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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Versorgung
von Projektoren einer Spritzanlage für Beschichtungsprodukt mit
Beschichtungsprodukt.
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Es
ist bekannt, Projektoren einer Spritzanlage für Beschichtungsprodukt mittels
Leitungen zur Zirkulation von Produkt, manchmal "circulatings" genannt, aus Behältern für große Produktmengen zu versorgen,
deren Kapazität
mehrere Millionen Liter erreichen kann. Diese Behälter sind
im Allgemeinen entfernt von den Spritzanlagen an einem Ort angeordnet,
der gemeinhin als "broirie" bezeichnet wird. Unter
Berücksichtigung
der üblichen
Entfernung zwischen dem Behälterstandort
und der Spritzanlage sind die Mengen an Produkt, die in den circulatings vorhanden
sind, in der Größenordnung
von mehreren hundert Litern, was jeden Wechsel an Produkten in diesen
Leitungen (circulatings) wirtschaftlich unmöglich macht, da die zu dieser
Gelegenheit verlorenen Produktmengen nicht akzeptabel sind.
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Es
muss somit eine Umlaufleitung (circulating) pro verwendete Farbe
benutzt werden.
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Jedoch
besteht die Tendenz, dass die Anzahl von in einer Spritzanlage für Beschichtungsprodukt verwendeten
Farben zunimmt, was eine Zunahme an der Anzahl von Umlaufleitungen
bedingt und entsprechend die Anlage teurer macht, wobei sich außerdem Platzprobleme
stellen, insbesondere an den Wanddurchführungen.
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Die
Verwendung von an dem Arm eines Mehrachsenroboters mitgeführten Behältern ermöglicht nicht
notwendigerweise, dieses Problem zu lösen. Tatsächlich sind bei dem aus der
EP-A-0 274 322 bekannten
System die Umlaufleitungen (circulatings) für Beschichtungsprodukt bis
zur Aktivitätszone
des Roboters vorgesehen. Bei anderen Systemen, wie beispielsweise
aus der
EP-A-0 796 665 wird
ein Karussell für
die Füllung
von Beschichtungsproduktkartuschen vorgesehen, aber die Umlaufleitungen
für die
Versorgung mit Beschichtungsprodukt sind bis in die Nähe dieses
Karussells für
die Füllung von
Kartuschen vorgesehen.
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In
allen Fällen
führt das
ständige
Umrühren bzw.
Durchmischen der Beschichtungsprodukte in den Umlaufleitungen zu
einer Verschlechterung ihrer physischchemischen Eigenschaften aufgrund
der mechanischen Kräfte,
denen sie unterworfen sind, insbesondere der Scherung, die bei den
Richtungsänderungen,
an den Pumpen oder Druckreglern auftritt.
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Eine
andere Lösung,
bekannt aus der
DE-A-197
04 573 besteht darin, vorgefüllte Kartuschen, beispielsweise
Einwegkartuschen zu verwenden, aber dies führt zu einer komplexen Handhabung einer
großen
Anzahl von Kartuschen, was wirtschaftlich nicht zufriedenstellend ist
und stark das betriebswirtschaftliche System einer solchen Anlagen
verkompliziert.
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FRA-2 777 482 lehrt,
einen Produktbehälter, der
selten verwendet wird, auf einem begrenzten Weg zu einer Wechseleinheit
für Beschichtungsprodukt
zu bewegen, die vorgesehen ist, einen einzigen, von einem Roboter
getragenen Behälter
zu versorgen. Eine so realisierte Anlage verlangt die Verwendung
eines Karussells in der Nähe
jedes Roboters und die Versorgung von jedem Karussell mit Behältern ist
eine lange und ermüdende
Operation.
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Es
sind diese Probleme, die insbesondere die Erfindung vermeiden will,
indem eine neue Vorrichtung zum Versorgen eines Projektors vorgeschlagen
wird, die nicht die Konstruktion einer Umlaufleitung bis in die
Nähe einer
Anlage bedingt und die die Handhabung einer zu großen Anzahl
von Kartuschen vermeidet.
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In
diesem Sinne betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Versorgung
von Projektoren einer Anlage mit Beschichtungsprodukt auf von einer
Fördereinrichtung
bewegten Gegenständen,
wobei diese Vorrichtung mindestens einen Hauptbehälter, der geeignet
ist, aufeinander folgend mehrere Nebenbehälter zu versorgen, die jeweils
einem Projektor zugeordnet sind und Mittel umfasst, die geeignet
sind, diesen Hauptbehälter
aufeinander folgend bis in die Nähe
der zuvor erwähnten
Nebenbehälter
zu bewegen.
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Der
oder die Hauptbehälter
erlauben die Versorgung von unterschiedlichen Nebenbehältern der Anlage,
indem sie bis zu diesen Behältern
bewegt werden. Die Hauptbehälter
können
außerhalb
der Fabrik, in der die Anlage realisiert ist, aufbereitet bzw. abgepackt werden
und insbesondere in den Herstellungsorten des Beschichtungsprodukts,
wobei die Hauptbehälter
somit einer besonderen Konditionierung des Produkts entsprechen.
Es reicht somit, unterschiedliche Hauptbehälter bis in die Nähe der Anlage
zu bringen und abhängig
vom zu verspritzenden Beschichtungsprodukt einen Hauptbehälter zu
unterschiedlichen Nebenbehältern
zu bewegen, um sie mit Beschichtungsprodukt zu versorgen. Es tritt
keine Degradation des Beschichtungsprodukts durch Scherung in dem
oder den Hauptbehältern
auf. Die Nebenhalter verbleiben in der Anlage und es ist nicht notwendig,
eine große
Anzahl von Einweg- oder wieder befüllbaren Kartuschen zu verwalten.
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Nach
vorteilhaften Aspekten der Erfindung umfasst die Vorrichtung ein
oder mehrere der folgenden Merkmale:
- – Der oder
jeder Hauptbehälter
ist geeignet, eine ausreichende Menge an Beschichtungsprodukt aufzunehmen,
um die den Projektoren der Beschichtungsanlage zugeordneten Nebenbehälter für die vollständige Beschichtung
eines Gegenstands oder einer Seite eines Gegenstands zu versorgen.
So kann ein Hauptbehälter
beispielsweise ermöglichen,
alle auf einer Seite der Anlage angeordneten Projektoren mit einer
angepassten Farbmenge und ohne Vergeudung zu versorgen. Als Variante
entspricht die in dem Hauptbehälter vorhandene
Menge an Produkt der vollständigen Beschichtung
eines Gegenstandes.
- – Die
zuvor erwähnten
Mittel zur Verschiebung umfassen mindestens einen Förderer,
der ausgebildet ist, die Hauptbehälter parallel zu der Vorschubrichtung
einer Fördervorrichtung
zum Bewegen von Gegenständen
zu verschieben.
- – Die
Mittel zum Verschieben der Hauptbehälter werden von der Fördervorrichtung
zum Bewegen der zu beschichtenden Gegenstände gebildet.
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Nach
einer ersten vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung können
die Hauptbehälter
an mindestens einen von einem Roboter getragenen und einem Projektor
zugeordneten Nebenbehälter
angeschlossen werden.
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Nach
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung umfasst die Vorrichtung mindestens eine Station zur
vorübergehenden
Lagerung mindestens eines Nebenbehälters und Mittel zum vorübergehenden
Anschluss eines Hauptbehälters
an mindestens einen Nebenbehälter
der in dieser Station vorhanden ist. In diesem Fall können die
Nebenbehälter
in der Station zur vorübergehenden
Lagerung während
der maskierten Zeit gefüllt
werden.
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Die
Erfindung betrifft gleichfalls ein Verfahren, das mit der zuvor
beschriebenen Vorrichtung durchgeführt werden kann und insbesondere
ein Verfahren, das Schritte umfasst, die darin bestehen:
- – mindestens
einen Beschichtungsprodukt enthaltenden Hauptbehälter aufeinander folgend bis
in die Nähe
des jeweiligen Nebenbehälters
der Projektoren zu befördern;
- – Beschichtungsprodukt
aus dem Hauptbehälter in
den jeweiligen Nebenbehälter
umzufüllen
und
- – mindestens
einen der Projektoren mit Beschichtungsprodukt aus dem jeweiligen
Nebenbehälter zu versorgen.
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Nach
einem ersten vorteilhaften Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst das Verfahren insbesondere Schritte, die darin
bestehen:
- – den
Hauptbehälter
in die Aktivitätszone
eines Roboters zur Positionierung des Projektors und eines dem Projektor
zugeordneten Nebenbehälters
zu befördern;
- – den
Nebenbehälter
mittels des Roboters bis in unmittelbare Nähe des Hauptbehälters zu
bewegen, bevor das Produkt des Hauptbehälters in den Nebenbehälter umgefüllt wird
und
- – nach
dem Umfüllen
den Nebenbehälter
in eine Position zu bewegen, in der der Projektor in der Lage ist,
die zuvor erwähnten
Gegenstände
zu beschichten.
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Nach
einer anderen vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Verfahren Schritte, die darin bestehen:
- – den
Hauptbehälter
bis in die Nähe
einer Station zur vorübergehenden
Lagerung mindestens eines Nebenbehälters zu befördern;
- – das
Produkt des Hauptbehälters
in mindestens einen Nebenbehälter
umzufüllen,
der in der Station vorhanden ist und
- – mindestens
einen aus dem Hauptbehälter
gefüllten
Nebenbehälter
an den Roboter zur Aufbringung von Farbe anzuordnen.
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In
diesem Fall kann man vorhersehen, dass jeder Nebenbehälter eine
Unteranordnung mit einem Projektor, dem er zugeordnet ist, bildet,
und dass man eine solche Unteranordnung an dem Roboter nach der
Füllung
des Nebenbehälters
in der Einheit zur vorübergehenden
Lagerung anordnet.
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Wie
auch immer die betrachtete Ausführungsform
sein mag, besteht das Verfahren vorteilhafterweise in dem Befüllen eines
Hauptbehälters
mit einer ausreichenden Menge für
die Beschichtung eines selben Gegenstands oder einer Seite eines
selben Gegenstands durch unterschiedliche Projektoren und in der
Versorgung der Projektoren mittels Nebenbehälter, die durch Umfüllen aus
diesem Hauptbehälter
gefüllt
werden.
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Die
Erfindung betrifft schließlich
eine Spritzanlage für
Beschichtungsprodukt, die eine Vorrichtung, wie se zuvor beschrieben
wurde umfasst, gegebenenfalls mittels eines Verfahrens, wie es zuvor
beschrieben wurde, durchgeführt.
Eine solche Anlage ist von einem geringeren Herstellungspreis als
die bekannten Anlagen, die mit den Umlaufleitungen versorgt werden
müssen,
und sehr viel einfacher zu verwenden, als eine Anlage, die nur mit
Kartuschen versorgt wird, die jedem Projektor zugeordnet ist.
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Die
Erfindung wird besser verstanden und andere Vorteile derselben werden
klarer im Lichte der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen
einer Anlage entsprechend ihrem Prinzip erscheinen, die lediglich
beispielhaft angegeben wird und Bezug nimmt auf die beigefügten Zeichnungen, in
denen:
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die 1 eine
schematische Prinzipdarstellung von oben einer Anlage entsprechend
einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist, wobei alle Projektoren in der Aufbringungsphase
sind;
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die 2 einen
Teilschnitt in größerem Maßstab und
entsprechend der Schnittlinie II-II in der 1 eines
Teils der Anlage der 1 während der Reinigung/Füllung eines
Behälters
eines Roboters dieser Anlage ist;
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die 3 eine
Ansicht analog zur 1 für eine Anlage entsprechend
einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist und
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die 4 ein
Prinzipschnitt gemäß der Schnittlinie
IV-IV in der 3 ist.
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Die
in der 1 dargestellte Anlage ist für die Beschichtung von Automobilkarosserien 1 mit flüssiger Farbe
vorgesehen, die von einem Förderer 2 gemäß einer
im Wesentlichen gradlinigen Richtung X-X' bewegt oder verschoben werden. Die
Karosserien 1 werden jeweils durch einen Wagen oder Schlitten 3 abgestützt, der
durch den Förderer 2 angetrieben
wird.
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Mehrachsenroboter 10 bis 17 sind
beidseitig des Förderers 2 verteilt
und sind jeweils mit einem Projektor 20 bis 27 und
einem zugeordneten Behälter 30 bis 37 ausgerüstet. Die
Behälter 30 bis 37 sind
in der Nähe
des Gelenk jedes Roboters ständig
befestigt. Das Fassungsvermögen
jedes Behälters 30 bis 37 ist
ausreichend, um die gewünschte
Aufbringung mit Beschich tungsprodukt auf eine Karosserie 1 zu ermöglichen.
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Man
kann vorstehen, dass die Roboter 10 bis 13 der
Anwendung einer ersten Beschichtungsschicht im Inneren einer Karosserie
zugeordnet sind, während
die Roboter 14 bis 17 der Aufbringung einer zweiten
Schicht im Inneren dieser Karosserien zugeordnet sind. Nach einer
nicht dargestellten Variante der Erfindung kann die Anlage gleichfalls
andere Roboter umfassen, die jeweils der Aufbringung einer ersten
Schicht und einer zweiten Schicht außen auf die Karosserie gewidmet
sind, wobei ein Platz zur manuellen Nachbearbeitung gegebenenfalls
in dem stromabwärts
gelegenen Teil der Kabine der Anlage vorgesehen ist.
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Im
Laufe der Beschichtung einer Karosserie muss jeder Behälter 30 bis 37 gereinigt
und mit einem neuen Beschichtungsprodukt gefüllt werden, das häufig unterschiedlich
zu dem ist, das vorher verwendet wurde, da die Automobile abhängig von
den Aufträgen
der Kunden beschichtet werden.
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Um
dies zu tun, ist es vorgesehen, in der Nähe jedes Roboters 10 bis 17 Posten 40 bis 47 zur Reinigung
der Behälter
anzuordnen. Der Posten 40 wird mittels einer Leitung 40A mit
Luft und mittels einer Leitung 40S mit Lösungsmittel
versorgt, während eine
Ablassleitung 40P ermöglicht,
die Reste an Farbe und Lösungsmittel,
die von einem Reinigungsvorgang resultieren, zu sammeln. Die anderen
Posten sind in der gleichen Weise an ihr Umfeld angeschlossen.
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Während der
Verwendung des in dem Behälter 30 enthaltenen
Produkts, führt
der Roboter 10 den Behälter 30 und
den Projektor 20 in die Nähe des Postens 40,
wie durch den Pfeil F1 in der 2 gezeigt
ist. Eine Platine 40f des Postens 40 wird dann auf
den Zerstäuber 20 gedrückt, wobei
diese Platine mit Verbindungsmitteln 40e versehen ist,
die geeignet sind, mit korrespondierenden Verbindungsmitteln 20e zusammenzuarbeiten,
die an dem Projektor 20 vorgesehen sind. Im Inneren des
Roboters 10 sind nicht dargestellte Leitungen oder Kanäle vorgesehen,
die den Projektor 20 mit dem Behälter 30 verbinden
und eine Versorgung aus den Mitteln 20e des Behälters 30 mit
Luft und Lösungsmittel
gestatten sowie die Überreste
daraus zu sammeln.
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Somit
ermöglicht
der Posten 40 die Reinigung des Projektors 20 und
des Behälters 30 vor
einer neuen Verwendung.
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Die
Situation ist analog für
die Posten 41 bis 47 und die anderen Projektoren
und Behälter.
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Für die Füllung der
Behälter 30, 32, 34 und 36 ist
vorgesehen, Hauptbehälter 50 auf
einem Förderer 52 zirkulieren
zu lassen, der von einer Beladungszone 53 startet und in
einer Entladezone 54 ankommt. Der Förderer umfasst einen Zweig 52a und einen
Zweig 52b, im Wesentlichen parallel zur Richtung X-X', wobei der Umlauf
auf dem Zweig 52a in Vorschubrichtung und auf dem Zweig 52b in
umgekehrter Richtung durchgeführt
wird.
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Jeder
Hauptbehälter 50 hat
ein Fassungsvermögen
gleich der Summe der Fassungsvermögen der Behälter 30, 32, 34 und 36 und
ist mit Verbindungsmitteln 50a versehen, die vorgesehen
sind, um mit Verbindungsmitteln 30a zusammenzuarbeiten, die
an oder in der Nähe
des Behälters 30 angeordnet sind.
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Die
Behälter 32, 34 und 36 sind
gleichfalls mit solchen Verbindungsmitteln 32a, 34a und 36a versehen.
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Die
Funktionsweise ist die folgende: Je nach vorgesehener Farbe für eine in
die Anlage eintretende Karosserie wird ein Behälter 50 ausgewählt und von
einem nicht dargestellten Handhabungsroboter auf die Ladungszone
angeordnet, von der er durch den Förderer 52 bis zum
Roboter 10 transportiert wird. Während der Beschichtung der
vorhergehenden Karosserie schwenkt der Roboter 10, um an
dem Reinigungsposten anzudocken, wie oben angegeben ist. Die Position
des Behälters 50 ist
somit derart, dass die Bewegung F1 des Roboters
eine Ankopplung der Mittel 30a und 50a bewirkt,
was ermöglicht, den
Behälter 50 die
vorgesehene Menge zu entnehmen, damit diese in dem Behälter 30 gelagert
und durch den Projektor 20 auf diese Karosserie aufgebracht
werden kann.
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Unter
Berücksichtigung
des Vorangehenden findet die Reinigung des Projektors 20 und
des Behälters 30 und
die Füllung
des Behälters 30 mittels
einer einzigen Bewegung des Roboters 10 statt. Mit anderen
Worten gesagt, ist die Reinigungsposition des Projektors und des
Behälters
die gleiche, wie die Füllungsposition
des Behälters.
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Wenn
der Roboter 10 an der Station 40 für die Füllung des
Behälters 30 aus
dem Behälter 50 andockt,
ist es möglich,
den Behälter 50 mit
Luft für den
Druckausgleich aus dem Posten 40 und durch den Roboter 10 hindurch
zu versorgen. Somit kann das Umfüllen
des Produkts des Behälters 50 in
den Behälters 30 unter
Druck stattfinden, was die Verringerung der Zykluszeit gestattet.
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Die
Versorgung mit Luft 40A des Postens 40 kann gleichfalls
verwendet werden, um Betätigungsmittel
zu betätigen,
die in dem Behälter 50 vorgesehen
sind, um das Produkt vor seinem Übergang
in den Behälter 30 zu
homogenisieren.
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Während dieser
Reinigung und dieser Füllung
schreitet die betroffene Karosserie in Richtung des Roboters 10 vor
und während
der Fülloperation des
Behälters 30 kann
die Aufbringung mit dem Projektor 20 anfangen.
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Der
Förderer 52 verschiebt
dann den Hauptbehälter 50 in
Richtung des Roboters 12, an dem der Behälter 32 gereinigt
und gefüllt
wird, wie der Behälter 30 in
Hinblick auf die Aufbringung desselben Produkts auf dieselbe Karosserie.
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Der
Behälter 50 setzt
sein Fortschreiten in Richtung der Roboter 14 und 16 fort
in Hinblick auf die aufeinander folgende Reinigung und Füllung der Behälter 34 und 36.
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Nach
dem letzten Roboter wird der Behälter 50 in
Richtung der Entladezone 54 durch eine Umkehr längs des
Zweiges 52b des Förderers 52 transportiert.
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Die
Situation ist analog für
das was die entgegengesetzte Seite der Karosserie 1 betrifft,
wo ein Förderer 52' zwischen der
Beladungszone 53' und
einer Entladungszone 54' für den Transport
der Hauptbehälter 50' bis zu den
Robotern 11, 13, 15 und 17 in Hinblick
auf die Füllung
der Behälter 31, 33, 35 und 37 vorgesehen
ist.
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Wenn
andere Roboter stromabwärts
der Roboter 16 und 17 vorgesehen sind, wird die
Kapazität der
Behälter 50 und 50' erhöht. In allen
Fällen
transportieren die Behälter 50 und 50' eine ausreichende Farbmenge
für die
vollständige
Beschichtung einer Seite einer Karosserie 1. In der Praxis
kann man ins Auge fassen, die Behälter 50 und 50' mit einer Menge leicht
größer als
der theoretische Bedarf zu füllen,
um über
eine Reserve, beispielsweise in Hinblick auf eine manuelle Aufbringung
zu verfügen.
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In
dem Fall, in dem ein Posten zur manuellen Aufbringung vorgesehen
ist, werden die Behälter 50 und 50' bis zu dem
Posten transportiert. Die Farbpistolen der Auftragspersonen sind
mit mitgeführten
Behältern
ausgerüstet,
die aus den Hauptbehältern
gefüllt
werden können.
Nach einer vorteilhaften Variante können die manuellen Farbpistolen
ohne mitgeführten
Behältern
versehen sein, wobei die Pistolen dann direkt aus Hauptbehältern 50 und 50Ä über biegbare
Rohrleitungen versorgt werden.
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In
diesem Fall kann ein Mittel zum Unterdrucksetzen des Innenvolumens
der Hauptbehälter vorgesehen
sein.
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Traggestelle 55 und 55' sind in der
Nähe der Beladungszonen 53 und 53' für die Versorgung
der Förderer 52 und 52' mit Hauptbehältern 50 und 50' abhängig von
der für
die Karosserien 1 gewählten Farben
angeordnet. Diese Traggestelle können
außerhalb
der Werkstatt zum Aufspritzen der Farbe vorbereitet werden, wobei
die Verteilung der Farben in die unterschiedlichen Behälter 50 und 50' abhängig von
der vorgesehenen Verwendung der Anlage vorbestimmt ist.
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In
dem Fall von Zweikomponentenbeschichtungsprodukt kann man vorsehen,
dass die Basis der Produkte mittels Hauptbehälter 50 und 50' transportiert
wird, während
der Katalysator, der unabhängig von
der betrachteten Basis identisch ist, über eine Leitung 40K zugeführt wird,
die nur in der 2 an dem Posten 40 gezeigt
ist. Somit kann bei der Füllung
des Behälters 30 mit
der Basis oder dem Grundstoff aus dem Behälter 50 eine Füllung mit
Katalysator aus dem Posten 40 stattfinden.
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Als
Variante kann die Leitung 40K zur Versorgung mit Katalysator
in dem Arm jedes Roboters vorgesehen sein, wie durch die gestrichelten
Linien für
den Roboter 10 in der 2 dargestellt
ist.
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In
allen Fällen
findet die Mischung zwischen der Basis bzw. dem Grundstoff und dem
Katalysator kurz vor der Benutzung des in dem Behälter 30 enthaltenen
Produkts statt.
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In
einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das in den 2 und 3 dargestellt
ist, tragen die Elemente analog zu denen des ersten Ausführungsbeispiels
identische Bezugszeichen, erhöht
um 100. In dieser Ausführungsform
werden die Karosserien 101 durch Schlitten 103 transportiert,
die von einem Förderer 102 bewegt
werden. Roboter 110 bis 117 sind beidseitig dieses
Förderers
angeordnet und sind mit Unteranordnungen 160 bis 167 ausgerüstet, die
jede einen Projektor 120 bis 127 und einen Behälter 130 bis 137 umfassen,
wobei jede Unteranordnung in lösbarer
Weise an dem Ende des Arms eines Roboters befestigt ist. Wie zuvor
werden die Hauptbehälter 150 und 150' von den Förderern 152 und 152' längs des
Förderers 120 transportiert.
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Zwischen
den Robotern 110 und 112 ist eine Station 140 zur
vorübergehenden
Lagerung der Unteranordnungen 160 und entsprechende installiert, wobei
diese Station 140 zur Vorbereitung der Unteranordnungen
dient, die vorgesehen sind, um an den Robotern 110 und 112 befestigt
zu werden.
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Wie
es insbesondere aus der 4 hervorgeht, begrenzt die Station 140 vier
Aufnahmeräume 140a, 140b, 140c und 140d für die Unteranordnungen 160 und 162.
Genauer gesagt, sind diese Aufnahmen 140a und 140b zum
Empfang von Unteranordnungen gewidmet, die an dem Roboter 110 befestigt
werden, während
die Aufnahmen 140c und 140d den Unteranordnungen
gewidmet sind, die an den Roboter 112 angebracht werden
sollen. Die Aufnahme 140a enthält tatsächlich eine Unteranordnung oder
Untergruppe 160',
während
die Aufnahme 140b bereit ist, die Untergruppe 160 zu
empfangen, die am Ende des Roboters 110 befestigt ist.
In gleicher Weise enthält
die Aufnahme 140c eine Untergruppe 162', die dazu dient,
an dem Roboter 112 befestigt zu werden, während die
Aufnahme 140d leer ist und bereit, die an dem Roboter 112 befestigte
Untergruppe 162 aufzunehmen. Die Unteranordnungen bzw.
Untergruppen 160' und 162' umfassen jeweils
Projektoren 120' und 122' und Behälter 130' und 132', analog zu
denen der Untergruppen 160 und 162.
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Die
Station 140 ist mit einer Leitung 140A zur Versorgung
mit Luft, einer Leitung 140S zur Versorgung mit Lösungsmittel
und einer Ablassleitung 140p ausgerüstet.
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Unter
Berücksichtigung
des oben Gesagten versteht man, dass die Roboter 110 und 112 wechselseitig
eine der Untergruppen 160 oder 162 aufnehmen,
die in der Station 140 disponibel ist, wobei die Füllung einer
Untergruppe stattfinden kann, während die
andere Un tergruppe in der Benutzung auf einem der Roboter ist.
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Diese
Füllung
findet statt mittels eines Behälters 150,
der von dem Förderer 152 bis
zur Station 140 mitgenommen wird, wobei der Behälter 150 mit einem
Mittel 150a zur Schnellverbindung mit Verbindungsmitteln 140e versehen
ist, die von der Platine 140f getragen werden und translatorisch
bewegt werden, wie durch den Doppelpfeil F2 in
der 4 dargestellt ist, wobei sie von einer Kolben-Zylinderanordnung 140q gesteuert
werden, die hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betätigt werden
kann.
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Die
Verbindungsmittel 140e werden durch biegbare Leitungen
(nicht dargestellt) mit den Untergruppen 160 und 162 verbunden,
die in den Aufnahmen 140a bis 140d vorhanden sind.
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Es
ist möglich,
die Behälter 130 und 132 der Untergruppen 160 und 162 zu
füllen,
wenn sie in der Station 140 in Stellung sind und bevor
die Roboter 110 und 112 diese Untergruppen aufnehmen,
um das Beschichtungsprodukt auf die Karosserien 101 aufzuspritzen.
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Der
Behälter 150 kann
mit Luft für
das Unterdrucksetzen oder mit Luft zur Betätigung eines Rührers aus
der Leitung 140A des Postens 140 versorgt werden,
wenn die Platine 140f in Kontakt mit dem Behälter 150 ist,
wobei geeignete Verbindungsmittel dann vorgesehen sind.
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Eine
andere Station 141, analog zur Station 140 ist
zwischen den Robotern 114 und 116 für die Vorbereitung
der Untergruppen 164 und 166, insbesondere für die Reinigung
der Projektoren 124 und 136 und die Reinigung/Füllung der
Behälter 134 und 136 vorgese hen.
Der Behälter 150 wird
zu der Station 141 nach seinem Anschluss an die Station 140 transportiert.
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Auf
der entgegengesetzten Seite des Förderers 102 sind zwei
Stationen 140' und 141' zur vorübergehenden
Lagerung und Reinigung/Füllung
der Untergruppen 161, 163, 165 und 167 vorgesehen. Hauptbehälter 150' werden von
einem Förderer 152' bis in die
Nähe der
Stationen 140' und 141' für die Füllung der
Behälter 131, 133, 135 und 137 transportiert.
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Wie
zuvor sind Beladungszonen 153 und 153' und Entladungszonen 154 und 154' der Förderer 152 und 152' vorgesehen,
wobei Gestelle 155 und 155' eine vorübergehende Lagerung der Behälter 150 und 150', gefüllt oder
leer, in der Nähe
der Zonen 153, 163', 154 und 154' vorgesehen
sind.
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Die
Handhabung der Hauptbehälter 50, 50', 150 und 150' zwischen den
Gestellen und den Zonen zur Be-/Entladung
kann von einem Handhabungsroboter oder von einer Bedienperson vorgenommen werden.
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
der Erfindung weist den besonderen Vorteil auf, dass die Füllung der
Nebenbehälter 130 bis 137 in
einer maskierten Zeit in Bezug auf das Aufspritzen stattfindet,
was folglich die Verringerung der Zykluszeit ermöglicht.
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Nach
einem vorteilhaften Aspekt der Erfindung, sind Stationen 140, 140', 141 und 141' im Inneren
einer Spritzkabine vorgesehen, während
die Förderer 152 und 152' außerhalb
dieser Kabine angeordnet sind, beispielsweise in einer unterschiedlichen Etage.
In diesem Fall findet die Füllung
der Behälter 130 bis 137 über einen
Durchgang der Trennwand dieser Kabine statt. Nach einer Variante
können
die Stationen 140, 140', 141 und 141' außerhalb
der Kabine angeordnet sein, wo sie mit Beschichtungsprodukt versorgt
werden, wobei diese Stationen zumindest teilweise mobil sind, um
die Untergruppen 120 bis 127 in das Innere der
Kabine zu transportieren, indem eine Trennwand derselben durchquert
wird, damit die Roboter 110 bis 117 zu den Aufnahmen 140a bis 140d und
entsprechende Zugang haben können.
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Nach
einer nicht dargestellten Variante der Erfindung kann eine Station
zur vorübergehenden Lagerung
jedem Roboter 110 bis 117 zugeordnet werden, wobei
jede Station zwei Aufnahmeräume
für zwei
Untergruppen aufweist, die alternierend an jedem Roboter befestigt
werden. Die Ausführungsform stellt
die Umgruppierung der Stationen für zwei Roboter mit vier Stellen
zur Aufnahme der Untergruppen dar und ermöglicht einen Platzgewinn und
einen attraktiveren Herstellungspreis. Wie auch immer die betrachtete
Ausführungsform
sein mag, können
Mittel zur Steuerung der Temperatur des Produkts in den Hauptbehältern vorgesehen
sein, wobei diese Mittel ständig
oder gerade vor dem Umfüllen
in die Nebenbehälter
aktiviert werden können.
In gleicher Weise können
Rührmittel
ständig
oder gerade vor dem Umfüllen
aktiviert werden.
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Nach
einer nicht dargestellten Variante der Erfindung, die für die zwei
beschriebenen Ausführungsformen
anwendbar ist, können
die Förderer
zur Verschiebung der Hauptbehälter
von dem Förderer 2 und 102 gebildet
werden, in dem Maße,
in dem die Hauptbehälter
von Schlitten 3 oder 103 getragen werden, wobei
die Bewegung der Verbindung der Roboter oder der Teile der Stationen
zur vorübergehenden
Lagerung als Konsequenz angepasst sind.
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Die
Erfindung wurde mit einer Spritzanlage für flüssiges Beschichtungsprodukt
beschrieben. Sie ist für
das Aufspritzen von jeder Art von flüssigen Produkten, in Lösung gelösten, in
Wasser gelösten
oder als Bikomponenten und für
das Aufspritzen von pulverförmigen
Beschichtungsprodukten geeignet.
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Die
Erfindung wurde für
den Fall einer Anlage zur Beschichtung von Automobilkarosserien
dargestellt. Sie ist jedoch auch für die Beschichtung jeder Art
von Gegenständen,
insbesondere von einzelnen oder losgelösten Teilen, mittels Projektoren
jeden Typs, elektrostatisch oder nicht, drehbar oder pneumatisch.
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Die
Erfindung wurde mit Mehrachsenrobotern dargestellt. Sie ist mit
jedem Typ von Roboter verwendbar, der geeignet ist, mindestens einen
Zerstäuber
in Gegenüberstellung
zu zu beschichtenden Gegenständen
zu bewegen, insbesondere mit Maschinen des Typs "Reziprokator" oder des Typs, der aus der
EP 0 720 515 bekannt ist.
Die Erfindung kann gleichfalls mit einer Anlage umgesetzt werden,
die eine Aufeinanderfolge von manuellen Beschichtungsposten umfasst.
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In
dem Fall einer bestehenden Anlage, die schon Umlaufleitungen (circulatings)
umfasst oder im Falle einer Anlage, die für das Aufspritzen von Produkten,
genannt "üblichen" und Produkten, genannt "selten", die weniger häufig benutzt
werden, können die
Umlaufleitungen verwendet werden, um die Projektoren mit den Produkten,
die am häufigsten
verwendet werden, verwendet werden, während die Vorrichtung mit Hauptbehältern für die am
wenigsten häufig
benutzten Produkte verwendet wird.
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Wie
auch immer die betrachtete Variante sein mag, können ein oder mehrere an einem
Roboter oder einer Maschine befestigte Projektoren aus einem selben
Nebenbehälter
versorgt werden.
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Nach
einer nicht dargestellten Variante der Erfindung können die
Zonen 53 und 54 zur Be-/Entladung der Hauptbehälter an
zwei entgegengesetzten Enden der Kabine vorgesehen sein, was vermeidet,
dass man auf einen schleifenförmigen
Förderer 52 zurückgreifen
muss. Dies gleichfalls für
das zweite Ausführungsbeispiel.