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DE602004005647T2 - Bildverarbeitungsverfahren und Vorrichtung zur Änderung der Bildgrösse - Google Patents

Bildverarbeitungsverfahren und Vorrichtung zur Änderung der Bildgrösse Download PDF

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DE602004005647T2
DE602004005647T2 DE602004005647T DE602004005647T DE602004005647T2 DE 602004005647 T2 DE602004005647 T2 DE 602004005647T2 DE 602004005647 T DE602004005647 T DE 602004005647T DE 602004005647 T DE602004005647 T DE 602004005647T DE 602004005647 T2 DE602004005647 T2 DE 602004005647T2
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DE
Germany
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reduction ratio
image data
image
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reduction
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Expired - Lifetime
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DE602004005647T
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DE602004005647D1 (de
Inventor
Koichi Kugo
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Noritsu Koki Co Ltd
Original Assignee
Noritsu Koki Co Ltd
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Publication date
Application filed by Noritsu Koki Co Ltd filed Critical Noritsu Koki Co Ltd
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Publication of DE602004005647T2 publication Critical patent/DE602004005647T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T3/00Geometric image transformations in the plane of the image
    • G06T3/40Scaling of whole images or parts thereof, e.g. expanding or contracting
    • G06T3/4007Scaling of whole images or parts thereof, e.g. expanding or contracting based on interpolation, e.g. bilinear interpolation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Image Processing (AREA)
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bildverarbeitungsverfahren zum Ändern (Ausdehnen/Reduzieren) der Größe von Bilddaten auf eine bestimmte Sollvergrößerung und insbesondere auf ein Verfahren zum Ändern der Größe fotografischer Bilddaten. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Bildverarbeitungsvorrichtung zur Implementierung dieses Verfahrens.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Bilddaten, die von einem Bilddatenbeschaffungsgerät, wie zum Beispiel einer Digitalkamera oder einem Scanner beschafft wurden, unterscheiden sich beträchtlich in ihrer Größe. Zum Reproduzieren solcher Daten in der Form einer Hardcopy, z.B. zum Erhalten eines Drucks solcher Daten, sind allgemein sogenannte Druckgrößen definiert. Daher ist es notwendig, eine Änderung (Ausdehnung/Reduktion) der Größe der Bilddaten im Voraus zu bewirken, damit sie zu einer bestimmten gewünschten Druckgröße passen. Hierbei wird in dem Fall, dass es sich bei den Bilddaten um fotografische Bilddaten handelt, der Größenänderungsvorgang im Wesentlichen so durchgeführt, dass das Aspektverhältnis erhalten bleibt.
  • Auf dem Gebiet der Bildreduktion schlägt z.B. die japanische Patentanmeldung "Kokai" Nr. 5-48881 (Absätze [0005] bis [0010] und 1) eine Lösung zur Vereinfachung eines hierfür erforderlichen Hardwareaufbaus vor Hierbei wird anstelle des Reduzierens der Bilddaten auf eine Sollvergrößerung in einer einzigen Stufe der Reduktionsvorgang in zwei Stufen aufgeteilt. In der ersten Stufe werden die Bilddaten auf 1/2n (n: eine ganze Zahl einschließlich 0) reduziert, worauf in der zweiten Stufe diese auf 1/2n reduzierten Bilddaten ferner auf die Sollvergrößerung α, die zwischen 1 und ½ liegt, reduziert werden, wodurch auf (1/2n) × α reduzierte Bilddaten erhalten werden. Das bedeutet, dass bei diesem Verfahren im Voraus auf 1/2n reduzierte Bilddaten nachfolgend auf die Sollvergrößerung α reduziert werden. Auf diese Weise kann, auch wenn dieses Verfahren die scheinbar begrenzte Vergrößerung von 1–1/2 verwendet, durch Einstellen von (n) auf null ein Reduktionsverhältnis von 1–0,5 erhalten werden; durch Einstellen von (n) auf eins kann ein weiteres Reduktionsverhältnis von 0,5–0,25 erhalten werden; bzw. durch Einstellen von (n) auf 2 kann ein noch weiteres Reduktionsverhältnis von 0,2 bis 0,125 erhalten werden. Das heißt also, dass dieses Verfahren einen großen Bereich für einen Reduktionsvorgang abdeckt. Hierbei kann ein (erstes) Größenveränderungsmittel zum Verändern der Größe auf die Zwischenvergrößerung von 1/2n ganz einfach unter der Verwendung eines Schieberegisters realisiert werden. Außerdem braucht als ein zweites Größenveränderungsmittel zum Ändern der Größe der Bilddaten auf eine letztendliche Sollvergrößerung von 1–1/2 dieses zweite Größenveränderungsmittel nur ein solches eingeschränktes Reduktionsverhältnis zu liefern und braucht lediglich drei Pixel als Referenzpixel zu verarbeiten. Dann kann z.B. eine Koeffizientenerzeugungsschaltung zur Durchführung einer Koeffizientenberechnung gemäß der jeweiligen Vergrößerung ganz einfach sein, so dass die gesamte Schaltungskonstruktion ebenfalls einfach sein kann. Bei diesem herkömmlichen Bildreduzierungsverfahren werden jedoch keine Mittel zum Verhindern des Auftretens eines Streifenmusters auf dem ausgegebenen Bild, das allgemein als "Moiré" bekannt ist, in Betracht gezogen. Daher erscheint im Fall von bestimmten Reduktionsverhältnissen ein ganz deutlicher Moiré-Effekt, der zu einer kritischen Bildqualitätsverschlechterung führen kann, was insbesondere z.B. im Fall eines Fotodrucks kritisch ist.
  • Gemäß einem Bildverarbeitungsverfahren, bei dem der Versuch unternommen wird, dieses Problem zu bewältigen, gemäß der japanischen Patentanmeldung "Kokai" Nr. 11-298724 (Absätze [0004] bis [0005] und 1) wird zuerst eine Vergrößerung r, die durch ein Vergrößerungsbezeichnungsmittel bezeichnet wird, in getrennte Elemente p–n und α umgewandelt, wobei p eine natürliche Zahl, n eine ganze Zahl einschließlich 0, und der Koeffizient α dann 1 ≤ α < p ist. Dann führt ein Bildreduzierungsmittel an hier eingegebenen Bilddaten einen Reduzierungsvorgang für die Reduzierung auf p–n durch. Als Nächstes dehnt ein Bildausdehnungsmittel die reduzierten Daten auf die Vergrößerung von α aus. Dieses Verfahren basiert auf dem Konzept, dass das Auftreten des Moiré-Effekts verhindert werden kann, wenn das Bildreduzierungsmittel eine arithmetische durchschnittbildende Operation durchführt, bei der alle Pixel, aus denen die Bilddaten bestehen, beteiligt sind. Jedoch hat sich auch bei diesem Bildgrößenveränderungsverfahren herausgestellt, dass zum Beispiel in dem Fall eines qualitativ hochwertigen Fotodrucks der Moiré-Effekt bei bestimmten Vergrößerungen zu einem solchen Grad auftritt, dass die Bildqualität darunter leidet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Angesichts des oben beschriebenen Standes der Technik ist es eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, die in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist, ein verbessertes Bildgrößenveränderungsverfahren vorzusehen, das bei dem ausgegebenen Bild in verschiedenen Vergrößerungen dazu fähig ist, den Moiré-Effekt im ausgegebenen Bild zuverlässig zu unterdrücken.
  • Zur Erfüllung der oben genannten Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Bildverarbeitungsverfahren nach Anspruch 1 vorgeschlagen.
  • Erfindungsgemäß wird für diesen Bildgrößenveränderungsvorgang das lineare Interpolationsverfahren, das kubische Interpolationsverfahren usw. angewendet. Bei der linearen Interpolation werden Pixelwerte der ausgedehnten/reduzierten Pixel, die an vier Punkten um einen Zielpixel herum angeordnet sind, für die Berechnung verwendet. Bei der kubischen Interpolation werden ausgedehnte/reduzierte Pixelwerte von ausgedehnten/reduzierten Pixeln, die an 16 Punkten um den Zielpixel herum angeordnet sind, für die Berechnung verwendet. In dem Fall der Durchführung einer Reduktion mit einem hohen Verhältnis bleiben manche Pixel bei der Interpolationsberechnung ungenutzt, weshalb hier ein Moiré-Effekt auftreten kann. Angesichts dieses Umstandes ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Bildgrößenveränderungsvorgang in drei Schritte aufgeteilt. Hierbei wird der durchschnittbildende Vorgang jeweils bei den Bildreduktionen beim ersten Schritt und beim letzten Schritt der drei Schritte angewendet und wird der interpolationsbildende Vorgang beim dazwischen liegenden Schritt für die Bilddatenausdehnung angewendet. Hierdurch kann, auch wenn es einige Pixel gibt, die beim Interpolationsvorgang nicht verwendet werden, weil die Schritte vor und nach diesem Vorgang die durchschnittbildenden Operationen durchführen, bei denen alle die Bilddaten bildenden Pixel beteiligt sind, das Auftreten des Moiré-Effektes eingeschränkt werden. Übrigens liegt der Grund, warum jede Reduktionsoperation ein Reduktionsverhältnis verwendet, das auch eine Vergrößerung von 100% mit einschließt, darin, dass in bestimmten speziellen Vergrößerungen bei diesen Reduktionsschritten vor und nach der Interpolationsoperation gerade bei einer Vergrößerung von 100%, d.h. wenn gar keine Reduktionsoperation durchgeführt wird, gar kein Moiré-Effekt zu beobachten ist, so dass die Interpolationsoperation für die Bildausdehnung allein ausreicht.
  • Wenn die bestimmte Sollvergrößerung M in die Kombination des Ausdehnungsverhältnisses zur Verwendung bei der Bildausdehnungsoperation unter der Verwendung der Interpolationsoperation und die Reduktionsverhältnisse zur Verwendung in den Bildreduktionsoperationen unter der Verwendung der durchschnittbildenden Operation gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umgerechnet wird, so ist dieses erste Reduktionsverhältnis 1/N1 (N1 ist eine natürliche Zahl), ist das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 (N2 ist eine natürliche Zahl) und ist dieses Ausdehnungsverhältnis R = M × N1 × N2; und in diesem Fall, bei dem die Vergrößerung M 1,2 oder mehr ist, wird N2 auf 1 gesetzt; bzw. in dem Fall, wo die Vergrößerung M unter 1,2 liegt, wird N2 auf 2 gesetzt. Dies beruht darauf, dass die vorliegenden Erfinder festgestellt haben, dass, wenn die Vergrößerung M 1,2 oder mehr ist, selbst wenn die Reduktionsoperation beim letzten Schritt bei einer Vergrößerung von 100% durchgeführt wird, das heißt, selbst wenn diese Reduktionsoperation ganz ausgelassen wird, der Moiré-Effekt nicht so auffällig auftritt, dass dadurch eine merkliche Bildqualitätsverschlechterung verursacht würde. Wenn andererseits die Vergrößerung M unter 1,2 liegt, so wird die Bildreduktionsoperation mit dem Reduktionsverhältnis 1/2, was die einfachste mögliche Reduktionsoperation ist, zum Reduzieren der Bilddaten ausgeführt, wobei alle Pixel beteiligt sind, um dadurch ein Auftreten des Moiré-Effekts wirksam einzuschränken.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Werte des ersten Reduktionsverhältnisses, des Ausdehnungsverhältnisses und des zweiten Reduktionsverhältnisses, die aus der bestimmten Sollvergrößerung umgerechnet sind, im Voraus tabellarisiert. Mit diesem zusätzlichen Merkmal werden nach der Festlegung der Vergrößerung die entsprechenden Werte des ersten Reduktionsverhältnisses, des Ausdehnungsverhältnisses und des zweiten Reduktionsverhältnisses aus einer sogenannten Referenztabelle abgerufen. Auf diese Weise kann die Umrechnungsoperation der Vergrößerung vereinfacht werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Programm zur Veranlassung eines Computers, das oben beschriebene Bildgrößenveränderungsverfahren auszuführen, sowie auch auf ein Medium, auf dem ein solches Programm gespeichert ist.
  • Gemäß noch weiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung sind eine Bildverarbeitungsvorrichtung und ein Fotodrucksystem vorgesehen, die beide das oben beschriebene Verfahren verwenden. Insbesondere weist das erfindungsgemäße Fotodrucksystem einen Bilddateneingabeabschnitt zum Eingeben fotografischer Bilddaten und einen Druckausgabeabschnitt zum Ausgeben eines Fotodruckbilds auf der Grundlage der eingegebenen fotografischen Bilddaten in der Form eines Fotodrucks einer ausgewählten Druckgröße auf. Ferner umfasst das Fotodrucksystem zur Realisierung der erfindungsgemäßen Bildgrößenveränderungsfunktion die in Anspruch 6 angegebenen Merkmale.
  • Es versteht sich von selbst, dass mit dem oben beschriebenen Fotodrucksystem mit der Bildgrößenveränderungsfunktion auch alle vorteilhaften Funktionen und Auswirkungen, die durch das oben beschriebene Bildgrößenveränderungsverfahren erzielt werden können, ebenfalls erzielt werden können. Ferner können, wenn das vorliegende System das zusätzliche Merkmal anwendet, dass das erste Reduktionsverhältnis 1/N1 (N1 ist eine natürliche Zahl), das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 (N2 ist eine natürliche Zahl) und das Ausdehnungsverhältnis R = M × N1 × N2 ist; und in dem Fall, in dem die Vergrößerung M 1,2 oder mehr ist, N2 auf 1 gesetzt wird; in dem Fall, in dem die Vergrößerung M unter 1,2 liegt, N2 auf 2 gesetzt wird, wie oben beschrieben, trotz der einfachen Konstruktion hinsichtlich der Bildgrößenveränderungsfunktion Bildgrößenveränderungsoperationen mit diesen Vergrößerungen, wie sie oft bei der Herstellung von Fotodrucken angewendet werden, durchgeführt werden, ohne dass der Moiré-Effekt zu einer Bildqualitätsverschlechterung führt.
  • Weitere und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nach der Lektüre der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen anhand der beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigt:
  • 1 ein äußeres Erscheinungsbild eines Fotodrucksystems, in dem das Größenveränderungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet wird,
  • 2 schematisch eine Konstruktion einer Druckstation des Fotodrucksystems,
  • 3 ein Funktionsblockdiagramm zur Veranschaulichung von Funktionsblöcken oder Abschnitten, die in einer Steuerung des Fotodrucksystems vorgesehen sind,
  • 4 ein Blockdiagramm, das Funktionsblöcke eines Bildgrößenveränderungsmittels zeigt,
  • 5 ein Fließdiagramm, das einen Bildgrößenveränderungsvorgang veranschaulicht,
  • 6 eine beispielhafte Darstellung einer Referenztabelle, in der Sätze von Vergrößerungen registriert sind, und
  • 7 eine erläuternde Darstellung, in der schematisch eine Reduktionsoperation unter der Verwendung einer durchschnittbildenden Operation veranschaulicht ist.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Es folgt eine Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Einzelnen anhand der beiliegenden Zeichnungen.
  • 1 zeigt ein äußeres Erscheinungsbild eines Fotodrucksystems, in dem das erfindungsgemäße Bildgrößenveränderungsverfahren eingesetzt wird. Wie gezeigt, besteht dieses Drucksystem hauptsächlich aus einer Druckstation 1B als einem Fotodrucker zum Ausführen einer Belichtung und Entwicklung auf einem Druckpapier P und einer Verarbeitungsstation 1A zum Verarbeiten von Fotobildern, die von einem entwickelten fotografischen Film 2a oder verschiedenen Bildeingabemedien, wie zum Beispiel einer Speicherkarte 2b für eine Digitalkamera, kommen, und zum Durchführen einer Produktion/Übertragung von Bilddaten, die in der Druckstation 1B zu verwenden sind.
  • Dieses Fotodrucksystem ist auch als ein "Digitales Mini-Labo" bekannt. Wie am besten anhand von 2 verständlich, wird in der Druckstation 1B ein Druckpapier P, das in der Form einer Rolle in einem der beiden Druckpapiermagazine 11 aufbewahrt wird, herausgezogen und durch einen Blattschneider 12 auf einen Streifen mit der Größe eines Fotobilds zugeschnitten. Auf diesem Druckpapier P (bzw. dem Streifen mit der Größe eines Fotodrucks) druckt eine Rückdruckeinheit 13 auf der Rückseite Farbkorrekturinformation und verschiedene Druckverarbeitungsinformationen, wie zum Beispiel eine Bildnummer; und eine Druckbelichtungseinheit 14 belichtet eine Vorderseite eines jeden Papiers P mit einem fotografisch aufgezeichneten Bild. Dann werden mehrere solcher belichteter Druckpapiere P in eine Entwicklungstankeinheit 15 geführt, die mehrere Entwicklungslösungstanks für ihre Entwicklung aufweist. Nachdem sie getrocknet wurden, werden die entwickelten Druckpapiere P durch eine Querfördereinrichtung 16 zu einem Sortierer 17 transportiert, durch den die Papiere P gemäß der jeweiligen Kundenbestellung sortiert und in mehreren Ablagefächern gestapelt (siehe 1) werden.
  • Zum Transportieren der Druckpapiere P mit einer Geschwindigkeit, die auf die oben beschriebenen verschiedenen Operationen eingeht bzw. an diese angepasst ist, ist ein Druckpapiertransportmechanismus 18 vorgesehen. Dieser Druckpapiertransportmechanismus 18 weist mehrere Transportklemmwalzenpaare, einschließlich Druckpapiertransporteinheiten 18a des Einspanntyps, auf, die vor und nach der Druckbelichtungseinheit 14 relativ zur Druckpapiertransportrichtung angeordnet sind.
  • Die Druckbelichtungseinheit 14 hat Zeilenbelichtungsköpfe zur Durchführung einer Bestrahlung mit Laserstrahlen der drei Primärfarben R (rot), G (grün) und B (blau), entlang einer Hauptabtastrichtung des Druckpapiers P, das in einer Unterabtastrichtung transportiert wird, auf der Grundlage von Druckdaten, die von der Bearbeitungsstation 1A gesendet werden. Die Entwicklungslösungstankeinheit 15 weist einen Farbentwicklungslösungstank 15a, in dem eine Farbentwicklungslösung enthalten ist, einen Bleich-Fixierungslösungstank 15b, in dem eine Bleich/Fixierungslösung enthalten ist, und Stabilisierungslösungstanks 15c auf, in denen Stabilisierungslösungen enthalten sind.
  • Bei einer oberen Position einer tischartigen Konsole der Bearbeitungsstation 1A ist ein Filmscanner 20 zum Beschaffen fotografischer Bilddaten (hiernach einfach "Bilddaten") von den entsprechenden fotografisch belichteten Bildern des Fotofilms 2a angeordnet. Gleichzeitig ist ein Medienlesegerät 21 zum Beschaffen von Bilddaten von verschiedenen Typen von Halbleiterspeichern, CD-R oder dergleichen in einem Allzweck-PC integriert, der als eine Steuerung 3 für dieses Fotodrucksystem fungiert. Der Allzweck-PC ist auch mit einem Bildschirm 23 zum Anzeigen verschiedener Arten von Informationen sowie einer Tastatur 24 und einer Maus 25 verbunden, die als Bedieneingabevorrichtungen (Zeigervorrichtungen) dienen, die als ein Befehlseingabeabschnitt verwendet werden, wenn verschiedene Einstellungen vorgenommen werden sollen.
  • Die Steuerung 3 für das Fotodrucksystem weist als eine Kernkomponente eine CPU sowie auch verschiedene andere Funktionsblöcke oder -abschnitte zur Durchführung verschiedener Operationen des Fotodrucksystems auf, die in der Form von Hardware und/oder Software implementiert sind. Von diesen Funktionsabschnitten, wie sie in 3 gezeigt sind, sind die folgenden Abschnitte für die vorliegende Erfindung von besonderer Relevanz. Ein Bildeingabeabschnitt 31 ist zum Eingeben der vom Scanner 20 oder dem Medienlesegerät 21 gelesenen Bilddaten und zur Durchführung gegebenenfalls benötigter Vorbereitungsoperationen für einen nachfolgenden Prozess vorgesehen. Ein GUI-Abschnitt 33 stellt eine grafische Benutzerschnittstelle (d.h. eine GUI) dar, die zum Erstellen eines grafisch unterstützten Bedienungsbildschirms mit verschiedenen Fenstern, verschiedenen Schaltflächen oder dergleichen sowie zum Generieren von Steuerbefehlen aus den Bedieneingaben des Benutzers (über die Tastatur 24, die Maus 25 oder dergleichen), welche durch den grafischen Bedienungsbildschirm ausgeführt werden, konfiguriert ist. Ein Druckverwaltungsabschnitt 32 führt z.B. einen Bildverarbeitungsvorgang an Bilddaten durch, die vom Bildeingabeabschnitt 31 an einen Speicher 30 übertragen wurden, um gemäß einem vom GUI-Abschnitt 33 gesendeten Steuerbefehl oder einem direkt über z.B. die Tastatur 24 eingegebenen Betätigungsbefehl gewünschte Druckdaten zu erzeugen. Ein Videosteuerungsabschnitt 35 erzeugt Videodaten, um den Bildschirm 23 dazu zu veranlassen, ein Druckquellbild oder ein simuliertes Bild als ein zu erwartendes fertiges Druckbild während eines Vorabbeurteilungsvorgangs z.B. zur Farbkorrektur anzuzeigen und auch um die vom GUI-Abschnitt 33 gesendeten grafischen Daten anzuzeigen. Ein Druckdatenerzeugungsabschnitt 36 erzeugt Druckdaten, die für die Druckbelichtungseinheit 14 geeignet sind, die in der Druckstation 1B angebracht ist, auf der Grundlage endgültiger Bilddaten, deren Bildverarbeitung abgeschlossen ist. Ein Formatierungsabschnitt 37 formatiert Rohbilddaten oder die letztendlich verarbeiteten Bilddaten gemäß einem Kundenwunsch in ein Format, das z.B. in einer CD-R schreibbar ist.
  • Insbesondere unter Bezugnahme auf den Bildeingabeabschnit 31 für den Fall, dass das Fotobildaufzeichnungsmedium ein Film 2a ist, überträgt der Bildeingabeabschnitt 31 Scanndaten, die in einem Vorscannmodus und in einem Hauptscannmodus eingescannt wurden, getrennt an den Speicher 30, um einen Vorbereitungsvorgang durchzuführen, der für den jeweiligen Zweck geeignet ist. In dem Fall, dass das Fotobildaufzeichnungsmedium eine Speicherkarte 2b ist, sendet, wenn die eingegebenen Bilddaten Thumbnail-Bilddaten (Daten mit niedriger Auflösung) enthalten, der Abschnitt 31 diese Thumbnail-Daten an den Speicher 30 getrennt von den Hauptdaten (den Daten mit hoher Auflösung) des Fotobilds, so dass die Thumbnail-Daten z.B. für eine Listenanzeige (Zusammenfassung) auf dem Bildschirm 23 verwendet werden können. Wenn andererseits keine Thumbnail-Daten enthalten sind, erzeugt der Bildeingabeabschnitt 31 aus den Hauptdaten reduzierte Bilder und sendet diese als Thumbnail-Daten an den Speicher 30. Außerdem ist dieser Bildeingabeabschnitt 31 auch mit einem Gerät verbunden, das allgemein als eine Fotodruckauftragsannahmevorrichtung zum automatischen Annehmen einer Kundenbestellung für Drucke verbunden ist. Wenn dann der Bildeingabeabschnitt 31 Druckbestellungsdaten bezüglich einer Druckgröße, einer Anzahl herzustellender Drucke usw., Bildattributdaten, die sich auf den Fotozustand und Bilddaten beziehen, dann sendet der Bildeingabeabschnitt 31 die Bilddaten an den Speicher 30 und sendet die Druckbestelldaten und die Bildattributdaten in entsprechender Weise an den Druckverwaltungsabschnitt 32. Für den Fall, dass es sich um die Bestellung von Standardfotos handelt, werden die Druckbestelldaten, die sich z.B. auf eine Druckgröße, die Anzahl usw. beziehen, in Reaktion auf den Eingabevorgang einer Bedienperson hierfür z.B. über die Tastatur 24 an den Druckverwaltungsabschnitt 32 gesendet.
  • Der Druckverwaltungsabschnitt 32 enthält eine Druckbestellungsverarbeitungseinheit 60 zum Verwalten der Druckgröße, der Anzahl von Bildern usw., einen Vergrößerungsfeststellungsabschnitt 70 zum Feststellen einer Vergrößerung auf der Grundlage der Bildgröße der eingegebenen Fotobilddaten und der Druckgröße, sowie eine Bildverarbeitungseinheit 80 zum Durchführen von Fotoretuschevorgängen, wie zum Beispiel Farbkorrektur, Filterung (zur weicheren Farbeinstellung oder zur Schärfeeinstellung) an den in den Speicher 30 abgebildeten Bilddaten. Die Bildverarbeitungseinheit 80 enthält ein Bildgrößenveränderungsmittel 90, das das von der vorliegenden Erfindung vorgeschlagene Verfahren anwendet.
  • Das Bildgrößenveränderungsmittel 90, das in 4 gezeigt ist, enthält einen Vergrößerungsumrechnungsabschnitt 91 zum Umrechnen der festgestellten Sollvergrößerung, die vom Vergrößerungsfeststellungsabschnitt 70 festgestellt wurde, in eine Kombination eines ersten Reduktionsverhältnisses, das eine Vergrößerung von 100% enthält, ein Ausdehnungsverhältnis sowie ein zweites Reduktionsverhältnis, das die Vergrößerung von 100% enthält, einen ersten Bildreduzierungsabschnitt 93 zum Reduzieren der Bilddaten um ein erstes Reduktionsverhältnis unter der Verwendung einer durchschnittbildenden Operation, einen Bildausdehnungsabschnitt 94 zum Ausdehnen der resultierenden reduzierten Bilddaten um das Ausdehnungsverhältnis unter der Verwendung einer Interpolationsoperation, einen zweiten Bildreduzierungsabschnitt 95 zum Reduzieren der resultierenden ausgedehnten Bilddaten um das zweite Reduktionsverhältnis unter der Verwendung einer durchschnittbildenden Operation, sowie eine Referenztabelle 92, in der in Form einer Tabelle verschiedene Kombinationen (Sätze) des ersten Reduktionsverhältnisses, des Ausdehnungsverhältnisses und des zweiten Reduktionsverhältnisses in Korrelation mit verschiedenen Vergrößerungen gespeichert sind.
  • Es folgt eine Erläuterung des Vorgangs der Bildgrößenveränderungsoperation des Bildgrößenveränderungsmittels 90 mit der oben beschriebenen Konstruktion im Einzelnen anhand des Fließdiagramms von 5.
  • Zuerst legt der Vergrößerungsfestlegungsabschnitt 70 auf der Grundlage der Bildgröße der durch den Bildeingabeabschnitt 31 im Speicher 30 abgebildeten Bilddaten und der von der Druckbestellungsverarbeitungseinheit 60 eingestellten Druckgröße eine Vergrößerung für diese Bilddaten fest (ein Reduktionsverhältnis im Fall einer Bildreduktion oder ein Ausdehnungsverhältnis im Fall einer Bildausdehnung) (Schritt Nr. 01). Nach dieser Festlegung der Vergrößerung M greift der Vergrößerungsumrechnungsabschnitt 91 auf die Referenztabelle 92 zu, um daraus einen bestimmten Satz einer Vergrößerung (Reduktions- und Ausdehnungsverhältnisse) abzurufen, der mit dieser Vergrößerung M korreliert (Schritt Nr. 02). Insbesondere ist in dieser Referenztabelle 92, wie in 6 gezeigt, für jede bestimmte Vergrößerung M eine Kombination (ein Satz) eines ersten Reduktionsverhältnisses 1/N1, eines Ausdehnungsverhältnisses R und eines zweiten Reduktionsverhältnisses 1/N2 registriert. Zum Beispiel ist einer Vergrößerung M = 1,199 ein erstes Reduktionsverhältnis 1/N1 = 1/1, ein Ausdehnungsverhältnis R = 2,398 und ein zweites Reduktionsverhältnis 1/N2 = 1/2 zugewiesen. Der Vergrößerung M = 0,449 ist ein erstes Reduktionsverhältnis 1/N1 = 1/2, ein Ausdehnungsverhältnis R = 1,796 und ein zweites Reduktionsverhältnis 1/N2 = 1/2 zugewiesen. Die Größen der eingegebenen Bilddaten werden allgemein festgelegt, da die Spezifikationen des Filmscanners 20 und der Digitalkameras zu einem gewissen Grad standardisiert sind. Außerdem sind auch die Auflösungen des Druckbelichtungsabschnitts 14 auf dem Gebiet des Fotodrucks vorbestimmt. Aus diesem Grund sind hier verwendbare Vergrößerungen fast vorhersagbar, so dass verschiedene Sätze der Vergrößerung (erstes Reduktionsverhältnis 1/N1, Ausdehnungsverhältnis R und zweites Reduktionsverhältnis 1/N2) im Voraus registriert werden können. Es versteht sich von selbst, dass im Fall einer unregistrierten Vergrößerung eine registrierte Vergrößerung, die ihr ähnlich ist, verwendet wird, wobei lediglich das Ausdehnungsverhältnis in diesem Satz verändert wird. Auf diese Weise sind das erste Reduktionsverhältnis 1/N und das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 immer auf die Reziprokwerte von natürlichen Zahlen eingestellt, wodurch es den Bildreduktionsoperationen ermöglicht wird, die durchschnittbildende Operation zu verwenden.
  • 7 ist eine Darstellung, in der die Reduktionsoperation veranschaulicht ist, welche die arithmetische durchschnittbildende Operation einsetzt. Wie gezeigt, führt der Prozess an allen Pixelwerten (Dichtewerten) einer Vielzahl von Pixeln (wobei in der Figur vier Pixel ein Quadrat bilden), welche die Originalbilddaten bilden, eine durchschnittbildende Operation aus, wodurch ein Durchschnittswert erhalten wird. Dann wird dieser erhaltene Durchschnittswert als ein Pixelwert eines Pixels in den neuen Bilddaten, d.h. den durch das Reduktionsverhältnis 1/2 bis 1/4 in diesem Bereich reduzierten Bilddaten gesetzt. Bei diesem Reduktionsvorgang, welcher die durchschnittbildende Operation unter der Verwendung eines Reziprokwertes einer natürlichen Zahl anwendet, werden alle Pixel der Originalbilddaten zum Erzeugen neuer Bilddaten verwendet. Daher kann die Entstehung eines Moiré-Effektes eingeschränkt werden.
  • Übrigens werden bei den in der Referenztabelle 92 registrierten Vergrößerungssätzen lediglich bei Auftreten eines Spezialfalles, bei dem die Vergrößerung M 1,2 übersteigt, das erste Reduktionsverhältnis und das zweite Reduktionsverhältnis beide auf eine Vergrößerung von 100% gesetzt, was bedeutet, dass in diesem Fall keine Reduktionsoperationen durchgeführt werden. Dies deshalb, weil die Beobachtung gemacht wurde, dass bei derartigen Vergrößerungen kein deutlicher Moiré-Effekt auftritt. Außerdem kann auf dem Gebiet des Fotodrucks die Durchführung eines Fotodrucks durch das Ausdehnen der Originalbilddaten als eine Ausnahmeoperation angesehen werden. Ferner wird das erste Reduktionsverhältnis 1/N1 eine Vergrößerung von 100%, wenn die Vergrößerung M 0,5 übersteigt. Dies deshalb, weil beobachtet wurde, dass durch die Ausführung einer Reduktionsoperation mittels einer durchschnittbildenden Operation nach der Vergrößerung durch eine reelle Zahl unter der Verwendung des Interpolationsverfahrens kein deutlicher Moiré-Effekt auftritt. Daher besteht der Hauptzweck der Reduktionsoperation unter der Verwendung des ersten Reduktionsverhältnisses darin, das bei der nachfolgenden Ausdehnungsoperation verwendete Ausdehnungsverhältnis nicht beträchtlich zu vergrößern. Ein solches großes Ausdehnungsverhältnis würde nämlich zu einer nachteiligen Erhöhung des Rechenaufwandes bei der Ausdehnungsoperation, welche das Interpolationsverfahren verwendet, führen.
  • Nach dem Abrufen eines Vergrößerungssatzes für eine vorbestimmte Vergrößerung stellt der Vergrößerungsumrechnungsabschnitt 91 das erste Reduktionsverhältnis 1/N1 beim ersten Bildreduktionsabschnitt 93 (Schritt Nr. 03), das Ausdehnungsverhältnis R beim Bildausdehnungsabschnitt 94 (Schritt Nr. 04) und das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 beim zweiten Bildreduktionsabschnitt 95 (Schritt Nr. 05). Die tatsächliche Bildgrößenveränderungsoperation an den im Speicher 30 abgebildeten Bilddaten wird in der Reihenfolge Reduktionsoperation beim ersten Bildreduktionsabschnitt 93, Ausdehnungsoperation beim Bildausdehnungsabschnitt 94 und Reduktionsoperation beim zweiten Bildreduktionsabschnitt 93 ausgeführt. Bei diesem Prozess enthalten die Reduktionsoperationen eine Vergrößerung von 100%, d.h. keine Reduktionsoperation. Deshalb überprüft der Prozess dies vor jeder Reduktionsoperation. Der Prozess prüft nämlich, ob das erste Reduktionsverhältnis 1/N1 hier 1 ist oder nicht (Schritt Nr. 06). Wenn es nicht 1 ist, dann wird die oben beschriebene Bildreduktion unter Ausführung der arithmetischen durchschnittbildenden Operation unter der Verwendung des ersten Reduktionsverhältnisses 1/N1 beim ersten Bildreduktionsabschnitt 93 durchgeführt (Schritt Nr. 07), während, wenn es 1 ist, diese Bildreduktion durch den ersten Bildreduktionsabschnitt 93 ausgelassen wird.
  • Als Nächstes führt der Bildausdehnungsabschnitt 94 die Bildausdehnung unter Ausführung des Interpolationsverfahrens unter der Verwendung des Ausdehnungsverhältnisses R durch (Schritt Nr. 08). Die Bildausdehnungsoperation unter Ausführung des Interpolationsverfahrens ist auf diesem Gebiet wohl bekannt. Deshalb wird nicht näher auf die Einzelheiten eingegangen. Spezifische hauptsächlich verwendete Verfahren sind zum Beispiel das lineare (bilineare) Interpolationsverfahren, das kubische (bikubische) Interpolationsverfahren. Bei der vorliegenden Ausführungsform kann eines dieser Interpolationsverfahren gezielt verwendet werden.
  • Nach Abschluss der Bildausdehnungsoperation prüft der Prozess, ob das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 hier 1 ist oder nicht (Schritt Nr. 09). Wenn es nicht 1 ist, dann führt der zweite Bildreduktionsabschnitt 95 die Bildreduktion unter Ausführung der durchschnittbildenden Operation unter der Verwendung des zweiten Reduktionsverhältnisses 1/N2 durch (Schritt Nr. 10), während, wenn es 1 ist, diese Reduktionsoperation durch den zweiten Bildreduktionsabschnitt 95 weggelassen wird.
  • Auf diese Weise werden die Bilddaten, an denen die Bildgrößenveränderungsoperation durchgeführt wurde, der notwendigen Bildverarbeitung unterzogen und in Druckdaten umgewandelt, die an die Druckbelichtungseinheit 14 gesendet werden, welche dann ein Druckpapier P auf der Grundlage dieser Druckdaten belichtet, wodurch schließlich ein fertiges Fotobild entsteht.
  • Bei der vorhergehenden Ausführungsform wird das sogenannte Silbersalzfotodruck eingesetzt, bei dem die Druckstation 1B eine Belichtung des Druckpapiers P mit einem Fotobild an der Druckbelichtungseinheit 14 durchführt, welche über die Belichtungsmaschine verfügt und dann mehrere Entwicklungsoperationen an diesem belichteten Druckpapier P durchführt. Es versteht sich von selbst, dass bei der vorliegenden Erfindung die Druckstation 1B nicht auf diesen Typ eingeschränkt ist. Statt dessen können auch verschiedene andere Fotodrucksysteme, wie zum Beispiel ein Tintenstrahldrucker zum Ausbilden eines Bildes durch Abstrahlen von Tinte auf einen Film oder ein Papier, ein Wärmetransferdruckverfahren unter der Verwendung eines wärmeempfindlichen Blattes usw. eingesetzt werden.

Claims (6)

  1. Automatisiertes computerimplementiertes Bildverarbeitungsverfahren zum Ändern von Bilddaten zu einer bestimmten Sollvergrößerung, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Umrechnen der bestimmten Sollvergrößerung in eine Kombination eines ersten Reduktionsverhältnisses, eines Ausdehnungsverhältnisses und eines zweiten Reduktionsverhältnisses, Reduzieren der Bilddaten um das erste Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittbildenden Operation, Ausdehnen der erhaltenen reduzierten Bilddaten um das Ausdehnungsverhältnis durch Verwenden einer interpolierenden Operation und Reduzieren der daraus erhaltenen ausgedehnten Bilddaten um das zweite Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittbildenden Operation, wobei – in Abhängigkeit von der bestimmten Sollvergrößerung – das erste Reduktionsverhältnis und/oder das zweite Reduktionsverhältnis gleich 1 sein kann.
  2. Bildverarbeitungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Reduktionsverhältnis 1/N1 ist (N1 ist eine natürliche Zahl), das zweite Reduktionsverhältnis 1/N2 ist (N2 ist eine natürliche Zahl) und das Ausdehnungsverhältnis R = M × N1 × N2 ist, wobei für den Fall, dass die Vergrößerung M gleich 1,2 oder mehr ist, N2 gleich 1 gesetzt wird, und wobei im Falle, dass die Vergrößerung M unter 1,2 liegt, N2 gleich 2 gesetzt wird.
  3. Bildverarbeitungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus der bestimmten Sollvergrößerung berechnete Werte für das erste Reduktionsverhältnis, das Ausdehnungsverhältnis und das zweite Reduktionsverhältnis im Voraus tabellarisiert werden.
  4. Computerlesbares Medium, enthaltend computerausführbare Anweisungen für das automatische Ändern von Bilddaten zu einer bestimmten Sollvergrößerung, wobei die Anweisungen ermöglichen, dass ein Computer folgende Schritte ausführt: Umrechnen der bestimmten Sollvergrößerung in eine Kombination eines ersten Reduktionsverhältnisses, eines Ausdehnungsverhältnisses und eines zweiten Reduktionsverhältnisses, Reduzieren der Bilddaten um das erste Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, Ausdehnen der erhaltenen reduzierten Bilddaten um das Ausdehnungsverhältnis durch Verwenden einer interpolierenden Operation und Reduzieren der erhaltenen ausgedehnten Bilddaten um das zweite Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, wobei – abhängig von der bestimmten Sollvergrößerung – das erste Reduktionsverhältnis und/oder das zweite Reduktionsverhältnis gleich 1 sein kann.
  5. Bildverarbeitungsvorrichtung zur Änderung von Bilddaten durch eine bestimmte Sollvergrößerung, mit: einem Bilddaten-Eingabeabschnitt (31) zum Eingeben der Bilddaten und einem Vergrößerungsfestlegungsabschnitt (70) zum Festlegen einer Vergrößerung für das Ändern der Größe der eingegebenen Bilddaten, gekennzeichnet durch einen Vergrößerungsumrechnungsabschnitt (91) zum automatischen Umrechnen der bestimmten Sollvergrößerung in eine Kombination eines ersten Reduktionsverhältnisses, eines Ausdehnungsverhältnisses und eines zweiten Reduktionsverhältnisses, einen ersten Bildreduktionsabschnitt (93) zum automatischen Reduzieren der Bilddaten um das erste Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, einen Bildausdehnungsabschnitt (94) zum automatischen Ausdehnen der erhaltenen reduzierten Bilddaten um das Ausdehnungsverhältnis durch Verwenden einer interpolierenden Operation und einen zweiten Bildreduktionsabschnitt (95) zum automatischen Reduzieren der erhaltenen ausgedehnten Bilddaten um das zweite Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, wobei – abhängig von der bestimmten Sollvergrößerung – das erste Reduktionsverhältnis und/oder das zweite Reduktionsverhältnis gleich 1 sein kann.
  6. Fotodruckersystem mit einem Bilddaten-Eingabeabschnitt (31) zum Eingeben fotografischer Bilddaten, einem Druckausgabeabschnitt (1B) zum Ausgeben eines auf den eingegebenen fotografischen Bilddaten basierenden fotografischen Bildes in Form eines Papierfotos mit ausgewähltem Format, und einen Vergrößerungsfestlegungsabschnitt (70) zum Festlegen einer auf der Bildgröße der eingegebenen fotografischen Bilddaten und dem Druckformat basierenden Vergrößerung, gekennzeichnet durch: einen Vergrößerungsumrechnungsabschnitt (91) zum automatischen Umrechnen der bestimmten Sollvergrößerung in eine Kombination eines ersten Reduktionsverhältnisses, eines Ausdehnungsverhältnisses und eines zweiten Reduktionsverhältnisses, einen ersten Bildreduktionsabschnitt (93) zum automatischen Reduzieren der Bilddaten um das erste Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, einen Bildausdehnungsabschnitt (94) zum automatischen Ausdehnen der erhaltenen reduzierten Bilddaten um das Ausdehnungsverhältnis durch Verwenden einer interpolierenden Operation und einen zweiten Bildreduktionsabschnitt (95) zum automatischen Reduzieren der erhaltenen ausgedehnten Bilddaten um das zweite Reduktionsverhältnis durch Verwenden einer durchschnittsbildenden Operation, wobei – abhängig von der bestimmten Sollvergrößerung – das erste Reduktionsverhältnis und/oder das zweite Reduktionsverhältnis gleich 1 sein kann.
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