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DE3209761C2 - Wärmepumpenanlage - Google Patents

Wärmepumpenanlage

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Publication number
DE3209761C2
DE3209761C2 DE3209761A DE3209761A DE3209761C2 DE 3209761 C2 DE3209761 C2 DE 3209761C2 DE 3209761 A DE3209761 A DE 3209761A DE 3209761 A DE3209761 A DE 3209761A DE 3209761 C2 DE3209761 C2 DE 3209761C2
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DE
Germany
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heating
pump
radiator
water
domestic
Prior art date
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DE3209761A
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DE3209761A1 (de
Inventor
Eric Täby Granryd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thermia Arvika Se AB
Original Assignee
Thermia Verken AB
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B29/00Combined heating and refrigeration systems, e.g. operating alternately or simultaneously
    • F25B29/003Combined heating and refrigeration systems, e.g. operating alternately or simultaneously of the compression type system
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepumpenanlage, in welcher ein Kühlmittelkreis einen Verdampfer, einen Kompressor, einen Kondensor mit eingebautem Zusatzkühler und ein Expansionsventil enthält, wobei der Kondensor über eine Radiatorwasserheizpumpe an einen Radiatorkreis auf der Heizmediumseite angeschlossen ist. Zur Verbesserung der Betriebsweise bei möglichst geringen Wärmeverlusten ist nach der Erfindung vorgesehen, daß ein Heißgaswärmetauscher mit dem Kühlmittelkreis zwischen dem Kompressor und dem Kondensor verbunden ist, daß die Heizmediumseite des Heißgaswärmetauschers an eine Hauswasserheizvorrichtung angeschlossen ist, daß ein gesonderter Zusatzkühler zwischen den eingebauten Zusatzkühler und das Expansionsventil geschaltet ist, und daß die Heizmediumseite des gesonderten Zusatzkühlers an einen gesonderten Heizkreis angeschlossen ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepumpenanlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Wärmepumpenanlage Ist aus der DE-OS Π 144 bekannt. Diese hat einen Kühlmittelkreis, der einen Verdampfer, einen Kompressor, einen Kondensor und ein Expansionsventil aufweist, wobei der Kondensor Ober eine Radiatorwasserpumpe mit einem Radiatorkreis auf der Helzmedlumselte verbunden Ist, wobei ein Heizgaswärmetauscher mit dem KUhlmlttelkrels zwischen dem Kompressor und dem Kondensor verbunden 1st und wobei die Helzmedlumselte des Heißgaswärmetauschers mit einer Hauswasserhelzvorrlchtung verbunden Ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung .1st es, eine Wärmepumpenanlage dieser Art so weiterzubilden, daß bei nicht wesentlich größerem Konstruktionsaufwand und gutem Wirkungsgrad schnell eine ausreichende Temperatur des Hauswarmwassers und des Radiatorwassers zur Verfügung gestellt wird.
Die Aufgabe wird Im wesentlichen mit den Merkmalen
des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der Bereitung des Hauswannwassers In ausreichender Menge und Temperatur Ist nicht nur eine ausreichende Temperatur Im Helßgaswännetauscher erforderlich, sondern auch eine schnelle Anpassungsmöglichkeit bei gutem Wirkungsgrad. Wenn der HelßEaswärmetauscher selbst die notwendige Temperatur nlcU leisten kann, ist es mit Hilfe der Erfindung möglich, die Temperatur des Hauswarmwassers durch den Anschluß des Kondensors as den Injektor zu erhöhen. Hierdurch werden der Heißgaswärmetauscher und der Kondensor Insgesamt zu Hauswanr.wasserbereltung ausgenutzt, was die Möglichkeit ergibt, während kürzeren Perioden eine ausreichende Menge des Hauswarmwassers ohne eine Überdimensionierung des Heißgaswärmetauschers zu liefern. Das gewünschte Resultat wird in eftwr ökonomisch vorteilhaften Weise durch die Ausnutzung der vorhandenen Wärmetauschoberflächen erreicht. Dabei kann eine selbsttätige Regelung Ober eine Steueranlage erreicht werden, wenn die Hauswarmwassertemperatur und/oder die Radioatorwassertemperatur einen vorbestimmten Wert unterschreiten. Gleichzeitig wird sichergestellt, daß die Pumpe des Kühlmediumkreises des Verdampfers eingeschaltet ist, wenn die erforderliche Hauswarmwasser- tew. Radiatorwasserlieferung zu erfolgen hat.
Mit Hilfe der Merkmale des Anspruchs 2 wird sichergestellt, daß bei Bedarf zunächst die Hauswarmwasserversorgung mit der gewünschten Temperatur und erst danach die Hochregelung der Radiatorwassertempcralur erfolgt, wenn beide Sollwerte unterschritten sind.
Bei der erfindungsgemäßen Wärmepumpenanlage erfolgt die parallele Beheizung von Hauswasser und Radiatorwasser bei einer möglichst niedrigen Kondensationstemperatur.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung AusfOhrungsbelspiele der Erfindung zur näheren Erläuterung beschrieben.
Es zeigt
Flg. 1 ein Blockdiagramm einer die Erfindung aufweisenden Wärmepumpenanlage,
Flg. 2 und 3 unterschiedliche Benutzungsweisen eines gesonderten Zusatzkühlers der Wärmepumpe bei unterschiedlichen Wärmequellen, und
Fig. 4 den Wärmeinhalt des Kühlmittels In unterschiedlichen Abschnitten der Wärmepumpe.
Flg. 1 veranschaulicht einen Verdampfer 1, dessen Kühlmedium (Sole)-Selte an einen Bodenheizkreis bei a-a angeschlossen Ist. Der KOhlmittelkrels des Verdampfers 1 weist einen Kompressor 4 auf. der an einen Heißgaswärmetauscher 8 angeschlossen ist. Dem Heißgaswärmetauscher 8 folgt ein Kondensor S, der mit einem Zusatzkühler 6 kombiniert ist, wobei ein Empfänger 7 zwischen den Kondensor S und den Zusatzkühler 6 geschaltet Ist. Der Auslaß des Zusatzkühlers 6 1st an einen gesonderten Zusatzkühler 10 angeschlossen, welcher mit dem Verdampfer 1 Ober ein Expansionsventil U in Verbindung steht. Das Ventil Il kann In Abhängigkeit der Temperatur In der Leitung zwischen dem Verdampfer 1 und dem Kompressor 4 In an sich bekannter Welse betätigt werden. Die Helzmedlumselte des gesonderten Zusatzkühlers 10 ist mit einem gesonderten Helzkrels bei b-b verbunden.
Die Heizmediumseite des Heißgaswärmetauschers 8 Ist an eine Hauswasserhelzvorrlchtung 9 angeschlossen, die mit Kaltwasser versorgt wird und von welcher Warmwasser abgezogen wird.
Ein Steuerventil 23 Ist mit den Kalt- und Warmwas-
serleitungen verbunden. Die Temperatur in dem Kessel, der den Warmwasserbehälter umgibt, wird von einer Hauswarmwassertemperatur-Abfuhleinrichtung 20 abgefohlt, welche an eine Steueranlage 19 angeschlossen ist. Ein Injektor 12 ist in die Zuführleitung von dem Heißgaswärmetauscher 8 zu der Hauswasserheizvorrichtung 9 geschaltet. Der Injektor 12 ist außerdem mit dem HeizmediumausIaS des Kondensors 5 über ein Rückschlagventil 14 in Reihe mit einer Hauswasserheizpumpe 13 verbunden. Die Rückführungsleitung von der Hauswasserheizvorrichtung 9 ist über eine Leitung 15 mit dem Heißgaswärmetauscher 8 und dem Heizmediumeinlaß der Kondensor-Zusatzkühler-Kombinatlon 5, 6 verbunden. Eine Überströmleitung 24, die die Zufuhrleitung an den Heizmediumauslaß des Kondensors S anschließt, ist zwischen den Heißgaswärmetauscher 8 und den Injektor 12 Ober ein Thermostatventil geschaltet.
Der Heizmediumauslaß des Kondensors 5 ist Ober eine Radiatorheizpumpe 16 und ein Rückschlagventil 17 an einen Kreis angeschlossen, der eine Anzahl von Radiatoren 18 enthält. Dieser Kreis ist auch au den Heizmediumeinlaß der Kondensor-Zusatzkühlei·· Kombination S, 6 angeschlossen. Es ist auch möglich, einen Heizdampfkessel 25 an den Radiatorkreis über ein Nebenschlußventil anzuschließen, beispielsweise einen Heizölkessel für eine Zusatzbeheizung. Die Temperatur des Radii torkreises wird von einer Radlatorkreistemperatur-Abrühleinrichtung 21 abgefühlt, die mit der Steueranlage 19 verbunden ist.
Eine Einrichtung 22 zum Abfohlen der Umgebungslufitemperatur, die an die Steueranlage 19 angeschlossen ist. befindet sich ebenfalls in der Anlage. Die Steueranlage 19 betätigt eine Pumpe 2 des Kühlmedlumkreises, den Kompressor 4, die Hauswasserheizpumpe 13 und die Kadialorwasserheizpumpe 16. Der Heißgaswärmetau- JS scher 8 der Anlage und der gesonderte Zusatzkühler 10 können auch mit einer elektrischen Heizvorrichtung, ζ. Β. einem elektrischen Heizelement, ausgestattet sein, um für zusatzliche Beheizung zu sorgen.
BcI der zuvor beschriebenen Anlage weist der Kohlmttielkreis einen Heißgaswärmetauscher 8 zwischen dem Kompressor 4 und dem Kondensor 5 auf. Ein gesonderter Zusatzkühler 10 ist zwischen der Kondensor-Zusatzkuhler-Kombinatlon 5, 6 und dem Expansionsventil 11 vorgesehen. Darüber hinaus sind eine Radiatorheizpumpe 16 für den Radiatorkreis und eine Wasserheizpumpe 13 für den Hauswasserhelzkrels an den Helzmedlumauslaß des Kondensors 5 angeschlossen. Die Temperatur des Hauswasserhelzkrelses wird von der Hauswassertemperatur-Abfuhlelnrlchtung 2Q abgefühlt. Der Heißgaswärmetauscher 8 gibt Wärme an diesen Kreis über seinen Heizauslaß ab. Wenn die mit der Einrichtung 20 abgefühlte Temperatur durch die Wärmeübertragung aufgrund der Zirkulation durch natürliche Konvektion nicht auf den gewünschten Pegel angehoben ist, wird die Hauswasserheizpumpe 13 angeschaltet, die Wasser von dem Kondensor 5 durch den Injektor 12 ?u der Hauswasserheizvorrichtung 9 pumpt. Der Injektor 12 ist an die Zufuhrleitung der Hauswasserheizvorrlchtur.g 9 angeschlossen. Außerdem verhindert der Injektor 12 einen Kurzschlußstrom des Heißgaswärmetauschers 8, wenn die Hauswasserheizpumpe 13 betätigt wird. Während der Bciricbszcit der Hauswasserpumpe 13 ist die Radlatorhci/.pumpe 16 außer Betrieb.
Wie erwähnt, empfängt die Steueranlage 13 ankommende Signale bezüglich der Temperatur In der Hauswasserheizvorrichtung 9 und der Radlatorwasserrückführungslcltung und bezüglich der Außentemperatur. Beim Abfühlen der Temperatur in der Steueraalage 19 wird der Hauswannwassertemperatur Vorrang gegeben, wodurch, wenn die Wassertemperatur unterhalb eines festgelegten Wertes liegt, die Hauswasserheizpumpe 13 angeschaltet wird, während die Radiatorheizpumpe 16 in dem Radiatorkreis außer Betrieb gehalten wird. Dieser Betriebszustand hält solange an. bis die Hauswannwassertemperatur den festliegenden Wert erreicht hat. Hierbei werden die gesamte Kondensorfläche und der Heißgaswännetauscher 8 für die Hauswasserheizung genutzt. Dies ist wichtig, da es eine gute Möglichkeit schafft, die Temperaturdifferenz zwischen der KondensaUonstetnperatur und der Temperatur des an die Hauswasserheizvorrfchtung 9 abgegebenen Wassers auf einem Minimum zu halten. Wenn die Hauswarmwassertemperatur hoch genug ist, wird die Hauswasserheizpumpe 13 abgeschaltet und statt dessen die Radiatorheizpumpe 16 angeschaltet. Wenn die Temperatur in der Radiatorwasserleitung unterhalb des bevorzugten W*-.'..» liegt, d. h. wenn ein Aufheizen erforderlich ist. läuft d'e Radlatorhelzpumpe 16 so lange weiter, bis die gewünschte Radiatortemperatur erreicht ist. Während dieser Betriebsperiode kann das Hauswarmwasser immer noch aufgrund der zuvor erwähnten Zirkulation durch natürliche Konvektion über den Heißgaswärmetauscher 8 erwärmt werden. Die Heizmediumpumpe 2 und der Kompressor 4 sind in Betrieb, wenn in einem der Kreise ein Beheizen erforderlich ist. Wenn eine zusätzliche Aliheizung in dem Hauswasserheizkreis notwendig ist. wird beispielsweise eic elektrisches Heizelement in dem Heißgaswärmetauscher 8 eingesetzt. Wenn in dem Radiatorwasserkreis eine zusätzliche Beheizung notwendig ist, kann ein Öl- oder elektrischer Heizkessel 25 an die Radiatorwasserzufuhrleitung über ein Nebenschlußventil, wie oben erwähnt, angeschlossen werden. Die zusätzliche Beheizung mittels eines elektrischen Elementes in dem Heißgaswärmetauscher 8 kann auch dann ausgeführt »erden, wenn beide Pumpen 13 und 16 parallel betrieben werden. Diese Wärmequelle kann natürlich auch als Wärmenv.erve benutzt werden. Wie erwähnt, 1st ein besonderer Zusatzkühler 10 in dem Kühlmittelkreis zwischen den Kondensor 5 und das Expansionsventil 11 geschaltet. Wenn der Verdampfer 1 an den Bodenheizkreis 26 (Fig. 2) angeschlossen ist, kann ein Niedrigtemperaturkreis 27, z. B. für das Beheizen bestimmter Kellerräume, an die Heizmediumseite b-b des besonderen Zusatzkühlers 10 in Übereinstimmung mit der Alternative I In Flg. 2 angeschlossen werden. Nach der Alternative Il von FI g. 2 ist der Heizmediumseite b-b des besonderen Zusatzkühlers 10 an einen Luftheizkreis 30 angeschlossen. Die zugeführte Lnft 28 wird beispielsweise von eine-:. Gebläse 29 Ober den besonderen ZusatzKQhler 10 aus der Atmosphäre angesaugt.
Wenn der Verd«.tnpfer 1 der Wärmepumpcnanlage an einen Luftwärmetauscher 34 angeschlossen ist. kann dei besondere Zusatzkühler 10 zum Entfrosten des Wärmetauschers eingesetzt werden. Dies kann In der Weise erfolgen, wie dies an dem Ausführungsbeispiel von Flg. 3 gezeigt 1st. Der Luftwärmetauscher 34 mit seiner Abtropfschale 37 und dem Gebläse lsi bei a-c an den Verdampfer 1 angeschlossen. Die Heizmediumseite b-b des gesonderten Zusatzkühlers 10 ist an einen Speicherkessel 31 angeschlossen. Der Wärmeinhalt des Zusatzkühlers 10 wird auf den Speicherkessel 31 übertragen und erwärmt diesen. Der Speicherkessel 31 ist über eine Pumpe 32 In Reihe mit einem Rückschlagventil 33 über die Leitung zu dem Luftwärmetauscher 34 verbunden. Benachbart dazu Ist eine Temperaturnbfühleinrichtuns
36 vorgesehen, welche dazu geeignet Ist, die Pumpe 32 Ober eine (nicht dargestellte) Steuervorrichtung zu betätigen. Wenn die Temperatur des Luftwärmetauschers 34 unterhalb eines vorgegebenen Pegels liegt, beispielsweise +5° C, was bedeutet, daß der Luftwärmelauscher 34 der Eisbildung ausgesetzt sein könnte, ist die Steuervorrichtung so ausgebildet, daß die Pumpe 32 In regelmäßigen Intervallen betätigt wird. Das erwärmte Medium In dem Speicherkessel 31 wird dann durch den Wärmetauscher 34 gefördert und heizt diesen zum Enteisen auf. Die to Abtropfschale wird vorzugsweise gleichzeitig elektrisch erhitzt, um diese zu enteisen. Wahrend der Entelsungsperiode Ist die Wärmepumpenanlage abgeschaltet, d. h. das Gebläse 34 des Lu ft Wärmetauschers, die Kühlmediumpumpe 2 und der Kompressor 4. Die Dauer des Entelsungslntervalles betragt wenige Minuten. Die Perlode zwischen den Intervallen hängt von der Luftfeuchtigkeit und der Geblasegestaltung ab. Die Zelt zwischen zwei Intervallen beträgt etwa I bis 3 Stunden. Es ist natürlich möglich, das Enteisen auch in Beziehung zu den herrschenden Entelsungserfordernissen automatisch zu steuern.
Flg. 4 veranschaulicht den KOhlmlttelkrels der Wärmepumpenanlage einschließlich der wesentlichen Bestandteile dieses Kreises. In Reihe geschaltet sind der Verdampfer 1, der Kompressor 4, der HelQgaswärmetauscher 8. die Kondensor-Zusatzkühler-Komblnatlon S, 6, der besondere Zusatzkahler 10 und das Expansionsventil 11. Ein Halogenkuhlmittel wird In dem Kühlmlttelkrels verwendet, beispielsweise Freon und eine jener Typen R22 oder R502. Die untere Darstellung In Flg. 4 veranschaulicht den wesentlichen Verlauf des Zustandgraphen des verwendeten Kältemittels. Die Achsen ν und>> geben die Enthalpie / und den Druck P wieder, Pl ist der Verdampfungsdruck und Pl der Kondensationsdruck des verwendeten Kühimiücis. in dem Graphen wird der Verlauf der Wärmeabsorption In dem Verdampfer 1 durch die Zustandsveränderung A-B dargestellt, der Kompressionsverlauf In dem Kompressor 4 durch B-C. die Wärmeabgabe in dem Heißgaswärmetauscher 8 durch C-D, die Wärmeabgabe in der Kondensator-Zusatzkühler-Komblnaiion S, 6 durch D-E, die Wärmeabgabe in dem gesonderten Zusatzkühler 10 durch E-F und schließlich wird der Verlauf der Drosselung in dem Expansionsventil U durch die Zustandsänderung F-A veranschaulicht.
Um eine maximale Ausnutzung der Wärme des KOhI-mlttelausgangsstromes des Empfängers (d. h. vor der Drosselung und Zuführung zu dem Verdampfer) zu erhalten, kann die ZusatzkOhlung bekanntlich mittels zuströmendem Radiatorwasser erhalten werden. In dem in Flg. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel Ist deswegen ein Zusatzkühler 6, der diese Funktion erfüllt, mit dem Kondensor 5 kombiniert. Die Temperaturänderung des Wassers des Radiatorkreises kann in der GrO-ßenordnung von 10° C liegen. Folglich kann die Zusatzkühlung des Kondensates um 8 bis 9° C bei einem vernünftigen thermischen Wirkungsgrad des Zusatzkühlers 6 erfolgen. Mit einem Kühlmittel vom Typ R22 beispielsweise führt dies zu einer Verbesserung des Kühleffektes unter praktischen Gegebenheiten von 7 bis 8%, wodurch ein verbesserter Heizeffekt in der Größenordnung von 5% beim Betrieb der Wärmepumpenanlage erreichbar ist. Es ist auch möglich, den jährlichen Heizfaktor um diesen Prozentsatz zu verbessern. Normalerweise kann der Bedarf an elektrischer Energie in einer Wärmepumpenanlage mit einem Zusatzkühlerkreis um etwa 400 kWh pro Jahr im Vergleich zu Ausführungsformen ohne einen solchen Zusatzkühler 6 gesenkt werden.
Stromabwärts des Zusatzkühlers 6 hat dfe Flüssigkeit eine Temperatur, welche unter den häufigsten Betriebsbedingungen Raumtemperatur beachtlich übersteigt. Durch Anschluß des gesonderten Zusatzkühlers IO kann der Wärmeinhalt dieser Flüssigkeit entzogen und zur Beheizung eines Niedrigtemperaturkreises genut/.i werden. Ein Beispiel einer solchen Nutzung Ist das beschriebene Verfahren zum Enteisen eines Luftwärmetauschers 34, wenn ein solcher vorgesehen Ist. Es Ist somit möglich, die Verluste zu nutzen, die sonst beim Entspannen In dem Expansionsventil H verlorengingen.
In bezug auf den angeschlossenen Helßgaswärmetauscher 8 Ist zu erwähnen, daß Wärme zum Beheizen des Hauswarmwassers auf relativ hohe Temperaturen entzogen werden kann, auch wenn bei niedrigen Kondensationstemperaturen gearbeitet wird. Bei einer Kondensationstemperatur von beispielsweise 4Ö* C kann das Hauswarmwasser In bestimmtem Maße auf etwa 80" C erhitzt werden. In dem Heißgaswärmetauscher 8 kann eine Wärmemenge extrahiert werden, die etwa 25* der gesamten Wärmeabgabe In dem Kreis entspricht. Durch die zuvor beschriebene Anordnung mit dem Heißgaswärmetauscher 8, der Hauswasserheizpumpe 13 und der Radlat.orhelzpumpe 16 sind die verschiedenen TempcraturpegeU die In dem Hauswarmwasserkreis und dem RadlatOfXrels herrschen, voneinander getrennt. Es kann beispielsweise erwähnt werden, daß bei einer gewünschten Temperatur des Hauswarmwassers von 50" C die Hauswasserheizpumpe 13 bei 45° C gestartet werden und In Betrieb bleiben kann, bis eine Wassertemperatur von etwa 55* C erreicht Ist. Bezüglich der Radlatorwasscrtcmperatur kann beispielsweise erwähnt werden, dall bei einer Außentemperatur von -10" C und einer gewünschten Temperatur des Radiatorrückflußwassers von 40" C die Rädiätüfheizpüffipc 16 bei etwa 37° C startet und solange läuft, bis 41° C erreicht sind. Bei einer Außentemperatur von +5° C und einer Rückflußwassertemperatur von 30° C startet die Pumpe bei etwa 28 C und läuft solange, bis die Rückflußwassertemperatur etwa 32° C erreicht hat.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wärmepumpetwidage mit einem Kühlmittelkreis, der einen Verdampfer (1), einen Kompressor s (4), einen Heißgaswärmetauscher (8), einen Kondensor (S) und ein Expansionsventil (II) aufweist, wobei die Heizmediumseite des Heißgaswärmetauschers (8) mit einer Hauswasserhelzvorrlchtung (9) und der Kondensor (5) aber eine Radiatorheizpumpe (16) mit einem Radiatorkreis auf der Heizmediumseite verbunden Ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführleitung von dem Helßgaswännetauscher (8) zu der Hauswasserheizvorrichtung (9) ein Injektor (12) angeordnet Ist, daß der Injektor (12) Ober ein Rockschlagventil (14) und eine Hauswasserhelzpumpe (13) mit dem HeizmedlumausIaB des Kondensors (S) verbunden 'st. daß eine Leitung (IS) einerseits mit der Rückfuhntngsleitung von der Hauswasserhelzvorrlchtung (9) zu dem Heißgaswärmetauscher (8) und andererseits mit dem Kondensor (S) verbunden Ist, daß die Hauswasserhelzpumpe (13) von einer Hauswassertemperatur-Abfuhleinrichtung (20) zur Lieferung eines Wasserstromes Ober den Injektor (12) betätigbar ist, wenn die Hauswannwasscatemperatur unterhalb eines vorbestimmten Wertes liegt, und daß die Radiatorheizpumpe (16) Ober eine Radlatorkreistemperatur-Abfühlelnrlchtung (21) zur Lieferung eines Wasserstromes durch den Radiatorkreis betätigbar ist, wenn die Radiatorwassertemperatur unterhalb eines vorbestimmten Wertes Hegt, * AeI die Pumpe (2) des Kuhlmediumkreises des Verdampfers (I) gleichzeitig mit der Hauswasserhelzpumpe (r t) bzw. der Radiatorheizpumpe (16) betatlgbar ist.
2. Warmepumpenaniage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauswarmwassertemperatur-Abfahleinrichtungen (20) der Hauswarmwasserversorgung den Vorrang gibt. Indem bei Unterschreiten des vorbestimmten Temperaturwertes die Hauswasserhelzpumpe (13) zunächst betätigt wird, während die Radiatorheizpumpe (16) außer Betrieb 1st, bis eine vorgegebene Hauswarmwassertemperatur erreicht Ist, und erst dann die Radiatorheizpumpe (16) betätigt wird, bis eine vorbes'lmmte Radiatorwassertemperatur erreicht ist.
DE3209761A 1981-03-20 1982-03-17 Wärmepumpenanlage Expired DE3209761C2 (de)

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