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Die
Erfindung betrifft einen Stomabeutel von der Art, die eine flexible
Wand mit einer Öffnung
zum Aufnehmen eines Stomas und eine Kupplung zum Verbinden des Stomabeutels
mit einem im wesentlichen ringförmigen
Implantat, das um das Stoma angeordnet ist, aufweist, wobei das
Implantat eine umlaufende Kerbe entlang des äußeren Teiles hat, die Kupplung
die Form eines Federrings mit einander überlappenden Endteilen, die
als Griffe zum Öffnen des
Federrings, wenn sie manuell gegeneinander gedrückt werden, ausgebildet sind.
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Es
ist allgemein bekannt, Stomabeutel an der Haut um das Stoma anzubringen,
beispielsweise bei einer Colostomie.
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Bekannte
Stomabeutel können
entweder an der Haut anhaften oder aber können an eine Klebescheibe angeklebt
sein, die mit Anbringungsmittel für den Stomabeutel versehen
sind, falls erwünscht.
Die Anbringungsmittel können
unterschiedliche Ausgestaltungen haben.
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Aus
der
US 4,917,691 ist
eine Stomaeinrichtung bekannt mit einem Stomabeutel mit einem ersten
Kupplungselement und einem zweiten Kupplungselement, das Teil einer
Einrichtung zum Ankleben um das Stoma herum hat. Das erste Kupplungselement
hat einen Kragen mit einer Lippe zur Schnappverbindung mit einem
deformierbaren Kragen in dem zweiten Kupplungselement. Die Kupplungselemente
werden zusammen gepresst und ein Ring mit einem Klinkenverschluss
dient zum festen Zusammenziehen der Kupplungselemente.
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Stomabeutel
mit Kupplungseinrichtungen, die auf ähnlichen Grundlagen beruhen,
sind aus der
US 5,269,773 und
der
US 4,685,990 bekannt.
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Aus
der
EP 853 933 ist eine
andere Art einer Kupplung bekannt, die ebenfalls ein erstes Kupplungselement
an einem Stomabeutel und ein zweites Kupplungselement, die ein Teil
der Einrichtung ist, aufweist, die um das Stoma herum angeklebt
wird. Diese Kupplungselemente greifen ineinander ein durch die Wirkung
eines eingesetzten Verschlussrings. Der Verschlussring hat zwei
Griffe, die zunächst
in eine Richtung weg voneinander gedrückt werden, um den Durchmesser
des Rings zu reduzieren, so dass es unter die Klauen an dem Klebekupplungselement
gebracht werden kann. Während
der Montage des Kupplungselements des Stomabeutels des Klebekupplungselements
wird der Durchmesser des Rings dazu gezwungen zuzunehmen, um, nach der
Montage, zurück
zu federn, um eine Dichtung zwischen den Flächen der Kupplungselemente
zu bilden. Ein derartiges Verriegelungselement kann nicht zur Montage
des zugehörigen
Stomabeutels an einem ringförmigen
Implant, dem ein entsprechend ausgebildetes zweites Kupplungselement
vollständig fehlt,
verwendet werden.
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Diesen
Kupplungssystemen ist gemeinsam, dass sie aus einem Kupplungselement
bestehen, das an der Haut um das Stoma angeklebt ist, und einem
Kupplungselement, das sich von der Öffnung des Stomabeutels, das
das Stoma aufnehmen soll, erstreckt. Diese Kupplungssysteme sind
daher unförmig
und für
den Patienten in der Versendung problematisch, eine zuverlässige Befestigung
des Kupplungselements hängt
von einer vorherigen sorgfältigen
Reinigung der Haut zur Reduzierung des Risikos einer Leckage ab.
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Ein
erheblicher Teil dieser Nachteile wird durch die amerikanischen
Patentanmeldungen des Anmelders, die die Nummern US Nr. 09/103,919
und DK/PA 1999 01026 (in-house) gemindert.
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Aus
diesen Druckschriften sind Implantate zur Implantation in einem
tierischen oder menschlichen Körper
bekannt, die einen inneren Teil zur Befestigung in dem Körper und
einen äußeren Teil,
der sich nach außen
von dem Körper
erstreckt und zum Montieren beisielsweise eines Stomabeutels dient, der
lösbar
mit dem Körper über das
Implantat verbunden werden kann.
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Die
Kupplungselemente des oben erwähnten
Stomabeutels, die so angebracht werden, können in einigen Fällen zum
Verbinden des Stomabeutels an dem Implantat verwendet werden, diese Kupplungselemente
sind jedoch nicht direkt für
diesen Zweck gedacht. Der Stomabeutel kann daher nicht immer optimal
an das Implantat angesetzt werden und kann daher keine vollständig dichte
Verbindung mit dem Implantat schaffen. Kleine Unterschiede in den
Durchmessern der Kupplungselemente verursachen beispielsweise eine
sehr lockere Verbindung, die nicht wirksam gegenüber einer Leckage sicher sind.
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Zum
Verbinden des Stomabeutels mit dem Implantat oder zum Lösen des
Stomabeutels kann es weiter erforderlich sein, entweder den Stomabeutel zu
drehen und zurück
gegen das Implantat zu drücken
oder den Stomabeutel zu ziehen, was zu Beschädigungen und Unbequemlichkeiten
in Form von Schmerzen oder Blutungen an den Orten, an denen das
Implantat mit Gewebe in Berührung
ist, führt.
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Verriegelungsringe,
die dazu ausgebildet sind, sicherzustellen, dass die Kupplungselemente dicht
aneinander gedrückt
werden, sind häufig schwierig
zu handhaben und ein Verriegelungsring kann in den Fällen, wo
der Verriegelungsmechanismus des Verriegelungsrings nicht freigegeben
werden kann, die sehr nachteilige Konsequenzen haben, dass der Stomabeutel
zum Austauschen abgeklippt oder von dem Implantat abgeschnitten
werden muss.
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Ein
Stomabeutel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-3,964,485
bekannt.
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Es
ist die Aufgabe der Erfindung, einen Stomabeutel der eingangs genannten
Art zu schaffen. In einer einfachen und ohne für den Patienten, der ein Implantat,
das um ein Stoma eingesetzt ist, hat, Unbequemlichkeiten zur verursachen,
kann der Stomabeutel sowohl an ein Implantat der oben genannten
Art zur Schaffung einer dichten Verbindung zwischen dem Implantat
und dem Stomabeutel verbunden werden, er kann schnell und einfach
von dem Implantat in einer ähnlichen
Art und Weise gelöst werden,
wenn der Stomabeutel auszutauschen ist.
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Das
neue und einzigartige Merkmal nach der Erfindung liegt darin, dass
der Federring aus einem Federdraht besteht, der in der Ruheposition
einen Durchmesser hat, der kleiner ist als der kleinste Durchmesser
der umlaufenden Kerbe des Implantats, dass eine Randverstärkung entlang
der Öffnung des
Stomabeutels vorgesehen ist, die durch Verbinden wenigstens eines
Teiles des Federrings und eines Bereichs der Wand des Stomabeutels
gebildet ist, dass die Randverstärkung
bei einem Ansetzen des Stomabeutels an das Implantat dazu dient,
von der umlaufenden Kerbe des Implantats aufgenommen zu werden und
dass die Griffe dazu ausgebildet sind, bei einem manuellen Druck
aufeinander zu den Federring wenigstens so weit öffnen zu können, das der Durchmesser der
Randverstärkung
größer ist
als der größte Durchmesser
der umlaufenden Kerbe des Implantats.
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Wenn
die Endteile einander überlappen, können sie
jeweils gleitend übereinander
liegen, so dass die Größe der Öffnung der
Kupplung leicht geändert
werden kann und leicht über
ein zweites Kupplungselement gebracht werden kann, etwa einem Implantat.
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Ein
Teil des Federrings und eines Bereiches der Wand des Stomabeutels
werden verbunden zur Bildung einer Randverstärkung entlang der Öffnung des
Stomabeutels. Die Randverstärkung
kann vollständig
oder teilweise den Federdraht des Federrings umgeben, so dass wenigstens
ein Teil des Federrings im Inneren des Stomabeutels liegt.
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Die
Randverstärkung
kann vorteilhaft durch wenigstens einen Teil des Federrings und
einen Bereich der Wand um die Öffnung
des Stomabeutels gebildet sein, so dass dieser Wandbereich wenigstens
teilweise den Federdraht des Federrings umgibt.
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Bei
einem Verbinden des Stomabeutels und des Implantats wird die Randverstärkung in
der umlaufenden Kerbe des Implantats aufgenommen werden.
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Wenn
der Bereich des Stomabeutels, der gemeinsam mit dem Federring die
Randverstärkung
um die Öffnung
des Stomabeutels bildet, sich über
den gesamten Umfang über
diese Öffnung
erstreckt, kann der Verstärkungsrand
zusammengedrückt
werden, so dass der Stomabeutel auf eine einfache Weise nach unten über das
Implantat geführt
werden kann, ohne dass die Wand des Stomabeutels beschädigt wird.
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Der
Federring hat zwei Griffe, die aus einander überlappenden Endteilen des
Federrings bestehen und dazu ausgebildet sind, bei einem manuellen Zusammendrücken den
Federring wenigstens so sehr zu öffnen,
dass der Durchmesser der Randverstärkung größer wird als der größte Durchmesser
der umlaufenden Kerbe des Implantats.
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Wenn
jedes der Endteile des Federdrahts einen Griff hat, kann die Federkraft
des Federrings einfach überwunden
werden durch Zusammendrücken der
Ringe aufeinander zu mit, beispielsweise, zwei Fingern, um den Federring
zu öffnen,
so dass die Öffnung
der Randverstärkung
ausreichend groß ist,
um über
die umlaufende Kerbe des Implantats bei dem Montieren und Demontieren
des Stomabeutels zu passen.
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Der
Federring kann vorteilhaft so ausgearbeitet sein, dass er eine Federkraft
hat, die so groß ist,
dass die Randverstärkung
lösbar
eingeklemmt werden kann, um eng gegen die umlaufende Kerbe des Implantats
zu stoßen,
wenn die Griffe freigegeben werden, um den Stomabeutel in seinen
montierten und fest mit dem Implantat verbundenen Zustand zu bringen.
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Wenigstens
entlang des Bereichs, in dem die Endteile des Federrings sich hintereinander
erstrecken, können
diese Teile mit einander gegenüberliegenden
planen Flächen
versehen sein, die in montiertem Zustand eng aneinander anliegen,
so dass die Endteile der Bereiche mit den planen Flächen in Kombination
denselben oder im wesentlichen denselben Durchmesser über die
planen Flächen
wie der Durchmesser des verbleibenden Teils des Federdrahtes haben,
wenn die Endteile einander berühren, so
dass die Randverstärkung über ihre
volle Erstreckung in dem montierten Zustand des Stomabeutels dieselbe
Dicke haben.
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Wenn
die Randverstärkung
in die umlaufende Kerbe des Implantats eingebettet ist, kann der
Federring daher einfach in dieser Kerbe befestigt werden, so dass
der Stomabeutel verankert ist und gegen das Implantat fest verschlossen
ist.
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Hierdurch
wird dem Stoma-Patienten eine bisher nicht bekannte Sicherheit schaffen,
dass der Stomabeutel sich nicht löst oder abgezogen wird, und weiter
eine Sicherheit, dass der Stomabeutel nicht leckt, wenn er mit dem
Implantat verbunden ist.
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In
einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel können die
Griffe des Stomabeutels im Inneren des Stomabeutels angeordnet sein,
so dass die Griffe nicht von Kleidungsstücken eingefangen werden. Wenn
die Griffe im Inneren des Stomabeutels liegen, kann der Verwender
des Stomabeutels sie nicht fühlen.
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Die
Griffe des Federrings können
entweder durch denselben Federdraht wie der verbleibende Tei des
Federrings gebildet sein oder jeder Griff kann mit einem flexiblen
Vorsprung versehen sein, der sich in unerhebliche Richtungen erstreckt
und als Hebel für einen
Finger an der Öffnung
des Federrings dienen.
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Entsprechend
kann jeder Griff als ein Auge ausgebildet sein, das durch denselben
Federdraht wie der verbleibende Teil des Federrings gebildet ist.
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Wenn
der Federring zusätzlich
mit einer Klemme verbunden ist, die die freien Enden des Griffs
verbindet, kann die Klemme vorteilhaft zum Verriegeln des Federrings
in einer umlaufenden Kerbe des Implantats dienen.
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Wenn
der Stomabeutel zu montieren ist, wird die Klemme leicht zurückgezogen,
um es zu ermöglichen,
dass die Griffe des Federrings aufeinander zugedrückt werden,
so dass der Federring geöffnet
und von dem Implantat entfernt werden kann.
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Der
Federring kann beispielsweise aus einem Federstahl oder einem Kunststoffmaterial
bestehen, beispielsweise Polyethylen, Ethylen, Polypropylen oder
kopolymerisiertes Vinylen mit ähnlichen nachgiebigen
Eigenschaften, der Stomabeutel ist daher kostengünstig herzustellen und einfach
in der Verwendung.
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Wenn
es erforderlich ist, den Stomabeutel auszutauschen, beispielsweise
wenn dieser voll ist, kann dieses in einer einfachen und schnellen
Weise erfolgen, die diskret ausgeführt werden kann und ohne die üblichen,
bekannten Vorbereitungen, wie Schneiden eines Lochs in den Stomabeutel
oder in eine Klebscheibe. Vor dem Reinigen der Haut zum Sicherstellen
einer optimalen Klebung des Stomabeutels oder der Klebescheibe ist
daher nicht erforderlich.
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Wenn
beispielsweise ein zu leerender Stomabeutel verwendet wird, kann
derselbe Stomabeutel für
eine deutlich längere
Zeitdauer verwendet werden als bekannte Beutel, ohne dass dieser
ausgetauscht werden muss.
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Der
Stomabeutel nach der Erfindung ist daher sowohl schnell, einfach
und hygienisch zu verwenden als auch ökonomisch, die Menge von verschmutztem
Plastikabfall, der zu entsorgen ist, ist geringer als in Verbindung
mit Stomabeuteln üblicher Art.
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Die
Erfindung wird jetzt in weiteren Einzelheiten anhand der Zeichnungen
anhand lediglich beispielhafter Ausführungsbeispiele beschrieben.
Dabei zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Federrings
für einen
Stomabeutel nach der Erfinddung,
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2 eine
perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Federrings
für einen
Stomabeutel nach der Erfindung,
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3a eine
perspektivische Ansicht einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels
von 1, wobei der Federring in der Ruheposition ist,
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3b eine
perspektivische Ansicht einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels
von 1, wobei der Federring in einer Verriegelungsposition ist,
und
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4 eine
perspektivische Explosionsdarstellung eines Stomabeutels nach der
Erfindung, wobei mit dem Federring in 2 und in
einem in dem Implantat montierten Zustand.
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1 zeigt
einen Federring mit einem Federdraht 2, Endteilen 3 und
Griffen 4, die einen Teil des Federdrahts 2 bilden.
Die Endteile 3 habe einen Bereich 5, wo sie sich übereinander
hinweg erstrecken und einander gegenüberliegende plane Flächen 6 haben.
Die planen Flächen 6 haben
gemeinsam denselben Durchmesser über
ihre Flächen
wie der Durchmesser des verbleibenden Teiles des Federdrahts 2.
Die Griffe 4 sind nachgiebig und wirken als Hebel für die Finger,
wenn der Federring zu montieren oder zu lösen ist.
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Alternativ
können
die Griffe als Augen ausgebildet sein (nicht gezeigt), die aus Erstreckungen des
Federdrahts gebildet sein.
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2 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel eines
Federrings 1 für
einen Stomabeutel 8 nach der Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel
entspricht dem Ausführungsbeispiel
von 1, wobei die Griffe 4 jedoch in diesem
Fall mit Vorsprüngen 7 ausgebildet
sind, die jeweils als Hebel für
einen Finger dienen. Die Vorsprünge
erstrecken sich voneinander weg, Die Vorsprünge können aus einem nachgiebigen
Material bestehen, so dass sie leicht zu verlagern sind und leicht
in ihre Position im wesentlichen fluchtend mit dem Ring kommen.
Die Vorsprünge verursachen
daher für
den Patienten keine Unannehmlichkeit.
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3a und 3b zeigen
eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
von 1, in dem die Griffe drehbar und schwenkbkar mit
einer nachgiebigen Kammer 4a an ihren freien Enden mittels
Stiften 4b verbunden sind.
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Der
Federring wird geöffnet
durch Niederdrücken
der Klemme 4a. Die planen Flächen 6 werden dadurch
gegeneinander verlagert, so dass der Federring 1 ausreichend
geöffnet
wird, um über
ein Implantat geführt
zu werden.
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Wenn
die Klemme 4a gelöst
wird, kehrt der Federring 1 in die Position von 3a zurück und durch
Niederdrücken
der Klemme 4a kehrt in Richtung auf den Federring 1 in
dem montierten Zustand des Stomabeutels die Endteile 3 des
Federdrahts 2 werden weg voneinander gezwungen, wie es
in 3b gezeigt ist in einem solchen Ausmaß, dass der
Federring verriegelt wird.
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Zum
Lösen des
Stomabeutels wird die Klemme zurückgezogen
in die nach außen
gebogene Position von 3a und die Griffe 4 werden
aufeinander zu gedrückt,
so dass der Federring geöffnet
werden und von dem Implantat entfernt werden kann.
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Dieses
Ausführungsbeispiel
ist besonders geeignet für
eine Herstellung aus einem Kunststoff, der Federring 3 kann
alternativ in einem besonders einfachen Ausführungsbeispiel einer der Abwandlungen
nach 3a, 3b so ausgebildet sein, dass die
Klemme 4a als ein Teil der Erstreckung des Griffs 4 ausgebildet
ist, so dass der gesamte Federring 1 einen kontinuierlichen
Federdraht bildet.
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Es
ist offenbar, dass die Griffe 4 in jedem geeigneten Winkel
in Bezug auf die Endteile 3 abgewinkelt sein können. Das
Abwinkeln der Griffe 3 in 3a und 3b dient
lediglich als illustratives Beispiel.
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4 zeigt
eine Explosionsdarstellung eines Stomabeutels 8 nach der
Erfindung, der an einem Implantat 9 befestigt ist. Der
Stomabeutel 8 ist in einer Wand 10 gezeigt mit
einem äußeren Teil 11 und
einem inneren Teil 12 und einer Öffnung 13 und einem ersten
Kupplungselement. Das in diesem Fall dem Federring 1 von 2 entspricht.
Der Federring 1 ist an dem Umfang der Öffnung 13 befestigt
zur Bildung einer Randverstärkung 14.
Der Federring 1 ist im Inneren des Stomabeutels zwischen
dem äußeren Teil 11 und
dem inneren Teil 12 angeordnet und kann beispielsweise
dem Umfang der Öffnung 13 verklebt sein
oder verschweißt
sein mit wenigstens einem Bereich des inneren Teils 12 der
flexiblen Wand 10 um die Öffnung 13. Wenn die
Vorsprünge 7 an
den Griffen 4 durch einen Druck beispielsweise des Daumens
und des Zeigefingers in eine Richtung der Pfeile aufeinander zugedrückt werden,
um die Federkraft des Federrings 1 zu überwinden, werden die planen Flächen des
Federrings aneinander gleiten, so dass der Federring geöffnet wird
für die
Randverstärkung zum
Gleiten über
die umlaufende Kerbe des Implantats. Wenn die Griffe 4 freigegeben
werden, kehrt der Federring 1 in die normale Position zurück und das erste
Kupplungselement 14 des Stomabeutels ist in einer eng passenden
Weise mit dem Implantat 9 verbunden.