-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung zum Verpacken
von Sprengobjekten oder als solche verdächtigten Objekten, des Typs,
der die Schäden
lindern kann, die durch die Explosion eines Sprengobjekts oder einer
Sprengvorrichtung verursacht werden können.
-
Der
Schutz von Personen gegen Sprengvorrichtungen oder -objekte, die
an öffentlichen
Orten abgelegt werden, erfordert im Allgemeinen das Evakuieren der
Personen. Unter bestimmten Umständen ist
jedoch ein teilweises oder komplettes Evakuieren schwierig.
-
Ferner
kann eine Sprengvorrichtung oder ein Sprengobjekt Schadstoffe enthalten.
Das Verteilen der Schadstoffe kann ein langwieriges, kostspieliges und
manchmal für
die Techniker, die es durchführen, gefährliches
Reinigen erfordern.
-
Die
vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die Gefahren, die durch die
Sprengobjekte für
Personen dargestellt werden, und die Sachschäden zu verringern.
-
Die
vorliegende Erfindung hat eine Verpackungsvorrichtung für Gefahrstoffe
zur Aufgabe, insbesondere chemische oder biologische, oder die als solche
verdächtigt
werden, und die es erlaubt, ein verdächtiges Objekt zu isolieren
und die die Detonationswirkung einer Explosion lindern und Geschosse sowie
fluide Substanzen, die bei der Explosion verursacht oder weggeschleudert
werden, zurückhalten kann.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft auch eine Schutzvorrichtung mit geringem
Platzbedarf, die leicht und schnell angebracht werden kann.
-
Die
Vorrichtung zum Verpacken biologischer und chemischer Produkte weist
gemäß einem
Aspekt der Erfindung eine weiche und gegen Fluide dichte Hülle auf,
wobei die Hülle
mit einer Öffnung
versehen ist, die dicht gegen Fluide verschlossen werden kann, ein
erstes Spritzschutzband, das in einem unteren Teil der Hülle angeordnet
ist, eine Spritzschutzhülle, die
auf dem ersten Spritzschutzband angeordnet ist, wobei die Spritzschutzhülle an ihren
Axialenden offen ist, ein zweites Spritzschutzband, das in einem
oberen Teil der Hülle
angeordnet ist, und ein drittes Spritzschutzband, das über dem
oberen Teil der Hülle
derart angeordnet ist, dass die biologischen und/oder chemischen
Produkte in der Vorrichtung auch bei Fluidspritzern eingeschlossen
bleiben. Ein verdächtiges
Objekt kann in der Vorrichtung durch die verschließbare Öffnung angeordnet
und in der Spritzschutzhülle
positioniert werden.
-
Im
Fall der Explosion des Objekts werden die Splitter von dem ersten
Spritzschutzband, der Spritzschutzhülle und dem zweiten Spritzschutzband
gestoppt. Die Detonationswirkung wird durch das zweite Spritzschutzband
gedämpft,
das gewaltsam in die Höhe
geschleudert werden kann, ohne die Hülle zu zerreißen. Der
obere Teil der Hülle
wird von dem zweiten Spritzschutzband geschützt. Das dritte Spritzschutzband
schützt
den oberen Teil der Hülle gegen
ein Durchstoßen
durch ein benachbartes Objekt, das beim Hochschleudern des zweiten
Spritzschutzbands getroffen wird, zum Beispiel ein an der Decke
des Raums, in dem die Explosion auftritt, hängendes Beleuchtungselement.
Die Biegsamkeit der Hülle
erlaubt es ihr, sich elastisch oder plastisch unter der Einwirkung
der Explosion zu dehnen. Die Fluidspritzer werden in der Hülle eingeschlossen.
Die Verschmutzung der Umgebung wird daher vermieden.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Vorrichtung einen Aufnahmebehälter für Flüssigkei ten
auf, der zwischen dem ersten Spritzschutzband und der Spritzschutzhülle einerseits
und dem unteren Teil der Hülle
andererseits angeordnet ist. Eine Vorrichtung, die Flüssigkeiten
enthält,
kann leichter gehandhabt werden. Der Aufnahmebehälter kann eine Außenschicht
aus einem für
Korrosionsprodukte beständigen
Material aufweisen. Der Aufnahmebehälter kann einen Boden und Ränder aufweisen,
wobei mindestens einer der Ränder
nach außen
umlegbar ist. Das Einbringen des verdächtigen Objekts in den Behälter wird
erleichtert, wenn der umlegbare Rand nach außen umgelegt wird. Das verdächtige Objekt
kann daher in dem Behälter
durch einfache mechanische Mittel oder einen Roboter auf Entfernung
positioniert werden.
-
Vorteilhafterweise
weist die Spritzschutzhülle
zwei ineinander gesetzte Teile auf, die in Bezug zueinander gleiten
können.
Der innere Teil kann sich daher durch die Detonationswirkung einer
Explosion hochheben, während
die eventuellen Splitter von dem an Ort und Stelle gebliebenen äußeren Teil
gestoppt werden.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist das zweite Spritzschutzband einen zentralen Teil
und einen nach unten gerichteten Rand auf. Der Rand tendiert dazu
zu vermeiden, dass sich die Detonationswirkung seitlich zu der Hülle richtet.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist der obere Teil der Hülle einen Folienabschnitt auf,
der auch auf dem zweiten Spritzschutzband angeordnet ist, und einen
Folienabschnitt, der unter dem zweiten Spritzschutzband angeordnet
ist. Die Abdichtung wird verbessert, und das zweite Spritzschutzband
wird zwischen den Folienabschnitten gehalten, während es sich gleichzeitig
verschieben kann.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist der obere Teil der Hülle einen Folienabschnitt auf,
der auf dem dritten Spritzschutzband angeordnet ist, und einen Folienabschnitt,
der unter dem dritten Spritzschutzband angeordnet ist. Die Abdichtung wird
verbessert, und das dritte Spritzschutzband wird zwischen den Folienabschnitten
gehalten und kann sich gleichzeitig verschieben.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung sind der untere und der obere Teil der Hülle untereinander
einstückig.
Daraus ergeben sich eine hervorragende Abdichtung und ein hoher
Zugbruchwiderstand.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Öffnung
der Hülle
mit einem Gleitverschluss versehen. Die Öffnung der Hülle kann
ferner außerhalb des
Gleitverschlusses mit einem Haftverschluss, zum Beispiel des Typs
Velcro®,
versehen werden. Die Abrissfestigkeit der Öffnung wird gesteigert. Die Öffnung der
Hülle kann
mit einem Umschlag im Inneren des Gleitverschlusses versehen sein,
der den Gleitverschluss abdecken kann. Bei einer Explosion wird der
Umschlag gegen den Gleitverschluss und den benachbarten Abschnitt
der Hülle
gedrückt,
woraus sich eine hervorragende Abdichtung ergibt.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung besteht die Hülle
aus einem transparenten Material. Die visuelle Überwachung des verdächtigen
Objekts ist möglich,
und die späteren
Eingriffe werden erleichtert.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Hülle
Polyurethanelastomer auf. Dieses Material besitzt zufrieden stellende
Eigenschaften hinsichtlich der Biegsamkeit, Dehnbarkeit, Zerreißfestigkeit,
Schnittfestigkeit sowie Durchsichtigkeit.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung besteht die Hülle
aus Material, das um mehr als 100 % dehnbar ist.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Hülle
eine zylindrische längliche
Rotationsform auf. Das zweite und das dritte Spritzschutzband können daher
an das obere Ende des Zylinders geschleudert werden, indem sie eine
hohe Energie abgeben.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Hülle
mit einem Ventil versehen, das eine Entleerung oder Entnahme des
Inhalts der Hülle
ermöglicht. Die
Analyse der in der Hülle
gegenwärtigen
Fluide wird in aller Sicherheit erleichtert.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Vorrichtung elastische Gurte auf, die die Hülle umgeben.
Das Ableiten von Energie wird begünstigt.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Vorrichtung progressiv brechende Gurte auf,
die die Hülle
umgeben. Das Ableiten von Energie wird ebenfalls begünstigt.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Vorrichtung einen Wagen auf, der die Hülle tragen
kann und mit Verschiebemitteln versehen ist. Das Transportieren
der Vorrichtung kann leicht ausgeführt werden.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weisen die Spritzschutzbänder Mittel zum Absorbieren
der von der Detonationswirkung einer Explosion freigesetzten Energie
auf. Mindestens ein Spritzschutzband kann in seiner Dicke Absorptionselemente
aufweisen, die sich verformen können,
während sie
Energie ableiten. Ein Absorptionselement kann mindestens einen verformbaren
Dämpfer
aufweisen, der ein Innenvolumen definiert, das ein Fluid enthält. Ein
Absorptionselement kann mindestens einen ersten Dämpfer und
mindestens einen zweiten Dämpfer mit
kleineren Abmessungen aufweisen, der in den ersten Dämpfer eingesetzt
ist. Ein Absorptionselement kann mindestens einen aufwickelten Schlauch aufweisen.
Der aufgewickelte Schlauch bildet einen Dämpfer, der eine große Fläche aufweist.
Ferner weist der aufgewickelte Schlauch zahlreiche Wände im Vergleich
zum Gesamtvolumen des enthaltenen Fluids auf, so dass ein Ableiten
von Energie durch Verformen der Wände erhöht wird. Mindestens ein Schlauch
kann an seinen Enden geschlossen sein. Wenn der mit Fluid gefüllte Dämpfer einer
großen Kompressionskraft
ausgesetzt ist, die plötzlich
angelegt wird, leitet er Energie durch Verformen seiner Wände sowie
durch Komprimieren der Flüssigkeit ab.
Wenn die Verformung fortgesetzt wird, erfolgt die Energieableitung
auch durch Brechen der Wände und
durch Ableiten des in dem Dämpfer
enthaltenen Fluids.
-
Der
Dämpfer
kann geschlossen sein, damit das Fluid nur bei einem Bruch des Dämpfers austreten
kann. Man kann einen Dämpfer
vorsehen, der mit einer Öffnung
zu einem Ableiten von Energie durch Entleeren der Flüssigkeit
ab dem Beginn der Verformung des Dämpfers versehen ist. Das Fluid
kann flüssig
oder gasförmig
sein, wie zum Beispiel Luft.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung wird eine Form oder ein Beschlag aus Schaumstoff unter
dem Spritzschutzband angeordnet.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung weist das Spritzschutzband eine Kräfteverteilungszone auf, die
sich zwischen einer oberen Fläche
des Spritzschutzbands und Absorptionselementen befindet. Die Kräfteverteilungszone
kann die Form einer starren Platte haben, zum Beispiel bestehend
aus einer großen
Dicke Spritzschutzmaterial. Die Verteilung der Kräfte erlaubt
ein Verteilen der stellenweise von der Detonationswirkung der Explosion
entwickelten Kraft auf alle Energieabsorptionselemente.
-
Eine
solche Verpackungsvorrichtung für Sprengobjekte
oder als solche verdächtigte
Objekte weist ein Spritzschutzband und eine Hülle auf, wobei das Spritzschutzband
ausgehend von Spritzschutzmaterialfolien und der Mantel ausgehend
von weichem und dichtem Material gebildet wird. Die Spritzschutzbänder sind
dazu bestimmt, in einer Hülle
ein verdächtiges
Objekt umgebend angeordnet zu werden, wobei die Spritzschutzbänder ferner
Mittel zum Absorbieren der Energie aufweisen, die von der Detonationswirkung
einer Explosion freigesetzt wird.
-
Das
Ausbreiten der Hülle
und die Struktur der Spritzschutzbänder erlauben zum großen Teil
ein Ableiten der von der Explosion erzeugten Energie.
-
Das
erste Spritzschutzband schützt
den Boden vor Geschossen. Die auf dem Spritzschutzband durch die
Detonationswirkung aufgrund der Explosion entwickelten Kräfte sind
jedoch groß und
lokalisiert, so dass eine Gefahr besteht, dass ein Fußboden durch
die Detonationswirkung durch ein Band aus Spritzschutzmaterial hindurch
beschädigt
wird. Die Mittel zum Absorbieren der Energie, die in dem Spritzschutzband
vorgesehen sind, erlauben es, die von den Kräften, die auf dem Spritzschutzband
durch eine Detonationswirkung entwickelt werden, erzeugte Energie
zu absorbieren, um einen Boden zu schützen.
-
Die
vorliegende Erfindung und ihre Vorteile werden bei der Studie der
ausführlichen
Beschreibung einiger Ausführungsformen,
die beispielhaft und nicht einschränkend genommen werden, besser verstanden
und von den anliegenden Zeichnungen veranschaulicht, in welchen:
-
1 eine
schematische Schnittansicht einer Schutzvorrichtung gemäß einem
Aspekt der Erfindung ist;
-
2 eine
Schnittansicht der Vorrichtung der 1 im offenen
Zustand ist;
-
3 eine
schematische Schnittansicht einer Schutzvorrichtung gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ist;
-
4 eine
schematische Schnittansicht einer Energieabsorptionsvorrichtung
gemäß einem
Aspekt der Erfindung ist;
-
5 eine
schematische Ansicht der Vorrichtung der 4 im Betrieb
ist;
-
6 eine
schematische Draufsicht der Vorrichtung der 4 ist;
-
7 eine
Variante der 4 zeigt;
-
8 eine
Variante der 3 zeigt und
-
9 eine
Variante der 1 zeigt.
-
Die
Verpackungsvorrichtung 1 weist im Wesentlichen eine Hülle 2,
Spritzschutzbänder 3, 4 und 5 und
eine Spritzschutzhülle 6 auf.
Die Spritzschutzbänder 3 bis 5 und
die Spritzschutzhülle 6 sind
in der Hülle 2 angeordnet.
Die Hülle 2 wird
aus einem weichen und transparenten Material hergestellt, zum Beispiel
aus Polyurethanelastomer. Es ist besonders vorteilhaft, dass das
Material der Hülle 2 eine
sehr hohe Dehnung vor dem Bruch erfahren kann. Man kann eine Mindestdehnung
von 100 %, ja sogar 200 % vor dem Bruch des Materials vorsehen.
Polyurethanelastomer kann die Form einer Folie mit geringer Dicke
aufweisen, zum Beispiel unter 1 mm.
-
Die
Hülle 2 hat
eine allgemeine Rotationszylinderform, die an ihren Enden geschlossen
ist und daher eine Bodenwand 2a aufweist, die vorgesehen ist,
um auf dem Boden zu ruhen, eine Oberwand 2b, die an dem
der Bodenwand 2a entgegengesetzten Ende angeordnet ist,
und eine röhrenförmige Wand 2c,
die die Endwände 2a und 2b dicht
verbindet und mit diesen Letzteren aus einem Stück bestehen kann. Die Hülle 2 wird
durch ein Rückhalteelement 7 des
oberen Spritzschutzbands 5 vervollständigt. Das obere Spritzschutzband 5 ist über der
Oberwand 2b der Hülle 2 angeordnet
und wird von dem Rückhalteelement 7 zurückgehalten.
-
Das
Rückhalteelement 7 kann
die Form mehrerer elastischer Gurte aufweisen, die es erlauben,
das obere Spritzschutzband 7 geschmeidig zurückzuhalten.
Vorzugsweise ist das Rückhalteelement 7 in
Form einer Folie aus dem gleichen Material wie das der Hülle 2 verwirklicht
und wird zum Beispiel durch Hochfrequenzschweißen fest an der Hülle 2 befestigt.
-
Das
Rückhalteelement 7 erlaubt
daher das Verbessern der Abdichtung, indem es eine zusätzliche
dichte Schicht bildet. Es ist auch ein Rückhalteelement 8 für das Zwischenspritzschutzband 4 vorgesehen,
das analog zu dem Rückhalteelement 7 hergestellt
werden kann, und daher vorzugsweise in Form einer Folie aus dem
gleichen Material wie das Material der Hülle 2, und dicht an
der Hülle 2 befestigt.
Das Rückhalteelement 8 bildet
ebenfalls eine zusätzliche
Abdichtung, die die Wahrscheinlichkeit des Haltens der Abdichtung
der Hülle 2 steigert.
-
Die
Hülle 2 wird
durch eine Öffnung 9 vervollständigt, die
in der röhrenförmigen Wand 2c von
der Oberwand 2b entfernt ausgebildet und durch einen Verschluss 10 verschlossen
wird, zum Beispiel durch einen Gleitverschluss. Die Öffnung 9 kann
sich über den
größten Teil
des Umfangs der röhrenförmigen Wand 2c erstrecken,
um den Gebrauch der Vorrichtung zu erleichtern. Die Öffnung 9 kann
im Wesentlichen zu den Endwänden 2a und 2b parallel
sein.
-
Ferner
sieht man einen zusätzlichen äußeren Umschlag 11 vor,
der aus dem gleichen Material wie die Hülle 2 oder aus einem
leicht starreren Material hergestellt werden kann, zum Beispiel
aus einer dickeren Folie des gleichen Materials, die zum Beispiel
durch Hochfrequenzschweißen
fest an der röhrenförmigen Wand 2c der
Hülle 2 über der Öffnung 9 befestigt
wird und schwerkraftbedingt zur Unterseite der Öffnung 9 sinkt. Der äußere Umschlag 11 ist
an seinem unteren, zu der Hülle 2 gerichteten
Ende mit einer Anhängzone 12 versehen,
die mit mehreren Haken versehen ist, die zu einer Anhängzone 13 mit mehreren
Haken komplementär
ist, die auf der röhrenförmigen Wand 2c unter
der Öffnung 9 befestigt und
dazu vorgesehen sind, sich mit der Anhängzone 12 zu verhaken.
Die Anhängzonen 12 und 13 können des
Typs Velcro® sein.
Man verstärkt
daher das mechanische Halten des Gleitverschlusses 10,
indem man sein Abreißen
bei einer Explosion im Inneren der Verpackungsvorrichtung vermeidet.
Natürlich wählt man
einen Gleitverschluss 10 aus, der hervorragende Abdichtvorzüge aufweist.
-
Die
Spritzschutzbänder 3, 4 und 5 können aus ähnlichen
Materialien hergestellt werden, zum Beispiel solchen, die Fasern
mit hoher mechanischer Festigkeit aufweisen, wie zum Beispiel Aramidfasern. Die
Spritzschutzbänder 3, 4 und 5 können mehrere Schutzschichten
und eine Verstärkungsschicht
aus halbstarrem Material aufweisen. Das untere Spritzschutzband 3 wird
in der Unterseite der Hülle 2 angeordnet
und hat eine flache Form. Das obere Spritzschutzband 5 weist
ebenfalls eine flache Form auf, während das Zwischenspritzschutzband 4 eine
ebene Wand 4a aufweist, die von einem Rand 4b umgeben
ist, der nach unten gerichtet ist und es erlaubt zu vermeiden, dass
die Detonationswirkung die Hülle 2 bei
einer Explosion im Inneren der Hülle 2 allzu
direkt erreicht, wobei sich die Detonationswirkung nach oben und
daher zu der ebenen Wand 4a des Zwischenspritzschutzbands 4 erstreckt
und sich dann radial nach außen
richten kann, wobei sie von dem peripheren Rand 4b eingeschränkt wird.
-
Die
Spritzschutzhülle 6 ist
auf dem unteren Spritzschutzband 3 angeordnet und kann
aus einem ähnlichen
Material wie die Spritzschutzbänder 3, 4 und 5 bestehen.
Die Spritzschutzhülle 6 weist
eine zylindrische Form auf, die an die Form des Spritzschutzbands 3 angepasst
ist, um mit ihrem unteren Rand auf dem unteren Spritzschutzband 3 aufzuliegen.
Die Spritzschutzhülle 6 kann
einstückig
sein. Man zieht es jedoch vor, die Spritzschutzhülle 6 aus zwei Teilen
herzustellen.
-
In 1 weist
die Spritzschutzhülle 6 einen Innenteil 6a auf,
der sich über
die ganze Höhe
der Spritzschutzhülle 6 erstreckt
und mit einer Rille an seinem Rand in einer Zone in der Nähe des unteren Spritzschutzbands 3 versehen
ist, und einen Außenteil 6b,
der in der oben genannten Rille angeordnet ist und eine komplementäre Form
zu dem Innenteil 6a aufweist. Im Querschnitt kann die Spritzschutzhülle 6 eine
Rechteckform aufweisen. Der Außenabschnitt 6b kann
sich im Wesentlichen über
die Hälfte
der Gesamthöhe
der Spritzschutzhülle 6 erstrecken.
Bei einer Explosion in einer Zone, die sich in der Spritzschutzhülle 6 befindet,
kann die Detonationswirkung also dazu tendieren, den Innenteil 6a hochzuheben, während der
Teil 6b auf dem unteren Spritzschutzband 3 an
Ort und Stelle bleibt und ein Ausbreiten der Splitter in diese Richtung
vermeidet.
-
Natürlich kann
die Form der zwei Teile der Spritzschutzhülle 6 unterschiedlich
ausgeführt
werden. Man kann zwei Teile mit gleicher Höhe in Form von zwei konzentrischen
Zylindern vorsehen, die ineinander mit oder ohne Berührung verschachtelt sind.
Man kann auch eine Berührungsfläche zwischen
den zwei Teilen der Spritzschutzhülle 6 mit einer kegelstumpfförmigen Form
vorsehen.
-
Es
ist ferner besonders vorteilhaft, dass die Verpackungsvorrichtung
einen Aufnahmebehälter 14 aufweist,
der die Form einer gegen Fluide dichten Wanne hat, die zwischen
dem unteren Spritzschutzband 3 und der Bodenwand 2a der
Hülle 2 und
zwischen der Spritzschutzhülle 6 und
der Seitenwand 2c der Hülle 2 angeordnet
wird. Der Aufnahmebehälter 14 kann
aus einem dichten Material, das für Korrosionsprodukte, insbesondere
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
beständig
ist, hergestellt werden. Der Aufnahmebehälter 14 kann aus Sentropen® bestehen.
-
Der
Aufnahmebehälter 14 weist
einen flachen Boden 14a und einen Rand 14b, der
nach oben gerichtet ist, auf. Der Rand 14b ist mit einer
angelenkten Platte 14c versehen, die bei offener Stellung der
Hülle 2 nach
unten umgelegt werden kann, siehe 2. Die Platte 14c kann
an dem Boden 14a mittels eines Scharniers 14d angelenkt
werden, das einfach aus einer Zone mit geringerer Stärke des
Materials, das den Aufnahmebehälter 14 bildet,
hergestellt werden kann. Die angelenkte Platte 14c kann
mit dem Rest des Rands 14b durch elastische Bälge verbunden
werden, die es der Platte erlauben, zwischen einer im Wesentlichen
senkrechten Position, die der dem Rest des Rands 14b ähnlich ist,
und einer im Wesentlichen horizontalen Position in Ausrichtung mit
dem Boden 14a zu schwenken und gleichzeitig in der in 1 veranschaulichten
Position zwischen der angelenkten Platte 14c und dem Rest
des Rands 14b eine Abdichtung zu bewahren.
-
Die
Verpackungsvorrichtung weist ferner einen Schlauch 15 zum
Entnehmen einer Probe auf, der an der Seitenwand 2c der
Hülle 2 dicht
befestigt und mit einem Ventil 16 versehen ist. Man kann
daher leichter eine Probe Gas oder Flüssigkeit, die in der Hülle 2 enthalten
ist, mit minimalen Gefahren des Verbreitens in der umgebenden Atmosphäre entnehmen.
Man kann das Ventil 16 auch dazu verwenden, ein inertes
Gas in die Hülle 2 einzuführen.
-
Die
Verpackungsvorrichtung kann wie folgt verwendet werden.
-
Die
Verpackungsvorrichtung wird im offenen Zustand, der in 2 veranschaulicht
ist, in der Nähe eines
als gefährlich
betrachteten Objekts 20, zum Beispiel eines Objekts, das
schädliche
chemische oder biologische Substanzen enthalten kann, angeordnet.
Die Öffnung 9 der
Hülle 2 wird
dabei gut nach oben und nach unten freigelegt. Die angelenkte Platte 14c des
Aufnahmebehälters 14 wird
nach unten geschwenkt, und die Spritzschutzhülle 6 wird abgenommen.
Dann bringt man das verdächtige
Objekt in die Hülle 2,
auf das untere Spritzschutzband 3, indem man es zum Beispiel
aus der Entfernung mit Seilen zieht, oder indem man es mittels eines
ferngesteuerten Roboters handhabt.
-
Um
diesen Vorgang zu erleichtern, können die
angelenkte Platte 14c und das untere Spritzschutzband 3 mit
abgeschrägten
Enden oder abgefasten Enden versehen sein, um das Hochführen des verdächtigen
Objekts zu begünstigen.
-
Man
kann auch vorsehen, die obere Fläche dieser
Elemente mit einem Material abzudecken, das hervorragende Gleitvorzüge aufweist,
zum Beispiel mit Tetrafluorethylen. Man kann auch vorsehen, vorläufig eine
Platte anzubringen, die das Gleiten auf den seitlichen Enden der
schwenkenden Platte 14c und des unteren Spritzschutzbands 3 begünstigt,
um das Hochführen
des verdächtigen
Objekts zu erleichtern.
-
Sobald
das verdächtige
Objekt im Wesentlichen in der Mitte des unteren Spritzschutzbands 3 angeordnet
ist, ordnet man die Spritzschutzhülle 6 um das Objekt
auf dem unteren Spritzschutzband 3 an, und man schwenkt die
schwenkende Platte 14c nach oben. Die Platte 14c kann
durch Anhängen
an den Rest des Rands 14b mit Gurten, Druckknöpfen oder
Klettverschlüssen
des Typs Velcro® in
Hochstellung gehalten werden.
-
Als
Variante kann die Spritzschutzhülle 6 um das
verdächtige
Objekt angebracht werden, bevor das verdächtige Objekt in die Hülle 2 geführt wird. Derart
wird das seitliche Wegschleudern von Splittern möglichst früh vermieden.
-
Dann
ordnet man den oberen Teil der Hülle und
das Zwischenspritzschutzband 4 und das obere Spritzschutzband 5 über der
Spritzschutzhülle 6 an, indem
man sie zum Beispiel auf dem oberen Ende der Spritzschutzhülle 6 ruhen
lässt,
dann schließt man
den Gleitverschluss 10 und den zusätzlichen Umschlag 11,
den man mittels der Befestigungszonen 12 und 13 befestigt.
-
Das
verdächtige
Objekt ist nun in der Verpackungsvorrichtung eingeschlossen. Das
verdächtige Objekt
kann jetzt mit verringerten Risiken sowohl für Personen in der Nähe als auch
für die
Umwelt bewegt werden. Angenommen, das verdächtige Objekt enthält eine
chemische oder biologische schädliche Substanz
und eine Sprengladung, bewirkt eine eventuelle Explosion eine Detonationswirkung,
die anfänglich
dazu tendiert, sich isotrop zu verteilen. Da der Boden jedoch im
Allgemeinen eine harte Zone darstellt, tendiert die Detonationswirkung
dazu, sich radial und nach oben zu verteilen. Radial wird die Detonationswirkung
von der Spritzschutzhülle 6 beschränkt und
kann sich daher nur nach oben ausbreiten. Die Detonationswirkung
reißt
daher den oberen Teil der Hülle 2,
der das Zwischenspritzschutzband 4, das obere Spritzschutzband 5,
die Rückhalteelemente 7 und 8 und
die Oberwand 2b der Hülle 2 aufweist, nach
oben mit und verursacht das Dehnen der Seitenwand 2c der
Hülle 2.
-
Man
kann eine Seitenwand 2c mit einer Länge von mehreren Metern vorsehen,
die ein starkes Ausbreiten der Hülle 2 gefolgt
von einem elastischen Dehnen und dann einem beträchtlichen plastischen Dehnen
erlaubt, das es der Detonationswirkung erlaubt, sich nach oben auszubreiten
und sich daher zu schwächen,
wobei die Tatsache, dass das Zwischenspritzschutzband 4 und
obere Spritzschutzband 5 nach oben geschleudert werden,
ebenfalls einen nicht vernachlässigbaren
Energieverbrauch verursacht, der dazu tendiert, die Detonationswirkung
zu verringern. Die Detonationswirkung kann auch ein Mitreißen nach
oben des unteren Teils 6a der Spritzschutzhülle 6 verursachen.
-
Der
Unterteil 6b der Spritzschutzhülle 6, der der Detonationswirkung
nicht direkt ausgesetzt ist, bleibt jedoch im Wesentlichen mit dem
unteren Spritzschutzband 3 in Berührung. Eventuelle Splitter, deren
Bewegungsgeschwindigkeit viel niedriger ist als die Bewegungsgeschwindigkeit
der Detonationswirkung, werden daher seitlich von dem Außenteil 6b der
Spritzschutzhülle 6 zurückgehalten.
Man vermeidet daher, dass eventuelle Splitter zwischen dem unteren
Spritzschutzband 3 und der Spritzschutzhülle 6 durchgehen.
Die dabei nach oben gerichtete Detonationswirkung kann das Rückhalteelement 8 beschädigen und
sogar durchstoßen
und wird dann von dem Zwischenspritzschutzband 4 zurückgehalten,
insbesondere von der ebenen Wand 4a des Zwischenspritzschutzbands 4.
Die Ränder 4b können ein
seitliches Ausdehnen der Detonationswirkung verhindern. Die Oberwand 2b der
Hülle 2 wird
von dem Zwischenspritzschutzband 4 geschützt und
behält
daher ihre Dichtheit.
-
Im
Laufe der schnellen Aufwärtsbewegung des
Oberteils der Hülle 2 kann
das Rückhalteelement 7 auf
unterschiedliche Objekte, Geräte
und Vorrichtungen stoßen,
die sich auf seiner Bahn befinden, zum Beispiel Beleuchtungskörper, eine
Decke, ein Kabel, einen Kabel schacht. Das Rückhalteelement 7 kann
von dem Aufprall auf das Objekt, das auf seiner Bahn liegt, beschädigt und
sogar durchstoßen
werden, das daher das Spritzschutzband 5 erreicht, das vorgesehen
ist, um ein solches Durchstoßen
zu vermeiden, was es erlaubt, die Oberwand 2b der Hülle 2 zu
schützen,
die unversehrt und dicht bleibt.
-
Sogar
wenn die Explosion in einem Raum stattfindet, dessen obere Zone
mehr oder minder verlegt ist, oder im Freien und an einer Stelle,
die Objekte in einer bestimmten Höhenentfernung aufweist, wird
die Dichtheit der Hülle 2 beibehalten,
was es erlaubt, das Verteilen der chemischen oder biologischen Produkte
zu vermeiden, die zu dem verdächtigen
Objekt, das explodiert ist, gehören.
Der Flüssigkeitsanteil
der chemischen oder biologischen Produkte wird im Wesentlichen in
dem Aufnahmebehälter 14 zurückgehalten,
der insbesondere vorgesehen ist, um Korrosionsprodukten, Erdölprodukten
und im Allgemeinen einer umfangreichen Reihe schädlicher Chemikalien zu widerstehen.
-
Der
gasförmige
Anteil der chemischen oder biologischen Produkte und der Pulveranteil
werden von der Hülle 2 zurückgehalten.
Dann kann die Verpackungsvorrichtung zur Analyse in ein Labor transportiert
werden. Das Labor kann Entnahmen dank der Leitung 15 und
des Ventils 16 vornehmen. Die Verpackungsvorrichtung kann
dann zu ihrer Vernichtung zum Beispiel in eine gesicherte, dazu
vorgesehene Verbrennungsanlage gebracht werden.
-
Die
Verpackungsvorrichtung erlaubt es, die Sicherheit des Personals
signifikant anzuheben, insbesondere des Personals von Schutz- und
Minenräumungsdiensten,
und die Umweltverschmutzungsgefahr zu verringern, was es erlaubt,
auf lange und kostspielige Reinigungs- und Desinfektionsoperationen
zu verzichten.
-
Die
Verpackungsvorrichtung ist gut für
verdächtige
Objekte geeignet, die radioaktive Substanzen enthalten, deren Verbreitung
die Verpackung vermeidet. Man kann eine Verpackungsvorrichtung vorsehen,
die keine Metallteile aufweist, um ein Röntgen des verdächtigen
Objekts zu begünstigen,
das es erlaubt, dessen Aufbau und die Art der in ihm enthaltenen
Substanzen zu bestimmen.
-
Bei
einer in 3 veranschaulichten Ausführungsform
weist die Hülle 2 ferner
einen inneren Umschlag 19 auf, der fest an der Seitenwand 2c der
Hülle 2 über der Öffnung 9 befestigt
und dazu vorgesehen ist, mit der Seitenwand 2c unter dem
Verschluss 10 in der in 1 veranschaulichten
Position in Berührung
zu kommen. Der innere Umschlag 19 kann aus dem gleichen
Material wie der Mantel 2 hergestellt sein. Beim Auftreten
einer Explosion wird der Umschlag 19 gegen den Verschluss 19 durch
die Detonationswirkung angedrückt
und erhöht
daher die Abdichtung des Verschlusses 10.
-
Die
Verpackungsvorrichtung 1 ist mit einem Chassis 17 versehen,
das unter der Bodenwand 2a der Hülle 2 angeordnet und
mit Rädern 18 versehen ist,
die ein leichteres Bewegen der Verpackungsvorrichtung erlauben.
-
Man
kann auch vorsehen, zwischen dem unteren Spritzschutzband 3 und
dem Aufnahmebehälter 14 Dämpfelemente
für die
Detonationswirkung anzuordnen, die es erlauben, ein Beschädigen des Bodens
durch die Schockwelle, die das Spritzschutzband 3 durchquert,
zu vermeiden.
-
Wie
in 4 sichtbar, weisen Absorptionselemente 21 die
Form von Schlauchwicklungen 22 auf. Zwei Schläuche 22 sind
aufgewickelt und aufeinander gestapelt. Man kann vorsehen, dass
die Schläuche 22 aufgewickelt
mit Hilfe von Befestigungsmitteln in Position gehalten werden, zum
Beispiel mit einem biegsamen Flansch. Die Schläuche 22 können mit Luft
gefüllt
und an ihren Enden verschlossen sein. Die Absorptionselemente 21 werden
zwischen der Bodenwand 2a der Hülle 2 und dem Chassis 17 angeordnet.
Die Absorptionselemente 2 und das Chassis 17 können Metallteile
aufweisen, ohne ein Röntgen
des verdächtigen
Objekts zu stören.
-
Wenn
eine Kraft von der Detonationswirkung auf das untere Spritzschutzband 3 ausgeübt wird, werden
die Absorptionselemente 21, die sich unter dem unteren
Spritzschutzband 3 befinden, zerdrückt. Der Schlauch 22 wird
zerdrückt
und seine Wände werden
verformt. Die Energie der Explosion wird von der Verformung der
Wände des
Schlauchs 22 absorbiert. Zu bemerken ist, dass es ein Aufrollen
des Schlauchs erlaubt, die Anzahl der Zwischenwände zu erhöhen, die die Energie senkrechter
Kräfte
absorbieren können.
-
Ferner
wird die Energie auch vom Zusammendrücken der Luft, die in dem Schlauch 22 gefangen
ist, absorbiert. Wenn das Zusammendrücken der Schläuche 22 fortgesetzt
wird, kann es zu einem Reißen
der Wände
der Schläuche 22 führen. In
diesem Fall wird die Energie ebenfalls beim Reißen der Schläuche 22 absorbiert.
In dem Fall, in dem die Schläuche 22 durchstoßen werden,
kann die Luft durch die Öffnungen
austreten. Energie wird auch vom Ableiten der in den Schläuchen 22 gefangenen Luft
abgeführt.
-
In
den 5 und 6, die unter Beibehalten der
Bezugszeichen, die für
die vorhergehenden Figuren verwendet wurden, beschrieben werden,
ist ein Schlauch 22 dargestellt, der ein aufgewickeltes Absorptionselement
bildet. Der Schlauch 22 ist von biegsamem Schaumstoff 24 umgeben,
siehe 6, und wird unter dem Spritzschutzband 3 angeordnet.
-
Auf 7 weisen
Absorptionselemente die Form von zwei Aufwicklungen von Schläuchen 22 übereinander
liegend auf, wobei die Schläuche 22 einen
ersten Durchmesser aufweisen. Zweite Schläuche 23 mit kleinerem
Durchmesser als der Durchmesser der ersten Schläuche 22 sind in die
Schläuche 22 eingefügt. Die
Schläuche 23 sind
ebenfalls an ihrem Ende verschlossen, um Luft gefangen zu halten.
Beim Anwenden einer Druckkraft auf das Spritzschutzband 3 wird
die Energie zuerst durch Verformen der Schläuche 22 und dann durch
Verformen der Schläuche 23 abgeleitet.
Die Energie wird auch durch Zusammendrücken der Luft, die sowohl in
den Schläuchen 22 als
auch 23 enthalten ist, durch das Reißen der Wände der Schläuche 22 und 23 und durch
das Austreten der Luft, die in den Schläuchen 22 und 23 enthalten
ist, absorbiert. Diese Einrichtung ineinander verschachtelter Schläuche erlaubt
es, die Energie, die von den Absorptionselementen absorbiert werden
kann, noch zu steigern.
-
Ein
Schlauch kann aus einem beliebigen Material, das eine Energieabsorption
erlaubt, bestehen. Man kann Metallschläuche vorsehen. Aus Gewichtsgründen und
zum Erleichtern des Gebrauchs der Schutzvorrichtung kann man einen
Schlauch aus Kunststoff vorsehen, der eventuell mit einem Metallgitter
verstärkt
wird.
-
In 8 weist
ein Wagen gemäß einer
Variante der Erfindung ein Chassis 17 mit Rädern 18 auf. Das
Chassis 17 weist einander entgegengesetzte senkrechte seitliche
Wände 25 auf,
die eine Achse 26 tragen. Ein Korb ist auf der Achse 26 angelenkt
und weist Zugstäbe 27 auf,
die ausgehend von der Achse 26 nach unten gerichtet sind,
und eine Platte 28, die von den Zugstäben 27 auf einer Ebene
unter der der Achse 26 getragen wird. Die Platte 28 bleibt
daher im Wesentlichen horizontal, auch wenn der Wagen ein Gefälle hinauf-
oder hinunterfährt.
Die Verpackungsvorrichtung 1 und die Energieabsorptionselemente 21 sind
auf der Platte 28 angeordnet. Ein Wagenmodell mit zwei
horizontalen Anlenkungen im rechten Winkel kann vorgesehen sein,
um es dem Wagen zu erlauben, auf Flächen mit Gefälle und
seitlicher Schräglage
zu fahren und gleichzeitig die Horizontallage der Platte 28 beizubehalten.
-
Bei
der in 9 veranschaulichten Ausführungsform besteht die Spritzschutzhülle 6 aus
zwei konzentrischen Teilen 6a und 6b, wobei der
Außenteil 6b eine
Bohrung mit einem Durchmesser aufweist, der größer ist als der der Außenfläche des
Innenabschnitts 6a. Der Innenabschnitt 6a weist
eine größere Höhe als der
Außenabschnitt 6b auf.
Die Verpackungsvorrichtung weist ferner eine Glocke 30 auf,
die mit einer oberen Wand 30a und einem peripheren Rand 30b mit
einer Höhe
versehen ist, die größer ist
als die der Spritzschutzhülle 6 und
die Form einer seitlichen Schürze
aufweist, die die Spritzschutzhülle 6 umgibt,
und deren unteres Ende auf dem unteren Spritzschutzband 3 ruht.
Mit anderen Worten kann die Glocke 30 die Form eines auf seiner
Unterseite offenen Parallelepipeds oder eines auf seiner Unterseite
offenen Zylinders, der auf der Oberseite verschlossen ist, aufweisen.
-
Der
Unterteil 6a der Spritzschutzhülle 6 kann auf seiner
Bohrung mit einem Material abgedeckt werden, das brandbeständig ist.
Die Unterseite der ebenen Wand 30a und die Bohrung des
Rands 30b der Glocke 30 können ebenfalls mit einer Brandschutzbeschichtung
versehen werden. Die Glocke 30 kann aus ähnlichen
oder identischen Materialien wie die der Spritzschutzbänder 3 bis 5 bestehen
und kann daher die Hülle 2 vor
weggeschleuderten Spritzern, korrosiven Produkten oder auch den
Auswirkungen eines Feuerballs schützen. Die Glocke 30 erlaubt
es, die Form der Hülle 2 beizubehalten,
wobei das Rückhalteelement 8 auf
der oberen Fläche
der ebenen Wand 30a der Glocke 30 ruhen kann.
Das Schließen
der Verpackungsvorrichtung wird durch die Gegenwart der Glocke 30 erleichtert,
die eine ausreichende Starrheit aufweist, um den oberen Teil der
Verpackungsvorrichtung zu tragen und ihm eine Form zu verleihen.
-
Der
seitliche Abschnitt 2c der Hülle 2 kann mit Falten 2d versehen
werden, um ein großes
axiales Maß beizubehalten,
das ein Aufbreiten der Hülle 2 nach
oben erlaubt. Um die Energieabsorption zu begünstigen, können elastische Gurte 29 vorgesehen
werden, die auf der Hülle 2 befestigt
werden, um Energie beim axialen Ausdehnen der Hülle 2 zu absorbieren.
Die elastischen Gurte 29 können auf der Hülle 2 zu
beiden Seiten der Falten 2d oder auf den Endwänden 2a und 2b befestigt
werden.