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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen mit Fußpedal gesteuerten Mehrfachschalter
mit all den kennzeichnenden Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs.
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Genauer
wird beabsichtigt die Erfindung vorteilhafterweise auf dem Gebiet
der mit Fußpedal
gesteuerten Mehrfachschalter zu verwenden, insbesondere von der
Art, die im gewerblichen Bereich verwendet werden, um Maschinen
zu betreiben, die den Gebrauch beider Hände des Betreibers erfordern, der
diese steuert.
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Stand der
Technik
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Bekannte
Maschinen beinhalten Holzbearbeitungsmaschinen oder Rohrbiegemaschinen,
bei denen beide Hände
des Betreibers beschäftigt
sind mit Halten oder Einstellen des Werkstücks. Diese Maschinen sind normalerweise
versehen mit einem oder mehreren Pedalschaltern, die mittels eines
elektrischen Kabels mit der Maschine verbunden sind und auf die
bequemste Art eingestellt werden können, um den fraglichen Vorgang
durchzuführen.
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Von
einem Standpunkt des Betriebs erfordern die Maschinen des oben genannten
Typs im allgemeinen die Verwendung von mehreren Pedalen, um all
die Vorgänge
durchzuführen,
die mit dessen Betrieb verbunden sind. Deshalb kann zum Beispiel ein
Startpedal, Stoppedal und ein Pedal für jeden spezifischen Betriebsvorgang,
den die Maschine durchführen
muss, vorgesehen werden. Um die Bewegung und elektrische Verdrahtung
zu erleichtern, sind die einzelnen Pedale miteinander verbunden
zu einer einzelnen Einheit.
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Für einige
besondere Vorgänge
ist es möglich
die Verwendung eines tragenden Riegels vorzusehen, der steif verbunden
ist mit dem Schaltersatz, um so deren einfache Bewegung durch den
Betreiber zu ermöglichen.
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Zudem
kann zur Gewährleistung
der Sicherheit des Betreibers auch ein Druckknopf, im allgemeinen
von der Art eines Pilzes für
Notstopps der Maschine, vorgesehen sein, wobei dieser Druckknopf auf
dem tragenden Riegel oder auf dem Deckel des Schalters montiert
ist.
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Zur
Zeit besteht, wie bekannt ist, auf dem Gebiet der Fußpedalschalter
ein besonders dringender Bedarf, die einzelnen Schalter in einer
einzigen Einheit zu kombinieren, zu deren Schutz und der Isolation
der elektrischen Teile von der äußeren Umgebung,
insbesondere vor möglichem
Eindringen von Wasser.
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In
dieser Lage bilden im wesentlichen zwei unterschiedliche Lösungen für Pedalschalter,
die auf eine unterschiedliche Art das Problem des Verbindens von
mehreren Schaltern in einer einzigen Einheit, die getrennt verwendet
werden können,
lösen, zur
Zeit Teil des Standes der Technik.
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Deshalb
sieht, wie bekannt ist, eine erste Schalterlösung, die zum Beispiel beschrieben
und beansprucht ist in dem gewerblichen Patent
US 4,354,071 , die Verwendung eines
einzelnen kastenförmigen
Gehäuses
vor, aus dem mehrere Betriebshebel hervorragen. In diesem Fall ist
jeder tragende Riegel über
dem Schalter angebracht und vorzugsweise auf dem Deckel des kastenförmigen Gehäuses. Das
kastenförmige
Gehäuse
nimmt im Inneren sowohl den elektrischen Schaltkreis auf, der verbunden
ist mit der Maschine, die von dem Schalter gesteuert wird, als auch
die mechanischen Bedienelemente, die von den Füßen des Betreibers über die einzelnen
Hebel betätigt
werden können.
Da wie vorher erklärt,
die Anzahl der erforderlichen Pedale variieren kann in Abhängigkeit
von der Art der Maschine, für
die der Mehrfachschalter vorgesehen ist, und/oder abhängt vom
Betrieb der Maschine selbst, ist es mit dieser Lösung erforderlich, kastenförmige Gehäuse in mehreren
Größen herzustellen
abhängig von
der Anzahl von Bedienhebeln, die zu verwenden sind, um den besonderen
Erfordernissen zu genügen.
Folglich müssen
entsprechend dieser bekannten konstruktiven Lösung die Hersteller von pedalartigen
Mehrfachschaltern eine beachtliche Anzahl von Formen verwenden,
um den unterschiedlichen Erfordernissen der Industrie zur Zeit zu
entsprechen und den Bedarf zu decken für all die besonderen Anwendungen.
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Es
sollte überdies
daran erinnert werden, dass in dieser Lage es erforderlich ist,
ein große Menge
fertiger Produkte auf Lager zu halten, um in der Lage zu sein, direkt
den Anfragen nach Schaltern von Kunden zu genügen, die genau Schaltern entsprechen
können,
die mit einer unterschiedlichen Anzahl von Bedienhebeln versehen
sind.
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Daraus
ergeben sich hohe Kosten für
das Management des Warenlagers zusätzlich offensichtlich zu großen Räumen, die
erforderlich sind, um all die unterschiedlichen Arten von Schaltern
zu lagern.
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Im
allgemeinen haben deshalb die oben genannten Umstände, die
verbunden sind mit der oben genannten ersten konstruktiven Lösung eines
Pedalschalters, einen negativen Effekt auf die Kosten von deren
Herstellung.
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Eine
zweite bekannte Lösung
für Mehrfachschalter
sieht die Verwendung einzelner Pedalschalter vor, die mechanisch
miteinander verbunden sind mittels metallischer Verbindungsplatten.
Die elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Schaltern wird
gewährleistet
von elektrischen Kabeln, die durch geeignete seitliche Öffnungen
verlaufen, die in den Seiten der kastenförmigen Gehäuse dieser einzelnen Schalter
gebildet sind.
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Die
selben Kabel sind mittels geeigneter Isolierhüllen und Hüllenträger oder Kabelpresselemente abgedichtet,
die dafür
vorgesehen sind, die abgedichtete Verbindung mit den kastenförmigen Gehäusen der
Schalter zu gewährleisten.
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Es
ist bekannt, dass bei dieser konstruktiven Lösung die metallischen Verbindungsplatten
mit tragenden Riegeln verbunden sind, gegebenenfalls zum Beispiel
mittels Schrauben oder Schweißen.
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Die
Sicherheitsschalter wiederum sind herkömmlich auf den Enden dieser
tragenden Riegel montiert und sehen die Verwendung von zusätzlichen
elektrischen Verbindungen vor, die geschützt sind mittels spezieller
Hüllen
zur Verbindung mit dem Schaltkreis der Schalter.
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In
der Praxis hat diese zweite Ausgestaltung eines Mehrfachschalters
viele Nachteile offenbart.
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Ein
erster Nachteil ergibt sich direkt aus den Schwierigkeiten, die
vorgefunden werden beim Dichten der kastenförmigen Gehäuse der einzelnen Pedalschalter
deren elektrische Kontakte elektrisch verbunden sind mittels kleiner
seitlicher Führungen,
die gebildet sind aus isolierenden Hüllen und in denen elektrische
Kabel verlaufen.
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Überdies
wird es in den Fällen,
bei denen die Verwendung von einem oder mehreren Sicherheitsdruckknöpfen vorgesehen
ist, erforderlich sein diese elektrisch zu verbinden mit den einzelnen
Pedalschaltern, zum Beispiel mittels einer Verbindung, die durchgeführt wird
mit den Kabeln, die wiederum in das Innere des kastenförmigen Gehäuses über geeignete Öffnungen
eingeführt
werden, die in den seitlichen Führungen
enthalten sein können.
In der Praxis gewährt
diese Lösung
jedoch keine ausreichende Sicherheit hinsichtlich Wasserdichtigkeit
und ist deshalb an sich nicht ganz zuverlässig.
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Ein
zweiter Nachteil, der diese Ausgestaltung stark beeinträchtigt,
besteht in der Tatsache, dass unterschiedlich geformte Platten hergestellt werden
müssen
in Abhängigkeit
von der Anzahl der Fußschalter,
die zusammengebaut werden sollen. Einmal mehr beeinflusst diese
Tatsache nachteilig die Herstellungseffizienz dieser Mehrfachschalter, was
eine Zunahme bei den Herstellkosten und den Kosten für den Betrieb
des Warenlagers ergibt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die oben
genannten Nachteile zu beseitigen durch Schaffen eines mit Fußpedal gesteuerten
Mehrfachschalters, der vollkommen isoliert ist von der äußeren Umgebung
und insbesondere ein hohes Maß an
Dichtigkeit für
Flüssigkeiten
hat und gleichzeitig leicht angepasst werden kann, um so innerhalb
bestimmter Grenzen mit jeder Anzahl von Pedal betriebenen Hebeln
zu funktionieren.
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Eine
weitere Aufgabe besteht darin, einen Mehrfachschalter vom Typ Fußpedal zu
schaffen, auf dem wahlweise ein tragender Riegel montiert werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe besteht darin, einen Mehrfachschalter vom Typ Fußpedal zu
schaffen, auf dem wahlweise ein Sicherheitsschalter montiert werden
kann.
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Noch
eine weitere Aufgabe besteht darin, einen Mehrfachschalter vom Typ
Fußpedal
zu schaffen, der einfach herzustellen ist und eine Reduktion der
Größe des Warenlagers
ermöglicht.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mehrfachschalter
vom Typ Fußpedal
zu schaffen, auf dem wahlweise ein tragender Riegel montiert werden
kann.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mehrfachschalter
vom Typ Fußpedal
zu schaffen, der einfach herzustellen ist und eine Reduktion der
Größe des Warenlagers
ermöglicht.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schalter vom
Typ Fußpedal
zu schaffen, der mehrere Module umfasst, die miteinander verbunden
werden können,
um so die gewünschte
Anzahl von Fußpedalvorgängen zu
bilden.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mehrfachschalter
vom Typ Fußpedal
zu schaffen, bei dem jeder einzelne Mehrfachschalter mechanisch
und elektrisch verbunden ist mit den benachbarten Schaltern mittels
einem einzelnen Verbindungselements, das einfach und leicht zu montieren
ist.
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Schließlich besteht
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Mehrfachschalter
vom Typ Fußpedal
zu schaffen, der einfach zu betreiben und im Betrieb vollkommen
zuverlässig
ist.
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Diese
und weitere Aufgaben werden erreicht mit dem vorliegenden Mehrfachschalter
vom Typ Fußpedal,
der mindestens zwei oder mehr getrennte kastenförmige Gehäuse mit jeweiligen Fächern umfasst,
in denen elektrische Kontakte untergebracht sind, und Betriebsmittel
des Fußpedals,
die mechanisch verbunden sind mit jedem kastenförmigen Gehäuse und auf die elektrischen
Kontakte wirken, um deren aktivierten Zustand an zu wählen und
zudem mindestens ein Verbindungsstück vorgesehen ist, das an diesem
kastenförmigen
Gehäuse
entfernbar befestigt ist, um eine einzelne Einheit zu bilden, wobei
das Verbindungsstück
mit mindestens einem Schacht versehen ist, der den Durchgang für elektrische
Anschlussmittel der Kontakte ermöglicht,
wobei der Schacht mit Endöffnungen
versehen ist, die ausgebildet sind, um mit den entsprechenden Bohrungen
verbunden zu werden, die in den kastenförmigen Gehäusen gebildet sind.
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Als
ein Ergebnis dieser Anordnung ist es möglich, die Herstellungskosten
beträchtlich
zu begrenzen durch begrenzen der Anzahl von erforderlichen Komponenten
um jeder Anforderung für
Pedalschalter von Kunden zu entsprechen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Weitere
kennzeichnende Merkmale und Vorzüge
der Erfindung können
sofort verstanden werden aus der genauen, folgenden Beschreibung
einer bevorzugten aber nicht ausschließlichen Ausgestaltung eines
Fußpedal
gesteuerten Mehrfachschalters gemäß der Erfindung, der dargestellt
ist mittels eines nicht beschränkenden
Beispiels mit Hilfe der beigefügten
Zeichnungsblätter,
von denen
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1 eine
allgemeine perspektivische Ansicht in zerlegter Form zeigt einer
ersten Ausgestaltung eines Fußpedal
gesteuerten Mehrfachschalters gemäß der Erfindung mit einigen geschnittenen
oder entfernten Teilen, so dass andere Teile klarer dargestellt
sind,
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2 eine
allgemeine perspektivische Ansicht des Schalters gemäß 1 in
zusammengesetzter Form zeigt mit einigen geschnittenen oder entfernten
Teilen, so dass andere Teile klarer dargestellt sind,
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3 eine
allgemeine perspektivische Ansicht zeigt von unten des Schalters
gemäß 1,
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4 eine
allgemeine perspektivische Ansicht in zerlegter Form des Schalters
zeigt gemäß 1 mit
einigen entfernten Teilen, so dass andere Teile klarer dargestellt
sind,
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5 eine
allgemeine perspektivische Ansicht zeigt einer zweiten Ausgestaltung
eines Fußpedal
gesteuerten Mehrfachschalters gemäß der Erfindung, die mit einem
tragenden Riegel versehen ist und mit einigen geschnittenen oder
entfernten Teilen, so dass andere Teile klarer dargestellt sind,
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6 eine
allgemeine perspektivische Ansicht zeigt einer dritten Ausgestaltung
eines Fußpedal
gesteuerten Mehrfachschalters gemäß der Erfindung, die mit einem
Riegel mit einem Sicherheits-Druckknopf versehen ist und mit einigen
geschnittenen oder entfernten Teilen, so dass andere Teile klarer
dargestellt sind,
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7 eine
schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht zeigt des Schalters
gemäß 6.
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Genaue Beschreibung
einer bevorzugten Ausgestaltung
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Mit
Bezug auf die Figuren bezeichnet 1 insgesamt einen Mehrfachschalter
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Im
Folgenden wird Bezug genommen zugunsten der Einfachheit der Beschreibung
auf einen Mehrfachschalter, der aus zwei einzelnen Schaltern zusammen
gesetzt ist, wobei klar sein soll, dass der vorliegende Mehrfachschalter
jedoch bestehen kann, wie unten klar gestellt wird, aus jeglicher
Anzahl von Schaltern.
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Der
Schalter 1 umfasst im wesentlichen zwei getrennte und identische
kastenförmigen
Gehäuse 2 und 3 mit
jeweiligen Fächern 4, 4' zur Aufnahme
elektrischer Kontakte 5, 5'.
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Genauer
ist jedes kastenförmige
Gehäuse 2, 3 gebildet
aus einer Basis 6, 6', die nach oben geschlossen ist
mittels einem Deckel 7, 7', der mittels Schrauben (nicht
dargestellt) befestigt ist, die in Gewindelöchern 8, 8' eingreifen,
die in der Basis 6, 6' gebildet sind.
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Das
kastenförmige
Gehäuse 2, 3 von
jedem einzelnen Schalter weist deshalb eine vorderen Abschnitt 9, 9' auf, in dem
die Basis 6, 6' zusammen
mit einer Seitenwand 10, 10' das Gehäusefach 4, 4' bildet und
einen hinteren Abschnitt 11, 11' mit Fußpedal gesteuerten Einrichtungen 50, 50', die so angeordnet sind,
dass sie im Betrieb die elektrischen Kontakte 5, 5' betätigen und
deren aktivierten Zustand ansteuern.
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Im
Betrieb funktioniert jeder einzelne Schalter auf grund der Betätigung durch
einen Fuß,
der, eingeführt
in eine Tasche 12, 12', die in dem hinteren Abschnitt 11, 11' des kastenförmigen Gehäuses 2, 3 gebildet
ist, einen entsprechenden Hebel betätigt, der mittels Übertragungs-
und Antriebseinrichtungen, den aktivierten Zustand der entsprechenden
elektrischen Kontakte 5, 5' ansteuert, die in dem vorderen Abschnitt 9, 9' des kastenförmigen Gehäuses 2, 3 angeordnet
sind.
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Dieser
vordere Abschnitt 9, 9' ist für diesen Zweck vollkommen isoliert
von äußeren Einflüssen und
ist insbesondere vollkommen undurchdringlich für Wasser oder andere Flüssigkeiten.
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Der
betätigende
Hebel und die Antriebseinrichtungen, die es ermöglichen, dass die elektrischen Kontakte 5, 5' angesteuert
werden mittels den Füßen wurden
im einzelnen nicht gezeigt in den beigefügten Zeichnungen, da diese
bereits bekannt sind und deshalb leicht erfasst werden können von
jedem Fachmann.
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Gemäß der Erfindung
umfasst der Mehrfachschalter 1 auch ein Verbindungsstück 13,
das befestigt werden kann auf lösbare
Weise mittels geeigneter Befestigungsmittel 14, 14' an beiden kastenförmigen Gehäusen 2, 3 um
so eine einzelne Einheit zu bilden (siehe 2). Das
selbe Verbindungsstück 13 ist
auch versehen mit einem Schacht 15 mit Endöffnungen 16, 16' die dichtend
verbunden werden können
mit entsprechenden Bohrungen 18, 18', die in den kastenförmigen Gehäusen der
beiden getrennten Schalter gebildet sind. So sind die beiden kastenförmigen Gehäuse 2, 3,
die an sich abgedichtet sind gegen äußere Einflüsse, miteinander verbunden über den
Schacht 15, der ebenfalls wasserdicht ist.
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Geeignete
elektrische Verbindungseinrichtungen 19 können hierfür eingesetzt
werden, vollkommen sicher im Inneren des Schachts 15 um
so die elektrischen Kontakte 5, 5' der einzelnen Schalter elektrisch
miteinander zu verbinden. Diese Verbindungseinrichtungen 19 können einfach
aus elektrischen Kabeln bestehen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Verbindungsglied 13,
in der zusammen gesetzten Ausbildung des Mehrfachschalters 1,
die in 2 dargestellt ist, zwischen den kastenförmigen Gehäusen 2 und 3 der zwei
einzelnen Schalter angeordnet und ist versehen mit Seitenwänden 20, 20' mit einer Form,
die im wesentlichen die Seitenflächen 21, 21' der zwei kastenförmigen Gehäuse 2, 3 vervollständigt oder
dazu passt.
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Der
Kontakt zwischen dem Verbindungsstück 13 und den zwei
kastenförmigen
Gehäusen
findet statt entlang geeigneter ringförmiger Flächen 22, 22', die auf den
Befestigungseinrichtungen 14, 14' gebildet sind.
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In
dem Beispiel, das in den beigefügten
Figuren gezeigt ist, weist das Verbindungsstück 13 eine Form auf,
die im wesentlichen symmetrisch ist zu einer longitudinalen Mittenebene.
Zudem sind die zwei kastenförmigen
Gehäuse 2, 3 zwischen
denen das Stück 13 angeordnet
ist, nach außen
vollkommen identisch. Folglich erstrecken sich die Seitenwände 20, 20' des Verbindungsstücks 13 notwendig
parallel zu den Seitenflächen 21, 21' der zwei Schalter
gegenüber
denen sind angeordnet sein sollen.
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Sollte
es erforderlich sein, einen Mehrfachschalter 1 zu verwenden,
der aus drei oder mehr getrennten Schaltern mit entsprechenden Betätigungseinrichtungen
zusammen gesetzt ist, kann dies erreicht werden durch einfaches
Anordnen der gewünschten
Anzahl von einzelnen Schaltern in Reihe und mechanisches und elektrisches
Verbinden der jeweils zugehörigen
kastenförmigen
Gehäuse 2, 3 mittels
mehrerer Verbindungsstücke 13 von
der oben dargestellten Art. Offensichtlich werden die Schalter an
den Enden der Folge versehen sein mit einem einzelnen Schacht, wohingegen
die in den Zwischenpositionen mit zwei Schächten versehen sein werden.
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Insbesondere
der Schacht 15 ist mit Endansätzen oder – abschnitten 23, 23' versehen, die
in die Bohrungen 18, 18' eingesetzt werden können und
in dieser Lage befestigt werden können mittels der Befestigungseinrichtungen 14, 14'. Die Letzteren
können
aus ersten Schraubmitteln bestehen, die im wesentlichen zusammen
gesetzt sind aus einer oder mehreren Muttern 24, 24', die auf entsprechende passende
Gewinde 25, 25' aufgebracht
werden können,
die auf den Endabschnitten 23, 23' des Schachts 15 gebildet
sind.
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Die
Wasserdichtigkeit kann falls erforderlich erhalten werden mittels
Dichtungen 26, 26',
die koaxial auf den Endabschnitten 23, 23' montiert sind
und zwischen den ringförmigen
Flächen 22, 22 des
Verbindungsstücks 13 und
den seitlichen Oberflächen 21, 21' der zwei kastenförmigen Gehäuse 2 und 3 angebracht
sind.
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Vorzugsweise
ist, um die einzelne Einheit des vorliegenden Mehrfachschalters 1 mit
einer größeren mechanischen
Festigkeit zu versehen, jedes kastenförmige Gehäuse 2, 3 an
der jeweiligen Basis 6, 6' versehen mit einem oder mehreren
Verbindungsansätzen 28, 28', die zur Verbindung
mit dem Verbindungsstück 13 mittels
zweiter Schraubeinrichtungen vorgesehen sind. Die letzteren können zum Bespiel
eine oder mehrere Schrauben 29, 29' vorsehen, die in die inneren Bohrungen 30, 30' geschraubt werden
können,
die in den Verbindungsansätzen 28, 28' gebildet sind
um so einzugreifen in entsprechende Bohrungen (nicht dargestellt),
die in dem Verbindungsstück 13 gebildet
sind.
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Gemäß einem
weiteren kennzeichnenden Merkmal des in 5 dargestellten
Mehrfachschalters 1 ist ein tragender Riegel 31 fest
mit dem Verbindungsstück 13 verbunden.
Zu diesem Zweck ist das Verbindungsstück 13 versehen mit
mindestens einem zylindrischen Sitz 32, in den ein entsprechendes Ende
des tragenden Riegels 31 eingreifen kann, wobei dieses
Ende wiederum befestigt wird mittels einer Schraube, die nicht dargestellt
ist in den Zeichnungen, durch eine Öffnung 32'. Offensichtlich
kann der tragende Riegel 31 an dem Verbindungsstück 13 befestigt
werden mittels jedem weiteren Verbindungselement, wie zum Beispiel
einer Schweißung
oder einem Gewinde.
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6 und 7 stellen
die Möglichkeit
der Montage einer Ingenieuranlage 33 auf dem Mehrfachschalter 1 dar,
die elektrisch verbunden ist mit den elektrischen Kontakten 5, 5' der einzelnen
Schalter.
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Zu
diesem Zweck ist das Verbindungsstück 13 in einer konstruktiven
Variante versehen mit einem innen hohlen vorspringenden Ansatz 34,
der mit dem Schacht 15 in Verbindung ist und mit einer
oberen Bohrung 35 versehen ist, die zur mechanischen Verbindung
auf abgedichtete Weise vorgesehen ist mit der Komponente 33 der
Ingenieuranlage oder einer abgezweigten Verbindung davon.
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Die
Komponente 33 der Ingenieuranlage, die zum Beispiel aus
einem Sicherheitsschalter mit einem zur Betätigung pilzkopfartigen Druckknopf 36 ausgebildet
ist, kann elektrisch verbunden werden mit einem oder mehreren elektrischen
Kontakten 5, 5' der
einzelnen Schalter mittels elektrischer Verbindungen 52,
die im Inneren des vorspringenden Ansatzes 34 und dem Schacht 15 verlaufen.
Alternativ kann die Komponente 33 der Ingenieuranlage direkt mit
dem elektrischen System der Maschine verbunden sein, in der der
Schalter installiert ist, der außerhalb der kastenförmigen Gehäuse 2, 3 angeordnet ist.
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In
dem in den 6 und 7 gezeigten Beispiel
ist der Sicherheitsschalter 33 in einem steifen Gehäuse 37 angeordnet,
der befestigt ist an einen im Inneren hohlen, im wesentlichen zapfenförmigen abgezweigten
Bereich 38 mit einem Endabschnitt mit Gewinde, das mittels
Schrauben in ein Gewinde eingreift, das in dem vorspringenden Ansatz 34 gebildet
ist. Offensichtlich können
auch in diesem Fall viele andere Verbindungssysteme vorgesehen werden,
falls erforderlich in gedichteter Ausführung zwischen dem Endabschnitt
und der Komponente 33 der Ingenieuranlage, wobei diese
Systeme alle im Schutzbereich derselben erfinderischen Idee bleiben.
Das Material, aus dem jedes kastenförmige Gehäuse 2, 3 gefertigt
ist so wie auch das Verbindungsstück 13, wird vorzugsweise
Kunststoff und im Besonderen zum Beispiel glasfaserverstärktes PA, selbst
löschendes
ABS oder andere, technisch äquivalente
Materialien sein.
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Der
mit Fußpedal
gesteuerte Mehrfachschalter gemäß der Erfindung
kann vielerlei Abänderungen
und Variationen unterliegen, die alle innerhalb der erfinderischen
Idee bleiben, die in den beigefügten
Ansprüchen
bestimmt sind.