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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für das Aktualisieren von Sitzungsinitiierungsinformation,
die in einer Endgerätvorrichtung
gespeichert ist, die mit einem Datenkommunikationsnetz verbunden ist,
das entweder ein SIP (Session Initiation Protocol, Sitzungsinitiierungsprotokoll)
oder eine konventionelle Telefonnummer für den Aufbau einer Verbindung verwendet.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Datenkommunikationsnetzanordnung,
die das Verfahren verwendet, eine Endgerätvorrichtung, die im Datenkommunikationsnetz
verwendet wird, und eine Softwareanwendung, die in der Endgerätvorrichtung gespeichert
ist, die das Verfahren implementiert.
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Konventionellerweise
wird eine zu errichtende Telefonverbindung unter Verwendung einer
Telefonnummer gesteuert und initiiert. Jede Endgerätvorrichtung
oder jeder Benutzer besitzt eine eindeutige serielle Nummer, und
durch das Wählen
dieser Nummer kann der Benutzer nur eine Verbindung mit dieser einen
Endgerätvorrichtung
oder ihrem Benutzer aufbauen. In der Praxis ist diese Technik die
einzige Möglichkeit
für den
Aufbau einer Verbindung in konventionellen leitungsvermittelten
Telefonnetzen gewesen.
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Das
Aufkommen verschiedener Datennetze hat auch andere Wege gebracht,
um eine Kommunikationsverbindung zwischen zwei Endgerätvorrichtungen
zu steuern oder aufzubauen. Heute werden mehr und mehr konventionelle
Telefongespräche auch über diese
Netze übertragen,
die ursprünglich für einen
Datentransfer vorgesehen waren. Dies liefert die Möglichkeit,
paketvermittelte Datentransferverbindungen zu verwenden, bei denen
die Kosten der Datenkommunikation angemessen niedrig sind. Ein Beispiel
solcher Netze ist das Internet. Im Internet wird die Kontaktinformation
der anderen Partei auf andere Weise als in Form einer konventionellen
Telefonnummer definiert oder präsentiert.
Ein möglicher Weg
für das Errichten
einer Kommunikationsverbindung in diesen Datennetzen ist die Verwendung
von SIP, dem Sitzungsinitiierungsprotokoll. Das Sitzungsinitiierungsprotokoll
wurde von der IETF (Internet Engineering Task Force) genormt, und
seine Normungsnummer ist RFC 2543. Die Adresse des Empfängers oder
Benutzers gemäß dem SIP
weist folgende Form auf: Benutzer@Netzstation [Parameter] [zusätzliche
Information], das heißt
sie ähnelt
der Form von E-Mail-Adressen. Somit macht das SIP-Protokoll es möglich, verschiedene
Adressen zu verwenden, die E-Mail-Adressen ähneln, um auch Sprachverbindungen
aufzubauen.
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In
der
EP 1 100 250 wurde
ein Kommunikationssystem dargestellt, das Knoten und Endgeräte einschließt, die
an einer Telefonsitzung teilnehmen können. Ein spezielles Telefon-Cookie
kann geschaffen werden, das Information in Bezug auf früher Interaktionen
zwischen zwei Endgeräten
oder Parteien einschließt.
Das dargestellte Telefon-Cookie wird verwendet, um ein Gespräch voranzutreiben,
das unter Verwendung einer normalen Telefonnummer aufgebaut wurde,
durch das Vermeiden einer zeitaufwendigen Eingabe von Namen, Adressen,
Telefonnummern etc., wenn wieder eine Verbindung mit einem bekannten
Kommunikationsendgerät
aufgebaut wird.
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Die
US 6 154 528 beschreibt
ein interaktives Sprachantwortsystem (IVR) und/oder automatisches Gesprächsverteilungssystem
(ACD). Ein Telekommunikationsendgerät oder ein Telefon speichert
einen speziellen Cookie, mit dem der Benutzer die mühsame und
zeitaufwendige Eingabe von Namen, Adressen, Telefonnummern etc.
vermeiden kann, wenn er wieder eine Verbindung mit einem bekannten
Kommunikationsendgerät
aufbaut.
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Die
WO 03/021387 beschreibt ein System, bei dem Benutzerprofile mittels
elektronischer Kommunikation zwischen Parteien ausgetauscht werde können. Eine
rufende Partei kann Information, die die Kommunikationsfähigkeiten
der gerufenen Partei beschreibt, während des Aufbaus einer Verbindung erhalten.
Der Anrufer kann diese Information verwenden, wenn dies gewünscht wird.
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Auch
heute kann ein Telefonbenutzer in eine Situation gelangen, bei der
eine der zu erreichenden Personen eine konventionelle Telefonnummer
verwendet, und eine andere zu erreichende Person eine "Telefonnummer" verwendet, die durch
das SIP-Protokoll oder eine Verbindungskennung ermöglicht wird.
In der Praxis ergibt dies für
den Telefonbenutzer höhere
Anforderungen, da die Kontaktinformation der anderen Partei in Form
irgend einer der oben beschriebenen Präsentationen vorliegen kann.
Auf irgend eine Weise muss der Telefonbenutzer auf dem Laufenden
bleiben und die Kontaktinformation der anderen Partei häufig genug
aktualisieren, um es so leicht wie möglich zu machen, eine Verbindung
aufzubauen. Diese Aktualisierungsarbeit benötigt Zeit und ist aufwendig
und wird daher oft vernachlässigt.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren
und eine Datenkommunikationsnetzanordnung zu liefern, die verwendet werden
kann, um einen aktuellen Zustand der Kontaktinformation der Person,
mit der eine Kommunikationsverbindung unter Verwendung des SIP-Protokolls
aufgebaut wurde, zu gewährleisten.
Somit ist es im Verfahren gemäß der Erfindung
möglich,
wenn eine neue Sprachverbindung aufgebaut wird, das geeignetste
Sitzungsinitiierungsverfahren, das immer aktuell ist, zu verwenden,
wobei es für
den Benutzer nicht notwendig ist, nach der benötigten Sitzungsinitiierungsinformation
vor der Initiierung der Sitzung in einem getrennten Schritt zu schauen.
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Die
Aufgaben der Erfindung werden durch ein Verfahren gelöst, in dem
während
einer aktiven Kommunikationsverbindung die Endgerätvorrichtungen
in der Verbindung aktuelle Sitzungsinitiierungsinformation, die
sie betrifft, austauschen. Wenn es der Benutzer wünscht, so
senden/speichern die Endgerätvorrichtungen
die empfangene Sitzungsinitiierungsinformation in einem Telefonspeicher
oder dergleichen, der von der Endgerätvorrichtung an der in Frage
stehenden Endgerätvorrichtung/Person
verwendet wird. Das nächste
Mal wird die letzte aktualisierte Information verwendet, wenn eine
Sitzung initiiert wird.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
hat den Vorteil, dass es, wenn eine neue Kommunikationsverbindung
aufgebaut wird, immer möglich
ist, die aktuellste Sitzungsinitiierungsinformation auf der Basis der
vorherigen Kommunikationsverbindung zu verwenden.
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Zusätzlich hat
die Erfindung den Vorteil, dass das Informationsaktualisierungsverfahren
unabhängig
vom Benutzer des Endgeräts
stattfinden kann, wobei der Benutzer aber immer das Aktualisieren
seiner Kontaktinformation bei einer anderen Vorrichtung verhindern
kann.
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Weiterhin
hat die Erfindung den Vorteil, dass dem Benutzer der Endgerätvorrichtung
die Schwierigkeiten bei der manuellen Aktualisierung der Information
erspart werden.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
für das Aktualisieren
der Sitzungsinformation einer Endgerätvorrichtung, die mit einem
Datenkommunikationsnetz verbunden ist, ist dadurch gekennzeichnet,
dass während
einer Kommunikationsverbindung, die unter Verwendung des SIP-Protokolls aufgebaut
wurde, die Endgerätvorrichtungen
in der Kommunikationsverbindung Sitzungsinitiierungsinformation
austauschen, die Typen von Adressinformation enthalten, die verwendet
werden können,
um eine Kommunikationsverbindung mit der Endgerätvorrichtung zu errichten.
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Die
Datenkommunikationsnetzanordnung gemäß der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass während
einer Kommunikationsverbindung, die in der Datenkommunikationsnetzanordnung
unter Verwendung des SIP-Protokolls
aufgebaut wurde, die Endgerätvorrichtungen
in der Kommunikationsvorrichtung ausgebildet sind, um Sitzungsinitiierungsinformation
auszutauschen, die Typen von Adressinformation enthält, die
verwendet werden kann, um eine Kommunikationsverbindung mit der Endgerätvorrichtung
aufzubauen.
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Die
Endgerätvorrichtung
gemäß der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass während einer Kommunikationsverbindung,
die unter Verwendung des SIP-Protokolls
aufgebaut wurde, die erste Endgerätvorrichtung ausgebildet ist,
um ihre eigene Sitzungsinitiierungsinformation an eine andere Endgerätvorrichtung
zu senden, und um die Sitzungsinitiierungsinformation der anderen
Endgerätvorrichtung
zu empfangen, wobei die Sitzungsinitiierungsinformation Typen einer
Adressinformation enthält,
die verwendet werden kann, um eine Kommunikationsverbindung mit
der Endgerätvorrichtung
aufzubauen.
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Die
Softwareanwendung gemäß der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Softwaremittel für das Austauschen
von Sitzungsinitiierungsinformation zwischen Endgerätvorrichtungen
umfasst, wenn die Kommunikationsverbindung unter Verwendung des
SIP-Protokolls errichtet wurde, wobei die Sitzungsinitiierungsinformation
Typen von Adressinformation enthält,
die verwendet werden können,
um eine Kommunikationsverbindung mit der Endgerätvorrichtung aufzubauen.
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Einige
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
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Die
Grundidee der Erfindung ist folgende: Die Endgerätvorrichtung umfasst eine Softwareanwendung,
mittels derer es möglich
ist, zwischen zwei Endgerätvorrichtungen,
die sich in einer Kommunikationsverbindung miteinander befinden,
Information über
die Verfahren und Typen von Adressinformation zu übertragen,
die verwendet werden kann, um eine Kommunikationsvorrichtung mit
der Endgerätvorrichtung
aufzubauen. Während
der Kommunikationsverbindung empfängt die Endgerätvorrichtung
Kontaktinformation, die sie von einer anderen Endgerätvorrichtung
empfangen hat, und prüft
diese, und diese Information wird mit vorheriger Information verglichen,
die im Speicher der Endgerätvorrichtung
vorhanden sein mag. Wenn die Stücke
der Information sich voneinander unterscheiden oder noch nicht existieren,
wird die empfangende Sitzungsinitiierungsinformation im Speicher
der Endgerätvorrichtung
als die neue Kontaktinformation der in Frage stehenden Person oder
Endgerätvorrichtung
gespeichert. Das nächste
Mal, wenn eine Kommunikationsverbindung mit derselben Person oder
Endgerätvorrichtung
gewünscht
wird, wird die neue Kontaktinformation, die man im Speicher der
Endgerätvorrichtung
findet, als Standardwert für
die Sitzungsinitiierung verwendet.
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Nachfolgend
wird die Erfindung detaillierter beschrieben. Es wird Bezug auf
die begleitenden Zeichnungsfiguren genommen:
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1 zeigt
beispielhaft eine Netzanordnung gemäß der Erfindung für das Aufbauen
einer Kommunikationsverbindung;
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2 zeigt
beispielhaft das Sitzungsinitiierungsverfahren zwischen zwei Endgerätvorrichtungen
als ein Signalflussdiagramm;
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3 zeigt
beispielhaft ein Flussdiagramm für
das Speichern von Information in Endgerätvorrichtungen; und
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4 zeigt
beispielhaft eine Endgerätvorrichtung,
die das Verfahren gemäß der Erfindung
verwendet.
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1 zeigt
ein Beispiel, in welchem das Verfahren der Erfindung vorteilhafterweise
angewandt werden kann. Die Erfindung ist nicht auf die Beispiele des Datenkommunikationsnetzes,
die in 1 gezeigt sind, begrenzt, sondern sie kann auch
auf jedes andere Datenkommunikationsnetz angewandt werden, in welchem
oder durch welches die Sitzungsinitiierungsnachrichten gemäß dem SIP-Protokoll
von einer Endgerätvorrichtung
zu einer anderen übertragen
werden können.
Das Beispiel der 1 zeigt drei verschiedene Datenübertragungsnetze:
das Internet mit der Bezugszahl 13, ein zellulares Telefonnetz
mit der Bezugszahl 12 und ein konventionelles Telefonnetz
mit der Bezugszahl 11. Das Datenkommunikationsnetz, das
im Beispiel der 1 gezeigt ist, kann zumindest
in einer begrenzten Weise Nachrichten und Signale von einem Netz
zu einem anderen übertragen.
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Die
Bezugszahlen 14 und 15 bezeichnen zwei mobile
Endgerätvorrichtungen,
die eine Fähigkeit
zur Sprachverbindung aufweisen, die mit dem zellularen Netz 12 verbunden
sind und drahtlose Kommunikationsverbindungen 140 und 150 mit
dem Kern des zellularen Netzes 12 aufbauen. Die Bezugszahl 17 bezeichnet
ein Telefon, das mit dem Telefonnetz 11 mit einer festen
Verbindung 170 verbunden ist. Das Telefon 17 kann
ein Telefon mit analoger Technik oder alternativ ein Telefon mit
ISDN-Technik (dienstintegrierendes digitales Netz) sein. Die Bezugszahl 16 bezeichnet
eine Datenverarbeitungsvorrichtung, die mit dem Internet 13 über eine
Kommunikationsverbindung 160 verbunden ist. Diese Kommunikationsverbindung 160 kann
entweder eine feste oder eine drahtlose Kommunikationsverbindung sein.
Die Datenverarbeitungsvorrichtung 16 umfasst vorteilhafterweise
auch Mittel, mit denen eine Sprachverbindung zu einer anderen entsprechenden Vorrichtung
oder den Endgerätvorrichtungen 14 und 15 eines
zellularen Netzes oder einem in der Figur gezeigten Telefon 17 initiiert
werden kann.
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Im
Beispiel der 1 ist es somit möglich, eine
Sprachverbindung zwischen irgend zwei Endgerätvorrichtungen, beispielsweise
von der Endgerätvorrichtung 14 zur
Endgerätvorrichtung 15 zu
initiieren. Die Erfindung wird vorteilhafterweise in einer Situation
angewandt, bei der mindestens die Endgerätvorrichtung 14, die
die Verbindung anfordert, das SIP-Protokoll verwendet. Während des
Sitzungsinitiierungsverfahrens sendet die Endgerätvorrichtung 14, die
die Verbindung angefordert hat, ihre eigene Kontaktinformation über das
Datenkommunikationsnetz 12, das zu einer anderen empfangenden
Endgerätvorrichtung 15 verwendet
wird. Das verwendete Datenkommunikationsnetz 12 weiß, ob die
empfangende Endgerätvorrichtung 15 das
SIP-Protokoll verwenden
kann, oder ob dies nicht der Fall ist. Wenn sie das SIP-Protokoll
verwenden kann, dann wird die Information der Endgerätvorrichtung 14,
die die Verbindung angefordert hat, zum Empfänger 15 gesandt. Wenn
die empfangende Endgerätvorrichtung oder
der Empfänger 15 das Übertragen
seiner eigenen Kontaktinformation erlaubt, so wird sie über das Netz 12 zur
Endgerätvorrichtung 14,
die die Verbindung angefordert hat, übertragen. Die empfangene Kontaktinformation
der anderen Partei kann in beiden Endgerätvorrichtungen 14 und 15 gespeichert werden,
wenn dies als notwendig erachtet wird.
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Wenn
während
der Sitzungsinitiierung herausgefunden wird, dass der Empfänger, beispielsweise
das Telefon 17, das SIP-Protokoll nicht verwenden kann,
kann das verwendete Datenkommunikationsnetz die Sitzungsinitiierungsinformation
des Empfängers
in eine Form umwandeln, in welcher eine Kommunikationsverbindung
aufgebaut werden kann. Information über diese Art der Sitzungsinitiierung
und die geschaffene Adresse/Nummer wird vorteilhafterweise an die
Endgerätvorrichtung,
die eine Kommunikationsverbindung angefordert hat, zurückgegeben.
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2 zeigt
als ein Beispiel ein Signalflussdiagramm, das zeigt, wie das Verfahren
der Erfindung in Verbindung mit Endgerätvorrichtungen, die das SIP-Protokoll
verwenden, angewandt werden kann. 2 zeigt
zwei Teilnehmer: den ersten Teilnehmer 1 dessen Sitzungsinitiierungsinformation
gemäß dem Beispiel BenutzerA@hier.com
und die IP-Adresse 100.101.102.103 ist, und den zweiten Teilnehmer
B, dessen Sitzungsinitiierungsinformation BenutzerB@wo.com und die
IP-Adresse 110.111.112.113 ist.
Natürlich
sind andere denkbare eindeutige Benutzerkennungen, die vom Datenkommunikationsnetz verwenden
werden können,
eine mögliche
Alternative, die der Teilnehmerinformation hinzugefügt werden
kann. Die Datenverbindung zwischen diesen zwei Teilnehmern A und
B wird durch den Proxy-Server PROXY.com, der zum Datenkommunikationsnetz gehört und dessen
IP-Adresse 120.121.122.123 ist, gesteuert und überwacht.
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Im
Beispiel der 2 will der Teilnehmer A eine
Kommunikationsverbindung zum Teilnehmer B initiieren. Der Teilnehmer
A sendet eine Einladung 21, die an den Proxy-Server PROXY.com
gerichtet ist. Die Einladung 21 umfasst mindestens ein
Stück der
Kontaktinformation des Teilnehmers B, die der Teilnehmer A kennt.
Der Proxy-Server lenkt die Einladung 22 an den Teilnehmer
B. Der Teilnehmer B wird alarmiert, worauf auf diesen Alarm der
Teilnehmer B eine Nachricht 23 sendet, die über den
Proxy-Server als eine Nachricht 24 an den Teilnehmer A gesandt
wird. Wenn der Teilnehmer B für
eine Datenübertragung
bereit ist, wird ein OK-Signal gesandt. Die Sitzungsinitiierungsinformation
des Teilnehmers B gemäß der Erfindung
kann vorteilhafterweise in diesen OK-Signal 25 eingeschlossen
werden. Sie kann vollständig
automatisch gesendet werden, oder es kann sein, dass der Teilnehmer
B die Übertragung der
Sitzungsinformation getrennt in jedem Fall akzeptieren muss. Beispielsweise
kann eine automatische Übertragung
von Information für
einen rufenden Teilnehmer, der schon bekannt ist, verwendet werden,
wohingegen Information zu einem im Vorhinein unbekannten Anrufer
nur mit der Erlaubnis des Teilnehmers B übertragen wird.
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Vom
Proxy-Server PROXY.com wird die Information des Teilnehmers B dann
in Verbindung mit dem Signal 26 zum Teilnehmer A übertragen.
Wenn der Teilnehmer A die Nachricht 26 empfangen hat, so sendet
er eine Bestätigungsnachricht
ACK 27. Die Sitzungsinitiierungsinformation eines Teilnehmers
A kann vorteilhafterweise in diese Bestätigungsnachricht ACK 27 eingeschlossen
werden. Vom Proxy-Server wird die Bestätigungsnachricht ACK als eine
Nachricht 28 an den Teilnehmer B übertragen. Somit wurde die
Sitzungsinitiierungsinformation jeder Partei an die andere Partei übertragen,
wenn dies als notwendig erachtet wurde.
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Danach
setzt sich die Datenübertragung
zwischen den Endgerätvorrichtungen
fort und wird beendet, wenn einer der Benutzer dies fordert. Die
Sitzungsinitiierungsinformation gemäß der Erfindung kann natürlich auch
während
der tatsächlichen
Datenübertragung
oder als ein Teil des Sitzungsbeendigungsverfahrens übertragen
werden. Der Austausch von Sitzungsinitiierungsinformation findet
während der
Datenübertragung
statt, oder die Sitzungsbeendigung wird vorteilhafterweise ausgeführt auf
Anforderung oder Akzeptanz eines Benutzers.
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3 zeigt
beispielhaft ein Flussdiagramm der Schritte der Handhabung der Sitzungsinitiierungsinformation
der anderen Partei, die in der Endgerätvorrichtung des Teilnehmers
stattfindet. Im Schritt 31 ist eine Kommunikationsverbindung
zwischen zwei Endgerätvorrichtungen
beispielsweise unter Verwendung des in 2 gezeigten
Verfahrens aufgebaut worden. In diesem Fall ist die Sitzungsinitiierungsinformation
des ersten Teilnehmers für
die Verwendung durch den anderen Teilnehmer und umgekehrt übertragen
worden. Im Schritt 32 wird geprüft, ob die Information tatsächlich empfangen wurde
und ob sie sich seit der letzten Sitzungsinitiierung geändert hat.
Im Schritt 33 wird eine Entscheidung über das Speichern der empfangenen
Information vorgenommen. Wenn das Speichern der empfangenen Information
nicht gewünscht
ist, oder wenn sich die Information nicht geändert hat, ist der nächste Schritt
der Schritt 35, in welchem das Datenhandhabungsverfahren
gemäß der Erfindung
endet. Wenn in Schritt 33 entschieden wird, entweder automatisch
oder so wie es vom Benutzer der Endgerätvorrichtung akzeptiert wurde,
die Sitzungsinitiierungsinformation zu speichern, so findet das
Speichern in Schritt 34 statt. Wenn das Speichern ausgeführt wurde,
ist der nächste
Schritt der Schritt 35, in welchem das Handhabungsverfahren
endet.
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4 zeigt
beispielhaft die prinzipiellen Teile einer mobilen Endgerätvorrichtung 40 eines
zellularen Netzes, die ein Teil der Datenkommunikationsnetzanordnung
gemäß der Erfindung
ist. Die Endgerätvorrichtung 40 verwendet
eine Antenne 41 für
das Senden und Empfangen des Signals. Die Bezugszahl 42 bezeichnet
die Ausrüstung,
die den Empfänger
RX bildet, mit dem die mobile Endgerätvorrichtung 40 ein
Signal vom zellularen Netz 12 empfängt. Der Empfänger 42 umfasst
Ausrüstung
des Stands der Technik für
alle zu empfangenden Nachrichten oder Signale.
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Die
Bezugszahl 43 bezeichnet die Ausrüstung, die den Sender TX der
mobilen Endgerätvorrichtung
bildet. Die Sendervorrichtung 43 führt mit dem zu sendenden Signal
alle benötigten
Signalverarbeitungsfunktionen aus, die beim Arbeiten mit dem zellularen
Netz 12 gebraucht werden.
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In
der Endgerätvorrichtung
ist die für
die Verwendung der Erfindung wesentliche Betriebseinheit die Steuereinheit 44,
die den Betrieb der Endgerätvorrichtung
steuert. Sie steuert den Betrieb aller wesentlichen Teile der Endgerätvorrichtung 40.
Sie steuert den Empfang und das Senden. Sie wird auch verwendet,
um die Benutzerschnittstelle UI mit der Bezugszahl 46 der
Endgerätvorrichtung
und den Speicher 45 der Endgerätvorrichtung zu steuern.
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In
der Vorrichtungsanordnung gemäß der Erfindung
entscheidet die Steuereinheit 44, wann die Sitzungsinitiierungsinformation
gemäß der Erfindung,
die von einer anderen Endgerätvorrichtung empfangen
wird, in der Endgerätvorrichtung 40 gespeichert
wird, und ob sie ihre eigene Sitzungsinitiierungsinformation an
die andere Endgerätvorrichtung senden
soll. Auf der Basis der Sitzungsinitiierungsinformation der anderen
Partei/der anderen Endgerätvorrichtung,
die sie empfangen hat, entscheidet sie auch, ob sie den Benutzer
der Endgerätvorrichtung 40 über die
empfangene Information alarmieren soll oder nicht. Diese Verfahren
werden vorteilhafterweise durch Softwareanwendungen, die im Speicher 45 der
Endgerätvorrichtung
gespeichert sind, die die Verfahren der 2 und 3 implementieren,
implementiert.
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Die
Benutzerschnittstelle 46 wird verwendet, um die Funktionen
der Endgerätvorrichtung
zu steuern und für
die Alarme und Nachrichten, die an den Benutzer gegeben werden.
Mittels der Benutzerschnittstelle 46 akzeptiert der Benutzer
der Endgerätvorrichtung 40 das
Senden seiner eigenen Sitzungsinitiierungsinformation oder verhindert
dies. Sie kann auch verwendet werden, um einen Speicherbefehl, der
die empfangene Sitzungsinitiierungsinformation betrifft, zu geben.
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Einige
bevorzugte Ausführungsformen
der Verfahren und der Vorrichtung gemäß der Erfindung wurden oben
beschrieben. Die Erfindung ist nicht auf die gerade beschriebenen
Lösungen
begrenzt, sondern sie kann auch für das Austauschen von E-Mail-Adressen, Web-Seiten-Adressen
oder möglicherweise
Bilddateien, die zu einer Partei in Bezug stehen, zwischen den Parteien
verwendet werden. Zusätzlich
kann die erfinderische Idee auf viele verschiedene Arten innerhalb
des Umfangs der angefügten
Ansprüche
angewandt werden.