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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Computerprogrammerzeugnis zum
Liefern personalisierter Nachrichten zu Teilnehmern in einem Kommunikationsnetz.
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Beschreibung der verwandten
Technik
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Es
besteht ein Wunsch, kostenlose Dienste bei allen Arten von Kommunikationsnetzen
zu liefern. Eine Weise eines Finanzierens solcher Dienste besteht
für den
Teilnehmer, der einen Dienst empfängt, darin, eine bestimmte
Menge an Werbung zu akzeptieren. Bei diesem Fall muss die Werbung
den Informationen, die durch den Teilnehmer angefordert werden,
beispielsweise mittels eines Schiebe-Servers (englisch: push server)
in dem Netz, der Informationen zu einem entsprechenden Schiebe-Client
(englisch: push client) in dem Endgerät des Teilnehmers liefert,
hinzugefügt
werden. Die empfangene Werbung sollte vorzugsweise ferner mit dem
Profil des Teilnehmers irgendwie übereinstimmen. Eine solche Lösung für eine Verwendung
im Internet ist in der als
WO-A-00/13105 veröffentlichten
internationalen Patentanmeldung
PCT/SE99/01454 offenbart.
Die
WO-A-99/39293 offenbart
ein Verfahren zum Liefern ausgewählter
Informationen zu drahtlosen Endgeräten in Abhängigkeit von Profilen von Benutzern
und des Orts der Endgeräte.
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Ein
anderes Verfahren zum Senden gezielter Informationen zu ausgewählten Gruppen
von Individuen, beispielsweise in Abhängigkeit von demografischen
Daten, ist als zielgruppenorientierte Übertragung (englisch: narrowcast)
bekannt. Die zielgruppenorientierte Übertragung erlaubt heutzutage,
dass gezielte Nachrichten, hauptsächlich Werbungen, beispielsweise
in der Form von Bannern, zu der ausgewählten Gruppe von Individuen
durch das traditionelle Internet gesendet werden.
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Diese
Lösung
arbeitet gut bei Internettyp-Netzen, die HTTP und HTML verwenden.
Die meisten mobilen Endgeräte
weisen heutzutage keine Schiebe-Clients auf und wären daher
nicht fähig,
Informationen von einem Schiebe-Server basierend auf der gleichen
Client-Server-Technologie zu empfangen. Aus dem gleichen Grund hat
sich ferner kein einheitlicher Standard zum Liefern von internetartigen
Diensten in Mobilnetzen entfaltet. Jeder Dienstlieferant hat stattdessen
eine proprietäre
Lösung
zum Liefern solcher Dienste entwickelt.
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Es
gibt auch andere Anwendungen, bei denen persönliche Nachrichten zu Mobilteilnehmern gesendet
werden müssen,
ohne angefordert worden zu sein, wie Notfallinformationen und eine
Verteilung von Arbeitsaufgaben für
ein Mobildienstpersonal.
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Aufgabe der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Zusendung
persönlicher
Nachrichten zu einem Mobilteilnehmer ungeachtet des Typs eines Endgeräts, eines
Diensts und eines Betreibernetzes, die durch den Mobilteilnehmer
verwendet werden, zu ermöglichen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
ein Verfahren zum Liefern mindestens einer Nachricht zu einem Endbenutzergerät gelöst, das
mit einem Dienstknoten in einem Kommunikationsnetz verbindbar ist,
wobei das Netz einen Bibliotheksknoten aufweist, der mit dem Dienstknoten
verbunden ist und mindestens eine erste und eine zweite Version mindestens
einer ersten Nachricht aufweist, wobei die Versionen für Endgeräte, die
unterschiedliche Zugrifftypen verwenden, angepasst sind,
wobei
das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Anfordern der Zusendung
mindestens einer Nachricht von dem Bibliotheksknoten zu dem Dienstknoten
für eine
Verteilung zu dem Endgerät
durch den Dienstknoten, während
in der Anforderung der Zugrifftyp, der durch das Endgerät verwendet
wird, spezifiziert wird, und
Liefern der geeigneten Version
der mindestens einen Nachricht in Abhängigkeit von dem Zugrifftyp,
der durch das Endgerät
verwendet wird, von dem Bibliotheksknoten zu dem Dienstknoten.
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Mit
der Lösung
gemäß der Erfindung
können Nachrichten,
wie Werbungen, zu einem beliebigen Typ eines Endbenutzergeräts, eines
Diensts und eines Betreibernetzes einschließlich Endgeräten, die keinen
Schiebe-Client aufweisen, geliefert werden.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist das Verfahren ferner die Schritte eines Lieferns mindestens
einer ersten und einer zweiten Version einer zweiten Nachricht in
dem Bibliotheksknoten, eines Spezifizierens mindestens eines Parameters,
der zu verwenden ist, wenn die Nachricht, die von dem Bibliotheksknoten
zu dem Dienstknoten zu liefern ist, ausgewählt wird, in der Anforderung,
und eines Auswählens
einer Nachricht von dem Bibliotheksknoten gemäß dem mindestens einen Parameter.
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Jede
Nachricht kann dann in unterschiedlichen Versionen für unterschiedliche
Endgeräte
geliefert werden, und die geeignete Version kann auf Anforderung
ausgewählt
werden und zu einem Endgerät
geliefert werden. Keine Wandlung ist erforderlich, um das geeignete
Format zu jedem Endgerät
zu liefern.
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Der
Anforderungsschritt wird durch den Schritt des Anforderns eines
Dienstes von dem Dienstknoten zu dem Endgerät eingeleitet. Auf diese Weise
kann eine Werbung des geeigneten Formats zusammen mit dem angeforderten
Dienst geliefert werden.
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Der
mindestens eine Parameter kann Informationen umfassen, die Folgendes
betreffen:
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- • den
angeforderten Dienst,
- • die
momentane geografische Position des mobilen Endgeräts,
- • die
Fähigkeiten
des Endgeräts,
- • die
Identität
des Benutzers des Endgeräts,
- • die
Größe der Werbung,
- • die
Dienstlieferantenidentität
- • und/oder
andere Parameter, wie als geeignet befunden wird.
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Dies
wird eine Auswahl von Nachrichten, beispielsweise um gezielte personalisierte
Werbungen zu einem Teilnehmer zu liefern, ermöglichen.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das Endgerät
ein mobiles Endgerät,
und das Netz ist ein Kommunikationsnetz.
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Die
Aufgabe wird ferner durch ein Computerprogrammerzeugnis für eine Verwendung
zwischen einem Dienstknoten und einem Bibliotheksknoten in einem
Kommunikationsnetz gelöst,
wobei der Bibliotheksknoten mindestens eine erste und eine zweite Version
mindestens einer ersten Nachricht aufweist, wobei das Computerprogrammerzeugnis
eine Softwarecodeeinrichtung aufweist, die, wenn dieselbe auf einem
Computer laufen gelassen wird, bewirkt, dass ein solches Verfahren
durchgeführt
wird.
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Obwohl
das Verfahren und das Programm ursprünglich entwickelt wurden, um
zu mobilen Endgeräten
in Mobilkommunikationsnetzen zu passen, arbeiten diese offensichtlich
auf genau die gleiche Weise mit verdrahteten Endgeräten.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird im Folgenden lediglich um ein Beispiel anzugeben
in Form von bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, in denen
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1 eine Übersicht
der Grundkomponenten eines Systems ist, das die Erfindung einsetzt;
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2 eine
detailliertere Sicht eines Systems ist, das die Erfindung einsetzt;
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3 den
allgemeinen Grundsatz zum Auswählen
der geeigneten Nachricht für
einen besonderen Teilnehmer zeigt.
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Detaillierte Beschreibung
von Ausführungsbeispielen
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1 zeigt
eine Übersicht
der Grundkomponenten eines Systems, bei dem die Erfindung verwendet
sein kann. Ein Benutzer eines mobilen Endgeräts 1 ist ein Teilnehmer
in einem Mobilkommunikationsnetz 3. Er ist fähig, durch
das Netz 3 auf Anforderung Informationen von einem von
einer Zahl von Dienstlieferanten 5, 7, 9,
bei dem er teilnimmt, wiederzugewinnen. Bei diesem Beispiel wird
angenommen, dass die Nachrichten, die zu dem Teilnehmer geliefert
werden, Werbungen, die zusammen mit den Informationen dargestellt
werden, sind. Andere Beispiele werden im Folgenden angegeben.
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Diese
Informationen können
ein beliebiger Typ von Informationen, an denen ein Teilnehmer interessiert
sein kann, beispielsweise eine Zeitplanungsfunktion, Wetterinformationen
oder Informationen über
Sportereignisse, sein. Um solche Informationen zu empfangen, hat
der Teilnehmer akzeptiert, eine bestimmte Menge an Werbung mit diesen
zu empfangen. Wenn der Teilnehmer die gewünschten Informationen anfordert,
liefert daher der Dienstlieferant ferner eine oder mehrere Werbungen.
Diese Werbungen müssen
in einer Form sein, die auf dem Typ eines mobilen Endgeräts, das
durch den Teilnehmer verwendet wird, lesbar ist. Ein Teilnehmer
kann selbstverständlich
mehrere Endgeräte
unterschiedlicher Typen, die unterschiedliche Netze benutzen, haben,
so dass die Informationen, selbst zu dem gleichen Teilnehmer, nicht
immer in der gleichen Form angegeben werden können.
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Statistikinformationen
können
als eine Rückkopplung
gesammelt werden, um die Antwort auf die gelieferte Nachricht, beispielsweise
das Resultat einer Werbekampagne, zu überwachen, um weitere Werbeaktivitäten zu verbessern
und ein Zielen von Werbungen in der Zukunft zu verbessern.
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Um
das Liefern einer großen
Zahl von Werbungen in mehreren unterschiedlichen Formaten zu ermöglichen,
ist gemäß der Erfindung
ein Knoten 11, der der Mobilinternetwerbetreibendenknoten
genannt wird, vorgesehen, und eine Schnittstelle 13 ist zwischen
dem Knoten 11 und jedem Dienstlieferantenknoten 5, 7, 9 in
dem Netz vorgesehen. Die Schnittstelle 13, auf die als
die Werbungsanforderungsschnittstelle Bezug genommen wird, wird
im Folgenden detaillierter erörtert.
Durch die Schnittstelle 13 kann ein Dienstlieferantenknoten 5, 7, 9 dem
Internetwerbetreibendenknoten 11 einen Typ eines verwendeten
Endgeräts,
das heißt
den Zugrifftyp, und vorzugsweise andere Parameter, wie die Benutzeridentität, spezifizieren.
Der Internetwerbetreibendenknoten 11 gibt dann eine Werbung,
die mit einem Teilnehmerprofil übereinstimmt
und das geeignete Format hat, um auf dem Endgerät des Teilnehmers angezeigt
zu werden, zurück.
Jeder Dienstlieferantenknoten 5, 7, 9 in
dem Netz liefert Dienste zu den Teilnehmern eines oder mehrerer
Mobilbetreiber. Zusätzlich
zu der Werbungsanforderungsschnittstelle 13 kann eine (in 1 nicht
gezeigte) Statistikschnittstelle, durch die statistische Daten kommuniziert
werden können,
ebenfalls zwischen dem Internetwerbetreibendenknoten 11 und
den Dienstlieferantenknoten 5, 7, 9 anwesend
sein.
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Das
Profil des Teilnehmers kann sowohl statische als auch dynamische
Daten aufweisen. Die statischen Daten können sich auf den Typ eines Diensts,
an dem der Teilnehmer teilnimmt, das Alter des Teilnehmers, wo er
wohnt, Informationen, die über
seine Hobbys angegeben sind, und andere demografische Parameter
beziehen und können
in einer Benutzerprofildatenbank in dem Internetwerbetreibenden
gespeichert sein. Die dynamischen Daten können jedes Mal, wenn der Teilnehmer
Informationen von dem Dienstlieferanten wiedergewinnt, vorgelegt
werden und können
beispielsweise den Typ eines Endgeräts, den angeforderten Dienst
und die aktuelle geografische Position des Teilnehmers umfassen.
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Um
fähig zu
sein, eine Werbung einem Teilnehmer darzustellen, sendet daher der
Dienstlieferant 5 eine Anforderung einer Werbung zu dem
geeigneten Internetwerbetreibendenknoten 11, um eine Werbung
basierend auf bestimmten Ziel-, oder Auswahl-, Parametern zu holen.
Der Dienstlieferant handhabt die Darstellung (normalerweise zusammen mit
anderen Dienstdaten) der Werbung auf dem Endgerät des Teilnehmers. Der Dienstlieferant
sammelt gleichzeitig vorzugsweise Ereignisse, die als eine Antwort
auf die Werbung erzeugt werden. Die Antworten werden zu dem Internetwerbetreibendenknoten
in einer Statistikanforderung, die die Statistik des Werbetreibenden
bildet, weitergeleitet. Der Dienstlieferant ist für ein Öffnen und
ein Einrichten der Verbindung mit dem Internetwerbetreibendenknoten 11, umfassend
ein Senden von Anforderungen, ein Lesen von Rückantworten und ein Offenhalten
der Verbindung, bis der Internetwerbeknoten antwortet, verantwortlich.
Für die
Verbindung zwischen dem Dienstlieferanten und dem Internetwerbeknoten
kann HTTP oder, wenn eine sichere Verbindung gewünscht ist, HTTPS verwendet
sein.
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Der
Internetwerbetreibendenknoten 11 kann einen beliebigen
Typ einer Werbung handhaben und speichert und sendet Werbungen in
dem Format, in dem diese angezeigt werden sollten, zu. Solche Werbungen
werden zu dem Internetwerbetreibendenknoten 11 durch einen
oder mehrere (nicht gezeigte) Inhaltslieferanten geliefert.
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Die
Werbungsinformationen und die statistischen Informationen können in
einem Dokument, beispielsweise gemäß XML (= Extensible Mark-up Language
= erweiterbare Auszeichnungssprache), die eine Metasprache ist,
die erlaubt, dass eine Beschreibung des Inhalts nach Kundenwunsch
mit benutzerdefinierten Markierungen ausgetauscht wird, spezifiziert
sein.
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Die
Schnittstelle 13 ist eine speziell entwickelte äußere Schnittstelle,
die durch Dienstlieferanten verwendet wird, um eine korrekte Werbung
basierend auf verschiedenen Daten, die in das System eingegeben
werden, wiederzugewinnen. Die Schnittstelle wird eine Zahl von Parametern,
von denen die meisten optional sind, umfassen, wie im Folgenden erörtert wird.
Der Internetwerbetreibendenknoten 11 sollte basierend auf
diesen Parametern die bestgezielte Werbung liefern.
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Die
Schnittstelle 13 kann auf XML über HTTP basieren. Das XML-Dokument
wird eine Zahl von Markierungen, die alle durch eine Dokumenttypdefinition
(englisch: Dokument Type Definition; DTD) definiert sind, umfassen.
Der Grund für
ein Verwenden von XML ist, dass viele existierende Nachrichtensysteme
XML verwenden.
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Der
folgende Parameter muss durch die Schnittstelle unterstützt sein:
Zugrifftyp:
Beispielsweise drahtlose Auszeichnungssprache (englisch: Wireless
Mark-up Language; WML), Hypertext-Auszeichnungssprache (englisch: Hyper-Text
Mark-up Language; HTML), kompakte HTML (englisch: compact HTML;
C-HTML), XML, IP-Telefonie, einfaches Postübermittlungsprotokoll (englisch:
Simple Mail Transfer Protocol; SMTP), Kurznachricht von Peer zu
Peer (englisch: Short Message Peer-to-Peer; SMPP). Diese Daten sind
für den
Dienstlieferanten notwendig, um zu wissen, welches Format für diesen
besonderen Zugriff verwendet werden kann. Der Internetwerbetreibende
handhabt Werbungen transparent, und es ist nicht notwendig, dass
dieser etwas über
das tatsächliche
Format der Werbung weiß.
Ein Werbungsinhaltslieferant kann eine Werbung eines Formats, das
dem Werbungsanforderungsprotokoll bekannt ist, hochladen, und neue
Formate könnten
kontinuierlich hinzugefügt werden,
sowie diese erforderlich sind.
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Die
Schnittstelle kann zusätzlich
beispielsweise folgende Parameter, die dynamisch sind und verwendet
werden können,
um geeignete Werbungen entweder hinsichtlich eines Inhalts oder
eines Formats oder beider auszuwählen,
um zu einem besonderen Teilnehmer gesendet zu werden, unterstützen.
- • Dienstlieferant:
Die Identität
des Dienstlieferanten, der die Anforderung eingegeben hat. Diese wird
von dem Mobildienstlieferanten zusammen mit den anderen Parametern
in der Werbungsanforderung gesendet.
- • Benutzeridentität: Die Identität des Benutzers oder
der Benutzergruppe
- • Dienst:
Die Identifizierung des Dienstes, der durch den Benutzer angefordert
wird
- • Größe: Der
Dienstlieferant sollte prüfen,
dass die Größe der Werbung
eine Grenze, die in der Anforderung angegeben ist, nicht überschreitet.
Diese Daten sollten durch die Hochladeeinrichtung eingestellt werden,
wenn die Werbung in dem System registriert wird.
- • Position:
Die momentane geografische Position des Benutzers. Die Position
sind ebenfalls dynamische Daten, die von dem Mobildienstlieferanten empfangen
werden. Die Position wird als ein Textkriterium eingegeben, wenn
eine Werbung hochgeladen wird. Wenn die Position, die von dem Mobildienstlieferanten
empfangen wird, eine komplexe Datenstruktur ist, kann diese durch
den Mobilwerbungsplaner (siehe unten) zu einer Postleitzahl oder
einem ähnlichen
Postcode, der bei dem Internetwerbetreibendenknoten als die Eingangsdaten
für eine
Position verwendet werden kann, zu übersetzen sein. Koordinaten
können
alternativ mittels eines bekannten Verfahrens, wie eines globalen
Positioniersystems (GPS) oder einer Triangulation zwischen Basisstationen,
wiedergewonnen werden. Mehrere Weisen eines Implementierens eines
Positionierdienstes sind in der Technik gut bekannt.
- • Endgerättyp: Spezifiziert
die Fähigkeit
des Endgeräts.
Dieser Parameter ermöglicht
dem Dienstlieferanten, eine Werbung, die für den Typ eines Endgeräts, das
durch den Teilnehmer verwendet wird, passend ist, auszuwählen. Dies
kann durch ein Skript zum Hochladen einer Werbung automatisch gehandhabt
werden, wenn das Skript eine Kategorie basierend auf der Größe und dem
Typ der Werbung einstellen kann. Statt eines Endgerättyps kann
ein geeignetes Format für
die Werbung angegeben sein.
- • Dynamische
Zieldaten: Bevorzugungen, die durch den Teilnehmer oder den Dienstlieferanten eingegeben
werden, hinsichtlich des Typs einer Werbung, an der der Teilnehmer
interessiert sein könnte.
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Zum
Sammeln einer Statistik kann eine spezielle Schnittstelle zwischen
dem Dienstlieferanten und dem Internetwerbetreibendenknoten vorgesehen
sein. Diese Statistikschnittstelle unterstützt verzugsweise zusätzlich zu
kundendefinierten Daten folgende Parameter:
- • Werbungsidentität: Die Identität der Werbung, die
dem Teilnehmer zugesendet wird
- • Benutzeridentität: Die Identität des Teilnehmers
- • Zeit:
Das Datum und die Zeit für
die Interaktion
- • Interaktion:
Der Typ einer Interaktion, beispielsweise ob der Teilnehmer, der
eine Werbung empfangen hat, auf diese geklickt hat. Diese Informationen
können
bei einigen Typen von Netzen wiedergewonnen werden.
- • Kundenspezifische
Daten: Dies kann ein beliebiger Typ von Daten, die durch den Kunden
gewollt sind, sein.
- • Alle
anderen dynamischen Parameter, wie sie in der Werbungsanforderungsschnittstelle
definiert sind.
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Es
wäre selbstverständlich ferner
möglich, Werbungen
in einem oder mehreren der Knoten 5, 7, 9 der
Dienstlieferanten oder in einem anderen Knoten in dem Netz vorzusehen.
Eine Schnittstelle gemäß der Erfindung
müsste
dann zwischen jedem Knoten, der solche Werbungen aufweist, und jedem Knoten 5, 7, 9,
der in der Lage ist, Werbungen wiederzugewinnen und diese zu einem
Teilnehmer weiterzuleiten, vorgesehen werden.
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Der
Internetwerbetreibende und wie dieser arbeitet wird im Folgenden
unter Bezugnahme auf 2 detaillierter erörtert. Der
Internetwerbetreibende weist einen Mobilwerbungsplaner 15 auf,
der fähig sein
sollte, das gleiche Programm zu verwenden, um Anforderungen von
allen Zugrifftypen auszuführen. Die
DTD sollte ausreichend flexibel sein, um Anforderungen von allen
Zugriffen, die XML/HTTP verwenden, zu handhaben. Es sollte möglich sein,
diese Schnittstelle für
einen äußeren Zugriff
ohne einen Schiebe-Client, der eine korrekt gezielte Werbung holen
will, nicht notwendigerweise lediglich für mobile Endgeräte, zu verwenden.
Das Verfahren, das die Schnittstelle bedient, hier der Mobilwerbungsplaner genannt,
wird mit der Außenwelt
unter Verwendung der Werbungsanforderungsschnittstelle 13 und
der Statistikschnittstelle 17 kommunizieren. Zwei Verfahren
können
alternativ für
die zwei unterschiedlichen Schnittstellen verwendet sein.
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Um
zu bestimmen, welche Werbung auf Anforderung von einem Dienstlieferantenknoten
zu einem besonderen Benutzer geliefert werden sollte, gewinnt der
Mobilwerbungsplaner 15 Informationen aus einer Benutzerprofildatenbank 19,
die in oder in Verbindung mit dem Internetwerbetreibenden 11 gefunden
wird und die Benutzerprofildaten für jeden Benutzer enthält, wieder.
Diese Informationen werden mit Informationen, die in einer Werbungsprofildatenbank 21 in
oder in Verbindung mit dem Internetwerbetreibendenknoten 11 gefunden
werden, verglichen, um zu entscheiden, welche Werbung und welche
Version der Werbung darzustellen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist eine Werbungsdatenbank 22 für die Werbungen vorgesehen.
Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist der Internetwerbetreibendenknoten 11 ferner eine
Statistikdatenbank 23 zum Speichern statistischer Daten,
wie im Folgenden erörtert
wird, auf.
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Es
wird für
den Fachmann offensichtlich sein, dass die Informationen auf mehr
Datenbanken als im Vorhergehenden beschrieben aufgeteilt sein könnten oder
dass zwei oder mehr der in 2 gezeigten
Datenbanken kombiniert sein könnten.
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Da
das Endgerät
keinen Schiebe-Client hat und da es sehr selten ist, dass der Mobildienstlieferant
die Informationen hinsichtlich dessen, welche Werbungen einem besonderen
Teilnehmer bereits gezeigt wurden, sichert, speichert der Mobilinternetwerbetreibende
vorzugsweise diese Informationen in einer getrennten „Gezeigte-Werbungen"-Datenbank 24.
Der Mobilwerbeplaner wird dann fähig
sein, zu bestimmen, wie viele Male eine Werbung einem bestimmten
Benutzer gezeigt wurde.
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Das
folgende Szenario ist für
den Werbungsplaner gültig,
wenn eine Werbungsanforderung empfangen wird:
- 1.
Der Mobilwerbungsplaner empfängt
eine Werbungsanforderung von einem äußeren Dienstlieferanten. Die
empfangene DTD definiert die Parameter, die für diese spezifische Anforderung
gültig sind.
Der Mobilwerbungsplaner nimmt diese Parameter und ruft ein Verfahren,
das FindeNächsteWbg-Verfahren, auf, das
angeordnet ist, um die nächste
Werbung, die dem betroffenen Teilnehmer zu senden ist, auszuwählen. Das
FindeNächsteWbg-Verfahren
verarbeitet die empfangenen dynamischen Parameter, die statischen Benutzerparameter
und die statischen Werbungsparameter, um eine korrekt gezielte Werbung
zu finden.
- 2. Die Werbung wird zusammen mit einer Sitzungsidentifizierung
zurückgegeben,
die für
eine spätere
Verwendung zum Verbinden äußerer Statistikinformationen
mit der gleichen Sitzung ebenfalls zurückgegeben wird. Die Sitzungsidentifizierung
kann einfach ein Zähler,
der für
jede neue empfangene Anforderung schrittweise geändert wird, sein. Der Werbungsplaner
speichert ferner die statistischen Daten, die auf dieser Stufe in
der Statistikdatenbank verfügbar
sind, das heißt
dynamische Daten.
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Das
folgende Szenario ist für
den Internetwerbetreibenden gültig,
wenn eine Statistikanforderung empfangen wird:
- 1.
Der Mobilwerbungsplaner empfängt
eine StatistikSpeichernAnforderung von einem äußeren System, normalerweise
dem Dienstlieferanten, mit Parametern, die in der DTD definiert
sind. Der Mobilwerbungsplaner puffert die Daten für eine spätere Speicherung
in der Datenbank. Diese Daten zeigen die Sitzungsidentität an, um
ein Verknüpfen
dieser Transaktion mit anderen Transaktionen, die auf die gleiche
Sitzung bezogen sind, zu erleichtern.
- 2. In einem definierten Intervall oder wenn der Pufferspeicher
voll wird, werden die Daten zu der Datenbank übergeleitet.
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Das
FindeNächsteWbg-Verfahren
sollte so viele Parameter wie möglich
verwenden, um die beste Wahl einer Werbung zu finden. Wenn beispielsweise
die Benutzeridentität
ausgeschlossen ist, wird dieses lediglich die beigefügten dynamischen
Parameter prüfen.
Alle dynamischen Parameter werden vorzugsweise auf die gleiche Weise
wie statische Parameter zum Werbungsvergleichen gehandhabt und als
Kriterien in der Werbungshochladeseite hinzugefügt.
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Alle
dynamischen Daten sollten abgesehen von dem Größenparameter als gewöhnliche
Kriterien gehandhabt werden. Diese Daten können durch ein Hochladeskript
der Datenbank hinzugefügt
werden, wenn die Werbung in dem Internetwerbetreibendensystem registriert
wird. Das Hochladeskript muss die Größe der Werbung prüfen und
die Daten in der Datenbank einstellen, so dass die FindeNächsteWbg-Funktion
die Größe zu einer
Zielzeit prüfen kann.
Dies bedeutet, dass Daten vor einer Registrierung nicht komprimiert
werden können
und dass das Hochladeskript die Daten, wenn notwendig, komprimieren
sollte.
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Schnittstellen
sollten ferner zum Speichern von Werbungen und zum Registrieren
neuer Benutzer vorgesehen sein. Dies sind Standardfunktionen, die
dem Fachmann gut bekannt sind.
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3 zeigt
den allgemeinen Grundsatz zum Auswählen der geeigneten Nachricht
für einen
besonderen Teilnehmer. Eine Logikentscheidungseinheit 30 empfängt drei
unterschiedliche Typen von Eingangsdaten: Der erste Typ sind statische
Daten, die auf das Teilnehmerprofil oder das Dienstprofil bezogen
sind, aus der Benutzerprofildatenbank 19 oder von einer
(nicht gezeigten) anderen Datenbank, die Informationen über den
Dienst, der durch den Teilnehmer angefordert wird, aufweisen. Der
zweite Typ von Daten sind dynamische Daten, die auf den Teilnehmer
oder den Dienst, der durch den Teilnehmer angefordert wird, bezogen
sind und von dem Dienstlieferanten empfangen werden, wenn die Werbung angefordert
wird. Der dritte Typ von Informationen ist auf die Werbungsprofile,
die von der Werbungsprofildatenbank 21 und der „Gezeigte-Werbungen"-Datenbank 24 empfangen
werden, bezogen. Die Daten, die auf das Teilnehmerprofil oder das
Dienstprofil bezogen sind, werden mit den Daten, die auf das Werbungsprofil
bezogen sind, verglichen, um die beste Übereinstimmung zu finden. Die
Ausgangsdaten, die durch einen Pfeil 31 dargestellt sind,
sind die Werbung, die die beste Übereinstimmung
zwischen den drei unterschiedlichen Typen von Daten bildet. Diese Werbung
wird dann aus der Werbungsdatenbank 22 wiedergewonnen und
zu dem Dienstlieferanten geliefert, um zu dem Teilnehmer weitergeleitet
zu werden.
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Obwohl
die Erfindung im Vorhergehenden unter Verwendung einer Werbung als
ein Beispiel erörtert
wurde, versteht es sich von selbst, dass diese ferner zum Liefern
anderer Typen von Informationen zu Teilnehmern verwendet sein kann.
Diese kann beispielsweise verwendet sein, um Informationen über neue
Anweisungen an ein Dienstpersonal, das möglicherweise solche Informationen
beispielsweise abhängig
von dem geografischen Ort mehrere Male während des Tages empfangen muss,
zu senden. Solche Informationen könnten beispielsweise durch eine
Nachricht von dem Dienstingenieur, die angibt, dass eine vorhergehende
Aufgabe beendet wurde, veranlasst werden. Das Verfahren und die
Vorrichtung gemäß der Erfindung
könnten
ferner verwendet sein, um Informationen über Unfälle etc., um die man sich kümmern muss,
zu einem Notfallpersonal zu übertragen.
Die Nachricht, die zu dem Teilnehmer zu liefern ist, muss nicht
anderen Informationen hinzugefügt
oder auf eine andere Weise veranlasst werden.