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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Mehrzonen-Speicherkatalysator
zur Behandlung von Abgasströmen,
insbesondere solchen, die aus mager betriebenen Motoren auftreten,
und Verfahren zur Herstellung und Verwendung derselben. Insbesondere
stellt die vorliegende Erfindung einen Mehrzonen-Speicherkatalysator
zur Verfügung,
welcher NOx, CO und Kohlenwasserstoffe in
den Abgasströmen,
welche zu Beginn des Motorstarts behandelt werden, verringert, wie
auch bei nachfolgenden Hochtemperaturbedingungen des Motors und
eine erhöhte
Beständigkeit
nach der Alterung bei der hohen Temperatur und bei den mageren Betriebsbedingungen
zeigt.
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STAND DER
TECHNIK
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Die
Emission von Stickstoffoxiden („NOx") aus Magermotoren
(welche unten beschrieben sind) muss reduziert werden, um die Emissionsstandards
zu erfüllen.
Die herkömmlichen
Drei-Wege-(„TWC") Kraftfahrzeugkatalysatoren
sind geeignet, um NOx-, Kohlenstoffmonoxid
(„CO")- und Kohlenwasserstoff
(„HC")- Verunreinigungen
aus dem Abgas der Motoren zu verringern, welche bei oder in der
Nähe von
stoichiometrischen Luft/Kraftstoffbedingungen betrieben werden.
Der genaue Anteil von Luft zu Kraftstoff, welcher zu stoichiometrischen
Bedingungen führt,
verändert
sich mit den relativen Anteilen an Kohlenstoff und Wasserstoff in
dem Kraftstoff. Ein Luft-zu-Kraftstoff („A/F") Verhältnis von 14,65:1 (Gewicht
von Luft gegenüber
dem Gewicht von Kraftstoff) ist das stoichiometrische Verhältnis, welches
der Verbrennung von Kohlenwasserstoffkraftstoff entspricht, wie
Benzin, mit einer durchschnittlichen Formel CH1,88.
Das Symbol λ wird
verwendet, um das Ergebnis, des Dividierens eines bestimmten A/F
Verhältnisses
durch das stoichiometrische A/F Verhältnis für einen gegebenen Kraftstoff
darzustellen, so dass λ =
1 eine stoichiometrische Mischung ist, λ > 1 eine magere Kraftstoffmischung und λ eine fette
Kraftstoffmischung.
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Motoren,
insbesondere Benzin-betriebene Motoren, welche für Fahrzeuge für Insassen
und dergleichen verwendet werden, sind so konstruiert, dass sie
unter mageren Bedingungen betrieben werden, als eine wirtschaftliche
Maßnahme
bezüglich
des Kraftstoffes.
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Solche
zukünftigen
Motoren werden als „Magermotoren" bezeichnet. Das
heißt,
das Verhältnis
von Luft zu Kraftstoff in den Verbrennungsmischungen, welche solchen
Motoren zugeführt
werden, wird beträchtlich
oberhalb des stoichiometrischen Verhältnisses gehalten (z.B. bei
einem Luft/Kraftstoff Gewichtsverhältnis von 18:1), so dass die
resultierenden Abgase „mager" sind, d.h. die Abgase
weisen einen relativ hohen Sauerstoffgehalt auf. Obwohl die Magenmotoren
eine gesteigerte Kraftstoffwirtschaftlichkeit bereitstellen, weisen sie
den Nachteil auf, dass herkömmliche
TWC Katalysatoren nicht wirksam sind, um die NOx Emissionen
von solchen Motoren zu reduzieren, aufgrund des Überschusses an Sauerstoff in
dem Abgas. Der Stand der Technik versucht diese Probleme zu überwinden,
indem die Magenmotoren mit kurzen Perioden eines fetten Betriebes
betrieben wurden (Motoren, die auf diese Art und Weise betrieben
werden, werden manchmal als „teilweise
mager betriebene Motoren")
bezeichnet. Es ist bekannt, das Abgas solcher Motoren mit einem
Katalysator/NOx Sorptionsmittel zu behandeln,
welches das NOx während der Periode des mageren
(Sauerstoff-reichen) Betriebes speichert, und das gespeicherte NOx während
der fetten (Kraftstoff-reichen) Perioden des Betriebes freigibt.
Während
der Perioden des fetten Betriebes beschleunigt der Katalysatorbestandteil
des Katalysator/NOx Sorptionsmittel die
Reduktion von NOx zu Stickstoff durch die
Reaktion von NOx (einschließlich NOx, welches von dem NOx Sorptionsmittel
freigegeben wird) mit HC, CO und/oder Wasserstoff, welche in dem Abgas
vorhanden sind.
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Die
Verwendung der NOx Speicher (Sorptionsmittel)
Bestandteile einschließlich
Erdalkalimetalloxide, wie Ca-, Sr- und Ba-Oxide, Alkalimetalloxide,
wie K-, Na-, Li- und Cs-Oxide,
und Seltenerdemetalloxide, wie Ce-, La-, Pr- und Nd-Oxide in Kombination
mit Edelmetallkatalysatoren, wie einem auf einem Aluminiumoxidträger dispergiertes
Platin, ist bekannt, wie zum Beispiel in Spalte 4, Zeile 19–25 des
U.S. Patentes 5,473,887 von S. Takeshima et al., erteilt am 12.
Dezember 1995 beschrieben ist. In Spalte 4, Zeile 53–57 ist
eine beispielhafte Zusammensetzung beschrieben, enthaltend Barium
(ein Erdalkalimetall) und ein Platinkatalysator. Die Veröffentlichung „Environmental
Catalysts For A Better World And Life, Proceedings of the 1st World Congress in Pisa, Italien, 1.–5. Mai
1995, veröffentlicht
von der Societa Chimica Italiana of Rome, Italien, umfasst auf den
Seiten 45–48
der Veröffentlichung
einen Artikel mit dem Titel „The
New Concept 3-Way Catalyst For Automotive Lean-Burn Engine Storage
and Reduction Catalyst" von
Takahashi et al. (im Folgenden als „das Takahashi et al. Paper" bezeichnet). Dieser
Artikel offenbart die Herstellung von Katalysatoren der Art, welche in
dem zuvor genannten Ta keshima et al. U.S. Patent 5,473,887 beschrieben
sind, und verwendet diese Katalysatoren für die NOx Reinigung
von tatsächlichen
und simulierten Abgasen abwechselnd unter oxidierenden (mageren)
und reduzierenden (fetten oder stoichiometrischen) Bedingungen.
In dem letzten Satz auf Seite 46 wird die Folgerung gezogen, dass
NOx in dem Katalysator unter oxidierenden
Bedingungen gespeichert wurde und dass das gespeicherte NOx anschließend unter stoichiometrischen
und reduzierenden Bedingungen zu Stickstoff reduziert wurde. Eine ähnliche
aber detailliertere Diskussion ist in dem SAE Paper 950809 enthalten, veröffentlicht
von der Society of Automotive Engineers, Inc. Warrendale, Pa. mit
dem Titel Development of New Concept Three-Way Catalyst for Automotive
Lean-Burn Engines, von Naoto Miyoshi et al., und wurde bei dem International
Congress and Exposition, Detroit, Mich., 27. Februar bis 2. März 1995
veröffentlicht.
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Das
U.S. Patent 4,742,038, „Monolithic
Catalyst Support and Catalyst Deposited on the Support", erteilt am 3. Mai,
1988 an S. Matsumoto, offenbart ein Metallsubstrat zum Tragen eines
katalytischen Materials, welches zur Behandlung von Abgasen aus
Verbrennungskraftmaschinen geeignet ist. Das U.S. Patent 5,874,057, „Lean NOx Catalyst/Trap Method", erteilt am 23. Februar 1999 von M.
Deeba et al., offenbart ein Verfahren der NOx Verringerung
unter Einsatz einer Zusammensetzung umfassend einen NOx Speicherkatalysator
umfassend Platin und gegebenenfalls wenigstens einen anderen Katalysator
der Platingruppe, welcher von einem NOx Sorptionsmaterial
getrennt gehalten wird. Das NOx Sorptionsmaterial
kann ein oder mehrere sein aus Oxiden, Karbonaten, Hydroxiden und
Mischoxiden von ein oder mehreren aus Lithium, Natrium Kalium, Rubidium,
Osmium, Magnesium, Kalzium, Strontium und Barium.
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Die
oben beschriebenen Katalysatoren des Standes der Technik weisen
ein Problem bei der praktischen Anwendung auf, insbesondere wenn
die Katalysatoren gealtert werden indem sie hohen Temperaturen und
mageren Betriebsbedingungen ausgesetzt werden, da solche Katalysatoren
nach solch einem Aussetzen eine deutliche Verringerung der katalytischen
Aktivität
bezüglich
der NOx Reduktion zeigen, insbesondere bei Betriebsbedingungen
bei niedriger Temperatur (250 bis 350°C) und hoher Temperatur (450
bis 600°C).
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Das
U.S. Patent 5,451,558 „Process
For the Reaction and Absorption of Gaseous Air Pollutants, Apparatus
Therefor and Method of Making the Same," erteilt am 19. September 1995 von L.
Campbell et al., („von Campbell
et al., Patent")
offenbart ein katalyti sches Material zur Reduktion von NOx aus einer Turbine eines Kraftwerks, obwohl
das Patent in Spalte 1, Zeile 13–14 allgemein ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Reduzierung von Schmutzstoffen betrifft „welche
durch die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff in
einem Motor oder Kessel erzeugt werden, vorzugsweise in einer Gasturbine". Wie in Spalte 2,
Zeile 23–37
offenbart, werden die Abgase der Turbine auf den Bereich von 250
bis 500°F
(ungefähr
121°C bis 260°C) abgekühlt, bevor
sie das katalytische/absorbierende Material kontaktieren (Spalte
2, Zeile 23–37)
und es wird angegeben, dass die Oxidation (Spalte 2, Zeile 45–48) bei
Temperaturen in dem Bereich von 150–225°F (66 bis 218°C) auftritt,
insbesondere bevorzugt in dem Bereich von 175 bis 400°F (ungefähr 79 bis 204°C). Die katalytische
Art umfasst eine Oxidationskatalysatorart, welche verschiedene Metalle
umfassen kann, einschließlich
Metalle der Platingruppe (siehe Spalte 3, Zeile 67 bis Spalte 4,
Zeile 3), welche auf einem Träger
mit hoher Oberfläche
abgeschieden ist, welcher aus „Aluminiumoxid,
Zirkondioxid, Titandioxid, Siliziumdioxid oder einer Kombination
von zwei oder mehreren dieser hergestellt sein kann". Der Katalysator-haltige
Träger
mit hoher Oberfläche
wird mit einer absorbierenden Art beschichtet, welche „wenigstens
eine Alkali- oder Erdalkaliverbindung, welche eine Hydroxydverbindung,
Bikarbonatverbindung oder Karbonatverbindung oder deren Mischungen
sein kann, umfassen kann".
In Spalte 3, Zeile 16–22
heißt
es, dass die „Karbonatbeschichtung" ein „Lithium-,
Natrium-, Kalium- oder Kalziumkarbonat ist, und zur Zeit ist die
bevorzugte Beschichtung ein Kaliumkarbonat". In Spalte 4, Zeilen 28–31 wird
jedoch angegeben, dass das Absorptionsmittel „besonders bevorzugt Natriumkarbonat,
Kaliumkarbonat oder Kalziumkarbonat" umfasst. Der Träger mit hoher Oberfläche enthaltend
die Oxidationsart und das Absorptionsmittel kann auf „eine keramische
oder metallische Matrixstruktur" als
ein Träger
aufgebracht werden (siehe Spalte 4, Zeile 12–20). Das katalytische Material
wird auf den Träger
durch Beschichten des Trägers
mit z.B. mit Platin getränkten
Aluminiumoxid und anschließendes
Benetzen des Aluminiumoxids mit einer Alkali- oder Erdalkalikarbonatlösung, und
anschließendes
Trocknen des benetzten Aluminiumoxids (siehe Spalte 5, Zeile 9 bis
Spalte 6, Zeile 12) aufgebracht. Die Träger können Aluminiumoxidkugeln sein,
wie in der 1A dargestellt, oder ein monolithischer
keramischer oder rostfreier Stahlträger wie in 1C dargestellt,
wobei beide Figuren in Spalte 4, Zeile 67 bis Spalte 5, Zeile 8
beschrieben sind. Die Verwendung eines metallischen monolithischen
Trägers
für das
katalytische/absorbierende Material wird in Spalte 5, Zeile 48–58 vorgeschlagen.
Es gibt keinen Hinweis in dem Campbell et al. Patent, das die Art
des Substrats oder des Trägers
mit hoher Oberfläche,
welcher mit einer besonderen absorbierenden Art verwendet wird,
kritisch oder wichtig ist. Tatsäch lich
wird wie oben festgehalten, Siliziumdioxid als einer der vier Träger mit
hoher Oberfläche
gelehrt, um mit Zusammensetzungen verwendet zu werden, die vorzugsweise
ein Kaliumkarbonatabsorptionsmittel umfassen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft einen Mehrzonen-Speicherkatalysator zur Umwandlung
von NOx in einem Abgasstrom, welcher aus
einem Motor ausströmt,
der unter periodischen Wechseln zwischen mageren, stoichiometrischen
oder fetten Bedingungen betrieben wird. Der Mehrzonen-Speicherkatalysator
umfasst eine erste Zone, eine zweite Zone und ggf. ein oder mehrere
Zwischenzonen, die zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone
angeordnet sind. Die Herstellung des Speicherkatalysators in Form
solcher Zonen führt
zu einem Speicher, welcher eine hohe katalytische Aktivität für die NOx-Reduktion insbesondere bei mageren Verbrennungsbedingungen
beibehält,
insbesondere bei Betriebsbedingungen bei niedriger Temperatur (250
bis 350°C),
wie auch bei hoher Temperatur (450 bis 600°C), ohne die katalytische Aktivität in Bezug
auf die Entfernung unverbrannter Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid
zu verringern, welche in dem Abgasstrom vorhanden sind. Des Weiteren
behalten die Mehrzonen-Speicherkatalysatoren der vorliegenden Erfindung
ihre katalytische Aktivität
bei, auch wenn die Speicher gealtert werden, indem sie hohen Temperaturen
und mageren Betriebsbedingungen gealtert werden ausgesetzt werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines typischen Einzonen-Speicherkatalysators;
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1A zeigt
einen Teil eines Querschnittes relativ zu 1 vergrößert und
aufgenommen entlang einer Ebene parallel zu den Endflächen des
Trägers
in 1;
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1B zeigt
eine relativ zu 1A vergrößerte Ansicht, eines der Gasflussdurchgänge, welche
in 1A dargestellt sind.
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Mehrzonen-Speicherkatalysators,
mit einer ersten Zone und einer zweiten Zone gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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3 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Mehrzonen-Speicherkatalysators
mit einer ersten Zone, einer zweiten Zone und gegebenenfalls einer
Zwischenzone, welche zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone
angeordnet ist, gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung.
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4 zeigt
eine schematische Darstellung eines Behandlungssystems für das Abgas
eines Motors umfassend einen möglichen
Vorbehandlungskatalysator, der stromaufwärts des Mehrzonen-Speicherkatalysators
angeordnet ist, gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 zeigt
eine Kurve der „NOx Umwandlungskurven" für
ein Temperaturscreening (ohne Alterung) von zwei Einzonen-Speicherkatalysatoren
und dem Mehrzonen-Speicherkatalysator
der zweiten Ausführungsform
der Erfindung, welche erhalten wird, indem auf der vertikalen Achse
die NOx Prozente des Einlassstromes zu dem
katalytischen Speicher dargestellt ist, welche zu N2 umgewandelt
wird, indem der Strom mit den Speichern in Kontakt gebracht wird,
und auf der horizontalen Achse die Temperatur des Einlassstromes
in Grad Celsius unmittelbar vor dem Eintritt in den Speicher dargestellt
ist;
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7 zeigt
eine Kurve der „NOx Umwandlungskurven" für
das Temperaturscreening der drei Einzonen-Speicherkatalysatoren
und des Mehrzonen-Speicherkatalysators der zweiten Ausführungsform
der Erfindung nach einem Altem, indem auf der vertikalen Achse die
NOx Prozente des Einlassstromes zu dem Mehrzonen-Speicherkatalysator
dargestellt sind, welche zu N2 umgewandelt
werden, indem der Strom mit dem Speicher kontaktiert wird, und auf
der horizontalen Achse die Temperatur des Einlassstromes in Grad
Celsius unmittelbar vor dem Eintritt in den Speicher dargestellt
ist.
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DETAILLIERT
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
Verringerung von NOx aus Abgasen von Magermotoren,
wie Benzindirekteinspritzern und teilweise mager betriebenen Magenmotoren,
wie auch aus Dieselmotoren, erfordert das Speichern von NOx bei mageren Betriebsbedingungen und das
Freisetzen und Re duzieren des NOx bei stoichiometrischen
oder fetten Betriebsbedingungen. Der Magerbetriebszyklus beträgt normalerweise
zwischen 1 und 3 Minuten und der fette Betriebszyklus sollte klein
genug sein (1 bis 5 Sekunden), um soviel des Kraftstoffvorteiles
wie möglich
beizubehalten, welches mit dem Magermotor verbunden ist. Ein Speicherkatalysator
muss im Allgemeinen eine NOx Speicherfunktion
bereitstellen und eine Katalysatorfunktion, typischerweise eine
Drei-Wege-Katalysator („TWC") Funktion.
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Die
erste Ausführungsform
der Erfindung betrifft einen Mehrzonen-Speicherkatalysator mit einer
ersten, einer zweiten und gegebenenfalls ein oder mehreren Zwischenzonen
zwischen der ersten und zweiten Zone.
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Die
erste Zone umfasst ein erstes Speicherkatalysatormaterial, welches
auf einem feuerfesten Trägerelement
aufgebracht ist. Das erste Speicherkatalysatormaterial umfasst:
- (a) einen feuerfesten Metalloxidträger, auf
welchem ein katalytischer Palladiumbestandteil in einer Menge von
1,060 bis 10,60 kg/m3 (30 bis 300 g/ft3); ein katalytischer Platinbestandteil in
einer Menge von 0 kg/m3 (0 g/ft3)
und ein katalytischer Rhodiumbestandteil in einer Menge von 0 kg/m3 (0 g/ft3) dispergiert
ist; und
- (b) ein NOx Sorptionsmittel, umfassend
eine oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen aus einem
oder mehreren Erdalkalimetallen und gegebenenfalls eine oder mehrere
basische sauerstoffhaltige Verbindungen eines oder mehrerer Alkalimetalle.
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Der
zweite Träger
umfasst ein zweites Speichenkatalysatorträgermaterial aufgebracht auf
einem feuerfesten Trägerelement.
Das zweite Speicherkatalysatormaterial umfasst:
- (A)
einen feuerfesten Metalloxidträger,
auf welchem ein katalytischer Palladiumbestandteil in einer Menge von
0 kg/m3 (0 g/ft3),
ein katalytischer Platinbestandteil in der Menge von 0,353 bis 3,534
kg/m3 (10 bis 100 g/ft3)
und ein katalytischer Rhodiumbestandteil in der Menge von 0,176
bis 0,707 kg/m3 (5 bis 20 g/ft3)
dispergiert ist; und
- (B) ein NOx Sorptionsmittel umfassend
ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen aus einem
oder mehreren Metallen gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen.
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Die
ein oder mehreren optionalen Speicherzonen umfassen ein oder mehrere
optionale Zwischenspeicherkatalysatormaterialien, welche auf einem
oder mehreren feuerfesten Trägerelementen
aufgebracht sind. Die optionalen Zwischenspeicherkatalysatormaterialien
umfassen:
- (a) einen feuerfesten Metalloxidträger, auf
welchem ein katalytischer Palladiumbestandteil in einer Menge von
0,883 bis 2.650 kg/m3 (25 bis 75 g/ft3), ein katalytischer Palladiumbestandteil
in einer Menge von 0,176 bis 1,060 kg/m3 (5
bis 30 g/ft3) und ein katalytischer Rhodiumbestandteil
in einer Menge von 0 bis 10 g/ft3) dispergiert
ist und
- (b) ein NOx Sorptionsmittel umfassend
eine oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder mehrerer
Metalle gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen.
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Das
NOx Sorptionsmittel in den ersten, zweiten
und optionalen Zwischenzone(n) in jeder der Zonen kann die gleiche
Verbindung oder unterschiedliche Verbindungen sein. Solche Verbindungen
umfassen ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen
von einem Erdalkali oder Alkalimetall wie Lithium, Natrium, Kalium,
Cesium, Magnesium, Kalzium, Strontium oder Barium. Die basische
sauerstoffhaltige Verbindung umfasst ohne Einschränkungen,
ein Oxid, Karbonat, Hydroxid oder gemischtes Metalloxid von einem oder
mehreren der vorgenannten Metalle. Die Mischoxide können zum
Beispiel Bariumzirkonat, Kalziumtitanat, Bariumtitanat, Magnesiumtitanat
(z.B. MgOTiO2), Magnesiumaluminiumoxidtitanat
(z.B. MgOAl2O3),
etc. sein.
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Das
bevorzugte NOx Sorptionsmittel in der ersten,
zweiten und den optionalen Zwischenzone(n) ist ein oder mehrere
basische sauerstoffhaltige Verbindungen von Kalium, Cesium, Barium,
Strontium oder Natrium. Vorzugsweise ist das NOx Sorptionsmittel
in der ersten Zone, zweiten Zone und den optionalen Zwischenzonen
in einer Gesamtmenge von wenigstens 0,0183 g/cm3 (0,3
bis 2,5 g/in3) vorhanden. Vorzugsweise ist
das NOx Sorptionsmittel in der ersten Zone,
zweiten Zone und optionalen Zwischenzonen in der Gesamtmenge von 0,0183
bis 1,525 g/cm3 (0,3 bis 2,5 g/in3) vorhanden.
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Das
NOx Sorptionsmittel kann in das Speicherkatalysatormaterial
der vorliegenden Erfindung auf jede geeignete Weise eingeführt werden.
Daher kann das NOx Sorptionsmittel in Bulk
Partikelform eingeführt
werden, indem die Teilchen des NOx Sorptionsmittelbestandteils
mit den Teilchen des feuerfesten Metalloxidträgers einfach vermischt werden,
auf welchem die katalytischen Palladium und/oder optional Platin-
und Rhodiumbestandteile dispergiert sind. Alternativ kann das NOx Sorptionsmittel auf dem eigenen feuerfesten
Metalloxidträger
dispergiert werden, indem geeignete feuerfeste Metalloxidpartikel
mit einer Lösung
aus einer Vorläuferverbindung
des NOx Sorptionsmittels getränkt werden,
getrocknet und in Luft oder einem anderen sauerstoffhaltigen Gas
erwärmt
werden (Kalzinieren). Das resultierende getragene NOx Sorptionsmittel
kann in die Washcoat eingeführt
werden, indem die Partikel mit den getragenen katalytischen Bestandteilpartikeln
in einer Aufschlämmung
vermischt werden, um als eine Washcoat auf ein Trägerelement
aufgebracht zu werden. Alternativ können die getragenen NOx Sorptionsmittelpartikel als eine getrennte,
diskrete Schicht der Washcoat aufgebracht werden. Alternativ und
bevorzugt in Bezug auf das Erzielen einer feineren Dispergierung
des NOx Sorptionsmittels durch das ganze
Speicherkatalysatormaterial, kann das NOx Sorptionsmittel
in der Washcoat dispergiert werden, indem ein Palladium- und Platin-haltiger
kalzinierter feuerfester Metalloxidträger (welcher auch katalytische
Rhodiumbestandteile enthalten kann) mit einer Lösung einer löslichen
Vorläuferverbindung des
NOx Sorptionsmaterials imprägniert wird,
z.B. einem Nitrat oder Acetat, wie Cesiumnitrat, und anschließend der
getränkte
Träger
getrocknet und in Luft (oder anderem sauerstoffhaltigen Gas) kalziniert
wird, um die imprägnierte
Vorläuferverbindung
in das NOx Sorptionsmittel zu zersetzen.
Dieses Verfahren kann vorteilhaft verwendet werden, indem ein Trägerelement,
auf welchem eine kalzinierte Washcoat, welche die katalytischen Palladium-
und Platin- und möglicherweise
Rhodiumbestandteile aufweist, in eine Lösung aus einer oder mehreren
Vorläuferverbindungen
des NOx Sorptionsmittels getaucht wird.
Es ist klar, dass unterschiedliche Anteile des NOx Sorptionsmittels
in das Speicherkatalysatormaterial durch unterschiedliche der obigen
Verfahren eingeführt
werden kann. Die Wahl eines bestimmten Verfahrens des Einführens des
NOx Sorptionsmittels kann in manchen Fällen von
den bestimmten eingesetzten Bestandteilen vorgegeben werden.
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Ein
typisches sogenanntes Wabenartiges Trägerelement umfasst einen „Klotz" bzw. „Stein" eines Materials,
wie Kordierit oder dergleichen, mit einer Vielzahl von feinen Gasflussdurchgängen, welche
sich durch dieses erstrecken, von einer Vorderfläche zu einer Rückfläche des
Trägerelements.
Diese feinen Gasflussgänge,
welche zwischen ungefähr
15,5 bis 139,5 Zellen oder Durchgänge je Quadratzentimeter betragen
können (100
bis 900 Durchgänge
oder Zellen je Quadratinch der Fläche („cpsi")) weisen ein Speicherkatalysatormaterial
auf, welches auf die Wände
aufgebracht ist.
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Das
Mehrzonen-Speicherkatalysatormaterial der vorliegenden Erfindung
kann andere geeignete Bestandteile enthalten, wie katalytische Bestandteile
basischer Metalloxide, z.B. Oxide von einem oder mehreren von Nickel,
Mangan und Eisen. Solche Bestandteile sind geeignet aufgrund ihrer
Fähigkeit
Wasserstoffsulfid bei fetten oder stoichiometrischen Bedingungen
zu speichern und bei mageren Bedingungen die Oxidation von Wasserstoffsulfid
zu Schwefeldioxid zu beschleunigen. Der Anteil des freigegebenen
SO2 ist relativ gering und in jedem Fall
weniger schädlich
als die Freisetzung von H2S, aufgrund des
scharten unangenehmen Geruch des letzteren. Solche Bestandteile,
wenn sie eingesetzt werden, werden vorzugsweise an dem hinteren
oder stromabwärts
gelegenen Ende des Speicherkatalysators angeordnet, so dass das
gebildete SO2 nicht die gesamte Länge des
Speichers kontaktiert. Das SO2 weist eine
Tendenz auf, den Katalysator zu vergiften und, wenn er in dem stromabwärts gelegenen
Bereich des Speicherkatalysators angeordnet ist, wird das meiste desselben
aus dem Speicherkatalysator abgegeben und die Vergiftung des Katalysators
wird beschränkt.
Vorzugsweise werden solche Bestandteile innerhalb des stromabwärts gelegenen
20% Bereichs der Länge
des Speicherkatalysators angeordnet (der Ausdruck „stromabwärts gelegen" wird verwendet,
in Richtung des durch den Speicherkatalysator fließenden Abgases).
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Die
katalytischen Platin-, Palladium- und Rhodiumbestandteile werden
von einem geeigneten feuerfesten Metalloxidträger getragen, und werden durch
Verfahren hergestellt, die im Stand der Technik gut bekannt sind,
z.B. durch Tränken
des Trägers
mit einer Vorläuferverbindung
oder einen Komplex des katalytischen Metalls.
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Ein
typisches Verfahren zur Herstellung eines Speicherkatalysators gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es, das katalytische NOx-Sorptionsmittel
als eine Beschichtung oder Schicht einer Washcoat auf den Wänden der
Gasflussdurchgänge
eines geeigneten feuerfesten Trägerelementes
bereitzustellen, wie einen Kordieritwabenträger. Dies kann durchgeführt werden,
wie im Stand der Technik bekannt ist, durch das Tränken eines
feinen teilchenförmigen
feuerfesten Metalloxids, z.B. aktiviertes Aluminiumoxid (mit hoher
Oberfläche,
vorzugsweise gamma-Aluminiumoxid), mit einem oder mehreren katalytischen
Metallbestandteilen, welche im Wesentlichen Palladium und Platin
und wahlweise Rhodium umfassen, Trocknen und Kalzinieren der imprägnierten,
aktivierten Aluminiumoxidpartikel und Bilden einer wässrigen
Aufschlämmung
aus diesen Partikeln. Partikel eines Bulk NOx-Sorptionsmittels
kann auch in der Aufschlämmung
enthalten sein. Alternativ kann das NOx-Sorptionsmittel
in den Träger
dispergiert werden, vorzugsweise durch eine Nachimprägnierungsbehandlung
wie oben beschrieben. Das aktivierte Aluminiumoxid kann anfänglich thermisch
stabilisiert sein, wie im Stand der Technik bekannt, indem es zum
Beispiel mit einer Lösung
aus löslichen
Salz von Barium, Lanthan, seltenem Erdmetall oder anderen bekannten
Stabilisatorvorläufern
imprägniert
wird, und das imprägnierte
aktivierte Aluminiumoxid kalziniert wird, um ein stabilisiertes
Metalloxid zu bilden, welches auf dem Aluminiumoxid dispergiert
ist. Das Trägerelement
kann dann in die Aufschlämmung
des getränkten
aktivierten Aluminiumoxids getaucht werden und überschüssige Aufschlämmungen
entfernt werden, um eine dünne
Beschichtung der Aufschlämmung
auf den Wänden
der Gasflussdurchgänge
des Trägers
bereitzustellen. Der beschichtete Träger wird anschließen getrocknet
und kalziniert, um eine haftende Beschichtung auf dem katalytischen
Bestandteil bereitzustellen und gegebenenfalls den NOx-Speicherbestandteil,
an den Wänden
der Durchgänge
dessen. Der Träger
kann dann in einer Aufschlämmung
feiner Teilchen einer basischen sauerstoffhaltigen Metallverbindung
eingetaucht werden, zum Beispiel in eine wässrige Aufschlämmung feiner
Teilchen aus Bulk Strontiumoxid, um eine zweite oder obere Beschichtung
(Schicht) aus einem NOx-Sorptionsmittel
bereitzustellen, welches auf der ersten oder unteren Beschichtung
des NOx Katalysators abgeschieden ist. Das
beschichtete Trägerelement
wird dann getrocknet und kalziniert, um eine fertiggestellte Katalysatorzusammensetzung
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bereitzustellen.
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Alternativ
können
das Aluminiumoxid oder andere Trägerteilchen,
welche mit dem katalytischen Bestandteil getränkt sind, mit Bulk oder getragenen
Teilchen des NOx-Sorptionsmittels in einer wässrigen
Aufschlämmung
vermischt werden, und diese vermischte Aufschlämmung der Teilchen des katalytischen
Bestandteils und der NOx-Sorptionsmittelteilchen können als
eine Beschichtung auf die Wände
der Gasflussdurchgänge
des Trägerelementes
aufgebracht werden. Vorzugsweise wird jedoch, um die Dispersion
des NOx-Sorptionsmittels zu verbessern,
die Washcoat des katalytischen Ma terials in eine Lösung eines
oder mehrerer Vorläuferverbindungen
(oder Komplexe) des NOx Sorptionsmittels
eingetaucht (danach eingetaucht), um die Washcoat mit dem NOx Sorptionsmittelvorläufers zu imprägnieren.
Die getränkte
Washcoat wird anschließend
getrocknet und kalziniert, um das NOx Sorptionsmittel
bereitzustellen, welches über
die Washcoat verteilt ist.
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Getrennte
diskrete Schichten der Washcoat können in aufeinanderfolgenden
Imprägnier/Trocknungs/Kalzinier-Verfahren
aufgebracht werden, um zum Beispiel eine untere Washcoat bereitzustellen,
welche zum Beispiel im Wesentlichen den ganzen optionalen katalytischen
Platinbestandteil enthält
und eine obere Washcoatschicht, welche zum Beispiel im Wesentlichen
den ganzen katalytischen Palladiumbestandteil enthält. Alternativ
kann im Wesentlichen der ganze katalytische Palladiumbestandteil
in der unteren Washcoatschicht vorhanden sein und im Wesentlichen
der ganze katalytische Platinbestandteil in der oberen Schicht.
In einer dritten Variation können
der katalytische Platin- und
Palladiumbestandteil oder Teile dieser, sowohl in der oberen als
auch in der unteren Schicht der Washcoat vorhanden sein. Ein katalytischer
Rhodiumbestandteil kann eine Ergänzung
oder Ersatz des katalytischen Platinbestandteils in jeder der obigen
Kombinationen sein. Des Weiteren können mehr als zwei Washcoatschichten
bereitgestellt werden. Das NOx Sorptionsmittel
kann durch Tränkung
in sowohl die obere und untere Schichten dispergiert werden.
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In
Bezug auf das erste katalytische Speichermaterial ist der katalytische
Palladiumbestandteil vorzugsweise in einer Menge von 1,767 bis 7,067
kg/m3 (50 bis 200 g/ft3)
vorhanden.
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In
Bezug auf das zweite katalytische Speichermaterial ist der katalytische
Platinbestandteil vorzugsweise in der Menge von 1,060 bis 3,534
kg/m3 (30 bis 100 g/ft3)
und der katalytische Rhodiumbestandteil vorzugsweise in einer Menge
von 0,176 bis 0,707 kg/m3 (5 bis 20 g/ft3) vorhanden.
-
In
Bezug auf die optionalen katalytischen Zwischenspeichermaterialien
ist der katalytische Palladiumbestandteil vorzugsweise in der Menge
von 1,060 bis 1,767 kg/m3 (30 bis 50 g/ft3), der katalytische Platinbestandteil vorzugsweise
in einer Menge von 0,353 bis 0,707 kg/m3 (10
bis 20 g/ft3) und der katalytische Rhodiumbestandteil
vorzugsweise in einer Menge von 0 bis 0,353 kg/m3 (0
bis 10 g/ft3) vorhanden.
-
Vorzugsweise
ist die Gesamtmenge der Edelmetalle in allen Zonen des katalytischen
Speichers solchermaßen,
dass die gesamte Menge des Palladiumbestandteils plus des Platinbestandteils
plus des Rhodiumbestandteils nicht mehr als 5,830 kg/m3 (165
g/ft3), vorzugsweise nicht mehr als 4,417
kg/m3 (125 g/ft3)
beträgt.
-
Zu
den Zwecken der vorliegenden Erfindung kann das feuerfeste Trägerelement,
auf welchem das erste katalytische Speichermaterial, das zweite
katalytische Speichermaterial und die optionalen katalytischen Zwischenspeichermaterialien
aufgebracht sind, das gleiche Trägerelement
sein oder es kann aus getrennten entsprechenden Trägerelementsegmenten
bestehen. In dem letzteren Fall kann ein Segment das gleiche Trägerelementmaterial
wie das des benachbarten Segments umfassen oder kann aus einem unterschiedlichen Trägerelementmaterial
bestehen.
-
Wünschenswerterweise
wird der Mehrzonen-Speicherkatalysator der Erfindung in Kombination
mit einem Behandlungskatalysator eingesetzt, welcher stromaufwärts des
Mehrzonen-Speicherkatalysators relativ zu dem Abgasstrom angeordnet
ist. Der Behandlungskatalysator sollte ein solcher sein, der dafür bekannt
ist, dass er wirksam die Oxidation von Kohlenwasserstoffen in CO2 und H2O unter oxidierenden
Bedingungen beschleunigt.
-
Der
feuerfeste Träger
kann aus jedem der Materialien hergestellt werden, die herkömmlicher
Weise für
Speicherkatalysatoren verwendet werden. Vorzugsweise sind der feuerfeste
Träger
wie auch das erste Speicherkatalysatormaterial, das zweite Speicherkatalysatormaterial
und die optionalen Zwischenspeicherkatalysatormaterialien im Wesentlichen
frei von Siliziumdioxidbestandteilen. Typischerweise kann das feuerfeste Material
ein feuerfestes Metall sein, wie rostfreier Stahl, Eisen/Chromlegierung
oder Titan, oder eines oder mehrere aus Aluminiumoxid, Titandioxid,
Zirkondioxid, Korundum, Aluminiumphosphat, Zirkoniumphosphat, Zirkoniumaluminiumphosphat
oder Metalle, welche Zirkoniumphosphat oder Zirkoniumaluminiumphosphat einbauen.
-
Die
ersten und/oder zweiten und/oder optionalen Zwischenzonen des Speicherkatalysators
können des
Weiteren ein oder mehrere Bestandteile umfassen, welche unabhängig aus
der Gruppe ausgewählt
werden, bestehend aus einem oder mehreren der Oxide von Nickel,
Mangan, Eisen, Lanthan, Barium und Zirkonium.
-
Als
eine zweite Ausführungsform
der Erfindung sind das erste katalytische Speichermaterial, das
zweite katalytische Speichermaterial und die optionalen katalytischen
Zwischenspeichermaterialien in der ersten, zweiten und optionalen
Zwischenzonen als eine diskrete Bodenschicht oder eine diskrete
obere Schicht vorhanden, die die Bodenchicht bedeckt. Wenn die katalytischen
Speichermaterialien in der Form solcher Schichten vorhanden sind,
kann die Bodenschicht, auf welche die Materialien aufgebracht werden,
das gleiche Trägerelement
sein, oder kann aus separaten entsprechenden Trägerelementsegmenten bestehen.
In dem Fall separater Segmente, kann ein Segment das gleiche Trägerelementmaterial
umfassen, wie das eines benachbarten Segments oder kann aus einem
unterschiedlichen Trägerelementmaterial
bestehen. Zusätzlich
zu dem katalytischen Palladiumbestandteil, dem katalytischen Platinbestandteil,
dem katalytischen Rhodiumbestandteil und dem NOx Sorptionsmittel,
kann die Bodenschicht und/oder Oberschicht auch einen oder mehrerer
Oxide der Metalle enthalten, wie Nickel, Mangan, Eisen, Lanthan,
Barium und Zirkonium.
-
In
der zweiten Ausführungsform
umfasst das erste Speicherkatalysatormaterial in der Oberschicht
vorzugsweise einen feuerfesten Metalloxidträger, auf welchem ein katalytischer
Palladiumbestandteil und ein NOx Sorptionsmittel
dispergiert ist, umfassend ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige
Verbindungen eines oder mehrerer Erdalkalimetalle und gegebenenfalls
ein oder mehrerer basischer sauerstoffhaltiger Verbindungen eines
oder mehrerer Alkalimetalle.
-
In
der zweiten Ausführungsform
ist der katalytische Palladiumbestandteil vorzugsweise in der oberen Schicht
in einer Menge von 1,767 bis 7,067 kg/m3 (50
bis 200 g/ft3) vorhanden.
-
Das
NOx-Sorptionsmittel ist vorzugsweise in
jeder der oberen und unteren Schichten in einer Menge von 0 bis
0,0275 g/cm3 (0 bis 0,45 g/in3)
in dem Fall vorhanden, dass das NOx-Sorptionsmittel
ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder
mehrerer Alkalimetalle ist und vorzugsweise in einer Menge von 0,0183
bis 0,0915 g/m3 (0,3 bis 1,5 g/in3) in dem Fall, dass das NO2-Sorptionsmittel
aus einer oder mehreren basischen sauerstoffhaltigen Verbindungen
ein oder mehrerer Erdalkalimetalle besteht.
-
Des
Weiteren umfasst das zweite Speicherkatalysatormaterial in der oberen
Schicht gemäß der zweiten
Ausführungsform
vorzugsweise einen feuerfesten Metalloxidträger, auf welchem ein katalytischer
Platinbestandteil, ein katalytischer Rhodiumbestandteil und ein
NOx-Sorptionsmittel dispergiert ist, umfassend
ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder
mehrer Metalle gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen
und das zweite Speicherkatalysatormaterial in der unteren Schicht
umfasst einen feuerfesten Metalloxidträger mit einem katalytischen
Platinbestandteil, einem katalytischen Rhodiumbestandteil und einem
NOx-Sorptionsmittel umfassend ein oder mehrere
basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder mehrerer Metalle
gewählt
aus der Gruppe bestehend aus den Erdalkalimetallen und Alkalimetallen.
-
Des
Weiteren ist in der zweiten Ausführungsform
der katalytische Platinbestandteil vorzugsweise in der oberen Schicht
in einer Menge von 0 bis 1,060 kg/m3 (0
bis 30 g/ft3) und vorzugsweise in der unteren Schicht
in der Menge von 1,060 bis 2,120 kg/m3 (30
bis 60 g/ft3) vorhanden; der katalytische
Rhodiumbestandteil ist vorzugsweise in der oberen Schicht in einer
Menge von 0 bis 0,353 kg/m3 (0 bis 10 g/ft3) und in der unteren Schicht in der Menge
von 0,176 bis 0,353 kg/m3 (5 bis 10 g/ft3) vorhanden. Das NOx-Sorptionsmittel ist vorzugsweise
in jeder der oberen und unteren Schichten in einer Menge von 0,0153
bis 0,0610 g/cm3 (0,25 bis 1,0 g/in3) vorhanden, in dem Fall, dass das NOx-Sorptionsmittel ein oder mehrere basische
sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder mehrerer Alkalimetalle ist
und in einer Menge von 0,0122 bis 0,0366 g/cm3 (0,2
bis 0,6 g/in3) in dem Fall, dass das NOx-Sorptionsmittel ein oder mehrere basische
sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder mehrerer Erdalkalimetalle
ist.
-
Zusätzlich umfasst
in der zweiten Ausführungsform
das optionale Zwischenspeicherkatalysatormaterial in der oberen
Schicht einen feuerfesten Metalloxidträger, auf welchem ein katalytischer
Palladiumbestandteil, ein katalytischer Platinbestandteil, ein katalytischer
Rhodiumbestandteil und ein NOx-Sorptionsmittel
dispergiert ist, umfassend ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige
Verbindungen ein oder mehrerer Metalle gewählt aus der Gruppe bestehend
aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen, und die optionalen Zwischenspeicherkatalysatormaterialien
in der unteren Schicht umfassen einen feuerfesten Metalloxidträger, auf
welchem ein katalytischer Palladiumbestandteil, ein katalytischer
Platinbestandteil, ein katalytischer Rhodiumbestandteil und ein
NOx-Sorptionsmittel dispergiert sind, umfassend
ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder
mehrerer Metalle gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen.
-
In
Bezug auf die optionalen Zwischen-Speicherkatalysatormaterialien,
ist der katalytische Palladiumbestandteil vorzugsweise in einer
Menge von 0,353 bis 1,060 kg/m3 (10 bis
30 g/ft3) vorhanden und in der unteren Schicht
in einer Menge von 0,0353 kg/m3 (0 bis 10
g/ft3) vorhanden; der katalytische Platinbestandteil
ist vorzugsweise in der oberen Schicht in einer Menge von 0 bis
1,060 kg/m3 (0 bis 30 g/ft3)
vorhanden und ist in der unteren Schicht in der Menge von 0,353
bis 1,413 kg/m3 (10 bis 40 g/ft3)
vorhanden; der katalytische Rhodiumbestandteil ist vorzugsweise
in der oberen Schicht in einer Menge von 0 bis 0,353 kg/m3 (0 bis 10 g/ft3) vorhanden
und in der oberen Schicht in der Menge von 0,176 bis 0,353 kg/m3 (5 bis 10 g/ft3)
vorhanden. Das NOx-Sorptionsmittel ist vorzugsweise
in jeder der oberen und unteren Schichten in einer Menge von 0,0061
bis 0,0488 g/m3 (0,1 bis 0,8 g/in3) in dem Fall vorhanden, dass das NOx-Sorptionsmittel ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige
Verbindungen ein oder mehrerer Alkalimetalle ist und vorzugsweise
in der Menge von 0,0122 bis 0,0488 g/cm3 (0,2
bis 0,8 g/in3) vorhanden, in dem Fall, dass
das NOx-Sorptionsmittel ein oder mehrere
basische sauerstoffhaltige Verbindungen ein oder mehrerer Erdalkalimetalle
ist.
-
Ein
weiterer Gegenstand dieser Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Behandlung des Abgasstromes eines Motors enthaltend NOx,
um den NOx Gehalt des Stromes zu verringern,
umfassend das Beibehalten bzw. Betreiben des Motors unter abwechselnden
Perioden eines mageren und stoichiometrischen oder fetten Betriebs
und in Kontaktbringen des Stroms während der Perioden des mageren
und stoichiometrischen oder fetten Betriebs mit dem Mehrzonen-Speicherkatalysator
der ersten oder zweiten Ausführungsform
unter Bedingungen, bei denen wenigstens etwas des NOx in
dem Abgasstrom von dem Speicherkatalysatormaterial während der
Perioden des mageren Betriebs absorbiert wird und während der
Perioden des stoichiometrischen oder fetten Betriebs aus dem Speicherkatalysatormaterial
freigegeben und zu Stickstoff reduziert wird. Da der Abgasstrom
des Motors Kohlenwasserstoff enthält, ist es bevorzugt, dass
der Abgasstrom des Motors unter oxidierenden Bedingungen mit einem
Katalysator in Kontakt gebracht wird, welcher wirksam ist, die Oxidation der
Kohlenwasserstoffe in dem Abgasstrom des Motors zu beschleunigen,
wodurch die Kohlenwasserstoffe oxidiert werden, bevor der Abgasstrom
mit dem Mehrzonen-Speicherkatalysator in Kontakt gebracht wird.
-
Typischerweise
liegt die Temperatur des Abgasstromes unmittelbar vor dem Kontakt
mit dem Mehrzonen-Speicherkatalysator in dem Bereich von ungefähr 250 bis
ungefähr
850°C. Der
Abgasstrom kann die Speicherkatalysatorzone durch die erste Zone
eintreten und den Speicher durch die zweite Zone verlassen. Alternativ
kann der Abgasstrom in den Mehrzonen-Speicherkatalysator durch die
zweite Zone eintreten und den Speicher durch die erste Zone eintreten
und durch die zweite Zone verlassen.
-
Der
Mehrzonenspeicherkatalysator der ersten Ausführungsform der Erfindung kann
durch folgende Schritte hergestellt werden:
- (A)
Herstellen des ersten Speicherkatalysatormaterials indem auf einem
feuerfesten Metalloxid dispergiert werden: ein katalytischer Palladiumbestandteil
in der Menge von 1,060 bis 10,60 kg/m3 (30
bis 300 g/ft3), 0 kg/m3 (0
g/ft3) eines katalytischen Platinbestandteils
und 0 kg/m3 (0 g/ft3)
eines katalytischen Rhodiumbestandteils und ein NOx Sorptionsmittel
umfassend ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen
aus einem oder mehreren Erdalkalimetallen und optional eine oder
mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen aus einem oder mehreren
Alkalimetallen, indem der Träger
mit einer Lösung
aus einer Palladiumvorläuferverbindung
und einer NOx Vorläufersorptionsmittelverbindung
in einem flüssigen
Träger bzw.
Bindemittel getränkt
wird;
- (B) Aufbringen des getränkten
Trägers,
welcher in dem Schritt (A) entsteht, auf ein feuerfestes Trägerelement;
- (C) Trocknen und anschließend
Erwärmen
des beschichteten feuerfesten Trägerelementes,
welches in dem Schritt (B) entsteht;
- (D) Herstellen des zweiten Speicherkatalysatormaterials in dem
auf einem feuerfesten Metalloxid dispergiert werden: 0 kg/m3 (0 g/ft3) eines
katalytischen Palladiumbestandteils, ein katalytischer Platinbestandteil in
der Menge von 0,353 bis 3,534 kg/m3 (10
bis 100 g/ft3) und ein katalytischer Rhodiumbestandteil
in der Menge von 0,176 bis 0,707 kg/m3 (5
bis 30 g/ft3), und ein NOx Sorptionsmittel
umfassend ein oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen
aus einem oder mehreren Metallen gewählt aus der Gruppe bestehend
aus Erdalkalimetallen und Alkalimetallen, indem der Träger mit
einer Lösung
aus einer Platinvorläuferverbindung,
einer Rhodiumvorläuferverbindung
und einer NOx Vorläufersorptionsmittelverbindung
in einem flüssigen
Träger
bzw. Bindemittel getränkt
wird;
- (E) Aufbringen des getränkten
Trägers,
welcher in dem Schritt (D) entsteht, auf ein feuerfestes Trägerelement;
- (F) Trocknen und anschließend
Erwärmen
des beschichteten feuerfesten Trägerelementes,
welcher in dem Schritt (E) entsteht;
- (G) Herstellen der optionalen Zwischenspeicher-Katalysatormaterialien
indem auf einem feuerfesten Metalloxidträger dispergiert werden: ein
katalytischer Palladiumbestandteil in einer Menge von 0,883 bis
2,650 kg/m3 (25 bis 75 g/ft3),
ein katalytischer Platinbestandteil in einer Menge von 0,176 bis
1,060 kg/m3) (5 bis 30 g/ft3)
und ein katalytischer Rhodiumbestandteil in einer Menge von 0 bis
0,353 kg/m3 (0 bis 10 g/ft3)
und ein NOx-Sorptionsmittel umfassend ein
oder mehrere basische sauerstoffhaltige Verbindungen aus einem oder
mehreren Metallen gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Erdalkalimetall und Alkalimetallen,
indem der Träger
mit einer Lösung
einer Palladiumvorläuferverbindung
und einer Platinvorläuferverbindung,
einer Rhodiumvorläuferverbindung
und einer NOx Vorläufersorptionsmittelverbindung
in einem flüssigen
Träger bzw.
Bindemittel getränkt
wird;
- (H) Aufbringen des optionalen getränkten Trägers, welcher in dem Schritt
(G) entsteht, auf einen oder mehrere feuerfeste Trägerelemente;
und
- (I) Trocknen und anschließend
Erwärmen
des einen oder der mehreren beschichteten feuerfesten Trägerelemente,
welche in dem Schritt (H) entstehen.
-
Der
Mehrzonen-Speicherkatalysator der zweiten Ausführungsform der Erfindung kann
in der Form von Schichten durch folgende Schritte hergestellt werden:
- (1) Aufbringen des ersten Speicherkatalysatormaterials,
des zweiten Speicherkatalysatormaterials und optionaler Zwischenspeicherkatalysatormaterialien
auf ein feuerfestes Trägerelement;
und
- (2) Trocknen und Erwärmen
des erstehenden beschichteten Trägerelements,
um eine Bodenschicht der ersten katalytischen Washcoat, zweiten
katalytischen Washcoat und optionalen katalytischen Zwischenwashcoats
bereitzustellen; und
- (3) Bereitstellen einer oberen Schicht, welche auf der Bodenschicht
liegt, wobei die obere Schicht hergestellt wird, indem das erste
Speicherkatalysatormatenal, zweite Speicherkatalysatormaterial und
optionale Zwischenspeicherkatalysatormaterialien auf das feuerfeste
Trägerelement,
welches in dem Schritt (2) entsteht, aufgebracht wird, und anschließend Trocknen
und Erwärmen
des entstehenden beschichteten Trägerelementes, um eine obere
Schicht der ersten katalytischen Washcoat, zweiten katalytischen
Washcoat und der optionalen katalytischen Zwischenspeicherkatalysatorwashcoats
bereitzustellen.
-
1 zeigt
keinen Mehrzonen-Speicherkatalysator, welcher in den Umfang dieser
Erfindung fällt,
sondern zeigt vielmehr einen Einzonen-Speicherkatalysator, welcher
zum Zweck der Klarheit dargestellt ist. 1 zeigt
im Allgemeinen mit 10 einen Speicherkatalysator umfassend
ein feuerfestes Trägerelement 12 mit
im Allgemeinen zylindrischer Form mit einer zylindrischen Außenfläche, einer
Endfläche
umfassend eine Fläche 14 und
eine gegenüberliegende
Endfläche 14', welche mit
der Fläche 14 identisch
ist. (In 1 ist die Anschlussstelle der
Außenfläche 12 mit
der Endfläche 14' an dem Umfangskantenbereich
sichtbar. Des Weiteren ist in 1 das übliche Gehäuse weggelassen,
in welchem der Speicherkatalysator 10 eingeschlossen wäre, das Gehäuse weist
einen Gasstromeinlass an der Fläche 14 und
einen Gasstromauslass an der Fläche 14' auf. Alternativ
kann der Gasstromeinlass an der Fläche 14' und der Gasstromauslass an der
Fläche 14 angeordnet sein).
Das Trägerelement 10 weist
eine Vielzahl von feinen parallelen Gasflussdurchgängen 16 auf,
die darin gebildet sind, und besser in der vergrößerten 1A deutlich
werden. Die Gasflussdurchgänge 16 werden
von Wänden 18 gebildet
und erstrecken sich durch den Träger 10 von
der Fläche 14 zu
der Fläche 14', die Durchgänge 16 sind
nicht blockiert, um so den Fluss zum Beispiel eines Abgasstro mes,
längs durch
den Träger 10 über die
Gasflussdurchgänge 16 zu
ermöglichen.
Aus der 1A und 1B wird
deutlich, dass die Wände 18 so
abgemessen und angeordnet sind, dass die Gasflussdurchgänge 16 eine
im Wesentlichen regelmäßige polygonale
Form aufweisen, im Wesentlichen quadratisch in der dargestellten
Ausführungsform,
jedoch mit abgerundeten Kanten gemäß U.S. Patent 4,335,023, erteilt
am 15. Juni 1982 an J. C. Dettling et al. Natürlich können die Gasflussdurchgänge jede
geeignete Querschnittform, quadratisch, kreisförmig, hexagonal etc. aufweisen.
Eine Schicht 20, welche im Stand der Technik und nachfolgend
manchmal als eine „Washcoat" bezeichnet wird,
haftet an den Wänden 18 und
umfasst, wie in 1B dargestellt, eine einzelne
Schicht bestehend aus dem NOx Sorptionsmittel.
Alternativ, wie in 1B dargestellt, kann die Schicht
oder Washcoat 20 eine erste diskrete Schicht oder Bodenschicht 20a und
eine zweite diskrete Schicht oder obere Schicht 20b umfassen,
die auf der Bodenschicht 20a liegt. Bei solch einer Alternative
würde die
Zone einer der Zonen des Mehrzonenspeicherkatalysators der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung entsprechen. Zu Zwecken der Darstellung sind die Dicken
der Schichten 20, 20a und 20b in 1A und 1B übertrieben.
-
Wie
in den 1A–1B dargestellt,
umfassen die wabenartigen Trägerelemente
Hohlräume,
die von den Gasflussdurchgängen
bereitgestellt werden und der Querschnitt dieser Durchgänge und
die Dicke der Wände,
welche die Durchgänge
definieren, unterscheiden sich von einer Art eines Trägerelementes
zu der anderen. Ähnlich
verändert
sich das Gewicht der Washcoat, die auf solche Träger aufgebracht wird, von Fall
zu Fall. Daher ist es bei dem Beschreiben der Menge der Washcoat
oder des katalytischen Bestandteils oder anderer Bestandteile der
Zusammensetzung geeignet, wie oben festgehalten, Gewichtseinheiten
des Bestandteiles je Einheitsvolumen des Katalysatorträgers zu
verwenden. Daher werden die Einheiten in Gramm je Kubikinch („g/in3")
und Gramm je Kubikfuß („g/ft3")
verwendet, um das Gewicht eines Bestandteils je Volumen des Trägerelementes
zu bezeichnen, einschließlich
des Volumens der Hohlräume
des Trägerelementes.
-
Ein
typisches Verfahren zur Herstellung eines Speicherkatalysators gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es, ein katalytisches NOx-Sorptionsmittel
als eine Beschichtung oder Schicht der Washcoat auf den Wänden der
Gasflussdurchgänge
eines geeigneten feuerfesten Trägerelementes,
wie einem Kordierit-Wabenträger
bereitzustellen. Dies kann, wie im Stand der Technik gut bekannt
ist, durch das Tränken
eines feinen teilchen förmigen
feuerfesten Metalloxids, wie solch eines, die oben diskutiert wurden,
z.B. aktiviertes Aluminiumoxid (hohe Oberfläche, vorwiegend gamm-Aluminiumoxid)
mit einem oder mehreren katalytischen Metallbestandteilen, im Wesentlichen
einschließlich
Palladium und gegebenenfalls einschließlich Platin und/oder Rhodium,
getränkt
werden, durch das Trocknen und Kalzinieren der getränkten aktivierten
Aluminiumoxidteilchen und durch Bilden einer wässrigen Aufschlämmung aus
diesen Teilchen. Teilchen eines Bulk NOx-Sorptionsmittels
können
in der Aufschlämmung
enthaltend sein. Alternativ kann das NOx-Sorptionsmittel
in den Träger
dispergiert werden, vorzugsweise durch ein späteres Tauchen, wie oben beschrieben.
Das aktivierte Aluminiumoxid kann Anfangs thermisch stabilisiert
werden, wie im Stand der Technik bekannt ist, indem es zum Beispiel
mit einer Lösung
eines löslichen
Salzes von Barium, Lanthan, Seltenerdmetall oder anderen bekannten
Stabilisatorvorläufern
getränkt
wird, und das getränkte
aktivierte Aluminiumoxid kalziniert wird, um ein stabilisiertes
Metalloxid zu bilden, welches auf dem Aluminiumoxid dispergiert
ist. Unedle Metallkatalysatoren können optional auch in das aktivierte
Aluminiumoxid getränkt
sein, zum Beispiel indem eine Lösung
aus Nickelnitrat in die Aluminiumoxidteilchen getränkt wird
und kalziniert wird, um Nickeloxid bereitzustellen, welches in den
Aluminiumoxidteilchen dispergiert ist.
-
Alternativ
können
das Aluminiumoxid oder andere Trägerteilchen,
welche mit dem katalytischen Bestandteil getränkt sind, mit Bulk oder getragenen
Teilchen des NOx-Sorptionsmittels in einer wässrigen
Aufschlämmung
vermischt werden, und diese gemischte Aufschlämmung der katalytischen Bestandteile
und der NOx-Sorptionsteilchen kann als eine
Beschichtung auf die Wände
der Gasflussdurchgänge
des Trägerelementes
aufgebracht werden. Vorzugsweise wird für eine verbesserte Dispersion
des NOx-Sorptionsmittels
die Washcoat des katalytischen Bestandteils, nachdem sie getrocknet
und kalziniert wurde, in eine Lösung
eines oder mehrerer Vorläuferverbindungen
(oder Komplexe) des NOx-Sorptionsmittels
eingetaucht (später
eingetaucht), um die Washcoat mit dem NOx-Sorptionsmittelvorläufer zu
tränken.
Die getränkte
Washcoat wird anschließend getrocknet
und kalziniert, um das NOx-Sorptionsmittel
bereitzustellen, welches durch die Washcoat dispergiert ist.
-
Separate,
diskrete Schichten der Washcoat können in aufeinander folgenden
Tränkungs/Trocknungs/Kalzinier
Verfahren aufgebracht werden, z.B. um eine Bodenwashcoatschicht
bereitzustellen, enthaltend z.B. im Wesentlichen den ganzen katalytischen
Platinbestandteil und eine obere Washcoatschicht, enthaltend z.B.
im Wesentlichen den ganzen katalytischen Palladiumbestandteil. Alternativ
kann im Wesentlichen der ganze katalytische Palladiumbestandteil
in der Bodenwashcoatschicht vorhanden sein und im Wesentlichen der
ganze katalytische Platinbestandteil in der oberen Schicht enthalten
sein. In einer dritten Variation können die katalytischen Platin-
und Palladiumbestandteile oder Teile dieser sowohl in der oberen
als auch in der unteren Schicht der Washcoat enthalten sein. Ein
katalytischer Rhodiumbestandteil kann ein Ersatz für den katalytischen
Platinbestandteil sein oder diesen in jeder der obigen Kombinationen
ersetzen. Des Weiteren können
mehr als zwei Washcoatschichten bereitgestellt werden. Das NOx Sorptionsmittel kann durch Tränkung, z.B.
sowohl in die obere und untere Schicht dispergiert werden.
-
2 zeigt
einen Mehrzonen-Speicherkatalysator 41 der ersten Ausführungsform
der Erfindung umfassend einen ersten Speicherkatalysator 42 mit
vorderen und hinteren Flächen 44 und 44', und einen
zweiten Zonen-Speicherkatalysator 46 mit vorderen und hinteren
Flächen 48 und 48'. Der erste
Zonen-Speicherkatalysator 42 ist in Längsausrichtung zu dem zweiten
Zonen-Speicherkatalysator 46 ausgerichtet, so dass die
hintere Fläche 44' des ersten
Zonen-Speicherkatalysators 42 und die vordere Fläche 48 des
zweiten Zonen-Speicherkatalysators 46 nebeneinander angeordnet
sind, d.h. sich in angrenzenden Kontakt befinden. (In 2 sind
nur ein Teil der Umfangskante der hinteren Fläche 44' des ersten Zonen-Speicherkatalysators 42 und
der vorderen Fläche 48 des
zweiten Zonen-Speicherkatalysators 46 sichtbar. Des Weiteren
ist ein geeignetes Gehäuse,
mit einem Einlass und einem Auslass und in welchen der erste und
zweite Zonenspeicherkatalysator 46 und 48 eingeschlossen
wäre, in 2 weggelassen.)
In dieser Anordnung fließt
das zu behandelnde Abgas in den Mehrzonen-Speicherkatalysator 41 über die
Vorderfläche 44 des
ersten Zonen-Speicherkatalysators 42, durch die der Gasflussdurchgänge (welche
in 2 nicht sichtbar sind, jedoch in den 1A und 1B dargestellt
sind) aus der hinteren Fläche 44' dieser und
in die vordere Fläche 48 des
zweiten Zonen-Speicherkatalysators 46. Das zu behandelnde
Abgas fließt
durch die Gasflussdurchgänge
(welche in 2 nicht sichtbar sind, jedoch
in den 1A und 1B dargestellt
sind) des zweiten Zonen-Speicherkatalysators 46 und treten
aus der hinteren Fläche 48' aus. Alternativ
kann das zu behandelnde Abgas in den Mehrzonen-Speicherkatalysator 41 über die
hintere Fläche 48' des zweiten
Mehrzonen-Speicherkatalysators 46 fließen, durch die
Gasflussdurchgänge
(welche in 2 nicht sichtbar sind, jedoch
in den 1A und 1B dargestellt sind)
aus der vorderen Fläche 48 und
in die hintere Fläche 44' des ersten
Zonenspeicherkatalysators 42. Das zu be handelnde Abgas
fließt
durch die Gasflussdurchgänge
(welche in 2 nicht sichtbar sind, jedoch
in den 1A und 1B dargestellt
sind, des ersten Zonen-Speicherkatalysators 42 und treten
aus der Vorderfläche 44 aus.
-
3 zeigt
einen Mehrzonen-Speicherkatalysator 41' der ersten Ausführungsform
der Erfindung umfassend den ersten Zonen-Speicherkatalysator 42 mit
vorderen und hinteren Flächen 44 und 44', und den zweiten
Zonen-Speicherkatalysator 46 mit vorderen und hinteren
Flächen 48 und 48', und einen
optional mittleren Zonen-Speicherkatalysator 43 mit vorderen
und hinteren Flächen 45 und 45'. Der optionale
Zwischenzonen-Speicherkatalysator 43 ist
in Längsausrichtung
zu dem ersten Zonen-Speicherkatalysator 42 und dem zweiten
Zonen-Speicherkatalysator 46 ausgerichtet, so dass sich
die Vorderfläche 45 im
angrenzenden Kontakt mit der hinteren Fläche 44' des ersten Zonen-Speicherkatalysators 42 befindet
und sich die hintere Fläche 45' im angrenzenden
Kontakt mit der Vorderfläche 48 des
zweiten Zonen-Speicherkatalysators 46 befindet. Der Mehrzonen-Speicherkatalysator
welcher in 3 dargestellt ist, wird in jeder
Hinsicht auf die gleiche Weise wie der Mehrzonen-Speicherkatalysator
betrieben, welcher in 2 dargestellt ist.
-
Im
Betrieb wird der Abgasstrom, welcher mit dem Mehrzonen-Speicherkatalysator
der vorliegenden Erfindung in Kontakt gebracht wird, abwechselnd
zwischen mageren und stoichiometrischen/fetten Betriebsbedingungen
eingestellt, um so abwechselnd magere Betriebsperioden und stoichiometrische/fette
Betriebsbedingungen bereitzustellen. Es wird deutlich, dass der
Gasstrom, z.B. Abgas, welcher behandelt wird, mager oder stoichiometrisch/fett
gemacht werden kann, entweder indem das Luft zu Kraftstoff-Verhältnis eingestellt wird,
welches dem Motor zugeführt
wird und das Abgas erzeugt, oder indem periodisch ein Reduktionsmittel in
den Gasstrom stromaufwärts
des Katalysators eingespritzt wird. Zum Beispiel ist die Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung zur Behandlung von Abgasen von Motoren,
einschließlich
Dieselmotoren, gut geeignet, die kontinuierlich mager betrieben
werden. In solchen Fällen
kann, um eine stoichiometrische/fette Betriebsperiode bereitzustellen,
ein geeignetes Reduktionsmittel, wie ein Kraftstoff, periodisch
in das Abgas unmittelbar stromaufwärts des Speicherkatalysators
der vorliegenden Erfindung eingespritzt werden, um wenigstens lokal
(an dem Speicherkatalysator) stoichiometrische/fette Bedingungen
in ausgewählten
Intervallen bereitzustellen. Teilweise mager betriebene Motoren,
wie Benzin mit Motoren mit teilweisem Ma gerbetrieb, sind mit Steuerungen
versehen, welche bewirken das diese mager betrieben zu werden, mit
kurzen periodischen fetten oder stoichiometrischen Bedingungen.
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4 zeigt
schematisch die Verwendung eines Behandlungssystems, wobei ein Vorbehandlungskatalysator
in dem Abgasstrom stromaufwärts
des Mehrzonen-Speicherkatalysators der vorliegenden Erfindung angeordnet
ist. Auf diese Weise gibt ein Magermotor oder teilweise mager betriebener
Motor 30 das Abgas von einem Abgasverteiler (nicht dargestellt)
in eine Abgasleitung 32, welche das Abgas in einen Vorbehandlungskatalysator 34 einführt, welcher
einen Katalysator umfasst, der geeignet ist um wenigstens die Oxidation von
Kohlenwasserstoffen zu beschleunigen. Der Katalysator 34 kann
einen herkömmlichen
TWC Katalysator umfassen, welcher normalerweise katalytische Platin-,
Palladium- und Rhodiumbestandteile aufweisen würde, die auf einem feuerfesten
Träger
mit hoher Oberfläche
dispergiert sind und optional einen oder mehrere Schwefel-Speicherbestandteile
enthalten kann, wie Nickeloxide, Manganoxide und Eisenoxide. Solche
Katalysatoren sind gegen thermische Verschlechterung durch gut bekannte
Mittel stabilisiert, wie durch das Tränken eines aktivierten Aluminiumoxidträgers mit
einem oder mehreren Seltenerdmetalloxiden, z.B. Cerdioxid. Solche
stabilisierte Katalysatoren können
sehr hohen Betriebstemperaturen widerstehen. Zum Beispiel wenn ein
Kraftstoff-Schneideverfahren eingesetzt wird, können Temperaturen bis zu 950°C in dem
Vorbehandlungskatalysator 34 ausgehalten werden. In jedem
Fall wird ein beträchtlicher
Teil der Kohlenwasserstoffe welche in dem Abgas vorhanden sind,
zu CO2 und H2O in
dem Vorbehandlungskatalysator 34 oxidiert. Das Effluent
aus dem Vorbehandlungskatalysator 34 wird über die
Leitung 36 zu dem Mehrzonen-Speicherkatalysator 38 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung geführt,
wobei NOx gespeichert und dann während der jeweiligen
mageren und stoichiometrischen Betriebszyklen reduziert wird, wie
oben beschrieben. Der behandelte Abgasstrom wird über das
Abgasrohr an die Atmosphäre
abgegeben.
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In
den folgenden Beispielen betreffen alle Prozentangaben eines gegebenen
Bestandteils einer Kombination Gewichtsprozente, die kalzinierte
Basis, des Gesamtgewichts der Kombination, einschließlich des
angegebenen Bestandteils. Bezugnehmend, bedeutet auf z.B. „73% von
0,56%igen Pt/Al2O3", dass Aluminiumoxidteilchen
enthaltend 0,56 Gew.-% Pt (Gewicht des Pt dividiert durch das Gewicht
von Pt plus Al2O3,
kalzinierter Basis, Ergebnis multipliziert mit 100 = 0,56%) umfasst
73 Gew.-% der Feststoffe der Aufschlämmung (kalzinierte Basis) umfassen,
von denen Pt/Al2O3 ein
Teil ist.
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In
dem Beispiel wurden alle Einzonen- und die Mehrzonen-Speicherkatalysatoren
mit einer zweischichtigen Washcoat, einer Bodenschicht und einer
oberen Schicht hergestellt. Die Herstellung der Boden- und oberen
Schicht erfolgte wie folgt.
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Beispiel 1 – Speicherkatalysatorproben
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Dieses
Beispiel stellt fünf
Speicherkatalysatoren zur Verfügung,
die jeweils gemäß des exakt
gleichen Verfahrens hergestellt wurden und die in Bezug auf jeden
Speicher angegebenen Bestandteile enthält. Jeder Speicher wies eine
Breite von 11,84 cm (4,66 Inch) und eine Länge von 15,24 cm (sechs Inch)
auf und wurde in einen Behälter
angeordnet (d.h. „konserviert" in einem typischen
Speicherkatalysatorgehäuse).
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Speicherkatalysator
A Bodenschicht:
-
Speicherkatalysator
A obere Schicht:
-
Für den Speicherkatalysator
A wies die für
die Bodenschicht eingesetzte Washcoat eine Beladung 0,1220 g/cm3 (2,0 g/in3) und
enthielt 2,120 g/m3 (60 g/ft3)
Edelmetalle und 0,0092 g/cm3 (0,15 g/in3) NOx-Sorptionsmittel.
Die Washcoat, die für
die obere Schicht eingesetzt wurde, wies eine Beladung 0,1464 g/cm3 (2,4 g/in3) auf
und enthielt 9,187 kg/m3 (260 g/ft3) Edelmetalle und 0,0122 g/cm3 (0,2
g/in3) NOx-Sorptionsmittel. Nachdem
der Einzonen-Speicherkatalysator hergestellt wurde, wurde er anschließend mit
Cs getränkt,
um eine Cs2O nachfolgend getränkte Beschichtung
aus 0,0214 g/cm3 (0,35 g/in3)
bereitzustellen. Der Speicherkatalysator wurde bei 550°C 1 Stunde
kalziniert, nachdem jede Schicht aufgebracht wurde. Der gesamte
Edelmetallgehalt für
beide Schichten dieser Speicher betrug 11,31 kg/m3 (320
g/ft3).
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Speicherkatalysator
B Bodenschicht:
-
Speicherkatalysator
B obere Schicht:
-
Für den Speicherkatalysator
B besaß die
für die
Bodenschicht eingesetzte Washcoat eine Beladung von 0,1342 g/cm3 (2,2 g/in3) und
enthielt 2,650 kg/m3 (75 g/ft3)
Edelmetalle und 0,0214 g/cm3 (0,35 g/in3) NOx-Sorptionsmittel.
Die für
die obere Schicht eingesetzte Washcoat wies eine Beladung von 0,1281
g/cm3 (2,1 g/in3)
auf und enthielt 3,180 kg/m3 (90 g/ft3) Edelmetalle und 0,0122 g/cm3 (0,2
g/in3) NOx-Sorptionsmittel. Nachdem
der Einzonen-Speicherkatalysator hergestellt wurde, wurde er mit
Cs getränkt,
um eine Cs2O nach getauchter Beschichtung
von 0,0214 g/cm3 (0,35 g/in3)
bereitzustellen. Der Speicherkatalysator wurde bei 550°C 1 Stunde
kalziniert, nachdem jede Schicht aufgebracht wurde. Der Gesamtedelmetallgehalt
für beide Schichten
dieses Speichers betrug 5,830 kg/m3 (165
g/ft3).
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Der
Speicherkatalysator C entspricht dem Speicherkatalysator B, mit
der Ausnahme, dass der BaO-Gehalt der Bodenschicht 0,0092 g/cm3 (0,15 g/in3) betrug,
der CeO2-ZrO2 Gehalt
betrug 0,0061 g/cm3 (0,10 g/in3)
und wurde mit Ba anstelle von Cs nachgetaucht.
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Speicherkatalysator
D Bodenschicht:
-
Speicherkatalysator
D obere Schicht:
-
Für den Speicherkatalysator
D wies die für
die Bodenschicht eingesetzte Washcoat eine Beladung von 0,1281 g/cm3 (2,1 g/in3) auf
und enthielt 1,237 kg/m3 (35 g/ft3) Edelmetalle und 0 g/cm3 (0
g/in3) NOx-Sorptionsmittel.
Die für
die Oberschicht eingesetzte Washcoat wies eine Beladung von 0,1159
g/cm3 (1,9 g/in3)
auf und enthielt 3,180 kg/m3 (90 g/ft3) Edelmetalle und 0 g/cm3 (0
g/in3) NOx-Sorptionsmittel.
Nachdem der Einzonen-Speicherkatalysator
hergestellt wurde, wurde er mit Cs und Ba getaucht, um eine Cs2O nach getauchter Beschichtung von 0,0214
g/cm3 (0,35 g/in3)
und eine BaO nach getauchter Beschichtung von 0,0153 g/cm3 (0,25 g/in3) bereitzustellen.
Der Speicherkatalysator wurde bei 550°C 1 Stunde kalziniert nachdem
jede Schicht aufgebracht wurde. Der gesamte Edelmetallgehalt für beide
Schichten betrug 4,417 kg/m3 (125 g/ft3).
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Speicherkatalysator
E Bodenschicht:
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Speicherkatalysator
E obere Schicht:
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Für den Speicherkatalysator
E wies die für
die Bodenschicht eingesetzte Washcoat eine Beladung von 0,1373 g/cm3 (2,25 g/in3) und
enthielt 1,237 kg/m3 (35 g/ft3)
Edelmetalle und 0,0092 g/cm3 (0,15 g/in3) NOx-Sorptionsmittel.
Die für
die obere Schicht eingesetzte Washcoat wies eine Beladung von 0,1281
g/kg3 (2,1 g/in3)
auf und enthielt 1,767 kg/m3 (50 g/ft3) Edelmetalle und 0,0153 g/cm3 (0,25
g/in3) NOx-Sorptionsmittel. Nachdem
der Einzonen-Speicherkatalysator hergestellt wurde, wurde er mit
Cs und Ba nachgetaucht, um eine Cs2O danach
getauchte Beschichtung mit 0,0275 g/cm3 (0,45
g/in3) und eine danach getauchte BaO Beschichtung
mit 0,0214 g/cm3 (0,35 g/in3)
bereitzustellen. Der Speicherkatalysator wurde bei 550°C 1 Stunde
kalziniert, nachdem jede Schicht aufgebracht wurde. Der gesamte
Edelmetallgehalt für
beide Schichten dieses Speichers betrug 4,064 kg/m3 (115
g/ft3).
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Der
Speicherkatalysator F ist ein Mehrzonen-Speicher gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung (Speicherkatalysator A–E sind Einzonen-Speicherkatalysatoren).
Speicherkatalysator F wurde hergestellt indem 5,08 cm (2 Inch) des
Speicherkatalysators C und 10,16 cm (4 Inch) des Speicherkatalysators
E nebeneinander angeordnet wurden, so dass die Speicher aneinander
angrenzen (wie in 2 dargestellt) und indem die
Kombination in dem gleichen Gehäuse
angeordnet wurde, das für
die Speicherkatalysatoren A–E eingesetzt
wurde. Für
den Speicherkatalysator F war die Edelmetallverteilung wie folgt:
Pt = 1,413 kg/m3 (40 g/ft3),
Rh = 0,293 kg/m3 (8,3 g/ft3)
und Pd = 2,131 kg/m3 (60,3 g/ft3).
Der gesamte Edelmetallgehalt betrug 3,837 kg/m3 (108,6
g/ft3).
-
Beispiel 2 – Verfahren
zur Herstellung der Bodenschicht der Speicherkatalysatoren
-
1. Abscheidung (Pt und
Rh auf Al2O3)
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Aluminiumoxidpulver
mit einer Oberfläche
von ungefähr
150 Quadratmeter je Gramm („m2/g")
wurde mit einer Lösung
aus Platinaminhydroxid und Rhodiumnitrat getränkt, um die Bodenbeschichtung
der fertig gestellten Speicherkatalysatorprobe mit der spezifischen
Platin- und Rhodiumbeladung zu erzielen. Die Herstellung wurde durchgeführt indem
die Platin- und Rhodium-haltige Lösung mit destilliertem Wasser
verdünnt
wurde, um ausreichende Lösung
bereitzustellen, um die Charge des Aluminiumoxidpulvers in anfängliche
Benetzung des Aluminiumoxids zu bringen. Unter Verwendung eines
Planetenmischers wurde Aluminiumoxid getränkt indem die verdünnte Platin-
und Rhodiumlösung
von einem Scheidetrichter langsam auf das Aluminiumoxid in einen
Mischbehälter
getropft wurde und für
ungefähr
10 bis 15 Minuten vermischt wurde. Der Scheidetrichter wurde mit
destilliertem Wasser gespült
und eine Menge Lanthannitrat entsprechend 5 Gew.-% des Aluminiumoxids
wurde in dem destillierten Wasser aufgelöst. Während das getränkte Aluminiumoxid
noch mit dem Planetmischer vermischt wurde, wurde die Lanthannitratlösung langsam
von dem Scheidetrichter auf das mit Platin und Rhodium getränkte Aluminiumoxid
getropft.
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2. Herstellung
der Aufschlämmung
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Das
in dem obigen Schritt 1 erhaltene getränkte Aluminiumoxid wurde mit
destillierten Wasser vermischt (shear mixed) (von welchem etwas
für spätere Verwendung
bei der Herstellung aufgehoben wurde) und einige Tropfen Octanol.
Die übrig
bleibende Lanthannitritlösung
wurde zu dem Aluminiumoxid wie auch eine Lösung aus Bariumacetat und Zirkoniumacetat
zugegeben, in Mengen um die spezifischen Beladungen der Metalloxide
in dem fertig gestellten Speicherkatalysator zu erzielen. Die resultierende
Aufschlämmung
wurde kontinuierlich gemahlen bis eine Teilchengröße von 90%
der Teilchen mit einem Durchmesser von 12 μm oder weniger erzielt wurde.
Ein Cerdioxid-Zirkondioxidpulver
kann in einer Menge zugegeben werden, um eine spezifische Bela dung
von 0,0305 g/cm3 (0,5 g/in3)
in dem fertig gestellten Speicherprobenelement zu erzielen und das
aufgehobene destillierte Wasser wurde zugegeben. Essigsäure (ungefähr 75 bis
100 ml) wurde zugegeben, um die Viskosität zu verringern, und einen
pH-Wert von ungefähr 5 bis
5,25 bereitzustellen. Die Aufschlämmung wurde kontinuierlich
gemahlen bis zu einer Teilchengröße, bei
der 90% der Teilchengröße einen Durchmesser
von 9 Mikrometer oder weniger aufwiesen.
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3. Beschichtung
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Die
Eigenschaften der in obigem Schritt 2 erhaltenen Aufschlämmung wurden
zur Beschichtung eingestellt, indem destilliertes Wasser zugegeben
wurde, um die Konzentration der Festkörper zu verringern und Essigsäure zugegeben.
Zylindrisches Kordieritsubstrat mit den Maßen 11,84 cm (4,66 inch) Durchmesser
und 15,24 cm (6 inch) Länge
wurden mit der Aufschlämmung
beschichtet, um (nach dem Trocknen und Kalzinieren) eine Zielbodenbeschichtungsbeladung
von 0,1220 g/cm3 (2 g/in3)
zu erzielen, einschließlich
einer spezifischen Beladung von Pt und Rh auf dem Al2O3. Die beschichteten Substrate wurden bei
110°C 4
Stunden getrocknet und bei 550°C
1 Stunde in Luft kalziniert.
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Obere Beschichtung
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4. Abscheidung (Pd auf
Al2O3)
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Aluminiumoxid
wurde mit einer Palladiumaminhydroxidlösung getränkt, um die obere Beschichtung des
Speicherkatalysators mit der in den Beispielen angegebenen Palladiumbeschichtung
bereitzustellen. Destilliertes Wasser wurde zugegeben, um eine Menge
der Lösung
bereitzustellen, welche ausreichend ist, um eine beginnende Feuchtigkeit
des Aluminiumoxidpulvers bereitzustellen. Unter Verwendung eines
Planetenmischers wurde das Aluminiumoxid mit der Palladiumlösung getränkt indem
die verdünnte
Palladiumlösung von
einem Scheidetrichter auf das Aluminiumoxid in den Mischbehälter getropft
wurde und für
ungefähr
10 bis 15 Minuten vermischt wurde. Der Scheidetrichter wurde mit
einer geringen Menge destillierten Wasser gespült und Essigsäure wurde
zu dem Aluminiumoxid in einer Menge von ungefähr 3 Gew.-% des Aluminiumoxids
zugegeben. Während
des Mischens des mit Palladium getränkten Aluminiumoxids mit dem Planetenmischer wurde
verdünnte
Essigsäure
langsam aus dem Scheidetrichter auf das Aluminiumoxid getropft.
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5. Herstellung
der Aufschlämmung
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Das
in dem Schritt 4 erhaltene mit Palladium getränkte Aluminiumoxid wurde mit
destillierten Wasser (etwas wurde für später aufgehoben) und Octanol
vermischt. Das aus dem Schritt 4 erhaltene Palladium-getränkte Aluminiumoxid
plus Bariumacetat und Zirkoniumacetat wurde zu der Aufschlämmung in
Mengen zugegeben, um die spezifischen Beladungen von BaO und ZrO2 in der oberen Schicht bereitzustellen.
Die Aufschlämmung
wurde kontinuierlich gemahlen, um eine Teilchengröße zu erzielen,
bei der 90% der Teilchen einen Durchmesser von weniger als 12 Mikrometer
aufwiesen. Die Aufschlämmung
wurde kontinuierlich gemahlen, um die Teilchengröße zu verringern, so dass 90%
der Teilchen einen Durchmesser von weniger als 9 Mikrometer aufwiesen.
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6. Beschichtung
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Die
Bodenbeschichtung-haltigen Substrate, welche in Schritt 3 dieses
Beispiels erhalten wurden, wurden mit der Aufschlämmung beschichtet,
welche aus dem Schritt 6 dieses Beispiels erhalten wurde, um eine obere
Zielbeschichtungsbeladung von ungefähr 0,1220 g/cm3 (2
g/in3) zu erzielen, einschließlich einer
Beladung des Pd/Al2O3 ist,
welches aus dem Schritt 4 dieses Beispiels erhalten wurde. Die beschichteten
Substrate wurden bei 110°C
4 Stunden getrocknet und anschließend bei 550°C 1 Stunde
in Luft kalziniert.
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7. Nachfolgendes
Eintauchen
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Der
kalzinierte Katalysator wurde anschließend in eine Lösung aus
Cesiumnitrat und/oder Bariumnitrat, NOx Sorptionsmittelvorläuferverbindungen
getaucht, in einer Menge, um in dem fertig gestellten Speicherkatalysators
die Gewichte an Cesiumoxid und/oder Bariumoxid bereitzustellen,
welche in Beispiel 1 angegeben sind. Die nachfolgend getauchten
Speicherelemente wurde anschließend
bei 110°C
4 Stunden getrocknet und bei 550°C
1 Stunde kalziniert.
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Beispiel 3 – Überprüfung der
frischen Speicherkatalysatoren
-
Speicherkatalysatoren
A, D und F wurden überprüft ohne
jeden Vor-Katalysator (d.h. nur die Speicherkatalysatoren) in einem
Motor unter den folgenden Bedingungen:
| Raumgeschwindigkeit: | 40.000/Std. |
| Dauer,
mager: | 60
Sekunden |
| λ, mager: | 1,30 |
| NOx Konzentration: | 350
ppm |
| Dauer,
fett | 2
Sekunden |
| λ, fett: | 0,80 |
| Schwefel
des Kraftstoffs: | 50
ppm |
-
Die
Ergebnisse dieser Überprüfung sind
in 6 dargestellt, wobei die NOx Umwandlungswirkungsgradergebnisse
in Prozent auf der vertikalen Achse angegeben sind und die Speicherkatalysator-Einlasstemperaturen
in 50°C
Schritten über
einen Bereich von 200 bis 500°C
auf der horizontalen Achse angegeben sind. Aus 6 wird
deutlich, dass die Speicherkatalysatoren unter frischen Bedingungen
alle sehr ähnliche
NOx Umwandlungen in dem angegebenen Temperaturfenster
zeigten.
-
Beispiel 4 – Überprüfung der
gealterten Speicherkatalysatoren
-
Speicherkatalysatoren
A, B, D und F wurden im Motor in einem Abgas gealtert, nachdem sie
in einer Abgasbehandlungsvorrichtung eingebaut und installiert wurden,
an einer Position an dem Boden eines Kraftfahrzeuges, stromabwärts eines
eng vorgeschalteten Drei-Wegekatalysators. Die Speicherkatalysatoren
wurden bei einer Einlasstemperatur von 800°C 25 Stunden bei stoichiometrischen
Bedingungen mit 5 Sekunden Kraftstoffschnitt jede 5 Minuten gealtert.
Diese Kraftstoffabsperrung erzeugte eine Änderung von stoichiometrischen
zu mageren Bedingungen, unter welchen die Speicherkatalysatoren
ihre Beständigkeit
verlieren müssten.
Nach dem Altern wurden die Speicherkatalysatoren unter eingeschwungenen
Bedingungen bei Speichereinlasstemperaturen in dem Bereich von 200
bis 500°C überprüft. Die
Testbedingungen können
wie folgt zusammengefasst werden:
| Raumgeschwindigkeit: | 40.000/Std. |
| Dauer,
mager. | 60
Sekunden |
| λ, mager: | 1,30 |
| NOx Konzentration: | 350
ppm |
| Dauer,
fett | 2
Sekunden |
| λ, mager: | 0,80 |
| Schwefel
des Kraftstoffs: | 50
ppm |
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Die
Speicherkatalysatoreinlasstemperaturen wurden in 50° Schritten
verändert,
indem die Geschwindigkeit und Beladung des Motors geändert wurden,
wobei eine feste Raumgeschwindigkeit von 40.000/Std. beibehalten
wurde. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sind
in 7 dargestellt. Aus 7 wird deutlich,
dass der Speicherkatalysator F, welcher ein Mehrzonen-Speicherkatalysator
gemäß der zweiten
Ausführungsform der
Erfindung ist, mit einem Gesamt-Edelmetallgehalt von 4,064 kg/m3 (115 g/ft3) eine
deutlich bessere NOx Umwandlung als die
Einzonen-Speicherkatalysatoren A, B oder D zeigte, unabhängig von
der Tatsache, dass jede der drei Einzonen-Speicherkatalysatoren
einen höheren
Edelmetallgehalt aufwiesen.
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Gealterte
Speicherkatalysatoren A, D und F wurden auch in Bezug auf ihre Kohlenwasserstoff-
und Kohlenmonoxid-Umwandlungswirksamkeit überprüft, gemessen bei 350°C unter den
folgenden Testbedingungen:
| Raumgeschwindigkeit: | 40.000/Std. |
| λ, mager: | 1,30 |
| HC-Konzentration: | 100–150 ppm |
| CO-Konzentration | 1.600–1.800 ppm |
| Schwefel
des Kraftstoffs: | 50
ppm |
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Die
Ergebnisse dieser Überprüfung waren
wie folgt: Mehrzonen-Speicherkatalysator F der Erfindung zeigte
eine Kohlenwasserstoffumwandlung von mehr als 95%, wohingegen der
Einzonen-Speicherkatalysator A eine Kohlenwasserstoffumwandlung
von 90% zeigte und der Einzonen-Speicherkatalysator D eine Kohlenwasserstoffumwandlung
von 78%. Die CO Umwandlung der drei Speicherkatalysatoren war identisch:
ungefähr
92%.