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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Kettenspannvorrichtungen des öldichten
Typs gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Bei
einem Motor, der eine Kette zur Übertragung
der Rotation einer Kurbelwelle auf eine Nockenwelle umfaßt, wird
eine Spannvorrichtung zum Drücken
der Kette angewandt, um ein bestimmtes Spannungsniveau auf die Kette
aufzubringen. Die Spannvorrichtung enthält ein Gehäuse, das Öl zurückhält und eine Stange aufnimmt.
Die Stange ist aus dem Gehäuse
durch eine Triebkraft einer Feder ausgefahren bzw. hervorstehend,
wodurch sie auf die Kette drückt.
Wenn die Kette in diesem Zustand schwingt bzw. vibriert, kann die
Stange zum Einfahren in das Gehäuse
getrieben bzw. gedrängt
werden. Das Öl
im Gehäuse
beschränkt
jedoch die Bewegung der Stange derart, daß die Stange langsam in das
Gehäuse eingefahren
wird. Dies unterdrückt
die Schwingung der Stange.
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Herkömmlich wird
eine Spannvorrichtung vom Ölzuführtyp für den vorgenannten
Zweck verwendet. Bei diesem Typ von Spannvorrichtung führt eine Ölpumpe,
die vom Motor angetrieben wird, dem Inneren des Gehäuses der
Spannvorrichtung Öl
zu. Währenddessen
wird das Öl
aus dem Gehäuse
ausfließen
gelassen, wodurch das Öl
im Gehäuse
ein gleichbleibendes Spannungsniveau auf die Kette aufbringen kann.
Wenn die Stange getrieben wird, durch die Schwingung der Kette in
das Gehäuse
eingefahren zu werden, hindert das Öl im Gehäuse die Bewegung der Stange.
Die Schwingung der Stange wird daher unterdrückt.
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Die
Spannvorrichtung vom Ölzuführtyp erfordert
jedoch einen Ölzuführdurchlaß, der in
beispielsweise einem Zylinderkopf des Motors auszubilden ist. Da
der Ölzuführdurchlaß eine komplexe
Gestaltung aufweist, ist es relativ kompliziert, den Durchlaß auszubilden.
Da die Ölpumpe
die Spannvorrichtung versorgen muß, wird ferner die Ölabgabemenge
der Ölpumpe
relativ groß,
wodurch die Last des Motors, der die Ölpumpe antreibt, zunimmt. Dies
macht es schwer, den Kraftstoffverbrauch des Motors zu senken.
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Demgemäß ist eine
Spannvorrichtung des öldichten
Typs vorgeschlagen worden. Dieser Typ von Spannvorrichtung enthält Öl, das im
Gehäuse abgedichtet
ist. Eine Ölabdichtung
ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange und der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses angeordnet. Obwohl diese
Spannvorrichtung das vorgenannte Problem löst, wird das nachfolgende Problem
in bezug auf das Drücken
der Kette durch die Stange dargestellt.
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Insbesondere
wird die Kette normalerweise in einem Kettenkasten aufgenommen und
wird mit Motoröl
versorgt, das relativ heiß ist,
um die Kette zu schmieren. Daher ist das Innere des Kettenkastens aufgrund
des Öls,
das von der Kette verspritzt wird, relativ heiß. Da die Spannvorrichtung
im Kettenkasten angeordnet ist, wird die Temperatur des Öls im Gehäuse der
Spannvorrichtung durch die Wärme
im Kettenkasten erhöht.
Das Volumen des Öls
erhöht sich
dadurch, und der Druck im Gehäuse
steigt an. Dies erhöht
seinerseits die Kraft (Spannung), welche die Ölabdichtung gegen die äußere Umfangsoberfläche der
Stange drückt.
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Wenn
die Stange aus dem Gehäuse
ausgefahren ist, gleitet die Stange entlang der Ölabdichtung. Wenn die vorgenannte
Spannung erhöht
wird, nimmt die Reibung zwischen der Ölabdichtung und der Stange
ebenfalls zu, wodurch eine Abnutzung der Ölabdichtung verstärkt wird.
Da die Spannung in einer Umfangsrichtung der Stange aufgrund einer Neigung
oder radialen Verschiebung der Stange nicht einheitlich wirkt, wird
der Abnutzungsgrad der Ölabdichtung
nicht einheitlich in der Umfangsrichtung der Stange. Folglich kann
eine fokale bzw. punktförmige
und übermäßige Abnutzung
an einen Umfangsbereich der Ölabdichtung
auftreten.
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Um
dieses Problem zu lösen,
kann ein Diaphragma zum Definieren einer Luftkammer im Gehäuse eingesetzt
werden, das vom Öl
isoliert ist, wie es in der
japanischen
Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2001-193806 beschrieben
ist. Bei dieser Struktur wird, wenn sich das Volumen des Öls aufgrund
der Wärme
im Kettenkasten ausdehnt, das Diaphragma, das den Druck des Öls aufnimmt,
durch die Ausdehnung verformt. Die Luft in der Luftkammer wird dadurch
zur Verringerung des Volumens der Luftkammer zusammengedrückt, wobei
es dem Volumen des Öls
erlaubt, sich auszudehnen. Dies verhindert, daß der Druck im Gehäuse außerordentlich
hoch wird. Das vorgenannte Problem oder die fokale und übermäßige Abnutzung
der Ölabdichtung
wird dadurch unterdrückt.
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Obwohl
das Problem bezüglich
der nicht einheitlichen Abnutzung der Ölabdichtung durch das Diaphragma
gelöst
wird, kann das Diaphragma aufgrund der Wärme im Kettenkasten beschädigt werden.
Wenn das Diaphragma aufgrund der thermischen Schädigung beeinträchtigt ist,
kann das Öl
im Gehäuse
in die Luftkammer eintreten, wodurch der Betrieb der Spannvorrichtung
einschließlich
des Drückens
der Kette und Unterdrücken
der Kettenschwingung gehindert wird.
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Ferner
offenbart das Dokument
US 5,441,457
A eine Spannvorrichtung, die eine Sammelbehälter-Abdeckplatte
aufweist, wobei Öl
aus dem Sammelbehälter,
der im Spannvorrichtungsgehäuse
ausgebildet ist, durch ein Sperrventil zu einer Kammer hinter einer
federgetriebenen Kolbenstange durchtritt, die vom Gehäuse übersteht,
um Spannung in einer Kette oder einem Gurt zu erhalten. Anstelle einer
preßgepaßten Schale
zum Schließen
der Öffnung
des Sammelbehälters,
wird eine flache oder konvexe Abdeckplatte an das Gehäuse zum
Schließen
der Öffnung
in Sammelbehälter
befestigt.
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Darüber hinaus
offenbart das Dokument
DE 43
40 487 A1 des nächstkommenden
Standes der Technik eine ölbetriebene
Spannvorrichtung für
die Taktgeber- bzw. Steu erkette eines Verbrennungsmotors, wobei
eine Kolbenstange, die in einem sackförmig, an einem Ende offenen
Zylinder verschiebbar ist, den Zylinder in eine Hochdruckkammer
auf der Seite der Kolbenstange gegenüber dem offenen Ende und eine
Niederdruckkammer auf der anderen Seite der Kolbenstange teilt.
Eine Dichtung am offenen Ende umgibt eine Kolbenstange, die mit
dem Kolben verbunden ist. Ein Steuer- bzw. Sperrventil läßt einen
freien Ölfluß von der
Niederdruckkammer zur Hochdruckkammer derart zu, daß sich die
Kolbenstange schnell in der Ausfahrrichtung bewegen kann. Ein beschränkter Durchlaß läßt nur einen
kleinen Ölfluß in der
Gegenrichtung zu, um eine schnelle Einfahrbewegung der Kolbenstange
zu verhindern. Ein Ölsammelbehälter, der
als ein integraler Bestandteil eines Gehäuses der Spannvorrichtung oder durch
ein äußeres Gehäuse, das
den Zylinder umgibt, ausgebildet ist, weist einen Durchlaß auf, der
mit der Niederdruckkammer und einer Öffnung zum Sammeln des Öls aus dem Ölnebel innerhalb
des Motors und der Umgebung der Spannvorrichtung in Verbindung ist.
Ein Arbeitsöl
für die
Spannvorrichtung wird aus dem Ölnebel
wieder aufgefüllt,
und ein Ausfluß von Öl aus der
Hochdruckkammer wird vermieden, selbst wenn der Motor abgeschaltet
ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Kettenspannvorrichtung
des öldichten
Typs bereitzustellen, die geeignet ist, eine nicht einheitliche
Abnutzung einer Ölabdichtung
vorzugsweise zu unterdrücken.
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Um
die vorgenannte und weitere Aufgaben gemäß dem Zwecke der vorliegenden
Erfindung zu erzielen, stellt die Erfindung eine Kettenspannvorrichtung
des öldichten
Typs bereits, um Spannung auf eine Kette, welche die Merkmale von
Anspruch 1 aufweist, aufzubringen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls eine Kettenspannvorrichtung
des öldichten
Typs zum Ausbringen von Spannung auf eine Kette bereit. Die Spannvorrichtung
umfaßt
ein Gehäuse,
in dem Öl versiegelt
ist, und eine sich hin und her bewegende Stange, die sich vom Inneren
des Gehäuses
zum Äußeren erstreckt,
um auf die Kette zu drücken.
Die Stange umfaßt
eine äußere Umfangsoberfläche, und das
Gehäuse
umfaßt
eine innere Umfangsoberfläche,
welche die äußere Umfangsoberfläche der Stange
umgibt. Eine Ölabdichtung
ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange und der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses angeordnet, um das Öl zu hindern,
durch die Lücke
zwischen der Stange und dem Gehäuse
zum Äußeren des
Gehäuses
auszufließen.
Die Stange wird beim Gleiten bzw. Verschieben gegen die Ölabdichtung
hin und her bewegt. Wenigstens ein Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange, der mit der Ölabdichtung
korrespondiert, weist eine relativ geringe Oberflächenrauhigkeit
im Vergleich zum restlichen Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange auf.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner eine Kettenspannvorrichtung
des öldichten
Typs bereits, um Spannung auf eine Kette aufzubringen. Die Spannvorrichtung
umfaßt
ein Gehäuse,
in dem Öl versiegelt
ist, und eine sich hin und her bewegende Stange, die sich vom Inneren
des Gehäuses
zum Äußeren erstreckt,
um auf die Kette zu drücken.
Die Stange umfaßt
eine äußere Umfangsoberfläche, und das
Gehäuse
umfaßt
eine innere Umfangsoberfläche,
welche die äußere Umfangsoberfläche der Stange
umgibt. Eine Ölabdichtung
ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange und der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses angeordnet, um das Öl zu hindern,
durch die Lücke
zwischen der Stange und dem Gehäuse
zum Äußeren des
Gehäuses
auszufließen.
Die Stange wird beim Gleiten gegen die Ölabdichtung hin und her bewegt.
Wenigstens ein Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange, der mit der Ölabdichtung
korrespondiert, ist mit Hartchrom überzogen, wobei das Hartchrom durch
Schleifen endbearbeitet ist.
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Darüber hinaus
stellt die vorliegende Erfindung eine Kettenspannvorrichtung des öldichten Typs
bereit, um Spannung auf eine Kette aufzubringen. Die Spannvorrichtung
umfaßt
ein Gehäuse,
in welchem Öl
versiegelt ist, und eine sich hin und her bewegende Stange, die
sich vom Inneren des Gehäuses
zum Äußeren erstreckt,
um auf die Kette zu drücken.
Die Stange umfaßt
eine äußere Umfangsoberfläche, und
das Gehäuse
umfaßt eine
innere Umfangsoberfläche,
welche die äußere Umfangsoberfläche der
Stange umgibt. Eine Ölabdichtung
ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange und der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses angeordnet, um das Öl zu hindern,
durch die Lücke zwischen
der Stange und dem Gehäuse
zum Äußeren des
Gehäuses
auszufließen.
Eine Mehrzahl von Stangenführungen
sind zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange und der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses angeordnet, um die Hin-
und Herbewegung der Stange zu führen.
Die Stangenführungen
sind in der Axialrichtung der Stange ausgerichtet.
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Weitere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung ersichtlich, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
zu sehen sind, welche im Wege eines Beispiels die Prinzipien der
Erfindung darstellen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die
Erfindung, zusammen mit den Aufgaben und Vorteilen derselben, ist
am besten durch Bezug zur nachfolgenden Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsformen
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, bei denen:
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1 eine
Querschnittsansicht ist, die eine Kettenspannvorrichtung des öldichten
Typs gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die ein Loch zeigt, das in einer Außenwand eines Sammelbehälters der
Spannvorrichtung von 1 definiert ist;
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3 eine
schematische Ansicht ist, die das maschinelle Bearbeiten einer äußeren Umfangsoberfläche einer
Stange zur Verringerung der Oberflächenrauhigkeit erklärt;
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4 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die eine Abwandlung des Lochs von 2 zeigt;
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5 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die eine weitere Abwandlung des Lochs von 2 zeigt;
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6 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die eine weitere Abwandlung des Lochs von 2 zeigt;
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7 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die eine weitere Abwandlung des Lochs von 2 zeigt;
und
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8 eine
vergrößerte Querschnittsansicht ist,
die eine weitere Abwandlung des Lochs von 2 zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die 1 bis 3 beschrieben.
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1 ist
eine Querschnittsansicht, welche die Innenstruktur einer Kettenspannvorrichtung 1 des öldichten
Typs gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt. Die Spannvorrichtung 1 wird
für eine
Kette verwendet, die eine Rotation einer Motorkurbelwelle zu einer
Nockenwelle überträgt. Die
Spannvorrichtung 1 ist in einem Kettenkasten untergebracht,
der die Kette aufnimmt. Motoröl wird
dem Inneren des Kettenkastens zum Schmieren der Kette zugeführt. Beim
Umlaufen im Kettenkasten verspritzt die Kette das Motoröl, das relativ
heiß ist, wobei
das Innere des Kettenkastens der Wärme des Motoröls ausgesetzt
wird.
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Die
Spannvorrichtung 1 umfaßt ein Gehäuse 2, in dem ein
Zylinder 3 untergebracht ist. Eine Stange 4 wird
im Zylinder 3 derart aufgenommen, daß die Stange 4 hin
und her beweglich ist. Ein Paar von ringförmigen Stangenführungen 5 wird
zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 eingesetzt. Die Stangenführungen 5 führen die
Stange 4, wenn sich die Stange 4 bewegt. Der Innendurchmesser
einer jeden Stangenführung 5 ist
dem Außendurchmesser
der Stange 4 im wesentlichen gleich. Die äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 wird von der Innenwand einer jeden Stangenführung 5 verschiebbar
gehalten. Das Gehäuse 2 bringt
ebenfalls eine Spiralfeder 6 zum Treiben der Stange 4 in eine
Ausfahrrichtung aus dem Gehäuse 2 unter. Wenn
die Stange 4 aus dem Gehäuse 2 durch die Triebkraft
der Spiralfeder 6 ausgefahren ist, wird die Kette durch
die Kolbenstange 4 beim Umlaufen im Kettenkasten gedrückt. Auf
diese Weise wirkt ein konstantes Spannungsniveau auf die Kette.
Die Spannvorrichtung 1 ist im Kettenkasten derart angeordnet,
daß die
Stange 4 im Kettenkasten horizontal hin und her bewegt
wird.
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Beim
Drücken
der Kette kann die Stange 4 in einer Einfahrrichtung in
das Gehäuse 2 durch
beispielsweise eine Schwingung der Kette getrieben werden. Die Kettenschwingung
kann durch Beschränken
der Bewegung der Stange 4, die getrieben wird, um in das
Gehäuse 2 eingefahren
zu werden, unterdrückt
werden. Insbesondere weist die Spannvorrichtung 2 Öl auf, das
im Gehäuse 2 zum
Beschränken
einer derartigen Bewegung der Stange 4 mittels des Ölflusses
versiegelt ist.
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Die
Struktur zum Beschränken
der Einfahrbewegung der Stange 4 wird nun erklärt.
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Im
Gehäuse 2 werden
eine Hochdruckkammer 7 und eine Niederdruckkammer 8 durch
den Zylinder 3 und die Stange 4 definiert. Die
Hochdruckkammer 7 und die Niederdruckkammer 8 sind
mit dem Öl
gefüllt,
das im Gehäuse 2 versiegelt
ist. Eine ringförmige Ölabdichtung
ist zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 bei einer Position angeordnet, die relativ nahe
dem eingefahrenen Ende der Stange 4 in bezug auf die Stangenführungen 5 ist.
Diese Struktur hindert das Öl,
durch die Lücke
zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 zum Äußeren des
Gehäuses 2 auszufließen. Die äußere Umgebung
der Ölabdichtung 15 ist
gegen die inne re Umfangsoberfläche
des Gehäuses 2 gesichert.
Eine Lippe 15a wird an einem inneren Umfangsabschnitt der Ölabdichtung 15 zum
Berühren
der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 ausgebildet. Eine elastische ringförmige Haltefeder 15b drückt die
Lippe 15a gegen die äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4. Wenn die Stange 4 aus dem Gehäuse 2 ausgefahren
oder darin eingefahren ist, dann gleitet die äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 entlang der Lippe 15a der Ölabdichtung 15.
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Da
die Bewegung der Stange 4 das Volumen der Hochdruckkammer 7 im
Zylinder 3 verändert, wird
die Ölmenge,
die im Gehäuse 2 zurückgehalten wird,
in Korrespondenz mit dem Einfahrstrecke der Stange 4 in
bezug auf das Gehäuse 2 variiert.
Um das Gehäuse 2 in
einem ölgefüllten Zustand
ungeachtet der Variation der Ölmenge
zu halten, umfaßt die
Spannvorrichtung 1 einen Sammelbehälter 9 zum Verbringen
von Öl
zum Gehäuse 2 in
Korrespondenz mit der Ölmenge,
die im Gehäuse 2 zurückgehalten wird.
Der Sammelbehälter 9 ist
mit der Hochdruckkammer 7 im Gehäuse 2 durch einen
Durchlaß 10 verbunden.
Ein Steuerventil 11 ist in der Hochdruckkammer 7 ausgebildet,
um dem Öl
zu gestatten, vom Durchlaß 10 zur
Hochdruckkammer 7 zu fließen, und um zu verhindern,
daß das Öl von der
Hochdruckkammer 7 zum Durchlaß 10 zurückgeführt wird.
Im Steuerventil 11 wird eine Rückschlag- bzw. Steuerkugel 13 bei
einer Position gehalten, welche die Hochdruckkammer 7 vom
Durchlaß 10 durch
die Kraft einer Feder 12 absperrt bzw. blockiert. Wenn
die Stange 4 aus dem Gehäuse 2 ausgefahren
und das Volumen der Hochdruckkammer 7 vergrößert ist,
wird die Rückschlagkugel 13 zu
einer Position, welche die Hochdruckkammer 7 mit dem Durchlaß 10 verbindet, aufgrund
des Druckunterschieds zwischen der Hochdruckkammer 7 und
dem Durchlaß 10 bewegt.
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In
diesem Zustand wird das Öl
im Sammelbehälter 9 in
die Hochdruckkammer 7 durch den Durchlaß 10 eingeleitet,
was ein schnelles Ausfahren der Stange 4 ermöglicht.
Wenn die Kette verlängert wird,
kann daher die Stange 4 zur Kette mit schnellem Ansprechen
derart ausgefahren werden, daß die Kettenspannung
auf dem konstanten Niveau verläßlich erhalten
wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu die Stange 4 in das Gehäuse 2 aufgrund
einer Kettenschwingung oder dergleichen derart eingefahren wird,
daß das Volumen
der Hochdruckkammer 7 verringert wird, sperrt das Steuerventil 11 die
Hochdruckkammer 7 gegenüber
dem Durchlaß 10 ab.
In diesem Zustand fließt
das Öl
in der Hochdruckkammer 7 zur Niederdruckkammer 8 durch
die Lücke
zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 und der inneren Umfangsoberfläche des Zylinders 3 aus.
Da die Niederdruckkammer 8 mit dem Sammelbehälter 9 (genauer
dem Durchlaß 10)
durch einen Austragsdurchlaß 14 verbunden
ist, wird das Öl,
das von der Hochdruckkammer 7 zur Niederdruckkammer 8 ausfließt, durch
den Austragsdurchlaß 14 zum
Sammelbehälter 9 ausgetragen.
Da die Lücke
zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 und der inneren Umfangsoberfläche des Zylinders 3 relativ
klein ist, tritt der Ölausfluß von der
Hochdruckkammer 7 zur Niederdruckkammer 8 nur
langsam auf. Dies beschränkt
die Bewegung der Stange 4, die zum Einfahren in das Gehäuse 2 getrieben
ist, wodurch die Kettenschwingung unterdrückt wird.
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Wie
vorstehend beschrieben worden ist, wird die Spannvorrichtung 1 im
Kettenkasten eingesetzt, in dem relativ heißes Öl verteilt ist. Das Öl im Gehäuse 2 wird
daher durch die Wärme
im Kettenkasten erwärmt,
was zu einer Volumenausdehnung des Öls führt. Dies erhöht den Druck
im Gehäuse 2 (der
Niederdruckkammer 8), wodurch die Kraft (Spannung) erhöht wird,
die wirkt, um die Lippe 15a der Ölabdichtung 15 gegen
die äußere Umfangsoberfläche der Stange 4 zu
drücken.
Daher wird die Reibung zwischen der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 und
der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 relativ groß, wenn
die Stange 4 ausgefahren oder eingefahren wird. Dies fördert die
Abnutzung der Lippe 15a.
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Wie
beschrieben worden ist, wirkt die Spannung nicht einheitlich entlang
der Stange 4 in der Umfangsrichtung aufgrund von Neigung
oder radialer Verschiebung der Stange 4. Insbesondere,
wenn die Spannvorrichtung 1 derart angeordnet ist, daß sich die
Stange 4 horizontal hin und her bewegt, wirkt die von der
Stange 4 verursachte Schwerkraft fokal auf einen Bereich
der Lippe 15a, der in bezug auf die Stange 4 abwärts angeordnet
ist. Dies fördert
die nicht einheitliche Spannung, die auf die Stange 4 in der
Um fangsrichtung wirkt. Wenn die Spannung zunimmt und die Abnutzung
der Lippe 15a verursacht, wird daher der Abnutzungsgrad
der Lippe 15a ebenfalls nicht einheitlich in der Umfangsrichtung
der Stange 4. D.h., eine fokale und übermäßige Abnutzung kann am Umfangsbereich
der Lippe 15a auftreten.
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Um
dieses Problem zu lösen,
umfaßt
die dargestellte Ausführungsform
drei Lösungen,
welche sind: [A] Unterdrücken
eines Druckanstiegs im Gehäuse,
[B] Verringerung der Reibung zwischen der Stange 4 und
der Ölabdichtung 15,
und [C] Unterdrücken
der radialen Verschiebung der Stange 4. Jede der Lösungen [A]
bis [C] werden nachfolgend beschrieben.
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[A] Unterdrücken eines Druckanstiegs im
Gehäuse
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Wenn
das Öl
im Gehäuse 2 erwärmt wird und
sich ausdehnt, verläßt etwas Öl den Sammelbehälter 9 durch
den Austragsdurchlaß 14,
wodurch die Luft im Sammelbehälter 9 verdichtet
wird. Die verdichtete Luft entweicht durch ein Loch 16,
das in einer Außenwand 9a des
Sammelbehälters 9 ausgebildet
ist, zum Äußeren des
Sammelbehälters 9.
Auf diese Weise wird dem Volumen des Öls im Gehäuse 2 gestattet, sich
thermisch auszudehnen, ohne einen übermäßigen Druckanstieg im Gehäuse 2 zu
verursachen. Dies unterdrückt
die fokale und übermäßige Abnutzung
des Umfangsabschnitts der Lippe 15a der Ölabdichtung 15,
was andererseits durch den übermäßigen Druckanstieg
im Gehäuse 2 (der
Niederdruckkammer 8) verursacht wird.
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Jedoch
kann das gebrauchte Schmieröl
(das Motorenöl),
das im Kettenkasten verteilt ist, durch das Loch 16, das
durch die Außenwand 9a des
Sammelbehälters 9 durchgreift,
in den Sammelbehälter 9 eingeleitet
werden. Diese Struktur erlaubt, daß das Schmieröl in das
Gehäuse 2 eindringt,
wenn die Stange 4 bewegt wird und Öl zwischen den Sammelbehälter 9 und
das Gehäuse 2 fließt. Das
Schmieröl, das
in das Gehäuse 2 eindringt,
wird mit dem Öl
im Gehäuse 2 vermischt,
was den Betrieb der Spannvorrichtung 1 nachteilig beeinflußt.
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In 2 fließt das Schmieröl, das im
Kettenkasten verteilt ist, überwiegend
von oben nach unten. Daher ist in der dargestellten Ausführungsform
eine äußere Öffnung 16a des
Lochs 16 in einer Richtung ausgerichtet, die das Eintreten
des Schmieröls
in den Sammelbehälter 9 beispielsweise
in einer horizontalen Richtung (linksseitig in der Zeichnung) erschwert. Diese
Struktur bildet eine Luftausströmstruktur
aus, die einen Luftverkehr zwischen dem Inneren und dem Äußeren des
Sammelbehälters 9 ermöglicht und
das Fließen
des Schmieröls
vom Äußeren des Sammelbehälters 9 zum
Inneren beendet. Dies verhindert, daß das Schmieröl mit dem Öl im Gehäuse 2 vermischt
wird und daher den Betrieb der Spannvorrichtung 1 nachteilig
beeinflußt.
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[B] Verringern der Reibung zwischen der
Stange und der Ölabdichtung
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Wenn
der Druck im Gehäuse 2 ansteigt, nimmt
die Spannung, die wirkt, um die Lippe 15a der Ölabdichtung 15 gegen
die äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 zu drücken,
zu. Dies erhöht
die Reibung zwischen der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 und
der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4, was eine fokale übermäßige Abnutzung eines Umfangsabschnitts
der Lippe 15a verursacht. Um eine derartige Reibung auf
einem relativ niedrigen Niveau zu halten, wird daher wenigstens
ein Bereich der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4, der mit der Lippe 15a korrespondiert,
entlang dessen die Lippe 15a gleitet, wenn die Stange 4 bewegt
wird, bearbeitet, um eine Oberflächenrauhigkeit
herabzusetzen. Insbesondere wird wenigstens der Bereich der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4, der mit der Lippe 15a korrespondiert,
einer Hartchrom-Beschichtung
ausgesetzt, so daß ein Überzugsfilm 17,
wie in 3 dargestellt ist, ausgebildet wird. Der Überzugsfilm 17 wird
dann unter Verwendung einer Schleifvorrichtung 18 derart
endbearbeitet, daß die
Oberfläche des Überzugsfilms 17 glatt
wird. Demgemäß wird die Oberflächenrauhigkeit
des Bereichs der Stange 4 relativ gering im Vergleich zum
Rest der Stange 4, welcher nicht der Bearbeitung ausgesetzt
ist. Daher wird verhindert, daß die
Reibung zwischen der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 und
der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 relativ groß wird.
Folglich wird die fokale übermäßige Abnutzung
eines Umfangsabschnitts der Lippe 15a unterdrückt.
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[C] Unterdrücken der radialen Verschiebung
der Stange
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Die
nicht einheitliche Abnutzung der Lippe 15a in der Umfangsrichtung
wird durch die Neigung oder radiale Verschiebung der Stange 4 an
der Position, die mit der Lippe 15a korrespondiert, arrangiert. Um
eine solche Neigung oder Verschiebung der Stange 4 zu unterdrücken, wird
daher eine Mehrzahl von (in dieser Ausführungsform zwei) benachbarten Stangenführungen 5 parallel
zur Axialrichtung der Stange 4 mit Bezug auf 1 ausgerichtet.
Die Stangenführungen 5 halten
verschiebbar die äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 und führen
daher die Hin- und Herbewegung der Stange 4. Diese Struktur unterdrückt die
radiale Verschiebung der Stange 4 an der mit der Lippe 15a korrespondierenden
Position, wodurch die nicht einheitliche Abnutzung der Lippe 15a in
der Umfangsrichtung verhindert wird. Anders gesagt, wird die fokale übermäßige Abnutzung
eines Umfangsabschnitts der Lippe 15a unterdrückt.
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Ferner
ist ein Abschnitt der Stange 4, der relativ nahe zum ausfahrenden
Ende der Stange 4 ist, relativ nahe am Abschnitt der Kette
angeordnet, die durch die Stange 4 gedrückt wird. Die externe Kraft, die
auf die Stange 4 in der Radialrichtung wirkt, wird daher
zum ausfahrenden Ende der Stange 4 allmählich größer. Dies fördert die Neigung oder radiale
Verschiebung der Stange 4 bei der Position, die relativ nahe
am ausfahrenden Ende der Stange 4 ist. Daher werden die
Stangenführungen 5 relativ
nahe zum ausfahrenden Ende der Stange 4 mit Bezug auf die Ölabdichtung 15 eingesetzt.
Anders gesagt, im Vergleich zur Ölabdichtung 15 sind
die Positionen der Stangenführungen 5 relativ
nahe am Äußeren des Gehäuses 2 in
der Axialrichtung der Stange 4. Bei dieser Anordnung halten
die Stangenführungen 5 die Stange 4 in
der Radialrichtung bei einer Position, die relativ nahe am ausfahrenden
Ende der Stange 4 mit Bezug auf den Bereich der Stange 4,
der mit der Ölabdichtung 15 korrespondiert,
ist. Diese Struktur unterdrückt
ferner die Neigung oder radiale Verschiebung der Stange 4 bei
der Position, die mit der Ölabdichtung 15 korrespondiert.
Die fokale übermäßige Abnutzung
eines Umfangsabschnitts der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 wird
daher ferner verläßlich unterdrückt.
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Die
dargestellte Ausführungsform
weist die nachfolgenden Effekte auf.
- (1) Da
die Spannvorrichtung 1 die Lösungen [A] bis [C] umfaßt, wird
die fokale übermäßige Abnutzung
eines Umfangsabschnitts der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 unterdrückt, ohne
das herkömmliche
Problem oder die thermische Beschädigung des Diaphragmas zu verursachen.
- (2) Wie bezüglich
der Lösung
[A] beschrieben worden ist, ist die äußere Öffnung 16a des Lochs 16,
das durch die Wand des Sammelbehälters 9 durchgreift,
in der Horizontalrichtung zur Vermeidung des Verkehrs des gebrauchten
Schmieröls (Motoröls), das
von oben nach unten im Kettenkasten fließt, zwischen dem Sammelbehälter 9 und
dem Kettenkasten ausgerichtet. Diese Anordnung bildet die Luftausströmstruktur
aus, die den Luftverkehr vom Inneren zum Äußeren des Sammelbehälters 9 durch
das Loch 16 zuläßt, aber den
Fluß des
gebrauchten Öls
vom Äußeren zum Inneren
des Sammelbehälters 9 durch
das Loch 16 beschränkt.
Das Eindringen des gebrauchten Öls
in den Sammelbehälter 9 und
dann das Fließen
dessen zum Gehäuse 2 wird
daher beendet, wenn die Stange 4 bewegt wird. Dies verhindert, daß der Betrieb
der Spannvorrichtung 1 durch das gebrauchte Öl, das ansonsten
mit dem Öl
im Gehäuse 2 vermischt
würde,
nachteilig beeinflußt wird.
- (3) Gemäß der Lösung [C]
sind die Stangenführungen 5,
welche die Neigung oder radiale Verschiebung der Stange 4 beschränken, relativ nahe
am ausfahrenden Ende der Stange 4 mit Bezug auf die Ölabdichtung 15 angeordnet.
Wie es beschrieben worden ist, wird die Neigung oder radiale Verschiebung
der Stange 4 am Abschnitt der Stange 4, der relativ
nahe am ausgefahrenen Ende der Stange 4 ist, gefördert. Daher
unterdrückt
die Anordnung der Kolbenführungen 5 ferner
die radiale Verschiebung der Stange 4 an der Position,
die mit der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 korrespondiert.
Anders gesagt, die fokale übermäßige Abnutzung
eines Umfangsabschnitts der Lippe 15a der Ölabdichtung 15,
die von der Radialverschiebung der Stange 4 verursacht
wird, wird ferner verläßlich unterdrückt.
- (4) Die Spannvorrichtung 1 wird derart angeordnet,
daß die
Stange 4 horizontal hin und her bewegt wird. Daher ist
in der Spannvorrichtung 1 das Öl im Gehäuse in der Nähe der Ölabdichtung 15 zu
finden, und, wie vorstehend beschrieben worden ist, tritt eine fokale
Abnutzung der Lippe 15a wahrscheinlich auf. Das Öl kann daher
aus der Lücke
zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Gehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 ausfließen.
Jedoch wird dieses Problem vorzugsweise durch die dargestellte Ausführungsform
unterdrückt.
-
Die
dargestellte Ausführungsform
kann, wie nachfolgend beschrieben wird, abgewandelt werden.
-
Obwohl
die Stange 4 in der Spannvorrichtung 1 der dargestellten
Ausführungsform
horizontal hin und her bewegt wird, kann die vorliegende Erfindung
auf eine Spannvorrichtung angewandt werden, bei der eine Stange
vertikal hin und her bewegt wird.
-
Obwohl
die dargestellte Ausführungsform die
Lösungen
[A] bis [C] umfaßt,
kann nur eine oder zwei der Lösungen
[A] bis [C] bereitgestellt werden.
-
Wie
in bezug auf die Lösung
[A] beschrieben worden ist, ist die äußere Öffnung 16a des Lochs 16 in
der horizontalen Richtung ausgerichtet. Die äußere Öffnung 16a des Lochs 16 kann
jedoch in bezug auf die horizontale Richtung beispielsweise abwärts weisen,
wie in den 4 und 5. Um zu
verhindern, daß das
gebrauchte Öl
vom Kettenkasten in das Loch 16 eindringt, wird ferner
bevorzugt, daß die Öffnung 16a des
Lochs 16 vertikal nach unten weist, wie es in 5 dargestellt
ist.
-
In
bezug auf die Lösung
[A] wird die vorgenannte Luftausströmstruktur durch Auswählen der Richtung
ausgebildet, in welche die Öffnung 16a des Lochs 16 weist.
Die Luftausströmstruktur
kann jedoch durch Auswählen
des Innendurchmessers des Lochs 16 ausgebildet sein. Beispielsweise
kann der Innendurchmesser von wenigstens einem Abschnitt des Lochs 16 in
der Erstreckungsrichtung hinreichend verringert sein, um zu verhindern,
daß das
gebrauchte Öl
durch das Loch 16 hindurchtritt. Dies bildet ebenfalls
die Luftausströmstruktur
aus, die den Fluß des
gebrauchten Öls
vom Äußeren zum
Inneren des Sammelbehälters 9 beschränkt. Das
Loch 16, das den Abschnitt mit dem verringerten Innendurchmesser
aufweist, kann ursprünglich
in der Außenwand 9a des
Sammelbehälters 9 definiert
sein. Nach Definieren des Lochs 16, das einen konstanten
Innendurchmesser aufweist, kann alternativ ein Einsatz mit einem
Loch, das einen Abschnitt mit einem verringerten Durchmesser aufweist,
in das Loch 16 eingefügt
werden. Der Einsatz kann aus luftdurchlässigem Material ausgebildet
sein, beispielsweise ein Körper
aus gekreuzten Metallfasern mit einer Dichte, welche das Durchtreten
des Öls
durch die Fasern verhindert, oder einem Schaumkörper aus Urethanharz, der kontinuierliche
Schäume
aufweist.
-
Bezüglich der
Lösung
[A] kann die Luftausströmstruktur
durch Auswählen
der Erstreckungsrichtung des Lochs 16 ausgebildet sein.
In den 6 bis 8 kann sich beispielsweise wenigstens
ein Abschnitt des Lochs 16 aufwärts vom Äußeren des Sammelbehälters 9 zum
Inneren erstrecken. Diese Struktur bildet die Luftausströmstruktur
aus, welche verhindert, daß das
gebrauchte Öl
vom Äußeren zum Inneren
des Sammelbehälters 9 fließt. Um zu
verhindern, daß das
gebrauchte Öl
in das Loch 16 vom Kettenkasten eindringt, ist insbesondere
zu bevorzugen, daß sich
ein Abschnitt des Lochs 16 vertikal aufwärts erstreckt,
wie es in 8 dargestellt ist.
-
Anstelle
des Variierens der Erstreckungsrichtung des Lochs 16 zum
Ausbilden der Luftsausströmstruktur,
wie oben beschrieben, kann eine Mehrzahl von Abschnitten des Lochs 16 in
der Erstreckungsrichtung derart gebogen sein, daß das gebrauchte Öl nicht
in das Innere des Sammelbehälters 9 vom Äußeren eindringt.
Dies bildet ebenfalls die vorgenannte Luftausströmstruktur aus. Insbesondere
erstreckt sich ein Abschnitt des Lochs 16 aufwärts, wie
in 8 dargestellt ist, und zwei Abschnitte des Lochs 16,
die stromaufwärts
und stromabwärts
vom sich aufwärts
erstreckenden Abschnitt des Lochs 16 angeordnet sind, sind
in einer Weise definiert, daß sie um
90 Grad gebogen sind. Die Luftausströmstruktur wird auf diese Weise
ausgebildet. Anstelle des Biegens des Lochs 16 in einer
vertikalen Ebene, wie es in 8 dargestellt
ist, kann eine Mehr zahl von Abschnitten des Lochs 16 in
einer horizontalen Ebene zum Ausbilden der Luftausströmstruktur
gebogen sein.
-
Statt
der Luftausströmstruktur
der Lösung
[A] kann im Sammelbehälter 9 ein
Durchlaß zum
Verbinden des Inneren des Sammelbehälters 9 mit dem Äußeren ausgebildet
sein. Die Öffnung
des Durchlasses, die zum Äußeren des
Sammelbehälters 9 weist, ist
mit einem abgetrennten Wassertank verbunden. Die Luft, die im Durchlaß strömt, tritt
daher durch das Wasser im Wassertank hindurch, bevor es an das Äußere abgegeben
wird. Diese Struktur bildet die Luftausströmstruktur aus, die das Eindringen
des gebrauchten Öls
vom Äußeren des
Sammeltanks 9 zum Inneren beschränkt. Wenn das gebrauchte Öl zum Wassertank
fließt,
erreicht das Öl
nicht die Öffnung des
Durchlasses, der bei einer Position, die mit dem Wasser im Tank
korrespondiert, angeordnet ist. Es wird daher verläßlich verhindert,
daß das Öl in den Sammelbehälter 9 eindringt.
-
Bei
der Lösung
[B] wird nur der Bereich der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4, der mit der Lippe 15a der Ölabdichtung 15 korrespondiert, der
Bearbeitung zum Herabsetzen der Oberflächenrauhigkeit, wie beispielsweise
das Hartchrombeschichten und Schleifen, ausgesetzt. Jedoch kann die
gesamte äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 der Bearbeitung ausgesetzt werden. Anders gesagt,
wenn nur der Bereich der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 bearbeitet wird, wird die Oberflächenrauhigkeit
des Bereichs relativ gering im Vergleich zu der übrigen äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4. Wenn die gesamte äußere Umfangsoberfläche der
Stange 4 bearbeitet wird, wird die Rauhigkeit der äußeren Umfangsoberfläche der
Stange 4 relativ gering im Vergleich zum übrigen Abschnitt
der Spannvorrichtung 1 im Gegensatz zur Stange 4.
-
Wie
aus der Lösung
[C] erklärt
worden ist, umfaßt
die dargestellte Ausführungsform
die beiden Stangenführungen 5.
Jedoch können
drei oder mehr Stangenführungen 5 bereitgestellt
werden.
-
Ferner
ist jede der Stangenführungen 5 in der
Lösung
[C] relativ nahe am ausgefahrenen Ende der Stange 4 in
bezug auf die Ölabdichtung 15 angeordnet.
Alternativ kann jede Stangenführung 5 relativ nahe
am eingefahrenen Ende der Stange 4 in bezug auf die Ölabdichtung 15 angeordnet
sein.
-
Darüber hinaus
können
die Stangenführungen 5 entlang
der Axialrichtung der Stange 4 mit einer vorbestimmten
Aussparung, die zwischen benachbarten Stangenführungen 5 definiert
ist, angeordnet sein.
-
Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
sind als illustrativ und nicht beschränkend anzusehen, und die Erfindung
ist nicht auf die hierin angegebenen Details beschränkt, sondern kann
innerhalb des Schutzumfangs und Äquivalenz der
beigefügten
Ansprache abgewandelt werden.