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DE60116465T2 - Ostomiebeutel mit anschlussstück - Google Patents

Ostomiebeutel mit anschlussstück Download PDF

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DE60116465T2
DE60116465T2 DE60116465T DE60116465T DE60116465T2 DE 60116465 T2 DE60116465 T2 DE 60116465T2 DE 60116465 T DE60116465 T DE 60116465T DE 60116465 T DE60116465 T DE 60116465T DE 60116465 T2 DE60116465 T2 DE 60116465T2
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DE
Germany
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spring ring
implant
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spring
stoma
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Biotap AS
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    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/445Colostomy, ileostomy or urethrostomy devices
    • A61F5/448Means for attaching bag to seal ring

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Stomabeutel von der Art, die eine flexible Wand mit einer Öffnung zum Aufnehmen eines Stomas und eine Kupplung zum Verbinden des Stomabeutels mit einem im wesentlichen ringförmigen Implantat, das um das Stoma angeordnet ist, aufweist, wobei das Implantat eine umlaufende Kerbe entlang des äußeren Teiles hat, die Kupplung die Form eines Federrings mit einander überlappenden Endteilen, die als Griffe zum Öffnen des Federrings, wenn sie manuell gegeneinander gedrückt werden, ausgebildet sind.
  • Es ist allgemein bekannt, Stomabeutel an der Haut um das Stoma anzubringen, beispielsweise bei einer Colostomie.
  • Bekannte Stomabeutel können entweder an der Haut anhaften oder aber können an eine Klebescheibe angeklebt sein, die mit Anbringungsmittel für den Stomabeutel versehen sind, falls erwünscht. Die Anbringungsmittel können unterschiedliche Ausgestaltungen haben.
  • Aus der US 4,917,691 ist eine Stomaeinrichtung bekannt mit einem Stomabeutel mit einem ersten Kupplungselement und einem zweiten Kupplungselement, das Teil einer Einrichtung zum Ankleben um das Stoma herum hat. Das erste Kupplungselement hat einen Kragen mit einer Lippe zur Schnappverbindung mit einem deformierbaren Kragen in dem zweiten Kupplungselement. Die Kupplungselemente werden zusammen gepresst und ein Ring mit einem Klinkenverschluss dient zum festen Zusammenziehen der Kupplungselemente.
  • Stomabeutel mit Kupplungseinrichtungen, die auf ähnlichen Grundlagen beruhen, sind aus der US 5,269,773 und der US 4,685,990 bekannt.
  • Aus der EP 853 933 ist eine andere Art einer Kupplung bekannt, die ebenfalls ein erstes Kupplungselement an einem Stomabeutel und ein zweites Kupplungselement, die ein Teil der Einrichtung ist, aufweist, die um das Stoma herum angeklebt wird. Diese Kupplungselemente greifen ineinander ein durch die Wirkung eines eingesetzten Verschlussrings. Der Verschlussring hat zwei Griffe, die zunächst in eine Richtung weg voneinander gedrückt werden, um den Durchmesser des Rings zu reduzieren, so dass es unter die Klauen an dem Klebekupplungselement gebracht werden kann. Während der Montage des Kupplungselements des Stomabeutels des Klebekupplungselements wird der Durchmesser des Rings dazu gezwungen zuzunehmen, um, nach der Montage, zurück zu federn, um eine Dichtung zwischen den Flächen der Kupplungselemente zu bilden. Ein derartiges Verriegelungselement kann nicht zur Montage des zugehörigen Stomabeutels an einem ringförmigen Implant, dem ein entsprechend ausgebildetes zweites Kupplungselement vollständig fehlt, verwendet werden.
  • Diesen Kupplungssystemen ist gemeinsam, dass sie aus einem Kupplungselement bestehen, das an der Haut um das Stoma angeklebt ist, und einem Kupplungselement, das sich von der Öffnung des Stomabeutels, das das Stoma aufnehmen soll, erstreckt. Diese Kupplungssysteme sind daher unförmig und für den Patienten in der Versendung problematisch, eine zuverlässige Befestigung des Kupplungselements hängt von einer vorherigen sorgfältigen Reinigung der Haut zur Reduzierung des Risikos einer Leckage ab.
  • Ein erheblicher Teil dieser Nachteile wird durch die amerikanischen Patentanmeldungen des Anmelders, die die Nummern US Nr. 09/103,919 und DK/PA 1999 01026 (in-house) gemindert.
  • Aus diesen Druckschriften sind Implantate zur Implantation in einem tierischen oder menschlichen Körper bekannt, die einen inneren Teil zur Befestigung in dem Körper und einen äußeren Teil, der sich nach außen von dem Körper erstreckt und zum Montieren beisielsweise eines Stomabeutels dient, der lösbar mit dem Körper über das Implantat verbunden werden kann.
  • Die Kupplungselemente des oben erwähnten Stomabeutels, die so angebracht werden, können in einigen Fällen zum Verbinden des Stomabeutels an dem Implantat verwendet werden, diese Kupplungselemente sind jedoch nicht direkt für diesen Zweck gedacht. Der Stomabeutel kann daher nicht immer optimal an das Implantat angesetzt werden und kann daher keine vollständig dichte Verbindung mit dem Implantat schaffen. Kleine Unterschiede in den Durchmessern der Kupplungselemente verursachen beispielsweise eine sehr lockere Verbindung, die nicht wirksam gegenüber einer Leckage sicher sind.
  • Zum Verbinden des Stomabeutels mit dem Implantat oder zum Lösen des Stomabeutels kann es weiter erforderlich sein, entweder den Stomabeutel zu drehen und zurück gegen das Implantat zu drücken oder den Stomabeutel zu ziehen, was zu Beschädigungen und Unbequemlichkeiten in Form von Schmerzen oder Blutungen an den Orten, an denen das Implantat mit Gewebe in Berührung ist, führt.
  • Verriegelungsringe, die dazu ausgebildet sind, sicherzustellen, dass die Kupplungselemente dicht aneinander gedrückt werden, sind häufig schwierig zu handhaben und ein Verriegelungsring kann in den Fällen, wo der Verriegelungsmechanismus des Verriegelungsrings nicht freigegeben werden kann, die sehr nachteilige Konsequenzen haben, dass der Stomabeutel zum Austauschen abgeklippt oder von dem Implantat abgeschnitten werden muss.
  • Ein Stomabeutel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-3,964,485 bekannt.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Stomabeutel der eingangs genannten Art zu schaffen. In einer einfachen und ohne für den Patienten, der ein Implantat, das um ein Stoma eingesetzt ist, hat, Unbequemlichkeiten zur verursachen, kann der Stomabeutel sowohl an ein Implantat der oben genannten Art zur Schaffung einer dichten Verbindung zwischen dem Implantat und dem Stomabeutel verbunden werden, er kann schnell und einfach von dem Implantat in einer ähnlichen Art und Weise gelöst werden, wenn der Stomabeutel auszutauschen ist.
  • Das neue und einzigartige Merkmal nach der Erfindung liegt darin, dass der Federring aus einem Federdraht besteht, der in der Ruheposition einen Durchmesser hat, der kleiner ist als der kleinste Durchmesser der umlaufenden Kerbe des Implantats, dass eine Randverstärkung entlang der Öffnung des Stomabeutels vorgesehen ist, die durch Verbinden wenigstens eines Teiles des Federrings und eines Bereichs der Wand des Stomabeutels gebildet ist, dass die Randverstärkung bei einem Ansetzen des Stomabeutels an das Implantat dazu dient, von der umlaufenden Kerbe des Implantats aufgenommen zu werden und dass die Griffe dazu ausgebildet sind, bei einem manuellen Druck aufeinander zu den Federring wenigstens so weit öffnen zu können, das der Durchmesser der Randverstärkung größer ist als der größte Durchmesser der umlaufenden Kerbe des Implantats.
  • Wenn die Endteile einander überlappen, können sie jeweils gleitend übereinander liegen, so dass die Größe der Öffnung der Kupplung leicht geändert werden kann und leicht über ein zweites Kupplungselement gebracht werden kann, etwa einem Implantat.
  • Ein Teil des Federrings und eines Bereiches der Wand des Stomabeutels werden verbunden zur Bildung einer Randverstärkung entlang der Öffnung des Stomabeutels. Die Randverstärkung kann vollständig oder teilweise den Federdraht des Federrings umgeben, so dass wenigstens ein Teil des Federrings im Inneren des Stomabeutels liegt.
  • Die Randverstärkung kann vorteilhaft durch wenigstens einen Teil des Federrings und einen Bereich der Wand um die Öffnung des Stomabeutels gebildet sein, so dass dieser Wandbereich wenigstens teilweise den Federdraht des Federrings umgibt.
  • Bei einem Verbinden des Stomabeutels und des Implantats wird die Randverstärkung in der umlaufenden Kerbe des Implantats aufgenommen werden.
  • Wenn der Bereich des Stomabeutels, der gemeinsam mit dem Federring die Randverstärkung um die Öffnung des Stomabeutels bildet, sich über den gesamten Umfang über diese Öffnung erstreckt, kann der Verstärkungsrand zusammengedrückt werden, so dass der Stomabeutel auf eine einfache Weise nach unten über das Implantat geführt werden kann, ohne dass die Wand des Stomabeutels beschädigt wird.
  • Der Federring hat zwei Griffe, die aus einander überlappenden Endteilen des Federrings bestehen und dazu ausgebildet sind, bei einem manuellen Zusammendrücken den Federring wenigstens so sehr zu öffnen, dass der Durchmesser der Randverstärkung größer wird als der größte Durchmesser der umlaufenden Kerbe des Implantats.
  • Wenn jedes der Endteile des Federdrahts einen Griff hat, kann die Federkraft des Federrings einfach überwunden werden durch Zusammendrücken der Ringe aufeinander zu mit, beispielsweise, zwei Fingern, um den Federring zu öffnen, so dass die Öffnung der Randverstärkung ausreichend groß ist, um über die umlaufende Kerbe des Implantats bei dem Montieren und Demontieren des Stomabeutels zu passen.
  • Der Federring kann vorteilhaft so ausgearbeitet sein, dass er eine Federkraft hat, die so groß ist, dass die Randverstärkung lösbar eingeklemmt werden kann, um eng gegen die umlaufende Kerbe des Implantats zu stoßen, wenn die Griffe freigegeben werden, um den Stomabeutel in seinen montierten und fest mit dem Implantat verbundenen Zustand zu bringen.
  • Wenigstens entlang des Bereichs, in dem die Endteile des Federrings sich hintereinander erstrecken, können diese Teile mit einander gegenüberliegenden planen Flächen versehen sein, die in montiertem Zustand eng aneinander anliegen, so dass die Endteile der Bereiche mit den planen Flächen in Kombination denselben oder im wesentlichen denselben Durchmesser über die planen Flächen wie der Durchmesser des verbleibenden Teils des Federdrahtes haben, wenn die Endteile einander berühren, so dass die Randverstärkung über ihre volle Erstreckung in dem montierten Zustand des Stomabeutels dieselbe Dicke haben.
  • Wenn die Randverstärkung in die umlaufende Kerbe des Implantats eingebettet ist, kann der Federring daher einfach in dieser Kerbe befestigt werden, so dass der Stomabeutel verankert ist und gegen das Implantat fest verschlossen ist.
  • Hierdurch wird dem Stoma-Patienten eine bisher nicht bekannte Sicherheit schaffen, dass der Stomabeutel sich nicht löst oder abgezogen wird, und weiter eine Sicherheit, dass der Stomabeutel nicht leckt, wenn er mit dem Implantat verbunden ist.
  • In einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel können die Griffe des Stomabeutels im Inneren des Stomabeutels angeordnet sein, so dass die Griffe nicht von Kleidungsstücken eingefangen werden. Wenn die Griffe im Inneren des Stomabeutels liegen, kann der Verwender des Stomabeutels sie nicht fühlen.
  • Die Griffe des Federrings können entweder durch denselben Federdraht wie der verbleibende Tei des Federrings gebildet sein oder jeder Griff kann mit einem flexiblen Vorsprung versehen sein, der sich in unerhebliche Richtungen erstreckt und als Hebel für einen Finger an der Öffnung des Federrings dienen.
  • Entsprechend kann jeder Griff als ein Auge ausgebildet sein, das durch denselben Federdraht wie der verbleibende Teil des Federrings gebildet ist.
  • Wenn der Federring zusätzlich mit einer Klemme verbunden ist, die die freien Enden des Griffs verbindet, kann die Klemme vorteilhaft zum Verriegeln des Federrings in einer umlaufenden Kerbe des Implantats dienen.
  • Wenn der Stomabeutel zu montieren ist, wird die Klemme leicht zurückgezogen, um es zu ermöglichen, dass die Griffe des Federrings aufeinander zugedrückt werden, so dass der Federring geöffnet und von dem Implantat entfernt werden kann.
  • Der Federring kann beispielsweise aus einem Federstahl oder einem Kunststoffmaterial bestehen, beispielsweise Polyethylen, Ethylen, Polypropylen oder kopolymerisiertes Vinylen mit ähnlichen nachgiebigen Eigenschaften, der Stomabeutel ist daher kostengünstig herzustellen und einfach in der Verwendung.
  • Wenn es erforderlich ist, den Stomabeutel auszutauschen, beispielsweise wenn dieser voll ist, kann dieses in einer einfachen und schnellen Weise erfolgen, die diskret ausgeführt werden kann und ohne die üblichen, bekannten Vorbereitungen, wie Schneiden eines Lochs in den Stomabeutel oder in eine Klebscheibe. Vor dem Reinigen der Haut zum Sicherstellen einer optimalen Klebung des Stomabeutels oder der Klebescheibe ist daher nicht erforderlich.
  • Wenn beispielsweise ein zu leerender Stomabeutel verwendet wird, kann derselbe Stomabeutel für eine deutlich längere Zeitdauer verwendet werden als bekannte Beutel, ohne dass dieser ausgetauscht werden muss.
  • Der Stomabeutel nach der Erfindung ist daher sowohl schnell, einfach und hygienisch zu verwenden als auch ökonomisch, die Menge von verschmutztem Plastikabfall, der zu entsorgen ist, ist geringer als in Verbindung mit Stomabeuteln üblicher Art.
  • Die Erfindung wird jetzt in weiteren Einzelheiten anhand der Zeichnungen anhand lediglich beispielhafter Ausführungsbeispiele beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Federrings für einen Stomabeutel nach der Erfinddung,
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Federrings für einen Stomabeutel nach der Erfindung,
  • 3a eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels von 1, wobei der Federring in der Ruheposition ist,
  • 3b eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels von 1, wobei der Federring in einer Verriegelungsposition ist, und
  • 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Stomabeutels nach der Erfindung, wobei mit dem Federring in 2 und in einem in dem Implantat montierten Zustand.
  • 1 zeigt einen Federring mit einem Federdraht 2, Endteilen 3 und Griffen 4, die einen Teil des Federdrahts 2 bilden. Die Endteile 3 habe einen Bereich 5, wo sie sich übereinander hinweg erstrecken und einander gegenüberliegende plane Flächen 6 haben. Die planen Flächen 6 haben gemeinsam denselben Durchmesser über ihre Flächen wie der Durchmesser des verbleibenden Teiles des Federdrahts 2. Die Griffe 4 sind nachgiebig und wirken als Hebel für die Finger, wenn der Federring zu montieren oder zu lösen ist.
  • Alternativ können die Griffe als Augen ausgebildet sein (nicht gezeigt), die aus Erstreckungen des Federdrahts gebildet sein.
  • 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Federrings 1 für einen Stomabeutel 8 nach der Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht dem Ausführungsbeispiel von 1, wobei die Griffe 4 jedoch in diesem Fall mit Vorsprüngen 7 ausgebildet sind, die jeweils als Hebel für einen Finger dienen. Die Vorsprünge erstrecken sich voneinander weg, Die Vorsprünge können aus einem nachgiebigen Material bestehen, so dass sie leicht zu verlagern sind und leicht in ihre Position im wesentlichen fluchtend mit dem Ring kommen. Die Vorsprünge verursachen daher für den Patienten keine Unannehmlichkeit.
  • 3a und 3b zeigen eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels von 1, in dem die Griffe drehbar und schwenkbkar mit einer nachgiebigen Kammer 4a an ihren freien Enden mittels Stiften 4b verbunden sind.
  • Der Federring wird geöffnet durch Niederdrücken der Klemme 4a. Die planen Flächen 6 werden dadurch gegeneinander verlagert, so dass der Federring 1 ausreichend geöffnet wird, um über ein Implantat geführt zu werden.
  • Wenn die Klemme 4a gelöst wird, kehrt der Federring 1 in die Position von 3a zurück und durch Niederdrücken der Klemme 4a kehrt in Richtung auf den Federring 1 in dem montierten Zustand des Stomabeutels die Endteile 3 des Federdrahts 2 werden weg voneinander gezwungen, wie es in 3b gezeigt ist in einem solchen Ausmaß, dass der Federring verriegelt wird.
  • Zum Lösen des Stomabeutels wird die Klemme zurückgezogen in die nach außen gebogene Position von 3a und die Griffe 4 werden aufeinander zu gedrückt, so dass der Federring geöffnet werden und von dem Implantat entfernt werden kann.
  • Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders geeignet für eine Herstellung aus einem Kunststoff, der Federring 3 kann alternativ in einem besonders einfachen Ausführungsbeispiel einer der Abwandlungen nach 3a, 3b so ausgebildet sein, dass die Klemme 4a als ein Teil der Erstreckung des Griffs 4 ausgebildet ist, so dass der gesamte Federring 1 einen kontinuierlichen Federdraht bildet.
  • Es ist offenbar, dass die Griffe 4 in jedem geeigneten Winkel in Bezug auf die Endteile 3 abgewinkelt sein können. Das Abwinkeln der Griffe 3 in 3a und 3b dient lediglich als illustratives Beispiel.
  • 4 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Stomabeutels 8 nach der Erfindung, der an einem Implantat 9 befestigt ist. Der Stomabeutel 8 ist in einer Wand 10 gezeigt mit einem äußeren Teil 11 und einem inneren Teil 12 und einer Öffnung 13 und einem ersten Kupplungselement. Das in diesem Fall dem Federring 1 von 2 entspricht. Der Federring 1 ist an dem Umfang der Öffnung 13 befestigt zur Bildung einer Randverstärkung 14. Der Federring 1 ist im Inneren des Stomabeutels zwischen dem äußeren Teil 11 und dem inneren Teil 12 angeordnet und kann beispielsweise dem Umfang der Öffnung 13 verklebt sein oder verschweißt sein mit wenigstens einem Bereich des inneren Teils 12 der flexiblen Wand 10 um die Öffnung 13. Wenn die Vorsprünge 7 an den Griffen 4 durch einen Druck beispielsweise des Daumens und des Zeigefingers in eine Richtung der Pfeile aufeinander zugedrückt werden, um die Federkraft des Federrings 1 zu überwinden, werden die planen Flächen des Federrings aneinander gleiten, so dass der Federring geöffnet wird für die Randverstärkung zum Gleiten über die umlaufende Kerbe des Implantats. Wenn die Griffe 4 freigegeben werden, kehrt der Federring 1 in die normale Position zurück und das erste Kupplungselement 14 des Stomabeutels ist in einer eng passenden Weise mit dem Implantat 9 verbunden.

Claims (11)

  1. Ein Stomabeutel (1) mit einer flexiblen Wand (10) mit einer Öffnung (13) zur Aufnahme eines Stomas und einer Kupplung zum Ansetzen des Stomabeutels (8) an ein im wesentlichen ringförmiges Implantat (9), das um das Stoma eingebracht ist, wobei das Implantat eine umlaufende Kerbe (15) entlang eines äußeren Teiles hat und die Kupplung in der Form eines aus einem Federdraht (2) bestehenden Federrings (1) ist, der einander überlappende Endteile (3) hat, die als Griffe (4) derart ausgebildet sind und ausgeformt sind zum Öffnen des Federrings (1), wenn sie manuell zusammengedrückt werden, dass der Federring in der Ruheposition einen Durchmesser hat, der kleiner ist, als der geringste Durchmesser der umlaufenden Kerbe (15) des Implantats, dadurch gekennzeichnet, dass – entlang der Öffnung (13) des Stomabeutels (8) eine Randverstärkung (14) ausgebildet ist, die durch Verbinden wenigstens eines Teiles des Federringes (1) und eines Bereichs der Wand (10) des Stomabeutels (8) gebildet ist, – die Randverstärkung (14) bei dem Ansetzen des Stomabeutels (8) an das Implantat (9) zum Aufgenommenwerden in der umlaufenden Kerbe (15) des Implantats dient, – und die Griffe (4) dazu ausgebildet sind, bei einem manuellen Zusammendrücken den Federring (1) wenigstens so weit zu öffnen, dass der Durchmesser der Randverstärkung (14) etwas größer wird als der größte Durchmesser der umlaufenden Kerbe (15) des Implantats.
  2. Ein Stomabeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (1) derart ausgebildet ist, dass er eine ausreichend große Federkraft hat, um die Randverstärkung (14) fest gegen die umlaufende Kerbe (15) des Implantats (9) zu drücken, wenn der Stomabeutel (8) und das Implantat (9) in dem gekuppelten Zustand sind.
  3. Ein Stomabeutel (8) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverstärkung (14) durch wenigstens einen Teil des Federrings (1) und einen Bereich der Wand (10) um die Öffnung (13) des Stomabeutels gebildet wird und dass dieser Wandbereich wenigstens teilweise um den Federdraht (2) des Federrings (1) gelegt ist.
  4. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverstärkung (14) sich entlang des gesamten Umfangs der Beutelöffnung (13) erstreckt.
  5. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die überlappenden Endteile (3) des Federrings (1) mit einander gegenüberliegenden planen Flächen (6) versehen sind, die in dem montierten Zustand nahe an einander oder einander berührend liegen.
  6. Ein Stomabeutel (8) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (3) an den Bereichen (5) mit den kombinierten planen Flächen (6) denselben oder im wesentlichen denselben Durchmesser über die planen Flächen (6) haben, wie der Durchmesser des verbleibenden Teiles des Federdrahts (2), wenn die Endteile (3) einander berühren.
  7. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Griffe (4) des Federrings (1) im Inneren des Stomabeutels (8) angeordnet sind.
  8. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (4) des Federrings (1) durch denselben Federdraht (2) wie der verbleibende Teil des Federrings (1) ausgebildet sind.
  9. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Griff (4) einen nachgiebigen Vorsprung (7) hat, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
  10. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder griff (4) als ein Auge ausgebildet ist, das durch denselben Federdraht (2) wie der verbleibende Teil des Federrings (1) ausgebildet ist.
  11. Ein Stomabeutel (8) nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemme (4a) zwischen die Griffe (4) eingesetzt ist.
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