DE19623893A1 - Verfahren zur Übertragung von digital kodierten Daten - Google Patents
Verfahren zur Übertragung von digital kodierten DatenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Übertragung von digital kodierten Daten nach dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Derartige Verfahren werden bei der Übermittlung digi
taler Informationen beispielsweise durch digitale
Datendienste verwendet.
Nach dem Stand der Technik werden digitale Daten bei
spielsweise zwischen einem Online-Dienst und einem
Benutzer, zwischen Mail-Boxen und einem Benutzer oder
beispielsweise zwischen verschiedenen miteinander
verbundenen Computern im Internet übertragen und an
schließend bei dem Benutzer dargestellt. Den von dem
Benutzer angeforderten und dargestellten Daten werden
dabei häufig weitere Informationen für den Benutzer
beigegeben, beispielsweise Inhaltsverzeichnisse,
Schlagwortverzeichnisse, Benutzungsinformationen oder
auch Werbung. Die dabei zusätzlich übertragenen Daten
werden an nahezu alle Benutzer gleichermaßen ver
sandt. Dies bedeutet, daß auch Benutzer, die diese
zusätzlichen Daten nicht benötigen bzw. nicht wün
schen, dennoch diese Daten zugesandt bekommen. Nach
teilig an diesem Verfahren ist folglich, daß für die
Datenübertragung Übertragungskapazitäten auch für die
Übertragung unwesentlicher Daten und Informationen
vorgehalten werden müssen, da die zusätzlichen Infor
mationen zu mehr Benutzern als nötig übersandt wer
den. In gleicher Weise ist bei einer bestimmten vor
handenen Übertragungskapazität die Nutzung dieser
Übertragungskapazität beispielsweise bei gleicher
Anzahl übertragener Daten für den Benutzer durch die
unnötig übertragenen Daten verschlechtert.
Nach dem Stand der Technik wird zwar versucht, durch
eine prospektive bzw. retrospektive Analyse der Be
nutzer und der für die Benutzer wesentlichen Daten
den Empfängerkreis der zusätzlich zu übersendenden
Daten zu verringern. Diese Verfahren sind jedoch rein
statistisch und können weiterhin nicht verhindern,
daß Daten unnötig an Benutzer übersandt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Ver
fahren zur Übertragung von digital kodierten Daten
zur Verfügung zu stellen, bei dem die Auswahl der an
einen Benutzer zu übersendenden Daten und die Nutzung
der Datenübertragungskapazitäten verbessert sich.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit seinen
kennzeichnenden Merkmalen gelöst.
Nach diesem Verfahren werden den von einem Benutzer
eines ersten digitalen Mediums angeforderten Daten
weitere Daten von einem dritten digitalen Medium zu
gemischt bzw. gemeinsam dargestellt, wobei die zuge
mischten Daten ausgewählt werden, so daß eine hohe
Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß die zugemisch
ten Daten für den Benutzer des ersten Mediums von
Interesse bzw. wesentlich sind. Dadurch wird es mög
lich, lediglich eine ausgewählte Menge an zusätzli
chen Daten zu übertragen. Es treten durch die benut
zerspezifische Auswahl der übertragenen, zugemischten
Daten nur geringe statistische Streuverluste bei der
Versendung der Daten durch das dritte digitale Medium
auf. Weiterhin ist es möglich, die Anzahl der Versen
dungen für bestimmte in dem dritten digitalen Medium
gespeicherte Daten durch das dritte digitale Medium
genau festzulegen.
Die Datenanforderungen an das dritte Medium kann da
bei entweder direkt von dem ersten Medium an das
dritte Medium erfolgen oder auch von dem zweiten Me
dium an das dritte Medium gesandt werden. Bestehen
direkte Verbindungen zwischen dem ersten Medium ei
nerseits und dem zweiten und dem dritten Medium ande
rerseits, so erfolgt der Datenaustausch vorzugsweise
direkt über diese Verbindungen. Ist jedoch das erste
Medium nur über das zweite Medium mit dem dritten
Medium verbunden, so erfolgt der Datenaustausch zwi
schen dem ersten und dem dritten Medium über das
zweite Medium. In diesem Falle kann die Mischung der
von dem zweiten und dem dritten Medium an das erste
Medium versandten Daten auch in dem zweiten Medium
erfolgen. Die Verbindung kann auch so ausgebildet
sein, daß das erste Medium über das dritte Medium mit
dem zweiten Medium verbunden ist, so daß der Daten
austausch zwischen dem ersten und dem zweiten Medium
immer über das dritte Medium stattfindet.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es auch,
daß die durch das erste Medium von dem dritten Medium
empfangenen Daten teilweise direkt und teilweise über
das zweite Medium an das erste Medium gesendet wer
den. Prinzipiell können sich zwischen den einzelnen
Medien weitere Medien befinden, die die übersandten
Daten jeweils weiterleiten.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird bei einer
im Vergleich zum Stand der Technik unveränderten An
zahl übertragener Daten, die für den Benutzer des
ersten Mediums von Interesse oder wesentlich sind,
eine Verringerung der vorgehaltenen Übertragungskapa
zitäten zwischen dem dritten digitalen Medium und dem
ersten digitalen Medium ermöglicht bzw. die vorhande
ne Übertragungskapazität wird nicht durch die Über
tragung unwichtiger Daten belastet und kann somit im
Sinne des Benutzers besser ausgenutzt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden in den abhängigen Ansprüchen gege
ben.
Durch den Abgleich der Empfängerprofildaten der zu
übersendenden Daten nicht nur mit den Benutzerprofil
daten sondern auch mit Daten über das zweite Medium
können die von dem dritten Medium an das erste Medium
zusätzlich zu übersendenden Daten weiter selektiert
werden, da auch die Anforderung von Daten durch den
Benutzer von dem zweiten Medium Informationen über
den Benutzer enthält. Folglich kann die Zielgruppen
genauigkeit der von dem dritten Medium übersandten
Daten gesteigert werden.
Das Verfahren kann besonders einfach gestaltet wer
den, wenn dem Benutzer eine Kennung zugeordnet wird,
die er bei jeder Datenanforderung an das zweite
und/oder an das dritte Medium übersendet. Diese Ken
nung wird dem Benutzer bzw. dem ersten Medium von dem
dritten Medium zugeteilt und übersandt, wenn das er
ste Medium gegebenenfalls über das zweite Medium zum
ersten Mal auf das dritte Medium zugreift und das
erste Medium dem dritten Medium Benutzerprofildaten
übermittelt hat. Die von dem ersten Medium an das
dritte Medium übersandten Benutzerprofildaten können
vorab in dem ersten Medium gespeicherte Daten sein
oder erst zum Anforderungszeitpunkt von dem Benutzer
in das erste Medium eingegeben werden. Diese Benut
zerprofildaten werden in dem dritten Medium gespei
chert und werden durch die den Benutzerprofildaten
zugeordnete Kennung leicht ermittelbar.
Bei dem ersten Zugriff des ersten Mediums auf das
zweite Medium ist dem ersten Medium gewöhnlich noch
keine Kennung durch das dritte Medium übermittelt
worden. Das Fehlen dieser Kennung in der Datenanfor
derung des ersten Mediums wird von dem zweiten Medium
erkannt, woraufhin es entweder dem ersten Medium ein
Kennzeichen übersendet, das das erste Medium veran
laßt, auf das dritte Medium zuzugreifen. Auch das
dritte Medium stellt bei diesem Zugriff das Fehlen
der Kennung fest und fordert von dem ersten Medium
die Übersendung von Benutzerprofildaten an. Alterna
tiv kann das zweite Medium auch selbst eine Anforde
rung von Benutzerprofil-bezogenen Daten an das dritte
Medium absenden. Nach Übersendung der Benutzerprofil
daten durch das erste Medium an das dritte Medium
ordnet das dritte Medium diesen Benutzerprofildaten
eine Kennung zu und übersendet diese gegebenenfalls
über das zweite Medium an das erste Medium. Das erste
Medium speichert diese Kennung und übers endet bei
jeder folgenden Datenanforderung an das zweite oder
dritte Medium die Kennung mit. Durch die Kennung wird
der Zugriff auf die Benutzerprofildaten stark er
leichtert.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann besonders vor
teilhaft bei vielen miteinander verbundenen Medien
wie beispielsweise im Internet, durch Breitbandkabel
verbundene digitale Fernsehstationen und Fernseher
sowie zwischen drahtlos oder drahtgebundenen mitein
ander verbundene Telekommunikationseinrichtungen ver
wendet werden. Dabei können die Verbindungen zwischen
den einzelnen Medien nicht nur gleichzeitig sondern
durchaus bei einer zeitlichen Abfolge des Verfahrens
dieser Abfolge entsprechend nacheinander aufgebaut
werden.
Die Darstellung der von dem zweiten und dem dritten
Medium empfangenen Daten durch das erste Medium kann
sowohl bildlich, beispielsweise wenn es sich bei den
übersandten Daten um Bilddateien handelt, als auch
klanglich, beispielsweise wenn es sich bei den über
sandten Daten um Tondateien handelt, erfolgen. Die
gemeinsame Darstellung der von dem zweiten und dem
dritten Medium übersandten Daten kann sowohl zeitlich
gleichzeitig als auch aufeinander erfolgen und räum
lich übereinanderliegend oder auch beispielsweise in
verschiedenen Bildschirmbereichen oder -fenstern ne
beneinander angeordnet erfolgen. Besonders vorteil
haft ist es, wenn das zweite Medium bzw. das dritte
Medium dem ersten Medium gemeinsam mit den Daten ein
Kennzeichen übersendet, das Anweisungen enthält, wie
die übersandten Daten des zweiten und/oder dritten
Mediums für den Benutzer durch das erste Medium dar
gestellt werden sollen oder die von dem zweiten und
dem dritten Medium an das erste Medium übersandten
Daten selbst in einer für die Darstellung geeigneter
Form mischen. Dadurch wird das erste Medium davon
entlastet, selbst die beste Darstellungsform zu su
chen und das die Daten zur Verfügung stellende Medium
kann gleichzeitig die beste Darstellungsform bewir
ken.
Das Verfahren kann insbesondere dazu verwendet wer
den, daß in die von einem zweiten Medium übersandten
Daten, die beispielsweise Datenbankinformationen oder
dergleichen enthalten können, beispielsweise Werbein
formationen, die von dem dritten Medium an das erste
Medium übersandt werden, in die Bildschirmanzeige des
Benutzers des ersten Mediums eingeblendet werden.
Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele des
erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben werden.
Fig. 1 und 2 zeigen jeweils einen Ablaufplan
eines erfindungsgemäßen Verfah
rens.
In Fig. 1 ist der Ablaufplan eines erfindungsgemäßen
Verfahrens zwischen einem ersten Medium A eines Be
nutzers, einem zweiten Medium B eines Anbieters einer
Online-Datenbank und einem dritten Medium C einer
Werbeagentur dargestellt. Sämtliche drei Medien A, B
und C sind Computer, die über das Internet miteinan
der verbunden sind, wobei Medium B und Medium C auch
auf einem gemeinsamen Computer realisiert werden kön
nen. Gleichermaßen könnten jedoch die Medien auch aus
Geräten für das interaktive digitale Fernsehen beste
hen, die über Breitbandkabel miteinander verbunden
sind.
In einem ersten Schritt 1 fordert der Benutzer über
das erste Medium 1 von ihm gewünschte Daten einer
Datenbank von dem Anbieter der Datenbank, d. h. von
dem zweiten Medium B an. Dies geschieht in der für
das Internet typischen Weise unter Angabe der Compu
teradresse des zweiten Mediums B. Die Adreßangabe,
d. h. der Befehl zur Übersendung der entsprechenden
Datei des Mediums B erfolgt dabei in der für das In
ternet üblichen Weise des Hypertext Transfer Proto
cols (HTTP). Auf dem Medium B des Datenbankanbieters
prüft ein Programm in einem Schritt 2, ob der Anfor
derung des ersten Mediums A eine Kennung beiliegt,
die beispielsweise als HTTP-Cookie ausgebildet sein
kann. Greift der Benutzer zum ersten Mal auf das Me
dium B zu, so besitzt er noch keine derartige Ken
nung, so daß auch bei dieser Datenanfrage keine Ken
nung mitübersandt wird. In diesem Falle übersendet
(Schritt 3) das Medium B dem Medium A ein Kennzei
chen, das das Medium A anweist, eine bestimmte Datei
von dem dritten Medium C anzufordern (Schritt 5).
Dieses Kennzeichen enthält unter anderem die Adresse
bzw. den Dateinamen der anzufordernden Datei. Darauf
hin übersendet (Schritt 6) das Medium C dem Medium A
eine Datei mit Willkommensgrüßen, Erläuterungen zum
System und ein Formular zur Erfassung von Daten, die
für den Benutzer spezifisch sind als Benutzerprofil
daten. Diese Benutzerprofildaten, die vom Benutzer
direkt in das Medium A eingegeben werden können oder
bereits im Medium A gespeichert sind, werden in einem
Schritt 7 von dem Medium A an das Medium C gesandt
und in dem Medium C in einer Benutzerprofildatenbank
gespeichert. Nach Speicherung der Benutzerprofildaten
ordnet das Medium C diesen Benutzerprofildaten eine
Kennung in Form eines HTTP-Cookies zu und übersendet
(Schritt 8) dieses für das Medium C spezifische Coo
kie an das Medium A zusammen mit einem Kennzeichen,
das sowohl eine Anweisung enthält, anschließend mit
einer Datenanforderung 1 wieder auf das Medium B zu
zugreifen als auch Information über die dieser Daten
anforderung in Form eines HTTP-Cookies beizufügende,
für das Medium B spezifische Kennung. In diesem Bei
spiel sind jedoch beide Kennungen identisch.
Die von dem Medium C an das Medium A übersandte Ken
nung enthält eine Identifikationsnummer für das Medi
um A, so daß bei jeder weiteren Anforderung von Daten
von dem Medium B und/oder von dem Medium C das Medium
A der Anforderung diese Kennung in Form des HTTP-Coo
kies beifügt. Diese Kennung kann spezifisch für die
Verbindungen zwischen diesen drei Medien A, B
und/oder C sein.
Das erste Medium A fordert nun in gleicher Weise wie
in Schritt 1 erneut Daten von dem zweiten Medium B
an. Da nun der Datenforderung die für das Medium B
spezifische Kennung beigefügt ist, verzweigt nach der
Prüfung 2 das Verfahren nun zu einem Schritt 4. In
dem Schritt 4 übersendet das Medium B dem Medium A
Daten über die Darstellung der folgenden zu übersen
denden Daten. Diese können beispielsweise aus Anwei
sungen über die Aufteilung des Benutzerbildschirms in
verschiedene Bildschirmbereiche bzw. über die Über
lagerung der nachfolgend übertragenen Daten mitein
ander bestehen. Die Übersendung dieser Informationen
erfolgt ebenfalls in einer durch die Hypertext Markup
Language (HTML) normierten Weise, z. B. als
"Frameset-HTML-Datei". Diese Anweisungen enthalten weiterhin
die Informationen über die Daten bzw. über die Datei
en, die die in den einzelnen Bereichen darzustellen
den Daten enthalten. Diese Dateien werden nun in ei
nem Schritt 13 von dem Medium B bzw. einem Schritt 14
von dem Medium C angefordert. Das Medium B übersendet
dem Medium A in einem Schritt 15 die angeforderten
Daten bzw. Dateien, die anschließend von dem Medium A
beispielsweise auf einem Bildschirm in der vorbe
stimmten Weise dargestellt werden.
Das Medium C enthält eine Datenbank mit zu übersen
denden Daten, die in diesem Beispiel aus Werbeinfor
mationen bestehen, sowie eine Datenbank mit Benutzer
profildaten. Weiterhin enthält das Medium C den ein
zelnen Werbeinformationen zugeordnete Daten, in denen
Daten über die als Empfänger der einzelnen Werbein
formationen gewünschten Benutzer in Form von Empfän
gerprofildaten gespeichert sind. Dadurch soll festge
legt werden, daß die jeweilige Werbung lediglich
zielgruppenspezifisch an bestimmte Benutzer übermit
telt wird, so daß keine unnötige Werbedaten versendet
werden.
Mit der Datenanforderung 14 empfängt das Medium C
auch die Kennung des Benutzers des Mediums A. Es ver
gleicht nun die der Kennung zugeordneten Benutzerpro
fildaten aus der Benutzerprofildatenbank mit den ein
zelnen Empfängerprofildaten für die einzelnen Wer
beinformationen in einem Schritt 16. Bei hinreichen
der vorbestimmter Übereinstimmung der Benutzerprofil
daten und der Empfängerprofildaten übersendet das
Medium C in einem Schritt 17 die zu den jeweiligen
Empfängerprofildaten gehörigen Werbeinformationen an
das Medium A. Das Medium A stellt nun diese Werbein
formationen gemeinsam mit den von dem Medium ß erhal
tenen Informationen in der durch die Frameset-HTML-Datei
vorbestimmten Weise dar.
Den von dem Medium C an das Medium A übersandten Wer
beinformationen kann ein Kennzeichen beigegeben wer
den, das beispielsweise das Medium A anweist, nach
einer vorbestimmten Zeit, beispielsweise 30 Sekunden,
neue Daten von dem Medium C anzufordern. Ein derar
tiges Kennzeichen kann beispielsweise im Internet in
Form eines sogenannten Meta-Tags den vom Medium C an
das Medium A übersandten Daten beigefügt werden.
In einem Schritt 18 überprüft nun das Medium A fort
laufend die in dem Meta-Tag vorgeschriebene Bedingung
für die Anforderung neuer Daten von dem Medium C und
fordert dementsprechend bei Erfüllung dieser Bedin
gung, z. B. nach Ablauf von 30 Sekunden, neue Daten,
d. h. neue Werbeinformationen von dem Medium C in ei
nem Schritt 19 an.
Dieses Verfahren wird solange fortgesetzt, bis der
Benutzer des Mediums A die Verbindung zu dem Medium B
beendet.
Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm eines weiteren erfin
dungsgemäßen Verfahren. In den Fig. 1 und 2 be
zeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Einheiten
und/oder Schritte. Im Gegensatz zu Fig. 1 sind in
diesem Beispiel die Medien A und C nur über das Medi
um B miteinander verbunden, so daß der Datentransport
zwischen den Medien A und C immer über das Medium B
verläuft.
Eine Datenanforderung 1 des Mediums A an das Medium B
wird in einem Schritt 2 auf das Vorhandensein einer
Kennung überprüft. Ist eine Kennung vorhanden, so
läuft der mit den Schritten 4, 13, 14a, 14b, 15, 16,
17a, 17b, 18, 19a und 19b in gleicher Weise wie die
Schritte 4, 13, 14, 15, 16, 17, 18 bzw. 19 in Fig. 1
ab, wobei jedoch der Datentransfer zwischen den Me
dien A und C jeweils in zwei Schritten abläuft: Die
Daten werden jeweils vom einen Medium an das Medium B
gesandt (Schritte 14a, 17a und 19a) und von dem Medi
um B an das Empfängermedium weitergeleitet (Schritte
14b, 17b und 19b).
Wird bei der Überprüfung der Datenanforderung 1 in
Schritt 2 festgestellt, daß keine Kennung der Daten
anforderung 1 beiliegt, so sendet das Medium B in
einem Schritt 3 unmittelbar Daten mit einem Formular
zur Erfassung von Daten, die für den Benutzer spezi
fisch sind als Benutzerprofildaten, an das Medium A.
Das Medium A sendet daraufhin in einem Schritt 7a
Benutzerprofildaten an das Medium B, das diese Daten
in einem Schritt 7b an das Medium C weitersendet. Das
Medium C speichert diese Benutzerprofildaten in einer
Benutzerprofildatenbank. Nach Speicherung der Benut
zerprofildaten ordnet das Medium C diesen Benutzer
profildaten eine Kennung in Form eines HTTP-Cookies
zu und übersendet (Schritt 8a) dieses an das Medium
B. Die Kennung kann spezifisch für das jeweilige Me
dium, Medium B oder C sein, so daß das Medium C dem
Medium A in diesem Schritt u. U. auch mehrere Kennun
gen zusendet, jeweils eine für jedes Medium von dem
das Medium A anschließend Daten anfordern möchte.
Das Medium B leitet das HTTP-Cookie in einem Schritt
8b an das Medium A zusammen mit einer Begrüßung und
einer Aufforderung, erneut Daten von dem Medium B
anzufordern, weiter. Daraufhin sendet das Medium A
erneut eine Datenanforderung 1 an das Medium B zusam
men mit der für der Medium B spezifische Kennung. Im
weiteren erfolgt das Verfahren wie oben beschrieben.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden dem Be
nutzer des Mediums A lediglich die für ihn wesentli
chen bzw. interessanten Daten aus der Fülle der in
dem Medium C zur Übersendung bereitstehenden Daten
übermittelt, wodurch die Anzahl unnötig übersandter
Daten zwischen den Medien C und A stark reduziert
wird.
Claims (18)
1. Verfahren zur Übertragung von digital kodierten
Daten zwischen einem ersten, einem Benutzer zu geordneten Medium (A) und einem zweiten Medium (B) einer Vielzahl miteinander verbundener digi taler Medien und Darstellung der Daten durch das erste Medium (A), dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Medium mit minde stens einem weiteren, dritten digitalen Medium (C) verbunden sind,
daß in dem dritten Medium (C) Daten über den Be nutzer des ersten Mediums (A) als Benutzerpro fildaten sowie an Benutzer von verbundenen digi talen Medien zu übersendende Daten mit ihnen zugeordneten Daten über die als Empfänger ge wünschten Benutzer als Empfängerprofildaten ge speichert sind,
daß das erste Medium (A) die Übersendung von Daten durch das zweite Medium (B) anfordert und daß entweder das zweite Medium (B) zusammen mit den angeforderten Daten ein Kennzeichen an das erste Medium sendet, das das erste Medium (A) zum Senden (14) einer Datenanforderung an das dritte digitale Medium (C) veranlaßt oder das zweite Medium (B) selbst an das dritte Medium (C) eine Datenanforderung sendet,
daß von dem dritten Medium (C) Daten gegebenen falls über das zweite Medium an das erste Medium (A) übertragen (17) werden
und daß die von dem zweiten Medium (B) gesende ten Daten mit den von dem dritten Medium (C) gesendeten Daten gemischt und/oder durch das er ste Medium dargestellt werden,
wobei das dritte Medium (C) die Benutzerprofil daten mit den Empfängerprofildaten der zu über sendenden Daten vergleicht (16) und nur Daten mit einem vorbestimmten Grad der Übereinstimmung an das erste Medium (A) übersendet.
Daten zwischen einem ersten, einem Benutzer zu geordneten Medium (A) und einem zweiten Medium (B) einer Vielzahl miteinander verbundener digi taler Medien und Darstellung der Daten durch das erste Medium (A), dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Medium mit minde stens einem weiteren, dritten digitalen Medium (C) verbunden sind,
daß in dem dritten Medium (C) Daten über den Be nutzer des ersten Mediums (A) als Benutzerpro fildaten sowie an Benutzer von verbundenen digi talen Medien zu übersendende Daten mit ihnen zugeordneten Daten über die als Empfänger ge wünschten Benutzer als Empfängerprofildaten ge speichert sind,
daß das erste Medium (A) die Übersendung von Daten durch das zweite Medium (B) anfordert und daß entweder das zweite Medium (B) zusammen mit den angeforderten Daten ein Kennzeichen an das erste Medium sendet, das das erste Medium (A) zum Senden (14) einer Datenanforderung an das dritte digitale Medium (C) veranlaßt oder das zweite Medium (B) selbst an das dritte Medium (C) eine Datenanforderung sendet,
daß von dem dritten Medium (C) Daten gegebenen falls über das zweite Medium an das erste Medium (A) übertragen (17) werden
und daß die von dem zweiten Medium (B) gesende ten Daten mit den von dem dritten Medium (C) gesendeten Daten gemischt und/oder durch das er ste Medium dargestellt werden,
wobei das dritte Medium (C) die Benutzerprofil daten mit den Empfängerprofildaten der zu über sendenden Daten vergleicht (16) und nur Daten mit einem vorbestimmten Grad der Übereinstimmung an das erste Medium (A) übersendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß in dem dritten Medium (C) zusätzlich
Daten über das zweite Medium (B) gespeichert
sind und in den Vergleich miteinbezogen werden.
3. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Medium (B) bei jedem Empfang einer Anfor
derung (9) von Daten von dem ersten Medium
überprüft (10), ob eine Benutzerkennung mitüber
sandt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einer Anforderung (1, 9) von
Daten von dem zweiten Medium (B) durch das erste
Medium, bei der keine Kennung mitübersandt wird,
das zweite Medium (B) entweder dem ersten Medium
(A) ein Kennzeichen übersendet (3), das das er
ste Medium (A) veranlaßt, von dem dritten Medium
(C) auf die Übersendung von Benutzerprofildaten
bezogene Daten anzufordern (5), oder das zweite
Medium (B) an das dritte Medium (C) eine Anfor
derung zur Übersendung von Benutzerprofildaten
bezogenen Daten sendet,
daß das dritte Medium (C) die auf die Benutzer profildaten-bezogenen Daten gegebenenfalls über das zweite Medium (B) an das erste Medium sendet (6) und vom ersten Medium Benutzerprofildaten anfordert (6),
daß vom ersten Medium (A) Benutzerprofildaten gegebenenfalls über das zweite Medium (B) an das dritte Medium versendet (7) werden und
daß das dritte Medium nach Empfang der Benutzer profildaten diesen Daten eine Kennung als Be nutzerkennung zuordnet und diese Benutzerkennung an das erste Medium übersandt (8) und dort ge speichert wird.
daß das dritte Medium (C) die auf die Benutzer profildaten-bezogenen Daten gegebenenfalls über das zweite Medium (B) an das erste Medium sendet (6) und vom ersten Medium Benutzerprofildaten anfordert (6),
daß vom ersten Medium (A) Benutzerprofildaten gegebenenfalls über das zweite Medium (B) an das dritte Medium versendet (7) werden und
daß das dritte Medium nach Empfang der Benutzer profildaten diesen Daten eine Kennung als Be nutzerkennung zuordnet und diese Benutzerkennung an das erste Medium übersandt (8) und dort ge speichert wird.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte
Medium (C) bei Empfang einer Datenanforderung
von dem ersten Medium (A) überprüft, ob eine
Kennung mitübersandt wurde und von dem ersten
Medium (A) Daten über den Benutzer des ersten
Mediums (A) anfordert, wenn mit der Datenanfor
derung des ersten Mediums (A) keine Kennung mit
übersandt wurde und daß das dritte Medium (C)
nach Empfang der Daten über den Benutzer des er
sten Mediums (A) diesen Daten eine Kennung als
Benutzerkennung zuordnet und diese Benutzerken
nung an das erste Medium (A) übersandt (8) und
dort gespeichert wird.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 3
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Medium (A) bei jeder weiteren Datenanforderung
eine Benutzerkennung mitübersendet.
7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 3
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bei einer
Datenanforderungen mitübersandten Kennung für
das Medium, an das die Datenanforderung ergeht,
spezifisch ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Medium die gleiche Kennung
für Datenanforderungen an das erste Medium wie
an das zweite Medium verwendet.
9. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
digitalen Medien eine mikroprozessorgesteuerte
Einheit, beispielsweise einen Computer, und ei
nen Datenspeicher aufweisen.
10. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindung der Medien miteinander über Funk,
drahtlose oder drahtgebundene Telekommunika
tionseinrichtungen, Internet, Breitbandkabel
oder dergleichen erfolgt.
11. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Medium ein Online-Datendienstserver, ein
Internetserver oder dergleichen ist.
12. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
zu übersendende Daten des dritten Mediums (C)
zielgruppenspezifische Informationen wie Werbe
einblendungen etc. verwendet werden.
13. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Darstellung der empfangenen Daten durch das er
ste Medium (A) bildlich und/oder klanglich er
folgt.
14. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Überlagerung und Darstellung durch das erste
Medium (A) der von dem zweiten (B) und von dem
dritten Medium (C) empfangenen Daten durch bild
lich übereinanderliegende oder nebeneinander
angeordnete Darstellung oder zeitlich aufeinand
erfolgende Darstellung erfolgt.
15. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzeige der von dem zweiten (B) und dem dritten
Medium (C) empfangenen Daten in unterschiedli
chen Bildschirmfenstern einer Anzeigeeinheit
erfolgt.
16. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Übersenden von Daten von dem zweiten Medium (B)
zum ersten Medium (A) ein Kennzeichen zur Steue
rung der Darstellung der vom zweiten und/oder
dritten Medium übersandten Daten mitübersandt
wird.
17. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vielzahl erster, zweiter und dritter Medien mit
einander verbunden werden.
18. Verwendung eines Verfahrens nach mindestens ei
nem der vorhergehenden Ansprüche zur Auswahl,
Übertragung und Einblendung von zielgruppenspe
zifischen Informationen in die Bildschirmanzeige
eines Benutzers von digitalen Dienstleistungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19623893A DE19623893A1 (de) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Verfahren zur Übertragung von digital kodierten Daten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19623893A DE19623893A1 (de) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Verfahren zur Übertragung von digital kodierten Daten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19623893A1 true DE19623893A1 (de) | 1997-12-11 |
Family
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Family Applications (1)
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1996
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