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DE306088C - - Google Patents

Info

Publication number
DE306088C
DE306088C DENDAT306088D DE306088DA DE306088C DE 306088 C DE306088 C DE 306088C DE NDAT306088 D DENDAT306088 D DE NDAT306088D DE 306088D A DE306088D A DE 306088DA DE 306088 C DE306088 C DE 306088C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
grinding wheel
shaft
attached
milling cutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT306088D
Other languages
English (en)
Publication of DE306088C publication Critical patent/DE306088C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D79/00Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
    • B23D79/02Machines or devices for scraping
    • B23D79/021Machines or devices for scraping for removing welding, brazing or soldering burrs, e.g. flash, on pipes or rods
    • B23D79/023Machines or devices for scraping for removing welding, brazing or soldering burrs, e.g. flash, on pipes or rods internally

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 491». GRUPPE
in OFFENBACH a. M.
Röhren, die auf elektrischem Wege zusammengeschweißt werden, erleiden Veränderungen, indem sich an der Schweißstelle ein Grat bildet, dessen Wegnahme für die Benutzung der Röhren nötig ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung soll nun dazu dienen, den Grat zu beseitigen und die Röhren wieder gebrauchsfähig zu machen.
Ίο Zu diesem Zwecke sind an der Vorrichtung zwei Werkzeuge angebracht, die gleichzeitig das Werkstück innen und außen an der Schweißstelle bearbeiten. Es sind allerdings Vorrichtungen bekannt, mit welchen dünnwandige Hohlkörper innen und außen mittels gleichzeitig in Tätigkeit tretender Bohrstühle bearbeitet werden können. Die Werkzeuge stehen hier aber still und · das Werkstück dreht sich. Auch Vorrichtungen sind bekannt, bei denen das Rohrwerkstück feststeht und gleichzeitig innen und außen durch sich drehende Werkzeuge bearbeitet wird. Die Erfindung besteht in der im Anspruch gekennzeichneten besonderen baulichen Ausgestaltung einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Innenwandung eines Rohres mittels Fräsers und der Außenwand mittels Schleifscheibe.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Längsansicht der Vorrichtung mit teilweiseni Längenschnitt dargestellt.
Fig. 2 veranschaulicht einen Schnitt nach a-b.
Fig. 3 stellt eine teilweise Ansicht von oben dar.
Fig. 4 zeigt das, Werkstück im Schnitt.
Die Konstruktion , und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
.Auf einem Bett 1 ist einerseits ein Parallelschraubstock 2 zur Aufnahme des Werkstückes befestigt, andrerseits verschiebbar durch Zahnrad 4 und Zahnstange 5 ein Schlitten 6, welcher als geteilter Hohlkörper ausgebildet ist und den Deckel 7 trägt.
In dem Hohlraum des Körpers 6, 7 liegt drehbar der zylindrische Körper 8, in welchem die Fräserwelle 9 mittels Keils 11 und Mutter 10 befestigt ist.
Die Fräserwelle trägt den Fräser 12, welcher , je nach Weite des Werkstückes < gewählt werden muß und beim Umlauf den Grat 35 (Fig. 4) im Innern des Rohres. 3-beseitigt.
Die Umdrehung der Fräserwelle 9 und des Körpers 8 erfolgt durch Riemenscheibe 13, welche mittels Zahnrades 14, das in den verzahnten Kranz des Körpers 8 eingreift, diesen und somit auch die Fräserwelle in Umlauf bringt.
In dem Körper 8 liegt außerdem drehbar der zylindrische Körper 15, welcher an einer Stirnseite durch Scheibe 34 gegen achsiale Verschiebung gesichert ist. Exzentrisch ist in diesem Körper 15 die Schleifscheibenwelle i6 gelagert, wobei der Körper 15 im linken Teil als Arm ausgebildet ist, der die Schleif-
welle stützt. Die Schleifwelle 16 trägt links die Schleifscheibe 17 und rechts die Riemenscheibe 18. Der Körper 15 ist durch Drehen der Schnecke 19, die in einem Lager 20 am Rande des Körpers-8 befestigt ist, durch Hand gegenüber dem Werkstück einstellbar. Die Schnecke 19 greift in ein Zahnsegment 21, welches mit Schrauben 22 an dem Körper 15 befestigt ist, ein. Es kann durch diese An-
Ordnung bei Drehung der Schneckenwelle 19 die Schmirgelscheibe, gegen das Werkstück-., beim Schleifvorgang verstellt werden. Die Schleifscheibe selbst wird aber während ihrer-Umdrehung um ihre eigene Achse eine Bewegung um das Werkstück ausführen. ■ ., - .
Die Bewegung der Schleifscheibe 17 erfolgt, wie bereits erwähnt, durch die Riemenscheibe 18. Diese Scheibe muß die kreisende Bewegung mitmachen, zu ihrer eigenen Bewegung ist folgende Einrichtung getroffen:
Am Schlitten 6 sind seitlich die Böcke 23 und 24 befestigt (Fig 3), welche die Welle 25 tragen. Auf dieser Welle sind zunächst die Riemenschieben 26 und 27 gelagert; ferner ruhen drehbar darauf die Arme 28 und 29,
. welche die Vorgelegewelle 30 halten. Auf dieser Welle sind die Riemenscheiben 31 und 32 befestigt, welche mittels Riemen die Riemenscheibe 18 antreiben.
: Der Abstand zwischen Riemenscheibe 32 und 18 wird durch eine Gelenkstange 33 immer gleichmäßig erhalten.
■Dieser Antrieb gestattet infolge der Gelenkarme 28, 29, 33 eine stets gleichbleibende Riemenlänge sowohl bei kreisender Schmirgelscheibe als auch bei ihrer Einstellung mit Bezug auf das Werkstück.
Die Schmirgelscheibe ist dem Fräser gegenüber so gelagert, daß beide Werkzeuge gleichmäßig zum Angriff kommen. Während der Fräser im Innern-des Rohres den Grat wegnimmt, schleift die Schleifscheibe das Rohr von außen glatt. Das achsiale' Verschieben des Fräsers und der Schleifscheibe geschieht von Hand mittels Drehung des Zahnrades 4.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum gleichzeitigen Innen- und Äußenbearbeiten von Röhren u. dgl., gekennzeichnet durch eine umlaufende Trommel (8), die in ihrer Achse angeordnet ein fräserartiges Werkzeug (12) und außerdem exzentrisch gelagert einen zylindrischen Körper (15) trägt, in dem exzentrisch gelagert eine eine Schleifscheibe (17) tragende Welle (16) sich befindet, so daß es ermöglicht ist, Röhren im Innern zu fräsen und außen an gleicher Stelle zu schleifen. ■ . :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT306088D Active DE306088C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE306088C true DE306088C (de)

Family

ID=559542

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT306088D Active DE306088C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE306088C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654292A (en) * 1948-10-08 1953-10-06 Clifton Conduit Company Inc Burr remover
DE1019270B (de) * 1954-11-27 1957-11-14 Phoenix Rheinrohr Ag Vorrichtung zum Entfernen des Innengrates der Laengsnaht laengsgeschweisster Rohre
FR2416758A1 (fr) * 1978-02-13 1979-09-07 Kieserling & Albrecht Machine a ecrouter les tuyaux

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654292A (en) * 1948-10-08 1953-10-06 Clifton Conduit Company Inc Burr remover
DE1019270B (de) * 1954-11-27 1957-11-14 Phoenix Rheinrohr Ag Vorrichtung zum Entfernen des Innengrates der Laengsnaht laengsgeschweisster Rohre
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