DE10013838C2 - Andockvorrichtung zum staubfreien Anschließen eines Big Bag - Google Patents
Andockvorrichtung zum staubfreien Anschließen eines Big BagInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Andockvorrichtung zum staubfreien Anschließen des
Auslaufes eines Big Bag.
In der Schüttgut-Verarbeitung werden die Schüttgüter in Groß-Säcken, sogenann
ten Big Bags, transportiert. Bei solchen Big Bags handelt es sich um große Säcke, die
ein Volumen von z. B. 2 m3 aufweisen können. Je nach Schüttgut kann ein solcher Big
Bag z. B. auch 2 to wiegen. Ein solcher Big Bag kann nicht mehr von Hand trans
portiert und entleert werden.
Solche Big Bags werden z. B. auf Paletten transportiert, wobei ein Gabelstapler
für den Transport benutzt werden kann. In der Regel weisen diese Big Bags einen
Auslauf auf, der sich auch schon beim Transport unten befindet. Auch weisen sie an
ihrem dem Auslauf gegenüber liegenden, oberen Ende Einrichtungen auf, um von
einem Kran angehoben zu werden.
Eine gattungsgemäße, bekannte Entleerungsvorrichtung weist eine Andockvor
richtung auf, die an ihrem unteren, auslaufseitigen Ende an ein Rohrleitungssystem od. dgl.
anschließbar ist, wobei meist zwischen Andockvorrichtung und Rohrleitungs
system eine Dosiervorrichtung, z. B. eine Zellenrad-Schleuse, zwischengeschaltet ist.
Die Andockvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Stützrahmen, an dem
mehrere Rohre und Flansche angeordnet sind und auf dem eine Auffangwanne an
geordnet ist, auf die ein Big Bag abgestellt werden kann und die zentrisch eine Öff
nung aufweist, durch die hindurch der Auslauf des Big Bags in die Andockvorrichtung
eingeführt werden kann.
Ein Auslaufrohr, z. B. ein kegelstumpfförmiges, sich nach unten verjüngendes
Rohrstück, weist an seinem unteren Ende einen Flansch auf, an dem das Rohrleitungs
system bzw. die Dosiervorrichtung anschließbar ist. Am oberen Ende dieses Aus
laufrohres schließt sich ein Ringrohr an, welches bei der bekannten Andockvor
richtung einerseits fest mit dem Auslaufrohr und andererseits fest mit der Unterseite
der Auffangwanne verbunden ist.
In diesem Ringrohr ist benachbart zu der Auffangwanne eine Tür angeordnet,
durch die eine Bedienungsperson hinein greifen kann.
Nach dem Abstellen des Big Bag auf der Auffangwanne, wobei der Auslauf
durch die Öffnung derselben hindurch in das Innere des Ringrohres hineinreicht,
öffnet eine Bedienungsperson die Tür, greift mit mindestens einer Hand in das Innere
des Ringrohres und öffnet den Auslauf des Big Bag, der in der Regel mit einer Schnur
verschlossen ist. Daraufhin wird die Tür geschlossen.
Da das Ringrohr kreisförmig gebogen ist, müssen auch die Öffnung und die Tür
eine räumliche, gebogene Gestalt aufweisen. Die Herstellung derselben ist somit nicht
ganz so einfach.
Aus der DE-43 03 261 A1 ist Entnahmevorrichtung bekannt, mit der ein Big Bag
entleert werden kann. Da liegt der Big Bag auf zwei verschwenkbaren Auflageplatten
auf, wobei das untere, die Öffnung aufweisende Ende des Big Bag wird zwischen den
geöffneten Auflageplatten hindurch geführt wird und der Auslaufstutzen des Big Bag
über ein vertikal ausgerichtetes Rohr gestülpt und dort mittels eines Spannverschlusses
festgehalten wird. Unterhalb des Spannverschlusses ist eine Auffangschale vorgese
hen, in der aus dem aus dem unteren Ende des Big Bag austretendes und nicht in das
Rohr gelangendes Material aufgefangen wird. Dieses Material kann nicht automatisch
dem Materialstrom wieder hinzu gefügt. Hier besteht die Andockvorrichtung nur aus
einem einzelnen, oben zylinderförmigen und unten konischen Rohr, das unten direkt
in eine Dosiereinrichtung mündet.
Aus den Seiten des Big Bag austretendes, nach unten fallendes Material kann hier
nicht aufgefangen werden.
Aus dem U-94 03 824.4 ist eine Entleerungsvorrichtung bekannt, die eine An
dockvorrichtung aufweist, die an ihrem unteren, auslaufseitigen Ende an ein Rohrlei
tungssystem anschließbar ist, wobei auch hier zwischen Andockvorrichtung und
Rohrleitungssystem eine Dosiervorrichtung zwischengeschaltet sein kann.
Auch diese Andockvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Stützrahmen,
an dem mehrere Rohre und Flansche angeordnet sind und auf dem eine Auffangwanne
angeordnet ist, auf der der Big Bag gestellt werden kann.
Ein Auslaufrohr, ein kegelstumpfförmiges, sich nach unten verjüngendes Rohr
stück, weist an seinem unteren Ende einen Flansch auf, an dem das Rohrleitungs
system bzw. die Dosiervorrichtung anschließbar ist. Am oberen Ende dieses Aus
laufrohres schließt sich ein äußeres Ringrohr an, welches bei der bekannten An
dockvorrichtung fest mit dem Auslaufrohr verbunden ist und entweder aus zwei
gegeneinander verschiebbaren und abgedichteten Rohrabschnitten oder einem an
seinen axialen Enden mit kurzen Rohrabschnitten versehenen Faltenbalg besteht.
Konzentrisch zu diesen beiden Rohren ist ein inneres zylinderförmiges Innenrohr
angeordnet, dessen unteres Ende in das kegelstumpfförmige Rohr etwa bis zu dessen
vertikaler Mitte hineinreicht und zwischen beiden ein Ringspalt verbleibt. Inneres und
äußeres Ringrohr sind kreisförmig.
Während das Innenrohr gegenüber dem kegelstumpfförmigen Rohr und damit
auch gegenüber dem Stützrahmen fest angeordnet ist, ist das obere Ende des äußeren
Rohres gegenüber seinem unteren Ende vertikal verschiebbar ausgebildet.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist der Raum zwischen dem äußeren Ringrohr
und dem Innenrohr oben durch einen Klemm- und Dichtungsflansch abgeschlossen.
Dieser Flansch ist mittels Klemmzylindern, z. B. Pneumatikzylindern, von den beiden
Rohren im Sinne "Öffnen" nach oben entfernbar bzw. auf die Rohrenden im Sinne
"Schließen" andrückbar. Der Außendurchmesser dieses Flansch ist etwas größer, als
der Außendurchmesser des äußeren Rohres und der Innendurchmesser des Flansches
ist etwas kleiner, als der Innendurchmesser des inneren Rohres. In der Unterseite
dieses Flansches sind zwei ringförmige Dichtungen vorgesehen, die im geschlossenen
Zustand jeweils auf die oberen Enden der beiden zylinderförmigen Rohre gedrückt
werden.
Der unten angeordnete Auslauf eines noch verschlossenen Big Bags kann nun
nach dem Öffnen des Flansches, d. h., nach dem Hochbewegen des Flansches mittels
der Klemmzylinder, durch eine Bedienungsperson von Hand durch die Öffnung des
Klemm- und Dichtungsflansches hindurch und außen über den Rand des inneren
Rohres gezogen werden, woraufhin der Flansch mittels der Pneumatik im Sinne
Schließen auf die beiden zylinderförmigen Rohre zu gefahren wird. Dabei wird das
offene Ende des Auslaufes zwischen der inneren Dichtung des Flansches und dem
oberen Ende des inneren Rohres abgedichtet eingeklemmt. Dadurch wird nicht nur
zwischen dem Auslauf des Big Bag und der Andockvorrichtung, sondern auch zwi
schen dem äußeren Rohrring und dem Klemm- und Dichtungsflansch eine dichte
Verbindung geschaffen. Der nach unten offene, zwischen den beiden Ringrohren
befindliche Raum wird somit oben dicht verschlossen. Der Auslauf des Big Bag kann
nun geöffnet werden und der Big Bag entleert sich.
Nach der vollständigen Entleerung, die durch verschiedene bekannte Hilfsein
richtungen, z. B. durch Klopfen an den Big Bag, Schütteln desselben od. dgl. erreicht
werden kann, wird der Flansch mittels der Pneumatikzylinder wieder angehoben und
der Auslauf des Big Bag wird freigegeben.
Dadurch, dass das obere Ende des äußeren Ringrohres nach unten gefahren
werden kann, lässt sich der Auslauf des Big Bag leicht über das obere Ende des
Innenrohres schieben.
Eine solche Andockvorrichtung hat sich im Prinzip bewährt.
Beim Abstellen des Big Bag auf der Auffangwanne und dem Entleeren des Big
Bag dringt je nach Art des Gutes und Material des Big Bag ein Teil des Gutes aus dem
Big Bag heraus und fällt nach unten. Dieses Gut gelangt auf Teile der Andockvor
richtung und von dort in den freien Raum.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße An
dockvorrichtung zu schaffen, die sich einfacher herstellen lässt und bei der trotzdem
das aus der Wandung des Big Bag austretende Gut dem Gutstrom wieder zugeführt
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 beschriebene Andockvorrichtung
gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Andockvorrichtung ist zumindest das obere Ende des
Ringrohres vertikal so verschiebbar ausgebildet, dass es von der Unterseite der Auf
fangwanne weg verschiebbar ist, so dass der Auslauf des Big Bag manuell geöffnet
werden kann. Nach dessen Öffnen wird das zuvor nach unten verschobene Ende des
Ringrohres wieder nach oben an die Unterseite der Auffangwanne hin, dort abdich
tend, verschoben.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Ringrohr
einen Faltenbalg auf, an dessen beiden axialen Enden Rohrabschnitte befestigt sind,
wobei der untere Rohrabschnitt gegenüber dem Auslauf der Andockvorrichtung
festgelegt ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Ringrohr mindestens
zweiteilig ausgebildet und zumindest der obere Teil des Ringrohres ist gegenüber dem
unteren Teil abgedichtet vertikal verschiebbar.
Das gesamte Ringrohr kann aber auch vertikal verschiebbar sein, wozu es vor
zugsweise gegenüber dem Auslaufrohr abgedichtet gleitbar ist. Insbesondere dann,
wenn an dem Auslaufrohr der Andockvorrichtung zur Weiterführung des Gutes ein
Schlauchsystem vorgesehen ist, kann das gesamte Ringrohr auch zusammen mit dem
Auslaufrohr und dessen Auslaufflansch vertikal verschiebbar sein.
Das Verschieben zumindest des oberen Endes des Ringrohres wird mittels zweier
vertikal wirkender Klemmzylindern vorgenommen.
Vorzugsweise ist innerhalb des Ringrohres konzentrisch ein weiteres Ringrohr
angeordnet ist, welches jedoch über den Umfang gesehen eine Öffnung aufweist,
wobei die Öffnung vorzugsweise einen Öffnungswinkel von 90° bis 120° aufweist.
Dieses weitere Ringrohr lässt sich sehr einfach herstellen und bewirkt, dass während
der Öffnung des äußeren Ringrohres und dem Öffnen des Auslaufes des Big Bag
zumindest in seinem Umfangsbereich kein Gut aus der Andockvorrichtung heraus
gelangen kann. Dazu endet vorzugsweise dieses weitere Ringrohr unten unterhalb des
oberen Endes des äußeren Ringrohres in seiner tiefsten Stellung und beabstandet von
dem Auslaufrohr, während es oben an der Auffangwanne abgedichtet, vorzugsweise
angeschweißt, endet.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist innerhalb des äußersten
Ringrohres und gegebenenfalls innerhalb des weiteren Ringrohres ein innerstes
Ringrohr angeordnet ist, dessen unteres Ende im Bereich des Auslaufrohres endet,
dessen oberes Ende beabstandet von der Auffangwanne angeordnet ist und dessen
Außendurchmesser so bemessen ist, dass sich der Auslauf des Big Bag darüber stülpen
lässt. Ein solches innerstes Ringrohr, an dem der Auslauf des Big Bag unmittelbar
angeschlossen ist, ist als solches aus dem U-94 03 824.4 bekannt.
Zwischen dem oberen Ende des innersten Rohres und der Auffangwanne ist ein
Klemm- und Dichtungsflansch mittels weiterer Klemmzylindern auf und ab bewegbar
ist. Der Klemm- und Dichtungsflansch liegt jedoch hier nur auf dem oberen Ende des
Innenrohres auf. Damit umschließt das oben beschriebene äußere Ringrohr im Gegen
satz zur Lösung gemäß der U-94 03 824.4 auch den Raum unterhalb der Öffnung in
der Auffangwanne, so dass durch diese hindurch dringendes Gut aufgefangen wird
und dem Gutstrom wieder zuführbar ist.
Da der Raum zwischen dem Innenrohr und dem äußeren Ringrohr durch die
Öffnung in der Auffangwanne nach oben offen ist, ist zwischen dem Innenrohr und
einem Auslaufrohr eine aufblasbare, abdichtende Manschette vorgesehen. Diese wird
insbesondere beim Öffnen des Auslaufes des Big Bag, wenn also das äußere Ringrohr
nicht an der Auffangwanne anliegt, aufgeblasen und verhindert so ein Austreten des
aufgewirbelten Gutes.
Vorzugsweise ist um den Umfang des Innenrohres herum eine ringförmige
Auffangwanne angeordnet, deren Außendurchmesser geringfügig kleiner ist, als der
Innendurchmesser des äußeren Ringrohres. Das zwischen dem Innenrohr und dem
äußeren Ringrohr eindringende Gut wird in dieser Auffangwanne aufgefangen und
kann nach dem Öffnen des äußeren Ringrohres begutachtet werden, bevor es gegebe
nenfalls dem Gutstrom wieder zugeführt wird. Somit können andere durch die Öff
nung der oberen Auffangwanne eingedrungene Gegenstände entfernt werden. Dazu ist
vorzugsweise die Oberkante der ringförmigen Auffangwanne in der Höhe der Ober
kante des abgesenkten oberen Endes des äußeren Ringrohres angeordnet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
aus im Folgenden anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine einfache Andockvorrichtung in Vorderansicht, wobei das obere Ende
eines äußeren Ringrohres in einer ersten, oberen Stellung angeordnet ist;
Fig. 2 die Andockvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei das obere Ende eines äußeren
Ringrohres in einer zweiten, unteren Stellung angeordnet sind;
Fig. 3 die Andockvorrichtung nach Fig. 1 in einer Aufsicht;
Fig. 4 eine Andockvorrichtung in einer Vorderansicht, wobei das obere Ende eines
äußeren Ringrohres in einer ersten, unteren Stellung und ein Klemm- und
Dichtungsflansch in einer ersten, oberen Stellung angeordnet sind;
Fig. 5 die Andockvorrichtung gemäß Fig. 4, wobei das obere Ende des äußeren
Ringrohres in der ersten, unteren Stellung und der Klemm- und Dichtungs
flansch in einer zweiten, unteren Stellung angeordnet sind;
Fig. 6 die Andockvorrichtung gemäß Fig. 4, wobei das obere Ende des äußeren
Ringrohres in einer zweiten, oberen Stellung und der Klemm- und Dich
tungsflansch in der zweiten, unteren Stellung angeordnet sind;
Fig. 7 die Andockvorrichtung analog zur Fig. 4 in einer Seitenansicht;
Fig. 8 die Andockvorrichtung gemäß Fig. 4 in einer Aufsicht, und
Fig. 9 eine weitere Andockvorrichtung in einer Vorderansicht.
Eine Andockvorrichtung 1 für das Entleeren sogenannter Big Bags 2, d. h.,
übergroßer Säcke mit einem Volumen von z. B. 2 m3 und einem Gewicht von z. B. 2 t,
weist einen Rahmen 3 auf, der auf Beinen 4 angeordnet ist. In diesem Rahmen 3 ist
eine Auffangwanne 5 angeordnet, auf der der Big Bag 2 abstellbar ist. Diese Auf
fangwanne 5 kann auf ihrer oberen Seite kalottenförmig ausgebildet sein, sie kann
aber auch aus vier pyramidenstumpfförmig angeordneten flachen Blechen 5' bestehen.
An ihrer unteren Seite weist die Auffangwanne 5 ein flaches Blech 5" auf. Zentrisch
hat die Auffangwanne 5 eine Öffnung, durch die hindurch der Auslauf 2' des Big Bag
2 von oben eingeführt werden kann. Am Rand der Öffnung sind die die Oberseite und
das die Unterseite bildenden Bleche 5' und 5" miteinander verbunden, während die
vertikal äußeren Enden der Bleche 5' und 5" mit dem Rahmen 3 fest verbunden, z. B.
verschweißt sind.
Ein insgesamt kegelstumpfförmiges Auslaufrohr 6 ist gegenüber den Beinen 4
der Andockvorrichtung 1 starr festgelegt (zum Teil nicht dargestellt). An dieses
Auslaufrohr 6 ist unten an einem kurzen zylinderförmigen Rohranschnitt über einen
Auslaufflansch 6"" ein Rohrleitungs- oder Schlauchsystem anschließbar, während sich
nach oben ein äußeres Ringrohr 7 anschließt.
Dieses äußere Ringrohr 7 besteht hier aus zwei kurzen Rohrabschnitten 7' und 7",
zwischen denen ein kreisförmiger Faltenbalg 7''' angeordnet ist. Dadurch ist das
äußere Ringrohr 7 längenflexibel ausgebildet. Der Faltenbalg 7''' kann z. B. aus Kunst
stoff bestehen. Der untere Rohrabschnitt 7' ist am oberen Ende des Auslaufrohres 6
starr festgelegt, z. B. angeschweißt. Der obere Rohrabschnitt 7" des äußeren Aus
laufrohres 7 ist mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung auf und ab bewegbar. Er kann
z. B. mit den freien Enden der Kolbenstangen 8 von - hier - zwei Klemmzylindern 9,
z. B. Pneumatikzylindern, verbunden sein und wird dann von diesen Klemmzylindern
9 vertikal auf und ab bewegt. In der obersten Stellung der Kolbenstangen 8 und damit
des oberen Rohrabschnittes 7" liegt letzterer an der Unterseite der den Big Bag 2
tragenden Auffangwanne 5 an. Damit ein dichtender Abschluss erreicht werden kann,
ist auf der Oberseite des oberen Rohrabschnittes 7" ein Dichtungsring 10 angeordnet,
der zwischen dem Rohrabschnitt 7" und - hier - dem unteren Blech 5" der Auffang
wanne 5 zusammengedrückt wird.
Die Klemmzylinder 9 sind gegenüber den Beinen 4 der Andockvorrichtung 1
mittels nicht dargestellter Streben starr festgelegt, so dass die Kolbenstangen 8 den
oberen Rohrabschnitt 7" des äußeren Ringrohres 7 exakt vertikal führen.
Das äußere Ringrohr 7 kann aber auch gemäß einer nicht dargestellten Aus
führungsform aus mindestens zwei Rohrabschnitten bestehen, die axial gegeneinander
verschiebbar sind. Ist z. B. das äußere Ringrohr 7 dreiteilig ausgebildet, dann ist der
untere Teil an dem Auslaufrohr 6 fest angeordnet, während insbesondere der obere
Teil gegenüber dem unteren Teil verschiebbar ausgebildet ist. Das mittlere Teil weist
dazu z. B. einen geringfügig kleineren Durchmesser auf. Die einzelnen Teile des
äußeren Ringrohres 7 sind dabei gegeneinander abgedichtet.
Nach einer weiteren nicht dargestellten Ausbildung wird das gesamte äußere
Ringrohr 7 abgesenkt bzw. angehoben. Dies kann dadurch erreicht werden, dass das
äußere Ringrohr 7 gegenüber dem oberen Ende des Auslaufrohres 6 abgedichtet
mittels der Klemmzylinder 9 verschiebbar ist.
Insoweit sind alle Ausführungsformen gleich.
Aus der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 ist noch ein weiteres
Ringrohr 15 ersichtlich, welches innerhalb des äußeren Ringrohres 7 angeordnet ist
und zu diesem so benachbart ist, dass der Faltenbalg 7''' desselben bei seiner Bewe
gung nicht behindert wird. Dieses weitere Ringrohr 15 weist über seinen Umfang
gesehen eine Öffnung auf (vgl. insbesondere Fig. 3), die hier etwa 120° beträgt.
Während der obere Rohrabschnitt 7" z. B. in seiner obersten Stellung ist, wird ein
Big Bag auf die Auffangwanne 5 gestellt (vgl. Fig. 1). Der obere Rohrabschnitt 7" des
äußeren Ringrohres 7 wird unter Zusammenfaltung des Faltenbalges 7''' nach unten
gefahren und gibt den Zugriff auf den Auslauf 2' des Big Bag 2 frei (vgl. Fig. 2). Die
Verschlussschnur 2" des Auslaufes 2' wird manuell gelöst und zumindest das im
Auslauf befindliche Gut fällt nach unten. Das weitere, mit einer umlaufseitigen Öff
nung versehene Ringrohr 15 verhindert in diesem Moment, dass das Gut über einen
Bereich von 240° aus der Andockvorrichtung 1 herausdringen kann. Unmittelbar
darauf wird der obere Rohrabschnitt 7" wieder nach oben bis an die Unterseite 5" der
Auffangwanne 5 gefahren, wodurch ein Herausdringen des Gutes vollständig verhin
dert wird.
Gemäß der Ausführform nach Fig. 4 bis 8 weist das Auslaufrohr 6 in seinem
unteren Bereich über dem kurzen zylinderförmigen Rohrabschnitt beabstandet einen
kegelstumpfförmigen Rohrabschnitt 6' auf, während im oberen Bereich des Aus
laufrohres 6 ein weiterer kegelstumpfförmiger Abschnitt 6" vorhanden ist, der sich
zum oberen Ende hin erweitert, wobei die beiden kegelstumpfförmigen Abschnitte
6' und 6" über einen zylinderförmigen Abschnitt 6''' miteinander verbunden sind. Am
oberen Ende des oberen kegelstumpfförmigen Abschnittes 6" ist das schon anhand der
Fig. 1 bis 3 beschriebene äußere Ringrohr 7 starr festgelegt, z. B. angeschweißt. Der
obere Rohrabschnitt 7" des äußeren Auslaufrohres 7 ist mittels einer Hebe- und
Senkeinrichtung auf und ab bewegbar. Er kann z. B. mit den freien Enden der Kolbens
tangen 8 von - hier - zwei Klemmzylindern 9, z. B. Pneumatikzylindern, verbunden
sein und wird dann von diesen Klemmzylindern 9 vertikal auf und ab bewegt. In der
obersten Stellung der Kolbenstangen 8 und damit des oberen Rohrabschnittes 7" liegt
letzterer an der Unterseite der den Big Bag 2 tragenden Auffangwanne 5 an. Damit ein
dichtender Abschluss erreicht werden kann, ist auf der Oberseite des oberen Rohr
abschnittes 7" ein Dichtungsring 10 angeordnet, der zwischen dem Rohrabschnitt 7"
und - hier - dem unteren Blech 5" der Auffangwanne 5 zusammengedrückt wird.
Konzentrisch zu dem äußeren Ringrohr 7 ist bei den Ausführungsformen gemäß
Fig. 4 bis 8 in dessen Innenraum ein zylinderförmiges Innenrohr 11 angeordnet, das -
hier - unten etwa in vertikaler Mitte des unteren kegelstumpfförmigen Bereiches 6' des
Auslaufrohres 6 endet und gegenüber diesem fest angeordnet ist. Das obere Ende des
Innenrohres 11 befindet sich vertikal etwa mittig zwischen dem unteren Blech 5" der
Auffangwanne 5 und der Oberkante des Auslaufrohres 6 und weist einen Dichtring
auf. Wesentlich ist, dass das obere Ende des Innenrohres 11 oberhalb der durch die
Oberseite des abgesenkten oberen Rohrabschnittes 7" gebildeten horizontalen Ebene
angeordnet ist und z. B. von dieser etwa 70 mm entfernt ist. Bei gesenkten Rohr
abschnitt 7" kann somit das obere Ende des Innenrohres 11 nicht nur von außen
gesehen werden, sondern eine Bedienperson kann dort auch bequem mit den Händen
hin gelangen, um das untere Ende des Auslaufes 2' eines Big Bag 2 über das obere
Ende des Innenrohres 11 zu schieben.
Auf das obere Ende des Innenrohres 11 ist ein mittels zweier Klemmzylinder 12
exakt vertikal bewegbarer ringförmiger Klemm- und Dichtungsflansch 13 zu beweg
bar, der an seiner Unterseite einen Dichtring aufweist. Die Innen- und Außenmaße
dieses Klemm- und Dichtungsflansches 13 sind so bemessen, dass sie den Dichtring
radial halten und danach abschließen, d. h., der Innendurchmesser des Klemm- und
Dichtungsflansches 13 ist etwas geringer als der Innendurchmesser des Innenrohres 11
und der Außendurchmesser des Klemm- und Dichtungsflansches 13 ist etwas größer
als der Außendurchmesser des Innenrohres 11. Zwischen der Dichtung der Innen
rohres 11 und der Dichtung des Klemm- und Dichtungsflansches 13 kann das untere
Ende des Auslaufes 2' des Big Bag 2 eingeklemmt werden (vgl. insbesondere Fig. 2).
An der Außenseite des Innenrohres 11 kann von seinem oberen Ende etwas nach
unten beabstandet eine ringförmige Auffangwanne 14 angeordnet, z. B. angeschweißt,
sein, deren Außendurchmesser etwas kleiner ist, als der Innendurchmesser des äußeren
Ringrohres 7 und deren oberes Ende etwa in Höhe des oberen Endes des äußeren
Ringrohres 7 in seiner untersten, abgesenkten Stellung liegt. In dieser ringförmigen
Auffangwanne 14 wird das durch die Öffnung der den Big Bag 2 tragenden Auf
fangwanne 5 hindurch fallende Gut aufgefangen.
Zwischen dem äußeren Ringrohr 7 und dem Innenrohr kann bei einer speziellen
Ausführungsform ein nicht dargestelltes drittes Ringrohr (vgl. aber Fig. 1 bis 3, dort
Ringrohr 15) angeordnet sein, welches am Rand der Öffnung der oberen Auffangwan
ne 5 festgelegt ist und sich nach unten bis etwas unterhalb der durch die Oberkanten
der an dem Innenrohr 11 befestigten, zweiten Auffangwanne 14 aufgespannten Hori
zontalebene erstreckt. Dieses Ringrohr weist einen Durchmesser auf, der größer ist, als
der Abstand der Kolbenstangen der den Klemm- und Dichtungsflansch 13 haltenden
Klemmzylinder 12 und umgreift diese. Weiterhin weist dieses Ringrohr über seinen
Umfang gesehen eine Öffnung von 90° bis 120° auf, so dass eine Bedienungsperson
bei abgesenkten äußeren Ringrohr 7 durch diese Öffnung zu dem oberen Teil des
Innenrohres 11 sehen und greifen kann.
Zwischen dem Innenrohr 11 und - hier - dem zylinderförmigen Abschnitt 6''' des
Auslaufes 6 ist eine aufblasbare Manschette 16 angeordnet, die im aufgeblasenen
Zustand den Raum zwischen beiden abgedichtet, so dass bei angeschlossenem Big
Bag keine Verbindung zwischen dem Innenraum des Innenrohres 11 und dem Raum
zwischen dem Innenrohr und dem äußeren Ringrohr 7 mehr möglich ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 ist zwischen dem Innenrohr 11 und dem
äußeren Rohrring 7 ein weiterer Rohrring 17 angeordnet, der aus zwei Rohrabschnit
ten 17' und 17", sowie einem dazwischen angeordneten Faltenbalg 17''' besteht. Der
untere Rohrabschnitt 17' liegt auf dem kegelstumpfförmigen Auslaufrohr 6 auf und
schließt gegenüber diesem dicht ab. Der obere Rohrabschnitt 17" ist mittels zweier
Klemmzylinder 18 heb- und senkbar, wobei die obere Kante dieses Rohrabschnittes
17" in ihrer obersten Stellung in der gleichen Höhe liegt, wie die obere Kante des
Innenrohres 11. Ein heb- und senkbarer Klemm- und Dichtungsflansch 13 dichtet
dann gegenüber diesem weiteren Ringrohr 17 und dem Innenrohr 11 in aus dem U-94 03 824.4
bekannter Weise ab. Prinzipiell handelt es sich bei dieser Ausführungs
form um die aus dem U-94 03 824.4 bekannte Einrichtung, die von dem an die - obere
- Auffangwanne 5 schiebbaren äußeren Ringrohr 7 umgeben ist. Eine aufblasbare
Manschette, wie bei der anderen Ausführungsform, ist hierbei nicht notwendig.
Im folgenden wird nun die Handhabung der Andockvorrichtung 1 gemäß Fig. 4
bis 8 beschrieben, wobei die Handhabung der Ausführungsform gemäß Fig. 9 ähnlich
ist:
Ein zu entleerender Big Bag wird mittels eines Kranes auf die obere Auffangwan ne 5 gestellt, wobei der Auslauf 2' des Big Bag 2 durch die Öffnung dieser Auffang wanne 5 nach unten geführt wird. Der obere Teil des äußeren Ringrohres 7 ist dabei in seine unterste Stellung gefahren, während der Klemm- und Dichtungsflansch 13 in seine oberste Stellung gefahren ist (vgl. Fig. 4).
Ein zu entleerender Big Bag wird mittels eines Kranes auf die obere Auffangwan ne 5 gestellt, wobei der Auslauf 2' des Big Bag 2 durch die Öffnung dieser Auffang wanne 5 nach unten geführt wird. Der obere Teil des äußeren Ringrohres 7 ist dabei in seine unterste Stellung gefahren, während der Klemm- und Dichtungsflansch 13 in seine oberste Stellung gefahren ist (vgl. Fig. 4).
Eine Bedienperson zieht gegebenenfalls den Auslauf 2' durch den Abdicht- und
Klemmring 13 noch hindurch und stülpt dann das untere Ende des Auslaufes 2' des Big
Bag 2 über das obere Ende des Innenrohres 11.
Daraufhin wird der Klemm- und Dichtungsflansch 13 abgesenkt, so dass das freie
Ende des Auslaufes 2' zwischen dem oberen Ende des Innenrohres 11 und dem
Klemm- und Dichtungsflansch 13 abgedichtet eingeklemmt wird. Dadurch wird der
Big Bag 2 an dem Innenrohr 11 fest angeschlossen. Die aufblasbare Manschette 16 ist
dabei aufgeblasen und schließt den Raum zwischen Innenrohr und Auslaufrohr 6 ab
(vgl. Fig. 8). Bei der Andockvorrichtung 1 nach Fig. 9 wird anstelle des Aufblasens
der Manschette 16 der obere Abschnitt 17" des weiteren Ringrohres 17 nach oben an
den Klemm- und Dichtungsflansch 13 gehoben.
Die Bedienperson öffnet nun den Auslauf 2' des Big Bag 2 indem die Schnur 2"
aufgeknotet wird und das Gut kann zumindest zum Teil auslaufen. Eventuell aus dem
Big Bag 2 außerhalb des Auslaufes 2' austretendes Gut wird gegebenenfalls zumindest
im Bereich des dritten Ringrohres von diesem in die untere Auffangwanne 14 geleitet.
Unmittelbar nach dem Öffnen des Auslaufes 2' wird der obere Abschnitt 7" des
äußeren Ringrohres 7 mittels der Klemmzylinder 9 nach oben gefahren, bis er dichtend
an der Unterseite der oberen Auffangwanne 5 anliegt. Spätestens jetzt kann kein Gut
mehr in den freien Raum austreten, sondern wird in der unteren Auffangwanne 14
aufgefangen.
Die Klemmzylinder 9 und 12 werden von einem nicht dargestellten Steuerpult
aus gesteuert.
1
Andockvorrichtung
2
Big Bag
2
' Auslauf des Big Bag
2
" Schnur des Auslaufes
3
Rahmen
4
Beine
5
Auffangwanne
5
' (obere) Bleche der Auffangwanne
5
" (unteres) Blech der Auffangwanne
6
Auslaufrohr
6
' unterer kegelstumpfförmiger Abschnitt des Auslaufrohres
6
" oberer kegelstumpfförmiger Abschnitt des Auslaufrohres
6
''' zylinderförmiger Abschnitt des Auslaufrohres
6
"" Auslaufflansch
7
äußeres Ringrohr
7
' unterer Abschnitt des äußeren Ringrohres
7
" oberer Abschnitt des äußeren Ringrohres
7
''' Faltenbalg des äußeren Ringrohres
8
Kolbenstange
9
Klemmzylinder
10
Dichtungsring
11
Innenrohr
12
Klemmzylinder
13
Klemm- und Dichtungsflansch
14
(untere) Auffangwanne
15
Ringrohr mit Öffnung
16
aufblasbare Manschette
17
weiteres Ringrohr
18
Klemmzylinder
Claims (18)
1. Andockvorrichtung (1) zum staubfreien Anschließen des Auslaufes eines Big
Bag (2), bei der der Big Bag (2) auf einer Auffangwanne (5) abstützbar ist, die ein
Ringrohr (7) aufweist, an dessen unteren Ende ein Auslaufrohr (6) angeordnet ist,
wobei an dem unterem Ende des Auslaufrohres ein Flansch (6"") angeordnet ist, an
den ein Rohrleitungssystem, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Dosiervor
richtung, anschließbar ist, wobei zumindest das obere Ende des Ringrohres (7) vertikal
von der Unterseite (5') der Auffangwanne (5) weg und an die Unterseite der Auf
fangwanne (5) hin, dort abdichtend, verschiebbar ist.
2. Andockvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringrohr
(7) einen Faltenbalg (7''') aufweist, an dessen beiden axialen Enden Rohrabschnitte (7'
und 7") befestigt sind.
3. Andockvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringrohr
(7) mindestens zweiteilig ausgebildet ist und zumindest der obere Teil (7') des Ring
rohres (7) gegenüber dem unteren Teil (7") abgedichtet vertikal verschiebbar ist.
4. Andockvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte
Ringrohr (7) vertikal verschiebbar ist.
5. Andockvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte
Ringrohr (7) gegenüber dem Auslaufrohr (6) abgedichtet gleitbar ist.
6. Andockvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Ringrohr (7) mittels Klemmzylindern (9) verschiebbar ist.
7. Andockvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das der obere Rohrabschnitt (7') des Ringrohres (7) mittels Klemmzylindern (9)
verschiebbar ist.
8. Andockvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass innerhalb des Ringrohres (7) konzentrisch ein weiteres Ringrohr an
geordnet ist, welches jedoch über den Umfang gesehen eine Öffnung aufweist.
9. Andockvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung
einen Öffnungswinkel von 90° bis 120° aufweist.
10. Andockvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieses
weitere Ringrohr unten unterhalb des oberen Endes des äußeren Ringrohres (7) in
seiner tiefsten Stellung und beabstandet von dem Auslaufrohr (6) endet, während es
oben an der Auffangwanne abgedichtet endet.
11. Andockvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere
Ringrohr an der Auffangwanne angeschweißt ist.
12. Andockvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass innerhalb des äußersten Ringrohres (7) oder innerhalb
des weiteren Ringrohres ein innerstes Ringrohr (11) angeordnet ist, dessen unteres
Ende im Bereich des Auslaufrohres (6) endet, dessen oberes Ende beabstandet von der
Auffangwanne (5) angeordnet ist und dessen Außendurchmesser so bemessen ist, dass
sich der Auslauf (2') des Big Bag (2) darüber stülpen lässt.
13. Andockvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
dem oberen Ende des innersten Rohres (11) und der Auffangwanne (5) ein Klemm-
und Dichtungsflansch (13) mittels Klemmzylindern (12) auf und ab bewegbar ist.
14. Andockvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Innenrohr (11) und dem Auslaufrohr (6) eine aufblasbare Manschette
(16) angeordnet ist.
15. Andockvorrichtung nach einem der Ansprüche 12, 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, dass um den Umfang des Innenrohres (11) herum eine ringförmige Auf
fangwanne (14) angeordnet ist, deren Außendurchmesser geringfügig kleiner ist, als
der Innendurchmesser des äußeren Ringrohres (7).
16. Andockvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober
kante der ringförmigen Auffangwanne (14) in der Höhe der Oberkante des abgesenk
ten oberen Endes des äußeren Ringrohres (7) angeordnet ist.
17. Andockvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeich
net, dass zwischen dem äußeren Ringrohr (7) und dem Innenrohr (11) noch ein weite
res Ringrohr (17) angeordnet ist, dessen oberes Ende gegenüber dem Innenrohr (11) in
der Höhe verschiebbar und an den Klemm- und Dichtungsflansch (13), dort abdich
tend, schiebbar ist.
18. Andockvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das untere
Ende des weiteren Ringrohres (17) an dem kegelstumpfförmigen Abschnitt des Aus
laufrohres (6) endet.
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- 2000-03-21 DE DE2000113838 patent/DE10013838C2/de not_active Expired - Fee Related
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