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DE602004000462T2 - Stellantrieb mit zwei Betriebsarten - Google Patents

Stellantrieb mit zwei Betriebsarten Download PDF

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DE602004000462T2
DE602004000462T2 DE602004000462T DE602004000462T DE602004000462T2 DE 602004000462 T2 DE602004000462 T2 DE 602004000462T2 DE 602004000462 T DE602004000462 T DE 602004000462T DE 602004000462 T DE602004000462 T DE 602004000462T DE 602004000462 T2 DE602004000462 T2 DE 602004000462T2
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screw
actuator
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Marc Quenerch'du
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Messier Bugatti SA
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    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
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    • F15B15/088Characterised by the construction of the motor unit the motor using combined actuation, e.g. electric and fluid actuation
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F15B13/10Special arrangements for operating the actuated device with or without using fluid pressure, e.g. for emergency use
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F15B20/004Fluid pressure supply failure
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Es sind hydraulische Aktuatoren bekannt, die einen Körper mit einem zylindrischen Hohlraum und eine Stange umfassen, die durch ein Ende des Hohlraums verläuft und fest mit einem Kolben ausgebildet ist, der axial verschiebbar so in dem Hohlraum montiert ist, dass er darin zwei hydraulische Kammern begrenzt. Die Druckfluidzufuhr in die eine oder die andere der Kammern verursacht das Ausfahren oder das Einfahren der Stange.
  • Dieser Aktuatortyp wird manchmal in Anwendungen verwendet, in denen das Ausfahren der Stange in allen Situationen sichergestellt sein muss, sogar im Falle eines Hydraulikausfalls.
  • In dieser Situation kann das Ausfahren der Stange auf verschiedene Art und Weise sichergestellt werden. Man kann zuerst die zwei Kammern öffnen und das Gewicht der mit der Stange verbundenen Last arbeiten lassen. Auf diese Weise wird beispielsweise das Notausfahren der Fahrwerke eines Flugzeugs gewährleistet.
  • Dies ist gleichwohl nur möglich, wenn die Last unter der Wirkung der Schwerkraft keine stabile Gleichgewichtslage aufweist, die einer mittleren Position der Stange entspricht. In diesem Fall kann die Schwerkraft allein die Last nicht in eine Endstellung führen, die der ausgefahrenen Position der Stange entspricht.
  • Es ist daher notwendig, zusätzliche Mittel vorzusehen, die geeignet sind, das Ausfahren der Stange sicherzustellen. Diese Mittel können beispielsweise mechanischer Art sein, wie eine Feder zum Ausfahren der Stange. Die Feder sollte relativ stark vorgesehen werden, damit sie das Ausfahren der Stange entgegen den Widerstandsbeanspruchungen, die dem Ausfahren der Stange entgegenstehen, ermöglicht. Die Feder hat den Nachteil, dass sie beim Ausfahren der Stange dauerhaft eine Beanspruchung auf diese ausübt, die im normalen Hydraulikbetrieb überwunden werden muss, um das Ausfahren der Stange zu bewirken.
  • Die zusätzlichen Mittel für das Ausfahren der Stange können auch elektrohydraulischer Art sein, wie z. B. eine Elektropumpe, die so ausgebildet ist, dass sie Fluid unter Druck in die entsprechende Kammer des Aktuators einspritzt, um den Austritt der Stange herbeizuführen. Diese Lösung ist jedoch komplex und kostspielig.
  • Der Stand der Technik wird durch die Dokumente GB-A-733 840, US-A-3 029 659 und US-A-2 730 994 veranschaulicht, die hydraulische Aktuatoren mit elektrischem Notmodus beschreiben. Diese Aktuatoren umfassen eine Schraube und eine Mutter, von denen eine fest mit der Stange verbunden ist, während die andere von einem elektrischen Motor zum Drehen angetrieben wird. Es ist jedoch zu beachten, dass das zur Drehung angetriebene Element axial unbeweglich ist, was eine umkehrbare Verbindung zwischen der Mutter und der Schraube erfordert, damit sich die Stange im Hydraulikmodus bewegen kann.
  • Um den technischen Hintergrund zu vervollständigen, kann man ebenfalls das Dokument DE-A-39 10814 anführen, das den allgemeinen Aufbau eines teleskopischen Aktuators beschreibt, der ausschließlich im Elektromodus funktioniert.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Ziel der Erfindung ist ein Aktuator, der nicht die oben erwähnten Nachteile aufweist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es wird ein Aktuator vorgeschlagen, umfassend einen Körper mit einem zylindrischen Hohlraum, der axial durch zwei Enden begrenzt wird, und eine Stange, die durch eines der Enden des Hohlraums verläuft und fest mit einem Kolben ausgebildet ist, der axial verschiebbar so in dem Hohlraum montiert ist, dass er darin zwei hydraulische Kammern begrenzt, wobei der Aktuator mit zusätzlichen Mitteln für das Ausfahren der Stange versehen ist, die nach der Erfindung umfassen:
    • – ein Mittel, das dem Drehen der Stange relativ zum Körper des Aktuators entgegen wirkt,
    • – eine Mutter, die mit der Stange fest verbunden ist,
    • – eine Schraube, die in dem Hohlraum axial verläuft und mit der Mutter zusammen wirkt,
    • – eine Antriebswelle, die in dem Hohlraum axial und drehbar verläuft und entlang der die Schraube ohne Drehung verschiebbar angeordnet ist, und
    • – ein Antriebsmittel zum Drehen der Antriebswelle.
  • Während des Betriebs im Hydraulikmodus verschiebt sich die Mutter so mit der Stange und nimmt die sich auf der Antriebswelle verschiebende Schraube mit. Der Hydraulikbetrieb wird daher nicht durch das Vorhandensein des Mittels zum Notausfahren der Stange behindert.
  • Wenn die Druckfluidversorgung während des Betriebs im Mechanikmodus funktionsunfähig oder nicht verfügbar ist, werden die beiden hydraulischen Kammern auf Rücklauf gesetzt, während die Antriebswelle in Drehung gesetzt wird. Die Schraube wird so zur Drehung angetrieben. Wenn die Schraube nicht gegen das Ende des Hohlraums anliegt, das entgegengesetzt zu dem Ende ist, das von der Stange durchsetzt ist, verursacht die Drehung ihre axiale Verschiebung durch Abstützung an der Mutter, die aufgrund interner Reibungen oder der Trägheit der mit dem Aktuator verbundenen Lasten unbeweglich gehalten wird. Diese Verschiebung setzt sich bis zum Anschlag der Schraube gegen das Ende fort, das entgegengesetzt zu dem Ende ist, das von der Schraube durchsetzt ist. Wenn die Schraube einmal anliegt, bewirkt die Drehung der Schraube das axiale Verschieben der Mutter in eine entgegengesetzte Richtung, die dem Ausfahren der Stange entspricht.
  • Man erhält so zwei Betriebsmodi des Aktuators, der eine hydraulisch, der andere mechanisch, die je nach der Verfügbarkeit von hydraulischen oder mechanischen Energiequellen alternativ ausgeführt werden können.
  • Die Antriebswelle verläuft vorzugsweise durch ein Ende des Hohlraums, das entgegengesetzt zu dem Ende liegt, das von der Stange durchsetzt ist, sodass sie mit dem außerhalb des Hohlraums angeordneten Drehantriebsmittel zusammenwirkt.
  • Das Antriebsmittel wird so vor dem Hydraulikfluid, das den Hohlraum ausfüllt, geschützt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Drehantriebsmittel ein elektrischer Motor, der fest mit dem Aktuator verbunden ist.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Kolben einstückig mit der Stange, wobei die Mutter in einer Aufnahme der Stange angeordnet ist.
  • Der Aktuator umfasst vorzugsweise einen axialen Anschlag der Schraube gegen ein Ende des Hohlraums, das entgegengesetzt zu dem Ende liegt, das von der Stange durchsetzt ist.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Stange hohl ist und die Schraube in der Stange verläuft. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Schraube selbst hohl ist und die Antriebswelle in der Schraube verläuft, mit der sie durch Keilnuten verbunden ist.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Anhand der folgenden Beschreibung der Figuren der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung besser zu verstehen sein, in denen zeigen:
  • die 1 eine Schnittansicht eines Aktuators nach der Erfindung, in der die Stange in einer eingefahrenen Position dargestellt ist.
  • die 2 eine analoge Ansicht der 1, in der die Stange während des Betriebs im Hydraulikmodus in einer mittleren Position gezeigt ist (hier Normalmodus).
  • die 3 eine analoge Ansicht der 1, in der der Aktuator im Mechanikmodus abgebildet ist (hier Notmodus).
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Unter Bezugnahme auf die 1 umfasst der Aktuator nach der Erfindung einen Körper mit einer Blindbuchse 1, deren Innenraum einen zylindrischen Hohlraum C bildet, der durch einen Boden 2 und durch einen Verschluss 3 dicht verschlossen ist. Der Aktuator umfasst eine hohle Stange 4, die axial in dem Hohlraum C verläuft, sodass sie den ein Lager bildenden Verschluss 3 dicht durchsetzt. Die Stange 4 wird im Hohlraum C von einem Ende abgeschlossen, das einen Kolben 5 bildet, der im Hohlraum C eine Austrittkammer S und eine Eintrittkammer R begrenzt.
  • Die Stange 4 umfasst eine Aufnahme 6 für eine Mutter 7, die in der Aufnahme 6 blockiert angebracht ist, sodass die Stange 4 und die Mutter 7 fest verbunden sind. Eine hohle Schraube 8 verläuft axial in der Stange 4, um mit der Mutter 7 über eine schraubenförmige Verbindung zusammenzuwirken. Eine Antriebswelle 9 verläuft axial in die Schraube 8 und durchdringt dicht den Boden 2, um in ein Gehäuse 11 zu münden, in dem die Antriebswelle 9 von zwei Wälzlagern 10 gehalten wird, die eine Drehung der Antriebswelle 9 ermöglichen. Das Gehäuse 11 begrenzt eine Aufnahme für ein Reduktionsgetriebe 12, das hier zwei Zwischenwellen umfasst, die die Antriebswelle 9 zum Drehen mit einem elektrischen Motor 13 verbinden, der mit dem Gehäuse 11 fest verbunden ist. Die Schraube 8 ist auf der Antriebswelle 9 angeordnet, entlang der sie sich ohne Drehung verschieben kann, wobei die drehfeste Verbindung über Keilnuten (nicht zu sehen) erfolgt. Ein Drehen der Antriebswelle 9 verursacht somit ein Drehen der Schraube 8.
  • Ein Gegendrehmittel (nicht dargestellt) verhindert das Drehen der Stange 4 relativ zur Blindbuchse 1. Dieses Gegendrehmittel kann innerhalb des Aktuators, aber auch außerhalb des Aktuators sein, wie in der Situation, in der die Stange und der Körper des Aktuators über kinematische Verbindungen mit Lasten verbunden sind, was eine relative Drehung der Stange zum Körper verhindert.
  • Der Betrieb des Aktuators nach der Erfindung ist der folgende. Im Hydraulikmodus ermöglichen die nicht dargestellten Hydraulikanschlüsse die Zufuhr von Druckfluid in eine der Kammern S, R, während die andere der Kammern S, R mit dem Hydraulikrücklauf verbunden ist, um das Abfließen des in der Kammer vorhandenen Hydraulikfluides zu ermöglichen.
  • Wie aus der 2, die einen Aktuator während des Betriebs im Hydraulikmodus zeigt, ersichtlich, führt die axiale Verschiebung der Stange 4 unter der Wirkung von dem Druckfluid dazu, dass sich die von der Mutter 7 mitgenommene Schraube 8 entsprechend verschiebt, wobei die Schraube 8 auf der nicht drehenden Antriebswelle 9 frei gleitet.
  • Während des Betriebs im Mechanikmodus sind die Anschlüsse der Kammern S, R mit dem Hydraulikrücklauf verbunden, während der elektrische Motor 13 gesteuert wird, um eine Drehung der Antriebswelle 9 herbeizuführen. Ausgehend von einer mittleren Position, wie sie in der 2 dargestellt ist, bewirkt diese Drehung zuerst eine axiale Verschiebung der Schraube 8 in die Richtung 14, die in der 3 dargestellt ist. Die Reibungen der Stange 4 oder auch die Trägheit der Lasten, die auf den mit der Stange verbundenen Aktuator ausgeübt werden, halten nämlich die Stange 4 unbeweglich und zwingen so die Schraube 8 dazu, sich axial zu verschieben, indem sie sich an der Mutter 7 abstützt. Der Motor 13 wird zum Drehen natürlich in die Richtung gesteuert, die die Verschiebung der Schraube 8 in die Richtung 14 hervorruft.
  • Wenn die Schraube 8 anschließend gegen den Boden 2 anschlägt, wie dies in der 3 gezeigt ist, verursacht die Drehung der Schraube 8, entgegen den auf die Stange 4 ausgeübten Widerstandskräften, ein Verschieben der Mutter 7 und damit auch der Stange 4 in die Richtung 15, die dem Ausfahren der Stange 4 entspricht. Diese Beanspruchungen werden auf den Boden 2 übertragen, indem die Schraube 8 sich an diesem abstützt. Es ist vorteilhaft, wenn der Boden 2 mit einem axialen Anschlag 16 versehen ist, sodass er unter der Anschlagbeanspruchung eine mühelose Drehung der Schraube 8 ermöglicht.
  • Der Austritt der Stange 4 kann deshalb auf hydraulische oder auf mechanische Weise erreicht werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die soeben beschriebenen speziellen Bestimmungen der Erfindung begrenzt, sondern schließt ganz im Gegenteil alle Abwandlungen ein, die im Rahmen der Erfindung liegen, wie er in den Ansprüchen definiert ist.
  • Obwohl erwähnt worden ist, dass das Antriebsmittel zum Drehen der Antriebswelle 9 ein elektrischer Motor ist, kann man insbesondere auch einen hydraulischen Motor oder auch eine Notausfahrkurbel vorsehen.
  • Obgleich angegeben wurde, dass das Antriebsmittel zum Drehen der Antriebswelle 9 dauerhaft an dem Aktuator angebracht ist, kann es auch unabhängig vom Aktuator vorgesehen werden.
  • Auch wenn gezeigt wurde, dass das Antriebsmittel zum Drehen der Antriebswelle 9 außerhalb des Hohlraums angebracht ist, kann man eine Anordnung im Hohlraum planen. Das Antriebsmittel zum Drehen der Antriebswelle 9 wird dann vom Hydraulikfluid umspült.
  • Obwohl angeführt wurde, dass die Antriebswelle 9 über ein Reduktionsgetriebe 12 an den elektrischen Motor 13 gekoppelt ist, kann die Antriebswelle in direktem Kontakt mit dem Motor stehen.
  • Obgleich angezeigt wurde, dass die Stange 4 hohl ist, ist die Erfindung in gleicher Weise auf einen Aktuator mit einer vollen Stange anwendbar. Der Betriebsweg in den Notmodus ist dann auf die Länge der Mutter begrenzt.
  • Es wurde zwar aufgezeigt, dass die Schraube zur Aufnahme der Antriebswelle hohl ist, wodurch ein maximaler Weg der Stange 4 ermöglicht wird, aber die Erfindung ist auch bei einem Aktuator mit einer vollen Schraube ausführbar. Ein Verbindungsabschnitt zwischen der Antriebswelle 9 und der Schraube 8 wird dann am Ende der Schraube vorgesehen, wodurch der Weg der Stange 4 gleichermaßen begrenzt wird.
  • Auch wenn angegeben wurde, dass die Schraube 8 über Keilnuten auf der Antriebswelle 9 ohne Drehung verschiebbar angebracht ist, kann man im Allgemeinen eine beliebige andere Gleitverbindung vorsehen, wie zum Beispiel einen Zapfen oder einen Einlegekeil, der mit einem dieser beiden Elemente einstückig ist und in einer Längsrille des anderen Elements verläuft.
  • Obwohl angeführt wurde, dass die Stange 4 einstückig mit dem Kolben 5 ist, kann man einen Kolben vorsehen, der auf der Stange angeordnet ist.

Claims (7)

  1. Aktuator, umfassend einen Körper (1, 2, 3) mit einem zylindrischen Hohlraum und eine Stange (4), die durch ein Ende (3) des Hohlraums verläuft und fest mit einem Kolben (5) ausgebildet ist, der axial verschiebbar so in dem Hohlraum montiert ist, dass er darin zwei hydraulische Kammern (S, R) begrenzt, wobei der Aktuator zusätzliche Mittel für das Ausfahren der Stange umfasst, gekennzeichnet dadurch, dass die zusätzlichen Mittel umfassen: – ein Mittel, das dem Drehen der Stange (4) relativ zum Körper (1, 2, 3) des Aktuators entgegen wirkt, – eine Mutter (7), die mit der Stange (4) fest verbunden ist, – eine Schraube (8), die in dem Hohlraum axial verläuft und mit der Mutter (7) zusammen wirkt, – eine Antriebswelle (9), die in dem Hohlraum axial und drehbar verläuft und entlang der die Schraube (8) ohne Drehung verschiebbar angeordnet ist, und – ein Drehantriebsmittel (13) zum Drehen der Antriebswelle (9).
  2. Aktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (9) durch ein Ende (2) des Hohlraums verläuft, das entgegengesetzt zu dem Ende ist, das von der Stange (4) durchsetzt ist, sodass sie durch den außerhalb des Hohlraums angeordneten Drehantrieb (13) zur Drehung antreibbar ist.
  3. Aktuator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehantrieb ein Motor (13) ist, der mit dem Aktuator fest verbunden ist.
  4. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) einstückig mit der Stange (4) ist, wobei die Mutter (7) in einer Aufnahme der Stange (4) angeordnet ist.
  5. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator einen axialen Anschlag (16) für die Schraube (8) an dem Ende (2) umfasst, das entgegengesetzt zu dem von der Stange (4) durchsetzten Ende (3) ist.
  6. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (4) hohl ist, und dass die Schraube (8) in der Stange (4) verläuft.
  7. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (8) hohl ist und dass die Antriebswelle (9) in der Schraube verläuft und mit dieser durch Keilnuten verbunden ist.
DE602004000462T 2003-09-12 2004-07-23 Stellantrieb mit zwei Betriebsarten Expired - Lifetime DE602004000462T2 (de)

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