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Die
in dieser Anmeldung offenbarte Technologie betrifft Mitteilungsübermittlungsdienste
und -protokolle.
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Moderne
Vorrichtungen sind in der Lage, Mitteilungen unter Verwendung einer
Anzahl von bekannten Mitteilungsübermittlungsprotokollen
und -diensten zu übermitteln.
Einige Protokolle bzw. Dienste weisen bestimmte Schwächen auf,
wie beispielsweise Kosten und Unzuverlässigkeit. Einige werden als
relativ langsam betrachtet und können netzspezifisch
sein.
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Ein
bestehendes Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. ein bestehender Mitteilungsübermittlungsdienst
ist das bzw. der SMS- (Kurzmitteilungsdienst) Protokoll bzw. -Dienst,
das bzw. der häufig
in Mobiltelefondiensten verwendet wird, um Kurzmitteilungen zu übermitteln.
Obwohl SMS ein relativ weit verbreitetes Mittel zur Mitteilungsübermittlungskommunikation
ist, weist es leider die zuvor erwähnten Schwächen auf. Die Benutzung von
SMS-Diensten kann den Benutzer nicht nur einen nicht unbedeutenden
Betrag pro Mitteilung kosten, was zu relativ hohen Kosten pro Monat
oder pro Jahr führt,
sondern sie leidet auch unter einem relativ häufigen Verlust von Mitteilungen,
die von den Benutzern gesendet wurden.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass sich der Begriff Kurzmitteilungsdienst
(SMS) gewöhnlich
auf drahtlose alphanumerische Textmitteilungen bezieht, die zu einem
PCS-Telefon gesendet werden. Das GSM-Protokoll ist bisher das einzige
Protokoll, das Textantworten von einem PCS-Telefon unterstützt. Verschiedene
konkurrierende Protokolle unterstützen den Empfang solcher Mitteilungen,
jedoch nicht das Senden oder die Rückantwort zum Sender. Die Unterstützer dieser
anderen Protokolle fügen
nun die Fähigkeit
hinzu, Textmitteilungen zu initiieren oder beantworten. Einige andere
bestehende Protokolle sind möglicherweise
nicht so empfänglich
für Zuverlässigkeitsprobleme
und sind nicht so kostspielig, jedoch sind sie möglicherweise nicht so weit
verbreitet wie SMS. Zum Beispiel gibt es Peer-to-Peer-(P2P-) Protokolle,
die einem Gerät
ermöglichen,
mit einem anderen Gerät
ohne die Zwischenschaltung eines Servers bzw. eines Mitteilungszentrums
zu kommunizieren. Solche Dienste ermöglichen, dass Mitteilungen
unabhängig
von der Art des Netzes, in dem die Geräte betrieben werden, mit hoher
Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit
gesendet werden. Spezifische Beispiele für solche Peer-to-Peer-Protokolle
umfassen das JXTA P2P-Protokoll.
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Bestehende
Benutzervorrichtungen können nun
zur Kommunikation mit unterschiedlichen Medien und über verschiedene
Kommunikationsprotokolle bzw. -dienste verwendet wird, abhängig von
der Wahl, die vom Benutzer des Geräts getroffen werden. Eine herkömmliche
bei der Kommunikation verwendete Praxis besteht darin, eine Mitteilung
einer Kommunikationssitzung unter Verwendung desselben Mediums und
desselben Kommunikationsprotokolls zu beantworten wie die ursprüngliche
Mitteilung. Damit stimmt die häufig
enthaltene Geräteigenschaft „Antworten" überein, die dem Empfänger einer
Mitteilung ermöglicht,
dem Sender der Mitteilung in demselben Medium und über dasselbe
Kommunikationsprotokoll bzw. denselben Kommunikationsdienst wie die
ursprüngliche
Mitteilung zu antworten.
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Ein
Artikel von E. Harjula et al. mit dem Titel „Plug-and-play Application
Platform: towards Mobile Peer-to-Peer" beschreibt Mobilkommunikationsmethodologien,
bei denen zwei Geräte
unter Verwendung mehrerer Protokolle kommunizieren, wobei die Protokollfähigkeiten
jedes Geräts
dem anderen Gerät
bekannt sind.
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ALLGEMEINES
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Es
werden Verfahren, Vorrichtungen und computerlesbare Medien zum Umschalten
der Kommunikation von einem ersten Mitteilungsübermittlungsprotokoll zu einem
zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll
durch die Verwendung von Mitteilungsübermittlungsinformationen geschaffen,
welche in einen Anfangsblock einer ersten Mitteilung des ersten
Mitteilungsübermittlungsprotokolls
eingebettet sind, um dem Empfänger
zu ermöglichen, über das zweite
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
Kontakt mit dem Sender aufzunehmen.
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Gemäß einem
weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung ein Verfahren
zum Umschalten von einem ersten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst zur Kommunikation zwischen einer ersten Benutzervorrichtung
und einer zweiten Benutzervorrichtung, wobei das Verfahren Folgendes
umfasst: Übertragen
einer ersten Mitteilung unter Verwendung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls, die Mitteilungsübermittlungsinformationen zur
Mitteilungsübermittlung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes enthält;
und Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen nach
der Übertragung
der ersten Mitteilung.
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Bei
einigen Ausführungsformen
besteht das Verfahren zur Ausführung
durch die erste Benutzervorrichtung, wobei die Übertragung das Senden der ersten
Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten
zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll den Empfang einer zweiten Mitteilung des zweiten
Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls an der ersten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung unter
Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls
umfasst.
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Bei
einigen Ausführungsformen
besteht das Verfahren zur Ausführung
durch die zweite Benutzervorrichtung, wobei die Übertragung den Empfang der ersten
Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung umfasst; und das Umschalten
zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll Folgendes umfasst: das Ausblenden der Mitteilungsübermittlungsinformationen
und die Übertragung
einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls an der zweiten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls
gemäß den Mitteilungsübermittlungsinformationen.
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Bei
einigen Ausführungsformen
besteht das Verfahren zur Ausführung
durch die erste Benutzervorrichtung und die zweite Benutzervorrichtung,
wobei die Übertragung
folgendes umfasst: a) Senden der ersten Mitteilung von der ersten
Benutzervorrichtung zu der zweiten Benutzervorrichtung; b) Empfangen
der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung; wobei
das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
Folgendes umfasst: c) das Ausblenden der Mitteilungsübermittlungsinformationen
und das Senden einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls von der zweiten Benutzervorrichtung zu der ersten Benutzervorrichtung
gemäß den Mitteilungsübermittlungsinformationen;
und d) das Empfangen der zweiten Mitteilung an der ersten Benutzervorrichtung.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst ein Verfahren vor der Übertragung
des Weiteren: die Ermittlung, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des
Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls, ob es zulässig
ist, die Mitteilungsübermittlung zwischen
der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung
von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umzuschalten.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst der erste Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll
SMS oder einen SMS-artigen Dienst bzw. ein SMS-artiges Protokoll und
der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll umfasst einen bzw. ein P2P- (Peer-to-Peer-) Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll.
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Bei
einigen Ausführungsformen
sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen
in dem Benutzerdatenanfangsblock (UDH) der ersten Mitteilung enthalten.
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Bei
einigen Ausführungsformen
enthalten die Mitteilungsübermittlungsinformationen
eine PIN-Nummer für
die Verwendung bei der P2P-Mitteilungsübermittlung.
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Gemäß einem
anderen weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung eine Benutzervorrichtung,
die dafür
ausgelegt ist, von einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll zur Kommunikation mit einer anderen Benutzervorrichtung
umzuschalten, indem eine erste Mitteilung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls, die einen Benutzerdatenanfangsblock (UDH) aufweist,
der Mitteilungsübermittlungsinformationen
für den
zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
umfasst, übertragen
wird, und unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen für den zweiten
Mitteilungsübermittlungsdienst bzw.
das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll nach
der Übertragung
der ersten Mitteilung zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umgeschaltet wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst die Benutzervorrichtung Folgendes: einen Empfänger zum
Empfang der ersten Mitteilung von der anderen Benutzervorrichtung;
eine Verarbeitungsfunktion zum Erhalten der Mitteilungsübermittlungsinformationen
von der ersten Mitteilung; einen Sender zum Senden einer Mitteilung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls mit
Hilfe der Mitteilungsübermittlungsinformationen zu
der anderen Benutzervorrichtung, wodurch zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
ist die Verarbeitungsfunktion des Weiteren dafür ausgelegt, ausgehend von
vorherbestimmten Optionen des Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls
zu ermitteln, ob es zulässig
ist, eine Mitteilungsübermittlung zwischen
der Benutzervorrichtung und der anderen Benutzervorrichtung von
dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umzuschalten.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst die Benutzervorrichtung Folgendes: einen Sender zum Senden
der ersten Mitteilung zu der anderen Benutzervorrichtung; einen
Empfänger
zum Empfangen einer zweiten Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls von der anderen Benutzervorrichtung, wodurch zu dem
zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll umgeschaltet wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst die Benutzervorrichtung einen Sender, einen Empfänger und
eine Verarbeitungsfunktion, wobei: die Benutzervorrichtung dafür ausgelegt
ist, das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
einzuleiten, indem: a) die erste Mitteilung zu der anderen Benutzervorrichtung
gesendet wird; b) eine Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls von der anderen Benutzervorrichtung empfangen wird, wobei
zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll umgeschaltet wird; die Benutzervorrichtung dafür ausgelegt
ist, das Protokoll bei Initiierung durch eine andere Benutzervorrichtung
zu wechseln, indem: c) die erste Mitteilung von der anderen Benutzervorrichtung
empfangen wird; und d) eine zweite Mitteilung unter Verwendung des
zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls zu der anderen Benutzervorrichtung gesendet wird,
wobei zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw.
-protokoll umgeschaltet wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst der erste Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll
einen SMS- oder SMS-artigen Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. ein SMS-
oder SMS-artiges Mitteilungsübermittlungsprotokoll
und der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umfasst einen bzw. ein P2P- (Peer-to-Peer-) Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfassen die Mitteilungsübermittlungsinformationen
eine PIN-Nummer zur Verwendung im P2P-Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll.
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Bei
einigen Ausführungsformen
wird die PIN-Nummer im Benutzerdatenanfangsblock der ersten Mitteilung
gesendet.
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Gemäß einem
anderen weitgefassten Gesichtspunkt schafft die Erfindung ein computerlesbares
Medium, das gespeicherte Anweisungen zur Ausführung in einer ersten Benutzervorrichtung
umfasst, wobei die Anweisungen ein Verfahren zum Umschalten von
einem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
zur Übertragung zwischen
der ersten Benutzervorrichtung und einer zweiten Benutzervorrichtung
implementieren, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Übertragen
einer ersten Mitteilung unter Verwendung des ersten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls, die Mitteilungsübermittlungsinformationen für einen zweiten
Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll
enthält; und
Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
unter Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen
nach dem Übertragen
der ersten Mitteilung.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst das Übertragen
das Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung;
und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umfasst den Empfang einer Mitteilung unter Verwendung des zweiten
Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls an der ersten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst das Übertragen
den Empfang der ersten Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung;
und das Umschalten zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umfasst Folgendes: die Übertragung
einer Mitteilung unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes
bzw. -protokolls an der zweiten Benutzervorrichtung und danach die Übertragung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst die Übertragung
Folgendes: a) Senden der ersten Mitteilung von der ersten Benutzervorrichtung
zu der zweiten Benutzervorrichtung; b) Empfangen der ersten Mitteilung
an der zweiten Benutzervorrichtung; das Umschalten zu dem zweiten
Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll umfasst Folgendes: c) Senden einer zweiten Mitteilung
unter Verwendung des zweiten Mitteilungsübermittlungsdienstes bzw. -protokolls
von der zweiten Benutzervorrichtung zu der ersten Benutzervorrichtung;
und d) Empfangen der zweiten Mitteilung an der ersten Benutzervorrichtung.
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfasst das Verfahren vor der Übertragung
das Weiteren: die Ermittlung, ausgehend von vorherbestimmten Optionen des
Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes, ob es zulässig
ist, die Mitteilungsübermittlung zwischen
der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung
von dem ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. -protokoll zu dem zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
umzuschalten.
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Bei
einigen Ausführungsformen
ist der erste Mitteilungsübermittlungsdienst
bzw. das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll
SMS oder SMS-artig und der zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. das
zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
ist P2P (Peer-to-Peer).
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Bei
einigen Ausführungsformen
umfassen die Mitteilungsübermittlungsinformationen
eine PIN-Nummer.
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Bei
einigen Ausführungsformen
wird der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
aus einer Gruppe von einem oder mehreren möglichen Mitteilungsübermittlungsdiensten
bzw. -protokollen unter Verwendung des Auswahlkriteriums Kosten
ausgewählt.
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Bei
einigen Ausführungsformen
wird der bzw. das zweite Mitteilungsübermittlungsdienst bzw. -protokoll
aus einer Gruppe von einem oder mehreren möglichen Mitteilungsübermittlungsdiensten
bzw. -protokollen unter Verwendung des Auswahlkriteriums Zuverlässigkeit
ausgewählt.
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Andere
Gesichtspunkte und Eigenschaften werden Fachleuten bei Durchsicht
der folgenden Beschreibung spezifischer Ausführungsformen im Zusammenhang
mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Bevorzugte
Ausführungsformen
werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Diagramme beschrieben,
wobei:
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1 ein
Blockdiagramm einer Vorrichtung ist, die dafür ausgelegt ist, das Umschalten
des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes gemäß einer
Ausführungsform
auszuführen;
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2 ein
Blockdiagramm von zwei Vorrichtungen ist, die dafür ausgelegt
sind, das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
auszuführen;
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3 ein
Ablaufplan von Schritten ist, die von einem Paar Vorrichtungen ausgeführt werden, welche
das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes gemäß einer
Ausführungsform
ausführen;
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4 ein
Ablaufplan von Schritten ist, die von einer Benutzervorrichtung
ausgeführt
werden, die eine Mitteilung über
ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
sendet, wodurch das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
eingeleitet wird; und
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5 ein
Ablaufplan von Schritten ist, die von einer Benutzervorrichtung
ausgeführt
werden, die eine Mitteilung über
ein erstes Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
empfängt,
wodurch das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
eingeleitet wird.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Obwohl
verschiedene Erwägungen
hinsichtlich der Kosteneffizienz, Zuverlässigkeit und Beliebtheit eines
Kommunikationsprotokolls in Betracht gezogen werden, wird manchmal
das tatsächlich
gewählte
Kommunikationsprotokoll anfänglich
einfach deshalb verwendet, weil das Protokoll weiter verbreitet
ist. Zum Beispiel werden Mobiltelefonnummern, die normale Mobiltelefon-
und SMS-Dienste ermöglichen,
gewöhnlich
ausgetauscht, um die Kommunikation zu bewirken. Einige Vorrichtungen
können
jedoch über
alternative Kommunikationsverfahren verfügen, die möglicherweise bevorzugt werden.
In einigen Fällen
können
beide Vorrichtungen über
ein bevorzugteres Protokoll kommunizieren, aber leider ist sich
keiner der Benutzer der Fähigkeiten
der Vorrichtung des anderen Benutzers bewusst.
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Eine
derartige Situation kann eintreten, wenn zum Beispiel beide Benutzer
Vorrichtungen verwenden, die ein P2P-Protokoll unterstützen, das
eine PIN (persönliche
Identifikationsnummer) erfordert, die eine bestimmte Vorrichtung,
und nicht eine Person identifiziert. Zum Beispiel weiß in einem
ersten Fall ein Benutzer, der eine Konversation einleitet, möglicherweise
nicht, dass ein zweiter Benutzer eine Vorrichtung hat, die für P2P geeignet
ist. In einem anderen Fall ist ein Benutzer einer ersten Vorrichtung möglicherweise über die
Fähigkeit
der Vorrichtung des zweiten Benutzers informiert, kennt jedoch die PIN
der Vorrichtung des zweiten Benutzers nicht. Dies kann zum Beispiel
geschehen, wenn ein Benutzer seine Vorrichtung wechselt, jedoch
dieselbe Telefonnummer behält
(wie es zum Beispiel eintreten wurde, wenn eine SIM-Karte in eine
andere Vorrichtung mit P2P gewechselt wird).
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Eine
Lösung
für diese
Situation, die von einigen Ausführungsformen
in dieser Anwendung geschaffen wird und genau den Umgang mit dem
Umschalten zwischen dem SMS-Protokoll und einem Peer-to-Peer-Protokoll
betrifft, das eine PIN erfordert, besteht darin, die PIN-Nummer
einer Benutzervorrichtung in einen SMS-Benutzerdatenanfangsblock (UDH) einzubetten,
wenn eine anfängliche
SMS-Mitteilung gesendet
wird, wobei das Einbetten der PIN der Benutzervorrichtung für den Benutzer
transparent ist. Die empfangende Vorrichtung wird so konfiguriert,
dass sie alle eingehenden anfänglichen SMS-Mitteilungen
für diese
PIN, die im UDH eingebettet ist, prüft. Wie im Fall der sendenden
Vorrichtung führt
die empfangende Vorrichtung diesen Vorgang für den Benutzer transparent
aus. Sobald die empfangende Seite eine PIN-Nummer im Anfangsblock
der anfänglichen
SMS-Mitteilung erfasst
hat, schaltet sie sofort auf P2P-Mitteilungsübermittlung um, vorausgesetzt,
dass sie dies kann. Die sendende Vorrichtung setzt nach dem Eintritt
in die P2P-Sitzung einfach die Kommunikation über P2P fort, anstatt SMS-Mitteilungen
zu senden und PIN-Nummern in ihren Anfangsblöcken einzubetten. Bei einigen
Implementierungen weisen die P2P-Mitteilungsübermittlung und die SMS-Mitteilungsübermittlung ähnliche konversationsartige
Benutzerschnittstellen (UIs) auf und von daher kann ein Umschalten
eines Protokolls bzw. Dienstes dieser Art absolut transparent für den Benutzer
stattfinden.
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Obwohl
möglicherweise
bevorzugt wird, zu Beginn einer Mitteilungsübermittlungskommunikation zwischen
einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst umzuschalten, kann ein Umschalten zwischen einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst jederzeit während
einer Mitteilungsübermittlungskommunikationssitzung
ausgeführt
werden.
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Im
Allgemeinen können
zwei Vorrichtungen von einem ersten zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst und umgekehrt umschalten, indem in einen Anfangsblock
einer gesendeten Mitteilung Kommunikationsinformationen für die Kommunikation
mit dem Sender unter Verwendung eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes eingeschlossen werden.
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Unter
Bezugnahme auf 1 wird nun eine Vorrichtung
erörtert,
die dafür
ausgelegt ist, ein Umschalten eines Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
durchzuführen.
Die Vorrichtung kann mit anderen Vorrichtungen unter Verwendung
mindestens eines ersten Dienstes/Protokolls und eines zweiten Dienstes/Protokolls
kommunizieren. Die Benutzervorrichtung 500 weist einen
Sender 510, einen Empfänger 520,
eine Antenne 505, eine Verarbeitungsvorrichtung 530, eine
Benutzeranzeigeschnittstelle 550 und einen Datenspeicher 540 auf.
Die grundlegenden Elemente werden im Folgenden hinsichtlich ihrer
Funktion in dem Verfahren und der Funktionalität der Ausführungsformen beschrieben. Der
Sender 510 und der Empfänger 520 senden
und empfangen Luftsignale (OTA-Signale) durch die Antenne 505,
wobei die Signale bei den vorliegenden Ausführungsformen kurze Mitteilungen
enthalten. Andere Signale können
ebenfalls empfangen werden. Die Verarbeitungsvorrichtung 530 ruft
alle Daten aus dem Datenspeicher 540 ab, die erforderlich
sind, um das Ausblenden von Mitteilungsübermittlungsinformationen (Adressen
oder Identifikation) aus dem Anfangsblock der ersten Mitteilung
des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes und das Einbetten in diesen zu unterstützen. Dies könnte alle
Informationen, die die Vorrichtungs-ID gemäß einem Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst identifizieren, sowie Informationen zur Erkennung der
Vorrichtungs-IDs von anderen Mitteilungsübermittlungsprotokollen bzw.
-diensten, mit denen die Vorrichtung kommunizieren kann, umfassen.
Der Datenspeicher 540 kann ebenfalls Mitteilungsübermittlungsregeln
oder -Optionen zur Bestimmung enthalten, ob das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes erlaubt werden soll oder nicht. Diese können bei
der Herstellung oder der Initialisierung der Funktion der Benutzervorrichtung
voreingestellt worden sein oder sie können von einem Benutzer durch
die Verwendung einer Benutzeranzeigeschnittstelle 550 eingestellt
werden. Sobald die Mitteilungsübermittlungsoptionen,
falls vorhanden, eingestellt worden sind, verhält sich die Benutzervorrichtung
dementsprechend vollständig
transparent für
den Benutzer und erfordert keine Echtzeiteingabe vom Benutzer.
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Es
versteht sich, dass die Einzelheiten der Benutzervorrichtung, die
in 1 gezeigt ist, nur als Beispiel dienen. Insbesondere
wird darauf hingewiesen, dass die spezifische Konfiguration und
die Verbindungen zwischen den Elementen, die in 1 gezeigt
sind, nur eine beispielhafte Implementierung bilden. Die Elemente
können
kombiniert oder in zusätzliche
Elemente aufgeteilt werden. Jedes Element kann ebenfalls ganz oder
teilweise oder in einer beliebigen Kombination daraus als Hardware,
Software oder Firmware ausgeführt
werden. Des Weiteren kann getrennte Hardware und/oder Software verwendet
werden, um jeden bzw. jedes der verschiedenen Dienste bzw. Protokolle
zu implementieren, oder es kann eine teilweise oder vollständige Überlappung zwischen
der Hardware und/oder der Software vorliegen, die zur Implementierung
der verschiedenen Dienste/Protokolle verwendet wird.
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Unter
Bezugnahme auf 2 werden nun zwei Vorrichtungen
erörtert,
die ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
ausführen.
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Die
Benutzervorrichtung 1 100 und die Benutzervorrichtung 2 200 können beide
Mitteilungen über
ein erstes und zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
einen ersten und zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst übermitteln.
Jede weist einen Sender (110, 210), einen Empfänger (120, 220),
eine Verarbeitungsvorrichtung (130, 230) und einen
Datenspeicher (140, 240) auf.
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Im
Fall, dass der Benutzer der Benutzervorrichtung 1 100 die
Mitteilungsübermittlung
mit dem Benutzer oder der Benutzervorrichtung 2 200 einleitet,
ist eine erste Mitteilung 50 des ersten Protokolls/Dienstes
zur Benutzervorrichtung 2 200 zu senden 51. Die
Benutzervorrichtung 1 bestimmt, ob das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes eingeleitet werden soll. Falls ja, enthält die Mitteilung
die Textmitteilung 55 des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes und einen Anfangsblock 50 des ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes. Der Anfangsblock 50 enthält Mitteilungsübermittlungsinformationen
zur Verwendung bei der Mitteilungsübermittlung zur Benutzervorrichtung
1 100 über
das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
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Die
Benutzervorrichtung 2 200 empfängt die erste Mitteilung 50,
die von der Benutzervorrichtung 1 100 gesendet wird 51.
Die Benutzervorrichtung 2 200 bestimmt, ob ein Umschalten
des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes gestattet werden soll. Falls ja, erlangt die Benutzervorrichtung
2 200, wenn die erste Mitteilung 50 empfangen
wird, die Mitteilungsübermittlungsinformationen
in dem Anfangsblock 52 der ersten Mitteilung 50.
Die Mitteilungsübermittlungsinformationen
ermöglichen,
dass die Benutzervorrichtung 2 200 unter Verwendung des zweiten
Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes Mitteilungen zur Benutzervorrichtung 1 100 übermittelt.
Daher sendet 61 die Benutzervorrichtung 2 200 unter
Verwendung der Mitteilungsübermittlungsinformationen
eine zweite Mitteilung 60 über ein zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
zur Benutzervorrichtung 1 100. Sobald die Benutzervorrichtung
1 100 die zweite Mitteilung 60 in dem zweiten
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst empfängt, sendet
die Benutzervorrichtung 1 100 keine weiteren Mitteilungen
des ersten Protokolls bzw. Dienstes zur Benutzervorrichtung 2 200,
sondern kooperiert stattdessen bei der Einrichtung einer Mitteilungsübermittlungskommunikation 71 über das
zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst 70.
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Unter
Bezugnahme auf 3 werden nun die Schritte beschrieben,
die von einem Paar Vorrichtungen ausgeführt werden, die das Umschalten
des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes gemäß einer
Ausführungsform
durchführen.
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Bei
dieser Ausführungsform
sendet eine erste Benutzervorrichtung bei Schritt 10 eine
erste Mitteilung, in deren Anfangsblock Mitteilungsübermittlungsinformationen
eingebettet sind. Die Mitteilungsübermittlungsinformationen sind
Informationen, die dazu verwendet werden können, die erste Benutzervorrichtung über ein
zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
zu kontaktieren.
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Bei
Schritt 12 empfängt
eine zweite Benutzervorrichtung die erste Mitteilung. Nach Empfang der
ersten Mitteilung erlangt die erste Benutzervorrichtung bei Schritt 14 die
Mitteilungsübermittlungsinformationen
von dem Anfangsblock der ersten Mitteilung.
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Bei
Schritt 16 leitet die zweite Benutzervorrichtung die Mitteilungsübermittlung
mit der ersten Benutzervorrichtung ein über das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst,
und bei Schritt 18 wird die Mitteilungsübermittlung mit der ersten
Benutzervorrichtung über
das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
fortgesetzt.
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Bei
einer spezifischen Ausführungsform
ist das erste Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. der erste Mitteilungsübermittlungsdienst
SMS und die erste Mitteilung ist eine SMS-Mitteilung. Das bzw. der zweite
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst ist ein Peer-to-Peer-Mitteilungsübermittlungsdienst. Bei einer
beispielhaften Implementierung sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen
zur Aktivierung der Mitteilungsübermittlung
mit der ersten Benutzervorrichtung die PIN der ersten Benutzervorrichtung,
und diese PIN ist im UDH (Benutzerdatenanfangsblock) der ersten
Mitteilung eingebettet. Das Ergebnis ist das Umschalten von der
SMS-Kommunikation zur P2P-Kommunikation, was für beide Benutzer transparent
ist. Jedoch sind die Mitteilungsübermittlungsinformationen
allgemeiner ausgedrückt
alle Informationen, die unter Verwendung eines ersten Protokolls
gesendet werden und die notwendig sind, um der zweiten Benutzervorrichtung
zu ermöglichen, die
erste Benutzervorrichtung unter Verwendung eines zweiten Protokolls
bzw. Dienstes zu kontaktieren.
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Unter
Bezugnahme auf 4 werden nun die Schritte erörtert, die
von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
sendet, wodurch ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
eingeleitet wird. Die erste Benutzervorrichtung sendet in Schritt 20 eine
erste Mitteilung eines ersten Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes. Der Anfangsblock der ersten Mitteilung enthält Mitteilungsübermittlungsinformationen,
die der Kommunikation mit der Benutzervorrichtung über ein
zweites Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst
dienen.
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In
Schritt 22 empfängt
die Benutzervorrichtung eine zweite Mitteilung, die von einer zweiten
Benutzervorrichtung stammt und zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst gehört. Dies
spiegelt die Tatsache wieder, dass die zweite Benutzervorrichtung
die Kommunikation gemäß einem
Umschalten des Protokolls bzw. Dienstes begonnen hat.
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Schließlich fährt die
erste Benutzervorrichtung in Schritt 24 fort, über das
bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. -dienst eine Mitteilungsübermittlung
mit der zweiten Benutzervorrichtung auszuführen.
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Unter
Bezugnahme auf 5 werden nun die Schritte erörtert, die
von einer Benutzervorrichtung ausgeführt werden, die eine Mitteilung über ein erstes
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen ersten Mitteilungsübermittlungsdienst
empfängt,
wodurch ein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes gemäß einer
Ausführungsform
eingeleitet wird.
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Bei
Schritt 30 empfängt
eine zweite Benutzervorrichtung eine erste Mitteilung eines ersten
Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes von einer ersten Benutzervorrichtung. Im Anfangsblock der
ersten Mitteilung befinden sich Mitteilungsübermittlungsinformationen zur
Verwendung beim Kontaktieren der ersten Benutzervorrichtung über ein zweites
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. einen zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
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Bei
Schritt 32 werden die Mitteilungsübermittlungsinformationen vom
Anfangsblock der ersten Mitteilung erhalten, und unter Verwendung
dieser Informationen sendet die zweite Benutzervorrichtung bei Schritt 34 eine
zweite Mitteilung in einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll bzw.
-dienst zur ersten Benutzervorrichtung.
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Bei
Schritt 36 verwenden die zweite Benutzervorrichtung und
die erste Benutzervorrichtung daraufhin für den Rest der Mitteilungsübermittlung
das zweite Mitteilungsübermittlungsprotokoll
bzw. den zweiten Mitteilungsübermittlungsdienst.
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Vorzugsweise
kann die Funktionalität
aus 4 und 5 von einer einzigen Benutzervorrichtung
ausgeführt
werden, die so konfiguriert ist, dass sie als Sender wirkt, der
das Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes einleitet, oder als Empfänger, der auf das Umschalten
des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes reagiert.
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Wie
hierin zuvor erwähnt,
können
Variationen der Lösung
Mitteilungsübermittlungsoptionen umfassen,
die in einer Benutzervorrichtung gespeichert sind (in den erörterten
spezifischen Ausführungsformen
könnten
dies SMS-Optionen sein), um dem Benutzer zu ermöglichen, das transparente Standardverhalten
der Benutzervorrichtung im Voraus im Hinblick darauf zu definieren,
ob Kommunikationsinformationen (die hier in einer PIN-Nummer bestehen)
in einem Anfangsblock (zum Beispiel einem SMS-Benutzerdatenanfangsblock) gesendet
werden sollen oder nicht, und umgekehrt, ob das Umschalten zu der
anderen Form von Mitteilungsübermittlung (P2P-Mitteilungsübermittlung)
bei Empfang einer Mitteilung eines ersten Protokolls bzw. Dienstes
mit Verbindungsinformationen eines zweiten Protokolls bzw. Dienstes,
die in dem Anfangsblock der Mitteilung des ersten Protokolls/Dienstes
eingebettet sind (beispielsweise eine SMS-Mitteilung, in deren UDH
eine PIN eingebettet ist), ermöglicht
werden soll. Diese Optionen dienen daher zur Bestimmung, wann das Umschalten
des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw.
-dienstes ausgeführt
werden soll und wann kein Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls bzw. -dienstes
ausgeführt
werden soll (es wird eine normale bekannte Mitteilungsübermittlung
ausgeführt).
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Viele
Benutzer würden
es als Vorteil empfinden, eine Vorrichtung zu verwenden, die im
Gegensatz zu anderen mobilen Vorrichtungen diese Fähigkeit
aufweist, da dies die Möglichkeit
bietet, automatisch Kosten pro Mitteilung einzusparen, wie beispielsweise
jene, die für
SMS-Mitteilungen erhoben werden. Unter Berücksichtigung einer steigenden Anzahl
von Vorrichtungen, die unter Verwendung unterschiedlicher Mitteilungsübermittlungsprotokolle bzw.
-dienste kommunizieren können,
können
Benutzer Geld sparen, während
eine vollständige,
transparente, schnelle, zuverlässige
und flexible Funktionalität
gewährleistet
bleibt.
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Die
spezifischen Beispiele haben sich auf das Umschalten von einem ersten
Mitteilungsübermittlungsprotokoll,
das eine SMS-Mitteilungsübermittlung
ist, zu einem zweiten Mitteilungsübermittlungsprotokoll, das
eine Peer-to-Peer-Mitteilungsübermittlung
ist, und umgekehrt, konzentriert. Allgemeiner können die Ausführungsformen
angewendet werden, um das Umschalten zwischen zwei beliebigen ausgewählten Mitteilungsübermittlungsprotokollen
zu automatisieren. Andere Beispiele für Mitteilungsübermittlungsprotokolle
umfassen MMS (Multimedia-Mitteilungsübermittlungsdienst) und E-Mail. MMS
ist ein neuer Standard in der mobilen Mitteilungsübermittlung.
Wie SMS ist MMS eine Art, eine Mitteilung von einer Mobilvorrichtung
zu einer anderen zu senden. Der Unterschied besteht darin, dass MMS
nicht nur Text, sondern auch Klang, Bilder und Video enthalten kann.
Es ist auch möglich,
MMS-Mitteilungen von einem Mobiltelefon zu einer E-Mail-Adresse
zu senden.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
versucht ein Paar Vorrichtungen, die unter Verwendung eines ersten
dieser Protokolle (oder eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls
oder eines anderen Mitteilungsübermittlungsprotokolls,
das nicht spezifisch aufgeführt
ist) kommunizieren, automatisch, zu einem zweiten dieser Protokolle
(oder zu einem anderen Mitteilungsübermittlungsprotokoll, das nicht
spezifisch aufgeführt
ist) umzuschalten, welches weniger kostspielig ist als das erste
Protokoll. Wenn zwei Vorrichtungen beide jeweilige Gruppen von Protokollen
unterstützen,
besteht das Endergebnis vorzugsweise darin, dass eine Umschaltung
zu einem weniger kostspieligen Protokoll vorgenommen wird, das beide
Vorrichtungen unterstützen.
Bei einigen Ausführungsformen
erfolgt die Umschaltung zu dem kostengünstigsten Protokoll, das beide
Vorrichtungen unterstützen.
Zum Beispiel werden möglicherweise
andere Peer-to-Peer-Protokolle unterstützt, die weniger kostspielig
sind als SMS. Beispiele für
bestimmte Umschaltungen, die zu einer Reduzierung der Kosten führen können, sind
Umschaltungen von SMS zu E-Mail, eine Umschaltung von MMS zu E-Mail,
eine Umschaltung von SMS oder MMS zu einem anderen, weniger kostspieligen Peer-to-Peer-Protokoll.
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Alternativ
kann eine Protokollumschaltung zu einem Protokoll, das zuverlässiger ist,
vorgenommen werden. Alternativ wird eine Umschaltung zu einem Protokoll,
das eine Kombination aus Kosten und Zuverlässigkeit optimiert, durchgeführt.
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Eine
andere Ausführungsform
schafft ein Computermedium, das Anweisungen, wie beispielsweise
die hierin zuvor beschriebenen, für einen Prozessor einer Vorrichtung
zur Ausführung
der Funktionalität
für das
Umschalten des Mitteilungsübermittlungsprotokolls
bzw. -dienstes, wie das hierin zuvor beschriebene, umfasst.
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Zahlreiche
Modifikationen und Variationen sind im Licht der oben genannten
Lehren möglich.
Es versteht sich daher, dass das gemäß der Anmeldung Offenbarte
innerhalb des Bereichs der angehängten Ansprüche anders
ausgeführt
werden kann als hierin spezifisch beschrieben.
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1
- 500
- Benutzervorrichtung
- 510
- Sender
- 520
- Empfänger
- 530
- Verarbeitungsvorrichtung
- 540
- Datenspeicher
- 550
- Benutzeranzeigeschnittstelle
-
2
- 100
- Benutzervorrichtung
1
- 110
- Sender
- 120
- Empfänger
- 130
- Verarbeitungsvorrichtung
- 140
- Datenspeicher
- 150
- Benutzeranzeigeschnittstelle
- 52
- Anfangsblock
- 55
- Mitteilung
1 des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls
- 60
- An
die Benutzervorrichtung 1 adressierte Mitteilung 2
- 70
- Mitteilungsübermittlungskommunikation über das
2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
- 200
- Benutzervorrichtung
2
- 220
- Empfänger
- 210
- Sender
- 230
- Verarbeitungsvorrichtung
- 240
- Datenspeicher
- 250
- Benutzeranzeigeschnittstelle
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3
- Start
- Start
- 10
- Senden
der 1. Mitteilung des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit
Mitteilungsübermittlungsinformationen
des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls,
die im Anfangsblock eingebettet sind, von der ersten Benutzervorrichtung
- 12
- Empfangen
der 1. Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung
- 14
- Erhalten
der Mitteilungsübermittlungsinformationen
vom Anfangsblock der 1. Mitteilung an der zweiten Benutzervorrichtung
- 16
- Initiieren
der Mitteilungsübermittlung über das
2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll zwischen
der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung
an der zweiten Benutzervorrichtung
- 18
- Fortführen der
Mitteilungsübermittlung
zwischen der ersten Benutzervorrichtung und der zweiten Benutzervorrichtung über das 2.
Mitteilungsübermittlungsprotokoll
- End
- Ende
-
4
- Start
- Start
- 20
- Senden
der 1. Mitteilung des 1. Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit
Mitteilungsübermittlungsinformationen
des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls,
die im Anfangsblock eingebettet sind
- 22
- Empfangen
der 2. Mitteilung des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls von
der zweiten Benutzervorrichtung
- 24
- Fortführen der
Mitteilungsübermittlung
mit der zweiten Benutzervorrichtung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
- End
- Ende
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5
- Start
- Start
- 30
- Empfangen
der 1. Mitteilung des 1: Mitteilungsübermittlungsprotokolls mit
Mitteilungsübermittlungsinformationen
des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls
im Anfangsblock von der ersten Benutzervorrichtung
- 32
- Erhalten
der Mitteilungsübermittlungsinformationen
vom Anfangsblock der 1. Mitteilung
- 34
- Senden
der 2. Mitteilung des 2. Mitteilungsübermittlungsprotokolls zur
ersten Benutzervorrichtung
- 36
- Fortführen der
Mitteilungsübermittlung
mit der ersten Benutzervorrichtung über das 2. Mitteilungsübermittlungsprotokoll
- Ende
- Ende