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DE60105290T2 - Wassererhitzungsgerät - Google Patents

Wassererhitzungsgerät Download PDF

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DE60105290T2
DE60105290T2 DE60105290T DE60105290T DE60105290T2 DE 60105290 T2 DE60105290 T2 DE 60105290T2 DE 60105290 T DE60105290 T DE 60105290T DE 60105290 T DE60105290 T DE 60105290T DE 60105290 T2 DE60105290 T2 DE 60105290T2
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Germany
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water
storage container
boiler
water heater
storage tank
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DE60105290T
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Brian Chesterfield Hartley
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Alternative Products Ltd Basseterre Stkitts K
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/40Beverage-making apparatus with dispensing means for adding a measured quantity of ingredients, e.g. coffee, water, sugar, cocoa, milk, tea
    • A47J31/402Liquid dosing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
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    • A47J27/21166Constructional details or accessories

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  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Wasseraufheizgerät. Insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, bezieht sich die Erfindung auf Kessel für den Hausgebrauch.
  • Ein Problem im Zusammenhang mit Kesseln besteht darin, dass ein Benutzer den Kessel mit mehr Wasser füllt als notwendig ist. Dies ist eine Verschwendung von Elektrizität, und es dauert auch länger, bis der Kessel kocht.
  • Ähnlich ist aus der GB 22426141 (STRIX) bekannt, Kannen bzw. Krüge für Kaffee bereitzustellen, bei denen gekochtes Wasser mit kälterem Wasser am Hahn vermischt wird, wenn gekochtes Wasser nicht notwendig ist und bei der Zubereitung von Kaffee ungünstig sein kann. Somit wird Wasser der richtigen Temperatur bereitgestellt, indem ein verringertes Volumen an gekochtem Wasser mit dem kälteren Wasser für das richtige gemischte Volumenverhältnis erzeugt wird. Die Teezubereitung ist allerdings ein Aufguss und benötigt daher gekochtes Wasser, um wirkungsvoll zu sein.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung wird ein Wasseraufheizgerät bereitgestellt, welches einen ersten Speicherbehälter mit einem Wasseraufheizelement und einem zweiten Speicherbehälter mit einem zugeordneten Ventilglied aufweist, die so angeordnet sind, dass in dem zweiten Speicherbehälter gespeichertes Wasser in den ersten Speicherbehälter zum Aufheizen abgegeben werden kann, wobei spezifische gewünschte Mengen an Wasser von dem zweiten Speicherbehälter an den ersten Speicherbehälter zum Aufheizen abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund eines Abdichtungsglieds zum Abdichten des zweiten Speicherbehälters eine letztendliche Abgabe aufgeheizten Wassers nur von dem ersten Speicherbehälter erfolgt, während jegliches verbleibende gespeicherte Wasser in dem zweiten Speicherbehälter gesondert gehalten wird.
  • Das Wasseraufheizgerät kann einen Kessel aufweisen.
  • Der erste Speicherbehälter kann den Hauptkörper des Kessels aufweisen. Der zweite Speicherbehälter kann einen Behälter aufweisen, der innerhalb des Hauptkörpers des Kessels angeordnet ist.
  • Der zweite Speicherbehälter kann sich innerhalb des oberen Abschnitts des ersten Speicherbehälters befinden. Der zweite Speicherbehälter kann innerhalb des ersten Speicherbehälters in einer Schubsitzanordnung aufgenommen sein. Der erste Speicherbehälter kann außerdem Flansche aufweisen, die sich von der inneren Oberfläche des ersten Speicherbehälters derart nach innen erstrecken, dass der zweite Speicherbehälter auf den Flanschen abgestützt werden kann.
  • Ein Überlaufmittel kann Schlitze aufweisen, die im oberen Abschnitt einer Wand des zweiten Speicherbehälters ausgebildet sind.
  • Das Ventil kann sich an der Basis des zweiten Speicherbehälters befinden und innerhalb eines Ventilsitzes positioniert sein. Das Ventil ist an einer sich nach oben erstreckenden Spindel befestigt, die sich innerhalb des zweiten Speicherbehälters befindet.
  • Die Spindel kann so angeordnet sein, dass sie mit einem Betätigungsglied derart zusammenwirkt, dass der Spindel zugeführter Druck das Ventil öffnet.
  • Die Spindel kann ein elastisches Glied derart enthalten, dass sich das Ventil beim Lösen des Betätigungsgliedes schließt.
  • Das Betätigungsglied kann einen Knopf aufweisen, der an einer zweiten Spindel angebracht ist, die durch den Deckel des Kessels hindurch angeordnet ist und außerdem dazu ausgelegt ist, um mit der ersten Spindel und dem Ventil zusammenzuwirken.
  • Das Ventil kann einen Stöpsel aufweisen, der mittels eines Knopfes betätigbar ist, der das Ventil über eine Spindel verbindet, wobei das Ventil von einer Öffnung derart gelöst wird, dass Wasser von dem zweiten Speicherbehälter in den ersten Speicherbehälter fließen kann.
  • Die Spindel kann ein elastisches Glied derart enthalten, dass sich das Ventil beim Lösen des Betätigungsgliedes schließt.
  • Der Kessel kann ein Fenster aufweisen, durch welches der Wasserpegel beobachtet werden kann. Der Kessel kann ein Wasserpegel-Anzeigemittel aufweisen, um die Wassermenge in dem ersten Speicherbehälter und dem zweiten Speicherbehälter anzuzeigen.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung wird auch ein Kessel bereitgestellt, der ein wie oben beschriebenes Wasseraufheizgerät aufweist.
  • Es werden nun Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beispielhaft anhand der begleitenden Zeichnung beschrieben, wobei:
  • 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Wasseraufheizgerätes ist;
  • 2 eine partielle perspektivische Seitenansicht des zweiten Speicherbehälters des Wasseraufheizgerätes von 1 ist;
  • 3 eine Rückansicht des zweiten Speichergefäßes des Aufheizgerätes von 1 und 2 ist und auch innere Merkmale zeigt;
  • 4 eine Vorderansicht des zweiten Speicherbehälters des Aufheizgerätes von 1 bis 3 ist und auch einige innere Merkmale zeigt;
  • 5 eine auseinandergezogene Ansicht des Ventilmechanismus des erfindungsgemäßen Gerätes ist;
  • 6 eine Draufsicht des Heizgerätes gemäss 1 bis 4 ist, wobei der Deckel entfernt ist;
  • 7 eine Perspektivansicht der Spindel und des zugeordneten Betätigungsknopfes gemäss der vorliegenden Erfindung ist;
  • 8 eine Perspektivansicht eines Wasseraufheizgerätes gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
  • 9 eine Perspektivansicht des in 8 gezeigten Deckels ist;
  • 10 eine Ansicht der Unterseite des Kesseldeckels von 8 und 9 ist;
  • 11 eine Seitenansicht eines Wasseraufheizgerätes gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 12 eine partielle perspektivische Seitenansicht des Wasseraufheizgerätes von 11 ist.
  • Wie man in 1 sieht, ist ein Wasseraufheizgerät in Form eines Kruges oder eines Kessels 10 gezeigt. Ein Speicherbehälter 12 ist innerhalb des oberen Abschnitts des Kessels 10 angeordnet und hat die Form eines gesonderten Behälters. Der Behälter 12 ist innerhalb des Kessels 10 derart montiert, dass die innere Wand des Kessels 10 gegen die Wand des Speicherbehälters 12 drückt und in ihm festen Halt hat. Der Speicherbehälter 12 ist auf zwei Anschlägen 14 montiert, um zu verhindern, dass der Speicherbehälter innerhalb des Kessels 10 nach unten rutscht. Die Anschläge 14 sind in Form von Keilen ausgebildet, deren flache Oberflächen 14a an der Basis des Speicherbehälters 12 anstoßen.
  • Der Speicherbehälter 12 weist geformte Abschnitte 16 auf, die es gestatten, Wasser innerhalb des Hauptkörpers des Kessels 10 zwischen den geformten Wänden 16 des Speicherbehälters 12 und den inneren Wänden des Kessels 10 aufzubewahren. Eine Öffnung 18 ist am oberen Abschnitt des Speicherbehälters angeordnet und ermöglicht den Eintritt von Wasser in den Speicherbehälter. Ein Deckel 20 ist an dem Griff 22 des Kessels 10 über ein Scharnierglied 24 angebracht. Der Deckel 20 ist mit einem Dichtungsflansch 26 ausgebildet, der gegen den Rand 28 des Kessels 10 abdichtet, wenn der Deckel 20 geschlossen ist. Ein weiteres Dichtungsglied 30 ist an der Unterseite des Deckels 20 befestigt. Das Dichtungsglied 30 dichtet die Öffnung 18 des Speicherbehälters 12 ab, wenn der Deckel 20 geschlossen ist.
  • Der Kessel 10 ist mit einer Schnauze 32 ausgebildet, durch die Wasser aus dem Hauptkörper des Kessels ausgegossen werden kann. Eine Skala bzw. Messvorrichtung 34 ist als kalibriertes Fenster 36 vorgesehen, das die in der Basis 38 des Kessels 10 befindliche Wassermenge anzeigt. Ein Aufheizelement 40 ist in der Basis 38 des Kessels 10 vorgesehen und ist mit einer Stromzufuhr aus dem Netz über eine Buchse 42, ein elektrisches Kabel 44 und einen Stecker 46 verbunden. Ein Schalter 48 ist neben dem Handgriff 22 des Kessels 10 vorgesehen und kann als Thermoschalter vorgesehen sein, der die Stromversorgung unterbricht, wenn das Wasser kocht.
  • Der Speicherbehälter 12 ist mit einem Ventilglied 48 ausgestattet, das zum Öffnen und Schließen eines in der Basis des Speicherbehälters 12 gebildeten Loches 50 angeordnet ist. Das Ventilglied 48 ist in 5 ausführlicher gezeigt. Ein Ventilbetätigungsglied 52 umfasst einen Knopf bzw. Griff 54, der an einer Betätigungsstange 57 montiert ist, die sich durch ein innerhalb des Deckels 20 ausgebildetes Loch 58 erstreckt. Eine Unterlegscheibe 60 ist an der Unterseite des Dichtungsgliedes 30 angeordnet, um das Betätigungsglied 52 innerhalb des Deckels zu sichern. Die Stange 57 ist so montiert, dass sie innerhalb des Loches 58 gleiten und das Ventilglied 48 betätigen kann, wenn der Deckel in der geschlossenen Stellung ist.
  • Eine auseinandergezogene Ansicht des Betätigungsgliedes 52 ist in 7 gezeigt. Der Speicherbehälter 12 kann anhand von 2, 3 und 4 deutlicher gesehen werden. Der Speicherbehälter 12 weist an seinem vorderen und seinem hinteren Teil geformte Abschnitte 16, 17 auf. Der hintere Abschnitt 16 ist mit Überlauföffnungen 160 ausgebildet, die innerhalb des Speicherbehälters 12 enthaltenes Wasser in den Kesselkörper 10 strömen lassen, wenn der Speicherbehälter voll ist.
  • Ein kreisförmiger Vorsprung 62 ist in dem Basisabschnitt 63 des Speicherbehälters 12 vorgesehen. Ein Loch ist innerhalb des Vorsprungs ausgebildet, durch welches hindurch die Stange 56 montiert ist. Eine Stellgliedstange 56 tritt durch die Basis 63 und dann durch eine abdichtende Unterlegscheibe 70 hindurch, die aus Gummi oder einem anderen geeigneten Material gefertigt ist. Diese abdichtende Unterlegscheibe ist unterhalb der Basis 63 des Speicherbehälters 12 derart positioniert, dass in einer abdichtenden Stellung die Löcher 76 abgedeckt und abgedichtet sind.
  • Wie man in 5 bis 7 sieht, weist die Ventilanordnung 48 eine Stellgliedstange 56 auf, die an dem Dichtungsglied 70 befestigt ist. Die Stellgliedstange 56 ist an ihrer Basis mit einem Schraubengewinde-Abschnitt 162 ausgestattet, der ausgelegt ist um die Stange 56 an dem Dichtungsglied 70 durch eine Mutter 71 und eine Unterlegscheibe 72 zum Verschrauben mit einer Mutter zu befestigen. Eine Feder 66 ist um die Stange 56 herum derart angeordnet, dass ein Flansch 68 an die Feder 66 stößt, wenn die Stange 56 nach unten gedrückt wird. Die Unterlegscheibe 72 ist zwischen der Mutter 71 und dem als Unterlegscheibe ausgebildeten Dichtungsglied 70 vorgesehen, um die abdichtende Unterlegscheibe 70 an der Stange 56 zu montieren.
  • Der Basisabschnitt 63 des Speicherbehälters 12 ist im wesentlichen kreisförmig. Das Loch 50 ist in der Basis ausgebildet, und die Stellgliedstange 56 ist darin angeordnet. Löcher 76 sind um das Loch 50 herum angeordnet und ermöglichen, dass in dem Speicherbehälter 12 enthaltenes Wasser bei Bedarf und beim Lösen der abdichtenden Unterlegscheibe 70 in den Hauptkörper des Kessels 10 fließt. Der Speicherbehälter 12 weist auch einen geformten Abschnitt 78 auf, um das Einpassen des Speicherbehälters 12 um die Kesselschnauze 32 herum zu ermöglichen. Ein zusätzlicher geformter Abschnitt 80 ist derart angeordnet, dass Wasser aus dem Speicherbehälter 12 heraus und in den Hauptkörper des Kessels 10 fließen kann, wenn der Speicherbehälter voll ist.
  • Im Betrieb wird der Kessel gefüllt, indem man den Deckel 20 öffnet und Wasser in den Speicherbehälter 12 durch das Loch 18 hindurch eintreten lässt. Wenn das Wasser bis zu den vier Überlauflöchern 60 reicht, tritt das Wasser durch diese hindurch und gelangt in den Boden des Kessels 10. Der Kessel kann dann bis zu der benötigten Anzahl von Tassen gefüllt werden, wie dies an der Messvorrichtung 36 angezeigt wird.
  • Eine ausgewählte Menge Wasser in dem Speicherbehälter 12 kann in den Hauptkörper des Kessels 10 freigegeben werden, indem man die abdichtende Unterlegscheibe 70 beim Betätigen des Knopfes bzw. Griffes 54 löst.
  • Der Kesseldeckel 20 ist nun geschlossen, und das Dichtungsglied 30 dichtet die Löcher 18 in dem Speicherbehälter 12 ab, wodurch gewährleistet wird, dass beim Ausgießen von Wasser aus dem Kessel durch die Schnauze 32 kein Wasser aus dem Speicherbehälter 12 überläuft. Der Kessel 10 wird dann mit dem Stromnetz verbunden, wobei der Steckerkopf 46 verwendet wird, der durch das elektrische Kabel 44 und die Buchse 42 mit dem Kessel-Aufheizelement 40 verbunden ist. Wenn das Wasser kocht, schaltet der Thermoschalter 48, der durch den Dampf oder das heiße Wasser betätigt wird, den Kessel 10 aus. Die gewünschte Wassermenge kann dann durch die Schnauze 32 von dem Hauptkörper des Kessels 10 ausgegossen werden. Wenn mehr Wasser erhitzt werden soll, kann Wasser von dem Speicherbehälter 12 in den Hauptkörper des Kessels 10 abgegeben werden, indem man den Knopf bzw. Griff 54 nach unten drückt und einen nach unten gerichteten Druck auf die Gummi-Unterlegscheibe 70 ausübt, die dann nach unten bewegt wird, um zu ermöglichen, dass Wasser durch die Löcher 76 hindurchströmt. Sobald der Knopf 54 gelöst wird, gewährleistet die Feder 66, dass die Gummi-Unterlegscheibe 70 in ihre ursprüngliche Stellung unterhalb der Basis des Speicherbehälters 12 zurückkehrt und die Löcher 76 blockiert. Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Unterlegscheibe 70 als eine Gummi-Unterlegscheibe ausgebildet ist, kann jedes geeignete Material und eine beliebige Auslegung verwendet werden. In vorteilhafter Weise kann der Kessel in einfacher Weise verwendet werden, um lediglich ausreichend viel Wasser für den Bedarf des Benutzers zu kochen, indem in dem Speicherbehälter 12 aufbewahrtes Wasser bei Bedarf in die Basis des Kessels 10 abgegeben wird.
  • Alternativ kann der Kessel 10 durch die Schnauze 32 gefüllt werden, wobei Wasser in den Hauptkörper des Kessels 10 geleitet wird und anfänglich den Basisabschnitt 38 füllt. Das Dichtungsglied 70 ist in einer geöffneten Stellung, wobei der Speicherbehälter 12 aufgefüllt werden kann, wenn das Wasser in dem Hauptkörper des Kessels 10 ansteigt. In diesem Ausführungsbeispiel können sowohl der Hauptkörper des Kessels 10 als auch der Speicherbehälter 12 gefüllt werden. Wenn nur das Wasser in dem Hauptkörper des Kessels gekocht werden soll, kann das Dichtungsglied 70 in eine geschlossene Stellung bewegt werden, so dass nur das Wasser in dem Hauptkörper des Kessels kocht, wobei das Wasser in dem Speicherbehälter 12 von dem Wasser in dem Hauptkörper des Kessels 10 getrennt bleibt und somit nicht gekocht wird.
  • In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung überlegt man sich, dass, da der Kessel 10 auch nur durch anfängliches Einleiten von Wasser in den Hauptkörper gefüllt werden kann, die Gefahr verringert wird, dass der Kessel ohne Wasser in dem Hauptkörper gekocht werden könnte.
  • 8 ist ein weiteres Beispiel des Wasseraufheizgerätes in Form eines Kannenkessels bzw. Krugkessels. Seine Funktionsweise ist ähnlich wie die anhand von 1 beschriebene Funktionsweise. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der obere Abschnitt des Kessels so ausgelegt, dass er größer ist, um in dem Speicherbehälter 12 mehr Wasser aufzubewahren.
  • Der Deckel 20 wird geschlossen und durch zwei Nasen 80 festgehalten. Diese Nasen bzw. Klauen 80 sind mit Vertiefungen verbunden, die im Innern des oberen Teils des Kessels 10 ausgebildet sind. Wenn Wasser in die Basis des Kessels und in den zweiten Behälter gefüllt wird, wird der Kessels 20 geschlossen und durch die beiden Nasen 80 gehalten. Der Knopf 54 wird nach unten gedrückt und gedreht, so dass der Zeiger 82 in die FULL-Position gedreht wird, wie dies in 9 gezeigt ist. Das Ventilbetätigungsglied 52 öffnet dann das Ventil oder die Unterlegscheibe 70 (in 8 bis 10 nicht gezeigt) und wird geöffnet gehalten, da der Knopf 54 und die Stange 56 durch die Feder 66 nicht nach oben gedrückt werden können. Ein Anschlag in Form einer Rampe 86 hält einen Arm 88, der an der Stange 56 angebracht ist, und verhindert, dass das Ventil 48 schließt. Ein Anschlag 90 verhindert, dass der Arm 88 über die Rampe 86 hinaus schießt. Solange das Ventil 48 in der Basis des Speicherbehälters 12 offen bleibt und die Stromversorgung eingeschaltet bleibt, kocht das gesamte Wasser in dem Kessel 10.
  • Um zu der ausgewählten Stellung zurückzukehren, so dass das Ventil wieder schließen kann, um die Freigabe von Wasser zu steuern, wird der Knopf 54 in die bei 92 gezeigte Stellung gedreht. Um den Kessel erneut zu füllen, wird ein Knopf 94 gedrückt, um die Nasen 80 zu lösen. 8 zeigt auch eine Kessel-Messvorrichtung 96 durch ein Sichtfenster 98 hindurch, wodurch die in dem Speicherbehälter 12 enthaltene Wassermenge vom Benutzer gesehen werden kann. Die Wasserpegel im Boden des Kessels 10 und des Speicherbehälters 12 können leicht betrachtet werden, da zwei Schwimmer 100 und 102 die Messvorrichtungen 34 und 96 bewegen, wenn das Wasser ansteigt. Der Kessel 10 ist zwar schnurlos gezeigt, wobei er mit der Basis 104 verbunden wird, wenn er auf diese gestellt wird, und elektrische Energie durch das Kabel 44 zugeführt wird, wenn es mit dem Stromnetz verbunden wird.
  • 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei der Kessel 10 mit einem durchsichtigen Fenster 106 ausgestattet ist. Die eine Seite 108 des Fenster 106 ist mit einer Messskala ausgestattet, welche die Wassermenge als Bechergrößen anzeigt, wenn lediglich der Hauptkörper des Kessels durch die Schnauze 32 hindurch mit Wasser gefüllt wird. Eine zweite Skala 110 ist an der gegenüberliegenden Seite des Fenster 106 vorgesehen und zeigt die Wassermenge in Bechergrößen an, wenn sowohl die erste als auch die zweite Kammer mit Wasser gefüllt sind, wobei das Ventilglied 48 in einer geöffneten Stellung ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die innere Kammer 12 ebenfalls aus einem durchsichtigen Material gefertigt, so dass ihr Wasserpegel leicht identifiziert werden kann.
  • 12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Funktionsweise des Kessels 10 ähnlich wie in 1 gezeigt. Allerdings ist bei diesem alternativen Ausführungsbeispiel der Speicherbehälter 12 mit Füssen 120 ausgestattet, um eine Anordnung innerhalb des Hauptkörpers des Kessels 10 zu erzeugen. Der Kessel ist auch mit einem Verriegelungsmechanismus 122 ausgestattet, der gewährleistet, dass der Deckel in einer Position verriegelt werden kann, wenn der Kessel 10 nicht in Betrieb ist. Auch der in 12 gezeigte Kessel ist als Kannenkessel bzw. Krugkessel ausgebildet, wie in 11 gezeigt.
  • Obwohl der Speicherbehälter 12 als gesonderter Behälter in den zuvor erwähnten Ausführungsbeispielen bezeichnet wird, ist es auch denkbar, dass der Behälter 12 bei Bedarf einen mit dem Kessel 10 einstückig verbundenen Teil bilden kann.

Claims (16)

  1. Wasseraufheizgerät (10), welches einen ersten Speicherbehälter mit einem Wasseraufheizelement und einen zweiten Speicherbehälter (12) mit einem zugeordneten Ventilglied (48) aufweist, die so angeordnet sind, dass in dem zweiten Speicherbehälter (12) gespeichertes Wasser in den ersten Speicherbehälter zum Aufheizen abgegeben werden kann, wobei spezifische gewünschte Mengen an Wasser von dem zweiten Speicherbehälter (12) an den ersten Speicherbehälter zum Aufheizen abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund eines Abdichtungsglieds (30) zum Abdichten des zweiten Speicherbehälters (12) eine letztendliche Abgabe aufgeheizten Wassers nur von dem ersten Speicherbehälter erfolgt, während jegliches verbleibende gespeicherte Wasser in dem zweiten Speicherbehälter (12) gesondert gehalten wird.
  2. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät einen Kessel aufweist.
  3. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel einen Kannenkessel bzw. Krugkessel aufweisen kann.
  4. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Speicherbehälter den Hauptkörper des Kessels aufweist.
  5. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicherbehälter (12) einen Behälter aufweist, der innerhalb des Hauptkörpers des Kessels angeordnet ist.
  6. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicherbehälter (12) sich innerhalb des oberen Abschnitts des ersten Speicherbehälters befindet.
  7. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicherbehälter (12) innerhalb des ersten Speicherbehälters in einer Schubsitzanordnung aufgenommen ist.
  8. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Speicherbehälter Flansche aufweist, die sich von der inneren Oberfläche des ersten Speicherbehälters derart nach innen erstrecken, dass der zweite Speicherbehälter auf den Flanschen abgestützt werden kann.
  9. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicherbehälter (12) ein Wasserüberlaufmittel (160) aufweist, in welchem Wasser in den ersten Speicherbehälter durchgeleitet werden kann, wenn der zweite Speicherbehälter (12) voll ist.
  10. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserüberlaufmittel (160) Schlitze aufweist, die im oberen Abschnitt einer Wand des zweiten Speicherbehälters (12) ausgebildet sind.
  11. Wasseraufheizgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Ventilglied (48) innerhalb der Basis (63) des zweiten Speicherbehälters (12) befindet und innerhalb eines Ventilsitzes positioniert ist.
  12. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied (48) an einer Spindel (56) angebracht ist, die sich innerhalb des zweiten Speicherbehäl ters (12) befindet, wobei die Spindel (56) derart angeordnet ist, dass sie mit einem Betätigungsglied (47) zusammenwirkt, so dass an der Spindel (56) anliegender Druck das Ventil öffnet.
  13. Wasseraufheizgerät (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (56) einen Knopf (94) aufweist, der an einer zweiten Spindel angebracht ist, die durch den Deckel (20) des Kessels hindurch angeordnet ist und außerdem dazu ausgelegt ist, um mit der ersten Spindel (56) und dem Ventil zusammenzuwirken.
  14. Wasseraufheizgerät nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilglied einen Stöpsel aufweist, der mittels eines Knopfes betätigbar ist, der das Ventil über eine Spindel verbindet, wobei das Ventil von einer Öffnung derart gelöst wird, dass Wasser von dem zweiten Speicherbehälter in den ersten Speicherbehälter fließen kann.
  15. Wasseraufheizgerät nach Anspruch 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel Wasserpegel-Anzeigemittel (100, 102) aufweist, um die Wassermenge in dem ersten Speicherbehälter und in dem zweiten Speicherbehälter (12) anzuzeigen.
  16. Wasseraufheizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasseraufheizgerät ein Kessel ist.
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