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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum Transport von Probenbehälter-Tabletts. Bei bestimmten
Ausführungsformen
bringt die Vorrichtung Probenbehälter-Tabletts
in eine Heizvorrichtung und entfernt die Probenbehälter-Tabletts
aus dieser.
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Beschreibung des verwandten
Standes der Technik
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Das
biologische Testen ist zu einem wichtigen Werkzeug bei der Feststellung
und Überwachung
von Krankheiten geworden. Auf dem biologischen Testgebiet wird in
vielen Fällen
eine periodische thermische Beaufschlagung verwendet, um Nukleinsäuren zu
verstärken,
beispielsweise um Polymerase-Kettenreaktionen (PCR) und andere Reaktionen
auszuführen.
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Es
ist wünschenswert,
den Durchsatz derartiger biologischer Tests zu vergrößern. Ein
Verfahren zur Vergrößerung des
Durchsatzes besteht in einer Echtzeit-Detektions-Fähigkeit während der periodischen thermischen
Beaufschlagung. Die Bereitstellung einer Echtzeit-Detektion vergrößert den
Wirkungsgrad des biologischen Testens, weil die Proben getestet
werden können,
während
sie sich in der Vorrichtung zur periodischen thermischen Beaufschlagung
befinden und daher keine Entfernung des Probenbehälter-Tabletts
vor dem Testen der Proben erforderlich ist. Ein zusätzliches
Verfahren zur Vergrößerung des
Durchsatzes von biologischen Testverfahren besteht in dem automatischen
Laden von Probenbehälter-Tabletts
in die Heizvorrichtung der Durchführung eines Heizvorganges,
wie zum Beispiel der periodischen thermischen Beaufschlagung, und
der nachfolgenden automatischen Entfernung des Probenbehälter-Tabletts
unter Verwendung eines Roboter-Mechanismus. Vorhandene Roboter-Mechanismen sind
jedoch nicht besonders für Vorrichtungen
mit periodischer thermischer Beaufschlagung mit Echtzeit-Detektions-Einheiten
geeignet. Insbesondere sind vorhandene Roboter-Mechanismen nicht
besonders für
den Zugang an die Vorrichtung zur periodischen thermischen Beaufschlagung
ohne Störung
der Detektions-Einheiten konfiguriert.
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Es
ist wünschenswert,
eine Probenbehälter-Tablett-Manipulations-Vorrichtung
und ein Probenbehälter-Tablett-Manipulations-Verfahren
zu schaffen, das zur Verwendung mit Vorrichtungen zur periodischen
thermischen Beaufschlagung mit Echtzeit-Detektionen geeignet ist,
um den Durchsatz zu vergrößern.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Vorteile und Zwecke der Erfindung werden teilweise in der folgenden
Beschreibung ausgeführt
und sind teilweise aus der Beschreibung ersichtlich, oder sie können durch
eine praktische Ausführung
der Erfindung festgestellt werden. Die Vorteile und Zwecke der Erfindung
werden mit Hilfe der Elemente und Kombinationen verwirklicht und
erreicht, die insbesondere in den beigefügten Ansprüchen dargelegt sind.
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Die
Erfindung schließt
eine Vorrichtung gemäß Anspruch
1 zum Transport von Probenbehälter-Tabletts
gegenüber
einer Heizvorrichtung ein. Die Vorrichtung schließt unter
anderem einen Probenbehälter-Tablett-Halter,
ein Drehstellglied und einen Vorspann-Mechanismus ein. Der Probenbehälter-Tablett-Halter
schließt
eine Platte ein, in der ein Probenbehälter-Tablett angeordnet werden
kann. Der Probenbehälter-Tablett-Halter
ist so konfiguriert, dass er sich um eine erste Drehachse dreht.
Das Drehstellglied ist so konfiguriert, dass es den Probenbehälter-Tablett-Halter
um die erste Drehachse dreht. Der Vorspann-Mechanismus ist so konfiguriert, dass
er den Probenbehälter-Tablett-Halter
in einer allgemein nach oben gerichteten Richtung entlang der ersten Drehachse
vorspannt.
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In
einem anderen Gesichtspunkt schließt die Erfindung einen Roboter-Manipulator
zum Transport von Probenbehälter-Tabletts
zwischen zumindest zwei Positionen ein. Der Roboter-Manipulator schließt einen
Roboter-Arm, einen Drehmechanismus und einen Vorspann-Mechanismus
ein. Der Roboter-Arm schließt
einen Probenbehälter-Tablett-Halter
ein, der zur Halterung eines Probebehälter-Tabletts in diesem konfiguriert
ist. Der Probenbehälter-Tablett-Halter
schließt
eine Ausnehmung für
das Probenbehälter-Tablett
ein. Der Drehmechanismus ist so konfiguriert, dass er dem Roboter-Arm
eine Drehbewegung erteilt, und er schließt einen Motor ein. Der Vorspann-Mechanismus
ist so konfiguriert, dass er eine Kraft auf den Probenbehälter-Tablett-Halter
in einer Richtung von einem benachbarten Probenblock fort ausübt.
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In
einem weiteren Gesichtspunkt schließt die Erfindung ein Verfahren
gemäß Anspruch
27 zur Manipulation von Probenbehälter-Tabletts ein. Das Verfahren
schließt
unter anderem den Schritt der Anordnung des Probenbehälter-Tabletts
in einem Probenbehälter-Tablett-Halter
eines ersten Roboter-Mechanismus ein, der sich an einer ersten Position
befindet. Das Verfahren schließt
weiterhin den Schritt des Drehens des Probenbehälter-Tablett-Halters des ersten Roboter-Mechanismus
um eine Drehachse in einer ersten Drehrichtung zum Einsetzen des
Probenbehälter-Tablett-Halters
in eine Heizvorrichtung an einer zweiten Position ein. Der Probenbehälter-Tablett-Halter
wird in Richtung auf einen Probenblock der Heizvorrichtung abgesenkt,
so dass das Probenbehälter-Tablett
gut mit dem Probenblock in Eingriff kommt. Nach dem Druchlaufen
einer periodischen thermischen Beaufschlagung oder anderer Operationen
wird das Probenbehälter-Tablett von dem Probenblock
getrennt, sodass das Probenbehälter-Tablett
nicht direkt mit dem Probenblock in Eingriff steht. Das Verfahren
schließt
weiterhin das Anheben des Probenbehälter-Tablett-Halters und des
Probenbehälter-Tablett
aus der Heizvorrichtung durch einen Vorspann-Mechanismus ein, sodass
das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock und der Heizvorrichtung ohne Störung fort
gedreht werden kann worauf der Probenbehälter-Halter des ersten Roboter-Mechanismus
in einer zweiten Drehrichtung in Richtung auf die erste Position
gedreht wird, um den Probenbehälter-Tablett-Halter
aus der Heizvorrichtung zu entfernen. Das Probenbehälter-Tablett
kann dann aus dem Probenbehälter-Tablett-Halter
entfernt werden. Das Verfahren schließt weiterhin vor dem Anordnen
des Probenbehälter-Tabletts
in einem Probenbehälter-Tablett-Halter die Schritte
des Aufnehmens eines Probenbehälter-Tabletts
mit einem zweiten Roboter-Mechanismus, wie zum Beispiel einem Dreh-Roboter,
und die Drehung des Probenbehälter-Tabletts
ein, um das Probenbehälter-Tablett
auf die erste Position zu bringen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die in diese Beschreibung eingefügt sind und einen Teil hiervon bilden,
zeigen verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung
der Prinzipien der Erfindung.
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
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2 eine
Draufsicht auf die Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung
nach 1;
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3 eine
Schnittansicht der Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung
entlang der Linie III-III nach 2;
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4 eine
perspektivische Ansicht eines Probenbehälter-Tablett-Halters der Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung
nach 1;
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5 eine
Draufsicht auf ein System, das die Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung nach 1 zusätzlich zu
einer Heizvorrichtung und einem Roboter zeigt, wobei sich die Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung
in einer ersten Position zur Übertragung
des Probenbehälter-Tabletts
von dem Roboter befindet;
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6 eine
Draufsicht des Systems nach 5, wobei
die Probenbehälter-Tablett-Handhabungsvorrichtung
gegenüber
der ersten Position nach 5 so gedreht wurde, dass sich
das Probenbehälter-Tablett
in der Heizvorrichtung befindet;
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7 eine
Seitenansicht eines Druck-Mechanismus, der auf einer Boden-Oberfläche des
Probenbehälter-Tablett-Halters
nach 1 angeordnet ist;
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8 eine
Unteransicht des Druck-Mechanismus nach 7;
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9A eine
schematische Schnittansicht, die eine Abdeckung und ein Probenbehälter-Tablett in
einer offenen Position zeigt; und
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9B eine
schematische Schnittansicht, die die Abdeckung und das Probenbehälter-Tablett nach 9A in
einer geschlossenen Stellung zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Es
wird nunmehr im einzelnen auf die derzeit bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen
gezeigt sind. Soweit wie möglich werden
die gleiche Bezugsziffern in allen Zeichnungen verwendet, um die
gleichen oder ähnliche
Teile zu bezeichnen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Vorrichtung zum Transport von Probenbehäler-Tabletts
bezüglich
einer Heizvorrichtung geschaffen. Die Vorrichtung schließt einen
Probenbehälter-Tablett-Halter,
ein Drehstellglied, das so konfiguriert ist, dass es den Probenbehälter-Tablett-Halter
dreht, und einen Vorspann-Mechanismus ein, der so konfiguriert ist,
dass er den Probenbehälter-Tablett-Halter allgemein
nach oben drückt.
Bei bestimmten Ausführungsformen
ist die Erfindung auf ein System gerichtet, das zusätzlich eine
Roboter-Vorrichtung zum Transport eines Probenbehälter-Tabletts
zu dem Probenbehälter-Tablett-Halter und eine Heizvorrichtung mit
einer Öffnung
zur Aufnahme eines Probenbehälter-Tabletts
in dieser einschließt.
Wie dies hier verwirklicht und in den 1 bis 9 gezeigt ist, schließt die Handhabungsvorrichtung 10 zum
Transport von Probenbehälter-Tabletts
einen Probenbehälter-Tablett-Halter 12,
ein Drehstellglied 14 und einen Vorspann-Mechanismus 16 ein.
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Die
Handhabungsvorrichtung 10 kann dazu verwendet werden, Probenbehälter-Tabletts in eine große Vielzahl
von Arten von Heizvorrichtungen zu laden und aus diesen zu entladen.
Bei bestimmten Ausführungsformen
kann die Heizvorrichtung ein PE-Biosystems 5700 und 7700 Detektions-Gerät sowie
eine Vielzahl von anderen Arten von Instrumenten sein. Beispielsweise
ist eine geeignete Heizvorrichtung in dem US Patent 5 928 907 auf
den Namen von Woudenberg et al. beschrieben, das auf den Erwerber
der vorliegenden Erfindung übertragen
wurde. Die in den 5–6 gezeigte
Heizvorrichtung 100 ist vorzugsweise für die Verwendung mit Probentabletts
mit 96 Behältern
und 384 Behältern
konfiguriert, zusätzlich
zu Mikrokarten-Proben-Tabletts. Ein Beispiel für ein Probentablett mit 384
Probenbehältern
ist in den 9A und 9B als
Probenbehälter-Tablett 208 mit
einer Vielzahl von Probenbehältern 210 gezeigt.
Beispiele von Probenbehälter-Tabletts, die zur
Verwendung in der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
geeignet sind, sind in der WO00/25922 auf den Namen von Moring et
al. beschrieben, die auf den Erwerber der vorliegenden Erfindung übertragen
wurde, und deren Inhalt durch diese Bezugnahme für jeden Zweck hier eingefügt werden.
Beispiele von Mikrokarten-Proben-Tabletts, die zur Verwendung in
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind in
der WO97/36681 auf den Namen von Woudenberg et al. beschrieben,
die auf den Erwerber der vorliegenden Erfindung übertragen wurde und deren Inhalt
hier durch diese Bezugnahme für
jeden Zweck aufgenommen wird. Probenbehälter-Tabletts, die irgendeine
Anzahl von Probenbehältern
und Probenbehälter-Größen haben,
können
ebenfalls verwendet werden. In dem in den Figuren gezeigten Beispiel
kann sich das Volumen der Probenbehälter zwischen 0,01 μl bis zu
Tausenden von Mikrolitern (μl) ändern, wobei
ein Volumen zwischen 10–500 μl typisch
ist. Das Detektions-Instrument kann für eine Vielzahl von Anwendungen
verwendet werden, beispielsweise ohne Beschränkung für die Fluoreszenz-PCR-basierte
Detektion.
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Wie
sie hier verwirklicht und in den 5, 6, 9A und 9B gezeigt
ist, schließt
die Heizvorrichtung 100 einen Probenblock 102 oder eine
andere Art von Oberfläche
zur Aufnahme eines Probenbehälter-Tabletts,
wie zum Beispiel des Probenbehälter-Tabletts 208 von
der Handhabungsvorrichtung 10 ein. Wie dies in den 5, 6, 9A und 9B gezeigt
ist, schließt
der Probenblock 102 eine Vielzahl von Öffnungen 104 in einem oberen
Teil hiervon zur Aufnahme von Probenbehältern 210 des Probenbehälter-Tabletts
ein. Jede der Probenblock-Öffnungen 104 kann
eine konische Form aufweisen, die so bemessen ist, dass sie zu einem
Probenbehälter
eines Probenbehälter-Tabletts passt.
Die Probenblock-Öffnungen
können
andere Formen haben, wie zum Beispiel zylindrisch oder halbkugelförmig, in
Abhängigkeit
von der Form der passenden Probenbehälter. Probenblöcke sind
in der Technik gut bekannt. Der Probenblock hat typischerweise eine
Anzahl von Öffnungen,
die an die Anzahl von Probenbehältern
des Probenbehälter-Tabletts angepasst
ist.
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Der
in 5 gezeigte Probenblock hat 384 Öffnungen,
die in einer 16 × 24-Anordnung angeordnet
sind, doch kann irgendeine Anzahl von Öffnungen vorgesehen sein. Andere übliche Konfigurationen
schließen
Probenblöcke
für 96
und 60 Probenbehälter
ein, obwohl die vorliegende Erfindung für Probenbehälter-Tabletts geeignet ist, die einen Probenbehälter bis
zu mehreren Tausend Probenbehältern aufweisen.
Der Probenblock ist vorzugsweise aus einem wärmeleitenden Material, wie
zum Beispiel vergoldetem Silber und Aluminium hergestellt, obwohl auch
andere übliche
Materialien geeignet sein können.
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In
gleicher Weise ist, obwohl die Beschreibung Tabletts mit Probenbehältern erläutert, die
vorliegende Erfindung zur Verwendung mit Probentabletts geeignet,
die keine Behälter
einschließen.
Diese Tabletts können
eine ebene Oberfläche
aufweisen, auf die eine Probe von biologischem Material aufgebracht
wird. Die ebene Oberfläche,
auf die die Probe aufgebracht wird, kann ähnlich einem Mikroskop-Objektträger für eine Probe
sein. Bei dieser Art von Probentablett kann eine Flüssigkeit
auf das Tablett an einer Vielzahl von Positionen getropft werden, und dann
kann ein Film oder eine Abdeckung auf der oberen Oberfläche des
Tabletts über
den Proben angeordnet werden. Alternativ kann ein Probentablett
ein poröses
Material wie zum Beispiel eine Fritte auf der oberen Oberfläche anstelle
der Probenbehälter
zum Halten von Proben von biologischen Material einschließen. Daher
sollte es verständlich
sein, dass obwohl sich die Beschreibung insgesamt auf Probenbehälter-Tabletts
bezieht, die vorliegende Erfindung auch für Probentabletts geeignet ist,
die keine Probenbehälter
aufweisen.
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Die
Heizvorrichtung 100 schließt weiterhin eine Abdeckung
ein, die absenkbar ist und einen Druck auf die Oberseite des Probenbehälter-Tabletts ausübt, nachdem
das Probenbehälter-Tablett
in die Heizvorrichtung eingeführt
wurde. In dem in den 9A und 9B gezeigten
Ausführungsbeispiel schließt eine
geheizte Abdeckung 150 einen in der Mitte liegenden Abdeckungsteil 152 und
einem äußeren Abdeckungsteil 154 ein.
Bei der in den 9A und 9B gezeigten
Ausführungsform
weist der in der Mitte liegende Abdeckungsteil 152 eine
Vielzahl von Öffnungen 156 für die optische
Detektion von Reaktionen auf, die in den Probenbehältern des
Probenbehälter-Tabletts
auftreten. Die vorliegende Erfindung ist auch zur Verwendung in
einer thermischen Vorrichtung mit periodischer Temperaturänderung oder
einer anderen Heizvorrichtung ohne optische Detektions-Fähigkeiten
geeignet. Bei einer Ausführungsform
ist der äußere Abdeckungsteil 154 in
einer Aufwärts-
und Abwärts-Richtung
gegenüber
dem in der Mitte liegenden Abdeckungsteil 152 beweglich. Die
Abdeckung kann von irgendeiner einer Vielzahl von Arten sein. Beispielsweise
wird die Abdeckung bei bestimmten Ausführungsformen mechanisch in Richtung
auf eine geschlossene Stellung und von dieser fort durch einen Motor
betätigt.
In anderen Ausführungsformen
wird die Abdeckung durch manuelle körperliche Kraftausübung in
eine geschlossene Stellung und aus dieser heraus verschoben. Die Abdeckung
kann weiterhin zumindest eine (nicht gezeigte) Heizplatte zum Drücken gegen
die obere Oberfläche
der Probenbehälter-Tabletts
einschließen,
um das Auftreten einer Kondensation auf den Probenbehälter-Tabletts
zu verringern.
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Die
Handhabungsvorrichtung 10 kann die Probenbehälter-Tabletts
entweder manuell oder automatisch empfangen. Bei bestimmten Ausführungsformen
empfängt
die Handhabungsvorrichtung 10 Probenbehälter-Tabletts von einem Roboter,
wie zum Beispiel dem Roboter 200, der in den 5 und 6 gezeigt
ist.
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Der
Roboter 200 kann irgendeine Art von Roboter sein, wie zum
Beispiel ein Dreh-Roboter,
der sich um eine einzige Achse 202 dreht. Beispielsweise ist
ein Dreh-Roboter,
der zur Verwendung mit der Handhabungsvorrichtung 10 geeignet
ist, ein ZymarkTM Twister Roboter. Bei bestimmten
Ausführungsformen
schließt
der Roboter 200 einen Arm 204 und eine Roboter-Hand 206 zum
Ergreifen eines Probenbehälter-Tabletts 208 ein.
Der Dreh-Roboter nimmt ein einzelnes Probenbehälter-Tablett 208 auf und
dreht sich dann um die Drehachse 202, um das Probenbehälter-Tablett
auf die in 5 gezeigte Position zu bringen.
In der in 5 gezeigten Position kann das
Probenbehälter-Tablett 208 zu
der Handhabungsvorrichtung 100 überführt werden. Die Handhabungsvorrichtung 10 setzt
dann das Probenbehälter-Tablett
in den Probenblock 102 der Heizvorrichtung 100 ein,
wie dies in 6 gezeigt ist, und die Proben
in dem Probenbehälter-Tablett werden einer periodischen
thermischen Beaufschlagung unterworfen. Die Handhabungsvorrichtung
entfernt das Probenbehälter-Tablett
aus der Heizvorrichtung und dreht sich zurück auf die Stellung nach 5,
sodass das Probenbehälter-Tablett
von der Handhabungsvorrichtung durch den Roboter 200 aufgenommen werden
kann. Die Heizvorrichtung kann von irgendeiner in der Technik bekannten
Art sein. Die speziellen Heizvorrichtungen, die bezüglich der
vorliegenden Erfindung beschrieben werden, werden lediglich zu Erläuterungszwecken
beschrieben.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf die Handhabungsvorrichtung sowie das
Gesamtsystem gerichtet. Gemäß der vorliegenden
Erfindung schließt die
Handhabungsvorrichtung einen Probenbehälter-Tablett-Halter 12 zur
Halterung eines Probenbehälter-Tabletts
in diesem ein. Wie dies hier verwirklicht und in den 1–4 gezeigt
ist, weist der Probenbehälter-Tablett-Halter 12 die
Form einer ebenen Platte mit einem Haupt-Körperteil 20 und einem Arm-Teil 22 auf.
In dem in den Figuren gezeigten Beispiel weist der Haupt-Körperteil 20 eine
rechtwinklige Form auf. Der Haupt-Körperteil 20 umgrenzt
eine rechtwinklige Öffnung
oder Ausnehmung 24, die für die Aufnahme eines Probenbehälter-Tabletts
bemessen und geformt ist. Der Probenbehälter-Tablett-Halter besteht
vorzugsweise aus einem Material mit einer schlechten Wärmeleitfähigkeits-Charakteristik und
einer geringen thermischen Masse. Bei manchen Ausführungsformen
ist das für
den Probenbehälter-Tablett-Halter
ausgewählte
Material ein Polycarbonat. Andere geeignete Materialien sind ebenfalls
annehmbar, unter Einschluss eines Hybrid- Metall/Kuststoff-Probenbehälter-Tablett-Halters.
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Die
rechtwinklige Öffnung 24 des
Probenbehälter-Tablett-Halters
ist so konfiguriert, dass das Probenbehälter-Tablett 208 auf
dem Probenbehälter-Tablett-Halter
ruhen kann. Die rechtwinklige Öffnung 24 ist
durch eine sich verjüngende
Wand 26 begrenzt, die sich von der oberen Fläche 28 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 aus
nach unten verjüngt.
Die verjüngte
Wand 26 verjüngt
sich, bis sie auf einen Bodenteil 30 trifft, der sich von
der verjüngten Wand
aus erstreckt. Der Bodenteil 30 erstreckt sich allgemein
entlang einer Bodenfläche,
des Probenbehälter-Tablett-Halters. Der Bodenteil 30 umgrenzt eine
rechtwinklige Öffnung,
die kleiner als die Größe des Probenbehälter-Tabletts
ist. Wenn daher ein Probenbehälter-Tablett
in die rechtwinklige Öffnung 24 eingesetzt
wird, so ruht eine Bodenfläche 212 der
Außenseiten-Wände 214 des
Probenbehälter-Tabletts 208 auf
einer oberen Oberfläche
des Bodenteils 30, wie dies am besten in 9A gezeigt
ist. Die Verwendung der verjüngten
Wand 26 ermöglicht
es dem Probenbehälter-Tablett 208,
sich selbst in der rechtwinkligen Öffnung 24 zu zentrieren,
wenn das Probenbehälter-Tablett
in die rechtwinklige Öffnung
eingesetzt wird.
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Bei
manchen Ausführungsformen
springt der Arm-Teil 22 des Probenbehälter-Tablett-Halters 12 in der gleichen
Ebene vor, wie der Haupt-Körperteil 20. Bei
der in der in den 1–9 gezeigten
Ausführungsform
schließt
der Arm-Teil eine Anzahl von Befestigungsmitteln 32, wie
zum Beispiel Schrauben, zur Befestigung des Probenbehälter-Tablett-Halters 12 an
einem Verlängerungsarm 34 ein,
der mit dem Drehstellglied 14 und dem Vorspann-Mechanismus 16 verbunden
ist. Wie dies in 3 gezeigt ist ist der Verlängerungsarm
eine ebene Platte mit einem dünneren
unteren Abschnitt 36, auf dem der Arm-Teil 22 des
Probenbehälter-Tablett-Halters befestigt
werden kann. Die Befestigungsmittel 32 durchlaufen den Arm-Teil 22 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 in einen
Gewindeanschluss 38 auf dem dünnen unteren Abschnitt 36 des
Verlängerungsarms.
Der Arm-Teil 22 des Probenbehälter-Tablett-Halters 12 und
der Verlängerungsarm 34 sind
vorzugsweise so konfiguriert, dass sich eine minimale Bewegung zwischen
dem Arm-Teil 22 und dem Verlängerungsarm 34 ergibt.
Bei bestimmten Ausführungsformen
sind die Enden des Arm-Teils 22 und des Verlängerungsarms 34 ebene
Oberflächen,
die gegeneinander anliegen, wie dies in 2 gezeigt
ist. Zusätzlich
kann bei bestimmten Ausführungsformen
der Probenbehälter-Tablett- Halter eine oder
mehrere Bohrungen einschließen,
die mit Stiften in dem dünneren
unteren Abschnitt 36 des Verlängerungsarms 34 in
Eingriff kommen. Bei einer Ausführungsform,
die beispielsweise in den 1 und 2 gezeigt
ist, schließt
der Probenbehälter-Tablett-Halter
eine Positionierbohrung 29 und einen Positionierschlitz 31 für den Eingriff
mit Stiften ein, die von der oberen Oberfläche des dünnen unteren Abschnittes 36 des
Verlängerungsarms 34 vorspringen.
Alternativ könnten
der Arm-Teil 22 und der Verlängerungsarm 34 ein
einstückiges
Teil sein, wodurch die Anzahl der Teile für die Vorrichtung verringert
wird.
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Bei
anderen Ausführungsformen
kann die Verbindung zwischen dem Arm-Teil 22 und dem Verlängerungsarm 34 so
konfiguriert sein, dass der Arm-Teil 22 auf dem Verlängerungsarm 34 einstellbar ist.
In derartigen Konfigurationen könnte
der Arm-Teil oder
der Verlängerungsarm
zwei parallele Schlitze für
ein Verbindungsmittel einschließen,
sodass der Armabstand eingestellt werden kann.
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Der
Probenbehälter-Tablett-Halter 12 kann weiterhin
einen Druck-Mechanismus einschließen, um das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock beim Öffnen
der Abdeckung fort zu drücken. Wie
dies hier verwirklicht und in 3 gezeigt
ist, kann der Druck-Mechanismus irgendeine geeignete Art von Mechanismus
einschließen,
wie zum Beispiel eine Federeinrichtung zum Drücken des Probenbehälter-Tablett-Halters
und des Probenbehälter-Tabletts
nach oben, wenn die Abdeckung geöffnet
wird. Bei dem in den 1–8 gezeigten
Beispiel schließt
der Druck-Mechanismus eine Anzahl von Federn 40 ein, die
auf der Bodenoberfläche 42 des Probenbehälter-Tablett-Halters 12 angeordnet
sind. Wie dies in den 3, 7 und 8 gezeigt
ist, können
die Federn 40 in einem Beispiel durch einen Streifen von
gebogenen Federn gebildet sein, die üblicherweise als Hochfrequenz-Dichtungen
bezeichnet werden und in paralleler Beziehung zueinander angeordnet
sind. Die Basis 44 jeder derartigen Feder kann an der Bodenfläche 42 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 durch
ein Klebemittel 46 oder durch ein anderes geeignetes Befestigungsverfahren
befestigt sein. Der Federabschnitt 48 der Feder 40 schließt ein gekrümmtes Bauteil
ein, das eine nach oben gerichtete Kraft auf den Probenbehälter-Tablett-Halter 12 ausübt, wenn
der zusammengedrückt wird.
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Obwohl
der Druck-Mechanismus so gezeigt ist, als ob er eine Hochfrequenz-Dichtung in den Figuren
ist, kann irgendeine andere Art eines geeigneten Vorspann-Mechanismus
alternativ verwendet werden. Beispiele anderer Arten vor Vorspann-Mechanismen
sind in der WO-A-01/56697 gezeigt, die der EP-A-1 165 237 entspricht.
Der Druck-Mechanismus der vorliegenden Erfindung kann aus irgendeiner
Vielzahl von eine Kraft ausübenden
Einrichtungen hergestellt sein, wie zum Beispiel einer oder mehreren
Schraubenfedern, Blattfedern, hydraulischen Dämpfungseinrichtungen, Elastomer-Federn oder
anderen üblichen
Federelementen. Der Druck-Mechanismus ist typischerweise so ausgelegt, dass
er eine ausreichende Kraft ausübt,
um eine Klebekraft zwischen dem Probenbehälter-Tablett und dem Probenblock beim Öffnen der
Abdeckung der Heizvorrichtung zu überwinden. Ein Kleben kann
sich aufgrund einer Verformung des Probenbehälter-Tabletts beim Erhitzen ergeben. In einem
Beispiel übt
der Druck-Mechanismus eine nach oben gerichtete Kraft auf den Probenbehälter-Tablett-Halter
von ungefähr 15–20 lbs
(6,8–9,07
kg) aus. Die Größe der erforderlichen
Kraft hängt
von der speziellen Anwendung ab. Der Druck-Mechanismus sollte vorzugsweise
das Probenbehälter-Tablett aus dem Probenblock
lösen, sodass
das Probenbehälter-Tablett
sehr einfach entweder durch einen Roboter oder von Hand entfernt werden
kann.
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Bei
bestimmten Ausführungsformen,
insbesondere bei denen, bei denen die Probenbehälter relativ kleine Volumen
haben, kann es wünschenswert sein,
eine dünne
nachgiebige (nicht gezeigte) Abdeckung zwischen dem zentralen Abdeckteil 152 und der
Oberseite des Probenbehälter-Tabletts 208 anzuordnen.
Ein Beispiel einer geeigneten nachgiebigen Abdeckung ist in der
Beschreibung und den Figuren (11–13) der WO-A-01/56697 gezeigt. Die nachgiebige
Abdeckung schließt
typischerweise Detektionsbohrungen ein, die mit jedem der Probenbehälter 210 des
Probenbehälter-Tabletts
ausgerichtet sind. Die nachgiebige Abdeckung kann die gleichförmige Verteilung
der nach unten gerichteten Kraft unterstützen, die von der Abdeckung
auf das Probenbehälter-Tablett
ausgeübt
wird. Bei Ausführungsformen
mit einer nachgiebigen Abdeckung kann es hilfreich sein, einen (nicht
gezeigten) Vorsprung oder eine Rippe auf der oberen Oberfläche 28 des
Haupt-Körperteils 20 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 für einen Eingriff
mit der unteren Oberfläche
des äußeren Abdeckteils 154 vorzusehen,
wenn der äußere Abdeckteil 154 gegenüber den
in der Mitte liegenden Abdeckteil 152 abgesenkt wird. Ein
Beispiel eines geeigneten Vorsprunges oder einer Rippe, der bzw.
die in Verbindung mit der nachgiebigen Abdeckung verwendet werden
kann, ist in der Beschreibung und den Figuren (11–13) der WO-A-01/56697 gezeigt. Die nach
unten gerichtete Bewegung des äußeren Abdeckteils 154 führt dazu,
dass der äußere Abdeckteil 154 nach
unten auf den Haupt-Körperteil 20 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 drückt, sodass
die obere Oberfläche
des Bodenteils 30 des Probenbehälter-Tablett-Halters in einem
Abstand von der Bodenfläche 212 des
Probenbehälter-Tabletts 208 angeordnet
wird. Dieser Abstand zwischen den Probenbehälter-Tablett und der Oberfläche des
Bodenteils des Probenbehälter-Tablett-Halters
isoliert das Probenbehälter-Tablett 208 von
der Federkraft, die von den Federn 40 des Druck-Mechanismus
ausgeübt
wird. Bei manchen Ausführungsformen
unterstützt
diese Konfigurationen die Beseitigung der nach oben gerichteten
Kraft der Federn 40 von dem Probenbehälter-Tablett, um das Ausmaß des Volumenverlustes
aufgrund der Biegung des Probenbehälter-Tabletts zu verringern.
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Bei
bestimmten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung entfernt die Handhabungsvorrichtung 10 das
Probenbehälter-Tablett
mit Hilfe eines Roboters, nachdem der Druck-Mechanismus das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock gelöst
hat. Alternativ könnten
bei bestimmten Ausführungsformen
Druck-Mechanismen der vorstehend beschriebenen Art an dem Probenblock
anstelle an der unteren Oberfläche
des Probenbehälter-Tablett-Halters
angebracht sein. Der Druck-Mechanismus kann vollständig fortgelassen
werden, weil der Vorspann-Mechanismus 16 (der weiter unten
ausführlicher
Beschrieben wird) eine ausreichende Kraft zum Lösen des Probenbehälter-Tabletts
von dem Probenblock liefert.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung schließt die
Handhabungsvorrichtung 10 ein Drehstellglied zum Drehen
des Probenbehälter-Tablett-Halters
um eine erste Drehachse und einen Vorspann-Mechanismus ein, der
zum Drücken
des Probenbehälter-Tablett-Halters
in einer allgemein nach oben gerichteten Richtung entlang der ersten
Drehachse konfiguriert ist. Wie dies hier verwirklicht und in den 1–8 gezeigt
ist, ist ein Drehstellglied 14 zum Drehen des Probenbehälter-Tabletts um eine
Drehachse 50 vorgesehen. Wie dies in den 1–9 gezeigt ist, schließt das Drehstellglied 14 einen
Motor 52, eine Nuten-Welle 54 und eine Nuten-Hülse 56 ein.
Das Drehstellglied ermöglicht
es der Handhabungsvorrichtung 10, um eine Achse gedreht
zu werden, sodass das Probenbehälter-Tablett
zwischen zumindest zwei vorgegebenen Positionen transportiert werden
kann.
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In
dem in den 1–9 gezeigten
Beispiel kann der Motor 52 irgendeine Art von Motor sein,
die in der Lage ist, eine ausreichende Kraft zu liefern, um den
Probenbehälter-Tablett-Halter 12 über eine
Drehung von ungefähr
90 Grad zu drehen. Bei manchen Ausführungsformen ist der Motor
ein Schrittmotor. Andere Arten von eine Drehkraft erzeugenden Einrichtungen,
wie zum Beispiel Servomotoren (mit einem Codierer), Drehmagnete,
federbelastete Einrichtungen usw. können ebenfalls verwendet werden. In
einem Beispiel ist der Motor ein 5 V-, 1 A-Schrittmotor mit 200
Schritten pro Umdrehung, der mit Mikroschritten angesteuert werden
kann um 1600 Schritte pro Umdrehung zu erreichen. Es wird bevorzugt,
dass der Motor genau gesteuert wird, sodass er eine präzise Drehung
des Probenbehälter-Tablett-Halters von einer
ersten Position auf eine zweite Position und zurück auf die erste Position ergibt.
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In
manchen Ausführungsformen
kann eine die Drehstellung messende Einrichtung vorgesehen sein,
um die Genauigkeit des Drehstellgliedes zu verbessern. Beispielsweise
kann eine Drehstellungs-Messeinrichtung 58, wie zum Beispiel
ein Drehgeber verwendet werden, um die Größe der Drehung des Motors zu
steuern. Bei manchen Ausführungsformen
schließt
die Drehstellungs-Messeinrichtung einen Sensor 60 ein,
der die Anzahl von Schlitzen 62 auf einer Scheibe 64 feststellt,
die an dem Sensor vorbeigelaufen sind. Andere Arten von Drehstellungs-Messeinrichtungen
sind in der Technik bekannt und sind bei der vorliegenden Erfindung
geeignet.
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Wie
dies in 3 gezeigt ist, kann die Motor-Ausgangswelle 65 des
Motors 52 an einer zweiten Welle angebracht sein, wie zum
Beispiel an einer Nuten-Welle 54. In dem gezeigten Beispiel überträgt die Nuten-Welle 54 die
Drehbewegung auf eine Nuten-Hülse 56,
die um die Nuten-Welle herum angeordnet ist. Die Nuten-Welle 54 überträgt eine
Drehung auf die Nuten-Hülse 56,
während
sie gleichzeitig eine relative Axialbewegung zwischen der Nuten-Hülse und
der Nuten-Welle ermöglicht.
Die Nuten-Welle und die Nuten-Hülse
sind so konfiguriert, dass sich die Nuten-Hülse
in Axialrichtung entlang der Nuten-Welle bewegen kann, jedoch in
Drehrichtung an der Nuten-Welle festgelegt ist. Bei manchen Ausführungsformen werden
Kugel-Nuten-Wellen und -Hülsen
verwendet, um das Drehspiel in dem Mechanismus zu einem Minimum
zu machen. Andere Konfigurationen, wie eine einfache Nuten-Konfiguration mit
einem axialen Vorsprung und einer Nut sind ebenfalls bei der vorliegenden
Erfindung geeignet.
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Wie
dies am besten in 3 gezeigt ist, schließt die Nuten-Hülse 56 ein
sich in Axialrichtung erstreckendes zylindrisches Bauteil 66 und
einen Flanschteil 68 an einem Ende hiervon ein. In dem
gezeigten Beispiel weist der Flanschteil 68 einen Außendurchmesser
auf, der größer als
der des sich axial erstreckenden zylindrischen Bauteils 66 ist.
Bei bestimmten Ausführungsformen
schließt
der Flanschteil 68 der Nuten-Hülse, der die Form einer Scheibe aufweist,
eine Anzahl von Bohrungen 70 zur Aufnahme von Schrauben
zur Befestigung der Nuten-Hülse 56 an
dem Verlängerungsarm 34 ein.
Bei der in den 1–8 gezeigten
Ausführungsform
schließt die
Nuten-Hülse 68 vier
Bohrungen 70 ein, durch hindurch die Schrauben 72 in
passende Bohrungen 74 in den Verlängerungsarm 34 laufen
können.
Wie dies in 3 gezeigt ist, ist der Verlängerungsarm 34 so konfiguriert,
dass er eine Bohrung 35 mit einem Innendurchmesser einschließt, der
dem Aussendurchmesser des sich in Axialrichtung erstreckenden zylindrischen
Bauteils 66 der Nuten-Hülse
entspricht. Alternativ kann der Verlängerungsarm 34 an
der Nuten-Hülse
durch irgendeine Anzahl von üblichen
Verfahren befestigt werden, oder er könnte einstückig mit der Nuten-Hülse ausgebildet
sein.
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Wie
dies in den 1–3 und 5–6 gezeigt
ist, ist ein zylindrischer Anschlagteil 80 an dem Ende
der Nuten-Welle 54 befestigt. Der zylindrische Anschlagteil 80 verhindert,
dass sich die Nuten-Hülse 56 in
Axialrichtung entlang der Drehachse 50 über einen vorgegebenen Punkt
hinaus bewegt. Der zylindrische Anschlagteil 80 kann irgendeine
Struktur haben, die verhindert, dass sich die Nuten-Hülse 56 in
Axialrichtung über
einen vorgegebenen Punkt hinaus bewegt. Bei der in den 1–9 gezeigten Ausführungsform ist der zylindrische
Anschlagteil ein ringförmiges
Bauteil mit einer ringförmigen
Ausnehmung oder Senkbohrung 82, die an den Aussendurchmesser
der Nuten-Welle 54 angepasst ist. Der zylindrische Anschlagteil 80 kann
an dem Ende der Nuten-Welle 56 durch irgendein bekanntes
Verfahren, wie zum Beispiel ein Befestigungsmittel, Gewinde, einen
Press-Sitz, Klebemittel und dergleichen angebracht werden.
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Die
Nuten-Hülse
kann sich in Axialrichtung auf der Nuten-Welle entlang der Achse 50 nach
unten bewegen. Ein Vorspann-Mechanismus 16 ist vorgesehen,
um die Nuten-Hülse
in einer Aufwärtsrichtung
zu drücken,
um einer Bewegung der Nuten-Hülse in der
Abwärtsrichtung
nach 3 Widerstand entgegen zu setzen. Der Vorspann-Mechanismus 16 ist
so konfiguriert, dass er den Probenbehälter-Tablett-Halter 12 und
das Probenbehälter-Tablett 208 von
dem Probenblock 102 fort drückt, wenn die Abdeckung der
Heizvorrichtung 100 geöffnet
wird. Wie dies hier verwirklicht und schematisch in den 1–3 gezeigt
ist, ist ein Federelement, wie zum Beispiel eine Schraubenfeder 84 vorgesehen. Es
ist verständlich,
dass die Schraubenfeder 84 lediglich zu Erläuterungszwecken
schematisch dargestellt ist. Die Schraubenfeder kann eine Vielzahl
von Größen und
Federkonstanten in Abhängigkeit
von den Größen-Zwangsbedingungen
und der gewünschten
Größe der Kraft
aufweisen. Bei einer Ausführungsform
weist die Schraubenfeder eine Länge von
ungefähr
4,45 cm (1,75 Zoll) und einen Durchmesser von 2,54 cm (1,0 Zoll)
auf.
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Bei
der Ausführungsform
in den 1–9 ist die Schraubenfeder 84 konzentrisch
zur Drehachse 50 angeordnet und umgibt einen Teil der Länge der Nuten-Welle 54.
Ein unterer ringförmiger
Anschlagteil 86 ist auf einem dem zylindrischen Anschlagteil 80 gegenüberliegenden
Ende der Nuten-Welle 54 angeordnet. Der untere ringförmige Anschlagteil 86 ist
auf der Nuten-Welle 54 in der in 3 gezeigten
Weise angeordnet, und er weist die Form einer Scheibe mit einer
innenliegenden Bohrung auf, die mit der Aussenoberfläche der
Nuten-Welle 54 zusammenpasst. Bei der dargestellten Ausführungsform
schließt
der ringförmige
Anschlagteil weiterhin eine Senkbohrung 88 auf seiner oberen
Oberfläche
für einen
Eingriff mit einem Aussenumfang des unteren Teils der Schraubenfeder 84 ein.
Die Senkbohrung unterstützt
die Schaffung einer zuverlässigen
Befestigung des unteren Endes der Schraubenfeder. In ähnlicher
Weise schließt
die untere Oberfläche
des Verlängerungsarms 34 eine
Senkbohrung 92 für
den Eingriff mit einem Aussenumfang des oberen Endes der Schraubenfeder 84 ein.
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Andere
Arten von Vorspann-Mechanismen, wie zum Beispiel Elastomer-Hülsen können anstelle von
Schraubenfedern verwendet werden. Ein oder mehrere Federelemente,
wie zum Beispiel Blattfedern, kegelförmige Schraubenfedern, Elastomere und
andere Federn, die axiale Kraft ausüben, wenn sie zusammengedrückt werden,
sind ebenfalls bei der vorliegenden Erfindung geeignet. Zusätzlich können andere
federartige Bauteile, die zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung
geeignet sind, zum Beispiel Druckluftzylinder, Strömungsmittel-Zylinder, Dämpfungseinrichtungen,
Tellerfedern und elektrische Magnetspulen einschließen. Die
Größe und Art des
Federelementes hängt
von den speziellen Konstruktionsbedingungen der Handhabungsvorrichtung ab.
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Schraubenfedern,
die auch als gewickelte Federn bezeichnet werden, wie sie beispielsweise
in den Figuren gezeigt sind, sind insbesondere in Anwendungen geeignet,
bei denen eine relativ große Länge des
Kompressionshubes erwünscht
ist, während
eine Elastomer-Hülse
geeignet sein kann, wenn eine kurze Länge des Kompressionshubes bevorzugt wird.
Bei einem Beispiel wird die Schraubenfeder 84 um ungefähr 1,27
cm (0,5 Zoll) zusammengedrückt. Bei
Anwendungen mit einem großen
Kompressionshub für
den Vorspann-Mechanismus kann eine Schraubenfeder besser geeignet
sein, als eine Elastomer-Hülse.
Der Vorspann-Mechanismus
ist typischerweise so konfiguriert, dass das Probenbehälter-Tablett über eine
kleine Strecke durch die Abdeckung der Heizvorrichtung heruntergedrückt werden kann,
nachdem das Probenbehälter-Tablett
mit dem Probenblock ausgerichtet ist. Wie dies beispielsweise in 9B gezeigt
ist, drückt
die Abdeckung 150 der Heizvorrichtung typischerweise nach
unten auf das Probenbehälter-Tablett 208,
sodass die Probenbehälter 210 des
Probenbehälter-Tabletts fest gegen Oberflächen der
Probenblock-Öffnungen 104 in
dem Probenblock 102 gedrückt werden.
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Wenn
der Probenbehälter-Tablett-Halter nach
unten gedrückt
wird, wird die Schrauben-Feder 84 über eine geringe Strecke zusammengedrückt. Weil
die Federkonstante der Schrauben-Feder verglichen mit der nach unten
gerichteten Kraft der Abdeckung klein ist, verbiegt die von der
Schrauben-Feder ausgeübte
nach oben gerichtete Kraft das Probenbehälter-Tablett nicht. Die von
der Schrauben-Feder des Vorspann-Mechanismus ausgeübte Kraft
ist jedoch ausreichend, um das gelöste Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock abzuheben, nachdem der Druck-Mechanismus die
Probenbehälter aus
den Probenblock-Öffnungen
gelöst
hat, sodass die Unterseiten der Probenbehälter 210 nicht mehr
in die entsprechenden Öffnungen 104 in
dem Probenblock eingreifen. 9A zeigt
die Position des Probenbehälter-Tabletts,
nachdem der Vorspann- Mechanismus
das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock abgehoben hat. Bei einem Beispiel übt der Vorspann-Mechanismus
eine aufwärts
gerichtete Kraft von ungefähr
2,72 Kg (6 lbs) auf den Probenbehälter-Tablett-Halter aus. Der
Vorspann-Mechanismus wirkt mit den Federn 40 des Druck-Mechanismus
zusammen um das Probenbehälter-Tablett
vollständig
aus dem Probenblock-Ausnehmungen
heraus zu heben, nachdem die Federn 40 des Druck-Mechanismus
die Klebekraft zwischen den Probenbehältern und dem Probenblock überwunden haben.
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Die
Betriebsweise der Handhabungsvorrichtung für eine typische Ausführungsform,
die den 1–9 entspricht,
wird nun nachfolgend vollständiger
beschrieben. Zunächst
erfasst ein Roboter, wie zum Beispiel ein Dreh-Roboter 200,
der in 5 gezeigt ist, ein Probenbehälter-Tablett 208 mit
einer Greif-Vorrichtung, wie zum Beispiel einer Roboter-Hand 206.
Der Roboter-Arm 204 und die Roboter-Hand 206 drehen
dann das Probenbehälter-Tablett
um eine Drehachse 202 auf die in 5 gezeigte Position.
Der Dreh-Roboter öffnet
die Roboter-Hand 206, um das Probenbehälter-Tablett 208 in
die rechtwinklige Öffnung 24 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 der
Handhabungsvorrichtung 10 fallen zu lassen. Wie dies in 5 gezeigt
ist, befindet sich die Handhabungsvorrichtung 10 in einer
ersten Position derart, dass die rechtwinklige Öffnung 24 mit dem Probenbehälter-Tablett 208 in
der Roboter-Hand 206 ausgerichtet ist. Vorzugsweise schließt die rechtwinklige Öffnung 24 sich
verjüngende
Wände ein,
sodass das Probenbehälter-Tablett 208 nach
unten in die rechtwinklige Öffnung 24 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 20 gleitet
und in der rechtwinkligen Öffnung
zentriert wird.
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Nachdem
das Probenbehälter-Tablett 208 in die
rechtwinklige Öffnung 24 des
Probenbehälter-Tablett-Halters 12 eingesetzt
wurde, dreht das Drehstellglied 14 der Handhabungsvorrichtung 10 den Probenbehälter-Tablett-Halter 12 um
die Drehachse 50 von der ersten in 5 gezeigten
Position auf eine zweite in 6 gezeigte
Position. Bei dem vorstehend beschriebenen Drehstellglied als Beispiel dreht
der Motor 52 die Motor-Ausgangs-Welle 65 und die
Nuten-Welle 54. Die Nuten-Welle 54 überträgt das Drehmoment
auf die Nuten-Hülse 56 und
den Verlängerungsarm 34.
Der Verlängerungsarm 34 ist mit
dem Arm-Teil 22 des Probenbehälter-Tablett-Halters 12 verbunden
und überträgt die Drehbewegung auf
den Probenbehälter-Tablett-Halter 12.
Der Probenbehälter-Tablett-Halter 12 wird über ungefähr 90 Grad
um die Drehachse 50 von der ersten in 5 gezeigten
Position auf eine zweite in 6 gezeigte Position
gedreht. Dies ist eine Drehung im Uhrzeigersinn bei Betrachtung
der 5 und 6.
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An
der zweiten in 6 gezeigten Position ist das
Probenbehälter-Tablett 208 grob
mit dem Probenblock 102 der Heizvorrichtung ausgerichtet.
Jeder Behälter
der Vielzahl von Probenbehältern 210 des
Probenbehälter-Tabletts
ist mit einer entsprechenden Öffnung 104 in
dem Probenblock ausgerichtet, wie dies beispielsweise in 9A gezeigt
ist. Das Probenbehälter-Tablett 208 ist
anfänglich über dem Probenblock 102 an
einer ersten Höhe
derart angeordnet, dass die Probenbehälter des Probenbehälter-Tabletts
einen Abstand oberhalb des Probenblockes haben, sodass der Probenbehälter-Tablett-Halter
auf seine Positionen verschwenkt werden. Diese Anfangsstellung ist
beispielsweise in 9A gezeigt.
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Eine
Abdeckung 150 der Heizvorrichtung, die anfänglich über dem
Probenbehälter-Tablett angeordnet
ist, kann dann abgesenkt werden und drückt gegen die obere Oberfläche des
Probenbehälter-Tabletts
und des Probenbehälter-Tablett-Halters, sodass
die Probenbehälter
des Probenbehälter-Tabletts 208 leicht
gegen die Vertiefungen des Probenblockes 102 gedrückt werden.
Wenn sich der Probenbehälter-Tablett-Halter
auf diese zweite Höhe
absenkt, wird die Schraubenfeder 84 des Vorspannmechanismus 16 zusammengedrückt. Die
Nuten-Hülse 86 wird
hierdurch abgesenkt, sodass ein Abstand zwischen der Oberseite der
Nuten-Hülse
und der unteren Oberfläche
des Anschlagteils 80 geschaffen wird. Wenn die Abdeckung 150 weiter
abgesenkt wird, werden die Federn 40 des Druckmechanismus dann
zusammengedrückt,
bis der Probenbehälter-Tablett-Halter 20 eine
dritte in 9B gezeigte Höhe erreicht,
und die Abdeckung vollständig
geschlossen ist. An dieser dritten Höhe gemäß 9B werden
die Probenbehälter 200 des
Probenbehälter-Tabletts 208 fest
gegen die Öffnungen 104 des Probenblockes
gedrückt.
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Die
Heizvorrichtung, wie zum Beispiel eine thermische zyklische Beaufschlagungsvorrichtung 100,
erwärmt
nachfolgend die Flüssigkeitsprobe
in dem Probenbehälter-Tablett,
damit diese eine PCR oder andere Art von chemischer Reaktion durchläuft. Nachdem
die periodischen thermischen Beaufschlagungen und/oder andere Operationen
abgeschlossen sind, wird die Abdeckung 150 geöffnet. Wenn
die Abdeckung geöffnet
wird, drückt
die Abdeckung nicht mehr länger
gegen die Oberseite des Probenbehälter-Tabletts. Gleichzeitig üben die
Federn 40 des Druckmechanismus eine nach oben gerichtete
Kraft auf die untere Oberfläche 42 des
Probenbehälter-Tabletts
aus, wodurch die Probenbehälter 210 nach oben
gedrückt
werden, sodass sie nicht mehr länger gegen
die Oberfläche
der Öffnungen 210 des
Probenblockes drücken.
Die Federn sollten eine ausreichende Kraft ausüben, damit das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock gelöst
wird. An dieser zweiten Höhe
befinden sich die Probenbehälter
immer noch in den Ausnehmungen des Probenblockes, und entsprechend
kann der Probenbehälter-Tablett-Halter
nicht von dem Probenblock fort gedreht werden ohne auf den Probenblock
zu stoßen.
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Die
Bereitstellung des Vorspannmechanismus 16 ermöglicht das
unmittelbare Anheben des Probenbehälter-Tabletts aus dem Probenblock
heraus auf eine Höhe
oberhalb der zweiten Höhe.
Die Schraubenfeder 84 des Vorspannmechanismus 16 drückt nach
oben auf die Nuten-Hülse 56,
sodass der Probenbehälter-Tablett-Halter auf seine
erste Höhe zurückkehrt
(9A). An der ersten Höhe liegt die Oberseite der
Nuten-Hülse 56 typischerweise
gegen eine untere Oberfläche
des Anschlagteils 80 an. Die erste Höhe entspricht einer Höhe, bei
der das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock ohne Störung
durch diesen fort gedreht werden kann. Dies ist beispielsweise in 9A gezeigt.
Entsprechend kann der Probenbehälter-Tablett-Halter 12 nunmehr von
der in 6 gezeigten zweiten Position auf die erste in 5 gezeigte
Position durch das Drehstellglied gedreht werden. Das Drehstellglied
dreht den Probenbehälter-Tablett-Halter
in der entgegengesetzten Richtung (im Gegenuhrzeigersinn gemäß den 5 und 6)
zu der, in der er vorher gedreht wurde. Wenn der Probenbehälter-Tablett-Halter
und das Probenbehälter-Tablett
auf die erste in 5 gezeigte Position zurück bewegt
wurden, kann die Roboter-Hand 206 des Roboters 200 das
Probenbehälter-Tablett 208 ergreifen
und es aus dem Probenbehälter-Tablett-Halter 12 entfernen.
Danach kann sich der Roboter 200 drehen und das Probenbehälter-Tablett
auf eine Aufnahmestellung bringen, beispielsweise eine Position
auf dem Roboter. Der Roboter 200 kann dann ein weiteres
Probenbehälter-Tablett auf
oder benachbart zu dem Roboter innerhalb des Roboter-Armes ergreifen
und den vorstehenden Vorgang wiederholen.
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Wie
dies aus der vorstehenden Beschreibung verständlich ist, schließt die vorliegende
Erfindung ein Verfahren zum Manipulieren von Probenbehälter-Tabletts
ein. Das Verfahren schließt
den Schritt der Anordnung des Probenbehälter-Tabletts in einem Probenbehälter-Tablett-Halter
eines ersten Roboter-Mechanismus ein, der sich an einer ersten Position
befindet. Das Verfahren schließt
weiterhin den Schritt des Drehens des Probenbehälter-Tablett-Halters des ersten
Roboter-Mechanismus um eine Drehachse in ersten Drehrichtung ein,
um den Probenbehälter-Tablett-Halter in eine Heizvorrichtung
an einer zweiten Position einzusetzen. Das Probenbehälter-Tablett
kommt mit einer Abdeckung der Heizvorrichtung in Eingriff, um den
Probenbehälter-Tablett-Halter
in einer Richtung auf einen Probenblock der Heizvorrichtung abzusenken,
sodass die Probenbehälter
des Probenbehälter-Tabletts fest mit
den entsprechenden Öffnungen
in den Probenblock in Eingriff kommen. Das Probenbehälter-Tablett
durchläuft
dann eine Heizoperation, wie zum Beispiel eine periodische thermische
Beaufschlagung. Nachdem der Heizvorgang abgeschlossen ist, wird
die Abdeckung der Heizvorrichtung geöffnet, sodass sich das Probenbehälter-Tablett
und die Probenbehälter
von dem Probenblock lösen.
Als Ergebnis steht das Probenbehälter-Tablett
nicht mehr direkt in Kontakt mit dem Probenblock. Das Verfahren
schließt
weiterhin das Anheben des Probenbehälter-Tablett-Halters und des Probenbehälter-Tabletts
aus den Probenblock-Öffnungen
durch einen Vorspannmechanismus ein, sodass das Probenbehälter-Tablett
von dem Probenblock und der Heizvorrichtung ohne Störung fortgedreht
werden kann. Der Probenbehälter-Tablett-Halter
wird dann in einer zweiten Drehrichtung in Richtung auf die erste
Position gedreht, um den Probenbehälter-Tablett-Halter aus der
Heizvorrichtung zu entfernen. Das Verfahren umfasst weiterhin vor der
Anordnung des Probenbehälter-Tabletts
in einem Probenbehälter-Tablett-Halter
die Schritte des Aufnehmens eines Probenbehälter-Tabletts mit einem zweiten
Roboter-Mechanismus, wie zum Beispiel einem Drehroboter, und der
Drehung des Probenbehälter-Tabletts
vom Überführen des
Probenbehälter-Tabletts
in die erste Position.
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Das
System und Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung kann zum Transport einer großen Anzahl von Probenbehälter-Tabletts
in eine thermische periodische Beaufschlagungsvorrichtung mit Detektionsfähigkeiten
verwendet werden. Dies kann den Durchsatz vergrößern und die Sicherheit für Bedienungspersonen
der thermischen periodischen Beaufschlagungsvorrichtung verbessern.
Bei einer derartigen Handhabungsvorrichtung ist es unnötig, die Probenbehälter-Tabletts
von Hand in die thermische periodische Beaufschlagungseinrichtung
zu laden.