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DE60130397T2 - Einrichtung zur wahlweisen Reinigung von zwei Zylindern in einer Druckmaschine, mit einer einzigen Reinigungsvorrichtung - Google Patents

Einrichtung zur wahlweisen Reinigung von zwei Zylindern in einer Druckmaschine, mit einer einzigen Reinigungsvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE60130397T2
DE60130397T2 DE60130397T DE60130397T DE60130397T2 DE 60130397 T2 DE60130397 T2 DE 60130397T2 DE 60130397 T DE60130397 T DE 60130397T DE 60130397 T DE60130397 T DE 60130397T DE 60130397 T2 DE60130397 T2 DE 60130397T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinders
cleaning device
cleaning
printing machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60130397T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60130397D1 (de
Inventor
Riccardo Fumagalli
Marco Corti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Finelettra International Sa Luxembourg Lu
Original Assignee
Finelettra Internat S A
FINELETTRA INTERNATIONAL SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Finelettra Internat S A, FINELETTRA INTERNATIONAL SA filed Critical Finelettra Internat S A
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Publication of DE60130397D1 publication Critical patent/DE60130397D1/de
Publication of DE60130397T2 publication Critical patent/DE60130397T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit Druckzylindern und einer Vorrichtung zur wechselweisen Reinigung von zwei oder mehr nahen Zylindern mit einer einzigen Reinigungsvorrichtung.
  • Vorrichtungen dieser Art sind beispielsweise in den Patenten US-5 408 930 (Loos) und US-5 479 857 (Braun) beschrieben, in denen die Reinigungsvorrichtung um eine Achse parallel zu der Druckvorrichtung schwingen kann, die so wechselweise an einem der beiden Zylinder der Druckmaschine ausgerichtet werden kann, die zueinander nah und parallel sind. Sobald die Druckvorrichtung bezüglich eines Zylinders korrekt ausgerichtet wurde, wird die Druckvorrichtung elastisch verformt oder in die Richtung des Zylinders selbst gedrückt, um das Tuch, das mit den Reinigungsflüssigkeiten getränkt ist, mit diesem in Kontakt zu bringen. Diese Vorrichtungen sind nicht dafür vorgesehen, auch an Zylindern verwendet zu werden, die mit Spalten in der Oberfläche versehen sind, die z. B. Klammern aufnehmen, wie beispielsweise bei Druckzylindern, angesichts der Tatsache, dass das Reinigungstuch mit den Klammern verhaken und zerrissen werden könnte. Ebenfalls bekannt ist die Vorrichtung, die in dem Dokument WO 00/34045 namens derselben Anmelder beschrieben ist, bei der die Reinigungsvorrichtung von Mitteln gestützt wird, die bei entsprechender Steuerung zusammen mit dieser eine Dreh- oder Schwingbewegung um eine reale oder virtuelle Achse ausführen, die parallel und zwischen den beiden zu reinigenden Zylindern angeordnet ist, während andere geeignete Mittel diese Reinigungsvorrichtung zwingen, eine gleichzeitige Dreh- oder Schwingbewegung um ihre eigene Längsachse auszuführen, wobei sie die Befestigungspunkte mit den Stützmitteln passiert. Diese Vorrichtung, die sich von den in den oben genannten Patenten US-5 408 930 (Loos) und US-5 479 857 (Braun) dargestellten unterscheidet, ist mit einer Komponente zur senkrechten Verschiebung bezüglich des zu reinigenden Zylinders versehen, die so verwendet wird, dass die Vorrichtung automatisch ein Verhaken der Reinigungstücher mit den Klammern eines Druckzylinders verhindern kann. Zu diesem Zweck ist die Reinigungsvorrichtung wenigstens an einem Ende mit einer Leerlaufwalze versehen, die mit wenigs tens einem Nocken zusammenwirken kann, der seitlich an dem Druckzylinder in dem Bereich der Klammern angebracht ist. Immer, wenn die Walze an dem Nocken angreift, wird die Reinigungsvorrichtung automatisch von dem zu reinigenden Zylinder weg bewegt, wodurch ein Verhaken mit den Klammern vermieden wird, und wenn der Nocken überwunden ist, kehrt die Reinigungsvorrichtung wieder in den Kontakt mit dem Zylinder zurück, aufgrund des elastischen Schubs, der von den pneumatischen Zylindern gewährleistet wird, die die Verschiebung der betreffenden Vorrichtung steuern.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dieselben Funktionen erfüllt wie die in dem oben genannten Dokument WO 00/34045 beschriebene Vorrichtung, die aber im Unterschied zu dieser in ihrer Konstruktion vereinfacht ist, indem sie die gleiche Reinigungsvorrichtung als Drehstabfeder verwendet. Die Einheit der Reinigungsvorrichtung ist an ihren Enden mit Bolzen versehen, die zu der Druckvorrichtung parallel sind und zueinander ausgerichtet sind und an deren weiter vorstehenden Enden jeweils koaxial angebrachte Leerlaufwalzen angeordnet sind, die in geradlinigen Führungen gleiten, die an dem Rahmen der Maschine befestigt sind und bezüglich des Zylinders, der die Spalte aufweist, fast radial ausgerichtet sind. Auf diesen Bolzen werden anschließend identische Zahnräder verkeilt, die mit entsprechenden Zahnstangen eingreifen, die feststehend und parallel zu den geradlinigen Führungen sind, so dass die Reinigungsvorrichtung parallel zu den Zylindern verschoben werden kann, indem sie gleichzeitig um sich selbst dreht, so dass sie senkrecht gegen einen der beiden Zylinder ausgerichtet wird. Auf den Bolzen sind drehbar angebrachte Träger angeordnet, die zum Anheben und Absenken mit dem Schaft pneumatischer Zylinder verbunden sind, um die Vorrichtung mit dem Reinigungsstab korrekt ausgerichtet und nah an einen der beiden zu reinigenden Zylinder zu bringen. An denselben Achsen sind schließlich koaxial angebrachte Lager angeordnet, die mit ihrem äußeren Ring mit den Nocken zusammenwirken können, die seitlich an dem Druckzylinder im Bereich der Spalte angeordnet sind.
  • Weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung und die daraus erwachsenden Vorteile werden aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform deutlicher ersichtlich, die nur als nicht einschränkendes Beispiel in den Figuren in den beigefügten Zeichnungsseiten angeführt wird, in denen:
  • 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Einrichtung ist;
  • 2, 3 und 4 Seitenansichten der Einrichtung sind, die während der wechselweisen Zusammenwirkung mit den beiden Zylindern der Druckmaschine aufgenommen sind;
  • 5 die Vorrichtung von der Seite und mit weiteren Einzelheiten zeigt, die in 24 nicht sichtbar sind.
  • Unter Bezugnahme auf 1 und 5 ist zu beachten, dass die Reinigungsvorrichtung beispielsweise einen starken Stab B aufweist, der parallel zu sich selbst die Druckvorrichtung P selbständig und beweglich trägt und der die Anordnung der Düsen zur Abgabe des Reinigungsfluids auf das Tuch T trägt, das seinerseits zu der Anordnung B, P geführt wird, von der Walze R1 abgerollt wird und auf der Walze R2 aufgenommen wird, wobei die Walzen und der Stab B von Schultern F, F' getragen werden. Es ist hervorzuheben, dass die Reinigungsvorrichtung von beliebiger bekannter Art sein kann, und sogar anders als die zuvor genannte, z. B. von der Art, die eine Bürste aufweist, die mit dem zu reinigenden Zylinder in Kontakt treten soll und auf die das Reinigungsfluid von den Düsen gesprüht wird. Die einzige Bedingung, die eine Reinigungsvorrichtung erfüllen muss, um bei der erfindungsgemäßen Verbesserung Verwendung zu finden, ist, dass sie zusammen mit den Schultern F, F' eine steife Struktur bilden muss, die einen hohen Grad an Widerstand gegenüber Torsionsbeanspruchungen bietet.
  • In 2 und 3 bezeichnet C1 den Gummizylinder und C2 bezeichnet den Druckzylinder mit den Spalten G, in denen die Klammern E untergebracht sind und die die Nocken D auf der Höhe der Klammern aufweisen. Die Reinigungsvorrichtung ist in dem Bereich des reziproken Kontakts der beiden zu reinigenden Zylinder C1 und C2 parallel dazu angeordnet und weist identische Bolzen 1, 1' auf, die senkrecht an der Außenseite der Schultern F, F' parallel zu den Bauteilen B, P, R1, R2 und axial zwischen ihnen angeordnet sind und die in zwei Abschnitte 101, 101' und 201, 201' unterteilt sind, deren Durchmesser sich nach außen verkleinert.
  • An den Abschnitten 101, 101', die einen größeren Durchmesser haben, sind koaxial angebrachte Lager 2, 2' angeordnet, die einen identischen Durchmesser haben und die mit den seitlichen Nocken D des Druckzylinders C2, die im Bereich der Klammern E angeordnet sind, zusammenwirken sollen.
  • An den Abschnitten 201, 201', die einen kleineren Durchmesser der Bolzen 1, 1' haben, sind die Träger 3, 3' drehbar angebracht und an dem Schaft pneumatischer Heber 4, 4' befestigt, die identische Merkmale aufweisen, mit ihrem Körper bei 5, 5' an den Seiten S, S' der Druckmaschine verankert sind und mit ihrer Längsachse in einer Richtung ausgerichtet sind, die bezüglich des Druckzylinders C2 im Wesentlichen radial ist.
  • An den Enden der Bolzen 1, 1' sind die Walzen 6, 6' vorstehend und koaxial befestigt, die identische Merkmale aufweisen und in geradlinigen Führungsschlitzen 7, 7' gleiten, die parallel zu der Längsachse der Heber 4, 4' angeordnet und in den Platten 8, 8' ausgebildet sind, die an den oben genannten Seiten S, S' befestigt sind.
  • An den Abschnitten 201, 201' der Bolzen 1, 1', die von den Trägern 3, 3' frei bleiben, sind Zahnräder 9, 9' verkeilt, die identische Merkmale aufweisen und in entsprechenden Zahnstangen 10, 10' eingreifen, die parallel zu den Schlitzen 7, 7' angeordnet und an den Platten 8, 8' befestigt sind. Es ist offensichtlich, dass nach der Betätigung der Heber 4, 4' der Stab B zusammen mit der Druckvorrichtung P in die Nähe entweder des Zylinders C1 oder des Zylinders C2 gebracht werden kann, während er genau parallel zu den Zylindern bleibt und gleichzeitig um die Achse der Bolzen 1, 1' dreht, so dass er wechselweise mit der Druckvorrichtung P senkrecht an einem oder dem anderen Zylinder ausgerichtet wird. Die Reinigungsvorrichtung wirkt als Drehstabfeder, und die beiden Endritzel 9, 9' wirken zusammen mit den zugeordneten Zahnstangen 10, 10' so, dass die winkelartigen und linearen Verschiebungen der gegenüberliegenden Enden der Vorrichtung genau identisch und synchronisiert sind, wodurch die genauere und konstantere Parallelität zwischen der Vorrichtung und den zu reinigenden Zylindern garantiert wird.
  • Bezüglich 2 ist zu beachten, dass, wenn die Heber 4, 4' am Ende der Rückzugsstrecke ihres Schaftes sind, die Walzen 6, 6' an dem oberen Ende der Führungsschlitze 7, 7' anliegen und die Druckvorrichtung P zum Reinigen des Gummizylinders C1 ausgerichtet und positioniert ist. Wenn statt dessen die Heber 4, 4' in einem Zustand sind, bei dem ihr Schaft ausgefahren ist, liegen die Walzen 6, 6' an dem unteren Ende der Schlitze 7, 7' an, wie in 3 gezeigt, und die Druckvorrichtung P ist zum Reinigen des Zylinders C2 ausgerichtet und positioniert. Die Lager 2, 2' sind in diesem Fall entlang der Drehkreise der seitlichen Nocken D des Zylinders C2 positioniert, so das immer, wenn diese mit den Lager 2, 2' zusammenwirken, die gesamte Reinigungsvorrichtung angehoben wird und gleichzeitig um einen kleinen Betrag entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wie in 4 gezeigt, um zu vermeiden, dass die Druckvorrichtung P zusammen mit dem Reinigungstuch T mit den Klammern E des Zylinders C2 verhakt. Diese Anhebebewegung geschieht gegen den Luftdruck in der aktiven Kammer der Heber 4, 4', so dass die Einrichtung automatisch in ihre Betriebsstellung von 3 zurückkehrt, sobald das System P-T die Klammern E passiert hat. Die Umrisse der Nocken D sind so, dass sie eine fortschreitende Näherung der Reinigungsvorrichtung an den zu reinigenden Zylinder ermöglichen.
  • Immer, wenn die Reinigungseinrichtung in ihrer Ruhestellung ist, wobei die Druckvorrichtung P bezüglich der aktiven Position gemäß 25 zurückgezogen ist, kann die Baugruppe B-P in eine Position gebracht werden, die von den Zylindern C1, C2 gleich beabstandet ist, wobei die Walzen 6, 6' in der Zwischenposition der Führungsschlitze positioniert sind, und geeignete Mittel können vorgesehen sein, um die Einrichtung in diesem Zustand zu halten, während die Heber 4, 4' deaktiviert sind. Diese Mittel können beispielsweise eine servogesteuerte Falle umfassen, die an einer der Schultern S, S' so angebracht ist, dass sie in einen der Schlitze 7, 7' greifen kann und unter einer der Walzen 6, 6' eingreift, oder sie können wenigstens eine Klinke umfassen, die scharnierartig an einem der Träger 3, 3' angebracht ist und mit dem nahen Zahnrad 9, 9' zusammenwirkt, um dessen Drehung in der Richtung zu verhindern, die ein Absenken der Vorrichtung bewirkt, und die mit einer kleinen Servosteuerung zur Neutralisierung verbunden ist, die pneumatisch oder elektrisch betrieben wird. Die Anhebe- und Absenkbewegung der Reinigungsvorrichtung kann auf andere als die dargestellte Art bewirkt werden, indem an Stelle eines pneumatischen Hebers 4 ein Heber mit Schraube und Mutter verwendet wird, der elektrisch oder mittels einer anderen Servosteuerungsvorrichtung mit nicht umkehrbarer Bewegung, falls dies nicht erwünscht ist, betrieben wird. In diesem Fall ist das bewegbare Element des nicht umkehrbaren Systems mit dem Träger 3 verbunden, wobei ein kleines Teleskopmittel dazwischen angeordnet ist, das normalerweise ausgefahren ist, beispielsweise eine Feder eines Gas- Stoßdämpfers, um die korrekte Betätigung der Einrichtung bei ihrem Zusammenwirken mit den Nocken D des Zylinders C2 zu gewährleisten. Alle diese Mittel sind nicht dargestellt, da sie vorstellbar sind und vom Fachmann auf der Grundlage der oben stehenden Beschreibung ohne weiteres konstruiert werden können.
  • Es ist zu beachten, dass durch geeignete Abmessungen der entsprechenden Komponenten die Vorrichtung auch zum Reinigen eines dritten Zylinders verwendet werden kann, der beispielsweise mit dem Zylinder C1 zusammenwirkt und dem Zylinder C2 gegenüberliegt.

Claims (7)

  1. Druckmaschine mit Druckzylindern und einer Einrichtung zur wahlweisen Reinigung von zwei oder mehr Zylindern (C1, C2) mit einer einzigen Reinigungsvorrichtung, die parallel zwischen diesen Zylindern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung an Schultern (F, F') befestigt ist, so dass eine Struktur entsteht, die einen hohen Widerstand gegen Torsionsbeanspruchungen bietet, wobei an der Außenseite der Schultern, und zwar in einem Stück mit diesen und hervorstehend, identische Bolzen (1, 1') vorgesehen sind, die parallel zur Längsachse der Reinigungsvorrichtung verlaufen und axial zueinander ausgerichtet sind und die an ihren Enden leerlaufende und identische Walzen (6, 6') tragen, die im Innern von geradlinigen Führungen (7, 7') gleiten, die an den Seiten (S, S') der Druckmaschine befestigt und fast radial, bezogen auf den einen der zu reinigenden Zylinder (C2), ausgerichtet sind, welcher an der Oberfläche Spalten (G) hat, in denen Klammern (E) sitzen, und die mit seitlichen Nocken (D) versehen sind, wobei an den Bolzen Zahnräder (9, 9') mit identischen Merkmalen verkeilt sind, die tangential in geradlinige Zahnstangen (10, 10') eingreifen, identisch, feststehend und parallel zu den Führungen (7, 7') und mindestens einem der Bolzen (1, 1') sind, oder die beide drehbar mit entsprechenden Trägern (3, 3') verbunden sind, die jeweils mit Betätigungselementen (4, 4') für wechselweise geradlinige Bewegung verbunden sind, die mit ihrem Körper an den Seiten (S, S') der Druckmaschine verankert sind und parallel zu den Zahnstangen verlaufen, das Ganze in der Weise, dass durch Betätigen der Betätigungselemente die Reinigungseinrichtung gehoben und gesenkt werden kann und gleichzeitig um die Endbolzen (1, 1') rotiert, so dass sie in einer Stellung bleibt, die zu den Zylindern genau parallel ist, und sich mit den Reinigungseinheiten (P, T) in Höhe des einen oder des anderen der zu reinigenden Zylindern und senkrecht in Bezug auf diesen befindet, wobei an den Bolzen (1, 1') Kugellager oder Rollen (2, 2') koaxial montiert sind, die einen solchen Durchmesser haben, dass sie mit den seitlichen Nocken (D) des Zylinders, der die Spalten (G) aufweist, zusammenwirken, so dass sie das automatische Abrü cken der Reinigungsvorrichtung von diesem gegen die elastische Wirkung der Betätigungselemente (4, 4') oder der damit assoziierten Teile bestimmt.
  2. Druckmaschine nach Anspruch 1, bei der die geradlinigen Führungen (7, 7'), in deren Innern die Endwalzen (6, 6') der Einrichtung gleiten, aus Schlitzen bestehen, die in Platten (8, 8') ausgebildet sind, die an den Seiten (7, 7') der Druckmaschine befestigt sind.
  3. Druckmaschine nach Anspruch 2, bei der die Zahnstangen (10, 10') an den Platten (8, 8') befestigt sind, welche die Führungsschlitze (7, 7') aufweisen.
  4. Druckmaschine nach Anspruch 2, bei der die Führungsschlitze (7, 7') eine solche Länge haben, dass sie mit ihren Enden den Lauf der Walzen (6, 6') stoppen, die in ihnen gleiten, wenn die Reinigungsvorrichtung in Stellung gebracht und betriebsbereit gegen einen der beiden Zylinder gerichtet ist, die gereinigt werden sollen.
  5. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel umfasst, die die Reinigungsvorrichtung in einer Ruhestellung halten, die im wesentlichen den gleichen Abstand von den zu reinigenden Zylindern hat, selbst wenn die Betätigungselemente (4, 4') für die wahlweise Verschiebung deaktiviert sind.
  6. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungselemente (4, 4') für das Heben oder Senken der Einrichtung aus Druckluft-Hebern bestehen.
  7. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungselemente (4, 4') für das Heben oder Senken der Vorrichtung aus elektromechanischen Hebern des Typs bestehen, der eine Schraube und Mutter mit elektrischem Antrieb hat, wobei das bewegliche Element der Heber mit den Trägern (3, 3') mittels einer Teleskopeinheit mit elastischer Verlängerungsvorrichtung verbunden ist, zum Beispiel mittels eines Stoßdämpfers oder einer Gasfeder, die normalerweise gestreckt sind.
DE60130397T 2000-05-19 2001-05-17 Einrichtung zur wahlweisen Reinigung von zwei Zylindern in einer Druckmaschine, mit einer einzigen Reinigungsvorrichtung Expired - Lifetime DE60130397T2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103287083A (zh) * 2013-06-25 2013-09-11 苏州金科信汇光电科技有限公司 一种全自动轮式印刷机水平行走接板装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN103287083A (zh) * 2013-06-25 2013-09-11 苏州金科信汇光电科技有限公司 一种全自动轮式印刷机水平行走接板装置

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