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Die
vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine technische Gebiet
der Apparate oder Geräte zum
Kochen mit Dampf und betrifft insbesondere die Apparate oder Geräte, die
zum langsamen Kochen vorgesehen sind.
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Ein
Dampfkochapparat weist einen heizenden Sockel auf, der für die Erzeugung
von Dampf vorgesehen und von einem oder sogar mehreren aufeinander
gestapelten Kochbehältern überragt
ist. Ein Deckel kann die Öffnung
des oberen Kochbehälters verschließen. Ein
Saft- und/oder Kondensatauffangbehälter kann zwischen dem Sockel
und dem unmittelbaren oberen Kochbehälter oder zwischen zwei Kochbehältern angeordnet
sein. Ein Dampfkochgerät weist
einen Kochbehälter
auf, der gegebenenfalls mit einem Deckel geschlossen ist, wobei
dieser Behälter auf
einem weiteren Kochbehälter,
einem Saft- und/oder Kondensatauffangbehälter oder auf einem für die Erzeugung
von Dampf vorgesehenen Sockel angeordnet sein kann.
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Das
langsame Kochen oder das Köcheln
erfolgt bei einer Temperatur von weniger als 100°C, kann jedoch mehrere Stunden
dauern. Der Dampf kann somit zur Durchführung dieses Kochens verwendet
werden. Der einem solchen langsamen Kochen angepasste Kochbehälter weist
jedoch Seiten- und Bodenwände
auf, die keine Öffnungen
besitzen. In einem solchen Behälter
wird die Wärme über die Wände zu den
Nahrungsmitteln übertragen,
während bei
dem herkömmlichen
Kochen mit Dampf in Behältern
mit perforiertem Boden, die Wärme
unmittelbar durch den Dampf übertragen
wird, die durch den perforierten Boden hindurchgeht. Ein Deckel
ermöglicht den
Schutz der Nahrungsmittel vor dem Dampf.
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Das
Dokument
US 4 574 776 beschreibt
ein Gerät
zum Kochen mit Dampf mit einem innerhalb eines durch Dampf erhitzten
Garraums angeordneten Kochbehälter,
wobei dieser Behälter
mit einem Deckel geschlossen ist. Der Garraum besteht aus einer rohrförmigen Wand,
die auf einem Sockel für
die Erzeugung von Dampf aufgesetzt und in seinem oberen Teil mit
einem weiteren Deckel geschlossen ist. Ein Nachteil dieser Ausgestaltung
liegt darin, dass sich Dampf am Deckel des Kochbehälters kondensiert, was
dazu nötigt, Vorsichtsmaßnahmen
zu treffen, um zu den gegarten Nahrungsmitteln im Kochbehälter zu gelangen.
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Das
Dokument
DE 33 40 684 offenbart
ein Gerät
für langsame
Kochvorgänge
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 15.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät vorzuschlagen, das das langsame
Kochen in einem geschlossenen Behälter ermöglicht und vom Benutzer ohne
besondere Beeinträchtigung
gehandhabt werden kann.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät vorzuschlagen,
das das langsame Kochen in einem geschlossenen Behälter ermöglicht, in
dem das Niederschlagen der Kondensate in den Behälter besonders begrenzt ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät vorzuschlagen,
das das langsame Kochen in einem geschlossenen Behälter ermöglicht, das
mit einem dem Kochen mit Dampf angepassten Deckel verwendet wird.
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Diese
Ziele werden mit einem Gerät
zum langsamen Kochen nach den Merkmalen des Anspruchs 1 oder des
Anspruchs 15 erreicht.
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Der
an der ringförmigen
Wand des Dampfkochers angeordnete Deckel ermöglicht es, Kochvorgänge mit
Dampf durchzuführen.
Der überschüssige Dampf
entweicht dann durch die Lüftungsöffnung(en) des
Deckels. Wenn der Deckel mit dem Kochbehälter zum Schmoren oder langsamen
Kochen verwendet wird, sind die innerhalb des Garraums angeordneten Nahrungsmittel
vom Dampf isoliert, ohne zusätzlichen
Deckel zu verwenden. Diese Anordnung ermöglicht es, das Handhaben des
Kochgeräts
zu vereinfachen und erleichtern, da nur ein einziger Deckel benötigt wird.
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Wenigstens
ein Durchgang ist vorteilhafterweise in der ringförmigen Wand
ausgebildet. Dieser Durchgang ermöglicht es, den überschüssigen Dampf
entweichen zu lassen. Die Öffnung
ist vorzugsweise klein, um zu große Dampfverluste zu vermeiden.
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In
noch vorteilhafterer Weise ist wenigstens ein Durchgang zwischen
der ringförmigen
Wand und dem Kochbehälter
ausgebildet. Dieser Durchgang ermöglicht es auch, den überschüssigen Dampf
entweichen zu lassen, wobei eine solche Anordnung es jedoch zudem
ermöglicht,
die Dampfstrahlen nach außen
zu vermeiden. Der Durchgang weist dann bevorzugt eine Öffnung auf,
die zur unteren Seite des Deckels ausgerichtet ist. Die Öffnung ist
vorzugsweise klein, um zu große
Dampfverluste zu vermeiden.
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Vorzugsweise
schließt
dann der Deckel die ringförmige
Wand. Durch diese Anordnung kann der Dampf zu den Lüftungsöffnungen
des Deckels geleitet werden. Somit ist die Gefahr von Verbrennungen durch
den Dampf reduziert.
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Vorzugsweise
sind weiter mehrere Durchgänge
um den Kochbehälter
herum ausgebildet. Diese Anordnung ermöglicht es, den Dampf um den Kochbehälter zu
verteilen und somit eine homogenere Erhitzung zu gewährleisten.
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Nach
einer ersten Ausführungsform
ist der Kochbehälter
durch einen massiven Bund verlängert, der
einen ringförmigen
Bereich aufweist, der mit einem ringförmigen Bereich des Deckels
Mittel zum Zurückhalten
einer ringförmigen
flüssigen
Dichtung bildet. Diese Anordnung ermöglicht es, den Dampfkondensat
auf der Innenseite des Deckels zu verwenden, um eine flüssige Dichtung
zwischen dem Deckel und dem Behälter
zu erhalten. Die Lüftungsöffnung(en)
ist/sind am Umfang des ringförmigen
Bereichs des Deckels angeordnet. Der Behälter und der Deckel können somit
einen dichten Garraum bilden.
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Der
Kochbehälter
weist dann vorteilhafterweise einen massiven Boden und Seitenwände auf, die
sich bis zu einem oberen Rand erstrecken, der durch den massiven
Bund verlängert
ist. Wenn der Deckel entfernt wird, fließt somit die Flüssigkeit,
die die Dichtung gebildet hat, außerhalb des Kochbehälters ab.
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Der
obere Rand ist vorteilhafterweise dann mit der ringförmigen Wand
verbunden. Der massive Bund ist deshalb zwischen dem oberen Rand
und dem Durchgang oder den Durchgängen angeordnet. Diese Anordnung
erleichtert das Ausführen
des Kochbehälters.
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Vorteilhafterweise
weist der Deckel innerhalb des ringförmigen Bereichs eine mittlere
untere Fläche
auf, deren Wände
ausgehend vom ringförmigen Bereich
nach oben geneigt sind. Diese Anordnung erleichtert das Abfließen der
auf der mittleren unteren Fläche
gebildeten Kondensate zu dem Bereich, an dem die flüssige Dichtung
gebildet wird.
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Vorteilhafterweise
ist dann die mittlere untere Fläche
konkav. Diese Anordnung ermöglicht
es, das Niederschlagen der Kondensate in den Kochbehälter zu
vermeiden.
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Der
Durchgang oder die Durchgänge
sind vorteilhafterweise an einer oder mehreren tief liegenden Stellen
zwischen dem massiven Bund und der ringförmigen Wand ausgebildet. Diese
Anordnung ermöglicht
es, die Wiederverwendung der auf der umlaufenden unteren Fläche gebildeten
Kondensate zu erleichtern.
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Nach
einer Ausführungsform
weist der ringförmige
Bereich des Deckels einen unter 1,5 mm liegenden Abstand vom ringförmigen Bereich
des massiven Bundes auf. Der kleine Abstand zwischen der beiden
ringförmigen
Bereiche ermöglicht
die Bildung und das Zurückhalten
der flüssigen
Dichtung zwischen dem Deckel und dem Behälter, indem die Oberflächenspannungseffekte
der Flächen
genutzt werden.
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Der
massive Bund weist dann vorteilhafterweise nach unten in Richtung
des Durchgangs oder eines der Durchgänge geneigte Abschnitte auf.
Diese Anordnung ermöglicht
es, das Wasser der flüssigen
Dichtung außerhalb
des Behälters
beim Entfernen des Deckels entweichen zu lassen.
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Der
Deckel weist noch vorteilhafterweise eine innere konkave Fläche auf.
Diese Anordnung ermöglicht
es, das Niederschlagen von Kondensaten in den Behälter zu
vermeiden, wenn der Deckel von der ringförmigen Wand abgehoben wird.
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Um
die Bildung der flüssigen
Dichtung zu fördern,
weist vorteilhafterweise noch der ringförmige Bereich einen radialen
Querschnitt auf, dessen Krümmungsmittelpunkt
unter dem ringförmigen
Bereich angeordnet ist und dessen Krümmungsradius größer als
5 mm ist.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
weist der Deckel eine ringförmige
Rippe auf, die in einer ringförmigen
Nut eingesetzt ist, die dem Bund gehört, wobei der ringförmige Bereich
des Deckels an der ringförmigen
Rippe ausgebildet ist, und wobei die ringförmige Nut den ringförmigen Bereich
des Bunds bildet. Diese Anordnung ermöglicht es, eine flüssige Dichtung
in der ringförmigen
Nut zu erhalten.
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Vorteilhafterweise
weist der umlaufende Außenrand
der ringförmigen
Nut mindestens eine Stelle auf, die tiefer liegt als der umlaufende
Innenrand der ringförmigen
Nut. Diese Anordnung ermöglicht
es zu vermeiden, dass die flüssige
Dichtung sich zum Teil in den Behälter ergießt, wenn der Pegel der flüssigen Dichtung
steigt.
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Vorteilhafterweise
entspricht noch der umlaufende Innenrand der ringförmigen Nut
dem oberen Rand des Behälters.
Diese Anordnung ermöglicht
es, die Breite des Bunds zu reduzieren.
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Vorteilhafterweise
noch weist der massive Bund Abschnitte auf, die nach unten in Richtung
des Durchgangs oder eines der Durchgänge geneigt sind, der ausgehend
von der tief liegenden Stelle oder einer der tief liegenden Stellen
des umlaufenden Außenrands
der ringförmigen
Nut ausgebildet ist. Diese Anordnung ermöglicht es, das Wasser der flüssigen Dichtung
außerhalb
des Behälters
beim Entfernen des Deckels entweichen zu lassen.
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Nach
einer zweiten Ausführungsform
weist der Deckel ein ringförmiges
Element auf, das mit einem massiven Bund, der den Kochbehälter verlängert, ein
Dichtmittel bildet. Diese Anordnung ermöglicht es auch, einen dichten
Garraum zu erhalten.
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Das
ringförmige
Element ist dann vorteilhafterweise eine ringförmige Dichtung. Diese Anordnung
ermöglicht
es, eine sehr gute Dichtigkeit zu erhalten. Als Alternative oder
zusätzlich
kann eine ringförmige
Dichtung am Bund oder im Behälter
vorgesehen sein. Weitere Dichtmittel wie elastische Wände können auch
vorgesehen sein.
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Vorteilhafterweise
weist noch der Kochbehälter
einen massiven Boden und Seitenwände
auf, die sich bis zu einem oberen Rand erstrecken, der durch den
massiven Bund verlängert
ist. Diese Anordnung ermöglicht
es, das Niederschlagen der Kondensate in den Kochbehälter beim
Entfernen des Deckels zu vermeiden.
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Der
Kochbehälter
kann mit der ringförmigen Wand
fest verbunden sein, um das Handhaben des Geräts zu erleichtern.
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Die
Erfindung wird bei der Betrachtung von drei Ausführungsbeispielen und einer
Variante, die keineswegs einschränkend
und in den beigefügten Figuren
veranschaulicht sind, besser verstanden. In den Zeichnungen zeigen:
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1 einen
vertikalen Querschnitt eines elektrischen langsamen Dampfkochers,
der ein erfindungsgemäßes Kochgerät aufweist,
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2 einen
vertikalen Teilquerschnitt einer Variante der in 1 gezeigten
Ausführungsform,
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3 einen
vertikalen Teilquerschnitt einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kochgeräts,
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4 einen
vertikalen Teilquerschnitt einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kochgeräts.
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1 zeigt
einen elektrischen Dampfkocher mit einem für die Erzeugung von Dampf vorgesehenen
Sockel 1, der einen Wasserbehälter 2 und ein Heizelement 3 aufweist,
das einer elektronischen Ansteuervorrichtung 9 zugeordnet
ist, die einen Betrieb mit voller Leistung während einer anfänglichen
Temperaturanstiegsphase und einen Betrieb mit geringerer Leistung
während
der Garphase ermöglicht.
Die verringerte Leistung kann kontinuierlich oder durch eine Wechselfolge
von Heizperioden und Unterbrechungsperioden bereitgestellt werden.
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Der
Sockel 1 ist von einem Element 4 überragt,
das einen Auffangbehälter 5 zum
Sammeln der Kondensate oder der Garsäfte bildet, in dessen Boden
eine Öffnung 6 ausgebildet
ist, die für
die Rückführung der
Kondensate in den Behälter 2 vorgesehen
ist, Eine oder mehrere Öffnungen 7 für den Durchgang
des Dampfs ist/sind in einer Wand 8 ausgebildet, die sich über dem
Boden des Behälters 5 aufrichtet.
Auf dem Element 4 sind ein oder mehrere von einem Deckel 30 geschlossenen
Kochbehälter gestapelt.
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Ein
erster Kochbehälter
ist durch eine ringförmige
Wand 10 gebildet, welche einem abnehmbaren perforierten
Boden 11 zugeordnet ist. Dieser erste Kochbehälter ermöglicht es,
die Nahrungsmittel durch einen direkten Kontakt mit dem Dampf zu
Kochen. Die ringförmige
Wand 10 ist von einer weiteren ringförmigen Wand 12 überragt,
die vorzugsweise mit der Wand 10 austauschbar, jedoch nicht
unbedingt identisch ist. Die ringförmige 12 ist von einer
ringförmigen
Wand 14 überragt,
die einem zweiten Kochbehälter 15 zugeordnet
ist, der für
das langsame Kochen der Nahrungsmittel vorgesehen ist. Der Kochbehälter 15 ist
von der ringförmigen
Wand 14 umgeben, wie dies in 1 gut zu
sehen ist. Der Deckel 30 ist auf der ringförmigen Wand 14 angeordnet
und schließt
die Wand ab.
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Wie
in 1 zu sehen ist, kann der Deckel jedoch auch auf
der ringförmigen
Wand 12 oder der ringförmigen
Wand 10 angeordnet sein. Der Benutzer kann somit ein Kochen
mit Dampf auf dem perforierten Boden 11 durchführen.
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Der
Behälter 15 ist
von einem Boden 16 gebildet, der mit Seitenwänden 17 verbunden
ist, die sich bis zu einem oberen Rand 18 erstrecken, der von
einem nach unten geneigten massiven Bund 19 verlängert ist.
Ein Durchgang oder mehrere Durchgänge 20 sind zwischen
dem Bund 19 und der ringförmigen Wand 14 gebildet,
um dem Dampf zu ermöglichen,
durch eine Lüftungsöffnung 31 des
Deckels 30 zu entweichen. Die Neigung des Bunds 19 in
Richtung des Durchgangs oder der Durchgänge 20 ermöglicht auch
die Rückführung der
Kondensate in den Behälter 5.
Der Durchgang oder die Durchgänge 20 sind
vorzugsweise an einem oder mehreren tief liegenden Stellen zwischen
dem Bund 19 und der ringförmigen Wand 14 ausgebildet.
Der Behälter 15 ist
mit der Wand 14 fest verbunden. Vorzugsweise sind mehrere
Durchgänge 20 um
den Behälter 15 herum
ausgebildet.
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Der
Deckel 30 weist eine innere konkave Fläche 32 auf. Aus diesem
Grund, ist die innere Fläche 32 innerhalb
wie außerhalb
eines ringförmigen
Bereichs 33 konkav, der einen zu einem ringförmigen Bereich 21 des
massiven Bunds 19 minimalen Abstand aufweist. Der Deckel 30 weist
somit innerhalb des ringförmigen
Bereichs 33 eine mittlere untere Fläche 36 mit ausgehend
von dem ringförmigen
Bereich 33 nach oben geneigten Wänden und außerhalb des ringförmigen Bereichs 33 eine
umlaufende untere Fläche 35 mit
ausgehend von dem ringförmigen
Bereich 33 nach unten geneigten Wänden auf. Der minimale Abstand
zwischen der beiden ringförmigen
Bereiche 21, 33 liegt unter 1,5 mm und ist im Ausführungsbeispiel
der 1 in der Größenordnung
von 1 mm. Der Deckel 30 weist ein Greifelement 34 auf.
Der ringförmige
Bereich 21 ist durch eine Wand gebildet, dessen radialer
Querschnitt eine Krümmung
aufweist, deren Mittelpunkt unter dem ringförmigen Bereich 21 angeordnet
ist und dessen Radius größer als
5 mm ist. In dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Radius in der Größenordnung
von 1 cm und er entspricht dem Radius des oberen Rands 18.
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Die
stützende
ringförmige
Wand 14 und der Behälter 15 bilden
mit dem Deckel 30 ein Gerät zum langsamen Kochen, das
zum Erhitzen mit Dampf vorgesehen ist.
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Der
Apparat mit dem vorgenannten Gerät zum
langsamen Kochen funktioniert wie folgt.
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Der
Benutzer füllt
den Behälter 2 mit
Wasser, ordnet die zu kochenden Nahrungsmittel in den Behälter 15 an,
setzt den Deckel 30 auf und schaltet den Apparat ein. In
der anfänglichen
Phase des Aufheizens steigt der Dampf durch die Öffnungen 7 in Richtung
der Durchgänge 20 auf,
um den Boden 16 und die Seitenwände 17 des Behälters 15 zu
heizen, und entweicht schließlich
durch die Lüftungslöcher 31. Der
Anstieg der Temperatur im Behälter 15 verursacht
die Bildung von Dampf, der auf der inneren Fläche 32 des Deckels 30 kondensiert.
Ein Teil des Dampfs, der durch die Durchgänge 20 hindurchgeströmt ist,
kann auch auf der inneren Fläche 32 des Deckels
kondensieren. Durch die Neigung der Fläche 32 bilden die
Kondensate Tropfen, die zum Umfang des Deckels 30 abfließen. Die
Tropfen werden durch den Kontakt mit dem ringförmigen Bereich 21 des
Bunds 19 des Behälters 15 auf
der Höhe
des ringförmigen
Bereichs 33 des Deckels 30 angehalten und bilden
eine ringförmige
flüssige
Dichtung. Der ringförmige
Bereich 33 des Deckels bildet mit dem ringförmigen Bereich 21 des
Bunds 19 Mittel zum Zurückhalten
einer ringförmigen
flüssigen
Dichtung. Der Behälter 15 ist
somit von dem aus dem Sockel 1 herkommenden Dampf isoliert.
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Aus
diesem Grund bilden der Behälter 15 und
der Deckel 30 während
des Kochens einen geschlossenen Garraum 13. Die Lüftungsöffnungen 31 sind
am Umfang des Deckels 30 bezüglich des ringförmigen Bereichs 33 angeordnet,
wie in 1 gezeigt. Die Lüftungsöffnungen sind außerhalb
des Garraums 13 angeordnet. Das Kochen bei einer Temperatur
unter 100°C
kann aufgrund der reduzierten Leistung des Heizelements 3 fortgesetzt
werden. Die Kondensate am inneren umlaufenden Teil 35 des Deckels
können
an den ringförmigen
Wänden 14, 12, 10 ablaufen,
um zum Auffangbehälter 5 zu
gelangen und durch die Öffnung 6 bis
zum Wasserbehälter 2 abzufließen, was
es ermöglicht,
die Autonomie des Geräts
zu erhöhen.
Die Kondensate an der Außenseite
des Behälters 15 können sich
ebenfalls in den Auffangbehälter 5 niederschlagen,
um bis zum Wasserbehälter 2 abzufließen.
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Beim
Entfernen des Deckels 30 können die flüssigen Kondensate aufgrund
der gewölbten
Form der Innenwand 32 bis zum Umfang des Deckels 30 und
bis zu den Durchgängen 20 dadurch
abfließen, dass
der Bund 19 zwischen dem ringförmigen Bereich 21 und
den Durchgängen 20 nach
unten in Richtung der Außenseite
des Behälters 15 geneigte Abschnitte
aufweist. Das Niederschlagen der Kondensate in den Behälter 15 wird
somit vermieden.
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Der
zweite Kochbehälter
und der Deckel können
aus jeglichen lebensmittelechten Materialien wie insbesondere aus
Polykarbonat, Glas oder nicht rostendem Stahl hergestellt sein,
die für
die Temperaturen beim Kochen mit Dampf geeignet sind, Die in 2 dargestellte
Ausführungsvariante
unterscheidet sich vom vorhergehenden Ausführungsbeispiel dadurch, dass
der Bund 19' um
den oberen Rand 18' des
Behälters 15' eine ringförmige Nut 41 und
der Deckel 30' eine
ringförmige
Rippe 40 aufweist. Die Nut 41 und die Rippe 40 bilden
die ringförmigen
Bereiche 21', 33', die das Zurückhalten
einer flüssigen Dichtung
ermöglichen.
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Es
wird bemerkt, dass die Nut 41 einen inneren umlaufenden
Rand 43 aufweist, der höher
ist als der äußere umlaufende
Rand 42, wodurch ein Ergießen der in der Nut enthaltenen
Flüssigkeit
in den Behälter
vermieden wird. Als Variante kann der äußere umlaufende Rand 42 mindestens
eine tief liegende Stelle aufweisen, die weniger hoch als der innere
umlaufende Rand 43 ist.
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Der äußere umlaufende
Rand der Nut 41 entspricht dem oberen Rand 18' des Behälters 15'. Der Durchgang
oder die Durchgänge 20' sind zwischen
dem äußeren umlaufenden
Rand 42 der Nut 41 und der ringförmigen Wand 14' ausgebildet.
Die Rippe 40 trennt die mittlere untere Wand 36' von der umlaufenden
unteren Wand 35' des
Deckels 30'. Eine
Lüftungsöffnung 31' ist in der
umlaufenden unteren Wand 35' des
Deckels 30' ausgebildet.
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel
ist in 3 dargestellt. Der Deckel 30'' schließt die ringförmige Wand 14'', die den Behälter 15'' umgibt,
der einen Boden 16'' und eine Seitenwand 17'' aufweist. Die ringförmige Wand 14'' liegt auf einer ringförmigen Wand 12'' auf. Die ringförmige Wand 14'' kann entfernt werden, wobei der
Deckel 30'' dann auf einer Wand 12'' aufliegt. Der Kochbehälter 15'' ist durch einen massiven Bund 19'' bis zur Wand 14'' verlängert. Ein Durchgang 20'' geht durch die Wand 14'' unter dem Bund 19'' hindurch, um den überschüssigen Dampf
entweichen zu lassen.
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Eine
ringförmige
Dichtung 50'' ist im Deckel 30" angebracht.
Die Dichtung 50'' kann beispielsweise
im Deckel 30'' überformt
sein. Die Dichtung 50'' stützt sich
auf einem ringförmigen
Bereich 21'' des Bunds 19'' ab. Somit bildet die Dichtung 50'' ein ringförmiges Element 45'', das mit dem massiven Bund 19'' ein Dichtmittel bildet. Der Deckel 30'' und der Kochbehälter 15'' bilden somit einen geschlossenen Garraum 13'', sobald der Deckel 30'' auf die Wand 14'' aufgesetzt wird. Die Lüftungsöffnungen 31'' sind am umlaufenden Teil des Deckels 30'' außerhalb der Dichtung 50'' angeordnet und verbinden den Garraum 13'' nicht nach außen.
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
ist in 4 veranschaulicht. Eine ringförmige Dichtung 50''' ist im
Deckel 30''' angebracht. Die Dichtung 50''' bildet ein
ringförmiges
Element 45''', das mit dem massiven Bund 19''' als
ein Dichtmittel dient. Die ringförmige Wand 14'' umgibt und stützt den Behälter 15''', der einen
Boden 16''' und eine Seitenwand 17''' aufweist. Die
Dichtung 50 stützt
sich außerhalb
des oberen Rands 18''' des Behälters 15''' auf
einem ringförmigen
Bereich 21''' des Bunds 19''' ab.
Der Deckel 30''' und der Kochbehälter 15''' bilden
somit einen geschlossenen Garraum 13'''. Der Deckel 30''' stützt sich
nicht auf der ringförmigen
Wand 14''' ab, sondern ist dazu vorgesehen,
auf der ringförmigen
Wand 12''' aufzuliegen, wenn die Wand 14''' entfernt
wird. Der massive Bund 19''' ist bis zur ringförmigen Wand 14''' verlängert. Durchgänge 20''' sind
um den Geölter 15''' zwischen
dem Bund 19''' und der Wand 14''' ausgebildet.
Die Lüftungsöffnungen 31''' sind
am umlaufenden Teil des Deckels 30''' außerhalb
der Dichtung 50''' angeordnet. Die Lüftungsöffnungen 31''' haben
keine Funktion, wenn der Deckel 30''' den Behälter 15''' schließt, sie
ermöglichen
es jedoch, den überschüssigen Dampf
entweichen zu lassen, wenn der Deckel 30''' auf der Wand 12''' aufliegt.
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Als
zusätzliche
Variante können
die ringförmigen
Wände 10, 12, 12'', 12''' zwei ringförmige Ausformungen
aufweisen, die dazu vorgesehen sind, jeweils die ringförmige Wand 14; 14'; 14''; 14''' einerseits
und den Deckel 30; 30'; 30''; 30''' andererseits aufzunehmen.
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Als
zusätzliche
Variante kann der Behälter bezüglich der
ringförmigen
Wand oder der Durchgänge
und sogar des ringförmigen
Bereichs abnehmbar sein.
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Auch
als zusätzliche
Variante kann das Greifelement durch Griffe ersetzt werden.
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Das
durch die ringförmige
Haltewand, den Behälter
und den Deckel gebildetes Gerät
zum langsamen Kochen kann auch einem Sockel für die Erzeugung von Dampf zugeordnet
sein, der kein elektrisches Heizelement aufweist. Der Sockel für die Erzeugung
von Dampf ist dann auf einer Kochplatte aufgesetzt.
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Ein
Dampfkochtopf mit einem erfindungsgemäßen Gerät zum langsamen Kochen weist
somit eine verringerte Anzahl von Elementen auf, da derselbe Deckel
für das
langsame Kochen und für
das Kochen mit Dampf verwendet werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung ist keineswegs auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
und ihre Varianten beschränkt,
sondern umfasst zahlreiche Abwandlungen im Rahmen der Erfindung.