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DE602004001885T2 - Wasserheizgeräte - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Wassererhitzungsvorrichtungen und insbesondere Wassererhitzungsvorrichtungen, welche Mittel zum Behandeln des in der Vorrichtung erhitzten Wassers enthalten.
  • Eine Wassererhitzungsvorrichtung, welche Wasserbehandlungsmittel zum Entfernen von Verunreinigungen, Gerüchen, Kalkablagerung/Kesselstein usw. aus dem Wasser enthält, wurde z.B. in der internationalen Patentanmeldung WO 01/47399 der Anmelderin vorgeschlagen. Diese Vorrichtung umfasst eine Wassererhitzungskammer, eine Kammer zur Aufnahme von zu erhitzendem Wasser und Wasserbehandlungsmittel, genauer gesagt eine Kartusche, welche zwischen der Wasseraufnahmekammer und der Wassererhitzungskammer angeordnet ist, sodass das Wasser zur Erhitzung durch das Behandlungsmittel in die Erhitzungskammer strömen muss.
  • Eine Vorrichtung dieses Typs wurde außerdem kommerziell von Brita unter der Handelsbezeichnung Acclario® hergestellt.
  • Eine ähnliche Vorrichtung ist in der US-B1-6178290 beschrieben. In diesem Produkt wird der Auslass von der Behandlungskartusche in die Wassererhitzungskammer wahlweise durch ein manuell betätigbares Strömungssteuerventil geöffnet und geschlossen. Wenn die Wasseraufnahmekammer zuerst mit Wasser gefüllt wird, kann das Ventil entweder offen oder geschlossen sein, um jedoch eine Strömung des Wassers durch die Behandlungskartusche zu ermöglichen, muss es geöffnet sein. Wenn die gewünschte Wassermenge einmal in die Wassererhitzungskammer geflossen ist, so wird das Ventil manuell geschlossen, woraufhin die der Erhitzungskammer zugeordnete Heizung in Betrieb gesetzt werden kann, um das Wasser in dieser Kammer zu erhitzen. Eine Verriegelung verhindert, dass das Erhitzungsmittel bis zu einem solchen Zeitpunkt in Betrieb gesetzt wird, an dem das Strömungssteuerventil geschlossen ist.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, dass dann, wenn das Ventil einmal geschlossen ist, kein unerhitztes Wasser in die Erhitzungskammer fließen kann, nachdem Wasser in dieser Kammer gekocht hat und dadurch das erhitzte Wasser kühlt. Sie weist jedoch den Nachteil auf, dass sie langsam ist und die Fertigstellung der Filterung des Wassers vor dem Start der Erhitzung erfordert, und dass sie außerdem den manuellen Eingriff nach dem Beginn der Filterung erfordert, um das Erhitzen zu starten.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben genannten Probleme zu überwinden oder zu mindern, und stellt nach einem ersten Aspekt eine Wassererhitzungsvorrichtung bereit, umfassend:
    eine Wassererhitzungskammer, welche dieser zugeordnete Wassererhitzungsmittel aufweist;
    eine Wasseraufnahmekammer zum Aufnehmen von in der Wassererhitzungskammer zu erhitzendem Wasser;
    Wasserbehandlungsmittel, welche zwischen der Wasseraufnahmekammer und der Wassererhitzungskammer so angeordnet sind, dass Wasser von der Wasseraufnahmekammer zu der Wassererhitzungskammer durch die Behandlungsmittel strömt;
    ein Strömungssteuerventil, welches die Strömung von Wasser von den Wasserbehandlungsmitteln zu der Wassererhitzungskammer steuert/regelt und eine koch/siedeempfindliche Steuerung/Regelung, welche den Erhitzungsmitteln zugeordnet ist und dazu betreibbar ist, im Falle eines Kochens/Siedens von Wasser in der Wassererhitzungskammer die Stromzufuhr zu den Erhitzungsmitteln zu unterbrechen oder zu reduzieren, wobei:
    das Strömungssteuer-/-regelventil betriebsmäßig mit der koch-/-siedeempfindlichen Steuerung/Regelung gekoppelt ist, sodass auf eine Betätigung der Steuerung/Regelung hin das Strömungssteuer-/-regelventil schließt, um die Strömung von Wasser in die Wassererhitzungskammer hinein zu verhindern.
  • Die vorliegende Erfindung ist gegenüber der US-B1-6178290 durch den kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 gekennzeichnet.
  • Gemäß der Erfindung wird somit das Strömungssteuer-/-regelventil automatisch geschlossen, wenn Wasser einmal in der Wassererhitzungskammer kocht/siedet, um so den Eintritt von unerhitztem Wasser in die Erhitzungskammer und ein Kühlen des gekochten/gesiedeten Wassers zu verhindern. Davor kann jedoch eine Erhitzung und ein Filtern gleichzeitig stattfinden.
  • Die Koch-/Siedesteuerung/-regelung kann betriebsmäßig mit dem Strömungssteuer-/-regelventil in irgendeiner geeigneten Weise gekoppelt sein. Beispielsweise können sie elektrisch, elektromechanisch oder elektronisch miteinander verbunden sein, wobei ein Signal durch die Koch-/Siedesteuerung/-regelung gesendet wird, um das Ventil zu schließen. Vorzugsweise ist jedoch das Ventil mechanisch mit der Koch-/Siedesteuerung/-regelung durch ein geeignetes Verbindungsglied gekoppelt.
  • Die Koch-/Siedesteuerung/-regelung umfasst vorzugsweise einen wärmeempfindlichen Aktuator, wie etwa einen Bimetallaktuator, welcher eine Betriebsbewegung erzeugt, die einen Satz von Schaltkontakten öffnet und die außerdem auf geeignete Weise an das Ventil übertragen wird. In der bevorzugten Ausführungsform arbeitet der Aktuator so, dass er einen Auslösehebel bewegt, welcher mit dem Ventil geeignet verbunden ist.
  • Eine Steuerung/Regelung dieses Typs ist die U18-Steuerung/Regelung der Anmelderin, deren Funktionsprinzip in der WO 95/34187 beschrieben ist. Diese Steuerung/Regelung umfasst außerdem eine Überhitzungsschutzsteuerunglregelung für die Erhitzungsmittel.
  • Ein mögliches Problem, welches bei der oben genannten Anordnung auftreten könnte, liegt darin, dass dann, wenn das Strömungssteuer-/-regelventil nicht erneut geöffnet wird, wenn oder bevor die Heizung erneut aktiviert wird, es möglich ist, dass die Wassererhitzungskammer möglicherweise kein Wasser enthält, wenn die Heizung erneut aktiviert wird, wodurch eine Überhitzung der Erhitzungsmittel verursacht wird, was zur Betätigung der Schutzsteuerung/-regelung führt.
  • Um dieses Problem zu überwinden, ist das Strömungssteuer-/-regelventil vorzugsweise betriebsmäßig mit einem Ein-Aus-Schalter für die Erhitzungsmittel gekoppelt, sodass das Strömungssteuer-/-regelventil geöffnet wird, wenn die Erhitzungsmittel eingeschaltet werden. Dies wird es ermöglichen, dass sich irgendwelches Wasser, das sich in der Behandlungskartusche angesammelt hat, sofort in die Erhitzungskammer und auf die Basis der Erhitzungskammer ausgegeben wird, um zu verhindern, dass die Heizung (welche üblicherweise an der Unterseite der Basis befestigt oder vorgesehen ist) überhitzt.
  • Der Ein-Aus-Schalter kann ein separater Schalter sein, ist jedoch vorzugsweise Teil der Koch-/Siedesteuerung/-regelung oder mit dieser gekoppelt, z.B. Teil einer integrierten Steuerung/Regelung, wie etwa die oben diskutierte Steuerung/Regelung U1830 der Anmelderin.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist das Strömungssteuer-/-regelventil alternativ oder, stärker bevorzugt, zusätzlich betriebsmäßig mit Füllmitteln gekoppelt, die der Wasseraufnahmekammer zugeordnet sind, sodass das Ventil in Antwort auf eine Betätigung der Füllmittel öffnet. Dies erlaubt es, dass irgendwelches Wasser, das in der Kartusche verbleibt, in die Erhitzungskammer abläuft, während die Aufnahmekammer erneut gefüllt wird.
  • Das Füllmittel kann beispielsweise einen Deckel, eine Tüllenabdeckung oder ein anderes Element umfassen, welches zu öffnen ist, um ein Füllen der Wasseraufnahmekammer zu ermöglichen. Eine Bewegung des Deckels oder des Elements kann dann auf geeignete Weise mit dem Strömungssteuer-/- regelventil und dem koch-/siedeempfindlichen Ventil so gekoppelt werden, dass es geöffnet wird.
  • In der bevorzugten Ausführungsform sind die Füllmittel betriebsmäßig mit dem Ein-Aus-Schalter derart gekoppelt, dass eine Bewegung der Füllmittel zu einer Füllstellung nicht diesen Schalter von seinem Aus- zu seinem Ein-Zustand bewegt. Dies wird verhindern, dass die Vorrichtung aktiviert wird, bevor der Nutzer den Schalter tatsächlich in eine Ein-Stellung stellt.
  • In der bevorzugten Ausführungsform kann ein Totgangmechanismus zwischen den Füllmitteln und dem Ein-Aus-Schalter vorgesehen sein.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun, lediglich beispielhaft und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • 1 eine schematische Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 2 einen Schaltplan der in 1 gezeigten Vorrichtung zeigt; und
  • 3A bis 3C verschiedene Betriebszustände der Ausführungsform der 1 zeigen.
  • Unter Bezugnahme auf 1 umfasst eine schnurlose Wasserkoch-/siedevorrichtung 2 gemäß der Erfindung eine Wassererhitzungskammer 4, eine Wasseraufnahmekammer 6 und einen Wasserbehandlungsfilter 8, der zwischen der Wasseraufnahmekammer 6 und der Wassererhitzungskammer 4 angeordnet ist. Die Wasseraufnahmekammer 6 kann geeignet in oder an der Wassererhitzungskammer 4 angebracht sein. Die Wasserbehandlungskartusche 8 ist in einem Sockel 10 aufgenommen, der in der Basis der Wasseraufnahmekammer 6 vorgesehen ist. Ein Einwegströmungssteuer-/-regelventil 12 ist in der Basis des Sockels 10 angeordnet, um die Strömung von Wasser in die Erhitzungskammer 4 zu steuern/zu regeln.
  • Wasser in der Wassererhitzungskammer 4 wird durch Erhitzungsmittel in Form eines geschichteten elektrischen Heizelements 14, das an der Unterseite der Basis der Wassererhitzungskammer 6 geeignet angebracht ist, erhitzt. Alternativ könnten die Erhitzungsmittel ein an der Unterseite der Basis vorgesehenes Dickfilm-Heizelement umfassen. Das Heizelement 14 weist eine Nennleistung von ungefähr 2 bis 2,2 kW auf.
  • Strom wird der Heizung 14 durch einen schnurlosen elektrischen Verbinder 16 zugeführt, welcher einen komplementären Stromzuführungsverbinder an einer Stormzuführungsbasis der Vorrichtung (nicht gezeigt) in Eingriff nimmt.
  • In der gezeigten Ausführungsform bildet der Verbinder 16 einen Teil einer integrierten Steuerung/Regelung 18 für die Vorrichtung. Insbesondere ist er vorzugsweise eine der U18-Steuerungen/Regelungen der Anmelderin, welche einen elektrischen Verbinder, Überhitzungsschutzmittel für die Heizung 14 und eine dampfempfindliche Koch-/Siedesteuerung/-regelung enthält. Details einer solchen Steuerung/Regelung sind in der WO 95/34187 offenbart.
  • Kurz gesagt umfasst jedoch die Steuerung/Regelung 18 einen dampfempfindlichen Bimetallaktuator, welcher unterhalb des Bodens der Wassererhitzungskammer 6 angeordnet ist, welchem Dampf von der Wassererhitzungskammer 6 durch einen Dampfkanal (nicht gezeigt) zugeleitet wird. Der Bimetallaktuator wirkt als ein Auslösehebel 20 der Steuerung/Regelung 18, um einen Satz von Kontakten innerhalb der Steuerung/Regelung 18 zu öffnen, wenn Wasser in der Erhitzungskammer kocht/siedet. Der Auslösehebel 20 ist außerdem mit einem schwenkbar angebrachten Ein-Aus-Knopf 22 für die Heizung 14 über eine Stange 24 gekoppelt. Gemäß der Erfindung ist der Auslösehebel 20 mit dem Strömungssteuer-/-regelventil 12 durch einen Verbindungsgliedmechanismus 26 verbunden. Wie schematisch gezeigt ist, umfasst das Verbindungsglied 26 die Stange 24, welche schwenkbar an ihrem unteren Ende 28 mit dem Auslösehebel 20 verbunden ist. Das obere Ende 30 der Stange 24 ist mit einer Lasche 32 versehen, welche eine obere Fläche 34 aufweist, die unter dem Ende 36 eines schwenkbar angebrachten Arms 38 liegt. Der Arm 38 ist in Eingriff mit dem oberen Ende 40 eines L-förmigen Elements 42. Das untere Ende 44 des L-förmigen Elements 36 ist mit dem Strömungssteuer-/-regelventil 12 gekoppelt.
  • Zusätzlich dem Vorstehenden ist die Wasseraufnahmekammer 4 durch einen Deckel 46 geschlossen, der um einen Schwenkpunkt 48 angebracht ist ( 3). Das Ende 49 des Deckels 40 ist so angeordnet, dass es in Wechselwirkung mit dem Schwenkarm 38 steht, wie nachfolgend weiter beschrieben wird.
  • Die Stange 24 ist mit dem Ein-Aus-Knopf 22 und dem Schwenkarm 38 durch einen Totgangmechanismus 50 gekoppelt. Das obere Ende 30 der Stange 24 ist mit einer Tasche 52 ausgebildet, welche ein Bein 54 aufnimmt, das von dem Ein-Aus-Knopf 22 herabhängt. In einer Grenzstellung erstreckt sich das Bein 54 in die Öffnung 56 der Tasche hinein (wie in 3A gezeigt) und in der anderen ist es vollständig innerhalb der Tasche 52 aufgenommen (wie in 3C gezeigt).
  • Ferner sind gegenüberliegende Endflächen 58, 60 der Lasche 34 und des Schwenkarms 38 abgewinkelt, sodass aus nachfolgend zu beschreibenden Gründen sich die Lasche 32 nach unten hinter den Schwenkarm 38 bewegen kann.
  • Beginnend mit dem in 1 und 3A gezeigten Betriebszustand befindet sich der Ein-Aus-Knopf 22 in einer Ein-Stellung und die Heizung 14 ist aktiviert. Wie gezeigt, ist Wasser sowohl in der Aufnahmekammer 4 als auch in der Erhitzungskammer 6 vorhanden. Das Ventil 12 ist geöffnet, sodass die Strömung von Wasser von der Aufnahmekammer 4 in die Erhitzungskammer 6 erlaubt wird. In diesem Betriebszustand wird dann Wasser gleichzeitig sowohl behandelt als auch erhitzt.
  • Das Wasser wird weiterhin in die Wassererhitzungskammer 6 ablaufen, während das Wasser darin erhitzt wird. Wenn jedoch das Wasser in der Wassererhitzungskammer kocht/siedet, so wird die koch-/siedeempfindliche Steuerung/Regelung arbeiten und der Auslösehebel 20 wird in seine "Aus"-Stellung ausgelöst, wie in 3B gezeigt.
  • Dies schaltet die Heizung 14 aus, um das Kochen/Sieden von Wasser in der Kammer 6 zu beenden. Es bewirkt außerdem eine Bewegung der Stange 24 nach oben. Dies wird zwei Dinge bewirken. Erstens wird es den Ein-Aus-Knopf 22 aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem Bein 4 des Knopfs und der Öffnung 56 der Tasche 52 in seine Aus-Stellung verschwenken. Zweitens wird es bewirken, dass die obere Fläche 34 der Lasche 32 den Schwenkarm 38 aufnimmt und das L-Element 42 anhebt, wodurch das Ventil 12 geschlossen wird. Dies verhindert, dass irgendwelches kaltes Wasser in die Erhitzungskammer 6 eintritt, um das gekochte/gesiedete Wasser darin zu kühlen. Irgendwelches unbehandeltes Wasser wird sich in der Kartusche 8 ansammeln, um mit einem Schlag ausgelassen zu werden, wenn das Ventil 12 noch einmal geöffnet wird, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Erhitztes Wasser kann dann aus der Erhitzungskammer 6 ausgegossen werden. Wenn es erwünscht ist, die Vorrichtung erneut zu füllen, so wird der Deckel 46, wie in 3C gezeigt, angehoben. Eine Öffnung des Deckels 46 drückt das L-förmige Element 42 über den Schwenkarm 36 nach unten, um das Ventil 12 zu öffnen, wodurch ermöglicht wird, dass irgendwelches Wasser, das sich in der Kartusche 8 angesammelt hat, sofort in die Erhitzungskammer 6 fließt. Die Vorrichtung wird dann von ihrer Strombasis abgenommen, zu einem Hahn gebracht und gefüllt.
  • Aufgrund der Form und der Relativpositionen der Endflächen 58, 60 der Lasche 54 und des Schwenkarms 38 kann sich der Schwenkarm 38 nach unten hinter die Lasche 32 bewegen, wodurch der Ein-Aus-Knopf 22 in seiner Aus-Stellung belassen wird. Dies verhindert, dass die Stange 24 nach unten bewegt wird und die Schaltkontakte in der Steuer-/Regeleinheit 18 schließt, sodass die Heizung 14 ausgeschaltet bleibt.
  • Wenn somit die Vorrichtung auf ihre Strombasis zurückgesetzt wird, so wird die Heizung nicht eingeschaltet, bis der Ein-Aus-Knopf 22, wie in 3A gezeigt, durch den Nutzer in seine Ein-Stellung bewegt wird. Wenn der Knopf 22 einmal in seine Ein-Stellung bewegt ist, so wird der oben beschriebene Betriebszyklus wiederholt.
  • Es wird offensichtlich sein, dass Modifikationen an der oben beschriebenen Ausführungsform durchgeführt werden können, ohne den Inhalt der Ansprüche zu verlassen. Beispielsweise kann in einer einfacheren Ausführungsform der Schwenkarm 38 so arbeiten, dass er die Stange 24 bei einer Öffnung nach unten bewegt, um die Schaltkontakte in der Steuer-/Regeleinheit 18 zu schließen, in welchem Fall der beschriebene Totgangmechanismus weggelassen werden kann, wobei ein Knopf 22 direkter an dem Auslösehebel 20 angebracht ist.
  • Während ferner die Koch-/Siedesteuerung/-regelung als Teil einer integrierten Steuerung/Regelung/Verbindereinheit beschrieben wurde, so ist dies nicht wesentlich, da diese eine diskrete Einheit sein kann. Ferner ist die Erfindung nicht auf schnurlose Vorrichtungen beschränkt und kann auch auf Vorrichtungen mit Schnur angewendet werden.

Claims (11)

  1. Wassererhitzungsvorrichtung (2), umfassend: eine Wassererhitzungskammer (4), welche dieser zugeordnete Wassererhitzungsmittel (14) aufweist; eine Wasseraufnahmekammer (6) zum Aufnehmen von in der Wassererhitzungskammer (4) zu erhitzendem Wasser; Wasserbehandlungsmittel (8), welche zwischen der Wasseraufnahmekammer (6) und der Wassererhitzungskammer (4) so angeordnet sind, dass Wasser von der Wasseraufnahmekammer (6) zu der Wassererhitzungskammer (4) durch die Behandlungsmittel (8) strömt; ein Strömungs-Steuer-/Regelventil (12), welches die Strömung von Wasser von den Wasserbehandlungsmitteln (8) zu der Wassererhitzungskammer (4) steuert/regelt; und eine koch-/siedeempfindliche Steuerung/Regelung (18), welche den Erhitzungsmitteln (14) zugeordnet ist und dazu betreibbar ist, im Falle eines Kochens/Siedens von Wasser in der Wassererhitzungskammer (4) die Stromzufuhr zu den Erhitzungsmitteln (14) zu unterbrechen oder zu reduzieren, dadurch gekennzeichnet, dass: das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) betriebsmäßig mit der koch-/siedeempfindlichen Steuerung/Regelung (18) gekoppelt ist, so dass auf eine Betätigung der Steuerung/Regelung (18) hin das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) schließt, um die Strömung von Wasser in die Wassererhitzungskammer (4) hinein zu verhindern.
  2. Wassererhitzungsvorrichtung nach Anspruch 1, in welcher das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) durch ein Verbindungsglied (26) mechanisch mit der koch-/siedeempfindlichen Steuerung/Regelung (18) gekoppelt ist.
  3. Wassererhitrungsvorrichtung nach Anspruch 2, in welcher die koch-/siedeempfindliche Steuerung/Regelung (18) einen wärmeempfindlichen Aktuator umfasst, welcher derart arbeitet, dass er einen Satz von Schaltkontakten öffnet, und welcher außerdem zum Schließen des Ventils (12) betreibbar ist.
  4. Wassererhitrungsvorrichtung nach Anspruch 3, in welcher der Aktuator so arbeitet, dass er einen mit dem Ventil (12) verbundenen Auslösehebel (20) bewegt.
  5. Wassererhitzungsvorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, in welcher das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) betriebsmäßig mit einem Ein-Aus-Schalter (22) für die Erhitzungsmittel (14) gekoppelt ist, so dass das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) öffnet, wenn der Ein-Aus-Schalter (22) in seinen Ein-Zustand geschaltet ist.
  6. Wassererhitrungsvorrichtung nach Anspruch 5, in welcher der Ein-Aus-Schalter (22) Teil der koch-/siedeempfindlichen Steuerung/Regelung (18) ist.
  7. Wassererhitrungsvorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, in welcher das Strömungs-Steuer-/Regelventil (12) betriebsmäßig mit Füllmitteln gekoppelt ist, die der Wasseraufnahmekammer (6) zugeordnet sind, so dass das Ventil (12) in Reaktion auf eine Betätigung der Füllmittel öffnet.
  8. Wassererhitrungsvorrichtung nach Anspruch 7, in welcher die Füllmittel einen Deckel (46) oder ein anderes Element umfassen, das zu öffnen ist, um ein Füllen der Wasseraufnahmekammer (6) zu ermöglichen.
  9. Wassererhitzungsvorrichtung nach Anspruch 8, in welcher der Deckel (46) oder das Element mechanisch mit dem Ventil (12) verbunden ist.
  10. Wassererhitzungsvorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 7 bis 9 in direkter oder indirekter Abhängigkeit von Anspruch 5 oder 6, in welcher die Füllmittel betriebsmäßig mit dem Ein-Aus-Schalter (22) derart gekoppelt sind, dass eine Bewegung der Füllmittel zu einer Füllstellung nicht den Schalter (22) von seinem Aus- zu seinem Ein-Zustand bewegt.
  11. Wassererhitzungsvorrichtung nach Anspruch 10, in welcher ein Totgangmechanismus zwischen den Füllmitteln und dem Ein-Aus-Schalter (22) vorgesehen ist.
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