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DE602004000003T2 - Vorrichtung zum Aufbewahren und Auftragen eines Produktes - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbewahren und Auftragen eines Produktes Download PDF

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DE602004000003T2
DE602004000003T2 DE602004000003T DE602004000003T DE602004000003T2 DE 602004000003 T2 DE602004000003 T2 DE 602004000003T2 DE 602004000003 T DE602004000003 T DE 602004000003T DE 602004000003 T DE602004000003 T DE 602004000003T DE 602004000003 T2 DE602004000003 T2 DE 602004000003T2
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DE
Germany
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ring
neck
bottle
rod
capsule
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DE602004000003T
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English (en)
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DE602004000003D1 (de
Inventor
Jean-Louis Gueret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOreal SA
Original Assignee
LOreal SA
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Publication date
Application filed by LOreal SA filed Critical LOreal SA
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Publication of DE602004000003T2 publication Critical patent/DE602004000003T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • A45D34/04Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball
    • A45D34/042Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball using a brush or the like
    • A45D34/045Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball using a brush or the like connected to the cap of the container
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/26Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball
    • A45D40/262Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like
    • A45D40/265Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like connected to the cap of the container
    • A45D40/267Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like connected to the cap of the container comprising a wiper

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  • Closures For Containers (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Verpacken und Auftragen eines kosmetischen Produkts, einschließlich eines Pflegeprodukts, und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, diejenigen, die zum Auftragen von Nagellack bestimmt sind.
  • Eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der Schrift DE-A-101 04 042 bekannt.
  • Die auf dem Markt befindlichen Nagellackflaschen haben verschiedene Fassungsvermögen, meistens zwischen 7 und 14 ml. Die zugeordneten Auftrager umfassen eine Stange mit einem Pinsel an einem Ende und einer Verschlusskapsel mit einem mit Gewinde versehenen Teil.
  • Bei den Flaschen mit relativ großem Fassungsvermögen, beispielsweise 12 ml oder mehr, gestattet die Höhe des Körpers der Flasche, eine relativ lange Stange zu verwenden. Bei Flaschen mit kleinerem Fassungsvermögen ist dagegen die Höhe des Körpers der Flasche geringer und muss die Stange kürzer sein, es sei denn, man verkürzt die Länge der Borsten des Pinsels und verliert Geschmeidigkeit und Auftragsqualität oder erhöht die Länge des Halses, was für die Ästhetik störend ist.
  • Nun ist es wünschenswert, gleichzeitig relativ lange Borsten und eine sichtbare Stangenlänge zu haben, die nicht zu kurz ist, um den Auftrag zu erleichtern.
  • Ziel der Erfindung ist es insbesondere, diese Anforderung zu erfüllen.
  • Sie erreicht dies mit Hilfe einer Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend:
    • – eine Flasche mit einem mit Gewinde versehenen Hals,
    • – einen Auftrager, umfassend:
    • – eine Stange,
    • – ein Auftragelement, das an einem ersten Ende der Stange angeordnet ist,
    • – eine Verschlusskapsel, die die Stange an einem dem ersten entgegengesetzten zweiten Ende trägt, wobei diese Verschlusskapsel einen mit Gewinde versehenen Teil aufweist, der ausgebildet ist, um auf den Hals aufgeschraubt zu werden,
    wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verschlusskapsel einen Ring aufweist, der mit dem mit Gewinde versehenen Teil lösbar verbunden ist und so ausgebildet ist, dass er bei der Abnahme des Auftragers mit dem Hals fest verbunden bleibt.
  • Dank der Erfindung kann man in den Genuss einer relativ großen Länge von sichtbarer Stange plus Auftragelement kommen, ohne dadurch der Ästhetik der Flasche zu schaden, und zwar dank des an der Basis des Halses vorgesehenen Rings. Außerdem kann die Anbringung des Rings auf relativ einfache und wirtschaftliche Weise nach der Befüllung der Flasche stattfinden.
  • Man kann auch den Ring und den mit Gewinde versehenen Teil so ausführen, dass man den Eindruck einer einstückig ausgeführten Verschlusskapsel verschafft, wenn der Auftrager auf der Flasche an seinem Platz ist, was in ästhetischer Hinsicht günstig sein kann.
  • Der Ausdruck "mit Gewinde versehener Teil" muss in einem weiten Sinn verstanden werden als dem Teil der Verschlusskapsel entsprechend, der mindestens ein Gewinde trägt, wobei dieses gegebenenfalls auf einem in einer Überkapsel befestigten Einsatz hergestellt sein kann. In diesem Fall kann der Ring mit dem Einsatz oder mit der Überkapsel lösbar verbunden sein.
  • Der Ring kann ein Gewinde aufweisen oder nicht.
  • Bei einer besonderen Ausführung weist der Ring mindestens eine erste Erhebung auf, die seine Befestigung durch Einklinkung auf mindestens einer zweiten Erhebung, die auf dem Hals vorgesehen ist, gestattet. Diese zweite Erhebung kann beispielsweise einen ringförmigen Wulst aufweisen und die erste Erhebung kann einen ringförmigen Wulst oder Zähne aufweisen, die auf der radial inneren Fläche des Rings vorstehen.
  • Der Ring kann auch mindestens eine Erhebung aufweisen, die ausgebildet ist, um den Ring durch Reibung an dem Hals zu halten. Der Ring kann insbesondere auf seiner Innenfläche Rippen aufweisen.
  • Der Ring und der mit Gewinde versehene Teil können einstückig oder nicht einstückig ausgeführt sein.
  • Der Ring kann vorteilhafterweise mindestens teilweise durch Formung von Kunststoff mit dem mit Gewinde versehenen Teil hergestellt sein, und zwar insbesondere mit der Überkapsel, wenn der mit Gewinde versehene Teil einen Einsatz und eine Überkapsel aufweist. Der Ring kann durch durchtrennbare Materialbrücken mit dem mit Gewinde versehenen Teil verbunden sein.
  • Der Ring kann auch auf dem mit Gewinde versehenen Teil angeordnet sein, indem er an diesem angebracht ist, wobei der mit Gewinde versehene Teil und der Ring beispielsweise in verschiedenen Formen hergestellt sind. Der Ring kann beispielsweise eine Erhebung aufweisen, die ihm gestattet, durch Ineinanderstecken mit dem mit Gewinde versehenen Teil zusammenzuwirken. Der Ring kann auf diese Weise nicht mit dem mit Gewinde versehenen Teil durch durchtrennbare Materialbrücken verbunden sein.
  • Wenn der Ring und der mit Gewinde versehene Teil nicht einstückig sind, können sie beispielsweise durch Einklinkung, Reibung, Verklebung oder Verschweißung miteinander verbunden sein.
  • Der Ring und der mit Gewinde versehene Teil können auch miteinander durch andere Befestigungsmittel verbunden sein.
  • Der Hals kann mindestens eine erste Drehsperrerhebung und der Ring mindestens eine zweite Drehsperrerhebung aufweisen, die ausgebildet ist, um mit der ersten Erhebung so zusammenzuwirken, dass der Ring daran gehindert wird, sich bei der Ausschraubung der Verschlusskapsel, die zur Trennung des mit Gewinde versehenen Teils und des Rings führt, bezüglich des Halses zu drehen.
  • Diese erste Erhebung, die auf der Flasche hergestellt ist, kann ausgebildet sein, um ihr Überschreiten durch die zweite Erhebung bei der anfänglichen Aufschraubung der Verschlusskapsel auf die Flasche zu gestatten. Von der ersten und der zweiten Erhebung kann mindestens eine eine Schrägfläche aufweisen, die dieses Überschreiten erleichtert.
  • Die Blockierung des Rings auf dem Hals bezüglich Drehung kann auch durch Festklemmen des Rings auf dem Hals erhalten werden, insbesondere wenn der Ring auf seiner Innenfläche Rippen aufweist.
  • Der Hals kann an seiner Basis eine zylindrische Fläche oder eine sich auf den Körper der Flasche zu verbreiternde kegelstumpfförmige Fläche aufweisen, auf der der Ring mit einer gewissen Klemmung zur Auflage kommen kann.
  • Der Ring kann verziert sein.
  • Die Flasche kann mit verschiedenen Formen und insbesondere mit einer Schulter an der Basis des Halses ausgeführt sein.
  • Die Flasche kann aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt sein und insbesondere aus einem transparenten Material bestehen.
  • Das Fassungsvermögen der Flasche kann kleiner als oder gleich 10 ml, insbesondere kleiner als oder gleich 8 ml sein und beispielsweise zwischen 7 ml und etwa 5 ml betragen.
  • Die sichtbare Länge der Stange und des Auftragelements kann beispielsweise größer als oder gleich 25 mm sein. In dem Fall, in dem das Auftragelement ein Pinsel ist, ist die sichtbare Länge des freien Teils der Borsten beispielsweise größer als oder gleich 12 ml.
  • Die Flasche kann beispielsweise ein auf die Nägel aufzutragendes Produkt enthalten, insbesondere einen Nagellack. Die Flasche kann auch ein auf das Gesicht, insbesondere auf die Lippen, aufzutragendes Produkt enthalten. Die Flasche kann in diesem Fall insbesondere ein Abstreiforgan aufweisen.
  • Das Auftragelement kann insbesondere für einen Auftrag auf die Haut oder die Lippen beflockt sein.
  • Die Länge der Stange kann im Wesentlichen gleich der Höhe des Halses sein, wobei die Länge der Stange beispielsweise bis auf 30% gleich der Höhe des Körpers sein kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend die folgenden Schritte:
    • – auf eine Flasche, die einen mit Gewinde versehenen Hals aufweist, einen Auftrager aufschrauben, umfassend:
    • – eine Stange,
    • – ein Auftragelement, das an einem ersten Ende der Stange angeordnet ist,
    • – eine Verschlusskapsel, mit der die Stange an einem dem ersten entgegengesetzten zweiten Ende fest verbunden ist, wobei diese Verschlusskapsel einen mit Gewinde versehenen Teil aufweist, der ausgebildet ist, um auf den Hals aufgeschraubt zu werden, wobei die Verschlusskapsel an ihrer Basis einen Ring aufweist, der mit dem mit Gewinde versehenen Teil lösbar verbunden ist, wobei der Hals und der Ring Formen aufweisen, die ausgebildet sind, um zusammenzuwirken, damit der Ring auf dem Hals zurückgehalten wird, wenn der mit Gewinde versehene Teil zum Zeitpunkt der Verwendung abgeschraubt wird.
  • Der Hals und der Ring können insbesondere durch Einklinkung oder durch Reibung zusammenwirken.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend die folgenden Schritte:
    • – auf eine Flasche, die einen mit Gewinde versehenen Hals aufweist, einen mit Gewinde versehenen Einsatz aufschrauben, mit dem das Auftragelement fest verbunden ist,
    • – an dem Einsatz eine Überkapsel anbringen, wobei die Überkapsel mit einem Ring lösbar verbunden ist, wobei die Überkapsel und der Einsatz fest verbunden bleiben, wenn der Einsatz abgeschraubt wird, wobei der Hals und der Ring Formen aufweisen, die ausgebildet sind, um zusammenzuwirken, damit der Ring auf dem Hals zurückgehalten wird, wenn der Einsatz abgeschraubt wird.
  • Die folgende ausführliche Beschreibung von nicht begrenzenden Ausführungsbeispielen der Erfindung und die beiliegende Zeichnung dienen zum besseren Verständnis der Erfindung. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines Beispiels einer erfindungsgemäß ausgeführten Verpackungs- und Auftragvorrichtung,
  • 2 eine 1 entsprechende Ansicht, die die Vorrichtung beim anfänglichen Abschrauben der Verschlusskapsel zeigt,
  • 3 eine 1 entsprechende Ansicht, die den von der Flasche vollständig abgezogenen Auftrager zeigt,
  • 4 eine getrennte Darstellung der Flasche ohne Ring und ohne den Rest der Verschlusskapsel,
  • 5 einen schematischen axialen Schnitt der Flasche von 3 ohne den Ring,
  • 6 eine schematische Teilansicht der Verschlusskapsel der Vorrichtung der 1 bis 3 in einem axialen Schnitt,
  • 7 und 8 schematische axiale Teilschnitte von abgewandelten Ausführungsformen der Verschlusskapsel,
  • 9 eine schematische auseinandergezogene Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • 10 eine Darstellung der Vorrichtung von 9 nach Aufschrauben des Einsatzes auf den Hals der Flasche,
  • 11 eine Darstellung der Vorrichtung von 10 nach Aufsetzen der Überkapsel und des Rings,
  • 12 eine Darstellung der Vorrichtung von 11 nach Entnahme des Auftragers,
  • 13 eine schematische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Flasche allein,
  • 14 eine Darstellung eines Auftragers mit einem beflockten Auftragelement,
  • 15 einen schematischen axialen Teilschnitt einer Flasche gemäß einer abgewandelten Ausführungsform, wobei diese Flasche ein Abstreiforgan aufweist,
  • 16 bis 18 schematische partielle Ansichten von Verschlusskapseln gemäß abgewandelten Ausführungsformen der Erfindung in Seitenansicht und
  • 19 eine schematische Einzeldarstellung einer Überkapsel mit einem nicht kreisförmigen Außenquerschnitt.
  • Die in den 1 bis 3 dargestellte Verpackungs- und Auftragvorrichtung 1 weist eine Flasche 2, die beispielsweise aus Glas oder aus Kunststoff besteht, und einen Auftrager 3 auf, der eine Stange 4 aufweist, die an ihrem unteren Ende mit einem Auftragelement 5, wie z.B. einem Pinsel, versehen ist und an ihrem oberen Ende mit einer Verschlusskapsel 6 verbunden ist, die einen mit Gewinde versehenen Teil 7 und einen Ring 8 im unteren Teil aufweist.
  • Die Stange 4 ist beispielsweise eine hohle Stange, in deren Inneres das Borstenbüschel des Pinsels eingesetzt ist, wobei die sichtbare Länge l der Borsten beispielsweise 12 mm oder mehr beträgt.
  • Die Stange 4 kann im Inneren der Verschlusskapsel 6 auf herkömmliche Weise mit Hilfe eines Einsatzes befestigt sein, der gegebenenfalls dazu dient, außerdem einen dichten Verschluss der Flasche zu gewährleisten.
  • Der mit Gewinde versehene Teil 7 ist dazu bestimmt, auf den Hals 10 der Flasche 2 aufgeschraubt zu werden, wobei dieser Hals 10 mit einem Gewinde 11 versehen ist.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Ring 8 ursprünglich mit dem mit Gewinde versehenen Teil 7 fest verbunden, wenn der Auftrager 3 zum ersten Mal auf die Flasche 2 aufgesetzt wird.
  • Der Ring 8 kann beispielsweise, wie man in 6 sieht, mit dem Gewindeteil 7 durch Formung von Kunststoff einstückig ausgeführt sein, wobei die beiden Teile durch eine oder mehrere durchtrennbare Materialbrücken 13 verbunden sind. Man sieht in dieser Figur, dass die Materialbrücken 13 bezüglich der radial äußeren Fläche 19 des Rings 8 zurückversetzt sind, so dass der Ästhetik der Kapsel nicht geschadet wird.
  • Der Ring 8 besitzt ferner bei dem betrachteten Beispiel mindestens eine erste Erhebung 15, beispielsweise einen Wulst oder Zähne, die auf der radial inneren Fläche 16 vorstehen, und der Hals 10 der Flasche 2 besitzt an seiner Basis mindestens eine zweite Erhebung 18, die ausgebildet ist, um das Einklinken des Rings 8 auf dem Hals am Ende der ursprünglichen Aufschraubung der Verschlusskapsel 6 auf die Flasche 2 zu gestatten.
  • Um bei der Abschraubung der Verschlusskapsel 6 dem Ring 8 zu gestatten, sich von dem mit Gewinde versehenen Teil 7 zu trennen, ist auf der radial inneren Fläche 16 des Rings mindestens eine Drehsperrerhebung 20 so vorgesehen, dass sie mit mindestens einer auf dem Hals 10 vorgesehenen ergänzenden Erhebung 21 zusammenwirkt. Die Erhebungen 20 und 21 sind so ausgebildet, dass der Erhebung 20 gestattet wird, die Erhebung 21 bei der ursprünglichen Aufschraubung der Verschlusskapsel 6 zu überschreiten, und die Erhebungen 20 und 21 besitzen beispielsweise zu diesem Zweck Schrägflächen 23 bzw. 24. Diese sind so geneigt, dass die Erhebung 20 unterstützt wird, die Erhebung 21 in der Richtung der Aufschraubung der Verschlusskapsel zu überschreiten, wobei die Erhebungen 20 und 21 ein neuerliches Überschreiten in der entgegengesetzten Richtung verhindern.
  • Wenn der Benutzer die Verschlusskapsel 6 zum ersten Mal abschraubt, trennt sich der mit Gewinde versehene Teil 7 von dem Ring 8, der bleibend auf dem Hals 10 verbleibt, und der Benutzer kann in den Genuss einer sichtbaren Länge l' der Stange 4 kommen, die ausreicht, um einen Auftrag des Produkts beispielsweise auf die Nägel unter guten Bedingungen zu gestatten.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Man kann insbesondere an der Flasche und an der Verschlusskapsel verschiedene Änderungen vornehmen.
  • Beispielsweise kann die Verschlusskapsel mit einem mit Gewinde versehenen Teil 7 und einem Ring 8 ausgebildet sein, die durch Materialbrücken 13 verbunden sind, die im Wesentlichen radial gerichtet sind, wie man in 7 sieht, und nicht mehr im Wesentlichen axial, wie in 6 dargestellt wurde.
  • Der Ring 8 und der mit Gewinde versehene Teil 7 können vor der Montage der Verschlusskapsel 6 auf der Flasche 2 auch anders als durch durchtrennbare Materialbrücken verbunden werden.
  • Als Beispiel ist in 8 eine abgewandelte Ausführungsform dargestellt, bei der der mit Gewinde versehene Teil 7 und der Ring 8 ausgebildet sind, um durch Ineinandergreifen zusammenzuwirken, wobei der Ring 8 beispielsweise mit einer ringförmigen Rippe 33 versehen ist, die geeignet ist, in eine mit einer Schulter versehene Aussparung 24 einzutreten, die am unteren Ende des mit Gewinde versehenen Teils 7 hergestellt ist.
  • Nun wird unter Bezugnahme auf die 9 bis 12 eine abgewandelte Ausführungsform beschrieben, bei der die Verschlusskapsel einen Einsatz 40 und eine Überkapsel 41 aufweist, in deren Innerem der Einsatz 40 befestigt werden kann.
  • Der Einsatz 40 besitzt innen ein Gewinde 42, das dazu bestimmt ist, seine Aufschraubung auf den Hals 10 zu gestatten, und eine Aussparung 43, die die Befestigung des oberen Endes 44 der Stange 4 an dem Einsatz 40 gestattet.
  • Diese Stange besitzt einen Kragen 45, der dazu bestimmt ist, nach Beendigung der Aufschraubung des Einsatzes 40 auf der Kante des Halses 10 zur Anlage zu kommen, um die Flasche 2 dicht zu verschließen.
  • Die Überkapsel 41 besitzt auf ihrer radial inneren Fläche axiale Rippen 48, die dazu bestimmt sind, die Befestigung der Überkapsel 41 an dem Einsatz 40 durch Verklemmung zu gestatten, wobei die beiden Teile nun in Bezug aufeinander unbeweglich sind.
  • Der Ring 8 ist bei dem betrachteten Beispiel mit der Überkapsel 41 einstückig ausgeführt, wobei er mit dieser durch Materialbrücken 13 verbunden ist, die in der Verlängerung der Rippen 48 gelegen sind.
  • Der Ring 8 besitzt auf seiner Innenfläche axiale Rippen 50, die in der Verlängerung der Rippen 48 gelegen sind und die dazu bestimmt sind, auf einem verbreiterten Teil 56 an der Basis des Halses 10 mit einer so starken Klemmung zur Auflage zu kommen, dass der Ring 8 bezüglich der Flasche 2 in Drehung blockiert ist.
  • Nach der Befüllung der Flasche 2 kann man den Einsatz 40 und die Stange 4 so aufsetzen, dass die Flasche geschlossen wird, wie in 10 dargestellt ist, und dann kann die aus der Überkapsel 41 und dem Ring 8 bestehende Einheit auf dem Einsatz 40 angebracht werden, bis der Einsatz 40 an dem Boden der oberen Wand der Überkapsel 41 zur Anlage kommt, wobei die Rippen 48 an dem Einsatz 40 unter Klemmung zum Anliegen kommen.
  • Die mit der Verschlusskapsel versehene Flasche 2 ist in 11 dargestellt. Bei der Verwendung schraubt der Benutzer den mit Gewinde versehenen Teil 7, der aus der Überkapsel 41 und dem Einsatz 40 besteht, ab, wobei der Ring 8 durch Verklemmung der Rippen 50 auf dem verbreiterten Teil 56 auf dem Hals 10 der Flasche verbleibt, wie man in 12 sieht. Aus dieser Figur geht hervor, dass man dank der Tatsache, dass der Ring 8 auf dem Hals 10 der Flasche 2 verbleibt, an sichtbarer Länge der Stange das Äquivalent der Höhe h des Rings 8 gewinnen kann.
  • Man verlässt die vorliegende Erfindung nicht, wenn der Hals 10 an seiner Basis nicht mit einer zylindrischen Rotationsfläche, sondern mit einer kegelstumpfförmigen Fläche ausgebildet ist. Als Beispiel ist in 13 die Flasche 2 des Ausführungsbeispiels der 1 bis 5 mit einem an der Basis des Halses 10 vorgesehenen kegelstumpfförmigen unteren Teil 32 dargestellt, der beispielsweise die Klemmung zwischen dem Ring 8 und der Flasche 2 erhöhen kann.
  • Das Auftragelement 5 kann aus etwas anderem als einem Pinsel bestehen, und zur Veranschaulichung ist in 14 ein beflocktes Auftragelement dargestellt, das beispielsweise für den Auftrag auf den Lippen bestimmt ist.
  • Die Flasche 2 kann durch Zusammensetzen von einem oder mehreren Teilen hergestellt sein und insbesondere ein Abstreiforgan 60 aufweisen, wie in 15 dargestellt ist. In dieser Figur sieht man, dass die Flasche 2 einen Körper 61 aufweisen kann, auf dem ein Teil 62 angebracht ist, das den Hals 10 der Flasche bildet und gestattet, das Abstreiforgan 60 zu tragen, das beispielsweise aus einem axial gespaltenen Schaumblock bestehen kann, um den Durchgang des Auftragelements 5 zu gestatten. In diesem Beispiel kann die Flasche 2 mit einem Produkt P gefüllt sein, das beispielsweise dazu bestimmt ist, auf die Lippen aufgetragen zu werden.
  • Die Verschlusskapsel 6 kann mit verschiedenen Formen ausgeführt sein, wie man in den 16 bis 18 sehen kann, wobei ihr Außenquerschnitt kreisförmig oder nicht, insbesondere prismenförmig, sein kann.
  • Zur Veranschaulichung ist in 19 eine Überkapsel 41 dargestellt, die einen im Wesentlichen quadratischen Außenquerschnitt besitzt. Diese Überkapsel kann innen mit einer rotationszylindrischen Wand 63 ausgeführt sein, die dazu bestimmt ist, die Befestigung eines das Gewinde der Verschlusskapsel und die Stange tragenden Einsatzes zu gestatten.
  • In der ganzen Beschreibung, einschließlich der Ansprüche, muss der Ausdruck "aufweisend ein" als Synonym von "aufweisend mindestens ein" verstanden werden, sofern nicht das Gegenteil angegeben ist.

Claims (28)

  1. Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend: – eine Flasche mit einem mit Gewinde versehenen Hals (10), – einen Auftrager, umfassend: – eine Stange (4), – ein Auftragelement (5), das an einem ersten Ende der Stange angeordnet ist, – eine Verschlusskapsel (6), die die Stange an einem dem ersten entgegengesetzten zweiten Ende trägt, wobei diese Verschlusskapsel einen mit Gewinde versehenen Teil (7) aufweist, der ausgebildet ist, um auf den Hals aufgeschraubt zu werden, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verschlusskapsel einen Ring (8) aufweist, der mit dem mit Gewinde versehenen Teil (7) lösbar verbunden ist und so ausgebildet ist, dass er bei der Abnahme des Auftragers mit dem Hals fest verbunden bleibt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Gewinde versehene Teil (7) einen Einsatz (40) und eine Überkapsel (41) aufweist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8) einstückig mit der Überkapsel (41) durch Formung von Kunststoff gebildet ist, wobei er mit dieser durch mindestens eine durchtrennbare Materialbrücke (13) verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8) mindestens eine erste Erhebung (15) aufweist, die seine Befestigung durch Einklinkung an mindestens einer zweiten Erhebung (18), die auf dem Hals vorgesehen ist, gestattet.
  5. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erhebung (18) einen ringförmigen Wulst umfasst und die erste Erhebung (15) einen ringförmigen Wulst oder Zähne umfasst, die auf der radial inneren Fläche (16) des Rings (8) vorstehen.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8) mindestens teilweise durch Formung von Kunststoff mit dem mit Gewinde versehenen Teil (7) hergestellt ist.
  7. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8) durch durchtrennbare Materialbrücken (13) mit dem mit Gewinde versehenen Teil (7) verbunden ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring an dem mit Gewinde versehenen Teil angebracht ist.
  9. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring eine Erhebung (33) aufweist, die ihm gestattet, mit dem mit Gewinde versehenen Teil (7) durch Ineinandergreifen zusammenzuwirken.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals mindestens eine erste Drehsperrerhebung (21) und der Ring mindestens eine zweite Drehsperrerhebung (20) aufweist, die ausgebildet ist, um mit der ersten Erhebung so zusammenzuwirken, dass der Ring daran gehindert wird, sich bei der Ausschraubung der Verschlusskapsel, die zur Trennung des mit Gewinde versehenen Teils (7) und des Rings (8) führt, bezüglich des Halses zu drehen.
  11. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehsperrerhebung (21) ausgebildet ist, um ihr Überschreiten durch die zweite Drehsperrerhebung (20) bei der anfänglichen Aufschraubung der Verschlusskapsel auf die Flasche zu gestatten.
  12. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von der ersten und der zweiten Erhebung mindestens eine eine Schrägfläche (23; 24) aufweist, die das Überschreiten erleichtert.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals an seiner Basis eine zylindrische Fläche aufweist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals an seiner Basis eine kegelstumpfförmige Fläche (32) aufweist, die sich auf den Körper der Flasche zu verbreitert.
  15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche mit einer Schulter an der Basis des Halses ausgeführt ist.
  16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche mit einer Fläche ausgeführt ist, die mit dem Ring in einen blockierenden Kontakt kommt.
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring auf seiner Innenseite Rippen (50) aufweist.
  18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche aus Glas hergestellt ist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche aus Kunststoff hergestellt ist.
  20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fassungsvermögen der Flasche kleiner als oder gleich 10 ml ist, insbesondere kleiner als oder gleich 8 ml, und noch besser zwischen etwa 7 ml und etwa 5 ml beträgt.
  21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (4) sichtbar ist, wenn der Auftrager aus der Flasche gezogen ist und die Verschlusskapsel in einer zu ihrer Achse senkrechten Richtung betrachtet wird.
  22. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die sichtbare Länge (l + l') der Stange und des Auftragelements größer als oder gleich 25 mm ist.
  23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragelement ein Pinsel ist und dass die sichtbare Länge (l) des freien Teils der Borsten des Pinsels größer als oder gleich 12 mm ist.
  24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche ein auf die Nägel aufzutragendes Produkt, insbesondere einen Nagellack, enthält.
  25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Stange bis auf 30% gleich der Höhe des Halses ist.
  26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Auftragelements bis auf 30% gleich der Höhe des Körpers der Flasche ist.
  27. Verfahren zur Herstellung einer Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend die folgenden Schritte: – auf eine Flasche (2), die einen mit Gewinde versehenen Hals (10) aufweist, einen Auftrager (3) aufschrauben, umfassend: – eine Stange (4), – ein Auftragelement (5), das an einem ersten Ende der Stange angeordnet ist, – eine Verschlusskapsel (6), mit der die Stange (4) an einem dem ersten entgegengesetzten zweiten Ende fest verbunden ist, wobei diese Verschlusskapsel einen mit Gewinde versehenen Teil (7) aufweist, der ausgebildet ist, um auf den Hals aufgeschraubt zu werden, wobei die Verschlusskapsel an ihrer Basis einen Ring (8) aufweist, der mit dem mit Gewinde versehenen Teil (7) lösbar verbunden ist, wobei der Hals und der Ring Formen aufweisen, die ausgebildet sind, um zusammenzuwirken, damit der Ring auf dem Hals zurückgehalten wird, wenn der mit Gewinde versehene Teil abgeschraubt wird.
  28. Verfahren zur Herstellung einer Verpackungs- und Auftragvorrichtung, umfassend die folgenden Schritte: – auf eine Flasche, die einen mit Gewinde versehenen Hals (10) aufweist, einen mit Gewinde versehenen Einsatz (40) aufschrauben, mit dem ein Auftrager fest verbunden ist, wobei der Auftrager eine Stange (4) und ein Auftragelement (5) aufweist, das an einem ersten Ende der Stange angeordnet ist, – an dem Einsatz eine Überkapsel (41) anbringen, wobei die Überkapsel mit einem Ring (8) lösbar verbunden ist, wobei die Überkapsel und der Einsatz fest verbunden bleiben, wenn der Einsatz abgeschraubt wird, wobei der Hals und der Ring Formen aufweisen, die ausgebildet sind, um zusammenzuwirken, damit der Ring auf dem Hals zurückgehalten wird, wenn der Einsatz abgeschraubt wird.
DE602004000003T 2003-02-07 2004-02-04 Vorrichtung zum Aufbewahren und Auftragen eines Produktes Expired - Lifetime DE602004000003T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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