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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung einer
synchronisierten relativen Drehbewegung zwischen einem mechanischen Bauteil
und Werkzeugen zur Bearbeitung desselben entlang exzentrischer Achsen.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung
einer Komponente des Abgassystems eines Fahrzeugmotors. typischerweise
eines Schalldämpfers
durch Stumpfverschweißung
von zwei Rohren an einem rohrförmige
Gehäuse,
von denen jedes einer von zwei exzentrischen Achsen der Komponente
zugeordnet ist.
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Eine
solche Vorrichtung ist aus der
JP 60133983 bekannt,
welche den am nächsten
kommenden Stand der Technik offenbart.
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Es
ist bekannt, dass eine Grundkomponente des Abgassystems eines Kraftfahrzeugmotors
die Schalldämpferanordnung
mit den Rohren zur Zu- und Abfuhr der Abgase ist, wobei der Schalldämpfer im
allgemeinen aus einem axialsymmetrischen rohrförmigen Gehäuse besteht, an welchem an
den gegenüberliegenden
Stirnseiten die Rohre zur Ab- bzw. Zufuhr der Abgase stumpf angeschweißt sind.
Diese Rohre sind im allgemeinen niemals auf der Symmetrieachse des
Schalldämpfergehäuses angeordnet, sondern
sind in Bezug auf diese und relativ zueinander versetzt, obwohl
sie parallel zur Achse des Schalldämpfergehäuses verlaufen. Um die beiden durchgehenden
Schweißnähte, mit
welchen die Rohre mechanisch und hydraulisch am Gehäuse angebracht
sind, zu erzeugen, werden Werkzeuge verwendet, beispielsweise Schutzgas-Schweißbrenner, welche
relativ zur zu verschweißenden
Gehäuse-/Rohr-Anordnungen
drehbar ausgebildet sind.
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Da
die Rohre relativ zueinander versetzt sind, muss die Schweißbearbeitung
in zwei verschiedenen (der technischen Fachsprache als „Drehvorrichtung" bezeichneten) Vorrichtungen
oder in der gleichen Vorrichtung durchgeführt werden, wobei in jeder
Einstellung ein Schweiß-Bearbeitungsschritt durchgeführt wird.
Dies führt
ersichtlich zu hohen Herstellungskosten und langen Bearbeitungszeiten.
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Eine
bekannte Lösung,
welche es ermöglicht,
beide Schweißbearbeitungen
gleichzeitig durchzuführen,
basiert auf der Verwendung von Robotern oder Ma schinen mit numerischer
Steuerung, welche die Schweißbrenner
haltern und gleichzeitig beide Schweißprofile steuern. Diese Lösung führt jedoch
zu hohen Anlagekosten, und zwar in um so höherem Maße, wenn die Produktionsserien
variieren, da die Roboter oder numerisch steuerbaren Maschinen dann
jeweils umprogrammiert werden müssen, was
relativ lange Maschinenstillstandszeiten zur Folge hat. Die
JP 60133983 zeigt eine
Lösung,
welche sperrig und schwierig an die verschiedenen Versetzungsmaße anpassbar
ist.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile
zu vermeiden, indem eine automatische oder halbautomatische, mit
begrenzten Kosten- und Montageaufwand herstellbare Vorrichtung geschaffen
wird, welche in kurzen Rüstzeiten
einstellbar ist und verschiedene Schweißvorgänge gleichzeitig um exzentrisch
zueinander verlaufende Achsen durchführen kann, wobei außerdem ein
in hohem Maß zuverlässiger Betrieb
und geringe Abmessungen der Vorrichtung gewährleistet sind.
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Allgemeiner
gesagt, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Durchführung
von synchronisierten relativen Drehbewegungen zwischen einem mechanischen
Bauteil und Werkzeugen zur Bearbeitung derselben entlang einer ersten
und zweiten parallel zu einer weiteren exzentrischen Achse verlaufenden
Achse ermöglicht.
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Erfindungsgemäß wird dies
durch eine Vorrichtung der im Anspruch 1 gekennzeichneten Art verwirklicht.
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Die
Vorrichtung wird insbesondere zur Erzeugung einer synchronisierten
relativen Drehbewegung zwischen Werkzeugen wie beispielsweise Schweißbrennern
relativ zu einem mechanischen Bauteil, beispielsweise dem Schalldämpfer eines
Abgassystems eines Kraftfahrzeug-Antriebsmotors verwendet, um die
Stoßverschweißung der
zugeordneten Rohre am Gehäuse
des Schalldämpfers
in Zuordnung zu jeweils einer ersten und zweiten parallel zu einander
verlaufenden exzentrischen Achsen durchzuführen. Die Vorrichtung umfasst:
- – einen
bezüglich
des mechanischen Bauteils axialsymmetrischen an seinem Umfang vorzugsweise
offenen Halterungskäfig,
in welchen der mechanische Bauteil vorzugsweise radial von der Außenseite aus
einsetzbar ist, wobei seine erste Achse koaxial zu einer Drehachse
des Halterungskäfigs
ausgerichtet ist;
- – Mittel
zum Drehantrieb des Halterungskäfigs
um seine Drehachse um wenigstens 360°;
- – erste
Halterungsmittel für
ein erstes Werkzeug, welches zur Aufnahme des ersten Werkzeugs in einem
ersten radialen Abstand von der ersten Achse und zweite Halterungsmittel
für ein
zweites Werkzeug, welche zur Aufnahme des zweiten Werkzeugs in einem
zweiten radialen Abstand zur zweiten Achse geeignet ausgebildet
sind;
- – Mittel
für den
Drehantrieb der zweiten Halterungsmittel um die zweite Achse entlang
einer Umfangsbahn mit dem Radius des zweiten radialen Abstands;
und Übertragungsmittel
zur Übertragung
einer synchronisierten Drehbewegung von den Mitteln für den Drehantrieb
des Käfigs
auf die Übertragungsmittel
zur Übertragung
einer synchronisierten Drehbewegung von den Mitteln für den Drehantrieb
des Käfigs
mit dem Drehantrieb der zweiten Halterungsmittel.
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Die
Mittel für
den Drehantrieb des Käfigs
weisen ein mit einer Verzahnung versehenes Rad auf, dessen Verzahnung
in winkelfestem Eingriff mit dem Halterungskäfig steht, wobei das mit der
Verzahnung versehene Rad entlang eines Umfangsabschnitts vorbestimmter
Breite unterbrochen ist, so dass eine radiale Öffnung im Käfig gebildet wird, durch welche der
mechanische Bauteil in eine Halterung des Käfigs einführbar ist; und eine(n) Übertragungsriemen
oder – kette
mit innerer und äußerer Verzahnung,
welche mit einer Anzahl von Antriebsrädern derart um den Halterungskäfig herumgeführt angeordnet
ist, dass eine im Wesentlichen bogenförmig geschlossene Bahn mit
einem inneren Zweig, welcher mit seiner eigenen Außenseite
mit dem verzahnten Rad kämmt, und
einem äußeren Zweig
gebildet wird, welcher mit seiner eigenen Innenseite mit wenigstens
einem ersten motorisch angetriebenen Ritzet kämmt, wobei der Übertragungsriemen
bzw. die Übertragungskette die
radiale Öffnung
des Übertragungskäfigs vollständig freigibt.
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Auf
diese Weise ist es möglich,
mit nur einem Antriebsmotor gleichzeitig sowohl den Halterungskäfig zu aktivieren,
welche um eine oder mehrere vollständige Umdrehung(en) gedreht
werden kann, obwohl er eine Umfangsunterbrechung aufweist, als auch
synchron die Halterung für
einen ersten Schweiß brenner.
Die Halterung des anderen Schweißbrenners kann deshalb in fester
Position nahe der Drehachse des Halterungskäfigs positioniert werden, welche
mit der Achse eines ersten anzuschweißenden Rohrs zusammenfällt, während die Halterung
des ersten Schweißbrenners
in der Nähe der
Achse des zweiten zu verschweißenden
Rohrs placiert werden kann, so dass während der Drehung des Halterungskäfigs die
Verschweißung
des ersten Rohrs durchgeführt
werden kann, wobei die Halterung des ersten Schweißbrenners
sich ebenfalls in kombinierter Bewegung und synchron mit der Drehung
des Schalldämpfers
drehen gleichzeitig die Achse des zweiten Rohres am Schalldämpfer angeschweißt werden
kann.
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Das
Vorhandensein der Unterbrechung des Halterungskäfigs in dessen Umfang ermöglichst
eine sehr leichte und schnelle Einbringung des zu bearbeitenden
mechanischen Bauteils in die Vorrichtung gemäß der Erfindung.
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Mit
Vorteil weisen die Mittel für
den Drehantrieb der zweiten Halterungsmittel um die zweite Achse
eine Kurbel und einen beispielsweise von miteinander über eine
Zahnkette oder einen Zahnriemen verbundenen Zahnrädern gebildeten
Transmissionszug auf, welcher als separate Baugruppe ausgebildet ist.
Diese Baugruppe kann sehr einfach durch eine Schnellkupplung ausgetauscht
werden; so dass es genügt,
beim zu Ende gehen eines Produktionsloses, wenn beispielsweise Rohre
an einem abweichenden Modell eines Schalldämpfers angeschweißt werden müssen, bei
welchem unterschiedliche Versetzungsmaße der verschiedenen Mittelabstände gegeben sind,
diese Baugruppe gegen eine neue Baugruppe auszutauschen, wobei lediglich
eine Kurbel mit entsprechend geänderten
Abmessungen vorgesehen wird.
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Alternativ
kann die von der Kurbel, den Rädern
und dem flexiblen Transmissionsorgan gebildete Baugruppe mit Mitteln
zur Änderung
des Mittenabstands zwischen den ersten und zweiten Halterungsmitteln
versehen sein, so dass eine in Radialrichtung veränderliche
Ausgestaltung verwirklichbar ist.
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines nicht als Beschränkung zu wertenden Ausführungsbeispiels
der Erfindung in Verbindung der beigefügten Zeichnung und zwar zeigt:
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1 eine
Vorderansicht eines mechanischen Bauteils, und zwar im speziellen
Fall eines Schalldämpfers
für das
Abgassystem des Antriebsmotors eines Kraftfahrzeugs mit den jeweiligen
Zu- und Abführ-Rohren,
sowie eine schematische Ansicht der Arbeitsposition von zugeordneten
Schweißbrennern
für den
Bauteil selbst;
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2 in
vergrößertem Maßstab den
in 1 gezeigten Bauteil während seiner unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
erfolgenden Bearbeitung;
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3 in
weiter vergrößertem Maßstab eine Einzelheit
in 2; und
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4 im
vergrößertem Maßstab eine
rechtwinklig von einer Seite der Vorrichtung in 2 gesehenen
Ansicht.
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In
den 1 bis 4 bezeichnet das Bezugszeichen 1 die
Gesamtheit einer Vorrichtung zur Ausführung einer synchronisierten
relativen Drehung zwischen einem mechanischem Bauteil 2 und
Werkzeugen 3 und 4 zur Bearbeitung des Bauteils 2 entlang
wenigstens einer ersten Achse A und einer zweiten Achsen B des mechanischen
Bauteils selbst, welche parallel und exzentrisch zu einander verlaufen.
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Gemäß dem dargestellten
und nicht als beschränkend
zu wertenden Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist der mechanische Bauteil 2 ein Schalldämpfer eines
Motor-Abgassystems (,welches an sich bekannt ist und daher aus Gründen der
Vereinfachung nicht dargestellt wird,) und die Vorrichtung versetzt
im Betrieb Schweißbrenner 3 und 4 relativ zum
Schalldämpfer 2 in
Drehung, insbesondere relativ zum rohrförmige Gehäuse 6 des Schalldämpfers 2 mit
einer Symmetrieachse C (1). An diesem Gehäuse müssen zugeordnete
Rohre 7 und 8 in Ausrichtung zu den Achsen A bzw.
B, welche jeweils exzentrisch und versetzt sowie parallel zur Achse
C verlaufen, stumpf angeschweißt
werden.
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Aus
der Beschreibung lässt
sich außerdem klar
entnehmen, dass die Achse A also auch koaxial zur Achse C angeordnet
sein kann, wobei Lediglich von Betracht ist, dass zwischen der Achse
A und B eine Exzentrizität „e" besteht, welche
den mittleren Abstand zwischen denselben (2) bestimmt.
Aus der folgenden Beschreibung geht auch hervor, dass der Bauteil 2 mit
verschiedenen Rohren 7 bzw. 8 versehen sein kann,
welche vorteilhaft relativ zueinander versetzt gleichzeitig in der
nachstehend beschriebenen Weise mit dem Gehäuse 6 verschweißt werden.
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Die
Vorrichtung 1 weist einen axialsymmetrisch zum mechanischen
Bauteil 2 angeordneten Halterungskäfig 10 auf, welcher
in Umfangsrichtung offen ist (4) und in
welchen aufgrund der speziellen Ausgestaltung des Haltungskäfigs der
mechanischen Bauteil von der Außenseite
radial einführbar ist,
wobei beispielsweise die Achse A (welche natürlich auch die Achse B sein
könnte,
solange die Achsen A und B bei ihrer Erwähnung austauschbar sind) koaxial
mit einer Drehachse (R) 4 des Halterungskäfigs ist.
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Der
Halterungskäfig 10 ist – beispielsweise mit
einer Halterungsanordnung T (2) – in bekannter
Weise drehbar um die Achse R gelagert, welche auch dessen Symmetrieachse
ist.
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Die
Vorrichtung 1 weist außerdem
in ihrer Gesamtheit mit 15 (4) bezeichnete
Mittel zur Drehung des Halterungskäfigs 10 um dessen
Drehachse R um wenigstens 360° (oder
Vielfache oder Teile von Vielfachen von 360 °), Halterungsmittel 16 für das Werkzeug 3 und
Halterungsmittel 18 für Werkzeug 4 auf.
Die Halterungsmittel 16 sind zur Halterung des Werkzeugs 3 in
einem ersten vorgegebenen radialen Abstand von der Achse A und die
Halterungsmittel 18 sind in gleicher Weise zur Halterung des
zweiten Werkzeugs 4 in einem zweiten vorgegebenen radialen
Abstand von der Achse B geeignet ausgebildet.
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Im
speziellen beschriebenen Fall entspricht der erste vorgegebene Abstand
im Wesentlichen dem Radius des Rohrs 7, während der
zweite vorgegebene Abstand im wesentlichen dem Radius des Rohrs 8 entspricht.
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Die
Vorrichtung weist außerdem
in ihrer Gesamtheit mit 20 bezeichnete Mittel zur Drehung
der Halterungsmittel 18 um die Achse B entlang eines Umfangs
auf, welcher den Radius des oben erwähnten zweiten Abstands aufweist,
d. h. den Radius des Rohrs 8; außerdem sind in ihrer Gesamtheit
mit 21 bezeichnete Übertragungsmittel
zur Übertragung
einer synchronisierten Drehbewegung von den Mitteln 15 zur
Drehung des Halterungskäfigs 10 auf
die Mittel 21 zur Drehung der Halterungsmittel 18 vorgesehen.
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Bei
den dargestellten Ausführungsbeispielen weisen
die Mittel 15 zur Drehung des Käfigs 10 ein mit einer
Verzahnung versehenes Rad 25 (4) mit integral
mit dem Halterungskäfig 10 verbundenen äußeren Verzahnung
auf einer äußeren Seitenwand
mit zylindrischer Geometrie 26 auf. Das Zahnrad 25 ist entlang
einer Umfangserstreckung von vorgegebener Breite unterbrochen, so
dass es eine radiale Öffnung 27 (4)
des Halterungskäfigs 10 bildet, durch
welche der mechanische Bauteil 2 (im vorliegenden Fall
das Gehäuse 6)
in eine Halterung 28 des Halterungskäfigs 10 einsetzbar
ist. Die Halterung 28 ist im Querschnitt im Wesentlichen
hufeisenförmig ausgebildet
und wird durch eine Anzahl von von einer Tragstruktur 30 gehalterten,
mit frei drehbar gelagerten Rollen 31 versehen Stäben 29 (2)
begrenzt.
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Ein
mit innerer und äußerer Verzahnung
versehener Übertragungsriemen 33 (oder
ein äquivalentes
Transmissionsorgan, beispielsweise eine Kette mit reversiblem Eingriff)
wird von einer Vielzahl von Antriebsrädern 34 (4)
derart um den Halterungskäfig 10 geführt, dass
eine im Wesentlichen bogenförmige
Bahn mit einem inneren Zweig 35, welcher mit seiner Außenseite
mit dem mit Verzahnung versehenen Rad 25 kämmt, und
einem äußeren Zweig 36,
dessen eigene Innenseite mit wenigstens einem ersten Zahnritzel 38 kämmt, welches
motorisch angetrieben ist, entsteht. Hierfür ist das Zahnritzel beispielsweise
in konventioneller Weise über
einer Motorwelle 40 mit einem – nicht dargestellten – Elektromotor
verbunden.
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Das Übertragungsorgan 33 ist über die
Antriebsräder 34 geführt, um
die oben erwähnte
geschlossene Bahn zwischen dem äußeren und
inneren Zweig zu bilden, so dass die radiale Öffnung 27 des Halterungskäfigs 10 vollständig frei
bleibt und daher keine Behinderung für das Einführen bzw. Entnehmen des mechanischen
Bauteils in die bzw. aus der Halterung 28 erfolgt.
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Der
innere Zweig 35 des Transmissionsorgans 33 steht
auf seiner Innenseite auch mit dem Ritzel 38 und auf der
gegenüberliegenden
Ritzelseite mit dem äußeren Zweig 36 des
Transmissionsorgans 33 in Eingriff. Das Ritzel 38 ist
deshalb auf der Außenseite
des Umfangs des Halterungskäfigs 10 zwischen
dem äußeren und
dem inneren Zweig 36 bzw. 35 in einer ersten definierten
Winkelposition angeordnet, und zwar vorzugsweise unter dem Halterungskäfig 10 und
seitlich relativ zur Achse R auf der der Öffnung 27 gegenüberliegenden Seite
angeordnet. Die Halterung 28 und die zugeordnete radiale Öffnung 27 sind
ebenfalls vorzugsweise schräg
in Bezug auf eine horizontale Ebene in einer dem Ritzel 38 diametral
gegenüberliegenden
Richtung ausgerichtet.
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Zwischen
dem inneren Zweig 35 und dem äußeren Zweig 36 ist
ein zweites nicht motorgetriebenes Ritzel 41 angeordnet,
welches mit beiden Zweigen 35, 36 oder dem mit
der Verzahnung versehenen Rad 25 beispielsweise mit der
Außenseite
des inneren Zweig 35 und der Innenseite des äußeren Zweigs 36 in
einer weiteren vorgegebenen Winkelposition, vorzugsweise oberhalb
des Halterungskäfigs 10 und seitlich
versetzt zur Achse R auf der gleichen Seite wie das Ritzel 38,
jedoch um ein geringeres Maß,
beispielsweise das halbe Versetzungsmaß für das Ritzel 38 in
Eingriff steht.
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In
jedem Fall sind beide Ritzel 38 und 48 außerhalb
der Mündung
der Öffnung 27 angeordnet.
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In 3 ist
erkennbar, dass die Mittel zur Drehung der Halterungsmittel 18 um
die Achse B eine erste Welle 45 aufweisen, welche frei
drehbar in einer vorgegebenen Winkelposition radial auf der Außenseite
des Halterungskäfigs 10 in
einem vorgegebenen Abstand von dessen eigener Drehachse R angeordnet
ist und zwar im speziellen Fall in Ausrichtung zu einer durch die
Achse R gelegten senkrechten Linie, beispielsweise mittels einer
konventionellen Trägerstruktur 46,
die integral mit der Halterungsstruktur T des Halterungskäfigs 10 verbunden
ist.
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Eine
Kurbel 47 von vorgegebener Länge ist winkelfest und radial
von einem ersten Ende 48 der Welle 45 vorspringend
gehalten, welche axial von einem paar von Trägern 46a, 46b (3)
für die
Welle 45 selbst vortreten. Eine zweite parallel zur Welle 45 verlaufende
Welle 50 ist beispielsweise mittels Rollenlagern 51 frei
drehbar zur Kurbel 47 auf der gegenüberliegenden Seite der Welle 45 gehaltert
und steht axial von der Kurbel 47 auf der dem Paar von Trägern 46a, 46b gegenüberliegenden
Seite vor, so dass eines ihrer freien Ende 42 zur winkelfesten
Aufnahme einer in konventionellen Weise auf ihm befestigten Halterung
der Halterungsmittel 18 für das Werkzeug 4 geeignet
ist. Gemäß einem
grundlegenden Merkmal der Erfindung ist die vorgegebene Länge der
Kurbel 47 so gewählt,
dass der Mittenabstand I (3) zwischen
der Welle 45 und der Welle 50 gleich der Exzentrizität „e" zwischen den Achsen
A und B ist.
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Die Übertragungsmittel 21 zur Übertragung der
synchronisierten Drehbewegung von den Mitteln zur Drehung des Käfigs 10 auf
die Mittel zur Drehung der Halterungsmittel 18 weisen das
Ritzel 41 und einen ersten Übertragungszug 55 auf.
Dieser wird beispielsweise von einem durchgehenden Transmissionsorgan,
beispielsweise einem Zahnriemen oder einer Kette gebildet, welche(r) über winkelfest
seitlich neben dem Ritzel 41 angeordnete gegenüberliegende
Zahnräder 56 und
ein zwischen den Trägern 46a, 46b auf
der Welle 45 aufgekeiltes Zahnrad 57 (2)
geführt
ist. Auf diese Weise verbindet der Transmissionszug 55 das
Ritzel 41 mit der Welle 45, wodurch letztere in
Folge der Drehung des Zahnrads 25 aufgrund des motorgetriebenen
Ritzels 38 in Drehung versetzt wird.
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Die Übertragungsmittel 21 weisen
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Hülse 70 (2)
auf, welche (beispielsweise mittels Lagern 71) frei drehbar
auf dem Ende 48 der Welle 45 gelagert sind, wodurch
die Hülse 70 koaxial
jedoch winkelfest am Träger 46 gehaltert
ist, an welchem sie beispielsweise mittels einer Verbindungsvorrichtung 72 integral
befestigt ist.
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Ein
zweiter Transmissionszug 60 verbindet die Hülse 70 mit
der Welle 50 in einem Übertragungsverhältnis 1
: 1. Der Transmissionszug 60 ist vorzugsweise so ausgestaltet,
dass er von der Kurbel 47 integral gehalten wird und ein
paar von Zahnritzeln 61 aufweist, welche auf einem Ende
der Hülse 70 neben der
Kurbel 47 befestigt sind, während ein paar von identischen
Zahnritzeln 62 integral auf einem Ende 63 der
Welle 50 befestigt sind, wobei dieses Ende durch die Kurbel 47 hindurchtritt
und auf der zu den Trägern 46a, 46b weisenden
Seite eine Kette 64 (oder ein anderes ahnliches Transmissionsorgan) trägt, welches
die Ritzel 61, 62 auf einer geschlossenen Bahn
umgreift.
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Auf
diese Weise wird die Welle 50 in einer ersten vorgegebenen
Richtung (welche in 3 durch den Pfeil veranschaulicht
ist), um ihre eigene Achse angetrieben, während die Welle 45 zusammen der
winkelfest mit ihr verbunden Kurbel 47 um ihre eigene Achse
in eine zweite der ersten vorgegebenen Richtung entgegengesetzte
Richtung dreht, welche ebenfalls durch einen Pfeil in 3 veranschaulicht ist.
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Als
Folge hieraus wird die Welle 50 mit ihrem freien Ende 52 eine
kombinierte Drehbewegung um ihre eigene Drehachse und um die Achse
der Welle 45 versetzt; tatsächlich verursacht die Welle 45, wenn
sie über
die in Transmissionszug 55 in Umdrehung versetzt wird,
eine Drehung der Kurbel 47, an welcher Transmissionszug 60 angeschlossen
ist; Die Hülse 70 mit
dem Ritzel 61 kann sich trotzdem nicht drehen, da sie fest
mit dem Träger 46b verbunden
ist; daraus resultiert, dass die Kurbel 47 über die
Kette 64 eine Drehbewegung der Ritzel 62 in entgegengesetzter
Richtung erzeugt, welche zu einer Drehung der Welle 50 führt.
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Die
Konsequenz des beschriebenen Sachverhalts besteht darin, dass, wenn
ein Bauteil 2 in den Halterungskäfig 10 eingesetzt
ist, eine Drehung des Halterungskäfigs 10 auch eine
Drehung des Umfangsrandes des Rohrs 7 vor dem festen Schweißbrenner 3 zur
Folge hat, welcher daher das Rohr 7 fortschreitend mit
dem Gehäuse 6 verschweißt; Gleichzeitig
wird dem Rohr 8, welches sich relativ zur Achse R (,welche
mit der Achse A des Rohrs 7 zusammenfällt), zusammen mit dem Gehäuse exzentrisch
dreht, der Schweißbrenner 4 nachgeführt; Der Schweißbrenner 4 wird
also tatsächlich
durch die kombinierte Bewegung der Welle 50 dem umlaufenden
Rand des Rohrs 8 während
dessen Drehung zusammen mit dem Gehäuse 6 auf dem Halterungskäfig 10 nachgeführt und
gleichzeitig entlang des umlaufenden Randes des Rohrs 8 gedreht,
um die Schweißung
durchzuführen.
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In
dem Falle, dass die Vorrichtung zur Verschweißung eines Bauteils 2 eingesetzt
wird, bei welchem der Abstand „e" zwischen den beiden
Rohren 8, 7 abweicht, genügt es, die Kurbel 47 durch
eine andere Kurbel von abweichender Länge zu ersetzen, um so den
Mittelabstand I anzupassen.
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Zu
diesem Zwecke ist die Kurbel 47 winkelfest und integral
am Ende 48 der Welle 45 mittels einer Schnellbefestigungsvorrichtung 90 (,welche
in 3 schematisch als Block dargestellt ist,) angeschlossen,
so dass die von der Kurbel 47 und dem zugehörigen Transmissionszug 60 gebildete
Gruppe schnell durch eine mit abweichenden Abmessungen ausgetauscht
werden kann.
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Offensichtlich
muss außerdem
die axiale Unterteilung der Hülse 70 in
zwei Halbelemente berücksichtigt
werden, von denen das eine fest am Träger 46 verankert und über die
Welle 45 drehbar ist, während
das andere, die Ritzel 61 tragende frei drehbar auf der
Kurbel 47 gehaltert bleibt.
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Alternativ
ist es auch möglich,
eine Vorrichtung 100 zur Veränderung der Länge der
von der Kurbel 47 und dem Transmissionszug 60 gebildete
Anordnung vorzusehen, welche bei Änderungen des Bauteils 2 nicht
jedes Mal ausgetauscht, sondern nur verstellt werden muss; Die Vorrichtung 100 kann
beispielsweise als radial verlängerbarer
Bauteil realisiert werden, welcher beispielsweise zwei in radialer
Richtung relativ zueinander hin und her verschiebbare Bauelemente
aufweist und mit einer Einrichtung zur Festlegung diese Bauelemente
in einer Vielzahl von unterschiedlichen relativen Radialpositionen
versehen ist, wobei gleichzeitig. der Transmissionszug 60 mit
beliebigen bekannten Vorrichtungen zur Regulierung der Länge der
Kette 64 ausgerüstet
ist.
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Schließlich können die
oben erwähnten
Halterungsmittel 16, 18 beide mit bezüglich der
ersten und zweiten vorgegebenen radialen Distanz der Werkzeuge 3, 4 zugeordneten
beweglichen Schlitten in Bezug auf die Achsen A und B veränderbar
ausgebildet sein, so dass die Vorrichtung 1 in einfacher Weise
Bearbeitung von Bauteilen 2 mit Rohren 7 und 8 mit
unterschiedlichem Durchmesser (Radius) durchzuführen vermag.