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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1) Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Motorantriebseinheit,
die ein Objekt mit Hilfe einer Antriebskraft eines Elektromotors
antreibt, und auf einen Fahrzeug-Türspiegel,
der mit der Motorantriebseinheit ausgestattet ist.
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2) Beschreibung der verwandten
Technik
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Motorantriebseinheiten,
die Objekte mit Hilfe von Antriebskräften von Elektromotoren antreiben, sind
bekannt. Derartige Motorentriebseinheiten enthalten einen Antriebskraft-Übertragungsmechanismus, der
die Antriebskraft des Elektromotors auf das Objekt überträgt, und
eine Steuerschaltung, die den Elektromotor, wie zum Beispiel durch
Unterbrechung der Stromzufuhr zum Elektromotor, steuert. Derartige Motorantriebseinheiten
werden in elektrisch anklappbaren Türspiegeln und Fahrzeugfenstern
mit elektrischem Scheibenheber verwendet.
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Eine
herkömmliche
Motorantriebseinheit wird in 10 gezeigt.
Hier wird angenommen, dass die Motorantriebseinheit in einem elektrisch
anklappbaren Türspiegel
(im Folgenden als „Türspiegel" bezeichnet) eines
Fahrzeugs verwendet wird.
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Wie
in 10 gezeigt, umfasst der Türspiegel einen Spiegelträger 1,
eine Wellenhalterung 2, eine Motorantriebseinheit 3A,
und eine Spiegelanordnung, die das von der Motorantriebseinheit 3A anzutreibende
Objekt ist. Der Spiegelträger 1 ist
an einer Tür
(nicht gezeigt) eines Fahrzeugs befestigt. Die Wellenhalterung 2 hält eine
Welle 21 und ist am Spiegelträger 1 befestigt. Die
Motorantriebseinheit 3A ist durch die Welle 21 drehbar
gelagert.
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Die
Spiegelanordnung umfasst einen Rahmen 4, eine Befestigungskonsole 5,
die eine Stromversorgungseinheit etc. beinhaltet, und einen Spiegel 6.
Die Spiegelanordnung ist durch die Welle 21 über die
Motorantriebseinheit 3A drehbar gelagert.
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Die
Motorantriebseinheit 3A umfasst einen Elektromotor 33,
eine Kupplungseinrichtung 35, und eine Drehzahlverringerungseinrichtung
(Antriebskraft-Übertragungsmechanismus) 36.
Die Kupplungseinrichtung 35 überträgt die Antriebskraft des Elektromotors 33 an
die Spiegelanordnung. Die Motorantriebseinheit 3A umfasst
ferner einen Schaltkreis (Motorantriebs-Steuerschaltung). Wenn die Spiegelanordnung
eine vorgegebene Stellung erreicht, unterbricht der Schaltkreis
die Stromzufuhr zum Elektromotor 33 und hält die Spiegelanordnung in
einer Grundstellung (Stellung bei Benutzung) oder in einer angeklappten
Stellung (nach hinten gekippten Stellung) an.
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Wie
in 11 gezeigt, enthält der Schaltkreis ein erstes
PTC (positive temperature coefficient, positiver Temperaturkoeffizient)
Element PTC1, ein zweites PTC Element PTC2, eine erste Diode D1,
eine zweite Diode D2, einen Relaiskontakt R-S, einen Anlaufkondensator
C, einen Relais-Selbsthaltewiderstand R-R, eine Relaisspule R-C,
und einen Entladewiderstand RD.
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Der
Schaltkreis ist leitend über
einen Rückstell-Steuerschalter
(nicht gezeigt) und einen Kabelbaum (nicht gezeigt) mit einer Stromversorgungsseite
ACC (+) und einer Erdungsseite (–) verbunden. Der Rückstell-Steuerschalter
dient dazu, in die Grundstellung oder in die angeklappte Stellung
zu schalten, und ist im Inneren des Fahrzeugs angeordnet.
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Wenn
eine Bedienungsperson den Rückstell-Steuerschalter
betätigt,
wird die Motorantriebseinheit 3A betätigt (durch Antreiben des Elektromotors 33 und
Ansprechen der Drehzahlverringerungseinrichtung 36 etc.),
und die Spiegelanordnung wird in die Grundstellung oder die angeklappte
Stellung bewegt. Wenn die Spiegelanordnung die Grundstellung oder
die angeklappte Stellung erreicht, unterbricht der Schaltkreis die
Stromzufuhr zum Elektromotor 33, so dass die Spiegelanordnung
in dieser Stellung stehen bleibt.
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Im
Allgemeinen erzeugt der Elektromotor 33 auf Grund einer
Veränderung
der Menge des während
des Antriebs fließenden
elektrischen Stroms (eine kurzzeitige Spannungsschwankung beim Antriebsanlauf,
während
von normaler Rotation zu Rückwärtsrotation
geschaltet wird etc.) ein induziertes Hochfrequenz-Rauschen. Das
induzierte Rauschen beeinflusst periphere Geräte. Wenn die Motorantriebseinheit
zum Beispiel in Funktionsteilen des Fahrzeugs, wie zum Beispiel
dem elektrisch anklappbaren Spiegel und dem Fenster mit elektrischem Scheibenheber
verwendet wird, beeinflusst das induzierte Rauschen Geräte im Inneren
des Fahrzeugs, wie zum Beispiel Radio, Fernseher und elektronisches
Steuergerät
(ECU, electronic control unit), das eine Motorsteuerung durch führt, etc.
Wenn die Motorantriebssteuerung als ein Schaltgerät der Deckenbeleuchtung
in einem Haus verwendet wird, beeinflusst sie überdies Geräte wie zum Beispiel Radio und
Fernseher im Haus.
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Ein
Weg, zu verhindern, dass das induzierte Rauschen die peripheren
Geräte
beeinflusst, ist, die peripheren Geräte in einem Gehäuse einzuschließen, das
das induzierte Rauschen abschirmt.
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Die
peripheren Geräte
werden jedoch nicht nur durch induziertes Rauschen vom Elektromotor, sondern
auch durch induziertes Rauschen aus verschiedenen Quellen beeinflusst.
Zum Beispiel erzeugt auch der Relaiskontakt R-S Rauschen. Folglich
ist es notwendig, dieses induzierte Rauschen, das in verschiedenen
Frequenzbereichen vorkommt, abzuschirmen. Die herkömmliche
Technologie konzentriert sich nur darauf, das induzierte Rauschen aus
einer Quelle, das heißt,
dem Elektromotor, abzuschirmen. Ein Beispiel eines Systems nach
dem Stand der Technik findet man in US-A-2003/0107340.
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ÜBERSICHT ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Nach
der vorliegenden Erfindung ist es ein Ziel, wenigstens die Probleme
bei der herkömmlichen
Technologie zu lösen.
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Eine
Motorantriebseinheit nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung
enthält
einen Elektromotor, der ein Objekt antreibt, und eine Leiterplatte,
die eine Steuerschaltung enthält,
die den Antrieb des Elektromotors steuert. Der Elektromotor und
die Leiterplatte sind mit einem vorgegebenen Abstand dazwischen
so angeordnet, dass der Elektromotor und die Leiterplatte einander
gegenüber
liegen. Überdies
enthält
die Leiterplatte einen Pseudo-Kondensator in Form eines Leitermusters,
wobei der Pseudo-Kondensator an einer Position angeordnet ist, die
dem Elektromotor zugewandt ist.
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Ein
elektrisch anklappbarer Türspiegel
nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält eine
Spiegelanordnung und die oben erwähnte Motorantriebseinheit nach
der vorliegenden Erfindung.
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Die
anderen Ziele, Kennzeichen und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung
im Besonderen dargelegt oder wer den offensichtlich, wenn sie in
Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gelesen wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1A ist
eine Draufsicht eines Türspiegels, der
eine Motorantriebseinheit nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung enthält;
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1B ist
eine Schnittzeichnung der Motorantriebseinheit entlang Linie X-X
in 1A;
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1C ist
eine Schnittzeichnung der Motorantriebseinheit entlang Linie Y-Y
in 1A;
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2 ist
eine perspektivische Explosionszeichnung eines Türspiegels nach einer ersten
Ausführungsform
und einer zweiten Ausführungsform nach
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
ein Schaltbild eines Schaltkreises in der Motorantriebseinheit nach
der ersten Ausführungsform;
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4 ist
eine schematische Darstellung einer Schaltkreisplatte in der Motorantriebseinheit nach
der ersten Ausführungsform,
von einem Elektromotor aus betrachtet;
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5 ist
ein Schaltbild des Schaltkreises in der Motorantriebseinheit nach
der zweiten Ausführungsform;
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6 ist
eine vergrößerte Schnittzeichnung einer
Motorantriebseinheit nach einer dritten Ausführungsform und einer vierten
Ausführungsform;
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7 ist
eine perspektivische Explosionszeichnung eines Türspiegels nach der dritten
Ausführungsform
und der vierten Ausführungsform;
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8 ist
ein Schaltbild eines Schaltkreises in der Motorantriebseinheit nach
der dritten Ausführungsform;
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9 ist
ein Schaltbild eines Schaltkreises in der Motorantriebseinheit nach
der vierten Ausführungsform;
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10 ist
eine Teil-Schnittzeichnung eines herkömmlichen Türspiegels; und
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11 ist
ein Schaltbild eines Schaltkreises einer Motorantriebseinheit im
herkömmlichen
Türspiegel.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden unten unter Bezugnahme auf begleitende
Zeichnungen detailliert beschrieben.
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Eine
erste Ausführungsform
der Motorantriebseinheit nach der vorliegenden Erfindung wird unten
unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
Es wird angenommen, dass die Motorantriebseinheit in einem elektrisch
anklappbaren Türspiegel
(im Folgenden als „Türspiegel" bezeichnet) eines
Fahrzeugs verwendet wird.
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Der
Türspiegel
nach der ersten Ausführungsform
enthält
eine in 1A gezeigte Motorantriebseinheit 3. 1A, 1B und 2 veranschaulichen
die Bauart der Motorantriebseinheit 3.
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Die
Motorantriebseinheit 3 enthält einen Getriebekasten 31 und
eine Abdeckung 32. Ein Raum im Getriebekasten 31,
der durch die Abdeckung 32 abgedeckt ist, enthält einen
Elektromotor 33, der die Einheit antreibt, ein Motorgehäuse 34,
das den Elektromotor 33 hält, eine Kraftübertragungseinrichtung (eine
Kupplungseinrichtung 35 und eine Drehzahlverringerungseinrichtung 36),
die die Antriebskraft des Elektromotors 33 überträgt, und
eine Schaltkreisplatte 37 (eine Motorantriebs-Steuerschaltungsplatte,
auf der eine Motorantriebs-Steuerschaltung montiert ist).
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Zunächst sind
ein Gehäuse 311 für die Kupplungseinrichtung 35 und
ein Gehäuse 312 für die Drehzahlverringerungseinrichtung 36 parallel
angeordnet, und die Kupplungseinrichtung 35 und die Drehzahlverringerungseinrichtung 36 sind
jeweils im Gehäuse 311 und
im Gehäuse 312 eingebaut.
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Eine Öffnung 313 ist,
wie in 1B gezeigt, in einen Bodenabschnitt
des Gehäuses 311 der Kupplungseinrichtung 35 geschnitten,
um eine Welle 21 einzuführen.
Die Kupplungseinrichtung 35 ist, wie in 2 gezeigt,
an der Welle 21 in der Öffnung 313 durch
eine Unterlegscheibe 40A befestigt.
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Das
Motorgehäuse 34 ist
am Getriebekasten 31 befestigt, um eine Öffnung des
Gehäuses 312 der Drehzahlverringerungseinrichtung 36 abzudecken.
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Im
Folgenden handelt es sich um eine Beschreibung des Motorgehäuses 34.
Das Motorgehäuse 34 enthält einen
Einbausockel 341 für
den Elektromotor 33 (im Folgenden als „Motoreinbausockel" bezeichnet). Der
Motoreinbausockel 341 ist eine zylinderförmige Außenwand,
deren Form der äußeren Form
des Elektromotors 33 ähnlich
ist. Der Elektromotor 33 wird in dieser zylinderförmigen Außenwand
aufgenommen und innerhalb dieser gehalten. Eine in 2 gezeigte
Einkerbung 341a, die später
beschrieben wird, ist in einen Abschnitt der Außenwand, der der Schaltkreisplatte 37 zugewandt ist,
geschnitten.
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Eine
Abtriebswelle 331 des Elektromotors 33 ist mit
einem ersten Schneckengetriebe 361 der Drehzahlverringerungseinrichtung 36 über ein
Verbindungsstück 332 gekoppelt.
Aus diesem Grund ist eine in 1C gezeigte Öffnung 341b durch
einen Bodenabschnitt des Motoreinbausockels 341 geschnitten,
damit die Abtriebswelle 331 und das Verbindungsstück 332 eingeführt werden
können.
Die Öffnung 341b ist
so ausgeschnitten, dass sie sich durch das Gehäuse 312 der Drehzahlverringerungseinrichtung 36 fortsetzt.
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Am
Motorgehäuse 34 sind,
wie in 1C und 2 gezeigt,
ein Einschnitt 342, in den ein unterer Rand der Schaltkreisplatte 37 eingeführt ist,
und eine Kralle 343, die durch eine Öffnung 371 der Schaltkreisplatte 37 geführt ist,
ausgebildet. Die Schaltkreisplatte 37 wird, wie in 1C gezeigt,
vom Motorgehäuse 34 durch
den Einschnitt 342, die Kralle 343, und einen
Einschnitt 322 in der Abdeckung 32 gehalten.
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Der
Schaltkreis, der auf der Schaltkreisplatte 37 angebracht
ist, enthält,
wie in 3 gezeigt, ein erstes PTC Element PTC1, ein zweites
PTC Element PTC2, eine erste Diode D1, eine zweite Diode D2, einen
Relaiskontakt R-S, einen Anlaufkondensator C, einen Relais-Selbsthaltewiderstand
R-R, eine Relaisspule R-C, und einen Entladewiderstand RD. Darüber hinaus
ist der Schaltkreis leitend über
einen Rückstell-Steuerschalter
und einen Kabelbaum, die im Bild nicht gezeigt werden, mit einer
Stromversorgungsseite ACC (+) und einer Erdungsseite (–) verbunden.
Der Rückstell-Steuerschalter
dient dazu, in die Grundstellung oder in die angeklappte Stellung
zu schalten, und ist im Inneren des Fahrzeugs angeordnet.
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Auf
der Schaltkreisplatte 37 nach der ersten Ausführungsform
ist, wie in 4 gezeigt, ein Leitermuster 372 vorhanden,
das an einer Position angeordnet ist, die einem Metallgehäuse des
Elektromotors 33 zugewandt ist. Das Leitermuster 372 ist
dem Metallgehäuse
auf eine solche Weise zugewandt, dass es sich mit Hilfe zumindest
der Einkerbung 341a im Motorgehäuse 34 in einem vorgegebenen
Abstand vom Metallgehäuse des
Elektromotors 33 befindet. Das Leitermuster 372 ist
nach der ersten Ausführungsform
leitend mit einer Erdungsseite (–) der Relaisspule R-C verbunden.
Folglich bilden das Leitermuster 372, das Metallgehäuse, und
ein dielektrischer Stoff (Luft) zwischen diesen beiden einen in 3 gezeigten
Pseudo-Kondensator Cp.
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Auf
der in 4 gezeigten Schaltkreisplatte 37 ist,
um die Beschreibung zu erleichtern, ein Schaltkreisaufbau aus montierten
Bestandteilen, wie zum Beispiel einem Widerstand, im Bild nicht
gezeigt.
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Nach
der ersten Ausführungsform
ist der Pseudo-Kondensator Cp zwischen dem Elektromotor 33 und
dem Schaltkreis (in diesem Fall zwischen der Relaisspule R-C und
der Erdungsseite (–))
vorhanden. Folglich wird, falls im Moment des Antriebsanlaufs des
Elektromotors 33 eine kurzzeitige Spannungsschwankung im
Elektromotor 33 auftritt, im Pseudo-Kondensator Cp eine
der Spannungsschwankung entsprechende elektrische Ladung gespeichert.
Durch Absorption der Spannungsschwankung durch den Pseudo-Kondensator Cp wird
vom Elektromotor 33 erzeugtes induziertes Rauschen absorbiert,
dadurch wird die Verringerung oder Eliminierung derartigen induzierten
Rauschens ermöglicht.
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Normalerweise
ist die Absorption des Rauschens umso besser, je größer die
elektrostatische Kapazität
des Kondensators ist. Die elektrostatische Kapazität ist proportional
zu einer einander zugewandten Fläche
der Leiter, und nimmt in umgekehrtem Verhältnis mit einem Abstand zwischen
den Leitern zu. Folglich ist es, um effektive Absorption durch den
Pseudo-Kondensator Cp nach der ersten Ausführungsform zu erzielen, wünschenswert,
die Fläche
des Leitermusters 372 und der Einkerbung 341a zu
vergrößern, und
ebenso den Abstand (den vorgegebenen Abstand) zwischen dem Elektromotor 33 und
dem Leitermuster 372 zu verringern.
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Das
Motorgehäuse 34 ist
innerhalb einer Außenwand 314 des
Getriebekastens 31 eingefügt und ist mit einer Schraube
S befestigt.
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Die
Kupplungseinrichtung 35 enthält, wie in 2 gezeigt,
eine Kupplungsfassung 351, ein Kupplungszahnrad 352,
eine Feder 353 und eine Schwungmutter 354. Die
Kupplungseinrichtung wird durch Anbringen der Unterlegscheibe 40A,
der Kupplungsfassung 351, des Kupplungszahnrades 352, und
der Feder 353 nacheinander auf der Welle 21, die
in das Gehäuse 311 des
Getriebekastens 31 eingeführt ist, und durch Zusammen drücken der
Feder 353 mit der Schwungmutter 354 gebildet.
Während dies
geschieht, sind vorstehende Abschnitte 351a, die auf einer
oberen Fläche
der Kupplungsfassung 351 ausgebildet sind, mit Aussparungen 352a,
die auf einer unteren Fläche
des Kupplungszahnrades 352 ausgebildet sind, in Eingriff.
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Die
Drehzahlverringerungseinrichtung 36 enthält das erste
Schneckengetriebe 361, das über das Verbindungsstück 332 mit
der Abtriebswelle 331 des Elektromotors 33 gekoppelt
ist, ein Schrägstirnrad 362,
das in Eingriff mit dem ersten Schneckengetriebe 361 ist,
und ein zweites Schneckengetriebe 363, das mir dem Schrägstirnrad 362 in
Eingriff ist. Das zweite Schneckengetriebe 363 ist in Eingriff
mit dem Kupplungszahnrad 352 der Kupplungseinrichtung.
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Die
Antriebskraft des Elektromotors 33 wird durch die Kupplungseinrichtung 35 und
die Drehzahlverringerungseinrichtung 36 auf die Welle 21 übertragen.
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Die
Abdeckung 32 ist am Getriebekasten 31 befestigt,
der mit verschiedenen Bauteilen ausgestattet ist. Ein zylinderförmiges Teil 321,
dessen beide Enden offen sind, ist auf der Abdeckung 32 an
einer Position ausgebildet, die der Öffnung 313, die durch den
Getriebekasten 31 geschnitten ist, gegenüber liegt.
Eine Innenwand des zylinderförmigen
Teils 321 fungiert als ein Lager der Welle 21,
und das zylinderförmige
Teil 321 fungiert ebenso als eine Einführöffnung für den Kabelbaum, der im Bild
nicht gezeigt ist. Der Kabelbaum wird ebenfalls durch die Welle 21,
die hohl ist, eingeführt.
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Der
in 1C gezeigte Einschnitt 322, in den zumindest
ein oberer Rand der Schaltkreisplatte 37 eingefügt ist,
ist auf einer Innenseite der Abdeckung 32 ausgeführt. Der
Einschnitt 322 kann auf eine solche Weise ausgeführt sein,
dass eine Seitenkante und eine Schrägkante der Schaltkreisplatte 37, die
im Bild nicht gezeigt sind, darin eingefügt sind.
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Folglich
verfügt
die auf solche Art gebaute Abdeckung 32 über eine
in den Einschnitt 322 auf der Innenseite eingefügte Schaltkreisplatte 37,
und ebenso über
eine in die Außenwand 314 des
Getriebekastens 31 eingefügte Außenwand 323 seines
unteren Randes. Die Abdeckung 32 kann durch jedes beliebige
Verfahren, wie zum Beispiel Heißschmelzen
oder Schrauben, befestigt werden.
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Folglich
ist die Motorantriebseinheit 3 durch die Welle 21,
die, wie in 2 gezeigt, über eine Kugel 39 und
eine Unterlegscheibe 40B von der Wellenhalterung 2 gehalten
wird, drehbar gelagert, und dreht die Spiegelanordnung.
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Eine
Funktion des elektrisch anklappbaren Türspiegels nach der ersten Ausführungsform
wird unten beschrieben.
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Wenn
eine Bedienungsperson den Rückstell-Steuerschalter
(im Bild nicht gezeigt), der im Inneren des Fahrzeugs vorhanden
ist, betätigt,
wird der Elektromotor 33 der Motorantriebseinheit 3 angetrieben.
Die Antriebskraft des Elektromotors 33 wird über die
Abtriebswelle 331 des Motors, das Verbindungsstück 332 und
die Drehzahlverringerungseinrichtung 36 auf das Kupplungszahnrad 352,
das an der Welle 21 befestigt ist, übertragen.
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Während die
Antriebskraft des Elektromotors 33 auf das Kupplungszahnrad 352 übertragen
wird, dreht sich, da sich das Kupplungszahnrad 352 in der Motorantriebseinheit 3 bezüglich der
Welle 21 nicht drehen kann, das zweite Schneckengetriebe 363 der Drehzahlverringerungseinrichtung 36 um
das Kupplungszahnrad 352 als Mittelpunkt. Die Drehung des zweiten
Schneckengetriebes 363 bewirkt, dass sich die in der Motorantriebseinheit 3 enthaltene
Spiegelanordnung (Bauteile wie zum Beispiel ein Gehäuse 4,
eine Befestigungskonsole 5, und ein Spiegel 6 sind
in der Motorantriebseinheit 3 enthalten) um die Welle 21 als
Mittelpunkt dreht.
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Wenn
die Spiegelanordnung die Grundstellung oder die angeklappte Stellung
erreicht, wird die Stromzufuhr zum Elektromotor 33 durch
einen Schaltprozess des Schaltkreises unterbrochen, und die Spiegelanordnung
hält an
der vorgegebenen Position an.
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Wenn
die Übertragungskraft
vom Elektromotor 33 übermäßig groß ist, oder
wenn es einen Stoß an
die Spiegelanordnung gibt, dreht sich das Kupplungszahnrad 352,
während
es dem von der Feder 353 ausgeübten Schub widersteht, und
die vorstehenden Abschnitte 351a auf der Kupplungsfassung 351 und
die Aussparungen 352a auf dem Kupplungszahnrad 352 sind
außer
Eingriff. Auf Grund dessen verringert sich die Belastung des Elektromotors 33, dadurch
wird jegliche Beschädigung
vermieden.
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Beim
Anlauf des Elektromotors 33 schwankt die Spannung im Elektromotor 33 für kurze
Zeit. Wenn die Spannung schwankt, wird nach der ersten Ausführungsform
die der Spannungsschwankung entsprechende elektrische Ladung im
Pseudo-Kondensator Cp gespeichert, dadurch wird die Verringerung
oder Eliminierung des vom Elektromotor 33 erzeugten induzierten
Rauschens ermöglicht.
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Folglich
kann nach der ersten Ausführungsform
das induzierte Rauschen vom Elektromotor 33 in der Nähe des Elektromotors 33 verringert
oder eliminiert werden, und jegliche ungünstige Auswirkung auf die im
Fahrzeug eingebauten peripheren Geräte kann vermieden werden. Dies
lässt besseren
Signalempfang durch das Radio und den Fernseher zu, und ermöglicht,
Fehlfunktion des elektronischen Steuergerätes (ECU) zu verhindern.
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Eine
zweite Ausführungsform
der Motorantriebseinheit nach der vorliegenden Erfindung wird unten
unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. Die im elektrisch
anklappbaren Türspiegel
nach der zweiten Ausführungsform
verwendete Motorantriebseinheit wird unten beschrieben.
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Der
elektrisch anklappbare Türspiegel
nach der zweiten Ausführungsform
enthält
die im elektrisch anklappbaren Türspiegel
nach der ersten Ausführungsform
vorhandene Motorantriebseinheit 3, wobei, wie in 5 gezeigt,
eine Änderung
in den Schaltkreis eingebaut wurde.
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Ein
nach der zweiten Ausführungsform
auf der Schaltkreisplatte montierter Schaltkreis ist mit einer zusätzlichen
Schaltungsanordnung ausgestattet, wobei es sich um eine im Folgenden
beschriebene Rauschbeseitigungsvorrichtung handelt, die zu den Komponenten
anderer induktiver Lastsysteme im in 3 gezeigten
Schaltkreis nach der ersten Ausführungsform
hinzugefügt
ist.
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Zunächst ist,
wie in 5 gezeigt, der Relaiskontakt R-S als eine Komponente
des induktiven Lastsystems vorhanden, und im Moment des Ein-, bzw.
Ausschaltens wird in diesem Relaiskontakt R-S eine gegenelektromotorische
Kraft erzeugt, dadurch wird das induzierte Hochfrequenzrauschen
verursacht. Aus diesem Grund ist nach der zweiten Ausführungsform
eine Kombination eines Kondensators C1 und eines Widerstandes R,
die in Reihe geschaltet sind, parallel zum Relaiskontakt R-S vorhanden, um
das induzierte Rauschen, das erzeugt wird, zu verringern oder zu
eliminieren.
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Darüber hinaus
ist die Relaisspule R-C, wie in 5 gezeigt,
als eine Komponente des induktiven Lastsystems angeschlossen, und
das Hochfrequenzrauschen wird auch in dieser Relaisspule R-C erzeugt.
Aus diesem Grund ist, wie in 5 gezeigt, nach
der zweiten Ausführungsform
ein Kondensator C2 parallel mit der Relaisspule R-C geschaltet,
um das induzierte Rauschen, das erzeugt wird, zu verringern oder
zu eliminieren.
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Außerdem wird,
wie bei der ersten Ausführungsform
beschrieben, das induzierte Rauschen auch vom Elektromotor 33 erzeugt,
der eine Komponente des induktiven Lastsystemsist. Um das in den Griff
zu bekommen, ist nach der zweiten Ausführungsform eine Spule L1 in
Reihe mit einer Stromversorgungsseite ACC (+) des Elektromotors
geschaltet, und eine Spule L2 ist in Reihe mit einer Erdungsseite (–) des Elektromotors 33 geschaltet.
Die auf solche Weise verbundenen Spulen L1 und L2 wandeln das vom
Elektromotor erzeugte induzierte Rauschen in Wärmeenergie um, dadurch wird
das induzierte Rauschen verringert oder eliminiert. Anstatt die
zwei Spulen L1 und L2 zum Verringern oder Eliminieren des induzierten
Rauschens zu verwenden, kann ebenso eine beliebige der Spulen verwendet
werden.
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Nach
der zweiten Ausführungsform
sind die Spulen L1 und L2 in Reihe geschaltet, und Kondensatoren
C3, C4 und C5 sind parallel geschaltet, was das im Elektromotor 33 erzeugt
induzierte Rauschen verringert oder eliminiert.
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Nach
der zweiten Ausführungsform
ist zwischen dem Elektromotor 33 und dem Leitermuster 372 ein
Pseudo-Kondensator Cp ausgebildet. Das Leitermuster 372 ist
zwischen den Kondensatoren C3 und C4 leitend verbunden, dadurch
wird, wie in 5 gezeigt, der Pseudo-Kondensator
Cp gebildet.
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Folglich
verringert oder eliminiert nach der zweiten Ausführungsform der Pseudo-Kondensator Cp nicht
nur das induzierte Rauschen wie nach der ersten Ausführungsform,
sondern er kann wegen der Spulen L1 und L2 und der Kondensatoren
C3, C4 und C5 das induzierte Rauschen auf eine effektive Weise verringern
oder eliminieren. Darüber
hinaus ist der Schaltkreis nach der zweiten Ausführungsform mit einer Rauschbeseitigungsvorrichtung
für jedes
induktive Lastsystem ausgestattet, was die Verringerung oder Eliminierung
des induzierten Rauschens in der Schaltung ermöglicht.
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Ferner
ist nach der zweiten Ausführungsform die
Rauschbeseitigungsvorrichtung für
jedes induktive Lastsystem vorhanden. Es ist jedoch nicht notwendig,
dass die Rauschbe seitigungsvorrichtung für jedes der induktiven Lastsysteme
vorhanden ist, sie kann jedoch entsprechend dem erforderlichen Niveau
von Verringerung oder Eliminierung vorhanden sein. Mit anderen Worten
kann die Rauschbeseitigungsvorrichtung für wenigstens ein beliebiges
der induktiven Lastsysteme vorhanden sein.
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Eine
dritte Ausführungsform
der Motorantriebseinheit nach der vorliegenden Erfindung wird unter
Bezugnahme auf 6 bis 8 unten
beschrieben. Die im elektrisch anklappbaren Türspiegel nach der dritten Ausführungsform
verwendete Motorantriebseinheit wird unten beschrieben.
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Der
elektrisch anklappbare Türspiegel
nach der dritten Ausführungsform
enthält
die Motorantriebseinheit 3 nach der ersten Ausführungsform,
wobei eine in 6 und 7 gezeigte
Kurzschlussvorrichtung 41 vorgesehen ist. Die Kurzschlussvorrichtung 41 lässt Leitung
zwischen dem Metallgehäuse des
Elektromotors 33 und dem Leitermuster 372 auf der
Schaltkreisplatte 37 zu. Nach der dritten Ausführungsform
wird eine druckgeschweißte
Feder, die aus einem leitenden Material, wie zum Beispiel einem
Metall hergestellt ist, das durch Biegen zwischen das Metallgehäuse des
Elektromotors 33 und das Leitermuster 372 im Pseudo-Kondensator
druckgeschweißt
wird, durch ein Leitermuster einer Motorantriebs-Steuerschaltung
und einen Elektromotor, die einander zugewandt sind, ausgebildet.
Deshalb wird, wenn es im Elektromotor eine kurzzeitige Spannungsschwankung
gibt, im Pseudo-Kondensator eine der Spannungsschwankung entsprechende elektrische
Ladung gespeichert, die die Verringerung oder Eliminierung des vom
Elektromotor erzeugten induktiven Rauschens ermöglicht. Darüber hinaus wird durch Ausstattung
des elektrisch anklappbaren Türspiegels
mit der Motorantriebseinheit das induzierte Rauschen, das vom elektrisch
anklappbaren Türspiegel
erzeugt wird, verringert oder eliminiert. Dies verbessert Signalempfang
durch das Radio oder den Fernseher im Inneren des Fahrzeugs.
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Folglich
ist die Motorantriebseinheit nach der vorliegenden Erfindung nützlich,
um das Rauschen, das von der Motorantriebseinheit selbst erzeugt
wird, zu verringern oder zu eliminieren, und sie ist ganz besonders
geeignet, wenn Geräte,
die leicht durch Rauschen beeinflusst werden, in der Nähe angeordnet sind.
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Obwohl
die Erfindung in Hinsicht auf eine spezifische Ausführungsform,
um eine vollständige und
klare Offenlegung zu erreichen, beschrieben wurde, sollen die anhängenden
Ansprüche
deshalb nicht eingeschränkt
werden, sondern sie sollen so ausgelegt werden, als verkörperten
sie alle Modifizierungen und alternativen Gestaltungen, die einem Kenner
der Technik begegnen, und sie fallen billigerweise unter die hierin
enthaltene offen gelegte Grundbelehrung.