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DE602004004673T2 - Verfahren und Vorrichtung um von einem ersten Nachrichtenprotokoll/-dienst zu einem zweiten Nachrichtenprotokoll/-dienst zu wechseln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung um von einem ersten Nachrichtenprotokoll/-dienst zu einem zweiten Nachrichtenprotokoll/-dienst zu wechseln Download PDF

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DE602004004673T2
DE602004004673T2 DE602004004673T DE602004004673T DE602004004673T2 DE 602004004673 T2 DE602004004673 T2 DE 602004004673T2 DE 602004004673 T DE602004004673 T DE 602004004673T DE 602004004673 T DE602004004673 T DE 602004004673T DE 602004004673 T2 DE602004004673 T2 DE 602004004673T2
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protocol
messaging
user device
messaging service
message
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004004673T
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English (en)
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DE602004004673D1 (de
Inventor
Gerhardt Dietrich N2T 1H7 Waterloo Klassen
Shaul S. N2L 2W6 Wisebourt
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BlackBerry Ltd
Original Assignee
Research in Motion Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004004673T2 publication Critical patent/DE602004004673T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L69/00Network arrangements, protocols or services independent of the application payload and not provided for in the other groups of this subclass
    • H04L69/18Multiprotocol handlers, e.g. single devices capable of handling multiple protocols
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L51/00User-to-user messaging in packet-switching networks, transmitted according to store-and-forward or real-time protocols, e.g. e-mail
    • H04L51/04Real-time or near real-time messaging, e.g. instant messaging [IM]
    • HELECTRICITY
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    • H04L69/30Definitions, standards or architectural aspects of layered protocol stacks
    • H04L69/32Architecture of open systems interconnection [OSI] 7-layer type protocol stacks, e.g. the interfaces between the data link level and the physical level
    • H04L69/322Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions
    • H04L69/329Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions in the application layer [OSI layer 7]

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Communication Control (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Information Transfer Between Computers (AREA)
  • Computer And Data Communications (AREA)

Description

  • Die in dieser Anmeldung offenbarte Technologie betrifft Mitteilungsübermittlungsdienste und -protokolle.
  • Moderne Vorrichtungen sind in der Lage, Mitteilungen unter Verwendung einer Anzahl von bekannten Mitteilungsübermittlungsprotokollen und -diensten zu übermitteln. Einige Protokolle bzw. Dienste weisen bestimmte Schwächen auf, wie beispielsweise Kosten und Unzuverlässigkeit. Einige werden als relativ langsam betrachtet und können netzspezifisch sein.
  • Ein bestehendes Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. ein bestehender Mitteilungsübermittlungsdienst ist das bzw. der SMS- (Kurzmitteilungsdienst) Protokoll bzw. -Dienst, das bzw. der häufig in Mobiltelefondiensten verwendet wird, um Kurzmitteilungen zu übermitteln. Obwohl SMS ein relativ weit verbreitetes Mittel zur Mitteilungsübermittlungskommunikation ist, weist es leider die zuvor erwähnten Schwächen auf. Die Benutzung von SMS-Diensten kann den Benutzer nicht nur einen nicht unbedeutenden Betrag pro Mitteilung kosten, was zu relativ hohen Kosten pro Monat oder pro Jahr führt, sondern sie leidet auch unter einem relativ häufigen Verlust von Mitteilungen, die von den Benutzern gesendet wurden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Begriff Kurzmitteilungsdienst (SMS) gewöhnlich auf drahtlose alphanumerische Textmitteilungen bezieht, die zu einem PCS-Telefon gesendet werden. Das GSM-Protokoll ist bisher das einzige Protokoll, das Textantworten von einem PCS-Telefon unterstützt. Verschiedene konkurrierende Protokolle unterstützen den Empfang solcher Mitteilungen, jedoch nicht das Senden oder die Rückantwort zum Sender. Die Unterstützer dieser anderen Protokolle fügen nun die Fähigkeit hinzu, Textmitteilungen zu initiieren oder beantworten. Einige andere bestehende Protokolle sind möglicherweise nicht so empfänglich für Zuverlässigkeitsprobleme und sind nicht so kostspielig, jedoch sind sie möglicherweise nicht so weit verbreitet wie SMS. Zum Beispiel gibt es Peer-to-Peer-(P2P-) Protokolle, die einem Gerät ermöglichen, mit einem anderen Gerät ohne die Zwischenschaltung eines Servers bzw. eines Mitteilungszentrums zu kommunizieren. Solche Dienste ermöglichen, dass Mitteilungen unabhängig von der Art des Netzes, in dem die Geräte betrieben werden, mit hoher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit gesendet werden. Spezifische Beispiele für solche Peer-to-Peer-Protokolle umfassen das JXTA P2P-Protokoll.
  • Bestehende Benutzervorrichtungen können nun zur Kommunikation mit unterschiedlichen Medien und über verschiedene Kommunikationsprotokolle bzw. -dienste verwendet wird, abhängig von der Wahl, die vom Benutzer des Geräts getroffen werden. Eine herkömmliche bei der Kommunikation verwendete Praxis besteht darin, eine Mitteilung einer Kommunikationssitzung unter Verwendung desselben Mediums und desselben Kommunikationsprotokolls zu beantworten wie die ursprüngliche Mitteilung. Damit stimmt die häufig enthaltene Geräteigenschaft „Antworten" überein, die dem Empfänger einer Mitteilung ermöglicht, dem Sender der Mitteilung in demselben Medium und über dasselbe Kommunikationsprotokoll bzw. denselben Kommunikationsdienst wie die ursprüngliche Mitteilung zu antworten.
  • Ein Artikel von E. Harjula et al. mit dem Titel „Plug-and-play Application Platform: towards Mobile Peer-to-Peer" beschreibt Mobilkommunikationsmethodologien, bei denen zwei Geräte unter Verwendung mehrerer Protokolle kommunizieren, wobei die Protokollfähigkeiten jedes Geräts dem anderen Gerät bekannt sind.
  • ALLGEMEINES
  • Es werden Verfahren, Vorrichtungen und computerlesbare Medien zum Umschalten der Kommunikation von einem ersten Mitteilungsübermittlungsprotokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll durch die Verwendung von Mitteilungsübermittlungsinformationen geschaffen, welche in einen Anfangsblock einer ersten Mitteilung des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls eingebettet sind, um dem Empfänger zu ermöglichen, über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll Kontakt mit dem Sender aufzunehmen.
  • Gemäß einem weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung ein Verfahren zum Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst zur Kommunikation zwischen einer ersten Benutzervorrichtung und einer zweiten Benutzervorrichtung, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Übertragen einer ersten Mitteilung unter Verwendung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, die Mitteilungsübermittlungsinformationen zur Mitteilungsübermittlung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes enthält; und Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen nach der Übertragung der ersten Mitteilung.
  • Bei einigen Ausführungsformen besteht das Verfahren zur Ausführung durch die erste Benutzervorrichtung, wobei die Übertragung das Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll den Empfang einer zweiten Mitteilung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der ersten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls umfasst.
  • Bei einigen Ausführungsformen besteht das Verfahren zur Ausführung durch die zweite Benutzervorrichtung, wobei die Übertragung den Empfang der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll Folgendes umfasst: das Ausblenden der Mitteilungsübermittlungsinformationen und die Übertragung einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der zweiten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls gemäß den Mitteilungsübermittlungsinformationen.
  • Bei einigen Ausführungsformen besteht das Verfahren zur Ausführung durch die erste Benutzervorrichtung und die zweite Benutzervorrichtung, wobei die Übertragung folgendes umfasst: a) Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung zu der zweiten Benutzervorrichtung; b) Empfangen der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung; wobei das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll Folgendes umfasst: c) das Ausblenden der Mitteilungsübermittlungsinformationen und das Senden einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls von der zweiten Benutzervorrichtung zu der ersten Benutzervorrichtung gemäß den Mitteilungsübermittlungsinformationen; und d) das Empfangen der zweiten Mitteilung an der ersten Benutzervorrichtung.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst ein Verfahren vor der Übertragung des Weiteren: die Ermittlung, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, ob es zulässig ist, die Mitteilungsübermittlung zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umzuschalten.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst der erste Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll SMS oder einen SMS-artigen Dienst bzw. ein SMS-artiges Protokoll und der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst einen bzw. ein P2P- (Peer-to-Peer-) Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll.
  • Bei einigen Ausführungsformen sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen in dem Benutzerdatenanfangsblock (UDH) der ersten Mitteilung enthalten.
  • Bei einigen Ausführungsformen enthalten die Mitteilungsübermittlungsinformationen eine PIN-Nummer für die Verwendung bei der P2P-Mitteilungsübermittlung.
  • Gemäß einem anderen weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung eine Benutzervorrichtung, die dafür ausgelegt ist, von einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zur Kommunikation mit einer anderen Benutzervorrichtung umzuschalten, indem eine erste Mitteilung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, die einen Benutzerdatenanfangsblock (UDH) aufweist, der Mitteilungsübermittlungsinformationen für den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll umfasst, übertragen wird, und unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen für den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll nach der Übertragung der ersten Mitteilung zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst die Benutzervorrichtung Folgendes: einen Empfänger zum Empfang der ersten Mitteilung von der anderen Benutzervorrichtung; eine Verarbeitungsfunktion zum Erhalten der Mitteilungsübermittlungsinformationen von der ersten Mitteilung; einen Sender zum Senden einer Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls mit Hilfe der Mitteilungsübermittlungsinformationen zu der anderen Benutzervorrichtung, wodurch zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
  • Bei einigen Ausführungsformen ist die Verarbeitungsfunktion des Weiteren dafür ausgelegt, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls zu ermitteln, ob es zulässig ist, eine Mitteilungsübermittlung zwischen der Benutzervorrichtung und der anderen Benutzervorrichtung von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umzuschalten.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst die Benutzervorrichtung Folgendes: einen Sender zum Senden der ersten Mitteilung zu der anderen Benutzervorrichtung; einen Empfänger zum Empfangen einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls von der anderen Benutzervorrichtung, wodurch zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst die Benutzervorrichtung einen Sender, einen Empfänger und eine Verarbeitungsfunktion, wobei: die Benutzervorrichtung dafür ausgelegt ist, das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll einzuleiten, indem: a) die erste Mitteilung zu der anderen Benutzervorrichtung gesendet wird; b) eine Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls von der anderen Benutzervorrichtung empfangen wird, wobei zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird; die Benutzervorrichtung dafür ausgelegt ist, das Protokoll bei Initiierung durch eine andere Benutzervorrichtung zu wechseln, indem: c) die erste Mitteilung von der anderen Benutzervorrichtung empfangen wird; und d) eine zweite Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls zu der anderen Benutzervorrichtung gesendet wird, wobei zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst der erste Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll einen SMS- oder SMS-artigen Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. ein SMS- oder SMS-artiges Mitteilungsübermittlungsprotokoll und der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst einen bzw. ein P2P- (Peer-to-Peer-) Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfassen die Mitteilungsübermittlungsinformationen eine PIN-Nummer zur Verwendung im P2P-Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll.
  • Bei einigen Ausführungsformen wird die PIN-Nummer im Benutzerdatenanfangsblock der ersten Mitteilung gesendet.
  • Gemäß einem anderen weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung ein computerlesbares Medium, das gespeicherte Anweisungen zur Ausführung in einer ersten Benutzervorrichtung umfasst, wobei die Anweisungen ein Verfahren zum Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zur Übertragung zwischen der ersten Benutzervorrichtung und einer zweiten Benutzervorrichtung implementieren, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Übertragen einer ersten Mitteilung unter Verwendung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, die Mitteilungsübermittlungsinformationen für einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll enthält; und Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen nach dem Übertragen der ersten Mitteilung.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst das Übertragen das Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst den Empfang einer Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der ersten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst das Übertragen den Empfang der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst Folgendes: die Übertragung einer Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der zweiten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst die Übertragung Folgendes: a) Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung zu der zweiten Benutzervorrichtung; b) Empfangen der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung; das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst Folgendes: c) Senden einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls von der zweiten Benutzervorrichtung zu der ersten Benutzervorrichtung; und d) Empfangen der zweiten Mitteilung an der ersten Benutzervorrichtung.
  • Bei einigen Ausführungsformen umfasst das Verfahren vor der Übertragung das Weiteren: die Ermittlung, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes, ob es zulässig ist, die Mitteilungsübermittlung zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umzuschalten.
  • Bei einigen Ausführungsformen ist der erste Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll SMS oder SMS-artig und der zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll ist P2P (Peer-to-Peer).
  • Bei einigen Ausführungsformen umfassen die Mitteilungsübermittlungsinformationen eine PIN-Nummer.
  • Bei einigen Ausführungsformen wird der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll aus einer Gruppe von einem oder mehreren möglichen Mitteilungsübermittlungsdiensten bzw. -protokollen unter Verwendung des Auswahlkriteriums Kosten ausgewählt.
  • Bei einigen Ausführungsformen wird der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll aus einer Gruppe von einem oder mehreren möglichen Mitteilungsübermittlungsdiensten bzw. -protokollen unter Verwendung des Auswahlkriteriums Zuverlässigkeit ausgewählt.
  • Andere Gesichtspunkte und Eigenschaften werden Fachleuten bei Durchsicht der folgenden Beschreibung spezifischer Ausführungsformen im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Diagramme beschrieben, wobei:
  • 1 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung ist, die dafür ausgelegt ist, das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform auszuführen;
  • 2 ein Blockdiagramm von zwei Vorrichtungen ist, die dafür ausgelegt sind, das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform auszuführen;
  • 3 ein Ablaufplan von Schritten ist, die von einem Paar Vorrichtungen ausgeführt werden, welche das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform ausführen;
  • 4 ein Ablaufplan von Schritten ist, die von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst sendet, wodurch das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform eingeleitet wird; und
  • 5 ein Ablaufplan von Schritten ist, die von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst empfängt, wodurch das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform eingeleitet wird.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Obwohl verschiedene Erwägungen hinsichtlich der Kosteneffizienz, Zuverlässigkeit und Beliebtheit eines Kommunikationsprotokolls in Betracht gezogen werden, wird manchmal das tatsächlich gewählte Kommunikationsprotokoll anfänglich einfach deshalb verwendet, weil das Protokoll weiter verbreitet ist. Zum Beispiel werden Mobiltelefonnummern, die normale Mobiltelefon- und SMS-Dienste ermöglichen, gewöhnlich ausgetauscht, um die Kommunikation zu bewirken. Einige Vorrichtungen können jedoch über alternative Kommunikationsverfahren verfügen, die möglicherweise bevorzugt werden. In einigen Fällen können beide Vorrichtungen über ein bevorzugteres Protokoll kommunizieren, aber leider ist sich keiner der Benutzer der Fähigkeiten der Vorrichtung des anderen Benutzers bewusst.
  • Eine derartige Situation kann eintreten, wenn zum Beispiel beide Benutzer Vorrichtungen verwenden, die ein P2P-Protokoll unterstützen, das eine PIN (persönliche Identifikationsnummer) erfordert, die eine bestimmte Vorrichtung, und nicht eine Person identifiziert. Zum Beispiel weiß in einem ersten Fall ein Benutzer, der eine Konversation einleitet, möglicherweise nicht, dass ein zweiter Benutzer eine Vorrichtung hat, die für P2P geeignet ist. In einem anderen Fall ist ein Benutzer einer ersten Vorrichtung möglicherweise über die Fähigkeit der Vorrichtung des zweiten Benutzers informiert, kennt jedoch die PIN der Vorrichtung des zweiten Benutzers nicht. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn ein Benutzer seine Vorrichtung wechselt, jedoch dieselbe Telefonnummer behält (wie es zum Beispiel eintreten wurde, wenn eine SIM-Karte in eine andere Vorrichtung mit P2P gewechselt wird).
  • Eine Lösung für diese Situation, die von einigen Ausführungsformen in dieser Anwendung geschaffen wird und genau den Umgang mit dem Umschalten zwischen dem SMS-Protokoll und einem Peer-to-Peer-Protokoll betrifft, das eine PIN erfordert, besteht darin, die PIN-Nummer einer Benutzervorrichtung in einen SMS-Benutzerdatenanfangsblock (UDH) einzubetten, wenn eine anfängliche SMS-Mitteilung gesendet wird, wobei das Einbetten der PIN der Benutzervorrichtung für den Benutzer transparent ist. Die empfangende Vorrichtung wird so konfiguriert, dass sie alle eingehenden anfänglichen SMS-Mitteilungen für diese PIN, die im UDH eingebettet ist, prüft. Wie im Fall der sendenden Vorrichtung führt die empfangende Vorrichtung diesen Vorgang für den Benutzer transparent aus. Sobald die empfangende Seite eine PIN-Nummer im Anfangsblock der anfänglichen SMS-Mitteilung erfasst hat, schaltet sie sofort auf P2P-Mitteilungsübermittlung um, vorausgesetzt, dass sie dies kann. Die sendende Vorrichtung setzt nach dem Eintritt in die P2P-Sitzung einfach die Kommunikation über P2P fort, anstatt SMS-Mitteilungen zu senden und PIN-Nummern in ihren Anfangsblöcken einzubetten. Bei einigen Implementierungen weisen die P2P-Mitteilungsübermittlung und die SMS-Mitteilungsübermittlung ähnliche konversationsartige Benutzerschnittstellen (UIs) auf und von daher kann ein Umschalten eines Protokolls bzw. Dienstes dieser Art absolut transparent für den Benutzer stattfinden.
  • Obwohl möglicherweise bevorzugt wird, zu Beginn einer Mitteilungsübermittlungskommunikation zwischen einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst umzuschalten, kann ein Umschalten zwischen einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst jederzeit während einer Mitteilungsübermittlungskommunikationssitzung ausgeführt werden.
  • Im Allgemeinen können zwei Vorrichtungen von einem ersten zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst und umgekehrt umschalten, indem in einen Anfangsblock einer gesendeten Mitteilung Kommunikationsinformationen für die Kommunikation mit dem Sender unter Verwendung eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes eingeschlossen werden.
  • Unter Bezugnahme auf 1 wird nun eine Vorrichtung erörtert, die dafür ausgelegt ist, ein Umschalten eines Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform durchzuführen. Die Vorrichtung kann mit anderen Vorrichtungen unter Verwendung mindestens eines ersten Dienstes/Protokolls und eines zweiten Dienstes/Protokolls kommunizieren. Die Benutzervorrichtung 500 weist einen Sender 510, einen Empfänger 520, eine Antenne 505, eine Verarbeitungsvorrichtung 530, eine Benutzeranzeigeschnittstelle 550 und einen Datenspeicher 540 auf. Die grundlegenden Elemente werden im Folgenden hinsichtlich ihrer Funktion in dem Verfahren und der Funktionalität der Ausführungsformen beschrieben. Der Sender 510 und der Empfänger 520 senden und empfangen Luftsignale (OTA-Signale) durch die Antenne 505, wobei die Signale bei den vorliegenden Ausführungsformen kurze Mitteilungen enthalten. Andere Signale können ebenfalls empfangen werden. Die Verarbeitungsvorrichtung 530 ruft alle Daten aus dem Datenspeicher 540 ab, die erforderlich sind, um das Ausblenden von Mitteilungsübermittlungsinformationen (Adressen oder Identifikation) aus dem Anfangsblock der ersten Mitteilung des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes und das Einbetten in diesen zu unterstützen. Dies könnte alle Informationen, die die Vorrichtungs-ID gemäß einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst identifizieren, sowie Informationen zur Erkennung der Vorrichtungs-IDs von anderen Mitteilungsübermittlungsprotokollen bzw. -diensten, mit denen die Vorrichtung kommunizieren kann, umfassen. Der Datenspeicher 540 kann ebenfalls Mitteilungsübermittlungsregeln oder -Optionen zur Bestimmung enthalten, ob das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes erlaubt werden soll oder nicht. Diese können bei der Herstellung oder der Initialisierung der Funktion der Benutzervorrichtung voreingestellt worden sein oder sie können von einem Benutzer durch die Verwendung einer Benutzeranzeigeschnittstelle 550 eingestellt werden. Sobald die Mitteilungsübermittlungsoptionen, falls vorhanden, eingestellt worden sind, verhält sich die Benutzervorrichtung dementsprechend vollständig transparent für den Benutzer und erfordert keine Echtzeiteingabe vom Benutzer.
  • Es versteht sich, dass die Einzelheiten der Benutzervorrichtung, die in 1 gezeigt ist, nur als Beispiel dienen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die spezifische Konfiguration und die Verbindungen zwischen den Elementen, die in 1 gezeigt sind, nur eine beispielhafte Implementierung bilden. Die Elemente können kombiniert oder in zusätzliche Elemente aufgeteilt werden. Jedes Element kann ebenfalls ganz oder teilweise oder in einer beliebigen Kombination daraus als Hardware, Software oder Firmware ausgeführt werden. Des Weiteren kann getrennte Hardware und/oder Software verwendet werden, um jeden bzw. jedes der verschiedenen Dienste bzw. Protokolle zu implementieren, oder es kann eine teilweise oder vollständige Überlappung zwischen der Hardware und/oder der Software vorliegen, die zur Implementierung der verschiedenen Dienste/Protokolle verwendet wird.
  • Unter Bezugnahme auf 2 werden nun zwei Vorrichtungen erörtert, die ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform ausführen.
  • Die Benutzervorrichtung 1 100 und die Benutzervorrichtung 2 200 können beide Mitteilungen über ein erstes und zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen ersten und zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst übermitteln. Jede weist einen Sender (110, 210), einen Empfänger (120, 220), eine Verarbeitungsvorrichtung (130, 230) und einen Datenspeicher (140, 240) auf.
  • Im Fall, dass der Benutzer der Benutzervorrichtung 1 100 die Mitteilungsübermittlung mit dem Benutzer oder der Benutzervorrichtung 2 200 einleitet, ist eine erste Mitteilung 50 des ersten Protokolls/Dienstes zur Benutzervorrichtung 2 200 zu senden 51. Die Benutzervorrichtung 1 bestimmt, ob das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes eingeleitet werden soll. Falls ja, enthält die Mitteilung die Textmitteilung 55 des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes und einen Anfangsblock 50 des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes. Der Anfangsblock 50 enthält Mitteilungsübermittlungsinformationen zur Verwendung bei der Mitteilungsübermittlung zur Benutzervorrichtung 1 100 über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
  • Die Benutzervorrichtung 2 200 empfängt die erste Mitteilung 50, die von der Benutzervorrichtung 1 100 gesendet wird 51. Die Benutzervorrichtung 2 200 bestimmt, ob ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gestattet werden soll. Falls ja, erlangt die Benutzervorrichtung 2 200, wenn die erste Mitteilung 50 empfangen wird, die Mitteilungsübermittlungsinformationen in dem Anfangsblock 52 der ersten Mitteilung 50. Die Mitteilungsübermittlungsinformationen ermöglichen, dass die Benutzervorrichtung 2 200 unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes Mitteilungen zur Benutzervorrichtung 1 100 übermittelt. Daher sendet 61 die Benutzervorrichtung 2 200 unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen eine zweite Mitteilung 60 über ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst zur Benutzervorrichtung 1 100. Sobald die Benutzervorrichtung 1 100 die zweite Mitteilung 60 in dem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst empfängt, sendet die Benutzervorrichtung 1 100 keine weiteren Mitteilungen des ersten Protokolls bzw. Dienstes zur Benutzervorrichtung 2 200, sondern kooperiert stattdessen bei der Einrichtung einer Mitteilungsübermittlungskommunikation 71 über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst 70.
  • Unter Bezugnahme auf 3 werden nun die Schritte beschrieben, die von einem Paar Vorrichtungen ausgeführt werden, die das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform durchführen.
  • Bei dieser Ausführungsform sendet eine erste Benutzervorrichtung bei Schritt 10 eine erste Mitteilung, in deren Anfangsblock Mitteilungsübermittlungsinformationen eingebettet sind. Die Mitteilungsübermittlungsinformationen sind Informationen, die dazu verwendet werden können, die erste Benutzervorrichtung über ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst zu kontaktieren.
  • Bei Schritt 12 empfängt eine zweite Benutzervorrichtung die erste Mitteilung. Nach Empfang der ersten Mitteilung erlangt die erste Benutzervorrichtung bei Schritt 14 die Mitteilungsübermittlungsinformationen von dem Anfangsblock der ersten Mitteilung.
  • Bei Schritt 16 leitet die zweite Benutzervorrichtung die Mitteilungsübermittlung mit der ersten Benutzervorrichtung ein über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst, und bei Schritt 18 wird die Mitteilungsübermittlung mit der ersten Benutzervorrichtung über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst fortgesetzt.
  • Bei einer spezifischen Ausführungsform ist das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. der erste Mitteilungsübermittlungsdienst SMS und die erste Mitteilung ist eine SMS-Mitteilung. Das bzw. der zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst ist ein Peer-to-Peer-Mitteilungsübermittlungsdienst. Bei einer beispielhaften Implementierung sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen zur Aktivierung der Mitteilungsübermittlung mit der ersten Benutzervorrichtung die PIN der ersten Benutzervorrichtung, und diese PIN ist im UDH (Benutzerdatenanfangsblock) der ersten Mitteilung eingebettet. Das Ergebnis ist das Umschalten von der SMS-Kommunikation zur P2P-Kommunikation, was für beide Benutzer transparent ist. Jedoch sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen allgemeiner ausgedrückt alle Informationen, die unter Verwendung eines ersten Protokolls gesendet werden und die notwendig sind, um der zweiten Benutzervorrichtung zu ermöglichen, die erste Benutzervorrichtung unter Verwendung eines zweiten Protokolls bzw. Dienstes zu kontaktieren.
  • Unter Bezugnahme auf 4 werden nun die Schritte erörtert, die von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst sendet, wodurch ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform eingeleitet wird. Die erste Benutzervorrichtung sendet in Schritt 20 eine erste Mitteilung eines ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes. Der Anfangsblock der ersten Mitteilung enthält Mitteilungsübermittlungsinformationen, die der Kommunikation mit der Benutzervorrichtung über ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst dienen.
  • In Schritt 22 empfängt die Benutzervorrichtung eine zweite Mitteilung, die von einer zweiten Benutzervorrichtung stammt und zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst gehört. Dies spiegelt die Tatsache wieder, dass die zweite Benutzervorrichtung die Kommunikation gemäß einem Umschalten des Protokolls bzw. Dienstes begonnen hat.
  • Schließlich fährt die erste Benutzervorrichtung in Schritt 24 fort, über das bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst eine Mitteilungsübermittlung mit der zweiten Benutzervorrichtung auszuführen.
  • Unter Bezugnahme auf 5 werden nun die Schritte erörtert, die von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst empfängt, wodurch ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes gemäß einer Ausführungsform eingeleitet wird.
  • Bei Schritt 30 empfängt eine zweite Benutzervorrichtung eine erste Mitteilung eines ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes von einer ersten Benutzervorrichtung. Im Anfangsblock der ersten Mitteilung befinden sich Mitteilungsübermittlungsinformationen zur Verwendung beim Kontaktieren der ersten Benutzervorrichtung über ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
  • Bei Schritt 32 werden die Mitteilungsübermittlungsinformationen vom Anfangsblock der ersten Mitteilung erhalten, und unter Verwendung dieser Informationen sendet die zweite Benutzervorrichtung bei Schritt 34 eine zweite Mitteilung in einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. -dienst zur ersten Benutzervorrichtung.
  • Bei Schritt 36 verwenden die zweite Benutzervorrichtung und die erste Benutzervorrichtung daraufhin für den Rest der Mitteilungsübermittlung das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
  • Vorzugsweise kann die Funktionalität aus 4 und 5 von einer einzigen Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die so konfiguriert ist, dass sie als Sender wirkt, der das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes einleitet, oder als Empfänger, der auf das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes reagiert.
  • Wie hierin zuvor erwähnt, können Variationen der Lösung Mitteilungsübermittlungsoptionen umfassen, die in einer Benutzervorrichtung gespeichert sind (in den erörterten spezifischen Ausführungsformen könnten dies SMS-Optionen sein), um dem Benutzer zu ermöglichen, das transparente Standardverhalten der Benutzervorrichtung im Voraus im Hinblick darauf zu definieren, ob Kommunikationsinformationen (die hier in einer PIN-Nummer bestehen) in einem Anfangsblock (zum Beispiel einem SMS-Benutzerdatenanfangsblock) gesendet werden sollen oder nicht, und umgekehrt, ob das Umschalten zu der anderen Form von Mitteilungsübermittlung (P2P-Mitteilungsübermittlung) bei Empfang einer Mitteilung eines ersten Protokolls bzw. Dienstes mit Verbindungsinformationen eines zweiten Protokolls bzw. Dienstes, die in dem Anfangsblock der Mitteilung des ersten Protokolls/Dienstes eingebettet sind (beispielsweise eine SMS-Mitteilung, in deren UDH eine PIN eingebettet ist), ermöglicht werden soll. Diese Optionen dienen daher zur Bestimmung, wann das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes ausgeführt werden soll und wann kein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes ausgeführt werden soll (es wird eine normale bekannte Mitteilungsübermittlung ausgeführt).
  • Viele Benutzer würden es als Vorteil empfinden, eine Vorrichtung zu verwenden, die im Gegensatz zu anderen mobilen Vorrichtungen diese Fähigkeit aufweist, da dies die Möglichkeit bietet, automatisch Kosten pro Mitteilung einzusparen, wie beispielsweise jene, die für SMS-Mitteilungen erhoben werden. Unter Berücksichtigung einer steigenden Anzahl von Vorrichtungen, die unter Verwendung unterschiedlicher Mitteilungsübermittlungsprotokolle bzw. -dienste kommunizieren können, können Benutzer Geld sparen, während eine vollständige, transparente, schnelle, zuverlässige und flexible Funktionalität gewährleistet bleibt.
  • Die spezifischen Beispiele haben sich auf das Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsprotokoll, das eine SMS-Mitteilungsübermittlung ist, zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll, das eine Peer-to-Peer-Mitteilungsübermittlung ist, und umgekehrt, konzentriert. Allgemeiner können die Ausführungsformen angewendet werden, um das Umschalten zwischen zwei beliebigen ausgewählten Mitteilungsübermittlungsprotokollen zu automatisieren. Andere Beispiele für Mitteilungsübermittlungsprotokolle umfassen MMS (Multimedia-Mitteilungsübermittlungsdienst) und E-Mail. MMS ist ein neuer Standard in der mobilen Mitteilungsübermittlung. Wie SMS ist MMS eine Art, eine Mitteilung von einer Mobilvorrichtung zu einer anderen zu senden. Der Unterschied besteht darin, dass MMS nicht nur Text, sondern auch Klang, Bilder und Video enthalten kann. Es ist auch möglich, MMS-Mitteilungen von einem Mobiltelefon zu einer E-Mail-Adresse zu senden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform versucht ein Paar Vorrichtungen, die unter Verwendung eines ersten dieser Protokolle (oder eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls oder eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls, das nicht spezifisch aufgeführt ist) kommunizieren, automatisch, zu einem zweiten dieser Protokolle (oder zu einem anderen Mitteilungsübermittlungsprotokoll, das nicht spezifisch aufgeführt ist) umzuschalten, welches weniger kostspielig ist als das erste Protokoll. Wenn zwei Vorrichtungen beide jeweilige Gruppen von Protokollen unterstützen, besteht das Endergebnis vorzugsweise darin, dass eine Umschaltung zu einem weniger kostspieligen Protokoll vorgenommen wird, das beide Vorrichtungen unterstützen. Bei einigen Ausführungsformen erfolgt die Umschaltung zu dem kostengünstigsten Protokoll, das beide Vorrichtungen unterstützen. Zum Beispiel werden möglicherweise andere Peer-to-Peer-Protokolle unterstützt, die weniger kostspielig sind als SMS. Beispiele für bestimmte Umschaltungen, die zu einer Reduzierung der Kosten führen können, sind Umschaltungen von SMS zu E-Mail, eine Umschaltung von MMS zu E-Mail, eine Umschaltung von SMS oder MMS zu einem anderen, weniger kostspieligen Peer-to-Peer-Protokoll.
  • Alternativ kann eine Protokollumschaltung zu einem Protokoll, das zuverlässiger ist, vorgenommen werden. Alternativ wird eine Umschaltung zu einem Protokoll, das eine Kombination aus Kosten und Zuverlässigkeit optimiert, durchgeführt.
  • Eine andere Ausführungsform schafft ein Computermedium, das Anweisungen, wie beispielsweise die hierin zuvor beschriebenen, für einen Prozessor einer Vorrichtung zur Ausführung der Funktionalität für das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes, wie das hierin zuvor beschriebene, umfasst.
  • Zahlreiche Modifikationen und Variationen sind im Licht der oben genannten Lehren möglich. Es versteht sich daher, dass das gemäß der Anmeldung Offenbarte innerhalb des Bereichs der angehängten Ansprüche anders ausgeführt werden kann als hierin spezifisch beschrieben.
  • 1
  • 500
    Benutzervorrichtung
    510
    Sender
    520
    Empfänger
    530
    Verarbeitungsvorrichtung
    540
    Datenspeicher
    550
    Benutzeranzeigeschnittstelle
  • 2
  • 100
    Benutzervorrichtung 1
    110
    Sender
    120
    Empfänger
    130
    Verarbeitungsvorrichtung
    140
    Datenspeicher
    150
    Benutzeranzeigeschnittstelle
    52
    Anfangsblock
    55
    Mitteilung 1 des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls
    60
    An die Benutzervorrichtung 1 adressierte Mitteilung 2
    70
    Mitteilungsübermittlungskommunikation über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
    200
    Benutzervorrichtung 2
    220
    Empfänger
    210
    Sender
    230
    Verarbeitungsvorrichtung
    240
    Datenspeicher
    250
    Benutzeranzeigeschnittstelle
  • 3
  • Start
    Start
    10
    Senden der 1. Mitteilung des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit Mitteilungsübermittlungsinformationen des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls, die im Anfangsblock eingebettet sind, von der ersten Benutzervorrichtung
    12
    Empfangen der 1. Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung
    14
    Erhalten der Mitteilungsübermittlungsinformationen vom Anfangsblock der 1. Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung
    16
    Initiieren der Mitteilungsübermittlung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung an der zweiten Benutzervorrichtung
    18
    Fortführen der Mitteilungsübermittlung zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
    End
    Ende
  • 4
  • Start
    Start
    20
    Senden der 1. Mitteilung des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit Mitteilungsübermittlungsinformationen des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls, die im Anfangsblock eingebettet sind
    22
    Empfangen der 2. Mitteilung des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls von der zweiten Benutzervorrichtung
    24
    Fortführen der Mitteilungsübermittlung mit der zweiten Benutzervorrichtung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
    End
    Ende
  • 5
  • Start
    Start
    30
    Empfangen der 1. Mitteilung des 1: Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit Mitteilungsübermittlungsinformationen des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls im Anfangsblock von der ersten Benutzervorrichtung
    32
    Erhalten der Mitteilungsübermittlungsinformationen vom Anfangsblock der 1. Mitteilung
    34
    Senden der 2. Mitteilung des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls zur ersten Benutzervorrichtung
    36
    Fortführen der Mitteilungsübermittlung mit der ersten Benutzervorrichtung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
    Ende
    Ende

Claims (18)

  1. Verfahren zum Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zur Kommunikation zwischen einer ersten Benutzervorrichtung (100) und einer zweiten Benutzervorrichtung (200), wobei das Verfahren durch Folgendes gekennzeichnet ist: Übertragen einer ersten Mitteilung unter Verwendung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, die Mitteilungsübermittlungsinformationen (52) zur Mitteilungsübermittlung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls enthält; und Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen nach der Übertragung der ersten Mitteilung.
  2. Mitteilung nach Anspruch 1, wobei: die Übertragung das Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll den Empfang einer zweiten Mitteilung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der ersten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei: die Übertragung den Empfang der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll Folgendes umfasst: das Ausblenden der Mitteilungsübermittlungsinformationen und die Übertragung einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls an der zweiten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls gemäß den Mitteilungsübermittlungsinformationen.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das vor der Übertragung des Weiteren Folgendes umfasst: die Ermittlung ausgehend von vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, ob es zulässig ist, die Mitteilungsübermittlung zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umzuschalten.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll einen SMS- oder einen SMS-artigen Dienst bzw. ein SMS- oder ein SMS-artiges Protokoll umfasst und der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll einen bzw. ein P2P (Peer-to-Peer) Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Mitteilungsübermittlungsinformationen in dem Benutzerdatenanfangsblock (UDH) der ersten Mitteilung enthalten sind.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Mitteilungsübermittlungsinformationen eine PIN-Nummer für die Verwendung bei der P2P-Mitteilungsübermittlung enthalten.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll aus einer Gruppe von einem oder mehreren möglichen Mitteilungsübermittlungsdiensten bzw. -protokollen unter Einsatz der Auswahlkriterien Kosten und/oder Zuverlässigkeit ausgewählt wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Übertragung und das Umschalten für die Benutzer der ersten und zweiten Benutzervorrichtung automatisch und transparent stattfindet.
  10. Benutzervorrichtung (100, 200), die zum Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zur Kommunikation mit einer anderen Benutzervorrichtung ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie Folgendes aufweist: Mittel zur Übertragung einer ersten Mitteilung (50) des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls, die einen Benutzerdatenanfangsblock (52) (UDH) aufweist, der Mitteilungsübermittlungsinformationen für den bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst, und Mittel zum Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen für den bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll nach der Übertragung der ersten Mitteilung.
  11. Benutzervorrichtung nach Anspruch 10, die Folgendes umfasst: einen Empfänger, der dafür ausgelegt ist, die erste Mitteilung von der anderen Benutzervorrichtung zu empfangen; eine Verarbeitungsfunktion, die dafür ausgelegt ist, die Mitteilungsübermittlungsinformationen von der ersten Mitteilung zu erhalten; einen Sender, der dafür ausgelegt ist, eine Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls mit Hilfe der Mitteilungsübermittlungsinformationen zu der anderen Benutzervorrichtung zu senden, wodurch zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll umgeschaltet wird.
  12. Benutzervorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Verarbeitungsfunktion des Weiteren dafür ausgelegt ist, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls zu ermitteln, ob es zulässig ist, eine Mitteilungsübermittlung zwischen der Benutzervorrichtung und der anderen Benutzervorrichtung von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umzuschalten.
  13. Benutzervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, die Folgendes umfasst: einen Sender, der dafür ausgelegt ist, die erste Mitteilung zu der anderen Benutzervorrichtung zu senden; einen Empfänger, der dafür ausgelegt ist, eine zweite Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls von der anderen Benutzervorrichtung zu empfangen, wodurch zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
  14. Benutzervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei der bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll einen SMS- oder einen SMS-artigen Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. ein SMS- oder ein SMS-artiges Mitteilungsübermittlungsprotokoll umfasst und der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll einen bzw. ein P2P (Peer-to-Peer) Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll umfasst.
  15. Benutzervorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Mitteilungsübermittlungsinformationen eine PIN-Nummer für die Verwendung beim P2P-Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll enthalten.
  16. Benutzervorrichtung nach Anspruch 15, die dafür ausgelegt ist, die PIN-Nummer in dem Benutzerdatenanfangsblock der ersten Mitteilung zu senden.
  17. Benutzervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, die dafür ausgelegt ist, auf Benutzer der Benutzervorrichtung und der anderen Benutzervorrichtung automatisch und transparent zu übertragen und umzuschalten.
  18. Computerlesbares Medium, das Programmcodemittel zur Ausführung in der Benutzervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16 umfasst, wobei die Programmcodemittel das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 implementieren.
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