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DE602004007846T2 - Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms - Google Patents

Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms Download PDF

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DE602004007846T2
DE602004007846T2 DE602004007846T DE602004007846T DE602004007846T2 DE 602004007846 T2 DE602004007846 T2 DE 602004007846T2 DE 602004007846 T DE602004007846 T DE 602004007846T DE 602004007846 T DE602004007846 T DE 602004007846T DE 602004007846 T2 DE602004007846 T2 DE 602004007846T2
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DE
Germany
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tree trunk
axis
centering
detection
preparatory
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DE602004007846T
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English (en)
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DE602004007846D1 (de
Inventor
Nobuyuki Moriyama
Kazuhito Mawatari
Fumihiro Mizutani
Yukinobu Kuno
Katsuya Matsumoto
Masaru Koike
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meinan Machinery Works Inc
Original Assignee
Meinan Machinery Works Inc
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/24Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B11/245Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures using a plurality of fixed, simultaneously operating transducers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/20Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work before or after the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/22Control or regulation of position of tool or workpiece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G23/00Gauging means specially designed for adjusting of tools or guides, e.g. adjusting cutting blades in cutter blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/02Cutting strips from a rotating trunk or piece; Veneer lathes
    • B27L5/022Devices for determining the axis of a trunk ; Loading devices for veneer lathes
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms. Eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus US 5,582,224 bekannt.
  • 2. Stand der Technik
  • Wenn ein Baumstamm auf einer Furnierschälmaschine geschält wird, muss die Position der optimalen Ertragsachse exakt bestimmt werden, um die Geschwindigkeit, mit der man fortlaufende Furnierblätter erhalten kann, oder den Ertrag an Furnierblättern zu verbessern. Zu diesem Zweck wird es als effektiv und praktisch angesehen, den Baumstamm um eine vorbereitende Achse zu drehen und anschließend den Umfang des Baumstamms vorzugsweise mindestens in der Nähe von jedem Ende des Baumstamms oder bevorzugter in der Nähe eines Mittelteils des Baumstamms sowie an dessen Enden zu messen. Bei Bedarf, zum Beispiel wenn der Baumstamm eine große Länge von mehr als 2 m aufweist, wird der Umfang auch an einem Zwischenstück zwischen jedem Ende und dem Mittelteil gemessen (und zwar an jeweils einer Stelle zur rechten und zur linken Seite des Baumstamms hin). Im Anschluss daran wird auf der Basis der resultierenden Umfangsdaten (Formen, relative Positionsverhältnisse, etc.) eine gewünschte optimale Ertragsachse berechnet.
  • Um die unproduktive Zeit des Baumstamms zu verkürzen und gleichzeitig die Kollision zwischen dem Baumstamm und dem Messerschlitten zu verhindern, ist es ferner erforderlich, jedes Mal, wenn der Baumstamm geschält wird, den maximalen Drehradius des Baumstamms zu bestimmen und den Messerschlitten in eine geeignete Bereitschaftsposition zu bringen. Es wäre zweckdienlich, wenn der maximale Drehradius des Baumstamms gleichzeitig mit der Position der optimalen Ertragsachse bestimmt werden könnte. Der maximale Drehradius des Baumstamms kann jedoch erst dann bestimmt werden, nachdem die optimale Ertragsachse festgelegt worden ist. Des Weiteren könnte der Baumstamm mit dem Messerschlitten kollidieren, wenn der Umfang des Baumstamms nicht an einer ausreichend großen Anzahl von Stellen entlang der Achse des Baumstamms gemessen wird (d. h. wenn der nicht gemessene Bereich zu groß ist). Aus diesem Grund muss der Umfang des Baumstamms an einer ausreichend großen Anzahl von Stellen gemessen werden.
  • Insbesondere in dem in 6(a) und (b) gezeigten Fall, wo ein Baumstamm A einen einheitlichen Umfang hat (Durchmesser = D, wobei ein Teil des Baumstamms einen konkaven Teil A2 an seinem Außenrand hat), würde man, wenn eine optimale Ertragsachse zum Beispiel an einer Position a in 6(a) festgelegt wäre, die größte Anzahl an fortlaufenden Furnierblättern von einem mit A3 bezeichneten Teil des Baumstamms erhalten. In diesem Fall würden jedoch an den Teilen A4 (in einer Richtung, die lotrecht zu der Faserrichtung ist) viele schmale Furnierblätter entstehen, was den Ertrag an Furnierblättern verringern würde. Wenn hingegen die optimale Ertragsachse an einer Position b in 6(b) festgelegt wäre, wäre die Menge an fortlaufenden Furnierblättern, die von einem mit A5 bezeichneten Teil erhältlich ist, kleiner als in dem Beispiel (a), während nur eine kleine Anzahl an Furnierblättern mit kleiner Breite von einem Teil A6 hergestellt werden würde. In dem Fall von 6(b) wäre also der Ertrag an Furnierblättern größer als in dem Beispiel (a). Des Weiteren, wenn die optimale Ertragsachse an einer nicht dargestellten Zwischenposition zwischen den Positionen der beiden vorstehend genannten Beispiele festgelegt wäre, würden sowohl die Geschwindigkeit, mit der fortlaufende Furnierblätter erhältlich sind, als auch der Ertrag an Furnierblättern irgendwo zwischen den beiden vorherigen Beispielen liegen. Die Eigenschaften der hergestellten Furnierblätter variieren also sogar in einem Baumstamm mit einem einheitlichen Umfang, und zwar in Abhängigkeit davon, an welcher Position die optimale Ertragsachse festgelegt wird.
  • Daher ist es erwünscht, die Position der optimalen Ertragsachse auf der Basis der Größe der individuellen gemessenen Umfänge und ihrer relativen Positionsverhältnisse zu bestimmen, so dass man gewünschte Eigenschaften der Furnierblätter erhalten kann. Im Allgemeinen wird die optimale Ertragsachse oft an einer Position festgelegt, die eine maximale Anzahl an kontinuierlichen Furnierblättern ermöglicht, wie in 6(a) gezeigt. Doch auch die Verfahren, in denen die optimale Ertragsachse an der Position (b) von 6 oder an der vorstehend erwähnten Zwischenposition festgelegt wird, sind bereits in der Praxis eingesetzt worden. Die bevorzugte Position der optimalen Ertragsachse ist daher nicht immer konstant, auch wenn der Baumstamm einen einheitlichen Umfang hat.
  • Würde man die optimale Ertragsachse an Position (b) in dem Beispiel von 6 festgelegen, so wäre der maximale Drehradius des Baumstamms D/2. Würde man hingegen die optimale Ertragsachse an Position (a) festlegen, so wäre der maximale Drehradius größer als D/2. Man sieht also, dass der maximale Drehradius eines Baumstamms von der Position seiner optimalen Ertragsachse abhängt, und zwar kann der maximale Drehradius nicht bestimmt werden, solange die optimale Ertragsachse nicht festgelegt worden ist.
  • In 7 wird ein Baumstamm B zur Bestimmung der optimalen Ertragsachse dieses Baumstamms B um eine vorbereitende Achse c gedreht, und anschließend wird der Umfang des Baumstamms B gemessen, wobei man geeignete Messvorrichtungen C1 und C2 verwendet, die in der Nähe jedes Endes des Baumstamms B angeordnet sind. Durch diese Vorgehensweise kann eine geforderte Mindestbedingung für die Messung des Baumstamms erfüllt werden, und in der Tat ist dieses Messverfahren vorgeschlagen und implementiert worden. Diese Art der Messung des Umfangs des Baumstamms kann jedoch den Umfang des Baumstamm an einem konvexen Teil B1 zwischen den Messvorrichtungen C1 und C2, der durch einen Zweig oder einen ähnlichen Vorsprung gebildet wird, nicht messen, so dass es nicht gleichzeitig den maximalen Drehradius des Baumstamms B bestimmen kann. Wenn der Messerschlitten auf eine Position eingestellt ist, die auf der Basis des Ergebnisses der Messung durch die Messvorrichtungen C1 und C2 bestimmt worden ist, könnte das konvexe Teil B1 unter Umständen mit dem Messerschlitten kollidieren. Mit anderen Worten, um den maximalen Drehradius des Baumstamms zu bestimmen, muss der Umfang des Baumstamms an einer ausreichend großen Anzahl von Positionen entlang der Achse des Baumstamms gemessen werden. In der Realität steht der Messerschlitten an einer Bereitschaftsposition, wobei ein gewisser Abstand nach hinten vorgesehen ist, so dass das vorstehend genannte Problem verhindert werden kann. Diese Maßnahme verringert jedoch den Verfügbarkeitsfaktor der Furnierschälmaschine.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Art der Messung kann weder der Umfang von konkaven Teilen noch der Umfang von konvexen Teilen, die sich zwischen den Messvorrichtungen befinden, gemessen werden. Für die Bestimmung des maximalen Drehradius werden jedoch keine Daten bezüglich des Umfangs von konkaven Teilen benötigt, und es führt auch nicht zu Problemen, wenn keine Daten darüber vorliegen. Insbesondere besteht auch keine Möglichkeit, dass ein konkaves Teil des Baumstamms, sofern eines vorhanden ist, mit dem Messerschlitten der Furnierschälmaschine kollidiert. Selbst wenn keine Daten über den Umfang des konkaven Teils verfügbar wären, würde dies daher kein Problem für die Bestimmung des maximalen Drehradius des Baumstamms bereiten. Diese Tatsache, dass das Nichtvorhandensein von Daten bezüglich des Umfangs von irgendwelchen konkaven Teilen des Baumstamms kein Problem aufwirft, zumindest nicht für die Bestimmung des maximalen Drehradius, ist eine Besonderheit bei allen Arten der Messung des Baumstamms, einschließlich des Verfahrens und der Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß der vorliegenden Erfindung. Für die Bestimmung der optimalen Ertragsachse des Baumstamms, die für dessen Schälen geeignet ist, ist es nach wie vor erwünscht, geeignete Umfangsdaten zu erhalten, einschließlich Umfangsdaten von konkaven Teilen.
  • Eine Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms, bei der die optimale Ertragsachse, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist, und der maximale Drehradius zusammen bestimmt werden können, ist in dem japanischen Patent JP 6-293002 vorgeschlagen, das dem US-amerikanischen Patent Nr. 5,582,224 entspricht und den Titel "Method and apparatus for centering and supplying a log" (Verfahren und Vorrichtung zum Zentrieren und Zuführen eines Baumstamms) trägt. Gemäß diesem Verfahren ist "eine Vielzahl von Umfangsdetektoren auf einem Baumstamm angeordnet, wobei zwischen ihnen im Wesentlichen keine Lücke entlang der Länge des Baumstamms vorhanden ist, der einmal um eine vorbereitende Achse gedreht wird. Auf der Basis der Umfangsdaten, die man von mindestens zwei der Umfangsdetektoren erhalten hat, wird die optimale Ertragsachse bestimmt, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist. Auf der Basis von Umfangsdaten, die man von allen der Umfangsdetektoren erhalten hat, wird der maximale Drehradius des Baumstamms in Hinblick auf die ermittelte optimale Ertragsachse bestimmt."
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In dem vorstehend genannten Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik werden die optimale Ertragsachse, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist, und der maximale Drehradius auf der Basis der Umfangsdaten bestimmt, die von einer Vielzahl von gewöhnlichen Umfangsdetektoren geliefert werden. Jede im Stand der Technik offenbarte Konfiguration der Umfangsdetektoren hat entweder einige Mängel oder Unzulänglichkeiten, die zum Beispiel die Genauigkeit der resultierenden Umfangsdaten nachteilig beeinflussen. Daher ist das Verfahren unpraktisch.
  • Insbesondere wird in einem Beispiel des Umfangsdetektors gemäß dem Stand der Technik ein Umfangsdetektor vom Typ Berührungsdetektor in der Veröffentlichung beschrieben, wie er in 8(a) dargestellt ist. Ein zylindrisches Detektorelement 51 ist an der Spitze von jedem von einer Vielzahl von aufliegenden pendelnden Detektionsteilen 50 befestigt. Die Detektionsteile 50 werden an ihren unteren Enden von einer Tragachse 52 drehbar gestützt, so dass die Detektorelemente 51 nebeneinander und im Wesentlichen in Kontakt miteinander entlang der Achse des Baumstamms E angeordnet sind. Das Ausmaß der Pendelbewegung der Detektionsteile 50 wird von einem linearen Encoder 53 ermittelt, der Umfangsdaten liefert, die aus einer Reihe von Punkten auf dem Baumstamm E in bestimmten Winkelintervallen bestehen (in dem dargestellten Beispiel sind zwar die 360° in 36 gleiche Abschnitte für 10°-Intervalle unterteilt, doch dies ist nur ein Beispiel, und die Intervalle sind nicht in einer bestimmten Weise begrenzt).
  • In dieser Konfiguration folgt das zylindrische Detektorelement 51 nicht genau dem Umfang des Baumstamms E, einschließlich eines konvexen Teils E1 und eines konkaven Teils E2, was auf die geometrischen Merkmale des Detektorelements zurückzuführen ist. Die resultierenden Umfangsdaten würden daher eine in 8(b) gezeigte durchgezogene Linie f darstellen, die sich von dem tatsächlichen Umfang des Baumstamms unterscheidet, der durch eine gestrichelte Linie g gekennzeichnet ist. Die gewünschte geeignetste optimale Ertragsachse ist also mit solchen Umfangsdaten nicht erhältlich. Wenn die Form des Detektionswerkzeugs so zu modifizieren wäre, dass das Werkzeug selbst dem unteren Bereich des konkaven Teils folgen würde, würde das Werkzeug an den konkaven oder konvexen Teilen hängen bleiben und der Baumstamm könnte sich nicht mehr gleichmäßig drehen, was die Detektion unmöglich machen würde.
  • Ein anderes Beispiel für einen Umfangsdetektor des Stands der Technik bezieht sich auf eine Kombination aus einem Lichtprojektor und einem Empfänger. Insbesondere ist eine Vielzahl von Lichtprojektoren 54 und Lichtempfängern 55, wie in 9(a) gezeigt, parallel entlang der Achse des Baumstamms F angeordnet. Das Blockieren eines Lichtstrahls h durch den Baumstamm F wird von den Lichtempfängern 55 erfasst, so dass man Umfangsdaten in Form von einer Reihe von Punkten in bestimmten Winkelintervallen (in dem dargestellten Beispiel 10°) auf dem Baumstamm F erhält. Auch bei dieser Konfiguration würden die resultierenden Umfangsdaten aufgrund der Eigenschaften des Lichtstrahls eine durchgezogene Linie f in 9(b) darstellen, die sich von dem tatsächlichen Umfang unterscheidet, der durch eine gestrichelte Linie g (mit einem konvexen Teil F1 und einem konkaven Teil F2) gekennzeichnet ist. Diese Konfiguration ist also nicht in der Lage, die geeignetste Drehachse zu liefern, die gewünscht ist.
  • In einem anderen Beispiel für einen Umfangsdetektor des Stands der Technik beschreibt die Veröffentlichung eine Konfiguration, in der eine geeignete Anzahl von Umfangsdetektoren vom Typ Reflexionsdetektor 56 nebeneinander angeordnet sind, so dass die Detektionsrichtung jedes Detektors zu der Achse des Baumstamms G gerichtet ist, wie in 10 gezeigt. Wenn also ein konvexes Teil G1 oder ein konkaves Teil (nicht dargestellt) sich an geeigneten Stellen befindet, an denen Lichtstrahlen h auftreffen und von den einzelnen Umfangsdetektoren 56 empfangen werden, kann man präzise Umfangsdaten über den Baumstamm G erhalten. Doch selbst wenn die Umfangsdetektoren 56 eng nebeneinander angeordnet sind, wie in 10 gezeigt, ergeben sich zwangsläufig nicht-detektierbare Bereiche, wie in dem Fall von 7. Infolgedessen ergibt sich das Problem, dass eine lokale Detektion nicht funktioniert, was die Bestimmung eines geeigneten maximalen Drehradius unmöglich macht. Selbst wenn es möglich wäre, die Umfangsdetektoren vom Typ der Reflexionsdetektoren so anzuordnen, dass ihre Detektionsstellen in bestimmten Intervallen entlang der Achse des Baumstamms im Wesentlichen ohne irgendeinen Zwischenraum dazwischen liegen, würden die resultierenden Umfangsdaten ein extrem großes Datenvolumen haben. Infolgedessen würde es länger dauern, die Daten zu verarbeiten, der Verfügbarkeitsfaktor der Furnierschälmaschine würde sich verschlechtern, und folglich wäre eine solche Anordnung unpraktisch.
  • Des Weiteren offenbart die vorstehend genannte Veröffentlichung, dass die mehrfachen Umfangsdetektoren vom Typ der Reflexionsdetektoren 56 nebeneinander angeordnet sind, so dass ihre Detektionsrichtungen zu der Achse des Baumstamms H gerichtet sind, wie in 11 gezeigt. Ein Lichtprojektor 54 und ein Lichtempfänger 55 sind einander gegenüber entlang der Achse des Baumstamms H angeordnet. Auf der Basis der von den Umfangsdetektoren 56 gelieferten Umfangsdaten wird die optimale Ertragsachse d des Baumstamms H bestimmt, während der maximale Drehradius des Baumstamms H auf der Basis der von dem Lichtempfänger 55 gelieferten Umfangsdaten bestimmt wird. Doch selbst bei dieser Konfiguration würde ein konvexes Teil H1 nicht detektiert werden, falls es hinter dem Lichtstrahl h versteckt wäre, wenn die vorbereitende Achse c nicht nach einer geeigneten optimalen Ertragsachse d ausgerichtet ist. In diesem Fall kann auch der geeignete maximale Drehradius nicht bestimmt werden.
  • Die Patentschrift bezieht sich auf ein Verfahren, das nicht Teil der Erfindung ist, wobei das Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms die Schritte des Drehens eines Baumstamms um eine vorbereitende Achse, das Messen des Umfangs des Baumstamms in Intervallen von gewünschten Drehwinkeln und das Berechnen auf der Basis der gemessenen Umfangsdaten einer optimalen Ertragsachse, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist, und eines maximalen Drehradius des Baumstamms, der dieser optimalen Ertragsachse entspricht, umfasst. Der Umfang des Baumstamms, der für die Berechnung der optimalen Ertragsachse verwendet wird, und der Umfang des Baumstamms, der für die Berechnung des maximalen Drehradius verwendet wird, werden separat gemessen. Den Umfang für die Berechnung der optimalen Ertragsachse erhält man mittels einer Fixpunktmethode, indem man den Baumstamm an einer Vielzahl von gewünschten Messpunkten misst, die in geeigneten Intervallen entlang der Achse des Baumstamms angeordnet sind. Den Umfang für die Berechnung des maximalen Drehradius erhält man auf umfassende Weise, indem man den Baumstamm in einer Vielzahl von Messabschnitten misst, die entlang der Achse des Baumstamms virtuell ohne irgendeine Lücke dazwischen verteilt sind. Die Patentschrift bezieht sich ferner auf ein Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms, in dem der Umfang zur Berechnung der optimalen Ertragsachse des Baumstamms an mindestens zwei Messpunkten in der Nähe jedes Endteils des Baumstamms gemessen wird. Außerdem bezieht sich die Patentschrift auf ein Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms, in dem der Umfang zur Berechnung der optimalen Ertragsachse zusätzlich an einem Messpunkt in der Nähe eines Mittelteils des Baumstamms gemessen wird.
  • Zur Implementierung der vorstehend genannten Verfahren stellt die Erfindung eine Vorrichtung (Anspruch 1) zum Zentrieren eines Baumstamms bereit, umfassend: ein Paar vorbereitende Drehachsen, die an jeder Stirnfläche eines Baumstamms angeordnet sind, der zu einer vorherbestimmten vorbereitenden Achsenposition geführt wird, wobei die vorbereitenden Drehachsen fähig sind, einander angenähert und voneinander entfernt zu werden, wobei mindestens eine der Achsen gedreht wird; einen Drehwinkeldetektor zum Ermitteln des Drehwinkels der Drehachsen; Strahlreflexionsscanner, die an einer Vielzahl von gewünschten Positionen entlang der Achse des Baumstamms in geeigneten Abständen und nahe des Umfangs des an die vorbereitende Achsenposition geführten Baumstamms angeordnet sind, so dass die Detektionsrichtung der Abstandsdetektoren zur Achse der vorbereitenden Achsen gerichtet ist; aufliegende pendelnde Detektionsteile, die in einer Vielzahl von gewünschten Abschnitten entlang der Achse des Baumstamms angeordnet sind, wobei jedes Teil ein Unterteil umfasst, das drehbar von einer Tragachse getragen wird, die nahe des Umfangs des an die vorbereitende Achsenposition geführten Baumstamms positioniert ist, und ein Oberteil umfasst, an dem ein Detektionselement befestigt ist, so dass die Detektionselemente entlang der Achse des Baumstamms virtuell ohne irgendeine Lücke dazwischen angeordnet sind und fähig sind, mit dem Umfang des Baumstamms in Kontakt zu sein; eine Vielzahl von Pendelwinkeldetektoren zum individuellen Ermitteln des Ausmaßes der Pendelbewegung jedes Detektionsteils; und eine Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung zum Berechnen einer optimalen Ertragsachse, geeignet zum Schälen des Baumstamms auf der Basis von einem Detektionssignal, das von den Drehwinkeldetektoren geliefert wird, und von Umfangsdaten, die von den Abstandsdetektoren geliefert werden, und zum Berechnen eines maximalen Drehradius des Baumstamms, der der optimalen Ertragsachse entspricht, auf der Basis von Umfangsdaten, die von den Pendelwinkeldetektoren geliefert werden, zusätzlich zu dem Detektionssignal und den Umfangsdaten von den Distanzdetektoren. Ferner bietet die Erfindung eine Vorrichtung (Anspruch 2) zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, wobei die Strahlreflexionsscanner an mindestens zwei Positionen in der Nähe von jedem Endteil des Baumstamms angeordnet sind. Zusätzlich bietet die Erfindung eine Vorrichtung (Anspruch 3) zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 2, wobei der Strahlreflexionsscanner außerdem an einer Position in der Nähe eines Mittelteils des Baumstamms angeordnet ist. Die Erfindung bietet ferner eine Vorrichtung (Anspruch 4) zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Detektionsteile ein ebenes Detektionselement umfassen, und eine Vorrichtung (Anspruch 5) zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Detektionsteile ein zylindrisches Detektionselement umfassen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms, die für die Implementierung eines Verfahrens zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • 2 ist eine teilweise Vorderansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms.
  • 3 ist eine teilweise Seitenansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms.
  • 4 ist eine schematische Darstellung eines Steuerungssystems der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms.
  • 5 ist eine Seitenansicht eines Beispiels einer Transportvorrichtung für Baumstämme, die in einer späteren Phase der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms installiert wird.
  • 6 ist eine schematische Seitenansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens zur Bestimmung einer optimalen Ertragachse eines Baumstamms veranschaulicht.
  • 7 ist eine schematische Vorderansicht, die ein Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik veranschaulicht.
  • 8 ist eine schematische Seitenansicht, die ein anderes Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik veranschaulicht.
  • 9 ist eine schematische Seitenansicht, die noch ein anderes Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik veranschaulicht.
  • 10 ist eine schematische Vorderansicht, die noch ein anderes Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik veranschaulicht.
  • 11 ist eine schematische Vorderansicht, die noch ein anderes Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms gemäß dem Stand der Technik veranschaulicht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird. Um der Klarheit willen werden die Teile oder Materialien oder ihre ähnlichen Teile oder Materialien, die in den vorherigen Beschreibungen des Stands der Technik genannt worden sind, mit anderen Bezugszeichen benannt. 1 zeigt eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms für die Implementierung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Zentrieren eines Baumstamms. 2 zeigt eine teilweise Vorderansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms. 3 zeigt eine Seitenansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms. 4 zeigt ein Steuerungssystem der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms.
  • In diesen Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Paar vorbereitende Drehachsen, die von Lagerstellen 2 und 2a, die auf einen Rahmen oder dergleichen montiert sind (nicht dargestellt), drehbar getragen werden. Die vorbereitenden Drehachsen sind so ausgeführt, dass sie sich durch den Betrieb eines Antriebsmechanismus 3, der aus einem Fluidzylinder oder dergleichen gemacht ist, einander annähern oder sich voneinander entfernen, was in 1 durch Pfeile angedeutet ist. Mindestens eine der vorbereitenden Drehachsen, was in dem dargestellten Beispiel der Fall ist, ist durch den Betrieb einer Antriebsquelle 4 über ein Antriebselement 5, das einen Zahnriemen, eine Kette oder dergleichen umfasst, in eine Richtung drehbar, die durch einen anderen Pfeil in der Figur angegeben ist. Die Antriebsquelle besteht aus einem Servomotor, einem Elektromotor mit einer Vorrichtung zur Änderung der Geschwindigkeit oder dergleichen. Der Baumstamm M wird von Baumstammzuführelementen 7, die als V-förmige Blöcke ausgebildet sind und wie durch Pfeile angedeutet frei auf und ab bewegbar sind, einer vorbereitenden Achsenposition zugeführt. Anschließend wird der Baumstamm M zwischen den vorbereitenden Drehachsen gehalten und in die von dem Pfeil angegebene Richtung gedreht. Alternativ können die Lagerkörper so ausgeführt sein, dass sie nach Bedarf unabhängig voneinander horizontal und vertikal verfahrbar sind, wie es an späterer Stelle beschrieben wird, in Abhängigkeit von der Art und Weise, in der die Transportvorrichtung für Baumstämme arbeitet.
  • Das Bezugszeichen 6 bezeichnet einen Drehwinkeldetektor, der aus einem Drehwertgeber oder dergleichen besteht, der in der Antriebsquelle 4 gelagert ist. Der Drehwinkeldetektor detektiert den Drehwinkel der vorbereitenden Drehachsen 1 und sendet dann ein Detektionssignal an eine Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung 21, die an einer späteren Stelle beschrieben wird.
  • Das Bezugszeichen 8 bezeichnet Strahlreflexionsscanner, die über Tragarme 9 an drei Stellen auf einem Tragrahmen 10 gelagert sind. Insbesondere sind zwei der Strahlreflexionsscanner 8 an jedem Ende des Baumstamms M gelagert, und der dritte Strahlreflexionsscanner ist an einem Mittelteil des Baumstamms M angeordnet. Die Detektionsrichtungen der drei Detektoren sind zur Achse des Baumstamms gerichtet. Die Strahlreflexionsscanner messen also den Umfang des Baumstamms M mittels einer Fixpunktmethode an diesen drei Messpunkten, wenn der Baumstamm um die vorbereitende Drehachse 1 gedreht wird, und senden Umfangsdaten an die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung 21 zur Berechnung der optimalen Ertragsachse des Baumstamms M, wie es an einer späteren Stelle beschrieben wird.
  • Das Bezugszeichen 11 bezeichnet eine Vielzahl (in dem dargestellten Beispiel 5) von aufliegenden pendelnden Detektionsteilen, die entlang der Achse des Baumstamms M angeordnet sind. Jedes Detektionsteil wird an seinem Unterteil drehbar von einem Tragelement 12 und einer Tragachse 13 getragen, wobei die Tragachse 13 drehbar in das Tragelement 12 eingepasst ist, das an dem Tragrahmen 10 befestigt ist. An der Spitze der einzelnen Detektionsteile 11 sind ebene Detektorelemente 14 vorgesehen, so dass die Detektorelemente 14 nebeneinander virtuell ohne irgendeinen Zwischenraum dazwischen entlang der Achse des Baumstamms angeordnet sind, wenn sie mit dem Außenrand des Baumstamms in Kontakt kommen. Um die Pendelbewegung zu verdeutlichen, sind die Detektionsteile 11 in 1 in angehobener Position abgebildet, während sie in 2 und in 3 in einer abgesenkten Position abgebildet sind.
  • Das Bezugszeichen 15 bezeichnet eine Vielzahl (in dem dargestellten Beispiel 5) von Pendelwinkeldetektoren, die aus einem drehbaren Messgeber oder dergleichen bestehen, die auf dem Tragelement 12 lagern. Die Pendelwinkeldetektoren 15 detektieren das Ausmaß der Pendelbewegung jedes Detektionsteils 11 über die Tragachse 13 und senden dann Umfangsdaten an die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung 21 zur Berechnung des maximalen Drehradius des Baumstamms M, wie es an späterer Stelle beschrieben wird.
  • Das Bezugszeichen 16 bezeichnet die Hub- und Senkvorrichtungen, die jeweils aus einem Fluidzylinder oder dergleichen bestehen. Jede Hub- und Senkvorrichtung 16 wird drehbar von einem Halteelement 17, das an dem Tragrahmen 10 befestigt ist, und einer Halteachse 18, die drehbar in das Halteelement 17 eingepasst ist, gehalten. Die Hub- und Senkvorrichtung 16 ist ferner mit einem Detektionsteil 11 verbunden, zum Beispiel mittels eines Verbindungsstücks 19 und eines Verbindungsbolzens 20. Die Hub- und Senkvorrichtungen 16 werden betätigt, um das Detektionsteil 11 nach oben zu schwenken (anzuheben), sei es manuell oder automatisch, falls erforderlich unter Verwendung eines Steuerungsmechanismus, zum Beispiel wenn der Baumstamm M der vorbereitenden Achsenposition zugeführt wird. Gegebenenfalls kann die Hub- und Senkvorrichtung ferner mit der Funktion versehen sein, jedes Detektionsteil 11 (Detektionselement 14) mit Gewalt individuell auf den Baumstamm M zu drücken.
  • Das Bezugszeichen 21 bezeichnet die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung, die gegebenenfalls eine Umfangsspeichervorrichtung umfassen kann. Die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung berechnet die Drehachse, die für das Schälen des Baumstamms M geeignet ist, auf der Basis von Detektionssignalen von dem Drehwinkeldetektor 6 und den Umfangsdaten, die von jedem Abstandsdetektor 8 geliefert werden. Außerdem berechnet die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung 21 einen maximalen Drehradius, der der optimalen Ertragsachse entspricht, auf der Basis der Umfangsdaten, die von den Pendelwinkeldetektoren 15 geliefert werden, sowie der Detektionssignale von dem Drehwinkeldetektor 6 und der Umfangsdaten von den Abstandsdetektoren 8. Die resultierenden Daten bezüglich der optimalen Ertragsachse und des maximalen Drehradius, die berechnet worden sind, werden an einen Steuerungsmechanismus 22 übertragen, der zum Beispiel auf herkömmliche Weise den Betrieb einer Transportvorrichtung für Messerschlitten 23 und einer Transportvorrichtung für Baumstämme 24 kontrolliert, die im Stand der Technik bekannt sind.
  • Das Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms, das nicht Teil der Erfindung ist, wird zum Beispiel bei der Verwendung der vorstehend beschriebenen Zentriervorrichtung für Baumstämme implementiert. Der Baumstamm M wird von den Baumstammzuführelementen 7 an eine vorbereitende Achsenposition geführt und dann von den vorbereitenden Drehachsen 1 beidseitig gehalten. Anschließend wird der Baumstamm M von der Antriebsquelle 4 in die Richtung gedreht, die in den Zeichnungen durch den Pfeil angegeben ist. Der Drehwinkel der vorbereitenden Drehachsen 1 (und zwar der Drehwinkel des Baumstamms M) wird durch den Drehwinkeldetektor 6 detektiert. Gleichzeitig wird der Umfang des Baumstamms M von den einzelnen Abstandsdetektoren 8 gemessen, die Umfangsdaten bezüglich des Baumstamms M liefern, die an drei Messpunkten gemessen worden sind. Der Umfang des Baumstamms M wird zudem von den individuellen Pendelwinkeldetektoren 15 über ihre individuellen Detektionsteile 11 gemessen, so dass die Umfangsdaten über die gesamten Bereiche des Baumstamms M entlang dessen Achse gleichzeitig erhältlich sind.
  • An den drei Messpunkten auf dem Baumstamm sind die Detektionsrichtungen der Strahlreflexionsscanner zur Achse der vorbereitenden Achsen gerichtet, so dass die Positionen dieser Messpunkte stabil sind, ohne von der Form des Baumstamms beeinflusst zu werden. Die Strahlreflexionsscanner messen also den Baumstamm an festgelegten Punkten, so dass sie Umfangsdaten erhalten können, die dem tatsächlichen Umfang des Baumstamms stets eng folgen, selbst dann, wenn ein konvexes oder konkaves Teil die Messpunkte passiert. Wenn man solche Umfangsdaten verwendet, die den tatsächlichen Umfang des Baumstamms genau widerspiegeln, kann die Drehachse, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist, präziser bestimmt werden, als es im Stand der Technik möglich ist. Der Umfang des Baumstamms wird zudem von mehreren Pendelwinkeldetektoren (mit ihren Detektionsteilen) an einer Vielzahl von Abschnitten eines großen Bereichs auf einmal entlang der gesamten Länge des Baumstamms gemessen. Jegliches konvexe Teil auf dem Baumstamm kann also detektiert werden, und somit kann ein geeigneter maximaler Drehradius des Baumstamms präzise bestimmt werden, wodurch es möglich wird, den Baumstamm wirksamer zu zentrieren, als es im Stand der Technik möglich ist.
  • Der Genauigkeitsgrad, mit dem der Umfang des Baumstamms gemessen werden sollte, kann wie gewünscht kontrolliert werden, indem man die Geschwindigkeit (oder Frequenz) ändert, mit der der Drehwinkel des Baumstamms von dem Drehwinkeldetektor gemessen wird. Erhöht man zum Beispiel die Detektionsgeschwindigkeit, so kann man Umfangsdaten erhalten, die den tatsächlichen Umfang des Baumstamms präziser widerspiegeln. Verringert man hingegen die Detektionsgeschwindigkeit, so wird das konvexe oder konkave Teil des Baumstamms weniger präzise gemessen. Selbstverständlich kann die Detektionsgeschwindigkeit, mit der die Abstandsdetektoren die Umfangsdaten erhalten, die für die Berechnung der optimalen Ertragsachse verwendet werden, sich von der Messgeschwindigkeit unterscheiden, mit der die Pendelwinkeldetektoren (mit ihren Detektionsteilen) die Umfangsdaten erhalten, die für die Berechnung des maximalen Drehradius erforderlich sind.
  • Es gibt keinerlei besondere Beschränkung hinsichtlich der Art und Weise, in der die optimale Ertragsachse, die für das Schälen des Baumstamms geeignet ist, oder der maximale Drehradius des Baumstamms auf der Basis der erhaltenen Umfangsdaten berechnet werden. Es können beliebige Berechnungsmethoden verwendet werden, wie zum Beispiel die bekannten Berechnungsverfahren, die typischerweise für die vorstehend genannten Verfahren verwendet werden, oder es können jegliche bekannten mathematischen Berechnungsmethoden verwendet werden. Bei der Berechnung der optimalen Ertragsachse besteht offensichtlich keine Notwendigkeit, alle Umfangsdaten, die als Berechnungsmaterial erhalten worden sind, zu zählen. Die Berechnungsmethode kann zum Beispiel partielle, spezifische Umfangsdaten, die sich beispielweise auf einen lokalen konvexen Teil beziehen, aus dem Berechnungsmaterial ausschließen (formell werden solche Umfangsdaten einmal in das Berechnungsmaterial aufgenommen und dann gegebenenfalls später entfernt).
  • Es gibt auch keinerlei besondere Beschränkung hinsichtlich des Typs des Strahlreflexionsscanners. Zum Beispiel kann eine Mehrzwecklichtquelle eingesetzt werden, die einen Lichtstrahl wie zum Beispiel Laser verwendet, oder er kann von dem Typ sein, der Ultraschall verwendet. Jegliche anderen bekannten Detektortypen können verwendet werden. Die Position der Abstandsdetektoren ist ebenfalls nicht besonders beschränkt. Es ist lediglich erforderlich, dass sie an mindestens zwei Stellen in der Nähe der Enden des Baumstamms angeordnet sind. Vorzugsweise kann ein zusätzlicher Abstandsdetektor an einer Stelle in der Nähe der Mitte des Baumstamms angeordnet sein. Gegebenenfalls können zudem zusätzliche Abstandsdetektoren an Zwischenpositionen zwischen der Mitte und jedem Ende des Baumstamms angeordnet sein.
  • Das aufliegende pendelnde Detektionsteil sollte vorzugsweise so aufgebaut sein, dass ein ebenes Detektionselement, wie in dem Ausführungsbeispiel beschrieben, an der Spitze des Teils befestigt ist, um dem Baumstamm zu gestatten, äußerst gleichmäßig gedreht zu werden. Dies ist jedoch nur ein Beispiel, und andere Strukturen können ebenfalls eingesetzt werden. Zum Beispiel kann ein zylindrisches Detektionselement an der Spitze des Teils befestigt sein, wie in 8(a) gezeigt, oder ein halbzylindrisches Detektionselement kann, obwohl es nicht dargestellt ist, an der Spitze des Teils befestigt sein. Das Detektionsteil kann also in einer beliebigen Form gebaut sein, solange es die Drehung des Baumstamms nicht wesentlich hemmt. Es gibt zudem keinerlei besondere Beschränkung hinsichtlich der Anzahl von Bereichen für die Detektionsteile. Bei zu wenigen Bereichen haben die resultierenden Umfangsdaten möglicherweise Werte, die sich mehr als nur ein bisschen von dem tatsächlichen Umfang unterscheiden, was auf die Verzerrung der Detektionsteile zurückzuführen ist. Bei zu vielen Bereichen gäbe es hingegen mehr Umfangsdaten als nötig, und die Datenverarbeitung wäre viel zu kompliziert. Daher sollte die Anzahl der Bereiche zweckdienlich gewählt werden. Sofern es sich um einen Baumstamm mit einer gewöhnlichen Länge handelt, wäre es im Allgemeinen zweckdienlich, die Länge eines Bereichs auf ungefähr 33 cm festzusetzen.
  • Des Weiteren gibt es keinerlei besondere Beschränkung hinsichtlich der Konstruktion der Transportvorrichtung für Baumstämme zum Transportieren eines zentrierten Baumstamms von der Zentriervorrichtung zu der Furnierschälmaschine. Von den verschiedenen bekannten Typen von Transportvorrichtungen für Baumstämme kann ein beliebiger zu dem vorstehend genannten Zweck verwendet werden. Ein Beispiel ist in 5 gezeigt. Die dargestellte Transportvorrichtung, die an einer Zwischenposition zwischen der Zentriervorrichtung und der Furnierschälmaschine 25 platziert ist, umfasst ein Paar Transportarme 30. Eine geeignete Anzahl von Greifklauen 31 ist an der Spitze der Arme 30 befestigt. Das Unterteil von jedem Arm 30 ist auf eine Tragachse 28 aufgesetzt, die drehbar von einem Stützlager 27 getragen wird, so dass die Arme 30 entlang der Achse der Tragachse 28 verschiebbar sind. Die Transportarme 30 können daher durch den Betrieb eines Antriebsmechanismus 29, der aus einem Fluidzylinder oder dergleichen besteht, einander angenähert oder voneinander entfernt werden. Die Transportarme 30 werden durch den Betrieb einer Antriebsquelle 32 bewegt, die aus einem Servomotor, einem Elektromotor mit einer Vorrichtung zur Reduktion der Geschwindigkeit oder dergleichen besteht. Insbesondere werden die Arme 30, wie in 5 durch die Pfeile N1 und N2 angedeutet, von einer Startposition der Zuführung P, die eine Mitte S1 der Tragachse 28 und eine (stets konstante) Zentrierungsreferenzposition 82 der Zentrierungsvorrichtung verbindet, zu einer Bereitschaftsposition der Zuführung Q in der Mitte und zu einer Endposition der Zuführung R, die eine Mitte S1 der Tragachse 28 und eine Mitte S3 einer Spindel 26 der Furnierschälmaschine 25 verbindet, bewegt. Anschließend kehren die Arme 30 zu der Startposition der Zuführung P zurück und wiederholen somit zusammen die hin- und hergehende Bewegung. Auch ein geeigneter (nicht dargestellter) Antriebsmechanismus ist vorgesehen, mit dem die vorbereitenden Drehachsen 1 unabhängig voneinander sowohl horizontal (X-Richtung) als auch vertikal (Y-Richtung) verschoben werden können.
  • Wenn die vorstehend beschriebene Transportvorrichtung für Baumstämme verwendet wird, wird der Baumstamm M durch das vorstehend genannte Verfahren zentriert, und anschließend werden die vorbereitenden Drehachsen 1 unabhängig voneinander in dem erforderlichen Umfang horizontal und vertikal verschoben. Dann wird die Position der geeigneten Drehachse des Baumstamms M, die berechnet worden ist, dazu gebracht, sich mit der Zentrierungsreferenzposition 82 der Zentrierungsvorrichtung zu decken. Die Transportarme 30, die an der Bereitschaftsposition der Zuführung Q in Bereitschaft gebracht worden sind, werden dann zusammen von der Antriebsquelle 32 an die Startposition der Zuführung P gedreht, während die Arme 30 durch den Antriebsmechanismus 29 einander angenähert werden und den Baumstamm M dabei beidseitig festhalten. Anschließend wird die Verrastung des Baumstamms M zwischen den vorbereitenden Drehachsen 1 gelöst, und die Transportarme 30 werden dann (nachdem die Arme gegebenenfalls an der Bereitschaftsposition der Zuführung Q in Bereitschaft gebracht worden sind) zusammen zu der Endposition der Zuführung R von der Antriebsquelle 32 gedreht. Die Spindeln 26 der Furnierschälmaschine 25 werden dann betätigt, um den Baumstamm M zwischen ihnen festzuhalten, bevor die Transportarme 30 durch den Antriebsmechanismus 29 voneinander entfernt werden, wodurch der Transport des Baumstamms M abgeschlossen wird.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Konfiguration der Transportvorrichtung für Baumstämme nicht auf das vorstehend beschriebene Beispiel beschränkt, und es können verschiedene bekannte Typen von Transportvorrichtungen für Baumstämme eingesetzt werden. In einer bekannten (nicht dargestellten) Konfiguration wird die Position des Baumstamms zum Beispiel so verändert, dass die Position der geeigneten Drehachse des Baumstamms während dem Transport des Baumstamms nach einer gewünschten Referenzposition ausgerichtet ist. In einer anderen bekannten Konfiguration wird die Position der Baumstammzuführung unmittelbar vor dem Ende des Transports des Baumstamms geändert, so dass die Position der geeigneten Drehachse des Baumstamms nach der Mitte der Spindeln ausgerichtet ist. Noch ein anderes Beispiel ist in dem US-amerikanischen Patent Nr. 6,176,282 offenbart.
  • Um den Umfang des Baumstamms zu erhalten, auf dessen Basis die optimale Ertragsachse des Baumstamms berechnet wird, wird der Baumstamm gemäß dem Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms, wie es vorstehend beschrieben ist, mittels einer Festpunktmethode lediglich an einer Vielzahl von bestimmten gewünschten Messpunkten gemessen, die in geeigneten Intervallen entlang der Achse des Baumstamms angeordnet sind. Um den Umfang des Baumstamms zur Berechnung des maximalen Drehradius zu erhalten, wird hingegen ein großer Bereich des Baumstamms in eine Vielzahl von Messabschnitten entlang der Achse des Baumstamms geteilt, zwischen denen virtuell keine Lücke ist, und diese Abschnitte werden sofort gemessen. Die Probleme des Stands der Technik, dass die Umfangsdaten, die zur Berechnung der optimalen Ertragsachse verwendet werden, von dem tatsächlichen Umfang abweichen, oder dass der Umfang eines konvexen Teils des Baumstamms in den Umfangsdaten zur Berechnung des maximalen Drehradius des Baumstamms nicht berücksichtigt wird, können verhindert werden. Daher kann daher ein allgemein effektiveres Verfahren zur Zentrierung ausgeführt werden, als es im Stand der Technik möglich ist. Des Weiteren kann eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms das erfinderische Verfahren zum Zentrieren eines Baumstamms problemlos implementieren. In der Konfiguration der Vorrichtung, wo ein ebenes Detektionselement an der Spitze eines Detektionsteils befestigt ist, kann der Baumstamm äußerst gleichmäßig gedreht werden.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms, umfassend: – ein Paar vorbereitende Drehachsen (1), die an jeder Stirnfläche eines Baumstamms angeordnet sind, der zu einer vorherbestimmten vorbereitenden Achsenposition geführt wird, wobei die vorbereitenden Drehachsen fähig sind, einander angenähert und voneinander entfernt zu werden, wobei mindestens eine der Achsen gedreht wird; – einen Drehwinkeldetektor (6) zum Ermitteln des Drehwinkels der Drehachsen; – ein Umfangsermittlungsteil zum Ermitteln des Umfangs des Baumstamms; und – eine Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung (21) zum Berechnen einer optimalen Ertragsachse, geeignet zum Schälen des Baumstamms auf der Basis von einem Detektionssignal, das von den Drehwinkeldetektoren geliefert wird, und von Umfangsdaten, die von dem Umfangsermittlungsteil geliefert werden, gekennzeichnet durch – eine Kombination aus Strahlreflexionsscannern und aufliegenden pendelnden Detektionsteilen, wobei – die Strahlreflexionsscanner (8) an einer Vielzahl von gewünschten Positionen entlang der Achse des Baumstamms (14) in geeigneten Abständen und nahe des Umfangs des an die vorbereitende Achsenposition geführten Baumstamms angeordnet sind, so dass die Detektionsrichtung von Abstandsdetektoren zur Achse der vorbereitenden Achsen gerichtet ist, und – die aufliegenden pendelnden Detektionsteile (11) in einer Vielzahl von gewünschten Abschnitten entlang der Achse des Baumstamms angeordnet sind, wobei jedes Teil ein Unterteil umfasst, das drehbar von einer Tragachse (13) getragen wird, die nahe des Umfangs des an die vorbereitende Achsenposition geführten Baumstamms positioniert ist, und ein Oberteil umfasst, an dem ein Detektionselement befestigt ist, so dass die Detektionselemente entlang der Achse des Baumstamms virtuell ohne irgendeine Lücke dazwischen angeordnet sind und fähig sind, mit dem Umfang des Baumstamms in Kontakt zu sein, und durch – eine Vielzahl von Pendelwinkeldetektoren (15) zum individuellen Ermitteln des Ausmaßes der Pendelbewegung jedes Detektionsteils (11), und wobei – die Vorrichtung zur Zentrierungsberechnung (21) die optimale Ertragsachse anhand von Umfangsdaten, die von den Abstandsdetektoren (8) geliefert werden, und einen maximalen Drehradius des Baumstamms (14) berechnet, der jener optimalen Ertragsachse entspricht, die auf Umfangsdaten basiert, welche von den Pendelwinkeldetektoren geliefert werden, sowie dem Detektionssignal von dem Drehwinkeldetektor und den Umfangsdaten von den Abstandsdetektoren.
  2. Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, wobei die Strahlreflexionsscanner an mindestens zwei Positionen in der Nähe von jedem Endteil des Baumstamms angeordnet sind.
  3. Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 2, wobei der Strahlreflexionsscanner außerdem an einer Position in der Nähe eines Mittelteils des Baumstamms angeordnet ist.
  4. Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Detektionsteile ein ebenes Detektionselement umfassen.
  5. Vorrichtung zum Zentrieren eines Baumstamms nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Detektionsteile ein zylindrisches Detektionselement umfassen.
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