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DE2723231B2 - Maschine zum Abrunden mit einem vorbestimmten Radius der Ecken von Glasplatten - Google Patents

Maschine zum Abrunden mit einem vorbestimmten Radius der Ecken von Glasplatten

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Publication number
DE2723231B2
DE2723231B2 DE19772723231 DE2723231A DE2723231B2 DE 2723231 B2 DE2723231 B2 DE 2723231B2 DE 19772723231 DE19772723231 DE 19772723231 DE 2723231 A DE2723231 A DE 2723231A DE 2723231 B2 DE2723231 B2 DE 2723231B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
grinding wheel
scanning lever
rounding
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772723231
Other languages
English (en)
Other versions
DE2723231A1 (de
Inventor
Julien Livry Gargan Devillers (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INTERCONTINENTAL TRADING CO INTRACO PUTEAUX (FRANKREICH)
Original Assignee
INTERCONTINENTAL TRADING CO INTRACO PUTEAUX (FRANKREICH)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INTERCONTINENTAL TRADING CO INTRACO PUTEAUX (FRANKREICH) filed Critical INTERCONTINENTAL TRADING CO INTRACO PUTEAUX (FRANKREICH)
Publication of DE2723231A1 publication Critical patent/DE2723231A1/de
Publication of DE2723231B2 publication Critical patent/DE2723231B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/10Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Diese Maschine eignet sich zum Abrunden der seitlichen Fensterscheiben von Kraftfahrzeugea Die Seitenfenster müssen dabei derart bearbeitet werden, daß die drei sichtbaren Ränder eir.e geschliffene und abgerundete Kante aufweisen, während die vierte Seite, d.h. die horizontale untere Seite, lediglich an ihren Ecken zu bearbeiten ist, ansonsten aber im wesentlichen unbearbeitet bleiben kann.
Bei der bekannten Maschine (DE-OS 24 60 559) ist dazu der Arm soweit zur Vorschubrichtung des zu bearbeitenden Werkstücks geneigt, daß die Schleifscheibe etwas in die Vorschubbahn der zu bearbeitenden Kante hineinragt Zum Erzeugen des erforderlichen Schleifdrucks ist des weiteren eine Feder vorgesehen, die den schwenkbaren Arm mit der daran gelagerten Schleifscheibe gegen einen Anschlag drückt, solange kein Werkstück an ihr vorbeigeschoben wird. Umgeben ist die Schleifscheibe mit einem Rollenkranz, der aus einem koaxial zur Schleifscheibenachse angeordneten und drehbaren vierarmigen Träger und an den freien Enden der Arme des Trägers achsparallel zur Schleifscheibe und ebenengleich mit ihr gelagerten Rollen besteht Die Rollen steuern dabei die Zustelltiefe der Schleifscheibe indem der Rollenkranz gedreht wird, wenn sich das Werkstück mit seiner vorderen Seitenkante einer dieser Rollen nähert Infolge der Drehung des Rollenkranzes kommt nämiich die benachbarte UoIIe mit der Seitenkante des Werkstücks in Eingriff, so daß mit fortschreitender Bewegung des Werkstücks die beiden mit dem Werkstück in Eingriff befindlichen Rollen den Arm mit der Schleifscheibe im wesentlichen senkrecht zur Transportbewegung nach außen gegen die Kraft der Rückstellfeder verschieben. Diese Maschine ermöglicht praktisch jedoch nur das Herstellen von Abrundungen mit einem bestimmten Radius. Sollen mit der Maschine andere Radien hergestellt werden, müssen die radialen Abstände der Rollenachsen von der Drehkranzachse, die Durchmesser der Rollen und/oder der Durchmesser der Schleifscheibe geändert werden, was jedoch sehr umständlich und aufwendig ist, weil dabei beispielsweise die Rollen oder die Schleifscheibe demontiert und ausgetauscht oder sämtliche Arme des Trägers bezgl. ihrer Länge verstellt werden müßten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Maschine der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß sie sich einfacher und schneller auf das Bearbeiten unterschiedlich großer Abrundungen umrüsten läßt.
Diese Aufgabe ist bei der im Oberbegriff des Anspruchs 1 umrissenen Maschine mit den im Kennzeichen dieses Anspruchs genannten Merkmalen gelöst Bei der erfindungsgemäßen Maschine bestimmt die Länge des Abtasthebels den Radius r der Abrundung. Durch Veranden der Länge des Abtasthebels kann auf einfache Weise ein anderer Rundungsradius erreicht werden.
In besonders einfacher Weise kann das Umrüsten der Maschine auf einen anderen Rundungsradius im übrigen bei Anwendung der im Anspruch 3 angegebenen Merkmale erfolgen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des wesentlichen, das Parallelogrammgestänge mit der an ihm gelagerten Umfangsschleifscheibe bestehenden Teils der erfindungsgemäßen Maschine zu Beginn der Bearbeitung,
F i g. 2 eine Detailansicht einer bevorzugten Ausführungsform der in F i g. 1 gezeigten Maschine, und
Fig.3 schematisch den Grundriß einer aus zwei erfindungsgemäßen und beidseitig einer Transporteinrichtung angeordneten Maschinen gebildeten Anlage zum Abrunden der Ecken von Glasplatten.
In der F i g. 1 ist eine Glasplatte 1 dargestellt, deren schräge Seite a auf einer geeigneten Maschine mit einer abgerundeten Ecke versehen wo· den ist und deren vierte Seite b, deren Schnittfläche noch unbearbeitet ist, geschliffen werden solL Mit dem Bezugszeichen rist der Radius der Abrundung bezeichnet, mit der die bereits bearbeitete Seite a in die noch unbearbeitete Seite b fibergehen solL
Die Glasplatte 1 wird mit Hilfe einer in der Fig.3 dargestellten Band- oder Rollentransporteinrichtung 32 in Richtung des Pfeiles Fvorwärts bewegt.
Das Abrunden erfolgt mittels einer drehbar gelagerten und als Kehlnutschleifscheibe ausgebildeten Umfangsschleifscheibe 2, die mit ihrem nicht dargestellten Antriebsmotor am Ende eines Armes 3 gelagert ist und sich um eine senkrecht zur Ebene der Schleifscheibe 1 angeordnete maschinengestellfeste Achse 4 drehen kann. Der Arm 3 ist mit einer elastischen Rückzugseinrichtung 5 verbunden, welche den Arm 3 ständig gegen einen einstellbaren Anschlag 6 zieht
Die Achse 4 dient gleichfalls zur gelenkigen Lagerung eines Lenkers 7, dessen Winkelstellung beliebig verändert und in einer gewünschten Stellung mit Hilfe einer Klemmschraube 8 festgelegt werden kann, welche ihrerseits mit einer mit einer Skala versehenem bogenförmigen Schiene 9 zusammenwirkt Die Skala ermöglicht ein sehr schnelles Wiederauffinden einer früheren Einstellung, wenn ein vorgegebenes Glaswerkstück noch einmal bearbeitet werden soll.
Die Schleifscheibe 2 steht ferner mit einem als Dreieckplatte ausgebildeten Lenker 10 in Verbindung, der zusammen mit dem Arm 3 und dem Lenker 7 Teil eines verstellbaren Parallelogrammgestänges 3,7,10,12 ist
Der Lenker 10 weist drei Gelenke bzw. Achsen auf: Ein Gelenk, welches konzentrisch zur Achse 21 der Schleifscheibe 2 angeordnet ist, ein Gelenk 22, dessen Abstand zur Schleifscheibenachse 21 der effektiven Länge des Lenkers 7 entspricht, und eine Achse 23, welche zur Lagerung eines Abtastnebels 11 dient
Ein Lenker 12, dessen Länge der effektiven Länge des Armes 3 entspricht ist einerseits mittels einer Achse 24 an dem Lenker 7 angelenkt und andererseits an; Gelenk 22 des Lenkers 10 gelagert Auf diese Weise bilden der die Schleifscheibe 2 tragende Arm 3 und die Lenker 7, 10 und 12 das verstellbare Parallelogramm, dessen Seiten mittels des Lenkers 7 feststellbar sind. Wenn der Lenker 7 in einer gewünschten Stellung arretiert ist wird der Lenker 10 gezwungen, sich parallel zu verschieben, wenn sich der die Schleifscheibe 2 tragende Arm 3 um seine Achse 4 verschwenkt
Während der Verschiebebewegung der Glasplatte 1 auf der Transporteinrichtung 32 kommt diese gegen eine feste Führung 13 zur Anlage, welche parallel zur Vorschubrichtung angeordnet ist und als Bezugskante für die Glasplatte 1 dient
Die Maschine weist außerdem eine Führungsschiene 14 auf, welche zur Führung 13 und damit zur Vorschubrichtung der Glasplatte 1 parallel angeordnet ist und sich unterhalb der Glasplatte 1 befindet Die Führungsschiene 14 ist senkrecht zur Vorschubrichtung in Abhängigkeit von dem herzustellenden Radius r einstellbar, worauf nachfolgend noch eingegangen wird.
Der Abtasthebel 11, der um die Achse 23 auf dem Lenker 10 drehbar gelagert ist kann in seinem Lager
gleiten und wird in diesem mit Hilfe einer Klemni-
• schraube 25 derart gehalten, daß seine effektive Länge in Abhängigkeit von dem herzustellenden Radius r verändert werden kann. Der Abtasthebel 11 trägt an seinem freien Ende eine aus zwei übereinander angeordneten Rollen 15 und 16 bestehende Tastrolle 15,
ι» 16, wobei die eine der beiden Rollen 15 und 16 in der
Ebene der Glasplatte 1 angeordnet ist und gegen deren Seite a zur Anlage kommt und die andere an der Führungsschiene 14 anliegt. Da der Abtasthebel 11 einem Rückstellmoment
r. ausgesetzt ist, welches dazu neigt, ihn gegen die Führungsschiene 14 zu drücken, worauf nachfolgend noch eingegangen wird bildet die Achse 26 der beiden Rollen 15 und 16 eine Bezugsachse für die Verschiebung der Glasplatte 1. Die effektive Länge des Abtasthebels
2(> 11, gemessen zwischen der Achse 23 und der Achse 26 der Rollen 15 und 16, muß der Summe R + r entsprechen, wenn r der Radius der Abrundung und R der Radius der Schleifscheibe 2 ist
Wie aus der F i g. 1 zu entnehmen ist, muß beim
?> Betrieb der Maschine zunächst die Stellung des Anschlages 6 derart eingestellt werden, daß sich die Schleifscheibenachse 21 an einer Stelle befindet, durch welche sich der Mittelpunkt 27 der Abrundung während der Verschiebung der Glasplatte 1 hindurchbewegt
so Danach wird die effektive Länge des Abtasthebels 11, gemessen zwischen den Achsen 23 und 26, eingestellt wobei diese Länge der Summe R + r entspricht, und es wird die Lage der Führungsschiene 14 derart eingestellt daß die Rolle 16 gegen die Führungsschiene 14 zur
!5 Anlage kommt. Schließlich wird der Lenker 7 derart ausgerichtet; daß die Glasplatte 1 gleichzeitig gegen die Schleifscheibe 2 und die Rolle 15 anliegt
Auf diese Weise wird ein zweites veränderliches Parallelogramm durch den Mittelpunkt 27 der Abrundung, die Tastrollenachse 26, die Schwenkachse 23 des auf dem Lenker 10 gelagerten Abtasthebels 11 und die Schleifscheibenachse 21 beschrieben.
Dieses Parallelogramm weist mithin zwei reelle und zwei fiktive Seiten auf, nämlich die reellen Seiten, die von dem Abtasthebel U (zwischen den Achsen 23 und 26) und dem Lenker 10 (zwischen den Achsen 21 und 23) gebildet sind, und die fiktiven Seiten, die von der Strecke zwischen dem Verbindungspunkt der Schleifscheibenachse 21 und dem Mittelpunkt 27 der Abrundung bzw.
w von der Strecke zwischen dem Mittelpunkt 27 der Abrundung und der Achse 26 der Rollen 15 und 16 gebildet sind.
Wenn sich die Glasplatte 1 auf der Transporteinrichtung 32 vorwärtsbewegt, stößt sie die Rolle 15 vor sich
M her, so daß infolgedessen der Abtasthebel 11 unter der Einwirkung des Rückstellmomentes, das auf ihn
einwirkt eine mehr und mehr geneigte Stellung gegenüber der Führungsschiene 14 einnimmt
In Fig.2 ist ein Detail einer bevorzugten Ausfüh-
bo rungsform der in der F i g. 1 dargestellten Vorrichtung gezeigt
Wie dies bereits ausgeführt wurde, ist es für ein korrektes Funktionieren der Vorrichtung unerläßlich, daß die Rolle 16 während der Bearbeitung konstant
b5 gegen die Führungsschiene 14 anliegt Es ist also notwendig, daß auf den Abtasthebel 11 ein Drehmoment ausgeübt wird, welches die Rollen 15 und 16 von der Schleifscheibe 2 wegzudrücken versucht
Wenn im übrigen der Abtasthebel 11 eine senkrechte Stellung zur Führungsstange 14 erreicht hat, dann hat er seinen Zweck erfüllt und es ist dann notwendig, daß er entfernt wird, damit sich die Glasplatte 1 weiter vorwärtsbewegen kann. Diese Doppelfunktion wird ■ durch eine Kolbenzylindereinheit 17 gewährleistet, die an dem Lenker 10 befestigt ist und mittels einer Antriebskette 18 ein mit der Schwenkachse 23 des Hebels 11 verbundenes Ritzel 19 antreibt.
Andererseits ist es unerläßlich, daß der Abtasthebel ;" U nach Beendigung der Bearbeitung der Glasplatte 1 und nach ihrer Entfernung aus der Arbeitszone in seine ursprüngliche Stellung zurückbewegt wird, um eine nachfolgende Glasplatte in Empfang zu nehmen. Diese Funktion wird durch eine zweite Kolbenzylindereinheit 20 gewährleistet, die der Kolbenzylindereinheit 17 entspricht und auf das andere Ende der Antriebskette 18 einwirkt Die zweite Kolbenzylindereinheit 20 könnte dabei z. B. automatisch durch einen Kontakt gesteuert werden, der in geeigneter Weise in der Bewegungsbahn der Glasplatte 1 angeordnet ist
In der F i g. 3 sind schematisch zwei erfindungsgemäße Maschinen 30 und 31 dargestellt, die seitlich von der Rollentransporteinrichtung 32 angeordnet sind, die eine Glasplatte 33 in Richtung des Pfeils F vorwärtsbewegt. Während der Vorschubbewegung der Glasplatte 33 werden die Abrundungen 34 und 35 mit Hilfe von entsprechenden Schleifscheiben 36 und 37 bearbeitet, wobei die entsprechenden Tastrollen 38 und 39 konstant gegen die Führungsschiene 40 und 41 anliegen, deren Stellung einstellbar ist, wie dies bereits weiter oben ausgeführt wurde. Aus der Fig.3 ist ferner zu entnehmen, daß die Antriebsrollengruppen 42, 43 und 44 jeweils nur zwei Rollen aufweisen, damit die beiden Maschinen 30 und 31 in ihrer Bewegung nicht behindert werden, die übrigen Antriebsrollengruppen 45 und 46 hingegen jeweils vier Rollen aufweisen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Abrunden mit einem vorbestimmten Radius der Ecken von sich auf einer Transporteinrichtung fortbewegenden Glasplatten, mit einer Umfangsschleifscheibe, die an einem um eine maschinenengestellfeste Achse gegen einen einstellbaren Anschlag schwenkbaren federbelasteten Arm gelagert ist, welcher mit einem um eine zur Achse der Umfangschleifscheibe gleichgerichtete Achse schwenkbaren Abtasthebel versehen ist, dessen Tastrolle sich an die im Bezug auf die Vorschubrichtung der Transporteinrichtung vorne liegende Schmalseite des Werkstückes anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3) Teil eines Parallelogrammgestänges (3,7,10,12) ist, dessen um die maschinengestellfeste Achse (4) schwenkbarer Lenker (7) feststellbar und dessen zum Lenker (7) paralleler Lenker (10) als stumpfwinklige Dreiecksplatte ausgebildet ist, an deren den stumpfen Winkel aufweisender Ecke der Arm (3) angelenkt ist und an deren der Transporteinrichtung (32) zugewandten Ecke der Abtasthebel (11) um die zur Schleifscheibenachse (21) parallele Achse (23) schwenkbar gelagert ist, daß eine parallel zur Vorschubrichtung verlaufende Führungsschiene (14) vorgesehen ist, gegen deren Oberseite die Tastrolle (15, 16) des Abtasthebels (11) ebenfalls anliegt, daß die Abstände der Tastrollenachse (26) von der Schwenkachse (23) des Abtasthebels (11) und der Schleifscheibenachse (21) vom Mittelpunkt (27) der am Werkstück (1) herzustellenden Abrundung einerseits und die Abstände zwischen der Tastrollenachse (26) und dem Abrundungsmittelpunkt (27) und der Schleifscheibenachse (21) von der Schwenkachse (23) andererseits jeweils gleich groß sind und daß der Abtasthebel (11) mit einem Schwenkantrieb (17 bis 20) verbunden ist, der zunächst die Tastrolle (15,16) gegen die Führungsschiene (14) drückt, dann den Abtasthebel (U) aus dem Bereich des fertig gerundeten Werkstückes (1) herausschwenkt und schließlich in seine Ausgangslage zurückbewegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (21) der Umfangsschleifscheibe (2) mit der Anlenkachse der Dreiecksplatte an dem Arm (3) zusammenfällt
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Abtasthebels (11) einstellbar ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastrolle (15,16) zwei Einzelrollen aufweist, von denen eine (15) gegen die Vorderseite der Glasplatte (1) und die andere (16) gegen die in ihrer Lage verstellbare Führungsschiene (14) anliegt.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkantrieb aus zwei an dem als Dreiecksplatte ausgebildeten Lenker (10) befestigten Kolbenzylindereinheiten (17, 20) besteht, deren freie Kolbenstangtnenden mit einer um ein mit der Schwenkachse (23) des Abtasthebels (U) fest verbundenes Ritzel (19) herumgeführten Antriebskette (18) verbunden sind.
DE19772723231 1977-05-03 1977-05-23 Maschine zum Abrunden mit einem vorbestimmten Radius der Ecken von Glasplatten Withdrawn DE2723231B2 (de)

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FR7713328A FR2389454A1 (en) 1977-05-03 1977-05-03 Vehicle side window edge grinding machine - has grinding wheels supported by parallelogram linkages controlled by sensing arm above conveyor

Publications (2)

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DE2723231A1 DE2723231A1 (de) 1978-11-09
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DE19777716319 Expired DE7716319U1 (de) 1977-05-03 1977-05-23 Vorrichtung zur herstellung einer abrundung an zwei seiten eines werkstueckes

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