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DE19743524C1 - Fußschalter für medizinische Diagnostikeinrichtungen - Google Patents

Fußschalter für medizinische Diagnostikeinrichtungen

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DE19743524C1
DE19743524C1 DE19743524A DE19743524A DE19743524C1 DE 19743524 C1 DE19743524 C1 DE 19743524C1 DE 19743524 A DE19743524 A DE 19743524A DE 19743524 A DE19743524 A DE 19743524A DE 19743524 C1 DE19743524 C1 DE 19743524C1
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DE
Germany
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foot
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housing
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DE19743524A
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English (en)
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Fred Ing Grad Meinel
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Siemens AG
Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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    • A61C1/0007Control devices or systems
    • A61C1/0015Electrical systems
    • A61C1/0023Foot control
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/18Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H21/22Operating parts, e.g. handle
    • H01H21/24Operating parts, e.g. handle biased to return to normal position upon removal of operating force
    • H01H21/26Operating parts, e.g. handle biased to return to normal position upon removal of operating force adapted for operation by a part of the human body other than the hand, e.g. by foot

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Description

Die Erfindung betrifft einen Fußschalter für eine medizini­ sche Diagnostikeinrichtung mit einem Schaltergehäuse und mit einer um eine Drehachse schwenkbaren Schaltwippe mit Null­ stellung.
Bei den in der Röntgentechnik üblichen Fußschaltern wurden bisher auf einer Bodenplatte einzelne Schalterelemente ent­ sprechend der benötigten Stückzahl montiert. Diese Schalter­ elemente sind mit einem Rahmen gegen ungewollte Betätigung geschützt.
In der DE 25 30 108 B2 ist eine Steuervorrichtung für zahn­ ärztliche Behandlungsgeräte mit einer obengenannten Fußschal­ teranordnung beschrieben, bei der die Drehachse für einen Wippschalter mit einer ebenen Fläche parallel zu einer Boden­ platte im Fußschaltergehäuse eingebaut ist. Zusätzlich weist die Drehachse eine Schaltfunktion in Richtung ihrer Längsach­ se auf, so daß beim Auflegen des Fußes bereits eine Grund­ funktion, beispielsweise der Motorlauf, ausgelöst wird. Diese bereits ausgelöste Grundfunktion kann durch seitliches Kippen der Fußsohle verändert werden.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Fußschalter der eingangs genannten Art insbesondere für die Röntgentechnik derart auszubilden, daß eine Vielzahl von Schaltfunktionen "blind" ertastet und sicher ausgelöst werden können und die Haupt-Schaltflächen im betätigten Zustand sowie im Ruhezu­ stand auf Bodenlevel liegen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Drehachse derart aus dem Gehäuse ragt, daß sie mit ihrem freien Ende einen Auflagepunkt des Fußschalters bildet. Da­ durch wird erreicht, daß der Fußschalter mit der hinteren Kante des Schaltergehäuses und dem vorderen Teil der Drehach­ se auf dem Fußboden aufliegt, so daß sich eine stabile 3- Punkt-Lagerung ergibt.
Die Haupt-Schaltflächen liegen im betätigten Zustand sowie im Ruhezustand auf Bodenlevel, wenn die Schaltwippe zweifach ge­ bogen und die Drehachse in ihrem äußeren Bereich halbrund ausgebildet ist, so daß eine mittlere, rechteckige Fläche der Schaltwippe seitlich gesehen waagerecht ausgerichtet auf der geraden Fläche der Drehachse befestigt ist, während die bei­ den seitlichen Schaltflächen nach oben ragen, die vorne abge­ rundet sein können.
Erfindungsgemäß kann das Schaltergehäuse eine oberhalb der Drehachse angeordnete Öffnung aufweisen, aus der eine Schalt­ zunge ragt.
Schaltfunktionen können "blind" ertastet und sicher ausgelöst werden, wenn auf dem Schaltergehäuse zwei durch einen Steg oder Höcker getrennte Schaltflächen angeordnet sind.
Es hat sich aus ergonomischer Sicht als vorteilhaft erwiesen, wenn das Schaltergehäuse derart kreisförmig gebogen ausge­ führt ist, daß die Schaltflächen im Bereich eines auf dem Ab­ satz drehenden Schuhes liegen.
In vorteilhafter Weise kann das Schaltergehäuse eine gegen­ über den übrigen senkrecht aufeinanderstehenden Kanten des Schaltergehäuses schrägverlaufende Grundfläche aufweisen, wo­ bei der hintere Teil des Schaltergehäuses höher als der vor­ dere Teil ausgebildet ist, und die Drehachse für die Schalt­ wippe derart aus der Vorderseite des Schaltergehäuse heraus­ ragt, daß sie senkrecht auf ihr steht.
Als erfindungsgemäße Alternative kann die Drehachse der Schaltwippe derart nach vorn geneigt sein, daß ihr vorderer Bereich auf dem Fußboden aufliegt, so daß der Fußschalter im wesentlichen auf drei Punkten gelagert ist.
Die Schaltfunktionen lassen sich auf einfache Weise erhöhen, wenn an das Schaltergehäuse seitlich wenigstens ein Schaltmo­ dul mit einem Schaltergehäuse angebracht ist, aus dem Schal­ tergehäuse eine Drehachse ragt, die auf der zu dem Schalter­ gehäuse des Fußschalters gerichteten Seite angeordnet ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn eine einmal abge­ winkelte Wippfläche an der von dem Schaltergehäuse abweisen­ den Seite an der Drehachse angebracht ist.
Eine ungewollte Auslösung von Schaltfunktionen kann verhin­ dert werden, wenn abschließend mit der zu dem Schaltergehäuse gewandten Seite ein Begrenzungssteg an dem Schaltergehäuse angebracht ist.
Die Vielseitigkeit des Fußschalters wird noch weiter erhöht, wenn beliebige Schaltmodule miteinander kombinierbar sind. So lassen sich beispielsweise zwei Schaltmodule mit doppelter Wippfläche oder auch nur zwei Schaltmodule mit einmal abge­ winkelter Wippfläche zu einem Fußschalter zusammensetzen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemä­ ßen Fußschalters,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fußschalters gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine erweiterte Ausführungsform des erfindungsgemä­ ßen Fußschalters.
In Fig. 1 ist ein Schaltergehäuse 1 eines erfindungsgemäßen Fußschalters dargestellt, aus dessen Vorderseite eine Dreh­ achse 2 ragt, die im Außenbereich halbrund ausgeführt ist. Auf der nach oben weisende Fläche der Drehachse 2 mit Null­ stellung ist eine zweifach gebogene Schaltwippe 3 angebracht, wobei die Drehachse 2 derart angeordnet ist, daß die mittle­ re, rechteckige Fläche 4 der Schaltwippe 3 seitlich gesehen waagerecht ausgerichtet ist, während die beiden seitlichen, vorne abgerundeten Schaltflächen 5 und 6 nach oben ragen. Oberhalb des Austritts der Drehachse 2 aus dem Schaltergehäu­ se 1 ist eine Öffnung 7 vorgesehen, aus der eine Schaltzunge 8 ragt. In der Mitte ist auf dem Schaltergehäuse 1 ein Höcker 9 angebracht, der das Schaltergehäuse 1 überragt. Seitlich des Höckers 9 sind die Schaltflächen zweier Fußtaster 10 und 11 angeordnet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, in der der erfindungsgemäße Fuß­ schalter in Seitenansicht dargestellt ist, weist das Schal­ tergehäuse 1 eine gegenüber den übrigen senkrecht aufeinan­ derstehenden Gehäusekanten schrägverlaufende Grundfläche 12 auf, wobei der hintere Teil höher als der vordere Teil ausge­ bildet ist. Da die Drehachse 2 für die Schaltwippe 3 aus der Vorderseite waagerecht herausragt, ergibt sich, daß der Fuß­ schalter mit der hinteren Kante des Schaltergehäuses 1 und dem vorderen Teil der Drehachse 2 auf dem Fußboden 13 auf­ liegt, so daß sich eine stabile 3-Punkt-Lagerung ergibt. Wird die hintere Kante unten noch gewölbt ausgeführt oder die Grundfläche 12 mit Aufsetzpunkten versehen, so erhält man ei­ ne wirkliche 3-Punkt-Lagerung in allen Richtungen, so daß Un­ ebenheiten des Fußbodens 13 keine Rolle mehr spielen.
Anstelle der speziellen Ausbildung des Schaltergehäuses 1 kann erfindungsgemäß auch die Drehachse 2 nach vorn um einige Grad geneigt sein, so daß der Fußschalter im wesentlichen auf drei Punkten gelagert ist.
In dem Schaltergehäuse 1 sind die Lager der Drehachse 2 und eine geeignete Mechanik für deren Nullstellung angeordnet. Im oberen Bereich des Schaltergehäuses 1 sind die über Hebel betätigbaren Schaltelemente vorgesehen. In dem Höcker 9 können die Elektronik und die Sensoren für eine drahtlose Signal­ übertragung untergebracht sein. Die Steckstellen bzw. der Ka­ belauslaß für eine elektrische drahtgebundene Verbindung kön­ nen am Schaltergehäuse 1 vorgesehen sein. Durch eine derarti­ ge Anordnung wird erreicht, daß ein Fußschalter für medizini­ schen Zwecke auch bei einem Flüssigkeitsstand von 2,5 cm sei­ ne Funktionen nicht verlieren darf.
In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform beispielswei­ se für neurologische Anwendungen dargestellt, bei der der Fußschalter gemäß Fig. 1 und 2 jeweils seitlich um ein wei­ teres Schaltmodul erweitert worden ist. Diese Schaltmodule weisen an das Schaltergehäuse 1 des Fußschalters angepaßte Schaltergehäuse 14 und 15 auf, so daß sich die Form kontinu­ ierlich fortsetzt. Die aus den Schaltergehäusen 14 und 15 ragenden Drehachsen 16 und 17 sind jeweils auf der zu dem Schaltergehäuse 1 des Fußschalters gerichteten Seite angeord­ net. Sie weisen wiederum rechteckige Flächen 18 und 19 auf, an die jedoch jeweils nur eine abgewinkelte Wippfläche 20 und 21 an der von dem Schaltergehäuse 1 abweisenden Seite ange­ ordnet ist. Seitlich von den rechteckigen Flächen 18 und 19 und abschließend mit der zu dem Schaltergehäuse 1 gewandten Seite der Schaltergehäuse 14 und 15 sind zwei Begrenzungsste­ ge 22 und 23 angebracht. Im oberen Bereich auf den Schalter­ gehäusen 14 und 15 sind die Schaltflächen von Fußtastern 24 und 25 vorgesehen. Die jeweils zum Schaltergehäuse 1 gerich­ teten Oberflächen der Schaltergehäuse 14 und 15 können eben­ falls mit einem Steg oder Höcker versehen sein.
Zur Veranschaulichung der Funktionsweise des erfindungsgemä­ ßen Fußschalters ist ein Schuh 26 dargestellt, der in seiner Ruheposition auf der rechteckigen Fläche 4 vor der Schaltzun­ ge 8 nahezu ebenerdig auf dem Fußboden 13 zu einer Bodenplat­ te liegt. Durch seitliches Drehen des Schuhes 26 aus dem Fuß­ gelenk kann die Schaltwippe entsprechend gekippt werden, wo­ bei die Begrenzungsstege 22 und 23 verhindern, daß versehent­ lich die daneben angeordneten Wippflächen 20 und 21 mit betä­ tigt werden. Durch einfaches Anheben der Spitze des Schuhes 26 und einer Verlagerung nach vorne, bis der Schuh 26 an den Steg anstößt, kann die Schaltzunge 8 betätigt werden, wobei beim Durchtreten der Schuh 26 sich wieder nahezu auf dem Level des Fußbodens 13 befindet. Durch blindes Ertasten des Höckers 9 und entsprechendem seitlichen Verschwenken kann ei­ ne der Schaltflächen der Fußtaster 10 und 11 niedergedrückt werden.
Sollen nun die seitlich angeordneten Schaltmodule betätigt werden, so wird der Fuß so weit vor der Schaltwippe 3 zur Seite geschwenkt, bis mit dem Schuh 26 die Begrenzungsstege 22 und 23 ertastet worden sind. Von dort aus kann durch wei­ teres seitliches Verschwenken des Schuhes 26 die Wippflächen 20 und 21 oder durch entsprechendes Anheben des Schuhes 26 die Fußtaster 24 und 25 betätigt werden, wobei die nicht dar­ gestellten Stege eine weitere Orientierungshilfe bilden kön­ nen.
Der Schuh 26 mit einer maßstäblich dargestellten Größe 42 ist auf dem Wippendrehpunkt in der Ruhelage positioniert. Dadurch läßt sich unschwer die gesamte Größe des Fußschalters, sowie das ergonomische sichere Auslösen der Schaltwippen und der darüber liegenden Schalter erkennen.
Wird ein derartiger Fußschalter in der Röntgentechnik einge­ setzt, so kann er beispielsweise folgende Schaltfunktionen durchführen:
Durch ergonomisches Drehen aus dem Fußgelenk wird die Funkti­ on Durchleuchtung Ebene A oder B ausgelöst, wobei der Fuß während des Durchleuchtens voll belastet auf Bodenlevel liegt.
Durch Betätigung der Schaltzunge 8 werden beide Anlagen gleichzeitig einschaltet. Durch die Wippflächen 20 und 21 wird die jeweilige Anlage im Hochkantrastmodus betrieben. Mit den Fußtastern 10 und 11 kann eine Aufnahme erstellt sowie die Lichthelligkeit gedimmt werden. Der Fußtaster 24 kann ei­ ne Umschaltung der einzelnen Betriebsmoden bewirken und der Fußtaster 25 kann für weitere Hilfsfunktionen vorgesehen sein.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Fußschalters erhält man ein Wippen-Schaltsystem mit fünf Schaltfunktionen, die mit zwei Modulen gleicher Bauart auf neun Schaltfunktionen erhöht werden können. Durch die spezielle Formgebung sowie die Anordnung von Höckern 9 und Stegen 22 und 23 ist ein blindes Ertasten der Schalttasten ohne die Gefahr von unge­ wollter Strahlungsauslösung möglich. Der ertastete Wippen­ drehpunkt kann mit dem Körpergewicht belastet werden, ohne daß eine Strahlung ausgelöst wird. Der Wippendrehpunkt ist daher gleichzeitig Orientierungshilfe und Ruhefläche für den Fuß auf "quasi Bodenlevel". Die Wippenfläche engt selbst die größten Clogs nicht ein, so daß die Schalterlänge auf "zwei Clogs-Breiten" minimierbar ist, ohne daß die Schaltsicherheit darunter leidet. Eine Schalterauslösung für Durchleuchtung der Ebenen A, B oder A + B erfolgt ergonomisch auf "quasi Bo­ denlevel"
Der Fußschalter benötigt keinen bei bekannten Fußschaltern vorgesehenen Rahmen, um auf dem Boden ohne ungewollte Strah­ lungsauslösung verschoben werden zu können. Fällt der Fuß­ schalter oder gerät er in die Rückenlage, so wirkt die Schaltwippe 3 gegenüber ungewollter Strahlungsauslösung selbstsperrend. Bodenunebenheiten werden durch die 3-Punkt- Lagerung Wippendrehpunkt/Schaltergehäuse ausgeglichen. Die zum Bediener hin gekippte Wippenfläche verbessert die Ergono­ mie und das Design.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung werden die Nachteile bestehender Fußschalter behoben. Es ergibt eine deutliche Ko­ stensenkung durch die modulare Zusammensetzung des Fußschal­ ters. So können auf einfache Weise Schalter für eine Mono- Version, für eine Biplane-Version oder gar für Neurologie ei­ ne Extended-Version erstellt werden.
Als ergonomisch zweckmäßig und praktisch ausreichend hat es sich erwiesen, die Anzahl der Moduleinheiten auf vier zu be­ grenzen.
Kombiniert man zwei seitliche Schaltmodule einer Extended- Version miteinander, erhält man eine Anordnung mit geteilter Wippe, was zu einer weiteren Schaltfunktionsmöglichkeit führt.

Claims (11)

1. Fußschalter für eine medizinische Diagnostikeinrichtung mit einem Schaltergehäuse (1) und mit einer um eine Drehachse (2) schwenkbaren Schaltwippe (3) mit Nullstellung, da­ durch gekennzeichnet, daß die Dreh­ achse (2) derart aus dem Gehäuse (1) ragt, daß sie mit ihrem freien Ende einen Auflagepunkt des Fußschalters bildet.
2. Fußschalter nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schaltwippe (3) zweifach gebogen und die Drehachse (2) in ihrem äußeren Bereich halb­ rund ausgebildet ist, so daß eine mittlere, rechteckige Flä­ che (4) der Schaltwippe (3) seitlich gesehen waagerecht aus­ gerichtet auf der geraden Fläche der Drehachse (2) befestigt ist, während die beiden seitlichen Schaltflächen (5, 6) nach oben ragen.
3. Fußschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltergehäuse (1) eine oberhalb der Drehachse (2) angeordnete Öffnung aufweist, aus der eine Schaltzunge (8) ragt.
4. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß auf dem Schaltergehäuse (1) zwei durch einen Steg oder Höcker (9) ge­ trennte Schaltflächen (10, 11) angeordnet sind.
5. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß das Schal­ tergehäuse (1) derart kreisförmig gebogen ausgeführt ist, daß die Schaltflächen (10, 11) im Bereich eines auf dem Absatz drehenden Schuhes (26) liegen.
6. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß das Schal­ tergehäuse (1) eine gegenüber den übrigen senkrecht aufeinan­ derstehenden Kanten des Schaltergehäuses (1) schrägverlaufen­ de Grundfläche (12) aufweist, wobei der hintere Teil des Schaltergehäuses (1) höher als der vordere Teil ausgebildet ist, und daß die Drehachse (2) für die Schaltwippe (3) derart aus der Vorderseite des Schaltergehäuse (1) herausragt, daß sie senkrecht auf ihr steht.
7. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Dreh­ achse (2) der Schaltwippe (3) derart nach vorn geneigt ist, daß ihr vorderer Bereich auf dem Fußboden (13) aufliegt, so daß der Fußschalter im wesentlichen auf drei Punkten gelagert ist.
8. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß an das Schaltergehäuse (1) seitlich ein Schaltelement mit einem Schaltergehäuse (14, 15) angebracht ist, aus dem Schalterge­ häuse (14, 15) eine Drehachse (16, 17) ragt, die auf der zu dem Schaltergehäuse (1) des Fußschalters gerichteten Seite angeordnet ist.
9. Fußschalter nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine einmal abgewinkelte Wippfläche (20, 21) an der von dem Schaltergehäuse (1) abwei­ senden Seite an der Drehachse (16, 17) angebracht ist.
10. Fußschalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß abschließend mit der zu dem Schaltergehäuse (1) gewandten Seite ein Begrenzungssteg (22, 23) an dem Schaltergehäuse (14, 15) angebracht ist.
11. Fußschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß beliebige Schaltmodule mit den Schaltergehäusen (1, 14, 15) miteinander kombinierbar sind.
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