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DE102014017976B3 - Führungssystem - Google Patents

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DE102014017976B3
DE102014017976B3 DE102014017976.1A DE102014017976A DE102014017976B3 DE 102014017976 B3 DE102014017976 B3 DE 102014017976B3 DE 102014017976 A DE102014017976 A DE 102014017976A DE 102014017976 B3 DE102014017976 B3 DE 102014017976B3
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guide unit
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linear drive
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DE102014017976.1A
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Thomas Fischer
Sven Müller
Jan Thumm
Eric Angué
Thomas Häckel
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Festo SE and Co KG
Original Assignee
Festo SE and Co KG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/14Characterised by the construction of the motor unit of the straight-cylinder type
    • F15B15/1423Component parts; Constructional details
    • F15B15/1471Guiding means other than in the end cap
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/008Systems with a plurality of bearings, e.g. four carriages supporting a slide on two parallel rails
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
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Abstract

Führungssystem, mit mindestens einer ersten Führungseinheit (4a) und mindestens einer zweiten Führungseinheit (4b), wobei jede dieser Führungseinheiten (4a, 4b) einen Führungskörper (8) mit einer zum Befestigen an einem Linearantrieb (2) ausgebildeten Linearantriebs-Befestigungsschnittelle (5) aufweist und über ein an zwei in dem Führungskörper (8) linear verschiebbar geführten Führungsstangen (25) angebrachtes Jochelement (9) verfügt, das an einem Abtriebsteil (36) des an der Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle (5) angebrachten Linearantriebes (2) befestigbar oder befestigt ist, wobei jedes Jochelement (9) mit mindestens einer das Anbringen einer zu bewegenden Komponente ermöglichenden Montageschnittstelle (45) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, – dass die mindestens eine erste Führungseinheit (4a) an ihrem Jochelement (9) eine erste Anbauschnittstelle (50) aufweist, die derart auf mindestens eine am Führungskörper (8) der mindestens einen zweiten Führungseinheit (4b) ausgebildete weitere Anbauschnittstelle (53) abgestimmt ist, dass das Jochelement (9) der ersten Führungseinheit (4a) mit der ersten Anbauschnittstelle (50) unter Bildung einer Führungseinheiten-Baugruppe (47) direkt an einer weiteren Anbauschnittstelle (53) des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) anbaubar und befestigbar ist, – dass der Führungskörper (8) der Führungseinheiten (4a, 4b) einen U-förmigen Querschnitt hat und zwei durch einen Stegabschnitt (8c) starr miteinander verbundene Schenkelabschnitte (8a, 8b) aufweist, in denen jeweils eine der Führungsstangen (25) linear verschiebbar geführt ist, wobei das die beiden Führungsstangen (25) verbindende Jochelement (9) dem Führungskörper (8) an einer Vorderseite (13) axial vorgelagert ist und wobei der U-förmige Führungskörper (8) mit seinen beiden Schenkelabschnitten (8a, 8b) und dem Stegabschnitt (8c) eine Montageausnehmung (24) begrenzt, in die ein zu befestigender oder befestigter Linearantrieb (2) eintaucht, – und dass sich die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle (5) an der der Montageausnehmung (24) zugewandten Innenseite des Stegabschnittes (8c) des Führungskörpers (8) befindet, wobei sie mindestens einen an der Innenseite des Stegabschnittes (8c) angeordneten, mittels in den Stegabschnitt (8c) eingreifender Befestigungsschrauben (28) fixierten Befestigungskörper (32) aufweist, der mit dem zu befestigenden Linearantrieb (2) in Eingriff bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Führungssystem, mit mindestens einer ersten Führungseinheit und mindestens einer zweiten Führungseinheit, wobei jede dieser Führungseinheiten einen Führungskörper mit einer zum Befestigen an einem Linearantrieb ausgebildeten Linearantriebs-Befestigungsschnittelle aufweist und über ein an zwei in dem Führungskörper linear verschiebbar geführten Führungsstangen angebrachtes Jochelement verfügt, das an einem Abtriebsteil des an der Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle angebrachten Linearantriebes befestigbar oder befestigt ist, wobei jedes Jochelement mit mindestens einer das Anbringen einer zu bewegenden Komponente ermöglichenden Montageschnittstelle ausgestattet ist.
  • Ein aus der DE 10 2010 051 061 A1 bekanntes Führungssystem verfügt über eine im Zusammenhang mit einem Linearantrieb nutzbare Führungseinheit. Die Führungseinheit enthält einen U-förmig gestalteten Führungskörper, der an einem Linearantrieb befestigt ist, der über ein beispielsweise elektrisch zu einer Linearbewegung antreibbares Abtriebsteil verfügt. Damit das Abtriebsteil bei seiner Linearbewegung exakt geführt ist, ist es an einem plattenförmigen Jochelement befestigt, das zwei Führungsstangen verbindet, die in dem Führungskörper linear verschiebbar geführt sind. An dem Jochelement befindet sich eine Montageschnittstelle, an der eine zu bewegende Komponente montiert werden kann. An dem Führungskörper ist außer einer die Befestigung eines Linearantriebes ermöglichenden Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle auch noch eine weitere Befestigungsschnittstelle vorhanden, mit deren Hilfe der Führungskörper an einer als Material bezeichneten Komponente befestigt werden kann.
  • Ein ähnlich aufgebautes Führungssystem ist aus der EP 2 199 624 B1 bekannt, wobei dort der Führungskörper einer Führungseinheit über eine geschlossene Außenkontur verfügt und der Linearantrieb von einer Rückseite her in einen Hohlraum des Führungskörpers eingeschoben ist.
  • Die DE 10 2006 017 456 A1 offenbart eine Mehrachsenanordnung von Lineareinheiten, die über mehrere Lineareinheiten verfügt, die jeweils ein längliches Führungsteil und ein an dem Führungsteil längs bewegbares Tischteil aufweisen. Die beiden Lineareinheiten sind an ihren Tischteilen mit zueinander rechtwinkeliger Ausrichtung aneinander anbaubar, um ein mehrachsiges Linearsystem zu erhalten.
  • Aus der EP 2 145 723 A1 ist ein Führungssystem bekannt, das zwei aneinander angebaute erste und zweite Führungseinheiten aufweist. Die erste Führungseinheit verfügt über einen Führungskörper, an dem über eine Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle ein Linearantrieb befestigt ist. Die zweite Führungseinheit weist ebenfalls einen mit einem Linearantrieb verbundenen Führungskörper auf, wobei dieser Linearantrieb eine linear bewegliche Stange umfasst, die mit dem Führungskörper der ersten Führungseinheit antriebsmäßig gekoppelt ist. Auf diese Weise bildet das Führungssystem einen Kreuzschlitten, durch den ein Werkzeugträger in zwei zueinander rechtwinkeligen Richtungen verfahrbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Führungssystem zu schaffen, das zur Anpassung an unterschiedliche Anwendungsfälle bei kostengünstigem Aufbau variabel zusammensetzbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen vorgesehen,
    • – dass die mindestens eine erste Führungseinheit an ihrem Jochelement eine erste Anbauschnittstelle aufweist, die derart auf mindestens eine am Führungskörper der mindestens einen zweiten Führungseinheit ausgebildete weitere Anbauschnittstelle abgestimmt ist, dass das Jochelement der ersten Führungseinheit mit der ersten Anbauschnittstelle unter Bildung einer Führungseinheiten-Baugruppe direkt an einer weiteren Anbauschnittstelle des Führungskörpers der zweiten Führungseinheit anbaubar und befestigbar ist,
    • – dass der Führungskörper der Führungseinheiten einen U-förmigen Querschnitt hat und zwei durch einen Stegabschnitt starr miteinander verbundene Schenkelabschnitte aufweist, in denen jeweils eine der Führungsstangen linear verschiebbar geführt ist, wobei das die beiden Führungsstangen verbindende Jochelement dem Führungskörper an einer Vorderseite axial vorgelagert ist und wobei der U-förmige Führungskörper mit seinen beiden Schenkelabschnitten und dem Stegabschnitt eine Montageausnehmung begrenzt, in die ein zu befestigender oder befestigter Linearantrieb eintaucht,
    • – und dass sich die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle an der der Montageausnehmung zugewandten Innenseite des Stegabschnittes des Führungskörpers befindet, wobei sie mindestens einen an der Innenseite des Stegabschnittes angeordneten, mittels in den Stegabschnitt eingreifender Befestigungsschrauben fixierten Befestigungskörper aufweist, der mit dem zu befestigenden Linearantrieb in Eingriff bringbar ist.
  • Auf diese Weise können wenigstens zwei zur Linearführung bei Linearantrieben ausgebildete Führungseinheiten direkt und ohne verpflichtende Verwendung von Adapterelementen aneinander angebaut werden, um eine Führungseinheiten-Baugruppe zu erhalten, die eine qualitativ hochwertige Linearführung für die Abtriebsteile der zugeordneten Linearantriebe bietet. Die Möglichkeit des Anbaus des Führungskörpers einer zweiten Führungseinheit an das Jochelement einer ersten Führungseinheit erlaubt die Realisierung eines Systems, bei dem das Jochelement der zweiten Führungseinheit weiterhin nutzbar ist, um eine zu bewegende Komponente anzubringen, beispielsweise eine weitere Antriebseinheit oder ein Handhabungsgerät. Man kann auf diese Weise beispielsweise portalähnliche Anordnungen realisieren, die in der Handhabungstechnik Verwendung finden können. Vorzugsweise besteht die Möglichkeit zu einer kaskadierten paarweisen Verbindung von Führungseinheiten dergestalt, dass bei einem sich aus einer ersten Führungseinheit und einer zweiten Führungseinheit zusammensetzenden Führungseinheitenpaar die zweite Führungseinheit gleichzeitig als erste Führungseinheit eines weiteren Führungseinheitenpaars nutzbar ist, sodass dann beispielsweise mehr als zwei Führungseinheiten in serieller Anordnung direkt aneinander angebaut sind. Vorteilhaft ist bei der sich aus wenigstens zwei Führungseinheiten zusammensetzenden Führungseinheiten-Baugruppe, dass ein freies, nicht am Führungskörper einer weiteren Führungseinheit angebautes Jochelement vielseitige Möglichkeiten zur Direktbefestigung einer oder mehrerer weiterer Komponenten bietet, so beispielsweise die Bestückung mit anderen linear und/oder rotativ arbeitenden Antrieben, die dazu lediglich mit einer Gegen-Montageschnittstelle ausgebildet sein müssen, die zur Montageschnittstelle des nicht mit einer weiteren Führungseinheit bestückten Jochelementes passt.
  • Die Führungskörper der Führungseinheiten haben – eventuell abgesehen von einer unterschiedlichen Dimensionierung – die gleiche Grundstruktur. Diese Grundstruktur sieht einen Führungskörper vor, der über einen U-förmigen Querschnitt verfügt und zwei durch einen Stegabschnitt starr miteinander verbundene Schenkelabschnitte aufweist, in denen jeweils eine der Führungsstangen linear verschiebbar geführt ist. Der U-förmige Führungskörper definiert mit seinen beiden Schenkelabschnitten und dem diesbezüglich insbesondere einstückig ausgebildeten Verbindungsabschnitt eine Montageausnehmung, in die ein zu befestigender oder befestigter Linearantrieb eintaucht, dessen Abtriebsteil in einem dem Führungskörper axial vorgelagerten Bereich an dem die beiden Führungsstangen insbesondere starr verbindenden Jochelement angebracht ist. Das Jochelement ist vorzugsweise plattenförmig ausgebildet. Die zur Befestigung eines Linearantriebs dienende Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle befindet sich an der der Montageausnehmung zugewandten Innenseite des Stegabschnittes eines jeweiligen Führungskörpers. Dies erleichtert die Montage. Die Montageausnehmung ist zweckmäßigerweise hinsichtlich ihrer Breite derart auf die Breite des Gehäuses des in sie eintauchenden Linearantriebes abgestimmt, dass Letzteres eine Querabstützung durch die beiden Schenkelabschnitte des Führungskörpers erfährt. Die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle ist mit mindestens einem an der Innenseite des Stegabschnittes angeordneten Befestigungskörper ausgestattet, der mittels in den Stegabschnitt eingreifender Befestigungsschrauben fixiert ist und der mit dem zu befestigenden Linearantrieb in Eingriff bringbar ist. Der Befestigungskörper ist insbesondere so ausgebildet, dass er mittels den Stegabschnitt durchsetzender Befestigungsschrauben ein Verspannen zwischen dem Linearantrieb und dem Führungskörper bewirkt.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Zweckmäßigerweise ist der Führungskörper mindestens einer zweiten Führungseinheit mit mehreren jeweils zur ersten Anbauschnittstelle des Jochelementes der ersten Führungseinheit passenden weiteren Anbauschnittstellen ausgestattet, an denen das besagte Jochelement mit seiner ersten Anbauschnittstelle alternativ anbaubar und befestigbar ist. Es besteht auf diese Weise die vorteilhafte Möglichkeit, unter Verwendung von nur zwei Führungseinheiten verschieden strukturierte Führungseinheiten-Baugruppen zu realisieren, die sich in der gegenseitigen Ausrichtung der in ihnen zusammengefassten Führungseinheiten und folglich auch der daran befestigten Linearantriebe voneinander unterscheiden.
  • Der Führungskörper einer zweiten Führungseinheit kann beispielsweise mehrere winkelig, insbesondere rechtwinkelig zueinander ausgerichtete Außenflächen besitzen, die jeweils eine weitere Anbauschnittstelle aufweisen, und an die die erste Führungseinheit mit ihrem Jochelement ausgewählt anbaubar ist. Die mehreren weiteren Anbauschnittstellen können also in vorteilhafter Weise mit voneinander abweichender räumlicher Ausrichtung an unterschiedlichen Stellen des Führungskörpers der zweiten Führungseinheit angeordnet sein.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausgestaltung des mindestens einen Befestigungskörpers als Nutenstein erwiesen. Am Außenumfang des Gehäuses des zu befestigenden oder befestigten Linearantriebes ist eine über eine hinterschnittene Querschnittskontur verfügende Befestigungsnut ausgebildet, in die der Nutenstein eingreift, sodass das Gehäuse des Linearantriebes mit Hilfe der an dem Nutenstein angreifenden Befestigungsschrauben mit der Innenseite des Stegabschnittes des Führungskörpers verspannt werden kann. Die Nutensteine sind zweckmäßigerweise zweifach vorhanden und greifen in parallel mit Abstand nebeneinander angeordnete Befestigungsnuten des Linearantriebes ein, sodass eine besonders sichere und tragfähige Befestigung erreicht wird. Ein Vorteil dieser Befestigungsart besteht darin, dass seitens des Linearantriebes keine Befestigungsbohrungen notwendig sind und in der Regel sowieso vorhandene Befestigungsnuten zum Zusammenwirken mit den Nutensteinen genutzt werden können. Auf diese Weise ist eine direkte Befestigung ohne zusätzliche Adaptermittel möglich.
  • Jede Führungseinheit kann aber an ihrer Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle auch über einen spezifisch auf die Gestalt eines zu befestigenden Linearantriebes abgestimmten Befestigungsadapter verfügen. Der Befestigungsadapter kann über die Befestigungsschrauben am Führungskörper befestigt werden und weist darüber hinaus weitere Befestigungsmittel auf, die von der Befestigung des Befestigungsadapters unabhängig sind und die ausgebildet sind, um daran einen Linearantrieb zu fixieren. Die weiteren Befestigungsmittel können beispielsweise eine gelochte Befestigungslasche aufweisen, in die ein zu befestigender Linearantrieb einsteckbar ist, was sich insbesondere dann empfiehlt, wenn der Linearantrieb über ein rundes Antriebsgehäuse verfügt. Der Befestigungsadapter kann eine abgewinkelte Struktur haben und über zwei Schenkel verfügen, von denen der eine Schenkel am Führungskörper befestigt wird und der andere Schenkel zur davon unabhängigen Befestigung eines Linearantriebes nutzbar ist.
  • Die an dem Jochelement der mindestens einen Führungseinheit angeordnete erste Anbauschnittstelle befindet sich zweckmäßigerweise an der dem Führungskörper axial abgewandten Vorderseite des Jochelements. Ist das Jochelement in vorteilhafter Weise plattenförmig ausgebildet, ergibt sich auf diese Weise eine relativ große Anbaufläche, an der sich der angesetzte Führungskörper einer zweiten Führungseinheit stabil abstützen kann.
  • Vorzugsweise ist an der der Montageausnehmung abgewandten Außenseite des Führungskörpers der zweiten Führungseinheit eine weitere Anbauschnittstelle angeordnet, die ausgebildet ist, um an der ersten Anbauschnittstelle des Jochelementes einer ersten Führungseinheit angebaut und befestigt zu werden. Diese weitere Anbauschnittstelle erstreckt sich zweckmäßigerweise über die der Montageausnehmung abgewandte Außenseite des Stegabschnittes hinweg und kann sich bei Bedarf auch zumindest partiell bis in die Randbereiche erstrecken, in denen die zur Führung der Führungsstangen dienenden Schenkelabschnitte angeordnet sind.
  • Es ist des Weiteren von Vorteil, wenn an der der Montageausnehmung abgewandten und insbesondere rechtwinkelig zur Außenseite des Stegabschnittes orientierten Außenseite jedes Schenkelabschnittes des Führungskörpers der zweiten Führungseinheit eine weitere Anbauschnittstelle angeordnet ist, die für den Anbau eines Jochelementes einer ersten Führungseinheit geeignet ist. Das Jochelement kann dabei wahlweise am einen oder anderen Schenkelabschnitt befestigt werden, was die Variabilität des Aufbaus unter Berücksichtigung der Struktur eines an der zweiten Führungseinheit befestigten Linearantriebes und/oder einer an dessen Jochelement angebrachten, zu bewegenden Komponente ermöglicht.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die beiden an der Außenseite der Schenkelabschnitte des Führungskörpers der zweiten Führungseinheit angeordneten weiteren Anbauschnittstellen untereinander identisch sind.
  • Vorzugsweise ist der Führungskörper an seiner Außenseite sowohl im Bereich des Stegabschnittes als auch im Bereich eines jeden der beiden Schenkelabschnitte mit je einer weiteren Anbauschnittstelle ausgestattet, die alternativ nutzbar ist, um unter Verwendung einer ersten Anbauschnittstelle eine erste Führungseinheit mit ihrem Jochelement direkt anzubauen.
  • Von Vorteil ist es, wenn die am Jochelement der ersten Führungseinheit angeordnete Montageschnittstelle mit der sich am gleichen Jochelement befindenden ersten Anbauschnittstelle zu einer Schnittstelleneinheit zusammengefasst ist, die sich zweckmäßigerweise an einer dem Führungskörper axial abgewandten Vorderseite des Jochelementes befindet. Auf diese Weise kann das Jochelement wahlweise zum direkten Anbau einer nicht von einer Führungseinheit gebildeten, zu bewegenden Komponente genutzt werden oder aber zum Anbau einer zweiten Führungseinheit.
  • Es besteht prinzipiell die Möglichkeit, die ersten und zweiten Führungseinheiten untereinander identisch auszubilden. Besonders vorteilhaft erweist sich der Erfindungsgedanke allerdings in Verbindung mit ersten und zweiten Führungseinheiten, die über sich voneinander unterscheidende Außenabmessungen verfügen, insbesondere derart, dass die mindestens eine erste Führungseinheit über größere Außenabmessungen verfügt als die mindestens eine zweite Führungseinheit. Das Führungssystem bietet folglich die Möglichkeit, unterschiedlich groß dimensionierte Linearantriebe in ein und demselben Führungssystem miteinander zu kombinieren.
  • Von Vorteil ist es, wenn mehrere erste Führungseinheiten vorhanden sind, die in einer gestapelten Anordnung unter Bildung eines Führungseinheiten-Stapels direkt aneinander ansetzbar und aneinander befestigbar sind. Alternativ oder zusätzlich können auch die Führungskörper mehrerer zweiter Führungseinheiten konstruktiv derart aufeinander abgestimmt sein, dass sie sich stapeln und direkt miteinander verbinden lassen. Entsprechende Stapelungs- und Befestigungsmaßnahmen sehen insbesondere vor, dass die zu stapelnden Führungseinheiten an einander entgegengesetzten Seiten ihres Führungskörpers über eine erste Stapel-Befestigungsschnittstelle und eine dazu passende zweite Stapel-Befestigungsschnittstelle verfügen. Bei allen Befestigungsmaßnahmen wird zweckmäßigerweise auf Schraubverbindungen zurückgegriffen. Diese bieten bei entsprechender Ausgestaltung den Vorteil, dass einmal hergestellte Verbindungen bei Bedarf auch wieder leicht gelöst werden können.
  • An den Führungsskörpern der Führungseinheiten können Befestigungsnuten ausgebildet sein, die zur Befestigung nicht von Führungseinheiten gebildeter zusätzlicher Ausstattungskomponenten dienen. Hier können beispielsweise kleinere Bearbeitungseinheiten, beispielsweise Bohreinheiten, befestigt werden. Auf diese Weise lässt sich der Verwendungsumfang der Führungseinheiten nochmals erweitern. Die Befestigungsnuten befinden sich zweckmäßigerweise an den dem Stegabschnitt des Führungskörpers abgewandten Stirnflächen der beiden Führungsschenkel, die die Montageausnehmung des Führungskörpers flankieren.
  • Das Führungssystem enthält außer den Führungseinheiten zweckmäßigerweise auch noch mehrere Linearantriebe, die mit Hilfe der Linearantriebs-Befestigungsschnittstellen an den Führungseinheiten anbringbar oder angebracht sind. Die Linearantriebe können vom elektrisch betätigbaren Typ oder vom mittels Fluidkraft betätigbaren Typ sein, können aber auch als Hybridantriebe ausgeführt sein. Bei mit Fluidkraft betätigbaren Linearantrieben handelt es sich insbesondere um pneumatisch betätigte Linearantriebe.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 eine bevorzugte Ausgestaltung einer ersten Führungseinheit in einer Schrägansicht von oben her,
  • 2 die aus 1 ersichtliche erste Führungseinheit in einer Schrägansicht von unten her,
  • 3 eine bevorzugte Ausführungsform einer zweiten Führungseinheit in einer Schrägansicht von oben her,
  • 4 die zweite Führungseinheit aus 3 in einer Schrägansicht von unten her,
  • 5 eine Baugruppe bestehend aus einer zweiten Führungseinheit und einem daran befestigten Linearantrieb in einer perspektivischen Darstellung, wobei eine sich aus einem Linearantrieb und einer ersten Führungseinheit zusammensetzende Baugruppe den prinzipiell gleichen Aufbau hat,
  • 6 eine Explosionsdarstellung der Baugruppe aus 5 vor dem Zusammenbau,
  • 7 eine Seitenansicht der Baugruppe aus 5 mit Blickrichtung gemäß Pfeil VII aus 5, wobei der Führungskörper im Bereich der Linearantriebs-Befestigungsmittel aufgebrochen ist,
  • 8 eine Vorderansicht der Baugruppe aus 5 mit Blickrichtung gemäß Pfeil VIII aus 5, wobei die Führungseinheit im Bereich der Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle wiederum aufgebrochen ist,
  • 9 ein Führungssystem, das sich aus einer eine erste Führungseinheit und eine zweite Führungseinheit umfassenden Führungseinheiten-Baugruppe und an den Führungseinheiten befestigten Linearantrieben zusammensetzt,
  • 10 das in 9 illustrierte Führungssystem in einer Explosionsdarstellung vor dem Zusammenbau der beiden Führungseinheiten,
  • 11 in einer der 9 entsprechenden Darstellungsweise eine weitere Ausgestaltung des Führungssystems,
  • 12 das Führungssystem aus 11 in einer Explosionsdarstellung vor dem Zusammenbau der beiden Führungseinheiten,
  • 13 eine Stapelanordnung bestehend aus einem aus zwei gleichartigen Führungseinheiten bestehenden Führungseinheiten-Stapel und an den Führungseinheiten jeweils befestigten Linearantrieben,
  • 14 die Anordnung aus 13 in einer Explosionsdarstellung vor dem Zusammenbau der beiden sich je aus einer Führungseinheit und einem Linearantrieb zusammensetzenden Baugruppen,
  • 15 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines sich aus einer Führungseinheit, beispielsweise einer zweiten Führungseinheit und einem Linearantrieb zusammensetzenden Baugruppe, wobei der Linearantrieb unter Mitwirkung eines Befestigungsadapters an der Führungseinheit fixiert ist,
  • 16 die Baugruppe aus 15 in einer Explosionsdarstellung vor der gegenseitigen Befestigung von Linearantrieb und Führungseinheit,
  • 17 eine Seitenansicht der Baugruppe aus 15, wobei der Führungskörper im Bereich der Linearantriebs-Befestigungsschnitte aufgebrochen ist, und
  • 18 eine Vorderansicht der Baugruppe aus 15 mit Blickrichtung gemäß Pfeil XVIII aus 15, wobei der Führungskörper wiederum im Bereich der Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle aufgebrochen ist.
  • Zu dem in der Zeichnung in unterschiedlichen Ausprägungen abgebildeten Führungssystem 1 gehören wenigstens zwei jeweils mit einem Linearantrieb 2 zu einer Antriebs-Baugruppe 3 vereinigbare Führungseinheiten 4. Zu diesen mehreren Führungseinheiten 4 gehören mindestens eine erste Führungseinheit 4a und mindestens eine zweite Führungseinheit 4b, die zweckmäßigerweise einen vergleichbaren Grundaufbau haben. Das Führungssystem 1 kann zum Erhalt einer variablen Zusammensetzung über mehrere erste Führungseinheiten 4a und/oder über mehrere zweite Führungseinheiten 4b verfügen.
  • Jede Führungseinheit 4 verfügt über eine Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5, über die sie an einem Linearantrieb 2, insbesondere am Antriebsgehäuse 6 eines Linearantriebes 2 befestigbar ist. Die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 ist insbesondere zur lösbaren Befestigung eines Antriebsgehäuses 6 ausgebildet.
  • Eine sich aus einer ersten Führungseinheit 4a und einem daran befestigten Linearantrieb 2 zusammensetzende Antriebs-Baugruppe 3 sei im Folgenden zur besseren Unterscheidung auch als erste Antriebs-Baugruppe 3a bezeichnet. Eine sich aus einer zweiten Führungseinheit 4b und einem daran befestigten Linearantrieb 2 zusammensetzende Antriebs-Baugruppe 3 sei im Folgenden zur besseren Unterscheidung auch als zweite Antriebs-Baugruppe 3b bezeichnet.
  • Prinzipiell können die ersten und zweiten Führungseinheiten 4a, 4b völlig identisch ausgebildet sein. Es ist jedoch von Vorteil und auch beim Ausführungsbeispiel umgesetzt, wenn sich die beiden Führungseinheiten 4a, 4b in ihrer Dimensionierung voneinander unterscheiden. Auf diese Weise lassen sich unterschiedlich dimensionierte Antriebs-Baugruppen 3 zur Bildung eines Führungssystems 1 baugruppenartig miteinander kombinieren.
  • Vorzugsweise verfügt die erste Führungseinheit 4a über größere Außenabmessungen als die zweite Führungseinheit 4b. Dabei ist die erste Führungseinheit 4a so gestaltet, dass sich an ihr ein größerer Linearantrieb 2 befestigen lässt als an der zweiten Führungseinheit 4b. Dementsprechend hat beim Ausführungsbeispiel die erste Antriebs-Baugruppe 3a größere maßliche Dimensionen als die zweite Antriebs-Baugruppe 3b.
  • Da bei den Führungseinheiten 4a, 4b des Ausführungsbeispiels der konzeptionelle Aufbau übereinstimmt und lediglich die Außenabmessungen variieren, können die beiden Arten von ersten und zweiten Führungseinheiten 4a, 4b gemeinsam beschrieben werden. Hierfür bieten sich die 1 bis 4 an, die in den 1 und 2 die erste Führungseinheit 4a und in den 3 und 4 die zweite Führungseinheit 4b aus unterschiedlichen Blickrichtungen zeigen.
  • Jede Führungseinheit 4 hat eine imaginäre Längsachse 7. Zu jeder Führungseinheit 4 gehören ein Führungskörper 8 und ein mit axialem Abstand zu dem Führungskörper 8 angeordnetes Jochelement 9. Das Jochelement 9 ist dem Führungskörper 8 an einer Vorderseite 13 desselben in Achsrichtung der Längsachse 7 vorgelagert.
  • Der Führungskörper 8 hat eine der Vorderseite 13 entgegengesetzte Rückseite 14. Er verfügt außerdem über eine Oberseite 15 und eine dieser entgegengesetzte Unterseite 16, die in Achsrichtung einer zu der Längsachse 7 rechtwinkeligen Hochachse 17 der Führungseinheit 4 orientiert sind. Schließlich verfügt die Führungseinheit 4 über eine zur Längsachse 7 und zur Hochachse 17 rechtwinkelige Querachse 18 sowie eine erste seitliche Außenseite 22 und eine zweite seitliche Außenseite 23, die einander entgegengesetzt in Achsrichtung der Querachse 18 orientiert sind.
  • Sowohl der Führungskörper 8 als auch das Jochelement 9 haben in Achsrichtung der Längsachse 7 betrachtet eine längliche Querschnittsform mit größerer, in Achsrichtung der Querachse 18 gemessener Breite als in Achsrichtung der Hochachse 17 gemessener Höhe.
  • Bevorzugt hat der Führungskörper 8 einen U-förmigen Querschnitt mit zwei seitlichen Schenkelabschnitten 8a, 8b und einen die beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b verbindenden und bevorzugt einstückig mit dessen beiden Schenkelabschnitten 8a, 8b ausgebildeten Stegabschnitt 8c. Die beiden seitlichen Schenkelabschnitte 8a, 8b liegen sich in Achsrichtung der Querachse 18 mit Abstand gegenüber und begrenzen gemeinsam mit dem Stegabschnitt 8c eine Montageausnehmung 24 zur partiellen Aufnahme des zugeordneten Linearantriebes 2. Jeder der beiden seitlichen Schenkelabschnitte 8a, 8b hat eine Längserstreckung in Achsrichtung der Längsachse 7 und definiert mit an sich ausgebildeten Seitenflächen eine der beiden seitlichen Außenseiten 22, 23.
  • Jeder der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b ist in seiner Längsrichtung von einer von zwei Führungsstangen 25 durchsetzt. Die Führungsstangen 25 sind insbesondere zylindrische Stangen und bestehen zweckmäßigerweise aus Vollmaterial. Jede Führungsstange 25 ist im Innern des zugeordneten Schenkelabschnittes in Achsrichtung der Längsachse 7 linear verschiebbar geführt, wobei sie in diesem Zusammenhang in einer zu der Längsachse 7 rechtwinkeligen Ebene abgestützt ist. Vorzugsweise befinden sich für die Linearführung der Führungsstangen 25 in jedem Schenkelabschnitt 8a, 8b geeignete Führungsmittel, beispielsweise Wälzführungsmittel, die insbesondere in der Form einer oder mehrerer Kugelbuchsen ausgebildet sind.
  • Die beiden Führungsstangen 25 sind an ihren an der Vorderseite 13 aus dem Führungskörper 8 herausragenden vorderen Endabschnitten durch das Jochelement 9 miteinander verbunden, sodass das Jochelement 9 und die beiden Führungsstangen 25 eine Bewegungseinheit bilden. Zweckmäßigerweise ergibt sich durch das Jochelement 9 eine starre Verbindung zwischen den beiden Führungsstangen 25. Das Jochelement 9 ist mit den beiden Führungsstangen 25 vorzugsweise verschraubt.
  • Durch die beschriebene Maßnahme ist gewährleistet, dass das Jochelement 9 über die mit dem Führungskörper 8 kooperierenden Führungsstangen 25 relativ zum Führungskörper 8 in Achsrichtung der Längsachse 7 linear hin und her bewegbar ist, wobei die entsprechende Linearbewegung des Jochelementes 9 bei 26 durch einen Doppelpfeil angedeutet ist.
  • Die bereits angesprochene Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 befindet sich an dem Führungskörper 8, und zwar vorzugsweise im Innern der Montageausnehmung 24. Die Montageausnehmung 24 ist zur Vorderseite 13, zur Rückseite 14 und zur Oberseite 15 hin offen. Zweckmäßigerweise ist die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 an der der Montageausnehmung 24 zugewandten Innenseite 27 des Stegabschnittes 8c angeordnet. Der am Führungskörper 8 befestigte Linearantrieb 2 taucht mit einem Längenabschnitt seines in der Regel eine größere Baulänge als der Führungskörper 8 aufweisenden Antriebsgehäuses 6 in die Montageausnehmung 24 ein und wird dabei von dem U-förmigen Führungskörper 8 reiterartig umgriffen.
  • Der Querschnitt der Montageausnehmung 24 kann derart an den Querschnitt des Antriebsgehäuses 6 angepasst sein, dass Letzteres von den Innenseiten des Stegabschnittes 8c und der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b abgestützt wird. Andererseits kann das Antriebsgehäuse 6 des Linearantriebes 2 in dem in der Montageausnehmung 24 liegenden Längenabschnitt auch kleinere Querabmessungen haben, was exemplarisch anhand des Ausführungsbeispiels der 15 bis 18 illustriert ist.
  • Die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 ist zweckmäßigerweise derart ausgebildet, dass das Antriebsgehäuse 6 des Linearantriebes 2 unter Verwendung von Befestigungsschrauben 28 daran fixierbar ist. Exemplarisch ist der Stegabschnitt 8c von mehreren solcher Befestigungsschrauben 28 von der Unterseite 16 her durchsetzt, wobei diese Befestigungsschrauben 28 in mindestens einen an der Innenseite 27 des Stegabschnittes 8c angeordneten Befestigungskörper 32 eingeschraubt sind. Dieser mindestens eine Befestigungskörper 32 ist zur Fixierung des Linearantriebes 2 mit dessen Antriebsgehäuse 6 in Eingriff bringbar.
  • Anhand der 15 bis 18 ist illustriert, dass der Befestigungskörper 32 ein spezifisch auf die Gestalt eines zu befestigenden Linearantriebes 2 abgestimmter Befestigungsadapter 33 sein kann. Exemplarisch ist der Befestigungsadapter 33 ein L-förmiger Befestigungswinkel, dessen einer Schenkel mit Hilfe der Befestigungsschrauben 28 mit dem Stegabschnitt 8c verspannt ist und dessen anderer Schenkel eine Befestigungslasche 33a definiert, die bevorzugt gelocht ist, sodass der zu fixierende Linearantrieb 2 in sie einsteckbar ist.
  • Diese Art der Befestigung empfiehlt sich beispielsweise für Linearantriebe 2 mit rundem Antriebsgehäuse 6. Das Antriebsgehäuse 6 hat einen mit einem Außengewinde versehenen axialen Befestigungsvorsprung 31, mit dem es durch die Befestigungslasche 33a hindurchgesteckt ist und auf den zum Verspannen mit der Befestigungslasche 33a eine Befestigungsmutter 34 aufschraubbar oder aufgeschraubt ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der 15 bis 18 ist der Linearantrieb 2 ein Pneumatikzylinder, der aufgrund der runden Außenform des Antriebsgehäuses 6 auch als Rundzylinder bezeichnet werden kann.
  • Vorzugsweise ist die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 so ausgebildet, dass solche Linearantriebe 2, deren Antriebsgehäuse an ihrem Außenumfang mindestens eine Befestigungsnut aufweisen, ohne einen zusätzlichen Befestigungsadapter 33 direkt an dem Führungskörper 8 befestigt werden können. Dies trifft auf das in den 1 bis 14 illustrierte Ausführungsbeispiel zu, bei dem das Antriebsgehäuse 6 des zu befestigenden Linearantriebes 2 an seinem Außenumfang über zwei zueinander parallele und mit Abstand zueinander angeordnete Befestigungsnuten 42 verfügt, die sich in der Achsrichtung der Längsachse 43 des Linearantriebes 2 erstrecken. Mit Hilfe dieser Befestigungsnuten 42, die über einen hinterschnittenen Querschnitt verfügen und beispielsweise als Schwalbenschwanznuten oder T-Nuten ausgebildet sind, kann das Antriebsgehäuse 6 und mithin der gesamte Linearantrieb 2 sehr einfach direkt an dem Führungskörper 8 befestigt werden.
  • In diesem Zusammenhang verfügt die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 über zwei Befestigungskörper 32, die jeweils als ein sogenannter Nutenstein ausgebildet sind. Jeder Befestigungsnut 42 ist ein solcher Nutenstein 35 zugeordnet, der mittels einer oder mehrerer Befestigungsschrauben 28 am Stegabschnitt 8c des Führungskörpers 8 gehalten ist. In jede Befestigungsnut 42 greift einer dieser Nutensteine 35 ein, der anschließend durch Festziehen der zugeordneten Befestigungsschrauben 28 an den Stegabschnitt 8c herangezogen wird, sodass das Antriebsgehäuse 6, in dessen Befestigungsnuten 42 die Nutensteine 35 verankert sind, mit der Innenseite 27 des Stegabschnittes 8c verspannt wird und folglich eine stabile Verbindung vorliegt. Auf diese Weise ist die Führungseinheit 4 mit Hilfe ihrer Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle 5 direkt am Linearantrieb 2 befestigt und es ergibt sich die schon angesprochene, einheitlich handhabbare Antriebs-Baugruppe 3.
  • Das Antriebsgehäuse 6 hat bei dieser Ausführungsform zweckmäßigerweise im Querschnitt betrachtet eine rechteckige Außenkontur mit vier Außenflächen. In einer dieser Außenflächen sind die beiden Befestigungsnuten 42 ausgebildet. Der Linearantrieb 2 ist mit seinem Antriebsgehäuse 6 so in die Montageausnehmung 24 eingesetzt, dass seine die Befestigungsnuten 42 aufweisende Außenfläche der Innenseite 27 des Stegabschnittes 8c gegenüberliegt und zugewandt ist.
  • Zweckmäßigerweise taucht das Antriebsgehäuse 6 des Linearantriebes 2 mit einem vorderen Endabschnitt 44 in die Montageausnehmung 24 ein. Da das Antriebsgehäuse 6 in der Regel eine größere Länge hat als der Führungskörper 8, ragt das Antriebsgehäuse 6 mit seinem hinteren Endabschnitt an der Rückseite 14 aus dem Führungskörper 8 heraus.
  • Bei dem mit den Befestigungsnuten 42 ausgebildeten Linearantrieb 2 handelt es sich vorzugsweise um einen elektrischen Linearantrieb, also um einen Linearantrieb 2 von elektrisch betätigbarer Bauart. Anstelle des elektrischen Linearantriebes könnte allerdings auch ein pneumatischer Linearantrieb oder ein durch sonstige Fluidbeaufschlagung betätigbarer Linearantrieb verwendet werden. Letzteres gilt im Übrigen auch für eine Ausführungsform, bei der der Linearantrieb 2 mittels eines Befestigungsadapters 33 am Führungskörper 8 befestigt ist.
  • Der Linearantrieb 2 verfügt über ein Abtriebsteil 36, das zu einer linearen Abtriebsbewegung in Achsrichtung der Längsachse 43 relativ zum Antriebsgehäuse 6 antreibbar ist. Das Abtriebsteil 36 ragt insbesondere an einer vorderen Stirnseite des Antriebsgehäuses 6 aus dem Antriebsgehäuse 6 heraus und verfügt über einen außerhalb des Antriebsgehäuses 6 liegenden Befestigungsabschnitt 37, der beispielsweise mit einem Außengewinde versehen ist. Wenn der Linearantrieb 2 unter Einnahme seiner Gebrauchslage an dem Führungskörper 8 befestigt ist, ist der Befestigungsabschnitt 37 des Abtriebsteils 36 dem Jochelement 9 zugewandt, das eine mit dem Befestigungsabschnitt 37 axial fluchtende Abtriebsteil-Befestigungsschnittstelle 38 aufweist. Das Abtriebsteil 36 ist mit seinem Befestigungsabschnitt 37 an der Abtriebsteil-Befestigungsschnittstelle 38 befestigbar und bei zusammengebauter Antriebs-Baugruppe 3 daran befestigt.
  • Eine Betätigung des Linearantriebes 2 hat zur Folge, dass das Abtriebsteil 36 die schon erwähnte lineare Abtriebsbewegung ausführt, die von dem angekoppelten Jochelement 9 mitgemacht wird. Folglich führt auch das Jochelement 9 eine entsprechende lineare Abtriebsbewegung 26 in Achsrichtung der Längsachse 7 aus. Diese Abtriebsbewegung kann von dem Jochelement 9 zur Bewegung einer beliebigen Komponente abgegriffen werden, weil das Jochelement 9 mit einer Montageschnittstelle 45 ausgestattet ist, die das bevorzugt lösbare Anbringen einer zu bewegenden Komponente ermöglicht. Vorzugsweise befindet sich die Montageschnittstelle 45 an der dem Führungskörper 8 axial abgewandten Vorderseite 46 des Jochelements 9.
  • Zu der Montageschnittstelle 45 gehören zweckmäßigerweise mehrere das Jochelement 9 durchsetzende Bohrungen, mit deren Hilfe eine Schraubbefestigung einer zu bewegenden Komponente möglich ist.
  • Prinzipiell kann jede Antriebs-Baugruppe 3 individuell betrieben werden, um eine an der Montageschnittstelle 45 ihres Jochelementes 9 befestigte Komponente zu bewegen und zu positionieren. Eine solche zu bewegende Komponente ist beispielsweise eine Antriebsvorrichtung, beispielsweise eine Linearantriebsvorrichtung oder eine Drehantriebsvorrichtung. Auch eine Greifvorrichtung kommt als an der Montageschnittstelle 45 zu befestigende Komponente in Frage. Diese Aufzählung ist nicht abschließend zu verstehen. Von Vorteil ist, dass die zu bewegende Komponente ohne eine Adaptereinrichtung sehr einfach direkt über die Montageschnittstelle 45 am Jochelement 9 angebracht werden kann.
  • Ein besonderer Vorteil des Führungssystems 1 besteht darin, dass die Führungseinheiten 4 in einer Weise ausgebildet sind, die ein direktes Anbauen einer ersten Führungseinheit 4a an eine zweite Führungseinheit 4b ermöglicht. Aneinander angebaute erste und zweite Führungseinheiten 4a, 4b bilden jeweils eine Führungseinheiten-Baugruppe 47 mit Konfigurationen, wie sie insbesondere aus den 9 bis 12 hervorgehen. Auf diese Weise lassen sich Führungssysteme 1 verwirklichen, die sich aus wenigstens einer ersten Antriebs-Baugruppe 3a und wenigstens einer zweiten Antriebs-Baugruppe 3b zusammensetzen, wobei diese beiden Antriebs-Baugruppen 3a, 3b unter Bildung einer Führungseinheiten-Baugruppe 47 mit ihren ersten und zweiten Führungseinheiten 4a, 4b direkt und ohne Adaptermittel aneinander angebaut sind.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausstattung der Führungseinheiten 4 mit mechanischen Anbauschnittstellen, die das gegenseitige Anbauen erster und zweiter Führungseinheiten 4a, 4b ermöglichen, wird im Folgenden erläutert.
  • Zunächst ist jede erste Führungseinheit 4a an ihrem Jochelement 9 mit einer ersten Anbauschnittstelle 50 ausgestattet. Diese erste Anbauschnittstelle 50 befindet sich vorzugsweise an der Vorderseite 46 und ist vorzugsweise mit der sich dort ebenfalls befindenden Montageschnittstelle 45 zu einer Schnittstelleneinheit 51 zusammengefasst. Die erste Anbauschnittstelle 50 besteht zweckmäßigerweise aus der an der Vorderseite 46 befindlichen Stirnfläche des Jochelementes 9 und aus mehreren Befestigungsbohrungen 56, die das Jochelement 9 durchsetzen und die den Durchgriff von Befestigungsschrauben 52 ermöglichen, was beispielsweise in den 10 und 12 angedeutet ist.
  • Am Führungskörper 8 der zweiten Führungseinheit 4b befinden sich eine und vorzugsweise mehrere weitere Anbauschnittstellen 53, die jeweils konstruktiv so ausgeführt sind, dass sie zu der ersten Anbauschnittstelle 50 des Jochelements 9 der ersten Führungseinheit 4a passen und die Möglichkeit besteht, das Jochelement 9 einer ersten Führungseinheit 4a mittels seiner ersten Anbauschnittstelle 50 wahlweise an jede weitere Anbauschnittstelle 53 einer zweiten Führungseinheit 4b direkt anzubauen und daran zu befestigen.
  • Die erste Anbauschnittstelle 50 und die weiteren Anbauschnittstellen 53 sind so ausgebildet, dass sie durch Schraubverbindungen aneinander befestigbar sind, insbesondere in lösbarer Weise.
  • Um die angestrebte Anbau- und Befestigungsmöglichkeit zu gewährleisten, ist der Führungskörper 8 der zweiten Führungseinheit 4b an jeder weiteren Anbauschnittstelle 53 zweckmäßigerweise mit mehreren Befestigungsbohrungen 57 ausgestattet, deren Lochmuster dem Lochmuster der Befestigungsbohrungen 50a der ersten Anbauschnittstelle 50 entspricht, sodass die Bohrungen 56, 57 im aneinander angebauten Zustand der beiden Führungseinheiten 4a, 4b miteinander fluchten und mittels der schon erwähnten Befestigungsschrauben 52 eine Schraubverbindung zwischen den beiden aneinander angebauten Führungseinheiten 4a, 4b herstellbar ist, die den Zusammenhalt der Führungseinheiten-Baugruppe 47 gewährleistet.
  • Die mehreren weiteren Anbauschnittstellen 53 sind an unterschiedlichen Stellen und insbesondere auch mit voneinander abweichender räumlicher Ausrichtung am Führungskörper 8 der zweiten Führungseinheit 4b angeordnet. Auf diese Weise bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Kombination zweier Führungseinheiten 4a, 4b und der zugeordneten ersten und zweiten Antriebs-Baugruppen 3a, 3b. Allerdings kann das Führungssystem 1 auch mit einer zweiten Führungseinheit 4b realisiert werden, die über nur eine einzige weitere Anbauschnittstelle 53 verfügt, was in der Zeichnung allerdings nicht illustriert ist.
  • Zu jeder weiteren Anbauschnittstelle 53 gehört auch ein Außenflächenabschnitt des Führungskörpers 8 der zweiten Führungseinheit 4b, an dem sich das Jochelement 9 im aneinander angebauten Zustand mit der an seiner Vorderseite 46 befindlichen Stirnfläche abstützt.
  • Vorzugsweise befindet sich eine der weiteren Anbauschnittstellen 53 im Bereich des Stegabschnittes 8c an der der Montageausnehmung 24 abgewandten Außenseite des Führungskörpers 8 der zweiten Führungseinheit 4b. Sie sei im Folgenden auch als erste weitere Anbauschnittstelle 53a bezeichnet. Bei der besagten Außenseite des Führungskörpers 8 handelt es sich beim Ausführungsbeispiel um die Unterseite des Führungskörpers 8.
  • Ebenfalls eine weitere Anbauschnittstelle 53 befindet sich zweckmäßigerweise an der der Montageausnehmung 24 abgewandten seitlichen Außenseite 22, 23 eines jeden der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b des zur zweiten Führungseinheit 4b gehörenden Führungskörpers 8. Zur besseren Unterscheidung seien diese beiden weiteren Anbauschnittstellen 53 als zweite weitere Anbauschnittstelle 53b und als dritte weitere Anbauschnittstelle 53c bezeichnet.
  • Vorzugsweise sind die zweite weitere Anbauschnittstelle 53b und die dritte weitere Anbauschnittstelle 53c untereinander völlig identisch ausgebildet.
  • Die beschriebene Anordnung weiterer Anbauschnittstellen 53 äußert sich bevorzugt auch darin, dass die zweite weitere Anbauschnittstelle 53b und die dritte weitere Anbauschnittstelle 53c in der Achsrichtung der Querachse 18 orientiert sind und mithin im rechten Winkel zur ersten weiteren Anbauschnittstelle 53a ausgerichtet sind, die in Achsrichtung der Hochachse 17 weist.
  • Bei der in 9 und 10 illustrierten Zusammenbauvariante des Führungssystems 1 ist die erste Führungseinheit 4a mit ihrer am Jochelement 9 angeordneten ersten Anbauschnittstelle 50 an die erste weitere Anbauschnittstelle 53a im Bereich der Außenseite des Stegabschnittes 8c des Führungskörpers 8 der zweiten Führungseinheit 4b angebaut. Daraus resultiert eine rechtwinkelige Ausrichtung der Längsachsen 7, 43 der ersten Antriebs-Baugruppe 3a und der Längsachsen 7, 43 der zweiten Antriebs-Baugruppe 3b. Diese zueinander rechtwinkelige Ausrichtung der genannten Längsachsen 7, 43 der beiden Antriebs-Baugruppen 3a, 3b liegt auch bei der in den 11 und 12 illustrierten Zusammenbauvariante des Führungssystems 1 vor, bei der allerdings die erste Anbauschnittstelle 50 des Jochelements 9 der ersten Führungseinheit 4a an die zweite oder dritte weitere Anbauschnittstelle 53b, 53c angebaut ist.
  • Die erste weitere Anbauschnittstelle 53a ist gemäß 9 und 10 vorzugsweise so ausgebildet, dass im daran angebauten Zustand der ersten Anbauschnittstelle 50 des Jochelements 9 eine Ebene, die durch die Längsachse 7 und die Querachse 18 der zweiten Führungseinheit 4b aufgespannt ist, parallel zur Querachse 18 der ersten Führungseinheit 4a ausgerichtet ist. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders flache Anordnung. Die Querachsen 18 der beiden Führungseinheiten 4a, 4b verlaufen hier parallel zueinander.
  • Hingegen sind sowohl die zweite weitere Anbauschnittstelle 53b als auch die dritte weitere Anbauschnittstelle 53c so gestaltet, dass im daran angebauten Zustand der ersten Anbauschnittstelle 50 des Jochelements 9 der ersten Führungseinheit 4a eine Ebene, die durch die Längsachse 43 und die Querachse 18 der zweiten Führungseinheit 4b aufgespannt ist, parallel zur Querachse 18 der ersten Führungseinheit 4a ausgerichtet ist und insbesondere mit dieser Querachse 18 zusammenfällt. Mit anderen Worten verlaufen hier die Längsachse 7 der zweiten Führungseinheit 4b und die Querachse 18 der ersten Führungseinheit 4a parallel zueinander. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders schmale Anordnung der Führungseinheit. Dies ist in den 11 und 12 illustriert.
  • Abweichend von der Illustration der 11 und 12, bei der die zweite Führungseinheit 4b mit ihrer dritten weiteren Anbauschnittstelle 53c an die erste Anbauschnittstelle 50 angebaut ist, könnte die Antriebs-Baugruppe 3 hier auch um 180° um die Längsachse 7 der zweiten Führungseinheit 4b gedreht und mit der zweiten weiteren Anbauschnittstelle 53b an das Jochelement 9 der ersten Führungseinheit 4a angebaut sein.
  • Bei allen beispielhaft gezeigten Führungssystemen 1 ist die am Jochelement 9 der zweiten Führungseinheit 4b angeordnete Montageschnittstelle 45 nicht an eine weitere Führungseinheit 4a oder 4b angebaut, sodass sie zur Verfügung steht, um eine zu bewegende Komponente anzubringen, wie dies weiter oben schon erläutert wurde.
  • Es besteht allerdings grundsätzlich auch die Möglichkeit, im Sinne einer kaskadenartigen Anordnung an das Jochelement 9 der zweiten Führungseinheit 4b den Führungskörper einer weiteren Führungseinheit in vergleichbarer Weise anzubauen, wie dies bei der Verbindung zwischen der ersten Führungseinheit 4a und der zweiten Führungseinheit 4b der Fall ist. In diesem Fall steht eine weitere Führungseinheit zur Verfügung, an deren Führungskörper 8 weitere Anbauschnittstellen nach dem Vorbild der weiteren Anbauschnittstellen 53 ausgebildet sind. Dadurch kann ein Führungssystem 1 generiert werden, das über ein mehr als zweiachsiges Bewegungsvermögen verfügt.
  • Insbesondere aus den 1 und 2 ist ersichtlich, dass auch die mindestens eine erste Führungseinheit 4a an den beiden seitlichen Außenseiten 22, 23 und an ihrer Unterseite 16 über Schnittstellen verfügen kann, die als Anbauschnittstellen der oben beschriebenen Art nutzbar sind. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die erste Führungseinheit 4a an eine nicht abgebildete weitere Führungseinheit in gleicher Weise anzubauen, wie dies beim gegenseitigen Anbau der ersten Führungseinheit 4a und der zweitem Führungseinheit 4b der Fall ist. In diesem Fall übernimmt dann die erste Führungseinheit 4a die Funktion einer zweiten Führungseinheit.
  • In gleicher Weise kann auch die zweite Führungseinheit 4b als eine erste Führungseinheit 4a genutzt werden, die an eine nicht weiter abgebildete, als zweite Führungseinheit 4b fungierende dritte Führungseinheit anbaubar ist, die insbesondere über kleinere Abmessungen verfügt als die in den 3 und 4 illustrierte zweite Führungseinheit 4b. Auf diese Weise lässt sich ein Führungssystem mit sehr hoher Modularität verwirklichen.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Ausstattungsmerkmal jeder ersten Führungseinheit 4a und jeder zweiten Führungseinheit 4b äußert sich darin, dass an einander entgegengesetzten Seiten ihres Führungskörpers 8 eine erste Stapel-Befestigungsschnittstelle 62 und eine dazu passende zweite Stapel-Befestigungsschnittstelle 63 ausgebildet sind. Die Stapel-Befestigungsschnittstellen 62, 63 ermöglichen es, mehrere erste Führungseinheiten 4a oder mehrere Führungseinheiten 4b aufeinander zu stapeln und unter Bildung eines in 13 und 14 anhand zweier zweiter Führungseinheiten 4, 4b illustrierten Führungseinheiten-Stapels 64 direkt aneinander zu befestigen.
  • Bevorzugt befindet sich die erste Stapel-Befestigungsschnittstelle 62 an der Oberseite 15 und die zweite Stapel-Befestigungsschnittstelle 63 an der Unterseite 16 des Führungskörpers 8 einer jeweiligen Führungseinheit 4a, 4b. Diese beiden Stapel-Befestigungsschnittstellen 62, 63 sind derart aufeinander abgestimmt, dass sie passend aneinander ansetzbar sind, wobei die Stapelungsrichtung der Führungseinheiten 4a, 4b mit der Achsrichtung der Hochachse 17 zusammenfällt. Die gleichartigen ersten Führungseinheiten 4a oder zweiten Führungseinheiten 4b werden also mit zusammenfallenden Hochachsen 17 aufeinandergesetzt und dadurch gestapelt.
  • Zweckmäßigerweise befinden sich beide Stapel-Befestigungsschnittstellen 62, 63 im Bereich der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b. Im Bereich dieser beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b ist jeder Führungskörper 8 von mehreren Befestigungsbohrungen 64 in seiner Höhenrichtung durchsetzt, sodass sie sowohl zur Oberseite 15 als auch zur Unterseite 16 ausmünden und gleichzeitig Bestandteile beider Stapel-Befestigungsschnittstellen 62, 63 des betreffenden Führungskörpers 8 sind.
  • Um die Stapelverbindung herzustellen, können nach dem Aufeinanderstapeln der gleichartigen Führungseinheiten 4a oder 4b entsprechend angepasste Befestigungsschrauben 65 in die Befestigungsbohrungen 64 eingebracht werden, um die aufeinandersitzenden Führungskörper 8 in Achsrichtung der Hochachse 17 miteinander zu verspannen.
  • Die Möglichkeit zur Stapelverbindung ist in 13 und 14 anhand zweier zweiter Führungseinheiten 4b illustriert. Die gleiche Stapelungsmöglichkeit besteht aber zweckmäßigerweise auch für die ersten Führungseinheiten 4a. Prinzipiell kann eine beliebige Anzahl von gleichartigen Führungseinheiten 4a oder 4b in einem Führungseinheiten-Stapel zusammengesetzt werden.
  • Im aufeinandergestapelten Zustand zweier gleichartiger erster oder zweiter Führungseinheiten 4a, 4b kommt die erste Stapel-Befestigungsschnittstelle 62 der jeweils einen Führungseinheit auf der zweiten Stapel-Befestigungsschnittstelle 63 der jeweils anderen Führungseinheit zu liegen. Dabei sitzen die Führungskörper 8 in der Höhenrichtung 17 direkt aufeinander auf. Ermöglicht ist dies insbesondere auch dadurch, dass die Innenabmessungen der Montageausnehmung 24 groß genug gewählt sind, um den zugeordneten Endabschnitt des Antriebsgehäuses 6 mit seinem gesamten Querschnitt aufzunehmen. Die Anpassung der Abmessungen ist insbesondere so gewählt, dass das Antriebsgehäuse 6 nicht über die Unterseite 16 der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b vorsteht.
  • Selbstverständlich ist auch ein derartiger Kombinationsaufbau innerhalb des Führungssystems 1 möglich, dass mehrere gleichartige Führungseinheiten 4a oder 4b zu einem Führungseinheiten-Stapel 61 verbunden sind, wobei mindestens eine der dabei verwendeten Führungseinheiten unter Nutzung mindestens einer ihrer Anbauschnittstellen 50, 53 an eine weitere Führungseinheit angebaut ist.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausstattungsmerkmal des Führungssystems 1 besteht aus mindestens einer Befestigungsnut 66, die an der Oberseite 15 in die Außenflächen der beiden Schenkelabschnitte 8a, 8b eingebracht ist. Zweckmäßigerweise erstreckt sich jeweils mindestens eine und bevorzugt genau eine Befestigungsnut 66 über die gesamte axiale Länge eines jeden Schenkelabschnittes 8a, 8b hinweg.
  • Diese Befestigungsnuten 66, die eine hinterschnittene Querschnittskontur haben, sind beispielsweise verwendbar, um ein zusätzliches Arbeitsgerät an der unbelegten Oberseite 15 eines Führungskörpers 8 zu befestigen. Bei einem solchen Arbeitsgerät kann es sich beispielsweise um ein Gerät zur mechanischen Bearbeitung von Werkstücken handeln.

Claims (18)

  1. Führungssystem, mit mindestens einer ersten Führungseinheit (4a) und mindestens einer zweiten Führungseinheit (4b), wobei jede dieser Führungseinheiten (4a, 4b) einen Führungskörper (8) mit einer zum Befestigen an einem Linearantrieb (2) ausgebildeten Linearantriebs-Befestigungsschnittelle (5) aufweist und über ein an zwei in dem Führungskörper (8) linear verschiebbar geführten Führungsstangen (25) angebrachtes Jochelement (9) verfügt, das an einem Abtriebsteil (36) des an der Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle (5) angebrachten Linearantriebes (2) befestigbar oder befestigt ist, wobei jedes Jochelement (9) mit mindestens einer das Anbringen einer zu bewegenden Komponente ermöglichenden Montageschnittstelle (45) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, – dass die mindestens eine erste Führungseinheit (4a) an ihrem Jochelement (9) eine erste Anbauschnittstelle (50) aufweist, die derart auf mindestens eine am Führungskörper (8) der mindestens einen zweiten Führungseinheit (4b) ausgebildete weitere Anbauschnittstelle (53) abgestimmt ist, dass das Jochelement (9) der ersten Führungseinheit (4a) mit der ersten Anbauschnittstelle (50) unter Bildung einer Führungseinheiten-Baugruppe (47) direkt an einer weiteren Anbauschnittstelle (53) des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) anbaubar und befestigbar ist, – dass der Führungskörper (8) der Führungseinheiten (4a, 4b) einen U-förmigen Querschnitt hat und zwei durch einen Stegabschnitt (8c) starr miteinander verbundene Schenkelabschnitte (8a, 8b) aufweist, in denen jeweils eine der Führungsstangen (25) linear verschiebbar geführt ist, wobei das die beiden Führungsstangen (25) verbindende Jochelement (9) dem Führungskörper (8) an einer Vorderseite (13) axial vorgelagert ist und wobei der U-förmige Führungskörper (8) mit seinen beiden Schenkelabschnitten (8a, 8b) und dem Stegabschnitt (8c) eine Montageausnehmung (24) begrenzt, in die ein zu befestigender oder befestigter Linearantrieb (2) eintaucht, – und dass sich die Linearantriebs-Befestigungsschnittstelle (5) an der der Montageausnehmung (24) zugewandten Innenseite des Stegabschnittes (8c) des Führungskörpers (8) befindet, wobei sie mindestens einen an der Innenseite des Stegabschnittes (8c) angeordneten, mittels in den Stegabschnitt (8c) eingreifender Befestigungsschrauben (28) fixierten Befestigungskörper (32) aufweist, der mit dem zu befestigenden Linearantrieb (2) in Eingriff bringbar ist.
  2. Führungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Jochelement (9) der mindestens einen ersten Führungseinheit (4a) angeordnete erste Anbauschnittstelle (50) zu mehreren an unterschiedlichen Stellen am Führungskörper (8) der mindestens einen zweiten Führungseinheit (4b) angeordneten weiteren Anbauschnittstellen (53) passt, derart, dass das Jochelement (9) der ersten Führungseinheit (4a) mit ihrer ersten Anbauschnittstelle (50) alternativ an mehrere der weiteren Anbauschnittstellen (53) des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) direkt anbaubar und daran befestigbar ist, um alternativ Führungseinheit-Baugruppen (47) mit unterschiedlich zueinander ausgerichteten Führungseinheiten (4a, 4b) zu bilden.
  3. Führungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren weiteren Anbauschnittstellen (53) mit voneinander abweichender räumlicher Ausrichtung am Führungskörper (8) der zweiten Führungseinheit (4b) angeordnet sind.
  4. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anbauschnittstelle (50) an der dem Führungskörper (8) axial abgewandten Vorderseite (46) des Jochelements (9) der mindestens einen ersten Führungseinheit (4a) angeordnet ist.
  5. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearantrieb (2) mit einem vorderen Endabschnitt in die Montageausnehmung (24) eintaucht.
  6. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Befestigungskörper (32) ein Nutenstein (35) ist, der ausgebildet ist, um in eine am Außenumfang des zu befestigenden Linearantriebes (2) ausgebildete Befestigungsnut (42) einzugreifen.
  7. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Befestigungskörper (32) ein spezifisch auf die Gestalt eines zu befestigenden Linearantriebes (2) abgestimmter Befestigungsadapter (33) ist.
  8. Führungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsadapter (33) eine das Einstecken des zu befestigenden Linearantriebes (2) gestattende gelochte Befestigungslasche (33a) aufweist.
  9. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Montageausnehmung (24) abgewandten Außenseite des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) im Bereich des Stegabschnittes (8c) eine weitere Anbauschnittstelle (53, 53a) angeordnet ist, an der die erste Führungseinheit (4a) mit ihrer am Jochelement (9) angeordneten ersten Anbauschnittstelle (50) direkt anbaubar und befestigbar ist.
  10. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Montageausnehmung (24) abgewandten Außenseite (22, 23) jedes Schenkelabschnittes (8a, 8b) des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) eine weitere Anbauschnittstelle (53b, 53c) angeordnet ist, an der die erste Führungseinheit (4a) mit ihrer am Jochelement (9) angeordneten ersten Anbauschnittstelle (50) direkt anbaubar und befestigbar ist.
  11. Führungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an der Außenseite (22, 23) der Schenkelabschnitte (8a, 8b) des Führungskörpers (8) der zweiten Führungseinheit (4b) angeordneten weiteren Anbauschnittstellen (53, 53b, 53c) untereinander identisch sind.
  12. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschnittstelle (45) und die erste Anbauschnittstelle (50) des Jochelementes (9) der ersten Führungseinheit (4a) zu einer Schnittstelleneinheit (51) zusammengefasst sind.
  13. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine erste Führungseinheit (4a) und die mindestens eine zweite Führungseinheit (4b) über unterschiedliche Außenabmessungen verfügen.
  14. Führungseinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine erste Führungseinheit (4a) über größere Außenabmessungen verfügt als die mindestens eine zweite Führungseinheit (4b).
  15. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine erste Führungseinheit (4a) und/oder die mindestens eine zweite Führungseinheit (4b) an einander entgegengesetzten Seiten ihres Führungskörpers (8) eine erste Stapel-Befestigungsschnittstelle (62) und eine dazu passende zweite Stapel-Befestigungsschnittstelle (63) aufweisen, derart, dass gleichartige erste und/oder zweite Führungseinheiten (4a, 4b) durch paarweises Zusammenwirken einer ersten und einer zweiten Stapel-Befestigungsschnittstelle (62, 63) unter Bildung eines Führungseinheiten-Stapels (61) gestapelt aneinander ansetzbar und aneinander befestigbar sind.
  16. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den Führungskörpern (8) der Führungseinheit (4a, 4b) Befestigungsnuten (66) zur Befestigung von nicht von Führungseinheiten gebildeten zusätzlichen Ausstattungskomponenten ausgebildet sind.
  17. Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere Linearantriebe (2) enthält, wovon einer an der mindestens einen ersten Führungseinheit (4a) und ein weiterer an der mindestens einen zweiten Führungseinheit (4b) befestigt ist.
  18. Führungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearantriebe (2) von elektrisch und/oder mit Fluidkraft betätigbarer Bauart sind.
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