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Technisches
Gebiet
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Es
sind Kopierer oder Drucker mit zwei Blattwendeeinrichtungen in einem
Drucker/Finisher- System bekannt, bei denen eine Wendeeinrichtung
in dem Duplexschleifenweg ist und die andere Wendeeinrichtung in
dem Finisher-Eingabe- oder dem Ausgabeweg des Kopierers oder Druckers
ist. Genannt sei zum Beispiel 3 der US-A-5,697,040, welche einen
xerografischen Drucker zeigt, mit sowohl einer Duplexwegblattwendeeinrichtung
als auch einer Ausgabewegblattwendeeinrichtung. Die US-A-5,568,246 kombiniert
in Reihe zwei unterschiedliche Drucksysteme in einem sogenannten
Dualmaschinendrucksystem. Dadurch stellen die Einzel-Wendeeinrichtungen
jeder Druckmaschine zusammen zwei Wendeeinrichtungen bereit, diese
sind jedoch in zwei getrennten Druckmaschinen. Andere Beispiele
sind in US-A-4,986,529 und US-A-5,131,659
offenbart.
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Weiter
gemäß dem Stand
der Technik müssen
oftmals, aufgrund der Anordnung der Schnittstellen zwischen der
Wende/Duplexschleife und dem Rest des Papierweges in vielen Druckern
die Papierwendegeschwindigkeit, die Duplexschleifengeschwindigkeit
und die Ausgangsgeschwindigkeit des Druckers viel höher sein
als die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Dies bereitet Schwierigkeiten
und einzuhaltende Randbedingungen an dem Blattantrieb, den Registrier-Untersystemen
etc.
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Wie
der Fachmann weiß,
kann sich der Begriff „Verarbeitungsgeschwindigkeit" in einigen Kontexten
auf die Blattgeschwindigkeit in Bezug zu der Druckrate des Systems
beziehen. Zum Beispiel kann in xerografischen Systemen die Verarbeitungsgeschwindigkeit
die Geschwindigkeit sein, mit der das Bildsubstratblatt zugeführt wird
zu und Bildübertragen
wird an der Übertragungsstation
in Eingriff mit dem Photorezeptorgürtel oder -der Photorezeptortrommel,
welcher) mit Verarbeitungsgeschwindigkeit läuft. Im Allgemeinen ist es
erwünscht,
dass es möglich
ist, das meiste des Rests der Papierwege der Reproduktionsvorrichtung
mit im Wesentlichen der gleichen Verarbeitungsgeschwindigkeit laufen
zu lassen. Anderseits ist eine Blattbeschleunigung oder -verzögerung an
den Blattgeschwindigkeitsübergangszonen
der Papierwege erforderlich und Abstandsproblem zwischen nachfolgenden
Blättern
können
entstehen. Insbesondere die Blattbeschleunigung kann Schlupf oder
andere Probleme verursachen an dem Reibungsantriebrad oder Gurtsystem,
welches typischerweise für
das Blattzuführen
in Reproduktionsvorrichtungen (Drucker oder Kopierer) verwendet wird.
Wie auch aus dem Stand der Technik bekannt ist, besteht ein „Übergabe"-Problem beim Übergang zwischen
einem Blatttransport- oder Zufuhrvorgang mit einer Geschwindigkeit
und dem nächsten
oder nachgeschalteten Blatttransport. Andere Blattsteuer- oder Registrierangelegenheiten
können
neben dem Schlupf auftreten, so wie eine plötzliche Noppenlösung des
vorgeschalteten Zuführsystems
oder andere Verluste von genauen Blattpositionssteuerübergangsproblemen.
Wie auch immer, der Begriff Verarbeitungsgeschwindigkeit", wie er hier benutzt
wird, sofern nicht anders spezifiziert, kann weiter die Geschwindigkeit
von Blättern
umfassen, die sich in bestimmten Papierwegen bewegen, mit denen
die Dualwendeeinrichtungen funktionell verbunden sind. Insbesondere
da es zum Beispiel bekannt ist, Druckerausgabewege und/oder Duplexwege
mit einer höheren
Blatttransportgeschwindigkeit als die Blattgeschwindigkeit an dem
Bildtransfer laufen zu lassen.
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In
vielen großvolumigen
Druckerarchitekturen, die heutzutage verwendet werden, erfordert
das Blattwendesystem, dass alle Blätter, die gewendet werden,
schnell beschleunigt werden von der Verarbeitungsgeschwindigkeit
zu einer viel höheren
Wendegeschwindigkeit, wenn diese in die Wendeeinrichtung gelangen.
Das heißt,
um auf eine sehr kurze Distanz von einer Verarbeitungs- oder anderen
Geschwindigkeit auf etwa das Zweifache der Verarbeitungsgeschwindigkeit
zur Bewegung in die Wendeeinrichtung beschleunigt zu werden. Diesem
folgt üblicherweise
eine plötzliche
Verzögerung
des Blattes in der Wendeeinrichtung von der höheren Geschwindigkeit und dann
eine Wiederbeschleunigung zu der höheren Geschwindigkeit zum Verlassen
der Wendeeinrichtung. Zusätzlich
zu den vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten führt dies
auch zu einer kritischeren Blattzeitsteuerung und zu Registrierungs-Problemen.
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US-A-4579446
offenbart ein Blattwendesystem, in dem Blätter von einer Aufzeichnungseinheit
in einer Umkehreinheit mit oberen und unteren Umkehrführungen,
in die abwechselnde Blätter
abwechselnd zugeführt
werden, zugeführt
werden.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung umfasst ein Blattwendesystem ein
Doppel-Wendesystem, dass funktionell mit einem Blattweg verbunden
ist, auf dem eng aufeinanderfolgend beabstandete, bedruckte Blätter im
Betrieb transportiert werden, wobei das Doppel-Wendesystem zwei unabhängige, jedoch
zusammenwirkende abwechselnde Blattwendeeinrichtungen und ein Blattausricht-Steuerungssystem
umfasst, das Blattausricht-Steuerungssystem so programmiert und
betrieben werden kann, dass es die eng aufeinanderfolgend beabstandeten,
bedruckten Blätter
auf dem Blattweg abwechselnd in die abwechselnden unabhängigen Blattwendeeinrichtungen
leitet, und dadurch gekennzeichnet ist, dass die zwei unabhängigen jedoch
zusammenwirkenden abwechselnden Blattwendeeinrichtungen entlang
des Blattweges vor- und hintereinander so angeordnet sind und in Reihe
mit dem Blattweg betrieben werden können, dass abwechselnde Blätter einander überholen,
indem ein erstes Blatt auf dem Blattweg in die vordere Wendeeinrichtung
transportiert wird und das unmittelbar folgende zweite Blatt auf
dem Blattweg an dem ersten Blatt in der vorderen Wendeeinrichtung
vorbei und in die hintere Wendeeinrichtung transportiert wird und
dann das erste Blatt an dem zweiten Blatt in der hinteren Wendeeinrichtung
vorbei aus der vorderen Wendeeinrichtung heraus transportiert wird
und anschließend
das zweite Blatt in der hinteren Wendeeinrichtung auf dem Blattweg
transportiert wird.
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In
dem hier offenbarten Ausführungsbeispiel ist
eine Verbesserung hinsichtlich Hochgeschwindigkeitsdrucken offenbart,
welche eine Kombination von zwei zusammenwirkenden Blattwendeeinrichtungen verwendet,
um die Gesamtproduktivität
des Drucksystems zu verbessern. Wie bekannt ist, ist eine genaue
Blattwendekoordinierung und/oder Zusammenstellung mit der Drucksequenz
wichtig für
Duplexen (beidseitiges Blattdrucken), Blattausgabevergleich, Fertigstellen
und dergleichen. Das hierin offenbarte System vermeidet den typischen,
konventionellen Ansatz, einen sehr viel höhere Papierweg (Blattzufuhr)-Geschwindigkeit
in einer einzelnen Wendeeinrichtung (die soviel wie das zweifache
der normalen Papierweg- oder Verarbeitungsgeschwindigkeit des Druckers
betragen kann) zu verwenden, und so eine Zusammenstellung beizubehalten,
einen genaueren Zwischenblattspalt in dem Blattweg beizubehalten und
zu sichern, dass nacheinander bedruckte Blätter sich nicht miteinander
stören,
einwirken oder beeinträchtigen,
selbst bei Hochgeschwindigkeitsdrucken mit schnell aufeinanderfolgenden
Blättern,
die sich in den Papierwegen bewegen.
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Ein
Vorteil der Erfindung ist, dass diese die Möglichkeit eines Simplex- oder
Nichtwende-Blattweges bereitstellt.
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Mit
dem offenbarten Ausführungsbeispiel können nacheinanderfolgende
Blätter
in dem Papierweg abwechselnd gewendet werden mittels der zwei Wendeeinrichtungen.
Direkt aufeinanderfolgende Blätter
müssen
nicht in derselben Wendeeinrichtung gewendet werden. Somit kann
ein Wendebetrieb mit viel niedrigerer Geschwindigkeit eingesetzt
werden, der viele Vorteile bietet. Zum Beispiel kann mit Niedriggeschwindigkeitswendeeinrichtungen
weniger Leistung erforderlich sein, akustischer Lärm kann geringer
werden und die Systemzuverlässigkeit
umfassend die reduzierten Blattstauraten können verbessert werden. Auch
muss ein nachfolgendes Blatt nicht für das Wenden eines vorherigen
Blattes verzögert
werden, um einen Blattzusammenstoß oder eine Blattkollision
zu vermeiden, oder ein Rausfallen von Blättern aus einer aufeinanderfolgenden
Papierordnung bei vorzusammengestelltem Drucken. Somit stellt das
offenbarte Dualwendesystemausführungsbeispiel
Möglichkeiten
für eine
verbesserte Hochgeschwindigkeits-Vorzusammenstellungs-Druckproduktivität bereit,
ohne dass die Betriebsgeschwindigkeiten und die Blattumkehrraten
der Blätter
in der Wendeeinrichtung erhöht
werden und ohne dass ein Zuwachs in den Zwischenblatt oder Zwischenabstandspalten
zwischen den Blättern
erforderlich ist.
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Zusätzlich besteht
ein potentieller Vorteil in dem Bereitstellen von zwei Wendeeinrichtungen,
die geeignet sind, abwechselnd die gleiche Funktion an der gleichen
Stelle des Grundblattwegs bereitzustellen, wobei jede der Blattwendeeinrichtungen
unabhängig
arbeitet. Wenn ein Wendesystem ausfällt oder temporär unbrauchbar
wird, kann das gesamte Reproduktionssystem trotzdem mit einer reduzierten Verarbeitungsgeschwindigkeit
weiter arbeiten, ohne komplett auszufallen. Zum Beispiel kann, wenn
ein Papierstrau in einer Wendeeinrichtung auftritt, die Maschinensteuerung
diese ermitteln und automatisch die Druckrate abbremsen auf etwa
die Hälfte der
Geschwindigkeit und ausschließlich
die andere verfügbare
Wendeeinrichtung verwenden, bis der Stau der gestauten Wendeeinrichtung
behoben ist. Die offenbarten Dual-Wechselwendeeinrichtung-Ausführungsbeispiele
weisen zusätzlich
potentielle Vorteile auf. Zum Beispiel können diese andererseits herkömmliche
oder bestehende Wendeeinrichtungen oder Wendeeinrichtungskomponenten verwenden
oder sogar duplizieren. Das heißt,
dass dieses System zwei oder beliebige von verschiedenen bekannten
oder anderen Typen an Blattwendeeinrichtungen verwenden kann. Es
kann in verschiedene Typen von Hochgeschwindigkeits-Reproduktionsvorrichtungen
oder Finisher dafür
mit geringen Modifikationen eingebunden werden.
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Der
Eingangs- und Ausgangsweg und -Stellen der Dualwendeeinrichtungen
können
selbstverständlich
variiert werden, abhängig
von der gewünschten
Anwendung des Systems und der Reproduktionsvorrichtung, wie hier
weiter erläutert
wird. Zum Beispiel kann die Anordnung und die Konfiguration der
Dualwendeeinrichtungen und deren Eingabe- und Ausgabeweg unterschiedlich
sein für
Anwendungen in einem Blattausgabe- oder Finisher-System, gegenüber der
Verwendung des Dualwendesystems in einem Duplexschleifenrückführweg für das Drucken
der zweiten Seite. In beiden Fällen
können sich
Dualwendeeinrichtungen optional in einer von der Reproduktionsvorrichtung
separaten Verbindungsmoduleinheit befinden. Die Funktionen von beiden
der zwei Blatthandhabungs- und wendeanwendungen sind per se bekannt
für den
Fachmann und müssen
hier nicht im Detail erläutert
werden. Die vorstehend zitierten U.S. 5,131,649 und 4,986,529 zeigen
zum Beispiel auch, dass eine einzelne Wendeeinrichtung für die beiden
Funktionen, dem Duplexwegwenden und/oder dem Blattausgabewenden verwendbar
ist. (Jedoch hat das Vorhandensein von mehr als einem Blatt in einer
Wendeeinrichtung zur gleichen Zeit andere Merkmale und muss das Überspringen
von Kopierabständen
vermeiden, was die Druckratenproduktivität verringert.)
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Wie
auch aus dem Stand der Technik bekannt ist, können Blattwendeeinrichtungen
selbst auch für
Simplexdrucken (nur eine Seite wird bedruckt) in einigen Situationen
verwenden werden. Zum Beispiel für
das Wenden von Simplexblättern, die
mit der obenliegenden Seite bedruckt sind in der Reihenfolge 1 bis
N (aufsteigend nummeriert), so dass diese mit der Seite nach unten
als richtig zusammengestellte Sätze
gestapelt werden können. Oder
als Alternative können
Blätter,
die mit der Seite nach unten bedruckt wurden (Bildseite unten),
in der Reihenfolge N bis 1 (absteigend nummeriert), für ein Stapeln
mit der Seite nach oben gewendet werden. In manchen Systemen, die
eine ungerade Anzahl an natürlichen
Blattwegwendungen aufweisen, kann eine Blattwendeeinrichtung sogar
in einem Blattweg für
ein Überdrucken
der gleichen Seite des Blattes mit einer zweiten Farbe erforderlich
sein. Das heißt, der
Begriff „Wendeeinrichtung" im Fachgebiet kann weit
verschiedene Systeme umfassen zum Vermeiden, dass ein Blatt gewendet
wird, genauso wie zum Wenden und/oder umkehren der Vorderkanten-
zu der Hinterkantenorientierung des Blattes über den gesamten Blattweg.
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Ein
besonderes Merkmal des spezifischen Ausführungsbeispiel, dass hier offenbart
ist, ist das Bereitstellen einer Hochgeschwindigkeitsreproduktionsvorrichtung
mit einem Blattweg, in dem eng aufeinanderfolgend voneinander beabstandete,
bedruckte Blätter
abwärts
in dem Blattweg in einer ursprünglichen
Blattfolge zugeführt
werden, wobei der Blattweg eine funktionelle Verbindung zu einem
Blattwendesystem gemäß der Erfindung
aufweist, in der eng aufeinanderfolgend voneinander beabstandete,
bedruckte Blätter
in dem Blattweg zugeführt
werden, um gewendet zu werden.
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Weitere
spezifischen Vorteile, die hier in dem Ausführungsbeispiel offenbart sind,
einzeln oder in Kombination, umfassen diese, bei denen die eng aufeinanderfolgend
voneinander beabstandeten, bedruckten Blätter mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit
zugeführt
werden, und wobei beide der zwei unabhängigen, aber zusammenwirkenden,
abwechselnden Blattwendeeinrichtungen interne Blattzuführsysteme,
die mit der im Wesentlichen gleichen Verarbeitungsgeschwindigkeit
arbeiten, aufweisen.
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Die
zwei unabhängigen,
aber zusammenwirkenden, abwechselnden Blattwendeeinrichtungen können an
gegenüberliegenden
Seiten des Blattweges beabstandet sein.
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Die
abwechselnden Blattwendeeinrichtungen können jeweils unabhängig arbeitende
Blatteingabetore aufweisen, welche voneinander getrennt entlang
dem Blattweg beabstandet sind und die unterschiedlich durch ein
Blatttorsteuersystem betätigt werden,
um abwechselnd abwechselnde Blätter
von dem Blattweg zuzuführen.
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Die
Begriffe "Reproduktionsvorrichtung" oder "Drucker" wie sie hier verwendet
sind, umfassen weit verschiedene Drucker, Kopierer oder Mehrfunktionsmaschinen
oder -systeme, xerografische oder andere, es sei denn sie sind anders
in einem Anspruch definiert. Der Begriff „Blatt" hier bezieht sich auf ein gewöhnlich dünnes physikalisches
Substrat aus Papier oder Kunststoff oder ein anderes geeignetes
physikalisches Substrat für
Bilder, vorgeschnitten oder bahnzugeführt. Eine „Blattkopie" kann als „Kopie" abgekürzt werden
oder mit „Hardcopy" bezeichnet werden.
Ein "Druckauftrag" ist normalerweise
ein Satz zusammengehörender
Blätter,
gewöhnlich
ein oder meherere zusam mengestellte Kopiesätze, die von einem Satz an
original Dokumentenblättern
oder elektronischen Dokumentseitenbildern kopiert ist, von einem
bestimmten Benutzer oder anderweitig verbunden. Ein „Simplex"-Dokument oder eine
-Blattkopie ist ein Blatt, bei dem dessen Bild und jegliche Seitennummer
sich nur auf einer Seite oder Fläche des
Blattes befindet, wohingegen ein „Duplex"-Dokument oder eine -Blattkopie „Seiten" aufweist und normalerweise
Bilder auf beiden Seiten aufweist, das heißt jedes Duplexblatt wird als
zwei gegenüberliegende
Flächen
oder „Seiten" aufweisend betrachtet, selbst
wenn keine physikalische Seitennummer vorhanden ist.
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Einige
Beispiele an Hochgeschwindigkeitsreproduktionsvorrichtungen, welche
Blattwendesysteme gemäß der vorliegenden
Erfindung einbinden, werden nun in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben, bei denen:
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1 eine
schematische Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels eines zusammenwirkenden
Dualwendesystems entsprechend der vorliegenden Erfindung ist, die
ein Dualwendesystem in einer zusammenwirkenden Reihenkonfiguration
entlang eines Papierweges einer Reproduktionsvorrichtung zeigt;
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2, 3 und 4 das
Dualwendesystem gemäß 1 in
drei nacheinanderfolgenden Betriebspositionen für das Wenden von zwei nacheinanderfolgenden
Blättern
in dem Papierweg zeigen,
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5 schematisch
ein Vergleichsbeispiel eines Dualwendesystems in einer parallelen
Konfiguration zeigt, mit Wendeeinrichtungen an gegenüberliegenden
Seiten des Papierwegs mit zugeführten Blätter aus
einer einzelnen Umleiteinrichtung,
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6 eine
schematische Vorderansicht eines anderen Beispiels eines zusammenwirkenden Dualwendesystems
in einer parallelen Konfiguration für das beidseitige Bedrucken
von Blättern
ist,
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7 eine
Draufsicht auf das Beispiel gemäß 6 ist,
die den Papierweg, von dem diese ein Teil ist und da Wendeentscheidungstor
zum Auswählen,
welches Blatt in die Wendeeinrichtung gelangt, zeigt und
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8 eine
schematische Vorderansicht ist, die das Dualwendesystem gemäß 6 und 7 zeigt,
integriert mit einem Beispiel eines Druckers, welche den Wendeabschnitt
eines Duplexschleifenwegs zum Wenden von Blättern zum Bedrucken derer zweiten
Seiten in der Reproduktionsvorrichtung bildet.
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In
Bezug auf die Figuren ist zu erkennen, dass, obwohl ein Ausführungsbeispiel
und verschieden Beispiele dargestellt sind, diese viele der Grundkonzepte
und Vorteile, die in der vorstehenden Einleitung beschrieben sind,
gemeinsam haben. Diese alle stellen Dualwendeeinrichtungen bereit,
die zusammenwirkend abwechselnd betrieben werden, um abwechselnde
Blätter
von einem sequentiellen Strom an Blättern, die in einem Papierweg
zugeführt
werden, zu wenden. Da Gründe
und Vorteile, dies zu tun, in der vorstehenden Einleitung bereits
erläutert
wurden, müssen
diese hier nicht weiter wiederholt werden.
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In
Hochgeschwindigkeitsreproduktionsvorrichtungen, in denen eng beabstandete,
bedruckte Blätter
sequentiell abwärts
in einem Blattweg mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit zugeführt werden, ist
ein Dualwendesystem mit zwei unabhängigen aber zusammenwirkenden
Blattwendeeinrichtungen durch eine Blattsteuerung gelenkt, um abwechselnd Blätter aus
dem Papierweg für
das Wenden in den abwechselnden unabhängigen Blattwendeeinrichtungen
zu empfangen. Diese dualen, abwechselnden Blattwendeeinrichtungen
können
vorteilhafterweise mit der im Wesentlichen gleichen Blattgeschwindigkeit
wie der Verbindungsblattweg arbeiten, anstelle mit einer viel höheren Geschwindigkeit
und Beschleunigung/Verzögerung,
die typisch ist für
ein konventionelles Einzel-Wendeeinrichtungssystem. Somit ist die
ursprüngliche
zusammengestellte Blattreihenfolge erhalten. Die zwei unabhängigen,
aber zusammenwirkenden, abwechselnden Blattwendeeinrichtungen sind
funktionell in Reihe verbunden und entlang der Blattbahn beabstandet,
um abwechselnd mit abwechselnden Blättern von dem Blattweg durch
separate Tore versorgt zu werden und die Blätter zu dem gleichen Blattweg
an unterschiedlichen Stellen zurückzuführen.
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In
Bezug nun auf das Ausführungsbeispiel der 1–4,
kann man erkennen, dass die gleiche Dualwendestruktur aus dem gleichen
Blickpunkt in allen der vier Figuren dargestellt ist. Einige Details des
Dualwendesystems 30 der 1–4 können herkömmlich und/oder ähnlich zu
denen des Dualwendesystems 10 der 6–8,
das weiter unten beschrieben ist, sein, und somit müssen diese
hier nicht im Detail beschrieben werden. Die zwei Wendeeinrichtungen 33A, 33B dieses
Dualwendesystems 30 können
wünschenswerterweise
von herkömmlichen
Art sein. In diesem Beispiel sind diese sogenannte „Dreirollen-Wendeeinrichtungen" mit zwei Druckwalzen,
eine zum Aufnehmen ankommender Blätter und eine zum Zurückgeben
(Ausgeben) der gewendeten Blätter.
Diese beispielhaften Wendeeinrichtungen 33A, 33B haben
entsprechende konventionelle Drei-Rollen 36A, 36B und
Wendeschachtumkehrrollen 37A, 37B in gekrümmten wendenden Schächten 38A, 38B.
Es kann erkannt werden, dass jede individuelle Wendeeinrichtung 33A oder 33B dieses
Dualwendesystems 30 Blätter
von dem Papier 34 einleitet (35A, 35B)
und die gewendeten Blätter
nach deren Wendung auf eine bekannte und konventionelle Weise zurückführt zu dem
gleichen Papierweg (Blattweg), aber mit einer unterschiedlichen Zeitplanung
und -steuerung, wie beschrieben wird. Beide Wendeeinrichtungen 33A, 33B sind
hier auf der gleichen Seite des Papierweges 34 angeordnet, was
aus Gründen
eines vertikalen Arbeitsraums wünschenswert
sein kann.
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2, 3 und 4 zeigen
ein Beispiel der sequentiellen Arbeitsweise diese Dualwendesystems 30 für zwei aufeinanderfolgende
Blätter,
die abwärts
in den Blattweg 34 zugeführt wurden, ein erstes Blatt 31 und
ein zweites Blatt 32. 2 zeigt
das erste Blatt 31, das umgelenkt in die erste Wendeeinrichtung 33A ist,
während
das zweite Blatt 32 an dieser vorbei geführt ist.
In 3 ist das zweite Blatt 32 umgelenkt in
die zweite Wendeeinrichtung 33B, während das erste Blatt gewendet
wurde und davor steht, aus der ersten Wendeeinrichtung 33A ausgegeben zu
werden. 4 zeigt, dass Blatt eins (31)
nun in den Papierweg 34 ausgegeben wurde und hinter der zweiten
Wendeeinrichtung 33B zugeführt ist, und dass Blatt zwei
(32) davorsteht, aus der zweiten Wendeeinrichtung 33B in
den Papierweg 34 ausgegeben zu werden, direkt hinter Blatt
eins. Die Eingangstore 35A, 35B dieser Wendeeinrichtungen 33A und 33B können auf
andere Weise ähnlich
zu den untenstehend beschriebenen Entscheidungstoren 14A, 14B gemäß dem Beispiel
der 6–8 betrieben
werden.
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In
dem vorstehend beschriebenen Arbeitsverfahren, dargestellt für dieses
Dualwendesystem 30, überholen
zwei aufeinanderfolgende Blätter
sich gegenseitig effektiv, während
sie durch die und hinein in die und heraus aus den zwei Wendeeinrichtungen 33A, 33B laufen.
Mit anderen Worten läuft,
wenn ein erstes Blatt 31 in der ersten Wendeeinrichtung 33A gewendet
wird, das nächste
folgende oder zweite Blatt 32 weiter entlang eines Bypasswegs
zwischen den zwei Wendeeinrichtungen (welcher hier durch einen kurzen
Verbindungsteil des Papierwegs 34 bereitgestellt ist) und
bewegt sich dadurch vor das erste Blatt 31. Dann gelangt
das zweite Blatt 32 in die zweite Wendeeinrichtung 33B und,
während
dieses gewendet wird, umgeht das erste Blatt 31 die zweite Wendeeinrichtung 33B,
um sich vor das zweite Blatt zu bewegen, und um so sich zurück in die
korrekt zusammengestellte Blattreihenfolge zu bewegen. Jede solche
Zwei-Blatt-Kombination
(ein benachbartes Paar an Blättern)
kann dieser gleichen Abfolge folgen. Hierdurch können die fertige Blattordnung
und Zwischenblattlücke
die gleichen sein wie die anfängliche
Zwischenblattlücke
und Blattordnung in dem Papierweg 34.
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Es
ist selbstverständlich
offensichtlich, dass wenn ein gemischter Auftrag mit Simplexblättern, die einem
Duplexblatt folgen, vorhanden ist, dann die Arbeitsweise die gleiche
ist, wie für
ein herkömmliches Einzelwendesystem.
Das heißt,
es kann ein Überspringabstand
vor dem Simplexblatt erforderlich sein, welcher direkt durch den
Papierweg 34 ohne Wenden zugeführt wird.
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In
Bezug nun auf 5, ist dies ein Vergleichsbeispiel
eines Dualwendesystems 40, in dem zwei Wendeeinrichtungen 44A, 44B parallel
zueinander und zu dem Papierweg sind und an gegenüberliegenden
Seiten des Papierweges angeordnet sind. Ein gewöhnlicher Blatteingangsweg 41 und
ein gewöhnlicher
Blattausgangsweg 42 sind in Linie zueinander vorhanden.
In diesem Dualwendesystem 40 gelangen die Blätter alle
auf dem gewöhnlichen
Eingangsweg 41 hinein und gelangen heraus auf dem gewöhnlichen
Ausgangsweg 42. Von dem herkömmlichen Eingangsweg 41 können die
Blätter
durch ein einzelnes Wendeeinrichtungentscheidungstor 43 in entweder
die obere Wendeeinrichtung 44A oder eine untere Wendeeinrichtung 44B umgelenkt
werden, die entsprechende Wendeeinrichtungsschächte 45A, 45B aufweisen.
Zu Beachten ist, dass diese ähnliche konventionelle
Drei-Rollen-Typen-Wendeeinrichtungen sind mit Umkehrrollen in den
Wendeeinrichtungsschächte.
Jedoch weist in diesem Fall jede Wendeeinrichtung 44A, 44B einen
parallelen Ausgabeweg 46A, 46B auf, der von dem
Wendeeinrichtungsschacht und dessen Drei-Rollen-Ausgabe zu einer
Sammelposition in dem herkömmlichen
Ausgangsweg 42 führt.
Ein einzelnes Wendeleittor 43 leitet abwechselnd jedes
andere Blatt zu den abwechselnden Wendeeinrichtungen 44A oder 44B,
um für die
abwechselnden Blätter
einen Wendedurchlass bereitzustellen zwischen dem Eingangsweg 41 und dem
Ausgangsweg 42. Für
Simplexdrucke (nicht gewendet) können zusätzliche
Entscheidungstore und ein Bypassweg vorgesehen werden, wie durch
gestrichelte Linien bei 47A, 47B dargestellt.
Alternativ kann das Wendeleittor 43 wie dargestellt ein Drei-Wege-Tor
sein und eine zentrale Position aufweisen, die das Zuführen von
Simplexblättern
durch das Tor 43 gerade durch von dem herkömmlichen Eingangsweg 41 zu
dem gemeinsamen Ausgangsweg 42 erlaubt, wodurch jeglicher
Bedarf für
Bypasstore und -wege 47A, 47B entfällt. Dieser
alternative Simplexweg ist in 5 mittels
dem Phantomlinien-Papierweg dargestellt, der direkt den gemeinsamen
Eingangsweg 41 mit dem gemeinsamen Ausgangsweg durch das
Tor 43 verbindet, alles in einer gemeinsamen Ebene.
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6–8 zeigen
ein weiteres, spezifisches Vergleichsbeispiel und die folgenden
oder vorstehenden Beschreibungen hinsichtlich der Torsteuerfunktionen,
-sensoren etc. können
ebenfalls für
das Ausführungsbeispiel
angewendet werden und müssen
nicht wiederholt werden.
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In
Bezug nun auf die 6, 7 und 8 und
insbesondere auf die vergrößerte Ansicht
gemäß 6,
ist dort ein Dualwendesystem 10 gezeigt, bestehend aus
zwei benachbarten, parallelen Wendeeinrichtungen 12A und 12B.
Beide der Wendeeinrichtungen 12A und 12B haben
ihre Blatteingänge mit
dem gleichen Papierweg 13 an benachbarten aber voneinander
beabstandeten Positionen verbunden. Die Verbindung der Wendeeinrichtungen
mit dem Papierweg 13 ist in diesem Fall (deren Blatteingabe)
entsprechend durch deren zwei entsprechenden Wendeeinrichtungsentscheidungstore 14A und 14B bereitgestellt.
Wenn aktiviert, erstrecken sich diese Entscheidungstore 14A oder 14B in
den Papierweg 13, um im Eingriff zu stehen mit der Vorderkante
eines ausgewählten
Blattes in dem Papierweg 13 und lenkt das Blatt in den
entsprechenden Wendeeinrichtungseingangsweg 15A oder 15B der
Wendeeinrichtung 12A oder 12B um. Diese und andere Vorgänge können unter
der programmierten Steuerung einer konventionellen Steuereinrichtung 100 in dem
verbundenen Drucker 20 gemäß 8 oder in einer
separaten modularen Steuereinrichtung des Dualwendesystems 10 selbst
erfolgen, welches eine modulare Einheit für den Drucker und/oder ein
Teil des Finisher-Moduls sein kann.
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Wenn
der bestimmte Druckauftrag eine Blattwendung aufruft oder erfordert,
kann das Entscheidungstor 14A und 14B abwechselnd
mittels der Steuereinrichtung 100 zwischen jedem abwechselnden Blatt
in dem Blattweg 13 betätigt
werden, um so abwech selnde, aufeinanderfolgende Blätter, die
sich auf dem Papierweg 13 bewegen, in abwechselnde Wendeeinrichtungen 12A oder 12B zu
bringen. Wie zuvor aufgeführt,
kann die Konstruktion und der Betrieb der zwei Wendeeinrichtungen 12A und 12B selbst
identisch sein und kann konventionell sein. In diesem Vergleichsbeispiel
wird ein Blatt durch den Wendeeinrichtungseingangsweg 15A oder 15B mittels
konventionellen Zuführrollen
an diesem Punkt zugeführt
und es kann einen Papierstausensor 101A, 101B zur
Stauermittlung passieren. Dieser Sensor 101A, 101B kann
optional auch ein Dualmodussensor sein, der ein Steuersignal zu
dem bidirektionalen Wendeeinrichtungsmotor sendet, für die Umkehrzuführrollen 17A, 17B in
den Wendeeinrichtungsschächte 16A, 16B.
Nachdem das Blatt weiter das vollständige Zuführen aus dem Blattweg 13 fortgesetzt
hat, setzt dieses weiter das Zuführen
in die Wendeeinrichtungsschächte 16A oder 16B fort.
In diesem Fall ausreichend weit entfernt von der Hinterkante des
Blattes (abhängig
von der Blattlänge)
um ein Einweg-Bypasstor 18A, 18B zu passieren,
welches in diesem bestimmten Wendeeinrichtungsbeispiel bereitgestellt
ist. Dann werden die Umkehrrollen 17A, 17B umgekehrt,
das heißt,
umgekehrt angetrieben, um das Blatt heraus durch den Ausgangsweg 19A, 19B anzutreiben.
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Dies
Einweg-Bypasstore 18A, 18B können nicht betätigbare
Tore wie ein Leitfähiger-Leichtfederstahl
oder ein Kunststoffmaterial sein, dass es dem Papier ermöglicht,
durch dieses zu passieren und dann zu dessen normaler Form zurück zu springen, wie
bekannt ist aus anderen Dokumenthandhabungseinrichtungen und anderen
Systemen gemäß dem Stand
der Technik. Der bidirektionale Sensor 101A, 101B kann
in dem Wendeeinrichtungsschacht 15A, 15B angeordnet
sein, um einen Zweifunktionspapiereingang und Ausgang Sensoraufbau
bereitzustellen. Dieses kann Software-Algorithmussignale bereitstellen, um
den Antrieb des bidirektionalen Wendeeinrichtungsmotor für die Umkehrzuführrollen 17A, 17B in
entgegengesetzte Richtungen zu steuern, wenn die entsprechenden
Vorder- und Hinterkanten des Papierblattes ermittelt werden. Diese Wendeeinrichtungen 12A oder 12B kann
automatische gemischte Druckaufträge aufnehmen, zum Beispiel
Blätter
die von Blattgröße zu Blattgröße variieren.
Es kann erkannt werden, dass diese Wendeeinrichtungen 12A oder 12B dieses
Dualwendesystems 10 hier auch große Blattwegradiien bereitstellen,
welche die potentiellen Blattstauprobleme reduzieren.
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In
manchen anderen Anwendungen würden diese
Ausgangswege 19A, 19B den ursprünglichen Papierweg 13,
wie in anderen Beispielen hier gezeigt, wieder verbinden. Jedoch,
wie in 8 dargestellt, laufen in diesem Beispiel die Ausgangswege 19A, 19B in
einen gemeinsamen Ausgangsweg, der ein Teil eines anderen konventionellen
Duplexschleifenblattweg 22 ist, der die Blätter gewendet
zurück
zu deren Zweitseitendruck in den Drucker 20 zurückführt, zusammen.
Der beispielhafte Duplexschleifenblattweg 22 stellt ein
konventionelles Zweite-Seite-Drucken der Blätter die beidseitig bedruckt
werden, bevor sie herausgeführt
werden aus dem Ausgabeblattweg 24 des Druckers 20 bereit.
Selbstverständlich
müssen
Blätter,
die nur Simplex bedruckt werden, nicht gewendet und durch dieses
Duplexschleifenweg 22 zugeführt werden. Diese können direkt
zu dem Blattausgabeweg 24 laufen, wie dem Fachmann bekannt
ist. In diesem Fall passieren diese wünschenswerterweise linear durch
den Papierweg 13.
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Für entweder
einen Duplex- oder einen Simplexdruck, werden diese Blätter konventionell
bedruckt in diesem bestimmten Drucker 20 beispielsweise
durch Verfahren dieser Blätter
hinter einer Transferstation 25 zur Aufnahme der Bilder,
die von einem Photorezeptor 26 transferiert werden. Selbstverständlich kann
eine vergleichbare Druckstation durch ein Tintenstrahl- oder ein
anderes Drucksystem bereitgestellt werden, dass genauso zum Hochgeschwindigkeitsdrucken
geeignet ist. Die unbedruckten Blätter für das anfängliche Seitendrucken können konventionell
von einer Rollenzufuhr- oder einer Geschnittenen-Blattzufuhrquelle
(wie dargestellt) bereitgestellt werden, wie aus dem Stand der Technik
bekannt ist und hier nicht beschrieben werden muss. Der Drucker 20 hier
ist nur ein Beispiel eines Hochgeschwindigkeits-Xerografischen-Digitallaserdruckers,
wobei andere hiervon oben zitiert sind, welche schnell Blätter in
einer genauen, nacheinanderfolgenden zusammengestellten Reihenfolge
bedrucken können,
das heißt
vorab zusammengestellt, wodurch, ein direktes online Fertigen von
Druckaufträgen
an zusammengestellten Dokumentsätzen
ermöglicht
wird und wobei ein Ausgabesortierer oder eine Zusammenstelleinrichtung
nicht erforderlich ist.
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Es
ist zu beachten, dass in diesem bestimmten Vergleichsbeispiel der 6–8 der
Papierweg 13, der vorstehend beschrieben ist, als Fortsetzung
des Ausgabeblattweges 24 des Druckers 20 in einem
separaten Modul betrachtet werden kann, welches auch eine zusätzliche
Blattzuführquelle
bereitstellen kann und/oder ein Einfüge-Modul bereitstellen kann,
zum Einfügen
von zusätzlichen
vorbedruckten Medien in den Blattzuführstrom des Papierweges 13. Der
Papierweg 13 kann sich üblicherweise
bis zu einer oder mehreren verschiedenen Fertigstellungseinrichtungen
erstrecken, wie auch aus dem Stand der Technik bekannt ist. Die
Stelle(n) der Subjekt-Dualwendeeinrichtungen kann verschieden in
diesen Einheiten sein.
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Es
ist offensichtlich, dass die Signale zum Betätigen der entsprechenden Wendeeinrichtungs- oder
Entscheidungstore 14A, 14B für Positionen der Blattvorderkanten
der Blattzeitsteuerung und den Positioniersignalen, welche bereits
konventionell in der Steuereinrichtung 100 des Druckers 20 vorhanden sind,
zugeordnet werden können.
In einem effizientem Druck mit variablem Abstand für variable
Blattgrößen, wird
sich die Zeitsteuerung und das Beabstanden zwischen den Vorderkanten
von aufeinanderfolgenden Blättern
selbstverständlich
in Abhängigkeit
von der Länge
des Blattes in der Verarbeitungsrichtung innerhalb eines bestimmten
Druckauftrags verändern,
um so einen überflüssigen Abstand und
Zwischen-Dokument-Abstände
zwischen den verschiednen Blättern,
die bedruckt werden, zu minimieren.
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Wie
zuvor beschrieben können
alle der Blatttransporteinrichtungen in den Wendeeinrichtungen 12A und 12B erforderlichenfalls
mit der gleichen oder im Wesentlichen gleichen Dauerzustands-Blattzufuhrgeschwindigkeit
wie die Blatttransporteinrichtungen der Papierwege 13,
mit denen diese verbunden ist, betrieben werden. Diese Verarbeitungsgeschwindigkeit
kann auch, muss aber nicht, die gleiche sein, wie die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit
des Druckers 20. Wie zuvor beschrieben, stellt dieses Blatthandhaben
einen signifikanten Vorteil dar, ohne eine Kollision zwischen den
eng benachbarten Blättern, die
mittels des Druckers 20 bedruckt werden, zu riskieren.
Insbesondere muss man nicht mehr die Blätter so sehr schnell durch
die Wendeeinrichtungen für das
Blattwendeverfahren bewegen und somit kann man auch die Blattbeschleunigungs-
oder -verzögerungsprobleme
reduzieren. Folglich ist kein unerwünschtes Überlappen von Blättern in
dem Wendesystem erforderlich und eine positive Blattzuführsteuerung
kann zu jeder Zeit erhalten werden. Somit kann eine erhöhter Durchsatz
für Hochgeschwindigkeitsdrucken
bereitgestellt werden, nun mit erhöhter Zuverlässigkeit.