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DE60122760T2 - Eine schiebedachkonstruktion für ein fahrzeug sowie ein mit einer solchen schiebedachkonstruktion versehenes fahrzeug - Google Patents

Eine schiebedachkonstruktion für ein fahrzeug sowie ein mit einer solchen schiebedachkonstruktion versehenes fahrzeug Download PDF

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DE60122760T2
DE60122760T2 DE60122760T DE60122760T DE60122760T2 DE 60122760 T2 DE60122760 T2 DE 60122760T2 DE 60122760 T DE60122760 T DE 60122760T DE 60122760 T DE60122760 T DE 60122760T DE 60122760 T2 DE60122760 T2 DE 60122760T2
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DE
Germany
Prior art keywords
cover plate
locking
roof construction
runners
open
Prior art date
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Application number
DE60122760T
Other languages
English (en)
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Inventor
Johannes Paulus MUNSTERS
Johan Marcel NELLEN
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Inalfa Roof Systems Group BV
Original Assignee
Inalfa Roof Systems Group BV
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Publication date
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Publication of DE60122760D1 publication Critical patent/DE60122760D1/de
Publication of DE60122760T2 publication Critical patent/DE60122760T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/06Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements
    • B60J7/061Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Eine derartige Offendach-Konstruktion ist in der internationalen Patentanmeldung WO 01/14158 offenbart. Bei dieser bekannten Konstruktion wird ein Faltdach als eine Einheit zu einer Position am Heckfenster eines Fahrzeugs bewegt, nach was das Heckfenster zurück in den Kofferraum hinein geschwenkt werden kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Offendach-Konstruktion bereitzustellen, welche derart eingerichtet ist, dass ein verlässlicher Übergang des Schließmittels aus der Betätigungsposition zu einer rückwärts bewegten Lagerposition ermöglicht wird.
  • Um das Ziel zu erreichen, ist eine erfindungsgemäße Offendach-Konstruktion dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeck-Platte an Abdeck-Platte-Läufern montiert ist, welche zu einer Gleitbewegung in den Führungsschienen imstande sind, wobei jeder einen Höhen-Einstellmechanismus aufweist, welcher von einem benachbarten Hinterläufer des Schließelements zu betätigen ist, welcher zum Aufwärts-Bewegen der Abdeck-Platte funktioniert, bevor eine weitere Bewegung der vorher erwähnten Einheit möglich ist.
  • Diese Konstruktion der Abdeck-Platte ermöglicht, dass die Abdeck-Platte eine Abdichtung in der Betätigungsposition des Schließelements bereitstellt, welche Abdichtung durch das Aufwärtsbewegen der Abdeck-Platte gebrochen wird, in welcher Position die Abdeck-Platte zum Nach-Hinten-Bewegen freigegeben ist. Die Aufwärtsbewegung der Abdeck-Platte kann auch zum Entriegeln der Abdeck-Platte angewendet werden, so dass die Rückwärtsbewegung ermöglicht wird.
  • Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Die Erfindung führt zu einem sehr kompakten Betätigungsmechanismus nahe der Abdeck-Platte, in welchem eine Anzahl von Teilen mehr als eine Funktion haben.
  • Die Erfindung wird nur detaillierter mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt, in welche ein exemplarisches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Offendach-Konstruktion gezeigt ist.
  • 1 ist eine Seitenansicht von einer der Führungsschienen der Offendach-Konstruktion, wobei die Abdeck-Platte und einer der Läufer des Faltdachs darin dargestellt sind.
  • 2-7 sind Ansichten im größerem Maßstab eines Abschnitts der Führungsschiene, in welchen die Hinterseite des Faltdachs, die Abdeck-Platte und die Läufer in ihren verschiedenen Positionen gezeigt sind, welche den Übergang des Faltdachs aus einer Faltposition zu einer rückwärts bewegten Lagerposition darstellen.
  • Die Erfindung ist besonders, aber nicht ausschließlich, zur Verwendung in einer Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug vorgesehen, wie in der niederländischen Patentanmeldung Nummer 1016578 gezeigt, deren Inhalt durch Bezugnahme auf dieselbe hierin inkorporiert ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel weist die Offendach-Konstruktion ein Faltdach auf, welches auf konventionelle
  • Weise mit stationieren Führungsschienen auf beiden Seiten der Dachöffnung versehen ist, welche in dem Dach des Fahrzeugs ausgebildet ist. Eine der Führungsschienen ist in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 1 angegeben. Das Faltdach weist zudem einen flexiblen Dachhimmel (nicht gezeigt) und einen antreibbaren Betätigungsträger an der Frontseite des Dachhimmels auf, welcher Betätigungsträger in den Führungsschienen 1 geführt ist zum wahlweise Öffnen und Schließen der Dachöffnung. Eine Anzahl von Faltelementen ist zum Tragen des Dachhimmels vorgesehen und definieren dessen Faltbewegung, wenn das Faltdach geöffnet wird. Diese Teile des Faltdachs bilden keinen Teil der Erfindung und werden konsequenterweise nicht detaillierter gezeigt. Die Faltelemente sind an Läufern montiert, welche in den Führungsschienen 1 geführt sind. Von den Läufern ist ein Hinterläufer 2 in der Zeichnung gezeigt. Die Hinterseite des Faltdachs oder die Hinterseite der Dachöffnung, welche durch Öffnen des Dachhimmels ausgebildet wird, ist von einer Abdeck-Platte 3 definiert, welche an der Hinterseite des Dachhimmels fixiert ist und welche eine Abdichtung gegen das Festdach auf der Hinterseite des Faltdachs bereitstellt. Der Betätigungsträger, die Läufer 2 und die Abdeck-Platte 3 des Faltdachs können zum Ausbilden einer Einheit in einer Komplett-Offenposition des Faltdachs verriegelt werden, welche Einheit danach zu einer Position am Heckfenster 4 des Fahrzeugs bewegbar ist. Das Heckfenster 4 ist ebenfalls mit Führungsschienen 5 versehen, welche mit den Führungsschienen 1 des Fahrzeugs ausgerichtet sind. Die Betätigung und die Konstruktion von jenem Heckfenster ist in der vorher erwähnten Patentanmeldung detaillierter beschrieben und dargestellt und wird daher hierin nicht im Detail diskutiert.
  • Die Abdeck-Platte 3 muss während der normalen Betätigung des Faltdaches stationär bleiben und eine Abdichtung an der Hinterseite des Faltdachs bereitstellen, aber sie muss aus der Abdichtposition angehoben werden und entriegelt werden, so dass ihre Bewegung zu dem Heckfenster 4 ermöglicht wird, was mittels der Erfindung realisierbar ist.
  • Die 2 zeigt die Teile der Abdeck-Platte 3 und den Läufer 2 in einem größeren Maßstab. Wie die Figur zeigt, ist die Abdeck-Platte 3 mit einer Anschluss-Platte 6 am Ort der Führungsschiene 1 versehen, welche Anschluss-Platte einen Gelenkstift 7 mit einem Führungs-Nocken 8 nahe ihrer Hinterseite aufweist, mittels welchem die Anschluss-Platte 6 an einem Abdeck-Platte-Läufer 9 schwenkbar montiert ist. Der Führungs-Nocken 8 ist eine feste Fassung in einem Führungsloch 10, welches mit einem etwas größerem Winkel als der Führungs-Nocken 8 geneigt ist, wobei daher der maximale Schwenkwinkel der Anschluss-Platte 6 definiert wird.
  • Ein Schlitz 11 ist nahe der Frontseite des Abdeck-Platte-Läufers 9 ausgebildet, wobei der Schlitz sich an der Front öffnet, wo er als Zentriertrichter 12 ausgebildet ist; ein Schlitzabschnitt 11' erstreckt sich hinter dem Trichter parallel zu der Führungsschiene 1, welcher Schlitzabschnitt 11' über einem abwärts und rückwärts geneigten Schlitzabschnitt 11'' verlängert ist. Der Schlitz 11 ist zum Zusammenwirken mit einem Seiten- (Kupplungs-) Nocken 13 an dem benachbarten Läufer 2 des Faltdachs imstande. Der Nocken 13 und der Schlitz 11 bilden vereint einen Höhenverstellmechanismus für die Abdeck-Platte 3 aus.
  • Der Seiten-Nocken 13 ist an einem Träger vorhanden, welcher in der Form eines sich rückwärts erstreckenden Stifts 14 ist, welcher im Eingriff mit einem Träger-Schlitz 15 in dem Abdeck-Platte-Läufer 9 kommen kann und welcher sich parallel zu der Führungsschiene 1 erstreckt. In der Position des Faltdachs, in welcher die Faltdachteile zum Ausbilden einer Einheit miteinander verriegelt sind, ist der Stift 14 in dem Träger-Schlitz 15 vollständig untergebracht, so dass jede Kraft, welche auf den Nocken 13 und daher auf den Stift 14 ausgeübt werden kann, adäquat absorbiert werden kann.
  • Die Figur zeigt zudem, dass ein Verriegelungs-Nocken 16 an der Unterseite der Anschluss-Platte 6 der Abdeck-Platte 3 vorhanden ist, welcher Nocken mit etwas Abstand von dem Schwenkstift 7 angeordnet ist, wobei als Ergebnis davon er auf das Schwenken der Anschluss-Platte 6 zusammen mit der Abdeck-Platte in Vertikalrichtung bewegt wird. In der unteren Verriegelungs-Position der Abdeck-Platte 3 steht der Verriegelungs-Nocken 16 im Eingriff mit einer Verriegelungs-Ausnehmung 17 als Gegenelement für das Verriegelungs-Element in Form eines Verriegelungs-Nocken 16 der Anschluss-Platte 6. Die Abdeck-Platte 3 ist in Längsrichtung der Führungsschiene 1 als Ergebnis des Eingriffs des Verriegelungs-Nockens 16 in die Verriegelungs-Ausnehmung 17 an Ort und Stelle verriegelt.
  • Die Unterseite des Verriegelungs-Nockens 16 ist derart leicht geneigt, dass in der Aufwärtsschwenkposition der Abdeck-Platte 3 die Unterseite des Verriegelungs-Nockens 16 sich wenigstens im wesentlichen parallel zu den Führungsschienen 1, 5 erstreckt, welcher auf dem Boden der Führungsschiene 5 ruht, wobei ein Ergebnis davon ist, dass der Verriegelungs-Nocken 16 in der Aufwärtsschwenkposition an der jeweiligen Anschluss-Platte 6 verriegelt ist, wodurch eine Abwärtsschwenkbewegung derselben verhindert wird. Daher ist sichergestellt, dass, in Verbindung mit dem Eingriff des Nockens 13 in dem Schlitz 11, die Abdeck-Platte und der Hinterläufer 2 miteinander verriegelt sind, so dass eine Einheit in den nach hinten bewegten Positionen ausgebildet ist. Da der Hinterläufer 2 auch mit vorhergehenden Läufern und mit dem Betätigungsträger verriegelt ist, werden diese Teile alle miteinander verriegelt, so dass in den nach hinten bewegten Positionen eine einzelne Einheit ausgebildet wird.
  • Wie zudem in der Figur gezeigt ist, weist der Abdeck-Platte-Läufer 9 ein Verriegelungs-Element 18 auf, welches einen Haken 19 aufweist, welcher sich hinter eine Gegenschulter 20 der Anschluss-Platte 6 in der abwärts geschwenkten Verriegelungs-Position der Anschluss-Platte 6 einhaken kann. Das Verriegelungs-Element 18, welches den Haken 19 aufweist, ist um ein sich quer erstreckendes Gelenk 21 an dem Abdeck-Platte-Läufer 9 schwenkbar. Ein Eingriffs-Nocken 22 ist an dem Verriegelungs-Element 18 zum Betätigen desselben vorhanden, mit welchem ein Betätigungs-Nocken 23 an dem sich rückwärts erstreckenden Stift 14 des benachbarten Läufers 2 in Kontakt bringbar ist zum Schwenken des Verriegelungs-Elements 18 aus einer Position, in welcher es die Anschluss-Platte 6 an Ort und Stelle verriegelt, zu einer Position, in welcher es die Anschluss-Platte frei gibt. Der Eingriffnocken 22 und daher das Verriegelungs-Element 18 ist mittels einer Vorspannfeder 24 an dem Abdeck-Platte-Läufer 9 federbelastet, welche das Verriegelungs-Element 18 an die Position vorspannt, in welcher es die Anschluss-Platte 6 und daher die Abdeck-Platte 3 an Ort und Stelle verriegelt.
  • Die Betätigung des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Offendach-Konstruktion wird nun mit Bezug auf die 2-7 beschrieben.
  • Die 2 zeigt das Faltdach in einer fast vollständig offenen Position. In dieser Position ist die Abdeck-Platte 3 an dem Übergang zwischen der Führungsschiene 1 und der Führungsschiene 5 an Ort und Stelle verriegelt. Der Hinterläufer 2 wird der Abdeck-Platte 3 angenähert. Die Abdeck-Platte 3 ist bezüglich der Führungsschiene 1 als Ergebnis des Eingriffs des Verriegelungs-Nockens 16 in der Verriegelungs-Ausnehmung 17 an Ort und Stelle verriegelt. Der Haken 19 des Verriegelungs-Elements 18 greift um die Schulter 20 der Anschluss-Platte 6 der Abdeck-Platte 3 herum, so dass die Abdeck-Platte 3 in der Abdichtposition verriegelt ist.
  • In der 3 ist der Hinterläufer 2 soweit nach hinten bewegt worden, dass der hintere Abschnitt des Stiftes 14 des Läufers in den Träger-Schlitz 15 eingefahren worden ist und der Seiten-Kupplungs-Nocken 13 an dem Stift 14 den Beginn des Schlitzes 11 erreicht hat.
  • Die 4 zeigt die Position, in welcher der Betätigungs-Nocken 23 am Stift 14 des Läufers 2 mit dem Eingriffs-Nocken 22 des Verriegelungs-Elements 18 in Eingriff gekommen ist und das Verriegelungs-Element 18 um das Quergelenk 21 geschwenkt hat, wobei als Ergebnis davon der Haken 19 aus dem Eingriff mit der Schulter 20 bewegt worden ist. Nun ist die Anschluss-Platte 6 der Abdeck-Platte 3 zur Schwenkbewegung um den Gelenkstift 7 herum freigegeben.
  • In der in der 5 gezeigten Position hat die Schwenkbewegung begonnen, und dies als Ergebnis der Bewegung des Kupplungsnockens 13 in dem geneigten Schlitzabschnitt 11'' des Schlitzes 11. Der einzige Weg, in welchem der Kupplungsstift 13, welcher nicht in Vertikalrichtung bewegbar ist, in dem geneigten Schlitzabschnitt 11' hinein bewegbar ist, ist durch eine Schwenkbewegung der Anschluss-Platte 6.
  • In der 6 ist die Anschluss-Platte 6 soweit aufwärts durch die Bewegung des Nockens 13 in dem Schlitz 11 geschwenkt worden, dass der Verriegelungs-Nocken 16 aus der Verriegelungs-Ausnehmung 17 bewegt worden ist, wobei als Ergebnis davon die Abdeck-Platte 3 nicht mehr länger in der Führungsschiene 1 an Ort und Stelle verriegelt ist. Die Abdeck-Platte 3 kann nun der Rückwärtsbewegung des Läufers 2 folgen, wie bereits in der 6 geschehen. Der Verriegelungs-Nocken 16 wurde über den Boden der Führungsschiene 1/5 bewegt und kommt in Eingriff mit der Führungsschiene, wobei als Ergebnis davon die Anschluss-Platte 6 nicht länger nach unten schwenkbar ist und die Anschluss-Platte 6 daher in dieser Aufwärtsposition gegen eine Schwenkbewegung verriegelt ist. Demnach sind auch der Läufer 2 und die Abdeck-Platte 3 als Ergebnis des Eingriffs des Kupplungsnockens 13 in dem Schlitzabschnitt 11'' des Schlitzes 11 an Ort und Stelle verriegelt. Nach allem ist der Nocken 13 als Ergebnis der Schwenkbewegung der Anschluss-Platte 6 nur durch den Schlitz 11 hindurch bewegbar.
  • In der 7 ist die sich aus der Abdeck-Platte 6 und dem Läufer 2 zusammensetzende Einheit rückwärts zu einer Position am Heckfenster 4 bewegt worden, so dass die Einheit in der Führungsschiene 5 des Heckfensters 4 vorhanden ist. Auf diese Weise kann die gesamte Faltdacheinheit zu einer Position an dem Heckfenster 4 bewegt werden.
  • Die Rückkehrbewegung der Abdeck-Platte 3 findet auf eine vergleichbare umgekehrte Art und Weise statt. Die Verriegelung der Abdeck-Platte 3 bezüglich der Führungsschiene 1 und das Entkuppeln des Läufers 2 findet auch auf die umgekehrte Art und Weise statt. Das Verriegelungs-Element 18 mit dem Haken wird wieder zurück in die Verriegelungs-Position mittels der Vorspannfeder 24 gezwungen.
  • Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, dass die Erfindung eine kompakte, verlässliche Konstruktion bereitstellt, welche sicherstellt, dass die Abdeck-Platte 3 richtig verriegelt und entriegelt und aus und in die Abdichtposition bewegt wird. Die Erfindung ist nicht auf deren Verwendung mit einem Faltdach beschränkt. Das Prinzip der Erfindung kann nicht nur mit einem Faltdach, sondern auch mit anderen Dachtypen, wie beispielsweise einem Spoilerdach, einem Schiebedach, einem Lamellendach oder einem ähnlichen Dach verwendet werden, welches ein Schließmittel aufweist, welches anders als ein faltbarer Dachhimmel ist.

Claims (14)

  1. Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug mit einer Dachöffnung in dessen Festdach, aufweisend stationäre Führungs-Schienen (1, 5) auf beiden Seiten der Dachöffnung, Läufer (2), welche in den Führungs-Schienen geführt sind zum bewegbaren Abstützen eines Schließ-Elements der Offendach-Konstruktion sowie eine Abdeck-Platte (3), welche die Hinterseite der von dem Schließelement schließbaren Dachöffnung definiert und welche eine Abdichtung gegen das Festdach bereitstellt, wobei die Läufer (2) und die Abdeck-Platte (3) der Offendach-Konstruktion miteinander verriegelt werden, so dass eine Einheit in einer Komplett-Offenposition der Offendach-Konstruktion ausgebildet ist, nach was sie als eine Einheit weiter bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeck-Platte (3) an Abdeck-Platte-Läufern (9) montiert ist, welche zur Gleitbewegung in den Führungs-Schienen (1, 5) imstande sind, wobei jeder einen Höheneinstell-Mechanismus (11, 13) aufweist, welcher von einem benachbarten Hinterläufer (2) des Schließelements zu betätigen ist, welcher zum Aufwärts-Bewegen der Abdeck-Platte (3) funktioniert, bevor eine weitere Bewegung der zuvor erwähnten Einheit möglich ist.
  2. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 1, wobei der Höheneinstell-Mechanismus (11, 13) zum Schwenken von wenigstens der Abdeck-Platte (3) um einen Schwenkzapfen (7) herum eingerichtet ist, welcher nahe der Hinterseite der Abdeck-Platte angeordnet ist.
  3. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Höheneinstell-Mechanismus (11, 13) einen Seiten-Nocken (13) an jedem der benachbarten Läufer (2) aufweist, wobei die Abdeck-Platte mit einem sich vertikal erstreckenden Schlitz (11) versehen ist.
  4. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei die Abdeck-Platte (3) mit einer Anschluss-Platte (6) an jedem Ende eingerichtet ist, welche Anschluss-Platte an dem zugehörigen Abdeck-Platte-Läufer (9) schwenkbar angeschlossen ist.
  5. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Verriegelungs-Element (16) an beiden Enden der Abdeck-Platte (3) vorhanden ist, welche Verriegelungs-Elemente zum Zusammenwirken mit einem Gegen-Element (17) in den Führungs-Schienen (1, 5) sind, so dass die Abdeck-Platte an Ort und Stelle bezüglich der Führungs-Schienen verriegelt ist so lange die Läufer (2) und die Abdeck-Platte (3) der Offendach-Konstruktion nicht zum Ausbilden einer Einheit in einer Komplett-Offenposition miteinander verriegelt sind.
  6. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bewegung der Abdeck-Platte (3) in Vertikalrichtung zum Verriegeln der Abdeck-Platte an Ort und Stelle bezüglich den Führungs-Schienen (1, 5) und zum Freigeben des Verriegelungs-Eingriffs sowie zum Miteinander-Verriegeln der Läufer (2) und der Abdeck-Platte (3) zum Ausbilden einer Einheit und zum Freigeben des Verriegelungs-Eingriffs verwendet wird.
  7. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 4 und 5, wobei die Anschluss-Platten (6) der Abdeck-Platte (3) jeweils auf der Unterseite mit einem Verriegelungs-Nocken als das Verriegelungs-Element (16) versehen sind, welcher zusammen mit der Vertikalbewegung der Abdeck-Platte bewegt wird, wobei jedes Gegen-Element (17) in der Form einer Ausnehmung in der in Frage kommenden Führungs-Schiene (1, 5) zum Aufnehmen des zugehörigen Verriegelungs-Nockens ist.
  8. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Abdeck-Platte (3) und die benachbarten Läufer (2) Anschluss-Kupplungs-Elemente (13, 11, 16, 1, 5) zum Kuppeln der benachbarten Läufer (2) an der Abdeck-Platte (3) in der Komplett-Offenposition der Offendach-Konstruktion aufweisen und wobei vorzugsweise der Nocken (13) und der Schlitz (11) des Höheneinstell-Mechanismus (11, 13) auch als die Kupplungs-Elemente funktionieren, welche mit einem Verriegelungs-Element (16, 1, 5) zum Verriegeln der Abdeck-Platte (3) in deren Oberposition in nach hinten bewegten Positionen zusammenwirken, wobei vorzugsweise die Verriegelungs-Nocken (16) der Abdeck-Platte (3) zusammen mit den Führungs-Schienen (1, 5) auch als Verriegelungs-Elemente (16, 1, 5) funktionieren.
  9. Offendach-Konstruktion gemäß einem der Ansprüche 4-8, wobei die Anschluss-Platten (6) der Abdeck-Platte (3) gegen eine Vertikalbewegung bezüglich den Abdeck-Platte-Läufern (9) in einer Niederposition mittels eines zugehörigen Verriegelungs-Elements (18) verriegelt sind und wobei vorzugsweise jedes Verriegelungs-Element (18) um einen Querstift (21) an dem zugehörigen Abdeck-Platte-Läufer (9) zwischen einer Position, in welcher es die Abdeck-Platte an Ort und Stelle verriegelt und einer Position schwenkbar ist, in welcher es die Abdeck-Platte freigibt.
  10. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 8 oder 9, wobei die Verriegelungs-Elemente (18) jeweils einen Haken (19) aufweisen, welcher mit einem Anschluss-Element (20) an der zugehörigen Anschluss-Platte (6) der Abdeck-Platte (3) in Eingriff bringbar ist.
  11. Offendach-Konstruktion gemäß einem der Ansprüche 8-10, wobei die Verriegelungs-Elemente (18) jeweils von einem Feder-Element (24) in der Position belastet werden, in welcher die Abdeck-Platte an Ort und Stelle verriegelt ist, wobei die benachbarten Läufer (2) jeweils ein Betätigungs-Element (23) aufweisen, welches zum Betätigen des zugehörigen Verriegelungs-Elements (18) zumindest aus der Verriegelungs-Position zu der Freigabe-Position imstande ist, und wobei jedes Betätigungs-Element (23) und Kupplungs-Element (13) an einem Träger (14) angeordnet sind, welcher in Eingriff mit einem Träger-Schlitz (15) in dem Abdeck-Platte-Läufer (9) bewegbar ist, welcher Träger-Schlitz sich parallel zu der Führungs-Schiene erstreckt.
  12. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeder Träger (14) in der Form eines Stiftes ist, welcher sich nach hinten zu dem benachbarten Läufer (2) erstreckt, aus welchem sich das Kupplungs-Element (13) und das Betätigungs-Element (23) seitlich erstrecken können.
  13. Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug mit einer Dachöffnung in dessen Festdach, aufweisend stationäre Führungs-Schienen (1, 5) auf beiden Seiten der Dachöffnung, einen flexiblen Dachhimmel, einen antreibbaren Betätigungs-Träger auf einer Öffnungs-Seite des Dachhimmels, welcher Betätigungs-Träger in den Führungs-Schienen wahlweise zum Öffnen und Schließen der Dachöffnung geführt ist, eine Anzahl von Falt-Elementen, welche den Dachhimmel stützen und welche dessen Faltbewegung auf das Öffnen des Faltdaches definieren, welche Falt-Elemente auf Läufern (2) montiert sind, welche in den Führungs-Schienen (1, 5) geführt sind, sowie eine Abdeck-Platte (3) auf der Seite des Dachhimmels, welche weg von der Öffnungs-Seite gewandt ist, welche eine Abdichtung gegen das Festdach bereitstellt, wobei der Betätigungs-Träger, die Läufer (2) und die Abdeck-Platte (3) des Faltdaches miteinander verriegelt sind, so dass eine Einheit in der Komplett-Offenposition des Faltdaches ausgebildet ist, nach was sie als eine Einheit weiter bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeck-Platte (3) an Abdeck-Platte-Läufern (9) montiert ist, welche zu einer Gleitbewegung in den Führungsschienen (1, 5) imstande sind, wobei jeder einen Höhen-Einstellmechanismus (11, 13) aufweist, welcher von einem benachbarten Hinterläufer (2) des Schließelements zu betätigen ist, welcher zum Aufwärts-Bewegen der Abdeck-Platte (3) funktioniert, bevor eine weitere Gleitbewegung der vorher erwähnten Einheit möglich ist.
  14. Fahrzeug, welches mit einer Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgerüstet ist.
DE60122760T 2000-11-09 2001-11-09 Eine schiebedachkonstruktion für ein fahrzeug sowie ein mit einer solchen schiebedachkonstruktion versehenes fahrzeug Expired - Lifetime DE60122760T2 (de)

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