Zugschalter, bei dem ein an der Lagerbrücke des Kipphebels parallel zur Schaltergrundfläche geführter, unter Wirkung einer Rückführfeder stehender Schieber eine verschwenkbare und durch Federwirkung in ihrer Mittellage gehaltene Stoßstange trägt, die bei der mittels eines Zuggliedes bewirkten Bewegung des Schiebers durch eine keilförmige Nase des Kipphebels nach dem einen oder anderen Arm des letzteren gelenkt wird und dann, auf diesen Arm drückend, den Kipphebel im Sinne des jeweils auszuführenden Schaltvorganges verschwenkt, gekennzeichnet durch die Anordnung des Zugantriebes bei einem solchen Kippschalter, der eine hinter dem Kipphebel (13, 14) liegende in einer Mulde (2) des Sockels (3) hin und her schwingende Schaltwippe (i) und eine unmittelbar an dieser angreifende Schnellfeder (15) aufweist und bei dem die senkrecht zur Schaltergrundfläche verlaufende gemeinsame Achsenebene von Kipphebel (13, 14) und Schaltwippe (i) auf der Quermittellinie eines im wesentlichen quadratischen oder an einer oder mehreren Seiten abgeflachten runden Sockels (3) liegt.
  2. 2. Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er unter einer runden Isolierstoffkappe (i i) angeordnet ist.
  3. 3. Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er an einem mit zwei Mulden (2) versehenen gemeinsarrlen Isolierstoffsockel (3) nebeneinander zwei je aus einer Schaltwippe (i), einer Schnellfeder (15), einem Kipphebel (13, 14) und einem Zugantrieb mit Schieber (22, 23) und Stoßstange (28, 29) bestehende Schalteinheiten trägt.
  4. 4. Zugschalter nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Schalteinheiten als Ein- und Ausschalter und die andere als Wechselschalter ausgebildet ist in der Weise, daß eine für beide Schalteinheiten gemeinsame Zuleitungsklemme (45) in an sich bekannter Weise über die metallischen Achsstummel der Schaltwippen (i) mit deren Kontaktbrücken (4) in ständiger Verbindung steht und der einen Schaltwippe eine Anschlußklemme (46) mit einer am einen Ende des Schaltweges der Wippe liegenden Kontaktfeder (5o), der anderen Schaltwippe dagegen zwei Anschlußklemmen (47, 54) mit an entgegengesetzten Enden des Schaltweges liegenden Kontaktfedern (51 und 55) zugeordnet sind.
  5. 5. Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (22, 23) aus einem mit seinen Schenkeln (22) an den Wänden der rinnenförmigen Lagerbrücke (5, 6) geführten U-förmigen Blechbügel besteht, deren abwärts gerichtete Schenkelenden durch einen zum Angriff des Zuggliedes (35) dienenden Querzapfen (25) verbunden sind, während die Stoßstange (28, 29) aus einem mit seinen Schenkeln (28) an den Schenkeln (22) des Schieberbügels (22, 23) schwenkbar geführten U-förmigen Blechbügel gebildet ist, deren gleichfalls abwärts gerichtete Schenkelenden durch einen auf den Kipphebel (13, 14) einwirkenden Querstift (30) verbunden sind.
  6. 6. Zugschalter nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Scheitelteil (29) des Stoßstangenbügels (28, 29) und einem zwischen die Schenkel (28) des letzteren eingreifenden festen Anschlag (33) der Lagerbrücke (5, 6) eine schraubenförmige Druckfeder (31) eingeschaltet ist, die einerseits durch den Druck auf den Scheitelteil (28) des Stangenbügels (28, 29) die Stoßstange in ihrer Mittellage hält, anderseits unter Vermittlung der Stoßstange den bügelförmigen Schieber (22, 23) in eine Ruhestellung zurückführt.
  7. 7. Zugschalter nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bügelförmige Schieber (22, 23) in der Lagerbrücke (5, 6) einerseits durch die Achse (12) des Kipphebels (13, 14), anderseits durch den seine Schenkelenden verbindenden Querzapfen (25) gerade geführt ist, indem die Achse (12) in Längsschlitze (24) der beiden Schenkel (22) des Schieberbügels, die Enden des Ouerzapfens (25) dagegen in Längsschlitze oder Längsnuten (26) der beiden Wände (6) der Lagerbrücke (5, 6) eingreifen. B.
  8. Zugschalter nach Anspruch 1, 5 und 7, gekennzeichnet durch an den Wänden (6) der Brücke (5, 6) vorgesehene Führungsleisten (27) für die Schenkel (22) des Schiebers (22, 23).
  9. 9. Zugschalter nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bügelförmige Stoßstange (28, 29) im bügelförmigen Schieber (22, 23) dadurch schwenkbar gehalten ist, daß sie mit ihrem oberen Endteil in nach unten sich erweiternde, kurze Längsnuten der Schenkel (22) des Schiebers eingreift. io.
  10. Zugschalter nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten für den Eingriff des oberen Endteiles der Stoßstange (28, 29) dadurch gebildet sind, daß aus jedem Schenkel (22) des Schiebers (22, 23) zwei vor und hinter den Schenkeln (28) der Stoßstange liegende Stege (6o) losgeschnitten und um die Blechdicke oder etwas mehr einwärts gekröpft sind. i i.
  11. Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Antrieb des Kipphebels (13, 14) dienende Schieber (22, 23) ganz innerhalb der Schalterabdeckung (il) liegt und das an ihm angreifende biegsame Zugglied (35) durch eine Öffnung (38) der Abdeckung läuft.
  12. 12. Zugschalter nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (38) für das biegsame Zugglied (35) an der Grenze zwischen Mantel und Decke der Schalterabdeckung (i i) schräg angeordnet ist.
  13. 13. Zugschalter nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daB die Austrittsöffnung (38) für das biegsame Zugorgan (35) eine darin frei drehbare Hülse oder Büchse (44) aus Metall, Kunststoff o. dgl. enthält.
  14. 14. Zugschalter nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daB das mit einem Ende unten an der Lagerbrücke (5, 6) befestigte biegsame Zugglied (35) in Form einer Schleife um einen Zapfen oder eine Rolle (37) des Schiebers (22, 23) herumgeleitet und dann aus der Schalterabdeckung (i i) herausgeführt ist.
  15. 15. Zugschalter nach Anspruch i, i i und 14, dadurch gekennzeichnet, daB das biegsame Zugglied (35) nach erstmaliger Umschlingung der Rolle (37) des Schiebers (22, 23) um eine unten an der Brücke (5, 6) gelagerte Rolle (39) mit senkrecht zur Sockelgrundfläche stehender Achse und dann ein zweites Mal um die Rolle (37) des Schiebers herumgeleitet ist.
  16. 16. Zugschalter nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daßdie Lagerbrücke (5, 6) die Form einer Rinne hat, deren dem Schaltersockel (3) zugekehrter Boden (5) die Gewindelöcher (8) für die Befestigungsschrauben (7) der Brücke enthält.
  17. 17. Zugschalter nach Anspruch 1, 5 und 16, dadurch gekennzeichnet, daB die rinnenförmige Brücke (5, 6) eine Decke (4o) aufweist, in der sich die Gewindelöcher (41) für die Befestigungsschrauben (42) der Schalterabdeckung (i i) befinden, und die bei Vorhandensein einer ortsfesten Urnleitrolle (39) für das biegsame Zugglied (35) zu deren Lagerung herangezogen werden kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1024141B (de) * 1956-04-28 1958-02-13 Busch Jaeger Duerener Metall Elektrischer Zugschalter

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