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DE60125745T2 - Selbstzentrierender luftsack und herstellungsverfahren - Google Patents

Selbstzentrierender luftsack und herstellungsverfahren Download PDF

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DE60125745T2 DE60125745T DE60125745T DE60125745T2 DE 60125745 T2 DE60125745 T2 DE 60125745T2 DE 60125745 T DE60125745 T DE 60125745T DE 60125745 T DE60125745 T DE 60125745T DE 60125745 T2 DE60125745 T2 DE 60125745T2
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self
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf Rückhaltesysteme, welche einen selbstzentrierenden Airbag mit einbeziehen. Die Erfindung ist besonders auf Airbags gerichtet, welche, wenn sie entfaltet sind, um eine vorbestimmte Position zentriert sind.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Frühere Passagiersicherheitssysteme, welche sich in Vehikeln wie Automobilen oder Flugzeugen befinden, sind gewöhnlich Rückhaltesysteme zweier Haupttypen, Sicherheitsgurte und Airbags. Möglicherweise war der am frühesten verwendete Typ der Passagierbeckengurt, welcher an jedem Ende an eine fixierte Substruktur befestigt war und über dem Becken des Benutzers durch eine geeignete Gurtschlossbaugruppe zusammengefügt wurde. Normalerweise hatte eines der zwei Teile, welche den Gurt bilden, eine feste Länge, während die Länge des anderen Teils eingestellt werden konnte, damit der Gurt Benutzer aller Größen aufnehmen konnte. Dieser Typ Gurt wurde viele Jahre in Automobilen verwendet und bleibt bis zu diesem Tag der Haupttyp eines Rückhaltesystems, welcher zur Passagiersicherheit in privaten und gewerblichen Flugzeugen benutzt wird.
  • Später, zum weiteren Schutz gegen eine mögliche Verletzung, wurden die Beckengurte in Automobilen modifiziert, um einen Schultergurt einzuschließen, welcher an einem dritten festen Punkt befestigt wurde, um den oberen Rumpf des Passagiers gegen eine Vorwärtsbewegung im Crashfall zurückzuhalten. Die letzten signifikanten Schutzvorrichtungen, welche zu Personenkraftwagen hinzugefügt wurden, waren passive Rückhaltungen oder Airbags. Airbags, welche durch komprimiertes Gas aufgeblasen werden, sind in der Automobillenksäule und anderen festen Positionen in dem Automobil montiert, wie der Instrumententafel und Seitenverkleidungen. Im Falle einer plötzlichen Verzögerung, wie in einem Crashfall, identifizieren Sensoren das Ereignis und das komprimierte Gas wird freigesetzt, um die Airbags mit hohen Geschwindigkeiten in Richtung des Passagiers auszudehnen, um eine Vorwärtsbewegung des Passagiers zu verhindern. Im Allgemeinen haben sich Airbags effektiv bewährt, um einem Passagier Schutz zu bieten, insbesondere wenn sie in Verbindung mit Sicherheitsgurten genutzt werden.
  • Während Airbags nun als passive Rückhaltungen für Passagiere auf den Vordersitzen eines Automobils alltäglich sind, ist ihr Gebrauch in Lastkraftwagen, ähnlichen Nutzfahrzeugen oder auf den Rücksitzen von Automobilen nicht gleichermaßen weit verbreitet. Darüber hinaus werden keine an Sitzen montierte Airbags in Flugzeugen zum Passagierschutz verwendet, aus Gründen, welche primär mit dem Flugzeugdesign und -gebrauch, Sitzdesign und Sitzposition zu tun haben. Sitze in einem gewerblichen Flugzeug, ungleich denen in Landfahrzeugen, sind nicht in einer permanenten Position fixiert. Die Sitze sind zum Beispiel zu verschiedenen Lagen verstellbar und entfernbar. Zusätzlich sind die Lehnen von Flugzeugsitzen nicht starr montiert, sondern sie schwingen stattdessen im Crashfall vorwärts und abwärts, sodass sie nicht zum Beherbergen von Airbags verwendet werden können.
  • Um den Gebrauch von Airbags in einem Flugzeug durch Vorsehen eines Rückhaltesystems, welches nicht von dauerhafter Natur ist, zu ermöglichen, haben spätere Designs eine Airbag-/Sicherheitsgurtrückhaltung verwendet. US Pat. No. 5,984,350, auf welchem die Präambel des Anspruchs 1 basiert, erläutert solch ein System, wobei der Airbag in dem Beckengurt eingebettet ist. Dieses System verwendet Elektronik zum Wahrnehmen eines Crashfalles, worin ein Airbag, welcher in dem Beckengurt eingebettet ist, in eine Richtung weg von dem Passagier entfaltet wird, welcher den Beckengurt trägt. Der Beckengurt hat ein erstes und ein zweites Teil, die jeweils an einem Ende an einer Fahrzeugsubstruktur befestigt sind und an dem anderen Ende eines an das andere über dem Becken des Benutzers miteinander verbindbar sind. Ein Gurtteil ist vorzugsweise von fester Länge, während die Länge des anderen Gurtteils vorzugsweise einstellbar ist, sodass die kombinierte Länge der zwei Gurtteile wie erforderlich verändert werden kann. Der Airbag ist vorzugsweise in dem Gurtteil mit fester Länge eingebettet.
  • Jedoch aufgrund des weiten Bereichs der möglichen Passagiergrößen ist es nicht möglich sicherzustellen, dass der Airbag, welcher in dem Gurtteil fester Länge eingebettet ist, hinsichtlich dem nach vorne zugewandten Teil des Körpers des Passagiers zentriert ist, wenn der Beckengurt getragen wird. Da Airbags typischerweise eine symmetrische Form haben, ist es schwierig einen Airbag zu entwerfen, der, wenn er entfaltet ist, optimalen oder überhaupt ausreichenden Schutz für Passagiere aller Größen im Crashfall bietet.
  • Zusätzlich wird in einigen Anwendungen ein Airbag benötigt, welcher an eine Struktur an einem Punkt befestigt werden kann, welcher im Abstand zur Mittellinie des Airbags versetzt ist. Deshalb ist es ein selbstzentrierender Airbag, der benötigt wird. Ein selbstzentrierender Airbag ist ein Airbag, welcher, wenn er sich entfaltet, um einen gewünschten Punkt zentriert wird, welcher nicht notwendigerweise der Punkt ist, an dem er befestigt ist.
  • Dokument DE 22 51 493 A offenbart einen Airbag in der Instrumententafel über dem Lenkrad. Der Airbag ist an der Instrumententafel befestigt und wird zu seiner asymmetrischen Form aufgeblasen.
  • Der Airbag von DE 93 03 231 U ist an der Seite eines Sitzes befestigt. Der Airbag besteht aus einem Airbagvorderteil 5 zum Abdecken der Vorderseite des Passagiers. An dem Sitzteil 1 ist ein Kasten 16 angeordnet, in welchem der Airbag 3 gefaltet ist.
  • In US-A-5 575 497 entfaltet sich der Airbag für einen Passagierssitz zuerst am Fahrzeugkörper nach vorne, entlang der Innenseite der Seitentür D und dann entfaltet er sich nach innen oder seitlich bezüglich des Fahrzeugkörpers, entlang der hinteren Fläche der Instrumententafel P.
  • AUFGABEN DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung ein Rückhaltesystem vorzusehen, welches Fahrzeugpassagiere von einer großen Vielfalt von Größen schützt.
  • Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung ein Rückhaltesystem vorzusehen, welches besonders für einen Gebrauch in einem Flugzeug und auch für einen Gebrauch in Landfahrzeugen geeignet wird.
  • Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung ein Rückhaltesystem mit einem Airbag vorzusehen, welcher sich selbst zentriert, wenn er entfaltet ist.
  • Das System, Gerät und die Verfahren dieser Erfindung, beziehen sich auf selbstzentrierende Airbags, insbesondere Einkammerairbags. Eine Formung, was das Ausbilden mindestens eines Ausschnitts in dem Airbag einschließt, wird verwendet um einen Airbag auszubilden, der, wenn er entfaltet ist, eine Mittellinie hat, welche nicht notwendigerweise um den Punkt zentriert ist, an welchem der Airbag an einer Struktur befestigt ist (Befestigungspunkt). Der selbstzentrierende Airbag kann als Teil eines Rückhaltesystems verwendet werden, worin der selbstzentrierende Airbag in einer Struktur, wie einem Sicherheitsgurt, eingebettet ist. Da die Mittellinie des selbstzentrierenden Airbags eingestellt oder abgestimmt werden kann, muss der selbstzentrierende Airbag nicht im Sicherheitsgurt in einer Lage eingebettet sein, die, wenn der Sicherheitsgurt von einem Passagier getragen wird, zentral ist hinsichtlich dem relevanten Teil des Körpers des Passagiers. Die Lage der Mittellinie des entfalteten selbstzentrierenden Airbags kann auch durch Variieren des Abstands zwischen der Mittellinie des selbstzentrierenden Airbags und den Befestigungspunkt, des Winkels, mit welchem der selbstzentrierende Airbag an der Struktur befestigt ist, und der Methode, mit welcher der selbstzentrierende Airbag in Vorbereitung auf ein Entfalten gefaltt ist, eingestellt oder abgestimmt werden.
  • Während die Vorrichtungen und Verfahren, welche hierin offenbart sind, vielleicht, wie vorher angemerkt ist, in irgendeinem Typ von Passagierfahrzeug verwendet werden, ist es insbesondere in denen Situationen anwendbar, wo Zweipunktbefestigungen, wie Beckengurte, als alleiniges Instrument zum Schutz verwendet werden. Diese Situationen beinhalten zum Beispiel Flugzeug- und jene Automobilanwendungen, wo eine starre Struktur zur Airbaginstallation gewöhnlich nicht verfügbar ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Darstellung einer Beispielsausführungsform des selbstzentrierenden Airbags in Übereinstimmung mit der Erfindung.
  • 2 ist eine schematische Darstellung einer Beispielsausführungsform des Rückhaltesystems bevor sich der selbstzentrierende Airbag entfaltet hat in Übereinstimmung mit der Erfindung.
  • 3 ist eine schematische Darstellung eines Teils des Rückhaltesystems, welches in 2 gezeigt ist, nachdem sich der selbstzentrierende Airbag entfaltet hat. Diese Ansicht ist eine 180°-Rotation um die Vertikale der Ansicht, welche in 2 gezeigt ist.
  • DETAILIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Nun wird detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, wobei ein Beispiel von diesen in den angefügten Zeichnungen abgebildet ist. Das Verfahren und die entsprechenden Ablaufschritte der Erfindung werden in Verbindung mit der detaillierten Beschreibung des Systems beschrieben. Die Verfahren, das Gerät und System, welche hierin dargelegt werden, können für Passagiersicherheitssysteme für Fahrzeuge verwendet werden. Die Erfindung ist besonders geeignet zum Schützen von Passagieren unterschiedlicher Größen und für Anwendungen, wo ein selbstzentrierender Airbag an einer Struktur befestigt werden soll, derart, dass, wenn er entfaltet ist, er nicht um den Punkt zentriert ist, an welchem er befestigt wurde.
  • Zum Zweck der Erklärung und Veranschaulichung, und nicht der Einschränkung, ist eine exemplarische Ausführungsform des Geräts in 1 gezeigt, und eine exemplarische Ausführungsform des Systems in Übereinstimmung mit der Erfindung in 2 und 3 gezeigt.
  • 1 zeigt einen selbstzentrierenden Airbag 10 in seinem völlig entfalteten Zustand in Übereinstimmung mit der Erfindung. Der Airbag 10 kann eine einzelne Kammer haben. Der selbstzentrierende Airbag hat eine Form oder Profil 18, ein Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags und einen Befestigungspunkt 12. Das spezielle Profil 18, welches in 1 gezeigt ist, ist nur illustrativ und es soll verstanden werden, dass das Profil eine große Vielfalt von Formen annehmen kann. In dieser Ausführungsform hat der selbstzentrierende Airbag 10 eine erste vertikale Umrandung 24 mit einem ersten Ausschnitt 20 und eine zweite vertikale Umrandung 26 mit einem zweiten Ausschnitt 22. Der selbstzentrierende Airbag hat auch ein Druckentlastungsventil 28, welches vorzugsweise so positioniert ist, dass wenn der selbstzentrierende Airbag 10 entfaltet ist, das Druckentlastungsventil 28 den Passagier nicht berührt. Der Befestigungspunkt 12 ist der Punkt, wo der selbstzentrierende Airbag an einer Struktur befestigt ist, so wie einem Sicherheitsgurt, einem Sitz oder einer anderen Struktur. Der Befestigungspunkt 12 ist um einen Abstand, den Versatzabstand 16, von der Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags verschoben.
  • Wie gezeigt in 2 und 3, kann der selbstzentrierende Airbag 10 als Teil eines Rückhaltesystems verwendet werden. In einer Ausführungsform hat das Rückhaltesystem 40 gewöhnlich einen Sicherheitsgurt 42 und einen selbstzentrierenden Airbag 10, welcher in dem Sicherheitsgurt 42 eingebettet ist. 2 zeigt das System, wenn der selbstzentrierende Airbag 10 nicht entfaltet ist, während 3 das System zeigt, welches um 180° um die Vertikale rotiert ist, nachdem sich der selbstzentrierende Airbag entfaltet hat. Der Sicherheitsgurt 42, welcher in 2 und 3 als Beckengurt gezeigt ist, umfasst einen Gurt 50 mit fester Länge, einen Gurt 51 mit einstellbarer Länge und eine Schnalle 53, welche die Gurte mit fester Länge und mit einstellbarer Länge um das Becken des Passagiers herum sichert. Der Sicherheitsgurt 42 hat auch eine Mittellinie 44 und eine horizontale Mittellinie 56. In 2 und 3 ist der selbstzentrierende Airbag 10 an dem Gurt mit fester Länge 50 befestigt, jedoch ist seine Position deshalb nicht begrenzt. In 2 ist der selbstzentrierende Airbag 10 in dem Gurt 42 eingebettet in einem Abstand 46 von der Mittellinie 44. Der selbstzentrierende Airbag ist an den Gurt 42 an seinem Befestigungspunkt 12 fest angeschlossen, was in 1 gezeigt ist. Der selbstzentrierende Airbag 10 ist an dem Gurt 42 befestigt, um einen Winkel 30 zwischen der Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags und der horizontalen Mittellinie 56 des Gurts 42 zu erzeugen. Das Profil 18 des selbstzentrierenden Airbags 10 ist so gewählt, dass, wenn der selbstzentrierende Airbag 10 entfaltet ist, die Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags so positioniert ist, dass der Passagier in einem Crashfall mit optimalem Schutz versehen ist. Wie gezeigt in 2 ist der selbstzentrierende Airbag 10 gewöhnlich durch eine beständige Gewebehülle 48 abgedeckt, welche eine Reißnaht 49 hat. Bei einer Entfaltung des selbstzentrierenden Airbags 10 verursacht der Druck des sich ausdehnenden selbstzentrierenden Airbags ein Aufteilen bzw. Auftrennen der beständigen Gewebehülle 48 entlang der Reißnaht 49, um dadurch dem selbstzentrierenden Airbag zu ermöglichen sich in seinen völlig aufgeblasenen Zustand zu entfalten, wie gezeigt in 3.
  • Um sicherzustellen, dass, wenn er entfaltet ist, die Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags in der gewünschten Position zu liegen kommt, (das wird „Tuning" des Airbags genannt) wird zur Fertigung des selbstzentrierenden Airbags Formung verwendet. Formung des selbstzentrierenden Airbags führt zur Schaffung von Ausschnitten mit sich, so wie jene, die in 1 gezeigt und mit Bezugszeichen 20 und 22 gekennzeichnet sind. Die Form, Größe, Position und Anzahl der Ausschnitte wird, neben anderen Faktoren, basierend auf dem Material, welches zum Herstellen des selbstzentrierenden Airbags verwendet wird, und der gewünschten Position der Mittellinie des selbstzentrierenden Airbags gewählt, wenn der selbstzentrierende Airbag entfaltet ist. Im Allgemeinen, wenn er entfaltet ist, wird der selbstzentrierende Airbag dazu tendieren in die Richtung eines Ausschnitts zu ziehen bzw. sich zu bewegen. 1 zeigt ein mögliches Profil 18, welches das Ergebnis einer Formung des selbstzentrierenden Airbags ist.
  • Zusammen mit einer Formung des selbstzentrierenden Airbags, kann der selbstzentrierende Airbag auch durch mehrere andere Verfahren abgestimmt werden. Diese Verfahren können alleine oder in irgendeiner Kombination verwendet werden. Ein Verfahren umfasst ein Modifizieren des Versatzabstands 16 zwischen der Mittellinie 14 des selbstzentrierenden Airbags und dem Befestigungspunktes 12. Ein anderes Verfahren beinhaltet das Variieren des Winkels 30. Der selbstzentrierende Airbag 10 kann auch durch Variieren der Art, in welcher der selbstzentrierende Airbag 10 in Vorbereitung für eine Entfaltung gefaltet ist, abgestimmt werden. Zum Beispiel ist in 3 der selbstzentrierende Airbag zuerst entlang einer Linie A-B gefaltet, sodass die erste vertikale Umrandung 26 in die Seite gefaltet wird. Der selbstzentrierende Airbag 10 wird dann, beginnend an einem kurzen Abstand von seiner Spitze, horizontal gefaltet. Diese Prozedur wird wiederholt bis die Höhe des selbstzentrierenden Airbags kleiner ist als die Breite des Gurts 42, sodass der selbstzentrierende Airbag in dem Gurt eingebettet werden kann.

Claims (9)

  1. Rückhaltesystem mit: einem Sicherheitsgurt (42) als Beckengurt mit einer vertikalen Mittellinie (44); einem Airbag (10), welcher in dem Sicherheitsgurt (42) mit einem Abstand von der vertikalen Mittellinie (44) eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Airbag an einem Befestigungspunkt (12) um einen Abstand versetzt von einer Mittellinie (14) des selbstzentrierenden Airbags befestigt ist, und das Profil des Airbags so ausgebildet ist, dass es asymmetrisch um die Airbagmittellinie (14) ist, sodass der Airbag sich bei einer Entfaltung selbst um einen vorbestimmten Punkt zentriert.
  2. Rückhaltesystem nach Anspruch 1, wobei das Profil wenigstens einen Ausschnitt umfasst.
  3. Rückhaltesystem nach Anspruch 2, wobei das Profil wenigstens einen ersten Ausschnitt (20) und einen zweiten Ausschnitt (22) umfasst.
  4. Rückhaltesystem nach Anspruch 3, wobei das Profil eine erste vertikale Umrandung (24) hat, wobei der erste Ausschnitt (20) in der ersten vertikalen Umrandung liegt; und eine zweite vertikale Umrandung (26) hat, wobei der zweite Ausschnitt (22) in der zweiten vertikalen Umrandung liegt.
  5. Rückhaltesystem nach Anspruch 4, wobei der zweite Ausschnitt (22) größer als der erste Ausschnitt (20) ist.
  6. Rückhaltesystem nach Anspruch 5, wobei der erste Ausschnitt (20) und der zweite Ausschnitt (22) bogenförmig sind.
  7. Rückhaltesystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, welches weiter ein Druckentlastungsventil (28) hat.
  8. Rückhaltesystem nach Anspruch 7, wobei der Beckengurt einen Gurt (50) mit fester Länge und einen Gurt (51) mit einstellbarer Länge und eine Schnalle (53) hat, welche die Gurte mit fester Länge und mit einstellbarer Länge um das Becken des Passagiers fest verschließt.
  9. Rückhaltesystem nach Anspruch 8, welches weiter eine beständige Gewebehülle (48) mit einer Reißnaht (49) hat, wobei die Gewebehülle (48) fest an den Beckengurt (42) angeschlossen ist, der den Airbag (10) abdeckt.
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