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Die
vorliegende Patentanmeldung betrifft eine elektronische Hydraulikvorrichtung
für Wärmepumpen,
die es ermöglicht,
Wärmepumpen
zusammen mit Konditioniersystemen zu verwenden, die Wasser als Vektorflüssigkeit
für die Übertragung
von Wärme
an die Luft, die konditioniert werden soll, verwenden.
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Es
ist bekannt, daß Wärmepumpen
anders als Konditioniersysteme eine doppelte Fähigkeit haben, da sie verwendet
werden können,
um einen Raum zu erwärmen
und zu kühlen.
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Die
Betriebsweise von Wärmepumpen ähnelt der
Betriebsweise von gewöhnlichen
Kühlschränken und
basiert auf den thermodynamischen Zyklus der Kühlmittelflüssigkeit, die der Verdampfung,
Kompression, Kondensation und Expansion unterliegt.
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Der
umgekehrte Betriebszyklus ermöglicht die
Verwendung des gleichen Kühlmittels
sowohl zum Erwärmen
als auch zum Kühlen
des Raums.
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Gegenwärtig gibt
es zwei Typen von Wärmepumpen,
die sich durch die Verwendung einer intermediären Vektorflüssigkeit
zwischen der Kühlmittelflüssigkeit
und der Luft des Raums, der konditioniert werden soll, unterscheiden.
Für Wärmepumpen
mit direkter Expansion überträgt die Kühlmittelflüssigkeit die
Wärme direkt
an die Luft des Raums, der konditioniert werden soll. Bei Wärmepumpen
mit indirekter Expansion überträgt die Kühlmittelflüssigkeit
die Wärme
an das Wasser, und das Wasser überträgt sie wiederum
an die Luft.
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Für beide
Typen von Wärmepumpen
sind System mit variablen Kühlmittelvolumen
(VRV) besonders interessant. Durch Anpassen der Anzahl der Umdrehungen
gemäß der Beanspruchung,
die durch den Verwender angefordert wird, paßt die Maschine das maximale
Volumen der Kühlmittelflüssigkeit
in dem Kompressor an, was für
eine teilweise Beanspruchung die Effizienz der Wärmepumpe ermöglicht.
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In
den letzten Jahren erweckten Wärmepumpen
mit indirekter Expansion dank der Möglichkeit, sie für vorhandene
Luftkonditioniersysteme zu verwenden, um die Luft typischerweise
zu erwärmen und
sie zusätzlich
zu kühlen,
besonderes Interesse.
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Dies
wird ohne Veränderungen
des Wasserverteilungssystems oder der Radiatoren einfach durch Ersetzen
des traditionellen Kessels für
die Herstellung von heißem
Wasser durch eine Wärmepumpe
mit indirekter Expansion erreicht.
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Aus
diesem Grund stellen verschiedene Hersteller zwei Versionen des
gleichen Modells einer Wärmepumpe
her, das heißt
die Version mit direkter Expansion (die nur für eine gewöhnliche Betriebsweise entworfen
ist) und die Version mit indirekter Expansion. Aufgrund der Komplexität und Entwicklung von
Wärmepumpen
mit indirekter Expansion können sie
integrierte Wasserwärmungssysteme
wie oben beschrieben sein.
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In
funktioneller Hinsicht sind die zwei Versionen von Wärmepumpen
(das heißt
die Wärmepumpen
mit direkter und indirekter Expansion) jedoch nicht austauschbar.
Aus diesem Grund sind die Hersteller gezwungen, zwei Versionen mit
unterschiedlichen Produktionslinien und zu höheren Produktionskosten herzustellen.
Andererseits sind Kunden gezwungen zwischen den zwei Versionen auszuwählen und
die Auswahl legt Begrenzungen des Typs des Heizsystems auf, das
eingebaut werden soll.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronische
Hydraulikvorrichtung zu schaffen die, wenn sie als ein Zubehör zu einer
gewöhnlichen
Wärmepumpe
mit direkter Expansion gehört,
die Verwendung der Pumpe gemäß dem typischen
Betriebsprinzip für
Wärmepumpen
mit indirekter Expansion ermöglicht.
Das heißt,
das aufgrund solch eines Zubehörs
Wärmepumpen
mit direkter Expansion verwendet werden können, um zum ersten Mal Luftkonditioniersysteme
zu versorgen, die Wasser als Vektorflüssigkeit für die Übertragung von Wärme verwenden.
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Aufgrund
der neuen erfindungsgemäßen Vorrichtung
werden Hersteller nur Wärmepumpen mit
direkter Expansion (das heißt
nur eine Version von jedem Modell) herstellen müssen, wobei die Möglichkeit
besteht, sie gemäß dem typischen
Betriebsprinzip von Wärmepumpen
mit indirekter Expansion zu verwenden.
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Als
ein externes Zubehör,
das von der Struktur der Wärmepumpe
mit direkter Expansion getrennt ist, ändert die erfindungsgemäße Vorrichtung
die Betriebsweise der Wärmepumpe
nicht, wobei die Möglichkeit
besteht, Systeme zu versorgen, die ein Kühlmittel (oder Kühlflüssigkeit)
als Vektorflüssigkeit
für die Übertragung
von Wärme
verwenden.
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Auf
diese Weise kann die gleiche Wärmepumpe
mit direkter Expansion, die mit dem erfindungsgemäßen Zubehör versehen
ist, gleichzeitig verwendet werden, um ein Wassersystem und ein Kühlmittelflüssigkeitssystem
einfach durch direktes Verbinden des Kühlmittelflüssigkeitssystems mit der Wärmepumpe
direkt und Verbinden des Wassersystems mit der Wärmepumpe über das erfindungsgemäße Zubehör verwendet
werden.
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Die
Vorteile, die sich aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben, schließen die
größere Vielseitigkeit
beim Einbau der Wärmepumpen
ein, da es möglich
ist, sie für
vorhandene Was sersysteme, ohne irgendwelche Änderungen vorzunehmen, zu verwenden
und die Vorrichtung in einem beträchtlichen Abstand von der externen
Einheit der Wärmepumpe
aufzustellen.
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Für mehr Klarheit
geht die Beschreibung der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen weiter, die nur zur Veranschaulichung dienen
und keinen beschränkenden
Sinn haben, wobei:
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1 eine
schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung ist;
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2 eine
Ansicht der Vorrichtung, die mit einer Wärmepumpe mit direkter Expansion
des Typs verbunden ist, der eine interne Verbrennungsmaschine verwendet,
um den Kompressor zu betreiben;
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3 eine
schematische Ansicht der vereinfachten Elektronikkarte der Wärmepumpe
mit der erfindungsgemäßen hydraulischen
Vorrichtung ist;
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4 eine
Ansicht der elektronischen Schaltung der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung ist,
die mit der Elektronikkarte aus 3 verbunden ist;
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5 eine
vergrößerte Ansicht
der Elektronikkarte aus 4 mit detaillierten Angaben
ist;
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6 eine
zusätzliche
detaillierte Ansicht der Elektronikkarte aus 5 ist;
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7a und 7b die
Umwälzrichtung
der Kühlflüssigkeit
innerhalb der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung
zeigen;
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8 eine
Ansicht eines gemischten Luftkonditioniersystems ist, das durch
Verwendung der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung
zusammen mit einer Wärmepumpe
mit direkter Expansion erhalten wird.
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Mit
Bezug auf die 1 und 2 weist
die erfindungsgemäße Hydraulikvorrichtung
(100) die folgenden Komponenten auf:
- – eine Wasserumwälzpumpe
(101);
- – ein
thermostatisches Absperrorgan (102) mit internem und externem
Ausgleich;
- – eine
Kapillare (103) mit einem Bypaß-System mit Rückschlagabsperrorganen
(104, 105);
- – einen
Plattenwärmetauscher
(106);
- – einen
Wassersammelbehälter
(107);
- – ein
Expansionsgefäß (108);
- – ein
differentielles Pressostat PD (109);
- – ein
Manometer (110);
- – eine
Wasserwiedergewinnungseinheit (111);
- – ein
TH-Thermostat (112).
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Das
thermostatische Absperrorgan (102) arbeitet, wenn die Wärmepumpe
(200), die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung (100)
verbunden ist, in Sommermodus betrieben wird; andererseits wird
die Kapillare (103) -als Ersatz eines gewöhnlichen
thermostatischen Absperrorgans- betrieben, wenn die Wärmepumpe
im Wintermodus betrieben wird, das heißt, wenn der Wärmetauscher
(106) als Kondensator betrieben wird.
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Die
Verwendung der Kapillare (103) ermöglicht das Teilen der erfindungsgemäßen hydraulischen
Vorrichtung, wobei die Möglichkeit
besteht, sie in einem gewissen Abstand von der Wärmepumpe einzubauen. Dies erhöht die Einbauflexibilität nicht nur
hinsichtlich technischer Gesichtspunkte, wie des Gesamtvolumens,
sondern auch hinsichtlich der Ästhetik.
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Es
ist anzumerken, daß zusätzlich zu
dem Kreislauf (C) der durch die Kühlflüssigkeit verwendet wird, um
den Wärmetauscher
(106) zu erreichen, die erfindungsgemäße Vorrichtung (100)
auch mit zwei getrennten unabhängigen
Kreisläufen,
einen primären
(P) und einem sekundären
(S) Kreislauf, versehen ist, was die Verwendung unabhängig von
der Dimensionie rung des hydraulischen Kreislaufes in dem Raum, der
konditioniert werden soll, ermöglicht.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
(100) ist mit ihrer eigenen Umwälzpumpe (100) versehen,
und die externe Einheit der Wärmepumpe
(200) überträgt die Wärme nur
an den primären
Kreislauf (P) der gleichen Vorrichtung.
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Dies
führt zu
den folgenden Vorteilen: Größenordnungseinsparungen,
da die Struktur der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne Berücksichtigung der
Eigenschaften des Systems, für
welches sie verwendet wird, unverändert bleibt, was die Massenproduktion
ermöglicht.
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Außerdem wurde
eine spezielle Lösung
verwendet, um den Austausch von Wärme innerhalb des Wärmetauschers
(106) zu verbessern, wodurch die Übertragung von Flüssigkeiten
gegen den Strom sowohl im Sommer- und Winterbetriebsmodus ermöglicht wird.
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In
der Tat war dieses Ziel ziemlich schwer zu erreichen, da die Änderung
des Betriebsmodus von Sommer zu Winter oder umgekehrt die Umkehr
der Kühlflüssigkeitsrichtung
innerhalb der Wärmepumpe einbezieht.
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Ohne
die Lösung,
die für
die erfindungsgemäße Vorrichtung
verwendet wird, würde
die Wärmepumpe
gegen den Strom im Wintermodus und parallel zum Strom im Sommermodus
arbeiten oder umgekehrt.
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Durch
Vergleichen der 7A und 7B mit 1,
welche die Basisversion der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt, scheint
es offensichtlich, daß die
Lösung
in dem Einführen
von drei zusätzlichen
T-förmigen
Verbindungen in dem primären Kreis lauf
(P) der erfindungsgemäßen Vorrichtung (100)
besteht, wobei zwei Verbindungen mit motorisierten Dreiwegabsperrorganen
(V1, V2) versehen sind.
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Diese
Lösung
wurde erdacht, um den Wasserstrom innerhalb des Wärmetauschers
(106) umzukehren, wodurch konstant die Betriebsweise gegen
den Strom mit Bezug auf die Kühlflüssigkeit
sowohl im Sommer- als auch im Wintermodus sichergestellt wird.
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Die
zwei Absperrorgane (V1, V2) werden selektiv durch den Schalter der
Vorrichtung (100) gesteuert, der verwendet wird um den
erwünschten
Betriebsmodus zwischen Winter- und Sommermodus auszuwählen.
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Es
war auch notwendig, die gewöhnliche Elektronikkarte
zu verändern,
die in der Wärmepumpe
(200) mit direkter Expansion verwendet wird, um eine Verbindung
mit Kühlflüssigkeit
zwischen der Wärmepumpe
(200) und der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung (100)
als ein gewöhnlicher
Wärmetauscher
mit direkter Expansion zu ermöglichen.
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Es
ist anzumerken, daß die
abgeänderte
erfindungsgemäße Elektronikkarte
auf der gewöhnlichen
Karte basiert, die normalerweise von Wärmetauschern mit direkter Expansion
in Verbindung mit Wärmepumpen
verwendet wird.
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Aufgrund
der abgeänderten
Elektronikkarte paßt
die Wärmepumpe
(200) ihre Betriebsweise automatisch an, als ob sie mit
einem Wärmetauscher mit
direkter Expansion so arbeiten würde,
um konstant die maximale Leistung zuzuführen. Das Steuerungs- und Anpassungssystem
der anderen Teile der Wärmepumpe
(200) blieben unverändert.
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3 zeigt
eine Elektronikkarte (300) des Typs, der gewöhnlich in
Wärmepumpen
mit direkter Expansion verwendet wird, mit abgeänderten Verbindungen (das heißt, Verbindungen
die entweder gelöst
oder abgeändert
wurden), die als eine gestrichelte Linie gezeigt sind.
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Für eine bessere
Beschreibung der logischen Prinzipien, die zu den Änderungen
geführt
haben, muß auf
die gewöhnliche
Betriebsweise von Wärmepumpen
mit direkter Expansion Bezug genommen werden.
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Gegenwärtig werden
Wärmepumpen
mit direkter Expansion mit Hilfe einer Fernsteuerung betätigt, die
verwendet wird, um einen Betriebsmodus „Automatisch" auszuwählen. Gemäß dem ausgewählten Modus
wird die Wärmepumpe
automatisch gestartet, sobald sie einen Temperaturunterschied zwischen
dem Temperaturwert, der an der Fernsteuerung eingestellt ist, und
dem Temperaturwert erfaßt, der
in den Raum gemessen wird, somit wird der Betriebsmodus gemäß der Werte,
die durch die Temperatursensoren bereitgestellt werden, automatisch eingestellt.
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Wenn
der Temperaturunterschied beispielsweise positiv und höher als
ungefähr
3°C ist
(das heißt
der Temperaturmeßfühler der
Wärmepumpe zeigt
27°C, während die
Temperatur bei 22°C
eingestellt ist), beginnt die Wärmepumpe,
die Luft zu kühlen;
wenn in Gegenteil der Temperaturunterschied negativ ist (< 3°C), wird
die Wärmepumpe
im Wintermodus gestartet, um den Raum zu erwärmen.
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Erfindungsgemäß wird im
Gegensatz hierzu die Wärmepumpe
(die in Modus mit indirekter Operation betrieben wird) mit Bezug
auf die Temperatur der Vektorflüssigkeit
(Wasser) gesteuert, die von der Raumtemperatur (die im allgemeinen
von 15 bis 35°C
reicht) beträchtlich
abweicht.
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Die
Wassertemperatur muß im
Kühlmodus im
Bereich zwischen 7 und 12°C
und im Wärmmodus zwischen
42 und 47°C
sein.
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In
Anbetracht dessen ist es der Zweck der Änderungen an der Karte (300),
daß die
Wärmepumpe
die Tatsache ignoriert, daß sie
einen „Kühlflüssigkeit-Wasser"-Wärmetauscher
und nicht einen „Kühlflüssigkeit-Luft-Wärmetauscher" wie ursprünglich entworfen
versorgt.
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Dieser
Trick vermied die Notwendigkeit, die komplexe Elektronik der externen
Einheit der Wärmepumpe
abzuändern.
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Mit
Bezug auf 4 ist die erfindungsgemäße elektronische
Hydraulikvorrichtung (100), wie sie auf den vorhergehenden
Seiten beschrieben wurde, mit einem Hauptstromschalter IG versehen,
der die elektronischen Teile der Vorrichtung (wie Thermostat, Karte,
usw.) versorgt.
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Die
Vorrichtung (100) ist auch mit einem zweiten Schalter SMP
(113) versehen, der verwendet wird, um die Wasserumwälzpumpe
(101) zu aktivieren, der An-Schalter des gesamten Systems
wird und den An/Aus-Schalter der gewöhnlichen Fernsteuerungen ersetzt.
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Der
Schalter SMP (113), der direkt auf die Vorrichtung (100)
angewendet wird, kann auch mit Hilfe von Hilfskontakten AUX (1, 2)
des Anschlußblocks
(600) an der Vorrichtung (100), wie in 4 gezeigt,
fernbetätigt
werden.
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Wenn
der Schalter SMP an ist, versorgt das Anschalten des Hauptschalters
IG die Elektronikkarte (300) und startet die Umwälzpumpe
(101), solange der Start durch das differentielle Pressostat
PD (109), das Startrelais der Umwälzpumpe KP und das Thermostats
TH (112) ermöglicht
wird; in diesem Fall geht das Betriebsanzeigelicht UF an.
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Wenn
umgekehrt der Start durch das differentielle Pressostat PD nicht
ermöglicht
wird, geht das Fehlfunktionsanzeigelicht UM an, und die Wärmepumpe
(200) startet nicht.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
(100) kann auch mit einem Sommer/Winter-Wähler S1
C/H (114) versehen sein, der sicherstellt, daß das Thermostat
TH (112), wie erwünscht,
automatisch eingestellt wird.
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In
der Tat ist die Logik des Wählers
S1 C/H (114) nicht eindeutig: falls die Wärmepumpe
(200) im Heizmodus ist, wird die Wärmepumpe (200) gestartet,
wenn das Thermostat TH (112) ein negatives ΔT erfaßt, das
um einen bestimmten Wert, vorzugsweise 2°C, höher als der eingestellte Wert
ist (zum Beispiel wenn das Thermostat bei 42°C eingestellt ist, wird die Wärmepumpe
(200) nur gestartet, wenn die Temperatur des zurücklaufenden
Wassers niedriger als 39°C
ist).
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Falls
die Wärmepumpe
(200) in Kühlmodus ist,
wird die Wärmepumpe
(200) gestartet, wenn das Thermostat TH (112)
ein positives ΔT
erfaßt,
das um 2°C
höher ist.
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Um Änderungen
des elektronischen Geräts der
Wärmepumpe
(200) zu vermeiden, das zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung
(100) gehört,
wird eine gewöhnliche
Fernsteuerung verwendet, die geeignet abgeändert wird und dann an einem
Ort aufgestellt wird, der für
den Nutzer nicht zugänglich
ist.
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Mit
Bezug auf 5 ist die erste Abänderung der
Elektronikkarte (300) die Verbindung CNT des Fernanschaltkontakts
mit Hilfe des Relais KT.
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Dieser
Kontakt ermöglicht
das Starten der erfindungsgemäßen Vorrichtung
(100) auch aus der Ferne.
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Jedoch
ermöglicht
er das Starten der Wärmepumpe
(200) gemäß den Einstellungen
der Fernsteuerung (400), und das ist der Grund dafür, warum diese
Komponente nicht beseitigt werden konnte (es ist auch nützlich,
mögliche
Fehlfunktionssituationen während
der Wartung zu untersuchen).
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Sie
ist in dem Modus „Auto" eingestellt und stellt
den Betriebsmodus der Wärmepumpe
(200) mit Freigabe des Hauptschalters IG und des An/Rus-Schalters
SMP (113) der Umwälzpumpe (101)
automatisch ein, nachdem geeignete Überprüfungen der Anpassungs- und
Sicherheitsteile durchgeführt
wurden.
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Aus
diesem Grund wurde die Elektronikkarte (300) abgeändert, so
daß die
Wärmepumpe
(200) eine fiktive Temperatur, die an der Elektronikkarte (300)
eingestellt ist, und nicht die Temperatur des Raums erfaßt, der
konditioniert werden soll.
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In
der Praxis wurden die Anschlüsse
CNN und CNH der Elektronikkarte (300) von den Temperaturmeßfühlern der
internen Lufteinheiten gelöst
und durch Schaltungen ersetzt, die mit Widerständen versehen sind, die eine
fiktive Temperatur simulieren.
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Das
Relais KS wird durch den Sommer/Winter-Wähler S1 C/H (114)
der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung
(100) betätigt
und stellt sicher, daß die
Wärmepumpe
(200) die Temperatur erfaßt, die durch R1 (im Heizmodus)
oder R2 (in Kühlmodus) eingestellt
ist.
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Der
Widerstand R1 simuliert eine konstante Temperatur vorzugsweise 14°C und R2
simuliert vorzugsweise eine konstante Temperatur von 35°C; diese
Temperaturen können
selbstverständlich
einen unterschiedlichen Wert haben, ohne die Betriebsprinzipien
zu ändern.
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Wenn
die Temperatur, die an der Fernsteuerung (400) eingestellt
ist, 23°C
ist, wird die Wärmepumpe
(200) in Heiz- oder Kühlmodus
abhängig
davon gestartet, ob sie die Temperatur erfaßt, die bei R1 oder R2 eingestellt
ist.
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Das
bedeutet, daß der
Sommer/Winter-Wähler
S1 C/H (114) das Vierwegabsperrorgan der Wärmepumpe
(200) nicht betätigt,
das heißt,
das Absperrorgan, das entworfen ist, um den Kühlflüssigkeitsstrom umzukehren.
Er wählt
einfach die fiktiven Temperaturen aus und überläßt die Wahl der Betriebsweise
der Wärmepumpe
(200).
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Angenommen,
daß die
durch Widerstände simulierten
Temperaturen feststehend sind, wurde die Anpassung der Wärmepumpe
(200) meistens vermieden, da die Wärmepumpe (200) die
Leistung gemäß den Temperaturunterschieden
moduliert.
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Dieser
bedeutende Vorteil ist einer der Hauptzwecke dieser Erfindung, die
für eine An/Aus-Betriebsweise
der Wärmepumpe
(200) mit konstanter Wirksamkeit (bei maximal erlaubten
Niveaus) ohne irgendeine Verlangsamung und Modulation der Anzahl
der Motordrehungen sorgt.
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Jedenfalls
wurde die Modulation der Wärmepumpe
(200) nicht ausgeschlossen, da weitere Steuerungen, wie
Arbeitsdruck- oder
Kühlflüssigkeitstemperatursteuerungen,
unverändert
bleiben.
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Zusätzlich wurde
die Verbindung mit dem Anschluß CNN
an der Elektronikkarte (300) verändert.
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Tatsächlich ist
im gewöhnlichen
Betriebsmodus von Wärmepumpen
mit Direktexpansion der Anschluß CNN
mit einem Temperaturmeßfühler verbunden,
der in dem „Kühlflüssigkeit-Luft"-Wärmetauscher
enthalten ist, und wird deshalb verwendet, um die Unterkühl- oder Überhitzungstemperatur
nahe der Kondensations- oder Verdampfungstemperatur zu messen.
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In
Anbetracht der Unmöglichkeit
der Verwendung eines ähnlichen
Meßfühlers für die erfindungsgemäße Hydraulikvorrichtung
(100) wurde eine fiktive feststehende Temperatur mit Hilfe
einer Widerstandsschaltung R3, die den Temperaturwert bei 35°C einstellt,
festgesetzt.
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Eine
weitere nebensächliche
Abänderung der
Elektronikkarte (300) betrifft das Sperren des An/Aus-Schalters
der Fernsteuerung (400), die, wie vorher erwähnt, für den Verwender
nicht zugänglich ist
und nicht verwendet werden muß,
sobald sie geeignet eingestellt wurde.
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Andere
Abänderungen
wurden vorgenommen, um die Kontakte der Elektronikkarte (300)
für die
interne Einheit mit Direktexpansion zu lösen, die hinsichtlich der Verwendung
der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung
(100) nutzlos wurde, welche die Betriebsmoden der Wärmepumpe
(200), wie oben veranschaulicht, abänderte.
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Zum
Beispiel wurden die Kontakte mit der internen Ventilatoreinheit,
die Kontakte mit dem elektronischen Expansionsabsperrorgan und die
Kontakte mit der Pumpe für
den Kondensationssammelkreislauf gelöst.
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Eine
andere Abänderung
betrifft den Kontakt mit dem Schwimmer, der in einem kleinen Kondensationsspeichertank
enthalten ist: der Tank ist mit einem Überlaufschwimmer versehen,
und, wenn die Kondensation ein exzessives Niveau erreicht, deaktiviert der
Kontakt die Verbindung mit Hilfe eines Relais und blockiert die
Wärmepumpe
(200). Die Kontakte T9 und T10 wurden deshalb überbrückt, um
den Status „An" des permanenten Überlaufs,
wie in 5 gezeigt, zu simulieren.
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Besonders
mit Bezugnahme auf 6 sind die Hauptabänderungen
der Elektronikkarte (300), die die Kommunikation zwischen
unterschiedlichen Einheiten ermöglicht,
wie folgt:
- (I) Verbindung des Fernsteuerungsanschlusses CNT
- (II) Verbindung CNN mit einer Widerstandsschaltung zur Simulation
der Kondensations- oder Verdampfungstemperatur der Kühlflüssigkeit
- (III) Verbindung CNN mit einer Widerstandsschaltung zur Simulation
der Lufttemperatur in dem Raum
- (IV) Verbindungsbrücke
zwischen den Kontakten T9 und T10 zur Simulation des permanenten
Status „An" des Schwimmers des
Kondensationssammelkreislaufs
- (V) Lösen
der Kontakte T1, T2, T3 und T10 (Ventilator mit vielen Geschwindigkeiten)
und T4, T10 (Kondensationspumpe), die aufgrund der Verwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung nutzlos
wurden.
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Die
Bemerkung, gemäß welcher
die Einführung
der erfindungsgemäßen Hydraulikvorrichtung (100)
die Struktur und Betriebsmoden der Wärmepumpe (200) nicht ändert, wird
nun wie in 8 gezeigt bestätigt.
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Tatsächlich zeigt 8,
daß die
Wärmepumpe
(200) eine Folge von Wärmetauschern
(500) mit direkter Expansion, sowie die erfindungsgemäße Vorrichtung
(100) versorgen kann, die durch die Betriebsweise mit indirekter
Expansion gekennzeichnet ist.
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Schließlich sollte
angemerkt werden, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
sowohl elektrischen als auch endothermischen Wärmepumpen zugeordnet werden
kann.