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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegenden Erfindung betrifft das Gebiet flüssiger, Tabletten- und körniger Zusammensetzungen für Geschirrspülmaschinen.
Spezifischer betrifft die Erfindung Zusammensetzungen, die Builder
und ein synergistisches Gemisch von Polymeren enthalten, wobei das
Gemisch wenigstens ein Polymer, das Carboxylatgruppen enthält, und
wenigstens ein Polymer, das Sulfonatgruppen enthält, umfasst.
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Hintergrund
der Erfindung
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Komponenten
flüssiger,
Tabletten- und körniger
Reinigungsmittel bzw. Detergentien für Geschirrspülmaschienen
können,
obgleich sie für
verschiedene Reinigungsvorzüge
notwendig sind, oft andere Probleme erzeugen. Beispielsweise ist
bekannt, dass Carbonat und Phosphat, die herkömmliche Reinigungsmittelbestandteile
sind, zur Bildung von Hartwasserablagerungen auf Gläsern beitragen.
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Organische
Dispergiermittel können
das Problem unansehnlicher Ablagerungen, die sich auf Chinaporzellan,
speziell auf Glaswaren, infolge einer durch Kalzium- oder Magnesiumhärte induzierten
Präzipitation von
pH-Einstellungsmitteln bilden, lösen.
Allerdings wirken nicht alle Dispergiermittel bei den verschiedenen Typen
der Präzipitation
gleich gut.
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Das
US-Patent 5 240 632 lehrt die Verwendung der Kombination von Proteaseenzymen,
Sauerstoffbleichen und Polyacrylatpolymeren, um Flecken bei Anwendungen
in Geschirrspülmaschinen
zu verringern. Das US-Patent 5 547 612 lehrt die Verwendung von
sulfonierten Polymeren in Reinigungsmittelanwendungen bzw. Detergent-Anwendungen.
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Obgleich
herkömmliche
Polyacrylathomopolymere mit niedrigem Molekulargewicht und einige
sulfonierte Polymere bei der Minimierung der Filmbildung bei Detergentzusammensetzungen
für Geschirrspülmaschinen
etwas wirksam sind, wurde unerwarteterweise ge funden, dass Gemische
aus Polymeren, die Carboxylat- und Sulfonatgruppen enthalten, einen
synergistischen Effekt bei der Erhöhung der Lleistungsfähigkeit gegen
Filmbildung in Reinigungsmittelzusammensetzungen für Geschirrspülmaschinen
haben.
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Außerdem verhindern
Gemische aus Polymeren, die Carboxylat- und Sulfonatgruppen enthalten,
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Hartwasserfilmbildung infolge einer Präzipitation,
allerdings wurde überraschend
gefunden, dass diese Polymere bei Reinigungsmittelzusammensetzungen
bzw. Detergent-Zusammensetzungen für Geschirrspülmaschinen
eine verbesserte Leistungsfähigkeit
gegen Fleckenbildung zeigen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung umfasst eine flüssige, Tabletten- oder körnige Detergent-Zusammensetzung für Geschirrspülmaschinen,
umfassend:
- (a) 15 bis 90 Gew.-% Builder;
- (b) 0,1% bis 20% eines Gemisches aus Polymeren, wobei das Gemisch
wenigstens ein Polymer, das Carboxylatgruppen enthält, und
wenigstens ein Polymer, das Sulfonatgruppen enthält, umfasst.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist eine flüssige oder körnige Reinigungsmittelzusammensetzung
für Geschirrspüler, umfassend:
- (a) 15 Gew.-% bis 90 Gew.-% Builders;
- (b) 0,1 Gew.-% bis 20 Gew.-% eines Gemisches aus wenigstens
einem Polymer, das Carboxyxlatgruppen enthält, und wenigstens einem Polymer,
das Sulfonatgruppen enthält.
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Zusammensetzungen
der Erfindung weisen erhöhte
Hartwasserfilmbildungs-Leistungsfähigkeit
und verbesserte Fleckenbildungsleistungsfähigkeit durch das Vorliegen
von Gemischen aus diesen spezifischen Polymerklassen auf.
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Polymere
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Die
vorliegende Erfindung kann 0,1 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis
10 Gew.-%, am bevorzugtesten 3 bis 8 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
der Detergentzusammensetzung bzw. Reinigungsmittelzusammensetzung
für Geschirrspülmaschinen,
eines Gemisches aus Polymeren enthalten, wobei das Gemisch wenigstens
ein Polymer, das Carboxylatgruppen enthält, und wenigstens ein Polymer,
das Sulfonatgruppen enthält, umfasst.
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Die
Verwendung der hierin beschriebenen Polymeren stellt einen synergistischen
Reinigungseffekt durch das Vorliegen sowohl des Polymers, das Carboxylatgruppen
enthält,
als auch des Polymers, das Sulfonatgruppen enthält, bereit. Es wird betont,
dass das Polymer, das Sulfonatgruppen enthält, auch Carboxylatgruppierungen
enthalten kann und diese vorzugsweise auch enthält.
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Im
Allgemeinen hat das Carboxylat enthaltende Polymer 0,1 bis 100 mol-%
eines Carbonsäure
enthaltenden Monomers oder eines olefinisch ungesättigten
Säremonomers.
Verwendbare olefinisch ungesättigte Säuren dieser
Klasse umfassen solche weit unterschiedlichen Materialien wie die
Acrylsäure-Comonomeren, für die Acrylsäure selbst,
Methacrylsäure,
Ethacrylsäure,
alpha-Chloracrylsäure,
alpha-Cyanoacrylsäure,
alpha-Chloracrylsäure, alpha-Cyanoacrylsäure, beta-Methylacrylsäure (Crotonsäure), alpha-Phenylacrylsäure, beta-Acryloxypropionsäure, Sorbinsäure, alpha-Chlorsorbinsäure, Angelasäure, Zimtsäure, p-Chlorzimtsäure, beta-Styrylacrylsäure (1-Carboxy-4-phenylbutadien-1,3),
Itakonsäuer,
Maleinsäure,
Citraconsäure,
Mesaconsäure,
Glutaconsäure,
Aconitsäure,
Fumarsäure
und Tricarboxyethylen typische Beispiele sind. Für die Polycarbonsäure-Monomeren
wird eine Anhydridgruppe durch Eliminierung eines Wassermoleküls aus zwei
Carboxylgruppen, die sich an demselben Polycarbonsäuremolekül befinden,
gebildet. Die bevorzugten Carbonsäuremonomeren zur Verwendung
in dieser Erfindung sind die monoolefinischen Acrylsäuren, die
einen Substituenten haben, der ausgewählt ist aus Wasserstoff, Halogen
und Hydroxylgruppen, einwertigen Alkylresten, einwertigen Arylresten,
einwertigen Aralkylresten, einwertigen Alkarylresten und einwertigen
cycloaliphatischen Resten. (Meth)Acrylsäure, wie der Ausdruck hier
verwendet wird, soll Acrylsäure
und Methacrylsäure umfassen.
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Das
Sulfonat enthaltende Polymer enthält im Allgemeinen 0,1 bis 10
mol-% eines Sulfonsäure
enthaltenden Monomers. Beispiele für solche Monomere sind 2-Acrylamido-2- methylpropansulfonsäure, (Meth)Allylsulfonsäure, Styrolsulfonsäure, 1-Allyloxy-2-hydroxypropansulfonsäure, Allyloxybenzolsulfonsäure oder
Salze davon und andere.
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Das
Gemisch dieser Polymeren, das in der Reinigungsmittelzusammensetzung
für Geschirrspüler verwendet
werden kann, kann 1 bis 99 Gew.-% des Sulfonatpolymers und entsprechend
99 bis 1% des Carboxylatpolymers enthalten. Vorzugsweise enthält das Gemisch
dieser Polymeren, das in Reinigungsmittelzusammensetzungen für Geschirrspüler verwendet
werden kann, 25 bis 75 Gew.-% des Sulfonatpolymers und 75 bis 25%
des Carboxylatpolymers. Am bevorzugtesten kann das Gemisch dieser
Polymeren, das in der Reinigungsmittelzusammensetzung für Geschirrspüler eingesetzt
werden kann, 40 bis 60 Gew.-% des Sulfonatpolymers und 60 bis 40
Gew.-% des Carboxylatpolymers enthalten.
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Builder
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Die
verwendeten Builder können
beliebige der auf dem Fachgebiet bekannten Builder sein, welche
die verschiedenen wasserlöslichen
Alkalimetall-, Ammonium- oder substituierten Ammoniumphosphate,
-polyphosphate, -phosphonate, -polyphosphonate, -carbonate, -bicarbonate,
-borate, -polyhddroxysulfonate, -polyacetate, -carboxylate (z.B.
citrate) und -polycarboxylate umfassen. Bevorzugt sind die Alkalimetall-,
speziell Natrium-, Salze der obigen und Gemische davon.
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Die
Menge des Builders ist 15 Gew.-% bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 15
Gew.-% bis 80 Gew.-%, am bevorzugtesten 15 Gew.-% bis 75 Gew.-%
der Reinigungsmittelzusammensetzung für Geschirrspüler.
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Spezifische
Beispiele für
anorganische Phosphatbuilder sind Natrium- und Kaliumtripolyphosphat, -pyrophosphat,
polymeres Metaphosphat mit einem Polymerisationsgrad von etwa 6
bis 21 und Orthophosphat. Beispiele für Polyphosphonatbuilder sind
die Natrium- und
Kaliumsalze von Ethylendiphosphonsäure, die Natrium- und Kaliumsalze
von Ethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure und
die Natrium- und Kaliumsalze von Ethan-1,1,2-triphosphonsäure. Eine besonders bevorzugte
Polyphosphonatbuilderkomponente ist Ethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure oder
ihre Alkalimetallsalze, welche Kalziumcarbonatkristallwachstumsinhibierungseigenschaften
beweisen, wenn sie in einer Konzentration von etwa 0,01 Gew.-% bis
etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-%,
am bevorzugtesten von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der Zusam mensetzungen
vorhanden sind. Andere Phosphorbuilderverbindungen sind in den US-Patenten Nrn. 3,159,581;
3,213,030; 3,422,021; 3,422,137; 3,400,176 und 3,400,148 offenbart.
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Beispiele
für anorganische
Nicht-Phosphor-Builder sind Natrium- und Kaliumcarbonat, -bicarbonat, -sesquicarbonat
und -hydroxid. Wasserlösliche,
organische Nicht-Phosphor-Builder,
die hierin einsetzbar sind, umfassen die verschiedenen Alkalimetall-,
Ammonium- und substituierten
Ammoniumpolyacetate, -carboxylate, -polycarboxylate und polyhydroxysulfonate.
Beispiele für
Polyacetat- und Polycarboxylatbuilder sind die Natrium-, Kalium,
Lithium-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze von Ethylendiamintetraessigsäure, Nitrilotriessigsäure, Tartratmonobernsteinsäure, Tartratdibernsteinsäure, Oxydibernsteinsäure, Carboxymethyloxybernsteinsäure, Mellitsäure, Benzolpolycarbonsäuren und
Zitronensäure.
Die sauren Formen dieser Builder können ebenfalls eingesetzt werden,
vorzugsweise Zitronensäure.
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Bevorzugte
Builder haben die Fähigkeit,
andere Metallionen als Alkalimetallionen aus Waschlösungen durch
Sequestrierung, die, wie sie hier definiert ist, Gelatbildung einschließt, oder
durch Präzipitationsreaktionen
zu entfernen. Natriumtripolyphosphat ist typischerweise ein besonders
bevorzugtes Buildermaterial, und zwar wegen seiner Sequestrierfähigkeit.
Natriumcitrat ist ebenfalls ein besonders bevorzugter Builder, insbesondere,
wenn es wünschenswert
ist, die gesamte Phosphorkonzentration der Zusammensetzungen der
Erfindung zu reduzieren oder zu eliminieren.
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Besonders
bevorzugte Reinigungsmittelzusammensetzunten bzw. Detergent-Zusammensetzungen für Geschirrspüler gemäß der Erfindung
enthalten, bezogen auf das Gewicht der Detergent-Zusammensetzung
für Geschirrspüler, 5 Gew.-%
bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, am bevorzugtesten
15 Gew.-% bis 20 Gew.-% Natriumcarbonat. Als Ersatz für den Phosphatbuilder
ist Natriumcitrat mit Konzentrationen von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%,
vorzugsweise 7 Gew.-% bis 35 Gew.-%, am bevorzugtesten 8 Gew.-%
bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Detergent-Zusammensetzung für Geschirrspüler, besonders
bevorzugt.
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Waschaktive
Substanzen
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können 0,01% bis 40%, vorzugsweise
0,1% bis 30% einer waschaktiven Substanz enthalten. In der bevorzugten
Detergent-Zusammensetzung für
Geschirrspüler
gemäß der Erfindung
ist die waschaktive Substanz am vorteilhaftesten, wenig schäumend oder
ist in Kombination mit anderen Komponenten (d.h. Schaumunterdrückungsmitteln)
wenig schäumend.
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Zusammensetzungen,
die frei von Chlorbleiche sind, erfordern nicht, dass der grenzflächenaktive
Stoff gegenüber
Bleichmitteln stabil ist. Da diese Zusammensetzungen allerdings
Enzyme enthalten, ist das oberflächenaktive
Mittel, das verwendet wird, vorzugsweise gegenüber Enzym stabil (Enzym-kompatibel)
und ist frei von enzymatisch reaktiven Spezies. Wenn zum Beispiel
Proteasen und Amylasen verwendet werden, sollte das oberflächenaktive
Mittel frei von Peptid- oder glycosidischen Bindungen sein.
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Wünschenswerte
waschaktive Substanzen umfassen nichtionische, anionische, amphotere
und zwitterionische waschaktive Substanzen und Gemische davon.
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Beispiele
für nichtionische
oberflächenaktive
Mittel umfassen:
- (1) Das Kondensationsprodukt
von 1 Mol eines gesättigten
oder ungesättigten,
geradkettigen oder verzweigtkettigen Alkohols oder einer gesättigten
oder ungesättigten,
geradkettigen oder verzweigtkettigen Fettsäure, jeweils mit etwa 1 bis
etwa 20 Kohlenstoffatomen, mit etwa 4 bis etwa 40 Mol Ethylenoxid.
Besonders bevorzugt ist das Kondensationsprodukt eines Fettalkohols,
der 17 bis 19 Kohlenstoffatome enthält, mit etwa 6 bis etwa 15
Mol, vorzugsweise 7 bis 12 Mol, am bevorzugtesten 9 Mol, Ethylenoxid,
das überlegene
Leistungsfähigkeit
gegen Fleckenbildung und Filmbildung zeigt. Insbesondere ist es
wünschenswert,
dass der Fettalkohol 18 Kohlenstoffatome enthält und mit etwa 7,5 bis 9 etwa
12, vorzugsweise etwa Mol Ethylenoxid kondensiert ist. Diese verschiedenen
spezifischen C17-C19-Ethoxylate
geben eine extrem gute Leistungsfähigkeit, selbst bei niedrigeren
Konzentrationen (zum Beispiel 2,5% bis 3%). Bei den höheren Konzentrationen
(weniger als 5%) sind sie ausreichend gering schaumbildend, speziell
wenn sie mit einer niedrigmolekulargewichtigen (C1-5)-Säure- oder
Alkoholgruppierung gekappt sind, um so die Notwendigkeit für ein schaumunterdrückendes
Mittel zu minimieren oder zu eliminieren. Schaumunterdrückende Mittel
haben im Allgemeinen die Tendenz als Last für die Zusam mensetzung zu wirken
und so die Langzeit-Fleckenbildungs- und -Filmbildungs-Charakteristika nachteilig
zu beeinträchtigen.
- (2) Polyethylenglykole oder Polypropylenglykole mit einem Molekulargewicht
von etwa 1400 bis etwa 30.000, z.B. 20.000; 9.500; 7.500; 7.500;
6.000; 4.500; 3.400; und 1.450. Alle diese Materialien sind wachsartige
Feststoffe, die zwischen 110 Grad F (43 Grad C) und 200 Grad F (93
Grad C) schmelzen.
- (3) Die Kondensationsprodukte von 1 Mol Alkylphenol, worin die
Alkylkette etwa 8 bis 18 4 bis etwa 50 Kohlenstoffatome enthält, und
etwa Mol Ethylenoxid.
- (4) Polyoxypropylen-, Polyoxyethylen-Kondensate mit der Formel
HO(C2H6O)x(C3H6O)xH oder HO(C3H6O)y(C2H4O)x(C3H6O)yH, worin Gesamt-y
gleich wenigstens 15 ist und Gesamt-y (C2H4O) gleich 20% bis 90% des Gesamtgewichts
der Verbindung ausmacht und das Molekulargewicht etwa 2.000 bis etwa
10.000, vorzugsweise etwa 3.000 bis etwa 6.000 ist. Diese Materialien
sind zum Beispiel PLURONICS.RTM. von BASF, die auf dem Fachgebiet
gut bekannt sind.
- (5) Die Verbindungen (1) und (4), die mit Propylenoxid, Butylenoxid
und/oder kurzkettigen Alkoholen und/oder kurzkettigen Fettsäuren, z.B.
solche, die 1 bis etwa 5 Kohlenstoffe enthalten, und Gemischen davon
gekappt sind.
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Einsetzbare
oberflächenaktive
Mittel in Detergent-Zusammensetzungen sind solche mit der Formel RO-
-(C2H4O)x R1, worin R eine
Alkyl- oder Alkylengruppe ist, die 17 bis 19 Kohlenstoffatome enthält, x eine Zahl
von etwa 6 bis etwa 15, vorzugsweise von etwa 7 bis etwa 12 ist,
und R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus Wasserstoff, C1-5-Alkylgruppen, C2-5-Acylgruppen
und Gruppen der Formel - -(CyH2yO)nH, worin y 3 oder 4 ist und n eine Zahl
von 1 bis etwa 4 ist.
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Besonders
geeignete oberflächenaktive
Mittel sind die geringschäumenden
Verbindungen von (4), die anderen Verbindungen von (5) und die C17-C19-Materialien
von (1), die eine enge Ethoxyverteilung haben. Einige der oberflächenaktiven
Blockcopolymerverbindungen, die PLURONIC.RTM., PLURAFAC.RTM. und
TETRONIC.RTM genannt werden und von BASF Corp., Parsippany, N.J.
hergestellt werden, sind als oberflächenaktives Mittel zur Verwendung
hierin geeignet. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform enthält etwa 40
Gew.-% bis etwa 70% einer Polyoxypropylen-, Polyoxyethylen-Blockpolymermischung,
umfassend zu etwa 75 Gew.-% der Mischung ein Umkehrblockcopolymer
aus Polyoxyethylen und Polyoxypropylen, das 17 Mol Ethylenoxid und
44 Mol Propylenoxid enthält,
und zu etwa 25 Gew.-% der Mischung ein Blockcopolymer aus Polyoxyethylen
und Polyoxypropylen, initiiert mit Trimethylolpropan, enthaltend
99 Mol Propylenoxid und 24 Mol Ethylenoxid pro Mol Trimethylolpropan.
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Zusätzliche
nichtionische oberflächenaktive
Mittel, die verwendet werden können,
haben Schmelzpunkte bei oder über
Umgebungstemperaturen, z.B. Octyldimethylamin-N-oxiddihydrat, Decyldimethylamin-N-oxdddihydrat,
C8-C12-N-Methylglucamide
und dergleichen. Solche oberflächenaktiven
Mittel können vorteilhafterweise
in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
mit kurzkettigen anionischen oberflächenaktiven Mitteln, z.B. Natriumoctylsulfat
und ähnliche
Alkylsulfate, gemischt werden, obgleich auch kurzkettige Sulfonate,
z.B. Natriumcumolsulfonat, eingesetzt werden könnten.
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Zusätzlich zu
den oben genannten oberflächenaktiven
Mitteln können
andere geeignete oberflächenaktive
Mittel für
Detergent-Zusammensetzungen in den Offenbarungen der US-Patente
Nrn. 3,544,473, 3,630,923, 3,88,781, 4,001,132, und 4,375,565 gefunden
werden.
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Anionische
oberflächenaktive
Mittel, die für
die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung geeignet sind,
umfassen, sind aber nicht beschränkt
auf, wasserlösliche
Alkylsulfate und/oder -sulfonate, die von etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome
enthalten. Natürliche
Fettalkohole umfassen solche, die durch Reduzieren der Glyceride
von natürlich
vorkommenden Fetten und Ölen
erhalten werden. Fettalkohole können
synthetisch produziert werden, zum Beispiel durch das Oxo-Verfahren.
Beispiele für
geeignete Alkohole, die bei der Alkylsulfatherstellung eingesetzt
werden können,
umfassen Decyl-, Lauryl-, Myristyl-, Palmityl- und Stearylalkohole
und Gemische von Fettalkoholen, die durch Reduzieren der Glyceride
von Talg und Kokosnussöl
abgeleitet sind.
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Spezifische
Beispiele für
Alkylsulfatsalze, die in den erfindungsgemäßen Detergent-Zusammensetzungen
verwendet werden können,
umfassen Natriumlaurylalkylsulfat, Natriumstearylalkylsulfat, Natriumpalmitylalkylsulfat,
Natriumdecylsulfat, Natriummyristylalkylsulfat, Kaliumlaurylalkylsulfat,
Kaliumstearylalkylsulfat, Kaliumdecylsulfat, Kaliumpalmitylalkylsulfat,
Kaliummyristylalkylsulfat, Natriumdodecylsulfat, Kaliumdodecylsulfat,
Kali umtalgalkylsulfat, Natriumtalgalkylsulfat, Natriumkokosnussalkylsulfat,
Magnesiumkokosnussalkylsulfat, Kalziumkokosnussalkylsulfat, Kaliumkokosnussalkysulfat
und Gemische davon. Hoch bevorzugte Alkylsulfate sind Natriumkokosnussalkylsulfat,
Kaliumkokosnussalkylsulfat, Kaliumlaurylalkylsulfat und Natriumlaurylalkylsulfat.
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Ein
bevorzugtes sulfoniertes anionisches oberflächenaktives Mittel ist das
Alkalimetallsalz von sekundären
Alkansulfonaten, wobei ein Beispiel dafür Hostpur SAS von Hoechst Celanese
ist.
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Eine
andere Klasse oberflächenaktiver
Mittel, die in der vorliegenden Erfindung funktionsfähig sind, sind
wasserlösliche
oberflächenaktive
Mittel des Betain-Typs. Diese Materialien haben die allgemeine Formel:
worin R
1 eine
Alkylgruppe ist, die etwa 8 bis 22 Kohlenstoffatome enthält;
R
2 und R
3 jeweils
Niederalkylgruppen sind, die etwa 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthalten,
und
R
4 eine Alkylengruppe ist, die
aus der Gruppe bestehend aus Methylen, Propylen, Butylen und Pentylen,
ausgewählt
ist (Propionatbetaine zersetzen sich in wässrigen Lösungen und sind daher in den
vorliegenden Erfindungen nicht enthalten).
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Beispiele
für geeignete
Betainverbindungen dieses Typs umfassen Dodecyldimethylammoniumacetat, Tetradecyldimethylammoniumacetat,
Hexadecyldimethylammoniumacetat, Alkyldimethylammoniumacetat, worin
die Alkylgruppe im Durchschnitt eine Länge von etwa 14,8 Kohlenstoffatomen
hat, Dodecyldimethylammoniumbutanoat, Tetradecyldimethylammoniumbutanoat,
Hexadecyldimethylammoniumbutanoat, Dodecyldimethylammoniumhexanoat,
Hexadecyldimethylammoniumhexanoat, Tetradecyldiethylammoniumpentanoat und
Tetradecyldipropylammoniumpentanoat. Besonders bevorzugte oberflä chenaktive
Mittel des Betaintyps umfassen Dodecyldimethylammoniumacetat, Dodecyldimethylammoniumhexanoat,
Hexadecyldimethylammoniumacetat und Hexadecyldimethylammoniumhexanoat.
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Andere
oberflächenaktive
Mittel umfassen Aminoxide, Phosphinoxide und Sulfoxide. Allerdings
sind solche oberflächenaktive
Mittel üblicherweise
hochschäumend.
Eine Offenbarung von oberflächenaktiven
Mitteln kann in der veröffentlichten
britischen Patentanmeldung 2 116 199 A, dem U.S.-Patent Nr. 4,005,027,
Hartman; U.S.-Patent Nr. 4,116,851, Rupe et al.; U.S.-Patent Nr.
3,985,668, Hartman; U.S.-Patent Nr. 4,271,030, Brierley et al.;
und dem U.S.-Patent Nr. 4,116,849, Leikhim, gefunden werden.
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Andere
wünschenswerte
oberflächenaktive
Mittel sind die Alkylphosphonate, die im U.S.-Patent Nr. 4 105 573 von Jacobsen, erteilt
am 8. August 1978, gelehrt werden.
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Noch
andere bevorzugte anionische oberflächenaktive Mittel umfassen
die linearen oder verzweigten Alkalimetall-, mono- und/oder di-(C8-14)-alkyldiphenyloxid-mono- und/oder -disulfonate,
im Handel erhältlich
unter den Handelsbezeichnungen DOWFAX.RTM.3B-2 (Natrium-n-decyldiphenyloxiddisulfonat)
und DOWFAX.RTM.2A-1. Diese und ähnliche
oberflächenaktive
Mittel sind in den veröffentlichten
GB-Patentanmeldungen 2,163,447 A; 2,163,448 A; und 2,164,350 A offenbart.
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Einige
der oben beschriebenen Builder dienen zusätzlich als Pufferungsmittel.
Es ist bevorzugt, das das Puffermittel wenigstens eine Verbindung
enthält,
die fähig
ist, zusätzlich
als Builder zu wirken.
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Silikat
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Die
Zusammensetzungen des oben beschriebenen Typs geben ihre Bleichaktivität und Alkalinität sehr schnell
an das Waschwasser ab. Dementsprechend können sie gegenüber Metallen,
Geschirr und anderen Materialien aggressiv sein, was entweder in
einer Verfärbung
durch Ätzen,
chemische Reaktion usw. oder zu Gewichtsverlust führen kann.
Die Alkalimetallsilikate, die nachfolgend beschrieben werden, liefern
Schutz gegen Korrosion von Metallen und gegen einen Angriff auf
Geschirr, einschließlich
feines Chinaporzellan und Glas.
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Die
SiO2-Konzentration in den Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung sollte etwa 4% bis etwa 25%, vorzugsweise
etwa 5% bis etwa 20%, bevorzugter etwa 6% bis etwa 15%, bezogen
auf das Gewicht der Reinigungsmittelzusammensetzung für Geschirrspüler [betragen].
Das Verhältnis
von SiO2 zu dem Alkalimetalloxid (M2O, worin M = Alkalimetall) ist typischerweise
etwa 1 bis etwa 3,2, vorzugsweise etwa 1,6 bis etwa 3, bevorzugter
etwa 2 bis etwa 2,4. Vorzugsweise ist das Alkalimetallsilikat wasserhaltig,
hat etwa 15% bis etwa 25% Wasser, bevorzugter etwa 17% bis etwa
20%.
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Die
hochalkalischen Metasilikate können
verwendet werden, obgleich die weniger alkalischen wasserhaltigen
Alkalimetallsilikate mit einem SiO2:M2O-Verhältnis
von etwa 2,0 bis etwa 2,4 bevorzugt sind. Wasserfreie Formen der
Alkalimetallsilikate mit einem SiO2:M2O-Verhältnis von
2,0 oder mehr sind weniger bevorzugt, da sie dazu tendieren, deutlich
weniger löslich
zu sein als die wasserhaltigen Alkalimetallsilikate mit dem selben
Verhältnis.
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Natrium-
und Kalium- und speziell Natrium-silikate sind bevorzugt. Ein besonders
bevorzugtes Alkalimetallsilikat ist körniges wasserhaltiges Natriumsilikat
mit einem SiO2:Na2O-Verhältnis von
2,0 bis 2,4, erhältlich
von PO Corporation, mit dem Namen Britesil H20 und Britesil H24.
Am bevorzugtesten ist ein körniges wasserhaltiges
Natriumsilikat mit einem SiO2:Na2O-Verhältnis
von 2,0.
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Obgleich
typische Formen, d.h. pulverförmig
und körnig,
für wasserhaltige
Silikatpartikel geeignet sind, haben bevorzugte Silikatpartikel
eine mittlere Partikelgröße zwischen
etwa 300 und etwa 900 Mikrometer, wobei weniger als 40% kleiner
als 150 Mikrometer sind und weniger als 5% größer als 1700 Mikrometer sind.
Besonders bevorzugt ist ein Silikatpartikel mit einer mittleren
Partikelgröße zwischen
etwa 400 und etwa 700 Mikrometer, wobei weniger als 20% kleiner
als 150 Mikrometer und weniger als 1% größer als 1700 Mikrometer sind.
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Bleichmittel
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In
diesen Geschirrspüldetergentien
können
auch Bleichmittel eingesetzt werden. Verwendbare Bleichmittel umfassen
Halogen-, Peroxid- und Persäure-Bleichmittel,
zum zum Beispiel Natriumchlorit, Natriumhypochlorit, Natriumdichlorisocyanurat,
Natriumperborat und Natriumpercarbonat und die entsprechenden Kaliumsalze.
Die Bleichmittel können
in Konzentrationen von 0 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis
15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Detergentzusammensetzung,
vorliegen. Bleichaktivatoren können
in den Detergentzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthalten
sein; solche Bleichaktivatoren werden gewählt, um das Bleichen bei niedrigen
Temperaturen zu optimieren, und umfassen Materialien wie N,N,N',N'-Tetraacetylethylendiamin,
Natriumnonyloxybenzolsulfonat, Glukosepentaacetat und Tetraacetatglycouril.
Die Auswahl des Bleichaktivators, der für das gewählte Bleichmittel geeignet
ist, liegt innerhalb der Fähigkeiten
eines Fachmanns.
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Die
erfindungsgemäßen Detergent-Zusammensetzungen
für Geschirrspüler können auch
bis zu 5 Gew.-% herkömmliche
Adjuvantien, z.B. Riechstoffe, Farbstoffe, Schaumsuppressoren, detersive
Enzyme, z.B. proteolytische Enzyme und Amylasen, antibakterielle
Mittel und dergleichen, enthalten. Wenn das Detergent in flüssiger Form
ist, können
0 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der ADD-Zusammensetzung,
an Stabilisatoren oder Viskositätsmodifizierungsmitteln,
wie z.B. Ton und polymere Verdickungsmittel, vorliegen. Zusätzlich können inerte
Verdünnungsmittel,
wie z.B. anorganische Salze, wie Natrium- oder Kaliumsulfat oder
-chlorid, und Wasser vorliegen.
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Die
Komponenten, die für
die Detergent-Zusammensetzungen ausgewählt werden, sind vorzugsweise miteinander
kompatibel. Beispielsweise sind Farbstoffe, Riechstoffe und Enzyme
vorzugsweise mit Bleichmittelkomponenten und alkalischen Komponenten
kompatibel, und zwar sowohl während
der Lagerung als auch unter Verwendungsbedingungen. Es liegt im
Rahmen der Fähigkeiten
eines Fachmanns, Komponenten der Detergentzusammensetzungen auszuwählen, die
miteinander kompatibel sind.
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Beispiel 1: Synthese eines
Polymers, das Sulfonatgruppen enthält
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Eine
Probe an Sulfophenylmetallylether mit einem Gewicht von 72 Gramm
und 36,9 Gramm Natriummethallylsulfonat wurden in 390 Gramm Wasser
und 133 Gramm Isopropanol in einem 2 Liter-Reaktionsgefäß eingerührt und
auf 85°C
erwärmt.
Eine verdünnte
Lösung,
die 0,0083 Gramm Eisen (II)-ammoniumsulfathexahydrat enthielt, wurde
in den Reaktor gegeben. Eine Monomerlösung, die ein Gemisch aus 200
Gramm Acrylsäure,
45,4 Gramm Methylmethacrylat und 16,4 Gramm einer 50%-igen Lösung von
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure enthielt,
wurde über
einen dreistündigen
Zeitraum zugesetzt. 14,8 Gramm Natriumpersulfat wurden in 69 Gramm
Wasser aufgelöst
und über
einen Zeitraum von drei Stunden und 30 Minuten gleichzeitig mit
der gemischten Monomerbe schickung, ausgenommen zusätzlich 30
Minuten, um restliches Monomer reagieren zu lassen, in den Reaktor
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde für 1 Stunde bei 85°C gehalten. Eine
Lösung
von 0,45 Gramm Erythorbinsäure,
gelöst
in 2,1 Gramm Wasser, wurde dann zugegeben. Der Reaktor wurde zur
Destillation eingestellt und es wurde ein Gemisch aus Isopropanol
und Wasser mit einem Gewicht von 225 Gramm abdestilliert. Das Reaktionsprodukt
wurde dann gekühlt
und 200 Gramm einer 50%-igen Natriumhydroxydlösung wurden zugegeben. Das
Endprodukt war eine klare gelbe wässrige Lösung mit etwa 40% Feststoffen
und einem pH von etwa 7,0.
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Beispiel 2: Synthese eines
Polymers, das Carboxylatgruppen enthält (keine Sulfonatgruppen)
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Eine
Probe von Eisen (II)-ammoniumsulfathexyhydrat mit einem Gewicht
von 0,0085 Gramm wurde in 146,0 Gramm Wasser in einem 2 Liter-Reaktionsbehälter gerührt und
auf 96°C
erwärmt.
Eine Lösung
von 5,4 Gramm Natriumpersulfat, gelöst in Wasser, wurde über einen
Zeitraum von 4 Stunden und 40 Minuten in den Reaktor gepumpt. Zur
gleichen Zeit wurden 105 Gramm einer 41%-igen Natriumbisulfitlösung über einen
Zeitraum von 4 Stunden und 12 Minuten in den Reaktor gepumpt. Nach
10 Minuten wurden langsam 260 Gramm Acrylsäure langsam unter Verwendung
einer Pumpe über
einen Vierstunden-Zeitraum in den Reaktor gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde dann auf 85°C
abgekühlt
und es wurden 6,0 Gramm einer 35%-igen Wasserstoffperoxidlösung in
den Reaktor gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde dann für einen
Zeitraum von 30 Minuten bei 85°C
gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde dann abgekühlt und es wurden 104 Gramm
Wasser und 270,6 Gramm einer 50%-igen Natriumhydroxydlösung zugesetzt.
Das Endprodukt war eine klare leicht bernsteinfarbene Lösung mit
einem pH von 8,0, die 40% Feststoffe enthielt.
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Beispiel 3: Gemisch von
Polymeren, die Carboxylat- und Sulfonatgruppen enthalten
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Eine
Probe, die 100 Gramm der Polymerlösung von Beispiel 2 enthielt,
wurde mit 100 Gramm einer Polymerlösung von Beispiel 2 vermischt
und für
30 Minuten gerührt.
Das resultierende Gemisch war eine wässrige gelbe Lösung, die
40% Feststoffe enthielt.
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Beispiel 4:
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Die
Polymere, die in den Beispielen 1, 2 und 3 synthetisiert wurden,
wurden in einem Geschirrspüler unter
Anwendung von ASTM D3556-85 (wiederzugelassen 1995) getestet. Der
Test verwendete eine Mischung aus Gläsern und Kunststoffbechern.
Der Schmutz war 80% Margarine und 20% Trockenmilch, die vermischt
worden waren und dann auf die Oberfläche der Gläser geschmiert worden waren.
Die Schmutzbelastung war 40% pro Beladung. Die Detergentbeladung
war 40 Gramm eines allgemeinen Detergents (BI-LO). Die Wasserhärte war
350 ppm mit einem Ca-zu-Mg-Verhältnis
von 2:1. Der Test verwendete 3% aktive Polymere, die in Beispiel
1, 2 und 3 synthetisiert worden waren. Die sichtbaren Resultate
des Test nach insgesamt 3 Waschzyklen sind in Tabelle 1 aufgelistet.
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Tabelle
1. Visuelle Resultate der Tests mit Geschirrspüler, die mit den Polymeren
von Beispiel 1, 2 und 3 durchgeführt
wurden. Filmbildung und Fleckenbildung wurden an einer Skala von
1 bis 10 beurteilt, wobei 10 das schlechteste Resultat ist und 1
das beste ist.
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Die
Resultate in Tabelle 1 veranschaulichen deutlich eine unerwartete
Synergie im Gemisch des Sulfonat- und Carboxylatpolymers. Die Leistungsfähigkeit
des Gemisches von Polymeren ist deutlich über der Leistungsfähigkeit
der einzelnen Polymeren des Gemisches, wenn man bei einem gleichen
Endverwendungslevel vergleicht.
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Beispiel 5:
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Die
Leistungsfähigkeit
von zwei Proben eines Deterents für Geschirrspüler wurde
in einem Geschirrspüler
verglichen. Probe A (Kontrolle) bestand aus einem modifizierte IEC
436-Referenzdetergent
wie folgt:
| Ingredienz | % |
| THERMOPHOS
NW | 18,0 |
| PLURAFAC
LF 403 | 0,75 |
| Natriumdichlorisocyanurat | 1,73 |
| Natriumkarbonat | 8,0 |
| Natriummetasilikat | 16,5 |
| Natriummetasilikatpentahydrat | 27,8 |
| Natriumsulfat | 25,0 |
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Probe
B enthielt das Detergent A plus 4 Gewichtsprozent des Polymers von
Beispiel 1, bezogen auf das Gewicht des Detergents. Das Polymer
wurde im Vorwaschgang und im Hauptwaschgang zugesetzt. Es wurde
derselbe Test wie in Beispiel 4 mit 80 Gramm des Margarine/Milch-Gemisches
durchgeführt.
Das Wasser enthielt 350 ppm Härte.
Es wurden 5 Waschgänge
durchgeführt,
und zwar mit einer Beurteilung nach jedem Waschgang (basierend auf
visuellen Resultaten auf einer Skala von 0 bis 5, wobei 5 das beste
Resultat ist). Der Test verwendete 6 Glasbecher und einen Plastikbecher.
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